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10.11.2004 17:17:06
Umstrittene Nitsch-Ehrung: Büro von LH Pröll verteidigt Entscheidung
Kritische Anfragen und Proteste bezüglich der Verleihung des Kulturpreises des Landes Niederösterreich am 26.11.2004 an den "Künstler" Hermann Nitsch, der in seinen Werken offen die christlichen Werte verhöhnt und den Glauben der Lächerlichkeit preisgibt, werden mit einem Standardbrief aus dem Büro von Landeshauptmann Pröll folgendermaßen beantwortet:
"Über Kulturbegriffe streiten ist keine Aufgabe der Politik. Sehr wohl eine Verpflichtung der Politik ist es aber, Kultur zu ermöglichen und zuzulassen. Kultur braucht Luft zum Atmen. Politik darf Kunst und Kultur nicht zensurieren oder verhindern, solange sie sich im gesetzlichen Rahmen bewegt. Daran hat sich unser Landeshauptmann immer gehalten und wird dies auch weiterhin tun. Niederösterreich hat dadurch nicht zuletzt national und international an Selbstwertgefühl gewonnen und ist zur Heimat vieler namhafter zeitgenössischer Künstler geworden. Hermann Nitsch ist und war immer ein umstrittener Künstler. Zu seiner Nominierung für den Würdigungspreis möchten wir festhalten, dass eine unabhängige Fachjury sich dafür entschieden hat. Dabei ging es um rein künstlerische Bewertungskriterien, die nicht vor einem ideologischen, sondern vielmehr formal-ästhetischen Hintergrund stattfinden. Hier war daher auch nicht die Politik gefragt. Eine hoch qualifizierte Fachwelt hat ihr Urteil abgegeben. Dieses lautete: Hermann Nitsch ist ein weltweit bedeutender, in allen wichtigen Museen vertretener Künstler."
Kommentar (Dr. Spindelböck): Die Kunst kann ihre legitime Freiheit nur dann geltend machten, wenn sie bereit ist die Freiheiten anderer (hier: die katholische Glaubensüberzeugung) zu achten und zu respektieren. Dieses Prinzip wird von Nitsch jedoch laufend mißachtet; ihn dafür zu ehren, konterkariert den Einsatz von Landeshauptmann Pröll für die christlichen Werte.
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10.11.2004 17:09:56
Sankt Martin - 11. November
(stephanscom.at) Martin wurde um das Jahr 316 in Sabaria, dem heutigen Szombathely, in Ungarn geboren. Er war der Sohn eines römischen Tribuns und wurde in Pavia in Italien erzogen. Mit 15 Jahren musste er in den Soldatendienst in Gallien eintreten. Diesen Dienst quittierte er, weil er als Christ nicht Soldat sein konnte. Als er sich als Katechumene auf die Taufe vorbereitete, geschah das, was Martin so bekannt machte und in einer Legende seinen Niederschlag fand: beim Stadttor von Amiens begegnete ihm ein frierenden Bettler und Martin teilte mit dem Schwert seinen Mantelumhang und schenkte dem Bettler einen Teil. In der Nacht erschien Martin im Traum Jesus mit dem Mantelstück bekleidet, denn er war es der Martin als Bettler geprüft hatte. Nach seiner Soldatenzeit lebte Martin in Ungarn und verkündete dort das Evangelium. In der Nähe von Poitiers richtete Martin 361 eine Einsiedlerzelle in Ligugé ein, aus der das erste Kloster Galliens wuchs. 371 wurde Martin zum Bischof von Tours gewählt. Die Legende berichtet, er habe sich in einem Gänsestall versteckt, um der Wahl zu entgehen, doch Gänse haben Martin verraten. Als Martin am 8. November 397 in Candes an der Loire, einer Pfarrei seines Bistums, starb und bald darauf als Heiliger verehrt wurde, brach eine Tradition: Martin war der erste Nichtmärtyrer, der als Heiliger verehrt wurde und zur Ehre der Altäre erhoben wurde.
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10.11.2004 17:03:22
1650. Geburtstag des hl. Augustinus
(Kathpress) Mit Vorträgen, Kongressen und einem Kulturprogramm begeht Rom in diesen Tagen den 1.650. Jahrestag der Geburt des Kirchenlehrers Augustinus von Hippo. Zu Wochenbeginn wurden die Gebeine des Verfassers der "Confessiones" (Bekenntnisse) aus dem Dom von Pavia in Norditalien nach Rom gebracht und in der Kirche Sant'Agostino nahe der Piazza Navona ausgestellt. Am Mittwoch brachte die Stadt Ostia eine große Bronzestatue ihres Stadtpatrons - Augustinus hatte 388 zusammen mit seiner Mutter Monika in Ostia gelebt - zur Segnung durch Papst Johannes Paul II. in den Vatikan. Die 2,60 Meter hohe Figur soll demnächst vor der Stadtverwaltung des Strandortes bei Rom aufgestellt werden. Unterdessen plant der algerische Regisseur Rachid Benhadj einen Film über das Leben des Heiligen, der zu einem den bedeutendsten Theologen der Kirchengeschichte zählt. Die Außenaufnahmen des Films sollen im kommenden Frühjahr in Marokko, die Studioaufnahmen in Cinecitta bei Rom gedreht worden. Augustinus wurde am 13. November 354 in Thagaste in Numidien, dem heutigen Souk-Ahras in Algerien, geboren. Er starb am 28. August 430 in Hippo Regius in Numidien, dem späteren Bone und heutigen Annaba in Algerien, das auch seine Bischofsstadt war.
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09.11.2004 17:36:22
Europa-Erklärung von Pro Sancta Ecclesia
Die beiden katholischen Organisationen 'Pro Sancta Ecclesia' und die 'Vereinigung der Initiativkreise' haben eine Erklärung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung anläßlich der Unterzeichnung der geplanten EU-Verfassung veröffentlicht. Darin fordern sie eine demokratische Abstimmung über die EU-Verfassung und den EU-Beitritt der Türkei. Die Erklärung hat folgenden Wortlaut:
„Anläßlich der Unterzeichnung der geplanten EU-Verfassung durch die europäischen Staats- und Regierungschefs sagen wir Nein zu diesem Europa. Nein zu diesem Europa, das durch die ausdrückliche Verwerfung eines Gottesbezuges in der geplanten Verfassung eine Absage an Gott und die Ideale der christlichen Gründerväter der europäischen Einigung darstellt. Nein zu diesem Europa, das - wie der Fall Buttiglione zeigt - katholische Politiker wegen ihres Festhaltens an der katholischen Moral- und Gesellschaftslehre massiv diskriminiert. Nein zu diesem Europa, das durch bestehende und geplante Regelungen unmoralische, widernatürliche und kinderfeindliche Verhaltensweisen und Forschungsmethoden begünstigt. Nein zu diesem Europa, das die katholischen Christen, die Angehörigen des größten Bekenntnisses in Europa, zum Beispiel durch „Antidiskriminierungsrichtlinien", belastet und gleichzeitig mit der geplanten Aufnahme der nichteuropäischen Türkei in die EU einer Islamisierung Europas Vorschub leistet. Nein zu diesem Europa, das die demokratischen Grundfreiheiten der europäischen Völker gefährdet, wie das Beispiel Österreichs zeigt, wo nach einer demokratischen Wahl eine nicht genehme Regierung massiven Pressionen durch die übrigen EU-Regierungen ausgesetzt war. Wir fordern daher, daß auch den Wählern in Deutschland und Österreich, und zwar schnellstmöglich, die Gelegenheit geboten wird, in einer Volksabstimmung ihr Votum zu der geplanten EU-Verfassung und zum EU-Beitritt der Türkei abgeben zu können. Wir fordern die Rückkehr zu einem Europa mit christlich-humanen Grundwerten.“ - www.pro-sancta-ecclesia.de
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09.11.2004 17:32:29
Eucharistie stärkt Band der Liebe mit den Verstorbenen
(ZENIT) Der Empfang der Eucharistie stärkt das Band der „geistlichen Liebe” mit den Verstorbenen, sagte Papst Johannes Paul II. beim Angelusgebet am Sonntag 07.11.2004 vor tausenden Pilgern auf dem Petersplatz. Gott sei „kein Gott der Toten, sondern der Lebenden“, zitierte Johannes Paul II. aus dem Sonntagsevangelium. „Er bleibt seinem engen Bund mit dem Menschen treu, einem Bund, den selbst der Tod nicht brechen kann.“ Dieser Bund werde immer wieder im Sakrament der Eucharistie gegenwärtig gemacht, erinnerte der Heilige Vater. In der Eucharistie „findet das Gebet für die Verstorbenen seinen Höhepunkt“, betonte er. „Wenn die Gläubigen die Heilige Messe für sie aufopfern, unterstützen sie deren vollkommene Reinigung. Wenn sie die Heilige Kommunion gläubig empfangen, stärken sie das Band der geistlichen Liebe zu ihnen“, erklärte er. Der Katechismus der Katholischen Kirche empfiehlt an einigen Stellen das Gebet für die Toten, besonders während der Heiligen Messe. „Schon seit frühester Zeit hat die Kirche das Andenken an die Verstorbenen in Ehren gehalten und für sie Fürbitten und insbesondere das eucharistische Opfer dargebracht, damit sie geläutert werden und zur beseligenden Gottesschau gelangen können. Die Kirche empfiehlt auch Almosen, Ablässe und Bußwerke zugunsten der Verstorbenen“, heißt es in Nr. 1032. Der Papst schloss sein Grußwort mit der Bitte auf die Fürsprache der Mutter Gottes für alle Verstorbenen und für alle, die sich noch auf der irdischen Pilgerschaft befinden.
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07.11.2004 15:56:33
Protest gegen Preisverleihung an Hermann Nitsch
Am Freitag, dem 26. November 2004, findet im Rahmen einer Gala im Festspielhaus St. Pölten die Verleihung der Kulturpreise des Landes Niederösterreich 2004 statt. Hermann Nitsch erhält einen Würdigungspreis für Bildende Kunst. Im Anschluß an den Festakt lädt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zu einem Empfang. Nun formiert sich Protest. Rechtsanwalt Dr. Alfons Adam: "Wir alle wissen, daß der 'Künstler' Nitsch durch gotteslästerliche und widerliche Aktionen groß geworden ist und seine 'Schüttbilder' schlicht Unsinn sind." Dr. Alfons Adam hat folgendes Protestschreiben an Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gerichtet:
Mit Befremden habe zur Kenntnis genommen, daß das Land Niederösterreich im Rahmen der Verleihung der Kulturpreise 2004 an Hermann Nitsch den Würdigungspreis für Bildende Kunst verleiht. Nachdem die ÖVP die führende politische Kraft im Lande ist, trägt sie auch die Verantwortung für diese Verleihung an einen „Künstler“, dessen Bekanntheitsgrad allein darauf zurückzuführen ist, daß er seit vielen Jahren den christlich-katholischen Glauben in den Schmutz zieht. Auch wenn noch so schöne Worte um sein sogenanntes „Orgien-Mysterien-Theater“ gemacht werden, bleibt es für mich unfaßbar, wie eine Partei, die sich besonders vor Wahlen ihrer christlichen Wurzeln gerne erinnert, eine derartige Verwendung von Steuergeldern verantworten kann. Auch der Unsinn mit den „Schüttbildern“ sollte keinen Cent an Steuergeldern wert sein. Ich werde jedenfalls alles mir mögliche unternehmen, damit in Zukunft gläubige Christen Ihre Partei nicht mehr wählen.
Proteste können gerichtet werden an: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll landeshauptmann.proell@noel.gv.at (Fax 02742/9005-13030 / Telefon Kanzlei 02742/9005-12027); Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Kultur und Wissenschaft - post.k1@noel.gv.at (Leiter Dr. Joachim Rössl, Fax 02742/9005-16390 / Telefon 02742/9005-13130); ÖVP Niederösterreich - vp.direkt@vpnoe.at (Landesgeschäftsführung Mag. Gerhard Karner, gerhard.karner@vpnoe.at / Fax 02742/9020-115 / Telefon 02742/9020-100)
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07.11.2004 15:48:53
Pater Udo Fischer versus George Bush?
(presse.orf.at) "US-Präsident George W. Bush ist in Wirklichkeit ein Österreicher!" Diese bemerkenswerte Entdeckung der Weltgeschichte wollen tschechische Ahnenforscher gemacht haben. Wie auch sein Herausforderer John F. Kerry, von dem ja schon lange bekannt ist, dass er Vorfahren aus Mödling hat, habe auch George W. Bush Wurzeln in Niederösterreich, genauer in Kleinwien bei Göttweig. Und genau dort ist niemand Geringerer als der bekannte Pater Udo Fischer im Internet auf dieses geschichtliche Dokument gestoßen. Unter den Urahnen des Präsidenten befindet sich eine Gräfin namens Gerbirg aus dem Adelsgeschlecht der Przemysliden. Gerbirg ist vor 800 Jahren auf dem Friedhof von Kleinwien begraben worden. Der Friedhof wird noch immer genutzt. Der Pfarrgemeinderat von Paudorf hat nun eine interessante Rechnung aufgestellt. Die Jahresgebühr für ein Grab beträgt jährlich 93 Euro. Die Paudorfer fordern deshalb vom amerikanischen Präsidenten die Friedhofsgebühr für 800 Jahre zurück, das wären ca. 75.000 Euro. Die Rechnung per E-Mail ist bereits in Arbeit. Damit hat George W. Bush, neben seinem größten Problem, der Sanierung des milliardenschweren US-Haushaltsdefizits, noch ein kleines Geldproblem aus Österreich mehr. - ORF Thema wird am 08.11. berichten ...
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06.11.2004 06:15:23
Papst trauert über Tod von Kardinal Joos
(www.zenit.org) Johannes Paul II. hat seine Trauer über den Tod des belgischen Kardinals Gustaaf Joos bekundet. Joos starb am Dienstag in Landskouter im Alter von 81 Jahren. Er war ein langjähriger Freund des Papstes. In einem Telegramm an Kardinal Godfried Danneels, Erzbischof von Brüssel, erinnerte Johannes Paul II. an die Zeit, als er und Joos in Rom studierten und eine Freundschaft zwischen ihnen entstand. Kardinal Joos habe ein Leben geführt, das „pastoralen Zielen“ verpflichtet gewesen sei, erinnerte der Papst. Beim letzten Konsistorium am 21. Oktober 2003 war Joos einer der Überraschungskandidaten bei den neuen Kardinalsernennungen. Wenige Wochen vor dem Konsistorium nannte der Papst seinen Namen erstmals öffentlich und viele wussten nicht, von wem er sprach. Gustaaf Joos, geboren am 5. Juli 1923, wurde im Jahr 1946 zum Priester geweiht. Er studierte in Rom und schloss mit einem Doktorat in Kirchenrecht an der Gregoriana ab. Während seiner Zeit im belgischen Kolleg wohnte auch ein polnischer Priester dort, Karol Wojtyla, der seine Dissertation schrieb, die von Dominikanerpater Reginald Garrigou-Lagrange betreut wurde. Kardinal Joos hat drei Brüder, die Priester sind. Auch als Karol Wojtyla Erzbischof von Krakau und später Papst wurde, blieb er mit Joos freundschaftlich verbunden; sie trafen einander etwa einmal im Jahr. Kardinal Joos war unter anderem Professor für Moraltheologie und Kirchenrecht in Gent. Mit seinem Tod gibt es noch 186 Kardinäle im Kollegium. Davon sind 122 unter 80 Jahre alt und somit berechtigt, an einer möglichen Papstwahl teilzunehmen. - Homepage von Gustaaf Kardinal Joos auf "Catholic Hierarchy".
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06.11.2004 06:13:55
Das Leben der zukünftigen Welt
Wenige Tage nach Allerheiligen und Allerseelen lenkt das heutige Evangelium unseren Blick auf die Zukunft des Menschen nach dem Tod. Wie wird es weitergehen? Wie können wir uns das ewige Leben vorstellen? Was dürfen wir von Gott erhoffen? Schon zur Zeit Jesu gab es Rationalisten, die ein Weiterleben nach dem Tod in Frage stellten oder entschieden leugneten. Diese gehörten zur religiösen Partei der Sadduzäer. Sie glaubten nicht an eine Auferstehung der Toten. Als man nun Jesus eine Falle stellen wollte, führten diese Gelehrten das hypothetische Beispiel einer Frau an, die nacheinander mit sieben Brüdern verheiratet war, die alle starben und keine Kinder hinterließen. Die provokante Frage an Jesus lautet: „Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.“ Jesus Christus legt nun in seiner Antwort zwei Dinge klar: 1. Es gibt wirklich eine Auferstehung der Toten; Gott selber garantiert dafür. 2. In der jenseitigen Welt werden die Menschen einander nicht mehr heiraten, da es sich um eine für uns unvorstellbare Wirklichkeit handelt. - Lesen Sie mehr in der Online-Predigt zum 32. Sonntag im Jahreskreis C!
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05.11.2004 10:36:03
US-Wahlanalyse: Warum hat Bush gewonnen?
(kath.net/Die Tagespost/ORF) George W. Bush ist nicht nur für eine zweite Amtszeit Präsident der Vereinigten Staaten geworden, seine Partei hat auch bei den gleichzeitigen Parlamentswahlen eine sichere Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses erhalten oder bestätigt. Den Ausschlag für den Wahlsieg von Georg Bush dürften die Referenden für ein Verfassungsverbot von Homosexuellen-Ehen in gleich elf US-Bundesstaaten gegeben haben. Viele Konservative, die selbst trotz des ungewöhnlich heftig geführten Wahlkampfs den Urnen fern geblieben wären, entschlossen sich wegen dieses polarisierenden Themas dazu, ihre Stimme abzugeben. Im Hinblick auf den Lebensschutz wird die Wahl von George Bush von vielen positiv beurteilt: "Die Wiederwahl von George W. Bush zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ist ein wichtiges Signal für den Schutz ungeborener Kinder. Offenbar hat nicht die Irak-Politik des Präsidenten, sondern sein Einsatz für den Schutz ungeborener Menschen im Mutterleib und im Reagenzglas den Ausschlag für den Ausgang der Wahlen gegeben", kommentierte die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Dr. med. Claudia Kaminski, das Ergebnis der Wahlen in den USA.
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05.11.2004 10:30:47
Bischöfliche Kommission "Ecclesia celebrans" eingesetzt
(www.dbk.de) Das Römische Messbuch liegt seit 2002 in 3. Auflage (editio typica tertia) vor. Auf dieser Grundlage werden weltweit die vorhandenen Messbücher in den verschiedenen Volkssprachen revidiert. Dies geschieht nach Maßgabe der Instruktion Liturgiam Authenticam über den "Gebrauch der Volkssprache bei der Herausgabe der Bücher der römischen Liturgie" von 2001. Um bei diesem Prozess in Sprachgebieten, die mehrere Länder umfassen, die erforderliche Einheit zu gewährleisten, setzt der Apostolische Stuhl Kommissionen der Bischofskonferenzen eines Sprachgebietes ein. Für den deutschsprachigen Raum hat die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung die Bischöfliche Kommission Ecclesia celebrans (Die Liturgie feiernde Kirche) eingesetzt. Sie unterstützt die Deutsche Bischofskonferenz, die Österreichische Bischofskonferenz und die Schweizer Bischofskonferenz sowie die konferenzfreien Erzbischöfe von Luxemburg und von Vaduz bei der Wahrnehmung ihrer Verantwortung für die liturgischen Texte. Die Approbation der Übersetzungen erfolgt durch die Bischofskonferenzen bzw. Erzbischöfe. Die Bischöfliche Kommission Ecclesia celebrans ist am 2. November in Köln zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengetreten und hat ihre Arbeit aufgenommen. Mitglieder sind folgende Bischöfe: Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln (Präsident), Dr. Klaus Küng, Bischof von St. Pölten (Vizepräsident), Dr. Paul Vollmar SM, Weihbischof in Chur (Sekretär), Dr. Felix Genn, Bischof von Essen, Dr. Friedhelm Hofmann, Bischof von Würzburg, Dr. Egon Kapellari, Bischof von Graz-Seckau, und Wilhelm Schraml, Bischof von Passau. Sie wurden durch die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung für fünf Jahre in die Kommission berufen. Die Revision des Deutschen Messbuchs wird im Zusammenwirken von Bischöfen, Theologen verschiedener Disziplinen, Sprach- und Literaturwissenschaftlern sowie Experten der Musik- und Sprecherziehung erfolgen. Zu gegebener Zeit soll die Arbeit mit einer Erprobung in der liturgischen Praxis begleitet werden. Die Revision und Neufassung der deutschen Übersetzung des Römischen Messbuchs soll bis zum Jahr 2009 abgeschlossen werden. Als Sekretariat der Bischöflichen Kommission Ecclesia celebrans ist die Arbeitsstelle "Bücher der Kirche" in Bonn tätig, die auch die Arbeiten an einer Revision der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift und am neuen "Gebet- und Gesangbuch" unterstützt.
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02.11.2004 09:29:47
Liturgische Direktorien online
Die Erzdiözese Salzburg hat das liturgische "Direktorium" - also den Leitfaden für die Messfeier und das Stundengebet im Kirchenjahr 2004/2005 - bereits in vollem Umfang online gestellt. Es kann unter diesem Link im PDF-Format heruntergeladen werden. - Ebenfalls online ist auch das Direktorium der Diözese Augsburg für das Jahr 2005. Der Augsburger Diözesanadministrator Weihbischof Josef Grünwald schreibt in seinem Geleitwort u.a.:
Die Liturgie ist „der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt. Denn die apostolische Arbeit ist darauf hingeordnet, dass alle, durch Glauben und Taufe Kinder Gottes geworden, sich versammeln, inmitten der Kirche Gott loben, am Opfer teilnehmen und das Herrenmahl genießen“ (II. Vatikanisches Konzil, Konstitution über die heilige Liturgie »Sacrosanctum Concilium« Art. 10).
Nicht nur bei der Feier der Eucharistie, sondern auch beim kirchlichen Stundengebet stehen wir in Einheit und Gemeinschaft mit der ganzen Kirche vor Gott. Diese Einheit schlägt sich auch in der Ordnung nieder, die Gestalt und Ablauf unseres Betens und Feierns verbindlich regelt.
Die geordnete, gemeinschaftliche Feier des Gottesdienstes lässt jedoch eine Fülle von Auswahlmöglichkeiten offen, um den besonderen Anlässen und Anliegen der Gemeinden, der Kirche und Völkerwelt wie auch der einzelnen Gläubigen Rechnung zu tragen. Aber „der Priester soll daran denken, dass er Diener der heiligen Liturgie und ihm nicht erlaubt ist, selbständig irgend etwas in der Messfeier hinzuzufügen, wegzulassen oder auch zu ändern“ (IGMR 24).
Denn „alle Christgläubigen haben das Recht auf eine wahre Liturgie und besonders auf eine Feier der heiligen Messe, wie sie die Kirche gewollt und festgesetzt hat, wie es also in den liturgischen Büchern und durch andere Gesetze und Normen vorgeschrieben ist. In gleicher Weise hat das katholische Volk das Recht, dass das Opfer der heiligen Messe unversehrt und in voller Übereinstimmung mit den Äußerungen des Lehramtes der Kirche gefeiert wird“ (Instruktion »Redemptionis sacramentum« Nr. 4; 12).
In der Auswahl der Messformulare und der einzelnen Texte sowie in der Gestaltung des Gottesdienstes soll der Priester „mehr das geistliche Wohl der mitfeiernden Gemeinde als seine eigenen Wünsche vor Augen haben“ (AEM Nr. 313, vgl. Nr. 314–341).
Auch wenn „manchmal die Anwesenheit und aktive Teilnahme der Gläubigen … nicht möglich ist“, wird dem Priester „empfohlen, dass er nach Möglichkeit täglich das eucharistische Opfer feiert“ (IGMR 2002, Nr. 19).
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02.11.2004 09:18:23
Grußwort von Bischof Küng an die kirchlichen Mitarbeiter
Der neue St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng hat sich in einem Grußwort an die kirchlichen Mitarbeiter der Diözese gewandt. Es hat folgenden Wortlaut:
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Ihnen allen entbiete ich als Ihr Diözesanbischof einen herzlichen Gruß. Ich freue mich darauf, Sie alle persönlich kennen zu lernen, was freilich eine gewisse Zeit braucht. Gerne möchte ich mit jeder(m) Einzelnen von Ihnen Gespräche führen, um Ihre Vorstellungen von der pastoralen Arbeit zu erfahren. Dies ist nur einem beschränkten Maße möglich, aber ich bitte Sie, keine Scheu zu haben, mir zu schreiben oder um einen Gesprächstermin zu bitten, falls Sie mir gerne etwas mitteilen möchten.
Unser „Unternehmen“ ist nicht bloß einfach ein gemeinsames menschliches Vorhaben. Es geht darum, Christus in die Herzen der heutigen Menschen zu bringen. Deshalb muss im Vordergrund stehen, Ihn zu suchen, auf Ihn zu hören, bereit zur Änderung, wenn Er das möchte. Auch der Gedankenaustausch unter uns ist erforderlich, ohne die Weltkirche aus dem Blick zu verlieren, weil Gott mit unserem Nachdenken, Planen, Bemühen, Mittun rechnet, zugleich aber bewusst sein muss, dass niemand den Hl. Geist „gepachtet“ hat.
Ich bitte Euch auch um Geduld. Alles braucht seine Zeit, Gnade Gottes und unsere Bemühung.
St. Pölten, am 25. Oktober 2004
Mit herzlichen Segenswünschen für alle
+ Klaus Küng

(Quelle: St. Pöltner Diözesanblatt, Nr. 13, 1. November 2004)
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31.10.2004 12:33:51
Ökumene in der Kontroverse
Mit einem Festakt in der evangelischen St.-Anna-Kirche gedachten heute evangelische und katholische Christen der 1999 erfolgten Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“. Der Regensburger Bischof Professor Dr. Gerhard Ludwig Müller, Vorsitzender der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, und der evangelische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich würdigten das damalige Ereignis und warfen einen Blick in die ökumenische Zukunft. „Wir können auch heute ein Te Deum anstimmen“, sagte Bischof Gerhard Ludwig. Denn es gehe letztlich um die alles bestimmende Frage nach der Relation des Menschen zu Gott. „Der Feind des ökumenischen Gedankens ist heute nicht mehr ein enger Konfessionalismus, sondern die Indifferrenz in Glaubensfragen“, so der Ökumene-Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. - Lesen Sie mehr im Bericht der Pressestellte des Bistums Regensburg! - Mit fünf Antithesen zu der vor fünf Jahren am 31. Oktober 1999 in Augsburg unterzeichneten "Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung" (GE) erinnerte der Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Erzdiözese Hamburg daran, daß die Rechtfertigung nach katholischer beziehungsweise protestantischer Lehre zutiefst unterschiedlich verstanden werde. "Einen Fortschritt in der Sache habe es in Augsburg nicht gegeben", so das Fazit des Hamburger Initiativkreises. Die Formel vom "differenzierten Konsens" sei bloß ein semantischer Kunstgriff und täusche eine Übereinstimmung vor, die nicht existiere. Lesen Sie die fünf Antithesen zur Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung, wie sie von kath.net dokumentiert werden!
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31.10.2004 12:18:08
Kraft der Taufe zur Heiligkeit berufen
In der frühen Kirche wurden die Christen immer wieder ausdrücklich als „Heilige“ angesprochen. Vielleicht ist Ihnen das bei den Briefen des Apostels Paulus schon aufgefallen, dass er seine Adressaten, sofern sie gläubig sind, einfachhin als die „Heiligen“ bezeichnet (vgl. Eph 1,3; Kol 1,2.4). Dies scheint uns ungewöhnlich, da wir uns heute die Heiligen nur im Himmel vorstellen können und von „lebenden Heiligen“ auf Erden keine hohe Meinung haben, da es sich hier ja nur um „Schein-Heilige“ handeln könne. Es gehört vielmehr in bestimmten Kreisen zum guten Ton, „kein Heiliger“ zu sein … Heiligkeit kann nur von Gott kommen, dem ganz Vollkommenen, dem Dreimal Heiligen. Wir dürfen aber bekennen, dass wir durch die heilige Taufe hinein genommen sind in die Gemeinschaft mit Gott. Wir haben Anteil an seinem göttlichen Leben erhalten, wir wurden geheiligt und sind so gleichsam neu geschaffen worden zum Leben mit Gott. In diesem Sinn sind die Christen tatsächlich „Heilige“, weil sie geheiligt sind durch das Bad der Taufe in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes. - Lesen Sie mehr in der Online-Predigt für Allerheiligen!
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30.10.2004 07:57:22
Stichwort "Allerseelenablass"
Eine besondere Art und Weise, den Verstorbenen zu helfen, ist es, für sie "Ablässe" zu gewinnen. Hier erschrickt der moderne Mensch und äußert sein Unverständnis. "Ablässe" ordnet er dem "finsteren Mittelalter" zu, wo es angeblich üblich war, sich mit Geld den Himmel zu erkaufen. Gewiss hat es hier in der Geschichte bedauerliche Missbräuche gegeben. Aber der Ablass an sich ist nichts Unheiliges, sondern ein großes Geschenk, das es uns möglich macht, für die Verstorbenen auch nach ihrem Tod noch in Liebe Sorge zu tragen. Was ist ein Ablass? Es handelt sich um eine besondere Gnade, also ein Geschenk Gottes, wodurch Gott uns etwas nachlässt, was wir eigentlich noch zu tragen hätten. Es sind dies die noch nicht bewältigten persönlichen Folgen unserer Sünden, die so genannten "Sündenstrafen". Jede Sünde, so klein sie auch ist, hat ja nicht nur einen Unwert in sich, sondern zeitigt auch üble Folgen. Diese müssen auch nach der Vergebung von Schuld vielfach durchgestanden, durchlebt und durchlitten werden. Oft geschieht das schon in diesem Leben. Wer aber nach dem Tod noch etwas zu büßen hat, wird dies im Fegefeuer erleiden. Und da bietet die Kirche ein Hilfsmittel an: Es ist möglich, so sagt sie, dass wir Lebende stellvertretend für die Verstorbenen gewisse Werke der Frömmigkeit und des Gebetes, Taten der Nächstenliebe und der Buße verrichten, um damit die Sündenstrafen der Verstorbenen zu verringern, gewissermaßen "abzukürzen", soweit wir da in zeitlichen Kategorien denken dürfen. Ein Ablass ist also ein von Gott geschenkter und von der Kirche vermittelter Nachlass zeitlicher Sündenstrafen für Lebende und Verstorbene. Voraussetzung für die Gewinnung eines Ablasses ist nicht so sehr die äußere "Leistung", das äußere Werk, sondern vielmehr die innere Bußgesinnung als Haltung der Offenheit gegenüber Gott, der allein Sünden vergibt und das göttliche Leben schenkt.
Vom 1. bis zum 8. November kann täglich einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden ("Allerseelenablass"). Neben den üblichen Voraussetzungen (Beichte, wobei eine zur Gewinnung mehrerer vollkommener Ablässe genügt; entschlossene Abkehr von jeder Sünde; Kommunionempfang und Gebet auf die Meinung des Heiligen Vaters - diese Erfordernisse können mehrere Tage vor oder nach der Verrichtung des jeweiligen Ablasswerkes erfüllt werden - sind vonnöten: a) am Allerseelentag (einschließlich 1. November ab 12 Uhr): Besuch einer Kirche oder öffentlichen Kapelle, mit Gebet des Vaterunser und des Glaubensbekenntnisses; oder: b) vom 1. bis zum 8. November: Friedhofsbesuch und Gebet für die Verstorbenen. Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, ist es ein Teilablass für die Verstorbenen. Ein solcher kann an diesen und auch an den übrigen Tagen des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen werden.
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30.10.2004 07:55:47
Zachäus, komm herab vom Baum!
Er muss körperlich sehr klein gewesen sein, der mächtige und doch nicht sehr angesehene Steuereintreiber von Jericho. Sein Name war Zachäus, und dass er als oberster Zollpächter nicht sehr beliebt war bei den Menschen, erklärt sich wohl aus der Höhe und Unmäßigkeit der Forderungen, die er stellte, wenn es galt, Zoll und Steuern einzutreiben. Dabei wirtschafteten diese im Auftrag der fremden römischen Besatzungsmacht arbeitenden Zöllner zu einem großen Teil auch in die eigene Tasche, was ihnen den Ruf eintrug, keinen besonders ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit entwickelt zu haben. Zöllner galten vielmehr als krasse Egoisten, die nötigenfalls über das Schicksal armer Menschen rücksichtslos hinwegsahen. Was aber mag Zachäus bewogen haben, plötzlich aus all dem auszubrechen, was zu seinem Leben gehörte und einen Weg zu suchen, auf dem er – koste es, was es wollte – Jesus sehen und ihm nahe kommen konnte? Es muss die besondere Faszination gewesen sein, die von unserem Herrn Jesus Christus ausging. Angesichts dessen, was er von Jesus gehört hatte, seiner vielen Wundertaten und Krankenheilungen, seiner besonderen Liebe zu den Armen, Ausgestoßenen und den Sündern fasste auch Zachäus Mut. Die Gnade Gottes muss es ihm eingegeben haben, sodass er der festen Zuversicht war, Jesus würde ihn nicht zurückweisen, wenn er ein neues Leben beginnen wollte. - Lesen Sie mehr in der Online-Predigt zum 31. Sonntag im Jahreskreis C!
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29.10.2004 09:58:56
Allerheiligen statt Halloween: Befreiung von heidnischer Angst
Es berührt mich eigenartig, wie manche esoterische Trendsetter entgegen dem geschichtlichen und kulturellen Zusammenhang etwas wiedereinführen wollen, was man vor Jahrhunderten meinte, dass es zum Segen der Menschen christlich aufgearbeitet werden solle. Das Allerheiligenfest wurde an der Wende vom 8. zum 9. Jahrhundert im irisch-fränkischen Kulturbereich gerade deswegen von seinem traditionellen Termin – seit frühester Zeit rund um Pfingsten – auf den 1. November verlegt, weil die teils sehr gruseligen und teils ausgelassenen Bräuche rund um den 31. Oktober – den jährlichen Beginn der dunklen „Regierungszeit“ des alten keltischen Todesfürsten Samhein – viele Menschen tief geängstigt hatten. Anstelle der unerlösten Verstorbenen, deren Zugehörigkeit zum Reich der Finsternis die Menschen einschüchterte, wollte man lieber die Heiligen verehren, das heißt die von Gott erlösten Verstorbenen. Denn man war überzeugt, dass Gott seine bergende Herrlichkeit auch nach ihrem irdischen Leben noch zum Heil der Menschen ausstrahlen kann. So wurde im Laufe der Zeit mit Hilfe der Feier des Allerheiligenfestes ein ganzer Kulturbereich innerlich frei von der heidnischen Angst vor dämonischen Mächten und finsteren Todesboten. - Dies und noch mehr schreibt P. Robert Bösner in einem ausführlichen Kommentar, den Sie auf kath.net lesen können!
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29.10.2004 09:56:52
Allen ehemaligen Seminaristen wurde Hilfe angeboten
(Erklärung der Pressestelle der Diözese St. Pölten) Allen Priesterstudenten aus dem früheren Priesterseminar in St. Pölten, die nicht zum Weiterstudium zugelassen werden konnten, wurde nach der Schließung des Priesterseminars entgegen anders lautenden jüngsten Medienberichten materielle und persönliche Hilfe angeboten. Einige der ehemaligen Priesterstudenten haben diese Hilfe auch in Anspruch genommen, andere haben sich ohne Kenntnis von Bischof Küng an die Emmaus-Gemeinschaft in St. Pölten und an den unmittelbar vor dem Pensionsantritt stehenden Leiter des Referats für pastorale Dienste im Ordinariat der Erzdiözese Wien, Leonhard Schaden, gewandt. Bischof Küng hat daraufhin versucht, mit diesen ehemaligen Alumnen Kontakt aufzunehmen, um ihnen neuerlich Hilfe anzubieten, was offensichtlich nicht alle gefreut hat. Bei den Priesterseminaristen handelt es sich aber um erwachsene Menschen, deren Entscheidungen zu akzeptieren sind. Bischof Küng geht es bei der Klärung um die Vorgänge im Priesterseminar um Klarheit, Wahrheit und Barmherzigkeit und nicht um nebulose Vorstellungen. Alle Priesterstudenten, die sich für die weitere Ausbildung beworben haben, wurden von einer eigenen Kommission eingehend geprüft. Kein Student, der in die bekannten Vorkommnisse im St. Pöltner Priesterseminar verwickelt war, wurde zum Weiterstudium zugelassen. Der Kommission gehörten neben Bischof DDr. Klaus Küng und Weihbischof Dr. Heinrich Fasching auch Fachleute aus anderen Diözesen an. Bischof Küng möchte sich über die Vorgänge im Priesterseminar volle Klarheit verschaffen, auch wenn das längere Zeit dauern sollte. Gegen die vormaligen Verantwortlichen im Priesterseminar sind derzeit Vorerhebungen für ein kirchliches Verfahren im Gang.
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29.10.2004 05:07:22
"Lumen Christi" statt "dunkle Nacht"
(kath.net) Die katholische Gemeinschaft „Amici di Dio“ ruft für kommenden Sonntag-Abend, der Nacht auf Allerheiligen, wie schon in den vergangenen Jahren zu einer „Nacht des Lichtes“ auf. Anstelle von dunklen „Halloween“-Gestalten wie Geister und Hexen soll die Herrlichkeit und das Licht Christi verkündet werden.
„Am Abend des 31. Oktober wird in der Kirche bereits die Vigil zum Fest von Allerheiligen gefeiert. Dieses Fest verkündet die Herrlichkeit Gottes in seinen Heiligen, den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit. Es sollte daher kein Platz für die Finsternis an diesem Abend sein“, erklärt „Amici di Dio“. Die Gruppe hat bereits die letzten beiden Jahren zu einer „Nacht des Lichtes“ aufgerufen. Weltweit folgen inzwischen immer mehr Gruppen, Gemeinschaften und Pfarreien dem Aufruf zu einer Feier einer „Night of Light“ anstelle von „Halloween“. Die Initiative wurde im Jahr 2000 in England von der katholischen Gemeinschaft „Cor-Lumen Christi“ gestartet. „Amici di Dio“ wird am kommenden Sonntag in Linz eine Gebetsnacht organisieren. Beginn ist um 19.00 Uhr im Johannes-Zentrum (Mozartstraße 1, 4020 Linz) mit einer Heiligen Messe, anschließend folgt eine Anbetungsnacht. Vorher findet bereits ab 15.00 Vorträge zur Einstimmung auf das Fest "Allerheiligen" statt. - Homepage: www.amicididio.com
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29.10.2004 05:00:37
Internetplattform "kreuz.net" im Probebetrieb
Im vorläufigen Probebetrieb und noch ohne Impressum läuft die von einer Gruppe katholischer Aktivisten aus verschiedenen Ländern getragene neue Internet-Plattform http://www.kreuz.net . Auf der Internetseite von kreuz.net, die Anklänge an das bereits bekannte Medium http://www.kath.net aufweist, wird ein Mix von kirchlichen Informationen und spirituellen Vertiefungen aus der Sicht des katholischen Glaubens angeboten. Der Hintergrund ist katholisch-konservativ und dient auch kirchenpolitischen Zielen. Auf Anfrage nach den für die Web-Site Verantwortlichen und der weiteren Zukunft erklärte man bei kreuz.net: „kreuz.net befindet sich derzeit noch im Probebetrieb. Die Frage des Impressums wird sich bald klären. Bitte haben Sie Verständnis und Geduld.“ - stjosef.at steht mit den Betreibern von kreuz.net bisher in keiner Verbindung. Künftige Zusammenarbeit ist freilich nicht ausgeschlossen. Insgesamt wird man jede Initiative begrüßen dürfen, die der Stärkung des katholischen Anliegens dient.
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28.10.2004 05:54:07
Christlich-jüdische Stellungnahme zu Jerusalem
Die vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum und das israelische Großrabbinat haben im Anschluss an ein Treffen eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, die von ZENIT dokumentiert wird:
Von unserem Treffen in Grottaferrata (Rom) vom 17. bis 19. Oktober 2004 veröffentlichen wir folgende Erklärung:
Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass unsere jeweiligen Gemeinschaften noch zu wenig über die Veränderungen in den Beziehungen zwischen Katholiken und Juden wissen; im Lichte der Arbeit unseres Komitees und unserer derzeitigen Diskussionen über eine gemeinsame Vision einer gerechten und ethischen Gesellschaft erklären wir:
1. Wir sind nicht Feinde, sondern eindeutig Partner in der Formulierung von wesentlichen moralischen Werten für das Überleben und Wohlergehen der Menschheit.
2. Jerusalem hat einen heiligen Charakter für alle Kinder Abrahams. Wir rufen alle relevanten Behörden auf, diesen Charakter zu respektieren und Handlungen zu vermeiden, welche die Gefühle jener religiösen Gruppen verletzen, die in Jerusalem wohnen und diese Stadt lieben.
3. Wir rufen religiöse Behörden auf, öffentlich zu protestieren, wenn es zu Handlungen kommt, welche religiöse Menschen, Symbole und heilige Stätten nicht respektieren, beispielsweise die Entweihung von Friedhöfen und der jüngste Angriff auf den armenischen Patriarchen von Jerusalem. Wir rufen alle dazu auf, ihre Gemeinschaften dazu zu erziehen, sich respekt- und würdevoll gegenüber Völkern und deren Glauben zu verhalten.
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28.10.2004 05:51:24
Kardinal Meisner kritisiert "Königsteiner Erklärung"
(kath.net/idea) Die Forschung an embryonalen Stammzellen bedeutet eine "Mitwirkung an einer Tat zum Bösen" und ist deshalb aus ethischer Sicht abzulehnen. Das sagte Kardinal Joachim Meisner, Erzbischof von Köln, beim Treffen Christlicher Lebensrechtsgruppen (TCLG) am 23. Oktober in Kassel. Da zur Gewinnung der Stammzellen ein Embryo getötet werde, handele es sich um eine Instrumentalisierung des Menschen. Das sei nicht vertretbar, auch wenn man mit der Stammzellenforschung neue Heilverfahren für schwere Krankheiten finden wolle. "Ich kann und darf nicht einen Menschen opfern, um einen anderen zu heilen", so Meisner. Kritik übte der Erzbischof aber auch an seiner eigenen Kirche. Es sei eines der Grundübel der weiteren Entwicklung gewesen, daß die Deutsche Bischofskonferenz 1968 nach der Veröffentlichung der Papstenzyklika "Humanae Vitae", in der künstliche Verhütung verworfen wird, die "Königsteiner Erklärung" verabschiedet habe, die die Entscheidung über Verhütung ins Gewissen der Eheleute stellt. Meisner nannte es "verheerend", daß die Bischöfe von einem falschen Gewissensbegriff ausgegangen seien. Das Gewissen schaffe keine Werte, sondern orientiere sich an einer vorhandenen Norm, betonte er. Diese sei durch die Papstenzyklika formuliert worden. Heute werde "Humanae Vitae" sogar von einem Teil der feministischen Bewegung respektiert, weil die Antibabypille zur "Vermarktung der Sexualität" geführt habe. - Lesen Sie den Bericht in voller Länge bei kath.net!
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25.10.2004 12:34:54
Vatikanischer Sozialkatechismus erschienen
In dem heute präsentierten "Sozial-Katechismus" verurteilt der Vatikan religiös-motivierten Terrorismus als "Gotteslästerung". Eine Absage erteilt das Dokument auch dem "therapeutischen Klonen" und der Ehe von Homosexuellen.
Der Vatikan spricht in dem Dokument Terroristen das Recht ab, sich "Märtyrer" zu nennen. "Es ist eine Entweihung und Gotteslästerung, sich in Gottes Namen als Terrorist zu bezeichnen", heißt es in dem am Montag 25.10.2004 veröffentlichten "Kompendium der Sozialdoktrin der Kirche". Ohne den vermutlich gemeinten islamischen Terrorismus direkt anzusprechen, heißt es in dem Vatikan-Dokument, "Märtyrertum" könne "nicht die Handlung einer Person sein, die im Namen Gottes tötet." Zugleich wird die internationale Gemeinschaft seitens der katholischen Kirche dazu aufgerufen, im Kampf gegen den Terrorismus auch dessen Ursachen nachzugehen. - Hier finden Sie erste Auszüge aus dem Werk. - Mehr auf ORF Religion. Bestellmöglichkeit http://www.paxbook.com/texec/newpbs.jsp
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25.10.2004 12:31:37
Österreich dankt Gott dem Herrn für die Freiheit
Dankbarkeit und Freude erfüllen uns am 26. Oktober: Österreich ist seit 1955 wieder ein freies Land, das sich zur immerwährenden Neutralität verpflichtet hat. Dass dies in schwierigen historischen Umständen möglich war, führen wir als gläubige Menschen nicht nur auf die Tüchtigkeit unserer Politiker und auf den gemeinsamen Einsatz aller Österreicher zurück, sondern vor allem auf Gottes Schutz und Beistand. „Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut. Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst“, heißt es im Psalm 127, Vers 1 und 2. Wir können auch sagen: „An Gottes Segen ist alles gelegen.“ - Lesen Sie die Predigt zum Nationalfeiertag am 26. Oktober 2004!
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24.10.2004 16:17:12
Priester- und Diakonenweihen durch Kardinal Hoyos in Berlin
Bereits am 9. Oktober 2004 weihte Kardinal Darío Kardinal Castrillón Hoyos einen Priester und einen Diakon für das am 26. Mai 2004 errichtete Institut St. Philipp Neri in Berlin. Dieses Institut hat von der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ das Recht erhalten, bei voller Anerkennung des 2. Vatikanischen Konzils sowie der Rechtmäßigkeit der Liturgiereform die Messen im sog. „Tridentinischen Ritus“ zu feiern. Die lesenswerte Predigt von Kardinal Hoyos können Sie unter diesem Link nachlesen. - Weitere Informationen: www.institut-philipp-neri.de
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24.10.2004 16:11:15
Bischof Klaus Küng in der Dompfarre St. Pölten gut aufgenommen
Am 24.10.2004, dem Weltmissionssonntag, feierte der neue Diözesanbischof von St. Pölten, DDr. Klaus Küng, die erste hl. Messe mit der Dompfarre St. Pölten. Bei zwei Messen zelebrierte er selber; außerdem war er bei allen Gottesdiensten anwesend und predigte. Von den Gläubigen der Dompfarre wurde der neue Bischof herzlich aufgenommen. Auch Bischof Küng bekannte, er fühle sich immer mehr zuhause in der neuen Diözese: „Ich freue mich sehr, dass ich heute diesen Gottesdienst . . . zusammen mit ihnen teile… Wie sie wissen, war es für mich nicht ganz einfach hierher zu kommen, aber mit jeder Stunde bin ich lieber da, und bin Willens und bereit, den Weg mit ihnen zusammen zu gehen und hoffe, dass es wirklich ein gutes Miteinander in Christus sein wird.“ In seiner Predigt würdigte der Bischof die Arbeit jener, „die für die Weltmission sammeln und Arbeitskreise haben – da wird sehr viel getan. Und es ist sehr wichtig, dass wir mittragen, mittun.“ Gerade der Weltmissionssonntag sei aber auch immer eine Anfrage an uns selbst, an unsere eigene Situation. Viele Priester und Ordensleute aus Europa wären in den vergangenen Jahrhunderten in ferne Länder gezogen, um ihr Leben der Mission zu widmen. Inzwischen wäre die Situation eingetreten, dass viele Priester und Ordensleute „von außen hier her“ kommen: „Um mit zu helfen, weil wir zu wenig haben“, sagte Klaus Küng. - „Sind wir vielleicht auch ein Missionsland?“ In der Tat habe sich die Situation verändert. Es bestünde vor allem eine „Frage, die uns alle angeht: Was will der Herr von uns?“ Es könne sein, dass man sich frage: Was hätte ich eigentlich anders machen sollen? Wichtig wäre dann freilich: „Was soll ich jetzt tun? Was erwartet Gott von mir?“. Sicher erwarte er ein Reifen und Wachsen, meinte der Bischof: „Das scheint mir wie ein Ruf der Stunde zu sein. In ganz Europa, überall! Auch in der Kirche! Dass wir uns von neuem hinwenden zum Wesentlichen, in manchem auch korrigieren! Der Heilige Vater betont so sehr die Notwendigkeit des Gebetes, das heißt: Das Hören auf Gott – nicht nur Reden. Wir sollen auch unsere Anliegen vortragen, aber auch Hören! Wir sollen unser Herz öffnen!“ – Lesen Sie den Bericht des Referats für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten sowie sehen Sie den Bericht auf ORF Niederösterreich heute.
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23.10.2004 06:09:00
Stellungnahme der "Gemeinschaft vom heiligen Josef" zu Medienberichten
In NÖ Heute vom 22.10.2004 hieß es im O-Ton:
Der neue St. Pöltner Bischof Klaus Küng hat Änderungen in der Diözese angekündigt. Küng überlegt, die Struktur der umstrittenen, streng konservativen „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ in Kleinhain zu verändern. Die Gemeinschaft, die auch Priester ausbildet, war immer wieder ins Licht der Öffentlichkeit geraten, da sie unter anderem Messen feiert, die nicht dem 2. Vatikanischen Konzil entsprechen. Küng will die Gemeinschaft mehr in die Diözese einbinden, sagte er heute.
Dazu nimmt die "Gemeinschaft vom heiligen Josef" wie folgt Stellung:
Es ist nicht zutreffend, dass die Gemeinschaft vom heiligen Josef Messen feiert, die nicht dem 2. Vatikanischen Konzil entsprechen. Vielmehr sind die Priester der Gemeinschaft bemüht, sich in allem an die geltenden kirchlichen Weisungen zu halten, auch was die Feier der Liturgie betrifft. - Mag. Werner Schmid, Moderator
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23.10.2004 06:04:59
Stadtmission in Paris
(stephanscom.at) Nach dem Erfolg des ersten Internationalen Kongresses für eine neue Evangelisation in Wien 2003 und der zeitgleich stattfindenden Stadtmission geht die internationale Aktion in Paris weiter. Vom 23. Oktober bis 1. November 2004 werden in der Seine-Metropole unter dem Motto "Wer lässt uns das Heil sehen" rund 10.000 Teilnehmer erwartet. Stephanscom.at und Radio Stephansdom werden täglich über die Stadtmission 2004 berichten. Radio Stephansdom-Redakteur Stefan Hauser ist in Paris und liefert Eindrücke, Interviews und Hintergrundberichte vom zweiten Internationalen Kongress für eine Neue Evangelisation. Mehr über die Stadtmission 2004 erfahren Sie auf Stephanscom.at unter http://stephanscom.at/stadtmission2004 . Die Stadtmission und der "Internationale Kongress für eine neue Evangelisation" sind eine gemeinsame Initiative der Kardinäle Christoph Schönborn, Jean-Marie Lustiger (Paris), Jose da Cruz Policarpo (Lissabon) und Godfried Danneels (Brüssel). Auf die Wiener Stadtmission 2003 und Paris 2004 folgen Lissabon (2005) und Brüssel (2006). Nach dem großen Erfolg von Wien im vergangenen Jahr schloss sich auch Budapest der Initiative an, wo Kongress und Stadtmission 2007 erfolgen werden.
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23.10.2004 06:00:55
Weltmissionssonntag 2004
Unter dem Thema "Eucharistie und Mission" steht der Weltmissionssonntag 2004, der am 24.10.2004 begangen wird. Wir werden uns bewusst, dass die Kirche Jesu Christi über die ganze Erde ausgebreitet ist. Die Apostel und ihre Nachfolger und Mitarbeiter sind dem Wort Jesu gefolgt: „Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.“ (Mt 28,19 f) Mission heißt Aussendung. Wie Jesus Christus der vom himmlischen Vater in diese Welt gesandte Erlöser ist, so hat unser Herr Jesus Christus wiederum die Apostel und Jünger ausgesandt, damit sie den Menschen die Botschaft vom Reich Gottes verkünden. Es ist die frohe Botschaft, dass Gott uns liebt und uns erlöst hat von allem Bösen durch das Leiden und Sterben seines Sohnes Jesus Christus am Kreuz. Wer glaubt und sich taufen lässt, wird durch Tod und Auferstehung Christi gerettet. Eben darum gilt es diesen Heilsglauben zu verkünden, anzunehmen, zu bewahren und zu leben. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 30. Sonntag im Jahreskreis C! - Weitere Links: Papstbotschaft zum Weltmissionssonntag (PDF); Hirtenbrief der Bischöfe Österreichs zum "Sonntag der Weltkirche".
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