| | 23.04.2004 09:50:33 | | Instruktion "Redemptionis sacramentum" veröffentlicht | Die päpstliche Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung hat am 23. April 2004 die Instruktion "Redemptionis sacramentum - über einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie, die einzuhalten und zu vermeiden sind" veröffentlicht. Das Schreiben wurde am 19. März 2004 von Papst Johannes Paul II. approbiert und trägt das Datum vom 25. März 2004. Unterzeichnet ist es von Francis Kard. Arinze, dem Präfekten der Kongregation, sowie von Domenico Sorrentino, dem zuständigen Sekretär. Die Instruktion stellt geltende Regelungen zusammen und präzisiert sie. Neu ist die Verknüpfung von liturgischen Regeln mit kirchenrechtlichen Qualifikationen. Das Dokument bietet in acht Kapiteln, ergänzt durch ein Vorwort und ein Schlusswort, einen Überblick der wichtigsten Normen für eine würdige und mit den kirchlichen Maßgaben im Einklang stehende Feier der Heiligen Messe. - Lesen Sie das Dokument in vollem Wortlaut (HTML-Format), wie es auf stjosef.at zugänglich gemacht wurde. Alternativer Link zu dieser Instruktion im PDF-Format in der Reihe "Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls", Nr. 164. | | |    |
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| | 22.04.2004 17:17:39 | | Von der rechten Interpretation des Konzils | | In der Zeitschrift „Die neue Ordnung“ hat Dr. David Berger David Berger einen Beitrag zum Thema „Wider die Veteranen-Sentimentalität. Zur Frage der Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils“ publiziert, der auch online zugänglich ist. Er plädiert für eine Rückbesinnung auf die Texte des Konzils gegenüber einem vermeintlich authentischen „Geist des Konzils“. Zu den sog. pastoralen Aussagen des 2. Vatikanums stellt Berger fest: „Die pastoralen Aussagen ruhen zwar auf dogmatischen Prinzipien, sind aber durch deren Anwendung auf die wandelbaren historischen Situationen entstanden, so daß sie – wie nicht zuletzt eine Relecture bestimmter Partien von Gaudium et spes zeigt – durchaus sehr kontingent und wandelbar sein können. Von dieser Wandelbarkeit unberührt bleiben freilich die doktrinell-dogmatischen Elemente dieser Aussagen.“ Das Konzil muss in die umfassende Tradition der Kirche eingebettet verstanden werden, wie diese vom Lehramt der Kirche interpretiert wird. - Direktlink zum Beitrag sowie weitere Links: www.die-neue-ordnung.de ; http://konzil.stjosef.at | | |    |
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| | 22.04.2004 17:05:42 | | Ferrero-Waldner und ihre Haltung zu Fragen der Familie | | In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift des Östereichischen Familienbundes "familie & kinderbetreuung" wurde ein Interview mit Frau Dr. Benita Ferrero-Waldner mit bemerkenswerten Aussagen über Ehe und Familie veröffentlicht. Wörtlich stellt sie darin fest: "Ich stamme aus einer katholischen Familie und bekenne mich zu den christlichen Werten. Als Mitglied der ÖVP bin ich den christdemokratischen Werten zutiefst verbunden. Das Zusammenleben in der Familie entspricht zutiefst meinem Welt- und Familienbild. Eine Ehe zwischen Mann und Frau, eine Familie, ist eine besonders schutzwürdige Gemeinschaft, dazu bekenne ich mich auch als Katholikin." Wir stellen Ihnen dieses Interview unter folgendem Link online bereit! - Schwere Vorwürfe gegen den anderen Kandidaten zum Bundespräsidentenamt erhebt jetzt "Lucona-Aufdecker" Dr. Hans Pretterebner in einer Sonderausgabe von "Standpunkt", den er für mitverantwortlich für die EU-Sanktionen gegen Österreich hält, während Ferrero-Waldner sich erfolgreich für ihre Überwindung eingesetzt habe. | | |    |
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| | 22.04.2004 16:59:44 | | Bischof Küng für völliges Klonverbot | | (ORF Religion) Die Bedeutung eines umfassenden Klonverbots hat Bischof Klaus Küng im Hinblick auf die Novellierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes betont. In einem Brief an Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat erinnerte der Bischof daran, dass beim reproduktiven und beim so genannten "therapeutischen" Klonen die gleichen Techniken angewendet werden. Eine Zulassung des "therapeutischen" Klonens wäre daher unvermeidlich eine Unterminierung des Verbots des reproduktiven Klonens. Küng betonte, dass schon der Begriff "therapeutisches" Klonen irreführend sei. Denn sowohl die für das Klonen herangezogenen als auch die durch diese Prozedur gewonnenen Embryonen würden "verbraucht", im Klartext also getötet. Wörtlich stellte der Bischof in diesem Zusammenhang fest: "Kein noch so guter Wunsch, kranken Menschen zu helfen, Fortschritte in der Medizin zu erreichen, kann die Tötung anderer oder gar ihre Züchtung zum Organgewinn rechtfertigen". Außerdem sei zu bedenken, dass die ethisch unproblematische Gewinnung adulter Stammzellen durchaus gute, hoffnungsvolle Erfolge zeige. Im Herbst des Vorjahrs habe Österreich bei der UNO-Diskussion zu jenen rund 50 Ländern gehört, die mit "guten Gründen" für ein umfassendes Klonverbot eingetreten sind, unterstrich der "Familien-Bischof". Bei der neuerlichen Diskussion auf der Ebene der Vereinten Nationen im kommenden September wäre es wichtig, dass Österreich bei seiner Haltung bleibt, so Küng. Die Österreichische Bischofskonferenz hatte bereits in ihrer Stellungnahme im Rahmen des Begutachtungsverfahrens für das novellierte Fortpflanzungsmedizingesetz darauf verwiesen, dass das Festhalten am umfassenden Klonverbot von größter Wichtigkeit ist. | | |    |
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| | 21.04.2004 11:18:03 | | Kirche und Internet | | (Kathpress) Die Kirche soll mit dem Medium Internet "realistisch, kritisch, aber vor allem aktiv und kreativ" umgehen. Dafür plädierte der österreichische "Medien"-Bischof Egon Kapellari in einem schriftlichen Grußwort an die Teilnehmer des "Internet-Tages" der katholischen Kirche in Österreich, der am Dienstag in Salzburg stattfand. "Es ist eine große Herausforderung für christliche Medienschaffende, in der verwirrenden Vielfalt des World Wide Web, in einer Galaxis unzähliger Bilder und Töne, in der sich auch Inhumanität epidemisch breit macht, das Antlitz Christi erkennbar und sein Evangelium vernehmbar werden zu lassen", so der Grazer Bischof. Kapellari erinnerte an ein Wort Papst Johannes Pauls II., in dem dieser das Internet mit "jenem öffentlichen Platz im antiken Rom" verglich, "auf dem Politik und Handel betrieben und wo religiöse Pflichten erfüllt wurden, wo ein Großteil des gesellschaftlichen Lebens der Stadt stattfand und wo die besten und schlechtesten Seiten des menschlichen Wesens zu Tage traten". Die Kirche habe sich - so der Bischof - im Lauf ihrer Geschichte schon auf sehr unterschiedlichen "Marktplätzen" bewähren müssen. Sie nehme diese Herausforderung auch in dem neuen Forum der Kommunikation wahr, die das Internet darstellt, stellte Kapellari fest. | | |    |
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| | 21.04.2004 11:15:06 | | Wichtige Fatima-Broschüre neu aufgelegt | | Bereits in 3. erweiterter Auflage ist die „Fatima-Broschüre“ des Fatima-Weltapostolats der Deutsch-Schweiz erschienen. Im Geleitwort zur 1. Auflage schreibt Bischof Kurt Koch, es sei das Ziel jeder Marienverehrung, Gott zu verherrlichen. Außerdem ziele sie darauf hin, Leben und Tun der Gläubigen mit dem Willen Gottes in Einklang zu bringen. In der Broschüre wird die Botschaft von Fatima anhand der Erscheinungen vorgestellt, wobei auch Bezug auf die Seligsprechung der Seherkinder Jacinta und Francisco Marto genommen wird, die durch Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 2000 erfolgte. Ausführlich wird auch das nunmehr veröffentlichte 3. Geheimnis von Fatima vorgestellt, das sich einfügt in den Ruf zur Umkehr und Gottesliebe, wie dieser durch die Erscheinung Mariens an die ganze Welt gerichtet wurde. Die Broschüre wird um 1.- Euro angeboten; falls mehrere Exemplare für den Schriftenstand bestellt werden, so kosten diese 0,50 Euro pro Stück. Bestellung: info@fatima.ch , Weblink: www.fatima.ch (Pfr. Dr. A. Fugel, Geistlicher Leiter). | | |    |
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| | 18.04.2004 18:34:30 | | Ablaßdekret zum "Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit" | | Von der Apostolischen Pönitentiarie wurde bereits am 29. Juni 2002 ein Dekret erlassen, in dem die Gewinnung des vollkommenen Ablasses am "Sonntag der Barmherzigkeit" genau geregelt wird. Unter anderem heißt es darin: Der vollkommene Ablaß wird unter den gewohnten Bedingungen (Empfang des Bußsakraments, der heiligen Eucharistie und Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters) dem Gläubigen gewährt, der mit reinem, jeder, auch der läßlichen, Sünde abgewandtem Herzen am zweiten Sonntag der Osterzeit, das heißt dem „der göttlichen Barmherzigkeit“, in einer Kirche oder einem Oratorium an den zu Ehren der göttlichen Barmherzigkeit durchgeführten Andachtsübungen teilnimmt oder wenigstens vor dem Allerheiligsten Sakrament der Eucharistie – öffentlich ausgesetzt oder im Tabernakel aufbewahrt – das „Vater unser“ und das „Credo“ betet mit dem Zusatz einer kurzen Anrufung des barmherzigen Herrn Jesus (z. B. „Barmherziger Jesus, ich vertraue auf dich!“). Ein Teilablaß wird dem Gläubigen gewährt, wenn er mit reuigem Herzen an den barmherzigen Herrn Jesus eine der rechtmäßig genehmigten Anrufungen richtet. - Lesen Sie das Dokument in vollem Wortlaut. | | |    |
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| | 17.04.2004 16:32:54 | | 50 Jahre Katholisches Bildungswerk St. Pölten | | (DPS) Mit einem Festakt im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten feierte das Katholische Bildungswerk der Diözese St. Pölten sein 50-jähriges Bestehen. In dieser Zeit haben fast 9.000 ehrenamtliche Bildungswerkleiterinnen und –leiter insgesamt über 75.000 Veranstaltungen mit mehr als fünf Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern organisiert. An dem Festakt nahmen zahlreiche Vertreter von Kirche und Öffentlichkeit teil, unter ihnen Bischof Dr. Kurt Krenn und Weihbischof Dr. Heinrich Fasching sowie Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bezirkshauptmann Dr. Josef Sodar. In seinen Worten unterstrich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, dass das Bildungswerk in der kommenden Zeit zunehmender Oberflächlichkeit und Orientierungslosigkeit noch größere Bedeutung erlangen werde. Es müsse neben der Vermittlung von Wissen Orientierung an Grundsätzen des menschlichen Zusammenlebens und an Werten geben. Das bedeute, vor allem auch die christlichen Werte für das künftige Europa hervorzuheben und die Menschen im christlichen Glauben zu wappnen. Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn ergänzte, dass es eine Herausforderung für das Bildungswerk sei, neben der Vermittlung von Werten, wieder mehr bewusst von Gott zu reden. Alles müsse vom Gedanken Gottes und seiner Wirklichkeit seinen Ausgang nehmen, sagte er. - Lesen Sie mehr im Bericht des Referats für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten! | | |    |
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| | 17.04.2004 16:31:37 | | Fest der Barmherzigkeit im Linzer Dom | | Zu einem Fest der Barmherzigkeit laden am Samstag, 17. April, neun oberösterreichische Erneuerungsbewegungen der katholischen Kirche in den Neuen Dom nach Linz ein. Mit dem Fest werde ein Impuls des Papstes aufgenommen, erklären die Veranstalter: Johannes Paul II hat im Jahr 2000 den Sonntag nach Ostern zum Sonntag der Barmherzigkeit erklärt. Radio Maria Österreich überträgt live das Barmherzigkeitsfest aus dem Linzer Dom. Hier das Programm: 9:00 Lobpreis; 9:30 "Gottes Erbarmen, wie es uns Therese von Lisieux schildert", mit Provinzial P. Paul Weingartmann OCarm; 10:15 "Erlebnisse mit Gottes Erbarmen: 2 Zeugnisse"; 15:00 Eucharistische Anbetung - Stunde der Barmherzigkeit; 16:00 Hl.Messe im Neuen Dom - mit Franz Spaller. www.radiomaria.at | | |    |
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| | 17.04.2004 07:10:22 | | Das Geschenk der Barmherzigkeit | | Viele klagen darüber, dass unsere Welt kalt und herzlos geworden ist. Was vielfach zählt, sind Macht und Ansehen, Geld, Reichtum und Genuss. Darüber bleibt dann die liebevolle und verständnisvolle Zuwendung zum Menschen auf der Strecke. Wir wissen insbesondere um die Auswirkungen von Gewalt und Terror auf der Welt; wir kennen die traurige Bilanz von Unfrieden und Auseinandersetzung, von Streit und Unverständnis auch in unserer persönlichen Umgebung. Was uns allen oft fehlt, das ist: „Barmherzigkeit“! Am 2. Sonntag nach Ostern, dem „Weißen Sonntag“, feiert die Kirche zugleich den „Barmherzigkeitssonntag“. Dieser Schwerpunkt hat eine ganz offizielle Bedeutung dadurch erhalten, dass unser Papst Johannes Paul II. dessen Feier ausdrücklich verfügt hat. Der Papst hat ja am 30. April 2000 die polnische Schwester Maria Faustyna Kowalska heilig gesprochen. Gott hat Sr. Faustyna gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Menschen Vertrauen zu seiner Barmherzigkeit haben, weil gerade darin immer wieder die Chance eines neuen Anfangs liegt. - Lesen Sie mehr in der Predigt für den Sonntag der Barmherzigkeit! | | |    |
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| | 16.04.2004 17:38:39 | | Werben um Katholiken-Stimmen | | (Kathpress) Um die Stimmen der Katholiken werben die beiden Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl, Benita Ferrero-Waldner und Heinz Fischer, in den neuesten Ausgabe der österreichischen Kirchenzeitungen. Die Kirchenzeitungen hatten die Kandidaten vor allem nach jenen Werten befragt, die ihrer Einschätzung nach für das Präsidentenamt am wichtigsten sind. Benita Ferrero-Waldner bekennt sich zu den "christlichen Werten". Sie leite ihr Menschenbild, ihr Verständnis von Verantwortung in einer Gemeinschaft und ihre Verpflichtung zur sozialen Gerechtigkeit aus diesen christlichen Werten ab. Für Heinz Fischer zählt zu den wichtigsten Werten, die ein Präsident braucht, die "Autorität". Der Bundespräsident in einer Demokratie müsse Überzeugungskraft und die Fähigkeit, Zeichen zu setzen, "aus innerer Stärke und Überzeugungskraft ableiten". Auch Gerechtigkeit zählt für Fischer zu den wichtigsten Werten für das Präsidentenamt. Denn der Bundespräsident müsse "objektiv" sein, zudem sei soziale Gerechtigkeit eine Voraussetzung für die Stabilität der Gesellschaft, der Demokratie und des politischen Systems. Bedeutsam für das erste Amt im Staat seien auch "Fairness und Toleranz", so Fischer. Befragt nach ihren Erwartungen an die katholische Kirche meint Ferrero-Waldner, sie würde als praktizierende Katholikin ihre Erwartungen den kirchlichen Amtsträgern im persönlichen Gespräch mitteilen. Fischer äußert die Hoffnung, dass die katholische Kirche "den von Kardinal König gewiesenen Weg des Dialogs und der Toleranz fortsetzt". Das schließe auch die Bemühungen um ein fruchtbares und vertrauensvolles Verhältnis zwischen Staat und Kirche ein. Als eine Erwartung an die katholische Kirche nennt Heinz Fischer auch, dass die Kirche "weiterhin deutliche Zeichen für ihr Engagement für die sozial Schwächeren setzt und ein starker Verbündeter bei den Bemühungen um den Frieden bleibt". | | |    |
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| | 16.04.2004 15:17:46 | | Worin gründet das Gewissen, wenn nicht in Gott? | Michael Dinhobl, Pressereferent von Bischof Kurt Krenn, wandte sich am 15.04.2004 in einem Offenen Brief an den Präsidentschaftskandidaten Dr. Heinz Fischer: Sehr geehrter Herr Dr. Fischer! Österreich ist ein christlich geprägtes Land. Durch Generationen haben Menschen ihren Glauben gelebt und unser Land auf dieser Grundlage aufgebaut. Ein Großteil unserer Kulturgüter wie Dome, Kirchen, Klöster, Kapellen und Wegkreuze sind heute steinerne Zeugen dessen, worauf Menschen bis zum heutigen Tag innerlich gebaut haben. Auch heute leben viele Menschen ihren Glauben aktiv und dieser ist auch die Wertebasis vieler Menschen. Natürlich gibt es auch Menschen, die sich als ungläubig bezeichnen, dazu zählen Sie sich nach eigenen Angaben auch. Nicht als Atheist, sondern als Agnostiker. Das Lexikon für Philosophie definiert es folgend: "Wenn man der Auffassung ist, nicht wissen zu können, ob Materie oder Geist das Primäre am Sein ist, dann ist man ein Agnostiker oder Agnostizist". Weiters wird über Agnostiker behauptet: "Der Agnostiker ist Skeptiker, Einzelgänger, Außenseiter. Der Agnostiker tendiert zu Vorbehalten, zum Vorläufigen." Für mich als gläubigen Menschen ist es sehr bedeutend, welche religiöse Sichtweise die zukünftige Bundespräsidentin oder der Bundespräsident prägen; und vielen Österreicherinnen und Österreichern geht es ähnlich. Immerhin bekennen sich 86 Prozent der in Österreich lebenden Menschen zu ihrer Religion. Daher frage ich Sie, der Sie sich als nicht glaubender, als Agnostiker bezeichnen und in Zukunft das Gewissen unseres Landes sein wollen: Was befiehlt Ihnen Ihr Gewissen? Es gebietet uns, zum gegebenen Zeitpunkt das Gute zu tun und das Böse zu unterlassen; eine Stimme, die wir uns nicht selbst gegeben haben, die von Gott kommt, haben wir gelernt. Von wo aber leiten Sie ab, was eine gute und eine böse Tat ist, die für Ihr Gewissen entscheidend ist? Wer darüber nicht Auskunft gibt, für den ist Gewissen ein leeres Wort, eine Phrase, die zu nichts verpflichtet. Sie haben sich ein hohes Ziel gesetzt, Gewissen unseres Landes zu sein, aber die entscheidenden Antworten noch nicht gegeben. Politik braucht ein Gewissen. Beide Kandidaten stehen zu dieser Aussage. Was ist für Sie, Herr Dr. Fischer, die Quelle Ihres Gewissens, wenn es nicht Gott ist? In Erwartung Ihrer Antwort und besten Grüßen verbleibe ich Ihr Dipl. Ing. Michael Dinhobl, Pressereferent von Bischof Kurt Krenn. (Quelle: APA-Online-Presseportal) | | |    |
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| | 15.04.2004 06:24:13 | | Die Auferstehung Christi: transzendent und doch geschichtlich | Beitrag von Dr. Josef Spindelböck auf Radio Maria Österreich am 15.04.2004 um 12.15 Uhr: Entscheidend für die Begründung des Osterglaubens in der frühen Kirche waren die Begegnungen mit dem Auferstandenen: Jesus Christus, gekreuzigt, gestorben und begraben, ist am dritten Tag von den Toten erstanden. Er erschien zuerst den Frauen, die bei ihm unter dem Kreuz ausgeharrt hatten; dann den Aposteln und vielen anderen Jüngern. Auferstehung: Das ist der Einbruch einer ganz neuen Wirklichkeit in unser Leben. Gott selber handelt und macht alles neu. Er ist der, welcher am Anfang der Schöpfung alles aus Nichts ins Dasein gerufen hat. Er ist er, der die Toten lebendig macht. Er ist der dreimal Heilige, vor dem alles Bestand hat und alles lebt. In diesem Sinn ist die Auferstehung Christi wahrhaft ein „transzendentes Ereignis“. Auferstehung hat aber zugleich etwas mit unserer Geschichte zu tun. Auferstehung ist nichts Unwirkliches, nicht etwas rein Geistiges, nicht Wahrnehmbares. Der auferstandene Herr hat sich den Jüngern leibhaft zu erkennen gegeben. Sie durften ihn anfassen und berühren, um sich zu überzeugen, dass er kein Geist ohne Fleisch und Knochen war. Die Wundmale seines Leibes waren zu erkennen, wenn auch in nunmehr verklärter Form als Zeichen des Triumphes seiner hingebungsvollen Liebe. In dieser Osteroktav sind wir eingeladen, uns auf die frohe Botschaft von der Auferstehung Christi zu besinnen. Christus lebt, und wir leben mit ihm in der Gemeinschaft mit Gott, der uns liebt. Auch unser Schicksal wird einmal einmünden in die Herrlichkeit der Auferstehung. Das dürfen wir zuversichtlich hoffen, wenn wir aus dem Glauben an den Auferstandenen leben und uns bemühen, im Geist seiner Liebe zu handeln. In diesem Sinn darf ich Ihnen noch eine gesegnete österliche Zeit wünschen! | | |    |
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| | 15.04.2004 06:22:17 | | Eine Botschaft der Liebe! | P. Robert Bösner OSB, Wallfahrtsseelsorger von Maria Dreieichen (NÖ), hat uns folgende Stellungnahme zum Film "Die Passion Christi" von Mel Gibson übermittelt: Als langjähriger Seelsorger an einem Marienheiligtum habe ich mir den Film „Passion of Christ“ angeschaut. Entgegen manchen Vorbehalten, die die Lektüre diverser Stellungnahmen über den Film in mir aufgebaut hat, aber auch entgegen einer manchmal für mich zu plakativen Propaganda bin ich jetzt positiv beeindruckt. Der Film enthält viele Elemente, die, jedes für sich, großen katechetischen Verkündigungswert haben. Man kann sich vom Eindruck der wuchtigen Meditation des Regisseurs ruhig mitnehmen lassen und mit gläubiger Genugtuung den vielen biblischen Querverbindungen des Drehbuches zustimmen. Das, was mich in diesem Film aber bei der Darstellung Jesu trotz aller vorlaufender Vorbehalte am meisten „überzeugt“ hat, ist die Darstellung der Rolle seiner Mutter Maria. Sie ist die, die den Schmerz Jesu und seines Erlösungswerkes in ihrem Herzen mitträgt. Sie tut es als mitleidende Mutter und als treue Gefährtin im Heilswerk („virgo fidelis“ der Lauretanischen Litanei), wahrhaft als die „Schmerzhafte Mutter“, wie wir sie in den verschiedenen (Wallfahrts-) Kirchen verehre. Keine exaltierten Übertreibungen, wie man sie bei der überdeutlichen Skizzierung des Erlöserleiden hätte befürchten können ! Keine im Äusserlichen steckenbleibende Selbstdar-stellung eines fruchtlosen Jammerns über das unsagbare Leid und auch keine peinlichen Ausbrüche haltlosen Weinens, sondern „nur“ das verhaltene Mitleiden der Abgründe menschlicher Verkommenheit durch die Sünde, die den ehrfürchtig geliebten Sohn so schrecklich zusetzen, und dazu das Trösten der anderen Frauen aus dem engeren Jüngerkreis, denen das Leid des Herrn fast das Herz bricht. Ein Regisseure, der die unbefleckte Jungfrau und Gottesmutter Maria so darstellen kann, ist für mich glaubwürdig, wenn er mit dem Erlöserleiden Jesu – offenbar erstmals – filmisch so realistisch empfindend umgeht. Auch in den vielen „Nebenrollen“ des Filmes spiegeln die einzelnen Charaktere still und doch beeindruckend die souveräne Größe Jesu wider. Sei es die ernst zu nehmende Darstellung des Gewissenskonfliktes des römischen Landpflegers Pontius Pilatus, die beeindruckende – im wahrsten Sinne des Wortes „tragende“ - Rolle des Simon von Cyrene, die „Gedanken“ Jesu bei manchen Etappen seines Leidensweges, die in Form von Rückblenden auf frühere Ereignisse und Worte Jesus interpretierend dargestellt werden, aber auch die Reaktionen der römischen Hinrichtungstruppe (die Öffnung der Seite Jesu mit der Lanze als offizielle Todeserklärung hat mich im Moment schockiert, aber das Bild des „Barmherzigen Jesus“ von Lagiewniki bei Krakau hat mir eine Verständnishilfe gegeben. Wenn man den „Barmherzigkeits-Rosenkranz“ betet, kommen einem immer wieder Szenen des Filmes als Betrachtungshilfen in die Gedanken. Den schwächlich-brutalen Charakter des Königs Herodes gibt die Regie meines Erachtens bestens wieder. Man könnte noch viele andere zutreffende Details im Film aufzählen, z.B die Ausnützung der modernsten Erkenntnisse der Strahlenphysik hinsichtlich des „Leichentuches von Turin“. Ich habe es großartig gefunden: das Gesicht Jesu neben den in sich selbst zusammenfallenden Leichenbinden um die Auferstehung Jesu verhalten darzustellen. Kurz: In den 45 Jahren meines priesterlichen Dienstes hat der heurige Gründonnerstag mit der Betrachtung dieses Filmes eine besonders tiefe Bedeutung bekommen. Einen Dank allen jenen, die sich bemüht haben, diesen Film vielen Menschen nahe zu bringen, um so über die einmalige Heilsbedeutung Jesu vor der ganzen Welt zu künden. - Linktip: http://www.maria-dreieichen.at | | |    |
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| | 12.04.2004 18:12:54 | | Bald Verbot für Kreuz und Kopftuch in Berlin? | | Wie ORF ON berichtet, will die rot-roten Koalition in Berlin im so genannten Kopftuch-Streit einen so genannten „Kompromiss“ beschließen, wonach nicht nur Kopftücher, sondern alle religiösen Symbole in staatlichen Schulen, bei Justiz und Polizei verboten werden sollen. Bei der Union stieß die Gleichsetzung von Kopftuch mit christlichem Kreuz oder jüdischer Kippa auf heftigen Protest. Der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky kündigte an, er wolle das Gesetz zu Fall bringen. Auch die Evangelische Kirche hält den Entwurf für verfassungswidrig und denkt über eine Klage nach. Auf den Gesetzentwurf, der noch Senat und Parlament passieren muss, konnten sich SPD und PDS erst nach monatelangem Gezerre einigen. Die PDS hätte am liebsten eine gesetzliche Regelung verhindert. Das war aber nicht mehr möglich, nachdem sich die SPD gleich nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts für ein Kopftuch-Verbot auch in der Hauptstadt ausgesprochen hatte. Das oberste deutsche Gericht hatte im September 2003 festgestellt, dass ein Verbot für Lehrkräfte, in Schule und Unterricht ein Kopftuch zu tragen, eine gesetzliche Regelung in den Ländern voraussetzt. Auf keinen Fall wollten die Linkssozialisten allerdings ein alleiniges Kopftuch-Verbot für moslemische Lehrerinnen zulassen. Mit der Verbannung aller religiösen Symbole aus den Hoheitsbereichen des öffentlichen Dienstes geht Rot-Rot in Berlin jetzt bewusst einen anderen Weg. | | |    |
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| | 12.04.2004 17:58:35 | | Christus lebt - er stirbt nicht mehr! | | (Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten) "Ich wünsche ihnen genau das, was Gott uns gibt mit dem größten Ereignis in der Weltgeschichte. Es war ein unüberbietbares größtes Geheimnis das uns Gott gibt. Wir wollen Dank sagen, lasst uns froh sein, lasst uns jubeln! Alle diesen schönen großen Gesänge und Worte: Sie sind da, sie gelten. Und ich möchte euch sagen meine Lieben: Freut euch, Christus ist erstanden!", so Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn in seiner Predigt zum Ostersonntag im Dom zu St. Pölten. Zu Pfingsten, zu Ostern, zu Weihnachten - immer wenn "die ganz großen Feste" gefeiert würden, werde "groß" geredet, betonte Bischof Kurt Krenn. - "Ich weiß, heute wird in der ganzen Welt gepredigt vom Terrorismus, der so schlimm ist. Überall wird gepredigt von der Not der Weltlage und ich sage - ja - aber das Entscheidende ist nicht, wie wir das Ganze beschreiben, wie wir das Ganze bewältigen, das Entscheidende ist: Christus lebt." "Das ist eigentlich alles, vieles andere können wir dann hinzudenken und hinzufügen, aber es bleibt beim einen: Er, Christus, unser Bruder, Christus, der Sohn Gottes, Christus, der wahre Gott, der wahre Mensch - er ist auferstanden, er stirbt nicht mehr. Lasst uns also heute ein Fest feiern, lasst uns frohlocken und ich bitte euch alle: Nehmt heute viel Mut, viel Ermutigung, mit in euere Familien und Häuser." Bischof Krenn wies in seiner Predigt außerdem auf den Höhepunkt des Mitteleuropäischen Katholikentages in Mariazell hin und bat die Gläubigen seiner Diözese, daran teil zu nehmen: "Es heißt, es kommen acht Länder, acht Nachbarn zusammen in Mariazell. Und ich bitte euch, liebe Brüder und Schwestern: Wir hier sind die Allernächsten. Die St. Pöltner sind von Mariazell aus gesehen das Allernächste. Und deswegen bitte ich euch: Kommt am 22. Mai - das ist ein Samstag - kommt nach Mariazell. Beten wir mit denen, die am 1. Mai zu Europa stoßen, mit denen, die viel Hoffnung haben. Wir haben vielleicht weniger Hoffnungen, dafür vielleicht auch weniger Illusionen. Dennoch sage ich: Kommt und zeigt, dass es etwas Schönes ist, Christ zu sein, Katholik zu sein." | | |    |
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| | 11.04.2004 17:01:56 | | Papstbotschaft zum Segen "Urbi et Orbi" | | Papst Johannes Paul II. hat in seiner Osterbotschaft vor dem Segen "Urbi et Orbi" am 11.04.2004 auf die siegreiche Kraft der Auferstehung Christi hingewiesen. Zugleich drückte er die Hoffnung auf eine zufriedenstellende Lösung der vielen Konflikte in der Welt aus. Der Papst betete: "An diesem Tag deines Triumphes über den Tod, finde die Menschheit in Dir, o Herr, den Mut, sich solidarisch den vielen Übeln, die sie plagen, zu widersetzen. Insbesondere finde sie die Kraft, dem unmenschlichen und leider um sich greifenden Phänomen des Terrorismus entgegenzutreten, der das Leben leugnet und den Alltag vieler fleißiger und friedlicher Menschen beeinträchtigt und unsicher macht. Deine Weisheit erleuchte die Menschen guten Willens im gebotenen Einsatz gegen diese Geißel." | | |    |
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| | 11.04.2004 16:59:14 | | Unterwegs nach Emmaus | | Uns ist die Erzählung der beiden Jünger vertraut, die traurig und beschwert von Jerusalem nach Emmaus wandern. Zu groß sind ihre Enttäuschung und ihr seelisches Leid. Ihre ganze Hoffnung hatten sie auf Jesus gesetzt, den großen Verkünder der Gottesbotschaft, und nun schien alles umsonst zu sein. Was sollten sie noch tun? Wie konnten sie das alles nur verstehen, was geschehen war? Als sich ein unbekannter Wanderer zu ihnen gesellt, da gelingt es diesem, ihr Vertrauen zu gewinnen, und die beiden Jünger öffnen sich ihm und offenbaren ihm ihre Not und Enttäuschung. Jesus, den sie immer noch nicht erkennen, versteht es, sie behutsam einzuführen in die Heilspläne Gottes mit seinem Messias: „Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?“ Schließlich – am Ziel angekommen – laden die Jünger den Fremden zum Bleiben ein, denn „es wird bald Abend, und der Tag hat sich schon geneigt.“ Erst beim Brechen des Brotes erkennen die Jünger Jesus, den Herrn. Daraufhin sehen sie ihn nicht mehr. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum Ostermontag 2004! | | |    |
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| | 10.04.2004 06:59:20 | | Mit Christus auferstehen! | | Mit der Auferstehung Christi ist etwas ganz Neues geschehen und hereingebrochen in unsere Welt. Ab nun haben Sünde, Leiden und Tod nicht mehr das letzte Wort. Gott selber hat in der Auferstehung seines Sohnes vor jedes „Minus“ ein noch stärkeres „Plus“ gesetzt. Sogar die Schuld Adams und aller einzelnen Menschen kann sich glücklich preisen, denn sie hat einen Erlöser gefunden! Wenn wir in diesen Tagen die verschiedenen Berichte der Evangelien von den Erscheinungen des Auferstandenen hören, dann wird eines klar: Die Apostel und Jünger waren nicht leichtgläubig, und es genügte nicht einfach ein Gerücht, um sie davon zu überzeugen, dass Jesus wirklich auferstanden war. Zu groß waren ihre Trauer und ihr Schmerz. Sie hatten fast keine Hoffnung mehr. Und da erhielten sie plötzlich Kunde davon, dass Jesus Christus einigen Frauen erschienen war. Die erste Reaktion dieser nüchternen, skeptischen Männer: Sie glaubten den Frauen nicht, es war ja nur „Weibergeschwätz“. Wie Unrecht hatten sie doch! Es bedurfte eigener Erscheinungen des auferstandenen Herrn an die Apostel und Jünger, damit auch sie zum Glauben an die wahre Auferstehung Jesu Christi fanden. Erst die persönliche Begegnung mit Jesus Christus konnte sie endgültig davon überzeugen, dass ihn der Tod nicht festgehalten hatte. - Lesen Sie mehr in den Predigten für die Osternacht sowie für den Ostersonntag 2004 (Lesejahr C)! | | |    |
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| | 09.04.2004 07:25:28 | | Novene zur göttlichen Barmherzigkeit | | Die katholische Gemeinschaft "Amici di Dio" ruft alle Katholiken auf, ab Karfreitag die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit zu beten. "Durch diese Novene können sehr viele Gnaden geschenkt werden. Diese 'Chance des Himmels' sollten alle Katholiken nützen", erklärte "Amici di Dio" am Dienstag und erinnerte an das Tagebuch der Schwester Faustyna, in der Christus folgendes wünscht: "Ich wünsche, dass du während dieser neun Tage Seelen an die Quelle Meiner Barmherzigkeit führst, damit sie dort Kraft, Mut und Gnade für dieses Leben und besonders für die Todesstunde finden. Im Verlauf dieser Andacht vergebe Ich Gnaden aller Art. Für diese Seelen sollst du an neun Tagen den Barmherzigkeitsrosenkranz beten. Jeder, der ihn betet, wird Meine Barmherzigkeit im Leben und besonders in der Todesstunde erfahren. Sollte es der verstocktester Sünder sein, ... falls er nur einmal diesen Rosenkranz betet, wird ihm die Gnade Meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil." - Link zur Novene. - www.amicididio.com | | |    |
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| | 09.04.2004 07:23:03 | | Liebe bis in den Tod | | Die Passionsgeschichte, also die Erzählung der Evangelien vom Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus, kann uns nicht unberührt und unbeteiligt lassen. Jede menschliche Not und jedes menschliche Leid erschüttert unser Herz, wenn wir uns wenigstens einen Funken an Menschlichkeit bewahrt haben. Umso mehr das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus am Kreuz! Hier offenbart sich seine Liebe zu uns Menschen, die ohne Grenzen war, die bis in den Tod ging. Hier zeigt sich auch die eigentliche Ursache all dieses Leidens: die Schuld der Menschheit, die der Erlöser freiwillig auf sich genommen hat, um uns von unseren Sünden zu befreien. Als es ernst wurde und Jesus gefangen genommen worden war, da verließen ihn fast alle Jünger. Judas hatte ihn verraten, Petrus ihn dreimal verleugnet, obwohl er vorher hoch und heilig versprochen hatte, sogar sein Leben für ihn hingeben zu wollen … Sogar Johannes war geflohen; dieser kehrte allerdings bald zurück und wagte sich mit einigen tapferen Frauen in die Nähe Jesu und dann bis unter das Kreuz. Dort durfte er die trostvollen Worte hören: „Sohn, siehe deine Mutter!“ Zu Maria, der Mutter Jesu, sagte der sterbende Erlöser: „Frau, siehe dein Sohn!“ Auf diese Weise wurde Maria zur geistlichen Mutter des Johannes, der Apostel überhaupt und ihrer Nachfolger, sowie aller glaubenden Menschen. Vom Kreuz herab sind wir der liebenden Fürsprache der heiligen Gottesmutter Maria anvertraut, die uns aufruft, in unseren Leiden den Blick auf das Kreuz Christi zu richten, wo wir Kraft und Hoffnung schöpfen. Als Jesus ausrief: „Es ist vollbracht“, das Haupt neigte und sterbend seinen Geist in die Hände seines Vaters legte, da wurde der Keim der neuen Schöpfung grundgelegt. Der am Kreuz Besiegte war in Wirklichkeit zum Sieger über Sünde, Tod und Teufel geworden. Durch sein in Liebe bis zum Letzten durchgetragenes Leiden hatte er den Hass der Welt besiegt. Nur drei Tage sollte ihn das Grab halten, bis er machtvoll von den Toten auferstand! - Lesen Sie die Homilie am Karfreitag 2004! | | |    |
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| | 08.04.2004 06:33:50 | | Früherer Nuntius EB Squicciarini: Christliche Wurzeln Europas wieder entdecken! | | "Europa muss sich davor hüten, durch Laizismus und Säkularismus seinem Erbe die lebensnotwendige Wasserader des Christentums abzugraben und damit die Fundamente seines geistig-kulturellen Reichtums auszuhöhlen": Dies betonte der frühere Apostolische Nuntius in Wien, Erzbischof Donato Squicciarini, bei einem Gottesdienst mit ÖVP-Bundesräten im römischen Petersdom. Die ÖVP-Bundesräte hatten mit dem früheren Bundesrats-Präsidenten Herbert Schambeck eine Rom-Pilgerfahrt unternommen. Wenn man die christlichen Wurzeln der europäischen Kultur leugne, dann komme dies einer Infragestellung der eigenen Herkunft und Identität gleich, unterstrich der frühere Nuntius: "Dies würde das Haus Europa in seinen Grundfesten erschüttern und allmählich zum Einsturz bringen". Die Schwierigkeiten im Ringen um die Erweiterung der Europäischen Union und um eine europäische Verfassung hätten eine "tiefe, oftmals unbeachtete Wertekrise" zu Tage treten lassen. Squicciarini zitierte den großen deutsch-italienischen Theologen Romano Guardini: "Europa wird christlich sein, oder es wird nicht mehr Europa sein". Kirche und Politik seien berufen, "zum Wohl der Menschen zusammen zu wirken". - Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf stephanscom.at! | | |    |
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| | 08.04.2004 06:31:23 | | Das Opfer der Eucharistie: Hingabe aus Liebe | | Als unser Herr Jesus Christus beim Letzten Abendmahl im Kreis der Apostel das Brot nahm und es den Jüngern mit den Worten gab: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“, und als er den Kelch mit Wein nahm und ihn mit den Worten: „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut“ weiterreichte an die Apostel, da wurden sie hinein genommen in ein Geheimnis, das größer war als ihre Fassungskraft. Sie begriffen wohl nur ansatzweise, was der Herr ihnen damit sagen und zeigen wollte am Vorabend seines Leidens und Sterbens. Dass unser Herr sich selber hingibt im Opfer der Eucharistie und uns in seine Gemeinschaft einlädt im Mahl der heiligen Kommunion, ist ein unüberbietbarer Ausdruck seiner liebenden Zuwendung zu uns. Nicht zu herrschen ist er gekommen, sondern um zu dienen. Zum Zeichen dafür hat er den Aposteln die Füße gewaschen. Petrus wollte es zuerst nicht zulassen. Erst als er von Jesus über den Sinn dieser Handlung belehrt wurde, nahm er dieses Zeichen an. Darin liegt ein bleibendes Vermächtnis für die Kirche und jede christliche Gemeinde: Genauso wie unser Herr an uns gehandelt hat, so sollen auch wir einander in Liebe dienen. Der Größte soll der Diener aller sein! - Lesen Sie mehr in der Gründonnerstagspredigt 2004 von Dr. Josef Spindelböck! | | |    |
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| | 07.04.2004 14:50:34 | | Netzwerk katholischer Priester | | Das "Netzwerk katholischer Priester", eine 2001 gegründete Initiative glaubenstreuer Priester, hat die Eröffnung einer vierten Regionalstelle für die Region Süddeutschland bekannt gegeben. Im Netzwerk finden Geistliche, denen an der unverkürzten Verkündigung der kirchlichen Lehre und an der Beobachtung der liturgischen Vorschriften bei der heiligen Messe gelegen ist, die Möglichkeit zu Austausch, Gespräch und Information. Neben den Regionalstellen Köln/Aachen, Fulda und Rhein-Main-Gebiet gibt es nun ein viertes Regionalkonveniat, das Priestern und Diakonen Hilfestellungen in der Bewältigung ihres Dienstes geben möchte. Zum ersten Regionalkonveniat am Donnerstag, 22.04.2004, spricht Prof. Muschalek in der Katholischen Canisiusstiftung Ingolstadt ab 15.00 Uhr über „Das Wiederaufleben der Tradition.“ In einem Interview mit der „Aachener Zeitung“ vom 2.4.2004 hat Dr. Rodheudt, Initiator des "Netzwerks katholischer Priester", vor einer weiteren Protestantisierung der Liturgie gewarnt. Rodheudt wörtlich: „Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass Wortgottesdienst und Messe im Rollverfahren angeboten werden. Das läuft auf Gleichberechtigung beider und damit auf ein protestantisches Kirchenbild hinaus. Wir als katholische Christen leben aus der Eucharistie. Der Sonntag wird von der heiligen Messe gekrönt.“ - Homepage und Kontakt: http://www.priesternetzwerk.net | | |    |
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| | 07.04.2004 14:48:49 | | Predigt von Bischof Krenn bei der Chrisammesse | | Bei der Chrisam-Messe im Dom zu St. Pölten am 7. April 2004 hielt Bischof Krenn eine programmatische Predigt, die auf http://www.hippolytus.net dokumentiert wird (Direktlink). Unter anderem sagte der Bischof, an die Priester gerichtet: "Liebe Mitbrüder! Habt großen Seeleneifer und erinnert die Gläubigen oft an die persönliche und vollständige Beichte; führt sie zu Bekehrung und Buße in der Osterbeichte. Jeder Sünder im Beichtstuhl ist ein Gnadenwerk, an dem ihr durch eure Lehre, durch euer Gebet und durch euer Wissen vom Menschen mitwirken könnt. Das Bewusstsein des Gewissens von Gut und Böse wird euch sagen, ob ihr in der Gnade Gottes seid oder ob eure Sünden euch die Gottesnähe geraubt haben.Unsere Zeit hat oft ein verwahrlostes Gewissen, für das nichts mehr zählt. Bildet das Gewissen der Gläubigen; sagt den Eheleuten deutlich, was die Ordnung Gottes für das Eheleben und für die gottgewollte Sexualität der Ehegatten ist. Sagt der Jugend ohne Herumreden, dass Sexualität nur in der ehelichen Gemeinschaft erlaubt und gottgewollt ist. Wir erleben heute, dass über Pensionen gestritten wird. Die politisierte Diskussion redet über vieles, aber kaum einmal darüber, dass in der Frage der Pensionen und Renten die geborenen Kinder es sind, von denen alles Entscheidende abhängt. Angeblich wird nicht einmal die Hälfte der empfangenen Kinder zur Welt gebracht. Die Abtreibung des Kindes ist das größte Übel der Menschheit, das man einander antut; die abgetriebenen Kinder fehlen unserem Volk unwiederbringlich. Ein weiteres Übel ist die Verhütung des Kindes gegen die natürliche Ordnung Gottes." Im Hinblick auf das Gebot zur Erfüllung der Sonntagspflicht sagte Bischof Krenn: "Wieder darf ich euch erinnern, dass unsere Kirche aus der Eucharistie lebt. Das Gebot der Kirche, das uns zur Feier der Sonntagsmesse verpflichtet, ist durch anderes nicht ersetzbar. Als Diözesanbischof halte ich verbindlich fest: Wortgottesdienste und andere religiöse Feiern ersetzen nicht die Sonntagsmesse und erfüllen für den Katholiken nicht das Sonntagsgebot. Wenn irgendwo die Sonntagsmesse entfällt, sollen die Gläubigen die Sonntagsmesse in einer Kirche mitfeiern, in der ein Priester zur Verfügung steht. In unserer Diözese ist der Besuch einer Sonntagsmesse durchaus möglich, ohne dass unseren Gläubigen zu große Mühen zugemutet werden. Es soll niemand die Gemeinschaft eines Wortgottesdienstes der Gemeinschaft mit Christus in der Eucharistie vorziehen. Zwischen dem geweihten Dienst des Priesters und dem Tun eines Laien besteht ein Wesensunterschied, der nicht aufhebbar ist. Die Predigt in der hl. Messe ist dem Priester oder Diakon vorbehalten." | | |    |
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| | 06.04.2004 09:37:53 | | "Ave Eva" beim Katholikentag? - Der Stand der Dinge | | Der österreichische Bundesjugendseelsorger Mag. Christian Wiesinger beklagt sich im Telefongespräch mit Dr. Josef Spindelböck über den medialen Druck durch stjosef.at und durch kath.net, der im Hinblick auf den Protest zur geplanten Aufführung des Musicals „Ave Eva“ beim Mitteleuropäischen Katholikentag in Mariazell ausgeübt werde. Auf Anfrage von stjosef.at war er aus diesem Grund nicht bereit, die MEKT-Fassung des Musicals bereitzustellen. Es sei „nicht wahr“, dass im Musical die Ehre der Gottesmutter Maria herabgesetzt würde oder Aussagen getroffen würden, die dem Glauben der Kirche nicht entsprechen. Die Kritiker des Stückes würden eine bestimmte Interpretation voraussetzen, die nicht gerechtfertigt sei. - Die von stjosef.at bereits zitierten Aussagen aus dem Musical beziehen sich auf die Originalversion, wie sie von Wilhelm Willms verfasst wurde. Es ist zu hoffen, dass das Musical für den MEKT doch noch abgesetzt wird. Verantwortlich ist als zuständiger Referatsbischof der Grazer Weihbischof Dr. Franz Lackner. - Kontaktadresssen: Bundesjugendseelsorger Christian Wiesinger, +43 (1) 5121 621-25 oder +43 (664) 51 552 85; e-mail: wiesinger@kath-jugend.at; Weihbischof Dr. Franz Lackner. | | |    |
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| | 06.04.2004 09:28:36 | | Deutsche katholische Kirche - neuer Internetauftritt | | (Kathpress) Neuer Internetauftritt der katholischen Kirche in Deutschland unter http://www.katholisch.de : Das Portal soll Usern erstmals übersichtlich und kompakt Zugang zu allen katholischen Internetangeboten bieten, teilte die verantwortliche Redakteurin, Gunda Ostermann, am Montag in Köln mit. Die von der Deutschen Bischofskonferenz autorisierte Website verbindet tagesaktuelle Nachrichten mit Informationen zu Theologie, Seelsorge- und Beratungsangeboten der Kirche. In einem besonderen Bereich werden katholische Kulturanbieter, Vereine und Verbände vorgestellt. Ein Kulturkalender soll bundesweit über kirchliche Veranstaltungen informieren. Verwiesen wird auf die Internetauftritte der deutschen Diözesen. Ein anderer Schwerpunkt ist nach Angaben der "Allgemeinen gemeinnützigen Programmgesellschaft mbH" (abg), die das Portal betreut, der Brückenschlag zu anderen kirchlichen Medienangeboten. So bietet http://www.katholisch.de etwa Links zu Kirchenprogrammen in Hörfunk und Fernsehen. In der Rubrik Internet-TV können nach Angaben von Ostermann rund 500 Video-Clips angeschaut werden. Hier reicht das Spektrum von Interviews mit Kardinal Karl Lehmann bis zum Pop-Star Xavier Naidoo. Der Internetauftritt http://www.katholisch.de geht auf einen Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz zurück und löst das bisherige Portal http://www.katholische-kirche.de ab, das sechs Jahre lang im Netz stand. | | |    |
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| | 06.04.2004 09:26:38 | | Gründonnerstagsschreiben von Papst Johannes Paul II. | | Papst Johannes Paul II. hat anläßlich des Gründonnerstags 2004 wieder ein Schreiben an die Priester veröffentlicht. Es trägt den Titel "Iesu, Sacerdos et Victima" (Jesus, Priester und Opfergabe) und kann online bei kath.net gelesen werden. Ein besonderer Schwerpunkt des Schreibens liegt auf der Sorge der Kirche für die Berufungspastoral. Priester können nicht "gemacht" werden; wohl aber ist ein günstiges Umfeld zu schaffen, in dem Priesterberufe gedeihen können; vor allem aber ist das Gebet unersetzlich. | | |    |
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| | 03.04.2004 09:53:30 | | Historisches Dokument: Stellungnahme von + Kardinal Seper zu "Ave Eva" | Hier der Wortlaut eines Kurzberichtes im „Fels“ vom August 1976, S.252:
Quote:
| Die Pfarrer sollen sich gegen die Aufführung des Sacro-Pop-Musicals „Ave Eva“ wehren; auf keinen Fall aber sollten sie eine Aufführung in der Kirche erlauben. – Diesen Rat gab der Präfekt der Glaubenskongregation in Rom, Kardinal Franjo Seper, in einem Schreiben an Pfarrer Matthäus Schmittlein von Neunkirchen am Brand (Diözese Bamberg). Pfarrer Schmittlein hatte unter Hinweis auf die uneinheitliche Haltung der Bischöfe in Rom angefragt, wie ein Pfarrer sich verhalten solle, wenn das Ansinnen an ihn herangetragen werde, das anstößige Musical auch in seiner Pfarrei aufführen zu lassen; davor sei kein Pfarrer einer mittleren oder größeren Pfarrei sicher. Durch das verschiedenartige Verhalten der Bischöfe sei große Verwirrung hervorgerufen worden. Das Antwortschreiben Kardinal Sepers in deutscher Sprache – offenbar von ihm persönlich verfasst und vom 24. Juni 1976 datiert – hat folgenden Wortlaut: „Hochwürden, Dank für Ihren Brief vom 16. d.M. – Ich muß ehrlich sagen, daß ich nicht verstehen kann, wie von seiten kirchlicher Behörden die Erlaubnis gegeben werden kann für die Aufführung Pop-Musical ‚Ave Eva’. Dadurch wird sicher niemand für den Glauben gewonnen. Sie fragen, wie sich ein Pfarrer verhalten soll, wenn man in seiner Pfarrei das anstößige Musical aufführen möchte. Meines Erachtens soll er sich dagegen wehren, besonders aber in keinem Fall erlauben eine Aufführung in der Kirche. Das kann von niemandem aufgezwungen werden. Mit herzlichem Gruß gez. Franjo Card. Seper.“ |
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Wie berichtet, soll das Musical beim "Mitteleuropäischen Katholikentag" im Rahmen der Jugendveranstaltungen aufgeführt werden. Vonseiten der Veranstalter gibt es inzwischen vorsichtige Signale, das häresiebegünstigende und blasphemische Stück aus dem Programm zu nehmen. Unter anderem heißt es in "Ave Eva":
Quote:
| ave maria / ruckediku / schön bist du / ave maria / der mann der engel / gottes täuberich / gurrt gurrt um dich gott schwängert die luft / gottes geist / der neuen erde duft / das wort rinnt / wie ein tropfen tau / am seidenfaden in dich / du sein gefäß du frau lange angestauter same / einsamer same / gottes geist / hat endlich / ein kind / gezeugt / gott und ein mädchen jesuskränzchen / zieht feierlich auf: mit gefäßen / sie singen: wir wollen ihn salben / mit alten philosophien / mit neuen liturgien / wir wollen ihn salben / ihn mumifizieren / wir wollen ihn halten / lassen ihn erkalten / lassen ihn tiefkühlen / in unseren gefühlen / wir wollen ihn halten / ihn verwalten / wir lassen ihn erkalten / wir wollen ihn salben / mit allen kulturen / und die uhren / lassen wir nicht weitergehen / wir wollen ihn restaurieren / ihn konservieren / in dogmen definieren / in domen restaurieren / in dosen konservieren / wir wollen ihn salben / mit teuren teuren philosophien / mit kostbaren liturgien / wir wollen das grab verriegeln / und versiegeln / mit amtlichen testaten / mit sprüchen und floskeln / von großen potentaten / mit riten / gebärden / magie / und fascination / wollen ihn salben / restaurieren / konservieren / mumifizieren / ihn erhalten / ihn verwalten / mit geld / und worten / unsern jesus / unsern jesus / per omnia saecula saeculorum
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Weitere Zitate in folgendem verlinkten Word-Dokument. Inzwischen sind bereits zahlreiche Proteste beim Sekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz eingegangen (nur höfliche Anfragen/Beschwerden dienen dem Anliegen; bitte keine Beschimpfungen!): A-1010 Wien, Rotenturmstraße 2; Tel.: ++43 / 1 / 516 11-3280; Fax: ++43 / 1 / 516 11-3436; E-Mail: sekretariat@bischofskonferenz.at . | | |    |
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| | 03.04.2004 05:04:47 | | Webstatistik März 2004 für stjosef.at | | Die Internetseiten von stjosef.at wurden im März 2004 mit insgesamt 239557 Hits aufgerufen. Die Besucheranzahl (unique visitors) betrug 37214. Die genutzte Bandweite liegt derzeit bei 6,15 GB. Diese Angaben wurden mit dem Analyseprogramm AWStats erstellt. Auf den Startseiten stjosef.at und hippolytus.net werden unabhängig davon Zählskripts auf PHP-Basis eingesetzt, die einen bestimmten Seitenbereich erfassen. Somit liegen die dort angegebenen Werte unter den Ergebnissen für den gesamten Serverbereich von stjosef.at. | | |    |
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