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18.10.2003 06:34:07
Die Tore für Christus öffnen!
An diesem 29. Sonntag im Jahreskreis begehen wir den „Weltmissionssonntag“, auch „Sonntag der Weltkirche“ genannt. Der Auftrag Jesu Christi an seine Apostel und Jünger, allen Völkern der Erde die frohe Botschaft zu verkünden, gilt auch für uns. Mission heißt Sendung, und wie Gott der Vater seinen Sohn Jesus Christus im Heiligen Geist in die Welt gesandt hat, so sendet er auch uns zu den Menschen, dass wir das Evangelium von der rettenden Liebe Gottes bezeugen. Es fügt sich, dass in diesen Tagen unser Heiliger Vater, Papst Johannes Paul II., sein 25-jähriges Pontifikatsjubiläum feiern kann. Wir sind Gott dankbar für diesen Papst, der schon seit einem Vierteljahrhundert die Kirche Gottes auf Erden als sichtbarer Stellvertreter Jesu Christi und als Nachfolger des Apostels Petrus leitet. Wie viel hat dieser Papst schon bewegen können bei Menschen aus allen Völkern und Ländern! Überall wo er hinkommt, legt er Zeugnis ab für den Glauben an Jesus Christus, den einzigen Retter und Erlöser der Welt. Der Papst ruft alle Menschen dazu auf, Christus den Weg zu bereiten. „Öffnet die Tore für Christus!“ ist seine Einladung, der auch wir immer wieder Folge leisten sollen. Es geht darum, dass wir der Botschaft des Glaubens keine Hindernisse entgegenstellen, sondern bereit sind, auf Gottes Wort zu hören und es auch zu tun. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 29. Sonntag im Jahreskreis B!
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18.10.2003 06:32:43
Papst- und Bischofsworte zum Weltmissionssonntag
Am 19. Oktober 2003 wird der Weltmissionssonntag (auch: Sonntag der Weltkirche) gefeiert. Papst Johannes Paul II. hat bereits Anfang dieses Jahres eine Botschaft veröffentlicht. Auch die österreichischen Bischöfe haben ein Hirtenwort herausgegeben. Mehr darüber im online im PDF-Format vorliegenden Liturgieheft von MISSIO Österreich zum Sonntag der Weltkirche 2003 sowie in der vom Fidesdienst verbreiteten Fassung der Papstbotschaft!
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18.10.2003 06:30:01
Vor Seligsprechungsfeier für Mutter Teresa von Kalkutta
"Wenn wir sterben, werden wir nicht auf Grund der getanen Arbeit gerichtet, sondern danach wie viel Liebe wir in diese Arbeit hineingelegt haben." (Mutter Teresa von Kalkutta, 1910-1997) Am 5. September 1997 starb Mutter Teresa in Kalkutta an Herzversagen. Bei der Trauerfeier erklärte ihre Nachfolgerin als Ordensoberin, Schwester Nirmala, sie hoffe, dass der Orden künftig mit der gleichen Entschlossenheit für die Armen kämpfe wie bisher. Das Geheimnis des Werks von Mutter Teresa sei ihre Liebe zu Christus gewesen. Christus hatte sich Teresa ihr Leben lang verantwortlich gefühlt, aber "nicht der Kirche gegenüber", wie sie selbst einmal sagte. Am Sonntag den 19. Oktober spricht Papst Johannes Paul II. Mutter Teresa in Rom selig. Die Seligsprechung Mutter Teresas ist eine der schnellsten in der jüngeren Kirchengeschichte. - Lesen Sie die Kurzbiographie über die neue Selige!
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16.10.2003 09:29:28
Papst veröffentlicht Schreiben über das Bischofsamt
Anlässlich seines Silbernen Pontifikatsjubiläums hat Papst Johannes Paul II. am Donnerstag 16.10.2003 ein Grundsatzdokument über das Bischofsamt in der katholischen Kirche unterzeichnet. In Anwesenheit des Kardinalskollegiums und der Bischofskonferenz-Vorsitzenden setzte er feierlich seine Unterschrift unter den 220-seitigen Text "Pastores gregis". Anschließend übergab er ihn symbolisch an fünf Bischöfe aus allen fünf Kontinenten - und damit der Weltkirche. Das Dokument fasst die Ergebnisse der Bischofssynode zusammen, die im Oktober 2001 zum Thema "Der Bischof - Diener des Evangeliums Jesu Christ für die Hoffnung der Welt" getagt hatte. Lesen Sie das Päpstliche Schreiben im Original, wie es sich auf der Vatikanischen Web-Site findet!
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16.10.2003 08:00:25
Bischof Krenn: Der Papst ist uns ein Vorbild!
In einem Interview für die Zeitschrift „NEWS“ (16.10.2003) hat der St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn seinen Dank und seine Wertschätzung gegenüber Papst Johannes Paul II. zum Ausdruck gebracht, der in diesen Tagen sein 25-jähriges Pontifikatsjubiläum begeht. „Sein Mut und seine Stärke in der Bewahrung und Verteidigung des Glaubens sind ein fester Halt in unserer Zeit. Was ich an ihm bewundere, ist sein klares Menschenbild, das ihn unbeirrt für den Schutz der Menschenwürde und der Menschenrechte eintreten lässt. Und das nicht so beliebig, wie manche Vertreter unserer Tage, die zwar das Wort im Munde führen, aber dem Menschen am Beginn seines Lebens und am Ende desselben das Recht zu leben nehmen wollen. Wir haben diesem Papst unendlich viel zu danken, und ich hoffe, dass Gott ihn uns noch lange erhält.“ Im Hinblick auf Leiden und Krankheit des Papstes stellt Bischof Krenn fest: „Der Papst hat ein theologisch fundiertes Verhältnis zum Kreuz und zum Leiden. Er will, als zentrale Aussage, für andere leiden. Das Leiden für andere ist im Sinne Christi. Er leidet, nicht um sich mit Gott gut zu stellen, sondern um für andere Vorbild zu sein.“ Lesen Sie das Interview in vollem Wortlaut online! Weiterer Hinweis: Bischof Krenn: Geleitwort zum Jahrbuch der Diözese St. Pölten 2004.
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15.10.2003 12:18:27
Pastoralrat St. Pölten setzt neue Schwerpunkte
(Bericht des Referats für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten)
In seiner zweiten Sitzung des Pastoralrats der Diözese St. Pölten am 14.10.2003 konstituierten sich die drei geplanten Arbeitsgruppen zu den pastoralen Schwerpunkten „Kinder – Jugend – Familie“, „Sonntag – Sakramente – Spiritualität“ und „Neuevangelisierung – Geistliche Berufe“. Neben den zwei jährlichen Plenumssitzungen wird es künftig mehrere regionale Treffen der Arbeitsgruppen geben. Im Anschluss an die Eröffnungsandacht in der Kapelle des Hippolythauses und der Begrüßung durch Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn fanden sich die in der konstituierenden Sitzung beschlossenen Arbeitsgruppen zu einem ersten Gespräch zur Festlegung der pastoralen Themenschwerpunkte und Arbeitsmethoden. Die Gruppe „Sonntag – Sakramente – Spiritualität“ zeigte als vorrangiges Problem den Rückgang des Sonntagsgottesdienstbesuchs auf. Daher muss auch das Verhältnis zu den nicht Christen, die nicht zur Eucharistie und den Sakramenten kommen neu überdacht werden. Bischof Krenn forderte eindringlich auf, den sogenannten „Taufscheinchristen“ mit Achtung und Wohlwollen zu begegnen. Gerade unter ihnen gibt es viele, die niemals die Kirche verlassen würden, die die Kirche lieben und schätzen und sie durch ihren Kirchenbeitrag bewusst in ihrer Arbeit unterstützen. „Es ist ein großes Potential, auf das wir hier zurückgreifen können. Das Ziel ist sicherlich die volle Teilnahme am sakramentalen Leben der Kirche, aber wir dürfen diese Mitchristen wegen ihres Fernbleibens nicht gering schätzen“, so der Bischof. Er verwies auch darauf, dass ein großer Teil der Kirchenbeitragseinnahmen von dieser Personengruppe stammt und dies heute als klares und nicht selbstverständliches Bekenntnis zur Kirche zu sehen ist. „Auch die Ausgetretenen sind unsere Brüder“, bezog sich Bischof Krenn auf Augustinus. Die zweite Gruppe zu „Kinder – Jugend – Familie“ sieht als brennendstes Problem das Verhältnis der Jugend zur Kirche. Im Bereich der Familienpolitik kritisierten die Teilnehmer die „öffentliche Propagierung der absoluten Selbstverwirklichung“, die im radikalen Gegensatz zum christlichen Familienbegriff steht. Die Mitglieder werden sich in den diözesanen Jugendhäusern Eggenburg und Seitenstetten sowie in St. Pölten zur Weiterarbeit treffen. Die dritte Gruppe unterstrich den direkten Zusammenhang von Neuevangelisierung und geistlichen Berufungen. In einer Klausur und zwei weiteren Sitzungen sollen Schwerpunkte und eine Themenliste erstellt werden.
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15.10.2003 12:15:07
Beiträge vom Bioethik-Symposion des MEKT online
Im Rahmen der Veranstaltungen zum Mitteleuropäischen Katholikentag fand kürzlich das Symposion "Lebensethik aus christlicher Sicht" in Bratislava statt (03. - 05. 10. 2003). ORF Religion dokumentiert nun alle Beiträge im Windows-Media-Format. Referiert haben u.a. Weihbischof Laun, E. Prat, A. Szostek, J. Bonelli, G. Virth, Bischof Küng und andere. Für die Wiedergabe wird Window Media Player 9 benötigt. Klicken Sie hier, um zur Übersicht der Beiträge zu gelangen. Besuchen Sie auch die Homepage zum Mitteleuropäischen Katholikentag!
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14.10.2003 17:51:35
Radio Vatikan: Sondersendungen zum Papstjubiläum
Radio Vatikan hat folgende Sondersendungen zum 25-Jahr-Jubiläum von Papst Johannes Paul II. auf dem Programm:
16.10.03, 18.00 Uhr: Papstmesse auf dem Petersplatz zum 25. Jahrestag seiner Wahl. Live-Übertragung mit deutschem Kommentar von Jürgen Erbacher und Brigitte Schmitt auf Kurzwelle, 9875 kHz.
19.10.03, 10.00 Uhr: Papstmesse auf dem Petersplatz zur Seligsprechung der Ordensgründerin Mutter Teresa (Missionarinnen der Nächstenliebe). Live-Übertragung mit deutschem Kommentar von Ludwig Waldmüller und Bettina Gabbe. Sie hören uns auf Kurzwelle 9.645 kHz und in der Gegend um Rom auf MW 1.611 kHz; außerdem im Internet auf Audiokanal 3. Den Kommentar übernehmen auch Radio Horeb, Radio Maria Österreich und Südtirol, Domradio Köln sowie der Fernsehsender EWTN-TV.
21.10.03: Feierliches Konsistorium, bei dem der Papst 31 neue Kardinäle kreiert. Live-Übertragung mit deutschem Kommentar von Pater Eberhard v. Gemmingen SJ und Gudrun Sailer. - Hier die Übersicht im Original. Internationale Homepage: http://www.radiovaticana.org
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14.10.2003 17:43:30
Neu vergoldenes Domkreuz von Bischof Krenn gesegnet
(NÖN) Sechs Monate dauerten die Renovierungsarbeiten am St. Pöltner Dom, jetzt sind die West-Fassade und der 75 Meter hohe Turm saniert, das aus dem 17. Jahrhundert stammende Domkreuz erstrahlt in neuem goldenen Glanz. 220 kg schwer und sieben Meter hoch ist das Kreuz. Nach der feierlichen Segnung durch Bischof Kurt Krenn wurde das Kreuz am 10. Oktober 2003 in drei Teilen auf die Spitze des Doms gezogen. Die Zwiebel des Turms wurde zur Gänze erneuert, weil das Holzkonstrukt durch die starke Sonneneinstrahlung verkohlt war. Jetzt schützt eine neue Schicht aus Kupferblech diesen Teil des Turms. Beinahe ausschließlich Firmen aus der Region führten die Renovierungsarbeiten an der Domkirche durch, die Gesamtkosten betrugen etwa 700.000 Euro. Die letzte Renovierung des Doms war 1973 erfolgt. - Link: Dom zu St. Pölten.
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13.10.2003 18:04:51
Silbernes Papstjubiläum - eine anstrengende Woche hat begonnen
Mit Dankgottesdiensten und Festveranstaltungen begeht die katholische Kirche in dieser Woche das silberne Pontifikatsjubiläum von Papst Johannes Paul II. Erst zwei Mal in der 2.000-jährigen Kirchengeschichte haben Päpste 25 Jahre lang regiert (der Apostel Petrus ist hier ausgenommen, der nach der Überlieferung 35 Jahre die Kirche geleitet hat). Nach Pius IX. (1846-78) und Leo XIII. (1878-1903) ist Johannes Paul II. der dritte Bischof von Rom, der ein Silbernes Amtsjubiläum feiert. Höhepunkt ist am Donnerstag 17.10.2003 - dem Jahrestag der Wahl - um 18 Uhr eine Messe auf dem Petersplatz. Am Donnerstagmittag veröffentlicht Johannes Paul II. noch das Schluss-Dokument der Bischofssynode von 2001. Am Freitag gibt der Mitteldeutsche Rundfunk zu Ehren des Papstes ein Konzert in der vatikanischen Nervi-Halle. Am Samstag wendet sich der Papst zum Abschluss eines dreitägigen Jubiläumskonvents der Kardinäle und der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen an seine engsten Mitarbeiter. Die Woche endet dann am Sonntag mit der Seligsprechung der albanisch-indischen Ordensgründerin und Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa von Kalkutta. - Vatikanische Sonderseite zur Seligsprechung von Mutter Teresa aus Kalkutta.
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13.10.2003 18:02:37
kath.Rundmail - eine katholische Mailingliste
Das Internet eröffnet neue Möglichkeiten zum Austausch über den Glauben. So wird in der Mail-Liste „kath.Rundmail“ Information und Diskussion über den katholischen Glauben angeboten. Bruno-Maria Schulz, der Verantwortliche von „kath.Rundmail“ bemüht sich um das katholische Wort für Glaubenssuchende wie Gläubige. „Alle Mitglieder sollten bestrebt sein, Glaubenssuchenden jede mögliche Hilfe zu geben, den Glauben im Wort Jesu Christi und Seiner Kirche zu finden und anzunehmen. Wer firm ist im Glauben, ist eingeladen, Fragen des Glaubens mit gläubigen Katholiken zu erörtern. Ebenso herzlich eingeladen sind Suchende im Glauben, die dort ihre Fragen zu Glaube und Katholizismus stellen können." Gesucht werden insbesondere Mitglieder, die fest stehen im katholischen Glauben und fähig sind zur Beantwortung ernsthafter Fragen Glaubenssuchender, wie: "Wie bringe ich meinem Kind Sinn, Grund und Inhalt von Glaube und Kirche bei?" Man kann sich mit einer leeren Mail ohne Text kostenlos und unverbindlich anmelden bei Kath.Rundmail-subscribe@domeus.de!
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12.10.2003 12:02:58
Kardinal König feierte Festmesse zum 25-Jahr-Jubiläum des Oratoriums Wien
(Original Kathpress-Bericht) Priester und Laien müssen gemeinsam für die Kirche Verantwortung tragen. Dies betonte Kardinal Franz König am Sonntag in der Wiener Rochuskirche aus Anlass des 25-Jahr-Jubiläums des Wiener Oratoriums. Die Oratorien gehen auf den römischen Stadtheiligen Filippo Neri (1515-1595) zurück, der die Zusammenarbeit zwischen Priestern und Laien bereits im 16. Jahrhundert auf seine Fahnen geschrieben hatte. Der Wiener Alterzbischof unterstrich zugleich, dass die Erneuerung der Kirche von lebendigen Pfarrgemeinden ausgehen müsse, wie St. Rochus eine sei. Insgesamt gehe es in der Kirche um ein ausgewogenes Verhältnis von notwendiger Einheit und möglicher Vielfalt. Pfarrer P. Felix Selden erinnerte in seiner Predigt daran, dass Kardinal König im Jahr 1978 das Wiener Oratorium kirchenrechtlich errichtet und der Gemeinschaft ein Jahr später die Pfarrseelsorge in St. Rochus anvertraut hatte. Die Zusammenarbeit von Priestern und Laien sei im Oratorium auch ein Erbe des englischen Konvertiten und späteren Kardinals John Henry Newman, der im 19. Jahrhundert das Oratorium erneuerte. Die Geschichte des Wiener Oratoriums sei parallel zum Pontifikat Papst Johannes Pauls II. verlaufen, dessen "Worte und Gesten" die Oratorianer von Anfang an begeistert hätten. Als ein herausragendes Ereignis in dieser Geschichte bezeichnete P. Selden den Besuch von Mutter Teresa in der Rochuskirche in den achtziger Jahren. Damals prägte die Ordensgründerin und Nobelpreisträgerin das Wort "family that prays together stays together" (die Familie, die miteinander betet, bleibt auch beieinander). Die Wiener Kongregation des Oratoriums wurde im Oktober 1978 an der Pfarre St. Anton von Padua in Wien 15 errichtet. Der Wiener Priester Friederich Wessely (1902-1970) hatte bereits in den dreißiger Jahren als Spiritual des Priesterseminars den Plan gefasst, ein Oratorium zu errichten. Dieser Plan kam damals nicht zur Ausführung, aber der Entwurf für "Statuten" dieser Gemeinschaft blieb erhalten. Ein Schüler Wesselys, der Religionsprofessor am Wiener Theresianum Heribert Bastel, kam schließlich zur Überzeugung, dass eine Gemeinschaft im Sinn seines Lehrers am besten im Rahmen des vom Heiligen Filippo Neri in Rom gegründeten Oratoriums zu verwirklichen wäre. Gemeinsam mit zwei weiteren Wiener Diözesanpriestern, einem ständigen Diakon und einem Theologiestudenten begann er im Jahre 1977 ein Gemeinschaftsleben im Geist des Oratoriums an der Pfarre St. Anton. Als er Kardinal König von seinen diesbezüglichen Plänen berichtete, ermunterte ihn dieser mit den Worten: "Fangen Sie an!" 1979 wurde das Oratorium mit der Pfarrseelsorge an der Wiener Stadtparre St. Rochus und Sebastian betraut und verlegte seinen Sitz dorthin. Im Jahr 1990 wurde das Oratorium gebeten, Pfarre und Wallfahrtsseelsorge in Maria Lanzendorf bei Wien zu übernehmen. Dort wurde im Jahr daruf eine neue Gemeinschaft des Oratoriums errichtet. Zum Wiener Haus gehören derzeit sieben Priester und ein Theologiestudent, das Maria Lanzendorfer Oratorium besteht aus drei Priestern und einem Novizen. Die Oratorianer sind Weltpriester päpstlichen Rechtes und wirken u.a. in der Pfarr-, Schul- und Krankenseelsorge sowie in verschiedenen laienapostolischen Bewegungen, vor allem in der "Legion Mariens", deren österreichischer Zweig 1949 von Friedrich Wessely gegründet wurde. Homepage: http://www.oratorium.at
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12.10.2003 11:55:53
Dilexit Ecclesiam: Predigt-Homepage in memoriam Prälat Dr. Ferdinand Holböck
Am 13. Oktober 2002, also genau vor einem Jahr verstarb der von vielen Seiten geschätzte em. Univ. Prof. Prälat Dr. Ferdinand Holböck. Seine Publikationen v.a. über die Heiligen der Kirche machten ihn über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Er wurde auch als Vortragender zu geistlichen Themen und als Festprediger gesucht. Zu seinem ersten Todestag steht nun eine eigene Homepage im Internet zur Verfügung, die es sich zum Ziel setzt, seine Predigten und unveröffentlichten Werke einem breiten Publikum zugänglich zu machen, damit sein klares Wort, das sich immer tief der Lehre der Kirche verbunden wusste, nicht verstumme und über seinen Tod hinaus der Ehre Gottes und den Gläubigen diene. Verantwortlich dafür ist Pfarrer Mag. Rainer Hangler. Die erste nun online zugängliche Predigt von Prälat Holböck widmet sich dem Thema des Weltmissionssonntags, der in einer Woche begangen wird. Internet-Adresse: http://www.praelat-holboeck.com
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11.10.2003 14:54:06
Statistiken belegen Wert der traditionellen Familie
Befürworter der traditionellen Ehe können Ermutigung aus neuen statistischen Ergebnissen schöpfen, welche die Bedeutung der Familie und religiöser Werte unterstreichen. Ein langer Artikel in der Juniausgabe der “Population and Development Review” (Rundschau über Bevölkerung und Entwicklung) gab eine Übersicht der Forschungsliteratur über diese Themen. Das Magazin wird von dem in New York ansässigen Bevölkerungs-Rat herausgegeben, der normalerweise nicht für seine Unterstützung traditioneller moralischer Werte bekannt ist. - Lesen Sie mehr im Bericht von ZENIT!
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11.10.2003 14:49:15
Kein ausreichender Schutz gegen AIDS durch Kondome
(KIPA-Originalbericht) Mit Äusserungen über die mangelnde Dichtheit von Kondomen gegen Aidsviren hat Kurienkardinal Alfonso Lopez Trujillo für Wirbel gesorgt. Die britische BBC verbreitete dieser Tage weltweit die Nachricht, dass der Präsident des Päpstlichen Familienrates das Dogma des "Safer Sex durch Kondome" in Frage gestellt hat. Trujillo beruft sich auf wissenschaftliche Studien in unterschiedlichen Ländern, wonach auch bei Verwendung von Latex-Präservativen ein Risiko von eins zu zehn für die Übertragung von Aids-Viren bestehen bleibt. Grund für dieses hohe Restrisiko sei neben Fehlern bei der Anwendung der Gummis auch die geringe Grösse des Aids-Virus. Mit einem Durchmesser von rund 100 Nanometer (das entspricht einem zehntausendstel Millimeter) sind die todbringenden Viren rund 400 mal kleiner als menschliche Spermien, für die Latex eine ziemlich unüberwindbare Barriere darstellt. Die Frage der Rest-Durchlässigkeit von Latex für Viren wird in der medizinischen Forschung schon seit langem diskutiert, auch wenn über das tatsächliche Ausmass kein Konsens besteht. In Labor-Tests mit Mikro-Kugeln von der Grösse eines Aidsvirus liessen zwischen 2,6 und 33 Prozent der getesteten Kondome die winzigen Teilchen hindurch. Die Durchlässigkeit erhöht sich, wenn das Material durch Hitze, Sonneneinwirkung oder Feuchtigkeit oder auch durch extreme mechanische Beanspruchung belastet wird. Aus diesen Fakten leitet der streitbare kolumbianische Kurienkardinal in dem BBC-Interview die Forderung ab, Kondome müssten ähnlich wie Zigaretten einen "Warnhinweis" tragen, der auf das Restrisiko aufmerksam macht. In dem von Lopez Trujillo vor einem halben Jahr herausgegebenen Lexikon zu strittigen bio- und familienethischen Fragen finden sich noch drastischere Formulierungen: "Ein Präservativ zu benutzen, um sich gegen HIV zu schützen, heisst in Wirklichkeit, Russisches Roulette zu spielen." Und weiter: "Es gibt keinen Sicheren Sex, es gibt nur eine Wahrscheinlichkeitskurve, (...) ein Damoklesschwert über dem Kopf all jener, die auf die falsche Sicherheit des Präservativs vertrauen." Gefährlich ist die allgemeine Propagierung des Kondomgebrauchs nach Meinung des Familienrates ausserdem deshalb, weil durch das Werben für "safer sex" die sexuelle Promiskuität gefördert wird. Dadurch, so die Befürchtung im Vatikan, steigen auf lange Sicht die Übertragungsrisiken drastisch - selbst wenn, wie der Sekretär im Familienrat, Bischof Karl Josef Romer, betont, das Risiko der Latex-Durchlässigkeit für sich genommen relativ gering erscheinen mag. Das einzig sichere Mittel gegen die Übertragung des Virus sei deshalb ein strikt monogames Sexualleben und die Enthaltsamkeit. Im Päpstlichen Familienrat ist man sich durchaus bewusst, dass man mit diesen Thesen gegen das Motto "Kondome schützen" verstösst, das seit Jahren von Gesundheitsministern und von der WHO der Menschheit als eine Maxime des "politisch korrekten" Denkens verkündet wird. "Kardinal Lopez-Trujillo ist daran gelegen, einen unklaren Sprachgebrauch zu entlarven, und wenn darüber kontrovers diskutiert wird, ist dies durchaus seine Absicht. Denn sonst spricht ja niemand darüber," erklärte einer seiner Mitarbeiter die Strategie gegenüber Kipa. Auch die WHO beziffert das Restrisiko von Kondomen für die Aids-Infektion mit zehn Prozent, obwohl sie die genannten Studien über die Durchlässigkeit von Latex für Viren anzweifelt. Schuld am Risiko seien nicht poröse Strukturen des Materials im Nano-Millimeter-Bereich, sondern "Unfälle" wie Reissen oder Verrutschen des Gummischutzes. Um das Restrisiko zu vermindern setzt die UNO-Behörde deshalb weniger auf eine moralischere Lebensweise der Menschen als vor allem auf eine sachgerechtere Anwendung des mechanischen Schutzes.
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10.10.2003 18:15:48
Können reiche Menschen gerettet werden?
Wenn wir eben die Worte gehört haben, leichter gehe ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Himmelreich komme, so mag uns das wohl etwas erschrecken. Schließlich gehören wir Menschen des westlichen Europa größtenteils zu den Wohlhabenden; im Vergleich mit den Bürgern der Entwicklungsländer sind wir tatsächlich „reich“, und auf diesem Hintergrund soll und kann uns das Wort Jesu durchaus unter die Haut gehen. Was aber sollen wir tun? Wie können wir das Heil erlangen? Diese Frage zu stellen soll uns ein Herzensanliegen sein. Denn das Schlimmste, was uns passieren könnte, wäre, dass wir vor lauter Sattheit und Selbstzufriedenheit die Sehnsucht nach der Erlösung durch Gott verlieren. Denn wer – scheinbar – schon alles hier auf dieser Erde hat, was braucht der noch etwas vom Himmel zu erwarten? So jedenfalls die Ansicht nicht weniger, solange es ihnen gut geht und sie materiell zufrieden gestellt sind. Aber nochmals zurück zu unserem Problem: Sind wir als „Reiche“ abgeschrieben? Können Menschen, denen es materiell besser geht, das Heil nicht erlangen? Wenn der Vergleich mit dem Kamel und dem Nadelöhr wirklich stimmt, dann lautet auch unsere bange Frage an Jesus: „Wer kann dann noch gerettet werden?“ - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 28. Sonntag im Jahreskreis!
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10.10.2003 09:33:35
Afrikanische Bischöfe bitten Gott um Verzeihung für Mitschuld an Sklavenhandel
Die katholische Kirche in Afrika hat öffentlich und feierlich um Verzeihung für die gegenwärtige und vergangene Verwicklung von Afrikanern in alte und neue Formen von Sklavenhandel gebeten. Dieser Aufruf erklang bei einer „Zeremonie der Vergebung“ für die Afrikaner, die „ihre Brüder verkauft haben“ am Rande der Vollversammlung des Zusammenschlusses der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM), die noch bis zum 12. Oktober 2003 im Senegal stattfindet. Drei Bischöfe haben im Namen des gesamten afrikanischen Episkopats festgestellt: „Wir erkennen diese schweren Fehler an, knien nieder und bitten um Verzeihung“. „Diese Sünden verlangen heute, wenn sie einmal verziehen sind, dass die katholische Kirche, für die wir in Afrika verantwortlich sind, sich mit doppeltem Eifer dafür einsetzt, die verquere Mentalität zu korrigieren, die aus diesen Geschehnissen herrührt und die sie möglich gemacht haben“, fügten die Oberhirten bei der Zeremonie am vergangenen Sonntag hinzu. Schauplatz war das „Sklavenhaus“ auf der Insel Gorée, ein symbolischer Ort, an dem der Handel mit Menschen stattfand, die von hier aus nach Amerika geschickt wurden. Es folgte ein Kreuzweg und ein feierliches Hochamt. Am 22. Februar 1992 hatte Papst Johannes Paul II. den Ort besucht. - Lesen Sie mehr im Bericht der Nachrichtenagentur ZENIT!
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10.10.2003 09:29:23
Drei Neupriester für die SJM-Kongregation
Auch dieses Jahr kann sich die Kongregation der „Servi Jesu et Mariae“ wieder über neugeweihte Priester freuen. Am Freitag, den 3. Oktober 2003 wurden in der Wallfahrtsbasilika auf dem Sonntagberg in Niederösterreich von Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn drei Männer zu Priestern geweiht. Die Ordensleute hatten zuvor die philosophische und theologische Ausbildung durchlaufen und sich bereits an die Gemeinschaft durch die drei Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams gebunden. Das Wochenende nach der Priesterweihe war den Primizen der Neupriester in der Pfarrei St. Anna in Blindenmarkt / Österreich gewidmet. In Blindenmarkt befindet sich neben der Pfarrei St. Anna auch das Generalat der SJM, der sogenannte Auhof. Der Leiter der Kongregation ist P. Andreas Hönisch. - Betrachten Sie die Bildergalerie der Ereignisse, inbesondere die Primizen von P. Rudolf Lehmann, P. Patrick Strnisko und P. Janusch Wollnie auf http://sjm-congregation.org !
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09.10.2003 12:57:00
Jahrbuch 2004 der Diözese St. Pölten erschienen
„Christus – Hoffnung Europas“, das ist das Motto des Mitteleuropäischen Katholikentages und zugleich der Titel des Diözesanjahrbuches der Diözese St. Pölten 2004, das ganz im Zeichen eines Christ Seins steht, das Grenzen überwindet. Der Umfang wurde heuer auf insgesamt 192 Seiten mit rund 160 Fotos erweitert. Ab Mitte Oktober ist das Jahrbuch um Euro 7.- in den Pfarren erhältlich. Im Vorwort geht Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn auf den mitteleuropäischen Katholikentag und seine Vorbereitungsveranstaltungen ein. „Es wäre eine große Gnade, könnte der Heilige Vater den Abschluss des Katholikentreffens mit uns in Mariazell feiern“, so der Bischof. Europa sei im dritten Jahrtausend der „Inbegriff von Fortschritt und Frieden, von guter Zukunft und praktizierender Menschenwürde geworden.“ - „Diese Ausblicke gelingen den Bürgern Europas jedoch nur, wenn sie gläubig und gottesfürchtig sind“, schreibt Bischof Kurt Krenn. Der Leiter des Pastoralamtes der Diözese, Bischofsvikar Msgr. Wilfried Kreuth sieht Europa auf dem Weg zu einem neuen Miteinander: „Die Grenzen zwischen den Ländern fallen. Wir hoffen, dass damit auch die Grenzen in den Herzen und in den Köpfen der Menschen fallen werden, die immer noch im Anderen eine Bedrohung sehen.“ Er lade alle Menschen ein, auf der „Wallfahrt nach Europa auch geistig mitzugehen“. - Lesen Sie mehr im Bericht des Referats für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten! Bestellung: presse.stpoelten@kirche.at.
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09.10.2003 12:52:42
Weiterbestehen des Hospizes am Sonntagberg gesichert
Wie „Kathpress“ berichtet, ist es dem "Verein der Freunde des Sonntagbergs" durch eine erfolgreiche Spendenaktion offenbar gelungen, dem in finanzielle Schwierigkeiten geratenen traditionsreichen Pilgerhospiz auf dem Sonntagberg im niederösterreichischen Mostviertel das Überleben zu sichern. Nach Angaben von Vizeobmann Alexander Pachta- Reyhofen habe dank tausender privater Spender das Pilgerhospiz im Bezirk Amstetten vor der Versteigerung bewahrt werden können. Im Juni hatte eine von der Raiffeisenbank Waidhofen an der Ybbs geforderte sofortige Kreditrückzahlung das Hospiz in Schwierigkeiten gebracht. Nach langen und harten Verhandlungen habe ein Kompromiss erzielt werden können, so Pachta-Reyhofen. Der Verein habe der Bank die eingeklagten 490.000 Euro zahlen können, weil ein sensationelles Spendenergebnis zu Stande gekommen sei. Die 490.000 Euro seien nur durch Private aufgebracht worden. Im Gegenzug habe die Bank die Schulden signifikant reduziert, sagte Pachta-Reyhofen. Denn das Echo auf den Hilferuf habe die Bank beeindruckt, das Gesprächsklima sei schließlich "ausgesprochen gut" geworden, und durch das Entgegenkommen der Bank sei der Bestand des Hauses nun nachhaltig gesichert. Die verbliebene Restschuld von 709.000 Euro werde vom Verein entsprechend einem vereinbarten Tilgungsplan in jährlichen Raten von 141.000 Euro plus Zinsen bis Ende 2008 abgetragen, wobei man jetzt auch sehr stark auf die Hilfe der Bischöfe hoffe. Das Hospiz wurde vor sechs Jahren nach einer aufwendigen Revitalisierung wiedereröffnet; von 1993 bis 1997 war es mit einem Kostenaufwand von mehr als vier Millionen Euro renoviert worden. Bauherr des Hospizes - das jetzt 96 Betten in 32 Zimmern umfasst - war Joseph Doblhoff, der das ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert stammende Gebäude, das in einem katastrophalen Zustand war, von der Gemeinde zum Geschenk erhalten hatte. Doblhoff setzte zur Wiederherstellung des historischen Gebäudes sowohl eigene als auch öffentliche Mitteln ein. Der Feldkircher Diözesanbischof Klaus Küng leitet am Nationalfeiertag, 26. Oktober, eine "Österreichwallfahrt mit Erneuerung der Weihe Österreichs an die Herzen Jesu und Mariens" auf den Sonntagberg. Startpunkt ist um 8.30 Uhr beim Bahnhof Rosenau. Die Messe in der Dreifaltigkeitsbasilika beginnt um 10.30 Uhr und wird musikalisch vom "Mariahilfer Chor" aus Wien gestaltet. Die Messe ist als "Bitt- und Dankgottesdienst um Frieden und Wohlergehen für Österreich und die ganze Welt" intendiert. - http://www.sonntagberg.at
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09.10.2003 12:49:18
30 Jahre Institut für Ehe und Familie (IEF)
Trotz negativer gesellschaftlicher Entwicklungen sei eine "Trendwende" möglich, betonte Bischof Klaus Küng bei der Feier zum 30-Jahr-Jubiläum des kirchlichen "Instituts für Ehe und Familie". Die verbreitete Sehnsucht nach einem "traditionellen" Familienleben muss finanziell und ideell gestützt werden: Das unterstrich "Familien-Bischof" Klaus Küng am Mittwochnachmittag (08.10.2003) in Wien bei einer Feier zum 30-Jahr-Jubiläum des kirchlichen "Instituts für Ehe und Familie". Die Entwicklungen rund um Ehe und Familie bezeichnete Küng als "geradezu dramatisch": Europaweit sei die Kinderzahl gesunken und die Scheidungsrate gestiegen "in einem Ausmaß, das man sich vor 30 Jahren noch nicht hätte vorstellen können". Ehen ohne Trauschein seien zum Trend geworden, es herrsche eine Art Probiermentalität und Angst vor Bindung vor. "Als ewiger Optimist" glaube er an die Umkehrbarkeit dieser Entwicklung, betonte Bischof Küng. Er vertrete vielmehr die Auffassung: "Das muss nicht so sein." Eine wesentliche Rolle bei einer möglichen Trendwende maß Küng dem Glauben zu. Im Vertrauen auf Gott sei es möglich, "gut begründet" eine Entscheidung für das ganze Leben zu treffen, Treue zu leben und Krisen zu bewältigen. Bischof Küng würdigte die Verdienste des "Instituts für Ehe und Familie" (IEF), das wenige Jahre nach dem Konzil als Einrichtung für den Dialog mit den Natur- und Humanwissenschaften und für die Hilfe bei der Umsetzung kirchlicher Lehraussagen zu Ehe, Familie und Sexualität geschaffen worden sei. Dies sei von Beginn an nicht leicht gewesen, da es auch innerhalb der Kirche Auffassungsunterschiede etwa bezüglich der Methoden der Empfängnisregelung gegeben habe. Besonderen Dank sprach Küng dem früheren IEF-Direktor Helmuth Schattovits aus, der zehn Jahre lang "die Seele des Unternehmens" gewesen sei. - Den Originalbericht in vollem Wortlaut finden Sie bei stephanscom.at! Homepage des IEF: www.ief.at
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08.10.2003 12:21:14
X. Internationaler Thomistenkongreß in Rom
Ausgerichtet von der Päpstlichen Akademie des hl. Thomas von Aquin (Vatikan) sowie der Thomas Aquinas International Society (SITA), die beide von dem spanischen Dominikaner Abelardo Lobato geleitet werden, trafen sich von 21.-25. September 2003 Thomisten aus aller Welt in Rom, um dort über den Beitrag, den die denkerische Synthese des Thomas von Aquin für einen neuen Humanismus im dritten Jahrtausend leisten kann, zu referieren und zu diskutieren. Auch wenn die für Donnerstag geplante traditionelle Papstaudienz für die Kongressteilnehmer, wie die letzte Mittwochsaudienz auch, aufgrund des gesundheitlichen Zustandes des Papstes ausfallen musste, wurde doch schon zur Eröffnung des Kongresses durch den Präsidenten der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, Bischof Marcelo Sánchez Sorondo, ein Grußwort des Heiligen Vaters an die Kongressteilnehmer verlesen, in dem dieser die zentrale und unverzichtbare Relevanz der Metaphysik und Theologie des Aquinaten für die Errichtung eines neuen Humanismus eindringlich unterstrich: Der hl. Thomas hat gerade in diesem Bereich, in seiner Eigenschaft als „Doctor humanitatis“ nach wie vor als der „Doctor communis“, als der allgemeinverbindliche Lehrer der Kirche zu gelten. Auch die Generalversammlung der Societas Internationalis S. Thomae Aquinatis (SITA), trat an einem Nachmittag unter der Leitung Ihres Präsidenten, Abelardo Lobato O.P., sowie des Rektors der Römischen Opus-Dei-Universität Santa Croce, Prof. Lluis Clavell, zusammen. Dort konnte sich auch zum ersten mal die im März 2003 gegründete deutsche Sektion, die „Deutsche Thomas-Gesellschaft“, vertreten durch Ihren Präsidenten, P. Michael Dillmann, O.P., Prior des Dominikanerklosters in Berlin, vorstellen. - Nähere Informationen finden Sie auf der Sonderseite der thomistischen Zeitschrift "Doctor angelicus"!
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08.10.2003 12:15:47
17 Neueintritte im Priesterseminar St. Pölten
Während andernorts bereits an die Auflösung und Zusammenlegung von Priesterseminaren gedacht wird, ist der Trend in St. Pölten gegenläufig. Im kath.net - Interview nehmen Regens Küchl und Subregens Rothe vom Priesterseminar der Diözese St. Pölten zur gestiegenden Anzahl an Eintritten ins Seminar Stellung. Heuter freut man sich in St. Pölten über 17 Neueintritte. Zu möglichen Gründen meint der Regens: "Ich möchte jedenfalls allen Kandidaten die Gewissheit geben, dass sie von der Kirche geliebt werden. Dies erscheint mir durchaus möglich, auch wenn ich mich bemühe, die römischen Weisungen zur Priesterausbildung besonders gewissenhaft anzuwenden. Was den Seminaralltag anbelangt, halten wir uns ebenfalls streng an die römischen Vorgaben: Pflege feierlicher Liturgie (mit einer angemessenen Portion Latein), tägliche Messfeier als Höhepunkt des Tages, dreimal täglich gemeinsames Stundengebet, Förderung der eucharistischen und marianischen Frömmigkeit, behutsame Hinführung und Motivation zum Tragen geistlicher Kleidung etc." Auf die kritische Frage, ob hier Quantität vor Qualität gehe, antwortet der Subregens: "Quantität schliesst Qualität nicht aus – im Gegenteil: eine qualitativ hochstehende, das heißt konsequent an Lehre, Disziplin und Tradition der Kirche orientierte Priesterausbildung scheint ja offenbar nicht unerhebliche Anziehungskraft auf junge Menschen auszuüben." Die vielen Neueintritte bestätigen den konsequenten Weg von Bischof Kurt Krenn, der sich in besonderer Weise die Förderung von Priesterberufungen zum Ziel seines Wirkens gemacht hat, um so die Kirche vor Ort in den einzelnen Pfarren zu stärken, denen auch weiterhin qualifizierte Seelsorger zur Verfügung stehen sollen. - Lesen Sie das Interview in vollem Wortlaut! Linktips: Priesterseminar St. Pölten und Bischöfliche Homepage von Kurt Krenn.
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07.10.2003 10:31:05
Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller zu Gast in St. Pölten
Der im Oktober des Vorjahres ernannte Bischof von Regensburg Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller feierte am 6.10. im Dom zu St. Pölten den Festgottesdienst anlässlich des 9. Diözesantages „Heiligung der Priester“. Im anschließenden Vortrag zur Eröffnung des akademischen Jahres sprach der frühere Münchner Dogmatiker in der Aula der Phil. Theol. Hochschule über „Die Eucharistie als Mitte des gemeinsamen und sakramentalen Priestertums“. - Lesen Sie mehr im Bericht des Referats für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten!
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07.10.2003 10:27:03
Papst in Pompeji verliest ganze Predigt selber
In etwas besserer gesundheitlicher Verfassung als in den vergangenen Tagen ist Papst Johannes Paul II. am 7.10.2003 in Pompeji am Fuße des Vesuvs eingetroffen, um mit Tausenden Gläubigen für den Frieden zu beten. Etwa 30 000 Gläubige jubelten dem Papst zu, als er mit einem offenen Auto zur Feier unter freiem Himmel vorfuhr. Zuvor war er mit einem Hubschrauber vom Vatikan nach Pompeji geflogen. In augenscheinlich etwas besserer gesundheitlicher Verfassung als in den vergangenen Tagen betete der Papst beim Besuch des Heiligtums der Seligen Jungfrau Maria vom Heiligen Rosenkranz mit Tausenden Gläubigen. Die Menge feierte das 83-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche mit aufmunternden "Viva"-Rufen. - Lesen Sie mehr im Bericht von ORF Religioni!
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06.10.2003 02:58:04
Bischof Aichern erneuert Weihe der Diözese Linz an die Gottesmutter Maria
Gäubige aus allen Teilen Oberösterreichs folgten am Sonntag 05.11.2003 Nachmittag der Einladung von Diözesanbischof Maximilian Aichern zu einer Wallfahrt in den Linzer Mariendom. Anlass dafür war einerseits das vom Papst heuer ausgerufene „Jahr des Rosenkranzes“, dann aber auch der 60. Jahrestag der Weihe der Diözese Linz an die Muttergottes im Kriegsjahr 1943 durch Bischof Joseph Fließer. In seiner Predigt im Verlauf des Wallfahrtsgottesdienstes im Linzer Dom hob Bischof Aichern die Bedeutung Marias als Mutter Jesu in der Heilsgeschichte hervor. Maria war wie kein anderer Mensch ganz aufmerksam auf das Wort Gottes und hat ihr Leben darauf ausgerichtet. Die Berufung dieser einfachen Frau zur Mutter Gottes trenne Maria aber nicht von uns Menschen. „Sie bleibt – wie wir – Empfängerin des Wortes Gottes, sie ist Glaubende wie wir, ihr Leben und Sterben ist ein ständiges Bemühen das Wort Gottes zu befolgen“, sagte der Bischof. „Maria zeigt uns und hilft uns, das Wort Gottes zu hören und es zu befolgen.“ Bischof Aichern erinnerte dann daran, dass vor 60 Jahren – am 6. Oktober 1943 – der damalige Bischof die Diözese Linz dem besonderen Schutz der Gottesmutter anvertraut hat. Diese in schwerer Zeit vertrauensvoll vollzogene Weihe an Marie wurde inzwischen mehrfach erneuert. „Wir brauchen auch heute den Schutz und die Fürsprache der Gottesmutter in einer an Problemen reichen Zeit“, begründete Aichern die an diesem Sonntag Nachmittag feierlich erneuerte Weihe unseres Landes an Maria. Anknüpfend an das heurige „Jahr des Rosenkranzes“ in der katholischen Weltkirche charakterisierte der Linzer Bischof den Rosenkranz als das seit vielen Jahrhunderten hilfreiche und von vielen gepflegte betrachtende Gebet. „Der Rosenkranz bringt uns zur Ruhe, er bindet unsere Zerstreutheit ein in die Harmonie Gottes. Der Rosenkranz nimmt unseren Alltag, unsere Sorgen und Freuden, die Anliegen der Kirche und Gesellschaft hinein in das Gebet.“ Der Rosenkranz sei Fürbitte für die Menschen, Danksagung und Lob Gottes und er sei eng verbunden mit dem Lesen und Betrachten der Heiligen Schrift, ergänzte Bischof Aichern. - Lesen Sie mehr im Bericht der Pressestelle der Diözese Linz!
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06.10.2003 02:54:00
Großes Ordensjubiläum in Auerbach
Am 7. Oktober jährte sich zum 50. Male die feierliche Einweihung des Mutterhauses der Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in Auerbach. Zu diesem Jubiläum kam, wie vor fünf Jahrzehnten, der Bamberger Erzbischof: Damals war es Joseph Otto Kolb, diesmal war es Prof. Ludwig Schick. Erzbischof Schick würdigte in seiner Festansprache die Leistungen des Ordens in den vergangenen fünf Jahrzehnten. Unter schwierigsten Umständen haben sich die aus Tschechien vertriebenen Schwestern nach einigen Irrwegen in Auerbach niedergelassen und hier im Krankenhaus gearbeitet, die Schule aufgebaut und den Kindergarten geführt. Der Oberhirte bat die Schwestern, mit allen Kräften weiterhin in seinem Bistum und darüber hinaus präsent zu sein und zu wirken. Im Interview erklärte er u.a.: "Es war mir vor allem ein Anliegen, die Spaltung zu verhindern. Das hat nicht geklappt. Schade! Die Schwestern haben in den vergangenen 50 Jahren in Auerbach und in ihren Filialen an anderen Orten viel Gutes bewirkt." Lesen Sie mehr in folgenden Berichten der "Nordbayrischen Nachrichten": Erzbischof Schick besucht Orden; Erzbischof würdigt Leistungen des Ordens; Interview mit Erzbischof Schick.
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05.10.2003 16:08:34
Von der Kunst, gut zu sterben - ein Seminar für junge Leute!
Man wird es kaum für möglich halten: Das Stift Heiligenkreuz veranstaltet demnächst ein "Jugendseminar" (!) mit dem Titel "Die Kunst des guten Sterbens" (Ars bene moriendi). Es findet vom 24.-26. Oktober 2003 statt. Referieren werden Kardinal Leo Scheffczyk, Prälat Helmut Moll, Prof. Gerhard Winkler, Prof. Karl Wallner u.a. Es handelt sich dabei um ein dreitägiges Angebot von Vorträgen, Diskussionen, klösterlichem Mitleben und Freizeit im Stift Heiligenkreuz. Wesentliche Fragen werden sein: Wie steht der Christ zu seinem eigenen Tod? Kann man sich darauf freuen? Wie sterben Heilige? Kann man das überhaupt nachmachen? Alles Weitere findet man unter www.stift-heiligenkreuz.at . Anmeldungen und Fragen sind zu richten an P. Alkuin Schachenmayr OCist, Tel. +43-2258-8703-190 – E-mail: nota@gmx.at.
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05.10.2003 16:02:48
Drei Heiligsprechungen: P. Janssen, P. Freinademetz, P. Comboni
(Radio Vatikan) Papst Johannes Paul II. hat heute drei große Missionare des 19. Jahrhunderts heilig gesprochen. Dazu gehörten der deutsche Gründer der Steyler Missionare, Arnold Janssen, und der Südtiroler China-Missionar Joseph Freinademetz. Es war die erste Heiligsprechung eines Deutschen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Von seiner schweren Krankheit gezeichnet erhob das Kirchenoberhaupt auch den italienischen Afrika-Missionar und Ordensgründer Daniele Comboni zur höchsten Ehre der Altäre. Bischöfe, Priester und Gläubige aus vielen Missionsländern reisten zu der Feier nach Rom. Auch aus den Heimatländern der drei neuen Heiligen waren große Delegationen gekommen. Aus Deutschland waren es rund 1.500 Gläubige, etwa ebenso viele aus Südtirol. Die deutsche Kirche vertraten der Münsteraner Bischof Reinhard Lettmann sowie sein Weihbischof Heinrich Janssen. Von Politikerseite nahm Nordrhein-Westfalens Innenminister Fritz Behrens teil. Aus Österreich kamen neben dem Wiener Kardinal Christoph Schönborn Verteidigungsminister Günter Platter sowie der Tiroler Landeshauptmann Herwig Van Staa. In seiner Predigt bezeichnete der Papst die drei neuen Heiligen als Vorbilder für den missionarischen Auftrag der Kirche zur Verkündigung des Evangeliums: „Der erste Auftrag der Missionsinstitute ist die Mission ad gentes. Sie darf keiner anderen Aufgabe hintan gestellt werden, auch nicht dem nötigen sozialen und humanitären Einsatz.“ Im Hinblick auf die Mission des Afrika-Missionars Comboni, richtete der Papst einen dringenden Appell nicht nur an die Kirche, sondern auch an die Politik: „Afrika bleibt trotz menschlicher und geistlicher Ressourcen von vielen Schwierigkeiten und Problemen gezeichnet. Möge die internationale Gemeinschaft helfen, eine hoffnungsvollere Zukunft für den Kontinent aufzubauen.“ - Lesen Sie mehr zu den neuen Heiligen auf den Informationsseiten von ZENIT: Arnold Janssen, Josef Freinademetz und Daniele Comboni!
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04.10.2003 06:17:26
Vom Wert der unauflöslichen Ehe
Gott schuf den Menschen als Mann und Frau. Was uns aus der eigenen Lebenserfahrung selbstverständlich scheint, wird im Buch Genesis, dem ersten Buch der Heiligen Schrift, ausdrücklich zum Thema gemacht. Es war Gottes Plan und Wille mit dem Menschen, dass er nicht allein sei. Mann und Frau ergänzen einander und sollen sich gegenseitig eine Hilfe sein für das Leben. Wenn Jesus diese wichtige Wahrheit aufgreift und daran erinnert, dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen hat und dass dies gut war, dann zeigt er den Wert und die Würde der ehelichen Gemeinschaft auf. Von dieser Verbindung gilt: „Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.“ Denn die beiden sind in Liebe eins geworden und gehören zueinander. Obwohl Jesus selber um des Himmelreiches willen ehelos lebte (er ist ja der eigentliche „Bräutigam“ aller Menschen, die ihm in der Kirche als „Braut“ gegenüberstehen), hat er doch die hohe Bedeutung von Ehe und Familie anerkannt. Dies zeigt sich unter anderem an seiner Teilnahme an der Hochzeit von Kana, wo er mit seiner Mutter und seinen Jüngern eingeladen war. Dort hat er auch sein erstes Wunder gewirkt, als er auf die Bitte seiner Mutter Maria Wasser in Wein verwandelt hat. Im Evangelium des 27. Sonntags i.Jkr. B geht es darum, dass Jesus Christus die Ehe als unauflösliche Gemeinschaft der Liebe und des Lebens schützen will. Es kann und darf nicht sein, dass die Ehescheidung oder gar die Wiederheirat bei noch lebendem verlassenen Ehepartner als etwas Normales hingestellt wird. Dem ursprünglichen Plan Gottes entspricht es nicht, dass ein Mann – wie Mose es wegen der „Herzenshärte“ des Volkes erlaubt hatte – eine Scheidungsurkunde ausstellen könne und seine Frau aus der Ehe entlassen dürfe. - Lesen Sie mehr in der aktuellen Sonntagspredigt!
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