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17.01.2004 05:08:58
"Was er euch sagt, das tut!"
Das Evangelium von der Hochzeit zu Kana ist in verschiedener Hinsicht bemerkenswert: Nicht der für das Festmahl Verantwortliche oder die Diener kommen zu Jesus, der mit seiner Mutter Maria und den Aposteln an der Hochzeit teilnimmt, sondern Maria ist es, die die Initiative ergreift. Sie bemerkt als erste die Verlegenheit der Diener: Der Wein geht zu Ende. Noch bevor die Diener es wagen, jemanden damit zu konfrontieren, tut dies Maria. Als der Wein ausgeht, sagt sie zu Jesus einfach: „Sie haben keinen Wein mehr.“ Großes Vertrauen klingt aus dieser so einfach scheinenden Feststellung. Es ist nicht eine bloße Faktenaussage, die Maria hier trifft. In diesem unscheinbaren Satz ist die vertrauensvolle Bitte und Aufforderung zum Handeln enthalten. Die Mutter Jesu wagt es, ihren Sohn mit der Not der Menschen zu konfrontieren, damit er helfe! - Lesen Sie mehr in der Predigt am 2. Sonntag im Jahreskreis C!
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16.01.2004 08:20:51
Kippt die Haltung des Europarates zur Euthanasie? Aktionsaufruf!
(Gerald Karner) Die Diskussion zur Thematik der Euthanasie hat im Rahmen des Europarates überraschend schnell eine äußerst ernste Situation erreicht. Im Rahmen der Herbst - Session (25. 9. - 2. 10. 2003 in Strasbourg) sollte am 30. September 2003 durch einen Beschluss der „Parlamentarischen Versammlung des Europarates“ (Vorlage Nr. 9898 „EUTHANASIE“) die Euthanasie in den 45 Mitgliedsstaaten des Europarates leichter ermöglicht werden. Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hat im Rahmen der Herbst - Session (29. Sept. 2003) bei der Festlegung der Tagesordnung über die Zulässigkeit des Tagesordnungspunktes Sterbehilfe debattiert. Der Tagesordnungspunkt wurde zu Beginn der Beratungen von der Tagesordnung gestrichen. 89 Abgeordnete der Parlamentarischen Versammlung votierten für die Streichung, 41 wollten die Tagesordnung unverändert lassen. Der liberale ungarische Parlamentarier Matyas Eorsi begründete den Vorschlag zur Streichung damit, dass eine tiefer gehende Debatte nötig sei, bevor ein Beschluss gefasst werden könne. Zudem könne der Autor der umstrittenen Euthanasie-Empfehlung, der Schweizer Liberale Dick Marty, nicht an der Versammlung teilnehmen. Die Parlamentarische Versammlung hätte sich ursprünglich mit einem Antrag Martys befassen sollen, wonach den 45 Europarats-Mitgliedstaaten empfohlen worden wäre, Ärzten unter bestimmten Bedingungen Straffreiheit für Sterbehilfe zu gewähren. Der Gesundheitsausschuss der Versammlung hatte bereits dieser Empfehlung zugestimmt; der Rechtsausschuss wandte sich am 18. Sept. 2003 dagegen. Somit wird im Rahmen der Jänner-Session 2004 (29. 1. 2004) über das Dokument 9898 „EUTHANASIE“ entschieden werden. Grundsätzliches Ziel müsste sein, dass die bisher geltende Empfehlung 1418(1999) vom 25. Juni 1999, in der die unverletzliche Würde jedes Menschen und das Verbot der absichtliche Tötung todkranker sterbender Menschen festgelegt ist, weiterhin in Kraft bleibt und durch die Ablehnung des Dokuments 9898 „EUTHANASIE“ / „STERBEHILFE“ am 29. 1. 2004 die Einführung der EUTHANASIE in den 45 Staaten des Europarates verhindert wird. Kathsurf dokumentiert nun die Namen und Adressen der österreichischen Mitglieder beim Europarat, an die man sich gezielt wenden sollte, um hier bewußtseinsbildend im Hinblick auf eine kommende Abstimmung zu wirken. - Mit einem Schreiben vom 11. Januar 2004 wandte sich auch die "Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände" an die Mitglieder der österreichischen Delegation. Darin wurde die dringende Bitte ausgesprochen, "an der am 25. Juni 1999 verabschiedeten Empfehlung 1418 (1999) der Parlamentarischen Versammlung festzuhalten und den Berichtsentwurf des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Familienangelegenheiten (Doc. 9898 'EUTHANASIE') am 29. Jänner 2004 im Plenum abzulehnen."
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15.01.2004 19:20:15
Österreichischer Sozialhirtenbrief vom 15. Mai 1990 jetzt im Internet
Am 15. Mai 1990 veröffentlichten die katholischen Bischöfe Österreichs einen „Sozialhirtenbrief“. Dieser bleibt auch nach Veröffentlichung des ökumenischen „Sozialwortes“ der christlichen Kirchen Österreichs (Dezember 2003) weiterhin aktuell, wegweisend und verbindlich. Da der „Sozialhirtenbrief“ fast 14 Jahre nach dem Erscheinen noch immer nicht den Weg ins Internet gefunden hatte, beschloss der Webmaster von www.stjosef.at , dem abzuhelfen. Nun ist der komplette Text des „Sozialhirtenbriefes“ im Netz zu finden, und dazu auch ein Kommentar. Damit verbindet sich die Hoffnung, daß dieses wichtige Dokument neu entdeckt werden möge. Gegenüber dem in vielen Punkten wertvollen ökumenischen „Sozialwort“ (das leider auch viele Schwachstellen hat!) kommt im „Sozialhirtenbrief“ jedenfalls das spezifisch katholische Profil eindeutig heraus, ohne all jene Menschen guten Willens auszuschließen, die mit den katholischen Gläubigen dazu beitragen wollen, daß durch die rechte soziale Gesinnung und aktives soziales Handeln sowie durch die nötige Strukturreform das Antlitz dieser Erde in all ihrer Vorläufigkeit mit Gottes Hilfe und nach dem Vorbild Christi menschlicher gestaltet werde. - Hier der Link zum Sozialhirtenbrief und zum Kommentar von Dr. Josef Spindelböck!
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15.01.2004 14:53:19
30 Jahre straffreie Abtreibung in Österreich: Gedenken und Protest
(Jugend für das Leben) Am 23. Jänner 1974 beschloss der österreichische Nationalrat mit 92 zu 89 Stimmen die Fristenregelung lt. § 97 des Strafgesetzbuches. Durch eine Klage beim Verfassungsgerichtshof versuchte damals die Salzburger Landesregierung die Fristenregelung abzuwenden. Der Gerichtshof wies die Klage ab, und 1975 wurde Abtreibung straffrei gestellt. Aus diesem Anlass veranstaltet 'Jugend für das Leben' am Samstag, den 24. Jänner, in Salzburg eine Lichterkette für die Ungeborenen. Die Kundgebung am Alten Markt soll genau jenen Menschen eine Stimme verleihen, die seit der Einführung der Fristenregelung keinen gesetzlichen Schutz mehr erfahren. Laut Schätzungen stirbt in Österreich jedes dritte Kind durch Abtreibung. Das Programm: 17.30 Uhr Lichterkette am Alten Markt; 19.00 Uhr Gottesdienst mit WB Dr. Andreas Laun in der Franziskanerkirche; 20.15 Uhr Agape in der KHG mit Reflexion über 30 Jahre Fristenregelungsbeschluß. "Jugend für das Leben" hat neben Weihbischof Laun weitere bekannte Persönlichkeiten des Landes Salzburg zu unserer Diskussion eingeladen. www.youthforlife.net
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15.01.2004 14:49:55
Kritik an Huber-Vorschlag zur Einführung der Präimplantationsdiagnostik
(Kathpress) Der Vorsitzende der offiziellen Bioethik-Kommission in Österreich, Johannes Huber, wird von Kirchenseite heftig kritisiert. Anlass sind seine Äußerungen zur so genannten Präimplantationsdiagnostik (PID). Huber hatte es als „Durchbruch“ bezeichnet, dass sich die Bioethikkommission darauf verständigt habe, auch in Österreich die bisher verbotene PID zumindest teilweise zuzulassen. Die Aktion Leben reagiert darauf mit den Worten, solche Aussagen zeigten, wie wichtig die parlamentarische Bürgerinitiative ist, die sich u.a. gegen eine Zulassung der PID richtet. uch das österreichische katholische IMABE-Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik warnte davor, die ethisch fragwürdige PID zuzulassen. Die PID diene nicht der Therapie oder der Heilung, sondern stehe alleine im Dienst der "Entscheidung über Leben und Tod", so der IMABE-Geschäftsführer Enrique Prat. Sie sei unmittelbares Instrument der "Selektion" und mittelbares Instrument der "Tötung" von Menschen. Die PID öffne einer schwer kontrollierbaren Menschenselektion Tür und Tor, betonte Prat. Eine gesellschaftliche Akzeptanz der PID würde außerdem behinderte Menschen unter einen unerträglichen, entwürdigenden sozialen Druck setzen: "Sie würden als Individuen gelten, die der etablierten Selektion entkommen sind". Die Grenze zwischen "Defekt" und "Mangel an erwünschten Eigenschaften" werde zudem immer sehr unscharf und "kulturell- und modebedingt" bleiben. Mit Hilfe der PID wäre es theoretisch sogar möglich, Embryonen auf Normalmerkmale zu testen, nur um "Menschen nach Maß" zu schaffen. Prat: "Der Mensch darf sich aber nicht anmaßen, über die Eigenschaften der künftigen Generation bestimmen zu können. Dies würde gegen jede Menschenwürde verstoßen". In Deutschland habe man bereits erkannt, dass eine Einschränkung der PID auf einige Fälle nicht funktionieren kann. www.imabe.org
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14.01.2004 10:36:36
Volltextsuche in der Heiligen Schrift
Der Programmierer Christoph Overkott (bekannt für seine Blackbox-Datenbank) hat eine Volltextsuche für das Neue Testament erstellt: http://overkott.dyndns.org/suche.htm . Gleichzeitig ergibt sich damit auch die Möglichkeit Bibelstellen präzise abzufragen: http://overkott.dyndns.org/bibel/stelle/suche.htm . Oder Direkteinstieg über die Homepage: http://home.t-online.de/home/overkott/
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14.01.2004 10:33:05
Abt Angerer vom Stift Geras tritt zurück
Wie der ORF (Radio Niederösterreich) berichtet, wird Abt Univ. Prof. DDr. Joachim Angerer vom Prämonstratenserstift Geras im Waldviertel mit 8. Februar 2004 sein Amt zurücklegen. Im Juli des vergangenen Jahres besuchte eine Kontroll-Visitation im Auftrag des Vatikan das Prämonstratenserstift Geras. Dabei wurden Vorwürfe gegen den Abt Joachim Angerer untersucht, die die wirtschaftliche Situation des Stiftes (kolportierter Schuldenstand 10 Millionen Euro) und auch Angerers Führungsstil betreffen. Sein Rücktritt habe mit dieser Visitation, deren Ergebnisse noch nicht vorliegen, nichts zu tun, betonte Angerer, sondern erfolge aus rein persönlichen Gründen: "Ich möchte sehr deutlich mitteilen, dass ich diesen Entschluss aus freien Stücken gefasst habe, der vor allem in den letzten beiden Wochen gereift ist und der 70. Geburtstag ist ein guter Anlass, dass man auch noch die Einübung für das Alter und für die Ewigkeit vornimmt, und das darf auch ein Abt in Würde." Angerer bleibt weiterhin Pfarrer von Eibenstein.
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13.01.2004 16:55:08
Proteste von Katholiken: Skandal-Morgengedanken von Adolf Holl vom ORF abgesetzt
(kath.net) Erfolgreich verlief die Protestaktion österreichischer Christen gegen anstößige Wortmeldungen des Publizisten Adolf Holl in einem Radiobeitrag des Senders Ö1. Holl brachte die Gottesmutter Maria am Beginn der Meditation zum Thema „Weihrauch und Schwefel“ am Montagmorgen in geschmacklos-beleidigender Weise mit sexuellen Phantasien in Zusammenhang. Zahlreiche Katholiken protestierten daraufhin bei den Sendungsverantwortlichen und österreichischen Bischöfen gegen diese Beleidigung religiöser Gefühle. Die Sendung wurde mittlerweile abgesetzt, der anstößige Text aus dem Internet entfernt. Wie KATH.NET erfahren konnte, haben zwei österreichische Diözesen auf die Protestschreiben reagiert. Mit den Sendungsverantwortlichen im ORF sei Kontakt aufgenommen worden, teilte die Pressestelle der Diözese Klagenfurt in einem KATH.NET vorliegenden Antwortschreiben mit. Von dort sei mitgeteilt worden, man sei über den Text von Holl ebenso äußerst befremdet. Die Morgenbetrachtungen werden seit Dienstag nicht mehr von Holl gestaltet. Dankende Worte für das Engagement fand die Pressestelle der Diözese Graz-Seckau. Die kritische Begleitung derartiger Sendungen durch die Leser und Zuhörer sei für die Arbeit in der Medienbeobachtung der Kirche sehr wichtig. Man sei „brüskiert“ von dem Text Holls. Dem 73-jährigen Publizisten, der Theologie und Philosophie studierte, wurde vor 30 Jahren aufgrund von „schweren Irrtümern gegen die katholische Lehre“ die kirchliche Lehrbefugnis entzogen. Kardinal König suspendierte Holl im Jahr 1976 vom Priesteramt mit den Worten „Eigentlich müssten Sie eine neue Kirche gründen“. Das jüngste Buch Holls ist im Styria-Verlag erschienen und trägt den Titel „Weihrauch und Schwefel“.
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13.01.2004 16:51:44
Sex für Behinderte? Eine radikale Fehlinterpretation päpstlicher Aussagen
"Papst Johannes Paul II. hat sich für das Recht von körperlich und geistig behinderten Menschen auf ein erfülltes Sexualleben eingesetzt", titelte die Nachrichtenagentur AFP am 9. Januar 2004. Diese Meldung wurde von vielen Zeitungen unbesehen übernommen oder in ähnlicher Weise wiedergegeben. Auch die Kritik darauf ließ nicht lange warten: Und zwar Kritik nicht an den Medien über eine verfälschende, einseitige und tendenziöse Darstellung, sondern Kritik am Papst persönlich und dessen angeblichen Aussagen. Wie aber steht es wirklich um diese Papstbotschaft, die in deutscher Übersetzung unter diesem Link zu lesen ist. Dr. theol. Josef Spindelböck ist in einer kath.net-Analyse dieser Frage nachgegangen und kommt zu einem wichtigen Ergebnis: "Wer diesen Text genau liest, wird erkennen, dass hier keineswegs davon die Rede ist, Behinderte sollten vor- oder außereheliche sexuelle Akte setzen. Es wird nur allgemein von der „emotionalen und sexuellen Dimension des geistig behinderten Menschen“ gesprochen, die besondere Aufmerksamkeit verdiene. Es geht dabei um nichts anderes als um die geschlechtliche Prägung jedes Menschen, auch des Behinderten. Er oder sie soll in seinem Mann-Sein bzw. in ihrem Frau-Sein ernst genommen werden. Gott erschuf ja den Menschen als Mann und Frau, und beide sind Gottes Abbild (vgl. Gen 1,27). Behinderte sollen nach Auffassung des Papstes in dieser ihrer geschlechtlichen Prägung wahrgenommen und als Mann oder Frau geschätzt werden. Wenn sie in ihrer spezifischen Emotionalität und Intimität anerkannt werden, dann hat dies nichts mit dem Vollzug sexueller Akte zu tun."
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12.01.2004 07:57:18
St. Michael in Schweinfurt - wie katholisch muß eine Pfarre sein?
Eine Pfarrgemeinde kann sich nicht in der Weise als Ortskirche verstehen, dass sie sich verselbständigt und ganz ihren eigenen Weg gehen will. Katholisch sein heißt mit der katholischen Kirche in ihrem Lehramt und in dem, was sie vorgibt an rechtlich-liturgischen Ordnungen, übereinzustimmen. Leider gibt es auch Negativbeispiele, wie der kath.net - Kommentar von Jochen Scherzer über die Pfarre St. Michael in Schweinfurt zeigt. Auch aus diesen Beispielen soll jedoch gelernt werden.
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10.01.2004 14:58:06
Irritationen zur Eheannullierung von Ferrero-Waldner
Die kirchliche Annullierung der ersten Ehe von Benita Ferrero-Waldner, österreichische Außenministerin und jetzt Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, hat zu gewissen Irritationen bei Katholiken und Nichtkatholiken geführt. Der Vorwurf wurde erhoben, hier sei etwas "zurechtgebogen" worden, damit die Optik stimme. Dazu stellt Dr. Alexander Pytlik, Vizeoffizial des Bischöflichen Diözesangerichts Eichstätt, auf seiner Homepage www.padre.at unter anderem fest: "Das Ehenichtigkeitsverfahren im Falle Ferrero-Waldner ist daher nicht seltsam, sondern entspricht einem völlig normalen rechtlichen Vorgang, der auch dazu dient, daß die Unauflöslichkeit der Ehen geschützt werde: wenn die Richter nicht wirklich die moralische Gewißheit erlangen, müssen sie die Gültigkeit der Ehe erklären. Die von den Richtern herausgefundene Wahrheit ist auch unabhängig von der persönlichen Meinung z. B. des Ehegatten. Es gelten objektive Maßstäbe und keine von persönlichen Gründen getragenen Meinungen. Im übrigen muß betont werden, daß die Kirche und das Kirchengericht selbst über die angesammelten Prozeßakten keinerlei Auskünfte an Nichtbeteiligte erteilen, sodaß die nun in den Medien gelandeten Spekulationen über den Eheprozeß Ferrero-Waldner nur von den beiden Parteien selbst bzw. von Freunden, die von einer der beiden Parteien das Urteil lesen konnten oder von diesem vernahmen, stammen können." - Lesen Sie den vollen Wortlaut seiner Stellungnahme sowie auch die Stellungnahme der Erzdiözese Wien, wie sie von kath.net dokumentiert wird!
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10.01.2004 14:53:39
Papst warnt vor Demokratisierung der Kirche
Wie Radio Vatikan berichtet, warnte Papst Johannes Paul II. vor einer einfachen Übertragung demokratischer Denkmuster auf die Kirche. Die kirchliche Hierarchie sei von Christus selbst gewollt, betonte Johannes Paul II. heute in seiner Ansprache an die vatikanische Kleruskongregation. Die Mitglieder der Kongregation hatten sich bei ihrer Vollversammlung in den vergangenen Tagen u.a. mit den beratenden Laiengremien in Pfarreien und Diözesen auseinander gesetzt. Hier sind einige Auszüge aus der Ansprache des Papstes: „Die Priester haben die Aufgabe, das Gottesvolk zu unterweisen, zu ermutigen und zu heiligen. Die Laien ihrerseits beteiligen sich - gemeinsam mit den Priestern - aktiv an der Mission der Kirche. Dabei ergänzen sich die Charismen und Berufungen der beiden Stände.“
Die beratenden Laiengremien in Pfarreien und Diözesen haben hier eine nützliche Aufgabe. Ihre Strukturen sollten nun wieder den modernen Herausforderungen angepasst werden. Dabei muss aber ein gesundes Gleichgewicht zwischen der Rolle von Ordinariat und Pfarrer auf der einen und den Laien auf der anderen Seite bewahrt werden. „Keinesfalls darf es dahin kommen, dass die Priester sich nur noch demokratischen Mehrheitsbeschlüssen kirchlicher Versammlungen zu beugen haben. Die Kirche kann nicht nach menschlich-politischen Vorbildern gestaltet werden. Ihre hierarchische Struktur ist Teil jenes Glaubensgutes, das über die Jahrhunderte hinweg bewahrt bleiben muss. Die Entwicklung der Laiengremien sollte deshalb aufmerksam beobachtet und immer wieder anhand der Maßgaben des Lehramtes überprüft werden.“ Zweites Schwerpunktthema der Kleruskongregation war die Rolle von Priestern an Wallfahrtsorten gewesen. Hierzu unterstrich der Papst die wachsende Anziehungskraft von Wallfahrtsorten auch für kirchenferne Menschen. Die Seelsorger sollten diese Chance mutig für die Verkündigung der christlichen Botschaft nutzen und vor allem das Sakrament der Beichte anbieten. - www.radiovaticana.org , www.vatican.va , www.clerus.org
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10.01.2004 04:47:16
Lamentatio Jeremiae Prophetae
kath.net-Kommentar von P. Lic.theol. Robert Bösner OSB:
Zuerst die Traurigkeit: Sie bezieht sich auf die Grabenkämpfe rund um die Auswahl der Kandidaten für unser diözesanes Priesterseminar, rund um die scheinbar erfolglose Annahme der Erneuerungsimpulse des Bischofs Dr. Kurt Krenn in unserer Diözese, z.B. mit der „Priestergemeinschaft vom Hl. Josef“ in Klein Hain, der Ansiedlung des Ordens der „Diener Jesu und Mariae“ in Auhof bei Blindenmarkt, rund um den überlangen Ablösungsprozess des früheren Regens bei seiner Versetzung, der damit seinen früheren Alumnen ein schlechtes Beispiel in der Annahme von Entscheidungen des Bischofs gegeben hat, rund um das tragische Lebensschicksal eines Menschen mit tödlichem Ausgang, der gerne Priester werden wollte, dem aber die neue Chance in unserem Seminar keine Hilfe bieten konnte, rund um den Computermissbrauch in einer Anlage, die für so viele Menschen zugänglich war, dass man gar nicht mehr eruieren kann, wer und vor allem wann jemand unmoralische Sequenzen angeschaut hatte, rund um die Annahme des Rücktrittes des langjährigen Spirituals des Priesterseminars, eines Mitbruders, den Gefertigter schon seit seinen Kaplansjahren gekannt hat und der mit seinem offenen Brief an Diözesanbischof, Ordinariatsbehörde und zuständige Dechanten in der Gefahr ist, den inneren Gewissensbereich mit dem einer öffentlichen Leitungsfunktion in einem geistlichen Hause zu verwechseln und letztlich rund um die Ereignisse, dass ein Weihbischof und Generalvikar sich von einer Qualitätszeitung öffentlich mit Aussagen gegen die Absichten seines Diözesanbischof zitieren lässt, ohne deren Zitate zu dementieren.
So weit die Lamentatio, die nicht zuerst Faktenbericht ist, sondern ein Klagelied darüber, was so unter uns Brüdern „geredet“, gemunkelt, vermutet wird, und was dann gemischt mit Halbwahrheiten, einer gewissen Hähme und mit einseitigen Plausibilität-(lichkeit)-en erstaunlicherweise in einer Qualitätszeitung als „hard facts“ wiedergegeben wird.
Und nun der Vergleich: Jeremia hat auf verschiedene Weisen dem alten Gottesvolk ausrichten müssen: „Bessert euer Verhalten und euer Tun, dann will ich bei euch wohnen , hier an diesem Ort“ (Jer 7,3). Dieser Jeremia musste z.B. immer wieder dem König und der Priesterschaft Jerusalems (vergeblich) künden, dass die Stadt zerstört werden wird, wenn sie sich nicht bekehren.
Darüber hinaus musste er sich mit den Falschpropheten auseinandersetzen, die in eigener „Kompetenz“ vollmundig Heil für Jerusalem verkündeten (vgl Hananja, Jer 28,1ff) Sie machten ihn mit Absicht lächerlich, weil er allen Menschen unbequem wurde, da er im Auftrag Gottes die Zerstörung Jerusalems und die Deportation des Volkes ins babylonische Exil ankünden musste, selbst wenn sie sich bekehrten! Und am Schluss musste Jeremias die Verantwortlichen im Auftrag Gottes in ihrem Lokal-Patriotismus einbremsen – leider vergeblich -, weil sie sich in ihrer Verblendung weigerten, die Stadt den Babyloniern zu übergeben, um so ihre Zerstörung zu verhindern. Durch ihren falschen Eifer hatten sie so die Zerstörung der Stadt unwillkürlich selbst verursacht!
Und nun ohne Vergleich:
Was ist aus den dreizehn Jahren apostolischen Rufes zur (Glaubens-) Bekehrung in unserer Diözese geworden und aus den zehn Jahren Einladung des Diözesanbischofs zum „Tag der (gemeinsamen) Heiligung der Priester“? Wie viele Mitglieder unserer Diözese haben an den Theologischen Sommerakademien in Aigen teilgenommen? Was ist aus dem lehrhaften Hinweis auf einen kirchlichen Ansatz priesterlicher Erneuerung geworden, worum „St. Josef“ bemüht ist und auf eine andere Weise die Ordensgemeinschaft der „Diener Jesu und Mariens“?
Preisfrage für die Leser dieses Artikels: Wer könnte in unserer Diözese mit Jeremia verglichen werden? Wer wird der Erste sein, der sich den geistlichen Impulsen des Diözesanbischofs öffentlich anschließen wird?
P. Robert Bösner OSB
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10.01.2004 04:25:41
Erzbischof Schick zum Skandal um steuerfinanzierte Abtreibungen
In einer von der Zeitung "Die Tagespost" (10.01.2004) dokumentierten Erklärung nimmt der Bamberger Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick Stellung zum Skandal um steuerfinanzierte Abtreibungen in Deutschland. Unter anderem schreibt er: "Mehr als 41 Millionen Euro hat der Staat 2003 aus Steuereinnahmen für Abtreibungen ausgegeben. Wenn man noch hinzunimmt, was jährlich an staatlichen Zuschüssen den Beratungsinstitutionen wie zum Beispiel Donum Vitae und Pro Familia zufließen, die den Schein ausstellen, der die „rechtswidrige“ Abtreibung „straffrei“macht, sind die fünfzig Millionen Euro aus der Staatskasse für die „Antilife Bewegung“ in der Bundesrepublik weit überschritten. Das ist aus vielerlei Gründen ein Skandal und erfordert eine schleunige Revision. Denn es hat den Anschein, als würden wir begeistert unseren Selbstmord finanzieren. ... Es ist ein Betrug am mündigen Bürger, der sich erfolgreich gegen die Bezahlung der Abtreibungen aus seinen Krankenkassenbeiträgen gewehrt hat und nun klammheimlich gezwungen wird, diese über seine Steuern mitzufinanzieren. Nach Bekanntwerden dieser Zahlen ist es noch unverständlicher, dass die katholischen Schwangerenberatungsstellen der Caritas und des Sozialdienstes Katholischer Frauen keine staatliche Förderung mehr erhalten, seit sie keine Beratungsscheine mehr ausstellen, die die rechtswidrige Abtreibung straffrei machen. Weil sie ausschließlich und zweifelsfrei für das Leben beraten und wirken wollen, werden sie abgestraft; andere Beratungsstellen, die den Schein ausstellen, werden mit achtzig Prozent der Gesamtkosten gefördert." - www.erzbistum-bamberg.de
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09.01.2004 18:09:19
Fest der Taufe des Herrn
Das Fest der Taufe des Herrn (11.01.2004) schließt die weihnachtliche Festzeit ab. Dieser Tag gehört zum Gesamtmysterium der „Erscheinung des Herrn“, zusammen mit dem Besuch der Weisen aus dem Morgenland beim Kind in der Krippe sowie der Teilnahme Jesu bei der Hochzeit von Kana. Worum geht es heute? Nicht die Notwendigkeit einer Taufe war für Jesus gegeben, sondern er wollte sich den Menschen offenbaren. Eben darum reihte er sich ein in die Schar der Sünder, die zu Johannes kamen, der sie im Jordan taufte. Obwohl er der Sohn Gottes war und als einziger ohne Sünde hinzutreten konnte, wollte auch er sich in Solidarität mit den Menschen von Johannes taufen lassen. Jesus ließ es nicht zu, dass ihm Johannes dies verwehrte. Es sollte auf diese Weise der Wille des Vaters erfüllt werden. Als Jesus aber untergetaucht wurde, öffnete sich der Himmel: Der Heilige Geist kam in Gestalt einer Taube herab, und die Stimme das Vaters war zu hören: „Du bist mein geliebter Sohn. An dir habe ich Gefallen gefunden.“ Genau hier geschieht die Ablöse des Alten durch das Neue: Gott bezeugt seinen Sohn, den er in die Welt gesandt hat, als Retter und Messias. Die Menschen sollen sich ihm zuwenden und an ihn glauben, damit sie gerettet werden und ins Reich Gottes eintreten dürfen. - Lesen Sie mehr in der Predigt am Fest der Taufe des Herrn!
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09.01.2004 13:17:56
Liturgisches Standardwerk über Messgewänder
Karen Stolleis: Messgewänder aus deutschen Kirchenschätzen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Geschichte, Form und Material. 139 Seiten, 56 hervorragende Farbabb., 40 Schnittzeichnungen, Glossar, 17 x 24 cm, Leineneinband, Schutzumschlag (Verlag Schnell + Steiner) Das Buch beschreibt die Entwicklung der Messkleidung in Deutschland an Hand einer Kette von Beispielen, die vom Mittelalter bis in die Gegenwart reicht. Seit dem Standardwerk von Joseph Braun SJ am Beginn des 20. Jahrhunderts haben Denkmalpflege und Museumsarbeit eine Fülle von neuem Material ans Licht gebracht. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht die Kasel. Einbezogen werden auch Dalmatik und Tunicella. Bestell-Nr. 5276 || EUR 44,90 Bestelladresse: VzF Deutsches Liturgisches Institut, Postfach 2628, 54216 Trier Fon 0651.9480850 Fax 0651.9480833, www.liturgie.de , e-mail: dli@liturgie.de.
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09.01.2004 13:12:23
Initiativkreis St. Pölten verteidigt Bischof Krenn
Zu der aktuellen Medienberichterstattung über angebliche Probleme mit unserem Diözesanbischof Kurt Krenn gibt der Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Diözese St. Pölten folgende Stellungnahme ab:
Wir führen diese neuerliche Kampagne gegen unseren verehrten Diözesanbischof auf eine innerkirchliche Intrige zurück, deren Ursache nicht in der Person oder in einem Fehlverhalten unseres Bischofs zu suchen ist, sondern in entgegengesetzten Vorstellungen über Glaube und Kirche. Es gibt in der katholischen Kirche Österreichs Personen, denen die Treue unseres Bischofs zu Papst und kirchlichem Lehramt ein Dorn im Auge ist. Diese Gegner unseres Bischofs wollen oder können nicht verstehen, daß es in erster Linie die Aufgabe der Kirche ist, den Menschen Jesus Christus als „den Weg, die Wahrheit und das Leben“ zu verkünden. Und sie wollen daher auch nicht akzeptieren, daß Bischof Krenn diese Aufgabe ernst nimmt! Ausgerechnet in der sich so seriös gebenden Tageszeitung „Die Presse“ wurde die Kampagne gegen Bischof Krenn eingeleitet. Dabei hat man vermutlich die Gutmütigkeit von Bischof Krenn ins Kalkül gezogen, der noch nie gegen eine Zeitung oder ein anderes Medium gerichtlich vorgegangen ist, nicht bei unrichtigen Tatsachenbehauptungen und nicht bei persönlichen Verunglimpfungen. In diesem Lichte muß man die Behauptungen sehen, die über das Priesterseminar in St. Pölten in die Welt gesetzt werden. Besonders traurig stimmt uns die Rolle, die Weihbischof Fasching in diesem Zusammenhang spielt. Wie wir erfahren haben, hat unser Diözesanbischof seinen Weihbischof beauftragt, den Gerüchten über Vorkommnisse im Priesterseminar nachzugehen und diese zu überprüfen. Weil diese Überprüfung keine Bestätigung dieser Gerüchte gebracht hat, dürfte Weihbischof Fasching eine Art „Flucht nach vorne“ angetreten haben, was den Verdacht nährt, daß er selbst oder ihm nahe stehende Kreise hinter diesen Gerüchten stehen. So hat er sich in einem Presse-Interview gegen die pastorale Linie des Diözesanbischofs gestellt, was mit dem Amt eines Generalvikars schwer vereinbar sein dürfte. Seit der Amtsübernahme von Bischof Krenn ist in unserer Diözese sehr viel Gutes geschehen, gerade auch durch Ansiedlung des Mutterhauses der Kongregation „Servi Jesu et Mariae“ in Blindenmarkt, und durch verschiedene andere pastorale Initiativen. Wir richten daher an den Heiligen Vater, an den Präfekten der Bischofskongregation, Seine Eminenz Giovanni Battista Card. Re und an den Hochwürdigsten Herrn Apostolischen Nuntius in Österreich die Bitte, unseren verehrten Diözesanbischof Krenn uneingeschränkt in seinem Amt zu belassen.
Für den Initiativkreis zeichnen: Rechtsanwalt Dr. Alfons Adam, Prinzessin Veronika zu Fürstenberg, Hofrat DI Kurt Hojas, Johann Hollaus, Mag. Peter Pitzinger, Rechtsanwalt Dr. Michael Schwarz, Dozent Dr. Josef Spindelböck, Prof. Dr. Michael Stickelbroeck.
Kontakt: Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Diözese St. Pölten, 3040 Neulengbach, Rathausplatz 108, Telefon 02772.52 844, Telefax 02772.54 690, e-mail: kath.Initiativkreis@gmx.at.
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08.01.2004 17:49:07
Solidaritätserklärung mit Bischof Krenn
Die "Vereinigung der Initiativkreise katholischer Laien und Priester im deutschen Sprachraum" und die Initiative "Pro Sancta Ecclesia"
* bekräftigen angesichts einer neuen Kampagne gegen Bischof Krenn, der sich nach Presseberichten auch einige Bischöfe angeschlossen haben, ihre Solidarität mit dem Bischof von St. Pölten.
* Sie unterstützen sein Engagement in der Öffentlichkeit, mit dem er auch bei Themen wie Gottesbezug in der Verfassung oder Islam unbeirrt die der katholischen Lehre entsprechenden Positionen vertritt.
* Sie verweisen auf die beispielhafte Priesterausbildung in seinem Diözesanseminar, das wesentlich mehr Seminaristen (42) und Neueintritte (19) zu verzeichnen hat als irgendeine andere der z.T. wesentlich größeren Diözesen Österreichs.
* Sie begrüßen die Förderung junger glaubenstreuer Ordensgemeinschaften wie der "Servi Jesu et Mariae" durch den Bischof von St. Pölten.
* Diese und viele andere Maßnahmen der jüngsten Zeit zeigen, dass Bischof Krenn mit großer Tatkraft und weit über das heute übliche Maß hinaus seine Diözese leitet. Damit entlarven sich die "gesundheitlichen Probleme", um deretwillen die Forderungen nach Rücktritt bzw. Einschränkung seiner Verantwortung erhoben werden, als vorgeschoben.
* Die "Vereinigung der Initiativkreise" und "Pro Sancta Ecclesia" appellieren deshalb an alle glaubenstreuen Katholiken, sich in Medien, gegenüber der österreichischen Bischofskonferenz und insbesondere bei der römischen Bischofskongregation (Kardinal Giovanni Battista Re, Piazza Pio XII., I-00120 Vatikanstadt; Fax 0039-06-6988-5303) dafür einzusetzen, dass Bischof Krenn seine segensreiche Arbeit in St. Pölten fortsetzen kann.

8. Jänner 2004; gez. Dr. Wolfgang Graf, Vorsitzender; gez. Dr. Felix Bentz, Geistl Rat Walter Lang, stellvertr. Vorsitzende; übermittelt durch:
Mag. Thomas Lintner (Medienbeauftragter); Tel.+Fax 0043-(0)2742-258845; E-mail: thomas.lintner@aon.at.
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08.01.2004 12:07:01
Bischof Krenn hält nichts von Gerüchten um seine "Entmachtung"
Die bürgerlich-liberale Zeitung "Die Presse" schreibt von Problemen in der Diözese St. Pölten und einer angeblichen "Teil-Entmachtung" Bischof Krenns durch einen Koadjutor. Gegenüber dem ORF maß der Bischof solchen Gerüchten keine große Bedeutung zu. Sogar Weihbischof Fasching, Generalvikar und "alter ego" des Bischofs, hätte sich laut "Presse" kritisch gegenüber der Linie von Bischof Krenn geäußert. WB Fasching erreicht am 24. Mai das 75. Lebensjahr. Zu diesem Zeitpunkt muss er laut Kirchenrecht Papst Johannes Paul II. seinen Rücktritt anbieten. - Über die möglichen Hintergründe dieser Vorwürfe schreibt kath.net unter dem Titel Kampagne gegen Priesterseminar und Bischof Krenn. Im kath.net - Interview stellt Subregens Rothe zur Situation im Priesterseminar fest: „Tatsache ist, dass der Aufnahme von Priesteramtskandidaten ein von der Kirche genau geregeltes Verfahren vorausgeht, in dem überprüft wird, ob der betreffende Bewerber über die menschlichen, sittlichen, geistlichen und intellektuellen Anlagen verfügt, um sich einem geistlichen Amt dauerhaft widmen zu können. Dieses Verfahren wird durch die Leitung des bischöflichen Priesterseminars in jedem einzelnen Fall sorgfältig durchgeführt und dokumentiert. Nachweislich wurden auch in St. Pölten Bewerber aufgrund mangelnder Eignung abgewiesen bzw. wenn sie sich später als nicht geeignet erwiesen hatten, wieder aus dem Seminar entlassen.“ Außerdem verneint er, daß es jemals "Geheimweihen" gegeben habe.
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07.01.2004 09:20:34
"Stunde der Barmherzigkeit" bei Amici di Dio
Die katholische Gemeinschaft „Amici di Dio“ lädt ab sofort jeden Freitag (ausgenommen: schulfreie Zeit) um 15.00 Uhr zur „Stunde der Barmherzigkeit“ in das Linzer JohannesZentrum. Dies berichtet kath.net. Anlass für diese Gebetseinladung sind die Botschaften der Hl. Faustyna, die 1937 von Christus die Weisung bekommen hat, die Sterbestunde Christi zu verehren. „So oft du die Uhr die dritte Stunde schlagen hörst, versenke dich ganz in Meine Barmherzigkeit, verherrliche und preise sie; rufe ihre Allmacht herab für die ganze Welt, besonders aber für die armen Sündern, denn jetzt steht sie für jede Seele weit geöffnet.“ (Tb 1572) „Amici di Dio“ ruft daher alle Katholiken auf, am besten täglich, besonders aber am Freitag die “Stunde der Barmherzigkeit“ zu begehen und in dieser Zeit den Kreuzweg und/oder den Barmherzigkeitsrosenkranz zu beten. In einer weiteren Botschaft von Faustyna heißt es wörtlich: „In dieser Stunde, versprach der Herr, kannst du alles für dich selbst und für andere erbitten. In dieser Stunde kam die Gnade für die Welt: Barmherzigkeit besiegte die Gerechtigkeit.“ (Tb. 1572).
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07.01.2004 09:19:16
Unterschriftenaktion gegen Auswüchse der Biomedizin
Mit einer Unterschriften-Sammlung gegen drohende Auswüchse in der Biomedizin hat die österreichische "Aktion Leben" begonnen. Die am Mittwoch präsentierte parlamentarische Bürgerinitiative mit dem Titel "Für Menschenwürde und gegen Experimente mit dem Leben" zielt nicht nur auf ein wirksames Klonverbot ab, sondern richtet sich auch gegen die Zulassung der sogenannten Präimplantationsdiagnistik (PID), also der genetischen Frühdiagnostik an künstlich erzeugten Embryonen zum Zweck der Selektion. Verlangt wird auch, die Forschung mit adulten Stammzellen zu fördern, anstatt die Forschung mit embryonalen Stammzellen zu erlauben. Die Unterschriften-Sammlung, die in der jüngsten Mitglieder-Zeitung der "Aktion Leben" auch von Kardinal Franz König unterstützt wird, läuft bis 15. Juni, damit die Unterschriften-Listen noch vor der parlamentarischen Sommerpause dem Nationalrat übergeben werden können. Der Wortlaut der Initiative und Unterschriftenlisten können auf der "Aktion Leben"-Website ( www.aktionleben.at ) heruntergeladen oder telefonisch unter der Rufnummer +43 (01) 5125221 angefordert werden.
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06.01.2004 16:50:56
The Passion - ein spirituelles Ereignis
(Die Tagespost) Eines der Kinoereignisse des Jahres: Mel Gibsons Darstellung des Leidens Christi ist mehr als ein Historienfilm. „The Passion of Christ“ ist Film gewordene Spiritualität. In den Vereinigten Staaten und in Kanda soll der Streifen am Aschermittwoch in die Kinos kommen. Wann „The Passion of Christ“ bei uns zu sehen sein wird, ist noch offen. Bilder, zumal bewegte, üben eine faszinierende Kraft auf den modernen Menschen aus. Was dem geschriebenen Wort oft nicht mehr gelingt, das erreicht das Medium Film: Es bannt den Blick des Zuschauers auf die Leinwand, fesselt seine Aufmerksamkeit und trifft sein Gemüt. Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn tragische Szenen dem Publikum im dunklen Kinosaal Tränen in die Augenwinkel steigen oder atemberaubende Stunts sie hörbar aufstöhnen lassen. Doch so rasch wie ein Bild auf das andere folgt, so schnell klingen auch diese emotionalen Regungen ab. Fällt der Vorhang und wird das Licht eingeschaltet, so drängen sich die vor kurzem noch ergriffenen Kinobesucher schon an den Ausgängen, um sich anderen Zerstreuungen zuzuwenden. Es gibt wenige Filme, die mehr sind als eine kurzweilige Unterhaltung; wenige Filme, die ihre Zuschauer verändern. Einer von ihnen ist Mel Gibsons Film „The Passion“ – ein cinematographisches Meisterwerk über die letzten 24 Stunden im Leben Jesu. - Lesen Sie mehr in der Filmrezension von Florian Kolfhaus in der katholischen Zeitung "Die Tagespost" (03.01.2004)!
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05.01.2004 12:16:28
Erscheinung des Herrn: Die Weisen begegnen dem Jesuskind
Wie reich und angesehen muss man sein, damit man hinzutreten darf zum Kind in der Krippe? Diese Frage können wir uns am Hochfest der Erscheinung des Herrn stellen, wenn wir der Weisen aus dem Morgenland gedenken, die den Weg zur Krippe fanden und die von der christlichen Überlieferung als „Heilige Drei Könige“ bezeichnet werden. Die Frage so zu stellen, heißt aber zugleich auch schon eine Antwort zu geben. Gerade im Zusammenhang mit dem Weihnachtsgeheimnis wird ja deutlich, dass es nicht von Besitz, Macht und Einfluss oder anderen irdischen Qualitäten abhängt, ob jemand dem Jesuskind begegnen darf oder nicht. Die ersten, die den Weg zur Krippe fanden, waren – man vergesse es nicht! – arme (!) Hirten vom Felde, denen die Engel die frohe Botschaft verkündet hatten. Wieso gerade sie ausgezeichnet wurden, bleibt ein Mysterium göttlicher Erwählung und Berufung. Gott selber, der König der Könige und Herr aller Herren, er der unendlich Reiche und Mächtige, wollte im Kind von Bethlehem arm und ohnmächtig vor uns erscheinen, damit wir uns einzig von der Macht seiner Liebe bezwingen ließen und nicht aus Angst vor seiner Größe in knechtischer Unterwürfigkeit zu vergehen drohten. Nun aber sind sie da – einige Tage nach Weihnachten –, die „heiligen drei Könige“. Auch sie haben es jetzt geschafft, zum Kind in der Krippe vorzudringen. Sie sind reich und bringen ihre Schätze mit zum Kind: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Zugleich aber sind sie gläubig und demütig, denn sie fallen nieder und beten Gott an, der als Mensch unter uns erschienen ist. - Lesen Sie mehr in der Predigt am Hochfest der Erscheinung des Herrn!
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03.01.2004 16:49:50
NÖ Pressehaus erwirbt Residenz-Verlag
(Kathpress) Der Salzburger "Residenz"-Verlag soll "wieder die erste Adresse für österreichische Autoren werden". Dieses Ziel formulierte der Verlagsleiter Buch des "Niederösterreichischen Pressehauses" (NÖP), Herwig Bitsche, in einem Interview mit der Freitagausgabe der "Salzburger Nachrichten" (SN). Das "Niederösterreichische Pressehaus" ist seit 1. Jänner neuer Eigentümer des "Residenz"-Verlages. Die einstmalige Glanzzeit des "Residenz"-Verlages habe Wolfgang Schaffler geprägt, stellte Bitsche fest. Schaffler habe österreichische Autoren wie Barbara Frischmuth, Peter Handke und Thomas Bernhard von deutschen Verlagen zurück nach Österreich geholt. "Das war eine großartige Leistung. Wenn es uns gelingt, auch nur annähernd an die Erfolge der Ära Schaffler anzuknüpfen, dann hätten wir für den Verlag viel erreicht. Mir ist schon klar, dass meine Ansage mutig ist", so Bitsche. Der "Residenz"-Verlag sei noch vor zehn Jahren ein bedeutender Verlag mit Schwerpunkt Literatur und daneben Büchern über Kunst und Kultur und Musik gewesen, mit einem Umsatz 2,9 Millionen Euro. Davon sei nur noch ein Bruchteil übrig. Der Verlag müsse daher zuerst "neuen Umsatz generieren", danach könne man "darüber nachdenken, wie wir einzelne Funktionen ausbauen". Bitsche versicherte, dass auch der neue Eigentümer "einen anspruchsvollen, kritischen Literaturverlag" will. Daneben könnten aber Sachbücher aufgebaut werden. Neben vorhandenen Themen wie Theater, Musik oder Garten seien auch kulturgeschichtliche, philosophische oder essayistische Bücher möglich. Außerdem könnte das Regionalprogramm - also Salzburg-Führer, Salzburg-Bildbände - forciert werden, "und wir hoffen, dass wir den Almanach für die Salzburger Festspiele weitermachen können". NÖP-Eigentümer sind die Diözese St. Pölten und der Pressverein der Diözese. "Die Diözese ist Mehrheitseigentümer, den Aufsichtsratsvorsitzenden und Herausgeber stellt der Pressverein", sagte Bitsche. Afsichtsratsvorsitzender und Herausgeber ist Prälat Josef Eichinger. "Er ist für alle unsere Publikationen inhaltlich letztverantwortlich. Er ist der Garant, dass das 'Niederösterreichische Pressehaus' eine unabhängige Linie vertreten kann", so Bitsche. Auf die Frage, ob Bischof Kurt Krenn Einfluss auf den Verlag nehme, antworte der Verlagsleiter mit einem Nein. "In den fünf Jahren, in denen ich den Verlag leite, hat es nie Einflussnahmen der Diözese gegeben. Und ich rechne damit auch in Zukunft nicht", sagte Bitsche. Die Diözese sei beteiligt "an einem erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen, das in erster Linie aus Zeitungs- und Zeitschriftenverlag und Druckerei besteht. So lange wir wirtschaftlich gut funktionieren, gibt es keine Notwendigkeit zur Beeinflussung". Für den "Residenz"-Verlag beginne nun "ein intensiver und langwieriger Prozess, in dem alle Beteiligten - vor allem Mitarbeiter und Autoren - miteinander beraten müssen, wie der Literaturverlag wieder erfolgreich wird". Vorerst werde der Verlag die Rechtsform einer GesmbH beibehalten. Er - Bitsche - werde Verlagsleiter für das "Niederösterreichische Pressehaus" und für den "Residenz"-Verlag sein. Für letzteren suchen man "einen Programmleiter, um das typische Residenz-Programm zu entwickeln". Am Standort Salzburg wolle man festhalten. "Salzburg ist ein attraktiver Standort für einen Verlag, sowohl für Autoren als auch für Mitarbeiter. Wenn wir hier selbständige Strukturen aufbauen und neue Mitarbeiter gewinnen wollen, ist das in Salzburg leichter als in St. Pölten", so Bitsche. Nicht unbedingt festhalten will Bitsche an der Adresse Gaisbergstraße. Das Haus sei "sehr groß und sehr teuer". Den Mietvertrag mit der Stadt Salzburg, der bis Ende 2004 läuft, habe man daher vorsorglich gekündigt, und man schaue sich nach Alternativen um. – Anmerkung (J.Sp.): Wenn der neue Eigentümer, die Diözese St. Pölten und deren Pressverein, einen Verlag übernimmt, so ist die Frage prinzipiell berechtigt, ob die inhaltlichen Ansprüche des katholischen Glaubens sich mit einem bestimmten Autorenprofil vereinbaren lassen. Wie zitiertes Interview zeigt, wird eine für beide Seiten zufrieden stellende Lösung offenbar für möglich gehalten. Ob sich das einlösen lässt, wird die Zukunft zeigen. Möge der guten Sache Erfolg beschieden sein!
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03.01.2004 07:33:59
Weihnachten und das Geschenk der Gotteskindschaft
Das Geheimnis von Weihnachten dauert fort: Dies gilt nicht nur für die Weihnachtszeit, die ja offiziell bis zum Fest der Taufe des Herrn dauert, sondern für die ganze Geschichte der Menschheit und für uns persönlich: für unsere Lebensgeschichte. Auch am 2. Sonntag nach Weihnachten wenden wir uns dem Großen zu, das Gottes Liebe für uns getan hat. Gott ist Mensch geworden: Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. Weihnachten bedeutet, dass Gott selber vor jedes „Minus“ unseres Lebens ein „Plus“ gesetzt hat. In Jesus Christus, dem menschgewordenen Sohn Gottes, ist unser Leben heil geworden, sind wir geheiligt, haben wir die heiligmachende Gnade empfangen. Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Was das bedeutet, können wir hier auf Erden nur erahnen; wir werden es in der himmlischen Herrlichkeit, die Gott uns schenken will, einmal begreifen. - Lesen Sie mehr in der Predigt am 2. Sonntag nach Weihnachten!
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02.01.2004 18:43:22
Innsbrucker Bischof Scheuer traf mit Innenminister Strasser zusammen
Am Freitag haben sich in Innsbruck Innenminister Ernst Strasser (ÖVP) und Bischof Manfred Scheuer getroffen. Nicht um Positionen und Forderungen sei es gegangen, sondern um einen Meinungs- und Informationsaustausch. In dem einstündigen Gespräch waren beide sichtlich um ein gutes Arbeitsklima bemüht. Das betonten am Nachmittag sowohl der Bischof als auch der Innenminister. Die Initiative für das Gespräch war vom Minister ausgegangen. Einen konkreten Wunsch hatte Bischof Manfred Scheuer: Ein Frühwarnsystem, damit sich Hilfsorganisationen mittelfristig auf Veränderungen besser einstellen könnten. Wenn die unterschiedlichen Aufgaben der Exekutive bzw. des Innenministeriums und der Hilfsorganisationen immer wieder zu Spannungen führten, sei das ganz normal, meinte Minister Ernst Strasser. - Lesen Sie mehr im Bericht von ORF Tirol!
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02.01.2004 18:41:07
St. Pöltner Dommusik mit neuem Internetauftritt
Die verschiedenen Ensembles des St. Pöltner Dommusikvereins, vom Schülerchor über das Jugendensemble und die Domkantorei bis hin zu Choralschola, Domchor und Domorchester präsentieren sich seit kurzem auch im world-wide-web. Beschreibungen der Domorgel, des „Klangraumes Dom“, eine Bildergalerie sowie das aktuelle Programm und Hörbeispiele geben Einblick in die Kirchenmusik an der St. Pöltner Kathedrale. - Hier die URL: http://dommusik.kirche.at
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01.01.2004 18:31:41
Kardinal Schönborn in Neujahrsansprache für Gottesbezug in Verfassung
In der traditionellen TV-Ansprache am Silvestertag sprach der Wiener Erzbischof die neue Verfassung an: Wenn Grundwerte wie Menschenwürde, Freiheit und soziale Partnerschaft in der neuen Verfassung einen "guten und festen Platz" bekommen, ist auch die Nennung Gottes im Vorwort sinnvoll. - Lesen Sie mehr im ausführlichen Bericht von stephanscom.at!
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31.12.2003 20:23:44
Neujahr - Hochfest der Gottesmutter Maria
Am 1. Januar feiert die Kirche den letzten Tag der Weihnachtsoktav. An diesem Tag wurde dem Jesuskind nach jüdischem Brauch der Name gegeben. Außerdem ist Weltfriedenstag, und vor allem: Wir feiern das Hochfest der Gottesmutter Maria. Wer nämlich das Kind ehrt, muss auch die Mutter ehren. Wer sich zu Jesus, ihrem Sohn bekennt, darf auch die Würde und Ehre der Mutter eines solchen Sohnes nicht verschweigen. Mit vollem Recht wird die heilige Jungfrau Maria von der Kirche als Gottesmutter verehrt. Sie hat ja den geboren, der wahrer Gott und wahrer Mensch ist. Er ist Gott von Ewigkeit, und er ist Mensch geworden in der Zeit aus der Jungfrau Maria. Sie durfte ihm das Leben schenken und auf einzigartige Weise dabei mitwirken, dass der Sohn Gottes als Mensch aus ihr geboren wurde. - Lesen Sie mehr in der Predigt am Hochfest der Gottesmutter Maria! Unter folgendem Link finden Sie die Botschaft von Papst Johannes Paul II. zur Feier des Weltfriedenstages. - Die Silvesterpedigt von Bischof Kurt Krenn finden Sie hier. - Wir wünschen Ihnen von Herzen ein gesegnetes Neues Jahr 2004!
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29.12.2003 05:42:40
Liturgisches Direktorium 2004
Die meisten Diözesen veröffentlichen ein sog. "Liturgisches Direktorium" für das jeweilige Kalender- oder Kirchenjahr. In diesem offiziellen liturgischen Leitfaden ist die genaue Ordnung des jeweils gültigen kirchlichen Kalenders angeführt und werden die liturgischen Vorgaben und Auswahlmöglichkeiten für die Feier der heiligen Messe sowie des Stundengebetes aufgezeigt. An dieser Stelle verweisen wir auf die online zugänglichen Direktorien 2004 der Diözese Graz-Seckau sowie des Bistums Augsburg. Ein Direktorium für den "alten" Ritus bietet "Una Voce Deutschland". Die Texte sind jeweils im PDF-Format und können mit dem Programm Acrobat Reader gelesen werden.
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