| | 09.09.2009 11:33:09 | | Mit 95 Jahren bei der Zelebration der Heiligen Messe verstorben | | (kathweb.at) Der belgische Kirchenhistoriker Roger Aubert ist tot. Er starb - wie erst jetzt bekannt wurde - am 2. September in Leuven (Belgien) bei der Zelebration der täglichen Eucharistie. Das Begräbnis fand am Mittwoch statt. Aubert gilt als einer der bedeutendsten Kenner der Kirchengeschichte. Er wurde 1914 in Ixelles-Bruxelles geboren und promovierte 1933 an der Universität Leuven in Geschichte und 1942 in Theologie. 1938 wurde er in der Diözese Mecheln zum Priester geweiht. Von 1952 bis 1984 war Aubert Professor für Kirchengeschichte an der Universität Löwen. Ehrendoktorate erhielt der international renommierte Fachmann u.a. an den Universitäten Nimwegen (1963), Tübingen (1967) und Graz (1985). Aubert leitete die Zeitschrift "Revue d'Histoire Ecclesiastiques" und das "Dictionnaire d'histoire et de geographie ecclesiastiques". Im deutschen Sprachraum wurde er bekannt durch seine Darstellung des Pontifikats von Pius IX. (1952), durch den zwölften Band der von Gervais Dumeige SJ und Heinrich Bacht SJ herausgegebenen Geschichte der ökumenischen Konzilien über das Erste Vatikanische Konzil (1965) und durch seine Beiträge für Standardwerke wie das Lexikon für Theologie und Kirche (LThK) und das Handbuch der Kirchengeschichte. |
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