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15.09.2005 05:24:17
Ministrantenzeitschrift "Mini-Lilie"
Nach einer kurzen Sommerpause erscheint ab September wieder die Kinder- und Jugendzeitschrift minililie. In der 1. Ausgabe des neuen Schuljahres erfährt der kleine Fisch ICHTYS mehr über den Schutzengel und seine Aufgaben. Ein Tagebuchbericht vom Weltjugendtreffen 2005 in Köln mit den wichtigsten Aussagen unseres Heiligen Vaters Benedikt XVI. sowie ein Rätsel und ein Comic vervollständigen das Inhaltsverzeichnis (16 Seiten; Format A5). Die "minililie" wird von Pfarrer Mag. Christian Poschenrieder und dem Theologiestundenten Christoph Weiss erstellt und vom eigens gegründeten Verein „Marianisches Jugendwerk“ herausgegeben. Ein Jahresabo (5 Ausgaben) der Zeitschrift kann auf freiwilliger Spendenbasis bestellt werden: Pfarramt Abstetten, Martinstraße 6, A-3441 Abstetten, e- Mail: minililie@stjosef.at . Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Region St. Pölten (BLZ 32.585), Konto-Nr. 1.600.204; (international) IBAN: AT31 3258 5000 0160 0204 , BIC: RLNWATWWOBG .
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14.09.2005 18:16:08
20 Jahre Karmel Maria Jeutendorf
(presse.kirche.at) „Unsere Hauptaufgabe ist das Gebet“ sagt Schwester Margarita, die Priorin des Mater-Dolorosa-Karmels in Maria Jeutendorf. Nur wer an die Macht des Gebetes glaubt, versteht auch die Lebensweise dieser Schwestern, deren Tagesablauf von Gebet, Stille, geistlichen Lesungen und Arbeit geprägt ist. Vor 20 Jahren sind acht Schwestern in den Karmel von Maria Jeutendorf eingezogen. Die Gründung dieses kontemplativen Frauenklosters ging auf eine Anregung der Diözesansynode von 1972 und dem Wunsch von Bischof Dr. Franz Zak zurück. In fünfjähriger Arbeit wurde damals das ehemalige Servitenkloster durch die Diözese und mit Unterstützung von 1.000 freiwilligen Helfern der Katholischen Männerbewegung restauriert. Am 15. September des Jubiläumsjahres 1985 konnte das Kloster feierlich geweiht werden. Heute beherbergt das Kloster zwölf Schwestern. Ihre Hauptaufgabe ist das Gebet. „Das bedeutet für uns, Herz und Sinn auf Gott hin auszurichten in Lob, Dank und Bitte. Aber auch in der Betrachtung der Heilstaten Gottes in der Schöpfung, in der Geschichte der Menschen, in der unserer Gemeinschaft und in unserer persönlichen Geschichte“, so die Priorin Schwester Margarita. Zwei Stunden, eine am Morgen und eine am Abend, verbringen die Schwestern täglich in stiller Betrachtung. Aber auch bei der Arbeit während des Tages „bleiben wir im Bewusstsein der Gegenwart Gottes“. Die Ordensgründerin Teresa von Avila sagte einst über das Beten: „Beten ist nichts anderes als die Begegnung mit einem Freund. Mit ihm kommen wir gern zusammen, einfach um bei ihm zu sein. Denn wir wissen ganz sicher, dass er uns liebt!“ Die Arbeit dient den Schwestern nicht nur zum eigenen Lebensunterhalt, sondern auch dazu, in ihren Gedanken nicht nur um sich selbst zu kreisen. So gibt es seit Beginn eine Hostienbäckerei, die den Grossteil der Pfarren der Diözese, aber auch Pfarren in der Steiermark, Kärnten und darüber hinaus, mit Hostien beliefert. Seit zwei Jahren beschäftigen sich vier Schwestern auch mit der Ikonenmalerei. Eine von ihnen erklärt: „Ikonenmalen ist für mich Gebet. Ich befinde mich einfach in der Gegenwart der Person, die ich male… So verweile ich schweigend und aufmerksam beim Malen der Ikone“. Die Arbeit der Schwestern wird ihrer Regel entsprechend in Stille verrichtet. Nur nach dem Mittagstisch und dem Abendessen kommen sie zusammen, um ihre Erfahrungen und Erlebnisse des Alltags, ihre Freuden und Leiden einander mitzuteilen. „Wir sind dankbar, dass unser Leben hier im Karmel von Maria Jeutendorf durch unsere Berufung von Gott her ermöglicht und durch die Unterstützung der Diözese und des Diözesanbischofs gefördert worden ist und auch jetzt noch wird. Um diese Unterstützung möchten wir auch weiterhin bitten, wie wir auch in Zukunft für die Anliegen dieser Diözese und ihres Oberhirten uns einsetzen und beten wollen“, verspricht die Priorin Schwester Margarita.
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13.09.2005 13:11:52
Keine Interkommunion in Taizé?
(news.stjosef.at) Im Leitartikel von "JA - die neue Kirchenzeitung" (Ausgabe 36 vom 04. September 05) bemerkte Pater Udo Fischer OSB: "Bei der Begräbnismesse von Frère Roger gingen alle zur Kommunion. Kardinal Barbarin ging in der selben Reihe wie die Lutherischen und Reformierten Landesbischöfe und die Vertretung des Patriarchen von Moskau." Auf Anfrage nach der generellen Haltung der Bruderschaft von Taizé zur Interkommunion erklärt Frère Wolfgang: „Vor der Beerdigung von Frère Roger wurde eine katholische Eucharistiefeier gehalten, wie dies auch an den Sonntagen seit Jahrzehnten üblich ist. Daneben finden in Taizé regelmäßig orthodoxe und evangelische Abendmahlsgottesdienste statt. Wenn in unserer Kirche die Kommunion ausgeteilt wird, gibt es auch die Möglichkeit, an einer genannten Stelle in der Kirche das evangelische Abendmahl zu empfangen, und wird an vielen Stellen klar erkennbar gesegnetes Brot ausgeteilt, das alle empfangen können. Es gibt also keinen zwangsläufigen oder geplanten Kommunionempfang. Interkommunion, also der unterschiedslose wechselseitige Empfang der eucharistischen Gaben bzw. des Abendmahl, wurde und wird in Taizé nicht praktiziert.“ Außerdem meint Frère Wolfgang: „Wir sind gleichzeitig Zeugen der brennenden Erwartung vieler Menschen, wenigstens bei bestimmten Gelegenheiten unter Zurückstellung bestehender theologischer und institutioneller Problematiken und unter Würdigung der Tatsache, dass die Gemeinschaft unter den Christen nicht vollständig zerbrochen ist, tiefgreifende Zeichen der Gemeinschaft in Christus zuzulassen.“
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13.09.2005 13:03:10
Zur Authentizität der Liturgie
(www.erzbistum-bamberg.de) Der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick hat die authentische Feier der Eucharistie angemahnt. Im Zentrum müsse Jesus Christus als der eigentlich Wirkende stehen, sagte der Bamberger Oberhirte am Montag am Gedenktag Mariä Namen in der Gebetsstätte Heroldsbach (Landkreis Forchheim). Deswegen dürfe der Gottesdienst nicht verfremdet werden. Wenn eine Band, der Gesang einer Gruppe oder Showelemente dominierten, dann könne man nicht mehr von einem Gottesdienst sprechen, der zum Herrn hinführe und ihn zum Mittelpunkt habe, so Erzbischof Dr. Schick. Lieder, Gebete, Lesung und Evangelium, Stille und Hören müssten zu Christus hinführen. Mit Hinweis auf Maria bei der Hochzeit zu Kanaan bekräftigte Erzbischof Dr. Schick, dass jede Eucharistiefeier marianisch sein müsse, „in dem Sinn, dass sie wie Maria die demütige Magd des Herrn, nichts anderes will, als dass ihr Sohn gehört, geachtet, verehrt und zum Zentrum des Lebens wird.“ Die liturgischen Vorschriften garantierten den Sinn und Zweck der Liturgie und seien deshalb sinnvoll und wichtig. Sie wollten keine Fesseln anlegen, sondern den Gottesdienst authentisch halten. Die Eucharistiefeier dürfe auch nicht für Themen und Anliegen verzweckt werden. “Christus ist das Thema jeder Messfeier.“ Marienverehrung ist für den Christen nach Auffassung von Erzbischof Dr. Schick nicht in das persönliche Belieben des Einzelnen gestellt. Jesus selbst habe Maria den Christen im Lieblingsjünger Johannes vom Kreuz herab zur Mutter gegeben. Wer sich zu Christus bekenne, der müsse anerkennen, „dass Maria unsere Mutter ist, die wir verehren sollen und unter deren Schutz und Segen wir uns begeben dürfen in all unseren Nöten und Schwierigkeiten.“
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12.09.2005 12:25:57
Abschiedsgottesdienst für Nuntius Zur
Der scheidende Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Georg Zur, wird am Mittwoch, 14. September 2005, im Wiener Stephansdom feierlich bedankt, berichtet Kathpress. Beim Gottesdienst zum Fest Kreuzerhöhung um 18 Uhr wird mit Nuntius Zur auch Ordensjubilaren und -jubilarinnen gedankt. Den Festgottesdienst zelebriert Kardinal Christoph Schönborn, der auch die Predigt halten wird. Im Oktober 2002 löste Zur mit seiner Ernennung zum Apostolischen Nuntius in Österreich Erzbischof Donato Squicciarini ab, der die Altersgrenze für den vatikanischen diplomatischen Dienst erreicht hatte. In die Amtszeit Erzbischofs Zurs in Österreich fielen die Ernennung von Manfred Scheuer zum Diözesanbischof von Innsbruck, die Ernennung von Klaus Küng als Nachfolger Bischof Kurt Krenns zum Diözesanbischof von St. Pölten, die Ernennung von Elmar Fischer zum Diözesanbischof von Feldkirch, die Ernennung von Ludwig Schwarz zum Diözesanbischof von Linz. Nachdem Erzbischof Zur im Februar dieses Jahres die Altersgrenze für den vatikanischen diplomatischen Dienst von 75 Jahren erreicht hatte, ernannte Papst Benedikt XVI. den bisherigen Nuntius in Ankara, Erzbischof Edmond Farhat zum neuen diplomatischen Vertreter des Heiligen Stuhls in Österreich.
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12.09.2005 11:22:54
Wie reagiert das offizielle China?
(kath.net) Unser Eindruck ist, dass dies noch nicht das letzte Wort ist.“ So kommentiert die Missionsnachrichtenagentur AsiaNews jene Meldung, wonach die vier chinesischen Bischöfe, welche der Papst zur Weltbischofssynode nach Rom berufen hatte, nun nicht fahren dürfen. Ein namentlich nicht bekannter Sprecher der Patriotischen Vereinigung hatte dies bekannt gegeben. Er drückte sein „Missfallen“ über die Einladung des Papstes aus. Die öffentliche Bekanntgabe der Namen der Bischöfe zeige, dass der Vatikan „keinerlei Respekt vor den fünf Millionen chinesischen Katholiken hat sowie vor den Bischöfen, dem Bischofskollegium und der Patriotischen Vereinigung“, heißt es in der Stellungnahme des Sprechers. Die Bischöfe würden aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Rom reisen können; außerdem wurden die diplomatischen Beziehungen des Heiligen Stuhls mit Taiwan als Grund angegeben. AsiaNews liegen indes andere Informationen vor. „Im Gegenteil: Katholiken und Bischöfe sind froh über die Einladung und halten diese für eine Ehre für die Kirche und für China“, heißt es in dem Bericht. „Mehr noch: Die fünf Millionen offiziellen Katholiken und jene acht Millionen der Untergrundkirche feiern wegen dieser Einladung und haben entschieden, zu beten, zu fasten und Novenen zu halten, damit die Regierung den vier Prälaten die Erlaubnis erteilt.“ - Lesen Sie mehr im Bericht auf kath.net!
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10.09.2005 09:26:09
Geschichte einer großen Sehnsucht
Pfr. Stefan Hartmann hat eine Rezension zum Buch "Geschichte einer großen Sehnsucht" von Kpl. Ulrich Filler verfaßt, die jetzt auf stjosef.at online zugänglich ist. "Kaplan Filler gelingt es, in einer lebendigen und liebevollen Beschreibung des Lebensweges von Schwester Faustyna auch ihr persönliches Profil als Mensch und Ordensfrau hervortreten zu lassen. Man staunt, von all den Prüfungen und Beschwernissen ihres Lebensweges zu hören ... Das informative und erbauliche Buch Fillers enthält mehrere schwarz-weiß Abbildungen, den Text der Barmherzigkeitsnovene und der Ansprache von Papst Johannes Paul II. bei der Heiligsprechung am 30. April 2000. Für die Preiskalkulation muss man dem Verlag dankbar sein. So eignet sich das Büchlein auch zum Verschenken, besonders an Jugendliche, die – wie am Weltjugendtag in Köln – wirklich Sehnsucht haben 'Ihn anzubeten' und seinen Ruf zu hören." - Hier die Angaben zum Buch: Ulrich Filler, Geschichte einer großen Sehnsucht. Ein Portrait der hl. Schwester Maria Faustyna Kowalska, fe-Verlag Kißlegg 2005, 176 Seiten, ISBN: 3928929798, € 5.- Bestellbar bei buch@kath.net!
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10.09.2005 09:13:20
Erntedank
Das Erntedankfest macht uns durch die vielen Gaben, die wir aus Gottes Schöpfung empfangen haben und zum Altar bringen, bewusst, wie sehr wir alle Beschenkte sind. Eine grundlegende Gleichheit verbindet uns kraft unseres Menschseins, da wir nach dem Bild Gottes geschaffen sind. Die Erde ist uns gemeinsam anvertraut, um sie zu bebauen und zu behüten. Die Früchte und Gaben der Erde sind Ausdruck der göttlichen Güte. Gott, dem Spender aller Gaben, gilt unser Dank und Lobpreis! „Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?“ (1 Kor 4,7) - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 24. Sonntag im Jahreskreis A von Dr. Josef Spindelböck!
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09.09.2005 07:29:56
Von der Strahlkraft des Weltjugendtages
kath.net dokumentiert die Ansprache, die der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner bei einem Empfang für die Medienvertreter zum Rückblick auf den Weltjugendtag 2005 gehalten hat. Unter anderem erklärte der Kardinal: "Die gelöste und heitere Stimmung, die besinnlichen Gottesdienste und Gebetszeiten und natürlich der Besuch unseres Heiligen Vaters Benedikt XVI. mit seinen bemerkenswerten Stationen stehen uns noch lebhaft vor Augen. Der Weltjugendtag in Köln hat eine ganz eigene Faszination ausgestrahlt. Sie hat auch viele Menschen berührt, die nicht unmittelbar dabei sein konnten. Selbst durch die Medien hat sich offenbar diese Strahlkraft vermittelt. Eine Woche lang standen Gebet, Glaube und Kirche in einem bisher nicht gekannten Ausmaß im Zentrum der Berichterstattung. Wie schon der Heimgang unseres verstorbenen Papstes Johannes Paul II., so entfaltete auch der Weltjugendtag mit Papst Benedikt XVI. in der öffentlichen Wahrnehmung eine besondere Wirkung. Er öffnete gleichsam eine Tür zu einem Lebensbereich, der in unserer Gesellschaft gewöhnlich der absoluten Privatsphäre zugerechnet wird: Der Glaube war wieder ein öffentliches Thema. Das ist in unserer Gesellschaft, zumal in den Medien, alles andere als selbstverständlich."
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09.09.2005 07:26:06
Papst lädt chinesische Bischöfe nach Rom ein
(religion.orf.at) Papst Benedikt XVI. hat am Donnerstag vier chinesische Bischöfe zur Bischofssynode im Oktober im Vatikan eingeladen. Sollte China die Reise erlauben, könnte dies eine Phase der Entspannung zwischen der Volksrepublik und dem Kirchenstaat einläuten. Zwei der chinesischen Bischöfe, deren Namen auf der Einladungsliste für die vom 2. bis 23. Oktober in Rom stattfindenden Synode stehen, wurden von der chinesischen Regierung ernannt und erst später vom Vatikan anerkannt. China verweigert dem Vatikan das Recht der Bischofsernennung mit dem Verweis, dies sei eine Einmischung in inneren Angelegenheiten des Landes. Außerdem verbietet die Regierung in Peking den Katholiken im Land, die Autorität des Papstes anzuerkennen und zwingt sie stattdessen in eine staatlich-gestützte Landeskirche. Der dritte Bischof war früher Mitglied der chinesischen Untergrundkirche, ist mittlerweile jedoch von der Regierung anerkannt worden. Der vierte Bischof ist immer noch Mitglied der Untergrundkirche, ihm wurde die Anerkennung bisher verweigert.
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08.09.2005 13:13:58
Jesus Christus zeigt das wahre Bild des Menschen
(zenit.org) Im Mittelpunkt der Katechese von Papst Benedikt XVI. stand am Mittwoch, 07.09.2005, das "Loblied auf Christus" aus dem Kolosserbrief (Kol 1,3.12.15.17-18). "Jesus Christus zeigt uns den Vater; er zeigt uns auch das Bild des wahren Menschen. Ihm wollen wir unsere Anliegen und Sorgen, unser ganzes Leben anvertrauen", rief der Heilige Vater den Pilgern zu, die gekommen waren, um auf dem Petersplatz in Rom an der traditionellen Generalaudienz teilzunehmen. Durch die Sünde habe sich der Mensch von Gott abgekehrt und damit begonnen, die Götzen anzubeten und ihnen ähnlich zu werden. "Deshalb müssen wir unser Bild beständig nach dem Bild des Sohnes Gottes formen, denn 'er hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes' (Kol 1,13)." Die Herrlichkeit, zu der jeder Mensch gelangt, der sich bemüht, Christus ähnlicher zu werden, zeige der Christus-Hymnus aus dem Kolosserbrief. Er entfalte das große Panorama des Bildes Christi, "unseres Herrn und Erlösers. Von Ewigkeit her ist Christus das 'Ebenbild des unsichtbaren Gottes', die 'Ikone' des Vaters. Er ist der 'Erstgeborene der ganzen Schöpfung', ihr Ursprung und Ziel. An ihm sollen wir unser Dasein ausrichten, da wir berufen sind, 'Abbild und Abglanz Gottes' zu sein." Das menschliche Miteinander und jedes menschliche Wachsen "haben ihre Wurzel, ihr Leben, ihren Ursprung in Christus", betonte der Papst. Und gerade "durch diese Vorrangstellung kann sich Christus in die Quelle der Erlösung aller Menschen verwandeln, in den 'Erstgeborenen der Toten', damit 'alle in Christus lebendig gemacht werden (…). Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören' (1 Kor 15,22-23)." Durch sein Blut und seine Hingabe am Kreuz "bringt Jesus Christus den Menschen die Erlösung; er ist der Urheber der Versöhnung und der Mittler des Heils. Der geliebte Sohn Gottes des Vaters führt die Schöpfung zur Vollendung." Christus, das Haupt des Leibes, der die Kirche ist, trage als Liebesgabe seines Vaters eine ganz besondere Vollkommenheit in sich – "die Fülle der Göttlichkeit, die im Weltall und in der Menschheit aufleuchtet". So habe Jesus zur "Quelle des Friedens, der Eintracht und der vollkommen Harmonie" werden können. "Durch das Vergießen seines Blutes und durch die Hingabe seiner selbst hat Christus jenen Frieden verbreitet, der in der Sprache der Heiligen Schrift alle messianischen Güter zusammenfasst und in der Heilsfülle besteht, die die ganze Wirklichkeit umfasst."
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08.09.2005 13:12:03
Revision der "Einheitsübersetzung" der Bibel: Evangelische Kirche steigt aus
(Kathpress) Künftig wird es keine offizielle deutschsprachige ökumenische Übersetzung der Bibel mehr geben. Der Rat der Evangelischen Kirche (EKD) erklärte am Donnerstag in Hannover, dass sich die Protestanten nicht mehr an einer Überarbeitung der von katholischer und evangelischer Kirche 1979 herausgegebenen "Einheitsübersetzung" der Bibel beteiligen würden. Dies sei am Mittwoch auch in einem Brief an die Deutsche Bischofskonferenz mitgeteilt worden. Die Einheitsübersetzung werde nach Abschluss der Revision nur noch von der katholischen Kirche verantwortet, so die EKD. Kardinal Karl Lehmann, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, bedauerte die Entscheidung und warf der EKD vor, "einseitig und ohne weitere Rücksprache eine abschließende negative Entscheidung" getroffen zu haben. Seit Jahren arbeiten evangelische und katholische Kirche an einer behutsamen Überarbeitung der "Einheitsübersetzung". Die EKD nennt nun als "entscheidendes Hindernis" für die Weiterarbeit die vatikanische Instruktion "Liturgiam authenticam" über den "Gebrauch der Volkssprache bei der Herausgabe der Bücher der römischen Liturgie".
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07.09.2005 18:14:29
Land unter im Erzbistum New Orleans
"Zum ersten Mal seit 1725 ist am vergangenen Sonntag im ältesten katholischen Bischofssitz der Vereinigten Staaten kein heiliges Messopfer gefeiert worden. Die steinerne St. Louis Cathedral im French Quarter von New Orleans hat den Hurrikan "Katrina" äußerlich zwar besser überstanden als die Holzhäuser in den Armenvierteln. Doch nun steht das Wahrzeichen der einst so unbeschwerten Metropole nahezu verwaist inmitten einer Geisterstadt. Nicht einmal die Wirren des Sezessionskriegs haben den Katholiken in den Südstaaten ein vergleichbares Desaster beschert: Das Erzbistum New Orleans zählte vor der Sturmflut mit einer halben Million Gläubigen zu den katholischen Hochburgen Amerikas. Nun sind die Gläubigen geflohen oder haben sich in ihren Häusern verbarrikadiert. Die Hälfte der dreihundert Diözesanpriester galt zu Beginn dieser Woche noch als vermisst, darunter auch drei Priester, die im Superdome und am Flughafen Evakuierte betreuten." - Lesen Sie den Bericht von Regina Einig in der Zeitung "Die Tagespost" in vollem Wortlaut! - Homepage der Diözese New Orleans: http://www.archdiocese-no.org
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07.09.2005 18:10:26
Papst betet für Opfer von Sölden
(Tiroler Tageszeitung) Mit Betroffenheit hat der Heilige Vater auf das tragische Seilbahnunglück im Ötztal reagiert. Er bete für die Toten, heißt es in einem Telegramm von Papst Benedikt XVI. an den Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer. Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano bestellt darin allen Angehörigen die Anteilnahme und das Gebet des Papstes. „Ihnen allen, sowie den Einsatzkräften und Helfern“ erteile Benedikt von Herzen den apostolischen Segen.Am Rettenbachferner haben gestern Dienstag Experten von Staatsanwaltschaft und Flugunfallkommission die Untersuchungen zur Klärung der Unglücksursache aufgenommen. Weiter unten im Tal herrscht tiefe Trauer. Bei einem schlichten Gottesdienst nahmen die noch in der Nacht angereisten Angehörigen Abschied von lhren Liebsten.Die Tragödie vom Montag hatte neun Menschen das Leben gekostet: sechs Kindern im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren, die an einem Ski-Trainingskurs teilnahmen, und drei Erwachsenen aus Bayern. Für ihre Identifizierung mussten DNA-Tests eingesetzt werden.Warum sich der Betonkü­bel vom Hubschrauber gelöst hat, ist nach wie vor ein Rätsel. Der Pilot beteuerte am Dienstag abermals, den Mechanismus nicht ausgelöst zu haben.
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06.09.2005 07:36:49
Bistum Bamberg will keine Kirchen aufgeben
(www.erzbistum-bamberg.de) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgefordert, keine Kirchen zu verkaufen oder umzufunktionieren. „Kirchen sind Zeugnisse des christlichen Glaubens und Orte der Gegenwart Christi. Sie bezeugen und verkündigen die Frohe Botschaft Jesu. Sie erhalten unsere christliche Kultur“, so Schick wörtlich. In einer Zeit, in der eine Neuevangelisierung dringend erforderlich sei, müssten die Kirchen, die unsere Städte und Dörfer prägen, erhalten werden. Dies sei auch eine wichtige Aufgabe der getauften Laien. Vor allem die örtlichen Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte müssten dafür die Initiativen ergreifen. Die Christen dürften jetzt nicht das Feld anderen Religionen oder Ersatzreligionen überlassen. „Sollen denn in Zukunft Kaufhäuser, Gourmettempel, Sparkassen, Sportstadien das Bild unserer Städte und Dörfer prägen?“, fragte der Erzbischof. Auch die Verantwortlichen in den Kommunen sowie die Politiker müssten ihren Pflichten nachkommen, besonders wenn es sich um historische und denkmalgeschützte Kirchen handle. Kirchen seien nie nur dazu da gewesen, am Sonntag die Eucharistie in ihnen zu feiern. Deshalb seien sie auch nicht überflüssig, wenn die Sonntagsmesse nicht möglich sei. „Neben der Kirchensteuer, die bewahrt werden soll, gibt es noch viele andere Quellen der Finanzierung gerade für ortsbezogene Aufgaben. Viele Christen spenden gern für ihre Kirche“. Die Gläubigen sollten auch aufgefordert werden, die Kirchen öfters zu besuchen, in ihnen zu beten und Gottesdienst zu feiern. „Zum gemeinsamen Rosenkranzgebet oder für eine Andacht aus dem Gotteslob braucht man keinen Priester oder ausgebildeten Theologen“. Nur als letztes Mittel und wenn eine Kirche keinerlei Funktion mehr erfüllen könne, dürften sie aufgegeben werden. - Die österreichische kirchliche Nachrichtenagentur "Kathpress" stellt dazu fest: "Schick stellte sich mit seiner Stellungnahme mutig gegen die Haltung anderer deutscher Bischöfe, die unter dem Druck ihrer Finanzgremien und des oft herangezogenen Beratungsunternehmens 'McKinsey' begonnen haben, 'überflüssige' Gotteshäuser zu verkaufen. Die Kirchen werden entweder abgerissen oder unterschiedlichen Zwecken zugeführt, wie in der Zeit der bourgeoisen und marxistischen Revolutionen im 19./20. Jahrhundert." - Linktip: http://www.erzbistum-bamberg.de
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06.09.2005 07:21:00
Offizielle Weltjugendtagsdokumentation 2005
(www.wjt2005.de) Der XX. Weltjugendtag hat das große Interesse junger Menschen am Glauben und die Lebendigkeit der katholischen Kirche eindrucksvoll gezeigt. Die Begeisterung der vielen Hunderttausend Pilger dokumentiert nun ein einzigartiges Magazin, das die Organisatoren des Weltjugendtags erarbeiten. Der Band im Format DIN A4 zeigt auf rund 180 Seiten zirka 400 Bilder dieses Glaubensfestes. Er beschreibt ausführlich die Vorbereitungsphase, die „Tage der Begegnung in den deutschen Diözesen“, den Weltjugendtag in Köln und den Besuch von Papst Benedikt XVI. Als einzige offizielle Weltjugendtags-Rückschau beinhaltet es außerdem alle authentischen Predigt- und Redentexte des Papstes. Die Dokumentation ist ab dem 9. September 2005 erhältlich für 4,80 Euro im Zeitschriftenhandel und beim Bahnhofsbuchhandel. Sie kann außerdem bestellt werden im Internet unter www.wjt2005.de und unter www.magazin-wjt2005.de. Erstellt wird die Dokumentation im Auftrag der Weltjugendtag gGmbH von der medienfabrik Gütersloh GmbH, ein Tochterunternehmen der arvato AG Bertelsmann.
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05.09.2005 14:45:38
Zugwallfahrt nach Mariazell mit Bischof Küng
(presse.kirche.at) „Das Hingehen zu Gott mit unserem Gebet ist wichtig, ist ein Anfang“, sagte Bischof Klaus Küng anlässlich der Mariazell-Wallfahrt des Pastoralamtes der Diözese St. Pölten am 3. September. Dabei komme es darauf an, „richtig zu beten, mit einem hellen Gehör für das Wirken des Geistes“ und „mit einem offenen Herzen.“ 200 Wallfahrer pilgerten am Samstag per Bahn nach Mariazell. Erstmals nahm Bischof DDr. Klaus Küng an dieser Wallfahrt teil. Mit dabei waren auch der Generalvikar der Diözese Königgrätz, Msgr. Josef Socher, sowie Pastoralamtsleiter Msgr. Wilfried Kreuth. ischof Klaus Küng nutzte die Fahrt mit der Mariazellerbahn zu Gesprächen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den verschiedensten Pfarren der Diözese, sowie zum freundschaftlichen Austausch mit Generalvikar Socher. Parallel dazu hatten sich bereits am Donnerstag 15 Diözesanangestellte mit Generalvikar Prl. Kan. Leopold Schagerl zu Fuß auf den Weg gemacht. „Es ist einmal ein ganz anderer Start in ein Arbeitsjahr“, sagt Michael Scholz vom Referat für Kirche und Sport, der zum ersten Mal diesen Marsch auf sich genommen hatte. „Die Vorfreude war bei allen groß“ - Bereits Donnerstagfrüh waren die Fußwallfahrer nach einem Gottesdienst im Dom aufgebrochen. In Kirchberg und Annaberg bezogen sie Quartier. „Wir haben die 90 Kilometer alle gut überstanden, bis auf ein paar Blasen an den Füßen – aber das gehört fast dazu“, so Scholz. In Mariazell trafen Samstagmittag Fuß- und Zugwallfahrer zum Gottesdienst in der Basilika zusammen. Bischof Klaus Küng ging in seiner Predigt auf die Bedeutung des Gebets ein: Die Hinwendung zu Maria hilft dabei, weil sie Gottes Sohn auf die Welt gebracht hat. Bestimmte Orte spielten bei der Bekehrung der Menschen eine ganz besondere Rolle, sagte der Bischof, der es als Hoffnungszeichen deutete, dass die Pilgerschaft in unserer Zeit, gerade in der heutigen Hektik, neu zur Blüte gelange. Mit Christus ist es möglich, das Böse zu besiegen, sagte Bischof Küng: „Das Hingehen zu Gott mit unserem Gebet ist wichtig, ist ein Anfang. Die Frage ist, ob man richtig betet, das heißt, mit einem hellen Gehör für das Wirken des Geistes und mit einem offenen Herzen… alle sind wir angesprochen. Das wahre Beten verändert uns selbst. Wir müssen immer bei uns selber anfangen..., dann erfahren wir, wie gütig und barmherzig der Herr ist. Er kann in uns geboren werden! Das ist ein Geschenk Gottes, aber natürlich sind wir auch daran beteiligt. Seien wir offen für das Rufen des Herrn!“ Pater Karl Schauer, Superior von Mariazell, überreichte Bischof Klaus Küng als Gastgeschenk einen Pilgerstab und zum Abschluss des Gottesdienstes eine Madonnenstatue, die er zuvor mit der Mariazeller Gnadenstatue in Berührung gebracht hatte.
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04.09.2005 15:56:54
Papst verspricht Hilfe für Katastrophenopfer
(Radio Vatikan) Papst Benedikt XVI. hat beim sonntäglichen Angelusgebet den Opfern des Hurrikans "Katrina" kirchliche Hilfen zugesagt. An die Adresse der Bewohner der US-amerikanischen Südstaaten sagte er: "Ich möchte den Flüchtlingen und ihren Familien mein Gebet zusichern, den Verwundeten und den Obdachlosen, den Kranken, den Kindern, den Alten; ich segne alle, die nun mit der schwierigen Aufgabe der ersten Hilfe und des Wiederaufbaus betraut sind. Den Präsidenten des Päpstlichen Rates Cor Unum, Erzbischof Paul Josef Cordes habe ich damit beauftragt, der betroffenen Bevölkerung Zeugnis von meiner Solidarität zu geben." Seine Gedanken seien aber auch bei den Opfern der Massenpanik von Bagdad vergangener Woche. "Der Allmächtige möge die Herzen aller anrühren, damit in diesem geplagten Land endlich ein Klima der Versöhnung einkehre und Vertrauen wachsen kann." Der Papst erinnerte außerdem an das von Johannes Paul II. ausgerufene Jahr der Eucharistie. Mit der Bischofssynode im Oktober gehe es zu Ende. Die eucharistische Anbetung habe auch beim Weltjugendtag die Menschen zusammengeführt. Johannes Paul habe die Liebe zum Sakrament der Eucharistie immer als "Herz der Kirche" bezeichnet. "In den letzten Monaten hat ihn die Krankheit dem leidenden Christus immer ähnlicher gemacht. In seiner Todesstunde konnte er das Opfer seines eigenen Lebens mit dem Christi vereinigen, als an seinem Bett die Heilige Messe gefeiert wurde. Seine irdische Existenz fand ihr Ende in der Osteroktav, geradezu im Herzen dieses Jahres der Eucharistie, in dem auf sein großes Pontifikat nun meines folgt. Ich möchte, dass die ganze Gemeinschaft der Kirche sich in dieser Phase der Vorbereitung der Bischofssynode vereint und im Gebet und in Gedanken daran teilnimmt, bei jeder Gelegenheit." Der Hof in der Sommerresidenz Castelgandolfo war überfüllt; er fasst rund 2.000 Menschen. Der Papst wandte sich in sechs Sprachen an die jubelnden Pilger. Auf Deutsch sagt er: "Christus ist mitten unter uns, wenn wir uns in seinem Namen versammeln, er hat es uns heute im Evangelium gesagt. Wir dürfen darauf vertrauen, auch das hat er uns zugesagt, dass er unser gemeinsames Gebet hört. Geht mit Ihm euren Weg! Gottes Geist geleite euch und schenke euch gute Zeit!"
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03.09.2005 05:58:24
Hitlers Mufti
(news.stjosef.at) In einem Beitrag für die Zeitschrift „First Things“ (August/September 2005) weist Rabbi David G. Dalin, Professor für Geschichte und Politikwissenschaften an der Ave Maria University, auf den Zusammenhang des islamischen Antisemitismus (oft als „Antizionismus“ verbrämt) mit der nationalsozialistischen Ideologie und Bewegung hin. Einen besonders unheilvollen Einfluss übte in dieser Weise Hajj Amin al-Husseini aus, der berüchtigte antisemitische Großmufti von Jerusalem und Anführer der moslemischen Fundamentalisten in Palästina, der als willkommener Gast der Nazis während der Jahre des Holocaust in Berlin residierte. Wiederholt drängte der Mufti gegenüber Hitler, Ribbentrop und Himmel auf die Vernichtung des europäischen Judentums und warb für dieses Anliegen in der islamischen Welt um Unterstützung. Als al-Husseini nach dem Ende des 2. Weltkriegs als Kriegsverbrecher gesucht wurde, konnte er nach Ägypten fliehen. Dort erhielt er politisches Asyl und nahm sich insbesondere des jungen Yasser Arafat an, der von einem ehemaligen Nazi-Kommando im Kampf unterrichtet wurde. Tatsächlich rekrutierte die PLO in den folgenden Jahren auch andere ehemalige Ausbildner der Nazis. Al-Husseini starb im Jahr 1974; Arafat würdigte ihn positiv noch im Jahr 1985, wo er erklärte, er sei überaus stolz darauf, der Schüler des Mufti gewesen zu sein, und die PLO wolle den Weg fortsetzen, den er ihr gewiesen habe. Im August 2002 erklärte Arafat, dass der „Held“ al-Husseini ein Symbol des Widerstands gegen den Druck der Weltöffentlichkeit gewesen sei, da er trotz der Forderungen nach seiner Ablöse aufgrund der Nazi-Verbindungen ein arabischer Anführer geblieben sei. Prof. Dalin sieht in al-Husseini einen maßgeblichen Inspirator für radikale islamische Führer im Kampf gegen das Judentum.
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03.09.2005 05:44:23
Maria, Ursache unserer Freude
"Wir feiern heute am ersten Samstag des Monats September, am Herz-Mariä-Sühnesamstag gemäß der Botschaft von Fatima, die Votivmesse „Maria, Ursache unserer Freude“. Geht denn das überhaupt zusammen: Buße und Sühne leisten zu wollen für die eigenen Sünden und die Sünden der anderen und sich zugleich im Herrn zu freuen? Freilich! müssen wir sagen. Denn wer meint, man könne nur dann eine wirkliche Bußgesinnung haben, wenn man mit traurigem Haupt einherlaufe, hat die Botschaft Christi nicht begriffen. Das Bekenntnis zum Leiden und Sterben des Herrn an seinem Kreuz und die innere Teilnahme daran sind stets verbunden mit der österlichen Freude über seinen Sieg über Sünde, Tod und Teufel. Das Evangelium des Besuchs der Jungfrau Maria bei ihrer Verwandten Elisabeth zeigt uns, dass die Gottesmutter Maria dazu ausgesandt ist, um Freude zu bringen. Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte ihr noch nicht geborenes Kind – Johannes – vor Freude in ihrem Leib. Woher aber kommt jene Freude, die Maria vermitteln darf? Sie hat ihren Ursprung bei ihrem Sohn Jesus Christus, der 'unser Heil und unsere Freude' ist (Hallelujavers vor dem Evangelium)." - Lesen Sie mehr in der Predigt zum Herz-Mariä-Samstag am 03.09.2005 in der Wallfahrtskirche Maria Steinwurf in Pöttelsdorf (Burgenland)!
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03.09.2005 05:42:16
Wie weit sind wir füreinander verantwortlich?
"Wenn Sie als Eltern sehen, dass Ihr Kind etwas nicht richtig macht, dann erklären Sie es ihm. Wo unmittelbare Gefahr für das Kind droht, greifen Sie sofort ein, nötigenfalls auch mit Mitteln der Strafe und der Abschreckung, um Ähnliches für die Zukunft zu vermeiden. Diese Verhaltensweisen sind Ausdruck der Liebe und der Verantwortung für die Ihnen als Eltern anvertrauten jungen Menschen. Wenn dann die Kinder älter werden, dann ziehen sich die Eltern schrittweise zurück, um der Eigenverantwortung dieser nun schon erwachsener und selbständiger gewordenen Menschen Raum zu geben. Dennoch bleibt auch hier eine Verbundenheit der Liebe, des Gebetes, des guten Beispiels, des freundlichen Austauschs der Meinungen und hin und wieder auch des guten Rates oder sogar der Mahnung." - Wie weit sind wir füreinander verantwortlich? Lesen Sie mehr in der Predigt von Dr. Josef Spindelböck zum 23. Sonntag im Jahreskreis A!
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02.09.2005 12:20:53
Über 10000 Gläubige bei Begräbnis für "Untergrund-Bischof"
(kath.net) Über zehntausend Menschen nahmen am Begräbnis des katholischen Untergrund-Bischofs Xie Shiguang in der Diözese Mingdong am 27. August teil, meldete AsiaNews. Der Bischof war am 25. August im Alter von 88 Jahren an Leukämie gestorben. Die staatlichen Ordnungskräfte hätten versucht, die Menschen von der Teilnahme am Begräbnis abzuhalten, teilte ein Priester mit. Außerdem sei über viele katholische Websites seit dem 28. August eine Zensur verhängt worden. Den Webmastern seien Strafen angedroht worden, sollten sie über den Bischof berichten oder ein Foto veröffentlichen. Bischof Xie Shiguang verbrachte 28 Jahre seines Lebens in Gefangenschaft, weil er sich weigerte, zur „Patriotischen Vereinigung“ überzutreten, der staatlich kontrollierten katholischen Kirche.
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02.09.2005 12:13:30
Die kirchliche Situation in New Orleans nach der Katastrophe
(Kathpress) Zu den Hurrikan-Flüchtlingen aus New Orleans zählt auch der katholische Erzbischof der Hafenstadt, Alfred C. Hughes. Nur mit einem Köfferchen musste er die kleine Villa verlassen, in der er gemeinsam mit seinem Vorgänger - Erzbischof Francis B. Schulte - gewohnt hatte. Erzbischof Hughes hat jetzt - wie zehntausende Menschen aus New Orleans - in Baton Rouge Zuflucht gefunden. Tag und Nacht ist der 72-jährige Erzbischof im Einsatz, um die Hurrikan-Flüchtlinge, die zumeist alles verloren haben, zu trösten und ihnen Mut zu machen. Erzbischof Hughes möchte in Baton Rouge auch ein Exil-Ordinariat aufbauen, weil so bald an eine Rückkehr in die historischen Gebäude rund um die Kathedrale von New Orleans nicht zu denken ist. "Ich bin auch ein Flüchtling", sagte der Erzbischof im Gespräch mit der Internet-Ausgabe der "New Orleans Times-Picayune": "Es ist nicht leicht, wenn man so drastisch entwurzelt wird, ohne die Hoffnung zu haben, bald wieder nach Hause zurückkehren zu können". Die erste Sorge von Erzbischof Hughes gilt den Gläubigen, die in New Orleans zurückgeblieben sind. Bischof Thomas Rodi von Biloxi im Staat Mississippi teilte dem Sekretariat der US-Bischofskonferenz per Handy mit, dass in seiner vom Hurrikan besonders betroffenen Diözese nach ersten Schätzungen 20 Prozent der Gotteshäuser und rund ein Drittel der katholischen Schulen zerstört wurden. Nahezu jedes kirchliche Gebäude in der Diözese Biloxi habe Schäden davongetragen. Auch im Ordinariat in Biloxi gebe es weder Wasser noch Strom. Der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Bischof William Skylstad, sagte, er sei beeindruckt von der Reaktion der amerikanischen Katholiken auf die Katastrophe. Zugleich appellierte Skylstad an die Gläubigen, in "Gebet und materieller Hilfe" für die Hurrikan-Flüchtlinge nicht nachzulassen.
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01.09.2005 11:36:19
"Radio Maria"-Jahreswallfahrt
Der katholische Privatsender „Radio Maria Österreich“ veranstaltet am Samstag, dem 17. September 2005 eine Jahreswallfahrt zum zweitgrößten Marienwallfahrtsort Österreichs – nach Maria Taferl (NÖ). Um 15:00 Uhr wird in der Basilika der Rosenkranz gebetet und die Weihe des Radios an die Gottesmutter erneuert. Die anschließende Heilige Messe feiert der neue Programmdirektor von Radio Maria, P. Andreas Schätzle. Danach bietet sich bei der Agape auf dem Kirchenplatz die Gelegenheit zum Gespräch mit Mitarbeitern von „Radio Maria“. „Radio Maria Österreich“ lädt alle Hörer und Interessenten zur Teilnahme an der Wallfahrt recht herzlich ein. Es soll ein großes Fest des Glaubens, der Gemeinschaft und des Neuaufbruches für Radio Maria sein. Ein kleiner Trost für alle Daheimgebliebenen: Radio Maria überträgt die Wallfahrt natürlich live (UKW 104,7). - www.radiomaria.at
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31.08.2005 18:36:42
Papst betet für Hochwasseropfer
(zenit.org) In einem Beileidstelegramm, das am heutigen Tag im Vatikan veröffentlicht wurde, sichert Papst Benedikt XVI. allen von den tragischen Folgen des Hurrikans "Katrina" betroffenen Menschen im Süden der Vereinigten Staaten von Amerika seine "Verbundenheit im Gebet" zu. Der Heilige Vater, der in Trauer und Schmerz mit allen Betroffen verbunden ist, "vertraut die Verstorbenen der liebenden Barmherzigkeit des allmächtigen Gottes an, und für ihre trauernden Familien erbittet er den Segen Gottes, seine Kraft und seinen Trost", so heißt es in dem von Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano unterzeichneten Schreiben. Benedikt XVI. bete außerdem "für die Bergungsarbeiter sowie für alle, die an den Hilfsleistungen für die Opfer dieser Katastrophe beteiligt sind". Sie alle bestärkte er darin, in ihrem Bemühen fortzufahren. Zwei Tage nach dem verheerenden Hurrikan "Katrina" war New Orleans am Mittwoch zur Gänze überschwemmt, eine halbe Million Menschen sind obdachlos. Bürgermeister Ray Nagin befürchtet, die Anzahl der Toten könne bis in die Tausende gehen.
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30.08.2005 16:46:38
Aktuelle Ausgabe von "Theologisches"
Die aktuelle Ausgabe der vom habilitierten Dogmatiker Dr. David Berger herausgegebenen Zeitschrift "Theologisches" bietet Beiträge zu folgenden Themen: Johannes Stöhr, Eucharistie als medicina corporis et animae; Heinz-Jürgen Vogels, Karl Rahner im Widerstreit; Walter Braun, Die dunklen Abgründe der Werte; Joseph Overath, Ist die Frage nach dem „geographischen Ort der Anbetung“ überholt?; Rudolf Willeke, NLP – ein „humanistisches“ Bildungs-, Seelsorge-, Therapie- und Veränderungskonzept; Ulrich Filler, Minderwertigkeitskomplexe der Katholiken in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen; Patrick Oetterer, Verlust an Wirklichkeit?; Walter Hoeres, Der imaginäre Zeitgenosse u.v.a. - Homepage: http://www.theologisches.net
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30.08.2005 16:43:06
Geistliche Berufe als Frucht des Weltjugendtages
"Papst Benedikt hat den Weltjugendtag als ein Laboratorium für Berufungen bezeichnet. Etwa jeder zehnte Jugendliche auf dem Marienfeld kam aus einer Gemeinschaft des Neokatechumenalen Wegs, die damit die größte einheitliche Gruppe unter den neuen Gemeinschaften bildete. Beim Nachtreffen der am Ende einhunderttausend Jugendlichen in Bonn kam ans Licht, was der Papst durch seine Verkündigung und sein Zeugnis als Nachfolger Petri gesät hat: 2 700 Jugendliche bekundeten öffentlich, eine Berufung zum Priester oder Ordensleben vernommen zu haben. Dieser Anfang wird langfristig zu einer reichen Ernte führen." So Maria Voderholzer in einem Beitrag der Zeitung "Die Tagespost", den Sie in vollem Wortlaut online lesen können!
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29.08.2005 05:21:53
Gipfelgespräch der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit dem Papst
(news.stjosef.at/JSp) Sowohl der Vatikan wie auch die "Priesterbruderschaft St. Pius X." haben ein heute (29.08.2005) stattfindendes Gespräch ihres Generaloberen mit Papst Benedikt XVI. bestätigt. Als Grundlage für eine Beurteilung der nicht in voller Gemeinschaft mit Rom stehenden "Piusbruderschaft" gilt das Apostolische Schreiben Johannes Pauls II. "Ecclesia Dei". Dort wird erklärt, dass aufgrund der gegen den ausdrücklichen Willen des Papstes erfolgten Bischofsweihen „Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe der Exkommunikation verfallen“ sind, „wie die kirchliche Disziplin vorsieht.“ Außerdem heißt es: „Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache, wie es die Weihe von Bischöfen ist, mit der die apostolische Suksession sakramental weitergegeben wird. Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, einen schismatischen Akt dar.“ Und dann gibt es dort die wichtige Aussage: „Alle müssen wissen, dass die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist.“ Das heißt, es ist damit zu rechnen, dass sich in der Priesterbruderschaft St. Pius X. und bei manchen ihrer Anhänger diese schismatische Haltung vorfindet, welche mit der Exkommunikation verbunden ist. Beten wir für einen guten Ausgang des „Gipfelgesprächs“, damit in absehbarer Zeit wenigstens ein Teil der traditionsverbundenen Priester und Gläubigen wieder zur vollen Einheit der Kirche zurückkehrt!
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29.08.2005 05:15:30
Ablöse im Diözesanschulamt St. Pölten
Wie der Ausgabe 133 (September 2005) der Zeitschrift YNFO (Mitteilungen des Diözesanschulamts und des Religionspädagogischen Instituts St. Pölten) zu entnehmen ist, hat Diözesanbischof DDr. Klaus Küng dem Wunsch des bisherigen Leiters des Diözesanschulamtes, Diakon Hofrat Prof. Konrad Panstingl, entsprochen und ihn aus gesundheitlichen Gründen von seinen Aufgaben als Direktor des Schulamts entbunden. In seinem „Dank zum Abschied“ schreibt Panstingl unter anderem: „Der heilige Pfarrer von Ars, Johannes Maria Vianney, stellte einmal die Frage: ‚Gibt es ein größeres Glück in dieser Welt, als von Gott geliebt zu werden?’ Ich wünsche daher allen, dass die Freude im Herzen immer stärker wird wegen dieser Wahrheit, dass wir von Gott unendlich geliebt werden. Auf diesem Hintergrund kann man alle Aufgaben im beruflichen und auch privaten Leben erfüllen und bewältigen. Und so kommt man zu einem wahrhaft erfüllten Leben.“ Der neue Leiter des Schulamtes ist Pfarrer Prof. Mag. Karl Schrittwieser, der bereits bisher als Fachinspektor für den Religionsunterricht an AHS, LBS und landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen tätig war. Er wolle sich bemühen, die Arbeit im Diözesanschulamt im Sinne seines Vorgängers fortzuführen, erklärt er in YNFO.- Homepage: http://www.kirche.at/stpoelten/dsa/
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28.08.2005 16:12:10
Bild des Josefialtars in Maria Taferl restauriert
(noe.orf.at) Die Basilika von Maria Taferl wird seit einem Jahr mit großem finanziellem Aufwand saniert. Der Kameradschaftsbund NÖ hat diese Sanierung mit einer großzügigen Spende unterstützt. Damit konnte das Altarbild des Josefialtars restauriert werden. Seit 42 Jahren pilgern die Mitglieder des niederösterreichischen Kameradschaftsbundes nach Maria Taferl. Direkt neben der Wallfahrtskirche befindet sich eine eigene Krypta des Kameradschaftsbundes. Die 30.000 niederösterreichischen Mitglieder haben sich deshalb an der Sanierung der Wallfahrtskirche beteiligt. 15.650 Euro wurden gespendet. Mit diesem Geld wird nun Das Altarbild des Josefialtars restauriert. Das Bild zeigt die Heilige Familie des berühmten Malers Kremser Schmidt. Aber nicht nur das Bild selbst, sondern auch der wurmstichig gewordene Keilrahmen musste saniert werden. Die Sanierungsarbeiten der Basilika von Maria Taferl sollen bis 2009 abgeschlossen sein. - www.basilika.at
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