| | 04.08.2004 08:27:28 | | Kirchliche Einheit und Gehorsam | Als Mitglied der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ darf ich klärend im Hinblick auf den „Presse“-Bericht von Gudula Walterskirchen (03.08.2004) festhalten: Die „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ ist eine gemäß kirchlichem Recht in der Diözese St. Pölten errichtete Gemeinschaft von Priestern, Diakonen und Brüdern, die im Geist des hl. Josef apostolisch tätig sind, was das Wirken in der Pfarrseelsorge, der kategorialen Seelsorge, der theologischen Wissenschaft sowie im Medienapostolat (Verlag St. Josef, Internet: http://www.stjosef.at) einschließt. Dabei anerkennt die Gemeinschaft vom heiligen Josef vollumfänglich das 2. Vatikanische Konzil sowie die maßgeblichen kirchlichen Dokumente und Weisungen. Wir begrüßen die Visitation der Diözese durch Bischof DDr. Klaus Küng, da auf diese Weise eine Objektivierung und Klärung der schweren Vorwürfe gegen den Bischof sowie das diözesane Priesterseminar erfolgen kann. Wenn nun von manchen kirchlichen Kreisen gezielt die Absetzung von Bischof Dr. Kurt Krenn verlangt wird, so ist dies auf dem Hintergrund der Situation zwar nachvollziehbar und verständlich; dennoch können wir diese Sicht der Dinge nicht teilen. Der Gehorsam, den sowohl Priester wie auch Gläubige dem Bischof der Diözese zu leisten haben (vgl. „Lumen gentium“, Nr. 25), gilt jedenfalls, solange der Bischof im Amt ist. Unabhängig von der Person des verantwortlichen Diözesanbischofs sind die Mitglieder der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ bereit, so wie es im Weiheversprechen der Diakone und Priester heißt, dem Bischof sowie seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam entgegenzubringen. Dieser kirchliche Gehorsam gilt nicht allein für unsere Gemeinschaft, sondern für alle Gläubigen (Priester, Diakone, Ordensleute und Laien) in der Diözese. - Dr. theol. Josef Spindelböck. Im Hinblick auf den Orden der "Servi Jesu et Mariae" hat P. Karl Barton SJM Stellung genommen: Als Pfarrer von Blindenmarkt darf ich feststellen: 1) Dass Messen gewöhnlich in der Landessprache gehalten werden, an Hochfesten im Hochamt auch Latein verwendet wird. (Übrigens verlangt das Neue Messbuch 2001 von den Pfarrern, dass die Gläubigen die wichtigsten Gebete in Latein beten und singen können.) 2) Dass die Kommunion unter den in der Kirche üblichen Normen gespendet wird. 3) Dass ich für die Kongregation der Diener Jesu und Mariens eine Unterstützung aus dem Budget der Diözese ausschließen kann. Von einem Medium wie der Presse darf man etwas mehr Seriösität erwarten. mfg P. Karl Barton | | |    |
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| | 04.08.2004 08:24:47 | | Schreiben des Päpstlichen Visitators an die Gläubigen der Diözese St. Pölten | Der Päpstliche Visitator Bischof DDr. Klaus Küng hat sich in „Kirche bunt“ Nr. 32 mit persönlichen Worten an die Priester und Gläubigen der Diözese St. Pölten gewandt: Die Vorkommnissse in der Diözese St. Pölten haben viel Unruhe ausgelöst, die Menschen verärgert und traurig gemacht. In dieser Situation möchte ich als der vom Heiligen Vater bestellte Visitator Ihnen liebe Gläubige und den Priestern der Diözese St. Pölten versichern, dass zur Zeit eine zügige Untersuchung der Vorfälle stattfindet und dass die Kirchenleitung alle erforderlichen Maßnahmen zur Überwindung der bedauerlichen Gegebenheiten setzen wird. Ich bitte Sie daher, werdet nicht irre an der Kirche und lasst Euch nicht vom Glauben abbringen! Gerade in dieser Situation bitte ich Priester und Laien: Verliert nicht den Mut! Arbeitet unverdrossen weiter mit Zuversicht und Gottvertrauen! Wir sind fest daran, alles zur Erneuerung der Diözese und deren gedeihliche Zukunft zu tun. + Bischof DDr. Klaus Küng PS: Bei der Sitzung des Konsistoriums am 29. Juli wurde das Übernahmeversprechen für die Kosten allfälliger zivil- und strafrechtlicher Prozesse rückgängig gemacht. Quelle: Kirche bunt, Nr. 32. | | |    |
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| | 03.08.2004 18:26:17 | | Gebetsinitiative Salzburg | | Eine marianische Gebetsinitiative hat bereits vor einigen Wochen in Salzburg gestartet. Getragen wird diese Initiative von verschiedenen katholischen Vereinigungen, Gruppen und Ordensgemeinschaften. Nun bereitet man sich gemeinsam vor auf die Wallfahrt nach Maria Plain am 15. August 2004, die Weihbischof Laun halten wird. Ein weiterer Höhepunkt ist die persönliche Weihe der Teilnehmer dieser Gebetsinitiative an die Gottesmutter Maria. Nähere Informationen auf der Homepage: http://www.leben-in-fuelle.com | | |    |
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| | 03.08.2004 18:22:43 | | Irak: Bombenanschläge auf christliche Kirchen | | (Kirche in Not) Muslime im Land geschockt über die jüngsten Attentate auf christliche Kirchen. Das teilte Monsignore Jacques Isaak, Rektor des Babel College in Bagdad, am Sonntag dem Hilfswerk „Kirche in Not“ mit. Die Vatikan-Botschaft deute die Anschläge als Angriffe gegen „alle Iraker, nicht nur gegen die Christen“. Botschaftsvertreter baten die Christen weltweit um das Gebet für ihre irakischen Schwestern und Brüder. Der Rektor berichtete über die Umstände der Anschläge am 1. August sowie über die verursachten Schäden. In Bagdad explodierte bei der chaldäischen Kirche Peter und Paul im Stadtviertel Dora eine Bombe, während die Gläubigen die Sonntagsliturgie feierten. Mindestens fünf Menschen starben, zahlreiche wurden verletzt. Die Kirche, das angrenzende Seminar sowie die Stromversorgung des Babel College wurden ernsthaft beschädigt, teilte Monsignore Isaak mit. Weitere Bombenanschläge wurden auf die chaldäischen Kirchen Heiliger Elias und Heiliger Johannes der Täufer verübt sowie auf die armenisch-katholische Kathedrale und eine syrisch-katholische Kirche in Bagdad. Auch in der nordirakischen Stadt Mossul explodierte eine Bombe in der Nähe einer chaldäischen Kirche. Mindestens eine Person wurde getötet, viele wurden verletzt. | | |    |
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| | 02.08.2004 10:09:00 | | Online-Statistik für Juli 2004: Rekordaufruf auf stjosef.at | | Die kirchliche und mediale Aufmerksamkeit für die Vorgänge in der Diözese St. Pölten bescherten der Internetseite www.stjosef.at sowie deren Subseite www.hippolytus.net im Monat Juli 2004 einen Rekord an Aufrufen. Insgesamt wurden in diesem Monat 13,56 GB an Daten übertragen, während es von Jänner bis Juni jeweils zwischen 5,02 GB und 6,09 GB pro Monat waren. Im Monat Juli erfolgten 4.672.643 Zugriffe (hits), während es von Jänner bis Juni jeweils zwischen 1.270.490 und 1.589.552 Zugriffen waren. Im Juli 2004 wurden 56.367 unterschiedliche Besucher (unique visitors) gezählt, während von Jänner bis Juni jeweils zwischen 31.339 bis 35.239 unterschiedliche Besucher erfasst wurden. Am intensivsten waren die Aufrufe am 19. Juli 2004: 7713 Besucher erzielten 483.403 Zugriffe mit 1,33 GB Datenvolumen. | | |    |
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| | 02.08.2004 10:08:12 | | Theologie aus der Mitte der Kirche | | Pfr. Stefan Hartmann aus Oberhaid hat eine Rezension verfasst, die jetzt auf www.stjosef.at zugänglich gemacht wurde. Er hat die Dissertation des Priors von Stift Heiligenkreuz, P. Dr. Maximilian Heim, einer gründlichen Analyse unterzogen, die uneingeschränkt positiv ausfällt. Heim hat sich mit dem theologischen Denken Joseph Kardinal Ratzingers beschäftigt und zeigt wesentliche Grundlinien auf sowie dessen wesentliche Verortung in der Mitte der Kirche. Lesen Sie die Rezension in vollem Wortlaut! Titelangabe zum rezensierten Werk: Maximilian Heinrich Heim, Joseph Ratzinger – Kirchliche Existenz und existentielle Theologie unter dem Anspruch von Lumen gentium. Ekklesiologische Grundlinien, Frankfurt am Main u.a. (Peter Lang) 2004, 511 Seiten (Bamberger theologische Studien Bd. 22), € 79.50. | | |    |
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| | 31.07.2004 15:32:36 | | Spricht die Leitung der KFBÖ noch im Namen katholischer Frauen? | (Kommentar von Dr. Josef Spindelböck) Die Leitung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö) hat in jüngster Zeit durch zwei Stellungnahmen aufhorchen lassen: 1.) In einer Presseaussendung vom 28. Juni 2004 setzte sich die kfbö „für eine Öffnung und Weiterentwicklung der Zulassungsbestimmungen zu kirchlichen Weiheämtern“ ein. Als erster Schritt solle „jenen Frauen, die bereits haupt- und ehrenamtlich in der Kirche als Seelsorgerinnen wirken, der Zugang zum ständigen Diakonat ermöglicht werden.“ Das Ziel sei es freilich, „innerhalb der katholischen Kirche für die Anerkennung der Berufung von Frauen zu priesterlichen Diensten einzutreten“, was konkret heißt, dass auch das Priester- und Bischofsamt auf Dauer für Frauen nicht verschlossen bleiben dürften. Die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Margit Hauft, stellte in diesem Zusammenhang fest: „Wenn die katholische Kirche glaubwürdig den christlichen Grundsatz der gleichen Würde von Mann und Frau verkünden will, sollte sie den Dialog und die theologische Forschung über die Weiterentwicklung kirchlicher Weiheämter nicht unterdrücken, sondern forcieren und alte Argumente aufgrund neuer Erkenntnisse überprüfen.“ Mit dieser Positionierung hat sich die Leitung der kfbö außerhalb dessen gestellt, was die Kirche als Stiftungswillen Christi für das Weihesakrament definitiv festhält und im Apostolischen Schreiben „Ordinatio Sacerdotalis“ von Papst Johannes Paul II. zum Ausdruck gebracht wurde. Dies wiegt umso schwerer, als es sich um eine offizielle und kirchlich anerkannte Laienorganisation in der Kirche Österreichs handelt. Wenn deren Leitung nun Positionen vertritt, die konträr zur katholischen Lehre stehen, begibt man sich auf eine theologisch fragwürdige Ebene, die weder durch den Geist noch durch die Dokumente des 2. Vatikanischen Konzils und auch nicht durch andere Lehraussagen der Kirche gedeckt ist. Auf diesen Widerspruch hinzuweisen ist ein Gebot der Stunde. Die kfbö ist zu einer internen Klärung über ihre Position aufzurufen. Auf Dauer kann es nicht tragbar sein, wenn durch deren Leitung Positionen verbreitet werden, die im Gegensatz zu Lehre und Verfassung der Kirche stehen. 2.) Am 31. Juli 2004 nahm die Vorsitzende der kfbö, Frau Margit Hauft, Stellung zum neuen Dokument der Kongregation für die Glaubenslehre „über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt“. Sie zeigte sich besorgt, „dass dieses aus einer weltfremden, patriarchalen Perspektive verfasste Schreiben nichts Positives für Frauen und Männer bewirken, sondern eher dem Ansehen der Kirche schaden“ werde. Besonders für die katholische Kirche in Österreich, die derzeit „große Probleme aufarbeiten“ müsse, sei „dieses Schreiben wohl kaum hilfreich“. Im Schreiben würden „alte Rollenbilder“ in dem Schreiben verfestigt, statt sie aufgrund der Herausforderungen der Zeit „kritisch zu hinterfragen“, lautete die Kritik Haufts. Die Frau werde als „Objekt theoretischer Betrachtungen, statt als eigenständiges Subjekt und gleichberechtigte Partnerin in Kirche und Gesellschaft“ gesehen, bemängelte Hauft. Wenn man davon ausgeht, dass das Schreiben der Glaubenskongregation die kirchliche Lehre über die spezifische Berufung von Mann und Frau zusammenfasst und auf dem Hintergrund der gegenwärtigen soziokulturellen Realität in positiver Weise weiterentwickelt, dann überrascht die undifferenzierte Pauschalkritik der kfbö-Vorsitzenden. Sie zeigt damit, dass ihr nicht an einer sachlichen und produktiven Auseinandersetzung mit einer wichtigen lehramtlichen und pastoralen Stellungnahme der Kirche gelegen ist. Vielmehr wird in einer „Hermeneutik des Verdachts“ von vornherein Misstrauen gegen kirchliche Aussagen und Stellungnahmen gesät. Auf diese Weise wird die frohe Botschaft Christi, welche im Schreiben der Glaubenskongregation für die je eigene Berufung von Mann und Frau zum Ausdruck kommt, nicht erhellt, sondern verdunkelt. Damit erweist Frau Hauft gerade den Frauen in der Kirche einen schlechten Dienst. Eine gründliche und unvoreingenommene Lektüre des wichtigen kirchlichen Dokuments erweist sich auf diesem Hintergrund als besonders notwendig – im Geist der Verbundenheit mit der Kirche Christi und nicht in einer Haltung fortgesetzter Kritik und Verdächtigung. Dann wird sich zeigen, dass die Kirche in jedem Fall ein Anwalt der gleichen Würde und des gleichen Wertes von Mann und Frau ist, zugleich aber die spezifischen Reichtümer der Geschlechter und ihre je eigene Berufung zu fördern bemüht ist! | | |    |
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| | 31.07.2004 15:30:34 | | Zusammenarbeit von Mann und Frau in Kirche und Welt | (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz) Die Glaubenskongregation hat mit Datum vom 31. Mai 2004 ein Schreiben über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt abgeschlossen, das nach der Approbation durch Papst Johannes Paul II. am 31. Juli 2004 in Rom veröffentlicht wurde. Das Schreiben rückt die Beziehung zwischen Männern und Frauen in den Mittelpunkt. Es liegt auf der Linie der bisherigen Aussagen zum Thema "Frau", geht aber einen Schritt darüber hinaus. Im Zentrum der Aussagen steht die aktive Zusammenarbeit von Männern und Frauen in Gesellschaft und in Kirche, bei ausdrücklicher Betonung der Verschiedenheit der Geschlechter. In seinem Begleitschreiben vom 14. Juni an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen hebt der Präfekt der Glaubenskongregation hervor, dass sich die Kirche überall dafür einsetze, "das Bewusstsein für die Gleichheit von Mann und Frau als menschliche Personen zu fördern". Da in der letzten Zeit einige Denkströmungen die schöpfungsgemäße Verschiedenheit von Mann und Frau in Frage gestellt hätten und manche in diesem Zusammenhang geäußerten Ideen "oft nicht mit den genuinen Zielsetzungen der Förderung der Frau" übereinstimmen, hat die Glaubenskongregation die Gelegenheit wahrgenommen, in vier Kapiteln einige anthropologische Grunddaten in Erinnerung zu rufen. Im ersten Kapitel (2-4) werden die Haupttendenzen dieser Denkrichtungen, mit denen sich die Erklärung auseinandersetzt, knapp dargestellt. Es geht nicht um die Nennung von Namen oder Gruppierungen, sondern um die Beschreibung bestimmter Sichtweisen und ihrer möglichen Folgeerscheinungen. Das zweite Kapitel (5-12) bildet einen Schwerpunkt der Darlegungen. Es befasst sich mit Grundaussagen der biblischen Anthropologie. Es wird in Erinnerung gerufen, dass auf der Grundlage der zweiten Schöpfungserzählung der geschlechtlich differenzierte Mensch "Abbild Gottes" genannt wird. Dabei wird insbesondere ein Schwerpunkt darauf gelegt, dass beide Geschlechter, Mann und Frau, aufgerufen sind, einer für den anderen zu leben. Diese interpersonale Gemeinschaft als von Gott gewollte stellt die Grundlage für alle weiteren Aussagen über das Verhältnis von Mann und Frau dar. So gibt es einen Zusammenhang zwischen der richtigen und guten Beziehung zu Gott und dem richtigen Verständnis des Verhältnisses von Mann und Frau. Die biblische Anthropologie regt dazu an, die Verschiedenheit der Geschlechter, die sich nicht nur auf den physischen Aspekt, sondern auch auf die psychologische und geistige Ebene der Person bezieht, – öffentlich und privat – in gegenseitiger Beziehung, nicht in Konkurrenz zu leben. Entartungen im Verhältnis der Geschlechter werden als der Sünde entstammend eingestuft, die auf Heilung drängen. Die alttestamentlichen Verheißungen münden in neutestamentliche Erfüllungen. Die biblischen Bilder von Mann-Frau-Beziehungen, wo von Gott und seinem Volk, von Jesus Christus und der Kirche die Rede ist, verdeutlichen den grundlegenden biblischen Ansatz der Anthropologie der Geschlechter. In Jesus Christus sind Mann und Frau bei bleibender Unterschiedenheit der Geschlechter in der Lage, Rivalität, Feindschaft und Gewalt zu überwinden, die ihre Beziehung entstellt haben. Die gute Schöpfungsordnung wird also in Jesus Christus erneuert und hat in ihm Bestand. So eröffnen sich auch Perspektiven für die gegenseitige Achtung der Verschiedenheit und "für ein tieferes Verständnis der Würde der Frau und ihrer Rolle in der menschlichen Gesellschaft und in der Kirche" (12). Wenn das dritte Kapitel (13-14) von der Aktualität der fraulichen Werte im Leben der Gesellschaft spricht, werden Spezifika der Frau, wie das Vermögen zur Mutterschaft genannt, Frauen aber nicht auf dieses Vermögen reduziert. Es wird verdeutlicht, dass die fraulichen Werte, sich für das Wohl des anderen, für sein Wachstum und seinen Schutz einzusetzen, zutiefst menschliche Werte sind. Dies bedeutet, dass Mann und Frau berufen sind, sich auf besondere und eigene Weise für den anderen einzusetzen. Konkret fordert das Schreiben der Glaubenskongregation die Unterstützung der verschiedenen Rollen der Frau im familiären und gesellschaftlichen Leben. Deshalb stellt sich u. a. die Aufgabe, "die Gesetzgebung und die Organisation der Arbeit mit den Anforderungen der Sendung der Frau innerhalb der Familie zu harmonisieren." (13) Auch gehört hierzu "eine gerechte Wertschätzung der Arbeit, die die Frau in der Familie leistet." (13) Es werden im Anschluss an frühere Forderungen sozialpolitische Maßnahmen zur Bekämpfung geschlechtlicher Diskriminierung angemahnt. Im vierten Kapitel (15-16) über die Aktualität der fraulichen Werte im Leben der Kirche wird insbesondere auf Maria verwiesen und deutlich betont, dass dies keineswegs bedeute, "die Kirche einer Passivität preiszugeben, die von einer überwundenen Auffassung der Weiblichkeit inspiriert ist und sie einer Verwundbarkeit auszusetzen, die gefährlich ist in einer Welt, in der vor allem die Herrschaft und die Macht zählen" (16). Haltungen des Hörens, des Aufnehmen, der Demut, der Treue, des Lobpreises und der Erwartung seien Einstellungen, die jeden Getauften prägen sollten, würden von Frauen aber mit besonderer Intensität gelebt. So tragen Frauen auf einzigartige Weise dazu bei, das wahre Antlitz der Kirche zu offenbaren. In dieser Perspektive wird auch knapp darauf hingewiesen, dass ein Ausschluss von der Priesterweihe Frauen in keiner Weise daran hindere, "zur Herzmitte des christlichen Lebens zu gelangen" (16). Die zum Schluss (17) angemahnte Bekehrung der Herzen der Männer und Frauen hin zu einer gelebten Versöhnung der Geschlechter kann man sich nicht nur erarbeiten, sie bedarf der geistlichen Unterstützung im Gebet. Das vorliegende Schreiben greift Gedanken auf, die bereits in dem Apostolischen Schreiben "Mulieris Dignitatem" über die Würde und Berufung der Frau vom 15. August 1988 (= Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 86) und dem Brief des Papstes an die Frauen vom 29. Juni 1995 (= Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 122) angedacht wurden. - Link zum Dokument in vollem Wortlaut. Kommentare: Prof. Dr. Barbara Hallensleben (Fribourg); Kardinal Lehmann. | | |    |
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| | 31.07.2004 07:20:22 | | Was hat Bischof Koch wirklich gesagt? | | (kath.ch) Die Meldung, Bischof Kurt Koch habe zur Denunziation aufgerufen und Priestern mit Suspendierung gedroht, sei eine „böswillige Verleumdung“. Diese Ansicht wiederholte ein Vertreter des bischöflichen Ordinariates am 29. Juli in einem Beitrag des katholischen Internetradios (www.radio.kath.ch). Im Interview mit der SonntagsZeitung sagte Bischof Kurt Koch am 4. Juli: „Jeder katholische Gläubige hat das Recht, in seiner Gemeinde die Liturgie in der katholischen Ordnung zu erleben. Er darf sich an den Bischof wenden, wenn er in seinem Glaubensempfinden verletzt wird.“ (Auf die Frage der Sonntagszeitung: „Sie rufen dazu auf, allzu liberale Priester zu denunzieren?“:) „Überhaupt nicht. Geht beim Bischof eine Klage ein, muss er so klug sein zu unterscheiden, ob es sich um Denunziation oder um ein berechtigtes Anliegen handelt.“ Unzählige Leserbriefe, Pressekommentare und Stellungnahmen von Seelsorgenden sahen darin einen Aufruf zur Denunziation. Es werde ein Klima der Einschüchterung geschaffen. In einer „Erklärung“ sagt Bischof Koch dazu: „Aufruf zum Denunziantentum ist in meinen Augen ein völlig unchristliches Verhalten. Ich habe nie zur Denunziation aufgerufen und werde es nicht tun.“ - Im gleichen Interview mit der SonntagsZeitung sagte Bischof Kurt Koch zum Thema Priester und Interzelebration: „Zuerst werden wir immer das Gespräch suchen. Ich setze auf die Vernunft. Ist ein Seelsorger völlig uneinsichtig, kann eine Suspendierung nicht ausgeschlossen werden.“ Die Sonntags-Zeitung machte aus dem Interview die Schlagzeile, Bischof Koch „drohe“ Priestern mit der Suspendierung, wenn sie weiterhin mit den Protestanten Abendmahl/Eucharistie feiern. Die Schweizer Tagesschau berichtete darauf ebenfalls von einer „Drohung“. Das Wort „Drohung“ finde sich nirgends im Koch-Interview, auf das sich die Meldungen beziehen, liess das Ordinariat verlauten. Es handle sich eindeutig um eine Falschmeldung. In seiner „Erklärung“ unterstrich der Bischof, er werde „stets das Gespräch suchen und auf Dialog und Einsicht setzen. Er fügte hinzu, dass „bei völliger Uneinsichtigkeit eines Seelsorgers eine Suspension nicht ausgeschlossen werden kann“. - Link: Interview mit Bischof Koch über die reine Lehre und liberale Priester. | | |    |
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| | 31.07.2004 07:15:12 | | Wem wird all das gehören, was du angehäuft hast? | | Den meisten Menschen in unserem Land geht es materiell gut. Wir sind finanziell und sozial abgesichert, auch wenn es in Einzelfällen durchaus harte Lebensschicksale gibt und auch Armut und Not. In dieser Situation hören wir das heutige Evangelium, in dem Jesus Christus von jenem Mann erzählt, der Reichtum und Schätze anhäuft und meint, nun habe er für immer ausgesorgt. In Wirklichkeit sei dieser scheinbar beneidenswerte Mensch jedoch ein Narr, da er nicht bedenke, dass noch in dieser Nacht von Gott sein Leben von ihm zurückgefordert werde. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 18. Sonntag im Jahreskreis C! | | |    |
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| | 30.07.2004 15:26:18 | | Der Papst und die Frauen | | Im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Schreibens der Kongregation für die Glaubenslehre über die kirchliche Sendung von Laien (Frauen und Männern) in der Kirche analysiert Petra Biermeier im kath.net-Kommentar das von Papst Johannes Paul II. festgehaltene und entwickelte Verständnis der Berufung der Frau in der Kirche. - Das neue, morgen erscheinende Dokument wird bereits in einer Kurzfassung von stephanscom.at vorgestellt. Die katholische Kirche tritt für "aktive Zusammenarbeit von Mann und Frau" bei "ausdrücklicher Anerkennung der Verschiedenheit" der beiden Geschlechter ein. Dieser Satz prägt das neue Dokument der vatikanischen Glaubenskongregation, das unter dem Titel "Schreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt" am Samstag, 31. Juli, veröffentlicht wird. | | |    |
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| | 30.07.2004 15:22:35 | | Bistum Regensburg: Bruch des Weiheversprechens fortgesetzt | | (pdr) Durch die unerlaubte Eucharistiefeier am 29. Juli in Oberalteich hat Pfarrer Trimpl den Bruch seines Weiheversprechens in eklatanter Weise bestätigt und fortgesetzt. „Die Gehorsamsverweigerung und der damit verbundene Bruch des Weiheversprechens ist und bleibt der Grund für die nach wie vor rechtswirksame und gültige Suspension“, so der Offizial der Diözese, Dr. Max Hopfner. „Eine aufschiebende Wirkung tritt erst dann ein, wenn dies von der in diesem Fall zuständigen Kleruskongegration ausdrücklich erklärt wird. Den Weg nach Rom hat Pfarrer Trimpl inzwischen beschritten, eine Reaktion steht aber noch aus. Auf jeden Fall kann eine Suspendierung nicht vom Betroffenen selbst ausgesetzt werden.“ Das Verhalten von Pfarrer Trimpl zeige, dass er weiterhin nicht bereit ist, seine Widersetzlichkeit aufzugeben. „Gerade das Zweite Vatikanische Konzil betont in besonderer Weise, dass ein Priester nur in Einheit mit dem Bischof seinen Dienst ausüben kann“. Der Offizial verwies auf die einschlägige Stelle im Konzils-Dekret über „Dienst und Leben der Priester [Presbyterorum ordinis Nr. 8]“. Darin heißt es: „Die Priester aber sollen die Fülle des Weihesakramentes der Bischöfe vor Augen haben und in ihnen die Autorität des obersten Hirten Christus hochachten. Sie schulden ihrem Bischof aufrichtige Liebe und Gehorsam. Der priesterliche Gehorsam, der vom Geist der Zusammenarbeit durchdrungen sein muss, gründet in der Teilnahme am Bischofsamt, die den Priestern durch das Weihesakrament und die kanonische Sendung übertragen wird.“ In einem Schreiben an Pfarrer Trimpl machte Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller deutlich, dass er den fortgesetzten Ungehorsam nicht hinnehmen werde. „Da Pfarrer Trimpl vom weiteren Missbrauch des Priesteramtes zur Demonstration seines Ungehorsams und der Instrumentalisierung der Sakramente nicht ablässt, müssen weitere Maßnahmen getroffen werden“, so der Offizial. „Das kann bis zur Entlassung aus dem Klerikerstand führen.“ | | |    |
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| | 29.07.2004 11:31:16 | | Visitator Küng nimmt Stellung | | (DPS) "Ich sehe eine große Herausforderung und wichtige Aufgabe darin, das Vertrauen der Menschen in die Kirche, soweit das möglich ist, wieder herzustellen". So der Apostolische Visitator Bischof Dr. Klaus Küng in der neuesten Ausgabe der Linzer, Tiroler und Vorarlberger Kirchenzeitungen über seine Aufgabe in der Diözese St. Pölten. Er möchte "mithelfen, Wunden, wo sie da sind, zu heilen". Im Gespräch mit der Kichenzeitung wies Küng auf seine konkrete Tätigkeit hin. Er habe bereits begonnen, "mit allen Personen, die Leitungsaufgaben in der Diözese haben, Gespräche zu führen". Sein Anliegen dabei sei es, "all jene zum Gespräch einzuladen, die etwas wesentliches zur Bildung eines entsprechenden objektiven Urteils beitragen können". Der Bischof sei weiterhin auch für jeden offen, der meine, etwas wichtiges mitteilen zu müssen. Bischof Küng wies hin, dass er laufend in Kontakt mit der Bischofs- und Bildungskongregation in Rom sei, der er dann auch das Ergebnis seiner Visitation vorlegen werde. - Lesen Sie das Interview online in der "Linzer Kirchenzeitung"! Auch dem ORF Niederösterreich hat der Visitator gestern ein Interview gegeben, das Sie im WMF-Format hier sehen können. Mit Diözesanbischof Krenn hat Bischof Küng vereinbart, dass Krenn auf Wunsch des Papstes bis zum Ende der Visitation keine weiteren Interviews mehr geben wird. Somit stellt das heute erschienene NEWS-Interview den vorläufigen Abschluss der öffentlichen Stellungnahmen von Bischof Krenn während der Visitation dar. | | |    |
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| | 29.07.2004 11:25:18 | | Broschüre über Religionen, Kirchen, religiöse Bewegungen, Sekten | | Eine neue Broschüre der NÖ Landesstelle für Sektenfragen gibt einen detaillierten Überblick über die Religionsgemeinschaften in Niederösterreich: Derzeit gibt es 25 gesetzlich anerkannte „Kirchen“ und eingetragene „Bekenntnisgemeinschaften“. Zu diesen Kirchen und Religionsgemeinschaften gab es immer wieder Anfragen bei der Landesstelle für Sektenfragen, einer Service- und Informationsstelle des NÖ Familienreferats. Zur "Unterscheidung der Geister" wurden nun alle diese Gemeinschaften eingeladen, in einer Selbstdarstellung ihre wichtigsten Positionen und Strukturen darzustellen. Diese hundertseitige Broschüre enthält auch eine Darstellung der wichtigsten religionsrechtlichen Bestimmungen. Der Markt für "Sinnsuchende" ist breit gefächert, neben den anerkannten Kirchen und eingetragenen Bekenntnisgemeinschaften bieten in Niederösterreich rund 600 Gruppen und Organisationen "religiöse Dienstleistungen" und Antworten auf Sinn- und Lebensfragen an. Doch nur einige dieser Gruppen haben ein staatliches Prüfverfahren durchlaufen. Um eine "eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft" zu werden, sind eine gewisse Mindestgröße und Strukturen notwendig. Die Rechtspersönlichkeit wird versagt, wenn es im Hinblick auf die öffentliche Ordnung, auf den Schutz der Freiheit oder die Entwicklung von Jugendlichen Bedenken gibt. Als zweite Stufe kann dann eine gesetzliche Anerkennung ausgesprochen werden. Damit wird die jeweilige Religionsgemeinschaft eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Bekenntnisgemeinschaften sind beispielsweise die Bahai, die Baptisten, Jehovas Zeugen oder die Hinduistische Religionsgesellschaft. Anerkannte Kirchen sind unter anderem die Katholische Kirche, die Evangelische Kirche, die Israelitische Religionsgesellschaft, der Islam oder die Buddhistische Religionsgesellschaft. "Niederösterreich will mit dieser Broschüre auch seine Position als 'Familienland Nummer 1' unterstreichen. Die Familien sollen vor den Gefährdungen durch destruktive Kulte und 'Sekten' geschützt werden. Auch die verfassungsrechtlich geschützte Religionsfreiheit und die religiöse Selbstbestimmung müssen gesichert werden", erläutert dazu Mag. Peter Pitzinger, Sektenbeauftragter des Landes. Mit der neuen Broschüre werde auch zum Verständnis zwischen den religiösen Gruppen beigetragen. Die Broschüre "Religionsgemeinschaften in Niederösterreich" ist kostenlos bei der Landesstelle für Sektenfragen erhältlich, Telefon 02742/9005-1-9005 (Familienhotline) oder per e-mail post.f3sektenstelle@noel.gv.at. | | |    |
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| | 29.07.2004 11:23:50 | | Neuer Band von "Doctor angelicus" erschienen | | Soeben ist die neue Nummer des thomistischen Jahrbuchs „Doctor Angelicus“ erschienen. Schwerpunkt des diesjährigen Jahrbuchs ist der bekannte französische Thomist Réginald Garrigou-Lagrange: Unter den zahlreichen Studien zur Philosophie und Theologie Garrigous fällt besonders die umfangreiche Arbeit Prof. Manfred Haukes (Lugano) auf, der hier zum ersten mal das Votum Garrigou-Lagranges zur Dogmatisierung der universalen Mittlerschaft Mariens veröffentlicht sowie kommentiert. Aber auch der diesjährige Band enthält wieder eine teilweise annotierte Bibliographie der thomistischen Sekundärliteratur des Jahres 2003. Abonnementbestellungen (20 Euro / Jahr) können an davidberger@aol.com gerichtet werden. Einzelbandbestellungen (29 Euro) an: novaetvetera@t-online.de. Weitere Informationen auf der Homepage des Jahrbuches. | | |    |
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| | 28.07.2004 11:44:49 | | Verlag St. Josef: Neuerscheinung "Verantwortete Freiheit" | | Das Verantwortungsverhältnis des Menschen gegenüber Gott ist nicht bedrückend und einengend, sondern befreiend. Von daher wird eigene Tätigkeit nicht verhindert, sondern geradezu erst ermöglicht. "Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen!" (Gal 5,1) Dazu möchte dieses Buch aus der Perspektive des katholischen Glaubens und eines rational verantworteten Denkens ermutigen. Es ist die Freiheit zum Guten, die uns vom Gott der Liebe geschenkt ist. - Nähere Angaben: Josef Spindelböck, Verantwortete Freiheit. Beiträge zur theologischen Ethik, Kleinhain: Verlag St. Josef, 2004, ISBN 3-901853-09-X, gebunden, 340 Seiten - 21 × 14,8 cm, EUR 34,- (bei Online-Bestellung portofrei). - Das Buch ist soeben erschienen. Informieren Sie sich auch anhand des Inhaltsverzeichnisses sowie des Vorworts. Auch weitere interessante Bücher finden Sie bei http://verlag.stjosef.at . | | |    |
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| | 28.07.2004 11:40:58 | | "Den Menschen um Gottes willen gehorchen" | | Unter dem Titel "Den Menschen um Gottes willen gehorchen" befaßte sich eine 4-teilige Radioserie im Rahmen der Katechesen anhand des KKK mit dem 4. Gebot Gottes. Sie finden diese Beiträge von Dr. Josef Spindelboeck nun auch online unter diesem Link! | | |    |
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| | 25.07.2004 13:51:29 | | Regensburger Pfarrer Trimpl suspendiert | | (pdr) Am 25.7.2004 wurde Pfarrer Hans Trimpl (Oberalteich) durch den Regensburger Bischof Müller vom Pfarrdienst suspendiert. Für Freitag Vormittag war über den Dekan ein Besuch von Generalvikar Dr. Wilhelm Gegenfurtner und Offizial Dr. Max Hopfner bei Pfarrer Trimpl vereinbart worden. Die beiden sollten ihn im Auftrag von Bischof Gerhard Ludwig persönlich in Oberalteich aufsuchen, um ihn in einem letzten Versuch zum Umdenken zu bewegen. Falls er weiter an der jeder kirchlichen Gesinnung widersprechenden gerichtlichen Bedrohung des Bischofs festhalten würde, sollte ihm das Dekret über seine sofortige Suspension und die eingeleitete Amtsenthebung übergeben werden. Kurzfristig hat Pfarrer Trimpl den Termin jedoch telefonisch abgesagt und wurde von Generalvikar und Offizial auch nicht in Oberalteich angetroffen. Dementsprechend wurden der Dekan und der Kirchenpfleger der Pfarrei Oberalteich-St. Peter und Paul beauftragt, Hans Trimpl umgehend das Dekret des Bischofs auszuhändigen, wonach er ab sofort nicht mehr die Rechte und Pflichten eines Pfarrers ausüben darf. „Pfarrer Trimpl hat mit seinem Verhalten das Vertrauensverhältnis zum Bischof gebrochen“, so der Generalvikar. „Wer einerseits die Einheit mit seinem Bischof bejaht, zeitgleich aber mit einem Unterlassungsantrag gegen seinen Bischof vor Gericht zieht, verstößt in nicht nachvollziehbarer Weise gegen sein Weiheversprechen. Das Verhalten von Hans Trimpl ist unvereinbar mit dem Ethos des priesterlichen Dienstes. Ein Pfarrer kann nur in der Einheit mit dem Ortsbischof als Seelsorger in der Pfarrei wirken.“ - Lesen Sie mehr auf der Internetseite des Bistums Regensburg! | | |    |
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| | 25.07.2004 13:47:24 | | Projekt "Thomistenlexikon" vorgestellt | | (Dr. David Berger) Thomas von Aquin (1224-1274) gilt als der Denker der katholischen Kirche schlechthin. Deshalb hat ihm auch die Tradition schon wenige Jahre nach seinem Tod den Ehrentitel „Doctor communis“ – allgemeiner Lehrer verliehen. So verwundert es auch nicht, dass sein Denken über Jahrhunderte in sehr verschiedenen Formen eine große Inspirationskraft im Hinblick auf Philosophie und Theologie hatte. Dennoch: Unter den Kennern der Philosophie- und Theologiegeschichte gilt es seit fast hundert Jahren als Allgemeinplatz, dass die Geschichte der umfassenden Rezeption des Denkens des Aquinaten, des Thomismus also, noch darauf wartet, geschrieben zu werden. Doch wie am klügsten beginnen? Wie die nahezu unüberschaubare Fülle gliedern? Nach von der Systematik in enger Zusammenarbeit mit der Geschichtsschreibung zu ergründenden „Epochen des Thomismus“? Nach Orten (Rom, Salamanca, Eichstätt, Toulouse, Saulchoir etc.) oder nach bestimmten Vermittlungsstrukturen (Schulen, Akademien, Zeitschriften) oder nach bedeutenden Vertretern? Sicher haben alle bisher versuchten Herangehensweisen etwas für sich und ergänzen sich gegenseitig. Die beiden Vizepräsidenten der deutschen sowie der niederländischen Sektion der von Papst Johannes Paul II. 1974 mitbegründeten „Societas Internationalis Thomae Aquinatis“ (SITA), Dr. David Berger und Drs. Jörgen Vijgen, haben sich entschlossen, die letztere Möglichkeit zu ergreifen und im Auftrag der Deutschen Thomas-Gesellschaft e.V. sowie deren niederländischen Schwesterorganisation ein biographisch-bibliographisches Thomistenlexikon herauszugeben. Dieses soll einen möglichst breiten Überblick verschaffen und ausführliche Informationen auch zu den wichtigen Thomisten, deren Denken und Werk, bieten, die auch von den umfangreicheren philosophischen und theologischen Lexika (LThK, BBKL) nicht oder nur sehr verkürzt erfasst werden und doch für die Beschäftigung mit der Philosophie- und Theologiegeschichte von Bedeutung sind. International bekannte Thomismusforscher aus aller Welt haben bereits ihr Mitarbeit zugesagt. Das geplante Werk kann als Pionierleistung im Bereich der Philosophie- und Theologiegeschichtsschreibung gelten und dürfte in dieser Art weltweit einmalig sein. Ausführliche Informationen zu dem soeben angelaufenen Projekt finden sich auf der Internetseite des thomistischen Jahrbuchs „Doctor Angelicus“: www.doctor-angelicus.de/thomistenlexikon.htm | | |    |
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| | 24.07.2004 07:07:02 | | Vertrauensvolles Gebet zu Gott | | Die wissenschaftliche Erforschung dieser Welt und des Universums hat uns bewusst gemacht, dass es schier unermessliche Räume und Zeiten gibt, in die wir Erdenbürger hineingestellt sind. Man möchte fast meinen, dass unsere Welt hier nur ein kleiner unbedeutender Ort ist, verglichen mit dem, was das Weltall in seiner Gesamtheit darstellt. Spekulationen über Dinge, die wir nicht kennen, sind überflüssig. Was uns jedoch der Glaube sagt, lautet: Wir Menschen hier auf dieser Erde sind von Gott so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn zu uns gesandt hat. Das ewige Wort Gottes, der Logos, ist Fleisch geworden. In seiner Menschwerdung hat Gott ein unwiderrufliches Ja der Liebe zu uns gesagt und uns gezeigt, dass ein einziger Mensch mehr wert ist als das ganze unbelebte Universum in seiner Schönheit, Pracht und Größe. Betrachten wir auf diesem Hintergrund das heutige Sonntagsevangelium! Jesus Christus fordert uns auf, dass wir vertrauensvoll zu unserem Vater im Himmel beten. Der ewige und unendliche Gott hört und erhört uns. Er ist nicht einfach der ferne Gott, der mit uns nichts zu tun haben möchte, sondern er ist uns nahe in allen Situationen unseres Lebens. Nichts ist ihm verborgen. In allem will er unser Bestes und lenkt den Lauf der Zeiten und Dinge. - Lesen Sie die Predigt zum 17. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 23.07.2004 10:00:11 | | Informelles Bischofstreffen in Mariazell | | Alle zehn österreichischen Diözesanbischöfe (einschließlich des Militärordinarius) sind nach Angaben von Kathpress am Donnerstag 22.07.2004 zu einer informellen Sommerbegegnung in Mariazell zusammengetroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Situation in der Diözese St. Pölten. Die Bischöfe sicherten dem Feldkircher Bischof Klaus Küng, der von Papst Johannes Paul II. zum Apostolischen Visitator für die Diözese St. Pölten ernannt worden ist, ihre volle Unterstützung zu. Einen Schwerpunkt des Gesprächs der Bischöfe in Mariazell - das nicht als offizielle Sitzung der Bischofskonferenz zählt - bildeten Fragen der Priesterausbildung, insbesondere auch der Bedingungen für die Aufnahme ins Seminar. Wie die APA heute mitteilte, habe man auf der Konferenz nicht über den möglichen Rücktritt von Bischof Krenn gesprochen. Es sei auch vereinbart worden, dass es Stellungnahmen im Hinblick auf die Apostolische Visitation der Diözese St. Pölten nur vonseiten des Visitators, Bischof DDr. Klaus Küng, geben solle. - Der freiheitliche Bundesrat Mag. John Gudenus, ein praktizierender Katholik, erkennt in der Diskussion um das Priesterseminar in St. Pölten für die langjährigen Gegner des Bischof Krenn die Möglichkeit, sich an diesem "öffentlichkeitswirksam zu reiben". "Es ist erstaunlich, mit welch unchristlicher Inbrunst im Suchen um Wahrheit Christenmenschen einen Christenmenschen der öffentlichen Kritik ausliefern. Diese Kritik gemahnt fast an die gewollte psychische Vernichtung eines Bischofs", so Gudenus. Die Vernunft hätte geboten, die Ergebnisse der gerichtlichen Untersuchung, wie der Untersuchung durch den Visitator abzuwarten und damit Bischof Krenn Fairness zukommen zu lassen, so Bundesrat Gudenus. - Der Herausgeber der katholischen Monatszeitung "Der 13.te", Dr. Friedrich Engelmann, hat inzwischen eine Unterschriftenaktion zur Unterstützung von Bischof Krenn gestartet. Auf einer geistlichen Ebene bemühen sich die "Amici di Dio" um Unterstützung aller Verantwortlichen in dieser schwierigen Situation. Sie rufen zu einem Sturmgebet für die katholische Kirche auf. | | |    |
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| | 23.07.2004 09:56:09 | | "Allianz für den freien Sonntag" widerspricht Grasser | | (ORF Religion) Die "Allianz für den freien Sonntag Österreichs" reagiert auf den "neuerlichen Angriff von Finanzminister Grasser gegen Feiertage und den freien Sonntag" mit dem Verweis auf die "exorbitanten Kosten" einer "Woche ohne Ende". Die Allianz erinnert in einer Aussendung an den "unverzichtbaren sozialen Wert gemeinsamer freier Zeiten". Der freie Sonntag sei "fester Bestandteil unserer kulturellen Identität und gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit von gesamtgesellschaftlichem Wert", so Markus Glatz-Schmallegger, Koordinator der "Allianz für den freien Sonntag Österreich". Nur gesetzlich garantierte freie Zeiten für möglichst viele Menschen, ermöglichten den "lebenswichtigen regelmäßigen Wechsel von Tätigkeit und Ruhe". Die "Logik des Finanzministers" führe hingegen zu einer 24 Stunden-Gesellschaft, kritisiert die Allianz. Karl-Heinz Grasser hatte zuletzt die Abschaffung zahlreicher Feiertage und offene Geschäfte auch am Sonntag gefordert. Als Betriebswirt täte ihm bei geschlossenen Geschäften "das Herz weh", so Grasser wörtlich in einem Interview mit der Zeitschrift "News". Seitens der Allianz für den Sonntag reagiert man auf diese Aussage des Finanzministers mit dem Verweis, dass "Herzstörungen" zu den "Folgen der Logik einer 24 Stunden-Gesellschaft" gehörten. Volkswirtschaftlich und gesellschaftlich seien die negativen Kosten der angepeilten "Wochen ohne Ende" exorbitant. – www.freiersonntag.at | | |    |
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| | 22.07.2004 13:00:34 | | Christophorus-Aktion | | Um einen "Groschen" für jeden unfallfrei gefahrenen Kilometer bittet auch heuer wieder die Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) im Rahmen ihrer Christophorus-Aktion. Die Aktion wird am kommenden Sonntag, 25. Juli, dem Festtag des heiligen Christophorus, des Patrons der Autofahrer, in allen katholischen Kirchen Österreichs durchgeführt. Neben Festgottesdiensten und Sammlungen finden in ganz Österreich zahlreiche Autosegnungen statt. Die 45. Christophorus-Aktion steht unter dem Motto "Mobilität teilen! MIVA-Fahrzeuge für den Frieden". Die Spenden kommen diesmal unter anderem der Diözese Rumbek im Süden des Sudan zu Gute. - Link zur Aktion. Spendenüberweisungen an das Konto PSK 1.140.000. | | |    |
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| | 22.07.2004 12:57:25 | | Gedenktag der heiligen Maria Magdalena | Beitrag von Dr. Josef Spindelböck auf "Radio Maria", 22.07.2004, 12.15 Uhr: Die heilige Maria Magdalena war eine jener Frauen, die Jesus auf seinen Wanderungen begleiteten und ihm dienten. Der Herr hatte sie von sieben Dämonen befreit, wie bei den Evangelisten Mk 16,9 sowie Lk 8,2 zu lesen ist. Dass sie identisch wäre mit der Sünderin, die Jesus salbte oder auch mit Maria von Bethanien, ist einer späteren Überlieferung zuzuschreiben und historisch nicht gesichert. Jedenfalls stand Maria aus Magdala zusammen mit anderen Frauen unter dem Kreuz Christi und wurde in einer besonderen Weise der Erscheinung des Auferstandenen gewürdigt. So durfte Maria Magdalena den Aposteln die frohe Botschaft der Auferstehung des Herrn verkünden. Diese glaubten ihr und den anderen Frauen jedoch zuerst nicht, bis sie sich selber überzeugt hatten und auch ihnen der Herr erschienen war. Die heilige Maria Magdalena zeigt uns, dass Frauen zu allen Zeiten in der Kirche eine wichtige Aufgabe hatten. Sie weist uns darauf hin, dass wir unser Heil nur in Jesus Christus finden können, dem Erlöser. Durch seinen Tod und seine Auferstehung sind wir gerettet! Halten wir an der frohen Botschaft Christi fest, auch in schwierigen Zeiten. Denn jeder, der auf den Tod Christi getauft ist und an ihn glaubt, wird mit ihm leben, auch wenn er stirbt. Möge uns die heilige Maria Magdalena durch ihre Fürsprache bei Gott diesen österlichen Glauben stets erbitten! | | |    |
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| | 21.07.2004 17:56:47 | | Rekordaufrufe auf katholische Web-Sites | | Die ORF-Futurezone veröffentlichte heute folgenden Bericht: "Rekordzugriffe" beschert der Sex-Skandal im St. Pöltener Priesterseminar den katholischen Websites. Gab es zuvor 1.200 bis 1.500 Leser pro Tag, verzeichnete stjosef.at, wo sich auf einer Unterseite die Webpage von Bischof Kurt Krenn findet, am Montag den Rekord von 6.183 Besuchern und 396.928 Hits. Auch kath.net selbst konnte sich "trotz Urlaubszeit" über einen neuen Rekordbesuch freuen. So kam kath.net am Dienstag der vorigen Woche erstmals auf mehr als 10.000 Leser. Den - wie es hieß - "vorläufigen" Rekord erreichte man am Dienstag mit 12.494 Besuchern und 405.043 Hits, wobei 80.419 Seiten aufgerufen wurden. - Anmerkung: Gemäß unserer definitiven Auswertung sind die Zahlen für stjosef.at für Montag, den 19. Juli 2004 sogar noch nach oben zu korrigieren: Es gab 7713 "unique visitors" und 483403 "hits". | | |    |
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| | 21.07.2004 17:51:05 | | Apostolische Visitation hat begonnen | (DPS) Gleich nach seinem Eintreffen in der Diözese St. Pölten hat der Feldkircher Bischof DDr. Klaus Küng seine Arbeit als Apostolischer Visitator der Diözese St. Pölten begonnen, „um den Anliegen des Heiligen Vaters und der Diözese zu entsprechen“, wie er in einem kurzfristig einberufenen Pressegespräch sagte. In den kommenden Tagen werde Bischof Küng „mit allen maßgeblichen Personen in der Diözese sprechen, aber auch allen zur Verfügung stehen, die mir etwas mitteilen wollen“. Mit Bischof Dr. Kurt Krenn, der derzeit nicht in St. Pölten weilt, habe er bereits gesprochen und auch mit dem Generalvikar wurde ein erstes Gespräch geführt. „Ich bin prinzipiell zu jedem Gespräch bereit“, sagte der Bischof. Der zeitliche Rahmen seiner Visitation sei noch nicht abzusehen. Dafür müsse er sich erst einen Überblick verschaffen. Sein Auftrag vom Papst sei die Visitation der gesamten Diözese St. Pölten „mit besonderer Vollmacht und besonderem Schwerpunkt“. Er wolle daher mit allen sprechen und niemanden ausschließen. Als „Außenstehender“ habe man zwar Nachteile, aber auch Vorteile, sagte Küng und meinte als Vorarlberger: „Es gehört zu einem Alemannen, dass er zuerst hinschaut und hinhört“. Er werde versuchen, vieles zu hören und sich dann eine eigenständige Meinung zu bilden, sagte Küng. Seine „Ansprechpartner“ für die Ergebnisse der Untersuchung seien die Kongregation für das Bildungswesen, die Kongregation für die Bischöfe und der heilige Stuhl. Veröffentlichungen über die Untersuchung werde er nur in Absprache mit jenen vornehmen, die ihn beauftragt haben, erklärte Küng. „Zuerst muss ich in Ruhe arbeiten können“, sagte der Bischof. Zum Teil im Bischofsgebäude, aber auch an anderen Orten. Untergebracht ist Bischof DDr. Klaus Küng bei den Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver in Walpersdorf bei St. Pölten. Der Bischof wies abschließend hin, dass er in den kommenden Tagen Ruhe zum Arbeiten brauche und bat um Verständnis, dass er für weitere Interviews derzeit nicht zur Verfügung stehe. - Heute hat übrigens der zurückgetretene Regens Propst Ulrich Küchl eine Ehrenerklärung veröffentlicht, in der er die gegen ihn erhobenen Vorwürfe homosexueller Handlungen entschieden zurückweist. | | |    |
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| | 20.07.2004 09:06:16 | | Apostolischer Visitator für die Diözese St. Pölten ernannt | | (kath.net) "Il Santo Padre ha nominato S.E. Mons. Klaus Küng, Vescovo di Feldkirch, come Visitatore Apostolico per la diocesi di St. Pölten (Austria) ed in particolare per quel Seminario vescovile." Mit diesem Satz gab heute der Vatikan bekannt, dass Papst Johannes Paul II. den Feldkircher Diözesanbischof Klaus Küng zum Apostolischen Visitator für die Diözese St. Pölten ernannt hat. Die Vollmachten des Visitators betreffen auch das Priesterseminar St. Pölten. Mit der Einsetzung von Bischof Küng als Visitator ist auch das Mandat der von Bischof Kurt Krenn benannten internen Untersuchungskommission erloschen. Kardinal Christoph Schönborn verwies in einer ersten Stellungnahme darauf, dass Rom "schnell gehandelt" habe. Der Papst habe unmittelbar nach seiner Rückkehr aus dem Aostatal eine "außergewöhnliche Maßnahme" gesetzt. In den letzten Jahrzehnten war in Europa nie die Einsetzung eines Apostolischen Visitators erfolgt. Bischof Küng wird seine Tätigkeit bereits am Dienstagabend aufnehmen. - Die Diözese St. Pölten nimmt wie folgt Stellung: "Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn und die Diözese St. Pölten begrüßen die Einsetzung eines Apostolischen Visitators. Der von Papst Johannes Paul II. damit beauftragte Bischof DDr. Klaus Küng wird Diözese und Priesterseminar einer umfassenden, sorgfältigen und objektiven Prüfung unterziehen. Damit ist in allen betreffenden Fragen eine Wende zum Guten eingeleitet." - www.hippolytus.net | | |    |
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| | 20.07.2004 07:22:44 | | WB Laun hält Homosexualität für unvereinbar mit dem Priestertum | | In einem Interview mit der Zeitung "Die Tagespost" hat der Salzburger Weihbischof und Moraltheologe Univ. Doz. Dr. Andreas Laun zur Problematik homosexueller Neigungen und Verhaltensweisen Stellung genommen. Unter anderem betont der Weihbischof: "Wer die authentisch katholische Lehre kennen lernen will, kann sich ohne die geringste Schwierigkeit das nötige Wissen beschaffen: Die homosexuelle Neigung ist eine Unordnung in der menschlichen Natur; ihr nachzugeben ist eine Sünde." Auf die Frage: "Kann die Kirche Kandidaten mit einer klar homosexuellen Neigung weihen oder muss sie sie ablehnen?" antwortet Laun, die Kirche müsse sie ablehnen. - Lesen Sie das Interview in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 20.07.2004 07:18:05 | | Österreichische Bischofskonferenz gegen PID und Klonen | | "Familien-Bischof" Klaus Küng hat namens der Österreichischen Bischofskonferenz am Montag, 19. Juli, "große Bedenken" zum Votum der Bioethikkommission über die Präimplantationsdiagnostik (PID) geäußert. Der Bischof erinnerte daran, dass Ende Jänner ein Regierungsentwurf zur Novellierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FmedG) zur Begutachtung ausgesendet wurde, der unter anderem ein Verbot jeder Art des Klonens und keine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) vorsah. Die Österreichische Bischofskonferenz habe fristgemäß zum Entwurf Stellung bezogen. Da aber Bestrebungen bekannt wurden, bei dieser Novellierung entgegen den ursprünglichen Absichten doch auch das sogenannte "therapeutische" Klonen und die PID zu legalisieren, habe sich die Österreichische Bischofskonferenz in ihrer Vollversammlung am 16. Juni in Mariazell eingehend mit beiden Themen befasst. http://www.stjosef.at dokumentiert die Stellungnahmen der Bischofskonferenz in vollem Wortlaut. Unter anderem heißt es: "PID steht nicht im Dienste einer Therapie oder einer Heilung, sondern allein im Dienste der Entscheidung über Leben oder Tod. Sie ist unmittelbares Instrument zur Selektion und mittelbares Instrument zur Tötung von Menschenleben." | | |    |
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| | 19.07.2004 18:07:16 | | Regens Werner Schmid will Neuanfang im Seminar gemäß kirchlichen Vorgaben | | (ORF Niederösterreich) Der neue Regens des Priesterseminars St. Pölten hat gegenüber Radio NÖ zu seiner neuen Funktion Stellung genommen. Er spricht sich für einen Neuanfang aus. Auch eine Untersuchung durch den Vatikan kann er sich vorstellen. Werner Schmid ist Anfang Juli von Diözesanbischof Kurt Krenn zum neuen Regens des Priesterseminars St. Pölten ernannt worden. Nach den aktuellen Vorwürfen rund um das Seminar sieht er in seiner neuen Funktion eine schwierige Aufgabe. Er nützt die Ferienzeit um sich ein erstes Bild von der Situation zu machen. Man müsse alles Bisherige aufarbeiten und im Herbst einen Neubeginn versuchen - das wäre die einzige Möglichkeit, die er sähe, sagt Schmid. "Es muss sicher ein Neuanfang gemacht werden, bei dem all das in einem Priesterseminar nicht Platz haben kann, was nicht Platz haben darf und was für einen Priester nicht tragbar ist. Das ist ganz klar!" "Die Auswahl-Kriterien im Priesterseminar müssten künftig strenger gehandhabt werden als bisher." Die aktuellen Fälle werden zur Zeit von einer Kommission der Diözese überprüft. Schmid kann sich aber auch eine päpstliche Visitation vorstellen. In den Rücktrittsforderungen gegen Krenn sieht Schmid zum Teil auch alte Feindschaften in der Diözese. Möglicherweise sei der Bischof auch noch nicht über alle Vorfälle informiert, sagt Schmid. "Krenn hat sicher die beste Absicht. Und wenn er die Dinge erkennt und in ihrer gesamten Dichte erfährt, dann wird er sicher auch das Richtige tun." Das wäre laut Schmid im Sinne der Kirche und im Sinne der Gläubigen. | | |    |
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