| | 05.07.2005 18:18:48 | | "Wie ist Gott?" Ein Gleichnis von Weihbischof Andreas Laun | Im "Rupertusblatt"-Kommentar zum Thema "Wie ist Gott?" schreibt der Salzburger Weihbischof Laun: Wie ist Gott? Ein buddhistisches Gleichnis antwortet so: Blinde sollten einen Elefanten beschreiben und dazu durften sie ihn anfassen. Die einen betasteten den Kopf, andere das Ohr oder den Stoßzahn, den Rüssel, den Rumpf, den Fuß, das Hinterteil, die Schwanzhaare. Als sie gefragt wurden: „Wie ist ein Elefant?“ antworteten sie widersprüchlich: „Er ist wie ein Schlauch, wie eine Pflugstange, wie eine Säule, wie ein Besen.“ Daraufhin – so sagt das Gleichnis – kamen die Blinden in Streit, und mit dem Ruf „Der Elefant ist so und so“, begannen sie zu streiten, zum Vergnügen der sehenden Zuschauer. Einleuchtend, nicht wahr, sozusagen „süffig“ rinnt der Gedanke in die Herzen der Menschen: „Wie schön, dass die Sache mit den verschiedenen Religionen so einfach ist. Gut, dass die Geschichte jetzt in den meisten Religionsbüchern steht und alle Rechthaberei als gemeinsame Blindheit entlarvt . . .“ Oder doch nicht? Ein Gleichnis darf hinken, aber nicht an der entscheidenden Stelle. Im Johannes-Prolog heißt es: „Niemand hat Gott je gesehen.“ Ja, alle sind Blinde, nur einer nicht: „Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.“ Der eine Sehende, Jesus, kennt den „Elefanten“. Nur mit diesem Zusatz sollte man die Geschichte katholischen Kindern erzählen, ohne ihn ist sie pures Gift für den Glauben. - Link: http://rupertusblatt.kirchen.net | | |    |
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| | 05.07.2005 18:15:42 | | Schwerste ethische Bedenken gegen künstliche Befruchtung | In einem Leserbrief der Tageszeitung "Die Presse" nimmt Prof. Dr. Enrique H. Prat vom Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) in Wien auf folgende Weise Stellung zu neuen genetischen Entwicklungen ("Presse"-Bericht über "Gentests vor der Befruchtung" vom 2. Juli 2005): Herr Hengstschläger verteidigt die PID-Methode, die auf einer genetische Untersuchung des Polkörpers beruht, mit dem Argument, die Zellkerne wären in diesem Stadium noch nicht verschmolzen und daher sei noch kein neuer Mensch entstanden. Die Methode befinde sich daher nach Hengstschläger "im ethisch diskussionsfreien Raum". Abgesehen davon, dass es sehr diskutabel ist, dass hier noch kein Individuum der Spezies Mensch und daher keine Person besteht, scheint Hengstschläger zu vergessen, dass diese Methode schon deshalb ethisch bedenklich ist, weil ihre Anwendung die künstliche Befruchtung voraussetzt und diese sich nicht im ethisch diskussionsfreien Raum befindet. Die vom jetzigen Papst geleitete Glaubenskongregation hat 1987 eine Instruktion mit dem Namen "Donum Vitae" herausgegeben, in der klar und nachvollziehbar dargelegt wird, dass diese künstliche Reproduktionsmethode die Würde des Embryos und auch die der Eltern schwer verletzt. Papst Johannes Paul II. ebenso wie bei verschiedenen Gelegenheiten die deutsche und die österreichische Bischofskonferenz haben wiederholt auf die schweren ethischen Bedenken gegen die künstliche Befruchtung hingewiesen. - Homepage: http://www.imabe.org | | |    |
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| | 04.07.2005 13:54:16 | | Das Profil des katholischen Glaubens | | (kath.net) Die Notwendigkeit des Buss-Sakramentes für das rechte Verständnis der Eucharistie betonte der Bischof von Basel, Kurt Koch, in einem Interview mit "Radio Gloria". Er wies darauf hin, dass die Eucharistie vorrangig das Sakrament der Versöhnten sei, welches notwendigerweise die Versöhntheit der zum Tisch des Herrn Geladenen voraussetze. Dagegen werde die Eucharistie gerade im Kontext der Ökumene zumeist auf eine reine Versöhnungsfeier reduziert, zu der jeder - unabhängig von seiner inneren Disposition - hinzutreten könne. Dem widersprach der Bischof entschieden mit dem Hinweis auf das katholische Eucharistieverständnis, für das die Kirche seit Anbeginn eintrete. Das gewandelte Verständnis vom Wesen der Eucharistie lasse sich demzufolge unmittelbar auf den weitgehenden Ausfall des Buß-Sakramentes zurückführen, so der Basler Bischof. Weiter stellte der Oberhirte fest, dass es Katholiken heutzutage häufig am rechten Selbstverständnis fehle. Dies werde insbesondere dann deutlich, wenn katholische Selbstverständlichkeiten wie das Angebot zur eucharistischen Anbetung selbst innerhalb kirchlicher Kreise als außergewöhnlich angesehen würden. Auch werde er als Bischof immer wieder für Positionen attackiert, die nichts anderes als katholisches Glaubensverständnis widerspiegelten, aber offensichtlich immer weniger als originär katholische Positionen wahrgenommen würden. - Mehr auf www.radiogloria.ch | | |    |
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| | 04.07.2005 13:52:14 | | Bericht vom Kana-Fest in Maria Roggendorf | Fr. Meinrad Mitra OSB (Stift Göttweig) übermittelte uns folgenden Bericht vom Kana-Fest in Maria Roggendorf:Heuer fand vom 2.- 3. Juli zum 30. Mal das Kanafest in Maria Roggendorf statt, das erste Kanafest war vom 12.-13. Juli 1975. Es ist schon zu einer Tradition geworden und wurde vom damaligen Msgr. Hans Hermann Groer initiert (er wurde später Erzbischof von Wien und Kardinal). Das schönste an dieser Begegnung ist, dass es in der heutigen Zeit doch noch Kinder und Jugendliche gibt, die dem Herrn Tage der Gemeinschaft schenken. Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder einen so genannten Speisemeister: Es war der Heilige Padre Pio, über den uns P. Bernhard Vosicky OCist vom Stift Heiligenkreuz erzählte. Padre Pio war ein begnadeter Priester und Beichtvater. Er war zu seinen Beichtkinder oft sehr direkt, einmal sagte er sogar: "Du Feigling, war das wirklich alles was du zu beichten hast?" Während dieser 2 Tage gab es rund um die Uhr die Möglichkeit, unseren Herrn und Erlöser Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares anzubeten, es war immer jemand vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Die Katechesen am Samstag Nachmittag in der Basilika und am Sonntag Vormittag in der Abtei Marienfeld hielt P. Bernhard, ebenso die Messe am Fest Maria Heimsuchung. Am Sonntag feierte die hl. Messe P. Prior Michael Fritz OSB mit uns, er nahm das Messformular: "Maria in Kana". Am Samstag wurde die Vorträge und die hl. Messe auch von Radio Maria übertragen. In Kürze wird es auf der KANA-Homepage Bilder vom diesjährigen Fest geben, hier die Adresse: http://www.geocities.com/kanafest/ Es war ein segensreiches und gnadenvolles Kanafest 2005, und auch nächstes Jahr wir es wieder ein Kanafest geben. | | |    |
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| | 03.07.2005 18:26:55 | | Papst Benedikt für Maßnahmen gegen die Armut | | (Kathpress) Papst Benedikt XVI. erhofft sich vom bevorstehenden G 8-Gipfel im schottischen Gleneagles konkrete Maßnahmen im Kampf gegen die Armut vor allem in Afrika. Er wünsche dem Treffen "vollen Erfolg", sagte der Papst beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Insbesondere hoffe er, dass der Gipfel zu einem Abbau der Auslandsschulden der ärmsten Länder führe. Nur so könne die Armut überwunden und eine echte Entwicklung in Afrika gefördert werden. Benedikt XVI. rief zur Solidarität der reichen Länder bei der Reduktion der Schuldenlast der Länder des "Südens" und zu konkreten Maßnahmen für die Überwindung der Armut auf. ereits im Vorfeld des G 8-Gipfels hatte sich Papst Benedikt XVI. für eine gerechte weltweite Güterverteilung ausgesprochen. Er hoffe, dass die "Geißel der globalen Armut eines Tages Vergangenheit sein werde", betonte er in einem von Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano unterzeichneten Grußwort zur Kampagne "Make Poverty History" (Lasst Armut Geschichte werden). In dem an den Erzbischof von Edinburgh, Kardinal Keith Patrick O'Brien, gerichteten Schreiben betonte der Papst unter Hinweis auf das Zweite Vatikanische Konzil, dass "Gott die Erde mit all ihren Schätzen für alle Völker bestimmt hat". Die Schätze der Schöpfung müssten gleichermaßen allen zugänglich sein, so das Papstschreiben. Daher sollten die Menschen der reichen Ländern bereit sein, die "Bürde der Schuldenreduzierung für die stark verschuldeten Länder mitzutragen". Sie sollten ihre Politiker drängen, das Versprechen zur Reduzierung der Weltarmut - vor allem in Afrika - bis zum Jahr 2015 tatsächlich zu verwirklichen, so der Papst. | | |    |
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| | 03.07.2005 18:21:42 | | Bischof Elmar Fischer für Diözese Feldkirch geweiht | | Die Diözese Feldkirch hat einen neuen Bischof. Elmar Fischer wurde am Sonntagabend im Feldkircher Dom geweiht. Fischer ist der erste österreichische Bischof, der von Papst Benedikt XVI. berufen wurde. Zwanzig Bischöfe aus dem In- und Ausland haben an der Bischofsweihe im Feldkircher Dom teilgenommen, darunter Kardinal Christoph Schönborn. Landeshauptmann Herbert Sausgruber, Vizekanzler Hubert Gorbach als Vertreter der Bundesregierung und zahlreiche Landespolitiker wohnten der Weihe bei. In seiner Predigt sagte der frühere Diözesanbischof von Feldkirch und jetzige Bischof von St. Pölten, DDr. Klaus Küng, der zusammen mit dem Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser und dem austro-brasilianischen Bischof Alfredo Schäffler die Konsekration vornahm, unter anderem: „Allem anderen voran wünschen sich die Gläubigen einen guten Hirten. Auch in unserer Zeit ist ‚der gute Hirte’ das bevorzugte Bild für die Charakterisierung der Aufgabe des Bischofs, weil Jesus gesagt hat: ‚Ich bin der gute Hirt. Ich kenne die meinen, und die meinen kennen mich’, aber auch wegen der Bedürfnisse der Menschen heute. Der Bischof soll die Menschen auf den Weg zurückführen, wenn sie ihn verloren haben. Er soll durch seine Arbeit dazu beitragen, dass Heilung geschenkt wird. Die Verdunstung des Glaubens, die vielfältige Ursachen hat, ist bei vielen voll im Gange. Viele sind aus irgendeinem Grund verletzte Menschen, oft schon von ihrer Kindheit her, nicht selten bedingt durch eine falsche Lebensweise, durch Missverständnisse und nicht verarbeitete Probleme. Der Bischof soll Rückhalt sein für alle, die mit ihm zusammen um die Weitergabe des Glaubens und die Seelsorge bemüht sind. … Da die Wirksamkeit des Bischofs und aller, die an der Weitergabe des Glaubens mitwirken, ganz von der Verbundenheit mit Christus abhängig ist, muss als Folge davon seine Sorge groß sein, dass das Evangelium Jesu Christi unverkürzt verkündet wird. Das ist heutzutage nicht einfach. In einer Wohlstandsgesellschaft ist die Versuchung groß, einem Lebensstil zu verfallen, der vor allem auf materielles Wohlergehen, auf Erfolg, auf Abwechslung und Unterhaltung ausgerichtet ist und der oft von einem christlichen Lebenswandel wegführt. Da ist es eine große Herausforderung, das Evangelium Christi unverkürzt zu verkünden.“ – Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut. Linktips: http://www.bischofvonfeldkirch.at ; http://vorarlberg.orf.at | | |    |
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| | 02.07.2005 06:48:34 | | Bischofsweihe von Dr. Elmar Fischer am Sonntag in Feldkirch | | (religion.orf.at) Die Bischofsweihe des neuen Diözesanbischofs von Feldkirch, Elmar Fischer, am kommenden Sonntag, 3. Juli 2005, wird ein "Fest der Begegnung" werden. Insbesondere soll das bei der abschließenden Agape auf dem Domplatz von Feldkirch sichtbar werden. An dem Gottesdienst, der um 17 Uhr im Dom von Feldkirch beginnt, werden der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Georg Zur, sowie 20 Bischöfe mit dem Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, an der Spitze teilnehmen. Unter den 20 Bischöfen sind die österreichischen Diözesanbischöfe, der Bischof von Bozen-Brixen, Wilhelm Egger, sowie Bischöfe der angrenzenden Diözesen. Konsekratoren des neuen Bischofs sind sein Vorarlberger Amtsvorgänger, der heutige St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng, der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser und der austro-brasilianische Bischof Alfredo Schaffler. - Link: http://bischof.kath-kirche-vorarlberg.at | | |    |
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| | 02.07.2005 06:42:20 | | Nur der Sohn offenbart uns den himmlischen Vater | | Um gute Beziehungen zu einem Menschen aufzubauen, ist es nötig, Vertrauen zu entwickeln. Je besser wir einen Menschen kennen, desto zutreffender wissen wir ihn einzuschätzen und desto eher sind wir geneigt, dieser Person zu vertrauen – oder auch nicht, je nachdem ob jemand dieses Vertrauen verdient oder nicht. Wenn wir Gott lieben und ihm mit hoffnungsvollem Vertrauen begegnen wollen, dann müssen wir ihn zuerst kennen. Was man nicht kennt, das schätzt man auch nicht. Wenn wir Gott nicht kennen, dann bedeutet er uns nichts und wir gehen achtlos an ihm vorüber. Wie aber lernen wir Gott kennen? - Lesen Sie dazu mehr in der Predigt von Dr. Josef Spindelböck zum 14. Sonntag im Jahreskreis A! | | |    |
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| | 01.07.2005 11:20:39 | | Französischer Kardinal verurteilt Weihesimulation | | (kath.net) Der Erzbischof von Lyon, Kardinal Philippe Barbarin, hat die für 2. Juli geplante Simulation einer Priesterweihe „als „schweren Bruch“ mit der katholischen Kirche bezeichnet. Die 56-jährige Französin Geneviève Beney soll in Lyon „geweiht“ werden. Weder in den Worten noch in den Handlungen läge irgendeine Wahrheit, betonte der Kardinal in einem Statement. Er bat die Frau, von der Weihesimulation Abstand zu nehmen. Hinter der Aktion steht die Gruppe „Femmes consacrées aux Ministerès“. Kardinal Barbarin betonte, die „Weihe“ sei ungültig und für viele Katholiken eine „Quelle von Verletzungen und unnötiger Leiden“. Er mahnte die 56-jährige Frau, die Einheit der Kirche zu bewahren. | | |    |
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| | 30.06.2005 11:06:46 | | Caritas kritisiert neues Asylgesetz | | Die Caritas kritisiert massiv das neue Asylgesetz, auf das sich die VP-BZÖ-Koalition und die SPÖ am Mittwoch, 29. Juni 2005, geeinigt haben und das am Donnerstag den parlamentarischen Innenausschuss passieren soll. Der Direktor der Wiener Caritas Michael Landau zeigte sich in einer ersten Reaktion am Donnerstag "enttäuscht": "Die Chance auf substanzielle Änderungen wurde vertan", so Landau wörtlich. Seiner Ansicht nach ist die "Schubhaftpraxis schon heute vielfach problematisch". Nun habe er die "Sorge, dass traumatisierte Menschen in die Mühlen der zwischenstaatlichen Bürokratie geraten". Landau fordert daher eine "begleitende Evaluierung von Gesetz und Vollzug". - Lesen Sie mehr auf stephanscom.at! | | |    |
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| | 30.06.2005 07:35:14 | | Einleitung zum Kompendium der katholischen Lehre online | | ZENIT veröffentlicht die Einleitung, die Kardinal Ratzinger, der heutige Papst Benedikt XVI., für die am 28. Juni im Vatikan veröffentlichte Kurzfassung des Weltkatechismus verfasst hat. Unter anderem heißt es darin: "Das Kompendium zeichnet sich durch drei grundlegende Merkmale aus: die enge Abhängigkeit vom Katechismus der Katholischen Kirche, die dialogische Struktur und die Verwendung von Bildern in der Katechese. Das Kompendium ist vor allen Dingen nicht ein Werk für sich und will in keiner Weise den Katechismus der Katholischen Kirche ersetzen. Es verweist vielmehr ständig auf den Katechismus, gibt genau die Bezugsnummern an und folgt durchgehend seiner Struktur, seiner Darlegung und seinen Inhalten. Das Kompendium will zudem das Interesse und den Eifer für den Katechismus erneuern, der aufgrund seiner Weisheit in der Darstellung und seines geistlichen Charakters immer der Grundtext für die kirchliche Katechese heute bleibt. Wie der Katechismus ist auch das Kompendium entsprechend den Grundgesetzen des Lebens in Christus in vier Teile gegliedert." | | |    |
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| | 30.06.2005 07:00:39 | | Stellungnahme des Bischöflichen Sekretariats St. Pölten zu Propst Küchl | Sollte Küchl versuchen, die Seelsorge wieder aufzunehmen, könne dies zu einem Absetzungsverfahren führen, heißt es in einer Stellungnahme des bischöflichen Sekretariates St. Pölten, die von kath.net dokumentiert wird: 1. Die für Propst Küchl ursprünglich vorgesehenen Maßnahmen sahen die Möglichkeit zu Besinnung in einem Tagungshaus mit fachlich qualifizierter Begleitung vor. Dieser Aufenthalt wäre zur Erholung und Aufarbeitung des Geschehenen sehr geeignet gewesen. Zugleich hätte es bei konstruktiver Mitarbeit zu einer weiteren Klärung beigetragen. Propst Küchl war aber nicht nur nicht bereit, diese Gelegenheit zu nützen, er versuchte, den Vorschlag ins Lächerliche zu ziehen. Da es so nicht zur Klärung kommen konnte, wurde ihm vorgeschlagen, freiwillig ein forensisches Gutachten erstellen zu lassen. Er hat diesen Vorschlag nicht nur nicht befolgt, sondern als Verstoß gegen die Menschenwürde bezeichnet, obwohl es in Wirklichkeit ein anerkannter Weg ist, um eine objektive Klärung zu ermöglichen, die in solchen Zusammenhängen in der Regel eine Voraussetzung ist, um einen neuerlichen Einsatz in der Seelsorge verantworten zu können. 2. Hauptanlass für die Änderung der ursprünglichen Absicht, Propst Küchl am 1. Juli in die Seelsorge als Pfarrer in Eisgarn und Eggern wieder zurückkehren zu lassen, waren die wiederholten Äußerungen des Propstes, die den Eindruck hinterließen, dass jede Einsicht fehlt und die Gefahr einer erneuten Schädigung der Glaubwürdigkeit der Kirche heraufbeschworen wird. 3. Propst Küchl übersieht, dass im Zusammenhang mit den Vorfällen im Priesterseminar St Pölten im vergangenen Jahr weiterhin Vorwürfe im Raum stehen. Er weist zwar diese Vorwürfe als unwahr zurück, sie sind aber dennoch nicht zur Gänze entkräftet. Dabei ist zu bedenken, dass vom kirchlichen Standpunkt aus betrachtet das von Propst Küchl und Dr. Rothe angestrebte zivilrechtliche Verfahren für eine Klärung nicht ausreichend ist. Was nach österreichischem Recht strafrechtlich relevant ist, wird jedenfalls beachtet. Von Seiten der Kirche gibt es aber noch eine Reihe weitere Aspekte, auf die geachtet werden muss, gerade in der kirchlichen Ausbildung und in der seelsorglichen Betreuung junger Menschen. 4. Wenn Propst Küchl trotz der empfangenen Weisung versucht, die Seelsorge in Eisgarn und Eggern aufzunehmen, macht er sich eines schwerwiegenden Verstoßes gegen den priesterlichen Gehorsam schuldig, der zusätzlich zum Anlass eines Absetzungsverfahrens werden kann. 5. Die seelsorgliche Betreuung in Eisgarn und Eggern übernimmt auch in der nächsten Zeit ein benachbarter Pfarrer, der in Zusammenarbeit mit einem Kaplan die Sonntagsmessen, Begräbnisse, Taufen und andere seelsorgliche Aufgaben zum Wohl der Gläubigen wahrnimmt. | | |    |
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| | 29.06.2005 07:42:10 | | Seligsprechungsprozess für Johannes Paul II. eröffnet | (Radio Vatikan) Der Seligsprechungsprozeß für Papst Johannes Paul II. wird schnell zum Abschluß kommen. Davon ist der römische Kardinalvikar Camillo Ruini überzeugt. Bei der feierlichen Einleitung des Verfahrens meinte er gestern Abend in der römischen Lateranbasilika, in den Augen der Welt sei Papst Wojtyla schon jetzt heilig. Der vor drei Monaten verstorbene Papst habe sein Leben für die Verbreitung des Evangeliums gegeben. Nur noch Papst Benedikt fehlte gestern Abend beim Prozeß-Auftakt in der römischen Kathedrale San Giovanni: Benedikt nahm zeitgleich an einem Konzert im Vatikan teil, ließ Kardinal Ruini bei der Lateran-Feier den Vortritt. Anders, als viele deutsche Blätter meldeten, wurde Johannes Paul gestern Abend nicht etwa schon selig gesprochen - es startete nur das entsprechende Verfahren, mit einer feierlichen Vesper. Vor vielen Kardinälen und Politikern legten die Teilnehmer an dem Verfahren ihren Eid ab; darunter auch der Postulator Slawomir Oder. Mit dabei in der Basilika war übrigens auch Erzbischof Stanislaus Dziwisz, langjähriger Privatsekretär von Johannes Paul. Bewegend der Moment, als die Gläubigen in der Lateranbasilika noch einmal in Sprechchöre ausbrachen - "Giovanni Paolo", ein Ruf, der vielen nach 25 Jahren polnischen Pontifikats noch in den Ohren hallt. In seiner Ansprache erinnerte Kardinal Ruini in bewegenden Worten an Johannes Paul II. "Die Überzeugung, dass er ein Heiliger ist, ist tief und allgemein verbreitet. Er war schon als Erzbischof von Krakau ein guter und verständnisvoller Hirte für seinen Klerus und sein Volk, auch in sehr schwierigen Momenten. Ein unermüdlicher Arbeiter für den Frieden, gegen den Krieg, für die Armen und Unterdrückten, für die Menschenwürde, für die Ökumene, für das Miteinander der Religionen. Mit Weitblick und Mut hat er zum Fall der Mauer, die Europa teilte, beigetragen. An der Wurzel seines apostolischen Eifers war sein intensives, tiefes Gebet. Auf dem Petersplatz hat er beim Attentat von 1981 wirklich sein Blut gegeben - und später nicht sein Blut, aber dafür sein ganzes Leben, in den langen Jahren seiner Krankheit. Er gab dadurch ein außerordentliches Zeugnis vom toten und auferstandenen Christus. Er zeigte der Welt das Gesicht des von Christus erlösten Menschen." | | |    |
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| | 29.06.2005 07:40:42 | | Bischof Küng verordnet Rückzug von Propst Küchl aus Eisgarn | | (Kathpress/news.stjosef.at) Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng hat den Ex-Regens des St. Pöltner Priesterseminars, Ulrich Küchl, aufgefordert, "sich zum Wohl der Kirche und der Gläubigen aus seiner bisherigen Tätigkeit zurückzuziehen". Eine Wiederaufnahme der seelsorglichen Betreuung der Pfarren Eisgarn und Eggern durch Küchl sei nicht möglich, wird in einer Mitteilung des St. Pöltner bischöflichen Sekretariats betont. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme: "Propst Ulrich Küchl, Priester der Diözese St. Pölten, beendet die mit Bischof Küng abgesprochene Sabbatzeit am 30. Juni. Seitens der Diözese und des Bischofs von St. Pölten gab es ein ehrliches Bemühen, um Ulrich Küchl eine Rückkehr als Seelsorger in die Pfarren Eisgarn und Eggern zu ermöglichen. Mit bischöflicher Verfügung wurde von Anfang an festgelegt, dass das Kollegiatsstif Eisgarn - auf jeden Fall - zumindest bis 31. Dezember 2005 ruhig gestellt und die finanzielle Verwaltung direkt der Diözese unterstellt ist. Küchl hat die Sabbatzeit leider nicht genützt, um zur Klärung der im Raum stehenden Vorwürfe gegen seine Person, über die wirtschaftlichen Probleme der Kollegiatsstiftung und betreffend die Amtsführung als Regens des diözesanen Priesterseminars St. Pölten von 2001 bis 2004 beizutragen. Er hat auch die mit der Sabbatzeit verbundenen Auflagen nicht oder nur teilweise erfüllt. In Briefen an die Bevölkerung von Eisgarn und Eggern hat Küchl unverständlicherweise in den letzten Monaten wiederholt die vom Bischof vorgeschlagenen Maßnahmen und den Bischof selbst zu diskreditieren versucht. Die Wiederaufnahme der seelsorglichen Betreuung der Pfarren Eisgarn und Eggern durch Ulrich Küchl ist nach Ablauf der Sabbatzeit daher leider nicht möglich. So sieht sich der Bischof gehalten, Ulrich Küchl aufzufordern, sich zum Wohl der Kirche und der Gläubigen aus seiner bisherigen Tätigkeit zurückzuziehen. Über zukünftige seelsorgliche Einsatzmöglichkeiten wird der Bischof das Gespräch mit Ulrich Küchl suchen." – In einer Pressemitteilung erklärt Propst Küchl, er „habe, was die Klärung der Vorwürfe“ gegen seine Amtsführung als Regens betreffe, „von Bischof Küng zwei Einladungen zur Führung diesbezüglicher Dienstgespräche erhalten“ und sei „diesen nachgekommen.“ Die mit der Erfüllung der ‚Geistlichen Zeit’ verbundenen bischöflichen Anordnungen habe er befolgt, „insbesondere was das bis 30. Juni 2005 befristete Ruhen meiner Amtstätigkeit und den Aufenthalt in einem Geistlichen Haus betrifft. Nicht nachgekommen bin ich lediglich den unzumutbaren und weder vom kirchlichen noch vom staatlichen Recht gedeckten Forderungen nach einer zwangsweisen psychotherapeutischen ‚Betreuung’ und einer nachträglichen gerichtspsychiatrischen Begutachtung.“ Ihm sei „weder von Bischof Küng noch sonst einer kompetenten Stelle … ein strafrechtlich relevantes Vergehen gegen eine kirchliche oder staatliche Norm nachgewiesen“ worden. Er betrachte „angesichts dieser Tatsache … die am 28. Juni 2005 bekannt gegebenen bischöflichen Strafmassnahmen als unbegründeten und illegitimen Willkürakt.“ | | |    |
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| | 29.06.2005 07:31:24 | | Europäische Union sei "kein Christenclub" | | (www.orf.at) Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Europäische Union vor einer "Christenklub"-Mentalität gewarnt. Wenn die EU unter Beweis stellen wolle, dass sie kein "Christenklub" sei, müsse sie die Türkei aufnehmen, sagte Erdogan gestern Abend bei einem Seminar des türkischen Religionsamtes in Abant bei Ankara. Wenn die EU die Türkei jedoch in ihren Reihen ablehne, werde sie nicht von sich behaupten können, eine Institution für das harmonische Zusammenleben verschiedener "Zivilisationen" zu sein. Erdogan äußerte sich kurz vor Veröffentlichung des Verhandlungsrahmens der EU für die Beitrittsgespräche mit der Türkei, die am 3. Oktober beginnen sollen. In dem Dokument, das heute vorgestellt wird, heißt es, dass es keine Garantie für einen EU-Beitritt der Türkei am Ende der Verhandlungen gibt. | | |    |
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| | 28.06.2005 10:34:46 | | Einige Fragen und Antworten aus dem neuen Katechismus | 1. Was ist der Plan Gottes für den Menschen? Gott, der in sich selbst unendlich vollkommen und selig ist, hat durch einen Plan reiner Güte frei den Menschen erschaffen, um ihn an seinem seligen Leben teilnehmen zu lassen. In der Fülle der Zeit hat Gott der Vater seinen Sohn gesandt als Retter und Erlöser der Menschen, die in die Sünde gefallen waren, indem er sie in seiner Kirche zusammenrief und sie zu Söhnen machte durch den Heiligen Geist und zu Erben seiner ewigen Seligkeit. 3. Wie kann man Gott allein mit dem Licht der Vernunft erkennen? Indem er von der Schöpfung ausgeht, das heißt von der Welt und der menschlichen Person, kann der Mensch mit der Vernunft allein mit Sicherheit Gott erkennen als Ursprung und Ziel des Universums und als höchstes Gut, Wahrheit und unendliche Schönheit. 10. Welchen Wert haben Privatoffenbarungen? Obwohl sie nicht zum Glaubensgut gehören, können sie helfen, den Glauben zu leben, wenn sie ihre strikte Orientierung auf Christus hin behalten. Das Lehramt der Kirche, dem die Entscheidung über solche Privatoffenbarungen zusteht, kann dennoch jene nicht akzeptieren, die vorgeben, die abgeschlossene Offenbarung, die Christus ist, zu übertreffen oder zu korrigieren. 18. Warum lehrt die Heilige Schrift die Wahrheit? Weil Gott selbst der Autor der Heiligen Schrift ist: Sie wird deshalb "inspiriert" genannt und lehrt ohne Fehler jene Wahrheiten, die zu unserem Heil nötig sind. Der Heilige Geist hat die menschlichen Autoren inspiriert, die das geschrieben haben, was er uns lehren wollte. Der christliche Glaube ist trotzdem keine "Buchreligion", sondern eine des Wortes Gottes, das kein "geschriebenes und stummes Wort ist, sondern das fleischgewordene und lebendige Wort". Noch mehr finden Sie auf der Internetseite von Radio Vatikan! | | |    |
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| | 28.06.2005 10:32:54 | | Neuer "Kurz-Katechismus" vorgestellt | | (rv 28.06.05 sk) Papst Benedikt XVI. hat einen Kurz-Katechismus in Frage-Antwort-Stil veröffentlicht. Bei einer Feier im Apostolischen Palast übergab er das 200-Seiten-Werk heute Morgen feierlich der Weltkirche. Das so genannte "Kompendium" gibt es bisher nur auf italienisch; es fußt auf dem so genannten "Weltkatechismus" von 1992 und soll vor allem in der Mission und bei der Katechese eingesetzt werden. Sechshundert Fragen und Antworten - von "Was ist der Plan Gottes für den Menschen?" bis "Was bedeutet das Amen?". Ein Stil, der an klassische Katechismen erinnert - von Petrus Canisius bis Pius X. Zwei Vorworte: ein "Motu Proprio" von Papst Benedikt und eine Einführung von Kardinal Ratzinger - der das Werk einen Monat vor seiner Wahl zum Papst abschloss. Wenige Bilder. Vier große Kapitel: Glaubensbekenntnis, Sakramente, christliches Leben, Gebet. Blau unterlegt, den Rythmus von Frage und Antwort durchbrechend: kurze Zitate von Kirchenvätern. Im Anhang: christliche Grundgebete, darunter der neue lichtreiche Rosenkranz, auch zwei Gebete aus ostkirchlicher Tradition. Und katholische Grundformeln, darunter die sieben Hauptsünden. Gesamteindruck beim ersten Blättern: déjà-vu. Konzise, oft brillante Formulierungen. Klar gegliedert und nüchtern. Es ist ein Kompendium des Glaubens nicht nur für Katholiken, sondern für alle Menschen guten Willens. Das hat der Papst heute bei der Vorstellung des Werks betont. Die wichtigsten Sätze aus seiner Ansprache: "Das Kompendium zum Katechismus der Katholischen Kirche soll uns wachsen lassen im Wissen. Es soll alle wesentlichen Elemente des Glaubens und der Moral enthalten - einfach, verständlich für alle formuliert, klar und synthetisch. Bisherige Kurzfassungen des Weltkatechismus waren mehr oder weniger geglückt; manchmal waren sie problematisch, was die umfassende Darstellung der katholischen Lehre betrifft. Zwei Jahre hat die Arbeit am Kompendium gedauert - intensive und fruchtbare Arbeit, mithilfe aller Kardinäle und Bischofskonferenzen. Ich überreiche es mit großer Freude der ganzen Kirche - und allen Menschen guten Willens, die den Reichtum des Heilsgeheimnisses Jesu kennenlernen wollen. Das ist kein neuer Katechismus, sondern eine Zusammenfassung des Weltkatechismus - dieser bleibt die Quelle, auch um das Kompendium besser zu verstehen. Er bleibt das Modell, der Bezugspunkt, er verliert nichts von seiner Autorität und Bedeutung. Das Kompendium stellt den Glauben in Dialog-Form dar. Es will einen ideellen Dialog zwischen Lehrer und Schüler vorstellen. Die Dialogform hilft auch beim eventuellen Auswendig-Lernen von Antworten. Im Anhang werden fast alle Gebete auch auf Latein abgedruckt. Latein garantiert die Kontinuität mit unseren Wurzeln und bleibt wichtig, um die Einheit im Glauben der Kirche zu bewahren. Mit diesem Kompendium macht Gott der Kirche im dritten Jahrtausend ein Geschenk. Es möge der Evangelisierung und der Katechese neuen Schwung geben. Davon hängt nicht nur die numerische Ausbreitung der Kirche ab, sondern vor allem ihr inneres Wachsen, ihre Übereinstimmung mit dem göttlichen Plan." - Die deutsche Übersetzung des Kurzkatechismus liegt bereits vor und wird in wenigen Wochen erhältlich sein. "Der Papst wünscht, dass das Buch mit Sicherheit zum Weltjugendtag in Köln da ist und den Jugendlichen schon gegeben werden kann", sagte P. Hermann Geissler von der Glaubenskongregation gegenüber Radio Vatikan. Die deutsche Bischofskonferenz sei in diesen Tagen dabei, sich um einen Verlag zu kümmern. Bei der Übersetzung des Kurzkatechismus in die Weltsprachen arbeitet die Glaubenskongregation jeweils mit den örtlichen Bischofskonferenzen zusammen. Papst Benedikt XVI. verfasste zum Kurz-Katechismus ein "Motu proprio" und - noch in seiner Funktion als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre - die Einleitung. Diese beiden Texte werden in der deutschsprachigen Ausgabe der Vatikan-Zeitung "Osservatore Romano" am kommenden Freitag abgedruckt. | | |    |
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| | 27.06.2005 10:54:37 | | Seligsprechungsverfahren für Johannes Paul II. beginnt morgen | | (Kathpress) Am Dienstagabend - dem Vorabend des Festes der Heiligen Apostel Petrus und Paulus als der Stadtpatrone von Rom - beginnt das diözesane Seligsprechungsverfahren für den verstorbenen Papst Johannes Paul II. Mit einer feierlichen Zeremonie in der Basilika San Giovanni in Laterano wird der Kardinalvikar von Rom, Camillo Ruini, das kirchliche Gericht einsetzen, das den diözesanen Prozess durchführen soll. Papst Benedikt XVI. hat die sonst vorgeschriebene fünfjährige Wartezeit nach dem Tod eines Kandidaten für die Seligsprechung außer Kraft gesetzt. Im Rahmen des Seligsprechungsverfahrens müssen zunächst die Schriften von Johannes Paul II. geprüft werden, weit mehr als 100.000 Seiten. Dann werden Zeugen gehört, die sich sich über das Leben und Wirken des "Papstes aus einem fernen Land" äußern sollen. Geprüft wird das gesamte Leben, nicht nur die Jahre als Papst. Für eine Seligsprechung ist dann die "Unterschrift des Himmels" ausschlaggebend: Dabei geht es um eine medizinisch nicht erklärbare wunderbare Heilung, die der Fürsprache des verstorbenen Papstes zugeschrieben wird. | | |    |
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| | 27.06.2005 10:53:04 | | ÖVP weiterhin strikt gegen "Homo-Ehe" | | (kath.net) "Wer glaubt, dass er mit der Homo-Ehe punkten kann, soll's ruhig tun." Dies betonte Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) beim 19. Parteitag der Tiroler ÖVP am Wochenende in Innsbruck und erteilte der Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit heterosexuellen eine Absage wie der "Standard" berichtet. Für diese Aussage hat Schüssel von den 1300 Delegierten starken Applaus erhalten. Der Bundeskanzler erinnerte daran, dass die ÖVP "die Familie und die Kinder in den Mittelpunkt stelle". Schüssel hat auch an die "christliche Verantwortung" der ÖVP erinnert und sich "schmerzlich berührt" gezeigt, dass in der neuen EU-Verfassung "die christlichen Wurzeln Europas" keine Erwähnung fänden. "Vielleicht haben manche, die sich jetzt gegen die Verfassung ausgesprochen haben, auch aus diesem Grund dagegen gestimmt." | | |    |
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| | 25.06.2005 06:36:52 | | Im Licht Christi wandeln | | Was die Kirche betet, das glaubt sie auch. „Lex orandi – lex credendi“: das Gesetz des Betens ist das Gesetz des Glaubens. In diesem Sinn wollen wir uns dem Tagesgebet zuwenden, das der Priester an diesem Sonntag im Namen des Volkes an Gott richtet. Es ist ein sehr altes Gebet und stammt aus dem 1. Teil des „Sacramentarium Triplex“, welches sich in der Zentralbibliothek Zürich befindet und auf das Jahr 1000 zurückgeht. Das Tagesgebet besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil trifft die Aussage, dass wir in der Taufe zu „Kindern des Lichtes“ geworden sind. Im zweiten Teil betet der Priester darum, dass wir im „Licht der Wahrheit“ bleiben. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 13. Sonntag im Jahreskreis A! | | |    |
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| | 25.06.2005 06:34:55 | | "Doctor angelicus" 2005 kurz vor dem Erscheinen | | Im letzten Jahrzehnt läßt sich in ganz Europa ein stetiges Anwachsen eines neuen Interesses am Aquinaten unter den jüngeren Philosophen und Theologen feststellen. Dies entspricht ganz der Rolle, die Thomas von Aquin nach wie vor in der Philosophie und katholischen Theologie spielt. Papst Johannes Paul II. schreibt in seiner Enzyklika Fides et Ratio: „Die Absicht des Lehramtes ist es weiterhin zu zeigen, daß der hl. Thomas das authentische Vorbild ist für alle, die nach der Wahrheit suchen. Denn in seinem Denken haben der Anspruch der Vernunft und die Kraft des Glaubens zur höchsten Zusammenschau gefunden, zu der das Denken je gelangt ist." (Nr. 78) Das Internationale Thomistische Jahrbuch Doctor Angelicus versteht sich als Teil dieser Wende und möchte die zitierte Absicht des Lehramtes unterstützen: Der jüngste Artikel der „Theologischen Realenzyklopädie" zu Thomas von Aquin (TRE Band 23, Sp. 466) rechnet das neue Jahrbuch bereits jetzt zu den wichtigsten Organen der internationalen Thomasforschung. Es wird in Deutschland von Dr. David Berger im Auftrag der Deutschen Thomas-Gesellschaft e.V. herausgegeben, ist aber als internationales Periodikum konzipiert, das über die deutschen Artikel hinaus auch Beiträge in den wichtigsten Sprachen der katholischen Welt veröffentlicht. Bekannte Thomasforscher aus aller Welt konnten als Mitarbeiter gewonnen werden. Neben diesen Forschungsarbeiten enthält jedes Jahrbuch zudem eine ausführliche Bibliographie thomistischer Sekundärliteratur zum jeweiligen Vorjahr. Dies ist besonders wichtig, da die Rassegna di Letteratura Tomistica seit 1993 ihr Erscheinen eingestellt hat. In dieser Form ist die Konzeption des Jahrbuchs weltweit sicher einmalig und macht Doctor Angelicus zu einem für Theologen und Philosophen unentbehrlichen Forschungsinstrument und einer Zeitschrift, die in keiner wissenschaftlichen Bibliothek fehlen sollte. – Weitere Informationen und Online-Bestellung bei www.novaetvetera.de sowie unter www.doctor-angelicus.de | | |    |
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| | 24.06.2005 10:57:53 | | Von der Kraft des Rosenkranzgebetes | In der neuesten Ausgabe der Salzburger Kirchenzeitung "Rupertusblatt" schreibt Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun: „Niemals vergessen“ – ja, aber bitte auch die Gnade und Hilfe Gottes nicht vergessen! Einer der Menschen, deren sich Gott bediente, um Österreich die Freiheit zurückzugeben, war P. Petrus Pavlicek. Er erzählt: „Es war ein zehnjähriges hartes Ringen, um diese Freiheit zu erlangen. Als der Bundeskanzler Figl nach der 268. Sitzung in Berlin nach Wienzurückkehrte, sagte er zu mir: Pater Petrus, noch nie bin ich so traurig aus einer Sitzung zurückgekommen. Der Herr Molotow hat mir ins Gesicht gesagt: Herr Figl, machen Sie sich keine Hoffnungen. Was wir Russen einmal haben, geben wir nicht mehr her, P. Petrus, sagte Figl, jetzt bleibt nur noch eine Hoffnung: Gott! Wir müssen mehr beten, mehr beten um die Freiheit zu Gott und zu Maria. Und daraufhin habe ich alles Mögliche getan, um das Beten im österreichischen Volk zu forcieren. Unzählig viele Tag- und Nachtanbetungen in der Wiener Franziskanerkirche folgten .... Und siehe da, ein halbes Jahr später hat derselbe Herr Molotow am 15. Mai 1955 den Staatsvertrag im Belvedere unterschreiben müssen. Unglaublich! Auf einmal wurde es möglich, dass Russland ein besetztes Gebiet wieder freigab. Haben das nur die Politiker zustande gebracht? Oder war das nicht Gnade, erbetete Gnade?“ „Niemals vergessen“, auch nicht, dass es einmal solche Politiker gab – und solche Beter! | | |    |
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| | 24.06.2005 10:55:21 | | Kompendium des katholischen Glaubens wird vorgestellt | | (Kathpress) Am Dienstag, 28. Juni 2005, wird bei einem Wortgottesdienst in Anwesenheit von Papst Benedikt XVI. im Petersdom die Kurzfassung ("Kompendium") des Weltkatechismus der Weltöffentlichkeit präsentiert. Die Kurzfassung war von einer internationalen Kommission unter Vorsitz des damaligen Kardinals Joseph Ratzinger ausgearbeitet worden; zu den Mitgliedern der Kommission zählte auch Kardinal Christoph Schönborn, der am 28. Juni bei der Präsentation im Petersdom anwesend sein wird. Die Kommission war im Jahr 2003 von Johannes Paul II. eingesetzt worden, um den Wünschen des Internationalen Katechetischen Kongresses von 2002 nach umfassender Verbreitung des Weltkatechismus zu entsprechen. Aufgabe der Kommission war es, eine "dialogische Kurzfassung" der Inhalte der katholischen Glaubens- und Sittenlehre zu erarbeiten, wie sie im 1992 veröffentlichten "Katechismus der katholischen Kirche" (KKK) dargelegt worden war. "40 Jahre nach dem Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils und inmitten des 'Jahres der Eucharistie' stellt die Kurzfassung des Weltkatechismus ein wertvolles Werkzeug dar, um den Hunger nach Wahrheit zu stillen, den alle Menschen, unabhängig von Alter, Bildungsgrad und sozialer Situation, verspüren", sagte der Sprecher des Heiligen Stuhls, Joaquin Navarro-Valls. Die Funktionäre des Vatikan-Verlags "Libreria Editrice Vaticana" hatten Papst Benedikt XVI. das Erstexemplar des rund 150 Seiten umfassenden "Kompendiums" des Weltkatechismus vor wenigen Tagen bei einer Audienz überreicht. Der italienische "Urtext" des "Kompendiums" wird von der "Libreria Editrice Vaticana" zusammen mit dem "San Paolo"-Verlag herausgebracht. Bei den Übersetzungen in andere Sprachen sollen die verschiedenen Bischofskonferenzen einbezogen werden. Für die Übersetzungen zeichnet aber die vatikanische Glaubenskongregation verantwortlich. | | |    |
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| | 22.06.2005 18:25:04 | | Lesemagazin "Thaddäus" mit neuen Themen | | Das Katholische Lesemagazin „Thaddäus“ empfiehlt einen Blick auf die aktuellen Themen der Online-Ausgabe: Der Sex im Laufstall - Ein Gespräch über eine Todsünde und unseren Umgang mit ihr; „Das Volk hinter der Hecke - Was wird aus Europa?" Ein Gespräch über ein heikles Thema; „Beten heißt liebevoll an Gott denken." Ein Gespräch über unsere geistliche Gemeinschaft. Erster Teil; „Reform und Friede". Ein Gespräch über unsere geistliche Gemeinschaft. Zweiter Teil; „Man kann nicht geben, was man nicht hat." Ein Gespräch über die Erbsünde; „Liebe Freunde". Ein Kapitel über Toleranz; Ein erklärendes Wort zu den Entwicklungen, von denen die Rede war: Wohin bewegt sich Europa? Das Katholische Lesemagazin THADDÄUS entsteht in einem gleichnamigen Freundeskreis, dessen Mitglieder sich zur römisch-katholischen Kirche bekennen (hauptverantwortlich ist J.R. Hanses). Es erscheint alle 14 Tage und möchte aktuelle Ereignisse und kirchliche Belange ansprechen, christliche Denkanstöße geben und auf für jeden verständliche Weise einen Beitrag zur Wiederentdeckung und Erneuerung der Kirche leisten. Der THADDÄUS spürt alte und neue christliche Literatur auf und bespricht Bücher und Artikel aller Art.- http://www.club-thaddaeus.de | | |    |
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| | 22.06.2005 18:20:01 | | Kardinal Schönborn segnete neue Taurus-Lok | | Kardinal Christoph Schönborn hat am Mittwoch, 22. Juni 2005, einen Prototyp der neuen ÖBB-Hochleistungslok "Taurus 3" gesegnet. Dabei betonte der Erzbischof, dass die neue Lokomotive, die mit unterschiedlichen Stromsystemen kompatibel ist, so etwas wie ein Symbol für die Aufgabe Österreichs im neuen Europa sein könnte: "Unser Land in der Mitte des Kontinents hat eine besondere Berufung, die Europäer aus West und Ost, aus Süd und Nord miteinander in Kontakt zu bringen", so der Kardinal. Auf diese Weise könne Österreich viel dazu beitragen, dass sich ein europäisches Heimatgefühl entwickle. Der Wiener Erzbischof erinnerte auch an Papst Johannes Paul II., der diese österreichische Berufung mehrmals unterstrichen hatte. - Lesen Sie mehr auf stephanscom.at! | | |    |
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| | 22.06.2005 18:15:51 | | Neue Ombudsstelle für Mißbrauchsfälle in St. Pölten | | (Kathpress) Auch die Diözese St. Pölten hat jetzt eine Ombudsstelle zur Aufklärung und Hilfe bei Missbrauchsfällen (vor allem von Kindern und Jugendlichen) eingerichtet. Der Beratungsstelle gehören ein Priester, ein Arzt, eine Rechtsexpertin und ein Experte aus dem Sozialbereich an. Die neue Ombudsstelle - mit der das Netz der diözesanen Ombudsstellen in Österreich komplett ist - wird am Donnerstag, 23. Juni, um 11 Uhr, von Diözesanbischof Klaus Küng und dem Leiter der Stelle, Dechant Johann Zarl, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation findet im Bildungshaus St. Hippolyt, 3100 St. Pölten, Eybnerstraße 5, statt. Der offizielle Titel der Stelle lautet "Diözesane Ombudsstelle für die Anliegen von Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern, Erziehern und Lehrpersonen zum Schutz vor Gewalt und sexuellen Übergriffen und übler Nachrede". - www.dsp.at | | |    |
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| | 21.06.2005 18:38:32 | | Kardinal Jaime Sin verstorben | | (Radio Vatikan) Kardinal Jaime Sin, der ehemalige Erzbischof von Manila, ist tot. Der 76-jährige erlag in den frühen Morgenstunden einer langen Krankheit. "Der Kardinal hat lange gelitten, es war Zeit für ihn, zu Gott zu gehen", kommentierte sein Sekretär die Todesnachricht. Fast dreißig Jahre lang war er der geistliche Führer der Katholiken auf den Philippinen gewesen: Jaime Sin. Seit 1974 Erzbischof von Manila, erhielt er aus der Hand von Papst Paul VI. 1976 den Kardinalshut. Sin ist als eifriger Verfechter der Demokratie in die Geschichte eingegangen - nicht zuletzt war er die entscheidende Gestalt für den Sturz von Diktator Ferdinand Marcos im Jahr 1986. Der Kardinal rief damals die Bürger des größten katholischen Landes Asiens dazu auf, betend durch die Straßen zu ziehen und so gegen das diktatorische Regime zu protestieren. Die "Rosenkranz-revolution" nannte man diese friedliche Demonstration. Radio Veritas, die katholische Radiostation auf den Philippinen, wurde zu seinem wichtigsten Sprachrohr. Doch nicht nur einmal schaltete sich der philippinische Kardinal in die Politik seines Landes ein - zuletzt war er es, der im Jahr 2003 eine Revolte gegen Präsidentin Gloria Arroyo durch seine Appelle nach 19 Stunden quasi im Keim erstickte. Wenn Kardinal Sin sprach, hörten ihm Präsidenten zu: "Ich habe dem Präsidenten gesagt, dass, wenn wir über wirtschaftlichen Wiederaufbau sprechen, wir auch die geistliche Erneuerung unseres Volkes nicht vergessen sollten. Denn wenn wir nur von materialistischen Dingen sprechen, wird es eine Unausgewogenheit in unserem Land geben - und wir werden kollabieren!" Kardinal Sin war auch der Gastgeber der größten Messfeier, ja der größten Menschenansammlung in der Geschichte der Menschheit, als sich zum Weltjugendtag in Manila im Januar 1995 rund vier Millionen Menschen in der philippinischen Hauptstadt mit Papst Johannes Paul II. trafen. Präsidentin Arroyo kommentierte den Tod von Kardinal Sin mit den Worten, der Tag werde in die Geschichte eingehen, an dem ein großer Befreier des philippinischen Volkes und ein großer Gottesmann heim- ging. Um Kardinal Sins Wirkung zu verstehen, reicht es vielleicht, an eine seiner Äußerungen nach dem Sturz von Diktator Marcos im Jahr 1986 zu erinnern, als er sagte: "Wir haben Ali Baba vertrieben, aber die 40 Räuber sind geblieben." | | |    |
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| | 21.06.2005 18:37:20 | | Traunstein "vermarktet" Papst Benedikt | | (Traunsteiner Tagblatt) Papst Benedikt XVI., der ehemalige Kurienkardinal Joseph Ratzinger, hat wesentliche Jahre seiner Kindheit und Jugend in Traunstein und Umgebung verbracht. Das gestiegene Interesse von Gläubigen und Touristen aus aller Welt an den Lebensstationen des neuen Papstes hat nun auch Traunstein veranlasst, sich an der »touristischen Vermarktung« des Oberhauptes der Katholischen Kirche zu beteiligen. Geplant sind eine Broschüre mit der Beschreibung der markanten Lebensstationen des Papstes, die Ausweisung eines Benedikt-Spaziergangs samt erklärendem Faltblatt und die Beschilderung von Gebäuden bzw. Schautafeln. Dies beschloss der Stadtrat in seiner letzten Sitzung. In zahlreichen Vorgesprächen, an denen laut Oberbürgermeister Fritz Stahl unter anderem Direktor Thomas Frauenlob vom erzbischöflichen Studienseminar, Direktor Kiesel vom Chiemgaugymnasium und Stadtpfarrer Sebastian Heindl teilgenommen haben, wurde angeregt, eine »Handreichung« zu erarbeiten, in der die Traunsteiner Lebensstationen Ratzingers beschrieben und dargestellt werden sollen. Dazu gehören die Gemeinde Surberg mit dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Ratzinger, St. Oswald als Ministranten- und Primizkirche, das Chiemgaugymnasium (ehemalige Standorte Musikschule und Landratsamt) und das Studienseminar St. Michael. Der Tourismusverband für München und Oberbayern plant einen Benediktweg, der die Lebens- und Wirkungsstätten von Papst Benedikt XVI. verbindet. Neben Marktl, Tittmoning und München wird Traunstein eine der Stationen sein. Der Traunsteiner Weg soll als eigener Spaziergang konzipiert und ähnlich wie beim Kulturspaziergang ein dazugehöriges Faltblatt geschaffen werden. Über Schaukästen oder Tafeln soll später entschieden werden. Die Broschüre und das Wegkonzept sollen bis 1. Juli fertig gestellt sein. An diesem Tag besucht eine Gruppe von Reisejournalisten die Stadt. Stadtrat Josef Häusler freute sich, dass »keine Massenvermarktung mit Papst Benedikt stattfindet«. Traunstein habe nicht geschlafen, sondern gehe mit Würde mit der Angelegenheit um, wie es Benedikt verdiene: »Er ist ja kein Michael Jackson.« Karl Schulz machte noch eine Anmerkung zum geplanten Signet des Tourismusverbandes, das eigentlich nicht ganz korrekt sei. | | |    |
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| | 20.06.2005 05:10:41 | | Einladung zum Weltjugendtag Köln 2005 | | Die österreichischen Bischöfe laden die Jugend zur zahlreichen Teilnahme am 20. Weltjugendtag in Köln ein. Das Großereignis von 11. bis 21. August bietet die Chance, in Austausch, Gebet und Gespräch die junge Weltkirche zu erleben. Höhepunkt des Weltjugendtags wird die Messfeier mit Papst Benedikt XVI. am 21. August sein. Die Bischöfe machen sich das Wort des Papstes zu eigen: "Die Kirche ist jung." Sie unterstreichen auch die Überzeugung Benedikts XVI., dass die Jugend nicht materialistisch und egoistisch ist, sondern das Große und Gute will. Die Sehnsucht vieler junger Menschen nach Wahrheit und Freiheit findet ihre Erfüllung in der Begegnung mit Christus. Das Motto des Weltjugendtags entspricht dieser Sehnsucht: "Wir sind gekommen, um Ihn anzubeten". - Weitere Informationen: http://www.weltjugendtag.at / http://www.wjt2005.at / http://www.weltjugendtag.com / http://sjm-congregation.org / http://www.weltjugendtag.de / http://www.wjt2005.de | | |    |
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| | 20.06.2005 05:05:09 | | Konzilsinterpretation im Licht der Tradition | | (Kathpress) Der Sekretär des Päpstlichen Rates für die Migrantenseelsorge, Erzbischof Agostino Marchetto, hat ein neues Buch zur Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) herausgebracht. Das Werk Marchettos unter dem Titel "Il Concilio Ecumenico Vaticano II. Contrappunto per la sua storia" wurde in der vatikanischen Verlagsbuchsbuchhandlung (Libreria Editrice Vaticana) verlegt. Es versteht sich als Gegenposition zu dem unter Führung von Giuseppe Alberigo herausgegebenen mehrbändigen Werk "Storia del Concilio Vaticano II.", das inzwischen auch auf deutsch erschienen ist. Der Verfasser der "kontrapunktischen" Konzilsgeschichte, Erzbischof Marchetto, ist Vatikandiplomat und Kirchenhistoriker. Bei der Präsentation des Buches auf dem Kapitol sprachen unter anderem der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Camillo Ruini, der ehemalige italienische Präsident Francesco Cossiga und der Gründer der Gemeinschaft von Sant'Egidio, der Kirchenhistoriker Andrea Riccardi. Anlässlich der Neuerscheinung betonte Marchetto im Gespräch mit Radio Vatikan, sein Buch wolle die Geschichte des Konzils aus den ideologischen Verzerrungen befreien, die bestimmte Strömungen dem Konzil in einer Art Deutungsmonopol im Nachhinein auferlegt hätten. Das Zweite Vaticanum dürfe nicht als "Sternschnuppe" gesehen werden, es sei Teil des "Sternensystems" aller ökumenischen Konzilien der Kirchengeschichte, betonte Marchetto. Mit dem Konzil sei keine "neue Kirche" entstanden, vielmehr sei die von Jesus Christus gegründete Kirche in ihrem Glauben erneuert und aktualisiert worden. Marchetto erinnerte daran, dass auch Benedikt XVI. in seiner Antrittspredigt in der Sixtinischen Kapelle am 20. April von einer verbindlichen Neuinterpretation des Konzils gesprochen habe. Bereits in der Vergangenheit hatte Marchetto die Konzilslesart der Alberigo-Schule scharf kritisiert. Unter anderem warf er ihr vor, sie stelle die Konzilspäpste Johannes XXIII. und Paul VI. zu sehr in einen inhaltlichen Gegensatz von Reform und Bewahrung, und er gehe fälschlicherweise von einem scharfen Bruch zwischen der vor- und der nachkonziliaren Kirche aus. - Zur Online-Bestellung. | | |    |
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