| | 16.12.2003 08:01:30 | | Bischof Scheuer nahm zur pluralistischen Demokratie Stellung | | Beim Empfang des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck in der "Dogana" nahm Bischof Scheuer am 14.12.2003 indirekt auch auf aktuelle politische Diskussionen Bezug. Der Bischof erinnerte daran, dass nach der Tiroler Landesverfassung "der innere und äußere Friede, die Freiheit, die Gerechtigkeit und der Wohlstand für alle nur zu schaffen sind, wenn die Verantwortung vor Gott und den Menschen wahrgenommen wird". Die pluralistische Demokratie sei nicht ein Gebilde, "das ohne weiteres gesichert ist", sie lebe vielmehr von Voraussetzungen, "die sie selbst nicht garantieren kann", sagte Scheuer unter Bezugnahme auf den deutschen Verfassungsrechtler Ernst-Wolfgang Böckenförde. Die Kirche bezeuge Gott in Tirol "nicht als Monopol, auch nicht als Besitzstand", unterstrich der neue Innsbrucker Bischof. Wörtlich betonte Scheuer in diesem Zusammenhang: "Wir sind der Überzeugung, dass die Grundrechte der Person nur wirklich gesichert sind, wenn der Mensch als Geschöpf, als Ebenbild des dreieinen Gottes gesehen wird". Mit dieser Überzeugung verbinde sich aber die Zurückhaltung "gegenüber jeder Instrumentalisierung des Christlichen in der Politik". Scheuer: "Wir können Gott nicht eins zu eins ins politische Alltagsgeschäft übersetzen. Ins Gedächtnis eingeschrieben hat sich auch der Missbrauch des Namens Gottes". - Lesen Sie mehr im Beitrag von stephanscom.at! | | |    |
|
| | 16.12.2003 07:58:32 | | Der Schmerzensmann - eine Besprechung von "The Passion of Christ" | | Der renommierte "Film-Dienst" legt nun eine uneingeschränkt positive Besprechung von Mel Gibsons Film "The Passion of Christ" vor. Unter anderem heißt es im Kommentar von Christof Wolf: "Im Gegensatz zu vielen Jesusfilmen, die in zahlreichen Variationen das ganze Leben Jesu ausbreiten, liegt Gibsons Hauptinteresse auf den letzten Stunden des Lebens Jesu. Das Drehbuch folgt im wesentlichen der Dramaturgie der klassischen 14 Kreuzwegstationen. Eingerahmt wird der Leidensweg durch zwei zusätzliche Szenen. Der ersten Station – dem Todesurteil – wird der betende Jesus im Garten Getsemani vorangestellt; den Abschluss bildet die Auferstehung. Gezeigt wird das leere Grab, die Kamera fährt zurück und präsentiert als letzte Einstellung eine Nahaufnahme des Auferstandenen. ... Einer der markantesten Unterschiede zu allen anderen Jesusfilmen ist Gibsons Verwendung der gesprochenen Sprache: Das Publikum hört nur Aramäisch und Latein. Es ist wohl der erste Film, der in allen Sprachen der Welt mit Untertiteln ins Kino kommt. Ursprünglich wollte Gibson auch darauf verzichten, da die Geschichte hinlänglich bekannt sei; dies wäre dann für ein Publikum, das weder christlich sozialisiert ist noch Aramäisch und Latein spricht, freilich wohl nur mühsam zugänglich gewesen. Erfahrungsgemäß dauert es nur wenige Minuten, bis ein untertitelter Film genauso intensiv wahrgenommen wird wie eine synchronisierte Fassung. ... In der langen Geschichte des Jesusfilm-Genres wird 'The Passion of Christ' eine herausragende Stellung einnehmen. Der bedrückenden Wirkung, die die extrem langen Gewaltszenen der Geißelung und Kreuzigung hervorrufen, kann man sich nur schwer entziehen. Das kurze 'friedvolle' Ende mit Maria und dem toten Jesus als Pìeta- Gruppe sowie die Schlussszene der Auferstehung lassen einen schauspielerisch und filmisch äußerst gelungen Film ausklingen, der die alte Frage neu stellt: 'Wer war Jesus von Nazareth?'" - Lesen Sie den ganzen Kommentar online! | | |    |
|
| | 15.12.2003 12:40:06 | | Ein Leben für den Frieden - Papst Johannes XXIII. | | Der ORF kündigt an: Der mitreißende TV-Film "Ein Leben für den Frieden - Papst Johannes XXIII.", eine topbesetzte Produktion von EOS Entertainment, feiert am Montag, dem 15. Dezember, um 20.15 Uhr in ORF 2 seine ORF-Premiere. Mit 13 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 47 Prozent im Schnitt konnte der italienische Fernsehsender RAI mit diesem Film über Papst Johannes XXIII. im April 2002 einen Riesenerfolg verbuchen. In der Titelrolle ist Edward Asner ("Lou Grant") zu sehen. Zusätzlich zeigt ORF 2 am Dienstag, dem 16. Dezember, um 23.05 Uhr die "kreuz&quer"-Dokumentation "Johannes XXIII. und der Aufbruch" (mit anschließender Diskussion), in der die Wandlung des Bauernsohns aus Bergamo zur Lichtgestalt unter den Päpsten des 20. Jahrhunderts in einer spannenden Dokumentation nachgezeichnet wird. - Kommentar: Ein inhaltliches Urteil über die Qualität des Films kann im vorhinein nicht abgegeben werden. Der Hinweis versteht sich als Aufforderung zum kritischen Ansehen. | | |    |
|
| | 15.12.2003 12:32:16 | | Menschenrechte auch für Ungeborene! | | Am 13. Dezember organisierte der Verein 'Jugend für das Leben’ einen Lichtermarsch für die ungeborenen Kinder. Nach dem Eröffnungsgottesdienst versammelten sich dutzende Menschen, darunter viele Jugendliche und junge Familien, zur Kundgebung auf der Landstraße. Mit Fackeln und einem Transparent zogen sie anschließend bis zum Hauptplatz. Auf dem Adventmarkt sorgte das Transparent mit der Aufschrift 'Menschenrechte auch für Ungeborene’ für Aufsehen. Die Klänge des bekannten Adventliedes 'Maria durch ein Dornwald ging’ riefen die Passanten symbolisch zum Einsatz für ihre ungeborenen Mitmenschen auf. Jutta Lang, Vorsitzende von 'Jugend für das Leben’ erläutert den Sinn der Aktion: "Zu Unrecht rühmt sich unser Land einer demokratischen und solidarischen Gesellschaft. Das etablierte 'Recht auf Abtreibung’ ist die Tyrannei der Starken gegen wehrlose und schwache Mitmenschen. Wer darüber schweigt, stellt sich auf die Seite der Unterdrücker. Durch unserem jährlichem Lichtermarsch wollen wir den stimmlosen Opfern eine Stimme verleihen, wir wollen ein Zeichen der Hoffnung auf eine gerechte Gesellschaft setzen und unsere Trauer über das sinnlose Leid sovieler Kinder und Mütter zum Ausdruck bringen." - www.youthforlife.net | | |    |
|
| | 14.12.2003 13:36:26 | | Erzbischof Vaduz erhält Tafelgut vom Bistum Chur | | Wie das St. Galler Tagblatt berichtet, tritt das Bistum Chur einen Teil des bischöflichen Tafelgutes an das Erzbistum Vaduz ab. Die beiden Bistümer einigten sich darauf nach sechsjährigen Verhandlungen. Die Abtretung des bischöflichen Tafelgutes - der mensa episcopalis - geht auf die Errichtung des Erzbistums Vaduz durch Papst Johannes Paul II. am 2. Dezember 1997 zurück. Das Erzbistum Vaduz umfasst das frühere Dekanat Liechtenstein des Bistums Chur und wird von Erzbischof Wolfgang Haas geleitet. Die päpstliche Errichtungsbulle für das Erzbistum Vaduz legte unter anderem fest, dass für den angemessenen und würdigen Unterhalt des Erzbischofs Vorsorge getroffen werden solle - einerseits durch Einkünfte der Kurie und durch Spenden der Gläubigen, andererseits durch den Anteil, der ihm gemäss Kirchenrecht aus der Teilung der Güter zukommt, die bisher zum bischöflichen Tafelgut des Bistums Chur gehörten. Nach sechsjährigen Verhandlungen kam nun eine Einigung über Art und Höhe der Abgeltung zustande, wie der bischöfliche Medienbeauftragte Christoph Casetti in Chur bekannt gab. Der Medienbeauftragte des Zürcher Generalvikariats, Georg Rimann, sagte auf Anfrage der AP, beim bischöflichen Tafelgut handle es sich im Wesentlichen um das Finanzvermögen eines Bistums. Es habe nichts mit Spendengeldern zu tun. Bei der Ausgliederung eines neuen Bistums aus einer Diözese sehe das Kirchenrecht vor, dass die Mutterdiözese gewissermassen für das junge Bistum sorgen müsse. «Die Aufteilung ist etwa wie bei einer gewöhnlichen Scheidung», sagte Rimann. Entsprechend hart seien die Verhandlungen gewesen. Die Einigung kam offenbar durch Vermittlung der Nuntiatur in Bern und Roms zustande. Details wollen der Churer Diözesanbischof Amedee Grab und Luis W. Pajarola, der Präsident der Verwaltungskommission der katholischen Landeskirche von Graubünden, an einer Medienkonferenz vom kommenden Mittwoch in Zürich bekannt geben. - www.erzbistum-vaduz.li | | |    |
|
| | 14.12.2003 13:32:08 | | Manfred Scheuer zum Bischof von Innsbruck geweiht | | Im Dom zu St. Jakob in Innsbruck ist am Sonntagnachmittag (14.12.2003) Univ. Prof. Dr. Manfred Scheuer durch Handauflegung zum Bischof von Innsbruck geweiht worden. Die Predigt beim Weihegottesdienst hielt der Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern. Die Weihe nahm Scheuers Vorgänger und der jetzige Salzburger Erzbischof, Alois Kothgasser, vor. Beim Gottesdienst waren auch zahlreiche weitere Bischöfe anwesend. "Bischöfe sind Diener der Freude", sagte der Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern nach Angaben von Kathpress in seiner Predigt. Echte Freude sei eine Begleiterscheinung der Liebe zu Gott und den Menschen. Sie sei besonders wichtig angesichts der "Versuchung unserer Zeit, in Resignation zu verfallen", betonte Aichern, der Mitkonsekrator bei der Bischofsweihe des aus Oberösterreich stammenden neuen Innsbrucker Bischofs war. Die Weihe von Bischof Scheuer war bewusst auf den Sonntag "Gaudete" (Freuet euch) festgesetzt worden, mit dem die Kirche die vorweihnachtliche Bußzeit unterbricht. Das "Positive" in der Welt und in der Kirche werde allzu leicht übersehen, bedauerte Bischof Aichern. Er denke dabei vor allem an die vielen Menschen, "die ganz unauffällig ihr Leben nach dem Glauben ausrichten und den Mitmenschen helfen und dienen". In seiner Predigt charakterisierte Aichern den neuen Innsbrucker Diözesanbischof als "offen und zurückhaltend, bescheiden und konsensfähig sowie aufmerksam beim Zuhören". Gute Voraussetzungen für die Ausübung des Bischofsamtes habe er sich auch durch die breite Palette seiner seelsorglichen Erfahrungen erworben. Bischof Aichern nannte als wichtige Stationen die Arbeiterpastoral und die Pfarrseelsorge, die Tätigkeit an der Universität sowie die Beschäftigung mit dem Märtyrer Franz Jägerstätter, der vom NS-Regime wegen seiner Verweigerung des Kriegsdienstes getötet wurde. Gerade das Schicksal Jägerstätters habe Scheuer "die Bedeutung des Gewissens und des Martyriums aus der Kraft des Glaubens verdeutlicht". Als Aufgaben eines Bischofs nannte Aichern auch den Einsatz für die Menschenrechte und die Gerechtigkeit. Dabei erinnerte er an das Beispiel des ersten Innsbrucker Diözesanbischofs Paulus Rusch und an dessen Impulse als Verkünder der katholischen Soziallehre, die dem Menschen Vorrang vor allen wirtschaftlichen Überlegungen einräume. Besondere Bedeutung habe auch die ökologische Verantwortung, so Bischof Aichern unter Anspielung auf die Transit-Diskussion: "Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen und ganze Bevölkerungsgruppen zu Opfern von Wirtschaftsüberlegungen oder von Verkehr und Globalisierung werden". Abschließend rief der Linzer Diözesanbischof zur Gemeinsamkeit und Anerkennung des Anderen in der Kirche auf: "Manche gehen langsam, manche stürmischer, manche vielleicht ein wenig zu weit links oder zu weit rechts. Aber alle gehören zu uns. Wir gehen gemeinsam einen Weg in gegenseitiger Annahme und Begleitung". - Lesen Sie mehr in den Berichten von ORF Tirol und kath.net! - www.dioezese-innsbruck.at | | |    |
|
| | 13.12.2003 07:27:43 | | "Das Soziale neu denken": Die deutschen Bischöfe nehmen Stellung | | Die "Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen" der deutschen Bischofskonferenz hat am 12.12.2003 einen "Impulstext" mit dem Titel "Das Soziale neu denken. Für eine langfristig angelegte Reformpolitik" vorgestellt. Im Vorwort heißt es u.a.: "Mit dem vorliegenden Impulstext versucht die Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz Bedingungen aufzuzeigen, die es ermöglichen, über die Tagesaktualität hinaus einen langfristig zukunftsfähigen Reformpfad einzuschlagen und ihn auch einzuhalten." Das Dokument kann im PDF-Format online gelesen werden; es erscheint auch in gedruckter Form. Weitere Informationen auf www.dbk.de ! | | |    |
|
| | 13.12.2003 07:21:32 | | "Gaudete!" - Zur wahren Freude hinfinden | | Der 3. Adventsonntag mit dem Namen „Gaudete“ hat diese Bezeichnung vom Eröffnungsvers und den Anfangsworten der 2. Lesung aus dem Philipperbrief des Apostels Paulus: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!“ (Phil 4,4) Die etwas andere Farbe der dritten Kerze des Adventkranzes sowie des Messkleides (rosa) machen uns bewusst, dass die adventliche Vorbereitung auf Weihnachten einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Die Vorfreude über das Kommende erfüllt unser Herz! - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 3. Adventsonntag 2003 (Lesejahr C)! | | |    |
|
| | 12.12.2003 17:18:15 | | Verlag St. Josef - online bestellen ohne Versandkosten! | | Möglicherweise suchen Sie noch nach einem passenden Geschenk für Weihnachten? Das Programm des Verlags St. Josef in Kleinhain, des nicht kommerziellen Eigenverlags der Gemeinschaft vom heiligen Josef, ist zwar nicht besonders groß, wohl aber erlesen und römisch-katholisch. Im Online-Shop können alle bisher erschienen Bücher bequem ausgewählt und bestellt werden. Die Zahlung ist möglich per Rechnung, Nachnahme und auch mit Kreditkarte (Visa und Mastercard). Der Bestellvorgang erfolgt per SSL-Verschlüsselung. Zu den Titel zählen: Caterina von Siena, Das verschwiegene Konzil, Worte auf dem Weg, Der Ruf der Liebe, St. Josef, Was Petrus uns gesagt hat. Besuchen Sie den Shop unter http://verlag.stjosef.at , damit die Bestellung noch vor Weihnachten ausgeführt und zugestellt werden kann! Alle Online-Bestellungen sind bis auf weiteres versandkostenfrei. | | |    |
|
| | 12.12.2003 16:38:53 | | Innsbrucker Bischofsweihe in Fernsehen und Radio | | (ORF) Am Sonntag, dem 14. Dezember 2003, wird Dr. Manfred Scheuer im Dom zu St. Jakob in Innsbruck zum neuen Bischof der Diözese Innsbruck geweiht. ORF 2 überträgt in einem Lokalausstieg in Tirol die Weihe zwischen 15.00 und 17.00 Uhr live, Kommentatoren sind Mag. Georg Laich und Dr. Adolf Karlinger, Pfarrer in Innsbruck-Saggen. In Radio Tirol kommentieren zur selben Zeit Mag. Peter Jungmann und Mag. Jakob Bürgler, Pfarrer in Wängle und Höfen. Österreich 1 bringt um 7.05 Uhr in der Sendung "Erfüllte Zeit" ein ausführliches Gespräch mit dem Innsbrucker Bischof, um 13.00 Uhr folgt im "Journal" ein Porträt, weitere Berichte gibt es in den aktuellen Sendungen. Um 18.30 Uhr widmet sich das "Österreich-Bild aus dem Landesstudio Tirol" unter dem Titel "Adresse: Domplatz 1. Der neue Bischof von Innsbruck" diesem Ereignis. Der von Manfred Gabrielli gestaltete Beitrag zeigt den neuen Bischof an der Adresse Domplatz 1 aus nächster Nähe. Als Mensch und als Seelsorger, mit Bildern aus seiner Heimat Oberösterreich und aus Trier, wo er bis zu seiner Bischofsernennung als Professor für Dogmatik gearbeitet hat. Zu sehen sind auch die schönsten Momente seiner Weihe. Um 19.00 Uhr berichtet "Oberösterreich heute" aus der Heimatgemeinde von Bischof Scheuer, Haibach ob der Donau. Zu sehen ist unter anderem die Abfahrt seiner Familie nach Innsbruck und Bilder vom Werdegang des neuen Bischofs. Den Abschluss der Berichterstattung macht ein ausführlicher Bericht in der "Zeit im Bild" um 19.30 Uhr. - Achtung: news.stjosef.at weist als Alternative und Ergänzung auch hin auf die Live-Übertragung bei www.radiomaria.at ! | | |    |
|
| | 12.12.2003 06:57:34 | | In Auseinandersetzung mit dem Thema "Ehrfurcht vor Gott" | | Die Zeitschrift "konturen" (rothenfelser burgbrief 02/03, auch online im PDF-Format zu lesen) setzt sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit dem Thema "Ehrfurcht" als oft vergessener und vernachlässigter religiöser Haltung auseinander. Jan-Heiner Tück stellt die Frage, ob die Rede vom Gericht Gottes in gegenwärtiger Theologie und Verkündigung sowie im allgemeinen Glaubensbewußtsein zu kurz kommt. Andere Autoren nehmen die Herausforderung an, die der Schriftsteller Martin Mosebach mit seinem Buch "Die Häresie der Formlosigkeit" an die liturgische Praxis gestellt hat. - Die Geschichte der Burg Rothenfels als christliches Bildungshaus beginnt 1919 mit dem Kauf der Burg durch den Quickborn. Über die Grenzen hinaus bekannt wurde die Burg durch das Wirken des berühmten Theologen Romano Guardini (1885-1968), der von 1927 bis 1939 Studienleiter der Burg war. Romano Guardini hat als Religionsphilosoph und Theologe das geistige Profil des deutschen Katholizismus entscheidend mitgeprägt und weit über den Bereich der Theologie hinaus vielen geisteswissenschaftlichen Disziplinen Impulse gegeben. Auf der Burg Rothenfels wirkte Guardini seit 1920 vor allem als Wegbereiter der Liturgischen Bewegung. - Homepage: http://www.burg-rothenfels.de . | | |    |
|
| | 12.12.2003 06:49:40 | | Ecclesia in Europa - eine Herausforderung für die christliche Ethik | | ("Kirche bunt" 50/2003:) Die Kirche stehe heute mit der Naturrechtslehre und im Licht des Evangeliums im Auftrag der Neuevangelisierung Europas, sagte der emeritierte Wiener Sozialethiker Univ. Prof. DDr. Rudolf Weiler bei seiner Abschiedsvorlesung am 04.12.2003. Weiler war seit 1995 Gastprofessor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten. In seiner Vorlesung bezeichnete er das Pastoralschreiben von Papst Johannes Paul II. als große Herausforderung für die christliche Ethik und Sozialethik. Das moderne Nützlichkeitsdenken sei bereits alarmierend geworden. Eine angewandte Ethik ohne Grundwerte sei weithin bereits Realität. Doch Naturgesetz und Naturrecht könnten auf Dauer nicht ersetzt werden. Der Erhalt der Grundwerte christlicher Ethik sei wieder neu gefordert. Bischof Dr. Kurt Krenn dankte Univ. Prof. Weiler für seine Tätigkeit an der Hochschule St. Pölten. Er sei „eine feste Säule in der Lehre der Wahrheit, der sie kennt, durchschaut und auch weiterzugeben vermag.“ – Der volle Wortlaut der Abschiedsvorlesung von Prof. Weiler wird auf der „Bischöflichen Homepage“ unter http://www.hippolytus.net dokumentiert bzw. ist direkt unter diesem Link aufzurufen! | | |    |
|
| | 11.12.2003 16:22:59 | | Roermond ehrte Leo Elders | | Kürzliche feierte man in Rolduc das Goldene Priesterjubiläums des international bekannten Philosophen, Theologen und Thomasforschers Leo Elders S.V.D., der seit 1976 in Rolduc Philosophie lehrt und das Studienprogramm der dortigen Priesterausbildungsstätte nachhaltig mitgeprägt hat. Bereits am Tag vor der eigentlichen Feier, die am Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariä stattfand, hatten das Bistum Roermond sowie die Seminarleitung zu einem wissenschaftlichen Symposium eingeladen. Aus philosophischer und gesellschaftlicher Sicht wurden zentrale Fragen der gegenwärtigen ethischen Diskussion von niederländischen, belgischen und deutschsprachigen Fachleuten behandelt. - Lesen Sie mehr im Bericht von David Berger in der Zeitung "Die Tagespost"! | | |    |
|
| | 11.12.2003 16:20:16 | | Juristenappell zur Anerkennung der christlichen Wurzeln Europas | Eine Gruppe namhafter europäischer Juristen – darunter aus dem deutschen Sprachraum E.W. Böckenförde, W. Leisner, H. Schambeck und C. Starck – hat einen „Appell zur Anerkennung der christlichen Wurzeln Europas in der europäischen Verfassung“ veröffentlicht, der „an die Vertreter der Staatsregierungen, die an der Konferenz zur Approbation der Europäischen Verfassung teilnehmen“, gerichtet ist. Wörtlich heißt es: Als Gelehrte des Rechts und der Institutionen können wir die unbestreitbare historische Tatsache nicht verschweigen, daß die Idee des vereinten Europa eine ursprüngliche Intuition des christlichen Denkens war und daß das letztere, wenngleich in einer fruchtbaren Auseinandersetzung und Bereicherung mit anderen Strömungen des Denkens und der Religion, in Vergangenheit und Gegenwart einen wesentlichen Bestandteil der europäischen Identität gebildet hat und bildet. Bestärkt von diesem Bewußtsein und damit im Einklang, bitten wir deshalb, daß in der Präambel des Entwurfs des Vertrags über eine Verfassung für Europa an der Stelle, an der Bezug genommen wird auf die “kulturellen und religiösen Überlieferungen” der Zusatz “insbesondere der christlichen” hinzugefügt wird, so daß der Anfang des Absatzes lautet: “Schöpfend aus den kulturellen, religiösen - insbesondere der christlichen - und humanistischen Überlieferungen Europas …” Wir fordern die Menschen, die Verantwortung tragen und einen jeden, der für diese Berücksichtigung offen ist, auf, diesen Appell zu unterschreiben, damit unsere Stimme bei jenen gehört werde, denen es zukommen wird, den Entwurf der Europäischen Verfassung zu verabschieden. Kontaktadresse: E-Mail:: ius.europa@tin.it, Fax: +39 06 36 000 297 | | |    |
|
| | 11.12.2003 04:42:58 | | Priesterseminar St. Pölten nimmt Stellung zu Vorwürfen | Das Priesterseminar der Diözese St. Pölten veröffentlicht auf seiner Homepage folgende Stellungnahme von Regens Küchl und Subregens Rothe: Bei einem öffentlich zugänglichen Computer im Priesterseminar St. Pölten wurde festgestellt, dass auf verdächtige Webseiten mit wahrscheinlich illegaler Kinderpornografie zugegriffen wurde. Die Leitung des Priesterseminars, Regens Propst Msgr. Ulrich Küchl und Subregens Dr. Wolfgang Rothe haben sofort darauf reagiert und Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn informiert. Auf Anordnung des Bischofs wurde eine Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gegen Unbekannte erstattet. Der besagte Computer ist für etwa 100 Personen frei zugänglich. Die Diözese ist an einer raschen Aufklärung interessiert und bemüht, Maßnahmen zu ergreifen, dass derartige Vorkommnisse nicht mehr geschehen. Regens Msgr. Ulrich Küchl geht aufgrund einiger Ungereimtheiten von einem Sabotageakt aus, der von außerhalb des Priesterseminars kommt. Nähere Untersuchungen stehen noch aus. Eine vom Generalvikar Weihbischof Dr. Heinrich Fasching durchgeführte Untersuchung unter den Seminaristen ist negativ verlaufen. Auf der Homepage unter http://www.dsp.at/psem/ (Rubrik: Aktuelles) findet sich auch der Wortlaut der betreffenden Anzeige an die Staatsanwaltschaft. | | |    |
|
| | 11.12.2003 04:39:41 | | Radio Maria - Sonderprogramm zur Bischofsweihe in Innsbruck | Die bevorstehende Bischofsweihe in Innsbruck ist Anlaß für "Radio Maria", in einem eingehenden Interview seinen persönlichen Weg bis zur Bischofsernennung darzustellen. Dazu kommt das von "Radio Maria" mitgetragene Nachtgebet für den Bischof und die Diözese. Natürlich wird die Bischofsweihe selber am 3. Adventsonntag, 14. Dezember, um 15 Uhr LIVE übertragen. Exklusivinterview: Der designierte Innsbrucker Bischof Dr. Manfred Scheuer stellt sich für die Jugendsend e-Reihe "Radio XM" am Freitag, 12.Dezember, um 16:30 Uhr den Fragen nach seinem persönlichen Weg zum Priester, Professor und Bischof, zu seiner Gotteserfahrung auf den Bergen und in der Wüste . Er nimmt Stellung zu seiner Sicht der Eucharistie, was für ihn Gebet und Maria bedeutet und noch vieles mehr. Scheuer erläutert in dem knapp einstündigen Gespräch mit der Radio Maria-Mitarbeiterin Magdalena Plattner vor allem seine ganz persönlichen Glaubenserfahrungen und seine Spiritualität. Nachtgebet: Zu einem "Nachtgebet für den neuen Bischof und die Diözese" laden die Citypastoral Innsbruck, die Redemptoristen der Herz Jesu-Kirche und "Radio Maria Tirol" ein. Am Samstag, 13. Dezember, dem Vorabend der Weihe findet von 22 bis 24 Uhr in der von den Redemptoristen betreuten Herz-Jesu-Kirche eine nächtliche Gebetsfeier statt. Das "Nachtgebet" wird LIVE von "Radio Maria" übertragen. Homepage: http://www.radiomaria.at (mit Internet-Live-Empfang). | | |    |
|
| | 09.12.2003 18:49:29 | | Neues Papstdokument über die Liturgie | | Wie Radio Vatikan berichtet, hat Papst Johannes Paul II. zum 40. Jahrestag von "Sacrosanctum conciolium" ein Dokument über die Liturgie veröffentlicht. In seinem Apostolischen Schreiben ruft er zur Bestandsaufnahme zur Liturgie auf. In einer Distanz von vierzig Jahren sei es nötig, den gegangenen Weg noch einmal anzusehen. Er geht auf die Geschichte des Dokumentes ein und unterstreicht dessen historische Bedeutung: Die Väter stellten im Geist des Konzils die Liturgie in einen heilsgeschichtlichen Kontext und erneuerten sie gemäß den Anforderungen der Zeit. Dann stellt er aber auch konkrete Fragen über die erfolgte Umsetzung der Ideen und Anweisungen des Dokuments. Hat die Wiederentdeckung des Werts des Wortes Gottes entsprechenden Niederschlag in unseren Feiern gefunden? Inwieweit ist die Liturgie ins Leben der einzelnen Gläubigen eingetreten und gliedert den Rhythmus der Gemeinden? Wird sie auch als Weg der Heiligkeit verstanden? Der Papst fordert eine adäquate Ausbildung der Vorsteher beim Gottesdienst genauso wie eine Pastoral der Liturgie, die sich an den in Sacrosanctum Concilium gegebenen Normen orientiert. Der Papst erwähnt auch die Bedeutung des Sonntags und seine Heiligkeit. Für die Zukunft sieht er einige Herausforderungen: Er sieht in den Menschen ein Bedürfnis nach Spiritualität und Gott. Antworten auf existentielle Fragen könne aber nur Jesus Christus geben, und der vorrangige Ort für diese sei die Liturgie. Es sei deshalb wichtig, würdige Liturgien zu feiern, die sich aber auch und besonders an die einzelnen Gruppen richten, die Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen, Senioren und Behinderten. Wichtig sei aber auch die Erfahrung der Stille in der Liturgie, der neben der Musik große Bedeutung zukomme. Die Pastoral müsse auch Geschmack auf das Gebet machen, schreibt der Papst weiter, und so etwa zum Stundengebet einladen. - Das Schreiben ist bisher nur in italienischer Sprache zugänglich! | | |    |
|
| | 09.12.2003 16:30:32 | | Wesen und Gestalt der Liturgie: Bischof Kapellari nimmt Stellung | | Für die sorgfältige und ausgewählte Integration "zu Boden gefallener kostbarer Elemente der vorkonziliaren Liturgie" in die gegenwärtige Liturgie hat sich – wie Kathpress berichtet - der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari in der TV-Sendung "Orientierung" ausgesprochen. Anlässlich des 40. Jahrestags der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils betonte Kapellari die positive Bedeutung der Liturgiereform. Sowohl das alte vorkonziliare als auch das mit der Reform entstandene neue Modell beinhalteten aber Vorzüge und Gefahren. So bestehe gegenwärtig die Gefahr, dass das "Heilige" als zu "gewöhnlich" vermittelt werde. Auch dürfe die Sprache im Gottesdienst - gerade weil sie nun verständlich sei - nicht alle anderen Elemente "überwuchern", sodaß etwa der Rhythmus von Schweigen und Wort gestört werde. Weiters kritisierte der Liturgiereferent der Österreichischen Bischofskonferenz die "serienweise verbreiteten banalen Kultgewänder" und warnte vor einer zu "flachen" musikalischen Gestaltung der liturgischen Feiern. Prof. Hans-Jürgen Feulner, Vorstand des Instituts für Liturgiewissenschaft an der Universität Wien, räumte ein, dass im Zuge der Liturgiereform eine Reihe von liturgischen Zeichen und Symbolen unbewusst unter den Tisch gefallen sei. Diese Zeichen und Symbole, die auch dem modernen Menschen etwas sagen könnten, gelte es, in einem positiven Sinne wieder zu entdecken und für die Gläubigen fruchtbar zu machen. | | |    |
|
| | 09.12.2003 16:28:30 | | Jugendgebet in der Zisterzienserinnenabtei Marienfeld | | Eine herzliche Einladung an Jugendliche, Jesus Christus mit den Augen Mariens besser kennen und lieben zu lernen, richten die Zisterzienserinnen in der Abtei Marienfeld (NÖ). Jeden 3. Sonntag im Monat, von 18.15 bis 20.00 Uhr, treffen sich junge Menschen bei der Zisterzíenserinnenabtei Marienfeld, A-2041 Maria Roggendorf, Klosterpforte. Das Programm sieht so aus: Lichterprozession, gemeinsames Singen und Beten, Kurzkatechese eines Priesters über eine Evangelienstelle, Beichtgelegenheit, eucharistische Anbetung und Gespräche mit Gleichgesinnten. Hier die nächsten Termine (jeweils Sonntag) 21. Dezember 2003 / 18. Jänner 2004 / 15. Februar 2004 / 21. März 2004 / 18. April 2004. Weitere Informationen finden Sie unter www.kloster-marienfeld.at oder exakt unter diesem Link! | | |    |
|
| | 09.12.2003 04:50:42 | | Plädoyer für ein christliches Europa | Die „Vereinigung der Initiativkreise katholischer Laien und Priester im deutschen Sprachraum e.V. / Pro Sancta Ecclesia Initiative katholischer Laien und Priester e.V.“ hat ein „Plädoyer für ein christliches Europa“ veröffentlicht. Es hat folgenden Wortlaut: Die Europäische Union entfernt sich immer mehr von den Intentionen ihrer "Gründerväter" Konrad Adenauer, Robert Schumann und Alcide De Gasperi. Sie ist damit in Gefahr, für die Christen "ein fremdes Haus" zu werden, von dem sie sich innerlich abwenden. Wir plädieren daher nachdrücklich für ein christliches Europa. * Die Europäische Verfassung muß einen eindeutigen Bezug auf Gott haben, der einen Verpflichtungscharakter enthält, entsprechend der vorbildlichen Formulierung des deutschen Grundgesetzes: Im Bewußtsein ihrer Verantwortung vor Gott und den Menschen haben sich die europäischen Völker diese Verfassung gegeben...". Ansonsten wird auch die Europäische Union das werden, was die bayerische Verfassung nach dem 2. Weltkrieg beschrieben hat: ein "Trümmerfeld, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen" unweigerlich führt. * Dass die Mehrheit des Europäischen Parlaments "verbrauchende Embryonenforschung" nicht nur zulassen, sondern sogar subventionieren will, ist ein schwerwiegender Anschlag auf die Würde des Menschen. Damit werden Menschen "produziert", um für wissenschaftliche und letztlich auch kommerzielle Zwecke "verbraucht" zu werden. Das ist eine Abkehr nicht nur von christlicher Ethik, sondern von jeder Ethik, die diesen Namen verdient. * In den Gremien der Parlamentarischen Versammlung des Europarates wird über einen nicht minder schweren Anschlag auf die Würde des Menschen beraten: über die Legalisierung der Kranken- und Altentötung ("Euthanasie"). Die Art des Umgangs mit den Schwächsten war immer ein Gradmesser für die Höhe einer Kultur. Der ethische Niedergang Europas zeigt sich nicht zuletzt in der überall bereits grassierenden Abtreibungstötung und der drohenden Weichenstellung für die Euthanasie. * Eine Aufnahme der Türkei in die Europäische Union würde die identitätsstiftende christliche Kultur noch mehr an den Rand drängen. Binnen weniger Jahre wäre ein islamischer Staat, der nur zu einem Bruchteil in Europa liegt, der bevölkerungsstärkste Staat "Europas" - von den sozialen Auswirkungen der Niederlassungsfreiheit für Türken in anderen europäischen Staaten zu schweigen. Stattdessen könnte die Türkei ein wichtiger Partner Europas und Brücke zum Nahen Osten sein, insbesondere dann, wenn sie sich die christliche Wurzeln Kleinasiens wieder bewußt machen würde. * Die Europäische Union muß - im Rahmen der durch Menschenrechte und natürliches Sittengesetz gezogenen Grenzen - auch anderen Religionen Entfaltungsmöglichkeiten einräumen. Es kann jedoch nicht Aufgabe der Repräsentanten der christlichen Bekenntnisse sein, bei der Etablierung anderer Religionen in unserer Gesellschaft und ihren Institutionen aktiv mitzuwirken. Damit würden sie dem Missionsauftrag Christi untreu. * Insbesondere dürfen die katholischen Bischöfe und die Repräsentanten anderer christlicher Bekenntnisse nicht durch "multireligiöse Feiern" selbst dazu beitragen, dass der christliche Gottesdienst aus dem öffentlichen Leben verdrängt wird und bei Christen wie Nichtchristen der Eindruck entsteht, als seien alle Religionen gleich-gültig, eine Hinwendung zu Christus für ihr eigenes Heil also nicht notwendig. * An die katholischen Bischöfe appellieren wir, die überlieferte lateinische Hl. Messe wieder ungehindert zuzulassen. Diese überlieferte lateinische Hl. Messe war - abgesehen von ihren sonstigen Vorzügen - über viele Jahrhunderte hin das tiefste Band der Einheit der europäischen Völker im christlichen Abendland. Weitere Informationen bei: Dr. Wolfgang Graf, St. Georg-Straße 7, D-86833 Siebnach, Fax +49 8249 90105. Homepage: http://www.pro-sancta-ecclesia.de | | |    |
|
| | 08.12.2003 16:14:06 | | Zum Gottesbezug in einer neuen österreichischen Verfassung | | "Während die katholische Kirche – vom Papst über die Bischofskonferenzen bis zu zahlreichen Laienverbänden – bis zur letzten Minute intensive Lobby-Arbeit für eine Verankerung Gottes und des christlichen Erbes in der künftigen Europäischen Verfassung betreibt, fehlt jeder vergleichbare Ehrgeiz bei der Reform der österreichischen Verfassung." Die Hintergründe dafür analysiert Stephan Baier in einem Kommentar in der Zeitung "Die Tagespost" vom 09.12.2003, den Sie online lesen können! | | |    |
|
| | 08.12.2003 16:05:26 | | Vorbereitungen für Bischofsweihe in Innsbruck | Die Vorbereitungen für die Weihe von Univ. Prof. Dr. Manfred Scheuer zum Innsbrucker Diözesanbischof laufen auf Hochtouren. Zur Bischofsweihe am kommenden Sonntag werden mehr als 1000 geladene Gäste erwartet. Der gebürtige Oberösterreicher Manfred Scheuer ist das vierte Oberhaupt der erst 1964 gegründeten Diözese. Seine Weihe erhält er von seinem Vorgänger, dem nunmehrigen Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser. Mitkonsekratoren der feierlichen Weihe sind Diözesanbischof Maximilian Aichern (Diözese Linz) und Innsbrucks Altbischof Reinhold Stecher. Die Festpredigt wird Bischof Aichern aus Scheuers Heimatdiözese Linz halten. (Lesen Sie die Berichte von ORF Tirol sowie von der Tiroler Tageszeitung.) Zu einem "Nachtgebet für den neuen Bischof und die Diözese" laden die Citypastoral Innsbruck, die Redemptoristen der Herz Jesu-Kirche und "Radio Maria Tirol" ein. Am Samstag, 13. Dezember 2003, dem Vorabend der Weihe des neuen Innsbrucker Diözesanbischofs Dr. Manfred Scheuer wird von 22 bis 24 Uhr in der von den Redemptoristen betreuten Herz Jesu-Kirche eine nächtliche Gebetsfeier gestaltet, die von vielen mitgetragen werden soll: Gesänge, Schrifttexte, Fürbittgebet, geistliche Impulse, Eucharistische Anbetung. Das "Nachtgebet" wird live von "Radio Maria" übertragen. Bereits ab 20.00 Uhr lädt das Team des katholischen Senders zu einem Hörer-Treffen in das Redemptoristenkolleg ein. Nähere Informationen bei: Mag. Karoline Sturn, Tel. 0676/84 54 54 75. E-Mail: rma.innsbruck@aon.at. | | |    |
|
| | 07.12.2003 14:53:30 | | Unbefleckte Empfängnis Mariens - Hochfest 8. Dezember | | Beim Geheimnis der „Unbefleckten Empfängnis“ geht es darum, dass Maria bei ihrer eigenen Empfängnis bewahrt wurde vor der Erbsünde. Maria war schon im ersten Augenblick ihrer Existenz frei von jeder Sünde und blieb dies für ihr ganzes Leben. Auf diese Weise erstrahlt sie heute vor uns als die Makellose und die ganz Reine und Heilige. Wir freuen uns mit der ganzen Kirche, dass Gott in Maria einen neuen Anfang gesetzt hat für die Menschheit. Das Heil und die Erlösung, die ihr Sohn Jesus Christus gebracht hat, ist in Maria gleichsam im Voraus wirksam geworden. Die Macht des Erlösers hat sich an jenem Menschenkind, das erwählt war, seine Mutter zu werden, in einzigartiger Weise erwiesen. Am 8. Dezember 1854 hat Papst Pius IX. in der Bulle „Ineffabilis Deus“ feierlich verkündet, es sei eine von Gott geoffenbarte Glaubenswahrheit, „dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadengeschenk und Vorrecht des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers des Menschengeschlechts, von jedem Makel der Erbsünde rein bewahrt blieb“ (D 2803). - Lesen Sie mehr in der Predigt am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. | | |    |
|
| | 05.12.2003 18:07:43 | | Missarum Sollemnia neuaufgelegt | | Wie das Deutsche Liturgische Institut mitteilt, wird folgendes Standardwerk neu aufgelegt: Josef A. Jungmann: Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe. Das Institut führt dazu aus: "Der 'Jungmann' ist das unbestrittene Standardwerk zur Geschichte der katholischen Messfeier, das bis heute für jeden Theologen im liturgiewissenschaftlichen Studium unersetzlich ist. Ohne dieses Buch ist die nachkonziliare Liturgiereform kaum vorstellbar und nahezu nicht vermittelbar. Meisterhaft schildert Jungmann das geschichtliche Werden der römischen Messe. Im Licht der beginnenden Reformen hat er selbst 1970 in der Schrift 'Messe im Gottesvolk' seine früheren Forschungen und ihre Auswirkungen kritisch reflektiert." (Dieser Band ist als Anhang zum Bd. II des Hauotwerks beigegeben.) - Unter diesem Link finden Sie weitere Informationen zu Preis und Bestellmöglichkeit! | | |    |
|
| | 05.12.2003 18:03:26 | | Weihe des Bistums Trier an die Gottesmutter Maria am 8. Dezember | | Vor 350 Jahren stellte Erzbischof Karl Kaspar von der Leyen das Erzbistum Trier unter den besonderen Schutz der Gottesmutter unter dem Titel der Immaculata Conceptio. Diese Weihe an die Jungfrau Maria haben später eine ganze Reihe von Trierer Bischöfen erneuert. Alle Priester und Gläubigen der Diözese sind zum Pontifikalamt am 8. Dezember 2003 um 18 Uhr im Dom zu Trier mit anschließender Erneuerung der Weihe des Bistums an die Mutter der Kirche herzlich eingeladen. - Weitere Informationen und auch das Weihegebet, das Bischof Marx verwenden wird, finden sich unter http://www.bistum-trier.de ! | | |    |
|
| | 05.12.2003 18:00:22 | | Johannes der Täufer - Prophet und Mahner zur Umkehr | | Als Gottes Sohn vor 2000 Jahren auf die Welt kommen wollte, um ein Mensch unter uns zu sein, der empfangen und geboren wurde aus der Jungfrau Maria, da gab es eine eigene Vorbereitung dafür. Die lange Vorbereitung war die ganze Geschichte des auserwählten Volkes Israel, das Gott wunderbar geführt und begleitet hatte. Die unmittelbare Vorbereitung setzte ein mit dem Kommen eines Mannes, der von sich selbst sagt, dass er nicht selber der Erlöser ist, sondern dem Herrn den Weg bereiten will: Johannes der Täufer. Wie wirkt diese herbe und in gewissem Sinn unnahbare Gestalt auf uns? Johannes, der in der Wüste lebt und sich von Heuschrecken und wildem Honig ernährt, erscheint fast wie eine Gestalt aus fernen Welten. Trotz seiner asketischen und unnachahmlichen Lebensweise dürfen wir uns ihn aber keineswegs als weltfremd denken. Johannes wusste, was sich abspielte in dieser Welt. Er kannte das Leben der Menschen, ihre Bräuche, ihre Probleme und Sorgen. Er kannte die Situation der Armen und der Reichen, der Geringen und der Mächtigen. In all dem, wie er diese Dinge beurteilte und auf die Menschen zuging, erwies er sich aber als Mann Gottes. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 2. Adventsonntag C! | | |    |
|
| | 05.12.2003 09:57:36 | | Informationsblatt St. Josef neu erschienen! | | Rechtzeitig vor Weihnachten ist die kostenlose Informationsschrift "St. Josef" der Gemeinschaft vom heiligen Josef in Kleinhain bei St. Pölten neu erschienen. Das 8. Heft umfaßt u.a. folgende Inhalte: Du sollst ein Segen sein; Der hl. Josef und die Priester; Wir brauchen ihn immer noch; Der Kelch des hI. Josef; Drei Dokumente des Glaubens; Das Interview: lgnatius von Antiochien; Die Samariterin: Mutter Teresa; Das sittliche Leben der Christen: Zeugnisse aus den ersten Jahrhunderten; Der Glanz der Wahrheit; Die 7 Hauptsünden; Diakonenweihe; Priesterweihe; Primizfeier in Stephanskirchen. Hier der Link zur Direktbestellung: http://stjosef.at/josefsheft/josefsheft.htm . Zugleich weist stjosef.at auch auf den "Verlag St. Josef" hin, den nichtkommerziellen Eigenverlag der Gemeinschaft vom heiligen Josef, wo sie verschiedene Buchtitel finden und bestellen können - es geht sich noch aus bis Weihnachten! http://verlag.stjosef.at | | |    |
|
| | 05.12.2003 07:27:53 | | Kreuz-Entscheidung im NÖ Landtag gefallen | | Im Sitzungssaal des NÖ Landtages wird ein Kreuz angebracht. Diese Entscheidung gab heute der Präsident des NÖ Landtages, Mag. Edmund Freibauer, bekannt. Es handelt sich dabei um einfaches Holzkreuz, das auf der rechten Seite des Landtagssaales unter der Galerie platziert wird. Das Kreuz soll bereits bei der nächsten Landtagssitzung am kommenden Donnerstag angebracht sein. Das Geschenk (Kreuz) des Diözesanbischofs von St. Pölten, Dr. Kurt Krenn, wiederum soll seinen Platz in der Landhauskapelle finden; ebenso wie das von Kardinal Christoph Schönborn vor rund fünf Jahren dem Land Niederösterreich zur Verfügung gestellte Bildnis der Maria Pötsch. Er, Freibauer, habe diese Entscheidung unter Abwägung der Standpunkte und Positionen aller vier im Landtag vertretenen Fraktionen sowie auf Grund der Reaktionen vieler Niederösterreicher getroffen. Für ihn sei das rund 80 mal 50 Zentimeter große Kreuz im Landtagssaal - entspricht in etwa der Größe des Geschenks von Bischof Krenn - vor allem ein Zeichen für alle jene, die dem Kreuz eine positive Bedeutung zumessen. Letztlich sei es in dieser Angelegenheit die Aufgabe des Präsidenten gewesen, eine Entscheidung zu treffen, die der Meinung des Landtages am ehesten gerecht wird. Er verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass "im Geiste der Toleranz diese Entscheidung auch zur Kenntnis genommen wird". - Siehe auch ausführlich im Bericht der NÖN! | | |    |
|
| | 04.12.2003 18:18:17 | | IK St. Pölten nimmt Stellung zum Kreuz im Landtag | "Zur Diskussion um die Anbringung eines Kreuzes im NÖ Landtag nimmt der Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Diözese St. Pölten wie folgt Stellung: Wir müssen unserem Erstaunen darüber Ausdruck geben, daß es Politiker gibt, die sich mit unsachlicher Vehemenz dagegen aussprechen. Dem äußeren Anschein nach ist unser Land zweifellos christlich geprägt. Die Ortsbilder von Städten und Dörfern sind häufig durch ihre Kirchen charakterisiert, Stifte und Klöster prägen das Landschaftsbild ebenso wie Marterln und Wegkreuze. Die weitaus überwiegende Mehrheit unserer Bevölkerung bekennt sich zum Christentum. Wenn christliche Politiker aus religiösen Gründen für die Anbringung eines Kruzifixes sind, dann sollten Andersgesinnte so tolerant sein, dieses Kreuz zu akzeptieren. Es ist dies keine Frage der Trennung von Staat und Kirche. Nachdem sich auch die Mehrheit der Abgeordneten zum Landtag zum christlichen Glauben bekennt, ist die Anbringung eines Kreuzes kein 'staatliches Handeln', sondern Ausdruck der persönlichen Überzeugung der Mehrheit der Abgeordneten, die in diesem Sitzungssaal ihrer Arbeit nachgehen. Wir können nur hoffen, daß die Ausfälle von Frau Madeleine Petrovic nicht Ausdruck eines Hasses gegen gläubige Christen sind, weil wir dachten, daß derartiges der Vergangenheit angehört." | | |    |
|
| | 04.12.2003 18:17:08 | | IK St. Pölten nimmt Stellung zu Gott in der Verfassung | "Der Initiativkreis katholischer Laien und Priester der Diözese St. Pölten spricht sich dafür aus, sowohl in der Präambel einer neuen österreichischen Verfassungsurkunde als auch in der Präambel der vorgesehenen EU-Verfassung auf Gott und das christliche Erbe unseres Landes und Europas Bezug zu nehmen. Besonderen Wert legen wir darauf, daß in den Verfassungen der EU und unseres Landes christliche Wertvorstellungen inhaltlich zum Tragen kommen. Das sollte unter Politikern, die sich der Demokratie verpflichtet fühlen, kein Problem sein, wenn sich die weitaus überwiegende Mehrheit der Bevölkerung zum Christentum bekennt. Unstrittig ist, daß die allgemein anerkannten Menschenrechte und die Menschenwürde in den Verfassungen entsprechend festgeschrieben werden sollen. Wir fordern zur Klarstellung dessen, wer Träger von Menschenrechten ist, in den Verfassungen die Formulierung aufzunehmen: a. Die Heiligkeit und Unantastbarkeit des menschlichen Lebens wird anerkannt. b. Das menschliche Leben ist von der Empfängnis als dem ersten Zeitpunkt seiner Existenz an bis zum natürlichen Tod rechtlich zu schützen. c. Jedem Angehörigen der biologischen Gattung Mensch sind auch die Rechte einer menschlichen Person zuzuerkennen." | | |    |
|
Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] (163) [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] |
|
|
|