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18.02.2003 10:40:02
Dekret von Bischof Krenn über die liturgische Kleidung
Unter www.hippolytus.net wird das "Allgemeine Ausführungsdekret über die vom Priester bei der Eucharistiefeier zu tragende liturgische Kleidung" dokumentiert, das Bischof Dr. Kurt Krenn von St. Pölten mit 2. Februar 2003 in Kraft gesetzt hat. Die liturgische Kleidung derjenigen, die bei der Eucharistiefeier einen besonderen Dienst versehen, soll nach kirchlicher Überlieferung „den festlichen Charakter der liturgischen Feier“ (Allgemeinen Einführung in das Römische Messbuch, Nr. 335) zum Ausdruck bringen. Dies gilt in besonderer Weise für den Priester, der „der in der Kirche kraft seines Amtes in der Person Christi das Opfer darbringt“ (Allgemeinen Einführung in das Römische Messbuch, Nr. 93). Vor diesem Hintergrund bestimmt can. 929 CIC, daß der Priester “bei der Feier der Eucharistie die in den Rubriken vorgeschriebenen liturgischen Gewänder zu tragen“ hat. Um welche Gewänder es sich dabei handelt, ist in Nr. 337 der Allgemeinen Einführung in das Römische Messbuch festgelegt: „Zur Messe und zu anderen mit ihr verbundenen Feiern trägt der Priester über Albe und Stola das Messgewand (Kasel), sofern nichts anderes vorgesehen ist.“ Für den Bereich der Diözese St. Pölten hat nun der zuständige Bischof diese universalkirchlichen Normen in Erinnerung gerufen und neu zur Anwendung gebracht, wie Sie unter dem oben angegebenen Link in vollem Wortlaut nachlesen können. Möge die Feier der Liturgie würdig und ehrfürchtig geschehen, zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen!
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17.02.2003 19:07:48
Netzwerk katholischer Priester - Interview mit Dr. Rodheudt
In einem ausführlichen Interview für die März-Ausgabe der traditionalistischen Monatszeitung "Kirchliche Umschau" gibt Dr. Guido Rodheudt, Priester der Diözese Aachen, Einblick in die Hintergründe und Ziele des "Netzwerkes Katholischer Priester". In der Grundsatzerklärung heißt es: "Das Netzwerk Katholischer Priester (NKP) sammelt Geistliche, denen ein katholisches Profil wichtig ist: die ordnungsgemäße Sakramentenspendung, die unverkürzte Verkündigung der kirchlichen Lehre und die treue Beobachtung der liturgischen Vorschriften bei der Feier der heiligen Messe.“ Rodheudt: "Es ist zu wenig, darüber zu lamentieren, daß wir uns auf unsere Diözesanstrukturen nicht mehr verlassen können. Wir müssen in dieser Zeit neue, eigene Strukturen des geistlichen Austauschs aufbauen, die uns helfen, das Priestertum durchzutragen. Es geht weniger um uns selbst und unser eigenes Überleben als vielmehr um den Fortbestand des Katholizismus in unserem Land." Lesen Sie das ganze Interview in einer Vorab-Veröffentlichung unter http://www.priesternetzwerk.beep.de !
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14.02.2003 18:28:09
Neues bei Radio Maria Österreich
(rm-Pressemitteilung:) Der katholische Sender "Radio Maria Österreich" hat mit Stichtag 17. Februar 2003 einen neuen Geschäftsführer: DI Dr. Christian Flachberger, bisher Abteilungsleiter im Industrieunternehmen "Frequentis". Er löst in dieser Aufgabe Michael Polzer ab, der künftig redaktionell und promotionmäßig Wien und den gesamten Osten Österreichs betreut. Seit kurzem kann das 24-Stunden-Programm von Radio Maria digital über ASTRA europaweit empfangen werden. Die bereits erfolgte Einspeisung des Programmes in das Linzer Kabel LiWest und in Kürze in Graz sind weitere Verbreitungsmöglichkeiten für den katholischen Privatsender. Radio Maria ist unter den Bewerbern für die zu vergebende Vollfrequenz Freistadt und die Füllfrequenzen St. Johann im Pongau und Villach. Zudem läuft derzeit seitens der KommAustria ein Koordinierungsverfahren für das Stift Göttweig als zusätzlicher Senderstandort. Hier hofft Radio Maria, den Zentralraum St. Pölten - Krems über UKW versorgen zu können. Sorge bereitet Programmdirektor P. Clemens M. Reischl, daß die Medienberichterstattung rund um "Radio Maryja" in Polen das Engagement seines Senders in Österreich indirekt belaste und manche Vorbehalte auslöse. Er hält fest, daß Radio Maria in Polen zwar inspiriert durch das italienische "Radio Maria" entstanden ist, aber nicht zum Weltverband von über 30 national eigenständigen Radio Marias gehört. Grund dafür ist ein Dissens in der Haltung zu Parteien und Tagespolitik. Im Gegensatz zu Polen gilt für die "World family of Radio Maria", der sowohl das österreichische Radio Maria wie das deutsche "Radio Horeb" angehören, eine strenge Überparteilichkeit und ein Heraushalten aus der Tagespolitik. P. Reischl verweist darauf, daß sein Sender eine unabhängige Initiative innerhalb der katholischen Kirche ist, aber kein kircheneigener Sender. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch freie Spenden. Das gute Zusammenwirken mit den Bischöfen, den diözesanen Einrichtungen, überhaupt mit der der Ortskirche ist für die Rundfunkinitiative unverzichtbar. Mit DI Dr. Christian Flachberger (36) übernimmt ein neuer Geschäftsführer das unternehmerische Ruder bei Radio Maria Österrreich, das neben seiner Zentrale in Wien-Erdberg Außenstudios in den UKW-Sendegebieten Amstetten und Innsbruck unterhält. Programmlich ist Radio Maria Österreich mit Radio Maria Südtirol zusammengeschlossen.
Das 24-Stunden-Programm des katholischen Senders ist nun über den Satelliten Astra auch digital zu empfangen. Technische Empfangsdetails: Astra 19,2 Grad Ost, Frequenz: 12,633(25) GHz, Symbolrate: 22.000, FEC: 5/6, Polarisation: Horizontal. Homepage: www.radiomaria.at
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14.02.2003 17:09:00
Valentinstag
Am 14. Februar ist nach dem katholischen Heiligenkalender auch der Gedenktag des heiligen Valentin. Der Brauch, einem geliebten Menschen an diesem Tag etwas zu schenken, leitet sich aus der Lebensgeschichte des Heiligen her. Valentin soll im dritten Jahrhundert in Rom junge Paare mit bunten Blumensträusschen aus seinem Klostergarten beschenkt haben. Römischen Männern soll er dazu geraten haben, lieber bei ihrer Frau zu bleiben, als in den Krieg zu ziehen. Am 14. Februar 269 wurde Valentin deshalb unter Kaiser Claudius II. hingerichtet. - Ein Modell für eine kirchliche Verlobungsfeier entsprechend dem Benediktionale der Kirche präsentiert Pfr. Stephan Krönung. Im Benediktionale heißt es: "Die Verlobung ist der Ausdruck des festen Willens zweier Menschen, miteinander die Ehe einzugehen. die Bekundung dieser Absicht ist so bedeutsam, daß eine religiöse Gestaltung der Verlobungsfeier sinnvoll ist." Möge der Segen Gottes über all jenen sein, die nach seinem Willen in Liebe füreinaner berufen sind und sich auf die Ehe vorbereiten!
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14.02.2003 17:03:47
Gerechter Krieg?
Sind Präventivkriege gerechtfertigt? Wie frei agiert der UN-Sicherheitsrat? Und woher kommt die Kriegslust der Amerikaner? Heinz-Gerhard Justenhoven, Direktor des Instituts für Theologie und Frieden in Barsbüttel bei Hamburg, antwortet im Furche-Gespräch. Dies können Sie online lesen. - Der irakische Außenminister war heute beim Papst; dieser hat den Irak nachdrücklich zur Befolgung der UNO-Resolutionen aufgefordert, um einen möglichen Krieg zu verhindern; siehe den Bericht von ORF Religion. Das Gebet für den Frieden ist nötiger denn je!
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14.02.2003 16:59:46
Die Wunder Jesu und die Notwendigkeit des Glaubens
Zahlreiche Wunder hat Jesus gewirkt, in denen er seine Herrlichkeit offenbarte. Im Evangelium vom 6. Sonntag im Jahreskreis B heilt Jesus einen Aussätzigen, der sich glaubend-vertrauend an ihn wendet. Nicht Spektakel will Jesus den Menschen vorführen, sondern in Zeichen der Liebe soll die Nähe des Reiche Gottes offenbar werden. Lesen Sie mehr in der Predigt zum kommenden Sonntag (16.02.2003)!
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14.02.2003 04:48:18
Kardinal Ratzinger: Gott ist nicht gleichgültig gegenüber der Sünde
(Zenit:) Man kann aus dem christlichen Glauben das Gericht und die Strafe Gottes nicht weginterpretieren, denn das würde heißen, Gott sei dem Bösen gegenüber gleichgültig, so Joseph Kardinal Ratzinger. Der Präfekt der Glaubenskongregation weist darauf hin, dass "Gott gegen das Böse vorgeht, und daher muss er auch als Richter strafen, um Gerechtigkeit walten zu lassen". Dies sagte der deutsche Kurienkardinal bei einer "Lectio divina" in der Kirche Santa Maria in Transpontina in der Via della Conciliazione, jener Prachtstraße, die geradewegs auf den Petersdom zuführt. Weite Teile seiner Meditation wurden in der Zeitung der italienischen Bischofskonferenz Avvenire in der Ausgabe vom 11. Februar 2003 veröffentlicht. Die Überlegungen kreisten dabei um das Buch des Propheten Jonah, der nicht in Ninive Gottes Wort verkünden wollte, wie dieser es ihm aufgetragen hatte. Als er sich nach Tarsis einschiffte, erlitt er Schiffbruch und wurde von einem Wal verschlungen. Drei Tage lebte er im Bauch des Wales, bis er lebendig wieder ausgespieen wurde. Einer der großen Fehler der Gläubigen unserer Tage bestehe darin, so der Kardinal, "sich mit der Sünde wohl zu fühlen". So werde "das Herz von Blindheit geschlagen, hört auf, Gott zu suchen, sucht die Gnade nicht und verspürt keinerlei Reuegefühle mehr". Aus einem solchen Herzen gehe Bosheit hervor, und die könne auch das Verhalten eines Hitler, eines Stalin oder eines Pol Pot und deren Anhänger erklären. Man dürfe nicht vergessen, dass "Christus nicht kam, weil alles gut ist und von der Gnade regiert wird, sondern weil der Ruf zur Güte und Reue absolut notwendig ist". Um bei der Gottesverkündigung glaubwürdig zu sein, so Ratzinger, "müssen wir Christen die ersten auf dem Wege der Reue sein", die ein Zeichen der Umkehr sei. "Umkehr hört niemals auf", so der Kardinal zum Schluss, denn ihr haftet das ständige Ringen gegen die eigenen Sünden wie Trägheit, Selbstgefälligkeit, Herrschsucht, Konformismus, Aggressivität oder Anmaßung an. - Lesen Sie den Beitrag aus "Avvenire" im italienischen Original!
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13.02.2003 18:59:58
stjosef.at in neuem Design und Layout
Am 11. Februar, Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes, um 12 Uhr wurde die neue Version der Homepage von stjosef.at in verbessertem Design und Layout freigeschalten. Dank der Mithilfe von Bernhard Gottenöf und Michael Mayr wurde ein einheitliches Konzept für die inzwischen bereits recht umfangreiche Homepage der Gemeinschaft vom heiligen Josef erstellt. Sollte etwas noch nicht so funktionieren, wie es wünschenswert ist, bitten wir um Nachsicht sowie um freundliche Rückmeldung! Das bisherige Echo ist, wie die Einträge im Gästebuch und auch persönliche Mails zeigen, weitgehend positiv. Besonders danken wir allen für ihre Verbundenheit im Gebet!
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13.02.2003 18:58:07
Neues Päpstliches Jahrbuch 2003 erschienen
Die Zahl der getauften Katholiken ist von insgesamt 757 Millionen im Jahr 1978 auf 1.061 Millionen im Jahr 2002 angestiegen. Während die Zahl der Katholiken in Afrika im Vergleich zu 1978 um 148% zugenommen hat, ist die Situation in Europa ungefähr gleich geblieben, wohingegen auch in Asien, Amerika und Ozeanien die Zahlen in beträchtlichem Maß gestiegen sind. Dies sind einige Daten, wie sie aus dem Päpstlichen Jahrbuch 2003 hervorgehen, das am 8. Februar veröffentlicht wurde. Das Jahrbuch enthält weitere Angaben über die zahlenmäßige Situation und Veränderungen innerhalb der Katholischen Kirche: im Bereich der Pastoralarbeit waren insgesamt 4.270.069 Menschen tätig, d.h. 4.649 Bischöfe, 405.067 Priester (davon 266.448 Weltpriester), 29.204 Ständige Diakone, 54.970 Laienbrüder, 792.317 Schwestern, 31.512 Mitglieder von Säkularinsituten, 139.078 Laienmissionare und 2.813.252 Katecheten. Außerdem gibt es weltweit insgesamt 51.973 Klausurschwestern. - Mehr darüber im offiziellen Bulletin des Apostolischen Stuhls vom 8. Februar 2003!
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13.02.2003 05:10:22
Sondergesandter des Papstes im Irak
(ZENIT:) Kardinal Roger Etchegaray, Sonderlegat Papst Johannes Pauls II. im Irak, hat am Mittwoch bestätigt, dass er sich mit Saddam Hussein treffen werde, um ihm ein Schreiben des Papstes zu überreichen. Nach einer Begegnung mit Vizepräsident Taha Yassin Ramadan und Vizepremier Tarek Aziz sagte der baskisch-französische Kardinal, dass die Kontakte mit der irakischen Regierung dazu dienen, zu beweisen, "wie wichtig ein Klima des Vertrauens zwischen uns ist". Der Kardinal hat vom Papst den Auftrag erteilt bekommen, den Autoritäten des Landes auch die große Verantwortung, die sie für die Verhinderung eines Krieges haben sowie die Erfüllung ihrer internationalen Pflichten der effektiven Zusammenarbeit ins Bewusstsein zu rufen, hieß es in einer vom vatikanischen Pressesaal am vergangenen Sonntag (vor der Reise) veröffentlichten Note. Vor der Presse sagte der Kardinal kurz vor seiner Begegnung mit den Regierungsvertretern: "Ich bin für eine spirituelle Friedensmission gekommen. Wir alle sehnen uns nach Frieden". In der chaldäischen Kirche des Heiligen Joseph in Bagdad zelebrierte der Kardinal eine Messe, in der er für den Frieden betete. - Unterstützen wir alle Bemühungen des Papstes und der maßgeblichen Kräfte um einen Frieden in wahrer Gechtigkeit!
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12.02.2003 16:29:18
Rückblick auf die Amtseinführung von EB Kothgasser in Salzburg
In einer farbigen Sonderausgabe, die auch im Internet im PDF-Format abrufbar ist, stellt das Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg eine Dokumentation der am 19. Jänner 2003 im Dom zu Salzburg erfolgten Amtseinführung des neuen Erzbischofs Dr. Alois Kothgasser vor. Wappen und Lebenslauf des neuen Erzbischofs werden ebenso präsentiert wie alle bei den Feierlichkeiten erfolgten Ansprachen. Genau werden auch die Namen der anwesenden Bischöfe dokumentiert, und zu finden ist ebenso die päpstliche Ernennungsbulle für den neuen Erzbischof!
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11.02.2003 07:12:06
Servi Jesu et Mariae offiziell im Internet
Wurden die bisherigen Informationen über die 1988 als Kongregation päpstlichen Rechts errichtete Ordensgemeinschaft der "Servi Jesu et Mariae" nur als Anhang zur Pfarre Blindenmarkt mitgliefert, so hat die Kongregation seit kurzem eine eigene Internet-Seite, die noch erweitert werden soll: http://sjm-congregation.org . Als die SJM 1988 gegründet wurde, sahen die ersten Mitglieder ihre apostolische Aufgabe vor allem darin, ganz für die Jugend da zu sein. Einen Schwerpunkt dieser Arbeit bildet die Pfadfinderseelsorge und Gruppenarbeit in der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE). Insbesondere ist auf den Katholischen Kurzkatechismus zu verweisen, der auf den SJM-Seiten aufrufbar ist!
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10.02.2003 07:45:21
"Pro Sanca Ecclesia" im Internet
Seit kurzem kann man die Bewegung "Pro Sancta Ecclesia" nun auch im Internet finden, und zwar unter der Adresse http://www.pro-sancta-ecclesia.de . Die Internetpräsenz hat nach Angaben der Vereinigung den Zweck, einige Hinweise über Pro Sancta Ecclesia zu geben. Vor allem aber möchte man dazu einladen, Pro Sancta Ecclesia selbst kennenzulernen, sei es durch Veranstaltungen oder durch Schriften. Die Initiative katholischer Laien und Priester „Pro Sancta Ecclesia“ will zur Heiligung ihrer Mitglieder sowie anderer Menschen beitragen und die Lehre der katholischen Kirche, wie sie in ungebrochener Tradition von den Päpsten und den mit ihnen verbundenen Bischöfen vorgelegt wird, verbreiten und verteidigen helfen. Sie will Glaubensinseln schaffen, auf denen ein geistiges Überleben in der heutigen Situation möglich ist. Die Homepage ist noch im Aufbau; ein Besuch lohnt sich aber bereits jetzt.
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10.02.2003 07:42:16
WB Laun: Es gibt keine sittliche Rechtfertigung für Irak-Krieg!
Die Katholische Kirche sagt ein klares „Nein“ zum Krieg, den die USA gegen den Irak beginnen wollen. Um einen Krieg moralisch rechtfertigen zu können, muss eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt sein, und zwar gleichzeitig. Wenn nur eine einzige Voraussetzung nicht gegeben ist, darf nicht zum Mittel des Krieges gegriffen werden. Weihbischof Laun zeigt in seinem Beitrag in der Zeitschrift "Kirche heute", Nr. 2/2003, in aller Klarheit auf, dass im Fall des geplanten Irak-Kriegs kein einziger Punkt dafür spricht. Es gibt keine Legitimation für diesen Krieg. Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut (Word-Format)!
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08.02.2003 12:28:55
Jesus Christus - der Freund der Kranken und Leidenden
Das heutige Evangelium, in dem Jesus die Schwiegermutter des Petrus heilt, ist ein hervorragendes Beispiel für die Liebe Jesu zu den Kranken. Ihnen und allen Leidenden hat er sich in besonderer Weise zugewandt. Wiederholt heißt es in der Heiligen Schrift, daß er Kranken die Hände aufgelegt und sie geheilt hat. Immer wieder haben ihn kranke Menschen aufgesucht oder wurden von anderen zu ihm gebracht, damit er sie heile. Ja, es gibt viele Beispiele, wo Jesus selber die Kranken besucht hat und ihnen Heil und Heilung gebracht hat! Jedes Jahr am 11. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, denkt die Kirche an die Kranken und Leidenden. Es ist der Welttag der Kranken, und der Papst ruft uns in seiner Botschaft dazu auf, sich dieser Menschen ganz besonders anzunehmen. Niemand ist gern krank, und wir alle wünschen uns, daß die verschiedenen Leiden von uns genommen werden. Es ist darum durchaus angebracht und entspricht dem Willen Gottes, wenn wir uns dafür einsetzen, daß Kranke und Leidende wieder gesund werden. Wieviel Großes an echt christlicher Nächstenliebe geschieht hier durch Angehörige, durch die Hilfe von Nachbarn, Freunden und Bekannten, ja auch durch die Mitarbeiter des ärztlichen Standes, der Rettung und der Pflegeberufe. Ihnen allen möchte die Kirche ausdrücklich danken, weil der leidende Mensch in besonderer Weise das Abbild Christi trägt, der für uns am Kreuz alles Leid auf sich genommen hat. - Mehr darüber in der Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis B!
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07.02.2003 09:25:34
Rom stellt fest: Gläubige haben ein Recht auf knienden Kommunionempfang
Das Thema des knienden Empfangs der Kommunion wurde in den "Notitiae" (Nov-Dez 2002), dem offziellen Bulletin der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst, behandelt. Anlaßfall war ein Priester, der einer knienden Gläubigen die Kommunion verweigert hatte. Die Kongregation hob in einem Brief an den zuständigen Bischof sowie an die Betroffene hervor, dass bei der Kongregation mittlerweile mehrere ähnliche Beschwerden eingetroffen seien. Die Weigerung, Gläubigen die heilige Kommunion zu geben, stelle eine "Verletzung eines Rechts des Gläubigen" dar, heißt es. Mehr darüber im kath.net-Bericht!
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07.02.2003 09:23:33
Vortrag über Kirche und Freimaurerei jetzt online
Der vielbeachtete Vortrag von Rektor DDr. Reinhard Knittel (Prandtauerkirche St. Pölten) über das Verhältnis von Katholischer Kirche und Freimaurerei ist jetzt in vollem Umfang auch online zugänglich! - Lesenswert ist auch die Sammlung von kirchlichen Stellungnahmen zur Freimaurerei. Vorsicht: Der angegebene Link führt direkt zu einer Web-Site der Freimaurer, die diese kirchlichen Stellungnahmen dokumentieren. Die Quintessenz der einschlägigen kirchlichen Aussagen lautet: Die gleichzeitige Mitgliedschaft in Loge und Kirche ist nicht möglich, da die Freimaurerei einen A-Dogmatismus vertritt, während die Kirche das Glaubensdogma bejaht. Insofern führt die Freimaurerei entweder einen offenen oder doch einen von der Sache her gegebenen Kampf gegen die von der Kirche verkündete Botschaft des Heils.
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06.02.2003 17:33:04
Zwei wichtige Erklärungen der Österreichischen Bischöfe erstmals online!
stjosef.at dokumentiert unter dem hier angegeben Link zwei wichtige Erklärungen der österreichischen Bischöfe. Diese waren bis jetzt online nicht zugänglich und sind doch Bezugspunkt für viele thematische Auseinandersetzungen im Hinblick auf Glaube und Leben katholischer Christen in Österreich. Beim ersten Dokument handelt es sich um die sogenannte „Maria-Troster-Erklärung“ der österreichischen Bischöfe, die diese am 22. September 1968 im Anschluß an die Enzyklika Papst Pauls VI. „Humanae vitae“ verabschiedeten. Darin sprechen die Bischöfe dem Papst ihren Dank aus für das hohe Leitbild von Ehe und Familie, wie er es in der Enzyklika zum Ausdruck gebracht hatte. Sie bekunden auch ihre grundsätzliche Übereinstimmung mit dem, was der Papst über verantwortete Elternschaft den katholischen Christen als verbindliche Norm des kirchlichen Lehramtes vorlegt. Dazu gehört der Ausschluß jeder Form von künstlicher Empfängnisverhütung, da die beiden Sinngehalte des ehelichen Aktes – liebende Vereinigung und Offenheit für die Weitergabe des Lebens – nicht willkürlich auseinandergerissen werden dürfen. Allerdings haben die Bischöfe damals eingeräumt, daß es dem einzelnen Gläubigen möglich sein müsse, bei einer vom Lehramt der Kirche abweichenden Gewissensüberzeugung dieser „zunächst“ zu folgen, sofern die Bereitschaft zur weiteren Auseinandersetzung mit der in Frage stehenden Norm gegeben sei. Gerade diese auf dem Hintergrund einer angezielten pastoralen Vermittlung formulierte Annahme der Bischöfe wurde bald Anlaß zu gezielter Opposition gegen die in „Humanae vitae“ bezüglich der Empfängnisverhütung vertretene katholische Lehre. Von daher ist das zweite hier präsentierte Dokument – die Erklärung der österreichischen Bischofskonferenz vom 29. März 1988 anläßlich des bevorstehenden Papstbesuches im Juni 1988 – als „Fortschreibung“, ja in gewisser Weise sogar als „Korrektur“ der „Maria-Troster-Erklärung“ zu werten. Ausdrücklich bedauern die Bischöfe darin die „Mißverständnisse“, denen die Maria-Troster-Erklärung von 1968 ausgesetzt war, und stellen fest: „Es konnte nicht die Absicht dieser Erklärung sein, den damals beschriebenen Fall einer von ‚Humanae vitae’ abweichenden Überzeugung (vgl. BE II) als eine allgemeine Erlaubnis zur Anwendung aller empfängnisverhütenden Mittel deuten zu lassen.“ Bischof Krenn hat dies noch deutlicher zum Ausdruck gebracht: „Der Versuch, ein irrendes und im Widerspruch zur Lehre der Kirche stehendes Gewissen als rechtes Gewissen dennoch zuzulassen und ihm eine gewisse allgemeine und objektive Gültigkeit zuzugestehen, war die bedauerliche Inkonsequenz der sogenannten ‚Maria-Troster-Erklärung’ der österreichischen Bischöfe vom 22. September 1968.“ Auch auf andere wichtige Fragen gehen die österreichischen Bischöfe in ihrer Erklärung vor dem Papstbesuch 1988 noch ein: Weitergabe des Glaubens in Einheit mit dem Papst als Nachfolger des Apostels Petrus, Feier der Liturgie, Empfang des Bußsakraments. Es sind Themen, die bleibend aktuell sind. Von daher ist pastorale Erneuerung stets anzuzielen und im Vertrauen auf Gottes Hilfe zu erhoffen! - Dr. theol. Josef Spindelböck.
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06.02.2003 17:30:36
Papst Johannes Paul II. würdigt den verstorbenen "Speckpater" Werenfried
(Kirche in Not:) Als „herausragenden Apostel der Nächstenliebe“ hat Papst Johannes Paul II. den verstorbenen Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks Kirche ein Not/Ostpriesterhilfe, Pater Werenfried van Straaten, bezeichnet. In einem von „Kirche in Not“ veröffentlichten Kondolenzschreiben erinnerte der Papst an den „beispielhaften apostolischen Eifer“ und seinen „kompetenten Beitrag zur Einheit unter den Christen“. Vor dem Requiem für den „Speckpater“ am morgigen Freitag (07.02.2003) im Limburger Dom seien bereits mehr als hundert Beileidsadressen von Kardinälen, Bischöfen und anderen kirchlichen Persönlichkeiten aus aller Welt bei „Kirche in Not“ eingetroffen. Wie „Kirche in Not“ mitteilte, habe van Straaten auf besonderen Wunsch des Papstes in den Neunzigerjahren neben der vorrangigen Hilfe für die russischen Katholiken auch Projekte der Russisch-orthodoxen Kirche durch sein Hilfswerk gefördert und die Kontakte auch angesichts der aktuellen ökumenischen Schwierigkeiten nicht abreißen lassen.
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05.02.2003 18:48:50
Linkverzeichnis in Testphase
stjosef.at plant eine umfassende Neugestaltung der Homepage. Bereits jetzt ist das Linkverzeichnis in der Testphase zugänglich! Rückmeldungen erbeten.
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05.02.2003 18:47:05
Ist ein Krieg gegen den Irak unvermeidbar?
(Die Tagespost:) Johannes Paul II. hat bei den Bischöfen in den vergangenen Wochen ausnahmslos Zustimmung für seine Verurteilung eines Irak-Angriffs und seine Friedensbemühungen geerntet. In seltener Eintracht haben sich alle großen englischsprachigen Bischofskonferenzen hinter den Papst – und teilweise auch gegen die Politik ihrer jeweiligen Landesregierungen gestellt. In den Vereinigten Staaten klafft mittlerweile ein schier unüberbrückbarer Graben zwischen Bischöfen und konservativen Gläubigen. Während sich die so genannten „liberalen“ Katholiken, die den klassischen Fragenkanon – Frauenpriestertum, Zölibat, Wiederzulassung verheirateter Geschiedener zur Kommunion und Ähnliches – verfechten, mit der pazifistischen Position des Papstes ohne Einschränkung identifizieren, sind es nun die traditionell romtreuen Gläubigen, die Johannes Paul II. plötzlich die kalte Schulter zeigen. Mehr darüber im Beitrag von Regina Einig in der Zeitung "Die Tagespost" vom 06.02.2003!
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05.02.2003 14:49:08
Kirchenkollekte am Sonntag, 9. Februar 2003, für die Osthilfe der Diözese
Der Osthilfefonds der Diözese St. Pölten unterstützt die Christen jener Länder beim Aufbau ihrer pastoralen Infrastruktur. Galt es ursprünglich, desolate Kirchen und kirchliche Gebäude zu renovieren, so sind heute vor allem Weiterbildungsmaßnahmen notwendig. Auch computerunterstützte Einrichtungen und ihre Vernetzung gehören zum modernen pastoralen Standard. Was bei uns selbstverständlich ist, ist dort weithin noch Mangelware. Im vergangenen Jahr 2002 hat der Osthilfefonds der Diözese wieder 24 Projekte mit einem Gesamtaufwand von 122.835,79 € unterstützt. Die Projekte sind vor allem in Albanien, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, in Tschechien, der Ukraine und in Ungarn. Die Kollekte erbrachte im vergangenen Jahr 51.254,18 Euro und aus der Fastenaktion wurden weitere 58.140.- Euro überwiesen. Hinzu kamen noch der Rest von 2001 und über 690.- Euro aus den Zinsen. Aus diesem Grund wird am kommenden Sonntag, dem 9. Februar 2003, in allen Kirchen der Diözese St. Pölten die Sammlung für den Osthilfefonds durchgeführt!
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05.02.2003 14:46:53
Schwere Bedenken gegenüber ökumenischem Kirchentag
Schwere Bedenken hinsichtlich des Ökumenischen Kirchentages hat der „Arbeitskreis von Katholiken im Raum Frankfurt/Main“ erhoben. In einer Erklärung, die Anfang Februar in Frankfurt mit großer Mehrheit verabschiedet wurde, heißt es unter anderem:
„Der Ökumenische Kirchentag wird die Gläubigen verunsichern, die verbindliche Lehre der Kirche aushöhlen und die Autorität der Bischöfe weiter untergraben. Unser Gewissen mahnt uns, der Einladung nach Berlin nicht Folge zu leisten und glaubenstreue Katholiken vor dieser Veranstaltung zu warnen.“ Dem Arbeitskreis gehören ca. 50 Vertreter aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens an (Kultur, Wirtschaft, Kirche, Politik). Zur Begründung weist der Arbeitskreis auf die fundamentalen Differenzen hin, die zwischen den Konfessionen in wichtigen Fragen bestehen (z.B. „Homo-Ehe“, Abtreibung, PID). Deswegen sei zurzeit kein gemeinsames Zeugnis für die Gesellschaft möglich. Außerdem warnt der Arbeitskreis vor einzelnen Gruppen, die trotz anderslautender bischöflicher Mahnungen angekündigt haben, die Interkommunion zu erzwingen. Weiter heißt es in der Stellungnahme: "Die Deutschen Bischöfe haben in einem Hirtenwort alle Gläubigen zum Ökumenischen Kirchentag nach Berlin eingeladen. Aus drei Gründen erheben wir schwere Bedenken gegen dieses Vorhaben: 1. Das Hirtenwort spricht von „getrennten Kirchen“ und von der noch fehlenden sichtbaren Einheit der Kirche Jesu Christi:
Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil stellen wir hingegen fest, dass die Kirche Jesu Christi in der römisch-katholischen Kirche verwirklicht ist (LG 8 ). 2. Das Hirtenwort spricht von dem „gemeinsamen Beitrag“ der Christen für die Gesellschaft. Wir stellen fest, dass aufgrund fundamentaler Differenzen in Grundüberzeugungen („Homo-Ehe“, Abtreibung, PID etc.) ein gemeinsamer Beitrag der Christen für die Gesellschaft zurzeit nicht möglich ist. 3. Das Hirtenwort spricht davon, dass Nichtkatholiken die sogenannte „eucharistische Gastfreundschaft“ nicht gewährt werden kann. Wir stellen fest, dass unbeschadet dieser Mahnungen sogenannte „Reform-Gruppen“ die Durchführung von Interkommunion und Interzelebration planen und sich von diesem Vorhaben bisher nicht distanziert haben. Der Ökumenische Kirchentag wird die Gläubigen verunsichern, die verbindliche Lehre der Kirche aushöhlen und die Autorität der Bischöfe weiter untergraben. Unser Gewissen mahnt uns, der Einladung nach Berlin nicht Folge zu leisten und glaubenstreue Katholiken vor dieser Veranstaltung zu warnen. Wir bitten die Bischöfe um Klarstellung."
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04.02.2003 17:04:03
Schulbuchanalyse ist eine „pädagogische Verantwortung“
Erstmals seit ihrem Amtsantritt im September 2002 stellte sich die neue Provinzoberin der "Auerbacher Schulschwestern" Sr. Lucilla Hauser den Fragen der „Nordbayrischen Nachrichten". Unter anderem heißt es dort: (Frage) "Kennen Sie die Biologiebücher, die manche Ihrer (früheren) Mitschwestern so rigoros ablehnten? Teilen Sie diese Meinung?" Schwester Lucilla: "Zunächst muss ich korrigieren, dass die Biologiebücher an sich nicht rigoros abgelehnt wurden, sondern die Art und Weise, wie in diesen das Thema Sexualität behandelt wird. Beim genauen Durchsehen musste ich feststellen, dass die Bedenken berechtigt waren. Eine Analyse, welche unsere Bedenken spezifiziert, haben wir an die Buchkommission der Bayerischen Bischofskonferenz geschickt. Das Thema Sexualität darf aus der Erziehung meines Ermessens nicht ausgeklammert werden. Die Kinder und Jugendlichen kommen damit auf vielerlei Weise in Berührung. Umso wichtiger ist es, ihnen eine 'gesunde Einstellung' und Hilfen zum menschenwürdigen Umgang mit der eigenen Sexualität zu vermitteln. Disziplin auf sexuellem Gebiet schränkt die Lebensfreude nicht ein, sondern vermehrt sie und stärkt die Selbstachtung, die ein so wichtiges Erziehungsziel ist. Als Religionslehrerinnen werden wir die Kinder auch mit dem katholischen Standpunkt, der sich mit dem natürlichen Sittengesetz deckt, vertraut machen." Lesen Sie den ganzen Beitrag im Original!
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04.02.2003 09:34:09
"Humanae vitae - und der Papst hatte doch recht ..."
Unter dem Titel "Humanae vitae - und der Papst hatte doch recht ..." hat Frau Martina Lintner eine Seminararbeit in Ethik bei Prof. DDr. Rudolf Weiler erstellt, die mit freundlicher Erlaubnis der Verfasserin auf stjosef.at im Internet veröffentlicht wird. Zuerst werden Vorgeschichte, Entstehung und Folgewirkungen der Enzyklika Humanae Vitae angesprochen. Anschließend erfolgt eine Vorstellung des Inhalts von Humanae Vitae unter besonderer Berücksichtigung der hohen Auffassung der Ehe und Familie. Es folgen ethische Bewertungen der menschlichen Sexualität und der ehelichen Aktes aus naturrechtlicher Sicht, wobei sich die Verfasserin vor allem auf Johannes Messner stützt, für den vor kurzem das Seligsprechungsverfahren eröffnet wurde. Eine kritische Bewertung der oralen Kontrazeptiva läßt nach „katholischen“ Alternativen fragen, die in der NER (natürlichen Empfängnisregelung) zu finden sind. Die Praxis der internationalen Geburtenkontrolle läßt einen teilweise rassistischen Hintergrund sowie einen kontrazeptiven Imperialismus erkennen und entspricht daher in vielem nicht einem humanen und christlichen Ideal der Menschenwürde. Das abschließende Urteil der Verfasserin über die Enzyklika „Humanae vitae“: "Irgendwann wird auch der Tag kommen, an dem die vorausblickende Enzyklika „Humanae Vitae“ von der Menschheit gebührend gewürdigt werden wird." Die Lektüre dieser beachtenswerten Arbeit lohnt sich!
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04.02.2003 09:27:38
Theologe Knittel nimmt Stellung zu "Kirche und Freimaurerei"
Wie die Zeitung "Die Tagespost" in einem Artikel von Stephan Baier berichtet, sieht der katholische Theologe Reinhard Knittel die Freimaurerei als eine „säkulare Gegenkirche“, die sich selbst als humanistisch und tolerant definiert. Auch wenn das neue Kirchenrecht die Freimaurer nicht mehr ausdrücklich mit der Strafe der Exkommunikation belegt, seien Freimaurerei und Christentum doch ein „unverträglicher und unvereinbarer Gegensatz“, sagte Knittel, der lange Jahre enger Mitarbeiter von Bischof Kurt Krenn und Dozent an der römischen Lateranuniversität war, bei einem Vortrag in St. Pölten. Die römische Glaubenskongregation habe klargestellt, dass „das negative Urteil der Kirche über die freimaurerischen Vereinigungen unverändert bleibt“. Gläubige, die solchen Vereinigungen angehören, seien nach dem Urteil der Glaubenskongregation „im Stand schwerer Sünde“. - Zur Homepage der von Rektor Knittel betreuten Prandtauerkirche in St. Pölten.
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03.02.2003 17:59:28
Kirche veröffentlicht Dokument über Unvereinbarkeit von New Age und Christentum
(Radio Vatikan:) Der Vatikan warnt vor der Ausbreitung der Lehren des New Age und der Esoterik. Die päpstlichen Räte für Kultur und interreligiösen Dialog haben heute ein Grundsatzpapier vorgestellt, in dem deren Ideen als Irrlehren verurteilt werden. Bei der Vorstellung des Dokuments mit dem Titel „Jesus Christus, Überbringer des Lebendigen Wassers" sagte der Präsident des Päpstlichen Kulturrats, Kardinal Paul Poupard: „Das Phänomen des so genannten „New-Age" bildet heute mit seinem Cocktail aus heidnischen Glaubensüberzeugungen, gnostischen Theorien, seiner Mischung aus Praktiken und Doktrinen eine der wichtigsten religiösen und kulturellen Herausforderungen." Die katholische Kirche will in einen kritischen Dialog mit der Bewegung treten, die Ende der 60er Jahre in den USA entstand, betonte der Präsident der Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Erzbischof Michael Fitzgerald: „Im Verhältnis mit den anderen Religionen vermeidet die Kirche aber alles, was bestimmten Vorstellungen Glauben schenken könnte, die bei New Age vorhanden sind, z.B. der These der Einheit der Religionen, der Vorstellung, das alle Wege gleich sind, die Einschätzung, dass die vorchristlichen Religionen besonders authentisch sind. Oder auch die Idee, dass der Mensch jede Religion selbst schaffen kann, wie ein Handwerker oder ein Chemiker." Stattdessen müsse Klarheit über das geschaffen werden, was Christentum und New Age trennt, heißt es in dem Dokument. Wesentliche Passagen des Schreibens auf Deutsch finden Sie hier! Auf Englisch ist das Dokument bereits in vollem Wortlaut zugänglich.
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01.02.2003 05:31:42
Requiem für Pater Werenfried
Für den am 31. Januar verstorbenen Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks Kirche in Not/Ostpriesterhilfe, Werenfried van Straaten, wird am kommenden Freitag, 7. Februar, um 11 Uhr, ein Requiem im Limburger Dom gefeiert. Hauptzelebrant ist der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Dario Castrillon Hoyos. Jeder, der Pater Werenfried die letzte Ehre geben möchte, sei herzlich willkommen, teilte „Kirche in Not“ in München mit. Die Beerdigung ist zu einem späteren Zeitpunkt in engstem Familienkreis in der Prämonstratenserabtei Tongerlo in Belgien. Kirche in Not/Ostpriesterhilfe bittet anstelle von Blumengeschenken um eine Spende auf das Konto 215 2002 bei der Liga Bank München, BLZ 750 903 00. Ein Gedenkbild von Pater Werenfried und eine Broschüre „PUR-Spezial“ zu seinem neunzigsten Geburtstag können unentgeltlich angefordert werden bei: Kirche in Not e.V., Postfach 70 10 27, 81310 München, Telefon: 0 89 / 7 60 70 55, Fax: 0 89 / 7 69 62 62, E-Mail: kinophde@t-online.de.
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01.02.2003 05:19:17
Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmeß)
Obwohl das Fest der „Darstellung des Herrn“ nicht mehr zum Weihnachtsfestkreis gehört, hat es dennoch einen weihnachtlichen Charakter. An vielen Orten bleiben darum die Krippen bis „Mariä Lichtmeß“, wie der Tag im Volksmund heißt, noch aufgestellt. Es war 40 Tage nach der Geburt des Jesuskindes: Da machten sich Maria und Josef auf, um das Kind in den Tempel zu bringen und Gott darzustellen. Jesus war ja der Erstgeborene, für den nach dem jüdischen Gesetz eine symbolische Ablöse gegeben werden mußte. Dieses stellvertretende Opfer bestand für die ärmeren Bevölkerungsgruppen in ein paar Turteltauben oder in zwei jungen Tauben. Weil Maria und Josef fromme Juden waren, hielten sie sich genau an die Vorschriften des Gesetzes und brachten das Kind Jesus zum Tempel. Dort kommt es zu jener schicksalhaften Begegnung, von der das Evangelium berichtet: Der greise Simeon und die hochbetagte Prophetin Hanna erkennen im Kind, das die Eltern bringen, den verheißenen Messias. Es ist nicht Menschenweisheit, die sie das begreifen läßt, sondern das Wirken des Heiligen Geistes. - Lesen Sie mehr in der Predigt am Fest der Darstellung des Herrn!
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31.01.2003 09:33:09
100 Jahre Salesianer in Österreich
Vor genau 100 Jahren kamen die ersten Salesianer Don Boscos auf Einladung des wohltätigen Vereins „Kinderschutzstation“ nach Wien, nachdem sie bereits in mehreren Orten der damaligen österreichisch-ungarischen Monarchie Einrichtungen aufgebaut hatten. Gemäß den Zielen des Ordensgründers und Jugendapostels Johannes Bosco (1815-1888) engagierten sich die Patres und ihre Mitarbeiter besonders für benachteiligte Jugendliche. Bereits im Herbst 1903 betreuten sie 120 Kinder in der Schutz- und Heimstätte in der Brückengasse in Wien Mariahilf. Als erste eigenständige Einrichtung wurde 1910 das Salesianum im 3. Bezirk aufgebaut. Innerhalb weniger Jahre gründete der Kinder- und Jugendorden weitere Häuser, in denen nach dem sogenannten "Präventivsystem" besonders auf die Bedürfnisse sozial vernachlässigter und individuell beeinträchtigter Kinder eingegangen wurde. Die Pädagogik Don Boscos basiert auf den Grundsätzen einer Erziehung mit Liebenswürdigkeit, Vernunft und Glaube und ist auch heute Leitsatz der derzeit 95 Salesianer Don Boscos und 90 Don Bosco Schwestern in Österreich. Ein erster Höhepunkt des Jubiläums ist der Fernsehgottesdienst am Sonntag, 9. Februar 2003, der vom Salzburger Erzbischof und Salesianerpater Alois Kothgasser im Schulzentrum der Don Bosco Schwestern Vöcklabruck gefeiert wird. ORF 2 überträgt die hl. Messe live ab 09:30 Uhr. Mehr über das Jubiläum und die einzelnen Programmveranstaltungen erfahren Sie auf der Web-Site des Salesianerordens unter http://www.donbosco.at !
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