Startseite> News

 Newsletter

SucheSeite 147/192
(Einträge 4381 - 4410 von 5737)
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] (147) [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] nächste Seite letzte Seite
12.09.2004 12:42:47
Papst in Grußbotschaft: "Wende zu Gott" nötig
(Kathpress) Die "Wende" von 1989 kann nur dann für die Menschen in Europa und in der ganzen Welt "dauerhafte Frucht" bringen, wenn damit eine Umkehr und Hinwendung zu Gott einhergeht. Dies betonte Papst Johannes Paul II. in einer Botschaft an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Maria-Namen-Feier des "Rosenkranz-Sühnekreuzzugs" in der Wiener Stadthalle. Die "Wende zu Gott", die täglich neu zu vollziehen sei, müsse sich an der Botschaft Christi und am gelebten Vorbild der Heiligen und der anderen überzeugten Christen ausrichten, die gerade Europa "entscheidend geprägt und geformt haben". Maria sei das "sichtbare Zeichen der Hoffnung" in der heutigen Zeit, die "von der Finsternis des Bösen" bedroht wird, so Johannes Paul II. Durch das Gebet vieler Menschen auf beiden Seiten des einstigen "Eisernen Vorhangs" und ihr "unerschütterliches Vertrauen" in Gottes Führung sei die Überwindung "unmenschlicher Herrschaft und Unterdrückung" vor 15 Jahren Wirklichkeit geworden. Der damalige Aufbruch in die Freiheit sei aber zugleich "Auftrag für Gegenwart und Zukunft" und stelle alle europäischen Länder vor "neue Herausforderungen", die es gemeinsam zu bewältigen gelte. Nur in Solidarität könne der "innere und äußere Friede" gewährleistet werden, der durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Schwierigkeiten sowie durch den "unsäglichen Schrecken des Terrors" bedroht sei. Das "hohe Gut der Freiheit" müsse auf der Grundlage der unveräußerlichen Würde des Menschen sowie in Verantwortung vor Gott gestaltet werden, um "dem Bedürfnis der Menschen nach einem Zusammenleben in Frieden, Sicherheit und sozialem Wohlstand gerecht zu werden". Das Gebetstreffen in der Stadthalle trage zu einer gegenseitigen Stärkung im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe bei, wie es "auch die zahlreichen Pilger aus den Ländern Mitteleuropas bei der 'Wallfahrt der Völker' in Mariazell erfahren durften", betonte der Papst.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.09.2004 12:41:42
"Mit meinem Gott überspringe ich Mauern" (Ps 18,30)
Bei der großen Maria-Namen-Feier des Rosenkranz-Sühne-Kreuzzuges stand der Fall des Kommunismus und der Berliner Mauer vor 15 Jahren im Mittelpunkt. Die Predigt beim Gottesdienst in der Wiener Stadthalle hielt der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. In seiner Predigt ging Kardinal Joachim Meisner auf seine eigene Lebensgeschichte ein. "Zweimal in meinem Leben habe ich mich substantiell geirrt. Der erste Irrtum bestand darin, dass ich glaubte, den Untergang des Kommunismus nicht mehr zu erleben. ... mein zweiter Irrtum war: Ich meinte immer, wenn der Kommunismus einmal untergegangen sei, würden wir alle Probleme los sein", begann der Kölner Kardinal seine Predigt. Diese Ereignisse brachte er in Zusammenhang mit der Erscheinung Mariens bei den Kindern von Fatima: "Maria erschien in Fatima mit der Botschaft, dass auch im Osten Europas nach einer fürchterlichen Nacht die Sonne des Glaubens wieder aufgehen wird. Das Programm Marias dafür hieß: Beten und Buße", so Erzbischof Meisner. - Lesen Sie die beachtenswerte Predigt in vollem Wortlaut (PDF-Format)!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
11.09.2004 07:07:22
Maria: Von Gott auf einzigartige Weise geliebt
Auch wenn diesmal der Sonntag liturgisch das Fest Mariä Namen verdrängt, so wollen wir doch das Geheimnis der wunderbaren Erwählung und Begnadung der Jungfrau und Gottesmutter Maria bedenken! Der Name eines Menschen steht immer für seine Person. Dies gilt in besonderer Weise für den Namen „Jesus“ und auch für den Namen seiner heiligsten Mutter „Maria“. Gott ruft uns mit unserem Namen. Das heißt, er sagt zu uns ganz persönlich Ja. Auch zu Maria hat er sein Ja gesagt in seinem ewigen Plan der Liebe. Eine der vielen möglichen Übersetzungen und Deutungen des Namens „Maria“ (Mirjam) besagt, sie sei die „von Gott Geliebte“. Dies trifft sicher in hervorragender Weise zu: Denn Maria ist die Jungfrau „voll der Gnade“, die wegen der Verdienste ihres Sohnes Jesus Christus im Voraus erwählt und geheiligt wurde. In freiem Gehorsam des Glaubens sagte sie ihr Ja zur Botschaft des Engels. So wurde sie zur Mutter des Sohnes Gottes und zur geistlichen Mutter aller Menschen, die berufen sind, Kinder Gottes zu werden. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 24. Sonntag im Jahreskreis!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
10.09.2004 17:53:06
Tritt Bischof Krenn zurück?
Nach offiziell nicht bestätigten Berichten hat Bischof Kurt Krenn am Freitag, 10.09.2004, dem Papst seinen Rücktritt angeboten. In der Tageszeitung "Die Presse" heißt es wörtlich: "Am Freitag ließ die Katholische Presseagentur verlauten, der Präfekt der Bischofskongregation Kardinal Giovanni Battista Re habe dem St. Pöltner Bischof den Rücktritt 'aus gesundheitlichen Gründen nahegelegt'. Dem Vernehmen nach hat Krenn bei einem zweiten Zusammentreffen mit dem Kurienkardinal in Rom am Freitag auch eingewilligt _ und den Rückzug vollzogen. Am Samstag, spätestens am Montag soll dies in einem offiziellen Bulletin des Vatikans auch offiziell bekannt gegeben werden, verlautet aus zuverlässiger Quelle. Kardinal Re war danach noch am Freitag bei Papst Johannes Paul II. in der Sommerresidenz Castel Gandolfo, um mit ihm die weitere Vorgangsweise abzusprechen." (Presse-Bericht). - Kommentar (JSp): Bischof Krenn hat sich bis zuletzt als mutiger und unbeirrter Verteidiger des katholischen Glaubens erwiesen. Dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
09.09.2004 05:43:22
Protest gegen Abtreibungskongress in Wien
Vom 10. bis 11. September 2004 findet eine große Konferenz der Europäischen Abtreibungsärzte in Wien statt (siehe http://www.fiapac.org/d/ViennaD.html ). Erwartet werden etwa 300 Abtreibungsärzte aus ganz Europa u.a. Aus diesem Anlass wird "Jugend für das Leben" am 11. September ab 19 Uhr vor dem Wiener Rathaus eine Kundgebung abhalten. Dr. Alfons Adam von der Bewegung "Pro Vita - Menschenrecht auf Leben" hat einen Protestbrief an die politisch Verantwortlichen verfaßt, der im PDF-Format dokumentiert wird. Im Begleitschreiben führt Dr. Adam aus: "Ein Verein namens FIAPAC (International Federation of Abortion and Contraception Professionals) hält am 10. und 11. September 2004 an der Technischen Universität Wien einen Kongreß ab, der kurz gesagt die Förderung von Abtreibung und Verhütung zum Gegenstand hat. Den Kongreß können wir nicht verhindern, wir sollten aber klarmachen, daß wir derartiges nicht stillschweigend hinnehmen. Den Kongreßteilnehmern werden offenbar Möglichkeiten eröffnet, die wir Lebensschützer nicht haben. Ich bitte alle Freunde, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen und sich noch vor dem Kongreß per Email an jene Politiker zu wenden, die eigentlich ein Interesse an diesen Vorgängen haben müßten. Ideal wäre natürlich ein eigens verfaßter Text. Es wäre aber auch sicher ein wichtiges Zeichen, sich einfach meinem Protestschreiben anzuschließen. Wir sollten auch Freunde mobilisieren, noch nach dem Kongreß ihren Protest schriftlich oder telefonisch zum Ausdruck zu bringen oder Lesebriefe in diesem Sinn zu schreiben, was sicher aufmerksam registriert wird. Es ist derzeit unsere einzige Chance, bewußtseinsbildend zu wirken, und diese Chance sollten wir wahrnehmen."
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
09.09.2004 05:35:01
Enzyklika "Aeterni Patris" erstmals auf Deutsch online
Dank der Mitarbeit von Armin Jauch konnte auf http://www.stjosef.at erstmals der vollständige deutschsprachige Text der Enzyklika "Aeterni Patris" von Papst Leo XIII. bereitgestellt werden. Die Enzyklika „Aeterni Patris Unigenitus“ Papst Leos XIII. vom 4. August 1879 stellte der falschen Philosophie, die Ursprung privater wie sozialer Übel ist, die „gesunde“ entgegen, die den Glauben vorbereitet, seine Annahme als vernünftig erweist, ihn tiefer erfassen lässt und verteidigt. Besonders wird auf die Philosophie des Thomas von Aquin hingewiesen, der das Erbe der Väter und die Philosophie der Antike aufgenommen und geistig durchdrungen hat. Die Kirche erkennt ihm einen Primat der Lehre zu. Die Enzyklika gab der Neuscholastik starke Impulse. Papst Johannes Paul II. hat in der Enzyklika „Fides et ratio“ vom 14. September 1998 wichtige Feststellungen über den Zusammenhang von Glaube und Vernunft getroffen und erneut auf die Bedeutung der Philosophie insgesamt sowie im besonderen der philosophischen Denkweise des hl. Thomas von Aquin hingewiesen. In „Fides et ratio“ (Nr. 57-58) heißt es: „Das Lehramt hat sich freilich nicht darauf beschränkt, nur die Irrtümer und Abweichungen der philosophischen Lehren aufzudecken. Mit derselben Aufmerksamkeit hat es die Grundprinzipien für eine echte Erneuerung des philosophischen Denkens unterstrichen und auch konkret einzuschlagende Wege aufgezeigt. In diesem Sinn vollzog Papst Leo XIII. mit seiner Enzyklika Aeterni Patris einen Schritt von wahrhaft historischer Tragweite für das Leben der Kirche. Jener Text war bis zum heutigen Tag das einzige päpstliche Dokument auf solcher Ebene, das ausschließlich der Philosophie gewidmet war. Der große Papst griff die Lehre des I. Vatikanischen Konzils über das Verhältnis von Glaube und Vernunft auf und entwickelte sie weiter, indem er zeigte, daß das philosophische Denken ein grundlegender Beitrag zum Glauben und zur theologischen Wissenschaft ist. Nach über einem Jahrhundert haben viele in jenem Text enthaltene Hinweise sowohl unter praktischem wie unter pädagogischem Gesichtspunkt nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt; das gilt zuallererst für die Bedeutung in bezug auf den unvergleichlichen Wert der Philosophie des hl. Thomas. Das Denken des Doctor Angelicus neu vorzulegen, erschien Papst Leo XIII. als der beste Weg, mit der Philosophie wieder so umzugehen, daß sie mit den Ansprüchen des Glaubens übereinstimmt. Der Papst schrieb: ‚Im selben Augenblick, in dem er (der hl. Thomas), wie es sich gehört, den Glauben vollkommen von der Vernunft unterscheidet, vereint er die beiden durch Bande wechselseitiger Freundschaft: er sichert jeder von ihnen ihre Rechte zu und schützt ihre Würde’. Die glücklichen Folgen, die jene päpstliche Aufforderung nach sich zog, sind bekannt. Die Forschungen über das Denken des hl. Thomas und anderer scholastischer Autoren erfuhren einen neuen Aufschwung. Starken Auftrieb erhielt die historische Forschung mit der Wiederentdeckung der bis dahin weithin unbekannten Schätze des mittelalterlichen Denkens zur Folge; außerdem entstanden neue thomistische Schulen. Durch die Anwendung der historischen Methode machte die Kenntnis des Werkes des hl. Thomas große Fortschritte; zahlreiche Gelehrte brachten mutig die thomistische Überlieferung in die Diskussionen über die damaligen philosophischen und theologischen Probleme ein. Die einflußreichsten katholischen Theologen dieses Jahrhunderts, deren Denken und Forschen das II. Vatikanische Konzil viel zu verdanken hat, sind Kinder dieser Erneuerung der thomistischen Philosophie. So stand der Kirche im Laufe des 20. Jahrhunderts eine starke Gruppe von Denkern zur Verfügung, die in der Schule des Doctor Angelicus herangebildet worden waren.“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
08.09.2004 13:58:30
12. September: Maria-Namen-Feier in Wien
Seit 54 Jahren wird die Wiener Stadthalle am ersten Septemberwochenende zur größten Kirche Österreichs. 15.000 Besucher erinnern sich unter dem Leitthema „Die große Wende – Vision für die Zukunft“ des Endes des Kommunismus vor genau 15 Jahren. Die Teilnehmer danken auch heuer wieder für Frieden und Freiheit in Österreich und bitten für das zusammenwachsende Europa. Die heurige Maria-Namen-Feier am 11. und 12. September ruft den Fall der Berliner Mauer vor 15 Jahren in Erinnerung. Die Berliner Mauer stand als Symbol für den Kommunismus, der Europa in zwei Teile zerschnitt. Mit diesem Symbol ist 1989 auch der Kommunismus in Europa untergegangen. Dieser Untergang war, wie es Kardinal Friedrich Wetter aus München formulierte, die "größte Revolution aller Zeiten." Die weltgeschichtlichen Ereignisse des Jahres 1989 bedeuten auch einen Auftrag für die Zukunft. Dies will die diesjährige Maria-Namen-Feier zum Ausdruck bringen. Prediger an beiden Tagen wird Kardinal Joachim Meisner, Erzbischof von Köln, sein. Als Zeitzeuge kommt bei der Feier am Samstag Alois Mock zu Wort. Er hat das Ende des Kommunismus als österreichischer Außenminister erlebt. - Lesen Sie mehr im Bericht der Diözesanen Pressestelle St. Pölten!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
08.09.2004 13:56:47
Visitation in St. Pölten wird fortgesetzt
(Kathpress) Die Visitation der Diözese St. Pölten "ist weiterhin im Gange; wie lang sie noch andauern wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen". Das erklärte der Apostolische Visitator für die Diözese St. Pölten, Bischof Klaus Küng, am Mittwochnachmittag zu Berichten des Wochenmagazins "News", wonach er
- Küng - selbst zum "Apostolischen Administrator" der Diözese ernannt werden soll. "Mir ist diesbezüglich nichts bekannt", ließ der Feldkircher Bischof durch seinen Sekretär Bernhard Augustin gegenüber "Kathpress" mitteilen. Man sei nach wie vor auf der Suche nach einem Neuanfang in der Diözese St. Pölten. "News" berichtet in seiner dieswöchigen Ausgabe unter Berufung auf Hinweise "aus der Umgebung des Apostolischen Visitators", Küng solle auf Wunsch des Vatikans provisorisch - "voraussichtlich rund ein halbes Jahr" - die Leitung der Diözese übernehmen, bis Rom einen endgültigen Nachfolger für Bischof Krenn ernennt. Krenns Rückzug sei "nur noch eine Formsache", so der Bericht. Küng bleibe dessen unbeschadet Diözesanbischof von Feldkirch. Augustin rückte im Gespräch mit "Kathpress" die Darstellung zurecht, eine von Bischof eingesetzte Kommission werde in den nächsten Tagen über das "Schicksal" jener Alumnen entscheiden, die zuletzt dem St. Pöltener Priesterseminar angehörten und ihre Ausbildung in St. Pölten fortsetzen wollen. Die Kommission habe ihre Arbeit aufgenommen und führe Gespräche mit den Betroffenen. Ihr Urteil zu den einzelnen Kandidaten habe beratenden Charakter. Die Letztentscheidung über eine Aufnahme in das neu strukturierte Priesterseminar müsse vom verantwortlichen Diözesanbischof in Absprache mit dem künftigen Regens und dem Apostolischen Administrator getroffen werden. Der Kommission gehörten Vertreter der Diözese St. Pölten sowie Fachleute aus anderen Diözesen an, so Augustin. Die von "News" genannten Namen von Mitgliedern wollte er weder bestätigen noch dementieren.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
06.09.2004 06:42:32
Papst betont Wert und Würde der Ehe
(KFV) "Dem Papst ist für sein deutliches 'Nein' zur Gleichstellung homosexueller Verbindungen mit der Ehe zu danken", sagte Vincenz Liechtenstein, ÖVP-Abgeordneter zum Nationalrat und Vorstandsmitglied des Katholischen Familienverbandes Steiermark am Montag. "Mit der klaren Ablehnung der sogenannten Homo-Ehe hat sich Papst Johannes Paul II. wieder einmal als hellsichtiger Verteidiger der wahren gesellschaftlichen Werte erwiesen", so Vincenz Liechtenstein. Der Papst verteidige die Ehe aus gutem Grund gegen den "Homo-Irrweg". Er selbst teile die Position des Papstes ohne Wenn und Aber: Der Staat lasse jeden leben, wie er leben will. Und das sei auch gut so. Einen besonderen Schutz und eine besondere, aktive Förderung durch den Staat, also durch die Allgemeinheit, solle es aber nur für die Lebensform geben, die auch der Allgemeinheit dient: nämlich für die Ehe als eine auf Kinder offene Gemeinschaft von einem Mann und einer Frau. Diese Ehe dürfe nicht verwechselbar werden. Liechtenstein wörtlich: "Der Gesetzgeber soll vieles tolerieren. Aber aktiv fördern soll er das Beste: Ehe und Familie, weil Kinder Zukunft bedeuten." Papst Johannes Paul II. hatte in einer Ansprache am Samstag den Staat zum entschiedenen Schutz von Ehe und Familie aufgerufen und jede rechtliche Gleichstellung der homosexuellen Gemeinschaften mit der Ehe abgelehnt. Wörtlich hatte Johannes Paul II. erklärt, dass jeder Versuch, den Begriff der Ehe zu ändern, der rechten Vernunft widerspreche: "Rechtliche Garantien wie für die Ehe können nicht der Verbindung zwischen Personen des gleichen Geschlechts gewährt werden, ohne zu einem falschen Verständnis der Natur der Ehe zu führen." (KATHPRESS-Meldung vom 05.09.04) - Die "tiefe Wahrheit" dieser päpstlichen Aussage sollten Politiker unabhängig von ihrem weltanschaulichen Standort bedenken, erinnerte Vincenz Liechtenstein.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
05.09.2004 18:13:51
Papst hat Marienwallfahrtsort Loreto besucht
(Radio Vatikan) Papst Johannes Paul II. hat am Sonntag 5. September 2004 den Wallfahrtsort Loreto in Mittelitalien besucht. Vor Hunderttausenden von Pilgern, die meisten davon Jugendliche, sprach er drei Vertreter der Katholischen Aktion selig. Es sind die beiden Italiener Alberto Marvelli und Pina Suriano sowie der spanische Priester und Arzt Pedro Tarres y Claret. Alle drei neuen Seligen gehörten im letzten Jahrhundert zur Katholischen Aktion. Sie ist in Italien wohl die wichtigste, wenn auch nicht die einzige katholische Laienbewegung. Bei der bunten Messfeier unter einer glühenden Septembersonne wurde auch der Opfer der Geiselnahme und des Massakers von Beslan in Nordossetien gedacht. Zahlreiche Teilnehmer schwenkten Friedensfahnen, aber auch palästinensische und irakische Flaggen waren zu sehen. Der Papst war heute morgen für ein paar Stunden aus seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo gekommen, zum Höhepunkt einer großen Jugendwallfahrt der Katholischen Aktion Italiens, mit zahlreichen ausländischen Teilnehmern. Es war die 144. Papstreise innerhalb Italiens und auch seine einzige in Italien in diesem Jahr; in Loreto wird das so genannte "Haus der Heiligen Familie" verehrt. Der Papst wirkte in Loreto schwach, aber wach und konzentriert. In seiner Predigt sagte er den Jugendlichen: "Das größte Geschenk, das ihr der Kirche und der Welt machen könnt, ist die Heiligkeit." Sie sollten sich von Christus faszinieren lassen und sich für die Armen und Kranken einsetzen sowie für alle, die nach Gerechtigkeit dürsten. Er bat sie auch um Einsatz für lebendige christliche Gemeinden und für Frieden und Brüderlichkeit auf der Welt. Bereits gestern war auf einer Nacht des Gebets in Loreto eine Ansprache des Papstes auf einer Großleinwand ausgestrahlt worden. Dabei rief der Papst die Jugendlichen dazu auf, an einem "Europa der Hoffnung" mitzubauen.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.09.2004 05:42:05
Gottes Plan für die Familie - Theologische Sommerakademie in Aigen
(Die Tagespost) In einer Zeit familienpolitischer Verwirrung und großer familiärer Nöte gab die diesjährige Internationale Theologische Sommerakademie im oberösterreichischen Aigen Orientierung aus dem katholischen Glauben. Dabei referierte neben Kardinal Scheffczyk, Erzbischof Romer, Weihbischof Laun und anderen auch Familienbischof DDr. Klaus Küng. Auch innerkirchlich scheine „zu Ehe und Familie eine gewisse Funkstille eingetreten“ zu sein, meinte der österreichische Familien-Bischof Klaus Küng in Aigen. In manchen Fragen schienen nur mehr sehr wenige Gläubige dem Lehramt zu folgen. Küng zeigte Parallelen zwischen der Krise des Ehesakramentes und des Priesteramtes auf, wies aber auch auf „hoffnungsvolle Keime“ hin. Bischof Küng wörtlich: „Ehepaare benötigen das Vorbild der Priester. Und Priester benötigen die Unterstützung christlicher Familien.“ Die Wurzel der Krisen sieht Küng im falschen Freiheitsverständnis der Aufklärung: Beim heutigen autonomistischen Freiheitsbegriff sei die Einsamkeit geradezu vorprogrammiert. „Die bejahte Bindung ist Folge einer Liebe, die Freiheit voraussetzt“, so der Bischof von Feldkirch. Auch in den meisten kirchlichen Kreisen habe man sich in der Einstellung zur Sexualität dem Zeitgeist weitgehend angepasst. Heute aber müsse man sehen: „Die Probe-Ehe bewährt sich überhaupt nicht. Wenn jemand vor der Ehe die Beherrschung des Geschlechtstriebs nicht gelernt hat, wird er es auch in der Ehe nicht schaffen.“ Dies sei einer der Gründe für das Scheitern vieler Ehen. Bischof Küng kritisierte eine „Pan-Erotisierung der Gesellschaft“ und die „Kommerzialisierung des Geschlechtstriebs“. Küng wörtlich: „Der Mensch wird zum Sklaven seiner Neigungen.“ Der christliche Weg in Ehe und Ehelosigkeit sei demgegenüber „total realitätsbezogen“. Der Bischof verteidigte den Zölibat als eine „Körpersprache, die überzeugen kann“, und als einen der wichtigsten Hinweise auf das ewige Leben. Für Eheleute wie Ehelose gab der Familienbischof Österreichs einige gemeinsame Ratschläge, etwa die konsequente Ablehnung von Gewalt und Pornographie: „Was für einen Jugendlichen nicht geziemend ist, ist es in der Regel auch für einen Erwachsenen nicht.“ Ohne Gebet und geistliches Leben könne weder Ehe noch Ehelosigkeit gelingen: „Wer es ohne Gebet versucht, der lebt auf Kredit.“ Die Kirche müsse allen sagen, dass dauerhafte Bindungen und Beziehungen mit Christi Hilfe möglich seien. - Lesen Sie mehr im ausführlichen Bericht der Zeitung "Die Tagespost" von Stephan Baier!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.09.2004 05:37:42
Was heißt Christ-Sein?
Wann kann jemand mit Recht sagen, dass er ein katholischer Christ ist? Die nahe liegende Antwort, die wir hier geben können, lautet: Wenn wir getauft sind und zur Kirche gehören, dann sind wir katholische Christen. Die Taufe und die Zugehörigkeit zur Kirche sind ein wichtiges Kennzeichen unseres Christseins. Soll dies aber nicht nur eine Äußerlichkeit sein, dann werden wir uns auch fragen, was es bedeutet, wenn wir getauft sind und zur Kirche gehören. Es heißt nämlich, dass wir den Glauben der Kirche teilen und im Herzen mittragen. - Was noch ganz wesentlich zum Christ-Sein gehört, lesen Sie in der Predigt zum 23. Sonntag im Jahreskreis C!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.09.2004 09:30:22
Papst besucht Marienwallfahrtsort Loreto
(Kathpress) Papst Johannes Paul II. pilgert am Sonntag in den Wallfahrtsort Loreto in den Marken. Höhepunkt seiner 144. inneritalienischen Reise ist die Seligsprechung von drei Vertretern der Katholischen Aktion: Pedro Tarres y Claret (1905-50), Alberto Marvelli (1918-46) und Pina Suriano (1915-50). Zu dieser Feier werden in Loreto mehr als 100.000 Gläubige erwartet. Loreto gehört mit jährlich rund vier Millionen Pilgern zu den größten Heiligtümern Italiens. Hier befindet sich das so genannte "Heilige Haus von Nazareth", das der Legende nach im Jahre 1291 von Engeln (tatsächlich vermutlich von der aristokratischen Familie Angeli) aus dem Heiligen Land zuerst nach Dalmatien getragen und von dort vier Jahre später an seinen jetzigen Ort transportiert wurde. Johannes Paul II. wird um 8.30 Uhr seinen Sommersitz Castel Gandolfo per Hubschrauber verlassen und eine Stunde später in Loreto eintreffen. Um 10 Uhr beginnt auf dem Freigelände von Montorso die Messe. Nach deren Abschluss fährt der Papst im Auto in das nahgelegene Jugendzentrum, wo er zu Mittag isst und sich anschließend erholt. Gegen 17 Uhr ist der Rückflug nach Castel Gandolfo vorgesehen.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.09.2004 09:24:16
"Die Passion Christi" von Mel Gibson auf DVD
Bereits auf DVD erhältlich (u.a. bei Amazon) ist die Verfilmung der "Passion Christi" von Mel Gibson. Die Verkaufszahlen der DVD sind bereits am Erscheinungstag in den USA auf Rekordniveau gestiegen. Bis Mitte der Wochen wurden 2,4 Millionen Exemplare verkauft, berichtet die US-amerikanische katholische Nachrichtenagentur CNS. Aufgrund der auch mit vielen Gewaltszenen durchsetzten Direktheit der Darstellung hat der Film zu heftigen Kontroversen geführt. Viele sehen darin jedoch eine gelungene Meditation über das Leiden Christi, welche Glaubende und Suchende tiefer in das Geheimnis des Erlösungswerkes einzuführen vermag.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
02.09.2004 17:17:39
Kirchliche Vorerhebungen gegen Kaplan August Paterno
Gegen Kaplan August Paterno wurde von der Diözese Feldkirch das kircheninterne Vorverfahren - gleichbedeutend mit der Erhebung der Tatsachen - eingeleitet. Es handle sich dabei aber nicht um eine Vorverurteilung, betonte der Feldkircher Diözesanbischof Klaus Küng am Donnerstag. Gegen Paterno besteht der Verdacht des sexuellen Missbrauchs von mindestens zehn Jugendlichen. Er habe Kaplan Paterno angewiesen, im Vorverfahren von Auftritten in der Öffentlichkeit abzusehen, sagte Bischof Küng. Dies sei eine "Maßnahme der Klugheit". Paterno sei aber nicht suspendiert. "Ich habe Verdachtsmomente und konkrete Hinweise, dass die Vorfälle benützt werden, um andere Ziele zu verfolgen." Konkrete Verdächtigungen wollte Küng aber auch auf Nachfragen der Journalisten nicht in den Raum stellen. Er betonte, dass er "nichts zudecken" wolle. "Wir müssen die Wahrheit sehen, jeder soll in seinem Haus kehren, wir auch, auch wenn es manchmal schmerzhaft ist". - Mehr darüber auf ORF Vorarlberg.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
02.09.2004 17:14:22
Kirchenträume? Ein Kommentar von Weihbischof Laun
Im aktuellen Rupertusblatt-Kommentar schreibt der Salzburger Weihbischof Dr. Andreas Laun:
Bei Gerhard Lohfink lese ich folgende Geschichte: „Eine katholische Kirchenzeitung veröffentlicht regelmäßig einen Fragebogen zum Glauben und lässt ihn von bekannten Persönlichkeiten des Bistums beantworten. Eine der feststehenden Fragen lautet: ,Ihre Kirchenträume?` Ein von der Kirche angestellter Jugendbildungsreferent antwortete so: ,Zuerst schafft Rom den Zölibat ab, dann dürfen die Frauen Priester werden, dann schafft der Papst sich selbst ab.`“ „Man sollte“, fährt Lohfink fort, „den Fragenkatalog noch ergänzen: ,Weshalb finanziert die Kirche eigentlich ihre eigenen Totengräber?`“ Jeder, der wissen will, weiß, dass die Zahl solcher „Kirchenträume“ (oder wie man sie dann nennt) längst Legion geworden ist und dass die Geschichte in Österreich genauso hätte passieren können wie in Deutschland. Tatsache ist: Wieder einmal sind mitten in der Kirche Häretiker am Werk, Menschen also, die einen Teil des katholischen Glaubens beharrlich leugnen und zu allem Überfluss auch noch andere von ihren Irrtümern überzeugen wollen. Was kann man dagegen tun? Es ist wie in der Medizin: Manchmal braucht der Kranke den Chirurgen, meistens aber genügt ein gutes Mittel. Franz von Sales definiert dieses Anti-Häresie-Mittel als „die Wahrheit mit Liebe predigen“. Für den Katholiken, der seinen Glauben kennt, ist dieses Mittel nicht rezeptpflichtig.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
01.09.2004 16:14:55
Zum Gedenken an die Erscheinung Mariens in Syrakus
Vor 51 Jahren begann ein Marienbild in Syrakus, Tränen zu vergießen. Dies ist ein Gedenken, das uns die persönliche Weihe an die Gottesmutter Maria wieder nahelegt. Unter anderem führt P. Robert Bösner aus: Es könnte ein Gebot der Stunde sein, diesen inneren Bezug zur Immakulata zu erneuern, zu vertiefen und nochmals die dreißig Vorbereitungstage des heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort bereitwillig durchzumachen und die Hingabe an Maria zu wiederholen. Die Bereitschaft aller geistigen Kinder der Gottesmutter Maria, sich dazu anregen zu lassen, könnte unwillkürlich manch anderen von uns vielleicht dazu führen, sich auch Maria anzuvertrauen. Als Papst Johannes Paul II. am 13. September 1983 in Mariazell bei seinem ersten Pastoralbesuch in unserer Heimat die Weihe der Diözesen Österreichs an die Muttergottes vorgab, da veröffentlichte die Gebetsgemeinschaft des „Rosenkranz-Sühnekreuzzuges“ eine Gebetsbüchlein („Totus tuus“ „Ganz Dein o Maria!“), das nach der Lehre des heiligen Ludwig Maria eine dreißigtägige Vorbereitung auf den Vollzug einer solchen Weihe enthielt. Der Hintergrund dieser Weihe ist genaugenommen eine Erneuerung unserer Taufgelübde, die wir „durch die Hände Mariens “ dem Herrn schenken. Dieses Heftchen wollte damals mithelfen, dass alle Diözesen und möglichst viele einzelne Gläubige diese päpstliche Vorgabe in das eigene Leben übernehmen. Dadurch konnte auch unsere Verbundenheit mit der Kirche, dem geheimnisvollen Leib Christi, inniger werden. Auch für heute könnte dieses Heftchen eine wertvolle Hilfe sein. - Den Beitrag von P. Robert Bösner OSB finden Sie in vollem Wortlaut auf kath.net!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
01.09.2004 16:11:38
Stellungnahme von Visitator Küng zu NEWS-Vorausmeldung
Der Päpstliche Visitator der Diözese St. Pölten, der Feldkircher Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, hat zu einer NEWS-Vorausmeldung vom 01.09.2004 gegenüber Kathpress wie folgt Stellung genommen:
"1. Bezüglich des angeblichen Rücktritts von Bischof Kurt Krenn ist mir nichts bekannt, auch nicht bezüglich des Datums, an dem die Apostolische Visitation beendet sein soll. Aus der Tatsache, dass ich auch zeitweise zur Erledigung mancher Dinge in meiner eigenen Diözese anwesend sein muss, sollten keine falschen Rückschlüsse gezogen werden.
2. Der 'ehemalige Seminarist', von dem im 'News'-Bericht die Rede ist, hat sich an mich gewandt, einerseits weil er über seine Zeit im Seminar - einige Monate - aussagen wollte, andererseits, weil er derzeit arbeitslos ist und sich in finanzieller Not befindet. Es dürfte wahr sein, dass schon im Sommer 2003 in den PC-Verlaufsprotokollen vereinzelt Pornobilder gefunden wurden. Nach Angaben des genannten Seminaristen wurde von ihm die Leitung darauf aufmerksam gemacht. Wer mit einem 'hohen Mitarbeiter des Bischofs'
gemeint ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Auch war mir nicht bekannt, dass es sich um Kinderpornografie gehandelt haben soll.
3. Es ist nicht wahr, dass sich die Glaubenskongregation im Zusammenhang mit Regens Küchl eingeschaltet haben soll. Wahr ist vielmehr, dass die verschiedenen diffizilen Fragenkomplexe im Zusammenhang mit den Vorkommnissen im Seminar im Rahmen der Visitation genauer geprüft werden.
4. Wahr ist auch nicht, dass zehn der bisherigen Alumnen zum priesterlichen Dienst zugelassen werden. Wahr ist vielmehr, dass die bisherigen Priesteramtskandidaten der Diözese St. Pölten (und selbstverständlich auch neue Interessenten) Aufnahmegespräche führen müssen und nur jene zugelassen werden, die die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen. Solche Gespräche sind normalerweise - von den kirchlichen Bestimmungen so vorgesehen - vor Aufnahme in ein Priesterseminar und vor Empfang einer Weihe notwendig".
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
30.08.2004 06:16:09
Gegen jede Form der Euthanasie! Erklärung des Österreichischen Laienrats
(stephanscom.at) Die österreichischen Katholiken lehnen jede Form aktiver Sterbehilfe ab. Dies betonte der Präsident des Katholischen Laienrates Österreichs, Rudolf Schwertner, zum Abschluss des diesjährigen "Forum Ostarrichi", das sich in Neuhofen an der Ybbs mit der Frage von "Gesundheit, Altern, Sterben" auseinander gesetzt hatte. Schwertner erinnerte an das Wort von Kardinal Franz König, dass die Menschen "nicht von der Hand, sondern an der Hand eines Mitmenschen sterben wollen". Auch in den letzten Lebensphasen habe der Mensch eine unverlierbare Würde, unterstrich der Laienratspräsident. Die "österreichische und zugleich christliche Antwort" auf die Einsamkeit und die Bedürfnisse der alten und kranken Menschen sei primär persönliche Zuwendung, seitens der Gesellschaft aber Hospizdienst, Palliativmedizin, Pflegekarenz, Pflegegeld, patientenorientierte Seniorenheime und vieles andere mehr. Alten und kranken Menschen Zuwendung und Hilfe auf ihrem letzten schweren Lebensabschnitt zu schenken, bedeute Achtung der Würde und Unantastbarkeit menschlichen Lebens. Es sei ein Auftrag, diese herzliche "österreichische und zugleich christliche" Form, mit Alten und Kranken umzugehen, überall in Europa zu verbreiten - "gegen alle Tendenzen auf europäischer Ebene, Euthanasie gesetzlich zuzulassen". - Auf der Homepage www.laienrat.at finden Sie außerdem eine Erklärung des Vorsitzenden Dr. Schwertner zur aktuellen Situation in der Diözese St. Pölten sowie das Hauptreferat von Prof. DDr. Michael Schnarrer über den Menschen in seiner Würde.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
30.08.2004 06:09:48
Wer ist eigentlich Gott? Kommentar von WB Andreas Laun
In einem Kommentar für die Salzburger Kirchenzeitung "Rupertusblatt" stellt Weihbischof Andreas Laun die Frage, wer denn Gott eigentlich sei. Wörtlich schreibt Laun:
Zur Frage, WIE er ist, kommen wir kaum noch. Oder wir denken: Eh klar, Er ist lieb, mit dem Unterton „harmlos“, und daher braucht man Ihn nicht sonderlich beachten. Aus dem Gott, der die Liebe ist, macht man einen „lieben“ Gott. Aber wie ist Gott wirklich? In der Vorstellung manch anderer Religion war und ist Gott vor allem angsterregend, einer, vor dem man sich fürchten muss. Das religiöse Leben besteht dann in einer Reihe von Verhaltensweisen, um diesen gefährlichen Gott zu besänftigen. Aha, werden manche denken, der Hebräerbrief zitiert eine solche nicht jüdisch-christliche Gottesvorstellung, wenn es in der heutigen Lesung heißt: „Denn ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hingetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind, zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden.“ Irrtum, der Hebräerbrief erinnert damit an die gewaltige Offenbarung Gottes am Berg Sinai, angesichts derer das ganze Volk „zitterte“! Ja, aber ist das nicht „typisch“ Altes Testament, das wir zwar irgendwie nostalgisch heute noch lesen, aber das im Grunde doch überholt ist? Überholt keineswegs, wohl aber ist es mit Jesus zu seiner eigenen Vollendung gekommen, die tatsächlich „neu“ war und alle Erwartungen überstiegen hat: „Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus ...“ Besonders was die Erkenntnis Gottes betrifft, ist unser Erkennen immer nur Stückwerk. Eine Gefahr dabei ist die „Häresie der falschen Betonung“: Wer nur ein „Stück Gotteserkenntnis“ übermäßig oder gar ausschließlich betont, bewirkt im Hörer ein falsches Gottesbild, auch wenn er es aus „richtigen Stücken“ zusammenbastelt. Darum spricht das Konzil von einer zu beachtenden „Hierarchie der Wahrheiten“. Angewandt auf das Thema: Gott ist Grund zu heiliger Furcht (nicht: erdrückender Angst) – ja, das stimmt, aber Gott ist auch der Vater, der noch den verlorensten Töchtern und Söhnen mit klopfendem Herzen entgegenläuft. Der Hebräerbrief ordnet die verschiedenen Offenbarungen des einen Gottes: Die Offenbarung am Sinai gegenüber Mose vollendet sich in Jerusalem in Jesus.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
29.08.2004 18:03:27
Weihbischof Laun zelebriert Bergmesse
(Tiroler Tageszeitung) Es war am Rande der Firmungen im Juni dieses Jahres in Reith bei Kitzbühel, als der Salzburger Weihbischof Andreas Laun den Wunsch äußerte, einmal im Wilden Kaiser wandern zu wollen. "Wir fragten den Bischof, ob dies nicht mit einer Bergmesse verbunden werden kann", berichtet Hubert Mayr von der Bergwacht Going. Der Kirchenherr sagte zu, mit dem Sonntag, 12. September, konnte nach der Zusage der Bundesmusikkapelle und den Almbauern ein Termin gefunden werden. Neu ist mit 12. September der Zeitpunkt. "In den vergangen fünf Jahren mussten am traditionellen Termin, dem ersten Sonntag im Oktober, dreimal die Messe wegen Regen oder Schnee abgesagt werden", begründet Mayr. Der Schauplatz ist mit dem Much-Wieser-Grab gleich geblieben. Zu erreichen über Going/Prama und dem Gildensteig oder über den Forstweg über die Regalm.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
29.08.2004 17:55:31
ARD-Dokumentation fiel auf falschen Pater herein
(DT) „Pater Udo Ziesel, Benediktiner“. Diesen Mann aus Ludwigshafen stellte die ARD-Dokumentation „Das Sex-Tabu. Priesterseminare im Zwielicht“ am vergangenen Sonntag im ersten Fernsehprogramm als einen der wenigen Geistlichen in Deutschland vor, der sich offen zu seiner Homosexualität bekennt. Das Ganze hat nur einen kleinen Schönheitsfehler: Der Mann ist gar kein geweihter Pater oder Diakon bei den Benediktinern. Das haben Recherchen des Generalvikars der Diözese Speyer, Josef Damian Szuba, ergeben. Pater Hans-Joachim Martin (SJ), Leiter der Seelsorgeeinheit Mannheim-Mitte, regte die Recherche an. Denn, so schrieb Martin dem Generalvikar: „Udo Ziesel ist in der homosexuellen Szene der Region daheim – wie er sagt – als Seelsorger. Er gibt sich als Benediktiner aus und widerspricht nicht, wenn er als Pater angesprochen wird. Schon seit einiger Zeit stiftet Herr Ziesel Verwirrung mit seiner von ihm beanspruchten Rolle als Benediktiner, mit der er einen kirchlichen Status vorgibt.“ - Lesen Sie mehr im Bericht der Zeitung "Die Tagespost"!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
28.08.2004 15:11:24
Russland: Madonna von Kazan übergeben
(Radio Vatikan) Mit Gesängen und Gebeten ist die Muttergottes von Kazan heute in der Kathedrale im Moskauer Kreml empfangen worden, dort, wo einst die Zaren gekrönt wurden. Dem Empfang war eine Messe zum Fest Entschlafung Mariens vorausgegangen, der Alexij II., Patriarch von Moskau und ganz Russland, vorgestanden war. Kardinal Walter Kasper, Präsident des Päpstlichen Einheitsrates und Haupt der Vatikan-Delegation, die das Gnadenbild nach Russland brachte, betonte seinerseits, dass Orthodoxe wie Katholiken die Ikone verehren und das Gebet zur heiligen Jungfrau damit die beiden Teile der Christenheit vereine, trotz der vielen Missverständnisse. Alexij II. dankte dem Papst "Viele der Ikonen, die während des Kommunismus verschwunden sind, tauchen nun langsam wieder auf. Es gibt eine Zeit, Steine zu werfen und eine Zeit, Steine einzusammeln", so der Patriarch weiter. In einem Brief an Alexij bringt Papst Johannes Paul II. selbst seine Dankbarkeit über diesen historischen Moment zum Ausdruck. Es heißt dort: "Nach einer langen Zeit der Prüfungen und Leiden, die die russische orthodoxe Kirche und das russische Volk im letzten Jahrhundert durchmachen mussten, gibt uns der Herr der Geschichte gemeinsame Freude und Hoffnung, da die Muttergottes von Kazan in ihr Heimatland zurück kehrt. Ich freue mich, dass Eure Heiligkeit die Delegation empfängt, die ich zu Ihnen gesandt habe. Durch einen geheimnisvollen Plan der Vorsehung hat die Muttergottes in Gestalt ihrer heiligen Ikone während der langen Jahre ihrer Pilgerschaft die orthodoxen Gläubigen und ihre katholischen Schwestern und Brüder vor sich versammelt, die eindringlich für die Kirche und die Völker gebetet haben, die sie während der Jahrhunderte geschützt hat. Trotz der Trennung, die traurigerweise immer noch zwischen den Christen steht, erscheint diese Ikone als Symbol der Einheit derjenigen, die in der Nachfolge des eingeborenen Sohnes Gottes stehen, des Einen, zu dem sie selbst uns führt. Der Bischof von Rom hat vor dieser heiligen Ikone gebetet und dabei gebeten, dass jener Tag kommen möge, an dem wir alle vereint sein werden und der Welt mit einer Stimme und in sichtbarer Einheit die Erlösung durch unseren Herrn verkünden können." - Mehr an Berichten finden Sie auf www.zenit.org !
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
28.08.2004 15:09:33
Die Ordnung Gottes ist anders als die der Menschen
Wer möchte nicht gern im Mittelpunkt stehen und etwas gelten oder gar zuweilen gegenüber anderen bevorzugt werden? Wenn wir das heutige Evangelium hören, dann erkennen wir unsere eigenen menschliche Antriebe und Wünsche darin wieder. Gleichsam ein Spiegel unserer Selbstgefälligkeit und Ehrsucht wird uns hier vorgehalten. Das Gleichnis des Evangeliums vom 22. Sonntag im Jkr. C sagt es uns klar: Wer meint, sich selbst an die erste Stelle setzen zu können, muss damit rechnen, am Lebensende und in der Wirklichkeit Gottes der Letzte zu sein, da die Ordnung Gottes eine andere ist als die von uns Menschen so oft als selbstverständlich vorausgesetzte. - Lesen Sie die Predigt zum 22. Sonntag i. Jkr. C!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
26.08.2004 19:38:34
Visitation in St. Pölten geht voran
(Kirche bunt) Erklärung des Sekretariats von Bischof Küng: In den vergangenen Wochen sind bei der Visitation bereits sehr viele Gespräche mit Verantwortlichen in der Diözese, Priestern und Laien, geführt worden. Bischof Küng hat sich eingehend über die Situation der verschiedenen seelsorglichen Bereiche, über die vorhandenen Probleme und Sorgen informiert. Jetzt müssen die Ergebnisse den zuständigen Stellen beim Heiligen Stuhl vorgelegt und Lösungsansätze überlegt werden. Bezüglich Seminar wird derzeit daran gearbeitet, die Kommission zusammenzustellen, die die Gespräche mit den einzelnen Seminaristen führen wird. Außerdem sind Ermittlungen zur genauen Aufklärung der verschiedenen Vorkommnisse im Seminar im Gange. Die Visitation wird alles zur Klärung der Vorkommnisse und zur Überwindung der Krise beitragen. Unbedachte Entschlüsse und Ungeduld wären fehl am Platz. Wie versprochen: Wir sind fest daran, alles zu tun für die gedeihliche Zukunft der Diözese St. Pölten. Alle Gläubigen werden um intensive Gebetshilfe ersucht.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
26.08.2004 19:36:25
Theologische Hochschule Chur hat Promotionsrecht erhalten
(KIPA-APIC) Die Verleihung des Promotionsrechts erfolgte durch die zuständige päpstliche Kongregation für das katholische Bildungswesen am 29. November 2003. Die Theologische Hochschule Chur ist damit den theologischen Fakultäten gleichgestellt und befugt, den Doktorgrad in Theologie zu verleihen. Die Voraussetzung für das Promotionsrecht habe die solide wissenschaftliche Arbeit des Lehrkörpers über viele Jahre hinweg geschaffen, schreibt Annen. Der Kanton Graubünden dehnte die staatliche Anerkennung der akademischen Ausweise der Theologischen Hochschule auch auf das Doktorat aus. - Lesen Sie mehr im Bericht von KIPA-APIC!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
26.08.2004 19:34:23
Papst veröffentlicht Botschaft zum Weltjugendtag 2004
(Radio Vatikan) Ein Jahr vor dem XX. Weltjugendtag in Köln hat sich Papst Johannes Paul II. heute in einer Botschaft an die Jugendlichen der ganzen Welt gewandt. Er legt ihnen als Vorbereitung auf das Großereignis die heilige Messe ans Herz und fordert sie auf, Götzen wie Konsum, Geld, Erfolg, und Macht nicht zu huldigen. Hier einige Sätze aus dem Dokument: „Die Anbetung des wahren Gottes stellt einen Wahren Akt des Widerstandes gegen jegliche Form von Vergötzung dar. Liebe Jugend, glaubt nicht lügenhaften Illusionen und kurzlebigen Moden! Lehnt ab die Versuchungen des Geldes, des Konsumverhaltens und der hinterlistigen Gewalt, die zuweilen die Massenmedien ausüben. Seid Anbeter des einzigen und wahren Gottes, indem ihr ihm den ersten Platz in eurem Leben zuerkennt! Leider gibt es viele Menschen, die die Lösung des Problems in religiösen, mit dem christlichen Glauben unvereinbaren Übungen sichen. Stark ist der Drang, an falschen Mythen des Erfolgs und der Macht zu glauben; es ist gefählich, inhaltslose Konzepte des Sakralen zu umarmen, die Gott unter der Gestalt der kosmischen Energie darstellen, oder in anderen Weisen, die nicht mit dem katholischen Lehramt übereinstimmen. Liebe Jugendliche, die Kirche braucht wahre Zeugen für die neue Evangelisierung: Männer und Frauen, deren Leben durch die Begegnung mit Christus gewandelt worden ist; Männer und Frauen, die fähig sind, diese Erfahrung den anderen mitzuteilen. Die Kirche braucht Heilige. Wir alle sind zur Heiligkeit berufen. Die Einladung, am Weltjugendtag teilzunehmen, gilt auch euch, liebe Freunde, die ihr nicht getauft seid oder die ihr euch nicht mit der Kirche identifiziert. Habt nicht auch ihr Durst nach dem Absoluten, und seid nicht auch ihr auf der Suche nach "etwas", was eurer Existenz einen Sinn gibt? Wendet euch Christus zu und ihr werdet nicht enttäuscht." - Lesen Sie die Botschaft in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
23.08.2004 18:27:40
Die "Kultur des Todes" überwinden
(kath.net) Vor dem „Todes-Trip“ unserer Gesellschaft warnt Andreas Kirchmair, Unternehmensberater und Vorsitzender des steirischen Diözesankomitees der katholischen Organisationen (DKO), in einem Kommentar in der „Presse“. „Die noch immer so harmlos als ‚Schwangerschaftsabbruch’ titulierte Tötung eines ungeborenen Kindes war nie eine ‚Lösung’“, hält Kirchmair fest. „Mütter werden durch diesen Eingriff massiv seelisch und körperlich verletzt, durch den De-facto-Wegfall des gesetzlichen Schutzes für sich und ihr Kind stehen sie unter einem enormen Druck der Gesellschaft.“ Fein heraußen seien derzeit nur die Väter, „die sich ihrer Verantwortung entledigen“. - Lesen Sie den Kommentar in vollem Wortlaut, wie er sich in der Online-Ausgabe der Tageszeitung "Die Presse" findet!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
23.08.2004 18:22:47
Theologische Sommerakademie in Dießen am Ammersee
Die 12. Theologische Sommerakademie in Dießen, eine Bildungsveranstaltung für religiös Interessierte, findet vom 8. bis zum 11. September 2004 im Traidtkasten in Dießen in unmittelbarer Nähe zum Marienmünster statt. Mit dem Thema „Maria, Mutter der Kirche“ würdigt die Sommerakademie unter Leitung von Professor Dr. Dr. Anton Ziegenaus die herausragende Bedeutung der Jungfrau und Gottesmutter im Heilswirken Gottes im 150. Jubiläumsjahr des Dogmas von der „Unbefleckten Empfängnis“ und vier Jahrzehnte nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, das ein deutliches Zeugnis für die Muttergottes als Mutter der Kirche ablegte. Die Vorträge befassen sich mit den zentralen Glaubensgeheimnissen der Kirche, beleuchten die Marienverehrung und die Marienerscheinungen und stellen den Zusammenhang von Marienverehrung, Glaubenspraxis und Evangelisation dar. Die Feier der Liturgie und die Predigten sind ganz auf das marianische Thema abgestimmt. Die Tagung beginnt am Mittwoch, 8. September, 18.00 Uhr, mit einem Pontifikalamt des emeritierten Augsburger Bischofs Dr. Viktor Josef Dammertz. Im Anschluss spricht Professor Dr. Dr. Anton Ziegenaus zur Eröffnung über „die Verehrung Mariens als Gradmesser gläubigen Lebens“. Am Donnerstag folgen Vorträge über „die Gestalt der Mutter Jesu im Neuen Testament (Prof. Dr. Klemens Stock, Rom), „Jungfrau und Mutter: geboren von der Jungfrau Maria (Prof. Dr. Manfred Hauke, Lugano), „die Vorerlöste und Vollerlöste“ (Prof. Dr. Josef Kreiml, St. Pölten), „das Marienleben nach Maria Valtorta: Visionen oder Phantasie? (Prof. Dr. Aloysius Winter, Fulda). Die hl. Messe im Byzantinischen Ritus, zelebriert vom Exarchen der katholischen Ukrainer in Deutschland S. Exz. Petro Kryk, beschließt die Vortragsreihe am Donnerstag. Am Freitag zelebriert Dekan Ludwig Gschwind die hl. Messe zur immerwährenden Hilfe. Kardinal Leo Scheffczyk, München, referiert über „die Evangelisierung unter marianischen Vorzeichen“, Dr. Michael Kreuzer, Augsburg, über die Heilsbedeutung Mariens, Prof. Dr. Kurt Küppers über „die Muttergottes im Jahr des Heils“ und damit über die Muttergottes im liturgischen Jahr. Dr. Ursula Bleyenberg stellt den Zusammenhang zwischen Frauenbild und Marienbild her. Nach dem Pontifikalamt zu Ehren des hl. Josef am Samstag, zelebriert von Leo Card. Scheffczyk, spricht François Reckinger über die Marienerscheinungen der Neuzeit. Abschließend stellt Professor Dr. Anton Ziegenaus „Mariens bleibende Berufung“ dar. - Kontakt und weitere Informationen: Gerhard Stumpf, Nordfeldstr. 3, 86899 Landsberg; Tel.: 0049 8191-22687/ Fax: 0049 8191-22680; E-Mail: stumpf@ik-augsburg.de; http://www.ik-augsburg.de
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.08.2004 18:46:30
Stellungnahme des Apostolischen Visitators zum ARD-Bericht über St. Pölten
(Kathpress) Der Apostolische Visitator für die Diözese St. Pölten, Bischof Klaus Küng, hat am Samstag im Hinblick auf die ARD-Dokumentation "Priesterseminare im Zwielicht" betont, dass weder die Österreichische Bischofskonferenz noch der Vatikan bereits seit zwei Jahren vom homophilen Netzwerk im St. Pöltner Priesterseminar Kenntnis gehabt haben, wie in dem deutschen TV-Beitrag behauptet wird. Erste deutliche Hinweise auf "problematische Zustände" im Priesterseminar St. Pölten hätten sich im November 2003 ergeben, als bei der Suche nach Viren im Computersystem pornografische Bilder entdeckt wurden, erinnerte Bischof Küng. Nach einer ersten internen Untersuchung sei am 27. November eine Anzeige des Diözesanbischofs Kurt Krenn an die niederösterreichische Sicherheitsdirektion erfolgt. Etwa zum selben Zeitpunkt tauchten unter den Seminaristen und auch im Klerus der Diözese St. Pölten erste Hinweise auf das Bestehen homophiler Beziehungen im Priesterseminar auf. Es sei zu Anfragen in diözesanen Gremien gekommen, "aber über die internen Bereiche der Diözese hinaus wurde dies meines Wissens nicht bekannt", so Bischof Küng. Erst durch genaue Befragungen von Seminaristen durch die Kriminalpolizei im heurigen Juni, durch die Hausdurchsuchungen im Mai und Juni sowie durch Äußerungen Hilfe suchender Seminaristen seien die Hinweise auf homophile Beziehungen im Seminar erhärtet worden. Die "genauere Konsistenz der homophilen Vorkommnisse und ihre Zuordnung zu Einzelpersonen" sei auch jetzt noch nicht endgültig geklärt. - Anmerkung: Inzwischen wurde der Beitrag gesendet, er ist auch online aufrufbar. Eine solche Fernsehsendung schneidet die Beiträge zusammen und dann entsteht innerhalb der Sendung ein möglicherweise neuer Kontext und Interpretationshorizont, der von den ursprünglichen Aussagen gar nicht gegeben war. Von daher erklären sich manche angeblich neuen Erkenntnisse und Zuordnungen. Detailanalyse wird daher sicher nottun (JSp).
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] (147) [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] nächste Seite letzte Seite
News per E-Mail abonnieren
E-Mailadresse:
Format der E-Mail: HTML
nur Text
  News per E-Mail abonnieren
Abonnement löschen
Inhalt www.stjosef.at
Powered by SimpNews V2.49.01 ©2002-2009 Bösch EDV-Consulting

Zum Archiv des Newsletters

Dieser Newsletter wird fallweise erweitert und kann kostenfrei sowohl im Web gelesen als auch per e-mail abonniert werden. Grundlegende Richtung: römisch-katholisch.

Nachdruck oder weitere Veröffentlichung im Internet mit genauer Quellenangabe gestattet (Mitteilung erbeten). Für externe Links übernehmen wir keine inhaltliche Verantwortung. Redaktionelle Verantwortung: Dr. Josef Spindelböck, Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef, A-3107 Kleinhain 6. Kontakt: newsletter@stjosef.at