| | 30.09.2005 14:16:45 | | Unter dem Schutz der heiligen Engel | | Am 2. Oktober gedenkt die Kirche der heiligen Schutzengel, sie feiert das „Schutzengelfest“. Heuer werden zwar liturgisch die Messtexte des Sonntags verwendet; es lohnt sich dennoch, nachzudenken über den besonderen Dienst, den die heiligen Engel gemäß dem Heilsplan Gottes uns Menschen erweisen! Worin besteht die Glaubensüberzeugung der Kirche im Hinblick auf das Dasein und das Wirken der Engel? Was lehrt die Kirche über sie? Im Apostolischen Glaubensbekenntnis bezeugen wir, dass wir „an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde“ glauben. Die Schöpfung – also das Gesamt der von Gott erschaffenen Welt – umfasst nicht nur das Irdische, sondern auch das Himmlische. Gott ist der Schöpfer der sichtbaren und der unsichtbaren Welt, wie es im Großen Glaubensbekenntnis von Nicäa und Konstantinopel heißt. Zur unsichtbaren Welt gehören aber jene Wesen, die wir die Engel nennen. Sie sind rein geistige, körperlose, unsterbliche, personale Wesen, die mit Vernunft und Freiheit ausgestattet sind. Im Heilsplan Gottes spielen die heiligen Engel eine wichtige Rolle. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 27. Sonntag im Jahreskreis A von Dr. Josef Spindelböck! | | |    |
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| | 30.09.2005 07:46:53 | | Entzug der "missio" für Schweizer Pfarrer Sabo | (www.bistum-basel.ch) Das Bistum Basel veröffentlichte am 30.09.2005 folgende Erklärung: Seit der Ankündigung des Entzugs der Missio canonica von Pfarradministrator Franz Sabo im März 2005, haben Begegnungen, Kontakte und Gespräche stattgefunden – diese haben jedoch den damaligen Sachverhalt nicht wesentlich verändert. Wie sehr dies zutrifft, wurde unter anderem durch die von F. Sabo gehaltene 1.-August-Ansprache in Sissach BL dokumentiert. Pfarradministrator Franz Sabo wird nun ab 1. Oktober 2005 eine Bedenkzeit (Auszeit) von sechs Monaten angeboten, ab diesem Zeitpunkt wird ihm die Missio canonica entzogen und ist er von seinen Aufgaben in Röschenz entbunden. Dem Wunsch des Kirchgemeinderates nach einer Auszeit wird damit in Absprache mit der Erzdiözese Bamberg entgegengekommen. Während dieser Zeit ist die Erzdiözese Bamberg, sein Heimatbistum, für ihn zuständig. Für den Lebensunterhalt werden die Bistümer Basel und Bamberg aufkommen. Ab 1. Oktober 2005 wird Pfarrer Franz Kuhn die priesterlichen Dienste und Bischofsvikar Dr. Erich Häring die Pfarrverantwortung für die Pfarrei St. Anna in Röschenz übernehmen. In den vergangenen Monaten haben alle wichtigen Gremien des Bistums, wie u.a. der Priesterrat, der Rat der Diakone und Laientheologen/innen, der Diözesane Seelsorgerat und das Domkapitel, unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass sie den Diözesanbischof in dieser schwierigen Situation voll unterstützen. | | |    |
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| | 29.09.2005 19:00:20 | | Wachsamkeit gegenüber bioethischen Entwicklungen nötig | | (Kathpress) Der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng hat die Politiker zur "Wachsamkeit" aufgerufen, damit das Verlangen nach wirtschaftlichen Vorteilen nicht dazu führt, über ethische Grundsätze einfach hinweg zu gehen. "Auf einer Forschung, die Embryonen verbraucht, so als wären sie Materialien, kann kein Segen liegen, auch wenn diese Forschung durch Gelder der EU finanziert wird", sagte Küng am Donnerstag bei der Messe zur Eröffnung des neuen Arbeitsjahres des Niederösterreichischen Landtages in der St. Pöltner Landhauskapelle. Es könne auch nicht gut tun, wenn sich bei der Betreuung schwangerer Frauen durch Anwendung der pränatalen Diagnostik oder bei der künstlichen Befruchtung durch Anwendung der Präimplantationsdiagnostik eine "Selektionsmentalität" verbreitet, bei der "jedes Kind, das vielleicht irgendeinen Mangel aufweist oder nicht den Vorstellungen des Arztes oder der Eltern entspricht, keine Chance hat". Behinderte würden schon jetzt zu einem hohen Prozentsatz von vorneherein eliminiert, kritisierte Küng. Man sei durch gewaltige Fortschritte heute an Grenzen gelangt, deren Überschreitung gefährlich sei. Der Mensch sei versucht, Eingriffe vorzunehmen, "als wäre er selbst Herr über Leben und Tod". Dazu gehöre auch der Ruf nach Euthanasie. Es sei erschütternd zu hören, dass in den Niederlanden auf Grund des gültigen Euthanasiegesetzes Jugendliche ohne Zustimmung der Eltern Beihilfe zum Suizid begehren können. Küng wörtlich: "Bei uns ist das bis jetzt, Gott sei Dank, kein Thema. Trotzdem ist Wachsamkeit angesagt". Es sei daher richtig, im überparteilichen Konsens die Hospizbewegung und die Palliativ-Medizin zu fördern. Wichtig wäre es auch, am Anfang des Lebens initiativ zu werden, so Küng. So wäre es höchste Zeit, im Zusammenhang mit der Fristenregelung "die versprochenen flankierenden Maßnahmen durchzusetzen und eine gewisse Novellierung des Gesetzes zu erreichen, die z.B. verstärkt Beratung bei pränataler Diagnostik vorsieht". Betroffene Frauen und Familien würden in schwierigen Entscheidungen oft allein gelassen. Als Besorgnis erregend bezeichnete es Küng, dass in manchen politischen Kreisen die Freigabe der "Pille danach" im Gespräch sei. Die so genannte "Pille danach", die von manchen als Notfallverhütung bezeichnet werde, führe in Wirklichkeit zu einer Abbruchblutung mit der Möglichkeit einer Abtreibung im frühesten Stadium. Der St. Pöltner Diözesanbischof wies in seiner Predigt auch auf die Bedeutung der Familie hin. Das "laute Nachdenken von Justizministerin Karin Gastinger über rechtliche Absicherung von Lebensgemeinschaften aller Art ist ein Zeichen in die falsche Richtung", so Küng wörtlich. Für den österreichischen "Familien-Bischof" steht außer Frage, dass letztlich jeder selbst entscheiden muss, wie er leben will. Es müssten auch gewisse Grundrechte des Einzelnen gesichert werden. Etwas ganz anderes sei aber, dass jede Art von Lebensgemeinschaft gefördert wird. Zu fördern wäre - so Küng - insbesondere die kinderreiche Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen Mann und Frau. Dies mit Entschiedenheit zu tun, sei angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen und der daraus entstehenden Folgen "nicht nur eine Frage der politischen Klugheit, sondern der Gerechtigkeit". - Lesen Sie die Predigt von Bischof Küng im Wortlaut! | | |    |
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| | 29.09.2005 07:37:14 | | Bischofssynode über die hl. Eucharistie | | (Kathpress) Papst Benedikt XVI. eröffnet am Sonntag die 11. Weltbischofssynode mit einem Festgottesdienst im Petersdom. Mit dem Leitthema "Die Eucharistie: Quelle und Höhepunkt des Lebens und der Sendung der Kirche" werden sich dann drei Wochen lang die Delegierten aller nationalen Bischofskonferenzen, Spitzenvertreter der Kurie und der Ordensgemeinschaften sowie zusätzlich vom Papst geladene Vertreter befassen. Hinzu kommen "Experten" verschiedener Fachdisziplinen und "Auditoren", welche die Erfahrungen aus unterschiedlichsten kirchlichen Bereichen einbringen, sowie ökumenische Gäste. Die Einladung zu dem Bischofstreffen stammt noch von Papst Johannes Paul II., aber schon schnell nach seinem Amtsantritt bestätigte Benedikt XVI. den Termin, seine Tagesordnung sowie das bereits nominierte Präsidium. Allerdings verkürzte der neue Papst die Sitzungsdauer von vier auf drei Wochen. Eine Neuerung ist, dass anders als bisher diesmal nicht nur kurze Wortmeldungen nach einer festgelegten Rednerliste, sondern erstmals auch freie Diskussionen im Plenum vorgesehen sind. Als Präsidenten übernimmt ein Trio aus drei Kardinälen die Leitung der Versammlung: Der nigerianische Kurienpräfekt Francis Arinze, der Mexikaner Juan Sandoval Iniguez und der Inder Telesphore Placidus Toppo. Die zentrale Aufgabe des "Generalrelators", der das Eröffnungsreferat hält und die inhaltliche Linie der Gespräche mitkoordiniert, übernimmt der Patriarch von Venedig, Kardinal Angelo Scola. | | |    |
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| | 29.09.2005 07:34:31 | | Fest der heiligen Erzengel Gabriel, Michael und Rafael | Beitrag von Dr. Josef Spindelböck für "Radio Maria Österreich" (Mittagsgedanken, 29.09.2005): Heute feiert die Kirche das Fest der heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Rafael. Gott, der Herr, ist der Schöpfer der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. So hat er auch rein geistige Wesen geschaffen, die wir Engel nennen. Sie besitzen die Fähigkeit vernünftiger Erkenntnis und des freien Willens und stehen aufgrund ihrer geistigen Natur in der Rangordnung des Seienden höher als der Mensch. Im Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche heißt es (in Nr. 60): „Die Engel sind rein geistige, körperlose, unsichtbare und unsterbliche Geschöpfe, sie sind mit Verstand und Willen begabte personale Wesen. Sie schauen Gott unablässig von Angesicht zu Angesicht, verherrlichen ihn, dienen ihm und sind seine Boten bei der Erfüllung der Heilssendung für alle Menschen.“ Die Engel wurden einer Prüfung unterworfen, um zur Anschauung Gottes zu gelangen, worin ihr ewiges Glück besteht. Nicht alle Engel entschieden sich dabei für Gott, sondern eine Gruppen von Engeln, deren Anführer Luzifer war, wandte sich von ihm ab. Dieser Schar der Rebellen trat der Erzengel Michael entgegen, dessen Name „Wer ist wie Gott?“ bedeutet. Damit wird aufgezeigt, dass Gott der einzige Herr ist, dem alle dienen müssen. Niemand kommt ihm gleich. Aus diesem Grund musste jene Gruppe von Engeln scheitern, die sich in stolzer Selbstüberhebung gegen Gott und seinen Heilsplan auflehnte. Sie wurden in die Hölle gestürzt, sodass wir sagen können: Der Teufel oder Satan bzw. der „Drache“ oder die „Schlange“ (im biblischen Bild aus Gen 3,1 ff) und Offb 12,3 ff) ist der Anführer (oder auch: die Gesamtheit) der gefallenen Engel, die sich durch ihren Entscheid gegen Gott freiwillig und unwiderruflich in Ewigkeit von Gottes Liebe ausgeschlossen haben. Das Kompendium des KKK stellt im Hinblick auf den „Fall der Engel“ fest (in Nr. 74): „Mit dieser Bezeichnung wird ausgedrückt, dass Satan und die anderen Dämonen, von denen die heilige Schrift und die Überlieferung der Kirche sprechen, von Gott erschaffene gute Engel waren, die aber böse wurden, weil sie in freier und unwiderruflicher Wahl Gott und sein Reich zurückgewiesen und damit die Hölle verursacht haben. Sie suchen den Menschen in ihren Aufstand gegen Gott hineinzuziehen. Aber in Christus bestätigt Gott seinen sicheren Sieg über den Bösen.“ Die Kirche lässt uns die Gott treu gebliebenen Engel verehren. Drei davon kennen wir mit Namen: Michael, Gabriel und Rafael. Sie werden in der Heiligen Schrift ausdrücklich genannt: Michael als Kämpfer gegen den Satan und seinen Anhang (Offb 12,7-12), Gabriel als der Engel der Verkündigung, welcher der Jungfrau Maria die frohe Botschaft bringen durfte (Lk 1,26-38), und Rafael als jener Engel, der den jungen Tobias auf der Reise begleitete, damit er seinem Vater Tobit die heilsame Arznei bringen konnte (Tob 3,16 ff). Wir wollen die Fürbitte der heiligen Erzengel anrufen und auch die unseres Schutzengels. Die heiligen Engel stehen vor Gottes Thron und dienen ihm. Ihr größter Wunsch ist es, auch uns in jener seligen Gemeinschaft der Vollendung zu sehen, zu der wir alle berufen sind. | | |    |
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| | 27.09.2005 18:31:41 | | Papst Benedikt traf mit Hans Küng zusammen | (kath.net) Papst Benedikt XVI. scheut nicht die Debatte mit Kirchenkritikern. Am Samstag, 24. September, traf er mit dem Tübinger Professor Hans Küng zusammen, gab der Vatikan am Montag bekannt. Das Gespräch sei in „freundschaftlicher Atmosphäre“ verlaufen, teilte Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls mit. „Beide Seiten waren sich einig, dass es nicht sinnvoll sei, im Rahmen dieser Begegnung in einen Disput über die Lehrfragen einzutreten, die zwischen Hans Küng und dem Lehramt der katholischen Kirche bestehen“, heißt es in einer vatikanischen Stellungnahme. Hans Küng hat seit 1979 ein Lehrverbot an katholischen Universitäten. „Das Gespräch konzentrierte sich deshalb auf zwei Bereiche, die besonders in jüngerer Zeit im Vordergrund der Arbeit von Hans Küng stehen: die Frage des Weltethos und der Dialog der Vernunft der Naturwissenschaften mit der Vernunft des christlichen Glaubens.“ „Professor Küng stellte heraus, dass es bei dem Projekt Weltethos keineswegs um eine abstrakte intellektuelle Konstruktion gehe“, ist in der Stellungnahme weiter zu lesen. „Es werden vielmehr die moralischen Werte ins Licht gesetzt, in denen die großen Religionen der Welt bei allen Unterschieden konvergieren und die sich von ihrer überzeugenden Sinnhaftigkeit her auch der säkularen Vernunft als gültige Maßstäbe zeigen können.“ „Der Papst würdigte positiv das Bemühen von Professor Küng, im Dialog der Religionen wie in der Begegnung mit der säkularen Vernunft zu einer erneuerten Anerkennung der wesentlichen moralischen Werte der Menschheit beizutragen“, erklärte der Vatikansprecher. „Er stellte heraus dass der Einsatz für ein erneuertes Bewusstsein der das menschliche Leben tragenden Werte auch ein wesentliches Anliegen seines Pontifikates darstellt.“ Der Papst bekräftige seine Zustimmung zu „dem Mühen von Professor Küng, den Dialog zwischen Glaube und Naturwissenschaft neu zu beleben und die Gottesfrage dem naturwissenschaftlichen Denken gegenüber in ihrer Vernünftigkeit und Notwendigkeit zur Geltung zu bringen“, heißt es weiters. „Professor Küng seinerseits drückte seine Zustimmung zu dem Mühen des Papstes um den Dialog der Religionen wie um die Begegnung mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen der modernen Welt aus.“ Kommentar (Dr. Josef Spindelböck): Dem Weltethos-Projekt als solchen darf man trotz der Würdigung des inhaltlichen Anliegens durch Papst Benedikt sicher weiterhin kritisch gegenüber stehen. Folgende Einwände sind vorzubringen: - Die Wahrheitsfrage wird ausgeklammert bzw. marginalisiert. - Das Weltethos wird als kleinster gemeinsamer Nenner zwischen den Religionen definiert. - Dies hat zur Folge, dass es u.a. Aufweichungen beim Lebensschutz gibt (Abtreibung, Euthanasie). - Die positive Kraft und inhaltliche Fülle des christlichen Ethos gehen verloren bzw. werden übersehen. - Die Wahrheit Christi, welche mehr ist als ein Ethos, kommt zu kurz. Diese Einwände richten sich gegen die konkrete Durchführung des Weltethos-Projekts durch Hans Küng, nicht gegen das vom Papst anerkannte Anliegen. Man kann diesem Anliegen besser mit einer Erneuerung der Naturrechtsethik entsprechen als mit einer Beteiligung am Weltethos-Projekt. | | |    |
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| | 27.09.2005 18:26:55 | | Liturgischer Terminkalender des Papstes | | (zenit.org) Der liturgische Terminkalender, der das Leben von Papst Benedikt XVI. bis zum 31. Dezember 2005 entscheidend mitbestimmen wird, wurde am Samstag vom Heiligen Stuhl veröffentlicht. Wie sein Vorgänger, Papst Johannes Paul II., wird Benedikt XVI. alle wichtigen Liturgiefeiern persönlich leiten, erklärte das vatikanische Pressebüro. Den Beginn wird die feierliche Heilige Messe zur Eröffnung der 11. ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode am 2. Oktober im Petersdom markieren. Am Sonntag, dem 23. Oktober, wird der Heilige Vater um 10.00 Uhr fünf Selige auf dem Petersplatz in Rom heilig sprechen: Józef Bilczewski, Gaetano Catanoso, Zygmunt Gorazdowski, Alberto Hurtado Cruchaga und Felice da Nicosia. Mit einer Festmesse wird der Papst die Bischofssynode zum Thema der Eucharistie sowie das von Johannes Paul II. ausgerufene "Jahr der Eucharistie" am 23. Oktober beschließen. Am 8. Dezember wird sich Benedikt XVI. traditionsgemäß zur Marienstatue an der Spanischen Treppe in der römischen Innenstadt begeben, um die Jungfrau Maria zu ehren. Ab Sonntag, dem 18. Dezember, wird er als Bischof von Rom die Pastoralvisiten in den verschiedenen römischen Pfarreien wieder aufnehmen. Am Heiligen Abend wird der Papst die Mitternachtsmette im Petersdom feiern und am ersten Weihnachtstag, dem 25. Dezember, zum ersten Mal seine Weihnachtsbotschaft verlesen und den traditionellen Segen "Urbi et Orbi" ["für die Stadt Rom und die ganze Welt", Anm. d. Red.] spenden. Am Freitag, dem 31. Dezember 2005, wird der Heilige Vater ab 18 Uhr der Vesper und der großen Danksagung für das Jahr 2005 vorstehen, dem "Te Deum". | | |    |
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| | 25.09.2005 10:48:29 | | "Priesternetzwerk" berät über kooperative Pastoral | | Das deutsche "Netzwerk katholischer Priester "lädt Priester, Diakone und Priesteramts-kandidaten zur fünften Bundesversammlung ein. Es wurde 2001 gegründet und bietet Hilfestellung für glaubenstreue Priester, die für eine ordnungsgemäße Feier der Liturgie, für eine unverkürzte Verkündigung des katholischen Glaubens und für die konsequente Wahrnehmung priesterlicher Leitungsvollmachten eintreten. Das Treffen findet statt im Exerzitienhaus der Franziskaner in Hofheim bei Frankfurt, und zwar vom 5. (mittags) bis zum 6. (mittags) Oktober 2005. Informationen und Anmeldungen bei: Netzwerk katholischer Priester, Hochstr. 23, D-64367 Mühltal, Tel: +49 (6151) 147851; Fax: +49 (6151) 144480, e-mail: pfarrer.jolie@priesternetzwerk.net, Homepage: www.priesternetzwerk.net . | | |    |
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| | 25.09.2005 10:44:04 | | Päpstliches Grußwort zum Josefssymposion in Kevelaer | Im Namen von Papst Benedikt XVI. hat Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano mit Datum vom 25. August 2005 ein Schreiben an das in diesen Tagen (vom 25. September - 2. Oktober 2005) in Kevelaer tagenden Symposion über den heiligen Josef gerichtet. Es trägt folgenden Wortlaut: In diesen Tagen kommen Theologen und Gläubige aus aller Welt im Marienheiligtum Kevelaer zusammen, um sich die "Bedeutung des heiligen Josef in der Heilsgeschichte" beim Gebet, in geistlichen Vorträgen und in der wissenschaftlichen Erörterung erneut vor Augen zu stellen. Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. hat von dieser Tagung Kenntnis erhalten und mich beauftragt, den Veranstaltern und Referenten sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des IX. Internationalen Symposions über den heiligen Josef seine herzlichen Segensgrüße zu übermitteln. Am Gnadenort der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, die in Kevelaer unter dem schönen Titel „Consolatrix Afflictorum“ angerufen wird, liegt es nahe, auch die Verehrung ihres heiligen Bräutigams Josef zum Gegenstand theologischer Reflexionen zu machen. Die Braut und ihr Gemahl, die Mutter und der Vater Jesu bilden gemeinsam den Raum, in dem das Göttliche Wort Heimstatt nimmt. "Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen?" (Joh 6,42), fragen die Juden, um sich das Geheimnis des Gottessohns zu erklären. Die heiligen Eltern Jesu eröffnen den Menschen den Weg, dem Mysterium Christi näher zu kommen. Maria, die Mutter Jesu, ist die auserwählte Seele, die in völliger Hingabe an den Willen des Höchsten das Ewige Wort empfängt, um es der Welt zu schenken. So wird sie zur Mutter der Kirche, die ihre geistlichen Kinder zu Christus führt. Von ihr lernen wir Vertrauen; mit ihr lernen wir glauben und beten. Josef, der ihr angetraute Gemahl, wird gleichsam zum Modell des Vaters in einer vom göttlichen Geheimnis gestalteten menschlichen Familie. Er führt die Braut und das Kind ein in die heilvolle Überlieferung des Volkes Israel. Als Sohn Davids (vgl. Mt 1,20) steht er ganz in der Tradition Israels, die ihm heiliges Erbe und Verpflichtung ist. Zugleich nimmt er im Gehorsam des Glaubens seine menschliche Vaterschaft über Jesus an, „indem er dem Licht des Heiligen Geistes folgte, das dem Menschen durch den Glauben zuteil wird“ (vgl. Redemptoris Custos, 21), und wird so zum Begleiter des Erlösers. Möge er auch uns als seinen geistlichen Nachkommen die Wege des Heils geleiten und uns stets das ewige Ziel unserer irdischen Pilgerschaft vor Augen führen, das himmlische Jerusalem, die Gottesstadt, in der die Gerechten das unverlierbare hohe Bürgerrecht der Kinder Gottes erwartet. Mit diesem Wunsch erteilt Papst Benedikt XVI. Ihnen allen, die Sie am IX. Internationalen Symposion über den heiligen Josef und am begleitenden pastoralen Programm teilnehmen, von Herzen den Apostolischen Segen. - http://www.josefsymposion.org | | |    |
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| | 24.09.2005 16:26:00 | | "Bibelpaket": Die Heilige Schrift in vielen Sprachen | Zugunsten der Bibliothek der “Gemeinschaft vom heiligen Josef” (Kleinhain bei St. Pölten) wird ein „Bibelpaket“ mit fremdsprachigen Ausgaben der Heiligen Schrift versteigert. Diese stammen aus dem Nachlass des verstorbenen Priesters Mag. Bernhard Groß, der ein Sprachengenie war. Der Gesamtpreis ergibt sich aus dem bei ebay erzielten Auktionspreis plus den Versandkosten (10 Euro für Österreich, 20 Euro für Europa). Die Auktion läuft noch bis zum 26.09.05, 18:55:25 MESZ. Folgende Bibelausgaben sind in dem 19 kg schweren Paket enthalten: Neues Testament: 1. The New Testament in Today´s Greek Version (Ancient text with today´s Greek translation) United Bible Societies 1989; 537 S. + 4 Karten 2. Beselidhaja e Re (in albanischer Sprache), Drita 1991, 1067S. (mit 4 Karten und Kommentar) 3. The New Testament of our Lord and saviour Jesus Christ. King James Version. Prpared for use of protestant personnel of the Army of the United States, United States Government Printing Office Washington 1942, 607S. 4. Bulgarisches Neues Testament, 427S. 5. Neues Testament mit Psalmen (in vielleicht russischer Sprache), 367S.+ 3 Karten 6. Nestle-Aland: Novum Testamentum. Graece et Latine [Griechischer Text: Novum Testamentum Graece 26. Auflage, 7. Druck / Lateinischer Text: Nova Vulgata], Stuttgart 1984, 779 S. 7. Neues Testament [zweisprachig, vermutlich: ukrainisch- russisch] 1904, 1150S. 8. Le Nouveau Testament [avec Psaumes], Traduit d´après le texte grec par Louis Segond Société biblique de Genève, 605S. 9. Neues Testament [in griechischer Sprache], printedin Great Briten by Messrs. Biling and Sons, Ltd., Guildford, S. 591 10.Neue Testement [in serbischer Sprache],Jahr: 1973, 589S. +4 Karten 11. Pismo Swieete [in polnischer Sprache]1989, 736S. 12. The New Testament in Modern Greek, United Bible Societies 1967 (1991), ISBN 0 564 03082 1, 504S. + 2 Karten 13. Sveto Pismo. Novega Zakona. Evangeliji in Apostolska Dela, [ in kroatischer Sprache], Lemont, Illinois 1954, 431 S. Altes Testament 1.La storia della salvezza ne L' Antico Testamento, [in italienischer Sprache] edizione a colori, 1969, 460S. Psalmen: 1. Die Psalmen [in russischer Sprache, in zwei Varianten],Pont. Collegio Russo - Roma, via Carlo Cattaneo, 2, Jahr1950, 495S. + 7 Karten Altes und Neues Testament: 1. Svätá Biblia (Bibel in slowakischer Sprache) 1214 S. 2. Bible Svatá 1613 (in tschechischer Sprache), 1101 S.(mit 2 Karten) 3.Biblia Swieta (in polnischer Sprache), United Bible Societies 1975, 1352 S. 4. Ukrainian Bible (in ukrainischer Sprache), 1255S. + 4 Karten 5. La Sacra Bibbia. Nella Versione Riveduta Sui Testi Originali, Edizione 1968, 950S. + Karten 6. Bible in Czech Ecumenical Translation [in tschechischer Sprache], Jahr:1993,1138S.+ 8 Karten ISBN 80-900881-6-3 7. Russian Bible, United Bible Societies 1995, 1217S.+3 Karten 8. Biblija ili sveto pismo, staroga i novoga zavjeta [in kroatischer Sprache], ISBN 0 564 03262 X, 934S. 9. The Holy Bible. Chinese Union Version (Shen Edition), United Bible Societies 1961(1995), published by Hong Kong Bible Society, ISBN 962 293 0026 10. Russische Bibel,Jahr: 1989, 1372S. mit 4 Karten 11.Szent Biblia [in ungarischer Sprache], 1098S. 12. Bible [Bible in czech ecumenical Translation], Praha 1985,ISBN 80-7113-009-5, 1290S. + 8 Karten 13. Biblia Sagrada [in spanischer Sprache], Jahr: ca. 1950,1501S. 14. La Bible de Jérusalem. La Sainte Bible. Traduite en Francais sous la direction de L'École Biblique de Jérusalem. Nouvelle édition, Paris 1975, ISBN 2-220-02113-0, 2172S. 15. Russian Orthodox Bible, United Bible Societies 1992, 1372S. 16.Biblia [in ungarischer Sprache], Budapest 1976, ISBN 963 360 043, 1456S. + 4 Karte + 16 Bilder 17. Biblia Sacra juxta Vulgatae.exemplaria et correctoria Romana, denuo edidit, 1366S. + 28* Weitere, derzeit laufende Auktionen aus dem Nachlass von B. Groß: Sprachpaket Chinesisch, Sprachpaket Neugriechisch. | | |    |
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| | 23.09.2005 17:55:58 | | Neubeginn im Priesterseminar St. Pölten | | (presse.kirche.at) „Es ist gelungen, mit intensiven Bemühungen einen Neuanfang einzuleiten“, sagte Bischof DDr. Klaus Küng beim Pressegespräch zur Eröffnung des Priesterseminars in St. Pölten. Dieses war im vergangenen August 2004 für ein Jahr geschlossen worden. Am 1. Oktober wird das Haus in der Wienerstraße 38 mit einem Festgottesdienst um 9 Uhr im Dom und anschließender Segnung durch den Bischof wieder eröffnet. Die Gläubigen der Diözese sind zur Mitfeier eingeladen. „Ein junges Leitungsteam hat nun die Aufbauarbeit zu leisten“, wies Bischof DDr. Klaus Küng vor Vertretern der Presse hin. Es sind die Dr. Anton leichtfried als regens, Dr. Gerhard Reitzinger als Subregens und Mag. P. Laurentius Resch als Spiritual. Diese Aufgabe werde nicht einfach sein, „ist aber eine reizvolle Aufgabe“, sagte der Bischof. Die Eröffnung sei als neuer Aufbruch zu sehen und sei „ein erster Schritt, dem viele weitere folgen müssen“. Eine Einladung an alle Gläubigen, das Priesterseminar vor allem durch das Gebet zu unterstützen, sprach auch Regens Dr. Anton Leichtfried aus. „Wir wollen die Türen weit aufmachen!“, sagte er. Der Eröffnungsgottesdienst, zu dem er alle einlade, sei „als Bittag zu verstehen, an dem wir den Heiligen Geist um eine echte Erneuerung bitten“. | | |    |
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| | 23.09.2005 17:53:55 | | Von der Treue im Guten | | Uns allen ist sowohl aus eigener Erfahrung wie auch bei anderen die menschliche Unbeständigkeit bekannt. Es handelt sich um jene charakteristische Eigenschaft und Verhaltensweise, dass wir dazu neigen, gegebene Zusagen rückgängig zu machen, Versprochenes nicht zu halten und unsere guten Vorsätze aufzugeben. Man könnte das ganze natürlich auch anders sehen und sagen: „Ich möchte kein starres, dogmatisches Leben führen und passe mich daher an die Situation an. Je nach dem Wind, der weht, ändere ich meine Meinung!“ Aber wohin würde das führen? Ein geordnetes und geregeltes menschliches Zusammenleben wäre nicht mehr möglich, wenn man heute „Hü“ sagt und morgen „Hott“, wenn heute A gilt und morgen B, wenn die Freundschaft mit dir abhängt von meiner Laune oder anderen beliebigen Faktoren, wenn eheliche Treue und geistliche Bindung zu einer Sache des momentanen Geschmacks und Gefallens wird. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 26. Sonntag im Jahreskreis A von Dr. Josef Spindelböck! | | |    |
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| | 22.09.2005 17:14:34 | | "Er gab ihm den Namen Jesus": Das neue Buch über den heiligen Josef | | Der heilige Josef, Bräutigam der seligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria und jungfräulicher Vater des Jesuskindes, ist keine Randfigur in der Heilsgeschichte. Wer sich tiefer mit dem Geheimnis der Fleischwerdung des ewigen Wortes Gottes befasst, kommt nicht daran vorbei, seine Bedeutung im Heilsplan Gottes zu würdigen. Dies unternimmt auf hervorragende Weise im nun auch in deutscher Sprache vorliegenden Buch P. Tarcisio Stramare OSJ. Der Angehörige der Oblaten des heiligen Josef, Prof. Stramare, ist Dozent der Heiligen Schrift, Professor der Päpstlichen Theologischen Akademie, Beauftragter des Heiligen Stuhls für die Erstellung der "Nova Vulgata" und Direktor des "Movimento Giuseppino". Ausgehend von einer soliden Exegese der Heiligen Schrift in Übereinstimmung mit der Tradition der Kirche und ihrem Lehramt versteht es Stramare, die verschiedenen Aspekte des Lebens des heiligen Josef und seiner Sendung in der Kirche aufzuzeigen. Es handelt sich um mehr als um fromme Erwägungen, die Pater Stramare hier anbietet. Es ist eine ausgearbeitete "Theologie des heiligen Josef", welche ihrerseits Gebet und Frömmigkeitsleben der Gläubigen inspirieren soll und einen eminent praktischen Lebensbezug aufweist. Die Übersetzung der deutschen Ausgabe des Buches von Tarcisio Stramare: "Giuseppe lo chiamò Gesù" (Casale Monferrato 2001), die hier vorliegt, wurde von Claudia Reimüller erstellt und erscheint mit freundlicher Erlaubnis des Verfassers im Verlag St. Josef, Kleinhain. Wo immer möglich, wurden für die kirchlichen Dokumente die offiziellen deutschen Übersetzungen zugrunde gelegt. "Gewidmet ist die deutsche Ausgabe dieses Buches zwei Päpsten, die sich besonders für die Verehrung des heiligen Josef eingesetzt haben: dem seligen Johannes XXIII., der den heiligen Josef in den Kanon der heiligen Messe aufgenommen und ihn zum Schutzpatron des 2. Vatikanischen Konzils erwählt hat, sowie dem kürzlich verstorbenen Johannes Paul II., welcher uns das Apostolische Schreiben "Redemptoris Custos" geschenkt und damit vielen eine neue Wertschätzung und Liebe zum heiligen Josef vermittelt hat. Möge die Verehrung für den heiligen Josef in der ganzen Kirche weiterhin wachsen und sein Beispiel vielen eine Anregung sein für das Leben aus dem Glauben!" - Titelangabe: Er gab ihm den Namen Jesus. Der Hl. Josef in Leben und Lehre der Kirche. Übersetzt von Claudia Reimüller nach der italienischen Originalausgabe, gebunden, 246 Seiten, 20 × 13 cm, Verlag St. Josef, Kleinhain 2005, ISBN 3-901853-11-1; Preis: EURO 13,50; Online-Bestellung http://verlag.stjosef.at (portofrei). | | |    |
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| | 22.09.2005 17:12:26 | | Kloster Kleinmariazell ist revitalisiert | | (Kathpress) Kardinal Christoph Schönborn segnet am kommenden Sonntag, 25. September, im niederösterreichischen Wallfahrtszentrum Kleinmariazell das neue geistliche Haus der Brüder der "Samaritanischen Gemeinschaft". Damit wird mehr als 200-jähriger Unterbrechung die klösterliche Tradition von Kleinmariazell wieder aufgenommen. Kleinmariazell wurde 1136 von Markgraf Leopold als "Mariazell in Österreich" gegründet. Benediktinermönche aus dem bayrischen Kloster Altaich wurden ins niederösterreichische Voralpenland berufen. Vom 12. bis 18. Jahrhundert waren Kirche und Kloster Kleinmariazell Anziehungspunkt für Wallfahrer, die auf der "Via Sacra" nach Mariazell unterwegs waren. Kleinmariazell wurde zum spirituellen und wirtschaftlichen Zentrum der Region. 1782 verfügte Kaiser Joseph II. die Aufhebung des Klosters. In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden große Teile der Anlage abgerissen. Der Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche beginnt um 16 Uhr. Innerhalb eines Jahres wurden auf den Fundamenten der alten, in den sechziger Jahren abgerissenen Klosteranlage sechs Wohneinheiten mit Priesterwohnungen errichtet. Die Kosten in der Höhe von 2,2 Millionen Euro werden durch Spenden aufgebracht. "Kleinmariazell ist als ein spirituelles Herz wiedererstanden", freut sich Diakon Prof. Franz Eckert, "spiritus rector" der Revitalisierung des traditionsreichen Wallfahrtsortes. "Mehr als 50.000 Pilger besuchen jedes Jahr Kleinmariazell. Durch die Mitglieder der 'Samaritanischen Gemeinschaft' ist jetzt auch die ständige geistliche Begleitung der Pilger gesichert", betont Eckert. Die Grundsteinlegung des neuen Klosters erfolgte 2004. Die "Samaritanische Gemeinschaft" wurde vom polnischen Priester Andrzej Michalek gegründet. Die Gemeinschaft hat heute drei Zweige: Männer, Frauen, Familien. Diese neue Gemeinschaft apostolischen Lebens setzt sich besonders für die Verbreitung des Evangeliums in Mittel- und Osteuropa, für die Jugendseelsorge und die Behindertenbetreuung ein. Seit 2003 ist die Gemeinschaft offiziell in die Erzdiözese Wien aufgenommen. - Homepage: www.kleinmariazell.at | | |    |
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| | 21.09.2005 18:03:16 | | Survival of the Fittest? | | Die "Weltjugendallianz" und die "Initiative Lebens.wert" veranstalten eine Konferenz zum Thema: "Survival of the Fittest? - Eugenische Tendenzen in unserer Gesellschaft". Wie hat die Idee der Eugenik unsere Geschichte und Politik beeinflusst? Was bedeutet es für unsere Gesellschaft, wenn wir Embryonen mit der Präimplantationsdiagnostik auf ihre Gesundheit hin aussortieren? Wie stehen wir zu Behinderten, wenn wir sie bis zur Geburt unter der eugenischen Indikation abtreiben? Was denken wir über die Einführung von Gentests für Jobinterviews? Und darüber, dass Menschen mit bestimmten Krankheiten keine privaten Versicherungen bekommen? Wie stehen wir wirklich zum Wie stehen wir wirklich zum Survival of the Fittest? Hier ergibt sich insbesondere für junge Entscheidungsträger von morgen die Möglichkeit, sich mit der Problematik auseinanderzusetzen und mit Führungskräften aus Politik und Wirtschaft sowie Experten aus Medizin, Geschichte und Ethik nach menschenwürdigen Lösungen zu suchen. Zeit: 17. Okt. 2005, 17-22 Uhr; Ort: Festsaal des Innenministeriums, Minoritenpl. 9, 1010 Wien; Kontakt: europe@worldyouthalliance.org, Homepage: www.worldyouthalliance.org | | |    |
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| | 21.09.2005 17:58:22 | | Jubiläumskongress der Europäischen Ärzteaktion | | Die „Europäische Ärzteaktion“ lädt ein zu Ihrem 30-Jahr-Jubiläumskongress nach Salzburg vom 30. September - 2. Oktober 2005. Zu den Referenten zählen Weihbischof Andreas Laun, Prof. Günter Rohrmoser, Dr. Rudolf Ehmann, Prof. Manfred Spieker, Christa Meves, Prof. Reinhard Ortner und Bischof Walter Mixa. Der Gründer der Europäischen Ärzteaktion, Dr. Siegfried Ernst, hat bereits 1964 mit der sog. Ulmer Denkschrift die Gefahren für Europa vor dem Hintergrund der damals möglich gewordenen hormonellen Manipulation der Fruchtbarkeit aus ärztlicher Sicht aufgezeigt. 1975 schließlich rief Dr. Ernst, zusammen mit einigen Gesinnungsgefährten, die Europäische Ärzteaktion ins Leben mit der Zielsetzung, der Würde des menschlichen Lebens von seinem Anfang bis zum natürlichen Ende zu dienen, sie zu verteidigen und gegen Übergriffe zu schützen. Der Jubiläumskongress hat das Thema: „Europa - quo vadis? Auswege aus der demographischen Krise!“ Eingeladen sind alle, Mediziner wie Nichtmediziner, denen die Zukunft Europas am Herzen liegt. „Nicht der Relativismus ist die Antwort auf die Not der Zeit, sondern die Besinnung auf die geistigen Wurzeln, welche tatsächlich tragen“, schreiben die Veranstalter. Kongressbüro/Anmeldung: Familienreferat, Dreifaltigkeitsgasse 12, 5020 Salzburg / Tel.: +43(0)662/87 96 13, Fax: +43(0)662/87 54 494 / E-Mail: familie@kirchen.net / Für Deutschland: E-Mail: aerzteaktion@aol.com. Homepage: www.aerzteaktion.de | | |    |
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| | 20.09.2005 18:08:08 | | Kongress über die Heilige Schrift in Rom | | "Die Kirche und das Wort Gottes sind untrennbar miteinander verbunden. Die Kirche lebt vom Wort Gottes und das Wort hallt in der Kirche, in ihrer Lehre und in ihrem gesamten Leben wider." Mit diesen Worten wandte sich Papst Benedikt XVI. an die vierhundert Teilnehmer und hundert Bischöfe aus hundert Ländern des Internationalen Kongresses "Die Heilige Schrift im Leben der Kirche". Der Kongress fand in Rom vom 14. bis zum 18. September statt. Er war auf die Initiative des Päpstlichen Rats für die Förderung der Einheit der Christen und der Katholischen Bibelföderation hin organisiert worden. Ziel des Kongresses war es, zum vierzigsten Jahrestag der dogmatischen Konstitution über die göttliche Offenbarung Dei Verbum diese in Geschichte, Wirken und Wichtigkeit für die Gegenwart herauszustellen. Am Freitag, den 16. September, empfing der Heilige Vater die Teilnehmer zur Privataudienz im Apostolischen Palast in Castel Gandolfo. Benedikt XVI. dankte "von Herzen allen, die im Dienst der Übersetzung und der Verbreitung der Bibel arbeiten und so Mittel zur Erklärung, Lehre und Interpretation ihrer Botschaft zur Verfügung stellen". Sein besonderer Dank ging an die Katholische Bibelföderation "für ihre Tätigkeit, für die von ihr realisierte Promotion der Bibelpastoral, für die treue Adhäsion an die Weisungen des Lehramtes und für den für die ökumenische Zusammenarbeit offenen Geist". - Lesen Sie mehr im Bericht der Zeitung "Die Tagespost"! | | |    |
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| | 20.09.2005 18:05:46 | | Simon Wiesenthal verstorben; auch Kirche gedenkt | | (Kathpress) Der Leiter des Jüdischen Dokumentationszentrums, Simon Wiesenthal, ist am Dienstag im Alter von 96 Jahren in Wien verstorben. Wiesenthal trug in den vergangenen Jahrzehnten dazu bei, mehr als 1.100 Kriegsverbrecher aus der Zeit des Nationalsozialismus vor Gericht zu bringen. Die Trauerfeiern für Wiesenthal finden am Mittwoch in Wien und am Freitag in Israel statt. Das Wiener Rathaus wird zum Gedenken an den Verstorbenen schwarz beflaggt. Wiesenthal war Ehrenbürger der Stadt Wien. Seinen Ruhm begründete die Hilfe bei der Ergreifung von Adolf Eichmann, der seit der Wannsee-Konferenz 1942 mit der "Endlösung der Judenfrage" betraut gewesen war. Nach dessen Aufsehen erregender Festnahme in Argentinien und der Verurteilung in Israel Anfang der sechziger Jahre gründete Wiesenthal in Wien ein neues Jüdisches Dokumentationszentrum, das er bis zuletzt leitete. "Recht, nicht Rache": Der Titel eines seiner Bücher kann als Leitmotiv seiner Ermittlertätigkeit verstanden werden. Seine tiefe Betroffenheit über den Tod Simon Wiesenthals bekundete Kardinal Christoph Schönborn am Dienstag im Gespräch mit dem ORF-Radio. Wiesenthal sei stets um Wahrheit bei der Aufarbeitung des Grauens der Vernichtung des jüdischen Volkes bemüht gewesen. Das gehöre zu den großen Verdiensten des Leiters des Jüdischen Dokumentationszentrums, für die er nicht immer nur Wohlwollen geerntet habe, betonte der Wiener Erzbischof. Wiesenthals Lebenswerk sei ein ganz wesentlicher Beitrag zur Aufarbeitung der tragischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, so Schönborn. | | |    |
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| | 19.09.2005 18:53:03 | | Kinderkatechese des Papstes zum "Jahr der Eucharistie" | | Der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI, hat alle Kinder, die heuer, im „Jahr der Eucharistie“, die Erstkommunion empfangen haben, eingeladen, zusammen mit ihren Eltern zu einem Fest der Begegnung mit ihm zu kommen, und zwar am Petersplatz in Rom am Samstag, dem 15. Oktober um 17.00 Uhr. Gemäß seiner Aufgabe als Menschenfischer will er viele Menschen, besonders auch die Kinder, zu Jesus und zum Glauben an ihn hinführen. Darum wird der Papst selbst bei dieser Gelegenheit den Erstkommunionkindern eine Katechese, sozusagen eine weltweite „Religionsstunde“ halten. Dann wird er sie und auch ihre Eltern einladen , zusammen mit ihm Jesus im Allerheiligsten Sakrament anzubeten. Auch die Priester und die Religionslehrer und Religionslehrerinnen mögen dabei mitbeten - entweder in Rom selbst - oder daheim in der Pfarrkirche und zusammen mit den Eltern und Erstkommunionkindern am Samstag, dem 15. Oktober um 17.00 h eine „Erstkommunion- Erinnerungsfeier“ halten. Auskünfte für eine ev. Fahrt mit Erstkommunionfamilien aus unserer Diözese St. Pölten kann erteilen: Wallfahrtspfarramt (Pfr. P.Robert) Maria Dreieichen. Tel: 02982/8253 oder pfr-madreieichen@utanet.at. | | |    |
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| | 19.09.2005 18:51:12 | | Das Römische Triptychon: "Katholikentag" einmal anders | | Im Gedenken an den + Heiligen Vater, Papst Johannes Paul II. wird am Sonntag, dem 2. Oktober 05 um 16.00 in der Stiftskirche zu Altenburg die geistliche Kantate „Das Römische Triptychon“ aufgeführt. Es geht dabei um ein dreiteiliges musikalisches Werk, das in seinem Text zum großen Teil auf die Poesie des alternden Pontifex zurückgreift, der unter diesem Titel sein geistiges „Testament“ bekannt geben wollte. Der weit bekannte Priesterkomponist Marco Frisina aus Rom hat in Verehrung des Papstes aus Polen dessen poetische und auch geistlich gehaltvollen Aussagen in Musik gefasst. Am 21 Februar 2004 kam das Werk in Anwesenheit von Papst Johannes Paul II in der Audienzhalle „Paul VI“ im Vatikan zur Welt-Uraufführung. Die fünf geplanten Aufführungen in Mitteleuropa (Tschechische Republik, Polen und Österreich) möchten an den Mitteleuropäischen Katholikentag in Mariazell, aber auch an jene Weltpremiere in Rom anknüpfen; neu ist die Übersetzung der geistlichen Poesie im Textheft in die Sprachen der drei Gastländer („Mitteleuropäische Premiere“). Originalsprache ist Italienisch. Der Komponist dieser geistlichen Kantate wird selbst Musik und Gesang der insgesamt 150 Mitwirkenden leiten. Der Diözesanbischof von St. Pölten, Exz. DDr. Klaus Küng und die Äbte des Stiftes Altenburg, Prälat KR Mag. Christian Haidinger OSB und Altabt Bernhard Naber OSB haben den Ehrenschutz zu dieser Veranstaltung übernommen. Die Kantate ist für Soli, zwei Chöre und Orchester komponiert. Die zwei großen Jugendchöre Brünns ( Ars brunensis und Gaudeamus) und als ausländischer Chor die „Schola Cantorum“, der Chor des internationalen Priesterseminares „Maria, Mater Ecclesiae“ Rom, sowie Solisten aus Tschechien und Italien bringen das Werk zur Aufführung. Die Rezitativteile bringt in Österreich der Chorleiter, Mag. Christian Jordan, Eggenburg, zu Gehör. Der liturgische Rahmen der Klosterkirche unterstreicht den geistlichen Gehalt dieses Werkes, ebenso das abschließende Te Deum von Antonín Dvořák. Nähere Auskünfte: Stift Altenburg: 02982-2853-14; Homepage: http://www.stift-altenburg.at | | |    |
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| | 18.09.2005 16:40:33 | | Neupriester im Stift Heiligenkreuz | | (stephanscom.at) Am Fest der Kreuzerhöhung, 14. September 2005, wurden im Stift Heiligenkreuz zwei Heiligenkreuzer Zisterzienser vom Salzburger Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun zu Priestern geweiht: Pater Gereon Klaus Gschwandtner und Pater Rupert Hans-Peter Fetsch. Beide Neupriester werden in dem 1988 gegründeten Priorat Stiepel in Bochum, Ruhrgebiet, als Kapläne eingesetzt werden. Die Patres im Stift im Wienerwald freuten sich aber nicht nur über die Neupriester: bereits am 13. September 2005 konnte Abt Gregor Henckel-Donnersmarck vier junge Männer in das Noviziat aufnehmen - einen Steirer, einen Burgenländer und zwei junge Männer aus Deutschland. Damit erreicht das Stift mit 70 Mitbrüdern einen personellen Höchststand seit etwa 200 Jahren. Im Jahr 2005 haben sich sechs Mitbrüder durch die Ablegung der Gelübde mit dem Haus verbunden. Auch die Hochschule Heiligenkreuz meldet Erfreuliches: Aus der Zahl der Absolventen wurden 2005 insgesamt 16 zu Priestern geweiht. - http://www.stift-heiligenkreuz.at | | |    |
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| | 18.09.2005 16:38:37 | | Neuer Bischof von Linz in sein Amt eingeführt | | (Kathpress) Die Einheit in der Kirche hat der neue Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz als sein wichtigstes Anliegen unterstrichen. In seiner Predigt bei der feierlichen Messe zur Amtseinführung am Sonntag im Linzer Mariendom sagte Schwarz, er werde sich bemühen, alle positiven Kräfte zu einen. Wörtlich betonte der neue Linzer Bischof: "Es ist mir ein großes Anliegen, dass die Kirche von Linz in Harmonie mit der Weltkirche lebt und in enger Beziehung zum Papst steht. Gerade die Treue zum Zweiten Vatikanischen Konzil wird uns da sehr hilfreich sein". Er sehe es als seine Aufgabe, so Schwarz, mit der Unterstützung der Priester und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, "die Familie der Gläubigen zusammenzuführen, die Einheit anzustreben, die Liebe zu entfachen und die geschwisterliche Gemeinschaft zu fördern". Als Bischof wolle er ein "Hörender" sein und im Dialog die gemeinsamen Werte suchen. "Ich bin gern zu Ihnen gekommen und im Herzen trage ich eine große Liebe zu allen Menschen dieser Diözese", sagte Schwarz. Als besondere Anliegen nannte der neue Linzer Diözesanbischof auch die Eucharistie, die Sorge um Ehe und Familie sowie die Jugend. Durch die Eucharistie stifte Jesus selbst ständig neu die Einheit der Kirche, erinnerte Bischof Schwarz. Die Familie sei ein äußerst wichtiger Wert, sie müsse gegen alle Angriffe verteidigt werden. Das menschliche Leben stelle für die Kirche ein vorrangiges Gut dar, das "von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod" geschützt werden müsse. Die christlichen Familien sollten wieder der Nährboden für geistliche Berufungen werden, so der Linzer Diözesanbischof: "Wir brauchen diesen geistlichen Humus in den Familien und Pfarren". Als Salesianer Don Boscos seien ihm auch die Kinder und Jugendlichen ein ganz großes Anliegen, betonte Schwarz. Beim Weltjugendtag in Köln sei klar geworden, dass viele Jugendliche in Christus und in der Kirche jenen Ort suchen und finden, wo sie "auf gültige und hilfreiche Antwort auf ihre Lebensfragen hoffen". Es werde ihm ein Anliegen sein, "auf die jungen Leute zuzugehen und ihnen Raum und Beheimatung in der Kirche zu geben". - Inzwischen wurden auch erste Personalentscheidungen des neuen Bischofs bekannt: Prof. Severin Lederhilger OPraem wurde neuer Generalvikar, Max Mittendorfer neuer Regens. | | |    |
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| | 17.09.2005 18:20:51 | | 65. Geburtstag von Bischof DDr. Klaus Küng | | (presse.kirche.at/news.stjosef.at) Seinen 65. Geburtstag begeht der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng am 17. September. Küng, vor einem Jahr noch Bischof von Vorarlberg und Apostolischer Visitator in St. Pölten, wurde am 7. Oktober 2004 zum Bischof von St. Pölten ernannt. Seit damals ist er bemüht, nach schwerwiegenden Vorfällen im Priesterseminar einen Neuanfang in der Diözese zu setzen. Die Diözese wird dem Bischof im Rahmen des Festes der Kirchenchöre am 25. September gratulieren. An diesem Tag, dem Gedenktag an den hl Klaus von der Flüe, feiert Bischof DDr. Klaus Küng auch seinen Namenstag. Bischof DDr. Klaus Küng wird mit Kirchenchören und Gläubigen aus der ganzen Diözese um 16 Uhr im Dom zu St. Pölten eine Festmesse feiern. Altbischof Dr. Kurt Krenn feiert im nächsten Jahr seinen 70. Geburtstag. | | |    |
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| | 17.09.2005 18:17:27 | | Katechismus-Aktion für Deutschland | | Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken startet in diesen Tagen eine bundesweite Katechismus-Aktion unter dem Motto „Ich glaub` dran!“. Aufgrund einer zweckgebundenen Großspende bietet das in Paderborn ansässige Werk ab sofort pro Haushalt ein kostenloses Exemplar des kürzlich erschienenen Kompendiums des Katechismus der katholischen Kirche an – so lange der Vorrat reicht. „Wir möchten das Kompendium allen Christen in unserem Land zukommen lassen, denen die Weitergabe des katholischen Glaubens ein elementares Anliegen ist“, betonte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Prälat Clemens A. Kathke, zu dem Vorhaben. Es sei überall zu spüren, so Kathke, dass die Menschen „in der Schnelllebigkeit unserer Tage“ nach Lebenssinn, Halt und Werten suchten. Das Kompendium des Katechismus gebe auf 598 Fragen in knapper Form verbindliche Antworten über den katholischen Glauben. Von daher sei es lohnend, die eigene Lebensführung anhand des Katechismus unvoreingenommen zu überprüfen. „Dass viele Menschen dazu bereit sind, lässt sich daran ablesen, dass in Italien die Kurzfassung bereits zu einem Bestseller geworden ist“, unterstrich der Generalsekretär. Die Aktion ist befristet bis zum 31.10.2005. Die telefonische Bestellannahme sowie der Versand erfolgen über den St.-Benno-Verlag, Leipzig, als Aktionspartner des Bonifatiuswerkes. Der Versandkostenanteil in Höhe von € 1,75 wird dem Empfänger in Rechnung gestellt. Bestelladresse: Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, „Katechismus-Aktion“, Kamp 22, D-33098 Paderborn, oder online http://www.bonifatiuswerk.de/materialien/katechismus-inhalt.php | | |    |
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| | 17.09.2005 05:06:51 | | Bistum Regensburg: Neuer Generalvikar / Pfr. Trimpl kehrt zurück | | (www.bistum-regensburg.de) Auf eigenen Wunsch hin übernimmt Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner (58) nach 15-jähriger Tätigkeit als Generalvikar der Bischöfe Manfred Müller und ab 2002 Dr. Gerhard Ludwig Müller das Amt des Superiors der Mallersdorfer Schwestern. Zu seinem neuen Generalvikar hat der Regensburger Bischof den bisherigen Pfarrer von Waldsassen, Dekan Michael Fuchs (41), berufen. Der offizielle Wechsel erfolgt zum Ersten Advent 2005. Der neu ernannte Generalvikar Michael Fuchs war seit seiner Priesterweihe im Jahr 1990 nach Kaplansjahren in Weiden und Schwandorf ab 1994 als Jugendpfarrer der Diözese und seit 1998 als Pfarrer in Waldsassen eingesetzt. Michael Fuchs ist derzeit auch Dekan des Dekanates Tirschenreuth. - Der suspendierte Pfarrer Hans Trimpl hat in einem persönlichen Schreiben vom 25. August 2005 seinem Bischof Gerhard Ludwig versichert, dass er unter Berufung auf sein Weiheversprechen und auf Grund der sakramentalen Struktur der Kirche die Einheit mit dem Bischof und dem Presbyterium von Regensburg gemäß dem II. Vaticanum bejaht, und um Aufhebung der gegen ihn erlassenen kirchenrechtlichen Maßnahmen gebeten. Aufgrund der glaubwürdigen Bekundung hat der Regensburger Bischof diesem Ersuchen entsprochen und die gegen Pfarrer Trimpl verhängte Suspension mit Datum vom 12. September 2005 aufgehoben. Pfarrer Trimpl kann demnach den priesterlichen Dienst in Verkündigung, Liturgie und Seelsorge wieder ausüben und wird eine neue Aufgabe übernehmen. | | |    |
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| | 17.09.2005 05:03:20 | | Vom Lohn des ewigen Lebens | | Am letzten Sonntag haben wir das Erntedankfest gefeiert. Diesmal ist im Evangelium von einem Weinberg die Rede, der einem Gutsbesitzer gehört. Dieser stellt am frühen Morgen Tagelöhner an, mit denen er den fixen Lohn von einem Denar vereinbart. Auch später noch wirbt er Arbeiter an, zur dritten Stunde, zur sechsten und zur neunten, ja sogar zur elften. Diesen allen kündigt er im Voraus nicht an, wie viel er ihnen geben wird, wohl aber dass sie erhalten sollten, was recht ist und ihnen gebührt. Das Gleichnis stammt aus der Welt ländlicher Arbeit in der Zeit, als unser Herr Jesus Christus auf Erden lebte. Die Menschen waren vertraut mit der Situation. Fast alles im Gleichnis entspricht dem wirklichen Leben. Dennoch ist ein Element enthalten, das gleichsam der Verfremdung dient und den Übergang herstellt von der Bild- auf die Sachebene: Wie kann es sein, dass die zuletzt eingestellten Arbeiter, die nur wenige Stunden oder gar nur eine Stunde gearbeitet haben, gleich viel erhalten wie jene, die den ganzen Tag gearbeitet haben? Das Gerechtigkeitsempfinden sträubt sich gegen eine derartige Vorgangsweise. Der Gutsbesitzer des Evangeliums antwortet jedoch einem der Arbeiter der ersten Stunde, die ihn dafür kritisieren: „Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin?“ - Lesen Sie die Predigt zum 25. Sonntag im Jahreskreis A! | | |    |
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| | 16.09.2005 06:04:10 | | Urteil in erster Instanz im Medienprozess Küchl-Rothe | | Das Wiener Straflandesgericht hat am Donnerstag (15.09.2005) bestätigt, „dass es im Priesterseminar St. Pölten homosexuelle Beziehungen gab“, berichtet ORF Niederösterreich. Eine dagegen eingebrachte Klage der ehemaligen Leiter, Regens Ulrich Küchl und Sub-Regens Wolfgang Rothe, wurde abgewiesen. Der ehemalige Leiter des Seminars und sein Stellvertreter hatten ein Verfahren gegen das Nachrichtenmagazin "profil" angestrengt, weil dieses über homosexuelle Beziehungen berichtet hatte. Das Magazin hatte unter anderem von "Sex-Spielen zwischen Priestern und deren Schülern" geschrieben. Prälat Küchl und Rothe, früher persönlicher Sekretär und Rechtsberater von Altbischof Kurt Krenn, initiierten darauf ein medienrechtliches Verfahren. Sie verlangten eine Richtigstellung sowie eine angemessene Entschädigung, weil man sie mit falschen Behauptungen in der Öffentlichkeit bloßgestellt habe. Das Magazin bot im Gegenzug den Wahrheitsbeweis an, "und nach meinem Dafürhalten ist dieser geglückt", stellte Richterin Natalia Frohner nun nach mehrmonatiger Verhandlungsdauer und zahlreichen Zeugeneinvernahmen fest. Sämtliche Begehren der Kläger wurden abgewiesen. Sie haben auch die Verfahrenskosten zu tragen. Ihr Rechtsbeistand meldete dagegen volle Berufung an. - Linktip: Homepages von Dr. Wolfgang Rothe sowie von Propst Ulrich Küchl. | | |    |
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| | 16.09.2005 06:00:31 | | "Zivilpakt" - ein falsches Signal gegen Ehen und Familien | | (presse.kirche.at) Die von Bundesministerin Karin Gastinger angestoßene Diskussion über eine rechtlich verankerte Partnerschaft sendet ein Signal in die falsche Richtung. Dies erklärt Bischof DDr. Klaus Küng in einer Stellungnahme. Bischof Küng ist in der Österreichischen Bischofskonferenz auch für Fragen der Familien zuständig. Das große Problem für ganz Europa und auch für Österreich sei die zu geringe Kinderzahl und die mangelnde Stabilität der Beziehungen mit schlimmen Folgen für die Entwicklung der Gesellschaft, weist er hin. Kinder brauchen für ihre gesunde Entfaltung die „Nestwärme“ einer stabilen Beziehung von Vater und Mutter, die nicht austauschbar seien. Die Eltern sollten – auch durch geeignete Gestaltung der Rahmenbedingungen - zu mehr Kindern ermutigt werden, verlangt der Bischof in seiner Stellungnahme. Eine "entschlossene und wirksame Förderung der Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen Mann und Frau ist ein dringendes Gebot der Stunde", betont er. Diese "dringend notwendige Förderung" würde durch die Einführung von rechtlichen Absicherungen faktischer Lebensgemeinschaften noch stärker als bisher unterlaufen werden. In Bezug auf gleichgeschlechtliche Beziehungen sei an der Position der Ministerin positiv zu werten, dass nicht eine Art Gleichstellung mit Ehe oder gar die Berechtigung zur Adoption in Betracht gezogen werden, sagt der Bischof. Es sollte jedoch auch bewusst sein, dass es kein Verstoß gegen die Gleichberechtigung homosexuell orientierter Menschen sei, der Familie auf der Grundlage der Ehe gewisse Vorrechte einzuräumen. Denn heterosexuelle und homosexuelle Beziehungen seien bereits ihrem Wesen nach verschieden, unterstreicht Bischof Küng. "Aber nur die Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau vermag die Zukunft eines Landes zu sichern", betont er abschließend. | | |    |
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| | 15.09.2005 08:54:02 | | Amtseinführung des Linzer Bischofs Ludwig Schwarz | | (Kathpress) Mit einem Festgottesdienst am kommenden Sonntag (18.09.2005) im Linzer Dom wird der bisherige Wiener Weihbischof Ludwig Schwarz feierlich in sein neues Amt als Diözesanbischof von Linz eingeführt. Der Gottesdienst beginnt um 16 Uhr. Der neue Diözesanischof wird vom Metropoliten der Wiener Kirchenprovinz, zu der auch die Diözese Linz gehört, Kardinal Christoph Schönborn, beim Turmportal des Domes begrüsst. Nach dem Einzug wird Kardinal Schönborn dazu auffordern, das Ernennungsdekret für Bischof Schwarz zu verlesen. Anschließend wird der scheidende Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern seinen Nachfolger begrüßen und ihn gemeinsam mit dem Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Georg Zur, zu seinem Bischofsstuhl geleiten, wo Schwarz den "Rudigierstab", den Bischofsstab des Linzer Diözesanbischofs, überreicht bekommt. Die Predigt beim Gottesdienst wird der neue Diözesanbischof halten. Im Anschluss an die Messfeier gibt es eine Agape auf dem Domplatz. | | |    |
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| | 15.09.2005 08:51:58 | | Gedächtnis der Schmerzen Mariens | | Wie kein anderer Mensch wurde die Jungfrau und Gottesmutter Maria in das Schicksal Jesu Christi, ihres Sohnes, mit einbezogen. Maria, die voll der Gnade ist, hat ihr bereitwilliges Ja-Wort zu der vom Engel verkündeten Botschaft gegeben und es ihr ganzes Leben lang durchgehalten, indem sie es Gott geweiht hat. In Freuden und Leiden war sie als Mutter und Gefährtin mit Jesus Christus, dem Erlöser, verbunden und darf nun im Himmel teilnehmen an seiner Herrlichkeit. So feiern wir heute das Gedächtnis der Schmerzen Mariens. Der Überliefung nach und entsprechend den biblischen und liturgischen Texten werden „Sieben Schmerzen Mariens“ hervorgehoben, die wir gemeinsam betrachten wollen. Wenn wir Anteil nehmen an den Leiden und Schmerzen der heiligen Gottesmutter Maria, so tun wir das, um das Maß der Liebe zu erahnen, das sie erfüllt hat. Nur kraft ihrer Liebe war sie jene starke Frau, die alle Prüfungen, Widrigkeiten und Leiden in Glaube und Hoffnung annahm und sie ohne Vorwürfe oder Verbitterung in geistiger Einheit mit ihrem Sohn trug und so geistlich fruchtbar machte für das Heil aller Menschen, die ihr von Gott anvertraut worden sind. - Lesen Sie die Predigt von Dr. Josef Spindelböck bei der Wallfahrtsmesse in Maria Lanzendorf am 15.09.2005! | | |    |
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