| | 03.02.2003 17:59:28 | | Kirche veröffentlicht Dokument über Unvereinbarkeit von New Age und Christentum | | (Radio Vatikan:) Der Vatikan warnt vor der Ausbreitung der Lehren des New Age und der Esoterik. Die päpstlichen Räte für Kultur und interreligiösen Dialog haben heute ein Grundsatzpapier vorgestellt, in dem deren Ideen als Irrlehren verurteilt werden. Bei der Vorstellung des Dokuments mit dem Titel „Jesus Christus, Überbringer des Lebendigen Wassers" sagte der Präsident des Päpstlichen Kulturrats, Kardinal Paul Poupard: „Das Phänomen des so genannten „New-Age" bildet heute mit seinem Cocktail aus heidnischen Glaubensüberzeugungen, gnostischen Theorien, seiner Mischung aus Praktiken und Doktrinen eine der wichtigsten religiösen und kulturellen Herausforderungen." Die katholische Kirche will in einen kritischen Dialog mit der Bewegung treten, die Ende der 60er Jahre in den USA entstand, betonte der Präsident der Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Erzbischof Michael Fitzgerald: „Im Verhältnis mit den anderen Religionen vermeidet die Kirche aber alles, was bestimmten Vorstellungen Glauben schenken könnte, die bei New Age vorhanden sind, z.B. der These der Einheit der Religionen, der Vorstellung, das alle Wege gleich sind, die Einschätzung, dass die vorchristlichen Religionen besonders authentisch sind. Oder auch die Idee, dass der Mensch jede Religion selbst schaffen kann, wie ein Handwerker oder ein Chemiker." Stattdessen müsse Klarheit über das geschaffen werden, was Christentum und New Age trennt, heißt es in dem Dokument. Wesentliche Passagen des Schreibens auf Deutsch finden Sie hier! Auf Englisch ist das Dokument bereits in vollem Wortlaut zugänglich. |
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