| | 16.09.2004 09:54:27 | | Das Beispiel der heiligen Märtyrer Cyprian und Cornelius | Mittagsimpuls von Dr. Josef Spindelböck auf "Radio Maria Österreich", 16.09.2004, 12.10 Uhr: Zwei Märtyrer feiert die Kirche heute: den heiligen Bischof Cyprian von Karthago, welcher im Jahre 258 gewaltsam getötet worden ist, und den heiligen Papst Cornelius, welcher um das Jahr 253 gestorben ist. In diesen Zeiten der Verfolgung der Kirche durch die staatliche Autorität bekannten sich beide Heilige mutig zum Glauben an Christus und waren bereit, auch Widrigkeiten und Verfolgungen, ja selbst den Tod auf sich zu nehmen. Vom Herrn erwarteten sie die Krone der Herrlichkeit. Cyprian wurde unter dem römischen Kaiser Valerian 257 nach Curubis im heutigen Tunesien oder Libyen verbannt, dann zurückgeholt und in Karthago verurteilt und enthauptet. Auf dem Richtplatz gab er dem Henker fünf Goldstücke, da dieser ihm das Himmelstor öffne, verband sich selbst die Augen und neigte seinen Kopf. - Wie sieht es mit unserer Bereitschaft aus, für den Glauben einzustehen und entsprechend zu leben? Selbstkritisch dürfen wir uns fragen, ob der Glaube nur etwas Privates ist oder ob wir auch öffentlich dazu stehen. Gerade dann wenn wir auf Unverständnis stoßen und um des Wortes Gottes willen Ablehnung erfahren, sollen wir in Demut und Zuversicht ausharren. Nicht jenen Applaus wollen wir erstreben, den die Medien spenden, sondern die Anerkennung Gottes gilt es zu suchen. Wer sich bemüht den Willen Gottes zu tun, wird den Frieden Christi erfahren, der alles Begreifen übersteigt. Mögen uns die heiligen Märtyrer durch ihre Fürsprache bei Gott helfen, jederzeit das gute Zeugnis abzulegen für die Botschaft der rettenden Liebe Gottes! Dazu wollen wir den Segen Gottes erbitten. |
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