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17.04.2011 15:51:04
Am Beispiel Christi die Demut lernen
(radiovatikan.de) Mit der Palmsonntagsprozession hat Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz an diesem Sonntag die Karwoche eröffnet. Vom feierlichen Gesang tausender Gläubiger begleitet, zog der Papst mit seinem geistlichem Gefolge aus Kardinälen, Bischöfen und Priestern vom Obelisken auf der Mitte des Petersplatzes hinauf zum Altar vor der Petersbasilika. Unter strahlend blauem Himmel schwenkte ein Meer von Pilgern grüne Palm- und Olivenzweige, um zusammen mit dem Papst an den Einzug Jesu in Jerusalem zu erinnern. Benedikt XVI., der auf dem Papamobil zum Altar fuhr, trug einen etwa ein Meter hohen geflochtenen Palmzweig.
„Was bedeutet es, sich mit Jesus auf die Pilgerschaft zu machen? Wie kann der Mensch Gott ähnlich werden?“ Diese Frage, „die die Menschheit seit eh und je bewegt“, war der rote Faden in Benedikts Predigt. Menschliche Kraft allein reiche nicht aus, um auf die „Höhe des Göttlichen“ zu kommen. Davon spreche Jesu Selbstopfer am Kreuz. Papst Benedikt:
„Gott selbst muss uns hinaufziehen, und das ist es, was Christus am Kreuz begonnen hat. Er ist in die letzte Tiefe des Menschseins heruntergestiegen, um uns hinaufzuziehen zu sich, zum lebendigen Gott. (…) Die Demut Gottes ist die äußerste Form seiner Liebe, und diese demütige Liebe zieht nach oben. (…) Wir brauchen die Demut des Glaubens, die Gottes Angesicht besucht und sich der Wahrheit seiner Liebe anvertraut.“
Nur demütige Liebe und der Glaube an Gott lässt uns Selbstsucht, Lüge und Machtstreben überwinden. Denn mit dem menschlichen Können ist „nicht nur Gutes gewachsen“, erinnerte der Papst und verwies auf aktuelle Krisenherde der Welt, ohne aber Japan, Elfenbeinküste oder Nordafrika explizit zu nennen:
„Auch die Möglichkeiten des Bösen sind größer geworden und stehen wie drohende Gewitter über der Geschichte. Auch unsere Grenzen sind geblieben: Denken wir nur an die Katastrophen, die die Menschheit in diesen Monaten heimgesucht haben und heimsuchen.“
Wirkliche Entwicklung der Menschheit sei von Demut begleitet und der Suche nach der Wahrheit in Gott, so der Papst weiter:
„Die großen Errungenschaften der Technik machen uns nur frei und sind nur dann Teilelemente des Fortschritts der Menschheit, wenn sie mit diesen Haltungen verbunden sind – wenn unsere Hände sauber, unser Herz rein werden, wenn wir nach der Wahrheit, wenn wir nach Gott selbst suchen und uns von seiner Liebe anrühren, anreden lassen. All diese Elemente des Aufstiegs sind nur wirksam, wenn wir in Demut anerkennen, dass wir hinaufgezogen werden müssen.“
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17.04.2011 15:49:48
Mit Christus mitgehen
(stephanscom.at) Kardinal Christoph Schönborn hat am Palmsonntag bei der Palmweihe die Menschen eingeladen, "heute mit Christus in unserer Stadt, in unserem Leben mitzugehen". An der Palmweihe vor der Dreifaltigkeitssäule auf dem Graben nahmen auch heuer wieder wesentlich mehr Menschen als in früheren Jahren teil. Der Wiener Erzbischof verwies aber darauf, dass wesentlich mehr Menschen beim Marathon-Lauf waren als bei der Palmweihe. Das erinnere daran, dass auch beim Einzug Jesu in Jerusalem - wo sich nach Schätzungen der Forscher damals 100.000 Pilger aus dem ganzen Mittelmeerraum versammelt hatten - die kleine Schar der Wallfahrer aus Galiläa, die Jesus zujubelten, kaum aufgefallen sei. Andernfalls hätte das römische Militär sofort eingegriffen. Das sei eine Botschaft auch für heute, betonte Kardinal Schönborn: Jesus sei nicht "mit Macht" gekommen, nicht mit Streitwagen (oder heute Panzern), sondern auf einer Eselin. Sein Ziel sei es nicht, politische Reiche aufzurichten, sondern "um die Liebe der Menschen zu werben". Der gewaltlose und ohnmächtige "Königsweg" Jesu führe nach Golgotha. Die Palmweihe fand bei strahlendem Frühlingswetter statt. Kardinal Schönborn begrüßte ebenso die Gläubigen wie die Zufallspassanten. Beim anschließenden Hochamt im Stephansdom unterstrich der Wiener Erzbischof, dass die Geschichte Jesu längst vergessen wäre, "wenn er nicht auferstanden wäre". Wegen der Auferstehung sei Jesus "hier und heute" gegenwärtig. "Wir erinnern uns an ihn, weil er wahrhaft Gottes Sohn ist", betonte Kardinal Schönborn.
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16.04.2011 09:12:51
Palmsonntag: Der Einzug Jesu in Jerusalem
(stjosef.at/predigten) Mit dem Palmsonntag beginnt die „Heilige Woche“, die Karwoche. Die Gegensätzlichkeit der Erfahrungen, die unser Herr Jesus Christus gemacht hat, erschüttert uns zutiefst im Herzen.
Da ist am Palmsonntag sein triumphaler Einzug in Jerusalem! Und wenige Tage später wird er genau dort zum Tod am Kreuz verurteilt und hingerichtet.
Im Evangelium vom Einzug Christi in Jerusalem schildert Matthäus den Jubel vieler Menschen. Sie sahen im Einzug Christi, der auf dem Rücken einer Eselin und ihres Fohlens in die Stadt ritt, eine Erfüllung der prophetischen Verheißungen. Der König aus dem Hause David würde nun seine Macht antreten, und alles würde gut werden! Welch ein Anlass zur Freude und zum Jubel!
Gewiss, es war eine ehrliche Freude dieser Menschen, als Jesus in Jerusalem einzog. Allerdings blieb die Freude an der Oberfläche. Würden diese Menschen Jesus auch dann noch zujubeln, als er wenige Tage später sein Kreuz zu tragen hatte? Leider wissen wir, dass angesichts der Verurteilung Jesu zum Kreuzestod sogar seine engsten Jünger ihn verließen bzw. sich zurückzogen. Es war für sie ein Ärgernis, dass jener Mensch, der zuvor als Messias begrüßt worden war, nun wie ein Sklave den schändlichsten Tod eines Verbrechers auf sich nehmen sollte. Wer konnte das verstehen? Es war der Augenblick der tiefsten Erniedrigung Jesu, als er im Gehorsam bis zum Tod am Kreuz das Leiden und Sterben auf sich nahm.
Und doch hat unser Herr gerade hier triumphiert durch seine Liebe, mit der er alles Unrecht erlitten und auf sich genommen hat.
Lesen Sie die Homilie zum Palmsonntag 2011 im vollen Wortlaut!
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16.04.2011 09:11:01
Tagung zur Theologie des Leibes in Eichstätt
(kath.net) Unmittelbar nach der Seligsprechung von Johannes Paul II. am 1. Mai in Rom befasst sich eine internationale Tagung in Eichstätt mit der „Theologie des Leibes“ des 2005 gestorbenen Papstes. Zu der Tagung „Liebe, Leib und Leidenschaft“, die vom 13. bis 15. Mai 2011 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt stattfindet, werden Referenten aus sechs Ländern erwartet. Bei Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops und Filmpräsentationen wird die theologische Grundlegung ergänzt durch Erfahrungen aus der medizinischen, seelsorglichen und erzieherischen Praxis.
Die Tagung beginnt mit Prof. Norbert und Renate Martin, Mitglieder des Päpstlichen Rates für die Familie seit seiner Entstehung 1981. Sie haben Johannes Paul II. über mehr als zwei Jahrzehnte in seiner Arbeit über Liebe, Ehe und Sexualität begleitet. Die Mittwochskatechesen, in denen der Papst seine Betrachtungen dargelegt hat, sind von ihnen in deutscher Sprache herausgegeben worden. Das Ehepaar Martin berichtet als Zeitzeugen zur Entstehungsgeschichte.
Der Herausgeber der „Theologie des Leibes“ in englischer Sprache, Prof. Michael Waldstein von der Ave Maria University (Florida), setzt den Nachmittag fort mit einer theologischen Einführung in „Die Sprache des Leibes“. Sie werden ergänzt durch Erfahrungen aus der Familienberatungpraxis. Referentin ist Teresa Suarez, Dozentin am „Johannes Paul II. Institut“ in Madrid und Leiterin eines Familienberatungszentrums.
Am Samstagvormittag startet das Ehepaar Corbin und Birgit Gams aus Dornbirn/Österreich, die mit ihrem Verein „Vision Liebe“ die Ausbreitung der Theologie des Leibes im deutschsprachigen Raum fördern. Daran schließen sich sieben Workshops an. Alle Referenten kommen unmittelbar aus der Beratungspraxis. Sie widmen sich beispielsweise der Natürlichen Empfängnisregelung, dem TeenStar-Programm, dem Thema Zölibat oder der Eltern-Kind-Beziehung. - Lesen Sie noch mehr zum Programm!
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14.04.2011 21:45:43
Radio Maria wieder auf DVB-T zu empfangen
(radiomaria.at) Radio Maria Österreich ist seit Mitte April 2011 im Gebiet der Erzdiözese Wien und in Nordburgenland wieder über DVB-T zu empfangen - in weit besserer Empfangsqualität als zu Jahresbeginn 2010.
Der neue technische Partner ist die ORS, eine Tochterfirma des ORF. Die DVB-T Ausstrahlung erfolgt auf Kanal 34 über drei Wiener Sendeanlagen: Kahlenberg, Arsenal und Himmelhof. Damit wird das gesamte Gebiet der Erzdiözese Wien in hervorragender Qualität abgedeckt.
DVB-T ist die Bezeichnung für die moderne Übertragungstechnik des Fernsehens und hat 2007 das alte, analoge Fernsehen abgelöst. Über DVB-T läßt sich auch Radio senden und empfangen, jetzt wird diese Möglichkeit durch Radio Maria auch praktisch genützt!
Der DVB-T Empfang ist mit modernen Fernsehgeräten oder vorgeschalteten DVB-T Empfangsgeräten mit einfacher Zimmerantenne oder Außenantenne möglich. DVB-T Empfänger sind auch in modernen Videorecordern bereits eingebaut.
www.radiomaria.at
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14.04.2011 21:43:12
Radio Stephansdom - Lizenz für weitere 10 Jahre verlängert
(stephanscom.at) Der Kirchlichen Stiftung Radio Stephansdom wurde für weitere zehn Jahre die Sendelizenz im Versorgungsgebiet "Wien 107,3 MHz" erteilt.
Für 16 Privatradios in Österreich laufen in diesem Jahr am 20. Juni die auf zehn Jahre befristeten Zulassungen aus. Betroffen davon ist auch der Wiener Klassiksender Radio Stephansdom. Am 22. Juni 2010 schrieb die Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria) diese Übertragungskapazitäten erneut für zehn Jahre aus.
Jetzt wurden die von den zuständigen Mitgliedern beziehungsweise vom zuständigen Senat I unter Vorsitz von Michael Ogris getroffenen Entscheidungen den Antragstellern zugestellt. "Derartige Verfahren, die über Existenzen und Existenzgründungen entscheiden, stellen für die KommAustria natürlich eine besondere Herausforderung dar", so der Vorsitzende Michael Ogris.
"Die KommAustria hat mit Bescheid vom 11. April 2011 der Kirchlichen Stiftung Radio Stephansdom neuerlich die Zulassung zur Veranstaltung von Hörfunk im Versorgungsgebiet 'Wien 107,3 MHz' für die Dauer von zehn Jahren erteilt", heißt es im offiziellen Dokument.
"Wir freuen uns darüber, die Lizenz wieder bekommen zu haben", sagt Radio Stephansdom-Geschäftsführer Anton F. Gatnar gegenüber Erzdiözese-Wien.at. "Wir haben gemäß den Auflagen schon die alte Lizenz voll erfüllt. Ich glaube, Radio Stephansdom ist ein sehr erfolgreiches Beispiel, wie man neben dem großen öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch in Nischen ein kluges Privatradioprogramm betreiben kann."
Ursprünglich erhielt Radio Stephansdom 1998 eine Lizenz für acht Jahre. Dann erfolgten mehrfache Aufhebungen der Privatradiolizenzen durch den Verfassungsgerichtshof, bis 2001 eine Lizenz für zehn Jahre vergeben wurde.
"Wir haben uns mit einem Mix aus unterschiedlichen Bereichen wie Information, Kirchenberichterstattung und sozialen Themen auf der einen Seite sehr gut am Radiomarkt durchgesetzt. Andererseits gelingt es unserem Team, mit einem hochqualifizierten Klassikprogramm aus der Musikhauptstadt Wien die Hörerinnen und Hörer anzusprechen", so Gatnar.
www.radio-stephansdom.at
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14.04.2011 21:41:07
Felix, der Wallfahrtskater, Bd II
(news.stjosef.at) Vom Buch "Felix, der Wallfahrtskater" gibt es jetzt einen 2. Band, und zwar als Amazon-ebook (Kindle-Version).
Die Autorin, Dr. med. Edith Breburda, hat uns folgende Zusammenfassung übermittelt:
Der Wallfahrtskater Felix, der hilfsweise die Pfortendienste des Priesterseminars in Wigratzbad übernommen hat, führt keineswegs ein langweiliges Dasein. Jeden Tag passieren neue Dinge in seinem so aufregenden Katzenleben. Und was wäre ein Wallfahrts-Kater, der nicht wirklich die großen Pilgerstätten Europas besuchen würde.
Alles hat damit angefangen, dass man doch glatt vergaß ihn zu füttern. Der blanke Katzenhunger brachte ihn in die Nähe der Küche, wo es so fein duftete. Dass er im Verpflegungsrucksack von seinem Freund Peter landet, war schierer Zufall. Oder war es Vorsehung, denn Felix hatte eine Aufgabe, die nur er als kleine Katze ausführen konnte. Er rettete seinem Peter das Leben in der Nacht der Pfingstwallfahrt von Paris nach Chartres. Wie konnte Peter da seinem Katerfreund noch böse sein, über all die Streiche die Felix ihm in den letzten Tagen spielte!
Felix war nun ein Held, und als dieser durfte er sogar mit Peter nach Rom. Doch durch einen dummen Zufall verliert er Peter und irrt nun mutterseelenallein in den Vatikanischen Gärten herum. Findet er seine Freunde wieder? Können ihm seine neuen Freunde dabei helfen? Der zweite Band von unserem Felix zeigt jungen und alten Lesern, was in so einem kleinen Katzenhirn vor sich geht, wenn er mit dem menschlichen Traditionen und Gepflogenheiten konfrontiert wird.
Online-Bestellung direkt bei Amazon-USA.
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13.04.2011 20:12:26
Neuer Jugendkatechismus YouCat in Rom vorgestellt
(kathpress.at) Frischer Medien-Wind im Vatikan: Papst Benedikt XVI. wurde am Mittwoch bei der Generalaudienz im Vatikan von Jugendlichen ein Smartphone mit einer neuen Applikation zum Lesen des Jugendkatechismus "YouCat" überreicht. Während einer kurzen Begegnung auf dem Petersplatz stellten die Teenager dem Papst die Anwendung für das multimediale Mobiltelefon vor. Benedikt XVI., der am Samstag 84 Jahre alt wird, probierte die Applikation anschließend selbst aus. Die mit gelben T-Shirts bekleideten Jugendlichen aus mehreren Ländern waren mit den jeweiligen Verlegern zur Präsentation des "YouCat" nach Rom gereist.
Den Bogen zwischen Glaubensunterweisung und modernen Technologien hatte Benedikt XVI. selbst in seinem Vorwort für den "YouCat" gespannt: Die Jugendlichen müssten ihren Glauben "so präzise kennen, wie ein IT-Spezialist das Betriebssystem seines Computers", heißt es darin.
Im Anschluss an die Generalaudienz wurde der im Original auf Deutsch erstellte "YouCat" u.a. von Kardinal Christoph Schönborn bei einer Pressekonferenz im Vatikan präsentiert.
Kardinal Christoph Schönborn hat Korrekturen im Text mehrerer Sprachausgaben des neuen katholischen Jugendkatechismus "YouCat" angekündigt. Bei den Übersetzungen habe es "einige Probleme" gegeben, sagte Schönborn am Mittwoch während der Vorstellung des Jugendkatechismus im Vatikan. In der Glaubenskongregation sei daher eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden, die eine Liste mit notwendigen Änderungen in den verschiedenen Sprachversionen erstellen solle, sagte der Kardinal. Die deutsche Originalfassung war unter seiner Leitung entstanden.
Als Beispiel nannte Schönborn einen Übersetzungsfehler im Zusammenhang mit dem Thema Empfängnisverhütung in der italienischen Ausgabe. Die Frage 420, die in der deutschen Originalfassung lautet "Darf ein christliches Ehepaar Empfängnisregelung betreiben?" wird im Italienischen mit "Darf ein christliches Paar von empfängnisverhütenden Methoden Gebrauch machen?" wiedergegeben. Die Antwort ist korrekt übersetzt mit "Ja, ein christliches Ehepaar darf und soll verantwortlich mit der Gabe, Leben schenken zu dürfen, umgehen". Im folgenden wird darauf verwiesen, dass nach katholischer Lehre nur eine "natürliche Familienplanung" erlaubt sei, nicht jedoch künstliche Verhütungsmethoden. Der Verlag "Citta Nuova" konnte am Mittwoch noch keine Angaben machen, ob und wann Korrekturblätter in alle im Handel befindlichen Bücher eingelegt werden.
Auch die italienische Übersetzung der Frage 382 "Ist Sterbehilfe erlaubt?" mit "Ist Euthanasie erlaubt?" wird nach Schönborns Worten einer Überprüfung unterzogen. Das deutsche Wort "Sterbehilfe" sei eindeutig, die italienische Vokabel "Euthanasie" verleite hingegen zu einer falschen Interpretation. Jemanden "zum Sterben zu bringen" sei Euthanasie, der Natur "ohne therapeutische Verbissenheit" ihren Lauf zu lassen, jedoch nicht, hob Schönborn hervor.
Auch mit der französischen Ausgabe gebe es Probleme. Ihr Erscheinungstermin sei wegen eingeschlichener Fehler verschoben worden, teilte Schönborn mit. Eine Frage über den Stellenwert der verschiedenen Religionen solle korrigieren werden. Im Jahr 2011 sollen 17 Sprachausgaben herauskommen. Insgesamt sind Übersetzungen in 25 Sprachen geplant.
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13.04.2011 20:09:10
Bischof Küng an Jugendliche: Werdet zu Aposteln!
(presse.kirche.at) „Werdet selber zu Aposteln, die andere ansprechen, die anderen Jesus bringen!“, rief Bischof Klaus Küng den Jugendlichen beim diözesanen Auftakt zum Weltjugendtag 2011 zu. Zahlreiche Jugendliche verschiedener Gemeinschaften hatten sich am Samstag zu Katechesen, Workshops und einer Vigil in Maria Taferl versammelt. „Alleine können wir das ziel nicht erreichen“, so Küng, „Gott erwartet, dass wir viele mitbringen“.
Der Weltjugendtag in Spanien ist das Ereignis des Sommers 2011. Hunderttausende Jugendliche aus aller Welt werden erwartet, sie alle möchten gemeinsam feiern, ihren Glauben neu erfahren, neue Leute kennen lernen und die Kirche als große Gemeinschaft erleben Der Weltjugendtag dauert fast eine Woche und findet vom 16. bis 21. August in Madrid statt. Den Auftakt bilden die Tage der Begegnung in den spanischen Diözesen vom 11. bis 15. August. „Nehmt eure Verantwortung wahr“, betonte Bischof Küng bei der Auftaktveranstaltung der Diözese St. Pölten. „Durch euch tritt Jesus an die anderen Menschen heran, damit sie Gott finden können.“ - www.weltjugendtag.at
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12.04.2011 20:18:24
Kirche regelt Verehrung des bald selig gesprochenen Johannes Paul II.
(zenit.org) Die Messtexte für die Eucharistiefeiern für den neuen Seligen Johannes Paul II. sind jetzt von der Liturgiekongregation unter dem Präsidium von Antonio Kardinal Cañizares Llovera veröffentlicht worden. Gedenktag für die lokale Verehrung wird der 22. Oktober sein. Eine gesamtkirchliche Verehrung ist den Heiligen vorbehalten.
In dem Dekret ‚De cultu liturgico in honorem beati Ioannis Pauli II., papae, tribuendo‘ sind die besonderen Arten, Zeiten und Orte für die Zelebration der Dankmessen angegeben, die im Laufe des Jahres nach der Seligsprechung gefeiert werden dürfen. Sein Name wird in die besonderen Kalender der Diözese Roms und der Diözesen Polens eingefügt, wie auch in andere Regionalkalendarien.
Das Kirchenrecht sieht im Zusammenhang mit einem Seligen eine lokale Verehrung vor.
Andere Bischofskonferenzen, Bistümer oder Orden, die Johannes Paul II. in ihren Festkalender aufnehmen wollen, können dies tun, müssen es aber davor bei der Gottesdienstkongregation beantragen. Dies gilt auch für Ordensobere und deren religiöse Gemeinschaften.
Ebenfalls dürfen dem neuen Seligen Kirchen geweiht werden. Dazu bedarf es eines Indults. Hat die Diözese bereits die Einschreibung des Seligen in ihren Kalender beantragt, bedarf es hierzu keiner besonderen Genehmigung des Vatikans.
Das Dekret der Gottesdienstkongregation erlaubt es den Pfarreien im Lauf des Jahres nach der Seligsprechung außerdem, eine besondere Dankmesse zu feiern.
Die liturgischen Texte sind das Tagesgebet als zweite Lesung für die Lesehore - mit einer kleinen Biographie- der Text einer Predigt, die Johannes Paul II. am 22. Oktober 1978 während der Messe auf dem Petersplatz zu Beginn seines Pontifikates gehalten hatte.
Die heilige Messe sieht das Gloria und das Tagesgebet für den Seligen vor. Die anderen Gebete, die Präfation, die Antiphonen und die biblischen Lesungen werden dem Commune für einen Hirten (Papst) entnommen. Handelt es sich um einen Sonntag des Jahreskreises, können auch Texte aus dem Commune der Hirten für die Antwortpsalmen und das Evangelium genommen werden.
In dem Erlass der Gottesdienstkongregation wurde auch das entsprechende Tagesgebet veröffentlicht, das in seiner deutschen Fassung folgendermaßen lautet:
„Gott, du bist reich an Erbarmen und hast den seligen Papst Johannes Paul II. zur Leitung deiner ganzen Kirche bestellt; gib, dass wir, durch seine Lehre geführt, unsere Herzen vertrauensvoll öffnen für die heilbringende Gnade Christi, des einzigen Erlösers der Menschheit. Der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit."
Das lateinische Original lautet:
Deus, dives in misericórdia, qui beátum Ioánnem Paulum, papam, univérsae Ecclésiae tuae praeésse voluísti, praesta, quaésumus, ut, eius institútis edócti, corda nostra salutíferae grátiae Christi, uníus redemptóris hóminis, fidénter aperiámus. Qui tecum.
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08.04.2011 17:12:28
Vom Tod zum Leben: Jesus Christus befreit uns!
(stjosef.at/predigten) In der Auferweckung des Lazarus zeigt Jesus, dass er Macht hat auch über den Tod. Dass ein Toter ins Leben zurückkehrt, ist wahrlich einzigartig, noch dazu, da es keinen Zweifel darüber gibt: Lazarus ist wirklich tot; er riecht ja schon – es ist bereits der vierte Tag, seit er verstorben ist. Wenn Jesus dieses Wunder wirkt, dann tut er dies, um die Macht Gottes zu zeigen, der Leben schenkt. Die Menschen sollen zum Glauben an ihn bewegt werden; sie sollen sein Zeugnis annehmen, denn er schenkt ihnen Heil und Leben. Aber nicht um das irdische Leben geht es Jesus an erster Stelle: Die Rückkehr des toten Lazarus ins irdische Leben ist nur ein Vorausbild, eine Ankündigung, eine Verheißung seiner eigenen Auferstehung von den Toten. Zugleich weist Jesus darauf hin, dass Gott am Jüngsten Tag – also am Ende der Welt – die Leiber der Toten auferwecken wird. - Lesen Sie die Predigt zum 5. Fastensonntag in vollem Wortlaut!
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08.04.2011 17:10:19
Churer Bischof Huonder sieht sich vom Papst bestärkt
(kath.net) In seinem Brief an alle Mitwirkenden im Bistum Chur erklärt Bischof Vitus Huonder, dass er das volle Vertrauen von Papst Benedikt XVI. geniesst und sich der Heilige Vater von ihm Kontinuität in seinem Dienst wünscht. Diese Erwartung des Papstes macht sich Bischof Huonder zu eigen und ist gewillt, nach den nicht einfachen Ereignissen der vergangenen Woche den bischöflichen Dienst weiterzuführen, so lange es „Gottes Wille und die Gesundheit“ zulassen.
Der Bischof möchte in der folgenden Zeit einige Zeichen setzen und teilt unter anderem mit, dass der Priesterrat am 4. Mai 2011 wieder tagen wird. Weihbischof Marian Eleganti wird, zusätzlich zu seinen Aufgaben als Regens des Priesterseminars, zum “Bischofsvikar für die philosophisch-theologische Ausbildung sowie für die Fort- und Weiterbildung der Seelsorger” sowie zum Bischofsvikar für die Ordensleute ernannt. Ebenso ernennt Bischof Vitus Offizial Joseph Bonnemain zum “Bischofsvikar für die Beziehungen zu den staatskirchenrechtlichen Organisationen und den Kantonen”. Der Bischof kündigt die baldige Ernennung des neuen regionalen Generalvikars für Graubünden an. Zudem ernennt er Alfred Schriber zum neuen Kanzler des Bistums Chur. Es ist das erste Mal, dass dieses Amt im Bistum Chur von einem Laien übernommen wird.
Zum Schluss bittet der Bischof von Chur darum, den Dienst an Gott und den Menschen wieder in den Mittelpunkt zu stellen und sich eine gute Beziehung zum kirchlichen Dienst nicht länger schmälern zu lassen durch Auseinandersetzungen, Strukturdebatten oder Personaldiskussionen.
Link: www.bistum-chur.ch
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06.04.2011 15:29:47
Von der geistlichen Größe des 'kleinen Weges'
(radiovatikan.de) Die „kleine“ heilige Thérèse kam an diesem Mittwoch in Rom zu großen Ehren: Sie stand im Mittelpunkt der Katechese von Papst Benedikt vor Tausenden von Pilgern auf der „Piazza San Pietro“.
„Die kleine Thérèse hat ein kurzes und eher unauffälliges Leben geführt, und doch wurde sie gleich nach ihrem Tod im Jahr 1897 sehr verehrt, bald heilig gesprochen und zur Patronin der Missionen erhoben, im Jahr 1997 schließlich zur Kirchenlehrerin erklärt. Die Gestalt der heiligen Theresia macht deutlich, so hat es Edith Stein einmal gesagt, „dass hier ein Menschenleben einzig und allein von der Gottesliebe bis ins letzte durchgeformt ist.“
An Weihnachten des Jahres 1886 habe Thérèse Martin „eine tiefe Bekehrung“ erlebt, referierte der Papst: „Das göttliche Kind in der Krippe wandelte ihre Schwachheit in Stärke.“
„Sie erkannte den Sinn ihres Lebens darin, Gottes Liebe vorbehaltlos anzunehmen und weiterzuschenken. Dabei mochte sie keine Gelegenheit versäumen, um Jesus mit kleinen Dingen Freude zu bereiten. Vertrauen und Liebe wurden die Säulen ihres Lebens: Vertrauen wie ein Kind, das sich in die Hände Gottes fallen lässt, begleitet vom unbändigen Einsatz einer Liebe, die in Wahrheit Selbsthingabe ist.“
1888 trat Thérèse in den Karmel zu Lisieux ein; dort opferte sie ihr Leben „im Gebet für die Sünder, die Schwachen und Strauchelnden“, ehe sie nach einer Zeit der Prüfungen durch Krankheiten gerade einmal 24jährig starb.
„Die heilige Therese von Lisieux lädt uns ein, den „kleinen Weg“ zu gehen: darauf zu vertrauen, dass Christus in uns wirkt und wir mit unserer Liebe zu den Menschen darauf antworten. So können wir dem Wirken Gottes in der Welt Raum geben.“
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06.04.2011 15:27:43
Neuordnung für das Priesterseminar St. Pölten
(kirchebunt.at) Seit einiger Zeit gibt es Gespräche zwischen der Erzdiözese Wien, der Diözese St. Pölten und der Diözese Eisenstadt bezüglich einer Kooperation in der Priesterausbildung. „Der Grund liegt vor allem in der geringen Zahl der Seminaristen“, so der St. Pöltner Regens, Weihbischof Dr. Anton Leichtfried. Das Faktum einer größeren Seminargemeinschaft ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Ausbildung. Ab Herbst 2012 soll eine gemeinsame Ausbildung für die drei Diözesen im Wiener Priesterseminar erfolgen. Auch andere Diözesen in Österreich kooperieren in der Priesterausbildung. So werden die Linzer Seminaristen bereits ab Herbst 2011 in Innsbruck studieren. Die Diözesen Gurk-Klagenfurt und Graz bilden ihre Priesterkandidaten bereits seit einigen Jahren gemeinsam in Graz aus. Die Erzdiözese Salzburg führt ihr Seminar eigenständig weiter. Derzeit gehören neun Seminaristen zum St. Pöltner Priesterseminar, ständig im Haus sind davon vier. Die anderen studieren auswärts, sind im Propädeutikum oder im Diakonatsjahr. Ein Seminarist wird heuer zum Priester geweiht. Erfreulicherweise hat es im letzten Jahr drei Neueintritte gegeben. Für das kommende Studienjahr gibt es ebenfalls bereits einige Interessenten, mit denen der Regens im Gespräch ist. Regens Anton Leichtfried bleibt weiterhin Ansprechperson für Interessenten. Er führt die Aufnahmegespräche und begleitet die Entscheidungen hin auf dem Weg zur Weihe. „Die Seminaristen werden weiterhin liturgische Dienste im Dom übernehmen und eine St. Pöltner Bezugspfarre haben, damit der notwendige Kontakt zum Bischof und zur Diözese bestehen bleibt“, so der Weihbischof. Das Alumnat bleibt weiterhin der diözesane Bezugspunkt für die Seminaristen. Die St. Pöltner Philosophisch-Theologische Hochschule und die Bibliothek bleiben weiter bestehen. Hier gibt es Überlegungen für eine Spezialisierung und die Anpassung an die diözesanen Bedürfnisse. Angesprochen auf die künftige Verwendung des Priesterseminars mit seiner Infrastruktur sagt Weihbischof Leichtfried, dass es ihm „ein besonderes Anliegen ist, die Möglichkeiten, die das Haus aufgrund seiner günstigen Lage und seiner besonderen Atmosphäre bietet, weiterhin möglichst gut zu nützen“. Dazu seien aber noch zahlreiche Überlegungen und Gespräche notwendig.
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04.04.2011 15:03:06
Abtreibungsdiskussion rund um LH Pühringer
(kath.net) Josef Pühringer, der "christlich-soziale" Landeshauptmann von Oberösterreich, hat in einem aktuellen Interview mit den OÖN im Rahmen der Diskussion rund um eine Spitalreform gemeint, dass
Abtreibung auch in öffentlichen Spitälern angeboten werden müsse. Derzeit werden Abtreibungen im Linzer AKH auf der Gynäkologie-Abteilung durchgeführt. Diese soll allerdings geschlossen werden und der Landesfrauenklinik (LFKK) übergeben werden. Lesen Sie dazu die Stellungnahme von Weihbischof Laun! - In einer anderen Frage hat Andreas Laun ebenfalls einen Kommentar verfasst, betreffend die Sexualerziehung.
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04.04.2011 14:59:20
Zeitschrift Gottgeweiht - aktueller Hinweis
(gottgeweiht.at) Im Verlag der Zeitschrift „Gottgeweiht“ ist kürzlich eine wissenschaftlich belegte Studie zum Thema der ersten Lebensabschnitte von † Hans Hermann Cardinal Groër erschienen: „Zum Altare Gottes will ich treten. Hans Groërs Weg zum Priestertum“, verfasst von P. Ildefons Fux OSB. Der Autor benützt zahlreiche schriftliche Quellen wie auch ebenso Mitteilungen, die noch zu Lebzeiten des nunmehr Verstorbenen an ihn ergangen sind. Lesen Sie mehr in der Rezension von Professor DDr. Alkuin Schachenmayr OCist., Heiligenkreuz: www.gottgeweiht.at
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03.04.2011 15:19:28
Johannes Paul II. - ein großer Papst und Zeuge Christi
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat an diesem Sonntag seines vor sechs Jahren verstorbenen Vorgängers Johannes Paul II. gedacht. Wegen dessen baldiger Seligsprechung habe er, Benedikt, in diesem Jahr darauf verzichtet, die traditionelle Trauermesse für Johannes Paul im Petersdom zu feiern, sagte der Papst beim Angelusgebet an diesem Sonntag.
„Aber ich habe seiner mit Liebe im Gebet gedacht, wie ihr wahrscheinlich ebenso. Während wir uns in der Fastenzeit auf Ostern vorbereiten, nähern wir uns mit Freude auch dem Tag, an dem wir diesen großen Papst und Zeugen Christi als Seligen verehren und uns noch mehr seiner Fürsprache anvertrauen können.“
Mit Blick auf das Evangelium erklärte der Papst an diesem Sonntag Laetare, dem vierten Sonntag der Fastenzeit, wir seien aufgrund der Erbsünde „blind geboren“ so wie der bei Johannes beschriebene Mann. Doch im Taufbrunnen erleuchte die Gnade Christi den Menschen, sodass er die Kraft erhalte, das Böse zu besiegen und das Gute zu tun. Das christliche Leben sei eine kontinuierliche Anpassung an Christus, "den neuen Menschen", um zur vollen Gemeinschaft mit Gott zu gelangen. In seinen Grüßen an die Pilger und Besucher deutscher Sprache sagte der Papst: „Der Evangelist Johannes nennt die Wunder Jesu Zeichen. Auch die Heilung des Blindgeborenen im heutigen Evangelium ist ein solches Zeichen. Das Heilshandeln Jesu ist mit dem Öffnen der leiblichen Augen nicht am Ziel. Es verweist auf Größeres. Christus öffnet dem Geheilten auch die Augen des Herzens, so dass er vor Jesus niederfällt und bekennt: „Ich glaube, Herr!“ Christus, das Licht der Welt, will auch unsere Augen für die Schönheit des Glaubens öffnen. Er will unser Leben hell machen. Dazu begleite euch Gott mit seiner Gnade.“
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02.04.2011 10:42:58
Genau vor sechs Jahren starb Johannes Paul II.
(kath.net-Bericht von Armin Schwibach) „Wir knieten um das Bett Johannes Pauls II. Der Papst lag im Halbdunkeln. Das milde Licht der Lampe beleuchtete die Wand, doch man konnte ihn gut sehen. Als die Stunde gekommen war, von der wenige Augenblicke später die ganze Welt wissen sollte, stand Erzbischof Dziwisz unvermittelt auf. Er machte das Licht im Zimmer an und unterbrach so die Stille des Todes Johannes Pauls II. Mit bewegter, doch überraschenderweise fester Stimme begann er mit dem für einen aus den Bergen stammenden Mann typischen Akzent, eine der Silben verlängernd, zu singen: ‚Dich Gott, loben wir, dich, Herr, preisen wir’.“
Mit diesen Worten beschreibt einer der direkten Zeugen des Hinscheidens Papst Johannes Pauls II., der aus Polen stammende päpstliche Zeremoniär Konrad Krajewski, die letzten Augenblicke des Lebens Johannes Pauls II. auf Erden. Die Erinnerungen wurden in der Ausgabe vom heutigen 2. April der vatikanischen Zeitung „L’Osservatore Romano“ anlässlich des sechsten Todestages des Papstes unter dem Titel „Wo der Mittelpunkt der Welt liegt“ veröffentlicht.
Der Augenblick des Todes des Papstes war laut Krajewski vom „Te Deum“ geprägt, das der Privatsekretär des Papstes angestimmte hatte. Nicht eventuelle letzte Worte Johannes Pauls II. werden erwähnt, sondern das Lob Gottes, denn: „Johannes Paul II. ist gestorben, was heißt: Er lebt für immer“. Die um das Totenbett versammelten Menschen hätten „mit dem Hymnus des ‚Te Deum’ Gott gepriesen, der in der Person des Papstes sichtbar und erkennbar war. In einem gewissen Sinne ist dies auch die Erfahrung all derer, die ihm im Lauf seines Pontifikats begegnet sind.
Bewegt führt Krajewski aus, dass – wer mit Johannes Paul II. in Kontakt trat – Jesus begegnete. Der Papst sei eine ganz von Gott erfüllte Person gewesen, „für die Welt sichtbares Zeichen einer unsichtbaren Wirklichkeit“. So erzählt der Zeremoniar, dass die von Johannes Paul II. ausstrahlende Heiligkeit ihn immer dazu gedrängt habe, vor jeder Feier mit dem Papst zur Beichte zu gehen: „Ich bedurfte der Absolution, um neben ihm sein zu können. Wenn man in Gegenwart einer heiligen Person steht, wenn der Mensch in gewisser Weise die Heiligkeit berührt, so strahlt diese auf die ganze Person aus. Doch gleichzeitig verspürt man auf seiner Haut auch die Versuchung: offensichtlich gefällt dem bösen Geist die Luft der Heiligkeit nicht“.
In jener Nacht und in jenen Tagen nach dem Tod Johannes Pauls II. sei Rom zu einem einzigen Abendmahlssaal geworden: „Die Welt war stehen geblieben, sie hatte sich niedergekniet und geweint. Die einen weinten allein aufgrund der Tatsache, dass sie einen geliebten Menschen verloren hatten, und dann kehrten sie heim, wie sie gekommen waren. Bei anderen vereinten sich die äußeren Tränen mit den inneren, welche losbrachen, da sie sich vor dem Herrn unangemessen und untreu fühlten. Dieses Weinen war sein Segen. Es war der Beginn des Wunders der Umkehr“.
Krajewski war es auch, der den hingeschiedenen Johannes Paul zusammen mit drei Krankenpflegern wusch und ankleidete: „Auch wenn bereits eine Stunde seit seinem Hinscheiden vergangen war, sprachen sie weiter mit dem Papst, als sprächen sie mit ihrem Vater. Bevor sie ihm die Soutane, die Albe, die Kasel anzogen, küssten sie ihn, sie streichelten und berührten ihn mit Liebe und Ehrfurcht, als handle es sich um einen Familienangehörigen. Ihre Haltung zeigte nicht nur Ehrfurcht vor dem Papst: für mich stellte sie die schüchterne Ankündigung einer nahen Seligsprechung dar.“ Sofort sei ihm klar gewesen, dass damit die Seligsprechung bereits begonnen hatte.
Der Mittelpunkt des Lebens Johannes Pauls II. sei das Gebet gewesen: „Mit Johannes Paul II. zusammenzusein hieß, im Evangelium zu leben, mitten im Evangelium zu sein“. Der Papst habe alles, was er von Gott empfangen habe, diesem aufgeopfert: „Der Athlet, der in den Bergen wanderte und Ski fuhr, hatte jetzt aufgehört zu gehen; der Schauspieler hatte die Stimme verloren. Stück für Stück war ihm alles genommen worden“. Das ganze Leben des Papstes sei in Gott verborgen gewesen. Nie habe er Gott verfinstert.
Der Mittelpunkt der Welt: dieser liege im Gebet, was Johannes Paul II. besonders sehen gelassen habe: „Wenn er betete, hatte ich den Eindruck, als werfe er sich zu Füßen Jesu. Wenn er betete, war auf seinem Antlitz sichtbar, wie er sich völlig Gott anvertraute. Er war wirklich transparent; er war, um ein poetisches Bild zu gebrauchen, wie ein Regenbogen, der den Himmel an die Erde bindet, und seine Seele lief auf den Stufen einer Treppe von der Erde zum Himmel“.
Johannes Paul II. habe überall gebetet: „Der Papst hat es Gott gestattet, durch ihn zu atmen: jeden Tag verbrachte er viel Zeit vor dem Tabernakel. Das allerheiligste Sakrament war die Sonne, die sein Leben erleuchtete. Und er ging zu jener Sonne, um sich am Licht Gottes zu wärmen. Das Leben Johannes Pauls II. war vom Gebet durchwoben“.
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02.04.2011 10:41:24
Fürstenhaus und Kirche gegen Abtreibung in Liechtenstein
(kathnews.de) Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, amtsführendes Staatsoberhaupt des Fürstentums Liechtenstein, nahm öffentlich Position gegen die Einführung der Abtreibung in seinem Land. Die Verletzung des Lebensrechts des ungeborenen Kindes sei unethisch und könne nicht mit anderen Gütern abgewogen werden. Damit griff er in die Diskussion anläßlich einer Volksinitiative zugunsten einer dreimonatigen Fristenlösung ein. Zuvor hatte sich auch der Erzbischof von Vaduz, Wolfgang Haas, in einer offiziellen Stellungnahme gegen die Freigabe der Abtreibung in Liechtenstein ausgesprochen. Er erklärte, eine Beratungspflicht würde durch eine Fristenlösung nicht legitimiert werden. Auch im Großherzogtum Luxemburg wird zur Zeit über eine Fristenlösung mit Beratungspflicht nachgedacht. Eine Ablehnung in Liechtenstein könnte die dortige Debatte beeinflussen.
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01.04.2011 16:09:18
Bischof Küng erläutert kirchlichen Befreiungsdienst
(presse.kirche.at) Anstelle von "Exorzist" verwendet die Kirche in Österreich die Bezeichnung "Beauftragter im Befreiungsdienst", weil damit die Tätigkeit dieser Priester realistischer umschrieben wird. Das erläuterte Bischof Klaus Küng gegenüber der Tageszeitung "Standard" am Freitag vor dem Hintergrund des aktuellen Kinofilms "Das Ritual". Im Folgenden die Stellungnahme Bischof Küngs im Wortlaut:
Grundsätzlich bevorzugt die katholische Kirche in Österreich die Bezeichnung "Beauftragter im Befreiungsdienst" anstatt "Exorzist", auch, weil es die gewöhnliche und überwiegende Tätigkeit dieser Priester realistischer umschreibt.
Es sollte nach Vorgaben aus Rom in jeder Diözese einen vom Bischof Beauftragten im Befreiungsdienst geben. Das ist derzeit in Wien, St. Pölten und Linz der Fall. Weitere Diözesen werden voraussichtlich folgen. Einige Bischöfe bevorzugen jedoch das System, keinen eigenen Beauftragten zu ernennen, sondern Priester für jeweils auftretende Fälle zu bestimmen. Insgesamt kann man sagen, dass es in allen Diözesen Priester gibt, die die nötige Ausbildung und das Wissen für diesen Dienst haben.
Die Namen der Beauftragten im Befreiungsdienst wollen die Diözesen nicht bekanntgeben, um die betreffenden Priester frei von unnötiger Neugierde und Sensationslust zu halten. Es schwirren ja sehr viele spektakuläre und oft falsche Vorstellungen über den Befreiungsdienst umher, angeheizt von diversen Filmen - daher bitten diese Priester um mögliche Anonymität, damit sie ihre Arbeit diskret und ernsthaft tun können. Was sie tun, ist ein echter Dienst an bedrängten Menschen, die sich außerhalb dieser diskreten Situation vielleicht nicht zu ihnen trauen würden. Jeder, der das Gefühl hat, des Befreiungsdienstes zu bedürfen, kann sich an seine Diözese wenden, d.h. üblicherweise im Ordinariat anrufen; dort vermittelt man ihn dann nötigenfalls weiter an den betreffenden Priester. (Anm. Es ist klar, dass im heutigen Medienzeitalter eine völlige Geheimhaltung gar nicht möglich ist – es wird jedoch an das Taktgefühl appelliert).
Der "alltägliche Dienst" des Beauftragten im Befreiungsdienst besteht selten bis gar nicht in solchen lauten, spektakulären Erfahrungen, wie man sie etwa aus "Der Exorzist" kennt. Wenn überhaupt eine echte Bedrängung vorliegt und nicht nur ein psychisches Problem (was immer im Vornherein abgeklärt wird, möglichst durch psychiatrische Gutachten), sieht die "Arbeit" zumeist so aus: immer wiederkehrende, geduldige Gebete mit der und über die betroffenen Person, die sich (ähnlich einer regelmäßigen Arztbehandlung) über Monate, ja Jahre ziehen können und nach und nach zu einer Besserung führen sollten. Wichtig ist dabei auch eine gute pastorale Begleitung. Der Beauftragte ist üblicherweise ein kluger, erfahrener Priester mit einer Unterscheidungsgabe; man wird eher nüchterne Persönlichkeiten auswählen.
Wir als Katholiken glauben ja und die Erfahrung von solchen Beauftragten lehrt: es ist tatsächlich so, dass das Böse existiert, dass Menschen - auch in Österreich - durch (personifizierte) Kräfte des Bösen zum Teil existentielle Bedrängungen erfahren, die nicht allesamt falsch interpretierte psychische Erkrankungen sind, sondern eben manchmal etwas anderes. In diesen Fällen ist es angeraten, die Hilfe eines Beauftragten im Befreiungsdienst aufzusuchen, mit ihm zu unterscheiden und gegebenenfalls die nötigen Schritte zu setzen. Es ist uns ein Anliegen, dass diese Hilfsmöglichkeit auch bekannter wird, weil auf diese Weise viel Leid gelindert werden kann; gleichzeitig weisen wir auf die Erfahrung von vielen solchen Beauftragten hin, dass gerade jene Menschen, die felsenfest überzeugt sind, besessen zu sein, häufig ganz andere Probleme haben.
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01.04.2011 16:04:44
Damit Blinde sehend werden
(stjosef.at/predigten) Die Gabe des Augenlichts ist überaus kostbar. Das wissen besonders jene, die an einer Sehschwäche oder Seestörung leiden oder gar das Unglück haben, blind zu sein. Im Evangelium begegnet uns ein Mann, der seit seiner Geburt blind war und eben dadurch auch zum Bettler geworden war.
Einige behaupten vorschnell, ganz sicher habe Gott die Eltern des Blinden oder ihn selbst für irgendeine verborgene Sünde bestraft. Darauf antwortet Jesus: „Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden!“
Und Jesus heilt den von seiner Geburt an blinden Menschen. Er tut dies ausgerechnet an einem Sabbat.
Lesen Sie die Predigt zum 4. Fastensonntag im Wortlaut!
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31.03.2011 15:50:04
Gesellschaftliche und politische Neuorientierung auf die Familie hin nötig
(kathpress.at) Für eine umfassende Neuausrichtung der Politik und ihrer verschiedenen Felder an der Familie hat sich der Leiter des kirchlichen Instituts für Ehe und Familie (IEF), Prof. Günter Danhel, ausgesprochen. Familienpolitik solle als "Querschnittmaterie" begriffen werden. Schon das vor 30 Jahren veröffentlichte, jedoch unzureichend rezipierte Lehrschreiben "Familiaris consortio" von Papst Johannes Paul II. habe eine "klare Perspektive für die Weiterentwicklung der staatlichen Familienpolitik gewiesen", erinnerte Danhel im Rahmen einer Tagung am Donnerstag in Budapest, die anlässlich des Jubiläums des wegweisenden Dokuments vom Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) veranstaltet wurde.
Familienpolitik solle demnach nicht nur "ein isolierter Sektor neben vielen anderen" sein, "sondern als durchgängiges Gestaltungsprinzip, das der wechselseitigen Abhängigkeit aller Politikfelder Rechnung trägt", so Danhel. Er erinnerte daran, dass Johannes Paul II. selbst 20 Jahre nach dem Erscheinen von "Familiaris consortio" die Familie als Maßstab der gesamten politischen Arbeit eingefordert hatte. Alle Dimensionen des menschlichen und sozialen Lebens seien mit dem Wohl der Familie verbunden: der Lebensschutz ebenso wie Gesundheitswesen und Umweltschutz, das Schulsystem, Städtebau und Wohnbedingungen, weiters die Arbeitswelt und das Steuerwesen.
"Ein 'Paradigmenwechsel' ist erforderlich!", befand der Wiener Familienexperte Danhel. Sichtbares Zeichen könnte ein Verfassungsgebot zur umfassenden Kinder- und Familienorientierung sein, das anstelle der bisher üblichen Unterordnung nahezu aller Lebensbereiche unter die Erfordernisse der Erwerbsarbeitswelt wie ein "neues gesellschaftliches Betriebssystem" fungieren könnte.
Danhel sprach sich für "Family Mainstreaming" als neue Devise aus, das auf Prinzipien wie jenem der "Generationengerechtigkeit" aufbaut. Dies könnte das Zukunftsvertrauen junger Menschen fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt bestärken. Danhel plädierte auch dafür, die politischen Familienrechte auszubauen. Dazu gehöre eine "zumindest gleich effektive Interessensvertretung wie etwa im Seniorenbereich" und die Einführung eines Kinderwahlrechts, das die Eltern bis zu einem festzulegenden Alter des Kindes stellvertretend ausüben. Der Einfluss von Familie auf die Politik könne damit gestärkt und die Politik veranlasst werden, sich vermehrt für Familienbelange einzusetzen.
Ein "wirklich modernes Familienbild" sollte sich laut Danhel auch an den Ergebnissen der Hirn- und Bindungsforschung orientieren: Seinen Kindern vor allem in den ersten Lebensjahren Zeit zu widmen "bedeutet Investition in den Menschen, in sein Humanvermögen, seine Bildung und Innovationsfähigkeit". Zum Thema "Familienzeit" erklärte Danhel, die vielbeschworene "Zeitsouveränität der Eltern" dürfe sich nur auf mehr Kinderbetreuungsangebote beschränken. Sonst bestehe die Gefahr "zu übersehen, dass Familien zur Pflege und Entfaltung ihres auf einmaligen und unersetzbaren Beziehungen beruhenden Familienlebens vor allem der Souveränität hinsichtlich ihrer gemeinsam verbrachten Zeit bedürfen".
Familiengerechte Innovationen wünscht sich Danhel auch im Steuer-, Sozial- und Arbeitsrecht. Das Steuersystem bedürfe einer grundsätzlichen Neukonzeption z. B. durch steuerfreie Existenzminima für alle Familienmitglieder. Eine vor dem Hintergrund der Alterspyramide erforderliche "bevölkerungsbewusste Familienpolitik" sollte allen, die eine höhere Kinderzahl anstreben, dies auch ohne schwerwiegende Nachteile ermöglichen. Und: Der bisherige "Familienlastenausgleichsfonds" sollte zu einem echten "Familienleistungsausgleichsfonds" weiterentwickelt werden, riet Danhel: "In und durch Familien erbrachte Leistungen wie Erziehung, Betreuung und Pflege müssen besser als bisher wahrgenommen, bewertet und abgegolten werden - werden sie doch auch im Interesse der Kinderlosen erbracht."
Der Leiter des Instituts für Ehe und Familie merkte an, es wäre eine "spannende Herausforderung", umfassende Familienorientierung nicht nur für die Politik, sondern auch für die Grundvollzüge von Kirche - Liturgie, Verkündigung und Caritas - durchzudenken und mögliche Konsequenzen daraus abzuleiten.
Link: www.ief.at
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31.03.2011 15:46:45
Vorbild und Lehre des heiligen Alfons Maria von Liguori
(radiovatikan.de) Wer betet, rettet sich – davon war der italienische Heilige, Kirchenlehrer und Ordensgründer Alfons Maria von Liguori überzeugt. Der 1696 bei Neapel geborene Kirchenmann stand im Mittelpunkt von Papst Benedikts Gedanken bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch, die zum zweiten Mal in diesem Jahr unter freiem Himmel stattfand. Der Begründer des Redemptoristenordens entstammte einer Adelsfamilie und wandte sich besonders den armen Bevölkerungsschichten zu, so der Papst.
„Seine eifrige Predigttätigkeit und die Gründung von Gebetskreisen wurden zu einer reichen Quelle moralischer Erziehung und gegenseitiger Hilfe. Der Zustand der religiösen Unwissenheit, in dem die Hirten und Bauern auf dem Land lebten, berührte ihn zutiefst. Er beschloß, sich dieser geistlichen Armut anzunehmen. Dazu gründete er 1732 die Kongregation der Redemptoristen. Alfons Maria von Liguori starb im Jahr 1787. Papst Pius XII. ernannte ihn zum „Patron der Beichtväter und der Moraltheologen“.“
Mittels der für die Redemptoristen charakteristischen Volksmission bemühte sich der heilige Alfons um die Intensivierung des Glaubenslebens. Jeder könne die Barmherzigkeit Gottes finden, wusste er. Doch auch das Priesteramt habe er geprägt, so der Papst:
„Der heilige Alfons betonte, daß die Priester das sichtbare Zeichen der unendlichen Barmherzigkeit Gottes seien, der vergibt und den Geist und das Herz des Sünders erleuchtet, damit dieser sein Leben ändert. Er legte den Beichtvätern die Treue zur katholischen Morallehre nahe und empfahl ihnen die Haltung des Verstehens und der Güte. Viele Menschen haben aus seinen Schriften Hilfen für ihr Beten erhalten.“
Die Suche nach Wahrheit und nach dem Guten führt zur wahren Selbstverwirklichung – das habe das Leben und Wirken des heiligen Alfons gezeigt, so der Papst zu den deutschsprachigen Pilgern:
„Danken wir dem Herrn, der in seiner Vorsehung zu allen Zeiten Heilige wie Alfons Maria von Liguori erweckt, die uns einladen, im Glauben zu wachsen und mit Liebe und Freude unsere christliche Berufung zu leben. Sie zeigen uns durch ihr Leben, daß die Bindung an die Wahrheit und an das Gute zur Reife und zur wahren Selbstverwirklichung führt. Der Herr schenke uns allen dazu seine Gnade.“
Link: Papstansprache im Wortlaut (ZENIT).
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30.03.2011 12:14:47
Wallfahrten zur Seligsprechung von Johannes Paul II. nach Rom
(news.stjosef.at) Verschiedene katholische Institutionen, Vereine, Interessensgruppen etc. organisieren Busfahrten zur Seligsprechung von Johannes Paul II. nach Rom, so auch die "Brüder Samariter" aus Kleinmariazell. Termin: vom 28. April bis zum 3. Mai, Zusteigestellen: ab Wien entlang der Westautobahn, Salzburg, Rosenheim, Innsbruck Informationen und Anmeldung bei den Brüdern Samaritern FLUHM Telefon 0664 / 88 68 05 72 br.josef@kleinmariazell.at. Hier das genaue Programm (PDF-Link)!
Auch die katholische Internetzeitung kath.net lädt zur Wallfahrt nach Rom ein (mit mehreren Busvarianten), siehe diesen Link zum Programm.
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30.03.2011 12:07:53
Österreichische Diözesen kooperieren bei Priesterausbildung
(kathpress.at) Angesichts geringer Zahlen an Priesterseminaristen wollen nun einige Diözesen bei der Ausbildung ihres Priesternachwuchses miteinander kooperieren. So werden die Linzer Seminaristen bereits ab Herbst dieses Jahres in Innsbruck studieren, gemeinsam mit Kollegen aus den Diözesen Innsbruck und Feldkirch. Auch die Erzdiözese Wien und die Diözesen Eisenstadt und St. Pölten haben Pläne über eine Zusammenführung ihrer Ausbildungen. Der Wiener Regens Richard Tatzreiter bestätigte "Kathpress" gegenüber einen Bericht der Kirchenzeitung der Diözese Linz. Die Seminaristen der Diözesen Gurk-Klagenfurt und Graz werden bereits gemeinsam in Graz ausgebildet; lediglich die Erzdiözese Salzburg führt vorerst ihr Priesterseminar eigenständig weiter.
Ende des Vorjahres hätten sich der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, und die beiden Diözesanbischöfe Ägidius Zsifkovics (Eisenstadt) und Klaus Küng (St. Pölten) darüber verständigt, dass man "den Weg der Priesterausbildung gemeinsamer gehen will", erläuterte Tatzreiter. Verbindungen bestünden bereits seit Jahren. Der Regens betonte, dass es aber keineswegs um eine "Zusammenlegung" der Priesterseminare gehe. Für Details zur konkreten Umsetzung sei es noch zu früh; die drei Bischöfe und die Leiter der Priesterseminare seien im Gespräch.
Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz hat die Neuregelung der Ausbildung für die Weltpriesterkandidaten seiner Diözese vorerst probeweise für fünf Jahre in Kraft gesetzt. "Ein so stark auf Gemeinschaft ausgerichteter Beruf braucht auch in der Ausbildung Gemeinschaftserfahrungen", betont Regens Johann Hintermaier in der aktuellen Ausgabe der Linzer Kirchenzeitung. In einer größeren Gemeinschaft könne das Gespür für andere, für einen guten Umgang miteinander, auch in Konfliktsituationen, besser gelernt werden.
Dem Linzer Priesterseminar gehören derzeit acht Männer an. Je nach Ausbildungsfortschritt werden bereits im Herbst ein bis drei Kandidaten zur Ausbildung nach Innsbruck wechseln. Das Linzer Priesterseminar bleibt bestehen. Jeder Student hat hier ein Zimmer. Zu den hohen kirchlichen Festen sollen die Seminaristen nach Linz kommen, um im Dom die Liturgie mitzufeiern. Auch Exerzitien und die Beauftragungen, die vor der Priesterweihe vorgesehen sind, sowie das "Pastoraljahr" werden laut Kirchenzeitung in Linz stattfinden. Der Bezug zur Diözese solle durch eine "Bezugspfarre" in der Diözese Linz gestärkt werden.
Auch Ordenspriester, die an der Theologischen Fakultät in Linz studieren, werden im örtlichen Seminar wohnen; ebenso auch Priester und Theologiestudenten aus dem Ausland, die sich auf den Seelsorgeeinsatz in der Diözese Linz vorbereiten. Auch soll das Haus laut Kirchenzeitung wirtschaftlich gut genutzt werden - bereits jetzt befinden sich hier andere diözesane Einrichtungen, z. B. das Diözesanarchiv und das Institut Pastorale Fortbildung. (Infos: http://www.priesterwerden.at)
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27.03.2011 15:00:53
Fragwürdige Verheißungen der neuen Biotechnologien
(news.stjosef.at) Das bereits auf Deutsch vorliegende Buch von Dr. Edith Breburda mit dem Titel „Verheißungen der neuesten Biotechnologien“ ist jetzt auch in einer englischen Version als e-book (für Amazon Kindle) erhältlich. Es trägt den Titel „Promises of New Biotechnologies“ und wird für 11.49$ angeboten.
Die Autorin schreibt dazu: „This book addresses the controversial issue of biotechnologies in Phyto Science, Veterinary Science and Biomedicine from a scientific as well as Catholic perspective. Prof. William E May (emeritus Michael J. McGivney Professor of Moral Theology at the John Paul II Institute for Studies on Marriage and Family at The Catholic University of America in Washington, D.C.,) has written a superb foreword. I consider my topic extremely important as a knowledgebase of scientific methods in the ethical discussion about biotechnology. My book clearly shows the scientific dilemma, as leading scientists blame the Catholic Church in halting for example the progress of human embryonic stem cell research.”
Direkte Links zur Bestellung (Englisch Deutsch).
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27.03.2011 14:47:36
Die möglichen Ursachen menschlicher Unfruchtbarkeit
(kath.net/news.stjosef.at) Die wirklichen Risiken der Antibabypille fangen wir gerade erst an zu sehen: Die Pille für heranreifende Mädchen zieht oft Unfruchtbarkeit nach sich. Über die Nahrungskette reduziert sie die Fruchtbarkeit der Männer. - Lesen Sie direkt auf kath.net die Analyse von Bischofsvikar Dr. Helmut Prader!
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27.03.2011 14:46:15
Jesus Christus, Quelle des Lebens
(radiovatikan.de) Die Allmacht Gottes respektiert immer die Freiheit des Menschen. Das sagte der Papst beim Angelusgebet an diesem Sonntag. Gerade die Fastenzeit beweise, dass man frei sei auf Gott zu hören oder nicht. In seiner Ansprache erläuterte der Papst das Evangelium des dritten Fastensonntages. Darin wird von der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen berichtet. Die Begegnung Jesu mit der samaritanischen Frau sei von Symbolen gekennzeichnet. Besonders das Symbol des Wassers sei bemerkenswert, das auf das Sakrament der Taufe anspiele. Papst Benedikt XVI. lud die Christen ein, in Stille einzuhalten, „in unserem Zimmer oder in einer Kirche oder an einem abgelegenen Ort“. Den Pilgern und Besuchern aus dem deutschen Sprachraum sagte der Papst:
„Mit Freude grüße ich alle Brüder und Schwestern deutscher Sprache, insbesondere die Pilger aus Mannheim und die Teilnehmer an der Siebenkirchenwallfahrt des Collegium Germanicum et Hungaricum. Wasser und Nahrung sind für den Menschen lebensnotwendig. Doch in unserem Inneren verspüren wir einen tieferen Hunger und Durst. Jesus will diese verschüttete Sehnsucht nach dem Wahren, Schönen und Guten, nach Gott in uns wieder wachrufen. Wo wir durch Sünde und Gottferne auszutrocknen drohen, gibt er sich selbst als das Wasser, das in uns zur sprudelnden Quelle wird und wirkliches Leben schenkt. Lassen wir die Frische seiner Liebe in uns neu lebendig werden. Der Herr segne euch alle.“
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26.03.2011 05:55:35
Im Gedenken an den verstorbenen Erzbischof von Wien
(kloster-marienfeld.at) Am 24. März 2011 jährte sich zum 8. Mal der Todestag von Hans Hermann Card. Groër. Aus diesem Anlass wurde am Vorabend des Verkündigungsfestes in der Abteikirche der Zisterzienserinnen von Marienfeld die schon traditionell gewordene Gedenkmesse gefeiert, die zahlreiche Priester, Kleriker und Gläubige zum gemeinsamen Gebet vereinigte - Zeichen der bleibenden Wertschätzung und Dankbarkeit für den Verstorbenen. Als Hauptzelebrant deutete der Prior des Klosters St. Josef in Maria Roggendorf, P. Michael Fritz OSB, die „Goldenen Verse“ des Lukasevangeliums aus und betonte in seiner Homilie die Initiative Gottes wie ebenso die Freiheit des Menschen, der zur Antwort gerufen ist. Unter vielen anderen Mittlern in der Gnadenökonomie hat auch der Priester, Mönch und Bischof Hans Hermann Groër als Bote der Berufung immer die Freiheit der Gerufenen respektiert: Viele können es so bezeugen. Der Eucharistiefeier folgte die Andacht an der Grabstätte und die Begegnung mit den Schwestern und Bekannten in den Sprechzimmern des Klosters: eine große Familie, die sich mit ihrem geistlichen Vater verbunden weiß.
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26.03.2011 05:54:18
YOUCAT!-Katechismus erschienen
(amazon.de/news.stjosef.at) Unter dem Patronat des Wiener Kardinals Christoph Schönborn und in Zusammenarbeit mit Jugendlichen entstand aus dem großen Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) ein jugendgemäßes und modernes Lern- und Lebensbuch des Glaubens: der YOUCAT. Der von Jugendlichen mitgestaltete Jugendkatechismus erscheint parallel in 13 Sprachen der Welt und soll ein prägendes Element des Weltjugendtages in Madrid werden. In einem eigenen Vorwort wendete sich Papst Benedikt an die Jugendlichen der Welt und fordert sie auf: „Studiert den Katechismus. Das ist mein Herzenswunsch! … Studiert den Katechismus mit Leidenschaft und Ausdauer! Opfert Lebenszeit dafür! Studiert ihn in der Stille Eurer Zimmer! Lest ihn zu zweit, wenn Ihr befreundet seid! Bildet Lerngruppen und Netzwerke, tauscht Euch im Internet aus. Ihr müsst wissen, was Ihr glaubt!“ - Bestellung bei buch@kath.net, im Buchhandel oder auch bei Amazon.
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