| | 04.07.2011 22:20:47 | | Otto von Habsburg mit 98 Jahren verstorben | (news.stjosef.at) Wir dokumentieren die offizielle Presseinformation der Familie Habsburg: Otto von Habsburg, ältester Sohn des letzten regierenden Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn, langjähriger Europaabgeordneter und Ehrenpräsident der Internationalen Paneuropa-Union, ist in den frühen Morgenstunden vom 4. Juli 2011 in seinem Haus in Pöcking im Alter von 98 verstorben. Otto von Habsburg wurde am 20. November 1912 in Reichenau/Niederösterreich als Sohn von Erzherzog Karl, dem späteren Kaiser von Österreich und König von Ungarn und Erzherzogin Zita geb. Prinzessin von Bourbon-Parma, geboren. Nach dem Zusammenbruch der Habsburger-Monarchie musste die Familie 1919 ins Exil in die Schweiz, später nach Madeira, wo Kaiser Karl am 1. April 1922 verstarb. Otto von Habsburg wuchs in Spanien und Belgien auf, sein Doktorat legte er 1933 an der Université Catholique de Louvain (Löwen in Belgien) ab. In den darauffolgenden Jahren widmete er sich dem Kampf gegen den Nationalsozialismus und gegen den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Während des Krieges führte er seinen Einsatz für die Befreiung und Wiedererstehung Österreichs sowie für die anderen Länder der ehemaligen Monarchie vom amerikanischen Exil aus fort. Am Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte er zurück nach Europa und setzte sich für die Einigung des Kontinents ein. Er arbeitete seit dem gemeinsamen Exil in den USA eng zusammen mit dem Gründer der Paneuropa-Union, Richard Graf Coudenhove-Kalergi, dessen Nachfolger als Internationaler Präsident der Paneuropa-Union er 1973 wurde. Dieses Amt hatte er 31 Jahre lang bis 2004 inne. Nach Österreich konnte er erst 1966 nach 48jährigem Landesverweis und fünfjährigem Rechtsstreit wieder einreisen. Von 1979 bis 1999 war Otto von Habsburg Abgeordneter der CSU im Europäischen Parlament. Hier wirkte er insbesondere im Außenpolitischen Ausschuss, setzte sich für die Völker jenseits des Eisernen Vorhangs ein und kämpfte für das Selbstbestimmungsrecht der Völker, für Minderheitenrechte und für eine rasche Osterweiterung nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989. Im Jahr 1989 war er der Initiator und Schirmherr des Paneuropäischen Picknicks an der österreichisch-ungarischen Grenze, bei dem mehr als 600 Deutsche aus der „DDR“ in die Freiheit gelangten. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Europäischen Parlament im Jahre 1999 blieb Otto von Habsburg aktiv als Redner und Politiker. Otto von Habsburg war Träger zahlreicher in- und ausländischer Auszeichnungen. Zuletzt verlieh ihm der französische Präsident Sarkozy das Großkreuz der Ehrenlegion. Otto von Habsburg war verheiratet mit Prinzessin Regina von Sachsen-Meiningen (gestorben am 3. Februar 2010). Das Paar lebte seit 1954 in Pöcking am Starnberger See und hat 7 Kinder, 22 Enkelkinder und zwei Urenkel. Der Chef des Hauses Habsburg ist der älteste Sohn Karl Habsburg-Lothringen, der in Österreich lebt. Karl Habsburg: „Mein Vater war eine überragende Persönlichkeit. Mit ihm verlieren wir einen großen Europäer, der uns in allem, was wir heute tun, über die Maßen geprägt hat.“ | | |    |
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| | 02.07.2011 11:57:13 | | Der Liebe dienen | (christlichefamilie.at) Die Initiative "Christliche Familie" organisiert eine Aus- und Weiterbildung für Referenten im Bereich Ehevorbereitung, Ehe und Familie, und zwar von Oktober 2011 bis April 2012 in Neuhofen an der Ybbs. Dieser Lehrgang vermittelt alle wesentlichen Inhalte für die Referententätigkeit im Bereich „Ehe & Familie“ auf der Grundlage der neuen „Standards der Eheseminare für Brautpaare“ der österreichischen Bischofskonferenz und übt die kompetente Weitergabe an Paare ein. Der Lehrgang befähigt • zu den Aufgaben in der eigenen Ehe und Familie • zur Mitarbeit an Veranstaltungen für Ehe und Familie * in der Vorbereitung auf das Sakrament der Ehe * im Pfarrgemeinderat, insbesondere im Fachausschuss für Ehe und Familie * bei eigenen Initiativen, privat oder öffentlich Hier finden Sie weitere Informationen! | | |    |
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| | 02.07.2011 11:52:32 | | Ich werde euch Ruhe verschaffen | (stjosef.at/predigten) Wie trat Jesus der Herr unter uns Menschen auf, als er auf Erden lebte? Er hätte, als der ewige Sohn Gottes, allen Grund gehabt, in Macht und Herrlichkeit zu kommen. Statt dessen wollte er ganz einfach unter uns Menschen leben. Er ist in allem uns gleich geworden, außer der Sünde. Im Evangelium nach Matthäus beschreibt sich Jesus selber als „gütig und von Herzen demütig“, und wir sollen ihn nachahmen, von ihm lernen, sodass auch wir zu wahrhaft gütigen und demütigen Menschen werden. Menschliche Güte kommt aus dem Herzen und ist letztlich ein Widerstrahl der göttlichen Güte. Ein gütiger Mensch ist wohlwollend; er anerkennt den Mitmenschen in seiner Würde und will ihm Gutes. So ist in Jesus Christus Gott in seiner ganzen Menschenfreundlichkeit erschienen. Denn alle Wohltaten, alles Gute, kommt von Gott. Gott wollte sich uns mitteilen in seinem Sohn Jesus Christus und zeigen, dass er der Urquell alles Guten ist. Auch Demut ist wichtig. In der Demut anerkennen wir uns als diejenigen, die wir in Wahrheit sind. Wir machen uns weder größer als wir sind noch erniedrigen wir uns in falscher Weise. Der demütige Mensch darf sich durchaus der eigenen Würde und der eigenen Qualitäten bewusst sein; aber er bezieht alles auf Gott. „Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?“ (1 Kor 4,7) So zeigt Jesus als der demütigste aller Menschen, dass er ganz und gar von seinem himmlischen Vater abhängig ist. Der Vater aber hat ihm alles übergeben, und Jesus, der Erlöser, möchte uns Menschen mit dem Reichtum des himmlischen Vaters beschenken. Er lässt uns den Vater im Himmel erkennen; er offenbart ihn uns, wenn wir vor Gott demütig sind und uns nicht anmaßen, aus uns selbst schon alles zu wissen und zu verstehen. Lesen Sie die Predigt zum 14. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 30.06.2011 09:39:51 | | Priesterweihe und Klosterneubau in St. Pölten | (kath.net) Der Bischof von St. Pölten, DDr. Klaus Küng, hat am Hochfest Peter und Paul (29. Juni 2011) MMag. Gerhard Franz Kerschbaum in der St. Pöltener Domkirche zum Priester geweiht. In der Predigt wies Küng mit Blick auf aktuelle Diskussionen um die Kirche darauf hin, dass die Kirche von Anfang an „von außen und von innen Bedrängnisse erfahren“ hat. Die Antwort der Gemeinde bestand im Gebet und in der Verkündigung des Glaubens, „wie die Kirche ihn zu verkünden verpflichtet ist, ohne Abstriche und mit aller Klarheit.“ Als „Voraussetzung für Mut und Zuversicht“ erinnerte Küng den Weihekandidaten daran, das Gebet zu pflegen, die Messe u lieben, das Bußsakrament zu empfangen, sich um Verbundenheit mit Gott zu bemühen und danach zu streben, Christus ähnlicher zu werden. - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut! (news.stjosef.at) Am 29. Juni 2011 fand um 9 Uhr die Segnung des Grundsteines des Mutterhauses der Dienerinnen der Immaculata durch den St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng statt. Das Kloster wird in Gerersdorf bei St. Pölten gebaut. Die Schwestern betreuen Bischof Küng und Altbischof Krenn, sind auch in einem Pfarrhaushalt sowie in einem Altenheim tätig. Der Bischof dankte den Schwestern und betonte, es sei ein Akt des Glaubens an Gott, dieses Kloster zu bauen. | | |    |
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| | 28.06.2011 10:25:24 | | Neues vatikanisches Nachrichtenportal | (kath.net) Am gestrigen Montag wurde das neue Medienportal des Vatikans vorgestellt, das ab dem 29. Juni online gehen wird. Beim Briefing waren unter anderen der Präsident des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, Erzbischof Claudio Celli, der Direktor des vatikanischen Presseamts, P. Federico Lombardi SJ sowie der Direktor der vatikanischen Zeitung „L’Osservatore Romano“, Giovanni Maria Vian, anwesend. Erzbischof Celli kündigte an, dass Papst Benedikt XVI. selbst am morgigen Nachmittag, 28. Juni, das Portal online gehen lassen wird. Der Papst werde mit einem Tablet-Computer und nicht mit einem traditionellen Computer den Internetauftritt eröffnen und als erster durch die Inhalte des neuen Informationsportals navigieren. Mit dieser Geste zeige der Papst erneut sein Interesse und seine Aufmerksamkeit gegenüber den neuen Formen der Kommunikation. Die Eröffnung des Portals durch den Papst werde vom vatikanischen Fernsehen dokumentiert und so bald wie möglich online gestellt werden. Absicht dieser wichtigen Initiative des Heiligen Stuhles sei es zunächst, so Celli weiter, anlässlich des diamantenen Priesterjubiläums Benedikts XVI. ein Geschenk und Ausdruck der Treue und Hingabe an den Heiligen Vater zu sein. Der Erzbischof erinnerte an die Geschichte der Präsenz des Heiligen Stuhles im Bereich der Medien. Die Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“ begehe in diesen Monaten den 150. Tag ihrer Gründung, während „Radio Vaticana“ vor kurzem 80 Jahre Aktivität feiern konnte. Zu diesen Institutionen seien in der jüngsten Zeit der „Vatican Information Service“, die Nachrichtenagentur „Fides“ der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, das Presseamt und das vatikanische Fernsehen CTV dazugekommen. Auf news.va wird es ab dem 29. Juni möglich sein, die hauptsächlichen Inhalte der anderen vatikanischen Medien zu finden. Es handelt sich um ein multimediales Nachrichtenportal, des es dem Nutzer erlaubt, auf die Inhalte des „L’Osservatore Romano“, von „Radio Vaticana“ und auf die Videos des Fernsehzentrums zurückzugreifen. Neuheiten wird es im Bereich der Aktivitäten des Papstes sowie der Stellungnahmen der Dikasterien des Heiligen Stuhls geben. Auch die wichtigsten Ereignisse im Weltgeschehen oder Situationen der verschiedenen Ortskirchen werden präsent sein. In den ersten Monaten wird das Portal in italienischer und englischer Sprache geführt werden. Nach dem Sommer 2011 sind das erste Restyling des Portals sowie die Einführung wenigstens einer weiteren Sprache geplant, wobei es sich wahrscheinlich um eine Erweiterung in Spanisch handeln wird. Wunsch des Heiligen Stuhles ist es, das Angebot für den französischen und portugiesischen Sprachraum auszuweiten. Laut Celli besitzt das neue Portal keine eigene Linie, sondern gebe Zugang zur Produktion des „L’Osservatore Romano“, von „Radio Vaticana“ und der anderen vatikanischen Medien. Alle Medien behielten ihre Autonomie und Identität. Dasselbe gelte für den institutionellen Site des Vatikans www.vatican.va, der weiterhin bestehen bleibe und in seiner Mission, das Lehramt des Papstes online zu bringen, potenziert werde. Seit seines Bestehens sei es Aufgabe des Sites gewesen, die Tätigkeit des Papstes und der verschiedenen Einrichtungen der Römischen Kurie zu dokumentieren. Daran werde sich nichts ändern. - Links: www.news.va / www.vatican.va | | |    |
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| | 24.06.2011 22:19:37 | | Geht den Weg mit Petrus und unter Petrus! | (erzdioezese-wien.at) Am Freitag, 24. Juni 2011, dem Hochfest der Geburt des heiligen Johannes des Täufers, hat Kardinal Christoph Schönborn im Wiener Stephansdom acht Diakonen die Priesterweihe gespendet: Matthias Beck, Michael Weninger, Jürgen Krause und Lukas Rihs aus dem Wiener Priesterseminar, Massimiliano Nanna, Luca Oranges und Diego Esteban Penafiel Fernandez aus dem Missionskolleg "Redemptoris Mater" sowie Friedrich Vystrcil von der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen. In seiner Predigt zitierte Kardinal Schönborn den Propheten Jesaia: "Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen" (Jes 49,1). Es berühre ihn immer neu, "die Realität dieses Rufes zu erleben", sagte der Kardinal zu den Weihekandidaten. Die Menschen zu Christus zu führen, sei nicht allein Sache der geweihten Priester. Aber "ohne den Hirtendienst der Bischöfe und Priester ist die Kirche nicht denkbar". Das Weihepriestertum stehe "ganz im Dienst dessen, was auch die Berufung des Täufers war: 'das Volk für den Herrn bereit zu machen', durch die Verkündigung des Wortes Gottes - predigt nicht euch, predigt das Evangelium! -, durch die Heiligung durch die Sakramente, vor allem durch die Eucharistie und durch den Hirtendienst der Leitung – so, wie Petrus sagt, "nicht als Beherrscher eurer Gemeinden, sondern als Vorbilder für die Herde" (1Petr 5,3). An diesem Punkt sprach Kardinal Schönborn die Frage des Gehorsams an. Der Gehorsam jedes Gläubigen Gott gegenüber nehme "auch die Gestalt des kirchlichen Gehorsams an, dem eigenen Bischof und dem Papst gegenüber. Das mag manchen wie eine Entmündigung aussehen. Es ist aber von vitaler Bedeutung für die Gemeinschaft der Kirche." Man höre von außen gelegentlich Erstaunen darüber, welche Freiheiten sich Kleriker erlauben könnten. Die Kirche sei zwar keine Firma, so Kardinal Schönborn, "aber es schadet uns im Klerus nicht, dass uns von weltlicher Seite in Erinnerung gebracht wird, was im heutigen Berufsleben selbstverständlich an Gehorsam gegenüber der Leitung eingefordert wird." Dass die neuen Priester ihm und seinen Nachfolgern heute "Ehrfurcht und Gehorsam" versprächen, heiße zwar nicht, "dass ihr jede praktische Entscheidung des Bischofs für absolut richtig halten müsst." Es werde "Situationen der Enttäuschung und Frustration" geben, in denen die Versuchung groß sei, "auf die da oben zu schimpfen, auf Rom oder auf den Bischof." Aber "der Gehorsam dem Papst gegenüber, die Treue zu Petrus und seinem Nachfolger, war immer der sichere Weg, auch im Gehorsam zu Christus treu zu sein. Ubi Petrus, ibi Ecclesia (Wo Petrus ist, dort ist die Kirche)! Haltet Euch an dieses Wort. Es hat mich in 40 Jahren des Priesterseins nie enttäuscht, auch wenn es mich bisweilen Opfer gekostet hat. Geht den Weg cum Petro et sub Petro (mit Petrus und unter Petrus)!" Gehorsam, so der Kardinal weiter, heiße auch, "den Mut zu haben, dem Bischof das Herz zu öffnen und ihm auch Unangenehmes zu sagen: Aber nicht über die Medien, sondern von Angesicht zu Angesicht, persönlich." Christlicher Gehorsam sei das "Gegenteil von serviler Unterwürfigkeit: Er ist eine Schule der Freiheit." Aber eine Schule, die ohne das Kreuz nicht zu bestehen sei. Abschließend rief Kardinal Schönborn die Neupriester auf, vor allem durch das eigene Leben Zeuge für die Wahrheit zu sein: "Nichts spricht eine klarere Sprache, als das Zeugnis des eigenen Lebens." Es werde freilich schwer sein, "den Weg der Wahrheit so zu gehen, dass dabei auch die Liebe nicht verletzt wird. Wahrheit ohne Liebe ist Härte; Liebe ohne Wahrheit ist lasch und nicht hilfreich." Gottes Barmherzigkeit, die allen Menschen zu bezeugen sei, könne nur greifen "auf der Basis der Wahrheit". | | |    |
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| | 24.06.2011 22:15:38 | | Jan Flis: Vater unser im Himmel - Neuerscheinung | (news.stjosef.at) Der Exeget Univ.Prof. Dr. Jan Flis hat ein neues Buch verfasst, das am 1. Juli 2011 erscheint: "Vater unser im Himmel", Verlag Berger, EUR 17,90, ISBN 978-3-85028-527-8. Das Buch besteht aus zwei Teilen: Im I. Teil findet man Überlegungen zur Thematik „das Gebet Vaterunser – ein vertrauensvolles Gebet der Kirche als Familie Gottes“. Einen schönen Einstieg stellt dabei der „Hymnus auf das Vaterunser“ dar. Der II. Teil enthält eine große Sammlung an Zitaten über das Vaterunser. Verschiedene Persönlichkeiten nehmen darin zu einzelnen Aspekten der erwähnten Thematik Stellung. Zuerst findet man 15 Auslegungen des ganzen Vaterunser (A), dann folgen Interpretationen der einzelnen Bitten (B) und eine Sammlung interessanter Beispiele und Sentenzen, die auf dem Vaterunser basieren (C, D). Die zwei Teile des Buches stellen ein Doppelbild dar, das die unvergleichbare Schönheit und die inhaltliche Tiefe des Vaterunser überzeugend zeigen möchte. - Link: Mehr Informationen und Bestellung! | | |    |
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| | 24.06.2011 22:13:01 | | Der Lohn des ewigen Lebens | (stjosef.at/predigten) Die Liebe weiht Gott den Alltag des Lebens, die täglichen Sorgen und Mühen, alle Leiden, alle Freuden. Sie zählt nicht, sondern verschenkt sich an andere. Nicht der eigene Vorteil wird gesucht, sondern die Ehre Gottes und das Gute des Mitmenschen. Der Blick geht über das irdische Wohlergehen hinaus auf das ewige Heil. Eine lohnende Perspektive? Wer sich darauf einlässt, wird es bejahen! Denn Gott lässt sich an Großzügigkeit von niemandem übertreffen. - Lesen Sie die Predigt zum 13. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 22.06.2011 13:25:45 | | Bischof Küng: Gegen Zulassung von "assistiertem Selbstmord" | (presse.kirche.at) Im folgenden wird der Kommentar von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng im Wortlaut dokumentiert, der in der Zeitung "Der Standard" am 20.06.2011 erschienen ist! Derzeit bewegt eine BBC2-Dokumentation die Medien. Der bekannte Autor Terry Pratchett begleitet in der Doku „Chosing to die“ seinen Freund Peter Smedley in die Schweiz, wo dieser sich beim Sterbehilfeverein „Dignitas“ töten lassen will – leidet er doch an amyotropher Lateralsklerose, einer unheilbaren und langsam zum Tod führende Muskellähmung. Smedley will nicht, dass es so weit kommt. In dem Film dürfen die Zuschauer alles miterleben – die Anreise, die Unterzeichnung der Dokumente, inklusive der letzten Minuten, als die Ärztin Smedley den Baribituratcocktail reicht, und schließlich seinem Tod in den Armen der Ärztin, während die Frau seine Hand streichelt. Das alles in ruhigen, schönen, bewegenden Bildern. Die ruhige Umgebung, das „menschliche“ Sterben, die sanft gesprochenen Kommentare der anwesenden Ärztin – das alles erinnert uns an Schlafen, an Narkose, an Geborgenheit. Kein Wunder, dass die erste Protestwelle in England von einer Werbung für den assistierten Selbstmord sprach. Der Gedanke ist wichtig. Man stelle sich vor, die Bilder wären anders gewesen: Smedley wäre nach dem Ausfüllen der Formulare hinter das Haus geführt und mit einem Genickschuss getötet worden. Was hätte es da für eine Aufregung gegeben! So aber entsteht der Eindruck, als wäre der assistierte Selbstmord etwas würdevolles, das der Größe des Menschen entspricht. Wer könnte einem Menschen diesen letzten autonomen Schritt versagen? Die Tatsache, dass hier das größte Tabu überhaupt geschieht, die Tötung eines Menschen – das wird ein wenig zugedeckt. Ich bin sicher, dass man mit einer spontanen Umfrage „Soll man einem Menschen erlauben, bei einer unheilbaren Krankheit mit Würde freiwillig aus dem Leben zu scheiden“ eine hohe Zustimmung erreichen würde. Dabei ist die Fragestellung manipulatorisch, das spürt jeder objektive Beobachter gleich. Wir müssen also genau hinschauen und uns fragen, warum das Verbot von Euthanasie und der assistierte Selbstmord in den meisten Ländern der Welt immer noch fixer Bestandteil des ethischen Grundkonsenses sind. In Deutschland hat beispielsweise vor kurzem die Ärztekammer das Verbot zur Tötung auf Verlangen noch einmal verschärft – mit Recht, wie ich meine. Zu Beginn und am Ende seines Lebens ist der Mensch am schwächsten, am hilflosesten, am meisten der Willkür von anderen ausgeliefert. Wenn Euthanasie allgemein freigegeben wäre, würde der Druck auf gerade die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft schlagartig anwachsen: Wer will als bettlägeriger Patient noch das Recht auf Leben reklamieren, wenn man mit einem kleinen, legalen Eingriff alles beenden und seinen Verwandten nicht mehr egoistisch auf der Geldbörse liegen würde? Wer verhindert, dass Bequemlichkeit und Eigennutz Verwandte Entscheidungen für nicht mehr ansprechbare Patienten treffen lassen, die sie selber so nie getroffen hätten? Wie wäre es sonst möglich, dass betagte Holländer jenseits der Landesgrenze in deutsche Seniorenheime übersiedeln, um der „euthanasierenden“ Praxis in ihrem Heimatland zu entgehen? Aber, wird man einwenden, was ist dann mit dem in aller Freiheit beschlossenen assistierten Selbstmord wie im Falle dieser Dokumentation? Ist das nicht der Ausdruck der höchsten Autonomie? Ich weiß nicht. Schon Kant hat den Selbstmord als Absage an Autonomie gesehen, als ein Sich-selbst-Wegwerfen. Und außerdem müsste dann jeder Wunsch nach assistiertem Selbstmord jedes Erwachsenen immer auch befolgt werden – es wird aber immer die Einschränkung „nur bei schlimmen Krankheiten/ bei Unheilbarkeit“ etc. gemacht. Und genau in so einem Fall ist der Mensch eben meistens nicht objektiv in der Lage, das Gesamt seines Lebens objektiv zu sehen. Ein Leben, zu dem auch das Leiden gehört – man kann es nicht einfach ausklammern. Ja, man kann und muss versuchen, dem Leiden in unserem Leben, in dieser Welt Sinn zu geben. Das ist keine falsche Schmerzverherrlichung und heißt übrigens beiliebe nicht, dass jedes Leben um jeden Preis verlängert werden muss – hier hat die katholische Kirche eine sehr ausgewogene Position. Als Christ glaube ich sowieso: das Leben ist etwas, das wir empfangen haben und über das wir nicht einfach verfügen können – weder bei uns selbst noch bei anderen. Die Erfahrung zeigt auch, dass das Verlangen zu sterben etwas total Subjektives sein kann und oft im Grunde genommen nichts mehr ist als ein Hilfeschrei. Am Ende ist für mich entscheidend:- die Zulassung von „assistiertem Selbstmord“ wäre nur der erste Schritt in Richtung Zulassung von allgemeiner Sterbehilfe... und das würde wieder die Schwächsten der Schwachen treffen. Daher mein Appell: über alles offen diskutieren, gern auch in einer breiten Debatte - die Gefahren der Euthanasie, eine bessere palliativmedizinische Versorgung, bessere Sterbebegleitung, und vor allem über den mächtigen ökonomischen Druck auf Patienten und Angehörigen–– aber mit ausgewogenen, ethisch durchdachten Argumenten. Und nicht mit einer manipulativ wirkenden TV-Doku. | | |    |
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| | 22.06.2011 13:20:52 | | Das Zeugnis des hl. Märtyrers Tarcisius | (stjosef.at/predigten) Am Fronleichnamsfest verehren wir in besonderer Weise die Heilige Eucharistie. Offiziell heißt es „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“. Der Name Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen vrône lîcham ab und bedeutet wörtlich „der Leib des Herrn“. Wir beten den in der Brotsgestalt bei uns gegenwärtigen Herrn Jesus Christus an und tragen das Allerheiligste in einer Prozession durch die Straßen unseres Ortes! Eine ganz große Freude ist es uns, dass auch viele Kinder mitwirken und die Prozession begleiten: Vor allem sind es die Erstkommunionkinder und auch die Ministranten, die hier einen wichtigen Dienst erfüllen. Es gibt einen besonderen Schutzpatron für die Ministranten und Erstkommunionkinder, nämlich den heiligen Tarcisius. Lesen Sie die Predigt zum Hochfest des Leibes und Blutes Christi (Fronleichnam) in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 21.06.2011 09:08:45 | | 35 Neupriester in Österreich im ersten Halbjahr 2011 | (kathpress.at) Im ersten Halbjahr 2011 werden nach "Kathpress" bisher vorliegenden Daten in Österreich 35 Männer zu katholischen Priestern geweiht. Von den 35 Neupriestern kommen 23 aus Orden und ordensähnlichen Gemeinschaften, 12 sind Diözesanpriester. Durch Priesterweihen in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres könnte sich die Zahl bis Dezember noch erhöhen. Vor allem Weihen von Priestern aus Ordensgemeinschaften finden nicht nur an den Tagen rund um den traditionellen Priesterweihetermin - das Apostelfest "Peter und Paul" am 29. Juni - statt, sondern während des ganzen Jahres. Bereits jetzt ist aber klar, dass die Gesamtzahl der Priesterweihen im Vergleich zum Vorjahr deutlich ansteigt. Nach Angaben des "Canisiuswerks" wurden 2010 27 Priester geweiht. Besonders viele Neupriester verzeichnet heuer die Erzdiözese Wien. Insgesamt werden 23 Neupriester in der zahlenmäßig größten Diözese Österreichs geweiht; das sind so viele wie seit etlichen Jahren nicht. Bei der großen Diözesanpriesterweihe im Stephansdom wird Kardinal Christoph Schönborn am Freitag, 24. Juni um 15 Uhr acht Männern die Priesterweihe spenden: Matthias Beck, Michael Weninger, Jürgen Krause und Lukas Rihs aus dem Wiener Priesterseminar, Massimiliano Nanna, Luca Oranges und Diego Esteban Penafiel Fernandez aus dem Missionskolleg "Redemptoris Mater" sowie Friedrich Vystrcil von der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen. Schon am Samstag, 18. Juni, um 11 Uhr wird Schönborn in der Wiener Dominikanerkirche die Dominikaner Martin Raimund Grandinger, Markus Emmanuel Fischer und Jörg Wegscheider zu Priestern weihen. Am Sonntag, 19. Juni, um 16 Uhr spendet der Wiener Erzbischof in der Stiftsbasilika Heiligenkreuz den Zisterziensern Edmund Thomas Waldstein, Damian Jakob Lienhart, Vinzenz Anselm Kleinelanghorst und Justinus Christoph Pech die Priesterweihe. Ein weiterer Zisterzienser, Placidus Stefan Beilicke, wird am 17. Juli im Heiligenkreuzer Priorat in Bochum-Stiepel geweiht. In der Wiener Pfarrkirche St. Rochus wird außerdem der Basler Bischof Felix Gmür am 1. Juli um 18.30 Uhr Philipp Karasch vom Oratorium des Heiligen Philipp Neri zum Priester weihen. Am 29. September spendet der Bischof von Oslo, Markus Bernt Eidsvig,in der Stiftsbasilika Klosterneuburg dem Augustiner-Chorherr Benedict Michael Riede die Priesterweihe. Ihre Weihe bereits empfangen haben zudem die Steyler Missionare Edwin Reyes, Severin Andreas Korsin und Publius Meinrad Buru am 4. Juni in der Kirche des Missionshauses St. Gabriel sowie die Augustiner-Chorherren Maximilian Timothy Heffron und Alipius Claus Müller am 14. Mai in Klosterneuburg. In Graz weiht Bischof Egon Kapellari am Sonntag, 26. Juni, um 15 Uhr im Dom drei Priesteramtskandidaten: Walter Obenaus, Florian Mayer und den Franziskaner Norbert Pleschberger. Am 14. Mai hat der Grazer Bischof im Stift Admont dem Benediktiner Ulrich Diel die Weihe gespendet. Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz weiht am Samstag, 25. Juni, um 9.30 Uhr, in der Stiftskirche St. Florian, den Augustiner-Chorherr Anton Grgic zum Priester. Am 29. Juni um 9 Uhr spendet Schwarz im Linzer Mariendom Nico Tomic die Priesterweihe. Drei Neupriester gibt es in der Diözese St. Pölten: Gerhard Kerschbaum erhält am 29. Juni um 14.30 Uhr im St. Pöltner Dom die Priesterweihe durch Bischof Klaus Küng. Der Linzer Altbischof Maximilian Aichern weiht am 24. Juni um 15 Uhr in der Stiftskirche Göttweig den Benediktiner Patrick Maria Schröder. Bereits am 30. April spendete der ungarische Erzabt von Pannonhalma, Astrik Varszegi, dem Prior von Stift Altenburg, P. Albert Groiß, die Priesterweihe. Jeweils einen Neupriester verzeichnen nach derzeitigem Stand die Diözese Innsbruck und die Erzdiözese Salzburg. Erzbischof Alois Kothgasser hat am Pfingstmontag, 13. Juni, den Benediktinerpater Virgil Steindlmüller in der Salzburger Stiftskirche St. Peter zum Priester geweiht. Im Innsbrucker Dom spendet Bischof Manfred Scheuer am 26. Juni um 15 Uhr Bernhard Kopp die Priesterweihe. Bereits am 14. Mai wurde in Rom der gebürtige Vorarlberger Robert Weber aus der Personalprälatur Opus Dei zum Priester geweiht. | | |    |
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| | 21.06.2011 09:06:41 | | Rudolf Weiler 60 Jahre Priester | (kathpress.at) Der Wiener Sozial- und Sportethiker em.Prof. Rudolf Weiler feiert sein 60-Jahr-Jubiläum als Priester. Weiler wurde am 28. Juni 1951 vom damaligen Wiener Erzbischof Kardinal Theodor Innitzer zum Priester geweiht. Zu seinem Diamantenen Priesterjubiläum ist das Buch "Im Weinberg des Herrn. 60 Jahre Priester" erschienen, in dem Weiler seinen Lebensweg als Priester und Wissenschaftler nachzeichnet und zu zentralen ethischen Fragen der Gegenwart Stellung nimmt. Herausgeber Josef Spindelböck betont im Vorwort dazu: "Das seelsorgliche Wirken im Priestertum und die Hingabe an die Wissenschaft verbinden sich bei Rudolf Weiler zu einer lebendigen Einheit." Weiler wurde am 12. März 1928 in Wien geboren, wo er auch Theologie studierte. Nach der Priesterweihe folgten Kaplansjahre in Bruck an der Leitha und verschiedenen Wiener Pfarren. Zugleich war Weiler in der Katholischen Arbeiterjugend sowie im von ihm selbst mitbegründeten Referat "Kirche und Sport" der Erzdiözese Wien engagiert. Als Religionslehrer wirkte Weiler in verschiedenen Pflichtschulen und Höheren Schulen. Zusätzlich absolvierte er an der Universität Wien das Studium der Politik- und Sozialwissenschaften. Seit 1962 hatte er Lehraufträge an der Katholisch-Theologischen Fakultät, 1966 wurde Weiler außerordentlicher Universitätsprofessor für Ethik und Sozialwissenschaften an der Universität Wien und vom Pfarrdienst freigestellt. 1968 erfolgte die Ernennung zum ordentlichen Universitätsprofessor. 1970/1971 war er Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät. Weilers Emeritierung erfolgte 1996, seine letzte Vorlesung an der Universität Wien hielt er aber erst zehn Jahre später. Weiler war in Wien Nachfolger des international renommierten Sozialethikers Johannes Messner auf dem Lehrstuhl für Ethik und Sozialwissenschaften. Zu dessen Forschungsschwerpunkt, dem Naturrecht, legte auch Weiler maßgebliche Arbeiten vor. Er ist Präsident der "Johannes-Messner-Gesellschaft", die sich darum bemüht, dem Naturrecht wieder mehr Wirkkraft in universitärer Lehre und Praxis zu verleihen. Weilers vielfältiges Wirken umfasste u.a. auch den Vorstand des Senatsinstituts für Friedensforschung der Universität Wien (1973 bis 1995). Von 1990 bis 1993 war er Konsultor des "Päpstlichen Rates für den Dialog mit den Nichtglaubenden". Gastprofessuren hatte er weiters an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in St. Pölten und an der Päpstlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz. Zudem verfasste er zahlreiche eigene Publikationen und Einzelbeiträge zu anderen Werken. Im aktuellen Buch "Im Weinberg des Herrn" beschäftigt sich Weiler u.a. mit dem Naturrecht, mit Fragen zu Familie und Gemeinwohl sowie ganz generell mit der Entwicklung des Christentums in Österreich. Auch ein sportethischer Beitrag fehlt nicht. Das Buch ist im Neuen Wissenschaftlichen Verlag erschienen. Bibliografische Angabe: Josef Spindelböck (Hg.), Rudolf Weiler. Im Weinberg des Herrn. 60 Jahre Priester, Neuer Wissenschaftlicher Verlag, Wien 2011, ISBN 978-3-7083-0755-8, 86 Seiten, 24,00 €. | | |    |
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| | 19.06.2011 22:34:46 | | Altabt von Heiligenkreuz freut sich über Moscheen und Minarette | (kathpress.at) Der Heiligenkreuzer Altabt Gregor Henckel-Donnersmarck hat bei einem Konferenz-Vortrag im Islamischen Zentrum Wien (IZW) für Erkennbarkeit der Religion in der Gesellschaft plädiert. Die entsprechenden Freiheiten müssten gewährt werden, und sie dürften nicht nur für die Mehrheitsreligion gelten. So sollte etwa gelten: Moscheen mit Minaretten in Europa, aber auch das Recht auf freie Glaubensausübung in den Ländern Vorderasiens oder in Saudi-Arabien, so Henckel-Donnersmarck am Samstag bei der Tagung "Das Unbehagen mit der Religion" im IZW. "Ich freue mich über das Minarett hier in Wien, das zum Himmel ragt. Und ich trage bewusst meinen Mönchshabit, weil in einigen Ländern auch Christen von Kleiderverboten betroffen sind", sagte der Zisterzienser-Ordensmann. In Europa sei ein Comeback des Interesses an Religion feststellbar, konstatierte er. Dazu habe der Islam viel beigetragen. Lesen Sie noch mehr! | | |    |
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| | 19.06.2011 17:56:34 | | Allianz für freien Sonntag jetzt europaweit | | (orf.at) In vielen europäischen Staaten haben sich Allianzen für den freien Sonntag gebildet. Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und verschiedene Organisationen treten für einen arbeitsfreien Sonntag ein. Der menschliche Körper könne „noch mehr Beschleunigung gar nicht mehr folgen“, so Diözesanbischof Ludwig Schwarz. Am Montag findet in Brüssel der offizielle Gründungsakt der Europäischen Sonntagsallianz statt. Der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz ist Sprecher dieser Allianz in Österreich und sagte Bischof im Interview mit dem ORF Oberösterreich über den Schulterschluss auf Europäischer Ebene: „Vor einem Jahr gab es im europäischen Parlament erstmals eine Konferenz zum Thema „freier Sonntag“ und das war der Ausgangspunkt für die europäische Vernetzung.“ Bischof Schwarz hält diese Vernetzung für „einen wichtigen Schritt, dass man nun in Brüssel auch zur Gründung der europäischen Allianz schreitet.“ Die menschlichen Bedürfnisse dürften nicht wegdiskutiert werden, sondern müssten als Ausgangspunkt gelten. Der menschliche Körper könne „noch mehr Beschleunigung gar nicht mehr folgen“, so Diözesanbischof Ludwig Schwarz. - Link: http://www.europeansundayalliance.eu | | |    |
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| | 18.06.2011 10:19:17 | | St. Pöltner Altbischof Kurt Krenn ist 75 Jahre alt | (presse.kirche.at) Am 28. Juni begeht Bischof Dr. Kurt Krenn seinen 75. Geburtstag. Krenn war 13 Jahre lang, von 1991 bis 2004, amtierender Bischof der Diözese St. Pölten. Sein gesundheitlicher Zustand erlaubt es nicht, diesen Anlass auch in einer Feier öffentlich zu begehen. Kurt Krenn ist in der Zeit seines Wirkens als Seelsorger, Professor, Weihbischof und Bischof nie den bequemen Weg gegangen. Er hat immer versucht, seine Überzeugung von Gott und dem Weg der Kirche in Gesprächen und Diskussionen deutlich darzulegen, wobei er auch Auseinandersetzungen nie aus dem Weg gegangen ist. In einem Grußwort zum 75. Geburtstag, das im St. Pöltner Diözesanblatt erschienen ist, weist Bischof Klaus Küng unter anderem auf den aktuellen Gesundheitszustand des Altbischofs hin: „Er trägt geduldig seine Krankheit, die nach und nach immer etwas weiter fortschreitet. Er ist jetzt nur mehr wenig mobil, besonders schwierig ist für ihn die Kommunikation. Gäste empfängt er nur mehr sehr wenige, freut sich aber, wenn man ihm etwas Positives erzählt, wie ich von meinen regelmäßigen Besuchen weiß“. Der Bischof bittet dabei um das Gebet für Altbischof Krenn, damit ihm Gott „in der lange dauernden Prüfung“ beistehen möge. Lesen Sie mehr auf http://www.hippolytus.net ! | | |    |
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| | 18.06.2011 10:08:08 | | Der dreifaltige Gott - ein Geheimnis der Liebe | (stjosef.at/predigten) n diesem Sonntag feiern wir das Fest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Das heißt, wir beten den einen und einzigen Gott an, der in drei Personen lebt: den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist. Nun würden wir Menschen überhaupt nie von diesem innersten Geheimnis Gottes erfahren haben, wenn Gott selber sich uns nicht in Liebe mitgeteilt hätte. Gott hat sich kundgemacht in seiner Schöpfung, im Werk der Erlösung und der Heiligung der Menschen. Im Laufe der Heilsgeschichte ist es immer klarer offenbar geworden, wer Gott wirklich ist. Denken wir zuerst an den Alten Bund: Dort wurde den Menschen in göttlicher Pädagogik allmählich bewusst gemacht, dass es nur einen einzigen Gott gibt. Dieser hat sein Volk Israel in besonderer Weise erwählt, und er möchte sein Heil schließlich auch allen übrigen Völkern zukommen lassen. Nicht mehr die Vielzahl heidnischer Götter oder die Kräfte der Natur sollten die Menschen verehren, sondern dem einen und einzigen Gott gebührt Anbetung und Lobpreis, Dank und Bitte! Mit dem Kommen Jesu Christi in diese Welt hat sich Gott uns Menschen noch ausdrücklicher gezeigt: Gott sendet seinen Sohn in diese Welt; der ewige Gott tritt in ein Naheverhältnis zu uns Menschen; er wird selber einer von uns. Der Sohn Gottes, Jesus Christus, wird geboren aus der Jungfrau Maria als Menschenkind. Und als dann unser Herr Jesus Christus sein Heilswerk auf Erden vollendet hatte und nach seiner Auferstehung in den Himmel aufgefahren war, da sandte er vom Vater her den Heiligen Geist, damit alle, die glauben, von seiner Liebe erfüllt werden. Der Heilige Geist führt uns ein in die ganze Wahrheit. - Lesen Sie die Predigt zum Dreifaltigkeitssonntag im Wortlaut! | | |    |
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| | 17.06.2011 08:48:35 | | Warum wird die Religion so gern traktiert? | (wienerzeitung.at) Dies fragt Raphael Bonelli in seinem Gastkommentar in der Wiener Zeitung. Raphael M. Bonelli ist katholischer Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut und Tagungsleiter der Fachtagung "Das Unbehagen mit der Religion. Islamophobie und andere Phänomene" (18. Juni 2011, Wiener Moschee, http://www.rpp2011.org Es folgt der Kommentar im Wortlaut: Heute wird Religion gerne als Defekt abgewertet. Man muss nicht weiter argumentieren, wenn man Gläubige als minderwertig darstellt. Moderne Psychodynamik versteht das als latente Aggression. Woher kommt diese negative Haltung gegenüber der Religion? Der Neurowissenschafter Joachim Bauer erklärt, dass jeder Aggression ein psychischer Schmerz vorausgeht und sie somit dessen Abwehr dient. Das deckt sich mit dem Phänomen der narzisstischen Kränkung, die einen zumeist unbewussten Vorgang bezeichnet, der in einer irrationalen und oftmals unkontrollierten Aggression gegenüber dem "Kränker" mündet. Gefährdet sind insbesondere Menschen, bei denen sich eine starke Diskrepanz zwischen idealisiertem Selbstbild und Realität entwickelt hat. Bedrohlich wird besonders der Hinweis auf die Wirklichkeit empfunden, da die Wahrheit über sich selbst als schmerzhaft mit Mühe ins Unterbewusstsein verdrängt wird. Aus diesem Blickwinkel ergeben sich drei narzisstische Kränkungen der Postmoderne, die die irrationalen antireligiösen Affekte mancher Zeitgenossen erklären könnten: * Die erste Kränkung ist die unübersehbare Lebendigkeit der totgehofften Religion. Vor 150 Jahren verkündete Friedrich Nietzsche stolz, dass Gott tot sei. Angesichts des weltweiten Booms des Religiösen muss man jedoch ganz trocken konstatieren, dass er sich da wohl geirrt hatte. Entgegen den mainstreamigen Verkündigungen ordnen sich weltweit immer mehr junge und gebildete Menschen einem transzendenten Prinzip unter, statt sich dem Zeitgeist willig zu unterwerfen. * Noch viel schmerzhafter, weil bedrohlicher, wird aber die moralische Instanz erlebt, die den Glaubensgemeinschaften innewohnt. Die heutzutage gehandelten alternativen Ethikangebote sind farblos und inhaltsleer – und damit beliebig, verbiegbar und schmerzfrei. Sie dienen höchstens zur billigen Selbsterhöhung. Dafür steht ein wahrhafter Gottesglaube nicht zur Verfügung. Die monotheistischen Religionen degradieren den selbst zu Gott gewordenen modernen Menschen zum Geschöpf und nehmen ihn mit unmanipulierbaren Normen in die Pflicht. Damit decken sie seine verdrängte Schuld auf, weil sie mit ihren Geboten den Finger in seine Wunde legen. Es kränkt ihn, nicht unfehlbar zu sein und sich verantworten zu müssen. * Für die dritte Kränkung des antireligiösen Menschen hilft ein Bild aus der innerfamiliären Psychodynamik: die eifersüchtige Aggression manches Pubertierenden auf jüngere Geschwister, die sich deswegen notgedrungen mit den Eltern verbündet haben. Denn der ambivalente Halbwüchsige sehnt sich nach der elterlichen Liebe, die er ausschlägt. Analog dazu empfindet der Antireligiöse Neid und Eifersucht darüber, dass der Gläubige bei Gott Liebe, Sicherheit und Geborgenheit findet, jedoch er selbst sich einsam durch die graue und grausame Welt schlagen muss. Die Kränkung besteht darin, gottlos zu sein, obwohl man sich unbewusst nach Transzendenz sehnt. Kain hat aus diesem Grund Abel erschlagen. | | |    |
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| | 16.06.2011 20:35:51 | | Straft Gott oder das Leben? | | (stjosef.at) Der provokante Titel des katechetisch-spirituellen Vortrags „Straft Gott oder das Leben?“ von Prof. Josef Spindelböck regt an, sich mit dem Problemkreis von Krankheit, Leiden und Behinderung in christlicher Sicht zu befassen. Für manche Menschen ist die Tatsache, dass der allweise, allgütige und allgerechte Gott das Leid und die Krankheit, ja sogar das Böse zulässt, eine schwer akzeptierbare Wahrheit. Natürlich können wir Gottes Pläne nicht durchschauen, und doch geht es für uns als Christen darum, eine hoffnungsvolle Antwort zu finden, die uns auf die Kraft des Erlösungsopfers Christi, auf sein Leiden und Sterben am Kreuz und seine Auferstehung verweist. - Lesen Sie den Vortrag im vollen Wortlaut! | | |    |
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| | 14.06.2011 20:42:05 | | Hohe wissenschaftliche Auszeichnung für Abt Maximilian von Stift Heiligenkreuz | | (stift-heiligenkreuz.at/news.stjosef.at) Das niederösterreichische Zisterzienserstift Heiligenkreuz freut sich für seinen Abt Maximilian Heim, denn er erhält am 30. Juni einen höchsten Preis für sein theologisches Schaffen. Für seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Theologie von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. wird er als erster Theologe mit dem "Ratzinger-Preis" der "Vatikanischen Stiftung Joseph Ratzinger - Benedikt XVI." ausgezeichnet. Das gab heute Kardinal Ruini in Rom bekannt. Papst Benedikt XVI. persönlich wird Abt Maximilian am 30. Juni in Rom den Preis überreichen, wie schon Joseph Ratzinger persönlich das Vorwort zu der Dissertation von Abt Maximilian verfasst hat. Es geht in diesem Buch von Maximilian Heim um die "Ekklesiologie", also die Kirchenlehre Joseph Ratzingers. Abt Maximilian Heim war bis zu seiner Wahl zum Abt Professor für Fundamentaltheologie an der Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz. – Link: www.stift-heiligenkreuz.at | | |    |
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| | 14.06.2011 20:37:12 | | Studium am ITI: Theologie als Lebensform | (kathpress.at) Die Bedeutung eines gemeinschaftlichen christlichen Lebens für Studierende der Theologie hat Kardinal Christoph Schönborn betont. Der Wiener Erzbischof äußerte sich bei der Überreichung der Magisteriums-, Lizentiats- und Doktoratsdekrete des Internationalen Theologischen Instituts/Hochschule für Katholische Theologie (ITI) in Trumau bei Baden. Schönborn, Großkanzler des ITI, betonte, dass das gemeinschaftliche Leben am neuen Standort der Hochschule, dem Campus in Trumau, sich als eines der großen "Assets" der akademischen Einrichtung erwiesen hat. Insbesondere gebühre dafür Kaplan Juraj Terek, Priester der griechisch-katholischen Diözese Kosice, Dank für seinen Dienst beim Aufbau der Studentengemeinschaft. Terek ist Direktor des "ITI Campus Student Life Program". Der Wiener Erzbischof, der auch Ordinarius der in Österreich lebenden Katholiken des byzantinischen Ritus ist, überreichte Terek in Absprache mit dessen Ortsbischof eine hohe ostkirchliche Auszeichnung, das "Goldene Priesterkreuz". Juraj Terek habe in seiner achtjährigen Tätigkeit für das ITI viel zur Bildung der Lebendigkeit und Begeisterung ausstrahlenden Studentengemeinschaft beigetragen. "Eine Campusgemeinschaft wie das ITI gibt es in Österreich nirgendwo anders", so der Kardinal. Zuletzt habe sich diese beim Projekt der Instandsetzung des noch durch Kriegsschäden beeinträchtigt gewesenen Festsaals bewährt, erinnerte Schönborn. Der Saal des aus der Renaissancezeit stammenden Schlosses Trumau - das Schloss ist Herz der ITI-Campusanlage - hatte während der sowjetischen Besatzungszeit von 1945 bis 1955 als Kino gedient. Danach war der Saal leer gestanden. In den vergangenen Monaten wurde er von den ITI-Studenten unter Anleitung von Juraj Terek in Eigenregie restauriert und als Aula adaptiert. ITI-Großkanzler Kardinal Schönborn, Rektor Prof. Larry Hogan und Dekan Prof. Bernhard Dolna konnten 13 Dekrete überreichen, davon ein Doktorat. Zum "Sacrae Theologiae Doctor" promovierte Eduard Shestak aus der Ukraine, ein Priester des griechisch-katholischen Großerzbistums Kiew. Seine Dissertation behandelt "Divorce and Remarriage in the Orthodox Churches of the Tradition of Kyiv". Das ITI verzeichnet auch im Studienjahr 2011/12 großen Zustrom. Insgesamt werde man 90 Studierende zählen, sagte Development-Direktor Alexander Pachta-Reyhofen "Kathpress" gegenüber. Im Sommer (21. bis 27. August) finde im ITI wieder das "Leadership and Faith Forum" statt, das sich im Vorjahr als großer Erfolg erwiesen habe. Das Forum richtet sich an Manager und behandelt Themen des persönlichen Glaubens und der Sozial- und Wirtschaftsethik. Auch Kardinal Schönborn ist einer der Referenten. Gegründet wurde das ITI 1996 auf Initiative von Johannes Paul II., um jungen Menschen insbesondere aus Europa und Amerika eine umfassende theologische Bildung mit dem Schwerpunkt Ehe und Familie zu ermöglichen. Erster Standort war Gaming, 2009 erfolgte die Eröffnung des Campus Trumau. Seit 2008 kann am ITI auch der von Österreich anerkannte Grad des Magisters der Theologie erworben werden. Durch seine Internationalität erfüllt das ITI, das den Status einer Päpstlichen Hochschule besitzt, auch eine Brückenfunktion im neuen Europa. Das ITI wird durch Spenden finanziert. Weitere Informationen: www.iti.ac.at | | |    |
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| | 12.06.2011 19:59:36 | | Die Kirche aller Völker und Nationen | (radiovatikan.de) „Jesus hat göttliche Würde, Gott hat Jesu menschliches Gesicht“ – mit einem Festgottesdienst im Petersdom hat Papst Benedikt XVI. an diesem Sonntag das Fest der Entsendung des Heiligen Geistes begangen: Pfingsten, das den Abschluss der Osterzeit markiert, ist zugleich „Geburtstag“ der Kirche: Die Sendung des Heiligen Geistes wurde als Auftrag an die Jünger verstanden, die Frohe Botschaft zu verkünden und in die Welt zu tragen. Wie es in der Apostelgeschichte heißt, befähigte der Geist die Jünger, „in fremden Sprachen zu reden“ (Apg 2,4). Die katholische Kirche ist seit ihrer Geburtsstunde universell, erinnerte der Papst in seiner Predigt: „Seit dem ersten Moment hat der Heilige Geist sie als Kirche aller Völker geschaffen; sie umfasst die ganze Welt, überwindet alle Grenzen der Rasse, Klasse und Nation; reißt alle Barrieren nieder und vereint die Menschen im Bekenntnis zum einen und dreifaltigen Gott. Seit Anbeginn ist die Kirche eins, katholisch und apostolisch: das ist ihre wahre Natur, und als eine solche muss sie erkannt werden. Sie ist heilig nicht dank der Fähigkeit ihrer Mitglieder, sondern weil Gott selbst, mit seinem Geiste, sie schafft und immer heiligt.“ Weiter erinnerte der Papst an die enge Verbindung des Pfingstfestes zur jüdischen Geschichte: Die Erzählelemente, die der Autor der Apostelgeschichte, Lukas, verwendet, verweisen unmittelbar auf die alttestamentlichen Ereignisse am Sinai, wo Gott sich dem Volk Israels zeigte. Der Bund mit Gott, der sich im Geiste des Pfingstfestes ausdrücke, erneuere sich mit Empfang der Sakramente, so der Papst: „Mit der Taufe und der Firmung ist uns dieses Geschenk auf besondere Weise gegeben, und mit den Sakramenten der Eucharistie und der Buße erneuert es sich ständig: der Herr haucht in unsere Seele Lebensatmen ein. Alle Sakramente, jedes auf seine Weise, sprechen zum Menschen vom göttlichen Leben, dank des Heiligen Geistes, der in ihnen wirkt.“ | | |    |
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| | 12.06.2011 19:57:24 | | Ein Leib und ein Geist sind wir | (stjosef.at/predigten) Die Lesung aus dem Epheserbrief spricht am Pfingstmontag von der Einheit des Geistes, in der wir leben und die es zu bewahren gilt. Nicht selten erleben wir ja in unserem Umfeld Streit und Auseinandersetzung: leider gibt es das auch in den Familien und sonstigen Gemeinschaften, im Kleinen und auch im Großen, wenn wir nur an verschiedene Konflikte in der Welt denken oder gar an kriegerische Auseinandersetzungen. In der Kirche Gottes soll es anders sein, meint jedenfalls der Apostel Paulus im Brief an die Epheser. Wir sind ja verbunden in einem einzigen Leib, der die Kirche darstellt und dessen Haupt Christus selber ist. Wie können die Glieder eines einzigen Leibes miteinander im Streite liegen? Es gibt ein Band der Einheit, das alles zusammenhält. Gott selbst schenkt diesen Frieden. Ausdrücklich spricht Paulus von einem Leib und einem Geist. Der Heilige Geist ist es ja, der den geheimnisvollen Leib Christi beseelt, der die Kirche ist. Dieselbe Hoffnung auf das ewige Leben bei Gott verbindet uns alle; wir bekennen uns zu dem einen Herrn. Darum verbindet uns ein Glaube und eine Taufe. Ja, Paulus spricht vom einen „Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.“ Lesen Sie die Predigt zum Pfingstmontag im Wortlaut! | | |    |
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| | 11.06.2011 10:42:08 | | Exerzitien für Frauen im Karmel Mayerling | (karmel-mayerling.org) Auch heuer gibt es zwei Exerzitienkurse im schönen ruhigen Gästehaus des Karmel Mayerling. Diese werden von Priestern der Gemeinschaft vom heiligen Josef gehalten. Hier das Programm: 27. - 30. Juli 2011: Exerzitien für Mädchen und Frauen, die an eine Ordensberufung denken. Thema: Wachsen in der Liebe - Marianische Betrachtungen zur Berufungsklärung Beginn: 27. Juli, 17 Uhr Ende: 30. Juli, 13 Uhr Leitung: Hw. Dr. Josef Seeanner Kosten: 100 Euro, alles inklusive. --- 31. Juli - 3. August 2011: Exerzitien für junge Frauen Thema: Be-/Gerufen zur Liebe. Das Wesen der Ehe Beginn: 31. Juli, 17 Uhr Ende: 3. August 2011, 13 Uhr Leitung: Hw. Bischofsvikar Dr. Helmut Prader Kosten: 100 Euro, alles inklusive. --- Anmeldung über P. Karl Wallner, Tel. 0664-5361595; E-Mail: information@stift-heiligenkreuz.at Eine Einladung dazu kann man hier herunterladen! | | |    |
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| | 11.06.2011 10:17:11 | | Der Heilige Geist wohnt in unseren Herzen | (stjosef.at/predigten) Pfingsten ist das Fest der Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel und die übrigen Jünger, einschließlich der Frauen, ja auf die ganze Kirche. Unter dem Zeichen von Feuer und in Sturmesbraus geschah es, dass alle, die im Abendmahlssaal versammelt waren, vom Geist Gottes erfüllt wurden und prophetisch zu reden begannen. Wer ist der Heilige Geist? Es scheint, dass er auch für viele Christen „der unbekannte Gott“ ist (vgl. Apg 17,23). Wir machen zwar das Kreuzzeichen „im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, und wir hören öfter von ihm, wenn wir beten und die heilige Messe mitfeiern – doch wissen wir wirklich, wer der Heilige Geist ist? Lesen Sie die Predigt zum Pfingstsonntag in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 07.06.2011 21:26:34 | | Mögliche Seligsprechung von Hildegard Burjan: Wunder bestätigt | (kathpress.at) Die Seligsprechung von Hildegard Burjan (1883-1933), der Gründerin der Wiener Schwesterngemeinschaft "Caritas Socialis" (CS), ist um einen entscheidenden Schritt näher gerückt. Die Kardinalsversammlung der vatikanischen Selig- und Heiligsprechungskongregation hat dem Papst empfohlen, die österreichische Sozialpionierin selig zu sprechen, wie die Erzdiözese Wien und "Caritas Socialis" am Dienstagnachmittag bestätigten. Zur Seligsprechung Burjans fehlt jetzt nur noch die Unterzeichnung des Seligsprechungsdekrets durch Papst Benedikt XVI. Es gibt dazu allerdings noch keinen Termin. Kardinal Christoph Schönborn äußerte "große Freude" über diese Entscheidung: "Das ist ein lange ersehntes und erwartetes Ereignis - ein starkes Zeichen für die Caritas Socialis und für das, wofür sie steht." Der Wiener Erzbischof betonte die "außergewöhnliche Biografie" Burjans: "eine große Helferin in sozialer Not." Besonders hob der Kardinal "die große Wachheit Hildegard Burjans für die Nöte und Anforderungen einer Umbruchszeit" hervor. "Die Gründerin der Caritas Socialis hat mit ihrem Weitblick soziale Maßstäbe für Frauenrechte gesetzt", erinnerte die Generalleiterin der CS-Schwesterngemeinschaft, Sr. Maria Judith Tappeiner: "Verwurzelt in Gott, hat sie sich weit hinausgewagt, um Menschen in Not zu helfen. Hildegard Burjan ermutigt besonders heute zum Engagement in Kirche, Gesellschaft und Politik." Hildegard Burjan sei "ein Beispiel dafür, dass Christen die Verpflichtung haben gegen ungerechte Strukturen aufzutreten und sich daher auch in das politische Geschehen einbringen sollen", betonte die Vorsitzende des Hildegard-Burjan-Komitees, Prof. Ingeborg Schödl. "Politisches Engagement gehört zum praktischen Christentum", sagte die Vizepostulatorin des Seligsprechungsprozesses. "Hildegard Burjan kann den Frauen des 21. Jahrhunderts, die ebenfalls mit einer Fülle von Anforderungen in und außerhalb der Familie konfrontiert sind, durchaus ein Vorbild sein", so Schödl. Das für die Seligsprechung Burjans anerkannte Wunder betrifft nach Angaben der Erzdiözese Wien die Heilung einer Frau, die sich in ihrem Anliegen an Hildegard Burjan gewandt hat. Infolge mehrerer Operationen hatte sie kein Kind zur Welt bringen können. Dass sie später drei gesunden Kindern das Leben schenkte, ist für die den Fall begutachtenden Ärzte nach medizinischem Standpunkt unerklärlich. Die Frau fühlte sich Hildegard Burjan verbunden, die in ähnlicher Lage einer Tochter das Leben schenkte. Lesen Sie noch mehr! | | |    |
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| | 07.06.2011 21:22:34 | | Michael Hesemann - ein Historiker auf den Spuren der Gottesmutter Maria | (Rezension von Josef Spindelböck) Der Historiker Michael Hesemann hat im Sankt Ulrich Verlag, Augsburg, ein 304 Seiten umfassendes populärwissenschaftliches Buch über die Gottesmutter Maria vorgelegt. Es trägt den Titel: „Maria von Nazareth. Geschichte, Archäologie, Legenden“. Die historische Spurensuche nach der Jungfrau Maria, die von Gott auserwählt war, die Mutter des Erlöser zu werden, beginnt mit einer kunstgeschichtlichen und zugleich von Frömmigkeit und theologischer Einsicht inspirierten Reise zur Advocata-Ikone vom Monte Mario in Rom. Möglicherweise geht die „Advocata“ als Urbild aller Marien-Ikonen auf ein zeitgenössisches Portrait der Gottesmutter zurück; so oder so spricht sie jedenfalls zum Herzen. Hesemann zeigt die geistesgeschichtliche Situation unmittelbar vor der Geburt des Erlösers auf. Auch im heidnischen Bereich der griechisch-römischen Antike war die Erwartung eines Heilbringers groß; dafür gibt es sowohl literarische als auch archäologische Zeugnisse. Vor allem aber im jüdischen Volk kulminierten die Verheißungen der Propheten in der baldigen Ankunft eines von Gott gesandten Messias, in dem Gottes selbst als Immanuel bei seinem Volk gegenwärtig sein würde. Der grausame König Herodes, der von Roms Gnaden regierte, sah sich selbst als Heilbringer und wollte als Messias anerkannt werden, weshalb er auch den Tempel von Jerusalem in bisher ungekannter Pracht und Machtentfaltung neu erbauen ließ. Hesemann unternimmt als Historiker den Versuch, auch außerbiblische Zeugnisse mit einzubeziehen, wenn er nach dem Leben der Jungfrau und Gottesmutter Maria fragt. Zwar sind die sogenannten Apokryphen mit Vorsicht heranzuziehen, da sie teilweise gnostisch-häretischen Ursprungs und historisch unzuverlässig sind. Doch gilt es auch hier nach Hesemann die Spreu vom Weizen zu scheiden; in manchen apokryphen, d.h. von der Kirche nicht als kanonisch und damit als göttlich inspiriert anerkannten Schriften findet sich doch ein historischer Kern von gewissen Begebenheiten, die mit der Heiligen Familie in Zusammenhang gebracht werden. Dies wird insbesondere dann plausibel, wenn sich damit übereinstimmende archäologische Zeugnisse finden lassen und es auch andere literarische Quellen gibt, die mit bestimmen Aussagen konvergieren. So manche Zusammenhänge, auf die hier im Detail nicht eingegangen werden kann, beispielsweise in Bezug auf die Verwandtschaft Jesu werden auf diese Weise aufgehellt. Inhalte des sogenannten Protevangelium des Jakobus gehen nach Überzeugung des großen Benediktiner-Archäologen P. Bargil Pixner (+ 2002) auf Überlieferungen der Jesus-Familie zurück und helfen beim Verstehen der historischen Hintergründe, die Abstammung Mariens betreffend. Entgegen der Auffassung des exegetischen Mainstream erachtet es Hesemann als historisch möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass Maria tatsächlich als junges Mädchen schon von ihren Eltern dem Herrn für den Dienst im Tempel überantwortet wurde. Später sei dann für sie ein Bräutigam ausgesucht worden – eben Josef von Nazareth –, der ihr Keuschheitsgelübde zu respektieren bereit war. Zu viel Gewicht wird der apokryphen Tradition indes in der Einschätzung beigelegt, Josef könne bei seiner Verehelichung mit Maria bereits ein älterer Witwer gewesen sein. Darf man es Gott nicht zutrauen, dass er als Beschützer der Jungfräulichkeit Mariens und des von ihr empfangenen und geborenen Kindes nicht einen Mann jüngeren Alters auserwählte, der ebenfalls zeit seines Lebens jungfräulich lebte? Allein der Umstand der Flucht nach Ägypten, die übrigens von Hesemann mit Rückgriff auf koptische Traditionen sehr ausführlich dargestellt wird, lässt an einen gesunden und leistungsfähigen Mann denken, der all dies auf sich nehmen konnte und nicht an einen älteren, vielleicht schon kränklichen Witwer! Besonders interessant sind die Ausführungen Hesemanns zum Stammbaum Jesu. Die Divergenz der Stammbäume bei Matthäus und Lukas lässt sich durch eine nach jüdischem Recht mögliche Adoption Josefs in der Familie Mariens erklären. Maria war als einziges Kind ihrer Familie eine Erbtochter; Josef wurde durch Adoption zum Sohn Elis, des Vaters Marias; Eli ist eine Kurzform von Eliachim, d.h. Joachim. Auf diese Weise hatte Josef gleichsam zwei Stammbäume: einen leiblichen (bei Matthäus bezeugt) und einen durch Adoption (bei Lukas referiert). Der Stammbaum Josefs durch Adoption ist zugleich der leibliche Stammbaum Mariens, die daher ebenso wie Josef von Nazareth aus dem Geschlecht Davids stammte. Das Jesuskind war also nicht nur rechtlich ein Nachkomme Davids, sondern auch der leiblichen Abstammung nach. Weitere Themen, die behandelt werden, sind das „Heilige Haus“ (Santa Casa), das in Loreto verehrt wird und tatsächlich, wie sich archäologisch und dokumentarisch nachweisen lässt, im Auftrag einer Familie Angeloi (der Legende nach durch „Engel“) als Mitgift für eine Hochzeit in den Jahren 1291 bis 1294 von Nazareth über Rijeka nach Loreto gebracht wurde. Hesemann geht weiter den Spuren der Weisen nach, die das neugeborene Jesuskind besuchten, und gelangt auch hier zu überraschenden archäologischen und astronomischen Bestätigungen der biblischen Wahrheit. Abschließend befasst er sich mit der Rolle Mariens, die ihrem Sohn auf menschliche Weise beistand, als er das Leiden auf sich nahm und am Kreuze starb, sowie mit der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel, wofür er unübersehbare Spuren der Bezeugung dieser Wahrheit in der geschichtlichen Überlieferung ausmachen kann. Auch wenn man nicht jedem Detail der Darstellung in derselben Weise Gewicht beimisst, wie dies Michael Hesemann tut, so wird der interessierte Leser doch großen Gewinn aus der sachkundigen und vom Glauben getragenen Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Umständen des Lebens Mariens schöpfen! Ein jedenfalls lesenswertes Buch. Bibliografische Angabe: Michael Hesemann, Maria von Nazareth. Geschichte, Archäologie, Legenden, Sankt Ulrich Verlag, Augsburg 2011, ISBN 978-3-86744-163-6, EUR 22,- | | |    |
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| | 05.06.2011 19:56:44 | | Papstmesse in Kroatien mit 400.000 Teilnehmern | (radiovatikan.de) Mit eindringlichen Worten hat Papst Benedikt XVI. die Auflösung der Familie in Europa angeprangert. Beliebigkeit und Materialismus bedrohten die grundlegenden Werte der Gesellschaft, so Benedikt XVI am Sonntag Morgen. Bei einer Messe im Hippodrom der Hauptstadt Zagreb waren Gläubige aus dem ganzen Land angereist, über 1000 Priester und 60 Bischöfe nahmen an der Feier teil, 500 Sänger bildeten den liturgischen Chor. Benedikt appellierte in seiner Predigt, sich mutig für den Schutz der Familie und des Lebens einzusetzen. „Leider müssen wir feststellen, dass sich – speziell in Europa – eine Säkularisierung ausbreitet, die zu einer Ausgrenzung Gottes aus dem Leben und zu einer zunehmenden Auflösung der Familie führt. Eine Freiheit ohne Verpflichtung gegenüber der Wahrheit wird absolut gesetzt; als Ideal pflegt man den individuellen Wohlstand durch den Konsum materieller Güter sowie durch flüchtige Erlebnisse, wobei die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen und die tiefsten menschlichen Werte vernachlässigt werden. Die Liebe wird auf eine gefühlsselige Gemütsbewegung reduziert und auf die Befriedigung instinktiver Triebe, ohne dass man sich darum bemüht, dauerhafte Bindungen gegenseitiger Zugehörigkeit aufzubauen, und ohne ein Offensein für das Leben. Wir sind berufen, dieser Mentalität entgegenzuwirken!“ Neben dem Wort der Kirche sei das Zeugnis und der Einsatz der christlichen Familien von entscheidender Bedeutung: „Euer konkretes Zeugnis, besonders um die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zu seinem natürlichen Ende zu betonen, den einzigartigen und unersetzlichen Wert der auf die Ehe gegründeten Familie und die Notwendigkeit gesetzlicher Maßnahmen zur Unterstützung der Familien in ihrer Aufgabe, Kinder zu zeugen und zu erziehen. Liebe Familien, seid mutig! Gebt nicht jener säkularisierten Mentalität nach, die das Zusammenleben als Vorbereitung oder sogar als Ersatz für die Ehe propagiert! Zeigt mit eurem Lebenszeugnis, dass es möglich ist, wie Christus ohne Vorbehalte zu lieben, dass man keine Angst haben muss, einem anderen Menschen gegenüber eine Verpflichtung einzugehen! Liebe Familien, freut euch über die Elternschaft! Das Offensein für das Leben ist ein Zeichen für das Offensein gegenüber der Zukunft, für Vertrauen in die Zukunft, so wie die Achtung der natürlichen Moral den Menschen befreit, anstatt ihn zu beeinträchtigen! Das Wohl der Familie ist auch das Wohl der Kirche.“ Am Schluss betete der Papst das Regina Caeli und grüßte bei der Gelegenheit auch die deutschsprachigen Teilnehmer des Gottesdienstes: „Liebe Familien, habt keine Angst! Der Herr liebt die Familie und ist ihr nahe!“ Großer Applaus brandete während der Papstmesse auf, als Benedikt XVI. beim Regina-Coeli-Gebet seine Grüße in albanischer Sprache vorlas. Vorher rief er zur Teilnahme am VII. Weltfamilientreffen im Juni 2012 in Mailand auf. Benedikt XVI. kündigte an, selbst in die norditalienische Metropole kommen zu wollen. | | |    |
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| | 03.06.2011 22:16:12 | | Die Pfingstnovene der Kirche | (stjosef.at/predigten) In der Lesung aus der Apostelgeschichte hören wir von der großen Einmütigkeit der ersten Christen. Sie haben sich nach der Himmelfahrt des Herrn versammelt und miteinander um das Kommen des Heiligen Geistes gebetet, den Jesus ihnen verheißen hatte. Ausdrücklich heißt es: „Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.“ Damals ist zum ersten Mal – so können wir sagen – die „Pfingstnovene“ abgehalten worden. Eine Novene ist ein Gebet an neun aufeinander folgenden Tagen, und damals waren es eben genau neun Tage: von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten. Groß war das Vertrauen der Apostel und der übrigen Jünger, zusammen mit Maria und den übrigen gläubigen Frauen. Wie sollten sie dem Wort Jesu nicht Glauben schenken, der ihnen den Heiligen Geist versprochen hatte als Beistand und Tröster, den er ihnen vom Vater her senden werde? Jesus Christus ruft auch uns auf, zu Gott um das Geschenk des Heiligen Geistes zu beten. Ja, wir haben diesen Heiligen Geist bereits empfangen in der Heiligen Taufe und besonders in der Firmung. Da sind wir besiegelt worden durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist. Was uns aber einmal geschenkt worden ist, das soll immer wieder erneuert werden. Und so bitten wir Gott den Herrn in dieser Pfingstnovene besonders darum, dass er die Gaben des Heiligen Geistes über uns in reicher Fülle ausgieße. Denn durch den Heiligen Geist wird die Kirche Gottes zu allen Zeiten erneuert! - Lesen Sie die Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 03.06.2011 22:14:16 | | Aktion-Leben-Kritik an Ethik-Preis für Peter Singer | (kathpress.at) "Aktion Leben" übt heftige Kritik an der Giordano-Bruno-Stiftung, die an den umstrittenen Philosophen Peter Singer einen Ethik-Preis vergibt. Singer vertrete die Ansicht, dass die Tötung eines behinderten Säuglings moralisch nicht gleichbedeutend sei mit der Tötung einer Person und oft sogar "überhaupt kein Unrecht" sei. "Es ist entsetzlich, dass derartiges Gedankengut im 21. Jahrhundert preiswürdig sein soll", so "Aktion Leben"-Generalsekretärin Martina Kronthaler in einer Aussendung am Freitag. Kronthaler sprach von einem "Skandal". "Singer argumentiert über weite Strecken sehr ähnlich wie Alfred Erich Hoche in den 1920er Jahren. Und auf seine Schriften ist immerhin die Lehre der Volksgesundheit und die Tötung von Tausenden behinderten Menschen im Dritten Reich zurückzuführen", so die Generalsekretärin. Peter Singer unterscheide zwischen Menschen und Personen, wobei das Leben einer Person mehr Wert habe als das eines Menschen, so "Aktion Leben". Demnach würden etwa Säuglinge - egal, ob behindert oder nicht behindert - noch nicht über Eigenschaft Rationalität, Autonomie und Selbstbewusstsein verfügen: Sie zu töten könne daher nicht gleichgesetzt werden mit der Tötung normaler menschlicher Wesen, sei Singers ethischer Ansatz. Singer soll am Freitag bei einem Festakt in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt den Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung überreicht bekommen. Michael Schmidt-Salomon begründet für die "Giordano-Bruno-Stiftung" die Preisverleihung an Singer mit dessen Engagement für große Menschenaffen. Singer plädiert dafür, ihnen "Grundrechte" zuzusprechen. Die Stiftung würde niemals einen Menschen auszeichnen, der "Hetze gegen Behinderte" betreibe, so Schmidt-Salomon. Die Vorwürfe an Singer seien auf "Missverständnisse, Fehlinterpretationen und böswillige Unterstellungen" und auf "schlechten beziehungsweise politisch manipulativen Journalismus" zurück zu führen. Laut Kronthaler sprechen Singers Bücher aber eine klare Sprache. "Er verbreitet menschenverachtendes Gedankengut", erklärte die "Aktion Leben"-Generalsekretärin. Die Stiftung zitiere in ihren Begründungen für den Preis aus jenen Passagen Singers, in denen sich dieser für ein bestmögliches Leben erwachsener behinderter Menschen mit allen notwendigen Unterstützungen ausspricht. "Allerdings würde es diese Menschen bald nicht mehr geben, wenn Singers Rechtfertigung der Tötung behinderter neugeborener Kinder in die Praxis umgesetzt würde", so Kronthaler. | | |    |
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| | 01.06.2011 10:52:42 | | Im Weinberg des Herrn - 60 Jahre Priester | (news.stjosef.at) Anlässlich des Diamantenen Priesterjubiläums von Prälat Univ. Prof. em. DDr. Rudolf Weiler ist im Neuen Wissenschaftlichen Verlag, Wien, ein Büchlein mit Beiträgen des Jubilars erschienen. Es trägt den Titel „Rudolf Weiler. Im Weinberg des Herrn. 60 Jahre Priester“. In sehr persönlicher Weise blickt Rudolf Weiler zurück auf sein priesterliches Wirken in Seelsorge und Wissenschaft. Weitere Beiträge befassen sich mit dem Menschen als Familienwesen im Bezug zum Gemeinwohl, mit dem Verhältnis von Naturrechtsethik und der Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi sowie mit der neueren Entwicklung des Christentums in Österreich. Außerdem wird eine Rede zur Ehrung des österreichischen Olympiakaplans P. Univ. Doz. Dr. Bernhard Maier dokumentiert. Im Vorwort schreibt der Herausgeber, Prof. Josef Spindelböck: „Am 29. Juni 1951 wurde Rudolf Weiler durch den damaligen Erzbischof von Wien, Theodor Kardinal Innitzer, im Stephansdom zum Priester geweiht. Dankbarkeit erfüllt den Jubilar, aber auch seine Freunde, Kollegen und Schüler, dass Professor Weiler in diesem Jahr sein 60-jähriges Priesterjubiläum feiern darf. Weilers Primizspruch lautete: ‚Wer in mir bleibt und ich in ihm, bringt viele Frucht‘ (Joh 15, 5). Dies ist in hohem Maß wahr geworden im Lebenswerk des Jubilars. Das seelsorgliche Wirken im Priestertum und die Hingabe an die Wissenschaft verbinden sich bei Rudolf Weiler zu einer lebendigen Einheit. Durch Gottes Gnade sind viele gute Früchte dieses Wirkens zutage getreten. Rudolf Weiler ist emeritierter Professor für Ethik und Sozialwissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Er wirkte auch einige Jahre an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten, wo er das Fach Ethik unterrichtete. Als Gastprofessor war er auch an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz tätig. Rudolf Weiler hat sich in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit im Anschluss an Johannes Messner und das von ihm repräsentierte Anliegen einer naturrechtlichen Ethik auf das bleibende Fundament der von Gott nach seinem Bild geschaffenen Natur der menschlichen Person bezogen. Der Mensch ist immer auch ein soziales Wesen, berufen zur Gemeinschaft mit anderen Menschen und mit Gott, so besonders in Ehe und Familie und dann einst in der ewigen Erfüllung im Reiche Gottes, dessen Anfang hier auf Erden die Kirche darstellt.“ Wichtige Anliegen des priesterlichen und wissenschaftlichen Wirkens von Rudolf Weiler kommen in diesem Buch zur Sprache, bei dessen Erstellung Dr. theol. Walter Kühnelt redaktionell mitgewirkt hat. Bibliografische Angabe: Josef Spindelböck (Hg.), Rudolf Weiler. Im Weinberg des Herrn. 60 Jahre Priester, Neuer Wissenschaftlicher Verlag, Wien 2011, ISBN 978-3-7083-0755-8, 86 Seiten, 24,00 €. Zu bestellen über den Buchhandel oder direkt beim Verlag! | | |    |
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