| | 06.05.2011 21:49:18 | | Jesus liebt seine Mutter Maria | (stjosef.at/predigten) In welcher Beziehung stand Jesus zu seiner Mutter? Diese Frage wollen wir uns am heutigen Muttertag stellen. Wir sind ja dankbar, dass es die Frauen und Mütter gibt. Und wenn Gott selber den Menschen als Mann und Frau erschaffen hat, dann stellt gerade die Mutterschaft für viele Frauen eine besondere Aufgabe und Berufung dar, in der sie die Unterstützung der Väter und Kinder brauchen. Auch Jesus, der Sohn Gottes, wollte als Mensch von einer menschlichen Mutter empfangen und geboren werden. Die Jungfrau Maria sagte im Glauben Ja zu ihrer Berufung als Gottesmutter. „Mir geschehe, wie du es gesagt hast“, antwortete sie dem Engel, der ihr verkündete, dass sie den Erlöser empfangen und gebären sollte. 30 Jahre lebte unser Herr Jesus Christus in der Verborgenheit des Hauses von Nazareth, und nach dem Tempelbesuch des zwölfjährigen Jesus, als ihn Maria und Josef plötzlich nicht mehr fanden, heißt es, dass er sich anschließend wieder mit ihnen nach Hause begab. Freilich mussten Maria, seine Mutter, und Josef, sein Pflegevater, lernen und akzeptieren, dass Jesus vor allem seinem himmlischen Vater gehorsam sein wollte. Aber er erwies auch seiner Mutter Maria und dem väterlichen Beschützer Josef den gebührenden Respekt und zeigte ihnen seine ganze Liebe. „Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen“ (Lk 2,51). Lesen Sie die Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit (Muttertag) in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 04.05.2011 22:49:59 | | Papst Benedikt über das rechte Verständnis der Religionsfreiheit | (kath.net/as) Am 04.05.2011 veröffentlichte der Vatikan die Botschaft Papst Benedikts XVI. an die Päpstliche Akademie für Sozialwissenschaften anlässlich deren Vollversammlung. Vom 29. April bis zum 3. Mai hatten sich die Mitglieder der Akademie mit dem Thema „Universale Rechte in einer diversifizierten Welt. Das Problem der Religionsfreiheit“ beschäftigt. Experten verschiedener Disziplinen (Rechtswissenschaften, Soziologie, Politikwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften) setzten sich mit den neuen geopolitischen Szenarien, den ideologischen und kulturellen Herausforderungen sowie mit der wachsenden Gefahr von Verletzungen der Religionsfreiheit auseinander. Die echte Religionsfreiheit gestatte es dem Menschen, sich voll zu verwirklichen und auf diese Weise zum Gemeinwohl der Gesellschaft beizutragen, so Benedikt XVI. in seinem Schreiben an die Akademie. Die Wurzeln der christlichen Kultur im Westen seien nach wie vor tiefgehend. Dabei handle es sich um eine Kultur, die der Religionsfreiheit Leben und Raum gegeben habe und fortfahre, die verfassungsmäßig garantierte Religions- und Kultfreiheit zu nähren. Das Streben nach Wahrheit und Sinn sowie die Offenheit für die Transzendenz seien zutiefst in die Natur des Menschen eingeschrieben. Der Papst erinnerte daran, dass der Begriff der „libertas religionis“ vom Tertullian geprägt worden sei (vgl. Apologeticum 24,6). Tertullian habe unterstrichen, dass Gott in Freiheit verehrt werden müsse und es im Wesen der Religion liege, keinen Zwang zu gestatten: „nec religionis est cogere religionem“ (Ad Scapulam 2,2), Da der Mensch die Fähigkeit zu einer freien persönlichen Entscheidung in der Wahrheit besitze und da Gott vom Menschen eine freie Antwort erwarte, „muss das Recht auf Religionsfreiheit als eines der Rechte gesehen werden, das der grundlegenden Würde eines jeden Menschen eingeboren ist“. Doch auch diese fundamentalen Menschenrechte seien wieder wie zur Zeit der systematischen Verweigerung unter den atheistischen Regimes des 20. Jahrhunderts von Tendenzen und Ideologien bedroht, "die die freie religiöse Ausdrucksform verhindern wollen", mahnt der Papst. Folglich müsse die Herausforderung der Verteidigung und Förderung des Rechtes auf Religions- und Kultfreiheit erneut in unseren Tagen angenommen werden. Jeder Staat habe natürlich das souveräne Recht, seine Gesetzgebung zu erlassen und verschiedene Haltungen gegenüber der Religion im Gesetz zum Ausdruck zu bringen. So gebe es einige Staaten, die eine breite Religionsfreiheit „in unserem Verständnis des Begriffs“ zuließen, während andere diese aus einer Vielzahl von Gründen beschränkten, wobei ein Misstrauen gegenüber der Religion eingeschlossen sein könne. Aus diesem Grund höre der Heilige Stuhl nicht auf, die Anerkennung des fundamentalen Rechts der Religionsfreiheit seitens aller Staaten einzufordern und diese dazu aufzurufen, die religiösen Minderheiten zu respektieren und, wenn notwendig, zu schützen: „Obwohl die Minderheiten an einen anderen Glauben als den der Mehrheit gebunden sind, streben sie danach, in Frieden mit ihren Mitbürgern zu leben und zum Wohl aller voll am zivilen und politischen Leben der Nation teilzunehmen“. | | |    |
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| | 04.05.2011 22:41:47 | | Die Tötung Osama bin Ladens - ein möglicherweise trügerischer Erfolg | (die-tagespost.de) Im Interview mit der Zeitung "Die Tagespost" nimmt der Moraltheologe Josef Spindelböck Stellung zu den aktuellen Ereignissen der Tötung Osama bin Ladens durch Spezialeinheiten der USA: "Ob die von speziellen Einheiten der USA durchgeführte Beseitigung bin Ladens wirklich eine Notwehrhandlung war, die ursprünglich nicht als Tötung intendiert war (wie behauptet wird), oder ob man gezielt ein Killerkommando auf ihn angesetzt hat, ist eine Frage der Fakten, die der Moraltheologe nicht beantworten kann. Es hätte aber das Ziel sein müssen, Osama bin Laden einem rechtsstaatlichen Verfahren zuzuführen, sei es in den USA oder anderswo, am besten beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag." Abschließend kommentiert er: "Die Rechtsstaatlichkeit, möglichst im internationalen Rahmen, ist jedenfalls anzuzielen, auch wenn der Weg dorthin mühsam ist. Realistischerweise wird es weiterhin vorkommen, dass man politische Gegner – unter denen es echte Kriminelle geben kann – auch im bewaffneten Kampf eliminiert. Gerechtfertigt wäre dies nur als Aktion der Notwehr unter strengen Kriterien, wie es ja etwa im Katechismus unter Nummer 2309 steht: 'Der Schaden, der der Nation oder der Völkergemeinschaft durch den Angreifer zugefügt wird, muss sicher feststehen, schwerwiegend und von Dauer sein. Alle anderen Mittel, dem Schaden ein Ende zu machen, müssen sich als undurchführbar oder wirkungslos erwiesen haben. Es muss ernsthafte Aussicht auf Erfolg bestehen. Der Gebrauch von Waffen darf nicht Schäden und Wirren mit sich bringen, die schlimmer sind als das zu beseitigende Übel. Beim Urteil darüber, ob diese Bedingung erfüllt ist, ist sorgfältig auf die gewaltige Zerstörungskraft der modernen Waffen zu achten.' Wie man Tyrannis und Unfreiheit auf Dauer wirklich überwindet, hat uns der selige Johannes Paul II. gezeigt: Letztlich wird es immer die Kraft der Wahrheit und des Rechtes sein, die gegenüber Unrecht und Gewalt siegt, nicht die Kraft der Waffen. Ja, wir dürfen mit Blick auf den auferstandenen Christus sagen: Die Liebe ist stärker als Sünde und Tod und siegt über das Böse!" Lesen Sie das Interview im vollen Wortlaut! | | |    |
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| | 03.05.2011 16:10:24 | | St. Pölten: Auftakt zur Woche für das Leben | (presse.kirche.at) „Das Leben ist uns aufgegeben, daraus etwas zu machen“, sagte Bischof DDr. Klaus Küng beim Pressegespräch am 3. Mai zum Auftakt der Woche für das Leben in der Diözese St. Pölten. Er wies auf den „untrennbaren Zusammenhang zwischen Liebe zur Familie und Liebe zum Leben“ hin. So wird zum Auftakt der „Woche für das Leben“, die bis Ende Juni in möglichst vielen Pfarren begangen werden soll, ein „Fest der Familie“ am 7. Mai im Wallfahrtsort Maria Langegg im Dunkelsteinerwald durchgeführt. In Maria Langegg wird es am Samstag, dem 7. Mai ab 9 Uhr eine buntes Programm, speziell auch für Kinder geben, und um 10 Uhr einen Vortrag unter dem Thema „Zum Leben befreit – Heilung der Familiengeschichte“ vom Zisterzienserpater Dr. Bernhard Vosicky aus Heiligenkreuz. Am Nachmittag gibt es ebenfalls ein Kinderprogramm, ab 13.45 Uhr verschiedene Gesprächsgruppen und um 16 Uhr eine abschließende Hl. Messe mit Familiensegnung mit Diözesanbischof DDr. Klaus Küng. Bis Ende Juni soll dann in möglichst vielen Pfarren die „Woche für das Leben“ begangen werden. Im vergangenen Jahr, als diese Woche erstamals in St. Pölten begangen wurde, haben bereits 42 Pfarren mitgewirkt. „Ich bin zuversichtlich, dass es dieses Jahr mehr werden“, sagte der Bischof. Die verschiedenen Veranstaltungen seien meist „sehr auf die Pfarre bezogen“, erklärte die Leiterin des Bereiches Familie, Dr. Doris Kloimstein. Eine funktionierende Familie sei der beste Schutz für das Leben insgesamt, wies der Bischof hin. Er warnte vor den Versuchungen des Menschen, alles selbst in die Hand nehmen zu wollen. Das Leben sei uns vielmehr „aufgegeben, daraus etwas zu machen“ betonte er. Die Woche des Lebens entspreche auch einer wichtigen Einsicht aller, die sich mit der Frage des Lebens befassen. Denn gerade die Fragen um das Leben führen zu dem hin, was der Mensch eigentlich sei. Stefan Lebesmühlbacher von der Initiative Christlicher Familien (ICF) wies auf die Ziele der Initiative hin, die „jungen Menschen Mut“ machen will, „die Ehe als Kern der Zelle Familie zu wählen“. Gerade in der Spannung von Sehnsucht nach einer guten Familie und der Realität brauchen junge Familien neuen Mut. Die Würde des Menschen „vom Augenblick seiner Zeugung bis zu seinem natürlichen Tod“ unterstrich der für Familien und Lebensschutz zuständige Bischofsvikar Dr. Helmut Prader. Das Menschsein sei unabhängig, ob jemand in der Blüte seines Lebens stehe, ob er schwer krank, behindert oder dem Tode nahe sei oder noch nicht einmal das Licht der Welt erblickt habe. Die Aktion „Woche für das Leben“ möchte besonders auf die Würde eines jeden Einzelnen hinweisen „und jenen eine Stimme geben, die in der Gesellschaft kaum oder gar nicht gehört werden“. Familienbesteuerung und Familienwahlrecht Auf einen „Wertewandel“ im Bewusstsein der Familien, sich nicht jedem Konsumdruck zu unterwerfen setzt Doris Kloimstein vom „Bereich Familie“ der Diözese. Bischofsvikar Helmut Prader betonte, dass ein gelingendes Familienleben auch im Interesse des Staates liege. Er regte neue Überlegungen in Richtung Familienbesteuerung nach dem Modell wie in Frankreich sowie ein neues Familienwahlrecht an. Auch Bischof Klaus Küng forderte ein „Umdenken in der Politik“ sowohl auf europäischer Ebene wie auch in Österreich selbst. Für eine gesunde Entwicklung der Gesellschaft sei eine gesunde Entwicklung der Familie eine ganz große Bedeutung. Für die Woche für das Leben hat der „Bereich Familie“ Behelfe für die Pfarren aufgelegt. Dazu gehören Unterlagen für Segensgottesdienste und Familienmessen sowie zahlreiche weitere Angebote. http://familie.dsp.at/ | | |    |
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| | 03.05.2011 16:08:06 | | Seliger Johannes Paul II. endgültig im Petersdom beigesetzt | (kathpress.at) Der Sarg mit den sterblichen Überresten von Papst Johannes Paul II. ist am Montagabend in der St.-Sebastians-Kapelle des Petersdoms endgültig beigesetzt worden. Zum Abschluss der Seligsprechungsfeierlichkeiten wurde der dreifache Sarg in einer kurzen Zeremonie unter dem Altar der zweiten Kapelle im rechten Seitenschiff der Vatikan-Basilika bestattet. Zuvor waren mehrere Hunderttausend Gläubige an dem vor dem Papstaltar aufgestellten Katafalk defiliert. Die Bestattung wurde nach Angaben des vatikanischen Presseamtes durch Angestellte der vatikanischen Dombauhütte vorgenommen. Geleitet wurde die Zeremonie vom Erzpriester der Basilika, Kardinal Angelo Comastri. Nachdem der Sarg in den Platz unter dem Altar eingefügt war, wurde er mit einer großen Marmorplatte verschlossen. Sie trägt die Aufschrift "Beatus Ioannes Paulus PP. II" (Seliger Papst Johannes Paul II.). An der Zeremonie nahmen mehrere Kurienkardinäle teil. Auch die beiden früheren Privatsekretäre des neuen Seligen, der Krakauer Erzbischof Kardinal Stanislaw Dziwisz und der Lemberger lateinische Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki, beteten Abschnitte der Liturgie. Anwesend waren auch der Postulator des Seligsprechungsverfahrens, der in Rom tätige polnische Prälat Slobomir Oder, und die Haushälterin und Krankenschwester von Johannes Paul II., die polnische Ordensfrau Tobiana. | | |    |
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| | 03.05.2011 16:06:16 | | Republik Österreich ehrt Leiterin des L'Osservatore Romano | (kathpress.at) Astrid Haas (57), seit drei Jahren Leiterin der deutschsprachigen Ausgabe der Vatikanzeitung "L'Osservatore Romano", ist von der Republik Österreich mit dem Berufstitel "Professorin" ausgezeichnet worden. Wie erst jetzt bekannt wurde, erhielt die aus Tirol stammende Journalistin von Botschafter Alfons Kloss die Urkunde bei einer Feierstunde in der österreichischen Vatikanbotschaft am vergangenen Donnerstag. Haas ist die erste Frau in der mittlerweile 150-jährigen Geschichte des "Osservatore", die einer Ausgabe der in insgesamt sieben Sprachen erscheinenden Zeitung vorsteht. Bischof Egon Kapellari, der innerhalb der österreichischen Bischofskonferenz für den Medienbereich zuständig ist, würdigte in einer Ansprache das Wirken der Österreicherin in diesem wichtigen Medienbereich der Weltkirche. Unter den Festgästen befanden sich u.a. der frühere Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat, der Chefredakteur der Vatikanzeitung, Giovanni Maria Vian, sowie der langjährige österreichische Bundesratspräsident Herbert Schambeck. Astrid Haas stammt aus Steinach am Brenner und lebt seit 1976 in Rom. Sie arbeitete zunächst an der österreichischen Botschaft, bis sie im Jahr 1980 zum "Osservatore" wechselte. Neben der italienischsprachigen Tagesausgabe erscheint die Vatikanzeitung in Wochenausgaben auf Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Portugiesisch. Daneben gibt es auch eine polnischsprachige Monatsausgabe. (Homepage: www.osservatore-romano.de ) | | |    |
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| | 01.05.2011 13:40:22 | | Seliger Johannes Paul II., bitte für uns! | (kathpress.at) Papst Johannes Paul II. ist offiziell als Seliger der katholischen Kirche anerkannt. Sein Nachfolger Benedikt XVI. erhob ihn am Sonntagvormittag bei einer Festmesse auf dem Petersplatz zur Ehre der Altäre. "Der Diener Gottes Johannes Paul II., Papst, darf ab sofort Seliger genannt werden", sagte Benedikt XVI. in der feierlichen Proklamationsformel zu Beginn des Seligsprechungsgottesdienstes. Als Festtag bestimmte er nach den Normen des Kirchenrechts den 22. Oktober, den Jahrestag des Amtsantritts des Wojtyla-Papstes im Jahr 1978. Zuvor hatte Roms Kardinalvikar Agostino Vallini den Papst nochmals um die Seligsprechung des polnischen Papstes gebeten und dessen Lebenslauf verlesen. Unter dem tosenden Applaus der mehreren Hunderttausend Teilnehmer auf dem Petersplatz und in der Via della Conciliazione, die Fahnen und Bilder Johannes Pauls II. schwenkten, wurde dann das Bild des neuen Seligen an der Fassade des Petersdoms enthüllt. Es zeigt eine Aufnahme des neuen Seligen aus dem Jahr 1995. Im Anschluss wurde eine Blutreliquie des neuen Seligen in einem wertvollen Behälter zum Papstaltar gebracht. Getragen wurde sie von der polnischen Schwester Tobiana, die Johannes Paul II. viele Jahre lang als Haushälterin und Krankenschwester betreute, sowie von der französischen Ordensfrau Marie Simon-Pierre Normand. Ihre medizinisch nicht erklärliche Heilung von der Parkinson-Krankheit war vom Vatikan als "Wunder" auf Fürsprache von Johannes Paul II. anerkannt worden. Das Blut war in der letzten Lebensphase des Wojtyla-Papstes von den Ärzten für den Fall einer eventuellen Transfusion abgenommen, dann aber nicht mehr benutzt worden. Zur Zeremonie trug Benedikt XVI. Paramente seines Vorgängers. Sowohl das Messgewand wie auch die Mitra waren häufig von Johannes Paul II. bei liturgischen Feiern benutzt worden. Außerdem feierte er die Messe mit dem Kelch des neuen Seligen. Konzelebranten bei der Festmesse waren neben den anwesenden Kardinälen auch die beiden Privatsekretäre des Wojtyla-Papstes: Stanislaw Dziwisz, heute Kardinal in Krakau, und Mieczyslaw Mokrzycki, der Erzbischof von Lemberg. | | |    |
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| | 30.04.2011 16:28:42 | | Hommage an Johannes Paul II. | (vatican.va) Zur Seligsprechung von Johannes Paul II. hat der Vatikan eine eigene Webseite erstellt (www.giovannipaoloii.va): eine Hommage an diesen Papst, die an den Tagen um den 1. Mai einige der bedeutendsten Momente seines Lebens und seines Pontifikats Revue passieren lässt. Die Webseite macht sich vor allem die Ausdruckskraft und Unmittelbarkeit des Bildmaterials zunutze: 500 Fotos, 30 Videos und 400 Bildunterschriften in sechs verschiedenen Sprachen – insgesamt 2.400 von Johannes Paul II. geprägte Aussprüche! Die „Höhepunkte seines Pontifikats“ sind nach Themen geordnet (z.B. Kinder, Jugend, Wahl, Attentat, Jubiläum, usw.). Jedes Thema ist in Form eines Buches dargestellt, dessen Seiten umgeblättert werden können. Unter jedem Bild steht ein von Johannes Paul II. geprägter Satz. Die den Pontifikatsjahren gewidmete Sektion besteht ausschließlich aus Videos. Eine der Sektionen ist den Gebeten Papst Wojtylas gewidmet. Dank der auf der Webseite verfügbaren Live-Streams können die Pilger die gesamten Seligsprechungsfeierlichkeiten live miterleben. Die Webseite eignet sich für jede Art von Technologie: PC, Laptop, mobile Geräte, Smartphone, iPhone, iPad, usw. Das stellt zwar eine große technologische Herausforderung dar, ermöglicht aber auch eine maximale Nutzbarkeit: die Pilger können überall und mit jedem Gerät auf die Seite zugreifen, sich an den Tagen der Seligsprechung von den Bildern und Worten des seligen Johannes Paul II. begleiten lassen – und sozusagen mit ihm beten. An dem Projekt sind außer dem Vatikanischen Internetbüro und der Direktion für Telekommunikation noch viele andere vatikanische Institutionen beteiligt: der Foto-Service des Osservatore Romano, der sein Fotoarchiv zur Verfügung gestellt hat (es gibt Millionen Fotos von Papst Wojtyla!), Radio Vatikan und das Vatikanische Fernsehzentrum (für das vorhandene Video-Material), das Amt für die Liturgischen Feiern des Papstes, die Vatikanische Verlagsbuchhandlung (für das Römische Triptychon, das eine eigene Sektion einnimmt), das Presseamt des Heiligen Stuhls und der Päpstliche Rat für die sozialen Kommunikationsmittel, das Römische Pilgerwerk und die Kongregation für die Evangelisierung der Völker. Link: www.giovannipaoloii.va | | |    |
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| | 29.04.2011 22:07:45 | | Was Petrus uns gesagt hat | (news.stjosef.at) Am 1. Mai 2011 wird Papst Johannes Paul II. selig gesprochen - zur Freude vieler Katholiken, die diesen großen Papst schätzen und lieben gelernt haben. Im Verlag St. Josef ist weiterhin ein Büchlein erhältlich, das alle Ansprachen beim Papstbesuch in Österreich dokumentiert. Es ist auch die Abnahme größerer Stückzahlen möglich (Sonderpreis vereinbaren auf Anfrage bei verlag@stjosef.at). Hier die Titelangabe: Was Petrus uns gesagt hat. Der dritte Pastoralbesuch von Papst Johannes Paul II. in Österreich vom 19.- 21. Juni 1998 vollständige Dokumentation aller Begrüßungen, Reden, Predigten und Ansprachen im Wortlaut mit Rückblick auf die Pastoralbesuche von 1983 und 1988 Taschenbuchformat (20 x 11 cm), 140 Seiten, gebunden, 15 Bilder ISBN: 978-3-901853-01-2 EUR 6,00 http://verlag.stjosef.at | | |    |
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| | 29.04.2011 22:05:28 | | Papstgrab in Grotten des Petersdoms geöffnet | (kathpress.at) Das Grab von Papst Johannes Paul II. in den Grotten des Petersdoms ist am Freitagmorgen geöffnet und der dreifache Sarg herausgenommen worden. Bis zur Seligsprechungsmesse am Sonntagmorgen bleibe er in unmittelbarer Nähe des Petrusgrabs in der Unterkirche von St. Peter ausgestellt, teilte Vatikansprecher P. Federico Lombardi am Freitag mit. Dann wird er zur Verehrung durch die Gläubigen in die Basilika gebracht, bevor er voraussichtlich am kommenden Montagabend seinen endgültigen Platz im Altar der San-Sebastiano-Kapelle des Petersdoms findet. An der Öffnungszeremonie des Grabes nahmen neben dem Erzpriester des Petersdoms, Kardinal Angelo Comastri, auch Kardinalsstaatssekretär Tarcisio Bertone sowie der frühere Privatsekretär von Johannes Paul II., Kardinal Stanislaw Dziwisz, teil. Der Sarg habe sich in gutem Zustand befunden, jedoch einige Spuren der Zeit aufgewiesen, so Lombardi. Nach Gebeten sei er auf eine Stafette gelegt und vor das Petrusgrab gebracht worden. An der Zeremonie nahmen auch Schwester Tobiana, die langjährige Haushälterin und Krankenpflegerin des polnischen Papstes, sein Kammerdiener Angelo Gugel sowie Vertreter der Gendarmerie und der Schweizergarde teil. Die Marmorplatte, die das bisherige Grab des neuen Seligen in den Grotten des Petersdoms bedeckte, soll demnächst nach Krakau in die neue Johannes-Paul-II.-Kirche gebracht werden, teilte Lombardi mit. Johannes Paul II. war nach seinem Tod am 2. April 2005 in einem dreifachen Sarg beigesetzt worden. Der Leichnam wurde in einen Holzsarg gelegt, der bei der Totemesse auf den Stufen des Petersdoms ausgestellt war. Dieser wurde dann in einen Zinnsarg gelegt, der wiederum in einem weiteren Holzsarg eingeschlossen wurde. Nach der Seligsprechung werden die sterblichen Überreste von Johannes Paul II. in diesem nicht geöffneten dreifachen Sarg in die Sebastianskapelle neben der Pieta Michelangelos übergeführt. Link: Kathpress-Themenpaket zur Seligsprechung von Johannes Paul II. | | |    |
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| | 29.04.2011 22:01:59 | | Johannes Paul II. - Apostel der göttlichen Barmherzigkeit | | (stjosef.at/predigten) An diesem 1. Mai 2011, dem Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, wird der am 2. April 2005 verstorbene Papst Johannes Paul II. durch seinen Nachfolger Benedikt XVI. in Rom selig gesprochen. Die Kirche anerkennt damit, dass der Verstorbene durch sein christliches Leben ein herausragendes Vorbild war und im Himmel als Fürbitter bei Gott angerufen werden darf. Johannes Paul II. ist selig bei Gott nicht deshalb, weil er auf Erden Papst war, sondern weil er in seinem Leben die christlichen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Gottes- und Nächstenliebe auf beispielhafte Weise gelebt hat. Nicht nur ein Papst, sondern jeder Christ ist zur Heiligkeit berufen! - Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag der Osterzeit im Wortlaut! | | |    |
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| | 28.04.2011 20:37:46 | | Liebe und Verantwortung von Karol Wojtyla | | (news.stjosef.at) Servus TV brachte in der Sendung "LiteraTOUR" ein Gespräch von Thomas Rottenberg mit Prof. Josef Spindelböck über das Buch "Liebe und Verantwortung" von Karol Wojtyla (Johannes Paul II.). Josef Spindelböck hat das ethische Werk Karol Wojtylas über den Sinngehalt der ehelichen Liebe mit dem Titel "Liebe und Verantwortung" neu herausgegeben. Ein zentrales Anliegen des damaligen Bischofs von Krakau war die Förderung der christlichen Berufung in Ehe und Familie. - Link zur Aufzeichnung der Sendung (als Video abrufbar). Bestellung des Buches direkt beim Verlag St. Josef http://verlag.stjosef.at oder in jeder Buchhandlung! | | |    |
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| | 28.04.2011 20:33:01 | | Der Vorgeschmack des Himmels | (radiovatikan.de) In seiner Katechese bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch deutete Papst Benedikt XVI. noch einmal die Bedeutung des Osterfestes für das Leben der Christen: „Die Auferstehung Christi soll der Anfang eines Lebens sein, das nicht mehr der Vergänglichkeit der Zeit unterworfen, sondern in die Ewigkeit Gottes eingetaucht ist. Das Irdische in der Form des ungezügelten Verlangens nach materiellen Gütern und der Egoismus als Wurzel jeder Sünde sollen sterben. Wer Ostern feiert, erhält Geschmack am Himmlischen.“ Der Apostel Paulus charakterisiere das Leben dieses neuen Christen durch die Eigenschaften aufrichtiges Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Geduld, Vergebung und vor allem das Band der Liebe. Diese drückten sich im alltäglichen Leben des Christen aus. „Als Christen glauben wir fest daran, dass die Auferstehung Jesu den Menschen innerlich neu macht, ohne ihn aus dieser Welt heraus zu nehmen, in die er hineingestellt ist, für die er Verantwortung trägt. In ihr müssen wir die österlichen Zeugen sein, die mit der Gnade Christi an Gott erinnern und gemäß der Logik Gottes und der Logik der Liebe handeln. Ostern ist ein Geschenk, das im Glauben immer mehr anzunehmen ist. Dann wird das Licht der Auferstehung die Welt durchdringen und als Botschaft der Wahrheit und des Lebens zu allen Menschen kommen. Die beglückende Erfahrung, die uns der auferstandene Herr an Ostern geschenkt hat, können wir nicht für uns selbst behalten. Wir müssen sie als Hoffnung weitergeben, wo Hoffnungslosigkeit ist, als Freude, wo Traurigkeit herrscht, als Leben, wo Tod ist. Dazu schenke uns der Herr seine Gnade. - Euch allen eine gesegnete Osterzeit.“ | | |    |
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| | 28.04.2011 20:31:54 | | Ohne Sonntagsmesse verflacht das religiöse Leben | (presse.kirche.at) „Ohne Sonntag und ohne regelmäßige Teilnahme an der heiligen Messe verflacht das Leben und verliert die tragende Grundlage“, betonte Bischof Klaus Küng in der Predigt am Ostersonntag, dem 24. April im Dom zu St. Pölten. Der Mensch laufe dabei Gefahr, das Wesentliche aus dem Blick zu verlieren. Der Bischof wies hin, dass Christen gerade in einer weitgehend säkularisierten Gesellschaft der regelmäßigen Begegnung mit dem Auferstandenen bedürfen. Heute habe man zwar „keine Verfolgungen, aber in einer weitgehend säkularisierten Gesellschaft ist es offenbar gar nicht so einfach, einer an sich klar gebotenen Glaubenspraxis treu zu bleiben“, wies der Bischof auf die sinkende Zahl der sonntäglichen Gottesdienstbesucher hin. Der Druck der Umgebung, nicht zur Messe zu gehen, sei gerade für junge Menschen groß. Oft fehle auch das Vorbild der Eltern und der Rückhalt in der Familie, vor allem aber der innere Zugang, bedauerte der Bischof. Christen haben von Anfang an die die Auferstehung als das wichtigste Ereignis im Leben des Herrn und im eigenen Leben betrachtet, sagte der Bischof. So geben gerade die Christen der ersten Jahrhunderte Zeugnis, wie wichtig ihnen das „Brotbrechen“ gewesen war. Einigen habe es sogar das Leben gekostet, weil sie nicht bereit waren, vom Sonntagsgottesdienst abzulassen. Man solle vielmehr dankbar sein, so der Bischof, dass Jesus die Eucharistie geschenkt habe. Man soll auf dieser Grundlage aufbauen, um „österliche Menschen“ zu werden „mit einer gut begründeten, großen Hoffnung im Herzen“, sagte Bischof Klaus. Eine große Liebe zum Sonntag und eine bewusste Pflege des Sonntags, in dessen Mitte die Feier der Eucharistie stehe, sei ein Wesenszug des Christen, wies der Bischof hin. Denn der Christ bedürfe der regelmäßigen Begegnung mit Christus, dem Auferstandenen. Link: Bischofspredigt im Wortlaut. | | |    |
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| | 26.04.2011 15:47:08 | | Der Mensch - kein Zufallsprodukt der Evolution | (religion.orf.at) Papst Benedikt XVI. hat in der Osternacht die Verantwortung der Menschen für die Schöpfung bekräftigt. Der Mensch sei kein Zufallsprodukt der Evolution am Rand des Alls. Sonst wäre sein Leben sinnlos oder gar eine Störung der Natur, sagte der Papst in seiner Predigt am Samstagabend im Petersdom. Während der Messe spendete der Papst sechs Personen das Taufsakrament, darunter einem Schweizer, einer Russin und einer Chinesin. Die Welt sei Produkt der schöpferischen Vernunft Gottes, sagte der Papst. Am Anfang aller Dinge habe nicht das Unvernünftige oder das Unfreie gestanden. Ursprung aller Dinge sei vielmehr "die schöpferische Vernunft, die Liebe, die Freiheit", hob der Papst hervor. Die Frage, ob es einen "Primat der Unvernunft oder der Vernunft" gebe, sei für die Gläubigen durch die Schöpfungstat Gottes beantwortet. Allerdings missbrauche der Mensch mitunter die Vernunft und die Freiheit, sagte der Papst. Das "Schöpfungswidrige" ziehe sich wie ein "dicker dunkler Strich" durch das Universum und das Wesen des Menschen. Aber trotz dieses Widerspruchs blieben die Schöpfung und das Leben als solche gut, "weil am Anfang die gute Vernunft, die schöpferische Liebe Gottes steht". Die junge Kirche habe anstelle des Sabbats, der den Ruhetag nach der Schöpfung bildete, den Sonntag als Tag der Auferstehung Christi in ihren Mittelpunkt gerückt. Durch die Auferstehung von den Toten habe sich eine "neue Weise des Lebens, eine neue Dimension der Schöpfung eröffnet", hob der Papst hervor. Der Sonntag sei damit "auf neue Weise zum Schöpfungstag, zum Tag der neuen Schöpfung geworden". Die Kirche feiere ihn, "weil nun vom Auferstandenen her endgültig gilt, dass die Vernunft stärker ist als die Unvernunft, die Wahrheit stärker als die Lüge, die Liebe stärker als der Tod". Wörtlich sagte der Papst in seiner Predigt: "Es ist nicht so, dass in dem sich ausdehnenden Universum am Ende in irgendeinem kleinen Winkel des Alls zufällig auch eine Art von Lebewesen entstand, die denken kann und versuchen kann, Vernunft in der Schöpfung zu finden oder in sie hineinzubringen. Wäre der Mensch nur ein solches Zufallsprodukt der Evolution irgendwo am Rand des Alls, dann wäre sein Leben sinnlos oder gar eine Störung der Natur." | | |    |
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| | 26.04.2011 15:45:09 | | Einladung zu Tagung auf Schloss Triebenbach | (news.stjosef.at) Am 28. Mai 2011 findet auf Schloss Triebenbach (Laufen bei Freilassung) eine Tagung zum Thema statt: "Umkehr und Erneuerung - Lösungsansätze für Wege aus den Krisen unserer Zeit". Die Veranstalter schreiben in ihrer Einladung: "Wir leben in einer Zeit sich beschleunigender Abläufe - wir erleben in immer kürzeren Abständen Finanzkrisen , einschneidende wirtschaftliche Veränderungen, Katastrophen, bewaffnete Konflikte - täglich werden wir mit Kriminalität, Korruptions- und Missbrauchsfällen, Gewalt in den unterschiedlichsten Formen konfrontiert. Die Bewältigung dieser Probleme, die es nicht nur in anderen Ländern sondern auch bei uns gibt, bereitet zunehmend Schwierigkeiten. Wir brauchen Orientierung für unser ganz persönliches Handeln, die Demut Hilfe anzunehmen, insbesonders Gottes Hilfe. Die neu errichtete Akademie Schloss Triebenbach hat es sich zu einem ihrer Ziele gemacht, diese brennenden Fragen unserer Zeit aufzugreifen, zu analysieren und aus den verschiedensten wissenschaftlichen Perspektiven, aber auch aus persönlich - menschlicher Sicht zu behandeln und Möglichkeiten aufzuzeigen wie wir einzeln und gemeinsam diesen Phänomenen begegnen können, wie wir aus Krisen lernen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können, eine lebenswerte Welt und ein friedliches Zusammenleben zu gestalten. Dieser Intention folgend bieten wir aktuell ein anspruchsvolles Symposium mit vier hochkarätigen Wissenschaftlern, die auch mit beiden Beinen am Boden der Wirklichkeit stehen an, um Krisenbewältigungsstrategien aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und gemeinsam an realistischen Lösungsansätze zu arbeiten." Als Veranstalter im Namen der Akademie zeichnen verantwortlich Dr. Alexander Norman-Audenhove und Dr. Rudolf Logothetti. Als Referenten sind vorgesehen: Josef Spindelböck, Tilman Rüsch, Bernhard Hofer und Clemens Sedmak. Nähere Informationen zu Programm und Anmeldung unter diesem Link. | | |    |
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| | 25.04.2011 15:44:45 | | Abtbenediktion in Heiligenkreuz | (kathpress.at) Als "hoffnungsvolle junge Klostergemeinschaft" hat Kardinal Christoph Schönborn am Ostermontag bei der Weihe des neuen Abtes Maximilian Heim das Zisterzienserstift Heiligenkreuz gewürdigt. Der Wiener Erzbischof feierte das Pontifikalamt in der Stiftskirche, bei dem der römische Zisterzienser-Generalabt Mauro-Giuseppe Lepori die Abtweihe erteilte. P. Heim war am 10. Februar als Nachfolger von P. Gregor Henckel-Donnersmarck zum 68. Abt des 1133 gegründeten Zisterzienserklosters im Wienerwald gewählt worden. An der Feier nahmen der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, elf Bischöfen sowie 31 Äbte und Äbtissinnen teil. Unter ihnen war der Bamberger Erzbischof und Bischof der bayerischen Heimatdiözese Heims, Ludwig Schick. Stift Heiligenkreuz erlebe heute eine "kaum je dagewesenen Blütezeit", so Schönborn: "Heiligenkreuz ist eine Freude. Mit Dankbarkeit ist zu sehen, wie die Entwicklung der letzten Jahre geradezu zu einem Boom geführt hat, was Nachwuchs und Philosophisch-Theologische Hochschule betrifft". An den Abt gewandt betonte der Kardinal, um mit Jesus Lehrer und Vater sein zu können, müsse er in die Schule des Meisters gegangen sein: "Wenn er andere führen soll, dann darf er nie vergessen, dass er selber ein Suchender war und bleibt". Der Abt solle immer das Wort Gottes "ergründen, meditieren, auslegen, anwenden". Der Wiener Erzbischof erinnerte zugleich an die von Papst Benedikt XVI. auch bei seinem Besuch in Heiligenkreuz 2007 betonte Grundregel des Zweiten Vatikanischen Konzils: "Die Heilige Schrift ist in dem Geist auszulegen, in dem sie auch geschrieben wurde". Die Tradition der "lectio", des aufmerksamen Hinhörens auf die Bibel, gehöre zu den Wesenselementen des monastischen Lebens. Benedikt XVI. habe aber auch darauf verwiesen, dass die Liturgie, der Gottesdienst, immer Vorrang haben müsse. In jedem Kloster bestehe aber auch die Gefahr, dass der Ritus die Oberhand gewinnt, der Streit um den Ritus könne Klöster spalten. Daher müsse immer bewusst bleiben, dass es um "Christus, sein Wort und sein Opfer" geht, alles andere sei Hinführung zu dieser Mitte, betonte Kardinal Schönborn. Eindringlich erinnerte der Wiener Erzbischof an die Seelsorgsaufgabe der Klöster. Die Klöster seien von Anfang an "Missionszentren" gewesen: "Die Mönche ziehen sich in die Einöde zurück - und werden so anziehend". Heiligenkreuz sei ein "Missionszentrum", für das er als Bischof nur dankbar sein könne - auch im Hinblick auf die alte Tradition der Stiftspfarren, so Schönborn. In einem Vorgriff auf seinen Hirtenbrief zur Weiterführung von "Apostelgeschichte 2010", der am 15. Mai veröffentlicht wird, betonte der Wiener Erzbischof, dass die Orden wegweisend sein können in der Entwicklung der Pfarren. Der Weg führe heute vom josephinischen "Pfarramt" zu "christlichen Gemeinschaften" rund um geistliche Zentren. Vor dem Gottesdienst fand ein geistliches Vorprogramm statt für die mehr als 1.000 Gäste - davon allein mehr als 800 angemeldete - statt. Der neue Abt ist 49 Jahre alt und stammt aus Kronach in Bayern. Er studierte an der Hochschule in Heiligenkreuz. Bis jetzt war er Prior und Professor an der stiftseigenen Hochschule. Seit wenigen Tagen hat Abt Heim die österreichische Staatsbürgerschaft. | | |    |
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| | 24.04.2011 20:11:10 | | Mit Jesus auf dem Weg | (stjosef.at/predigten) Auf dem Weg nach Emmaus begegnen zwei Jünger Jesus, und sie erkennen ihn nicht. Sie sind völlig niedergeschlagen und mutlos, da Jesus am Kreuz gestorben ist. Doch während des Gesprächs mit Jesus ändert sich ihre Grundstimmung: Sie gewinnen Zuversicht und sehen gewisse Geschehnisse aus dem Leben Jesu in neuem Licht. Jesus erklärt ihnen nämlich aus der Heiligen Schrift des Alten Testaments den Heilsplan Gottes mit seinem Messias, der leiden musste und von den Toten auferstanden ist. Und dann beim österlichen Mahl wird ihnen plötzlich klar: Es ist Jesus, der bei ihnen ist und die ganze Zeit schon mit ihnen gesprochen hat. Dann entzieht er sich ihren Blicken; sie aber sind voll Freude, kehren zurück nach Jerusalem und berichten den übrigen Jüngern: Jesus lebt! Er ist wahrhaft auferstanden! Lesen Sie die Predigt zum Ostermontag in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 24.04.2011 16:58:41 | | Die Osterbotschaft des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. | (kath.net) „Wie im Frühling die Strahlen der Sonne die Knospen an den Zweigen der Bäume sprießen und aufbrechen lassen, so verleiht der Strahl, der aus der Auferstehung Christi hervorgeht, Kraft und Sinn jeder christlichen Hoffnung, jeder Erwartung, jeder Sehnsucht und jeder Vorhaben. Deshalb freut sich heute der ganze Kosmos, der in den Frühling der Menschheit einbezogen ist, die sich zum Sprachrohr des stummen Lobgesanges der Schöpfung macht. Das österliche Halleluja, das in der auf Erden pilgernden Kirche widerhallt, drückt den stillen Jubel des Universums aus und besonders das Verlangen einer jeden menschlichen Seele, die aufrichtig auf Gott hin offen ist, ja, die sich seiner unendlichen Güte, Schönheit und Wahrheit bewusst ist“: Mit diesen Worten wandte sich Papst Benedikt XVI. nach dem feierlichen Ostergottesdienst zum Segen „für die Stadt und den Erdkreis“ von der Benediktionsloggia der Petersbasilika aus an die rund 100.000 Pilger und Besucher auf dem Petersplatz und auf der ganzen Welt. In 65 Sprachen brachte der Papst dann seine Ostergrüße zum Ausdruck. Benedikt XVI. teilte seine Botschaft „Urbi et Orbi“ in zwei Teile. Zunächst bot der Papst eine Zusammenfassung des Schlusskapitels seines zweiten Buches über Jesus, indem er erklärte: „Die Auferstehung Christi ist nicht das Ergebnis von Spekulation oder mystischer Erfahrung: Es ist ein Geschehen, das gewiss die Geschichte überschreitet, sich aber zu einem exakten Zeitpunkt der Geschichte zuträgt und in ihr eine unauslöschliche Prägung hinterlässt. Das Licht, das die am Grab Jesu aufgestellten Wachen blendete, hat Zeit und Raum durchdrungen. Es ist ein anderes, ein göttliches Licht, das die Finsternis des Todes zerrissen und in die Welt den Glanz Gottes gebracht hat, den Glanz der Wahrheit und des Guten“. Die Auferstehung, so der Papst, sei ein Ereignis in der Geschichte, das über die Geschichte hinausgehe. Im zweiten Teil der Botschaft betonte der Papst die Notwendigkeit, das Erlösungsgeschehen in der heutigen Welt wirklich werden zu lassen: „Er ist gestorben auch wegen unserer Sünden heute, und er ist auferstanden für die Erlösung unserer heutigen Geschichte. Deshalb soll meine Botschaft alle erreichen und als Verheißung besonders den Völkern und Gemeinschaften gelten, die gerade eine Zeit schweren Leids durchmachen, damit der auferstandene Christus ihnen den Weg der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens öffne“. Benedikt XVI. betete für das Heilige Land, die Waffenruhe in Libyen, für die von Unruhen geschüttelten Länder Nordafrikas und des Nahen Ostens, die Vertriebenen und Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern, den Frieden und die Aussöhnung in der Elfenbeinküste sowie für Japan und die anderen Länder, die in den vergangenen Monaten durch Naturkatastrophen heimgesucht wurden. „Liebe Brüder und Schwestern! Der auferstandene Christus geht uns voran dem neuen Himmel und der neuen Erde entgegen (Offb 21,1), in denen wir alle endlich als eine einzige Familie, als Söhne und Töchter desselben Vaters leben werden. Er ist bei uns bis zum Ende der Zeiten. Lasst uns in dieser verwundeten Welt hinter Ihm hergehen und das Halleluja singen. In unserem Herzen sind Freude und Schmerz, auf unserem Gesicht Lächeln und Tränen. Das ist unsere irdische Wirklichkeit. Aber Christus ist auferstanden, er lebt und geht mit uns. Deshalb wollen wir singen und treu unserem Auftrag in dieser Welt mit dem Blick auf den Himmel gerichtet weitergehen.“ Link: Ansprache im Wortlaut. | | |    |
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| | 23.04.2011 11:53:16 | | Kard. Schönborn: Die Auferstehung Christi ist kein Mythos, sondern Wirklichkeit! | (kathpress.at) Kardinal Christoph Schönborn hat sich gegen theologische Deutungen der Auferstehung als bloß "symbolisch" gewendet. Jahrelang sei künftigen Religionslehrern und interessierten Laien erklärt worden, "dass es für den Glauben unerheblich sei, ob es ein leeres Grab (Jesu) gab oder nicht, dass der Glaube an die Auferstehung Jesu nicht infrage gestellt wäre, wenn die Gebeine Jesu gefunden würden". Ein solcher "Osterglaube" könne kaum Trost bedeuten oder Freude wecken: "Er ist ein Etikettenschwindel", so der Wiener Erzbischof in einem Beitrag für die Karsamstagausgabe der "Tiroler Tageszeitung" und der "Oberösterreichischen Nachrichten". Wer dieser symbolischen Interpretation anhänge, "traut sich nicht, offen zu sagen, dass man eine leibliche Auferstehung Jesu nicht glauben kann oder will". Ihn habe "die intellektuelle Unredlichkeit dieser Verschleierung immer empört", erklärte Schönborn. Sie sei auch historisch gesehen ein "Unfug". Der Kardinal wies auf den großen Wiener Judaisten Kurt Schubert hin, der in bester Kenntnis des Judentums zur Zeit Jesu gemeint hatte, die Botschaft von der Auferstehung Jesu hätte sich in Jerusalem keinen Tag halten können, wäre Jesu Grab nicht tatsächlich leer gewesen. War das Grab leer - was historisch unbestritten ist, gibt es laut Schönborn nur zwei Möglichkeiten: "Entweder der Leichnam Jesu ist verschleppt und anderswo verscharrt worden - oder Jesus ist von den Toten auferstanden, das Grab ist leer und er lebt." Der Satz aus dem Neuen Testament "Er ist nicht da!" zwinge nicht zum Glauben an die leibliche Auferstehung Jesu, so Schönborn. "Sie nötigt nur zur Ehrlichkeit, nicht von 'Auferstehung Jesu' zu reden, wenn man nicht die wirkliche, leibliche Auferstehung Jesu vertritt." Dass sich der "Zeitgeist" mit dem Glauben an die leibliche Auferstehung schwertut, ist - wie der Kardinal hinwies - nichts Neues. Schon Augustinus sagte im 4. Jahrhundert, der christliche Glaube stoße in keinem Punkt auf mehr Widerspruch als in Bezug auf die Auferstehung des Fleisches. Ein "Weiterleben nach dem Tod" nähmen zwar alle Religionen und die meisten Menschen an, nicht aber die "Auferstehung des Fleisches". Diese christliche Hoffnung wurzelt nach den Worten Schönborns im "jüdischen Glauben, dass der ganze Mensch von Gott geschaffen ist, Leib und Seele, und dass er deshalb auch als ganzer für das ewige Leben bestimmt ist". - Link: Kommentar im Wortlaut (Salzburger Nachrichten). | | |    |
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| | 23.04.2011 11:50:10 | | Jesus Christus als Sieger über den Tod | (stjosef.at/predigten) Das Licht der Osterkerze, die am Osterfeuer entzündet wird, verkündet uns: Ein einziger – nämlich Jesus – hat den Tod besiegt. Der Sohn Gottes wurde Mensch und ist für uns am Kreuz gestorben. Am dritten Tage aber ist er auferstanden von den Toten! Er hat uns alle erlöst, sodass wir uns nicht mehr fürchten müssen. Denn Jesus Christus hat uns Menschen durch seinen Tod und seine Auferstehung vom Tod befreit und das Leben bei Gott geschenkt. - Lesen Sie die Predigt zur Osternacht im Wortlaut! Im neuen Jugendkatechismus „YOUCAT“, der unter der Verantwortung von Kardinal Schönborn als Projekt der Mitarbeit von Experten mit vielen jungen Menschen entstanden ist, wird die Frage gestellt: „Kann man Christ sein, ohne an die Auferstehung Christi zu glauben?“ Und die Antwort ist ein klares „Nein.“ Denn, wie der Apostel Paulus sagt (1 Kor 15,14): „Ist Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos.“ Mit dem Glauben an die wirkliche Auferstehung Jesu Christi von den Toten steht und fällt unser christliches Leben. - Lesen Sie die Predigt zum Ostersonntag! | | |    |
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| | 22.04.2011 10:19:30 | | Die Einheit der Christen muss sichtbar werden | (kath.net) Der Glaube fordert Liebe. In seiner Predigt zur Abendmahlsmesse in der Päpstlichen Lateranbasilika betonte Papst Benedikt XVI. die Bitte um ein Einheit, mit der sich Christus an seine Jünger gewandt hatte. Die Einheit der Christen könne nur sein, wenn die Christen mit ihm, mit Jesus, inwendig geeint sind: „Glaube und Liebe zu Jesus, Glaube an sein Einssein mit dem Vater und Öffnungen in die Einheit mit ihm hinein sind wesentlich. Demnach ist diese Einheit nichts bloß Innerliches, nichts bloß Mystisches. Sie muss sichtbar werden, so sichtbar, dass sie für die Welt den Beweis für Jesu Sendung vom Vater her bildet“. „Der heilige Gregor der Große hat in einer seiner Homilien gefragt: Was sind das für Leute, die ohne hochzeitliches Gewand kommen? Worin besteht dieses Kleid und wie erwirbt man es? Seine Antwort lautet: Die da herbeigerufen sind und kommen, haben irgendwie Glauben. Der Glaube ist es, der ihnen die Tür auftut. Aber ihnen fehlt das hochzeitliche Gewand der Liebe. Wer den Glauben nicht als Liebe lebt, ist nicht für die Hochzeit bereitet und wird hinausgewiesen. Zur eucharistischen Gemeinschaft gehört der Glaube, aber zum Glauben gehört die Liebe, sonst ist er auch als Glaube tot.“ Mit der Eucharistie entstehe die Kirche: „Wir alle essen dasselbe Brot, empfangen den gleichen Leib des Herrn, und das bedeutet: Er öffnet uns, jeden über sich selbst hinaus. Er macht uns untereinander eins. Eucharistie ist Geheimnis innerster Nähe und Gemeinschaft jedes einzelnen mit dem Herrn. Und sie ist zugleich sichtbare Einigung aller untereinander. Eucharistie ist Sakrament der Einheit. Sie reicht ins trinitarische Geheimnis hinein, und so stiftet sie zugleich sichtbare Einheit. Sagen wir es noch einmal: Sie ist persönlichste Begegnung mit dem Herrn und ist doch nie bloß ein Akt individueller Frömmigkeit. Wir feiern sie notwendig miteinander. In jeder Gemeinde ist der Herr ganz. Aber in allen Gemeinden ist er nur einer“. - Lesen Sie noch mehr auf kath.net; dort findet sich auch der Wortlaut der päpstlichen Homilie! | | |    |
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| | 22.04.2011 10:17:14 | | Liebe, die bis zum Tode geht | (stjosef.at/predigten) Der Karfreitag erinnert uns an das Erlösungsopfer des Herrn am Kreuz, an das Geheimnis seiner liebenden Hingabe für uns Menschen gemäß dem Willen des Vaters. Der Sohn Gottes ist Mensch geworden, um alles Menschliche mit uns zu teilen. Er hat mit seinem Leib und seiner Seele alle Not und allen Schmerz auf sich genommen, als er dem Tode ausgeliefert wurde. Am Ölberg empfand Jesus wirkliche Todesangst; als Mensch musste er sich dazu durchringen, den Willen des Vaters anzunehmen. Dennoch war er ganz entschlossen, sein Leben hinzugeben als Opfergabe der Liebe. Lesen Sie die Homilie zum Karfreitag in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 21.04.2011 13:39:14 | | Die Hingabe der Liebe im Opfer der heiligen Eucharistie | (stjosef.at/predigten) In der „Messe vom Letzten Abendmahl“ gedenken wir der Einsetzung des Priestertums und der Heiligen Eucharistie durch unseren Herrn Jesus Christus. Er hat uns im Sakrament des Altares das Gedächtnis seiner Liebe hinterlassen. Ja, wir können noch mehr sagen: Der menschgewordene Sohn Gottes hat sich uns selbst ganz geschenkt und sich uns zur Speise gegeben unter den Gestalten von Brot und Wein! Viele Menschen – auch gläubige Christen – sind sich dessen überhaupt nicht oder doch zu wenig bewusst, was uns Gott geschenkt hat. Manche meinen, in der heiligen Messe gehe es nur um „ein Stück Brot“, das miteinander geteilt wird. Wenn man nur das Äußere sieht, dann urteilt man hier nicht richtig. Der Augenschein genügt nicht; wichtig ist der Blick des Glaubens. Und der Glaube lehrt uns: Gott selbst gibt sich uns zur Speise in der heiligen Eucharistie. In der heiligen Kommunion werden wir ganz eins mit Jesus Christus; wir empfangen seinen Leib und sein Blut und werden tiefer eingegliedert in den mystischen Leib Christi, der die Kirche ist. Lesen Sie die Homilie zur Messe vom Letzten Abendmahl (Gründonnerstag) im Wortlaut! | | |    |
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| | 20.04.2011 20:46:24 | | Liturgie der Drei Österlichen Tage aus Rom | (ewtn.de) Der katholische TV-Sender www.ewtn.de bietet folgende Live-Übertragungen aus Rom mit dem deutschen Kommentar von Radio Vatikan: Gründonnerstag, 21.04.2011, 9.30 – 11.30 Uhr Chrisam-Messe mit Papst Benedikt XVI. Live-Übertragung aus dem Petersdom in Rom Gründonnerstag, 21.04.2011, 17.30 – 20.00 Uhr Abendmahlsmesse mit Papst Benedikt XVI. Live-Übertragung aus der Lateran-Basilika in Rom Karfreitag, 22.04.2011, 17.00 – 19.30 Uhr Feier der Passion des Herrn mit Papst Benedikt XVI. Live-Übertragung aus dem Petersdom in Rom Karfreitag, 22.04.2011, 21.15 – 23.30 Uhr Kreuzweg mit Papst Benedikt XVI. Live-Übertragung aus dem Kolosseum, Rom Samstag, 23.04.2011, 21.00 – 24.00 Uhr Feier der Osternacht mit Papst Benedikt XVI. Live-Übertragung aus dem Petersdom in Rom (Wh. Sonntag, 24.04.2011, 2.00– 4.30 Uhr) Ostersonntag, 24.04.2011, 10.15 – 12.00 Uhr Hl. Ostermesse mit Papst Benedikt XVI. Live-Übertragung vom Petersplatz in Rom (Wh. 19.00– 20.30 Uhr) Ostersonntag, 24.04.2011, 12.00 – 13.00 Uhr Papst Benedikt XVI. spendet den Segen ‚Urbi et Orbi’ Live-Übertragung vom Petersplatz (Wh. 21.00– 22.00 Uhr, Montag, 25.04.2011, 4.00 – 5.00 Uhr) Die meisten Termine werden auch von www.k-tv.at sowie von www.radiomaria.at übertragen! | | |    |
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| | 20.04.2011 20:43:05 | | Bischof Küng: Auf Christus blicken und nicht dem Mainstream folgen! | (kathpress.at) Wer Gott zur "Randfigur" in seinem Leben macht, begeht den gleichen Fehler wie die Menschen vor der Kopernikanischen Wende, die meinten, die Sonne drehe sich um die Erde. Das sagte der St. Pöltner Bischof Klaus Küng am Mittwoch bei der Chrisammesse im Dom der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Ebenso falsch sei es, so zu tun, als könne man "selbst festlegen, was gut oder böse ist, welche Lebensweise in Ordnung ist und welche nicht". Auch die Kirche könne nicht "nach Belieben alles ändern, je nach regierendem Mainstream", warnte der Bischof vor allzu bereitwilligen Anpassungen an den Zeitgeist. Jesus selbst sei einen unbequemen Weg gegangen, manche hätten von seiner Nachfolge abgelassen, als ihnen seiner Rede als zu "hart" erschien, erinnerte Küng. Für heutige Priester und Christen bedeute das: "Wir sollten nicht traurig sein, wenn wir manchmal angegriffen werden, weil wir das Evangelium so verkündet haben, wie es die Kirche tun soll" oder wenn klar und deutlich auf die für den Sakramentenempfang erforderlichen Voraussetzungen hingewiesen werde. Eine von Verbundenheit mit Jesus getragene seelsorgliche Arbeit wird laut Küng "Frucht bringen, wenn wir aushalten und treu sind". Wenn wie zuletzt Missbräuche in der Kirche ans Licht kommen, ist laut Küng "nur eine Schlussfolgerung sinnvoll: Möglichst rasch tun, was uns möglich ist, um die Lage zu verbessern, und uns um ein heiligmäßiges Leben bemühen mit der Hilfe des Herrn." Es habe schon viele Tiefpunkte im Laufe der Kirchengeschichte gegeben, erinnerte der St. Pöltner Bischof. "Alle wurden überwunden." In der Chrisammesse werden die Heiligen Öle - Chrisam, Katechumenenöl und Krankenöl - geweiht, die während des Jahres in Kirchengemeinden bei den Sakramenten Taufe, Firmung und Priesterweihe, aber auch bei der Weihe eines Altars, einer Kirche oder anderen liturgischen Handlungen benötigt werden. Ein weiteres Charakteristikum der meist vom ganzen Diözesanklerus gefeierten Chrisammesse ist das jährliche Gedächtnis der Weihe der anwesenden Priester und Diakone. Die Predigt von Bischof Küng ist demnächst online lesbar unter http://www.dsp.at/bischoefe/kueng/predigten.php | | |    |
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| | 19.04.2011 20:40:10 | | Neue Homepage von Maria Dreieichen | (news.stjosef.at) Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Dreieichen hat ihre Homepage neu gestaltet. Verantwortlich für den Inhalt sind Dechant KR Mag. P. Ambros Pammer OSB, Wallfahrtspfarrer von Maria Dreieichen, sowie KR lic. theol. P. Robert Bösner OSB, Wallfahrtsrektor von Maria Dreieichen. Unter der Rubrik "Maria im Kreise der Apostel" bietet P. Robert Überlegungen zum sog. Fatima-Gebet des Rosenkranzes an. Mit der betreffenden Abhandlung "möchte der Verfasser auf jenes Fürbittgebet Mariens hinweisen, das sie am 13. Juli 1917 - nach der sogenannten Höllenvision - den Seherkindern lehrte, und von dem sie wollte, dass sie es nach jedem Rosenkranz - Gesätzchen beten." P. Robert versucht, die Linien des Heilshandelns Gottes in der menschlichen Geschichte nachzuzeichnen, die auch dann sichtbar sind, wenn es sich menschlich gesprochen um Katastrophen und Unglücksfälle handelt. Das besondere Vertrauen auf die Fürbitte der Gottesmutter Maria leitet ihn in seiner von grundlegender Hoffnung auf das Heil getragenen Interpretation! Direkter Link zum Text ; Link zur Wallfahrtshomepage: http://www.maria-dreieichen.at | | |    |
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| | 19.04.2011 20:30:51 | | L'Osservatore Romano gratis im Internet | (zenit.org) Ab dem heutigen Dienstag stellt sie zu Beginn des 7. Pontifikatsjahres von Benedikt XVI. wesentliche Inhalte online. Bis zum 31. August soll die Nutzung kostenlos sein, von da an hofft die Zeitung auf Internet-Abonnenten. Neben der italienischen Ausgabe werden die anderen Sprachversionen nach und nach erstellt werden, beginnend mit der Englischen. Die erste Ausgabe des „Osservatore Romano“ erschien am 1. Juli 1861 wenige Wochen nach der Proklamation des „Königreichs Italien“ am 17. März desselben Jahres. Sie umfasste zunächst vier Seiten. Zu Beginn hatte die Zeitung keinen offiziellen Sitz, die Redakteure trafen sich in der Druckerei, wo das Blatt hergestellt wurde. Seit 1862 ließ sich die Redaktion in dem „Palazzo Petri“ nieder. Die internationale politische Berichterstattung nahm in den ersten Jahrzehnten einen großen Raum ein. Sie bemühte sich um die sogenannte „Römische Frage“. Es wurden zunächst rein politische Fragen diskutiert, aber mehr und mehr verlegte sich der Schwerpunkt auf Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit politischer Handlungen und deren Konsequenzen auf das katholische religiöse Leben und auf die Moral der Gesellschaft. Leo XIII. erwarb schließlich die Rechte an der Zeitung und ab 1885 übergab ihr die große Verantwortung über den Heiligen Stuhl zu berichten. Seitdem gilt sie als die "halboffizielle" Stimme des Vatikans. Auf der neuen Homepage sind auch die Wochenausgaben in anderen Sprachen zunächst gratis online, darunter auch die deutschsprachige Ausgabe. Dasselbe gilt für den monatlich erscheinenden polnischen „Osservatore“. Die Redakteure wollen die jeweils neueste Ausgabe immer schon am Vorabend ihres gedruckten Erscheinens ins Netz stellen. http://www.osservatoreromano.va/portal/dt?locale=it http://www.osservatore-romano.de/ | | |    |
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| | 17.04.2011 15:51:04 | | Am Beispiel Christi die Demut lernen | (radiovatikan.de) Mit der Palmsonntagsprozession hat Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz an diesem Sonntag die Karwoche eröffnet. Vom feierlichen Gesang tausender Gläubiger begleitet, zog der Papst mit seinem geistlichem Gefolge aus Kardinälen, Bischöfen und Priestern vom Obelisken auf der Mitte des Petersplatzes hinauf zum Altar vor der Petersbasilika. Unter strahlend blauem Himmel schwenkte ein Meer von Pilgern grüne Palm- und Olivenzweige, um zusammen mit dem Papst an den Einzug Jesu in Jerusalem zu erinnern. Benedikt XVI., der auf dem Papamobil zum Altar fuhr, trug einen etwa ein Meter hohen geflochtenen Palmzweig. „Was bedeutet es, sich mit Jesus auf die Pilgerschaft zu machen? Wie kann der Mensch Gott ähnlich werden?“ Diese Frage, „die die Menschheit seit eh und je bewegt“, war der rote Faden in Benedikts Predigt. Menschliche Kraft allein reiche nicht aus, um auf die „Höhe des Göttlichen“ zu kommen. Davon spreche Jesu Selbstopfer am Kreuz. Papst Benedikt: „Gott selbst muss uns hinaufziehen, und das ist es, was Christus am Kreuz begonnen hat. Er ist in die letzte Tiefe des Menschseins heruntergestiegen, um uns hinaufzuziehen zu sich, zum lebendigen Gott. (…) Die Demut Gottes ist die äußerste Form seiner Liebe, und diese demütige Liebe zieht nach oben. (…) Wir brauchen die Demut des Glaubens, die Gottes Angesicht besucht und sich der Wahrheit seiner Liebe anvertraut.“ Nur demütige Liebe und der Glaube an Gott lässt uns Selbstsucht, Lüge und Machtstreben überwinden. Denn mit dem menschlichen Können ist „nicht nur Gutes gewachsen“, erinnerte der Papst und verwies auf aktuelle Krisenherde der Welt, ohne aber Japan, Elfenbeinküste oder Nordafrika explizit zu nennen: „Auch die Möglichkeiten des Bösen sind größer geworden und stehen wie drohende Gewitter über der Geschichte. Auch unsere Grenzen sind geblieben: Denken wir nur an die Katastrophen, die die Menschheit in diesen Monaten heimgesucht haben und heimsuchen.“ Wirkliche Entwicklung der Menschheit sei von Demut begleitet und der Suche nach der Wahrheit in Gott, so der Papst weiter: „Die großen Errungenschaften der Technik machen uns nur frei und sind nur dann Teilelemente des Fortschritts der Menschheit, wenn sie mit diesen Haltungen verbunden sind – wenn unsere Hände sauber, unser Herz rein werden, wenn wir nach der Wahrheit, wenn wir nach Gott selbst suchen und uns von seiner Liebe anrühren, anreden lassen. All diese Elemente des Aufstiegs sind nur wirksam, wenn wir in Demut anerkennen, dass wir hinaufgezogen werden müssen.“ | | |    |
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| | 17.04.2011 15:49:48 | | Mit Christus mitgehen | | (stephanscom.at) Kardinal Christoph Schönborn hat am Palmsonntag bei der Palmweihe die Menschen eingeladen, "heute mit Christus in unserer Stadt, in unserem Leben mitzugehen". An der Palmweihe vor der Dreifaltigkeitssäule auf dem Graben nahmen auch heuer wieder wesentlich mehr Menschen als in früheren Jahren teil. Der Wiener Erzbischof verwies aber darauf, dass wesentlich mehr Menschen beim Marathon-Lauf waren als bei der Palmweihe. Das erinnere daran, dass auch beim Einzug Jesu in Jerusalem - wo sich nach Schätzungen der Forscher damals 100.000 Pilger aus dem ganzen Mittelmeerraum versammelt hatten - die kleine Schar der Wallfahrer aus Galiläa, die Jesus zujubelten, kaum aufgefallen sei. Andernfalls hätte das römische Militär sofort eingegriffen. Das sei eine Botschaft auch für heute, betonte Kardinal Schönborn: Jesus sei nicht "mit Macht" gekommen, nicht mit Streitwagen (oder heute Panzern), sondern auf einer Eselin. Sein Ziel sei es nicht, politische Reiche aufzurichten, sondern "um die Liebe der Menschen zu werben". Der gewaltlose und ohnmächtige "Königsweg" Jesu führe nach Golgotha. Die Palmweihe fand bei strahlendem Frühlingswetter statt. Kardinal Schönborn begrüßte ebenso die Gläubigen wie die Zufallspassanten. Beim anschließenden Hochamt im Stephansdom unterstrich der Wiener Erzbischof, dass die Geschichte Jesu längst vergessen wäre, "wenn er nicht auferstanden wäre". Wegen der Auferstehung sei Jesus "hier und heute" gegenwärtig. "Wir erinnern uns an ihn, weil er wahrhaft Gottes Sohn ist", betonte Kardinal Schönborn. | | |    |
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