Startseite> News

 Newsletter

SucheSeite 20/192
(Einträge 571 - 600 von 5737)
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] (20) [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] nächste Seite letzte Seite
06.03.2011 15:08:06
Das Testament von Shahbaz Bhatti
(katholisches.info) Katholisches – Das Magazin für Kirche und Kultur veröffentlicht das “Testament” des Katholiken Shahbaz Bhatti, des pakistanischen Ministers für die religiösen Minderheiten, der am 2. März 2011 von einem Kommando moslemischer Extremisten ermordet wurde. Die Islamisten “bestraften” ihn, weil er sich um die Abschaffung des berüchtigten Anti-Blasphemiegesetzes bemühte und sich für die Freilassung von Asia Bibi einsetzte, jener Christin und fünffachen Mutter, die im Herbst 2010 von einem pakistanischen Gericht wegen Beleidigung Mohammeds und damit des Islam zum Tode verurteilt wurde. Shahbaz Bhatti legte das Zeugnis im Jahr 2005 ab (abgedruckt in “Cristiani in Pakistan”. Marcianum Press, Venedig 2008).
Ich heiße Shahbaz Bhatti. Ich wurde in eine katholische Familie geboren. Mein Vater, ein Lehrer im Ruhestand, meine Mutter, eine Hausfrau, haben mich nach christlichen Werten und den Lehren der Bibel erzogen, die meine Kindheit prägten.
Von klein auf war es selbstverständlich, die Kirche zu besuchen und in den Glaubenswahrheiten und im Opfer und der Kreuzigung Jesu eine tiefe Formung zu erfahren. Es war Jesu Liebe, die mich veranlaßte, meine Dienste der Kirche zur Verfügung zu stellen. Die schrecklichen Bedingungen, in denen die Christen Pakistans lebten, erschütterten mich. Ich erinnere mich an Karfreitag, als ich erst 13 Jahre alt war: Ich hörte eine Predigt über Jesu Opfer für unsere Erlösung und für die Rettung der Welt. So fühlte ich mich gedrängt, als Antwort auf diese Seine Liebe unseren Brüdern und Schwestern meine Liebe zu schenken, indem ich mich in den Dienst der Christen stelle, besonders der Armen, der Notleidenden und der Verfolgten, die in diesem islamischen Land leben.
Mir wurden hohe Würden und Regierungsämter angeboten, damit ich meinen Kampf aufgebe, aber ich habe immer abgelehnt sogar unter Gefahr meines eigenen Lebens. Meine Antwort war immer dieselbe: Nein, ich will Jesus dienen als einfacher Mensch.
Diese Hingabe macht mich glücklich. Ich will keine Popularität und keine Machtpositionen. Ich wünsche mir nur einen Platz zu Jesu Füßen. Ich möchte, daß mein Leben, mein Charakter, meine Handlungen für mich sprechen und zeigen, daß ich Jesus Christus nachfolge. Dieser Wunsch ist so groß in mir, daß ich mich in meinen Anstrengungen für die Notleidenden, die Armen, und die verfolgten Christen Pakistans auserwählt fühlen würde, wenn Jesus mein Leben als Opfer annehmen würde.
Für Christus will ich leben und für Ihn will ich sterben. Deshalb verspüre ich keine Angst in diesem Land. Viele Male wollten mich die Extremisten ermorden oder einsperren. Sie haben mich bedroht, verfolgt und meine Familie terrorisiert. Ich aber sage: Solange ich lebe, bis zu meinem letzten Atemzug, werde ich fortfahren, Jesus zu dienen und dieser armen, leidenden Menschheit, den Christen, den Notleidenden, den Armen.
Ich meine, daß die Christen der Welt, die den 2005 von der Erdbebenkatastrophe betroffenen Moslems die Hand reichten, Brücken der Solidarität, der Liebe, des Verständnisses, der Zusammenarbeit und der Toleranz zwischen den beiden Religionen gebaut haben. Wenn diese Anstrengungen fortgesetzt werden, bin ich überzeugt, daß es uns gelingt, auch die Herzen und die Köpfe der Extremisten zu gewinnen. Das wird eine positive Veränderung erzeugen: Die Menschen werden sich nicht mehr hassen, sie werden nicht mehr im Namen der Religion töten, sondern es werden die einen die anderen lieben, sie werden einträchtig sein und sie werden den Frieden und das Verständnis in dieser Region pflegen.
Ich will euch sagen, daß ich viel Anregung in der Heiligen Schrift und im Leben von Jesus Christus finde. Je mehr ich das Neue und das Alte Testament lese, die Verse der Bibel und die Worte des Herrn, desto mehr fühle ich mich gestärkt und wächst meine Entschlossenheit. Wenn ich über die Tatsache nachdenke, daß Jesus Christus alles geopfert hat, daß Gott Seinen eigenen Sohn für unsere Erlösung und unsere Rettung gesandt hat, frage ich mich, wie ich dem Weg nach Kalvarien folgen kann. Unser Herr hat gesagt: “Komm mit mir, nimm dein Kreuz und folge mir.”
Die Stelle der Bibel, die ich am meisten liebe, sagt: “Ich hatte Hunger und ihr gabt mir zu essen, ich hatte Durst und ihr gabt mir zu trinken, ich war fremd und ihr habt mich beherbergt, ich war nackt und ihr gabt mir Kleidung, ich war krank und ihr habe mich gesund gepflegt, ich war eingesperrt und ihr habt mich besucht.” Wenn ich arme und hilfsbedürftige Menschen sehe, denke ich, daß in ihnen Jesus mir begegnet. So ist es mein Bestreben, nach Möglichkeit immer hilfreich zu sein und gemeinsam mit anderen den Notleidenden, den Hungernden, den Durstigen Unterstützung zu bringen.
Ich denke, daß die Hilfsbedürftigen, die Armen, die Waisen, welcher Religion sie auch immer angehören, zu aller erst als Menschen zu sehen sind. Ich denke, daß diese Menschen Teil eines Leibes in Christus sind, daß sie der verfolgte und hilfsbedürftige Teil von Christi Leib sind. Wenn wir diese Mission zu Ende bringen, werden wir uns einen Platz zu Jesu Füßen verdient haben und ich werde Ihn anschauen können, ohne mich schämen zu müssen.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
06.03.2011 15:00:25
Inspiration zum Einsatz für Religionsfreiheit
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. ist an diesem Sonntag beim Angelusgebet auf die Lage in Nordafrika und den grausamen Mord am pakistanischen Minister für Minderheiten, Shahbaz Bhatti, eingegangen. Der Christ fiel am vergangenen Mittwoch einem Anschlag zum Opfer; er hatte sich in Pakistan für Religionsfreiheit und gegen das Blasphemiegesetz stark gemacht. Benedikt XVI. sagte seinen Zuhörern am Petersplatz und in aller Welt:
„Ich verfolge kontinuierlich und mit großer Sorge die Spannungen, die in diesen Tagen in verschiedenen Ländern Afrikas und Asiens zu beobachten sind. Ich bitte Jesus, unseren Herrn, darum, dass das bewegende Opfer des pakistanischen Ministers Shahbaz Bhatti im Bewusstsein der Menschen Mut und Einsatz weckt, um die Religionsfreiheit aller Menschen zu schützen und damit ihre gleiche Würde zu fördern.“
Die menschliche Suche nach Glück und Fülle findet bei Gott wahre Erfüllung. Daran hat Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet an diesem Sonntag erinnert. Das bedeute, das eigene Leben und insbesondere Handeln auf den „Fels“ des Glaubens zu bauen, so Papst Benedikt mit Bezug auf das Ende der Bergpredigt. Drei Tage vor Beginn der Fastenzeit riet der Papst den Gläubigen, neu über Sinn und Ziel des eigenen Lebens nachzudenken:
„Oft (…) bevorzugt der Mensch den Treibsand der Ideologien, den Erfolg und das Geld. Er denkt, dort findet er Stabilität und eine Antwort auf die nicht zu unterdrückende Suche seiner Seele nach Glück und Fülle. Und wir, worauf wollen wir unser Leben bauen? Wer kann wirklich auf die Unruhe unseres Herzens antworten? Christus ist der Fels unseres Lebens! (…) Möge Gottes Wort unser ganzes Leben, unser Denken und Handeln durchdringen!“
Jeden Tag Platz schaffen für Gottes Wort – das sei eine „kostbare Hilfe“, so der Papst. Denn ein „oberflächlicher Aktionismus“ lasse den Suchenden letztlich „leer“ und „unbefriedigt“ zurück. Gelebte Glaubenspraxis lasse dagegen am Leben Jesu teilhaben, sagte der Papst auch den Pilgern deutscher Sprache:
„Zum Hallelujaruf singt die Kirche heute das Wort Christi: ‘Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht’ (Joh 15,5). Im Bild des Weinstocks und der Reben leuchtet die wunderbare Gemeinschaft mit Jesus auf, zu der wir Christen gerufen sind. Im Hören von Gottes Wort, im regelmäßigen Empfang der Sakramente und im persönlichen Gebet haben wir Anteil an seinem Leben. Als Zeugen dieses Lebens können und dürfen wir für unsere Welt fruchtbar sein. Dazu begleite euch Gott mit seiner Gnade!“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.03.2011 16:40:33
Radio Maria Österreich - alle Sendungen als Podcast
(radiomaria.at/news.stjosef.at) Radio Maria Österreich bietet jetzt in seiner Radiothek alle Sendungen der wichtigsten Sendereihen unabhängig vom Ausstrahlungszeitpunkt zum jederzeitigen Nachhören und/oder als mp3 Audiodatei zum Herunterladen an. Die herunter geladenen Sendungsmitschnitte sind ausschließlich für den privaten Gebrauch gedacht. Jede kommerzielle Nutzung sowie das Herstellen und Verbreiten von Tonträgern ist untersagt. Sendungsmitschnitte dürfen nur nach Rücksprache und ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung auf anderen Websites und Internet-Portalen zur Verfügung gestellt werden.
Das Radiothek-Service bietet Radio Maria kostenfrei an - Sie können unbegrenzt hören und herunter laden. Radio Maria ersucht um freiwillige Spenden, um die laufenden Kosten für die Bereitstellung der Radiothek zu decken. Die Sendungen sind weiterhin als CD beim Radio-Maria-Hörerservice unter 0043/(0)1/710 70 72 oder per Email unter cd.dienst@radiomaria.at zu bestellen.
www.radiomaria.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.03.2011 16:36:06
Den Willen Gottes von Herzen erfüllen
(stjosef.at/predigten; JSp) Im Evangelium des 9. Sonntags im Jahreskreis (A) spricht Jesus davon, dass es auf das Tun ankommt und nicht bloß auf das Reden. Wenn ein Mensch sagt: „Ich will das Gute tun“, aber er unterlässt es dann und handelt ganz anders, dann haben wir den Eindruck: Außer großen Worten ist nichts gewesen. Umgekehrt kann es sein, dass jemand am Anfang sagt: „Ich habe meine Schwierigkeiten mit dieser oder jener guten Sache“, aber im Verlauf seiner Überlegungen besinnt er sich anders und handelt dann doch gemäß dem Willen Gottes.
Im März verehren wir einen großen Heiligen, der uns genau dies vorgelebt hat: Es kommt vor allem auf das Tun des Willens Gottes an; Worte allein sind zu wenig. Gemeint ist der heilige Josef, dessen Hochfest am 19. März gefeiert wird. Kein einziges Wort von ihm ist uns in der Heiligen Schrift überliefert. Doch wird er beschrieben als ein gerechter Mann, der den Willen Gottes erfüllt hat. Die Stärke des heiligen Josefs lag im gläubigen Handeln, so wie Gott es ihn als gut erkennen ließ.
Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck im vollen Wortlaut auf stjosef.at!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.03.2011 15:48:56
Kirchenvolksbegehren II
(nachrichten.at) Das nächste Volksbegehren kommt bestimmt: Ab 15. März werden Unterstützungserklärungen für das „Kirchenvolksbegehren“ gesammelt. Wer sind die Proponenten, die von ihnen gesehene „Privilegien“ der Kirche, insbesondere der katholischen, abgeschafft haben wollen?
Verlautet wurde, dass die nach den bekanntgewordenen Missbrauchsfällen gegründete Plattform „Betroffene kirchlicher Gewalt“ Mitinitiator ist. Finanzieren wolle man sich aus privaten Spenden, auch Namen „prominenter Unterstützer“ wolle man „zumindest jetzt noch nicht“ preisgeben. Vorläufiger Name der Aktion: „Initiative gegen kirchliche Privilegien – Religion ist Privatsache“.
Die Beteiligung der Plattform „Betroffener kirchlicher Gewalt“ drückt sich insbesondere in einer der Forderungen aus: Verlangt wird eine Sonderkommission zur staatlichen Aufklärung kirchlicher Missbrauchsfälle. Die „Plattform“, die auch Schadenersatz-Ansprüche durchsetzen will, kritisierte bereits wiederholt die von Kardinal Christoph Schönborn eingesetzte und von der steirischen Ex-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic geleitete Opferschutzkommission. Diese wird auch als Beispiel dafür genannt, dass die Kirche ein „eigenes Rechtssystem“ installiert habe.
Hauptforderung: Das Konkordat, eine völkerrechtliche Vereinbarung zwischen Republik Österreich und dem Vatikan, solle durch ein Verfassungsgesetz „ausgehebelt“ werden. Das Konkordat erkenne der katholischen Kirche eine „privilegierte, öffentlich-rechtliche Stellung“ zu, heißt es in der Begehrens-Begründung.
Massive finanzielle Auswirkungen auf die katholische Kirche hätten folgende Forderungen: Abschaffung der steuerlichen Absetzbarkeit der Kirchenbeiträge (eine weitere Austritt-Motivation) und vor allem die Forderung, öffentliche Unterstützung einzustellen: bei der Sanierung kirchlicher Bauten, aber auch im Bildungsbereich. In Oberösterreich sind beispielsweise die Stiftsgymnasien Kremsmünster, Schlierbach und Wilhering, in Linz auch das bischöfliche Petrinum und das Stifter-Gymnasium katholische Schulen mit Öffentlichkeitsrecht, die Diözese betreibt eine Pädagogische Hochschule.
(news.stjosef.at, Kommentar von Josef Spindelböck) Das neue Volksbegehren ist vom Ansatz her nicht einfach neutral gegenüber Kirche und Religion, sondern kirchenfeindlich. Es geht nicht nur um so genannte Privilegien der Kirche. Mit Hinweis auf den Missbrauchs-Skandal werden auch Unwahrheiten verbreitet. Denn z.B. wer verhindert, dass kirchliche Straftäter vor weltliche Gerichte gestellt werden? Niemand! Faktum ist aber, dass viele Fälle verjährt sind und deshalb vor einem weltlichen Gericht keine Chance mehr bestünde, überhaupt etwas zu erreichen. Und hier hat die Kirche die Einrichtung einer unabhängigen Opferschutzkommission initiiert, die bei moralisch sicherem Nachweis einer tatsächlichen Misshandlung den Opfern auch eine finanzielle Entschädigung zukommen lässt. Dies alles wollen die Initiatoren des neuen Volksbegehrens nicht anerkennen!
Sogar die Evangelische Kirche Österreichs übt Kritik daran, ähnlich auch "Wir sind Kirche", jene Vereinigung, die 1995 das erste (rein innerkirchliche) sog. Kirchenvolksbegehren initiiert hatte.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.03.2011 15:42:07
7 Schritte auf dem Weg der Umkehr
(33schritte.at) Wie Bischof Klaus Küng bereits in seiner Predigt am 8. Dezember 2010 in Maria Taferl angekündigt und in seiner Neujahrspredigt wiederholt hat, geht der geistliche Erneuerungsprozess “33 Schritte” weiter. Nach dem enormen Aufbruch im Herbst (9.500 Teilnehmer in der Diözese St. Pölten) soll das Feuer des Hl. Geistes weiter brennen: Nach den „33 Schritten“ haben die Teilnehmer das Bedürfnis nach einer Fortsetzung. Diesem Wunsch wird mit der Initiative einer Beicht-Hinführung in der Fastenzeit entsprochen. Es geht um die Vertiefung der (am 8. Dezember erfolgten) Erneuerung des Taufversprechens durch eine gute Nutzung der Fastenzeit und die Erneuerung des Taufversprechens in der Osternacht. In der Vorbereitung bei der österlichen Beichte wenden wir uns an die göttliche Barmherzigkeit – mit Blick auf den Sonntag der Barmherzigkeit und die Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.
Es gibt bereits ein Begleitheft, das mit Erxerzitien im Alltag in 7 Schritten zu einer guten Beichte führt. - Link: Download des Begleitheftes.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.03.2011 15:39:56
Erzbischof Kothgasser: Umkehr zu Gott nötig
(kathpress.at) Wo der Mensch sich "quer zu Gott" legt, legt er sich auch quer zum Mitmenschen und zur Umwelt. Die Welt werde so "gespenstisch und läuft Gefahr, unmenschlich zu werden", warnt der Salzburger Erzbischof Alois Kotghasser in seinem aktuellen Hirtenbrief zur heurigen Fastenzeit. Der Mensch greife mehr denn je nach den elementaren Bausteinen der Schöpfung, "ob wir sie nun Atom oder Gen nennen mögen". Gerade dabei zeige sich zutiefst auch die Ohnmacht des Menschen, seine Situation noch bewältigen zu können.
Der Mensch belaste mit seiner eigenen Entfremdung nicht nur sich selbst, "sondern bringt langsam alles in Verwirrung", so der Salzburger Erzbischof weiter. Dagegen ruft Kothgasser zu einem "Dreischritt" auf, der in einer Umkehr zu Gott, einer Hinkehr zum Menschen und zu einer Rückkehr zur Schöpfung bestehe. An erster Stelle müsse dabei die "Umkehr zu Gott" stehen. Dabei sei das Sakrament der Buße "ein heilender Weg, der frei macht und neu aufrichtet".
Kothgasser wörtlich: "Wir brauchen nicht in unserer Ohnmacht angesichts der Giganten von Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Politik in Panik oder Resignation zu geraten." Obwohl der Mensch im Verhältnis zum Weltganzen "jämmerlich klein ist an Gestalt", vermöge er viel, "wenn er sich dem Wirken Gottes öffnet, wenn er Gott einlässt in diese Welt, indem er sich in Freiheit für das Gute, Wahre und Schöne entscheidet".
Jeder Mensch besitze die Fähigkeit, die Welt zum Guten zu verändern, zeigt sich Kothgasser überzeugt: "Keiner ist so arm, dass er nicht etwas geben könnte, auch nicht der kranke und alte Mensch. Und keiner ist so reich, dass er nicht etwas brauchen würde."
Link: Hirtenbrief im Wortlaut (PDF).
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.03.2011 04:13:17
Immer noch aktuell: St. Josef - Zeugnisse der Kirche über ihren Schutzpatron
(news.stjosef.at) Ist der heilige Josef eine Randfigur in der Heilsgeschichte? Wenn man sich die Zurückhaltung mancher gegenüber seiner Verehrung in der Geschichte der christlichen Frömmigkeit ansieht, könnte man zu dieser Auffassung gelangen. Bestätigt die Heilige Schrift diese Sicht von einem unbedeutenden Mann, der „zufällig“ anwesend war, als Gottes Sohn im Stall von Bethlehem aus der Jungfrau Maria geboren wurde? Keineswegs!
Josef war ein gerechter Mann, heißt es bei Matthäus (1,19). Das bedeutet im Sinn der Bibel viel mehr, als wir damit verbinden: Josef lebte im Glauben und in der Freundschaft Gottes. Sichtbare und unsichtbare Wirklichkeit waren für ihn kein Gegensatz, sondern lebendig erfahrene Einheit. Er diente Gott und den Menschen. Vor allem liebte er seine Braut, die Jungfrau Maria. Als er bemerkte, daß sie ein Kind empfangen hatte, das nicht von ihm stammte, wollte er sich von ihr zurückziehen. Ein Engel klärte ihn auf und übermittelte ihm die frohe Botschaft: Gottes Sohn wird aus Maria geboren; sie hat ihn empfangen durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef glaubte, was er hörte, und er tat, was der Engel befahl: Josef nahm Maria als seine Frau zu sich und war dem Jesuskind, das aus ihr geboren wurde, ein liebender Vater.
Das im Verlag „St. Josef“ in Kleinhain zum Ende des Jubiläumsjahres 2000 erschienene und weiterhin erhältliche Buch mit dem Titel: „St. Josef – Zeugnisse der Kirche über ihren Schutzpatron“ möchte dem Anliegen zum Durchbruch verhelfen, die biblische Botschaft über den heiligen Josef, wie sie von der besten kirchlichen Tradition und vom kirchlichen Lehramt der Päpste interpretiert wird, bekannt zu machen. Wir begegnen in den Zeugnissen der Väter, Theologen, Heiligen und Päpste keinem alten, gebrechlichen Mann, sondern einem aus der Mitte des Glaubens lebenden, ständig auf Gott hinhörenden und für die Nöte des Nächsten offenen Menschen, der auch unserer Zeit vieles zu sagen hat, obwohl kein einziges Wort von ihm überliefert ist.
Nicht legendenhafte Ausschmückung seines Lebens wird hier geboten, sondern die bisweilen nüchtern anmutende und doch so befreiende Wahrheit, die uns der katholische Glaube schenkt und diesen Mann als hervorragenden Zeugen des Geheimnisses der Menschwerdung erblicken läßt. Das Vertrauen der Kirche ist wohlbegründet, daß jener heilige Gemahl der Jungfrau Maria und gesetzliche Vater des Jesuskindes auch heute vom Himmel her Sorge trägt für alle, die sich ihm empfehlen. Wie er Jesus Christus beschützt hat, als dieser noch auf Erden lebte, so sorgt der heilige Josef machtvoll für den geheimnisvollen Leib Christi, die Kirche, die ihren Gang durch die Geschichte nimmt, dem Ziel ewiger Vollendung entgegen.
Passende Bilder lockern die Auswahl dieser wichtigen Texte aus dem Schatz der Kirche auf, die hier geboten wird, um den heiligen Josef besser kennen und lieben zu lernen und so auf seine Fürsprache mit unserem Herrn Jesus Christus und seiner heiligsten Mutter Maria immer inniger vereint zu werden!
St. Josef. Zeugnisse der Kirche über ihren Schutzpatron
Zusammengestellt von Josef Seeanner und Werner Schmid
Kleinhain : Verlag St. Josef, 2000
ISBN 978-3-901853-05-0
gebunden, 312 Seiten
EUR 15,80

http://verlag.stjosef.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.03.2011 04:10:23
Gott lieben: dann ist man frei!
(radiovatikan.de) Journalisten und Schriftsteller haben ihn zum Patron, genauso wie die Städte Genf und Annecy: der heilige Franz von Sales. Über ihn sprach Papst Benedikt XVI. heute in seiner Generalaudienz. In Frankreich im 16. Jahrhundert geboren, wuchs Franz in einer Zeit der Glaubenskriege auf, trotzdem wandte er sich im Studium der Theologie zu, und zwar in Paris.
„Hier erlebte er im Jahr 1586 eine tiefe Glaubenskrise, die durch die theologischen Auseinandersetzungen um die Prädestinationslehre ausgelöst wurde; Prädestination, das heißt, dass Gott im Voraus festsetzt, ob jemand in den Himmel oder die Hölle kommt. Er hatte die Angst, für die Hölle bestimmt zu sein und hat furchtbar gelitten.“
Aus diesen inneren Skrupeln hat ihn eine innere Erleuchtung befreit, so der Papst: „Ich frage nicht mehr, was mit mir wird, ich liebe Gott einfach, ich lasse die Angst weg und liebe ihn und überlasse mich ihm ohne Angst und Furcht. Nur die Liebe zu ihm soll mein Leben bestimmen. Dann war er frei und hat eine Spiritualität der Freiheit und der Liebe gelehrt.“
Bekannt wurde Sales für die Nachwelt vor allem durch seine Schriften, aus denen eine herausragt und vom Papst besonders gewürdigt wurde: Philotea, mit ihrem Untertitel „Einführung in das religiöse Leben, wo er zeigt, dass man in jedem Stand, in jedem Beruf ein Leben mit Gott führen kann. Natürlich muss ein Kapuziner anders leben als ein Angestellter oder ein Pilot oder jemand, der in einem Gasthaus arbeitet, aber jeder kann mit Gott leben und auf seine Weise ein Heiliger sein. Heiligkeit hat viele Formen, sagt er uns, sie hat keine Einförmigkeit. Wie der heilige Franz von Sales wollen wir uns der Hand Gottes anvertrauen und uns von seiner Liebe immer mehr prägen lassen. Der Herr segne euch alle!“
Link: Papstkatechese im Wortlaut (ZENIT).
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
28.02.2011 04:15:39
Pro-Life-Internetforum für ungewollt Schwangere
(kath.net) Der Verein Pro Femina betreibt seit wenigen Tagen unter der Adresse www.vorabtreibung.net eine eigene Internetplattform nur für Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Mit allen wichtigen Informationen rund um Schwangerschaft und Abtreibung sowie einem eigenen Forum will der Verein Frauen dabei helfen, eine Perspektive für ein Leben mit ihrem Kind zu finden. Diese im deutschen Internet einzigartige Plattform ist ein weiterer Schritt für das Pro Femina-Projekt „1000plus: HILFE statt Abtreibung für 1000 und mehr Schwangere im Jahr“.
Bisher waren die Online-Beraterinnen von Pro Femina stets in den Foren fremder Anbieter zu Gast. Hier wurden die Arbeit jedoch stark behindert. „Wir konnten keine öffentlichen Empfehlungen mehr für Pro Femina aussprechen. Wenn wir es doch taten, wurden wir sofort zensiert“, sagt Brigitte Stelzle, die das Online-Beratungsteam leitet. „Wir mussten erleben, dass Frauen sich gegen ihr Kind entschieden, weil wir an der Hilfe gehindert wurden.“ So entstand die Idee für ein eigenes Forum unter der Adresse www.vorabtreibung.net, welches mit Hilfe der STIFTUNG JA ZUM LEBEN umgesetzt wurde.
Die Plattform beinhaltet ein umfangreiches Informationsangebot rund um das Thema ungewollte Schwangerschaft und Abtreibung, speziell zugeschnitten auf Schwangere im Konflikt. Dazu gehört eine präzise Darstellung der Gesetzeslage genauso wie eine Beschreibung der Eingriffsmethoden. Die Auflistung von Rechten und Hilfeleistungen, die Schwangere in Anspruch nehmen können sowie das Angebot von Beratung sollen Mut zum Kind machen. Schließlich gibt es auch ein eigenes Forum, welches von Brigitte Stelzle und ihrem Team betreut wird.
Pro Femina reagiert damit auf den enormen Informationsbedarf ungewollt Schwangerer im World Wide Web: Etwa 5.000 Mal am Tag werden in die deutschsprachige Internet-Suchmaschine Google Worte wie „Abtreibung“, „ungewollt schwanger“ und „Schwangerschaftsabbruch“ eingegeben. Pro Femina geht davon aus, dass es sich dabei zumeist um Frauen im akuten Schwangerschaftskonflikt handelt, die nach Hilfe suchen. Schon seit mehreren Jahren arbeitet der Verein daher verstärkt im Internet. Im Jahr 2010 standen die Online-Beraterinnen mit 804 Frauen mindestens einmal in schriftlichem Kontakt. Gleichzeitig nahmen über Pro Femina 474 Schwangere die Beratungsstelle Die BIRKE in Anspruch, die mit der Online-Beratung kooperiert. Ohne die Zensur der Forenbetreiber könnten dies noch weitaus mehr sein.
„Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass die Frauen gegen ihren Willen zur Abtreibung gehen, weil sie einfach keinen anderen Ausweg sehen“, sagt der Vorsitzende der BIRKE, Kristijan Aufiero. „Nach unserer Beratung haben sich im vergangenen Jahr wieder 70% doch für ihr Kind entschieden. Die hohen Abtreibungszahlen in unserem Land sind also in Wirklichkeit kein Zeichen von Emanzipation, sondern ein Phänomen der unterlassenen Hilfeleistung.“
Über Pro Femina e.V.: Der gemeinnützige Verein Pro Femina wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, ungewollt Schwangeren durch Beratung und Hilfe eine Perspektive für das Leben mit dem Kind zu eröffnen (vgl. §219 StGB).
Die Beratungsarbeit kennzeichnet sich durch die Erarbeitung von echten Alternativen zur Abtreibung - als Weg zur Entscheidungsfreiheit der Frau auf dem Fundament eines unbedingten Ja zum Leben. Pro Femina sowie alle mit dem Verein kooperierenden Beratungspartner stellen daher keinen Beratungsschein aus, der eine straffreie Abtreibung ermöglichen würde. Die Beratungsarbeit finanziert sich zu 100% aus Spenden und wird von der STIFTUNG JA ZUM LEBEN gefördert.
Link: www. vorabtreibung.net
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
28.02.2011 04:13:50
Abtreibung löst kein Problem!
(radiovatikan.de) „Abtreibung löst kein Problem – aber sie tötet ein Kind, zerstört die Frau, blendet das Gewissen des Vaters und ruiniert häufig das Familienleben.” Das hat Papst Benedikt XVI. an diesem Samstag vor seiner Lebens-Akademie betont. Im Vatikan empfing er die Vollversammlung der „Päpstlichen Akademie für das Leben“, die sich in den letzten Tagen u.a. mit dem Thema „Trauma durch Abtreibung“ beschäftigt hat. In seiner Ansprache appellierte der Papst an das Gewissen aller, die eine Abtreibung in Erwägung ziehen.
„Wer die Existenz eines moralischen Gewissens leugnet und behauptet, seine Stimme habe nur etwas mit den äußeren Umständen oder mit Emotionen zu tun, den erinnere ich daran, dass die moralische Qualität des menschlichen Handelns kein äußerlicher oder optionaler Wert ist, ja noch nicht einmal etwas, was nur Christen oder Gläubige etwas angeht. Nein, es ist allen Menschen gemeinsam. Im moralischen Gewissen spricht Gott zu jedem Menschen und lädt ihn ein, das menschliche Leben jederzeit zu verteidigen.“
Wer nicht auf sein Gewissen höre, der füge sich selbst Schaden zu, mahnte Benedikt XVI. „Doch auch wenn der Mensch die Wahrheit und das Gute zurückweist, das der Schöpfer ihm anbietet, verläßt Gott ihn dennoch nicht: Er sucht ihn weiterhin durch die Stimme des Gewissens und spricht zu ihm, damit der Mensch seinen Irrtum einsieht und sich der göttlichen Barmherzigkeit öffnet, die imstande ist, jedwede Wunde zu heilen.“ Die ganze Gesellschaft solle sich in den Dienst des Rechtes auf Leben stellen, bat der Papst; damit diene sie auch „dem wahren Heil der Frau“. Schließlich könne eine Frau „niemals in einer Abtreibung eine Art Selbstverwirklichung finden“.
„Lassen wir es auch den Frauen, die leider abgetrieben haben und die dadurch in ein moralisches und existenzielles Drama gestürzt werden, nicht an Hilfe fehlen! Ich erinnere an die Worte, die mein Vorgänger Johannes Paul einmal an Frauen geschrieben hat, die abgetrieben haben: Die Kirche weiß, dass hinter eurer Entscheidung womöglich eine dramatische Lage gestanden hat. Vielleicht spürt ihr noch die Wunde. Was geschehen ist, ist und bleibt zutiefst ungerecht. Lasst euch aber nicht entmutigen, und verzweifelt nicht! Öffnet euch mit Demut und Vertrauen der Reue. Der Vater allen Erbarmens wartet auf euch, um euch seine Verzeihung und seinen Frieden im Beichtsakrament zu schenken. Ihm könnt ihr auch voller Hoffnung euer Kind anvertrauen.“
Oft rieten Ärzte bei gesundheitlichen Problemen des Kindes zu einer Abtreibung, so Benedikt XVI. weiter in seiner Ansprache. Manche Ärzte bezeichneten Abtreibungen in solchen Fällen als moralisch erlaubt und sogar als „therapeutisch erforderlich“, um dem Kind und seiner Familie Leiden und der Gesellschaft eine „ungerechte“ Last zu ersparen. Stattdessen müssten die Mediziner die Frauen aber vor der Täuschung bewahren, dass Abtreibung Probleme lösen könne, so der Papst. Er erinnerte auch daran, dass die Gesellschaft viel zu oft allein den Frauen die Schuld an einer Abtreibung gebe; man dürfe aber nicht darüber hinwegsehen, dass es oft Männer seien, die Frauen „mit einem Kind sitzen lassen“. Benedikt XVI. sprach sich vor den Mitgliedern der Vatikan-Akademie auch für ein verstärkte Stammzellforschung mit Nabelschnurblut aus. Die Kirche befürworte ethisch zulässige Forschungen und ermuntere solche Arbeiten, betonte er.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
25.02.2011 16:56:11
Von der wahren und falschen Sorge
(stjosef.at/predigten) Es steckt viel Lebensweisheit in den Worten Jesu, wenn er in der Bergpredigt von der rechten und falschen Sorge der Menschen spricht. Wir alle kennen die Situation, dass Menschen von ihrer Sorge um das irdische Leben ganz und gar beansprucht sind und an nichts anderes mehr denken können. Sorgen, Sorgen ohne Ende – wo bleibt da die Freude am Schönen, Wahren und Guten?
Seltsamerweise sind die Menschen immer in der Gefahr, sich zu viele Sorgen um solche Dinge zu machen, die sie ohnehin nicht ändern können, und vielleicht auf das eine Notwendige und Wichtige zu vergessen, worauf es wirklich ankommt. Da ist jemand mit vielen irdischen Gütern ausgestattet, und anstatt sich seines Wohlstandes auf erlaubte Weise zu erfreuen und ihn auch mit anderen Menschen zu teilen, vergönnt er sich keinen Augenblick Ruhe und überlegt hin und her, wie er noch reicher, noch mächtiger, noch einflussreicher werden könne. Es gibt Menschen, die finden einfach keine Ruhe: das Streben nach Reichtum, Macht und Ehre treibt sie um; nie haben sie genug. Diese ist die Gefahr des Mammons, von dem Jesus spricht. Diese irdischen Güter nehmen dann gleichsam die Stelle Gottes ein; sie werden zum „Ersatzgott“, zu einem Götzen.
Lesen Sie die Predigt zum 8. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A, im Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
24.02.2011 14:25:44
Das Vorbild des heiligen Josef
(news.stjosef.at) Bald beginnt der Josefsmonat März. Aus diesem Anlass empfehlen wir das im Verlag St. Josef im Jahre 2005 erschienene Buch von Tarcisio Stramare: "Er gab ihm den Namen Jesus."
Der heilige Josef, Bräutigam der seligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria und jungfräulicher Vater des Jesuskindes, ist keine Randfigur in der Heilsgeschichte. Wer sich tiefer mit dem Geheimnis der Fleischwerdung des ewigen Wortes Gottes befasst, kommt nicht daran vorbei, seine Bedeutung im Heilsplan Gottes zu würdigen. Dies unternimmt auf hervorragende Weise P. Tarcisio Stramare OSJ. Der Angehörige der Oblaten des heiligen Josef, Prof. Stramare, ist Dozent der Heiligen Schrift, Professor der Päpstlichen Theologischen Akademie, Beauftragter des Heiligen Stuhls für die Erstellung der "Nova Vulgata" und Direktor des "Movimento Giuseppino". Ausgehend von einer soliden Exegese der Heiligen Schrift in Übereinstimmung mit der Tradition der Kirche und ihrem Lehramt versteht es Stramare, die verschiedenen Aspekte des Lebens des heiligen Josef und seiner Sendung in der Kirche aufzuzeigen. Es handelt sich um mehr als um fromme Erwägungen, die Pater Stramare hier anbietet. Es ist eine ausgearbeitete "Theologie des heiligen Josef", welche ihrerseits Gebet und Frömmigkeitsleben der Gläubigen inspirieren soll und einen eminent praktischen Lebensbezug aufweist.
Die Übersetzung der deutschen Ausgabe des Buches von Tarcisio Stramare: "Giuseppe lo chiamò Gesù" (Casale Monferrato 2001), die hier vorliegt, wurde von Claudia Reimüller erstellt und erscheint mit freundlicher Erlaubnis des Verfassers im Verlag St. Josef, Kleinhain. Wo immer möglich, wurden für die kirchlichen Dokumente die offiziellen deutschen Übersetzungen zugrunde gelegt. "Gewidmet ist die deutsche Ausgabe dieses Buches zwei Päpsten, die sich besonders für die Verehrung des heiligen Josef eingesetzt haben: dem seligen Johannes XXIII., der den heiligen Josef in den Kanon der heiligen Messe aufgenommen und ihn zum Schutzpatron des 2. Vatikanischen Konzils erwählt hat, sowie dem kürzlich verstorbenen Johannes Paul II., welcher uns das Apostolische Schreiben "Redemptoris Custos" geschenkt und damit vielen eine neue Wertschätzung und Liebe zum heiligen Josef vermittelt hat. Möge die Verehrung für den heiligen Josef in der ganzen Kirche weiterhin wachsen und sein Beispiel vielen eine Anregung sein für das Leben aus dem Glauben!"
Tarcisio Stramare, Er gab ihm den Namen Jesus. Der Hl. Josef in Leben und Lehre der Kirche. Übersetzt von Claudia Reimüller nach der italienischen Originalausgabe, gebunden, 246 Seiten, 20 × 13 cm, Verlag St. Josef, Kleinhain 2005, ISBN 3-901853-11-1; Preis: EURO 13,50; Online-Bestellung http://verlag.stjosef.at (portofrei).
Online-Leseprobe 1: Die Menschwerdung Gottes erfolgt durch die Familie.
Online-Leseprobe 2: Die uneigennützige Selbsthingabe des heiligen Josef.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
24.02.2011 14:16:34
Starker Zuspruch für die Petition Pro Ecclesia seitens der Priester von morgen
(petitionproecclesia.wordpress.com) Bereits zwei Wochen nach Erscheinen im Internet haben mehr als 6500 Katholiken die Petition „Pro Ecclesia” unterzeichnet. Mit dem Überschreiten der 6000er Marke nimmt das Medieninteresse an der Petition spürbar zu. Bis zu fünfhundert Unterschriften pro Tag gehen für das inzwischen so genannte „Gegenmemoradum”ein, welches sich für eine Besinnung auf die spirituellen Wurzeln der Kirche stark macht. Bemerkenswert ist die Unterstützung der Laienpetition durch Priesteramtskandidaten und Priester. Wie die Würzburger „Tagespost” heute meldet, haben rund 240 Priester und an die 60 Priesteramtskandidaten die Petition bereits unterschrieben. Die Priester von heute und morgen geben damit mehrheitlich zu erkennen, dass der Zölibat ihnen eine freie, selbstgewählte Entscheidung bedeutet und dass ihnen die Anliegen der Laien ebenfalls am Herzen liegen. Die Unterschriftensammlung, die sich ausdrücklich als Beitrag für den von den Bischöfen geforderten Dialog begreift, wird noch bis zum 14. März fortgesetzt. Man kann sowohl im Internet als auch per Fax und Brief unterschreiben. Interessenten, die keinen Zugang zum Internet haben, können sich den Text der Petition gegen Rückporto zusenden lassen. Die Initiatoren der Petiton „Pro Ecclesia” haben sich inzwischen mit einem Brief an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Zollitsch gewandt und ihm ihre Bitte unterbreitet, die Petition und die Unterschriften bei der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Paderborn persönlich übergeben zu dürfen. Von diesem Wunsch wurden ebenfalls alle deutschen Diözesanbischöfe in Kenntnis gesetzt.
http://petitionproecclesia.wordpress.com
Petition Pro Ecclesia
c/o Peter Winnemöller
Stockheimer Str. 12a
59590 Geseke
post@peter-winnemoeller.de
petitionproecclesia@web.de
Geseke, 24.02.2011
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
23.02.2011 15:01:38
Vom Saulus zum Paulus: Ex-Abtreibungsarzt Bernard Nathanson verstorben
(kath.net) Bernard Nathanson, weithin bekannter ProLife-Vertreter und Konvertit, verstarb am 21.02.2011 in New York im Alter von 84 Jahren.
Nathanson war ein führender Kopf in der Abtreibungsindustrie. Er schätzte, dass er eigenhändig etwa 5.000 Abtreibungen vorgenommen hatte. Als Direktor von mehreren Abtreibungskliniken lasteten etwa 70.000 Abtreibungen auf seinem Gewissen. Doch in den 70-iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts überzeugten ihn die Aufnahmen des damals neu entwickelten Ultraschalls davon, dass es sich bei Ungeborenen bereits um Menschen handelt.
Daraufhin kam die Lebenswende, und er drückte später sein tiefes Bedauern darüber aus. In seinem Buch „Aborting America“ [Amerika abtreiben] beschreibt er, gestand er ein, wie er und andere Abtreibungsbefürworter Fakten verfälscht hatten, hauptsächlich durch das Verfärben von Statistiken über die Zahl der Todesopfer bei illegalen Abtreibungen, um öffentliche Zustimmung zur Abtreibung zu bekommen. Später hat er tiefe Reue darüber ausgedrückt, sowohl für seine Tötung ungeborener Kinder wie auch darüber, dass er den Werbefeldzug der Abtreibungsindustrie unterstützt hatte. „Ich bin einer von jenen, welche in diese Barbarei hineingeführt haben“, bekannte er später. Für weites Aufsehen sorgte dann sein Film: „Silent Cry“ [Der stumme Schrei]. Darin werden Ultraschallaufnahmen des ungeborenen Kindes im Mutterleib gezeigt - ein Film, der ausdrücklich Einfluss nehmen möchte.
In seiner 1996 veröffentlichten Autobiographie „The Hand of God“ [Die Hand Gottes] erzählt Nathanson auch von seiner Konversion zur Katholischen Kirche. John Kardinal O'Connor taufte ihn, Nathansons Taufpatin war Joan Andrews Bell, eine ProLife-Aktivistin, welche mehr als ein Jahr im Gefängnis verbracht hatte, oft in Einzelhaft, für ihre Beteiligung an gewaltfreien Aktionen gegen Abtreibungskliniken.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
23.02.2011 14:50:44
Das Vorbild des heiligen Kardinals Robert Bellarmin
(zenit.org) Kirchenreformen beginnen im Herzen jedes Einzelnen. Bis Robert Bellarmin (1542 - 1621), der heilige Jesuitenpater und Kirchenlehrer, zu dieser Weisheit fand, musste er an der Kirche und ihren Spaltungen viel leiden. Der Neffe von Papst Marcellus II., der aus einem verarmten Patrizierhaus in Montepulciano stammte stand im Zentrum der heutigen Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. Über 8000 Pilger konnten das Leben eines Mannes betrachten, der mit 18 Jahren in den Jesuitenorden eintrat und nach seinen Studien in Rom, Florenz und Padua wurde er 1570 in Löwen zum Priester geweiht worden war.
Er hatte in ganz Europa einen hervorragenden Ruf als Theologe und wirkte maßgeblich an der Festigung und Stärkung der Identität der Kirche nach der Reformation mit, die im Abendland die große schmerzliche Abspaltung von der römischen Kirche zur Folge gehabt hatte. Kardinal wider Willen mühte sich der Ordensmann um Klärung der zeitlich-ewigen Gestalt von Kirche, die er mit dem Verhältnis des Leibes zur Seele, des sichtbaren Aspekts zum unsichtbaren, verglichen habe.
„Die ‚Kontroversen' beschreiben vor dem Hintergrund der damals verbreiteten Irrtümer die Gestalt der Kirche: ihren sichtbaren Aspekt in den Institutionen sowie ihre unsichtbare Seite, die Robert Bellarmin mit dem Verhältnis der Seele zum Leib veranschaulicht: Die inneren Reichtümer der Kirche werden durch äußerlich Sichtbares wahrnehmbar gemacht", so der Papst über eines der großen Werke Bellarmins. Die apologetischen Schriften „Disputationes de controversiis christianae fidei adversus huius temporis haereticos" (1581) seien noch heute ein wichtiger Beitrag zur katholischen Ekklesiologie im Hinblick auf die Offenbarung, das Wesen der Kirche und die Sakramente. Hier habe er jegliche Polemik gegen die reformatorischen Gedanken vermieden, gleichwohl aber die katholische Lehre mit Hilfe der Tradition und der Vernunft deutlich gemacht.
Neben seinem ungemein aufopferungsbereiten Dienst in der Kirche als päpstlicher Theologe, als Kardinal, Mitglied verschiedener Kongregationen und Gesandter des Apostolischen Stuhls sei das Eigentliche seines Lebens immer gewesen, den lebendigen Gott zu suchen und nach Heiligkeit zu streben. „Die Ausrichtung aller Seelenkräfte auf Jesus Christus, ihn zu erkennen, zu lieben und nachzuahmen ist sein Ziel. Die Heiligen sind Menschen, die ein ganz normales und anspruchsvolles Berufsleben - wie der heilige Robert Bellarmin - gelebt haben, aber darin inwendig bei Gott geblieben sind und von daher auch das Berufliche besser bewältigt haben", so der Papst.
Darüber hinaus sei er trotz seiner leitenden Positionen stets Seelsorger geblieben, was ihn zu einem ausgezeichneten Prediger und Katecheten machte, Tätigkeiten, die von seiner jesuitischen Erziehung geprägt waren. Seele jeglicher Bemühung aber seien die Nähe zu Christus und das Gebet. „Ein Gebet, das auf das Wort des Herrn hört, das in der Betrachtung des Größten Erfüllung findet, das sich nicht in sich selbst zurückzieht, sondern froh ist, sich Gott zu überlassen".
Er habe als sichere Richtschnur für ein gutes Lebens und Sterben gelehrt, nicht Reichtümer auf der Erde, sondern durch Einfachheit und Liebe im Himmel aufzuhäufen und sich stets bewusst zu machen, dass wir Gott über unser Leben Rechenschaft ablegen müssten. „Wenn du Weisheit besitzt, so begreife, dass du für die Herrlichkeit Gottes und für dein ewiges Heil geschaffen bist. Das ist dein Ziel, das ist der Mittelpunkt deiner Seele, das ist der Schatz deines Herzens. Halte daher für dein wahres Gut das, was dich zu seinem Ziel führt, für das wahre Übel das, was es dich verfehlen lässt", so zitierte Papst Benedikt das Werk ‚De ascensione mentis in Deum‘.
Jede Erneuerung der Kirche beginne im Herzen des Einzelnen: „Er sagt ausdrücklich: ‚Jede Reform der Kirche beginnt mit der Reform meiner Selbst'. Nur wenn ich mich reformieren lasse, trage ich auch wirklich zur Erneuerung der Kirche bei."
[Auf Deutsch erklärte der Heilige Vater:]
Von Herzen grüße ich alle deutschsprachigen Pilger, heute besonders Bischof Ludwig Schwarz mit den Dechanten aus der Diözese Linz. Die Heiligen sind Menschen, die ein ganz normales Leben, ein anspruchsvolles Berufsleben wie der heilige Bellarmin gelebt haben, aber darin inwendig bei Gott geblieben sind und von daher auch das Berufliche besser bewältigt haben. So sollten wir vom heiligen Robert Bellarmin dies lernen: den inneren Kontakt mit Gott, mit Christus zu halten und so von ihm langsam geformt und erleuchtet zu werden. Er sagt ausdrücklich: Jede Reform der Kirche beginnt mit der Reform meiner selbst. Nur wenn ich mich selbst reformieren lasse, trage ich auch wirklich zur Erneuerung der Kirche bei. Der Herr schenke uns allen dazu seine Gnaden.
Hinweis: Unterstützen Sie die Spendenkampagne von ZENIT!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.02.2011 08:24:48
Kindergebet dringt durch die Wolken
(presse.kirche.at) „Betet für den Papst, die Bischöfe und die Priester, damit sie den Leuten nicht nach dem Mund reden, sondern den Glauben verkünden“, bat Bischof Klaus Küng die zahlreichen Kinder bei der jährlichen Fatima-Kinderwallfahrt in Droß am 20. Februar. Bereits zum 7. Mal veranstaltete die Vereinigung Fatima-Apostolat von Diakon Konrad Panstingl die Wallfahrt, seit 2008 führt eine Prozession von der damals neu errichteten Kapelle der Seherkinder Jaquinta und Francisco in die Wallfahrtskirche.
„Wir befinden uns an einem Scheideweg“, sagte Bischof Küng in seiner Predigt. „Wir müssen aufwachen und mit der Hilfe des Herrn tun, was uns aufgetragen ist.“ Die Botschaft von Fatima sei auch heute noch aktuell, betonte Küng, Gebet und Opfer seien immer notwendig, da „viele Menschen in Gefahr sind verloren zu gehen“. Alle Gläubigen, auch die Kinder, „tragen Verantwortung, Gottes Ruf zu hören und ihm zu antworten“.
Zum Abschluss der Wallfahrt segnete der Bischof einen großen Rosenkranz, der in den Familien für das gemeinsame Gebet die Runde machen solle, wie Provisor Matthias Breitweg erklärte. - Link: Fatima-Apostolat.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
19.02.2011 11:24:06
Polen nahm Abschied von verstorbenem Erzbischof Jozef Zycinski
(kathpress.at) Polen nahm Abschied von Erzbischof Jozef Zycinski: Neben hochrangigen Vertretern von Kirche und Politik nahmen Tausende Gläubige am Requiem für den Lubliner Erzbischof teil, das am Samstag in der ostpolnischen Stadt gefeiert wurde. Der Apostolische Nuntius in Polen, Erzbischof Celestinio Migliore, leitete den Gottesdienst in der Marienkathedrale von Lublin; auch der polnische Staatspräsident Bronislaw Komorowski, Politiker wie Wladyslaw Bartoszewski und Tadeusz Mazowiecki sowie zahlreiche Vertreter von Wissenschaft und Kultur erwiesen dem in der vergangenen Woche in Rom mit erst 62 Jahren verstorbenen Zycinski die letzte Ehre.
Zycinski war posthum von Staatspräsident Komorowski mit dem höchsten polnischen Orden - dem Großen Kreuz der Wiedergeburt Polens - ausgezeichnet worden.
Große Persönlichkeiten wie Jozef Zycinski seien ihrer Epoche voraus, sie sehen weiter und tiefer und sind ein Schatz für die Kirche, sagte der Warschauer Erzbischof, Kardinal Kazimierz Nycz, in seiner Predigt beim Trauergottesdienst. Zycinski sei Wissenschaftler, Philosoph und Bischof gewesen - vor allem aber Bischof. In dieses Amt habe der Verstorbene größte menschliche, geistige und geistliche Qualitäten eingebracht, so Nycz. Zycinski sei als Bischof für die Gläubigen dagewesen, zugleich habe er auch 50 Bücher und Hunderte Artikel verfasst und an Hunderten Konferenzen in aller Welt teilgenommen: Vielleicht habe dies dazu beigetragen, dass der Erzbischof vorzeitig "ausgebrannt" war und viel zu früh gestorben ist, meinte Nycz.
Mit bewegenden Worten würdigte auch Mieczystlaw Cislo, als Lubliner Weihbischof enger Mitarbeiter Zycinskis, den Verstorbenen: Mit dem Erzbischof sei ein "guter Hirte heimgegangen, den das Volk liebte". Zycinski habe in jedem Menschen Größe und Nöte erkannt und in jedem die Würde eines Gotteskindes gesehen. Er war wie ein "Profet, der weiter und tiefer gesehen hat", so Cislo.
"In noch jungem Alter ist ein herausragender Hirte zum Herrn heimgegangen", schrieb auch Papst Benedikt XVI. in seinem Beileidstelegramm an die Erzdiözese Lublin.
Nach dem Gottesdienst wurde die sterbliche Hülle Zycinskis in der Bischofskrypta der Lubliner Kathedrale beigesetzt.
Unter den Trauergästen war auch der Mariazeller Superior Karl Schauer. Erzbischof Zycinski war ein großer Freund Österreichs und der Kardinäle Franz König und Christoph Schönborn. Seit dem Tod von Kardinal König zelebrierte er alljährlich in Mariazell zum Jahrestag der Geburt des Wiener Alterzbischofs eine festliche Messe. Zycinski unterstützte auch die Arbeit des "Janineums" - das ab 1957 rund 6.000 christlichen Wissenschaftlern und Künstlern aus Ostmittel- und Osteuropa Studienaufenthalte in Österreich ermöglichte - mit großem Engagement.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
19.02.2011 11:19:14
Aufstand in Wisconsin gegen Pro-Life Gouverneur Walker
(news.stjosef.at) Wir veröffentlichen hier einen Beitrag von Dr. Edith Breburda:
Der neue republikanische Pro-Life Gouverneur von Wisconsin/USA muß sparen, insgesamt 137 Millionen Dollar, doch die Demokratischen Abgeordneten boykottieren das Spargesetz und erschienen nicht zur Sitzung in der das Gesetz verabschiedet werden sollte. An ihrer Stelle besetzten Tausende von Demonstranten das Kapitol von Madison. Der neue Gouverneur ist den Demonstranten ein Dorn im Auge, da er strikt gegen Abtreibung und Stammzellforschung ist.
Am Donnerstag, dem 17. Februar machte Madison, der Regierungssitz von Wisconsin in ganz USA Schlagzeilen. Seit 3 Tagen demonstrieren Tausende vor und im Kapitol gegen die geplanten Gehaltskürzungen in Höhe von sieben Prozent für öffentliche Bedienstete (Lehrer, Universitätsangehörige, Staatsangestellte). Der Staat Wisconsin hat einen hohen Schuldenberg von seinem Vorgänger dem demokratischen Gouverneur Doyle übernommen. Gouverneur Scott Walkers Politik ist es, durch sofortige Spargesetze das Defizit im Haushalt von über drei Milliarden Dollars abzubauen. Die Polizei rief die Mitarbeiter im Kapitol auf, ihre Türen abzusperren, laut grölende und randalierende junge Demonstranten zogen durch die langen Gänge des Kapitols. Die Toiletten waren unzugänglich, die Lifte des Gebäudes standen still. Ärgerliche Demonstranten klopften an die Scheiben der einzelnen Büros. Die Polizei suchte nach den Demokratischen Abgeordneten. Um 11:30 Ortszeit waren 17 Republikaner im Sitzungsaal aber keine Demokraten weit und breit. Nach einem Gebet und dem Fahneneid sollte die Sitzung beginnen, aber sie wurde jäh abgebrochen durch Demonstranten die laut nach "Freiheit, Demokratie und Einheit" brüllten. Die Schulen im Staat waren geschlossen geblieben, Lehrer hatten sich krank gemeldet, damit sie an den Demonstrationen teilnehmen können. Verängstigte Bürger, die zufällig an diesem Tag in der Innenstadt zu tun hatten waren geschockt. "Es sei kein Durchkommen gewesen," berichtet eine Mitarbeiterin von Pro-Life-Wisconsin die zu einem Treffen der Lebensbewegung wollte. Nur purer Haß und randalierende junge Leute. Der Gouverneur hat keinen leichten Stand. Kurz vor den Wahlen, Ende Oktober 2010 wurde Walker von seinem Demokratischen Rivalen Tom Barrett als absoluter "Rechtsradikaler und Konservativer" verschrien. Warum? Barrett argumentierte, Walker hätte mit den Pro-Life Bewegungen einen Pakt geschlossen, er wolle alle Verhütungsmittel abschaffen und die Abtreibung gleich dazu. Apotheker sollten ein Recht haben Frauen die Herausgabe der Pille zu verweigern. Damit würde Walker den Frauen ihre Selbstbestimmungs-Reproduktions-Rechte (women’s reproductive rights) verweigern. Auch Minderjährige sollten nicht die Pille bekommen, da Kontrazeptiva mit Steuergeldern finanziert werden. Aber woher sollten die Frauen dann die Pille beziehen?, fragte sich der Rivale Barrett im Oktober. Walkers Ansichten, Abtreibung, auch nach Vergewaltigung, zu verbieten scheint den Demonstranten ein Grund zu sein noch lauter gegen den neuen Gouverneur zu grölen. Walker möchte die Personenwürde Ungeborenen zukommen lassen und zwar ab dem Zeitpunkt der Befruchtung, berichtet man auf der Webseite von Pro-Life Wisconsin. Mit so einem Gesetz hätten die Ungeborenen das unbestrittenen Recht auf Leben. Zu guter Letzt ist Walker auch noch gegen humane embryonale Stammzellforschung. Das allein erklärt warum so viele (außerstaatliche) Demonstranten von weit her angereist kamen, und das knappe 6 Wochen seitdem Walker im Amt ist. Aber vielleicht hat der Gouverneur gar nicht so unrecht mit seinen Forderungen Stammzellforschung abzuschaffen, denn immer öfter äußern hochgradige Wissenschaftler Bedenken und warnen sogar vor einem klinischen Einsatz von humanen embryonalen Stammzellen. Forscher an der Universität von Kalifornien, der San Diego School of Medicine und des renommierten Scripps Research Institutes, berichten über massive Rückschläge der bis dato bezeichneten Hoffnungsträger der regenerativen Medizin. Ein Artikel in der Fachzeitung "Cell Stem Cell" vom 7. Januar, 2011 analysiert die gefundenen schweren genetischen Abnormalitäten die embryonale wie auch induzierte (zurückgezüchtete)
pluripotente Stammzellen aufweisen. Fachleute berichten von einem herben Rückschlag bei der Stammzellforschung. Überraschend sind die Ergebnisse jedoch nicht. Bereits 2009 berichtete eine israelische Forschergruppe über die Entwicklung von Hirntumoren, die sich beim Einsatz von transplantierten neuralen Stammzellen entwickelten. Die neuronalen Stammzellen wurden aus abgetriebenen menschlichen Foeten gewonnen. Bisher haben die Forscher nicht auf solche schwerwiegenden Mutationen geachtet, die bei beiden Stammzellgruppen auftreten. Die neuesten US Publikationen liefern Beweise wonach Stammzellen zur Tumorbildung führen und damit kann man sie nicht zum therapeutischen Einsatz bringen. Scott Walker, der neue Gouverneur von Wisconsin hatte bereits in seinem Wahlprogramm festgelegt nur noch adulte Stammzellforschung zu unterstützen.
Für Samstag, den 19. Februar hat Pro-Life Wisconsin zu einer friedlichen Demonstration für die "I Support Scott Walker Rally" aufgerufen. Da die Demokratischen Abgeordneten am Donnerstag, dem 17. Februar nicht anwesend waren, konnte über das Spargesetz nicht abgestimmt werden.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.02.2011 17:15:30
Chinesischer Untergrundbischof gestorben
(katholisches.info) Heute morgen verstarb der Untergrundbischof der katholischen Diözese Shiqian (Provinz Guizhou), Msgr. Augustine Hu Daguo im Alter von 89 Jahren. 33 Jahre seines Lebens verbrachte er aus Glaubensgründen in kommunistischen Lagern. Die Totenmesse und seine Beerdigung finden am 20. Februar in Guiyang, der Hauptstadt von Guizhou statt.
Sein Leben stand im Zeichen einer unerschütterlichen Treue zum Glauben und zu Papst und Kirche. Durch sein Zeugnis für Christus wurde er zum Vorbild für Priester wie Laien in seiner Diözese.
Msgr. Hu wurde in eine katholische Familie in Tongzhou geboren. 1939 trat er in das Priesterseminar der Diözese Guiyang ein. 1951 wurde er zum Diözesanpriester geweiht. Er unterrichtete im Priesterseminar und wurde in der harten Zeit der Kirchenverfolgung nach der kommunistischen Machtübernahme noch sehr jung zum Bischofs-Koadjutor ernannt. Damit wollte der Heilige Stuhl die apostolische Sukzession sicherstellen, da Bischofernennungen vom neuen Regime unterbunden wurden und die Gefahr bestand, daß ausländische Missionare ausgewiesen würden.
1955 wurde Msgr. Hu vom Regime verhaftet, angeklagt und wegen “konterrevolutionärer Verbrechen” verurteilt und wegen seines Glaubens in Umerziehungslager gesteckt. Erst 1982, nach 27 Jahren in Konzentrationslagern, erfolgte seine Enthaftung. Er begann in Chengdu zu unterrichten, wurde aber nach wenigen Jahren wegen seiner Treue zum Papst entlassen.
Die Apostolische Präfektur Siqian war 1932 von Papst Pius XI. errichtet worden. Die ersten beiden Bischöfe waren deutsche Herz-Jesu-Missionare, Pater Alois Baumeister und Pater Matthias Buchholz. Pater Buchholz leitete die Diözese von 1937 bis 1983. Ihm folgte der kurz zuvor aus der Haft entlassene Msgr. Hu als dritter Bischof der Diözese und erster Chinese.
Die vom kommunistischen Regime kontrollierte “offizielle” katholische Kirche löste die Diözese Shiqian auf und faßte sie mit anderen Bistümern als Diözese Guizhou zusammen. Offiziell gilt die Diözese seit 1983 als vakant.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
 
18.02.2011 17:08:41
Der erste Schritt zur Versöhnung
(stjosef.at/predigten) Im Evangelium dieses Sonntags setzt sich die Bergpredigt Jesu fort. Diesmal geht es um die Nächstenliebe, ja noch mehr: um die Feindesliebe!
Jesus erinnert seine Zuhörer auch hier zuerst an das Gesetz des Alten Bundes. Dort wurde die Nächstenliebe als Gebot eingeschärft: „Du sollst deinen Nächsten Lieben wie dich selbst“ (Lev 19,18). Allerdings war die Nächstenliebe zuerst auf den eigenen Volksgenossen eingeschränkt. Dass man den Feind hassen solle, war nicht Inhalt des jüdischen Gesetzes, wohl aber entsprach es einer weit verbreiteten Mentalität. Und wenn wir ehrlich sind: Auch heute sind wir geneigt, dieser Auffassung zuzustimmen. Denn schon die Vorstellung von einer Liebe zu den Feinden erschreckt uns: Wie können wir denen gegenüber gut sein, die uns Böses wollen oder gar antun?
Jesus Christus kennt den Menschen wie keiner sonst. Er weiß um unsere Schwierigkeiten, ja um unsere Unmöglichkeit, die Feinde zu lieben. Das erste und wichtigste ist die Ehrlichkeit: Ja, es gibt tatsächlich Mitmenschen, die uns nicht mögen oder sogar ablehnen. Und auch wir sind nicht jedem gegenüber gut Freund, sondern lehnen andere ab.
Aber: dieser Zustand der gegenseitigen Ablehnung muss nicht für immer so bleiben. Jesus möchte durch sein Wort etwas in Bewegung bringen. Er fordert uns auf zu konkreten Schritten der Annäherung und Versöhnung. - Lesen Sie die Predigt zum 7. Sonntag im Jahreskreis A im Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.02.2011 05:14:38
Hl. Alfons von Liguori: Lehrer des Gebetes und der Barmherzigkeit
(erzdioezese-wien.at) Alfons von Liguori, der große Kirchenlehrer und Gründer des Redemptoristenordens, war ein Seelsorger, der sich für am Rande der Gesellschaft stehende Menschen einsetzte. Pater Martin Leitgöb, seit 2002 Mitglied der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen, hat ein neues Buch über den Gründer seines Ordens, Alfons von Liguori (1696-1787), verfasst.
"Alfons von Liguori gehört zu den bedeutenden religiösen Gestalten des 18. Jahrhunderts. Er lebte in Süditalien und gründete 1732 in der Nähe von Neapel die Ordensgemeinschaft der Redemptoristen", so der Autor. "Er war ein leidenschaftlicher Seelsorger, der sich zeit seines Lebens für benachteiligte und am Rande der Gesellschaft stehende Menschen einsetzte. Zugleich war er ein wichtiger geistlicher Schriftsteller, was sich nicht zuletzt in der Zuerkennung des Titels eines 'Kirchenlehrers' im Jahre 1871 zeigt", betont Pater Leitgöb.
Das neue Buch über Alfons von Liguori beleuchtet zahlreiche Facetten eines Heiligen, der Gebet und Barmherzigkeit in den Mittelpunkt seines Lebens stellte. Pater Leitgöb versteht sein Buch als eine Einführung in die Persönlichkeit, in das Denken und Schaffen von Alfons. "Sie soll all jenen dienen, die den Heiligen entweder noch kaum kennen oder ihn unter vielleicht neuen Gesichtspunkten wieder kennen lernen wollen", schreibt Pater Martin Leitgöb in seinem Vorwort.
Der Autor möchte abseits frommer Deutungsmuster früherer Zeiten auf das eigentliche theologische, geistliche und pastorale Potential von Alfons aufmerksam machen. Er zeigt in seinem Portrait auf, was der Heilige den Menschen der Gegenwart zu sagen hat.
Das Buch über Alfons von Liguori ist der erste Band einer Schriftenreihe, die den Titel "Spiritualität und Seelsorge" trägt und von der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen herausgeben wird. Es werden darin Themen publiziert, die den Redemptoristen von ihrer spirituellen Grundausrichtung und von ihrem seelsorglichen Engagement her am Herzen liegen.
Zurzeit wird der erste Band ins Portugiesische übersetzt. Auch ein englischsprachiger Verlag bekundete bereits Interesse an einer Übersetzung.
Titelangabe: Martin Leitgöb, Alfons von Liguori. Lehrer des Gebetes und der Barmherzigkeit, Verlag Tyrolia, ISBN: 978-3-7022-3097-5, 9,95 Euro.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.02.2011 05:10:27
Ein Briefwechsel mit der Firma Schlecker - Dokumentation
(news.stjosef.at) Prof. Dr. Josef Spindelböck hat sich mit folgendem Schreiben am 17.02.2011 an die Firma Schlecker gewandt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin selbst katholischer Priester und halte viel auf die kirchliche Kleidung!
Daher finde ich es unangemessen, wenn die Fa. Schlecker sogenannte „kirchliche“ Kostüme im Angebot hat.
http://www.stjosef.at/stjosefnews/singlenews.php?lang=de&category=0&newsnr=5219
Gewiss steckt keine böse Absicht dahinter, aber der Spaß hört sich dort auf, wo andere Menschen in ihrem Lebensstand und ihrer Lebensentscheidung verunglimpft werden.
So ersuche ich um eine klärende Stellungnahme!
Ich werde die Haltung der Fa. Schlecker in meinem künftigen Kaufverhalten berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen ...
Der Leiter der Unternehmenskommunikation, Florian Baum, antwortete am 18.02.2011 wie folgt:
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Spindelböck,
zunächst vielen Dank für Ihre kritische Zuschrift, die wir sehr ernst nehmen.
In der Tat steckt hinter unseren Kostümangeboten, an denen Sie Anstoß genommen haben, keinerlei böse Absicht. Wir freuen uns, dass Sie dies - bei aller Kritik - anerkennen. Vielmehr ist es so, dass es sich bei "Mönch" und "Nonne" um uralte Kostüm-Motive handelt, die aus der Faschings-/Fasnets-/Karnevalstradition nicht weg zu denken sind. Das selbe gilt ja auch für andere Kostüme, die wir im Angebot haben, etwa für den Kostüm-Klassiker "Scheich". Keineswegs steckt hinter den Kostümen die Absicht einer wie auch immer gearteten Diffamierung.
Der Wesenskern von Fasching/Fasnet/Karneval besteht aber nun einmal unter anderem auch darin, durch die Kostümierung bestimmte Personen/Berufsgruppen "aufs Korn zu nehmen" und sie zu diesem Zweck in einer ostentativen satirischen Überzeichnung darzustellen, die auch für alle Betrachter offenkundig als solche zu erkennen und zu verstehen ist.
Aufgrund der geschilderten Überlegungen sind wir der Überzeugung, dass es sich bei der vorliegenden Sache um eine reine Geschmacksfrage handelt und sie auch so behandelt werden sollte.
Wir bitten Sie, die Sache auch von dieser Seite zu betrachten und hoffen auf Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Baum M. A.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
17.02.2011 16:10:10
Bischof Huonder von Chur setzt Weihbischof Eleganti als Regens ein
(bistum-chur.ch) Auf der Website des Bistums Chur findet sich folgende Presseerklärung:
Bischof Vitus Huonder entscheidet sich gegen einen zweiten Weihbischof und ruft Weihbischof Marian Eleganti nach Chur. Der Schweizer Jugendbischof wird neu Regens des Priesterseminars St. Luzi.
Seit geraumer Zeit hatte Bischof Vitus Huonder den Wunsch geäussert, sich in direktem Kontakt auf die Mithilfe eines Weihbischofs in Chur stützen zu können. Nun freut er sich, dass mit Marian Eleganti ein hervorragender Theologe und Seelsorger nach Chur kommt. Unter diesen Umständen wird Bischof Huonder keinen zweiten Weihbischof von Papst Benedikt XVI. erbitten. Bereits im Vorfeld dieser Entscheidung hatte Generalvikar Martin Grichting zum Ausdruck gebracht, als allfälliger zweiter Weihbischof nicht zur Verfügung zu stehen. Dessen Forderung nach umfassender Religionsfreiheit für die katholische Kirche und einer entsprechenden Reform stösst seit längerem auf den Widerstand der von den Kantonen geschaffen Landeskirchen. Umso mehr zeigt sich Bischof Huonder in einem Brief an alle Mitwirkenden im Bistum dankbar, dass er in Zukunft weiter auf die Weitsichtigkeit seines Generalvikars zählen könne.
Mit der Wahl von Marian Eleganti möchte der Bischof ein feines Gespür für die junge Generation nach Chur bringen. Eleganti wird als Regens die Leitung des Priesterseminars St. Luzi übernehmen. Hier kann er, neben seinen Aufgaben als Jugendbischof, von seiner Erfahrung als Abt profitieren. Die Mitglieder des Bischofsrats begrüssen die Ernennung von Weihbischof Marian zum Regens.
Im Vorfeld seiner Entscheidung führte Bischof Huonder mit diözesanen Gremien und staatskirchenrechtlichen Vertretern intensive Gespräche. Diese haben den Bischof dazu bewogen, den Aspekt der Einheit der Kirche in seinem Schreiben an die Mitarbeitenden stark zu betonen. Angesichts einer von Massenmedien, Partikularinteressen, verschiedenen Weltanschauungen und Religionen geprägten Gesellschaft brauche es für die Zukunftsfähigkeit der Kirche eine starke Identität. Dies setzte den Willen voraus, mit der Universalkirche zu glauben, zu leben und zu handeln. Sonst drohe die Zerstreuung in Sondergruppen und lokales Brauchtum.
Bischöflich Beauftragter für Medien und Kommunikation Giuseppe Gracia
Link: Brief des Bischofs an die pastoralen Mitarbeiter.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
17.02.2011 16:06:45
Stammzellenforschung mit neuen Risiken
(doccheck.news) Bereits vor einem Jahr geriet die Stammzelltherapie in Verdacht, unter Umständen Krebs auszulösen. Erst im November 2009 hatte US-Präsident Barack Obama das Stammzellforschungsmoratorium in den USA aufgehoben – doch eine Neubewertung scheint angebracht.
Es kommt selten vor, doch in diesem Fall kann man die Aussage ohne Vorbehalte machen: Die Forschung mit pluripotenten Stammzellen hat einen massiven Rückschlag erlitten - der schlimmstenfalls zum Aus für den bisherigen Hoffnungsträger der regenerativen Medizin führen könnte. Tatsächlich konnten Forscher an der University of California, San Diego School of Medicine und des Scripps Research Institute schwere genetische Abnormalitäten in pluripotenten Stammzelllinien nachweisen. Danach weisen humane embryonische Stammzellen (hESC) und induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC) häufiger Genom-Aberrationen auf als ihre normalen Zellpendants. Die Studie mit dem Originaltitel "Dynamic changes in the copy number of pluripotency and cell proliferation genes in human ESCs and iPSCs during reprogramming and time in culture" erschien am 7. Januar 2011 im Fachblatt "Cell Stem Cell" und markiert womöglich einen Wendepunkt. Denn das bittere Fazit lautet: Bisherige Überwachungen für die fraglichen Stammzelllinien übersahen weltweit das Problem - weil man auf die falschen Analysetools setzte. - Lesen Sie mehr!
(news.stjosef.at) Die Kongregation für die Glaubenslehre stellt im Dokument "Dignitas personae" vom 8. September 2008 in Nr. 32 fest:
"Was die Methoden für die Gewinnung der Stammzellen betrifft, ist auf ihren Ursprung zu achten. Als erlaubt sind die Methoden anzusehen, die dem Menschen, dem die Stammzellen entnommen werden, keinen schweren Schaden zufügen. Dies ist gewöhnlich der Fall bei der Entnahme: a) aus Geweben des erwachsenen Organismus; b) aus dem Nabelschnurblut bei der Geburt; c) aus Geweben von Föten, die eines natürlichen Todes gestorben sind. Die Entnahme von Stammzellen aus dem lebendigen menschlichen Embryo führt hingegen unvermeidlich zu seiner Vernichtung und ist deshalb in schwerwiegender Weise unerlaubt."
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
17.02.2011 16:01:58
Das Tötungsverbot gilt auch für Ungeborene!
(kathpress.at) Das auch unter nichtreligiösen Menschen anerkannte Verbot, schutzlose Menschen zu töten, muss auch für ungeborene Kinder gelten: Das betonte der Salzburger Weihbischof Andreas Laun am Mittwochabend bei einer Podiumsdiskussion in Wien. Die FPÖ hatte Laun als Moraltheologen zum Thema "Lebenswert" eingeladen, ebenso den Mediziner Prof. Johannes Bonelli, Direktor des kirchlichen Institutes für medizinische Anthropologie und Biomedizin ("IMABE"), die deutsche Psychiaterin Angelika Pokropp-Hippen sowie andere Fachleute aus Wissenschaft und Politik.
Wo Abtreibung erlaubt ist, ist auch Euthanasie nicht fern, so der Weihbischof. Er sprach sich für die Abschaffung der Fristenregelung in Österreich aus - auch weil dadurch ethische "Dammbrüche" die Folge seien: "Wenn man die Kleinsten töten darf, gibt es kein Argument mehr dagegen, auch gegen andere Gruppen wie Alte und Schwache vorzugehen", warnte Laun. Auch der Aspekt der Bevölkerungsentwicklung müsse beim Thema Abtreibung berücksichtigt werden, so der Bischof weiter: Europa bringe sich selber um mit einer Politik, die es erlaube, dass ebenso viele ungeborene Kinder getötet werden wie auf die Welt kommen.
"IMABE"-Chef Bonelli bedauerte die "verhärteten Fronten" beim Thema Abtreibung; die einen argumentierten mit dem Lebensrecht, die anderen an diesen vorbei mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frau. Bei letzterem könne der Hebel angesetzt werden, wenn etwa jenen Umständen, die Frauen zu einem Schwangerschaftsabbruch veranlassten, politisch gegengesteuert würde. Wenn ungewollt Schwangere keinen anderen Ausweg aus ihrer misslichen Lage sähen als eine Abtreibung, könne von freier "Selbstbestimmung" keine Rede sein, sagte Bonelli. Er erinnerte daran, dass bei der Beschlussfassung der Fristenregelung im Parlament 1973 auch "flankierende Maßnahmen" beschlossen wurden, die Abtreibungen so weit wie möglich verhindern sollten. Deren Umsetzung stehe jedoch immer noch aus, so der katholische Arzt.
Dramatische, jedoch oft "tabuisierte" Zahlen zu den psychischen Folgen einer Abtreibung für die Frauen präsentierte Angelika Pokropp-Hippen, Leiterin einer psychiatrischen Praxis in Münster: 80 Prozent der Betroffenen leide unter einem "Post Abortion Syndrom", dessen Symptome oft erst Monate nach dem Eingriff feststellbar seien. Pokropp-Hippen wies auf Studien aus den USA und aus Skandinavien hin, wonach Betroffene nach einer Abtreibung überproportional oft an Depressionen und Suchterkrankungen leiden. Die Suizidalität sei um 15 bis 20 Prozent erhöht, eine große Mehrheit leide unter jahrelangen Schulgefühlen. Negative Folgen habe eine Abtreibung auch oft für die Partnerschaft - viele Beziehungen würden daran zerbrechen - und für nachgeborene Kinder: Sie würden überdurchschnittlich oft entweder überbehütet oder aber vernachlässigt.
"Jede Abtreibung ist ein Trauma", so das Fazit der Psychiaterin. Sie forderte statt politischem Wegschauen verlässliche Studien über Abtreibungsfolgen auch hierzulande. Auch andere Referenten merkten kritisch an, dass es in Österreich keine offizielle Statistik über Schwangerschaftsabbrüche gibt, was gezieltes Gegensteuern bei diesem verbotenen, aber straffreien Eingriff erschwere.
(news.stjosef.at) Hinweis/Berichtigung: Frau Dr. Prokopp-Hippen aus Münster ist keine Psychiaterin, wie es oben heißt und führt auch keine psychiatrische Praxis, sondern sie ist Allgemeinärztin und Psychotherapeutin (Information von Felizitas Küble).
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
16.02.2011 15:40:18
Hl. Johannes vom Kreuz: Sich Gottes Gnadenführung anvertrauen
(radiovatikan.de) Es braucht innere Reinigung, um Gott in Freiheit begegnen zu können. Daran hat Benedikt XVI. bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch (16.02.2011) erinnert. Nachdem der Papst vor zwei Wochen über die Karmeliterin Theresia von Ávila gesprochen hatte, ging er an diesem Mittwoch auf ihr „männliches Pendant“ ein, den spanischen Heiligen, Dichter und Kirchenlehrer Johannes vom Kreuz. Johannes spielte für die Reform des Ordens eine wichtige Rolle: Inspiriert durch die Begegnung mit Theresia von Ávila habe er sein ganzes Leben der Erneuerung des Karmels gewidmet, so der Papst. Zusammen mit seiner Ordensschwester gründete Johannes - der sich den Ordensnamen „Juan de la Cruz“, übersetzt „Johannes vom Kreuz“ selbst gab - insgesamt 32 Klöster. Dabei ließ er sich auch durch widrige Umstände nicht einschüchtern. Der Papst:
„Er musste sogar eine monatelange schwere Kerkerhaft im Karmel von Toledo erdulden, aus der er sich durch eine abenteuerliche Flucht befreien konnte. Johannes starb 1591 in Úbeda, wurde 1726 heiliggesprochen und 1926 von Papst Pius XI. zum Kirchenlehrer erhoben. Durch seine poetischen Schriften gilt Johannes vom Kreuz als ein Klassiker der spanischen Literatur und Mystik. In seinen vier Hauptwerken – Aufstieg auf den Berg Karmel, Die Dunkle Nacht, Der Geistliche Gesang und Die lebendige Flamme der Liebe – beschreibt er den geistlichen Weg des Menschen hin zur mystischen Vereinigung mit dem dreifaltigen Gott.“
Diese Annäherung an Gott führe über ein Leben in Einheit mit den „göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe“, so der Papst. Die Offenheit für Gott könne dann zur Heiligkeit führen.
„Heiligkeit ist das Offensein, sich von Gott lieben lassen, sich ihm aussetzen und so sich von ihm umformen und reinigen zu lassen. Es ist nicht Last des Herumwerkelns sondern Freude des Beschenktseins von Gottes Liebe, die uns hilft, das Andere, das Mühsame unseres Lebens zu ertragen und recht zu bewältigen.“
In seinen Grüßen an die Pilger deutscher Sprache wandte sich Papst Benedikt unter anderem an den neuen Bischof von Eisenstadt und ehemaligen Sekretär der österreichischen Bischofskonferenz, Bischof Ägidius Zsifkovics:
„Sehr herzlich heiße ich alle Brüder und Schwestern deutscher Sprache willkommen, besonders die Pilger aus der Diözese Eisenstadt in Begleitung von Bischof Ägidius Zsifkovics. Der heilige Johannes vom Kreuz lädt uns ein, unser ganzes Dasein mit allen Freuden und Mühsalen im Licht des Herrn zu sehen und mit ihm den Aufstieg zum wahren Leben in Gott zu wagen. Lassen wir uns also von der Liebe Christi formen, damit Er in uns und durch uns wirke. Die Heiligkeit ist kein Privileg weniger, sondern Berufung und Geschenk eines jeden Christen. Gottes Gnade führe euch auf allen euren Wegen.“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
16.02.2011 15:36:02
Firma Schlecker bietet "kirchliche" Kostüme zum Fasching an
(news.stjosef.at) Die Firma Schlecker, mit 52.000 Angestellten das größte Drogerieunternehmen Europas, hat in seinem Home Shopping Bestellmagazin für Februar und März 2011, das sowohl in gedruckter Form als auch online zugänglich ist, anlässlich des Faschings auch „kirchliche“ Kostüme im Angebot. So findet man ein „Paterhemd“, das Kostüm Nonne und auch ein Mönchskostüm, dazu diverse Accessoires wie Mönchsglatze oder Netzstrumpfhose.
Ein ähnliches Angebot fand sich vor einem Jahr bei den Penny-Märkten, einem Unternehmen der Rewe-Group. Penny nahm nach Protesten die Faschingskostüme “Nonne” und “Mönch” aus dem Verkaufsprogramm. Susanne Schrader, die Assistentin der Geschäftsleitung Category Management erklärte damals: “Wir bedauern es sehr, dass Sie Grund zur Beschwerde hatten und möchten Ihnen nochmals versichern, dass die Penny-Markt GmbH in keiner Weise beabsichtigt hat, die katholische Kirche oder die Menschen katholischen Glaubens, oder auch anderer Glaubensrichtungen, zu beleidigen. Sollte dieser Eindruck entstanden sein, möchten wir uns hierfür entschuldigen. Es ist uns an dieser Stelle wichtig Ihnen mitzuteilen, dass wir, unabhängig bereits vor Erhalt Ihres Schreibens, die Kostümierung ‘Nonne’ und ‘Mönch’ aus dem Verkauf genommen haben.”
Mit dem Protest von Christen hatte sich auch das islamische Internetportal „Muslim-Markt“ solidarisiert. Es hatte seinen Lesern am 18. Januar 2010 empfohlen, „diese Woche nicht bei Penny zu kaufen“. Zur Begründung hieß es: „Die Missachtung der religiösen Gefühle von Katholiken und die schändlich verachtende Darstellung des Nonnenhabits ist eine Beleidigung an Christen und Muslimen gleichermaßen.“
Kontakt zur Firma Schlecker: Schlecker Home Shopping GMBH, Wachau 1, D-89574 Ehingen, http://www.schlecker.com , Email: service@de.schlecker.net bzw. presseanfragen@de.schlecker.net.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
 
15.02.2011 17:02:20
Wenn der Mensch unsterblich wird ...
(news.stjosef.at) Unter der Heftüberschrift „2045 – The Year Man Becomes Immortal“ (2045 – das Jahr, in dem der Mensch unsterblich wird) bietet die aktuelle Ausgabe des TIME-Magazins (21. Februar 2011) eine Titelgeschichte von Lev Grossman. In der Darstellung geht es um jene utopisch wirkende Überzeugung der so genannten „Singularity“-Bewegung, wonach in nicht allzu ferner Zukunft der einzigartige („singuläre“) Moment in der Menschheitsgeschichte eintritt, dass Menschen und Maschinen (sprich Computer) in einer nicht näher definierten Weise „eins“ werden und damit die Spezies Mensch in der heutigen Form zu bestehen aufhört. Der Technik-Guru Raymund Kurzweil, Inhaber zahlreicher wissenschaftlicher Patente, meint, es komme aufgrund einer jetzt schon feststellbaren exponentiellen Zunahme an Wissen und künstlicher „Intelligenz“ um das Jahr 2045 zum Umschlag in eine regelrecht „übermenschliche“ Intelligenz. Der Mensch könne dann prinzipiell auch vom Computer abgelöst werden, der es perfekt verstehen würde, menschliches Denken zu simulieren und „Unsterblichkeit“ zu sichern.
Kommentar (Josef Spindelböck): In dieser utopischen Vision zeigt sich eine säkularisierte Form messianischer Erwartung. Nachdem man Gott den Abschied gegeben hat, tritt an seine Stelle der Mensch und wird schließlich durch den Computer ersetzt. Es handelt sich um nichts anderes als um die Abschaffung des Menschen! Eine derartige Konzeption lebt von der gnostischen Hybris, alles selbst in die Hand zu nehmen und eine neue Wirklichkeit ohne Gott zu erschaffen, bis schließlich auch der Mensch selbst wegrationalisiert wird. Was übrig bleibt, sind seelenlose Apparate mit höchster künstlicher „Intelligenz“, aber ohne die Fähigkeit geistiger Einsicht und personaler Liebe! Man mag sich damit trösten, dass dies nie wirklich so werden kann, schon allein aufgrund der metaphysischen Unmöglichkeit, dass aus einem unbelebten Ding (dazu gehört auch ein Rechner = Computer) etwas Lebendiges oder gar ein Wesen mit Bewusstsein entstehen könnte. In der monistischen Vorstellung des „neuen“ Materialismus lässt sich dies jedoch nicht ausschließen und verbindet sich, gestützt durch die Theorie des Evolutionismus, zu einem gleichsam unaufhaltsamen „Selbstläufer“. Dagegen lässt sich einwenden: Auch der beste Computer bleibt eine Maschine, die zwar fähig ist auf quantitativer Basis Berechnungen anzustellen, die aber dann versagt, wenn es um das nur einem geistigen Wesen mögliche Verstehen von Zusammenhängen geht, und die schon gar nicht zu wirklichen Lebensvollzügen fähig ist. Es wird immer vom Menschen abhängen, wie er mit dem Universalwerkzeug Computer umgeht und wie er diesen einsetzt – ob zum Fluch oder zum Segen! Das ewige Leben lässt sich – entgegen der Meinung der Singularitätstheoretiker – auf diese Weise sicher nicht erwerben oder gar „simulieren“.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
15.02.2011 15:46:58
Heute kommt Lourdes zu uns
(presse.kirche.at) „Heute kommt Lourdes zu uns“. Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Karl Höllerer am Sonntag, dem 13. Februar den deutschsprachigen Seelsorger von Lourdes, P. Gerard, zur Festmesse des 50. Patroziniumsfestes der Pfarre Maria Lourdes in St. Pölten.
Ein besonderes Detail am Rande: am selben Tag der Weihe der Kirche Maria Lourdes in St. Pölten, dem 19. März 1961, hatte auch P. Gerard die Priesterweihe erhalten. Pfarrer Karl Höllerer: „Wir sind uns daher schon länger verbunden, als wir eigentlich wussten“.
Mit Schwung und guter Stimmung gestaltete die Jugendband der Pfarre die Festmesse mit. Hunderte Gläubige aus der Pfarre und darüber hinaus waren zu diesem Jubiläum gekommen. Der Gottesdienst selbst war der Abschluss des dreitägigen Patroziniumsfestes, das diesmal ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres „50 Jahre Pfarrkirche Maria Lourdes“ stand. Schon am Freitag war P. Gerard Gast in der Pfarre und feierte mit den Gläubigen den Kreuzweg. Am Samstag gab es einen Kurzfilm über den Gnadenort Lourdes mit Bildern von den Lourdes-Wallfahrten der Pfarre, eine Rosenkranzmeditation und eine abschließende Lichterprozession zur Lourdesgrotte.
„Es tut gut, den Kopf zu erheben und auf Maria zu blicken“, sagte P. Gerard bei der Predigt. Marias Botschaft liege darin, die Menschen zu fragen, wie ihre Geschichte mit Gott sei. Die Frage „ist deine Geschichte mit Gott eine Liebesgeschichte“ stelle sie an jedem Menschen persönlich, sagte P. Gerard. Die Antwort darauf und auch das Programm für die kommenden Jahre könne nur lauten: „Heute fang ich an, ein Jünger Jesu zu sein“, gab P. Gerard den Gläubigen mit auf den Weg.
Nach der abschließenden Sakramentsprozession durch die Kirche präsentierte ein Team der Pfarre die neue Festschrift, in der 50 Jahre Pfarrgeschichte in Wort und Bild aufgezeichnet sind.
Im Jubiläumsjahr sind noch weitere Höhepunkte vorgesehen. Am 20. März feiert Bischof Klaus Küng mit der Pfarrgemeinde die Festmesse. Der Kirchenchor bringt die Krönungsmesse von Mozart. Am 27. Mai wird vor der Kirche eine Skulptur von Andreas Herfert enthüllt; am Freitag, 10. Juni geben die vier Chöre der Pfarre ein Festkonzert und vom 5. bis 14. August findet die Wallfahrt nach Lourdes statt. Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildet am 2. Oktober das Erntedankfest mit Erzbischof Charles Palmer-Buckle aus Ghana.
Homepage: http://pfarre.kirche.at/lourdespfarre/
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] (20) [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] nächste Seite letzte Seite
News per E-Mail abonnieren
E-Mailadresse:
Format der E-Mail: HTML
nur Text
  News per E-Mail abonnieren
Abonnement löschen
Inhalt www.stjosef.at
Powered by SimpNews V2.49.01 ©2002-2009 Bösch EDV-Consulting

Zum Archiv des Newsletters

Dieser Newsletter wird fallweise erweitert und kann kostenfrei sowohl im Web gelesen als auch per e-mail abonniert werden. Grundlegende Richtung: römisch-katholisch.

Nachdruck oder weitere Veröffentlichung im Internet mit genauer Quellenangabe gestattet (Mitteilung erbeten). Für externe Links übernehmen wir keine inhaltliche Verantwortung. Redaktionelle Verantwortung: Dr. Josef Spindelböck, Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef, A-3107 Kleinhain 6. Kontakt: newsletter@stjosef.at