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11.05.2004 16:38:59
Messe und Lesungen zum Gedenktag Unserer Lieben Frau in Fatima
Am 13. Mai wird der "Gedenktag der seligen Jungfrau Maria von Fatima" (Memoria Beatae Mariae Virginis de Fatima) gefeiert. Das neue lateinische "Missale Romanum" in der 3. Auflage von 2002 hat diesen Gedenktag als "memoria ad libitum" d.h. als nichtgebotenen Gedenktag vorgesehen. Dank der Mithilfe von Fr. Meinrad Mitra OSB konnten die Texte des Propriums der Tagesmesse sowie die Lesungen auf www.stjosef.at ins Netz gestellt werden. - Direkter Link zum liturgischen Dokument.
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11.05.2004 12:47:43
"Tag der Familie" in Linz - 15. Mai 2004
Der internationale "Tag der Familie" ist für die Bewegung Hauskirche der Anlass, um für 15. Mai 2004 zu einem Kongress nach Linz einzuladen. Der Kongress wird unter der Obhut von "Familien"-Bischof Klaus Küng am Vormittag im Neuen Rathaus der Stadt Linz eröffnet. Auf dem Programm steht unter anderem ein Vortrag des Direktors des IEF über das zehnte Jubiläum des Internationalen Jahres der Familie (10.00 Uhr) sowie ein Vortrag des Ehepaars Liminski (10.30 Uhr) aus Deutschland. Es gibt nachmittags eine Familienwallfahrt auf den Pöstlingberg (16.15 Uhr), wo um 17.30 Uhr ein Festgottesdienst mit Bischof Küng beginnt. Näheres zum Programm im Internet: http://www.hauskirche.at. Live übertragen wird der Tag von Radio Maria Österreich: http://www.radiomaria.at
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11.05.2004 08:18:03
Abtreibungsanzeigen in ÖAMTC-Magazin
OFFENER BRIEF AN DEN ÖAMTC
Sehr geehrte Damen und Herren, danke für die regelmäßige Zusendung des ÖAMTC-Magazins „Auto touring“ und die guten Leistungen, die Sie als Club den Autofahrern bieten. Bereits wiederholt konnte ich Ihre Dienste in Anspruch nehmen! Mit diesem Schreiben möchte ich allerdings mein Bedauern darüber zum Ausdruck bringen, dass in der jüngsten Ausgabe von „Auto touring“ (05/2004) auf Seite 89 eine ganze Seite der Firma Gynmed für Werbezwecke zur Verfügung gestellt wurde. Wie der Internetseite http://www.gynmed.at zu entnehmen ist, handelt es sich bei dieser Firma um ein „Ambulatorium für Schwangerschaftsabbruch und Familienplanung“. In der betreffenden Anzeige wird Werbung gemacht für Verhütungsmittel (einschließlich der frühabtreibenden „Pille danach“) sowie insgesamt für die Dienste der besagten Firma, welche Abtreibungen wesentlich mit einschließen. An dieser Stelle möchte ich gegenüber der Geschäftsleitung des ÖAMTC, den Herausgebern und Redakteuren des Magazins „Auto touring“ sowie allen übrigen Verantwortlichen mein Befremden über diese Art von Anzeigen zum Ausdruck bringen und Sie an dieser Stelle ersuchen, diese in Zukunft nicht mehr abzudrucken. Für mich persönlich als katholischer Theologe und Mitglied der NÖ-Ethikkommission muss ich eine Schlussfolgerung ziehen: Ich erwarte eine verbindliche Klarstellung des ÖAMTC, dass es in Zukunft keine Anzeigen der Firma Gynmed in „Auto touring“ mehr geben wird. Andernfalls werde ich – so leid mir dies tut – auf eine Mitgliedschaft im ÖAMTC beginnend mit dem neuen Kalenderjahr 2005 verzichten müssen! - Mit freundlichen Grüßen Dr. Josef Spindelböck, Kleinhain 6, 3107 St. Pölten-Traisenpark. == Link und Kontakt zum ÖAMTC: www.oeamtc.at ==
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11.05.2004 06:11:17
Die rechte Weise der Kommunionspendung
In Nr. 92 der Instruktion "Redemptionis sacramentum" heißt es: "Obwohl jeder Gläubige immer das Recht hat, nach seiner Wahl die heilige Kommunion mit dem Mund zu empfangen, soll in den Gebieten, wo es die Bischofskonferenz erlaubt und der Apostolische Stuhl rekognosziert hat, auch demjenigen die heilige Hostie ausgeteilt werden, der das Sakrament mit der Hand empfangen möchte. Man soll aber sorgfältig darauf achten, dass der Kommunikant die Hostie sofort vor dem Spender konsumiert, damit niemand mit den eucharistischen Gestalten in der Hand weggeht. Wenn eine Gefahr der Profanierung besteht, darf die heilige Kommunion den Gläubigen nicht auf die Hand gegeben werden." Dabei wird in Anm.179 auf ein Antwortschreiben der Kongregation für den Gottesdienst verwiesen, das nun online in deutscher Übersetzung zugänglich gemacht wurde. Hier der Wortlaut:
Anfrage: Dürfen in Diözesen, in denen es erlaubt ist, die Kommunion in die Hände der Gläubigen auszuteilen, der Priester oder die außerordentlichen Spender der Heiligen Kommunion die Kommunionempfänger in der Weise einschränken, dass diese die Kommunion nur in die Hände empfangen (können), jedoch nicht auf die Zunge?
Antwort: Aus den Dokumenten des Heiligen Stuhls ist jedenfalls klar, dass in Diözesen, wo das eucharistische Brot in die Hände der Gläubigen gelegt wird, das Recht, das eucharistische Brot auf die Zunge (gelegt) zu erhalten, für die Gläubigen aufrecht bleibt. Darum handeln jene, die die Kommunionempfänger in der Weise einschränken, dass diese die Heilige Kommunion nur in die Hände empfangen (können), gegen die Normen, ebenso wie jene, welche den Christgläubigen das Recht verwehren, die Kommunion in die Hand zu empfangen – in den Diözesen, die dieses Indult erhalten haben. In Beachtung der Normen, welche die Spendung der Heiligen Kommunion betreffen, sollen ordentliche und außerordentliche Spender dafür in besonderer Weise Sorge tragen, dass die Hostie sofort von den Christgläubigen zu sich genommen wird, sodass niemand mit der eucharistischen Gestalt in der Hand fortgeht. Alle sollen jedoch daran erinnert werden, dass die ehrwürdige Tradition jene ist, die Hostie auf die Zunge zu empfangen. Der zelebrierende Priester darf den Christgläubigen die Kommunion nicht in die Hand geben, wenn die Gefahr eines Sakrilegs gegeben ist, und er soll diese über den Grund für diese Vorgehensweise unterrichten.

Lesen Sie auch den kath.net-Kommentar von P. Walthard Zimmer FSSP zur Instruktion "Redemptionis sacramentum"!
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10.05.2004 18:25:19
Ein christliches Europa
(Österreichische Parlamentskorrespondenz) "Ein christliches Europa" - so, und ohne Fragezeichen, lautet der Titel eines Buchs von Joseph H.H. Weiler, das heute im Parlament auf Einladung von Nationalratspräsident Andreas Khol und dem Verlag Anton Pustet, Salzburg, präsentiert wurde. Präsident Khol konnte u.a Kardinal Schönborn, den Apostolischen Nuntius, Georg Zur, sowie Altvizekanzler Alois Mock unter den zahlreichen Gästen begrüßen. Der Autor, als Sohn eines Rabbiners in Johannesburg geboren, Professor für Internationales Recht und Europarecht an der New York University Law School und am Europakolleg in Brügge, führte im Rahmen der Präsentation seines Buchs ein Gespräch mit Jan Ross (DIE ZEIT). Im Gespräch, das Jan Ross dann mit Joseph Weiler führte, wurden einige der zentralen Thesen des Buchs herausgearbeitet. Dabei betonte Weiler, dass Verfassungen nicht nur das Funktionieren des Regierens regeln, sondern auch die wichtigsten Traditionen spiegeln sollten - etwa in Europa sowohl die laikale, säkulare Auffassung vom Staat wie die christliche Tradition. Damit könne auch gezeigt werden, dass Demokratie und Religion "keine Feinde" seien. Es komme einer Selbstberaubung gleich, wenn die reiche christliche Tradition keine Stimme habe, betonte Weiler. Auf den Einwand Ross', es sei zu bezweifeln, dass bei allen Verfassungen mit Gottesbezug dieser Bezug auch heute noch in diese Verfassungen geschrieben würde, replizierte Weiler u.a. mit einem kulturellen Argument: Die europäische Kultur sei ohne das Christentum kaum zu verstehen. Weiler sieht für den "Skandal der fehlenden Stimme" viele Ursachen, die er in seinem Buch auch anführte - etwa die in der Französischen Revolution gefundene Rollenverteilung, die die Religion als Privatsache einordne. Weiler betonte die Wichtigkeit einer Debatte über Werte, in der auch die christliche Stimme hörbar sein müsse. In einem Schlussstatement nannte der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn drei Themen, die in der Verfassungsdiskussion - auch in der österreichischen - eine Rolle spielten: die explizite Nennung Gottes, der Bezug auf das christliche Erbe sowie die Kirchen- bzw. Dialogklausel. "Mit Verwunderung" habe man in Österreich im Zusammenhang mit diesen Fragen "große Wehrklagen" vernommen. Es seien Befürchtungen laut geworden, die Kirche wolle mit der Anrufung Gottes in der Verfassung ihren Einfluss sichern. Die Kirchen würden rechtzeitig - d.h. wenn ein Verfassungstext vorliege - ihren Entwurf vorlegen. Eine Nennung Gottes als bloße "religiöse Tünche" wäre jedenfalls fehl am Platz, betonte der Wiener Erzbischof. Der Kardinal nannte drei Aspekte im Zusammenhang mit der Nennung Gottes in der Verfassung: Gott als letzte, gemeinsame Orientierung gegenüber einem zunehmenden Ökonomismus, zumal zumindest drei Viertel der Europäer von der religiösen Frage bewegt seien; das "Mehr" der Barmherzigkeit gegenüber dem Recht, das lediglich Mindeststandards sichere; der Öffentlichkeitsanspruch des Glaubens gegenüber der Tendenz einer Privatisierung der Religion. "Gott hat es nicht nötig, in der Verfassung zu stehen", sagte Kardinal Schönborn abschließend, aber wir brauchten diese letzte normative Orientierung.
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10.05.2004 18:13:52
Akademische Abschlußfeier am ITI in Gaming
Am Samstag, 8. Mai 2004, fand am ITI (International Theological Institue) in Gaming die feierliche Verleihung der akademischen Abschlüsse statt. Insgesamt 20 Absolventen aus Albanien, Rumänien, Bulgarien, Litauen, Polen, der Ukraine und den USA erhielten die Grade des Master bzw. des Lizentiaten; an den ukrainischen Priester Yosyp Veresh wurde – das erstmals in Gaming – das theologische Doktorat verliehen. Die Grade sind kirchlich anerkannt und werden im Namen und in der Autorität Papst Johannes Pauls II. sowie des Großkanzlers des Instituts, Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn verliehen. Dieser wurde von Univ.Prof. em. Dr. Kurt Schubert vertreten. Bei dieser Feier waren neben dem Präsidenten des ITI, DDr. Michael Waldstein, dem Vizepräsidenten, Dr. Larry Hogan, und den Professoren und Mitarbeitern des ITI auch zahlreiche Freunde und Gäste des Instituts anwesend. In Gaming kann man eine theologische Ausbildung mit Spezialisierung in Fragen der Ehe und Familie erwerben. - Homepage: www.iti.ac.at
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08.05.2004 04:06:01
Bischof Krenn braucht keinen Koadjutor
(kath.net) Gerüchte über neue Gesundheitsprobleme von Bischof Kurt Krenn und das (kirchenrechtlich obligate) Rücktrittsangebot von Weihbischof Heinrich Fasching an dessen 75. Geburtstag am 24. Mai heizen in St. Pölten auch Personalgerüchte an: Bekommt Krenn statt eines Weihbischofs einen Aufpasser (Koadjutor)? Im Interview mit Manfred Maurer stellt Krenn klar: Er sei nur etwas heiser und Koadjutor brauche er keinen. - Lesen Sie das Interview mit Bischof Krenn im Wortlaut!
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08.05.2004 04:04:29
Muttertag - nicht nur ein "weltliches" Fest!
Der Muttertag, wie er an diesem Sonntag (08.05.2004) weltweit gefeiert wird, ist in der neuen Form ein Import aus den USA. Am 9. Mai 1907 startete Anna Jarvis in Grafton, West Virginia, eine Initiative für die Einführung eines offiziellen Feiertags zu Ehren der Mütter. Die Bewegung wuchs rasch an. Bereits 1909 wurde der Muttertag in 45 Staaten der USA gefeiert. Nachdem England den „Mothering day“ wiederbelebt hatte, verbreitete sich der Feiertag auch in Europa. Seit 1922 wird er in Deutschland, seit 1924 in Österreich begangen. Heuer ist bei uns also ein Jubiläum: 80 Jahre Muttertag! Die Wurzeln des Muttertages gehen aber weiter zurück: Bereits zur Zeit Königs Heinrichs III. (1216-39), wurde in England der Sonntag Laetare als „Mothering Day“ begangen. Ursprünglich wurde an diesem Tag der „Mutter Kirche“ für ihre Mutterschaft gedankt. Ebenso dankte man auch der leiblichen Mutter. Wenn dieser Tag im Rahmen des Gottesdienstes zum Thema gemacht wird, dann geht es uns hier nicht um eine säkulare Feier. Wohl aber wollen wir Gott danken für unsere Frauen und Mütter, und wir wollen den unersetzlichen Beitrag anerkennen, den sie für uns alle auf vielfältige Weise durch ihren ausdauernden, opferbereiten und liebevollen Einsatz leisten. Daher gilt der Dank auch Ihnen ganz persönlich, liebe Frauen und Mütter! - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis C!
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07.05.2004 04:17:35
Servitenorden deckt Entführungen und Morde an Kindern in Mosambique auf
Es war Mitte Februar 2004, als sich die Servitinnenschwestern des Klausurklosters "Mater Dei" in Nampula (Mosambik) mit der eindringlichen Bitte an das Generalsekretariat des Servitenordens für Gerechtigkeit und Frieden (Rom) gewandt haben, ihren Einsatz zu unterstützen und mitzutragen, Verbrechen gegen Kinder aufzuklären und zu verhindern. Wiederholt wurden in der näheren Umgebung des Klosters Leichen gefunden, darunter auch viele Kinderleichen, die zerschnitten waren und denen Organe entnommen worden sind. Oft bleiben die Leichen dort liegen, wo die Menschen umgebracht worden sind, und verwesen. Werden sie gefunden, begräbt man sie, ohne dass diese grauslichen Funde bei der Polizei angezeigt werden, denn die Person, die einen Leichenfund meldet, wird für verdächtig gehalten und oft tagelang verhört und psychischem Druck ausgesetzt. Die Schwestern machten diese Vorfälle publik und äußerten den dringlichen Verdacht, die Toten könnten zu Zwecken des illegalen Organhandels oder im Rahmen von blutigen Zauber-Ritualen ermordet worden sein. … Ebenso besorgniserregend wie aufschlussreich war und bleibt die Reaktion der Behörden. Sie weigern sich, die Vorfälle systematisch zu untersuchen. Eltern werden eingeschüchtert, Augenzeugenberichte als "Lügenmärchen" abgetan. Ein von der Staatsanwaltschaft beauftragtes Untersuchungsteam kam nach Nampula, um einige Leichen auszugraben und kriminalmedizinisch zu untersuchen. Diese Untersuchungen beschränkten sich aber darauf, dass die bereits verwesten Leichen fotografiert und wieder eingegraben wurden. Am 23. Februar d.J. erfolgte dann das offizielle und ernüchternde Untersuchungsergebnis: "An den untersuchten Leichen können keine Spuren von Gewaltanwendung festgestellt werden, die auf ein Verbrechen hindeuten." Zwar wurden mögliche Unregelmäßigkeiten eingeräumt, diese jedoch auf die gängige Schlamperei und Korruption der Behörden beim Ausstellen von Totenscheinen zurückgeführt. Gleichzeitig begannen in den Medien intensive Verleumdungskampagnen gegen die Ordensschwestern, durch die versucht wird, ihren Einsatz religiös und politisch als Agitation gegen die moslemischen Lokalpolitiker zu verunglimpfen. Besonders die Schwester, die die Vorfälle dokumentiert und die Dokumentation den Behörden übergeben hat, geriet in die Schusslinie einer breit angelegten Hetzkampagne, indem ihr neben psychischen Problemen auch unlauterer Lebenswandel angedichtet wird. Von vielen Seiten wurde in der Folge der Einsatz der Schwestern als unglaubwürdig dargestellt und bekämpft. … Das Generalsekretariat des Servitenordens für Gerechtigkeit und Frieden bittet Sie um Ihre Unterschrift. Dadurch helfen Sie mit, Druck auf die Regierung von Mosambik auszuüben, in dieser Angelegenheit endlich tätig zu werden, die geschehenen Verbrechen aufzuklären und den Schutz der Kinder und ihrer Familien zu garantieren. Der Servitenorden wird die Unterschriften an die Regierung von Mosambik, an die UNO, die EU, das italienische Parlament sowie an nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen weiterleiten. - Quelle: Pfarre Rossau.
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07.05.2004 04:11:17
Erzbischof Schick in Auerbach: Religion und Wertevermittlung haben Priorität
(Erzbistum Bamberg) Eine einseitige Konzentration auf die Vermittlung von Lehrstoff als Antwort auf die Bildungsmisere hat der Bamberger Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick kritisiert. Bei seiner Predigt anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Realschule in Auerbach am Mittwoch, 5.Mai 2004 verwies er auf das Erschrecken über die PISA-Studie: „Unsere Kinder können nicht genügend lesen. Sie sind in Mathematik nicht gut und wissen zu wenig in den Naturwissenschaften. Das muss anders werden.“ Genauso erschreckend sei aber die Tatsache, dass nur diese drei Bereiche in der vergleichenden Studie abgefragt worden seien. Schick sieht hier eine Engführung in Erziehung und Bildung sich abzeichnen. Erziehung aus katholischer Sicht folge dem Ideal „umfassender Bildung der menschlichen Person in Hinordnung auf ihr letztes Ziel und zugleich auf das Gemeinwohl der Gesellschaft“. Dazu gehöre die Ausbildung körperlicher und geistiger Anlagen, Verantwortungsbewusstsein und die Befähigung, am sozialen Leben aktiv teilzunehmen. Davon ausgehend stellte der Bamberger Erzbischof die Frage, ob Schülerinnen und Schüler vielleicht deshalb nicht besser in den einzelnen Schulfächern abschnitten, „weil wir den umfassenden Sinn für das Ganze aus dem Blick verloren haben“. Die PISA-Studie macht seines Erachtens deutlich, wie notwendig diese umfassende Bildung ist. In diesem Zusammenhang hinterfragte Schick auch das 8-klassige Gymnasium, das in Bayern „im Schnelldurchgang“ eingeführt worden sei. „Warum und wozu diese Schulreform nötig ist und wozu sie dienen soll, das ist kaum diskutiert worden.“ Darüber hinaus kritisierte er, dass ausgerechnet Religionslehre, Sozialkunde, Musik, Geschichte und Sport als Fächer der umfassenden Wertevermittlung zur Verfügungsmasse für Stundenkürzungen gezählt würden. Ohne das Ideal umfassender Bildung befürchtet der Erzbischof, dass die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Fächern noch weiter ins Hintertreffen geraten. Gravierender als die Mängel in einzelnen Fächern ist für den Erzbischof die zu hohe Zahl „unreifer Persönlichkeiten in unserer Gesellschaft“. Folgen seien soziale Entsolidarisierung, mangelndes Engagement, zunehmende Gewalt vor allem bei Jugendlichen und ein Verfall des Wertebewusstseins. Deshalb sei eine „umfassende Bildung und Erziehung auf das Gemeinwohl hin“ vonnöten, die des Glaubens und der religiösen Dimension bedürfe. - Linktip: Bilder vom Festakt 50 Jahre Realschule Auerbach unter www.realschule-auerbach.de
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05.05.2004 18:05:21
ORF wegen Holl-Sendung offiziell gerügt
(kath.net) Der Bundeskommunikationssenat der Republik Österreich hat einer Rundfunkbeschwerde gegen den Österreichischen Rundfunk (ORF) wegen blasphemischer Äußerungen des Ex-Priesters Adolf Holl stattgegeben. Wie "kath.net" und "Die Tagespost" berichteten, hatte der 1976 durch Kardinal König vom Priesteramt suspendierte Holl im ORF sexuelle Phantasien in Bezug auf die Mutter Gottes vorgetragen. Ein niederösterreichischer Rechtsanwalt sammelte daraufhin knapp siebentausend Unterschriften für eine Rundfunkbeschwerde. Dieser hat der Bundeskommunikationssenat in einer Entscheidung vom 26. April nun stattgegeben. Wörtlich heißt es in dem Beschweid, die Äußerungen Holls seien geeignet, "jedenfalls gläubige Personen römisch-katholischer Konfession in ihren religiösen Gefühlen zu verletzen". Vor dem Hintergrund der Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sei des folgerichtig, "darin eine Missachtung von Grundrechten anderer, namentlich der Religionsfreiheit, zu erblicken". - Lesen Sie den ganzen Beitrag von Stephan Baier in der Zeitung "Die Tagespost" auf kath.net.
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05.05.2004 18:02:06
Hohe Auszeichnung für Msgr. Kühn
(Kathpress/Radio Vatikan) Die Republik Österreich hat den Leiter der deutschsprachigen Abteilung im Päpstlichen Staatssekretariat, Msgr. Christoph Kühn, mit einem hohen Orden ausgezeichnet: Der Botschafter beim Heiligen Stuhl, Walter Greinert, überreichte am Dienstagabend an Msgr. Kühn in Rom das Große Goldene Ehrenzeichen. Kühn hat sich große Verdienste um die Festigung der traditionell engen und ausgezeichneten Beziehungen zwischen Österreich und dem Heiligen Stuhl erworben. Christoph Kühn wurde 1963 in Darteln (Westfalen) geboren, nach Abschluss seines Theologiestudiums, das er teilweise auch in Österreich (Hochschule Stift Heiligenkreuz) absolvierte, im Jahr 1990 in Eichstätt zum Priester geweiht. Er erwarb bis 1997 in Rom weitere drei akademische Abschlüsse an der Päpstlichen Universität "Angelicum", an der Päpstlichen Lateran-Universität und an der Päpstlichen Diplomatenakademie. In den Jahren 1997 bis 2001 war er an den Apostolischen Nuntiaturen in Zimbabwe, Zambia und Malawi tätig. Seit 2001 ist er Leiter der Abteilung für den deutschsprachigen Raum in der ersten Sektion des Päpstlichen Staatssekretariats. In dieser Funktion ist Msgr. Kühn für die Republik Österreich wie für die katholische Kirche in Österreich der zentrale Ansprechpartner innerhalb des Staatssekretariats. Wie es in der offiziellen Mitteilung heißt, habe Kühn "konkrete und kontinuierliche Arbeit" für die Anliegen Österreichs geleistet, bei Besuchen von Delegationen im Vatikan, bei den Selig- bzw. Heiligsprechungen von Österreichern im Jahr 2003 und der Vorbereitung der Ende Mai stattfindenden "Wallfahrt der Völker" nach Mariazell. Msgr. Kühn habe sich dabei als "engagierter Brückenbauer" zwischen dem Heiligen Stuhl und Österreich erwiesen. Msgr. Kühn stellte gegenüber Radio Vatikan fest: "Ich freue mich, dass die Republik Österreich so großen Wert legt auf die guten Beziehungen zum Heiligen Stuhl. Und wenn ich diesen Beziehungen dienen darf, ist das eine ganz große Ehre. Österreich ehrt den Heiligen Stuhl, und dies zeigt die große Verbundenheit, geschichtlich und heute, des österreichischen Volkes mit dem katholischen Glauben und mit dem Stellvertreter Christi, dem Heiligen Vater, Papst Johannes Paul II. Ich bin darüber sehr glücklich."
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04.05.2004 13:10:59
"Theologisches": Sonderheft Karl Rahner
Zum 100. Geburtstag und 20. Todestag Karl Rahners hat der Herausgeber von "Theologisches", Dr. David Berger, ein Sonderheft bereitgestellt. Es umfasst Beiträge von Leo Kardinal Scheffzyk, Leo Elders, Walter Hoeres, Alma von Stockhausen und anderen, in denen abseits vom allgemeinen Lob auf Karl Rahner als angeblich bedeutendsten Theologen des 20. Jh., ja als "theologischen Architekt für die dritte kirchengeschichtliche Epoche" (Roman Siebenrock) eine kritische Bilanz des theologischen Schaffens von Karl Rahner gegeben wird. Diese vorzubringen ist allemal berechtigt, auch wenn man nicht die inhaltlichen Standpunkte teilt. Der Kirche ist durch eine sich am kirchlichen Lehramt, den Zeugnissen der Schrift und der kirchlichen Tradition orientierende qualifizierte theologische Kritik mehr gedient als durch organisierte Jubelfeiern für angebliche oder wirkliche Startheologen. - http://www.theologisches.net
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04.05.2004 13:06:24
Florian 2004
Am 4. Mai 2004 jährt sich der Todestag des heiligen Florian zum 1700. Mal. Das Land Oberösterreich, die katholische Kirche und der Landes-Feuerwehrverband nehmen das zum Anlass, den einzig namentlich bekannten und historisch fassbaren Märtyrer Österreichs aus römischer Zeit in besonderer Weise zu ehren. Er ist der Schutzheilige der Feuerwehren und vieler anderer Berufsgruppen (Rauchfangkehrer, Bierbrauer, Hafner, Schmiede, Töpfer, Binder). Seine Geistes- und Glaubenshaltung ist beispielgebend. Auch in schwierigen Zeiten zu seiner Überzeugung zu stehen, Zivilcourage zu zeigen, Freunden in der Not beizustehen: Das sind die Eigen-schaften, die den heiligen Florian auch viele Jahrhunderte nach seinem gewaltsamen Tod im Ennsfluss Vorbild für uns heutige Menschen sein lassen. Die Ernennung des heiligen Florian zum zweiten offiziellen Schutzpatron des Landes Oberösterreich, neben dem heiligen Leopold, ist Höhepunkt des Florianjahres 2004. Das Motto „entflammt“ steht über einer Reihe von kulturellen Veranstaltungen und Aktionen des Landes Oberösterreich, der katholischen Kirche und der Feuerwehren. - www.florian2004.at
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03.05.2004 18:10:06
Mariazeller Gnadenstatue erhält Festkleid
Die Mariazeller Gnadenstatue erhält zur "Wallfahrt der Völker" am 22. Mai ein besonderes Festkleid, das den Grundgedanken des Mitteleuropäischen Katholikentages anschaulich macht. Aufgestickt sind die Staatswappen der acht Teilnehmerländer, eingebettet in einen Rosenstock. Auch das Jesuskind auf dem Arm der Madonnenfigur erhält ein Kleid: Darauf dominiert das Katholikentags-Logo, das achtbalkige Kreuz mit der Aufschrift "Spes Europae" (Hoffnung Europas). Die Entwürfe stammen von der Wiener Diözesankonservatorin Hiltigund Schreiber, grafisch umgesetzt hat sie Peter Michael Cech. Ordensfrauen der niederösterreichischen Zisterzienserinnenabtei Marienfeld sind derzeit damit beschäftigt, die Stickereiarbeiten auf dem kostbaren Reinseiden-Rips vorzunehmen, der für die liturgischen Gewänder gewählt wurde. - Lesen Sie mehr im Bericht von stephanscom.at!
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03.05.2004 18:07:28
Auftakt für Renovierung von Maria Taferl
(NÖ-Landeskorrespondenz) Die Wallfahrtskirche in Maria Taferl soll im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2010 nun auch im Innenbereich restauriert werden. Das gaben Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn im Anschluss an die heutige erste Kuratoriumssitzung bekannt. Der Landeshauptmann und Diözesanbischof haben auch den Vorsitz dieses Kuratoriums inne. Die gesamte Innenrestaurierung der Wallfahrtskirche, die 2010 das 350-Jahr-Jubiläum der Grundsteinlegung (1660) und das 300-Jahr-Jubiläum der Fertigstellung des Kirchenbaus (1710) begeht, wird in insgesamt sechs Jahresetappen erfolgen und voraussichtlich mit insgesamt rund 3 Millionen Euro zu Buche schlagen. „Bereits heuer werden 250.000 Euro für die Restaurierung aufgewendet. 33 Prozent dieser Kosten werden vom Land, jeweils 24 Prozent von der Diözese und der Pfarre sowie 20 Prozent vom Bundesdenkmalamt übernommen“, so der Landeshauptmann. „Maria Taferl ist damit nach dem Stift Klosterneuburg und dem Stift Herzogenburg das derzeit dritte denkmalpflegerische Großbauvorhaben in Niederösterreich.“ Für den Landeshauptmann ist die Restaurierung dieser Wallfahrtskirche, die auch „das größte Marienheiligtum in Niederösterreich ist“, gleichzeitig das Bekenntnis des Landes, diese „spirituelle Kraftquelle“ und dieses „besondere Kulturgut“ für kommende Generationen zu erhalten. Diözesanbischof Krenn dankte dem Land und dem Landeshauptmann für diese Hilfe und ersuchte außerdem um breite Unterstützung für diese Vorhaben. Mit der Verschönerung und Verbesserung soll gleichzeitig auch für Maria Taferl geworben werden. Laut Dr. Gottfried Stangler von der Abeilung Kultur und Wissenschaft beim Land Niederösterreich wird bereits in den nächsten Tagen mit der Restaurierung begonnen. Die barocke Wallfahrtskirche Maria Taferl liegt auf einer Terrasse über der Donau im Nibelungengau und verfügt u. a. über bedeutende Barockfresken des italienischen Barockmalers Antonio Beduzzi, Werke von Martin Johann Schmid („Kremser Schmidt“) und einer Kirchenkuppel von Jakob Prandtauer. Die letzte Innenrenovierung erfolgte vor rund 50 Jahren, eine umfassende Außenrenovierung wurde 1982 vorgenommen. 1998 wurden auch die beiden Turmhelme neu eingedeckt.
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02.05.2004 18:56:40
Robert Schumann - Ehrenmedaille für RR Anton Salesny
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des 26. Europaseminars des „Internationalen Kolpingwerkes“ wurde Reg. Rat Anton SALESNY mit der Robert Schuman - Ehrenmedaille ausgezeichnet. In seiner Laudatio würdigte Senator JUNG die seit 1960 umfangreichen und vielfältigen Bemühungen des Ausgezeichneten um die Verbreitung der Europaidee, welche besonders durch die Gründung und Leitung der Europaseminare des „Internationalen Kolpingwerkes“ am Sitz des Europarates und des Europäischen Parlaments ihren Niederschlag findet. Über 1.500 Multiplikatoren der Bildungsarbeit des „Internationalen Kolpingwerkes“ aus 29 europäischen Staaten haben durch das Bemühen von Reg. Rat Anton SALESNY in den letzten 25 Jahren Europa vor Ort in einer persönlichen Begegnung mit den Spitzen des Europarates und des Europäischen Parlaments Wichtiges über die Arbeit dieser Gremien erfahren können. Ehrenpräsident Senator JUNG hob weiters hervor, dass Reg. Rat Salesny überzeugt für die Einbringung der christlichen Werte beim Bau des Hauses Europas eintrete, wobei das Engagement des Geehrten um die Verhinderung der Euthanasie in Europa besonders zu würdigen sei. Das Kolpingwerk in Europa fühlt sich - aus seiner geschichtlichen Entwicklung und seinem Programm heraus - der Europaidee verpflichtet und arbeitet intensiv mit dem Europarat zusammen, wobei es seit dem Jahre 1974 als NGO (Nichtregierungsorganisation) den „Konsultativstatus beim Europarat“ inne hat.
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02.05.2004 18:52:56
Papst zur EU-Erweiterung
Papst Johannes Paul II. hat die EU-Erweiterung begrüßt und gleichzeitig die Anerkennung des christlichen Erbes Europas eingemahnt, berichtet Kathpress. Beim Mittagsgebet "Regina caeli" sagte der Papst am Sonntag vor mehreren zehntausend Pilgern auf dem Petersplatz, nur ein Europa, das seine christlichen Wurzeln wieder entdecke, könne die großen Herausforderungen des dritten Jahrtausends bestehen. Diese Aufgaben seien der Friede, der Dialog der Kulturen und Religionen und die Bewahrung der Schöpfung, betonte der Papst. Um sie zu bewältigen, müssten die Christen des Westens und des Ostens ökumenisch zusammenarbeiten. Der Papst bezeichnete in seiner Ansprache die EU-Erweiterung als eine "wichtige historische Etappe". Zehn europäische Nationen seien nun Teil der Staatenunion geworden. Doch die Einheit der europäischen Völker müsse mehr als eine bloß wirtschaftliche und politische Gemeinschaft sein, wenn sie von Dauer sein solle, mahnte der Papst. Die Einheit Europas beruhe vielmehr auf den gemeinsamen "humanen und christlichen Werten". Der "Lebenssaft des Evangeliums" könne eine Entwicklung des Kontinents sichern, die mit seiner Identität im Einklang stehe. Ausdrücklich erinnerte der Papst an seine Wallfahrt nach Santiago de Compostela im Jahr 1982, bei der er erstmals zur Wiederentdeckung der gemeinsamen christlichen Wurzeln des Kontinents eingeladen hatte.
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01.05.2004 11:42:17
Bischof Rifan besucht Deutschland und Österreich
Bischof Areas Rifan, Leiter der apostolischen Administratur in Campos (Priesterbruderschaft des Hl. Jean Vianney), Brasilien, kommt nach Europa. Auftakt ist in Augsburg, wo Bischof Rifan am Samstag, dem 8. Mai 2004, um 9.30 Uhr ein Pontifikalamt im überlieferten Ritus aus Anlaß der heurigen Jahreshauptversammlung von Pro Missa Tridentina e.V. in der Kirche St. Georg zelebriert. Am Donnerstag, dem 13. Mai 2004, ist Bischof Rifan dann in Walpersdorf bei Herzogenburg in Niederösterreich, wo er das Missionstreffen der Petrus Claver Schwestern mit dem Schwerpunktthema "Brasilien" begleitet, selbst einen Vortrag auf Portugiesisch hält, der von P. Don Almir de Antrade FSSP übersetzt wird. Beginn ist um 9.00 Uhr, die Hl. Messe im überlieferten Ritus zelebriert der Bischof dann um 15.00 Uhr, Ende um 17.00 Uhr. Anmeldungen hiezu sind möglich im Exerzitienheim Loreto Walpersdorf, A-3130 Herzogenburg, unter der Tel.Nr. 0043-(0)2782-84083. Am Sonntag, dem 16. Mai 2004, um 18.00 Uhr, zelebriert Bischof Rifan dann ein Pontifikalamt in der Kapuzinerkirche, Tegetthoffstr./Neuer Markt, Wien I. - Am 25. Dezember 2001 hatte Papst Johannes Paul II. in einem Apostolischen Schreiben die Apostolische Personaladministratur vom hl. Johannes Maria Vianney errichtet und ihr zugestanden, "die Eucharistie und das Stundengebet nach dem Römischem Ritus zu feiern und nach der von meinem Vorgänger Pius V. vorgeschriebenen liturgischen Ordnung mit den von seinen Nachfolgern bis zum sel. Johannes XXIII. eingeführten Anpassungen."
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01.05.2004 11:37:38
Weltgebetstag für geistliche Berufe
Der 4. Sonntag der Osterzeit wird als „Weltgebetstag für geistliche Berufe“ begangen. Die Lebendigkeit der Kirche zeigt sich nicht zuletzt daran, ob es in ihr Menschen gibt, die sich für den ausschließlichen Dienst am Reich Gottes zur Verfügung stellen. Wir brauchen Priester, Ordensleute, Männer und Frauen im selbstlosen Dienst der Hingabe für andere und wollen heute besonders dafür beten! Unser Papst Johannes Paul II. hat auch für dieses Jahr wieder eine Botschaft herausgegeben, in der er auf den Wert und die Wichtigkeit der geistlichen Berufe hinweist. Unter anderem stellt der Papst fest: „Die Berufung zum ausschließlichen Dienst an Christus in seiner Kirche ist ein unermessliches Geschenk der göttlichen Güte, ein Geschenk, das mit Beharrlichkeit und vertrauensvoller Demut erbetet sein will. Dazu muss sich der Christ immer mehr öffnen und wachsam bleiben, um nicht ‚die Zeit der Gnade’, da ‚der Herr anklopft’, zu versäumen (vgl. Lk 19,44).“ Unser Gebet soll denen gelten, die bereits in einem geistlichen Beruf tätig sind – als Bischof, Priester, Diakon, als geistliche Schwester oder als Bruder –, aber auch denen, die vor einer Berufswahl stehen und die Gott zur besonderen Nachfolge Christi berufen hat. - Lesen Sie mehr in der Predigt für den 4. Sonntag der Osterzeit!
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29.04.2004 09:59:49
Katharina von Siena - eine prophetische Frau!
Am heutigen Tag, dem 29. April, feiert die Kirche die heilige Kirchenlehrerin Katharina von Siena. Sie ist eine der Mitpatroninnen Europas, neben Schwester Theresia Benedicta a Cruce (Edith Stein) und Birgitta von Schweden. Die Heilige wurde als Caterina Benincasa am 25. März 1347 in Siena als 24. Kind einer bürgerlichen Familie in eine politisch unruhige und auch kirchlich verworrene Zeit hineingeboren. Bereits als Kind hatte sie erste Visionen. Mit 12 Jahren sollte sie verheiratet werden, weigerte sich jedoch und trat sechzehnjährig gegen den Willen ihrer Eltern in den Dritten Orden der Dominikaner ein. Sie widmete sich intensiv der Pflege von Kranken und der Armenfürsorge. Um sie herum bildete sich ein geistlicher Freundeskreis, den sie als ihre „Familie“ bezeichnete. Katharina entfaltete durch ihre vielfältigen Kontakte zu politischen und kirchlichen Autoritäten eine rege Tätigkeit, indem sie sich für die Erneuerung der Kirche an Haupt und Gliedern einsetzte. Sie konnte Papst Gregor XI. im Jahr 1376 überzeugen, von Avignon wieder nach Rom zurückzukehren. Worin liegt die besondere Größe und Botschaft der heiligen Katharina von Siena für unsere Zeit? Vor allem ist es die kompromisslose Liebe der Heiligen zu Christus und seiner Kirche, die sie beseelt hat. Katharina war fähig, auch dort, wo Menschen versagen, die von Gott eingesetzte Autorität zu sehen und anzuerkennen. Sie war insbesondere davon überzeugt, dass man dem Papst als dem Stellvertreter Jesu Christi in allem gehorchen müsse. Hierin liegt ein Programm auch für die Bewältigung der gegenwärtigen Krise des Glaubenslebens. Wir müssen wieder zurückfinden zu den Quellen des Gebetes und der Sakramente, und wir dürfen die Einheit der Kirche mit dem Papst und den Bischöfen nicht verlassen. Es geht darum, die alles menschliche Maß übersteigende Liebe Gottes zu uns wieder zu entdecken. Dann werden wir Gott lieben und alles Geschaffene in ihm. In Einheit mit Christus geht es darum, von der Eigenliebe und der Verfallenheit an die Sinnenwelt frei zu werden und offen zu sein für die geistlichen und leiblichen Nöte unserer Brüder und Schwestern. In diesem Sinn möge uns die hl. Katharina eine Fürsprecherin sein bei Gott! (Dr. Josef Spindelböck, http://www.radiomaria.at, 29.04.2004, 12.15 Uhr) - Lesen Sie auch die vor einem Jahr im ORF gesendeten "Morgengedanken" von P. Werner Schmid zur hl. Katharina von Siena. Buchtip: Legenda Minor (auf Deutsch) über die hl. Caterina von Siena.
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29.04.2004 09:56:03
Christus, die Quelle des Lebens
Im "Rupertsblatt-Kommentar" schreibt WB Andreas Laun zur neuen Liturgie-Instruktion des Vatikans:
Rom hätte, schreibt eine Zeitung, „die Zügel angezogen“. So verstehen Außenstehende die Instruktion Roms bezüglich einiger „Dinge“, die bezüglich der heiligsten Eucharistie „einzuhalten und zu vermeiden“ sind. Liturgischer „Law and order“ oder gar Machtkampf? Im O-Ton liest sich das ganz, ganz anders, nämlich theologisch und spirituell: „Was in der vorliegenden Instruktion gesagt wird, möchte zu jener Übereinstimmung unserer Gesinnung mit der Gesinnung Christi hinführen, die in den Worten und Riten der Liturgie zum Ausdruck kommt“ (Nr. 5). Die Eucharistie enthält nämlich „Christus selbst“ in seiner ganzen Fülle. Darum ist sie „die Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“. Wenn das so ist, versteht man gut, warum die Kirche es nicht zulassen kann, dass irgendjemand oder irgendein Liturgiekreis Teile der Messe verändert, weglässt, neue Texte einschiebt oder neue Elemente hinzufügt: Es ist ja das Heiligste, das ihr anvertraut ist! Darum: „Daher müssen sich alle nach den Anordnungen der rechtmäßigen kirchlichen Autorität richten“ (Nr. 7). Bevormundung der Mündigen? Nein, Verteidigung der Gläubigen, die ein Recht auf eine unverfälschte, katholische Eucharistie-Feier haben.
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28.04.2004 10:10:30
Die Unverfügbarkeit der Liturgie wieder entdecken
In einem Kommentar der katholischen Zeitung "Die Tagespost" nimmt der Regensburger Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller Stellung zum neuen Liturgiedokument aus Rom "Redemptionis sacramentum". Zusammenfassend stellt er fest: "Der richtige Zugang zur nun vorliegenden Instructio besteht ohne Zweifel darin, die erneut in Erinnerung gerufenen und unbedingt einzuhaltenden Regularien zur Eucharistiefeier in ihrer theologischen Dimension zu erfassen. Es sind keine weiteren Gebote und Verbote (die alle bereits mehrfach ausgesprochen und von daher als zusammengefasster Katalog zu verstehen sind), sondern die Rückführung der Liturgie auf ihre ureigenste Bestimmung als Opferhandlung, in der Christus uns aufnimmt und mit dem Vater versöhnt. Er ist der eigentlich Handelnde. Unverfügbarkeit äußerer und innere Elemente der Eucharistiefeier ergeben sich aus dem Zusammenhang von Ekklesiologie, Christologie und Sakramentenlehre. Diese Dimension wieder zu entdecken ist das Anliegen der Instructio: Christus im Geschehen der Liturgie wieder wahrzunehmen und sich mit seinem Leben und inneren Mitvollzug der Eucharistie auf dieses Angebot einzulassen." - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut. Ebenfalls lesenswert ist die einführende Vorstellung der Instruktion durch Franzis Kardinal Arinze!
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28.04.2004 08:05:29
Kopftuch - Zeichen des Glaubens?
Der Salzburger Weihbischof Dr. Andreas Laun schreibt in einem "Rupertusblatt-Kommentar":
Das Kopftuch nur ein Stück Stoff? Kein Grund zur Aufregung. Das Kopftuch ein Zeichen des muslimischen Glaubens? Dann gilt die Religionsfreiheit. Oder ist das Kopftuch ein Zeichen von Intoleranz, Unterdrückung von Frauen und Terror? Nur in diesem zuletzt genannten Fall stellte sich ernsthaft die Frage: Sollten wir das Kopftuch verbieten? Schließlich tolerieren wir ja aus guten Gründen auch keine Abzeichen anderer militanter Ideologien, auch wenn sie „nur ein Stück Stoff“ wären. Es wäre wohl dennoch der falsche Weg. Kämpfen sollten wir weniger gegen Tücher, sondern gegen jenen aggressiven Islamismus, der uns heute weltweit Angst macht. Um diesen Kampf zu gewinnen bedarf es auch der Gesetze, noch mehr aber der Waffen des Geistes. Beharrlich einfordern müssen wir einerseits das Prinzip der Religionsfreiheit, das, wenn ich richtig sehe, die Mehrheit der Muslime weder versteht noch annimmt, und andererseits das Prinzip der Gerechtigkeit für alle. Was die internationale Gerechtigkeit anlangt, wäre auch eine Gewissenserforschung der westlichen Welt dringend nötig. Friede ohne Gerechtigkeit gibt es nicht.
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27.04.2004 16:13:06
Novene für das Leben von Bischof Küng approbiert
"Jugend für das Leben" teilt mit: "Monatelang haben viele Menschen an der neuen Novene für das Leben gearbeitet. Nun ist sie fertig und von Familienbischof DDr. Klaus Küng offiziell approbiert. Als PDF kann man sie bereits herunterladen, ab Mai gibt es sie auch als Faltblatt. Pfarren, Gruppen, Bewegungen, Familien – alle können sich an der Novene beteiligen! Das Gebet für das Leben soll uns alle in diesem gemeinsamen Anliegen verbinden: An jedem Novenentag wird für eine bestimmte Personengruppe gebetet. Danach werden die Heiligen und Patrone des Lebensschutzes angerufen. Nur wenn wir den Beistand des Himmels erbitten, kann unsere Arbeit auf der Erde Frucht bringen. Helfen auch Sie mit, die Novene zu verbreiten!" - Direkter Link zum Download; www.youthforlife.net
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27.04.2004 16:10:50
Die Bedeutung des kirchlichen Lehramts
(Radio Vatikan) Das Studium des katholischen Glaubens kann dazu beitragen, den Menschen von seiner Angst und seinen seelischen Schmerzen zu heilen. Das sagte Papst Johannes Paul II. heute vor Angehörigen der päpstlichen Bildungskongregation. "Der Mensch ist heute aufmerksamer gegenüber bestimmten Werten: Die Würde der Person, die Verteidigung der Schwachen und Ausgegrenzten, der Respekt vor der Natur, das Nein zur Gewalt, die Solidarität auf der Welt. Die akademischen Einrichtungen der Kirche sind dazu da, diese gesteigerte Sensibilität im Einklang mit dem Evangelium, der Tradition und dem Lehramt zu kultivieren." Johannes Paul II. rief die Lehrenden an den katholischen Universitäten aber auch zur Ordnung. "Die Bedrohungen durch Individualismus, Pragmatismus und Rationalismus breiten sich auch in den Bildungseinrichtungen aus. Hier werden sich die kirchlichen Institutionen bemühen, die Treue zum Glauben mit der Mut der Vernunft zu verbinden. Die Lehrer müssen sich darüber im klaren sein, dass die Interpretation der Offenbarung einzig dem 'lebendigen Lehramt der Kirche' anvertraut ist, das seine Aufgabe im Namen Jesu Christi ausübt."
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26.04.2004 05:55:28
"Forum deutscher Katholiken" dankt für "Redemptionis sacramentum"
Als Ostergeschenk haben die in der Aktionsgemeinschaft zusammengeschlossenen Initiativkreise in den deutschen Bistümern und das Forum Deutscher Katholiken die neue Instruktion „Redemptionis sacramentum“ bezeichnet. Auch wenn das am vergangenen Freitag veröffentlichte Dokument der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung nichts wesentlich Neues enthalte, so beeindrucke es um so mehr durch seine Konzentration auf die wesentlichen Probleme und einige wichtige Präzisierungen. „Nun sind die Bischöfe in ihren Diözesen am Zuge, der Instruktion, wo immer liturgische Missbräuche bestehen oder sich einschleichen, Rechnung zu tragen“, erklärten Aktionsgemeinschaft und Forum. Besonders wichtig sei der ausdrückliche Hinweis in der Instruktion, dass jeder Katholik das Recht hat, über einen liturgischen Missbrauch Klage beim Diözesanbischof oder beim Apostolischen Stuhl einzureichen. Als besonders positiv werten beide Vereinigungen auch die klare Sprache bezüglich der Sonntagspflicht. Danach ist ein ökumenischer Wortgottesdienst kein Ersatz für die heilige Messe. Unzweideutig auch, dass katholische Spender die Sakramente erlaubt nur katholischen Gläubigen spenden und diese wiederum die Sakramente erlaubt auch nur von katholischen Spendern empfangen können. Scharf haben Aktionsgemeinschaft und Forum in diesem Zusammenhang die Kritik des Tübinger Theologen Hans Küng und der Kirchenvolksbegehrer „Wir sind Kirche“ an der Instruktion zurückgewiesen. Für beide würden Gesetze und Regeln der Kirche ganz offensichtlich nur so lange und so weit gelten, wie sie in ihre theologische Vorstellungswelt passten. So wollten die sog. Kirchenvolksbegehrer mit ihrem angekündigten „Sonntag der Kirchenvolkspredigt am 1./2. Mai 2004“ den Gläubigen das eigene Kirchenverständnis aufzwingen und damit gleichzeitig das strikte Predigtverbot der Kirche für Laien (einschließlich Pastoralassistenten) in der Eucharistiefeier aushebeln. Dieses Predigtverbot werde aber in der Instruktion dezidiert wiederholt, wie gleichzeitig die Einhaltung anderer liturgischer Vorschriften dringend angemahnt werde. So sei es unter anderem dem Kommunikanten bei der Kommunion unter beiderlei Gestalten nicht erlaubt, selbst die Hostie in den Kelch einzutauchen, wie es in der Praxis oft geschehe. Oder: Außerordentliche Kommunionspender - also Laien – seien nur in außerordentlichen, nach den in der Instruktion klar umrissenen Situationen einzusetzen und nicht, wie fast überall üblich, nach Belieben. Unverändert in Kraft geblieben seien außerdem alle Normen und Regeln, die in der Instruktion nicht ausdrücklich behandelt worden sind. - Kontakt: Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft: Gerhard Braun, Kurt Schumacher Str. 16, D-67459 Böhl-Iggelheim; Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken: Prof. Dr. Hubert Gindert, Eichendorffstr. 17, D-86916 Kaufering; Homepage: http://www.forum-deutscher-katholiken.de , http://www.stjosef.at/dokumente/redemptionis_sacramentum.htm
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24.04.2004 05:10:09
"Nuntii latini" von Radio Vatikan
Ab sofort bietet Radio Vatikan auf seiner Homepage ausgewählte Nachrichten auf Latein an, und zwar unter diesem Link. Magno cum gaudio hodie incipimus nuntios Stationis Radiophonicae Vaticanae in linguam Latinam versos in interrete proferre. Ex hoc nunc semel in hebdomada unum nuntium partitionis Germanicae in pagina domestica nostra Latine edimus, quoniam linguam Latinam quam permulti mortuam reputant magni pretii habemus. Versiones perficit presbyter Gero Pius Caputsapiens (Germanice Weishaupt), persona in rebus Latinis versatissima. Quisquis litteris nostris electronicis notitiarum utaris atque nuntios Latinos invenire cupias, simpliciter ad hanc paginam quaesumus pergas. - http://www.radiovaticana.org sowie für weltliche Nachrichten auf Latein Radio Finnland unter www.yleradio1.fi/tiede/nuntii/
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24.04.2004 05:04:22
Maximilian Fürnsinn 25 Jahre Propst
Am 23. April feierte Propst Maximilian Fürnsinn sein silbernes Jubiläum als Propst des Stiftes Herzogenburg. Maximilian Fürnsinn wurde am 18. April 1979 zum 68. Propst des Stiftes gewählt und erhielt am 2. Juni desselben Jahres von Bischof Dr. Franz Zak die Abtweihe. Seine Wiederwahl erfolgte 1989 und 1999 auf jeweils zehn Jahre. Vor drei Jahren startete Propst Fürnsinn für die Restaurierung des im Jahr 1112 gegründeten Stiftes mit Partnern aus Politik und Kultur die groß angelegte Spendenkampagne "Öffnen Sie ein Fenster!" In der Folge wurde dem Stift für seine Leistungen auf dem Gebiet der Denkmalpflege und der Erhaltung wertvoller Kulturdenkmäler der "Kulturerbe-Preis 2002" des ORF-Landesstudios Niederösterreich verliehen. Mehr Informationen finden Sie auf stephanscom.at. - Homepage: http://www.herzogenburg.at/stift/
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24.04.2004 04:59:00
Von der ewigen Vollendung des Menschseins in Gott
Die Osterzeit ist der Höhepunkt des Kirchenjahres. Wir feiern die Auferstehung Christi und zugleich auch unsere eigene Vollendung in der Gemeinschaft mit ihm. Ja, wenn das so ist – so werden manche fragen –, worin besteht dann die Vollendung unseres Menschseins? In der Werbung, im Sport, im Ideal der Arbeitswelt und der Freizeitgesellschaft wird uns immer wieder der „perfekte Mensch“ vorgestellt. Meist sieht man hierbei nur auf äußere Dinge, die zwar wichtig sind, aber beileibe nicht alles entscheidend: auf Gesundheit und das übrige, was man mit „Lebensqualität“ verbindet, wie: subjektives Wohlbefinden, Ausgeglichenheit und Harmonie mit sich selbst und mit anderen, Freiheit und Unabhängigkeit, Verfügbarkeit von materiellen Mitteln und vielen gesellschaftlichen Möglichkeiten der Entfaltung und Betätigung und so weiter. Was ist wirklich von Bestand? Wofür lohnt es sich zu leben und sich einzusetzen? Wie können wir uns Werten zuwenden, die nicht von heute auf morgen vergehen, sondern bleibend sind – auch angesichts dessen, dass uns alle unweigerlich auch negative Dinge im Leben begegnen, wie Krankheit und Leiden, seelische Prüfungen und unweigerlich der Tod? - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit!
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