| | 19.03.2004 05:21:07 | | The Passion of the Christ - eine persönliche Würdigung | | Der Film „The Passion of the Christ“ von Mel Gibson ist eine beeindruckende Interpretation des Leidens und Sterbens Jesu Christi, die nur vom Glauben her kommend oder zum Glauben hinführend zu verstehen ist. An der Gestalt Jesu, seinem messianischen Anspruch und seiner Sendung sowie seiner Botschaft der rettenden Liebe und Versöhnung scheiden sich ohnehin schon grundsätzlich die Geister. Kein Wunder, dass der Film an dieser geistigen Auseinandersetzung teilnimmt! Überdies ruft diese besondere filmische Aufbereitung, die den Evangelien verpflichtet ist, jedoch in der näheren Ausgestaltung im Sinne künstlerischer Freiheit auch auf außerbiblische Quellen und Deutungen zurückgreift, ein Echo eigener Art hervor. Das Gewaltsame und Grausame ist – so sehr es in den Vordergrund drängt – nicht das Entscheidende. Gerade die Rückblenden auf Jesu öffentliches Wirken und auf seine Botschaft zeigen den eigentlichen Sinngehalt des Leidens und Sterbens des Herrn auf. Der Herr gibt sein Leben hin aus Liebe, damit wir das Leben haben in ihm. Gottes Herrlichkeit strahlt über den Tod hinaus. Ohne vorbereitende Einführung oder nachherige Erschließung wird sich diese wesentliche Dimension des Films jedoch vermutlich nur wenigen offenbaren. Die Darsteller der Hauptrollen (Jesus wird von Jim Caviezel gespielt, Maria von Maia Morgenstern, Magdalena von Monica Bellucci) geben Raum dafür, dass die biblische Botschaft von Leiden und Sterben des Herrn unaufdringlich präsent werden kann. Die sprachliche Umsetzung (Aramäisch und Latein mit deutschen Untertiteln) tut ein übriges dazu, dass man sich durch den Film dem Geschehen vor 2000 Jahren näher weiß. Meine persönliche Meinung: „Die Passion Christi“ ist ein anspruchsvoller und wertvoller Film, den sich erwachsene Christen bewusst ansehen sollten! - Dr. Josef Spindelböck. | | |    |
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| | 19.03.2004 05:04:13 | | Offizielles Gedenken an Kardinal König in der Diözese St. Pölten | | (DPS) Wie das Bischöfliche Ordinariat mitteilte, wird am Freitag, 26. März um 19 Uhr im Dom zu St. Pölten ein feierliches Requiem für den am 13.3. verstorbenen ehemaligen Bischofkoadjutor gefeiert, zu dem Klerus und Gläubige herzlichst eingeladen sind. Zur Stunde des Begräbnisses, am Samstag, 27. März, werden um 13 Uhr alle Glocken der Kirchen der Diözese 15 Minuten zum Gedenken an Kardinal König läuten. Zum Gedenken an den Heimgang von Kardinal DDr. Franz König, der von 1952 bis 1956 Bischofskoadjutor mit dem Recht der Nachfolge in der Diözese St. Pölten war, ordnet das Bischöfliche Ordinariat für alle Pfarren der Diözese an: 1. Während seiner Aufbahrung im Dom zu St. Stephan in Wien am 26. und 27. März 2004 sollen alle Kirchen beflaggt werden. 2. Zur Stunde des Begräbnisses am Samstag, 27. März 2004, sollen ab 13.00 Uhr alle Glocken in der Diözese 15 Minuten lang geläutet werden. 3. Am Samstag, 27 März 2004 soll in den Pfarren ein Requiem für das Seelenheil des Verstorbenen gefeiert werden, zu dem alle Gläubigen freundlich einzuladen sind. Um das Glockengeläute, die Beflaggung und die Feier eines Requiems werden auch alle Stifts- und Ordenskirchen in der Diözese St. Pölten ersucht. Im Dom zu St. Pölten wird am Freitag, 26. März 2004 um 19.00 Uhr eine feierliches Requiem gefeiert, zu dem Klerus und Gläubige herzlichst eingeladen sind. | | |    |
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| | 18.03.2004 10:01:44 | | Das Reich Gottes ist nahe! | | (Kurzansprache auf "Radio Maria Österreich" am 18.03.2004 von Dr. Josef Spindelböck:) Jesus Christus ist gekommen, um uns das Gottesreich zu verkünden. „Reich Gottes“ heißt Gottes Herrschaft der Liebe, die die Herzen verwandelt und die Erde bereits jetzt schon anfanghaft neu macht, um am Ende der Tage alles im „neuen Himmel“ und der „neuen Erde“ zu vollenden. Jesus Christus ist aber nicht nur ein Verkünder, ein Prophet. Er ist von Ewigkeit her der wesensgleiche Sohn Gottes, der in der Zeit Mensch geworden ist, um uns nahe zu sein in allem Elend. Er hat durch sein Leiden und Sterben unsere Sünden auf sich genommen und uns erlöst. Auf diese Weise wurde das „Reich Gottes“ durch ihn nicht nur angekündigt, sondern ist mit ihm bereits Wirklichkeit geworden: jetzt noch verborgen und anfanghaft, einst aber in ewiger Vollendung in der himmlischen Herrlichkeit. Wenn in diesen Tagen der Film von Mel Gibson über die Passion Christi in den deutschsprachigen Ländern anläuft, dann ist dies Anlass zu vielen Diskussionen. Wie immer man den Film bewertet, für uns als Glaubende sollte es ein Ansporn sein, dass wir uns selber mit dem Leiden Christi in gläubiger Weise befassen. Nicht die Furchtbarkeit und Größe des Leidens, die zweifellos gegeben war, ist entscheidend, sondern das unendliche Maß der Liebe, das Gott in der Hingabe seines Sohnes für uns am Kreuz damit verbunden hat. Diese Liebe des Herrn strahlt uns auf, wenn wir den schmerzhaften Rosenkranz oder den Kreuzweg beten, und vor allem dann, wenn wir in gläubiger Ehrfurcht teilnehmen dürfen an der Heiligen Messe: Es ist das Opfer Christi, das wir feiern; seinen Tod und seine Auferstehung verkünden wir. Daraus leben wir, wie auch der vor wenigen Tagen verstorbene Kardinal König dankbar festgestellt hat. Darin liegt unsere Hoffnung auf Vollendung. Mögen wir auf diese Weise die Tage der Vorbereitung auf das Osterfest in rechter Weise nutzen und so wahrhaft geistliche Früchte hervorbringen! | | |    |
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| | 18.03.2004 09:59:41 | | Bilddatenbank über den hl. Josef | | An die 350 Bilder, die den Heiligen Josef bei verschiedenen Anlässen darstellen, wurden nun anlässlich des Hochfestes des hl. Josef am 19. März 2004 in digitaler Form auf der Internetplattform www.stjosef.at für den privaten, nichtkommerziellen Gebrauch zugänglich gemacht. Themengruppen, in denen der hl. Josef vorkommt, sind u.a. die Vermählung des hl. Josef, die Heimsuchung Mariens, die Herbergsuche und die Geburt Jesu, die Anbetung der Heiligen Drei Könige, die Beschneidung Jesu, die Darstellung Jesu im Tempel, die Flucht nach Ägypten, Josef der Arbeiter, der Tod des hl. Josef sowie die Krönung des hl. Josef. Durch Anklicken der Vorschaubilder (Thumbnails) kann eine größere Anzeige der Bilder erreicht werden, die variabel einstellbar ist. – Hier der direkte Link zur elektronischen Bilddatenbank über den hl. Josef: http://www.stjosef.at/josefsbilder . | | |    |
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| | 17.03.2004 19:03:32 | | Mel Gibson und Jim Caviezel im EWTN-Interview | | (ZENIT) Zum Kinostart des Films „Die Passion Christi“ in Deutschland am 18. März strahlt der katholische Fernsehsender EWTN (Eternal Word Television Network) in seinem deutschen Programm ein Exklusiv-Interview aus, das Regisseur Mel Gibson und Jesus-Darsteller Jim Caviezel dem Sender noch während der Dreharbeiten in Rom als erstem TV-Sender überhaupt am Set gegeben haben. Das Interview gewährt einen tiefen Einblick in die Gründe, die den Regisseur und Produzenten Mel Gibson zu diesem Film über die letzten Stunden im Leben Jesu bewegt haben. Die Dreharbeiten bedeuteten vor allem für den Hauptdarsteller Jim Caviezel eine extreme geistige und physische Herausforderung. Angesichts der öffentlichen Kritik an diesem Film im Vorfeld des Kinostarts in Deutschland will die Sendung die beiden Hauptakteure ausführlich selbst zu Wort kommen lassen. Sendetermine für das einstündige Interview sind beginnend mit dem kommenden Donnerstag der 18./21./28.März jeweils um 18:00 Uhr sowie der 19./20./24. März jeweils um 23:00 Uhr. Das Programm von EWTN kann digital über den EUTELSAT–Satelliten Hotbird 4 (13° Ost), Frequenz 10.722 MHz (horizontal), frei empfangen werden. Ebenso über Kabel im digital ausgebauten Netz von Kabel Baden-Württemberg. Weitere Informationen zum deutschsprachigen Fernsehprogramm erhält man bei der Geschäftsstelle der EWTN-Deutschland GmbH in Bonn (ewtn@ewtn.de, Tel. 0228/934941-60, Fax 0228/934941-65, An der Nesselburg 4, 53179 Bonn) oder im Internet (www.ewtn.de). EWTN wurde 1981 von der Franziskaner-Klarissin Mutter Angelica gegründet. Mittlerweile erreicht der Fernsehsender weltweit mehr als 85 Millionen Haushalte in 110 Ländern. Homepages: www.ewtn.com und www.ewtn.de | | |    |
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| | 17.03.2004 18:17:11 | | Begräbnis für Kardinal König - Programm | | Schlicht, so weit es die Umstände erlauben" wird - dem persönlichen Wunsch Kardinal Franz Königs entsprechend - der Trauergottesdienst für den verstorbenen Alterzbischof am 27. März im Wiener Stephansdom verlaufen. Bis 11.00 Uhr haben die Gläubigen am Samstag noch die Möglichkeit, sich von Kardinal König zu verabschieden. Der Trauergottesdienst beginnt nach dem Läuten der Domglocken um 13.05 Uhr. Kardinal Joseph Ratzinger, Dekan des Kardinalskollegiums und Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, wird dem Gottesdienst "im Namen des Heiligen Vaters" vorstehen und zu Beginn eine Botschaft von Johannes Paul II. verlesen. Die Predigt hält der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn. Im Anschluss an die Verabschiedung wird der Sarg durch den Mittelgang des Doms und das Primtor auf den Stephansplatz hinausgeführt, um den Gläubigen nochmals die Möglichkeit zur Verabschiedung zu geben. Der letzte Weg der sterblichen Hülle des Kardinals führt über den vorderen Teil des Stephansplatzes, vorbei am Riesentor zum Adlertor. Während der Prozession wird die Pummerin läuten. Dann wird der Sarg in die Bischofsgruft unter dem Dom gebracht, wo die Beisetzung stattfindet. Die sterbliche Hülle des Kardinals wird von Freitag, 26. März, 9.00 Uhr, bis Samstag, 27. März, 11.00 Uhr, im Stephansdom aufgebahrt. Der Dom wird in dieser Zeit - auch während der Nachtstunden - ständig zugänglich sein. Tagsüber werden Pfarrgemeinden aus den drei Vikariaten der Erzdiözese Wien, in der Nacht verschiedene Gemeinschaften die Totenwache übernehmen. Das ORF-Fernsehen und "Radio Stephansdom" übertragen den Gottesdienst live ab 13.05 Uhr. Am 27. März werden in allen Kirchen der Erzdiözese Wien von 13.00 Uhr bis 13.05 Uhr die Glocken läuten; die kirchlichen Gebäude bleiben bis zum Samstagabend schwarz beflaggt. - Lesen Sie mehr auf stephanscom.at! Dort finden Sie auch die Parte zum Download (PDF). | | |    |
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| | 16.03.2004 05:47:20 | | Abraham a Sancta Clara: Predigten in der Prandtauerkirche | | Am 18. März 2004, 19 Uhr, tritt der bekannte kaiserliche Hofprediger Abraham a Santa Clara (Johann Ulrich Megerle, 1644-1709) in der Prandtauerkirche St. Pölten auf. Der Vortragende ist Prof. Norbert Clasen, Eichstätt. Eintritt frei (Spenden). Zur Person des Predigers Abraham a Sancta Clara: Das jüngste von acht Kindern eines Dorfwirts besuchte die Lateinschule in Meßkirch und das Jesuitengymnasium in Ingolstadt; seine weitere Ausbildung erfolgte bei den Benediktinern in Salzburg. 1662 trat er in Wien in den Orden der Augustiner-Barfüßer ein. Nach Studienjahren in Prag und Ferrara wurde er 1666 zum Priester geweiht. 1670 wirkte er als Wallfahrtsprediger in Maria-Stern bei Taxa (Bayern), wurde 1672 nach Wien berufen, 1677 zum Subprior und von Kaiser Leopold I. zum Hofprediger ernannt. Von 1680 bis 1683 war er Prior im Augustinerkloster Maria-Brunn bei Wien, dann bis 1688 Kanzelredner in Graz. Dreimal reiste er in Ordensangelegenheiten nach Rom, bekleidete verschiedene hohe Ämter der Ordensprovinz und kehrte 1695 endgültig nach Wien zurück, wo er sich schon während der Pestepidemie 1679 und der Türkenbelagerung 1683 mit größtem persönlichem Einsatz für die Bevölkerung einen Namen gemacht hatte. Seine temperamentvollen Predigten fanden massenhaften Zulauf aus allen Schichten; zahlreiche Einzeldrucke der Kanzelreden kursierten als Flugschriften. http://www.prandtauerkirche.at.tf | | |    |
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| | 15.03.2004 18:05:17 | | IEF trauert um Kardinal König | | Mit dem Tod von Alterzbischof Kardinal DDr. Franz König verlor das Institut für Ehe und Familie (IEF) seine Gründungspersönlichkeit, so der Direktor des IEF Günter Danhel am 13. März 2004. Kardinal DDr. Franz König promulgierte – als Wiener Erzbischof - am 22. Dezember 1971 unter anderem auch jene Resolution und jenes Votum der dritten Session der Wiener Diözesansynode, die sich mit der Errichtung eines Instituts für Ehe und Familie befassen. Nach längerer Vorbereitungszeit wurde von der Frühjahrskonferenz 1973 der Österreichischen Bischöfe – unter dem Vorsitz von Kardinal DDr. Franz König - die Errichtung eines gesamtösterreichischen Instituts für Ehe und Familie beschlossen. Der Beirat des Instituts konstituierte sich am 15. Oktober 1973. Mit der Konstituierung der Organe war die Gründung des IEF durchgeführt. Am 4. November 1976 wurde die eigene kirchliche und staatliche Rechtspersönlichkeit des IEF begründet. Mit diesem Tag hat Kardinal DDr. König als Ortsordinarius die Errichtung gemäß Kanon 1489 des CIC vollzogen und die Hinterlegung beim Kultusamt gemäß Artikel XV des Konkordates 1934 vorgenommen. Seit seiner Gründung hat das sich IEF – unter veränderten Rahmenbedingungen - für eine umfassende Förderung von Ehe und Familie in Kirche und Gesellschaft eingesetzt. Die herausfordernde Aufgabe, im Dialog mit der wissenschaftlichen Forschung zu Ehe und Familie Grundlagen für die in der praktischen Familienarbeit der Kirche in Pastoral und Politik Tätigen bereitzustellen, ist in den Jahren seit der Institutsgründung noch größer und dringlicher geworden. Im internationalen Vergleich stellt die Gründung des IEF eine vorausschauende und mutige Tat dar, wurde das Päpstliche Institut für Ehe und Familie Johannes Paul II. in Rom erst 1981 gegründet. Kardinal DDr. Franz König hat die Entwicklung des IEF von der Gründung bis in die jüngste Vergangenheit mit Aufmerksamkeit, Interesse und Wohlwollen begleitet. - Homepage: http://www.ief.at | | |    |
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| | 14.03.2004 13:50:10 | | Bischof Krenn würdigt Kardinal König | | Der St. Pöltner Diözesanbischof Kurt Krenn bezeichnete Kardinal Franz König im ORF NÖ als Mann von Format, als Gottesmann für ein ganzes Jahrhundert: "Er war ein großer Mensch, ein menschlicher Mensch für die Welt, aber auch ein großer vor Gott. Er hat viel bewegt, er hat viel bewirkt und er hat auch vieles gut gemacht, abgesehen davon, dass er vielleicht manchmal von Leuten instrumentalisiert wurde, was er gar nicht wollte. Er hat viel bewegt." Gegenüber dem ORF Fernsehen stellte Bischof Krenn über Kardinal König fest: "Er war ein Gottesmann für ein ganzes Jahrhundert, und seine Verdienste fangen natürlich dort an, wo er bei uns war. Wir haben auch immer uns gut verstanden; er hat mir auch immer gesagt, dass St. Pölten seine Diözese ist, in der er geboren ist, in der er Priester geworden ist, in der er auch Koadjutor war. Er war ja zunächst hier Bischof und Koadjutor und erst später in Wien." - Weitere kirchliche Stimmen aus Niederösterreich finden Sie unter diesem Link sowie auch hier (Videolink). | | |    |
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| | 14.03.2004 09:27:21 | | Papst Pius XII. in neuem Licht | | (SVZ online) Pater Peter Gumpel, Leiter des Prüfverfahrens zur Seligsprechung von Papst Pius XII., hat bei einem Vortrag in Schwerin die Rolle des umstrittenen Papstes während des Nationalsozialismus beleuchtet. An der Veranstaltung im Bernhard-Schräder-Haus nahm auch Landesrabbiner William Wolff teil. Eugenio Pacelli, so Pius' bürgerlicher Name, wird nachgesagt, er sei über den Völkermord der Nazis an den Juden informiert gewesen, habe aber nichts unternommen, sondern die Nationalsozialisten gedeckt - solche und ähnliche Vorwürfe hatten Schriftsteller und Historiker erhoben. Beispiel: Rolf Hochhuths Drama "Der Stellvertreter". Gumpel, der Jahrgang 1921 ist und durch die Nazis selbst Angehörige verloren hat, widersprach dem entschieden: "Was Hochhuth auf die Bühne gebracht hat, ist frei erfunden. Und was die anderen geschrieben haben, beruht auf gravierenden Fehlern." Das sei bewiesen, so Gumpel: Im Laufe des jahrzehntelangen Prüfverfahrens, das kürzlich abgeschlossen worden sei, habe der Vatikan Zeugen befragt und unzählige Quellen untersucht. Gumpel verwies auch auf den jüdischen Historiker Sir Martin Gilbert, der bereits 2003 erklärt hatte, Papst Pius XII. habe bis 1945 "Hunderttausenden von Juden das Leben gerettet". | | |    |
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| | 14.03.2004 09:25:43 | | Johannes Paul II.: Drittlängstes Pontifikat der Geschichte | | (AFP/DPA) Die Amtszeit von Papst Johannes Paul II. ist von diesem Sonntag an mit nunmehr 9281 Tagen die drittlängste in der Geschichte der katholischen Kirche. Johannes Paul II. hat damit die vom Februar 1878 bis zum Juli 1903 dauernde Amtszeit von Leo XIII. um einen Tag überschritten. Länger waren lediglich die Pontifikate des heiligen Petrus, nach verschiedenen Ansichten amtierte er zwischen 34 und 37 Jahren, und von Papst Pius IX., der von Juni 1846 bis zum Februar 1878 der Kirche vorstand. Der Tradition nach amtierte Petrus 25 Jahre als Papst in Rom, ehe er den Märtyrertod starb - Jahrhunderte lang hatte sich der Glaube gehalten, dass niemals ein Papst länger als 25 Jahre amtieren würde. Erst Pius IX. und gleich nach ihm Leo XIII. brachen dieses Tabu. Der als Karol Wojtyla in Polen geborene Papst Johannes Paul II. hatte am 16. Oktober 1978 sein Pontifikat angetreten. Im Vatikan sind anlässlich des Überschreitens der Rekordmarke keine besonderen Feierlichkeiten außerhalb des üblichen Sonntagsgebets des Papstes vorgesehen. | | |    |
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| | 14.03.2004 09:18:45 | | Neuordnung der Wallfahrtsseelsorge in San Giovanni Rotondo | | (ZENIT) Johannes Paul II. hat in einem Brief jene Aufgaben dargelegt, die von nun an Erzbischof D’Ambrosio erfüllen soll, der vor einem Jahr zum Gesandten des Heiligen Stuhls für das italienische Heiligtum des Heiligen Pater Pio de Pietrelcina in San Giovanni Rotondo ernannt wurde. Das Wallfahrtszentrum, das jährlich an die acht Millionen Pilger anzieht, ist mittlerweile eines der wichtigsten Heiligtümer der Welt – mit mehr Pilgern als Lourdes oder Fatima. Mit dem an Monsignore Domenico Umberto D’Ambrosio, Erzbischof der Diözese Manfredonia-Vieste-San Giovanni Rotondo, gerichteten Schreiben setzt der Heilige Vater fest, dass der Päpstliche Gesandte zugleich auch Präsident der Stiftung “Casa di Sollievo della Sofferenza – Opera di Padre Pio de Pietrelcina” ist – ein großes Hospiz, das vom Kapuzinerpater mit den Stigmata noch selbst gegründet wurde (1887-1968). Ebendort wird nach den Angaben des Papstes in seinem Schreiben Monsignore D’Ambrosio die Funktion des Generaldirektors des internationalen Verbandes der Gebetsgruppen des Padre Pio ausüben, die weltweit an die 3.000 Mitglieder umfasst. „Ihnen obliegt es auch, das Apostolat dieser Gruppen auszurichten, indem sie deren geistigen Verantwortlichen taugliche Richtlinien geben, seien dies Priester, Ordensleute oder Diakone“, erklärte Johannes Paul II. „Was die Initiativen anbelangt, die die Grenzen der Erzdiözese überschreiten, wird er sich mit den Ordinarien [im Generellen Bischöfe, Anm. d. Red.] jener Orte in Verbindung setzten, die Interesse bekunden, um mit ihnen die Aktivitäten zu besprechen, die sie in den jeweiligen Kirchen aufbauen wollen“, heißt es in dem Text. Im Bezug auf das Leben im Heiligtum von San Giovanni Rotondo, bestimmt der Papst einige der Funktionen, die dem Erzbischof obliegen werden und die mit den üblichen Aufgaben von Bischöfen in anderen Diözesen übereinstimmen. Die erste Aufgabe ist die des „Bewahrens und des Entwickelns des geistigen Erbes Padre Pios“. Die zweite Aufgabe umfasst seine Autorität in der „Ausübung des Gottesdienstes“ und „der Seelsorge“: Unter anderem „die Predigt vor dem Volk; die Religionserziehung und die Moral der Gläubigen, im Besonderen der Kinder“. Der Bischof muss drittens „die Apostolischen Werke unterstützen, im Besonderen jene, die mit der Person Padre Pios verbunden sind, und deren regulären Ablauf koordinieren“, wie der Kodex des Kanonischen Rechts festsetzt. „Die Seelsorge der Pilger, die nach San Giovanni Rotondo kommen“ fällt ebenfalls dem Päpstlichen Gesandten „im Dienste der Gemeinschaft der Kapuziner“ zu, die in ihrer apostolischen Tätigkeit dem Bischof unterstellt sind. Der Heilige Vater schließt mit einem Lob für den großen Dienst der Gemeinschaft der Kapuziner in San Giovanni Rotondo und bittet sie um ihre „fruchtbare Zusammenarbeit“ mit dem Erzbischof. | | |    |
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| | 13.03.2004 14:56:30 | | Papsttelegramm zum Tod von Kardinal König | | Mit tiefer Trauer habe ich vom Heimgang des hochwürdigsten Herrn Kardinals Franz König Kenntnis erhalten, ihres hochgeachteten Vorgängers auf dem Erzbischöflichen Stuhl zu Wien während der Jahre 1956-1985. Getreu seinem Wahlspruch „Veritatem facientes in caritate" hat er durch sein langes und erfülltes bischöfliches Wirken die Kirche und das Leben in Österreich mitgeprägt. Sein Zeugnis für die Botschaft Christi und sein Einsatz für Frieden und Versöhnung haben weit über die Grenzen seines Heimatlandes ausgestrahlt. Ein besonderes Anliegen war ihm die Unterstützung der Gläubigen im Osten Europas in der Zeit der unseligen politischen Teilung des Kontinents. Zugleich hat er als ein Brückenbauer zu den Kirchen östlicher Tradition Anerkennung gefunden. Indem ich mich im Gebet mit dem Gedenken der Erzdiözese Wien an ihren früheren Oberhirten verbinde, empfehle ich ihn der Güte des Herrn über Leben und Tod. Der allmächtige Gott möge ihm den ewigen Frieden und den Kranz der Herrlichkeit zuteil werden lassen, den er für seine treuen Diener bereit hält. Auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria, der Mutter der Kirche, erteile ich allen, die um den Verstorbenen trauern und für sein ewiges Heil beten, als Unterpfand göttlichen Trostes den Apostolischen Segen. - Johannes Paul II. | | |    |
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| | 13.03.2004 07:40:42 | | Jesu ernste Mahnung zu Buße und Umkehr | | Das Evangelium vom 3. Fastensonntag des Lesejahres C enthält eine eindringliche Mahnung zur Umkehr. Jesus Christus ist zwar nicht wie Johannes der Täufer als fast ausschließlicher Buß- und Gerichtsprediger aufgetreten; vielmehr stand im Mittelpunkt seiner Verkündigung das mit seinem Kommen angebrochene Reich Gottes und die damit verbundene Verheißung auf ewiges Leben bei Gott. Dennoch fehlt auch in der Botschaft unseres Herrn Jesus Christus das Moment der Buße und Umkehr nicht, und bisweilen haben seine darauf bezogenen Worte eine ganz eigentümliche Schärfe und Dringlichkeit. Der Anlass zu den Worten Jesu ist eine traurige Nachricht: die Mitteilung eines Unglücks, das sich nicht durch die Unbill der Natur ereignet hat, sondern auf die furchtbare Tat des römischen Statthalters Pontius Pilatus zurückzuführen war. Lesen Sie mehr in der Predigt zum 3. Fastensonntag im Jahreskreis C! | | |    |
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| | 13.03.2004 07:37:54 | | Franz Kardinal König verstorben! R.I.P. | | (ORF Religion) Kardinal Franz König ist in der Nacht auf Samstag 13.03.2004 gestorben. Der Wiener Alterzbischof, der im 99. Lebensjahr stand, starb gegen drei Uhr im Schlaf. Das Trauergeläut der "Pummerin" für Kardinal König in Wien ertönte um 8 Uhr und rief zum Gebet für den verstorbenen Alterzbischof auf. Kardinal Schönborn, die Mitglieder des Domkapitels und die anderen zur Morgenmesse im Dom versammelten Gläubigen hielten ab 8 Uhr ein erstes stilles Gebetsgedenken für Kardinal König. Kardinal Schönborn wird um 18 Uhr im Dom eine erste Gedächtnismesse für seinen Vorvorgänger zelebrieren. Das Requiem für Kardinal König und die feierliche Beisetzung werden am Samstag, 27. März, um 10 Uhr, im Wiener Stephansdom stattfinden. Der am 3. August 1905 geborene Franz König war von 1956 bis 1985 Erzbischof von Wien. - Requiescat in pace! | | |    |
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| | 11.03.2004 18:02:24 | | Papsttelegramm nach Attentaten in Madrid | | (Radio Vatikan/ORF Religion) Papst Johannes Paul II. hat nach den blutigen Attentaten in der spanischen Hauptstadt Madrid vom 11.03.2004 ein Telegramm übermittelt, in dem er zum Gebet für die Opfer aufruft und sein Mitgefühl bekundet. Unter anderem schreibt der Papst: "Diese abscheulichen Anschläge haben nicht nur viele Familien, sondern ganz Spanien in Trauer versetzt. Ich verabscheue solche nicht zu rechtfertigenden Akte - sie beleidigen Gott, verletzen das fundamentale Recht auf Leben und unterhöhlen das friedliche Zusammenleben in Spanien. Ich bin allen Trauernden nahe. Johannes Paul II. - im Auftrag des Papstes unterzeichnet von Angelo Sodano, dem Kardinalstaatssekretär des Vatikans." Der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Kardinal Antonio Rouco Varela, hat die Bombenattentate in Madrid als "brutales Massaker" und "schlimmstes menschliches Vergehen" verurteilt. "Die größte Plage dieser Welt und in unserem Land, ist derzeit der Terrorismus", sagte der Erzbischof von Madrid am Donnerstag. Rouco drückte im Namen der Kirche seine tiefe Trauer und sein Mitgefühl für die Opfer und Hinterbliebenen aus. Die Kirche werde dicht an ihrer Seite stehen und helfen. Zugleich rief der Kardinal alle Gläubigen auf, für die Opfer zu beten. | | |    |
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| | 10.03.2004 18:00:45 | | Treffpunkt Weltkirche | | Der Speckpater hätte seine Freude gehabt: Beim „Treffpunkt Weltkirche“ am Wochenende in Augsburg wurde die weltweite Kirche tatsächlich greifbar, wehte mehr als nur ein Hauch des Geistes von Pater Werenfried durch die Hallen. Für sauertöpfisches Jammern war hier ebenso wenig Platz wie für theologische Akrobatik. Die Kirche, wie sie sich beim Kongress von „Kirche in Not/Ostpriesterhilfe“ präsentierte, war – nach Generationen wie nach Erdteilen – jung und alt, leidend und helfend, fröhlich feiernd und betend, betrachtend und kämpferisch, mahnend erinnernd und hoffnungsvoll vorwärtsstrebend. Am ehesten fasst wohl eine an die Christen selbst gerichtete Forderung des nigerianischen Generalvikars Obiora Ike zusammen, was sich in der bunten Vielfalt des „Treffpunkt Weltkirche“ in Augsburg spiegelte: „Glaubwürdigkeit durch das Zeugnis der Tat.“ - Lesen Sie mehr im Bericht der Zeitung "Die Tagespost" von Stephan Baier vom 09.03.2004! | | |    |
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| | 09.03.2004 18:35:17 | | Bischofskonferenz tagt in Seggauberg | | (ORF Religion) Die Österreichische Bischofskonferenz hat Dienstagvormittag (09.03.2004) im kirchlichen Bildungshauses Schloss Seggau in der Steiermark ihre dreitägige Frühjahrssession eröffnet. Im Mittelpunkt der Beratungen des Bischöfe stehen die letzten Vorbereitungen für die "Wallfahrt der Völker" Ende Mai in Mariazell. Die "Wallfahrt der Völker" vom 21. bis 23. Mai - drei Wochen nach der EU-Osterweiterung - ist der Abschluss des Mitteleuropäischen Katholikentages. Möglicherweise wird auch Papst Johannes Paul II. an der Wallfahrt teilnehmen. In den letzten Wochen haben sich laut APA die Hinweise verdichtet, dass Papst Johannes Paul II. trotz seiner angeschlagenen Gesundheit in den steirischen Wallfahrtsort reisen möchte. Es wäre dies der vierte Besuch des Oberhauptes der katholischen Kirche in Österreich und die erste Auslandsreise im heurigen Jahr. Die Entscheidung über die Papstreise wird für Ende des Monats erwartet. Genannt wurde in kirchlichen Kreisen zuletzt der 20. März als Tag der Bekanntgabe durch den Vatikan. Eine offizielle Bestätigung für dieses Datum gibt es jedoch nicht. | | |    |
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| | 09.03.2004 18:33:40 | | Vatikan-Richtlinien für Verfehlungen von Priestern | | (Kathpress/ORF Religion) In Fällen skandalösen Verhaltens von Priestern sollen katholische Bischöfe "mit Liebe, aber auch mit Festigkeit und Entschlossenheit" eingreifen. Diese Vorschrift ist in einer neuen Richtliniensammlung (Direktorium) des Vatikans für Bischöfe enthalten, die am Dienstag im vatikanischen Pressesaal unter dem Titel "Apostolorum successores" (Nachfolger der Apostel) veröffentlicht wurde. Als Maßnahmen bei "skandalösem Verhalten" von Priestern schlägt das 250 Seiten starke Handbuch eine Reihe von Möglichkeiten vor, die von Ermahnungen und Tadel über Versetzungen bis hin zur Einleitung eines Prozesses zur Entlassung aus dem Klerikerstand reichen. Zu den Versetzungen heißt es in den Richtlinien, der betroffene Priester solle in ein Amt transferiert werden, "in dem die Umstände, die solches Verhalten begünstigen, nicht vorhanden sind". Welches skandalöse Verhalten im Einzelnen gemeint ist, führt das Handbuch nicht aus. Die Fußnoten lassen aber den Schluss zu, dass es vor allem um Fälle des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen durch Geistliche geht. Ausdrücklich behandeln die Richtlinien auch die Gefährdungen des Zölibats der Priester durch einen zu sorglosen Umgang der Geistlichen mit Frauen. Der Bischof müsse seine Priester zu einem "zurückhaltenden und diskreten Verhalten" gegenüber Frauen ermahnen. Weiter heißt es in dem Text, er müsse die Priester unterweisen, dass eine "falsch verstandene Lockerheit in diesen Beziehungen in emotionale Bindungen ausarten kann". Wenn nötig, müsse der Bischof den Priester warnend darauf hinweisen, dass er sich in einer "riskanten Situation" befinde. Die Leitlinien wurden von der vatikanischen Bischofskongregation unter Kardinal Giovanni Battista Re verfasst. Sie sind eine Aktualisierung eines ähnlichen Handbuchs aus dem Jahr 1973, das seit längerem vergriffen war. Zahlreiche Bestimmungen des in der Zwischenzeit neu gefassten Kirchenrechts sowie neuere Kuriendokumente sind darin eingearbeitet. Das Direktorium "Apostolorum successores" ist zunächst nur in italienischer Sprache bei der vatikanischen Verlagsbuchhandlung "Libreria Editrice Vaticana" erschienen. Übersetzungen in die wichtigsten Sprachen der Weltkirche sind in Vorbereitung. | | |    |
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| | 08.03.2004 18:05:15 | | Bischof Krenn wieder vollauf gesund | | (ORF NÖ/news.stjosef.at) Bischof Kurt Krenn tritt nach seiner mehrwöchigen Krankheit wieder öffentlich auf. Am Montagnachmittag ist er von Sankt Pölten zur Bischofskonferenz auf Schloss Seggauberg in der Steiermark gefahren. Bischof Krenn war von Ende Jänner bis Mitte Februar wegen einer Sepsis im Krankenhaus Sankt Pölten in Behandlung. Nach eigener Aussage geht es Bischof Kurt Krenn inzwischen gut. Weihbischof Heinrich Fasching wird im Mai 75 Jahre alt und wird beim Papst um seine Pensionierung ansuchen. Mögliche Nachfolger habe er sich schon überlegt, sagt Bischof Krenn zum ORF, wolle aber über sie nichts sagen. Zu den Gerüchten, dass der Papst dem Bischof einen Koadjutor mit Nachfolgerecht zur Seite stellen könnte, sagt Krenn: "Ich habe davon nie etwas gehört. Und auch ein Koadjutor kann ein Gottesgeschenk sein. Aber ich weiß es nicht, ich werde keinen beantragen." Selbstverständlich werde er sich aber nach dem Wunsch des Papstes richten. Bei der Bischofskonferenz in Seggauberg werde er auf jeden Fall, wie vor seiner Erkrankung wieder voll mitarbeiten, sagte Bischof Krenn. - Videolink: Interview mit Bischof Kurt Krenn (ORF Niederösterreich). | | |    |
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| | 08.03.2004 17:59:19 | | Kontroverse um Musical "Ave Eva" beim Katholikentag in Mariazell | | Nach inzwischen offiziell von Jugend-Koordinator Ing. Konrad Kleemayr bestätigten Informationen soll das Musical "Ave Eva" von Peter Janssens und Wilhelm Willms im Rahmen der Veranstaltungen des Mitteleuropäischen Katholikentages in Mariazell aufgeführt werden. Es handelt sich um eine mit dem katholischen Glauben in wesentlichen Teilen nicht vereinbare Interpretation der Gestalt der Jungfrau und Gottesmutter Maria, die bereits 1973 von der Deutschen Bischofskonferenz ein Aufführungsverbot erhielt. Kleemayr stellte dazu fest, er und Jugendseelsorger Wiesinger hätten sich das Musical in der MEKT-Fassung angesehen; er sei beeindruckt. - Kommentar (Dr. Josef Spindelböck): Die österreichischen Bischöfe werden aufgefordert, hier tätig zu werden, damit dieses Musical, in dem die Ehre der jungfräulichen Gottesmutter Maria herabgesetzt wird, definitiv keinen Platz in Mariazell findet! Unter folgender e-mail-Adresse kann man sich an das Sekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz wenden: sekretariat@bischofskonferenz.at . | | |    |
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| | 07.03.2004 16:55:37 | | Otto von Habsburg: Bekenntnis zu christlichen Werten ist unaufgebbar! | | Für ein klares Bekenntnis zu den eigenen Werten plädierte Otto von Habsburg beim „Treffpunkt Weltkirche“ in Augsburg. Im Hinblick auf eine künftige europäische Verfassung meinte Habsburg, von christlichen Werten zu sprechen, sei zu wenig. „Wir müssen von Gott sprechen. Es ist Gott, und nicht irgendwelche Werte, die entscheidend sind. Wir müssen uns trauen, das zu machen, was die anderen schon lang tun - das Outing. Wir müssen uns endlich öffentlich bekennen.“ Es gebe viele Christen, die sich nicht trauen, Flagge zu zeigen. Habsburg forderte mehr Offenheit, es genüge nicht, „brav im Hintergrund“ zu sein, denn „das ist nicht das, wozu wir berufen sind“. - Lesen Sie den ausführlichen Bericht von kath.net! | | |    |
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| | 07.03.2004 16:52:26 | | "Das Sakrileg" von Dan Brown: eine kritische Rezension | | Der nun als Schriftsteller tätige ehemalige Englisch-Lehrer Dan Brown hat nach dem auch hierzulande erfolgreichen Roman „Illuminati“ (dt. 2003) nun einen neuen Thriller vorgelegt mit dem deutschen Titel „Das Sakrileg“ (englisch: „The Da Vinci Code“). Das Buch ist auf dem besten Weg, auch im deutschen Sprachraum zu einem Bestseller zu werden, so wie in der englischen Version, die bereits letztes Jahr erschienen ist. Der Direktor des Pariser Louvre, Jacques Saunière, wird vor einem Gemälde Leonardo da Vincis ermordet aufgefunden. Es stellt sich heraus, dass er noch im Sterben eine verschlüsselte Botschaft (den „Da Vinci – Code“) an seine Enkelin Sophie Neveu, von Beruf Kryptologin bei der Pariser Polizei, hinterlassen hat, die nach Saunières im Code enthaltenen letztem Willen bei der Aufklärung der Botschaft mit dem Kunst-Professor und Symbolologen Robert Langdon zusammenarbeiten soll. Dabei geraten die beiden in ein Netzwerk der Verschwörung. Wie sich herausstellt, war Saunière der letzte Großmeister der Prieuré de Sion, die das Geheimnis des Grals hütet. Eben dieses Geheimnis will jemand der Bruderschaft entreißen. Er nennt sich „der Lehrer“ und ist der Auftraggeber mehrerer Morde. Ein gewisser Silas, im Buch als „Mönch“ des Opus Dei bezeichnet, führt einige davon durch. So hat es den Anschein, dass die katholische Kirche durch das Opus Dei verhindern will, dass das Geheimnis des Grals offenbar wird. - Lesen Sie die Rezension von Dr. Josef Spindelböck in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 06.03.2004 07:07:42 | | "Die Passion Christi" - eine katholische Würdigung | Dr. iur.can. Alexander Pytlik, Vizeoffizial des Bistums Eichstätt, nimmt Stellung zum Film von Mel Gibson „Die Passion Christi“. Unter anderem schreibt Pytlik: Auch wenn gesagt sein muß, daß ein Film, selbst wenn er unter Gebetsbegleitung und mit hohem Idealismus das freiwillige Sühneleiden unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus nachzeichnen wollte, genauso wenig zum Heile nötig ist wie jede Privatoffenbarung nach der endgültig ergangenen und damit abgeschlossenen Allgemeinen Offenbarung Gottes durch Jesus Christus (bis zum Tod Seines letzten Apostels), so kann ich aufgrund meines Filmbesuches eine Empfehlung aussprechen, den Film DIE PASSION CHRISTI anzusehen, ob mit der ganzen Familie (je nach Reife und Urteil der Eltern könnte das variable Richtalter für psychisch gesunde Kinder bei 12 bis 16 Jahren liegen, am besten mit einer kurzen Hinführung), ob mit der älteren Jugendgruppe, ob mit den älteren Ministranten (unter 14 Jahren in Begleitung von Erwachsenen). Seine Eminenz George Kardinal Pell (Sydney) empfiehlt, daß den Film bereits alle Oberstufenschüler sehen könnten. Auf der Ebene der Gewalt sei der Streifen mit Mel Gibsons Film "Braveheart" zu vergleichen, stellt Kardinal Pell fest: "Die Zuseher müssen gewarnt werden." Es ist keine Schande, den Film früher zu verlassen. Der Kardinal bezeichnete den Film als "Gegenmittel für jene, die denken, die Kreuzigung sei wie ein Teekränzchen am Nachmittag gewesen. Jesus wird weder banal noch sentimental dargestellt." Wer Gewaltdarstellungen nicht ertragen könne, dürfe sich DIE PASSION CHRISTI nicht anschauen oder solle gegebenenfalls nach der Hälfte das Kino verlassen, so auch der Regisseur Mel Gibson selbst. Der neue JESUS-Film ist wohl auch ein guter Kontrapunkt zu auslaufenden Strömungen eines bibelexegetischen Modernismus - es wird klar, daß die Heilsgeschichte in der konkreten Geschichte wirklich verankert ist: Jesus ist seiner menschlichen Natur nach wirklich gestorben und auferstanden in Seinem selben unverwesten und dann verherrlichten Fleische. Zweifellos kann daher der Film besonders in der Fasten- und Passionszeit eine gute katholische Betrachtungshilfe für den in dieser Welt pilgernden Menschen bieten und so die Karwoche lebendiger machen. Aber vergessen wir als wohlinformierte Katholiken nicht: ein einziges heiliges Meßopfer ist unendlich mehr wert als der ganze Produktionsaufwand des Filmes, und auch die mit vollkommenem Ablaß belohnte Frömmigkeitsübung des gebeteten Kreuzweges zählt mehr als der Besuch des neuen Jesusfilmes THE PASSION OF THE CHRIST. Lesen Sie die Würdigung des Films in vollem Wortlaut. - Homepage des Autors: http://www.padre.at | | |    |
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| | 06.03.2004 06:48:08 | | Die Verklärung Christi als Vorbereitung auf Leiden, Tod und Auferstehung | | Ostern naht! Die „Österliche Bußzeit“ (Fastenzeit) soll uns darauf vorbereiten. Hier wird uns klar, dass auch unser Herr Jesus Christus einen mühsamen Weg vor sich hatte, um als Mensch einzugehen in jene Herrlichkeit, die der himmlische Vater für ihn bereitet hatte und in der er als wesensgleicher Sohn Gottes seiner Gottheit nach schon von Ewigkeit lebte. Nur durch sein Kreuz und Leiden, durch seinen Tod und seine Auferstehung ist uns das Heil geschenkt. Wir sind versöhnt mit Gott in seinem Blut. Blicken wir auf das Kreuz Christi – und das geschieht gerade in dieser Zeit öfter als sonst, beispielsweise wenn wir den Kreuzweg beten –, dann können wir das nur tun, weil wir an Jesus Christus glauben: an den Gekreuzigten und Auferstandenen. Wer die Wirklichkeit der Erlösung nicht in seinem Herzen trägt, wird mit dem Kreuz Christi wenig anfangen können. Vielleicht trägt man noch ein „schmuckes Kreuz“ am Hals (freilich ohne Corpus), aber im übrigen ist das Kreuz dann nur noch zum Relikt einer überkommenen kulturellen Epoche geworden, das gegebenenfalls auch durch ein anderes Symbol ersetzt werden könnte. Manche gehen sogar so weit, dass sie sich in aller Öffentlichkeit als „Feinde des Kreuzes Christi“ deklarieren, indem sie angeben, das christliche Kreuz stünde für Gewalt und Unterdrückung anstatt für Versöhnung und Liebe! - Lesen Sie die Predigt zum 2. Fastensonntag 2004 (Lesejahr C)! | | |    |
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| | 04.03.2004 04:37:11 | | Vertrauensvolles Gebet zu Gott, unserem Vater | Heute, 04.03.2004, auf Radio Maria (12.00), nach Sext und Angelus: Jesus ruft uns zum vertrauensvollen Gebet auf. Wir dürfen Gott unseren Vater nennen, weil wir Kinder Gottes heißen und es durch die heilige Taufe in Wahrheit auch sind. Ein guter Vater weiß, was seine Kinder brauchen. Die unendliche Distanz zwischen Gott und den Menschen ist durch die Menschwerdung des Sohnes Gottes überwunden. Jesus Christus, der ewige Sohn Gottes, das Wort Gottes, das beim Vater war von Anfang an, ist als Mensch unser Bruder geworden. So hat der Sohn Gottes auch uns hineingenommen in sein Sohnesverhältnis zum Vater. Im Sohn Gottes sind auch wir zu Söhnen und Töchtern Gottes geworden. Freilich: Das was Jesus Christus von Natur aus ist, sind wir aus Gnade. Und doch ist auch unser Leben durch diese Gnade der Kindschaft neu geworden. Wir sind in der Taufe wiedergeboren aus Wasser und dem Heiligen Geist. Wir sind der göttlichen Natur teilhaft geworden und dürfen jetzt in Glaube und Hoffnung das erwarten, was uns verheißen ist: die ewige Vollendung im Reiche Gottes, in der Schau der unverhüllten Wesenheit des dreifaltigen Gottes, der die Liebe ist: Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist – ein einziger Gott in drei göttlichen Personen. Wenn wir uns nun in den täglichen Nöten und Anliegen des Lebens an Gott wenden, so weiß unser himmlischer Vater, was wir brauchen, noch bevor wir ihn darum bitten. Und dennoch tun wir gut daran, unsere Bitten auszusprechen. Wir tun dies in Einheit mit dem Sohn Gottes und auch in Verbundenheit mit der heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Sie war in ihrem Leben allezeit mit Gott verbunden und kann auch uns durch ihre Fürbitte beistehen! So wollen wir diese österliche Bußzeit nutzen zur geistlichen Vertiefung. Miteinander dürfen wir den Weg des Glaubens und der Liebe gehen. (Josef Spindelböck) - www.radiomaria.at | | |    |
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| | 04.03.2004 04:34:29 | | Kardinal Avery Dulles: Priester Christi | | Priester als Seelsorger und Spender der Sakramente sind für die Kirche unverzichtbar. Trotzdem ist das priesterliche Amt eines der am wenigsten behandelten Themen, der Kirche. Avery Kardinal Dulles, einer der größten Theologen der Gegenwart, sieht in der Unsicherheit über Rolle und Identität des Priesters eine der Hauptursachen für den Priestermangel unserer Zeit und die kontroversen Debatten um die Zukunft des Priestertums. Auf dem Stand der zeitgenössischen Theologie und in Einheit mit dem kirchlichen Lehramt liefert Dulles eine anregende Darstellung der besonderen Nachfolge Christi. 1997 hat Dulles in New York das Werk "The Priestly Office. A Theological Reflection" publiziert, das jetzt durch die Initiative von Pfr. Stefan Hartmann (Oberhaid), der auch für die Übersetzung verantwortlich zeichnet, auf Deutsch erschienen ist: Avery Dulles, Priester Christi, Sankt Ulrich Verlag, Augsburg 2004, 12 x 18 cm, ca. 128 Seiten, kartoniert, ISBN: 3-936484-26-0, EUR 9,90, sFR 17,40, http://www.sankt-ulrich-verlag.de | | |    |
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| | 03.03.2004 06:02:50 | | Kardinal Ratzinger: Kirche Christi wird alle Krisen bestehen | | (ORF Religion) In einem Interview mit der römischen Tageszeitung "Il Tempo" sagte der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, die Kirche werde wie bereits in der Vergangenheit "Versuchungen, Leiden und Verfolgungen" durchmachen. Dennoch werde sie bis ans Ende der Zeiten überleben, "wenn auch mit großem Leiden und vielleicht in stark reduzierter Form". Die Kirche werde trotz allem eine "Quelle des Lebens und der Freude sowie ein Grund zur Hoffnung bleiben". Als die gefährlichsten Irrlehren der Gegenwart bezeichnete Ratzinger in dem Interview die "Taubheit gegenüber der Stimme Gottes", den alltäglichen Unglauben (Agnostizismus) und den Versuch, Christus auf eine nur menschliche Person zu reduzieren. Das eigentliche Wunder der Gegenwart sei die Tatsache, dass Millionen von Menschen in der heutigen "zersplitterten und dunklen Welt" weiterhin glauben. Dies sei ein Beweis für Gottes Wirken in der Welt, betonte Ratzinger. Kritisch setzte sich der Präfekt der Glaubenskongregation mit den Auswirkungen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) auseinander. Nach dem Konzil habe es "eine Reihe von Missverständnissen" gegeben. Manche hätten gedacht, es würde genügen, "sich mit den Verhaltensweisen der Welt zu identifizieren", beklagte der Kardinal. In der Folge hätten viele Priester ihre Verankerung in der Gemeinschaft mit Christus verloren. Nun müsse man darüber nachdenken, wie man "auf der einen Seite die Öffnung zur Welt und die Solidarität mit den Zeitgenossen erhalten sowie auf der anderen Seite in tiefer Gemeinschaft mit Christus bleiben" könne. Nur so könne man gemäß dem Evangelium in der Gegenwart leben. | | |    |
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| | 03.03.2004 06:00:04 | | Rechtsstreit unter Christen? Bistum Regensburg setzt auf Verständigung | | Im "Sankt Josef Newsletter" wurde bereits über das von Bischof Dr. Manfred Müller (Regensburg) verfügte Verbot zur Anrufung weltlicher Gerichte berichtet. Auf die von manchen Medien und Personen vorgebrachte Kritik daran antwortet nun Dr. Dirk Hermann Voß in einem Kommentar. Unter anderem führt der Autor aus: "Der Bischof von Regensburg hat das Kirchenverständnis des katholischen Kirchenrechts wie auch des Grundgesetzes konsequent aufgegriffen und verpflichtet für den Fall, dass Streitigkeiten in Ausübung kirchlicher Ämter und Aufgaben entstehen, potentielle Kontrahenten zukünftig, im Geist des Evangeliums zunächst innerkirchlich eine Verständigung zu suchen und für Fragen, die nicht die Außenbeziehungen der Kirche berühren, die Letztentscheidung des für die Diözese verantwortlichen Ortsbischofs zu suchen." | | |    |
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