| | 16.02.2006 17:05:58 | | Was bedeutet fundamentalistisch? | Im Gastkommentar der "Wiener Zeitung" antwortet Dr. Gudrun Kugler-Lang auf den Vorwurf vieler Abtreibungsbefürworter an Abtreibungsgegner, "fundamentalistische Politik" zu machen. Sie führt u.a. aus: "Fundamentalistisch" könnte heißen, keine anderen Meinungen gelten zu lassen. Ich für meinen Teil habe meine politischen Gegner nie persönlich angegriffen. Das rot-grüne Lager hat mich allerdings während der vergangenen Wiener Wahlen im Stil der 30er-Jahre des vorigen Jahrhunderts diffamiert. "Fundamentalistisch" könnte heißen, blind Parolen zu schreien. Wir schreien nicht. Von Abtreibungsbefürwortern hört man aber: "Schaut euch die Pro-Lifer an, schlimmer als die Taliban" oder "Hätte Maria Jesus abgetrieben, wär' uns viel erspart geblieben". Das Modell eines Embryos wird geköpft und als Fußball verwendet. "Fundamentalistisch" könnte auch heißen, vor der Wirklichkeit die Augen zu verschließen. Machen wir also die Augen auf: Unbestritten ist, dass es sich beim Ungeborenen um einen einzigartigen kleinen Menschen handelt. Und was ist eigentlich so sozial daran, einer Frau die Tötung des Kindes in ihrem Bauch als angebliche Lösung ihrer Probleme anzubieten? Studien zeigen, dass fast die Hälfte der Betroffenen nach einer Abtreibung an schweren Depressionen leiden. Oft finden hilfesuchende Frauen keine engagierte Anlaufstelle. Werdende Väter können sich zu leicht aus der Affäre ziehen und jene, die Verantwortung übernehmen wollen, haben keine Chance auf Mitentscheidung. Es wäre absurd zu behaupten, bei den 40.000 bis 60.000 Kindern, die jährlich in Österreich abgetrieben werden, handle es sich nur um "Notlagen". Diese fünf Schulklassen pro Tag fehlen uns: Man denke auch an die Überalterung, die beginnenden Schulschließungen, etc. Und ist es ein Schlag ins Gesicht unserer beeinträchtigten Mitmenschen, dass Ungeborene mit Behinderungen bis zur Geburt abgetrieben werden dürfen. Trotzdem verbietet Dohnal jegliches In-Frage-Stellen der Fristenregelung. Dieses Denk- und Diskussionsverbot nenne ich "fundamentalistisch". Ebenso die verbale Gewalt, mit der sie auf Übertretungen dieses "Verbotes" reagiert: z. B. mit der Forderung eines Kandidatur-Verbots für mich, einer jungen Frau, der der Schutz des Menschen in jeder Entwicklungsphase ein Anliegen ist. Ich frage: Wieso sollte ich nicht mitreden dürfen? Habe ich da im Verfassungsrecht zur Meinungsfreiheit etwas missverstanden? Die Fundamentalistin ist Frau Dohnal. Aber von mir aus: Lassen wir das "F-Wort" mit dem langen Bart endlich beiseite und kommen wir zur Sache. Es besteht genug Handlungsbedarf. | | |    |
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| | 15.02.2006 18:12:15 | | Abt Henckel-Donnersmarck präsentiert ethische Geldanlagen | | (derstandard.at) Die Wiener Städtische hat ihre Palette der fondsgebundenen Lebensversicherung um den United Funds of Success Ethik erweitert. Der Ethik-Fonds Superior 3 wird von der Kirchenbank Schelhammer & Schattera gemanagt; investiert wird dort nach strengen ethischen Kriterien, primär nach den Werten der katholischen Kirche. Der Fonds ist seit über zehn Jahren am Markt und hat eine jährliche Wertentwicklung von sieben Prozent. In seiner Funktion als Aufsichtsratschef von Wiens ältestem Bankhaus sagte Abt-Präses Gregor Henckel-Donnersmarck: "Ausgeschlossen wird, was im Widerspruch zu Nachhaltigkeit und Ethik steht etwa Atomenergie, Rüstung, Kinderarbeit, Pornografie. Tabu sind auch Alkohol, Geldwäsche und Nikotin. Von letzterem kommt Schelhammer&Schattera-Chef, Helmut Jonas, offenbar nicht los - er inhalierte nach der Pressekonferenz genüsslich eine Marlboro. Abgelehnt werden auch Firmen, die "gefährliche Chemie wie die Pille" erzeugen. Dass Henckel-Donnersmarck als Stiftsherr selbst Wein anbaut, sei kein Widerspruch, weil "das Stift keine Aktiengesellschaft ist". Außerdem gelte das Prinzip des verantwortungsvollen Umgangs. Schließlich sei auch nicht jeder, der im Casino spiele ein Süchtiger. Dass Schelhammer & Schattera selber mit fünf Prozent an der Casinos Austria beteiligt ist, hänge ausschließlich mit den von ihr in den Casinos betriebenen Wechselstuben zusammen. | | |    |
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| | 15.02.2006 18:07:25 | | Islam wächst weltweit am schnellsten | | (religion.orf.at) Das Christentum ist mit heute mehr als zwei Milliarden Anhängern weltweit die größte religiöse Strömung, nicht jedoch die am schnellstens wachsende. Dies ist mit derzeit 1,3 Mrd. Gläubigen der Islam. Laut dem Studienzentrum der weltweiten Christenheit am US-amerikanischen Theologischen Seminar "Gordon-Conwell", steigt die Zahl der Muslime jährlich um 1,93 Prozent. Den Wachstumstrend bei den Christen gibt das Zentrum dagegen mit 1,31 Prozent an. Der dritten großen monotheistischen Religion, dem Judentum, gehörten 2005 14 Millionen Menschen an. - Mehr auf ORF Religion. | | |    |
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| | 15.02.2006 18:04:03 | | Aktive Gefangenenseelsorge | (Rupertusblatt) „Ich bin nicht Richter. Ich brauche nicht über Menschen urteilen“, erzählt P. Wolfgang Bildstein über seine Tätigkeit als Gefangenenseelsorger. „Weil Gott Mensch geworden ist kann ich den Gefangenen als Mensch begegnen – auf Augenhöhe. So kommt es, dass sie auch das Gespräch mit mir suchen.“ Der Kapuziner weiß, dass vor allem seine regelmäßigen Gesprächsangebote als Seelsorger in der Justizanstalt ein Haltepunkt für die Insassen sind. „Durch das oftmalige Gespräch entsteht eine Vertrauensbasis. Der Gefangene erzählt von sich aus, was ihn drückt, was ihm Angst macht. Wie wird meine Familie damit fertig? Werde ich noch Besuch bekommen? Vor allem aber die Angst vor der Verhandlung. Vieles stürmt auf ihn ein“, erklärt Pater Wolfgang. Dabei zeigen sich viele Unsicherheiten bei den Gefangenen. In dieser Phase ist das Zuhören ganz wichtig: „Manchmal kommt es dazu, dass ich einen Gefangenen bei der Hand nehme und mit ihm vor dem Bild des Guten Hirten in der Kapelle bete. Das ist oft sehr befreiend für die Person.“ Einmal erklärte P. Bildstein einem Gefangenen, dass Gott ihn nicht aufgibt. 15 Jahre später schreibt der Gefangene dem Kapuziner in einem Brief, dass ihm diese Worte geholfen haben durchzuhalten. „Da habe ich gemerkt, wie ich mit meinen Worten jemandem Hoffnung geben kann“, freut sich P. Wolfgang über dieses Erlebnis. | | |    |
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| | 14.02.2006 08:53:45 | | Papstkonferenz mit Kurienvertretern | | (zenit.org) Zum ersten Mal in seinem Pontifikat traf Benedikt XVI. am Montag, 13.02.2006, mit den Verantwortlichen der Römischen Kurie zusammen. Das Pressebüro des Heiligen Stuhls bestätigte dieses Treffen und teilte mit, dass neben dem Papst und mehreren Kardinälen die Präfekten und Präsidenten der verschiedenen Dikasterien des Heiligen Stuhls im Bologna-Saal des Apostolischen Palasts im Vatikan zusammengekommen waren. Details zum Inhalt der Besprechung wurden nicht bekannt gegeben. Nicht näher genannten Quellen zufolge mutmaßten Berichterstatter, dass unter anderem die Beziehung des Heiligen Stuhls mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. auf der Tagesordnung der Beratungen gestanden habe. Die Priesterbruderschaft St. Pius X., eine Vereinigung von Priestern mit Gemeinschaftsleben ohne Gelübde, wurde 1970 von Erzbischof Marcel Lefebvre in der Diözese Fribourg (Schweiz) gegründet. Der Bruch mit Rom erfolgte im Jahr 1988, als Erzbischof Lefebvre gegen den Willen des Heiligen Stuhls vier Bischöfe weihte, unter ihnen Msgr Felly. Papst Johannes Paul II. erließ daraufhin das kurze Apostolische Schreiben "Ecclesia Dei", in dem er klarstellte, dass der gezeigte "Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, einen schismatischen Akt" darstelle. "Da sie diesen Akt trotz des offiziellen Monitums vollzogen, das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation für die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt wurde, sind Msgr Lefebvre und die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe der Exkommunikation verfallen, wie die kirchliche Disziplin vorsieht." Am 29. August des vergangenen Jahres empfing Papst Benedikt XVI. in Castel Gandolfo den Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Msgr Bernard Fellay. Das Gespräch hatte nach Angaben des Heiligen Stuhls "in einem Klima der Liebe zur Kirche" stattgefunden und sei vom Wunsch geprägt gewesen, "zur vollständigen Einheit zu gelangen". | | |    |
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| | 14.02.2006 08:50:47 | | Mehr Klarheit täte Not! | (kath.net-Kommentar von Dr. Josef Spindelböck) Der am 14. Februar gefeierte heilige Valentin gilt als Patron der Liebenden. Vor einem Jahr hat die Österreichische Bischofskonferenz Leitlinien veröffentlicht, um die Feier von Gottesdiensten zu regeln, die den Segen Gottes über Liebende herab rufen. Dabei werden "kirchliche Segensfeiern" empfohlen, "in denen auf die jeweilige Situation der Paare eingegangen werden soll: Ehepaare sollen eingeladen werden, ihr Eheversprechen zu erneuern; sie können durch den Segen Gottes eine Stärkung im Glauben und in der Liebe erbitten. Brautpaare sollen zur gegenseitigen Hingabe im Empfang des Ehesakraments ermutigt werden. Verlobte dürfen den Beistand Gottes in der Vorbereitung auf die Ehe erbitten; die Verlobung kann und soll durch solche Feiern kirchlich aufgewertet werden. Wer nicht in einer sakramentalen Ehe oder in Vorbereitung darauf lebt, soll in Form eines sorgfältig formulierten Gebetes und durch eine Einzelsegnung gestärkt werden." Diese Leitlinien nimmt die Dompfarre St. Stephan in Wien (Pfr. Anton Faber) zum Anlass, gezielt Liebende für einen Segnungsgottesdienst am Abend des 14.02.2006 einzuladen. In verschiedenen ORF-Berichten wurde diese Einladung dahingehend interpretiert, dass der Dompfarrer sowohl "Homos" als auch "Heteros" zur Segnung einlade. Angesprochen auf die Möglichkeit der Segnung von homosexuellen Paaren betonte Faber gegenüber kath.net, auch homosexuell empfindende Menschen könnten gesegnet werden. Hier werde jedoch ausdrücklich nicht die Beziehung gesegnet, sondern nur der jeweilige Mensch. In der Sendung "Wien heute" des ORF erklärte Faber am 13.02.2006: "Ich glaube nicht, dass Gott homosexuelle Paare, homosexuell empfindende Menschen ausschließt, und daher sind sie auch nicht ausgeschlossen." Man werde selbstverständlich "nichts von dem machen, was dem Heiligen Vater da nicht recht wäre, wir segnen keine Lebensgemeinschaften, wir machen keine homosexuellen Ehesegnungen, sondern wir segnen jeden in seiner Sehnsucht nach Liebe." Man würde dem Dompfarrer gerne glauben wollen, dass er mit seiner Segnungsfeier nur das tun will, was die Kirche auch tatsächlich als gut und richtig ansieht, wäre da nicht die ausdrückliche Offenheit seiner Einladung auch für homosexuelle Paare und gäbe es da nicht die Aussagen Pfarrer Fabers im Interview mit der Zeitung "Die Presse" vom 10.09.2005, wo es in redaktioneller Zusammenfassung hieß: "Er wünscht sich einen Ritus für wiederverheiratet Geschiedene - und auch für Homosexuelle, die in dauerhafter Partnerschaft leben wollen -, ohne die Grenzen zum Sakrament der Ehe zum Verschwinden zu bringen." So bleiben leider Zweifel an der Kirchlichkeit der Vorgangsweise bei dieser Segnung am Valentinstag und an der diesbezüglichen Einstellung des Dompfarrers, was das Zeugnis der Kirche für die sakramentale und unauflösliche Ehe von Mann und Frau und die darauf gegründete Familie zu kompromittieren geeignet ist. Mehr Klarheit in der Sache täte Not, damit der heilige Valentin nicht für etwas herhalten muss, was der wahren Ordnung der Liebe widerspricht, wie sie eben noch Papst Benedikt XVI. in seiner Enzyklika "Deus caritas est" so eindrucksvoll aufgezeigt hat! | | |    |
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| | 13.02.2006 10:59:39 | | Messe zu Ehren der heiligen Cyrill und Methodius | | Anlässlich des Gedenktages der Hll. Cyrill und Method (14. Februar), wurde in der Wallfahrtsbasilika Maria Dreieichen am Sonntag davor, dem 12. Februar 2006, die katholische Sonntagsmesse im byzantinischen Ritus gefeiert. Mehrere Priester konzelebrierten die „Göttliche Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomus“ unter Beteiligung von vielen interessierten Gläubigen. Insgesamt sieben Priester aus den zwei unterschiedlichen katholischen Riten (griechisch und römisch) leiteten die griechisch-katholische Liturgie. Seminaristen und Studenten/-innen des Internationalen Theologischen Institutes in Gaming, NÖ. unterstützten mit den ehrwürdigen liturgischen Gesängen die Messfeier. Die Predigt in deutscher Sprache hielt ein Dechant aus der Nachbardiözese Brünn, Hw. KR Jan Peňas aus Velké Mesiřící, Mähren. Der äußere Anlass zu dieser Feier in der Wallfahrtskirche Maria Dreieichen war der kürzliche 25. Jahrtag (31.12.1980) der Hinzufügung der zwei Heiligen aus Thessaloniki durch + Papst Johannes Paul II. zum Hl. Benedikt als den nun drei „gemeinsamen“ Patronen (Kon-Patronen) Europas. 16 Jahre vorher hatte Papst Paul VI. anlässlich der Wiederkehr des 1500. Geburtstages des Hl. Benedikt diesen zum Patron Europas ernannt. Aber, so der Papst Johannes Paul II: „Die Kirche in Europa lebt nur gesund, wenn sie mit zwei (!) Lungeflügel (sprich: westlicher und östlicher Spiritualität) atmet.“ Alle drei Patrone stehen für das Leben der Kirche im ersten Jahrtausend. | | |    |
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| | 13.02.2006 10:54:40 | | Wertewandel und Kirche in der Schweiz | | (kath.net) Das schweizerische Staatskirchensystem ist nach Ansicht von Vizeoffizial Martin Grichting ein Einfallstor für den Wertewandel in die Kirche. An den Beispielen von Domat/Ems und Röschenz könne man dies erkennen. Die Kirche in der Schweiz müsse von diesem System abrücken, meinte der Pfarrer in einem Interview mit der Zeitung „Südostschweiz“. „Betrachten Sie doch den Fall mit Pfarradministrator Franz Sabo, der mit dem Segen der Kirchgemeinde weiter amtet, obwohl ihn der Bischof suspendiert hat. Das ist schon ein krasser Fall“, sagte Grichting zu dem Konflikt in Röschenz. Das große Problem daran sei, dass durch die demokratischen Strukturen der staatskirchenrechtlichen Organe der Wertewandel in der Gesellschaft zu sehr in die Kirche hineingetragen werde. „Die Gesellschaft entwickelt sich in eine Richtung, die dem katholischem Glauben und wesentlichen moralischen Grundsätzen der Kirche in vielen Fällen widerspricht“, führte Grichting aus. Die katholische Kirche in der Schweiz könne den Wertewandel aber nicht „autonom nachvollziehen“, denn sie sei Teil der Weltkirche. Landeskirchen und Kirchgemeinden hätten aber „die finanzielle Macht, an Bischof und Pfarrer Forderungen zu stellen, die diese nicht erfüllen können“, merkte der Priester an. Genau das sei der Grundkonflikt in der Schweiz. - Mehr im Beitrag auf kath.net! | | |    |
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| | 12.02.2006 16:25:43 | | Bindungswunsch und Bindungsangst | | Die Situation unverheiratet zusammenlebender Paare, die katholisch getauft sind, verlangt nach einer in der kirchlichen Lehre verankerten pastoralen Antwort. Dabei gilt es, nicht nur Defizite aufzudecken, sondern auch zu fragen, welche positiven Ansätze bei Betroffenen gegeben sein können, damit diese ungeordnete Verbindung zu einer im christlichen Sinn geordneten und sakramental fruchtbaren werden kann. In diesem Beitrag wird versucht, darauf eine Antwort zu geben, die nicht nur bei den Symptomen ansetzt, sondern die tieferen Ursachen der Bindungskrise zu erfassen sucht und ihnen im Geist des Evangeliums zu begegnen will. - Lesen Sie den Artikel von Dr.theol. habil. Josef Spindelböck jetzt online auf stjosef.at! | | |    |
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| | 12.02.2006 16:22:59 | | 75 Jahre "Radio Vatikan" | (Radio Vatikan) Radio Vatikan begeht heute seinen 75. Geburtstag - auch der Papst hat daran gedacht. Beim traditionellen Angelus am Mittag auf dem Petersplatz gratulierte Benedikt XVI. seinem Sender und erinnerte an die erste Radioansprache von Pius XI. über den Vatikansender am 12. Februar vor einem Dreivierteljahrhundert. "Dank Radio und Fernsehen haben das Evangelium und die Worte der Päpste schneller Menschen in aller Welt erreicht." Außerdem wünschte der Papst beim Angelus den Olympia-Teilnehmern einen erfolgreichen Verlauf des internationalen sportlichen Kräftemessens. "Dieser schöne Wettbewerb" solle "im Zeichen der olympischen Werte der Loyalität, Freude und Brüderlichkeit" verlaufen und damit zum Frieden zwischen den Völkern beitragen. Auf deutsch sagte der Papst heute beim Angelusgebet: "Einen frohen Gruß richte ich an die deutschsprachigen Pilger hier auf dem Petersplatz. Das Evangelium des heutigen Sonntags berichtet von einem Aussätzigen, der Jesus demütig um Hilfe bittet und von ihm geheilt wird. Bringen auch wir unsere Anliegen auf die Fürsprache Marias voll Vertrauen vor Gott. Jesus, der Sohn Gottes, heilt auch uns. Euch allen wünsche ich einen gesegneten Tag." - Linktip: Radio Vatikan, www.radiovaticana.org | | |    |
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| | 11.02.2006 06:58:55 | | Olympiakaplan wieder im Einsatz | | Bereits zum 13. Mal ist der österreichische "Sportkaplan" Pater Bernhard Maier als "Aktiver" bei Olympischen Spielen dabei. Pater Maier ist der "gute Geist" der österreichischen Mannschaft und gestaltet bei den Olympischen Spielen in Turin und Umgebung Gottesdienste für Sportler und Betreuer, besucht die Aktiven bei Training und Wettkampf und steht für die seelsorgliche Betreuung zur Verfügung. Außerdem ist Pater Maier Mitglied im Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC). Seit 24 Jahren ist der Direktor des Don-Bosco-Gymnasiums in Unterwaltersdorf in Niederösterreich ein bewährter Begleiter der Olympioniken. Viele schätzen den Seelsorger, der sie vor allem auch bei Niederlagen unterstützt. Mit Hermann Maier feierte er etwa bei den Winterspielen in Nagano 1998 nach dessen furchtbarem Sturz in der Abfahrt einen Gottesdienst. Mit vielen Olympia-bewährten Sportlern ist Maier per Du. "Eine meiner ersten Aufgaben ist immer, die neuen Olympiateilnehmer kennen zu lernen", erklärt der Salesianer Don Boscos im Gespräch mit Radio Stephansdom. Die Sportler schätzen den Priester, der sie begleitet. "Was ich besonders an Pater Maier schätze, ist, dass er auch im Sommer, wenn wir keine Wettkämpfe haben, vorbeikommt", meint Felix Gottwald, nordischer Kombinierer der österreichischen Mannschaft. "Die österreichischen Olympioniken, von denen nicht wenige aus katholischen Familien stammen, haben während der intensiven Wettkampfsituation wenig Zeit, an der Sonntagsmesse teilzunehmen", weiß Maier um die Situation seiner Schützlinge. Umso positiver werde das Angebot des "Olympiakaplans" wahrgenommen. – Mehr darüber auf stephanscom.at! | | |    |
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| | 11.02.2006 06:54:52 | | Priester und Eucharistie sind unverzichtbar | | Gemäß neu verlautbarter "Rahmenordnung für Priester und Pfarrassistenten/Pfarrassistentinnen in Gemeinden ohne Pfarrer vor Ort“ in der Erzdiözese Salzburg ist der Pfarrassistent berechtigt, „Wort-Gottes-Feiern“ zu leiten, und zwar „an Sonn- und Feiertagen, wenn keine Eucharistie gefeiert werden kann“. Hier zeigt sich eine Problematik, welche im Hinblick auf die konkrete Durchführung schwerwiegende Bedenken hervorruft: Es scheint, dass eine Eigendynamik entsteht beziehungsweise verstärkt wird, wonach die sonntägliche gottesdienstliche Feier nicht mehr notwendigerweise die Eucharistie sein muss, welche doch vom 2. Vatikanischen Konzil in Lumen Gentium Nr. 11 als „Quelle und Höhepunkt des ganzen kirchlichen Lebens“ beschrieben worden ist, sondern ebenso gut in einer Wort-Gottes-Feier bestehen könnte. Faktisch wird es in priesterlosen Gemeinden, die mit einem Pfarrassistenten besetzt werden, dann so sein, dass dieser fraglos eine Wort-Gottes-Feier anbietet, ohne dass die Notwendigkeit der sonntäglichen Eucharistiefeier ausreichend erkannt und die Möglichkeit zur Teilnahme daran gesichert wird. Freilich wird es hier Unterschiede geben zwischen jenen Pfarrassistenten, die es begrüßen, wenn sie endlich „selbständig“ ohne Priester vor Ort die Gottesdienstfeier „leiten“ können, und anderen, die es schmerzlich bedauern, dass für diesen Sonntag kein Priester zur Verfügung steht und sie daher „einspringen“ müssen, um wenigstens einen Wortgottesdienst anbieten zu können. Aber wird nicht selbst im letzten, gut gemeinten Fall ein falsches Signal gesetzt - weg von der sakramentalen Grundstruktur der Kirche hin zu einer priesterlosen und eucharistielosen Gemeinschaft? Sollte man diesen Entwicklungen daher nicht von bischöflicher Seite aus in den Diözesen in Zukunft noch wirksamer entgegensteuern, als dies bereits geschieht - oder eben noch nicht oder zuwenig geschieht? Eine grundsätzlich als notwendig erkannte und intendierte Neuordnung der Pfarren und Pfarrverbände muss jedenfalls „eucharistiezentriert“ erfolgen, das heisst Wort-Gottes-Feiern an Sonntagen sollten grundsätzlich nicht erlaubt sein. Diese Weichenstellung scheint wichtig, damit auch in Zukunft die sakramentale Grundstruktur der Kirche erhalten bleibt und die Einzigartigkeit des eucharistischen Opfers und Mahles im Bewusstsein der Gläubigen präsent ist. Nur von daher sind auch Wert und Notwendigkeit des beharrlichen Gebets um Priester- und Ordensberufe einsehbar! Kreative Lösungen anderer Art im Sinn der (im weltlichen Bereich ohnehin meist gegebenen) Mobilität der Pfarrangehörigen sind gefragt, das heisst man sollte sich als einzelne oder als Familien und Gruppen im Rahmen eines größeren Pfarr(verbands)gebiets jeweils dorthin „bewegen“, wo die heilige Messe gefeiert wird. Bei entsprechend gutem Willen, der Bereitstellung praktischer Angebote (zum Beispiel Mitfahrmöglichkeiten, Bustransfer, …) und einer fortdauernden Bewusstseinsbildung der Pfarrangehörigen ist dies möglich. Obwohl die durch die Bischöfe und ihre Mitarbeiter zu regelnden Angelegenheiten viel komplexer sind, hängt vieles davon ab, ob die Grundlinien einer pastoralen Neuordnung richtig gesehen werden oder nicht. Der Priester in seiner Verantwortung als Hirte sowie die sonntägliche Eucharistiefeier bleiben jedenfalls unverzichtbare Eckpfeiler für die Neuordnung der Seelsorge. - Lesen Sie den vollen Wortlaut dieses Kommentars von Dr. Josef Spindelböck auf kath.net! | | |    |
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| | 11.02.2006 06:50:59 | | Christus als Heiland für Leib und Seele | | Am 11. Februar begeht die Kirche den "Welttag der Kranken". Für den 12. Februar (6. Sonntag i.Jkr.) können Sie eine entsprechende Predigt online auf stjosef.at lesen! Im Evangelium tritt ein Aussätziger an Jesus heran und vertraut ihm seine Not an. Jesus sieht den Glauben und das Vertrauen jenes schwer geprüften Menschen. Auf die hoffnungserfüllte Bitte des Aussätzigen hin („Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde“), streckt Jesus voll Mitleid und Erbarmen die Hand aus. Er berührt ihn und sagt: „Ich will es - werde rein!“ Sogleich weicht der Aussatz von ihm; der Mann ist geheilt. Durch die Begegnung mit Jesus, dem ganz Heiligen, wird der Mensch heil an Leib und Seele. | | |    |
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| | 10.02.2006 17:05:02 | | Papstbotschaft zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Turin | | (zenit.org) "Mögen die bevorstehenden Olympischen Spiele für alle ein beredtes Zeichen für Freundschaft werden und dazu beitragen, die Beziehungen solidarischen Verständnisses zwischen den Völkern zu vertiefen", heißt es in der Botschaft, die Benedikt XVI. zum Auftakt der Olympischen Winterspiele Kardinal Severino Poletto, dem Erzbischof von Turin, zukommen ließ. Angesichts der "zahlreichen Spannungen" in der heutigen Welt komme man nicht umhin, die Notwendigkeit dieser Dinge zu bemerken, stellt der Papst fest. Und er fügt hinzu, dass man gerade heute erkenne, wie sehr sich der Mensch danach sehnt, "eine Zukunft aufzubauen, die von wahrem Frieden gekennzeichnet ist". Der Heilige Vater lädt in dem Schreiben vom 29. November 2005, das eine Art christliche Kurzbetrachtung des sportlichen Wettkampfs darstellt, alle Gläubigen dazu ein, die Olympischen Spiele 2006, die am Freitagabend mit einer mehrstündigen Zeremonie im Turiner "Stadio Olimpico" feierlich eröffnet werden, dahingehend zu nutzen, über das nachzudenken, was sich vom Sport auf den geistigen Wettkampf übertragen lasse. Dazu habe schon der Apostel Paulus die Christen von Korinth ermutigt. | | |    |
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| | 10.02.2006 17:02:35 | | Einladung zur Kinderwallfahrt mit Bischof Küng | | (P. Robert Bösner) Zum Gedenktag des Sel. Francisco und der Sel. Jacintha, der Seherkinder von Fatima (Gedenktag am Montag, 20. Februar ), lädt Diözesanbischof DDr. Klaus Küng alle (Erstkommunion-) Kinder und deren Eltern ein, an seiner zweiten Kinderwallfahrt in die Fatimapfarre Dross bei Krems (NÖ), am Sonntag, dem 19.02.2006 um 15.00 Uhr, teilzunehmen. Der Bischofsmesse, die die Kinder mit ihren Liedern und Darstellungen kindgemäß gestalten werden, geht - nach dem Vorbild der zwei schon selig gesprochenen Seherkinder – als Vorbereitung eine Zeit des gemeinsamen Rosenkranzgebetes voran. Dieses gemeinsame gottesdienstliche Beisammensein möchte – so könnte man sagen - den Platz „heilig“ halten, der vor bald sechs Jahren vom Hwst. H. Bischof von Fatima mit einem Weihegebet und von den Verantwortlichen der Pfarre und der Gemeinde Dross mit einem Spatenstich für den Bau einer Gedächtniskapelle zu Ehren dieser zwei seliggesprochenen Kinder reserviert worden war. Während der Vorbereitungszeit auf die Schülerwallfahrt mit dem Herrn Bischof sind alle Kinder – ev. auch jene, die am Sonntag, dem 19. Februar 06 nicht in der Pfarrkirche Dross die Bischofsmesse mitfeiern können – aufgerufen, bei einem Aufsatzwettbewerb mitzumachen.(Aufsatzthema: „Wie sind uns die Seherkinder von Fatima ein Vorbild?“). Manche beeindruckende Aufsätze sind schon eingelangt (Einsendefrist: bis Mittwoch, 15. Feber per Adresse: Hw. Diakon Konrad Panstingl, Garmanns 34; 3542 Gföhl). Die schönsten Aufsätze in den jeweiligen Altersgruppen (8-10 Jahre), (11- 13 Jahre) und auch in der Gruppe der älteren Schüler und Studenten werden zum Abschluss des Kinderrosenkranzes und vor Beginn der Hl. Messe am Sonntag, dem 19. Februar, in Anwesenheit der Eltern, Geschwister, aber auch des Hwst. Herrn Bischofs, der Priester sowie der Religionslehrerinnen und Lehrer vorgelesen. Alle, die einen Aufsatz geschrieben haben (und auf der Rückseite Name, Adresse und Alter angemerkt haben), bekommen ein schönes Geschenk des Herrn Bischofs, das der Herr Diakon Panstingl übergeben wird. Die Überreichung geschieht zu Beginn der Begegnung mit dem Herrn Bischof (Agape) im nahe gelegenen Gemeindesaal. Bei einer einfachen Jause kann jeder Schüler, aber auch die Eltern, Geschwister und Lehrer mit dem Herrn Bischof sprechen und sich ev. auch mit ihm fotografieren lassen. Programm: 14.30 Uhr: Begrüßung des Bischofs, Einzug, Kinderrosenkranz; 15.00 Verlesung der drei besten Aufsätze, Bischofsmesse für und mit den Kindern; anschließend Begegnung mit dem Bischof im Gemeindesaal. | | |    |
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| | 09.02.2006 09:07:59 | | Bischof Küng übt Kritik an Verhöhnung der Religion | | (kath.net) Der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng hat am Donnerstag Kritik an dem Film "Schneeweiß und Rosenrot", der im Januar im Rahmen der ORF-Sendereihe "Was [mir] heilig ist" ausgestrahlt wurde, geübt. Küng meinte in einer exklusiven Stellungnahme gegenüber KATH.NET, dass es gerade auch angesichts der großen Aufregung, die durch die Karikaturen Mohameds in der islamischen Welt ausgelöst wurde, es höchste Zeit sei, dass auch bei uns ein Nachdenkprozess einsetze. Wörtlich meinte der Bischof: "Immer mehr Künstler, Filmdarsteller, Redakteure, Journalisten und sogar öffentliche Einrichtungen scheinen das Gespür für das, was für gläubige Menschen unantastbar und heilig ist, zu verlieren." Küng beurteilte solche Vorfälle als "Anzeichen einer fortschreitenden Dekadenz", zu der er auch die Zunahme der fast uneingeschränkten Darstellung von Pornographie und Gewalt zähle. Schließlich appellierte der St. Pöltner Diözesanbischof an die Katholiken: "Nicht alles darf man einfach passiv hinnehmen." | | |    |
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| | 09.02.2006 09:06:43 | | Dechant Franz Scharl zum Weihbischof für Wien ernannt | | (Kathpress) Der Wiener Dechant Franz Scharl wurde von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof für Wien ernannt. Die Ernennung wurde am Donnerstagmittag gleichzeitig im Vatikan und in Wien bekannt gegeben. Kardinal Christoph Schönborn wird seinem neuen Weihbischof vor allem die Sorge um die kategoriale Seelsorge und um die Seelsorge der fremdsprachigen Gemeinden anvertrauen. Scharl wird am "Weißen Sonntag", dem 23. April, im Wiener Stephansdom zum Bischof geweiht werden. Der "Weiße Sonntag" wurde vom verstorbenen Papst Johannes Paul II. auch zum "Sonntag der Barmherzigkeit" bestimmt. Mit der Ernennung eines "weiteren Weihbischofs" für Wien ist in "näherer Zukunft" zu rechnen. - Weitere Informationen und Reaktionen laufend auf www.stephanscom.at ! | | |    |
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| | 08.02.2006 16:27:53 | | Geistlicher Nachruf für einen Märtyrer | | P. Robert Bösner OSB, Wallfahrtspfarrer in Maria Dreieichen in Niederösterreich, hat einen geistlichen Nachruf auf jenen Priester verfaßt, der vor zwei Tagen Opfer eine Mordanschlages in der Türkei geworden ist. Es handelte sich um einen tief im katholischen Glauben verankerten, von der Liebe zu Gott und den Nächsten erfüllten Menschen, der auch den Andersgläubigen mit Respekt begegnete. Nach Beendigung der sonntäglichen Eucharistiefeier hat "Don Andrea" in der ihm anvertrauten Marien-Kirche die "Danksagung nach der hl. Messe" (gratiarum actio post missam) vor dem Tabernakel betend gehalten. Da streckten zwei Schüsse den betenden Priester - von hinten her tödlich getroffen - nieder. Sein Blut rötet zeugnishaft die heilige Stätte.- wo er die unblutige Gegenwärtigsetzung des Opfers Christi und seiner Auferstehung in der "Wandlung" vollzogen hatte. - Lesen Sie den ganzen Beitrag auf kath.net! | | |    |
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| | 08.02.2006 16:24:55 | | Papst ermutigt zum Gottvertrauen in allen Versuchungen | | (kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat dazu aufgerufen, sich Gott als der Quelle des Friedens zuzuwenden. Gott sei vor allem Vater, der sich jener annehme, die "taumeln". In den Psalmen werde die Gerechtigkeit und Heiligkeit Gottes betont, sagte der Papst am Mittwoch bei seiner wöchentlichen Generalaudienz im Vatikan. Benedikt XVI. erinnerte daran, dass der Psalm 144, der im Mittelpunkt der dieswöchigen Generalaudienz stand, die Nähe Gottes zu den Menschen betone. In diesem Zusammenhang verwies der Papst auf den heiligen Mönch Barsanuphios von Gaza. Der Heilige stammte aus Ägypten, war Mönch im Kloster des Heiligen Seridos bei Gaza und starb um das Jahr 540. Er pflegte seine Schüler darauf zu verweisen, dass sie sich nicht mit dem Inhalt von Versuchungen beschäftigen, sondern den Namen Jesu anrufen sollten. Gaza - heute als palästinensischer Brennpunkt im Mittelpunkt des Weltinteresses - war ursprünglich einer der Hauptorte des christlichen Mönchtums. Die Schriften des Heiligen Barsanuphios wirken bis heute sowohl in der Ost- als auch in der Westkirche nach. Besondere Wirkung entfalteten sie dadurch, dass sie Nikodemos Hagiorites 1782 in seine Ausgabe der "Philokalie", einer Blütenlese aus den Werken der asketisch-mystischen Schriftsteller des christlichen Ostens, aufnahm. Das Werk des Heiligen aus Gaza wurde auch ins Russische übersetzt und hat die russische Frömmigkeit stark beeinflusst. | | |    |
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| | 07.02.2006 16:45:05 | | Hermeneutik der Kontinuität | Im Jahre 2005 jährte sich zum vierzigsten Male das Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils. Über die Auslegung dieses Ereignisses gibt es in der Kirche nach wie vor erhebliche Meinungsverschiedenheiten. War das Konzil ein unermesslicher Segen oder eher eine unsägliche Katastrophe? Stellt es eine „kopernikanische Wende“ dar, so dass von nun an die Kirchengeschichte einzuteilen ist in eine Zeit vor und nach dem Zweiten Vatikanum? Die Bedeutung des Konzils wird mitunter als radikaler Bruch gesehen, der die „vorkonziliare“ von der „nachkonziliaren“ Kirche unterscheidet. Gewisse sich selbst als „fortschrittlich“ verstehende Kreise malen dabei die „vorkonziliare“ Zeit in den finstersten Farben, während das letzte Konzil geradezu als Konstituente einer neuen Kirche gesehen wird. Ähnlich wie in vielen Kirchen bei der konkreten Umsetzung der Liturgiereform Hochaltäre und Kommunionbänke abgebrochen wurden, so sind nach dieser Anschauung viele wesentliche Elemente der Überlieferung auf dem Müllplatz der Geschichte gelandet. Was sich nicht ausdrücklich in den Konzilstexten findet, gilt als „überholt“. Eine ähnliche, obwohl gleichsam spiegelverkehrte Ansicht, findet sich in manchen Gruppen, die das Zweite Vatikanum als Ursache aller Übel betrachten, die in den letzten Jahrzehnten über die Kirche hereingebrochen sind. Mit diesen Worten leitet Prof. Dr. Manfred Hauke, Dogmatiker in Lugano, seinen Kommentar über eine "Hermeneutik der Kontinuität" in der richtigen Auslegung des 2. Vatikanischen Konzils ein, den Sie in vollem Umfang bei kath.net nachlesen können! | | |    |
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| | 07.02.2006 16:13:36 | | ITI wechselt von Gaming nach Neuberg an der Mürz | | "Stift Neuberg an der Mürz und damit das gesamte Mürzer Oberland werden demnächst einen nachhaltigen wirtschaftlichen Impuls erfahren. Das bisher von den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) betreute Stift soll bis zum Sommer in die Obhut der Diözese Graz-Seckau sowie des Internationalen Theologischen Instituts für Studien zu Ehe und Familie (ITI) übertragen werden. Belebt werden soll das Stift dann unter anderem als Bildungsort für zukünftig bis zu 200 Studenten." So die Österreichischen Bundesforste in einer Presseaussendung, die am 07.02.2006, akkordiert mit dem ITI, der Erzdiözese Wien und der Diözese Graz-Seckau veröffentlicht wurde. "Aufgrund der positiven Entwicklung der letzten Jahre haben wir schon länger eine neue Heimat für unser Institut gesucht - mit Neuberg haben wir eine ideale Lösung gefunden", erklärt der Präsident des Internationalen Theologischen Instituts für Studien zu Ehe und Familie, Larry Hogan. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Pfarre und Diözese." Der offizielle Wechsel nach Neuberg wird voraussichtlich erst im Studienjahr 2007/2008 stattfinden, da zuvor umfangreiche Renovierungs- und Adaptierungsarbeiten vorgenommen werden müssen. - Lesen Sie mehr im Originalbericht bzw. in der Information auf stephanscom.at! - Linktip: Neugestaltete Homepage des ITI. | | |    |
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| | 06.02.2006 05:31:48 | | Das Geheimnis der Eucharistie: Antwort auf ein Mißverständnis | Anfrage: Wenn die katholischen Christen glauben, dass Jesus Christus wirklich, wahrhaft und wesentlich in der Heiligen Eucharistie unter der Gestalt von Brot und Wein gegenwärtig ist, sind sie dann nicht Kannibalen, wenn sie das Fleisch und Blut Christi essen und trinken? Antwort: Der Kannibalismus-Vorwurf gegen die heilige Eucharistie ist unbegründet und resultiert aus einem Mißverständnis. Der katholische Christ glaubt, dass nach der Wandlung unter der Gestalt des Brotes und Weines der Leib und das Blut Christi, d.h. Christus als wahrer Gott und Mensch wirklich und wahrhaft gegenwärtig ist. Sein Fleisch ist insofern eine wahre Speise und sein Blut ist wirklich ein Trank (vgl. Joh 6,55), als wir uns durch den Verzehr der heiligen Gestalten (!) mit Jesus Christus auf geheimnisvolle Weise verbinden. D.h. aber: Wir „essen“ Jesus Christus nicht „auf“ bzw. fügen seiner Gottheit und auch seiner Menschheit durch das Essen der Gestalten von Brot und Wein keinerlei Schaden zu. Es ist keineswegs ein Kannibalismus, worum es hier geht, sondern durch die wahre Speise unter der Gestalt des Brotes und den wahren Trank unter der Gestalt des Weines werden wir in Liebe mit dem ganzen Christus vereint, der sich uns schenkt und sich mit uns verbindet. Ist das nicht ein erhabenes und großes Geheimnis des Glaubens – ein Geheimnis, das wert ist, angenommen zu werden, und um dessen willen man katholisch werden müßte, wenn man es nicht längst schon ist?! (Dr. Josef Spindelböck) | | |    |
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| | 06.02.2006 05:26:51 | | Katholischer Priester in der Türkei erschossen | | (orf.at) Ein römisch-katholischer Priester ist gestern im Norden der Türkei erschossen worden. Es sei zunächst unklar, ob die Bluttat im Zusammenhang mit den Protesten in der islamischen Welt gegen Mohammed-Karikaturen stehe, sagte ein Polizeisprecher. Der Priester wurde laut Medienberichten in Trabzon im Norden des Landes vor seiner Kirche getötet. Der mutmaßliche Täter soll ein 17-Jähriger sein. Der Priester soll mit einem einzigen Schuss in das Herz getötet worden sein. Der Priester war ein 60-jähriger Italiener namens Andrea Santoro. Der gebürtige Römer arbeitete seit fünf Jahren in der Türkei als Priester und soll wegen seines Eintretens für eine Verständigung von Islam und Christentum bereits Morddrohungen erhalten haben. Die Polizei sperrte den Tatort rund um die Santa-Maria-Kirche, ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, großräumig ab. Der Gouverneur der Region verurteilte den "Angriff auf einen Mann des Glaubens" und versprach intensive Fahndung nach dem Täter. | | |    |
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| | 04.02.2006 18:56:32 | | Vatikan-Stellungnahme zu Islam-Karikaturen und Protesten | (kath.net) Die Pressestelle des Heiligen Stuhls hat am Samstag Stellung zum aktuellen Streit zu den Karikaturen Mohammeds genommen. KATH.NET dokumentiert die Stellungnahme in einer eigenen Übersetzung: Das Recht auf Gedankenfreiheit und freie Meinungsäußerung, das in der Erklärung der Menschenrechte begründet ist, kann nicht das Recht implizieren, die religiösen Gefühle der Gläubigen zu verletzen. Ein solches Prinzip gilt selbstverständlich für jede Religion. Das menschliche Miteinander erfordert außerdem ein Klima gegenseitigen Respekts zu Gunsten des Friedens unter den Menschen und Völkern. Jede Art von übertriebenen Kritiken oder Spott weisen auf einen Mangel an menschlicher Feinfühligkeit hin und können in manchen Fällen eine unzumutbare Provokation (und Herausforderung) darstellen. Die Geschichte lehrt uns, dass dies nicht der Weg ist, der die Wunden im Leben der Völker heilt. Die zugefügten Schäden durch eine Einzelperson oder ein Presseorgan können nicht allen öffentlichen Institutionen des betreffenden Landes zugeschrieben werden. Die Regierungen können und müssen gegebenenfalls nach den Prinzipen der nationalen Gesetzgebung intervenieren. Gewaltsame Protestaktionen sind daher ebenfalls zu kritisieren. Das ist nicht der Weg, um auf eine Beleidigung zu reagieren, und in den wahren Geist jeder Religion zu dringen. Die reale und verbale Intoleranz als Handlung oder Reaktion - von welcher Seite sie auch kommt – gefährdet letztlich immer ernsthaft den Frieden. | | |    |
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| | 03.02.2006 17:10:23 | | Gott kommt uns nahe in Liebe | | Im kath.net-Kommentar nimmt der St. Pöltner Dogmatikprofessor Dr. habil. Michael Stickelbroeck Stellung zur neuen Enzyklika "Deus caritas est". Er schreibt unter anderem: Papst Benedikt kommt mit seiner ersten Enzyklika auf den Kern des Christlichen zurück: der Gott, an den wir glauben, genügt sich nicht selbst in starrer Einsamkeit und Abgeschlossenheit. Er ist vielmehr in sich selbst Beziehung, Leben, Hingabe, Liebe. Anders als der apathische Gott der griechischen Philosophie ist der Gott und Vater Jesu Christi in einem affektiven Engagement auf Welt und Mensch bezogen. „Gott liebt den Menschen so, dass er selbst Mensch wird, ihm nachgeht bis in den Tod hinein und auf diese Weise Gerechtigkeit und Liebe versöhnt“ (nr. 10). Hier ist die grösste Nähe Gottes zur Welt ausgesagt. - Link: Kommentar in vollem Wortlaut. | | |    |
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| | 03.02.2006 17:07:32 | | Die Liebe Christi drängte ihn | | In der zweiten Lesung des 5. Sonntags im Jahreskreis B, die aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther genommen ist, beschreibt der Apostel, wie sehr es ihn drängt, den Menschen das Evangelium Jesu Christi zu verkünden: Es ist, wie wenn ein „Zwang“ auf ihm läge; er kann nicht anders, als dass er Zeugnis gibt für Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen! Sein Herz ist von der Liebe Christi erfüllt, die ihn drängt, sich den Menschen zuzuwenden. Zuvor hatte Paulus – damals noch Saulus genannt – die neue Lehre verfolgt. Er war ein fanatischer jüdischer Gesetzeslehrer gewesen, bis ihm Jesus Christus, der Auferstandene, in einer Vision erschienen war. Da fiel es wie Schuppen von seinen Augen; er wurde innerlich sehend und ließ sich taufen. Dann war es ihm ein Herzensanliegen, allen Angehörigen seines jüdischen Volkes, aber auch den Heiden die frohe Botschaft von der Erlösung zu verkünden. Viele Wege legte er unter Mühen zurück; so manche Verfolgung musste er nun erleiden, weil er es wagte, den Erlöser Jesus Christus vor Juden und Heiden zu bezeugten. - Lesen Sie die Predigt von Dr. Josef Spindelböck in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 02.02.2006 18:08:39 | | Keine Segnung für katholische Universität Fribourg? | | Das Rektorat der Universität Freiburg schliesst die katholische Segnung der im Oktober eröffneten Erweiterungsbauten der Universität, «Pérolles 2», kategorisch aus, berichtet die katholische Nachrichtenagentur KIPA-APIC. Seit mehreren Wochen hatte ein Komitee von Studierenden und Assistenten Kirche, Staat und Universität aufgefordert, die versäumte Weihe von «Pérolles 2» nachzuholen. Nun erhielt es ein klare Absage: Die Universität habe zwar eine katholische Tradition, sei aber eine staatliche Institution und müsse deshalb Abstand von konfessionellen Riten nehmen, beschieden Vertreter des Rektorats dem Komitee. Eigentlich sei bereits das Bestehen einer katholischen Kapelle in den Hauptgebäuden der Universität Freiburg ein Verstoß gegen die geltenden Bestimmungen, doch werde diese Kapelle aus Respekt gegenüber der Tradition geduldet, sagte Daniel Schönmann, Generalsekretär der Universität, gegenüber der «La Liberté». Sehr enttäuscht über den Verlauf des Gesprächs mit dem Rektorat äußerte sich Komitee-Vertreter Romain Bless. Es sei von den Rektoratsvertretern immer wieder mit spöttischer Süffisanz auf den Pluralismus verwiesen worden. «Aber sind nicht auch wir Christen Bestandteil dieses Pluralismus?», fragt sich Bless. Seines Erachtens ist es nicht möglich, einerseits die katholische Tradition der Universität Freiburg anzuerkennen und sich andererseits den daraus entstandenen Konsequenzen zu verweigern. Das Komitee ist entschlossen, sich weiterhin für eine kirchliche Segnung der universitären Erweiterungsbauten einzusetzen und diese auch stattfinden zu lassen - nötigenfalls auch ohne Bewilligung des Rektorats. Das Komitee hat laut Romain Bless auch viele Sympathiebekundungen erhalten, insbesondere von Studentenvereinen. | | |    |
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| | 02.02.2006 18:04:32 | | Kompendium der Soziallehre der Kirche | | "Das Kompendium ist in drei Teile mit zwölf Kapiteln und insgesamt 583 Nummern gegliedert. Neben der Einleitung, die das Ziel und die Bedeutung des Werkes beschreibt, geht der erste Teil auf die Frage nach dem theologischen Ort der Soziallehre und ihrer Zuordnung zum Sendungsauftrag der Kirche ein (I.). Dann folgen die Kapitel über die Grundlagen und Prinzipien der Katholischen Soziallehre (II.). Eindrucksvoll werden das christliche Menschenbild als das personale Fundament der Soziallehre herausgearbeitet und die beiden Erkenntniswege: der Glaube und die Vernunft, die Offenbarung und das Naturrecht bekräftigt (III.). Auffallend ist, dass bei den Prinzipien (IV.) an erster Stelle das Gemeinwohl steht und an zweiter Stelle der Grundsatz von der Gemeinbestimmung der irdischen Güter. Danach geht es um die Grundsätze der Subsidiarität, der Solidarität und die Grundwerte des sozialen Lebens. Im zweiten Teil werden wichtige Einzelthemen behandelt: Ehe und besonders Familie (V.), Arbeit (VI.), Wirtschaft (VII.), Politik (VIII.), Internationale Gemeinschaft (IX.), Umwelt (X.) und Frieden (XI.). Dieser Teil zeichnet sich dadurch aus, dass der jeweilige Sachverhalt immer unter den entsprechenden Wertperspektiven gesehen wird. Nirgends gewinnt man den Eindruck, es handele sich um eine soziologische, ökonomische oder politologische Abhandlung, der noch ein christliches Etikett aufgesetzt wurde. Es ist wirklich Katholische Soziallehre, was das Kompendium bietet. Der dritte Teil (XII.) befasst sich mit der Frage, wie die Orientierungen das Handeln der Gläubigen inspirieren können und sollen, besonders im Blick auf die Laien. Der Schluss erörtert kurz, was eine Gesellschaft der Liebe bestimmt." (Kardinal Lehmann bei der Vorstellung des "Kompendiums der Soziallehre der Kirche" in deutscher Sprache, in wenigen Tagen lieferbar). Die italienische und die englische Version sind bereits vor einem Jahre erschienen. | | |    |
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| | 01.02.2006 17:57:17 | | Das Erbarmen Gottes für jeden Menschen | | (zenit.org) Im Mittelpunkt der Generalaudienz des Heiligen Vaters stand am heutigen Mittwoch (01.02.2006) Psalm 145, ein Loblied auf den Herrn, der sich als "liebenswerter und sanfter König" um all seine Geschöpfe kümmert. Darin werde "der Eintritt Gottes in die Wechselfälle des menschlichen Lebens" verkündet, betonte Benedikt XVI. vor Tausenden von Gläubigen, denn Gott "ist die menschliche Geschichte nicht gleichgültig. Ja mehr noch, er hat den Wunsch, mit und für uns einen Plan der Eintracht und des Friedens zu verwirklichen." An diesem göttlichen Plan müsse der Menschen aber auch selbst mitwirken, fuhr der Papst fort. Das geschehe, wenn der Mensch dem göttlichen Heilswillen gehorche – "einem Willen, der sich auf alle 'Menschen' erstreckt, auf 'jede Generation' und auf 'ewige Zeiten'." So verwirkliche sich schließlich nach und nach jenes universale Tun, das das Böse besiegt und "die 'Herrlichkeit' des Herrn einführt, das heißt seine persönliche, wirksame und transzendente Gegenwart." Benedikt XVI. erinnerte Pilger aus aller Welt an die Tatsache, dass wir weder "ein Spielball von dunklen Mächten" noch mit unserer Freiheit allein gelassene Geschöpfe seien. Vielmehr wolle Gott "für uns einen Plan, ein 'Reich' errichten", ja, er sei gekommen, "um die gesamte geschaffene Realität zur Heilsfülle zu führen". Diesbezüglich empfahl der Bischof von Rom die größte Form des biblischen Gebets: die "Verherrlichung der Heilswerke, die die Liebe des Herrn für seine Geschöpfe offenbaren". Diese zeigten, wer die göttliche Person wirklich sei, "die sich in ihrem historischen Wirken manifestiert". Der Herr sei vor allem "gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Gnade". Deshalb sei es stimme es auch, "dass Er die Liebe ist: 'Deus caritas est'." | | |    |
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| | 01.02.2006 17:53:18 | | Bald kirchliche Hochschule in Stams? | | Das diözesane Studienzentrum der Diözese Innsbruck in Stams bildet Pflichtschul-Lehrer, Religionslehrer und Sozialpädagogen aus. Um dieses Angebot auch in Zukunft zu erhalten, soll nun in Stams eine Hochschule in kirchlicher Trägerschaft errichtet werden, berichtet die „Tiroler Tageszeitung“ vom 1. Februar 2006. Bischof Manfred Scheuer habe in diesem Zusammenhang den Leiter des Bischöflichen Schulamtes, Oswald Stanger, mit der Ausarbeitung eines entsprechenden Konzeptes beauftragt. „Wir wollen eine Einrichtung schaffen, die selbstständig und auf Dauer existieren kann und eng mit der staatlichen Hochschule zusammenarbeitet“, sagt der Leiter des Bischöflichen Schulamtes, Oswald Stanger, im Interview mit der Zeitung. Diese Einrichtung sei die einzige von der Kirche getragene Hochschule westlich von Linz, betont Stanger. Derzeit bemüht sich der Schulamtsleiter intensiv, möglichst viele Diözesen für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Dass die Kirche nicht nur im Pflichtschulbereich und in den Mittelschulen, sondern auch im Hochschulbereich tätig sein soll, steht für Stanger außer Frage: „Die Kirche hat eine hohe Kompetenz im pädagogischen und sozialen Bereich, und diese wollen wir auch in die Lehrerausbildung in unserem Land einbringen.“ Darüber hinaus müsse die Kirche natürlich vor allem für die Ausbildung der Religionslehrer Sorge tragen. Im Gebiet der Diözese Innsbruck sind derzeit mehr als 800 Religionslehrer tätig. | | |    |
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