| | 22.10.2011 11:52:15 | | Siehe, die Magd des Herrn (Lk 1,38) | (verlag.stjosef.at) In der gleichnamigen Dissertation von Michael Seeanner geht es um die exegetische Darlegung der Selbstbezeichnung Marias »als Magd des Herrn« vor ihrem biblischen Hintergrund. Deshalb wird im ersten Kapitel das Vorkommen des Wortes »Magd«, und im zweiten Kapitel das Vorkommen des Wortes »Knecht« im NT und AT genau untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass die Selbstbezeichnung Marias in der ganzen Heiligen Schrift einzig ist. Durch ihre Antwort zeigt Maria die Zustimmung zu ihrer Berufung, Mutter Gottes zu werden, und die Bereitschaft, aktiv am Heilsplan Gottes mitzuwirken. Bibliografische Angabe: Michael Seeanner, Siehe, die Magd des Herrn (Lk 1,38). Die Selbstbezeichnung Marias vor ihrem biblischen Hintergrund, Kleinhain 2011, Verlag St. Josef, Paperback, 283 Seiten, 24 x 17 cm, ISBN: 978-3-901853-24-1, 24,90 EUR http://verlag.stjosef.at | | |    |
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| | 22.10.2011 11:47:45 | | Bischof Küng zu Ehe und Familie, künstlicher Befruchtung und Zölibat | (dsp.at) Im Interview mit der Zeitschrift "Datum" vom 18.10.2011 nimmt der St. Pöltner Bischof DDr. Klaus Küng Stellung zum Vorschlag von Gesundheitsminister Alois Stöger, auch alleinstehenden und homosexuellen Frauen die künstliche Befruchtung zu erlauben. Er erklärt: "Es geht dabei vor allem um die Frage des Kindeswohles und zwar im zweifacher Hinsicht. Bei jeder heterologen künstlichen Befruchtung wird das Kind das ganze Leben lang die Unsicherheit begleiten: wer ist mein Vater? Diese Unsicherheit betrifft seine Identität, was zu großen Problemen führen kann. Außerdem ist für die Entwicklung der Persönlichkeit die Zuwendung des Vaters und die emotionale Beziehung zu ihm von großer Bedeutung. In einer lesbischen Beziehung ist diese Polarität von Mann und Frau nicht gegeben. Deshalb tue ich mich schwer mit solchen Vorschlägen – weil das Kind 'draufzahlt'. Interessanterweise argumentiert Minister Stöger durchaus mit dem Kindeswohl, wenn es um die Höchstzahl der einzusetzenden Embryos geht und bei der Altersgrenze für künstliche Befruchtung; aber nicht hier. ... Es ist wahr, dass ein Volk Kinder braucht, aber nicht jeder Weg ist zur Erreichung dieses Zieles gut. Man kann solche Ziele eben nicht auf dem Rücken des Kindeswohles erreichen. Auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Das Kind hat das Recht auf Vater und Mutter, um sich bestmöglichst entwickeln zu können." Der Zölibat der Priester sei kein Hindernis für das Entstehen guter Familien, sondern "trägt sogar dazu bei, dass viele Menschen sich für mehr Kinder entscheiden. Familien brauchen ja das Vorbild von Priestern, die ihr Leben ganz in den Dienst Gottes und der Menschen stellen, die auch zu Verzicht bereit sind. Und Priester brauchen die Freundschaft christlicher Familien, die für sie Stütze sind und Ermutigung. Zudem motivieren gute Seelsorger Familien gerade auch im Bezug auf Kinder zu Großzügigkeit. Christliche Familien und zölibatär lebende Priester ergänzen sich also hervorragend, ich sehe keinen Grund, einen Teil dieser Symbiose zu entfernen." Link: Interview im Wortlaut. | | |    |
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| | 22.10.2011 11:41:40 | | Hirtenbrief zum Weltmissionssonntag | | (news.stjosef.at) Die österreichischen Bischöfe haben für den 23.10.2011, den Weltmissionssonntag ein Hirtenwort veröffentlicht. Bei der Mission geht es "nicht um Zahlen, Daten und Statistiken nämlich, sondern um die verwundeten, traurigen und einsamen Herzen der Menschen. Ihnen den Trost der Barmherzigkeit Gottes zu bringen, ihnen die Freude der Frohbotschaft zu verkünden, ist das Ziel des Auftrags Jesu an seine Jünger – damals wie heute." - Link: Hirtenbrief in vollem Wortlaut. | | |    |
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| | 20.10.2011 22:09:04 | | Motu proprio zum Jahr des Glaubens | (kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat die Eckpunkte für das von ihm am Wochenende angekündigte "Jahr des Glaubens" mitgeteilt. In einem am Montag veröffentlichten "Motu proprio" mit dem Titel "Porta fidei" ("Tür des Glaubens") rief er das Themenjahr für die Zeit vom 11. Oktober 2012 bis zum 24. November 2013 offiziell aus und erläuterte dessen Ziele und Schwerpunkte. Zur Vorbereitung auf die 50-Jahr-Feiern der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils (11. Oktober 1962) sollten die Katholiken im bevorstehenden Themenjahr die Kenntnis der Glaubensinhalte vertiefen und im öffentlichen Auftreten bezeugen. Grundlage sollte dabei der Katechismus sein, der die katholische Lehre auf der Grundlage des Konzils (1962-65) artikuliert. Zudem sollte die Feier der Liturgie verstärkt werden und das Lebenszeugnis der Mitglieder zu mehr Glaubwürdigkeit beitragen, heißt es im 18-seitigen Apostolischen Schreiben. In jedem Gläubigen solle das Verlangen geweckt werden, den Glauben vollständig und mit erneuerter Überzeugung zu bekennen. Der Papst kündigte im Schreiben auch ein Note der Glaubenskongregation an, die nach Angaben von Vatikansprecher P. Federico Lombardi noch in diesem Jahr erscheinen soll. Diese werde Hinweise darauf enthalten, wie das Jahr "auf höchste wirksame und geeignete Weise im Dienst des Glaubens und der Evangelisierung" gelebt werden könne. Link: Dokument im Wortlaut. | | |    |
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| | 20.10.2011 22:06:37 | | DBK begrüßt Stammzellen-Urteil des EuGH | (katholisches.info) Die Deutsche Bischofskonferenz begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Ablehnung der Patentierung von embryonaler Stammzellenforschung. „Dieses Urteil freut mich außerordentlich. Es ist ein Erfolg für die Menschenwürde und ein deutliches Signal gegen den Machbarkeitswahn des Menschen. Es zeigt, daß die Würde des Menschen vom Beginn der Befruchtung an gilt“, sagte Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger, der Mitglied der Unterkommission „Bioethik“ der Deutschen Bischofskonferenz sowie Mitglied im Deutschen Ethikrat ist. „Das Urteil stärkt unsere Auffassung ‚Mensch von Anbeginn’. Vom Zeitpunkt der Befruchtung an, kommt dem Embryo die Würde eines jeden Menschen zu. Er ist vom ersten Augenblick zu achten; so sind ihm Lebensrecht und Lebensschutz uneingeschränkt geschuldet.” Gleichzeitig sei durch das Urteil „der Frage nach der Klonierung eines Menschen zunächst ein weiterer Riegel vorgeschoben.“ Weiterhin positiv zu bewerten sei auch „die deutliche Absage an jede Form der Kommerzialisierung des Menschen, die durch das Urteil klar werde“, betonte Weihbischof Losinger. „Denn die Frage nach der Patentierbarkeit menschlicher embryonaler Stammzellen hatte ihre Kommerzialisierung und wirtschaftliche Verwertung zum Ziel.“ Der EuGH mache außerdem deutlich, „daß der umfassende Schutz der Menschenwürde nicht durch die Art der Formulierung von Patentanträgen unterlaufen werden darf, indem die Beschreibung keinen Hinweis auf die erforderliche vorausgehende Zerstörung menschlicher Embryonen enthält. Die Tatsache, daß Embryonen für die im Patentantrag enthaltenen Schritte zerstört werden müssen, reicht aus, um die Patentierbarkeit abzulehnen.“ „Auch wenn die Entscheidung des EuGH als positiv anzusehen ist, muß eine abschließende Bewertung der ausführlichen Begründung des Urteils noch erfolgen“, so Weihbischof Losinger. | | |    |
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| | 20.10.2011 21:56:59 | | Dankbarkeit für Gottes Güte | | (radiovatikan.de) Alles, was ist, ist Geschenk Gottes; wir verdanken ihm als Schöpfer und Erlöser unser Dasein. Daran hat der Papst an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz erinnert. Ausgehend vom Psalm 136, der ein Danklied des Volkes Israels für die eigene Befreiung durch Gott ist, verwies Benedikt XVI. auf die Güte Gottes. Diese zeige sich nicht nur in der Schöpfung auf „wunderbare“ Weise: „Gott wird als der besungen, der große Wunder tut. In einem Augenblick leuchtet der Schöpfungsvorgang auf: der Himmel, die Erde über den Wassern, die großen Leuchten Sonne und Mond sowie die Sterne. In ihrer Schönheit ist die Schöpfung Ausdruck der Güte des Herrn. Wunderbar ist auch Gottes Wirken in der Geschichte. Er führt das Volk Israel aus der Knechtschaft durch das Rote Meer in das Gelobte Land. (…) Der Psalm weist das Volk Israel und auch uns darauf hin, dass alles, was ist, letztlich Geschenk Gottes ist und dass wir ihm als dem Schöpfer, Erlöser und guten Vater unser Sein verdanken.“ Im Psalm 136 richtet der Beter gleich zu Beginn seinen Dank mit dem dreifachen Jubelruf „Hallel“ an Jahwe. Wie können wir diesen Psalm heute zu unserem Gebet machen, fragt Benedikt XVI. mit Blick auf die heutige Zeit und gibt folgende Antwort: Auch wenn die Geschichte von der Befreiung des Volkes Israel uns heute fern erscheinen mag - wichtig ist, dass sich Israel an Gottes Güte erinnert hat. Dieses Vertrauen des Volkes Israel in Gott könne für alle Gläubigen heute Vorbild sein, führt der Papst aus. Es gelte, in jedem von uns diese Erinnerung an die Güte und Liebe Gottes wachzuhalten. Den deutschsprachigen Pilgern sagte der Papst dazu: „Wir wollen uns die Psalmen immer neu als Gebet zu eigen machen und uns hineinnehmen lassen in das Vertrauen des Volkes Israel auf die Liebe und Güte des Herrn, die nie endet. Der Heilige Geist geleite euch bei all eurem Tun.“ | | |    |
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| | 20.10.2011 21:55:39 | | Lumen de lumine statt Halloween | (priesterforum.net) In den letzten Jahren nahm am Vorabend zu Allerheiligen die Belästigung durch randalierende und aggressiv bettelnde Jugendliche in Hausham immer mehr zu. Unter dem Titel "Wir bringen Licht in die Nacht" startete Pfarrer Michael Mannhardt gemeinsam mit Jugendlichen der Cross-Over-Stiftung eine Initiative. Der Untertitel "Lumen de lumine" (Licht vom Licht) wurde dem Glaubensbekenntnis von Nizäa und Konstantinopel entlehnt, weil Christus das Licht der Welt ist und alle Dunkelheit und Chaos vertreibt. Am 31.10. beginnt der Gottesdienst um 19.00 in der neubarocken, katholischen r.k. Pfarre Hausham. Blaues Licht hüllt das Innere der Kirche in eine kühle Atmosphäre. Nur die Osterkerze in der Mittes des Raumes strahlt ein warmes Licht aus. Auf dem Hochaltar steht eines weiße Plastik des Hl. Antonius, dem die Kirche geweiht ist. Auf seinen Armen sitzt das Jesuskind. Lichtstrahlen fallen auf das Kind und gehen von dort aus zu den Heiligenfiguren im Kirchenraum. Bei dieser schrittweisen Inszenierung werden die Glocken von Hand angeschlagen, nicht geläutet. Sie sind im Kirchenraum gut zu hören. Es spielt eine Posaune. Von außen werden die bunten Glasfenster beleuchtet, dadurch wird die Kirche auch außen hell und ein Blickfang für Fußgänger und Autofahrer. Schießlich wird das Osterlicht auf den Kirchenplatz getragen und ein Feuer entfacht, an welchem die versammelten Gläubigen Fackeln entzünden. Ein großes Vortragskreuz mit Öllichtern wie im Kolosseum am Karfreitag wird in der anschließenden Prozession durch den Ort vorangetragen. Sie führt zur Braunkapelle, wo eine Meditation zum Thema Tod vorgelesen wird: Der Engel des Lichtes und der Engel des Todes führen ein Gespräch, in dem der Engel des Lichtes mit dem Kreuz den Todesengel verdrängt, so dass das Licht siegt. Die Prozession setzt sich fort zur Evangelischen Pfarrkirche, vor welcher das Vater unser gebetet und der Segen gespendet wird. Zwei Feuerspeier hüllen das Prozessionskreuz in helles Licht. Danach folgt eine Agape, die wie in einer Ironie auf die Halloweenmode zum Verspeisen von Kürbissen in Form einer Kürbissuppe einlädt. | | |    |
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| | 16.10.2011 20:57:35 | | Papst Benedikt XVI. kündigt Jahr des Glaubens an | (radiovatikan.de) Zur Stärkung des Glaubens in den Ländern des Westens hat der Papst an diesem Sonntag ein „Jahr des Glaubens“ angekündigt. Benedikt XVI. beging im Petersdom eine Messe mit katholischen Kirchenvertretern aus aller Welt, die sich um eine Erneuerung des Glaubens bemühen – und zwar in Ländern, in denen das Christentum zwar Tradition hat, aber an Kraft verliert. Der Gottesdienst bildete den Abschluss einer internationalen Konferenz zum Thema im Vatikan, auf der sich Kurienvertreter sowie Mitglieder von über 30 nationalen Bischofskonferenzen und 115 Orden und christlichen Gemeinschaften über ihre Erfahrungen mit der Neuevangelisierung ausgetauscht hatten. „Um der Verkündigung der ganzen Kirche einen erneuerten Impuls zu geben, dass sie die Menschen aus der Wüste, in der sie sich im Augenblick befinden, herauszuführt zum Ort des Lebens, der Freundschaft mit Christus, der uns das Leben in Fülle gibt, möchte ich in dieser eucharistischen Feier Folgendes bekannt geben: Ich habe entschieden, ein „Jahr des Glaubens“ zu verkünden, das ich in einem apostolischen Schreiben genauer erklären werde. Es wird am 11. Oktober 2012 beginnen, am 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils, und es wird am 24. November 2013, dem Christkönigsfest, enden. Es wird eine Zeit der Gnade und einer immer engeren Verbindung mit Gott sein, um unseren Glauben an ihn zu stärken und ihn mit Freude den Menschen unserer Zeit zu verkünden.“ Nach dem Paulusjahr im Jahr 2008/09 und dem Priesterjahr 2009/10 will Benedikt XVI. also mit einem Jahr des Glaubens die Mission der Kirche unterstützen. Denn die Sendung der Kirche bedeute ja „vor allem, von Gott zu sprechen, an seine Hoheit zu erinnern“, führte der Papst aus. Und sie bedeute auch, stets an die Wahrheit zu erinnern, so Benedikt XVI. mit Blick auf die bewegte Geschichte des 20. Jahrhunderts. Nach der „unheilvollen Zeit der totalitären Regime des 20. Jahrhunderts“ bräuchten die Menschen heute „einen umfassenden Blick auf die Welt und die Zeit“. Der Papst: „Einen wirklich freien Blick, einen friedlichen Blick, einen Blick, den das zweite Vatikanische Konzil in seinen Dokumenten überliefert hat, und den meine Vorgänger, der Diener Gottes Paul VI. und der selige Johannes Paul II. In ihrer Lehre gezeigt haben.“ Weiter unterstrich Benedikt XVI. in seiner Predigt die Bedeutung der kirchlichen Gemeinschaft für die Weitergabe und Stärkung des Glaubens: Alleine könne man nicht evangelisieren, erinnerte der Papst, der aus einem Brief des „größten Evangelisators aller Zeiten“ - des Apostels Paulus - zitierte. Für Paulus „moderne Nachfolger“ heißt das also in den Worten des Papstes: „Die neuen Evangelisatoren sind gerufen, vor allem diesen Weg zu gehen, der Christus ist, um dem Nächsten die Schönheit der frohen Botschaft zu zeigen, die Leben gibt. Und auf diesem Weg geht man nicht alleine, sondern in Gemeinschaft: Eine Erfahrung der Gemeinschaft und der Brüderlichkeit, die sich ereignet, wenn wir uns begegnen, um unsere Erfahrungen Christi und seiner Kirche zu teilen.“ Vor der Papstpredigt erbat der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella, vom Papst ermutigende Worte für die im Petersdom versammelten Geistlichen und deren Mission. Papst Benedikt XVI. war bereits am Samstagabend kurz mit den Konferenzteilnehmern in der Audienzhalle zusammengetroffen und hatte dort an Wesen und Aufgabe des Neuevangelisierungsrates erinnert. Erzbischof Fisichella hatte bei dieser Gelegenheit darauf verwiesen, dass Neuevangelisierung nicht erst mit Einrichtung einer neuen Vatikanbehörde stattfinde, sondern bereits Realität sei – dank des Einsatzes tausender Gläubiger und Kirchenvertreter, die auf der ganzen Welt das Evangelium aktiv und neu verkünden. | | |    |
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| | 15.10.2011 18:43:37 | | Priesterwallfahrt in Maria Roggendorf | | (news.stjosef.at; P. Dr. Ildefons Fux) Das Benediktiner-Priorat St. Josef hatte am 13. Oktober 2011 die Priester des Umlandes zu einer eigenen Priesterwallfahrt nach Maria Roggendorf eingeladen, und gut 20 Mitbrüder wollten diese Gelegenheit nützen, um ihre Anliegen zur „Mutter der Priester“ hinzutragen. Betend und singend zogen sie, geführt von Exz. Dr. Ägidius Zsifkovics, vom Kloster Marienfeld zur Basilika und folgten dort der Betrachtung des Eisenstädter Diözesanbischofs über den hl. Josef: Im Schutzpatron der Kirche finde sich auch der Priester selber. Die christliche Kunst hilft uns in dreifacher Weise, in das Geheimnis des hl. Josef einzudringen, wenn sie diesen „Gerechten“ mit dem Wanderstab darstellt bzw. mit dem Jesuskind auf dem Arm oder mit der Lilie in seiner Hand. Die Gemeinschaft mit Jesus im persönlichen Gebet und im Empfang des Bußsakramentes fand gleichsam eine Ausweitung beim gemeinsamen Mahl mit dem Bischof, der am Nachmittag und Abend auch beide Gottesdienste der 499. Monatswallfahrt leitete. | | |    |
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| | 15.10.2011 09:50:36 | | Das Wohl der Bürger ist maßgebend | (radiovatikan.de) Der Staatsdienst dient dem Bürger, niemandem sonst. Daran hat Papst Benedikt XVI. an diesem Freitag leitende italienische Beamten erinnert. Benedikt XVI. empfing die Präfekten verschiedener italienischer Provinzen im Vatikan zu einer Audienz. „Wer bei staatlichen Behörden arbeitet, egal auf welcher Ebene, muss sich immer vor Augen halten, dass der Zweck seiner Arbeit das Wohl der Bürger ist. Die Bedeutung der Staatsbehörden darf nicht als etwas Abstraktes oder einfach Bürokratisches verstanden werden, vielmehr geht es um eine Hilfestellung für die Bürger.“ Der Papst verwies dabei auf das Vorbild des Heiligen Ambrosius, der als Patron der Präfekten gilt. Bevor er zum Bischof geweiht wurde, war dieser Kirchendoktor ein Beamter des römischen Imperiums gewesen. Benedikt schärfte den Funktionären ein, dass ihr Agieren hohen moralischen Maßstäben genügen muss. „Der Einsatz für die Bürger ist so wichtig, dass man ihm fast eine sakrale Bedeutung beimessen kann. Deshalb ist es wichtig, dass ein Staatsbeamter mit Würde und vor allem verantwortlich umgeht. Die Kirche möchte deshalb mit allen – auch staatlichen – Institutionen zusammenarbeiten, um ein solides Fundament moralischer Tugenden und ein menschliches Zusammenleben zu fördern.“ An der Audienz mit dem Papst nahm auch der italienische Innenminister Roberto Maroni teil. | | |    |
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| | 15.10.2011 09:49:00 | | Gott oder dem Kaiser - wem soll der Christ gehorchen? | (stjosef.at/predigten) ls Christen leben wir in der Welt und doch sind wir nicht von der Welt (vgl. Joh 15,19). Wir führen unser Leben in den für alle Menschen geltenden sozialen und politischen Zusammenhängen; und doch hat uns Gottes Wort herausgerufen aus dieser Welt, sodass wir in Gott verankert sind und von seiner Liebe her diese Welt mitgestalten. Ja, gewiss: Wir haben keine bleibende Stätte auf Erden, sondern erwarten die zukünftige Vollendung im Reiche Gottes. Und doch gilt es auch hier auf Erden sich einzusetzen für die Mitmenschen, für ihr Wohlergehen, ja für das Gemeinwohl insgesamt in unseren gesellschaftlichen und politischen Ordnungseinheiten. Auf die Fangfrage der Pharisäer, ob es denn erlaubt sei, dem römischen Kaiser Steuer zu zahlen, antwortet Jesus mit einer Gegenfrage: sie sollten ihm einen Denar zeigen und sagen, wessen Bild sie darauf eingeprägt fänden. Es ist nämlich das Bild des Kaisers! Und Jesus spricht: „So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.“ Lesen Sie die Predigt zum 29. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 13.10.2011 09:08:38 | | Die Hollabrunner Jahre | | (news.stjosef.at, JSp) Als Beiheft 16 der Zeitschrift „Gottgeweiht“ hat nun der emeritierte Hochschuldozent P. Dr. Ildefons Fux OSB eine kirchengeschichtliche Würdigung der „Hollabrunner Jahre" von Hans Groër als Professor, Jugendseelsorger und Pfarrprovisor vorgelegt. Die Broschüre erschließt wichtige, sonst nur schwer zugängliche Quellen und wertet diese aus. Insgesamt ergibt sich so das Bild eines seeleneifrigen, umfassend gebildeten und in unverbrüchlicher Treue zur katholischen Kirche stehenden Priesters. Auch Konflikte werden nicht ausgeblendet, denen sich der engagierte Priester und Religionslehrer Groër zu stellen hatte. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz Groërs für die Legio Mariae und die Pfadfinderschaft. „Überblickt man das Wirken Groërs im Seminar und in der Schule, so gewinnt man davon einen durchaus positiven Eindruck. Das will aber nicht heißen, dass er nicht auch seine Gegner gehabt hätte. Manchen war er von vornherein unsympathisch. Eine andere Gruppe hatte einen Wandel durchgemacht: Durch lange Zeit voll Begeisterung und Zustimmung, zählten solche zu den häufigen Besuchern, die Groër um Rat fragten. Später aber gingen sie in einer Art Loslösungsprozess auf Distanz zu ihm und wurden bisweilen zu erbitterten Kritikern und Gegnern.“ (S.24) – Bibliografische Angabe: Ildefons M. Fux OSB, Die Hollabrunner Jahre. Hans Groër als Professor, Jugendseelsorger und Pfarrprovisor, Wien 2011. Bestellung bei: www.gottgeweiht.at | | |    |
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| | 13.10.2011 08:55:23 | | 20 Jahre geistliche Luftbrücke Moskau - Fatima | (kath.net) Das weltweite katholische Hilfswerk "Kirche in Not" erinnert an diesem Donnerstag an den zwanzigsten Jahrestag der ersten Rundfunk- und Fernsehdirektübertragung aus dem Marienwallfahrtsort Fatima nach Moskau und in die gesamte Sowjetunion. 75 Minuten lang stellten am 13. Oktober 1991 insgesamt 150 Fernseh- und 350 Rundfunksender aus der Sowjetunion eine "geistliche Luftbrücke" nach Fatima her. Damit informierten sie das russische Volk direkt von der Quelle des portugiesischen Wallfahrtsortes über die bis dahin in der Sowjetunion totgeschwiegenen Botschaften der Gottesmutter. Möglich wurde diese Direktübertragung unter anderem dadurch, dass der russische Präsident Boris Jelzin während des Putsches vom August 1991 die Moskauer Bevölkerung mit Hilfe eines von "Kirche in Not" ins Land geschmuggelten Radiosenders um Hilfe bitten konnte. Die Dankbarkeit Jelzins führte dazu, dass die russischen Rundfunkbehörden in den Verhandlungen mit "Kirche in Not" ungewohnt wohlwollend auftraten, wie der Gründer des Hilfswerks, Pater Werenfried van Straaten, 1991 in seinem Rundbrief "Echo der Liebe" schreibt: "Das Wunder begann, als unser brasilianischer Mitarbeiter José Correa mit dem Chef des russischen Rundfunks verhandelte. Plötzlich fragte ihn dieser, warum er als Brasilianer sich mit Radioprogrammen in Russland befasse. Correa erklärte, dass er durch sein Interesse für Fatima und Russland unser Werk kennen gelernt habe und so beim Radio-Apostolat gelandet sei. Als der Russe mehr über Fatima wissen wollte, erzählte er ihm, was Maria 1917 über Russland offenbart hatte. Sichtlich gerührt erklärte der Funktionär, dass er zwar Atheist sei, dieses Thema aber für die 'Gläubigen' in Russland bestimmt interessant wäre und deshalb schlage er vor, darüber eine Radio- oder Fernsehreportage zu machen. Mit Hilfe vieler Freunde und dank mehrerer kontemplativer Gemeinschaften, die sich wie eine betende Phalanx um Fatima geschart hatten, ist am 13. Oktober das von Vielen für unmöglich Gehaltene geschehen: Mit einem Schlag überzog die Fatima-Botschaft das gesamte Sowjetgebiet. Es war ein grandioser Triumph für Maria, als in Fatima 900 000 'Arme im Geiste' mit Kerzenlichtern, singend und betend um ihr Gnadenbild herum für die Bekehrung des materialistischen Westens und des unglücklichen Russlands eintraten. Erstmalig wurde keine Rücksicht auf die Diplomaten genommen, die immer verhindert hatten, dass das Wort 'Russland' in Fatima ausgesprochen wurde. Der Chor der orthodoxen Kathedrale hatte sich gewünscht, der Feier in Fatima noch mehr Glanz zu verleihen. Da die Moskauer Behörden die Ausreisevisa nicht rechtzeitig ausstellten, wurde der russische Chorgesang ins Programm eingeblendet, als die Ikone der Gottesmutter von Kasan, die sich in Fatima befindet*, auf dem Bildschirm erschien. Unverhohlen erflehten der katholische Erzbischof von Moskau und der Bischof von Fatima in ihren Predigten und Fürbitten Mariens Segen und Schutz für Russland. So wie ich es auch tat im Grußwort, das ich am Ende der Sendung an unsere russischen Brüder richtete. Die Übertragung erreichte 30 bis 40 Millionen Menschen. Sie war für Unzählige ein Signal Mariens, endlich die Gegensätze zu überwinden und durch Gebet, Bekehrung und Buße die Einheit aller Christen in ihrem Unbefleckten Herzen wiederherzustellen." www.kirche-in-not.at | | |    |
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| | 09.10.2011 22:17:30 | | Papst macht Menschen in Kalabrien Mut | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat die von vielen Krisen geplagte italienische Region Kalabrien zu mehr Einsatz für das Gemeinwohl aufgerufen. Die Arbeitslosigkeit sei „besorgniserregend“, die Kriminalität „oft grausam“ und verletze das soziale Gefüge, sagte der Papst am Sonntag bei einem Besuch in der süditalienischen Region. Er rief die Bevölkerung bei einem Gottesdienst im Industriegebiet von Lamezia Terme auf, angesichts der Probleme nie der Versuchung des Pessimismus und des Rückzugs zu verfallen. Mit der ihnen eigenen „erstaunlichen Einsatzbereitschaft“ sollten die Kalabrier eine bessere Zukunft vorbereiten, sagte der Papst.
Trotz regnerischen Wetters hatten sich etwa 50.000 Menschen eingefunden. Der feierlichen Stimmung in der Liturgie tat dies allerdings keinen Abbruch. Im ersten Teil der Predigt ging der Papst auf das Sonntagsevangelium ein und erklärte, wer in dem Gleichnis vom Hochzeitsmahl der Gast ist, der vom Bräutigam herausgeworfen wird, weil er keine Festkleidung trägt. Die Festkleidung sei die Liebe, so Benedikt mit Verweis auf den Kirchenvater Papst Gregor den Großen. Im zweiten Teil der Predigt ging Benedikt XVI. auf die sozialen Probleme der Kalabrier ein und rief sie dazu auf, sich aus christlicher Gesinnung heraus um ihre Mitmenschen zu kümmern und sich für das Allgemeinwohl einzusetzen. „Gebt nie der Versuchung des Pessimismus und des ausschließlich um euch selbst Kümmerns nach. Nutzt die Ressourcen eures Glaubens und eurer Menschlichkeit; stärkt euch in der Fähigkeit der Zusammenarbeit, des sich Kümmerns um den Anderen und um das Gemeinwohl , bewahrt euch das Hochzeitsgewand der Liebe; bewahrt das Zeugnis der menschlichen und christlichen Werte, das so tief im Glauben und der Geschichte dieses Landes und seiner Bevölkerung verwurzelt ist.“ Die Kirche vor Ort sollte sich für den Aufbau einer „neuen Generation“ einsetzen, die nicht Teilinteressen befördere, sondern das Gemeinwohl. „Ich möchte auch all diejenigen ermutigen und segnen, die sich um die Bildung der christlichen Paare in Ehe und Familie kümmern, um schließlich eine kompetente und evangeliumsgemäße Antwort auf die Herausforderungen der Gegenwart auf dem Feld der Familie und des Lebens geben zu können.“ Benedikt XVI. lancierte einen leidenschaftlichen Appell an die Anwesenden: „Euch Gläubigen, der Jugend und den Familien, sage ich: Habt keine Angst, den Glauben in den verschiedenen Feldern der Gesellschaft und den vielen Situationen des menschlichen Lebens zu leben und zu bezeugen! Ihr habt allen Grund, um euch stark zu zeigen, treu und mutig, und das alles Dank des Lichtes des Glaubens und der Kraft der Liebe. Und wenn ihr auf den Widerstand der Welt trefft, sagt die Worte des Apostels: „Alles vermag ich in dem, der meine Kraft ist“.“ Benedikt XVI. segnete auch den Grundstein einer neuen Kirche, die zur Erinnerung an die Papstreise in Lamezia gebaut wird sowie einen Eichensproß, der bei einer Marienstatue im Wallfahrtsort Visore eingepflanzt werden soll. | | |    |
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| | 09.10.2011 22:14:31 | | Neuer Südtiroler Bischof Ivo Muser geweiht | (kathpress.at) Im voll besetzen Dom von Brixen ist am Sonntagnachmittag der 49-jährige Ivo Muser zum neuen Bischof der Diözese Bozen-Brixen geweiht worden. Hauptkonsekrator bei der Feier war der Erzbischof von Trient, Luigi Bressan; als Mitkonsekratoren fungierten der im Juli aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretene Brixener Altbischof Karl Golser und der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer. Der Moment der Handauflegung durch den von seiner Parkinson-Krankheit gekennzeichneten Altbischof Golser war einer der emotionalen Höhepunkte der Weiheliturgie. Als Zeichen der Verbundenheit wurde Bischof Muser bei der Bischofsweihe u.a. jene Mitra überreicht, die schon Karl Golser bei seiner Bischofsweihe 2009 getragen hatte. "Mir ist in dieser Stunde sehr bewusst, dass ich heute nur deswegen hier stehe, weil Du getroffen und gezeichnet von Deiner schweren Krankheit nicht mehr hier stehen kannst", wandte sich Muser in seiner ersten Ansprache am Ende des Weihegottesdienstes direkt an seinen Amtsvorgänger. Bischof Golser habe sich stets für die Würde des menschlichen Lebens in allen Lebenslagen eingesetzt, erinnerte Muser: "Obwohl Du jetzt fast wortlos geworden bist, lebst Du uns jetzt diesen Wert und diese Würde auf sprechende Weise vor. Du bist vom Professor zum Konfessor, vom Lehrer zum Zeugen geworden." Erzbischof Bressan betonte in seiner auf deutsch, italienisch und ladinisch gehaltenen Predigt beim Gottesdienst die besondere Rolle der Diözese Bozen-Brixen als "Scharnier zwischen der deutschen und der italienischen Kultur". Die Vielfalt der in Südtirol lebenden Sprachgruppen sei "Herausforderung, aber auch Geschenk und Auftrag", so Bressan. Die Amtsvorgänger Bischof Musers hätten sich stets darum bemüht, den Frieden in der Diözese zu bewahren und zu fördern, erinnerte Bressan. Dieser Auftrag werde nun auch an den neuen Bischof übergeben. Das Pflichtenheft eines Bischofs sei groß, sagte der Trienter Erzbischof. Wesentlich seien neben der eigenen Beziehung zur Christus, das Bemühen um geistliche Berufungen und der enge Kontakt zu den Priestern und Gläubigen der Ortskirche. "Die Gläubigen schätzen Bischöfe, die für sie wie eine Vaterfigur sind und sie auf dem Weg des Glaubens begleiten", sagte Bressan. Bischöfe müssten nach dem Beispiel des "Guten Hirten" handeln, "der auch die verlorenen Schafe sucht, bevorzugt den Ärmsten seine Aufmerksamkeit schenkt und allein dem Wohl der anderen zu dienen versucht". Diözese Bozen-Brixen: www.bz-bx.net | | |    |
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| | 07.10.2011 22:55:19 | | Päpstliche Hochschule Heiligenkreuz baut aus | (kathpress.at) Große Pläne angesichts des anhaltenden Zustroms an Studierenden hat die "Philosophisch-Theologische Hochschule Benedikt XVI." des Stiftes Heiligenkreuz. Angesichts von mittlerweile rund 200 Studierenden - 120 davon Priesteramtskandidaten - hat man das Studienangebot neu strukturiert und u.a. ein neues "Europäisches Institut für Philosophie und Religion" (EUPHRat) gegründet. Den eigens eingerichteten Lehrstuhl hat die emeritierte Dresdener Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz inne. Wie der Rektor der Hochschule, P. Karl Wallner, gegenüber "Kathpress" bestätigte, werde man außerdem im kommenden Jahr bei der zuständigen päpstlichen Bildungskongregation in Rom um die Erlaubnis ansuchen, auch Doktorats- und Lizenziatsstudien anbieten zu dürfen. Seit nunmehr fünf Jahren sei die Hochschule im Rang einer päpstlichen Hochschule, und in dieser Zeit habe man sich die wissenschaftlichen Sporen dazu durchaus verdient, so P. Wallner. Noch dazu sei die Hochschule die einzige aktive Ordenshochschule in Österreich und die einzige Hochschule des Zisterzienserordens überhaupt. Wie die Hochschule auf ihrer Website mitteilt, ist außerdem ein Ausbau der Hochschulbibliothek geplant. Dazu werde die Hochschulbibliothek von der bestehenden historischen Bibliothek getrennt und zukünftig - so die Pläne - in neuen Räumlichkeiten untergebracht. Auch neue Studienräume sind in Planung - offen sei jedoch noch die Finanzierung des Projekts, räumte Rektor Wallner gegenüber "Kathpress" ein. O-Ton: Interview mit Rektor Prof. P. Dr. Karl Wallner OCist! Website der Hochschule: www.hochschule-heiligenkreuz.at | | |    |
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| | 07.10.2011 22:27:53 | | Zum himmlischen Hochzeitsmahl geladen | (stjosef.at) Der Oktober ist der Rosenkranzmonat, und am 7. Oktober wird jedes Jahr der Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz gefeiert. Im Gebet des Rosenkranzes erwägen wir gleichsam an der Hand der Gottesmutter Maria und in liebender Verbundenheit mit ihrem unbefleckten Herzen die Geheimnisse unseres Heils. Gott hat Großes an uns getan, denn er ist Mensch geworden aus der Jungfrau Maria. Maria hat in Freiheit ihr Ja gesagt, sodass das ewige Wort Gottes in Jesus Christus Fleisch geworden ist und unter uns gewohnt hat. „Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach“ (Lk 2,19; vgl. 2,51). Auch wir wollen über die Worte der Lesungen und des Evangeliums gläubig nachdenken und sie auf unser Leben beziehen. Die Gottesmutter Maria mache uns offen für das göttliche Wort, damit es auch in unserem Herzen Frucht bringe, ja auch hier gleichsam „Fleisch werde“, lebendige Wirklichkeit des Heils, die unser Leben trägt und formt. Worum aber geht es im Evangelium nach Matthäus, das von einem Hochzeitsmahl handelt, dessen ursprüngliche Gäste geladen sind, aber nicht kommen wollen? Jesus verwendet im Gleichnis dieses Bild, um auf die Einladung Gottes zum himmlischen Hochzeitsmahl hinzuweisen. Es ist eine einzigartige Veranstaltung, zu der auch wir geladen sind; etwas, das man sich nicht entgehen lassen sollte, weil es das in dieser Form nur einmal gibt. Wer wollte da nicht hingehen, noch dazu, wenn er durch die Diener des himmlischen Königs eine ganz persönliche Einladung erhält? Und doch waren es eine ganze Reihe von Gästen, die nicht kommen wollten, sogar als eine zweite, überaus herzliche Einladung erging. Lesen Sie die Predigt zum 28. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 06.10.2011 12:06:53 | | Zölibat und Beziehung - Tagung im Stift Heiligenkreuz | (erzdioezese-wien.at) Die priesterliche Lebensform des Zölibates steht im Kaisersaal des Stiftes Heiligenkreuz bei Wien am Samstag, 15. Oktober 2011, im Mittelpunkt der Fachtagung "Zölibat & Beziehung". Die Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz veranstaltet gemeinsam mit dem Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie eine Tagung zum aktuellen Thema. Unter der Diskussionsleitung von Walter Pieringer kommen die unterschiedlichsten Themen zur Sprache. Rotraud Perner eröffnet mit ihrem Kurzreferat zum Thema "Wieviel Sex braucht der Mensch?" um 9.00 Uhr die Tagung. Der Pressesprecher von Kardinal Christoph Schönborn, Michael Prüller, schließt mit seinem Statement zu "Ehe und Zölibat" an. Nach einer Diskussion spricht Pater Karl Wallner dann zum Themenbereich "Zölibat und Normalität". Am Nachmittag widmen sich Raphael Bonelli der Psychologie und Pater Johannes Lechner csj der "Spiritualität des Zölibats". Und Hanna Barbara Gerl-Falkovitz schließt mit ihrem Vortrag zum Thema "All-ein? Zölibat & Beziehung" den Themenbereich ab. Den Ehrenschutz über die interdisziplinäre Fachtagung hat der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn übernommen. Als Kooperationspartner tritt bei der Tagung die Ärztekammer für Wien auf. Anmelden kann man sich via Website oder direkt im Tagungsbüro des Instituts für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie bei Traude Kaufmann, RPP-Institut Himmelpfortgasse 15, 1010 Wien, Tel.: +43 664 / 47 61 222, eMail: office@rpp-institut.org. Der Tagungspreis für die Tageskarte beläuft sich auf 60,- (Studentenkarte: 30,-). Links: www.stift-heiligenkreuz.at, www.rpp-institut.org | | |    |
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| | 06.10.2011 12:03:38 | | Diözesane Hochschule St. Pölten als Motor der Neuevangelisierung | (presse.kirche.at) Die veränderte Situation der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten sprach Bischof Klaus Küng bei der Messe zur Eröffnung des akademischen Jahres am 5. Oktober an: Im nächsten Jahr übersiedeln die Priesterseminare von St. Pölten und Eisenstadt teilweise nach Wien – und damit auch die Priesterstudenten. Die Hochschule werde jedoch „unabhängig davon ihre Bedeutung für die Diözese behalten“, betonte der Bischof, „davon bin ich überzeugt“. Die Studierenden der Hochschule sollten „ein Motor sein, der die so notwendige Neuevangelisierung antreibt und begleitet“, erklärte Küng. Religionslehrerinnen, Mitarbeiter in Pfarren und Gemeinschaften, die „mit brennendem Herzen“ den Glauben leben, strahlten in die ganze Gesellschaft aus, die „gerade heute nach Orientierung sucht“. Küng: „Wir brauchen dringender denn je Männer und Frauen, die den Glauben darlegen und Zeugnis ablegen für Christus.“ Zur Kirchenkrise sagte der Bischof, dass Gott die Kirche im Lauf der Geschichte immer wieder durch einen „Läuterungsprozess“ geführt habe. Die „Früchte für eine Erneuerung“ der Kirche würden dabei immer aus einem kleinen Kreis von Menschen erwachsen, die stark mit Gott verbunden und im Glauben fest verwurzelt seien. „Jeder einzelne kann damit anfangen und zu einer Kraft werden, die die ganze Welt verändert“, so Küng. - Homepage: www.pth-stpoelten.at | | |    |
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| | 03.10.2011 21:21:02 | | Erfolgreiches Schulprojekt in Kasachstan | (sjm-congregation.org) Die Ordensgemeinschaft Servi Jesu et Mariae (SJM) mit Sitz in Blindenmarkt führt gemeinsam mit den Franziskanerinnen von Vöcklabruck in Kasachstan ein Schulzentrum (vom Kindergarten bis zur Matura einschließlich Internat). Für 230 Kinder in dem abgelegenen und von der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes abgeschnittenen Norden ist die Schule in Korneewka die einzige Möglichkeit eine Bildung zu erhalten, die ihnen eine Zukunft ermöglicht. Ihre Eltern haben so recht und schlecht das Nötigste zum Leben, eine profunde Ausbildung wäre für sie unfinanzierbar. Die beiden Ordensgemeinschaften, die SJM und die Franziskanerinnen, tragen daher im Wesentlichen finanziell das Schulzentrum. Sie möchten nun ihr Projekt – es ist die einzige Schule im zentralasiatischen Raum in christlicher Trägerschaft - in Österreich einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen. P. Leopold Kropfreiter SJM (gebürtig aus Arbesbach) lebt seit drei Jahren in Kasachstan und arbeitet als Pfarrer und Ethik-Lehrer an der Schule in Korneewka. Er ist derzeit in Österreich und gerne bereit von seinen Erfahrungen in Kasachstan zu erzählen. Kontakt: Email: pater.leo@hotmail.com Bis 14. Oktober ist er auch telefonisch unter +43 (676) 6505473 erreichbar! P. Karl Barton SJM, der Generalvikar des Ordens ist ebenfalls Ansprechpartner für das Schulzentrum in Korneewka. Tel.: +43 (676) 9743180. Email: karl_barton@live.at | | |    |
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| | 03.10.2011 21:16:55 | | Matthias Joseph Scheeben: Neuedition über Theologie des Messopfers | | (news.stjosef.at) Als Band 2 der Schriften der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten ist nun im Verlag Friedrich Pustet, Regensburg, ein bisher auch der Fachwelt nur schwer zugängliches Werk in einer Neuedition mit Kommentar erschienen. Es handelt sich um zwei Aufsätze des Kölner Theologen Matthias Joseph Scheeben aus den Jahren 1862 und 1866, die nun vom St. Pöltner Dogmatikprofessor Dr. theol. habil. Michael Stickelbroeck neu herausgegeben worden sind und kommentiert werden. Die 128 Seiten umfassende Schrift trägt den Titel: „Über die Eucharistie und den Messkanon“. Prof. Stickelbroeck meint in seiner Hinführung, dass Scheeben der Theologie „wegen seiner intuitiven Arbeitsweise … viele Impulse zu weiterem Forschen gegeben“ habe. Dies treffe vor allem für eine „Theologie des Messopfers“ zu, die bis heute ein „unerfülltes Desiderat“ darstelle (S.11). Umso erfreulicher ist es, dass nun maßgebliche dogmatische Ausführungen von Matthias Joseph Scheeben über die heilige Messe als Grundvollzug des christlichen Lebens in neuer Edition vorliegen. Sie werden bestimmt aufmerksame Rezipienten finden, nicht nur unter Fachtheologen, sondern auch unter interessierten Laien! – Bibliografische Angabe: Matthias Joseph Scheeben. Über die Eucharistie und den Messkanon, herausgegeben und kommentiert von Michael Stickelbroeck, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2011, ISBN 978-3-7917-2292-1. Bestellung über den Buchhandel oder direkt beim Verlag. | | |    |
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| | 30.09.2011 21:50:35 | | Caterina von Siena: Der Prozess von Castello - Neuerscheinung | | (verlag.stjosef.at) Wie war die hl. Caterina von Siena? Was war das Geheimnis ihrer Faszination, der sich kaum jemand entziehen konnte? Antwort auf diese Fragen geben ihre ehemaligen Schüler mit ihren Aussagen im sogenannten Prozeß von Castello, der in den Jahren 1411 - 1416 unter der Autorität des Bischofs von Castello (Venedig) im Hinblick auf Caterinas Heiligsprechung durchgeführt wurde. Neben Raimunds Legenda Maior gehört diese Sammlung zu den wichtigsten historischen Quellen über die Heilige von Siena. Die Dokumentation wird hiermit zum ersten Mal in deutscher Sprache vorgelegt. - Bibliografische Angabe: Der Prozeß von Castello. Zeugenaussagen über die hl. Caterina von Siena, vollständige Übersetzung von Dr. Josef Schwarzbauer, gebunden, 748 Seiten, 63 farbige Abbildungen, 20 × 13 cm, ISBN: 978-3-901853-20-3, 48,00 EUR, Verlag St. Josef, Kleinhain 2011, http://verlag.stjosef.at | | |    |
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| | 30.09.2011 21:47:26 | | Süße und nicht saure Beeren | (stjosef.at/predigten) In der Heiligen Schrift werden immer wieder Bilder aus der Natur verwendet, um auf das Himmelreich hinzuweisen. Gerade die Zeit der Ernte lässt uns darüber nachdenken, dass auch wir gute Frucht bringen sollen im Reiche Gottes. So hören wir im Buch des Propheten Jesaja von einem Weinberg, den Gott selbst gepflanzt hat, der aber zur erwarteten Zeit keine gute und ausreichende Frucht gebracht hat. Statt der mit Recht erwarteten süßen Beeren brachte er nur saure Beeren, heißt es. Die Winzer in der Wachau werden eine solche Aussage richtig einzuschätzen wissen. Nun könnte man, wenn man im Bereich der Natur bleibt, sagen: „Schade, diesmal haben wir kein Glück gehabt. Vielleicht ist es das nächste Jahr besser.“ Erfahrungsgemäß wechseln ja gute und weniger gute Jahre ab, und was man in dem einen Jahr nicht erreicht und erzielt, wird in einem anderen Jahr wieder wett gemacht. Es braucht also nur Ausdauer und etwas Geduld, um schließlich doch die gute Frucht zu erzielen! Der Prophet Jesaja zieht freilich eine andere Schlussfolgerung. Denn er bezieht seine bildhafte Aussage nicht mehr auf die Natur, sondern auf die Wirklichkeit des menschlichen Lebens: „Der Weinberg des Herrn der Heere ist das Haus Israel, und die Männer von Juda sind die Reben, die er zu seiner Freude gepflanzt hat. Er hoffte auf Rechtsspruch – doch siehe da: Rechtsbruch, und auf Gerechtigkeit – doch siehe da: der Rechtlose schreit.“ - Lesen Sie die Predigt zum 27. Sonntag im Jahreskreis A von Prof. Dr. Josef Spindelböck in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 25.09.2011 22:20:29 | | Erneuerung der Kirche nur durch Umkehr | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI., rund 100.000 Gläubige und strahlender Sonnenschein. Am letzten Tag seines viertägigen Besuchs in Deutschland hat der Papst an diesem Sonntag die Heilige Messe am Flughafengelände in Freiburg gefeiert. Seit den frühen Morgenstunden haben viele Pilger stundenlange Märsche auf sich genommen, um zusammen mit dem Papst den Gottesdienst zu feiern. Einige haben sogar in Schlafsäcken die Nacht im Freien verbracht, um die besten Plätze zu ergattern. Musikalisch hat ein Chor, bestehend aus 450 Sängerinnen und Sängern, die Messe begleitet. Alex Kofler mit den Eindrücken der Messfeier: In seiner Predigt in Freiburg bemerkte Papst Benedikt, einige Theologen von heute hielten Gott nicht für allmächtig, und sie verwiesen dabei auf „alles Schreckliche, was in der Welt geschieht“. „Demgegenüber bekennen wir uns zu Gott, dem Allmächtigen, dem Schöpfer des Himmels und der Erde. Wir sind froh und dankbar, daß er allmächtig ist. Aber wir müssen zugleich uns bewußt werden, daß er seine Macht anders ausübt, als Menschen es zu tun pflegen. Er hat seiner Macht selbst eine Grenze gesetzt, indem er die Freiheit seiner Geschöpfe anerkennt.“ Man könne zwar manchmal „erschrecken“, wenn man sehe, wie der Mensch seine Freiheit missbrauche, doch eigentlich sollte man „froh und dankbar für die Gabe der Freiheit“ sein, meinte der Papst. Gott achte unsere Freiheit, „er zwingt uns nicht“. Benedikt riet: „Trauen wir Gott, dessen Macht sich vor allem im Erbarmen und Verzeihen zeigt!“ Die Menschen heute sollten sich öffnen für Gott – auch und gerade die Christen sollten das tun. Denn: „Nicht auf das Reden, sondern auf das Tun kommt es an, auf die Taten der Umkehr und des Glaubens... Agnostiker, die von der Frage nach Gott umgetrieben werden; Menschen, die unter unserer Sünde leiden und Sehnsucht nach dem reinen Herzen haben, sind näher am Reich Gottes als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen, ohne dass ihr Herz vom Glauben berührt wäre!“ Das bedeute aber nicht, „dass nun alle, die in der Kirche leben und für sie arbeiten, eher als fern von Jesus und Gottes Reich einzustufen wären“, so der Papst beschwichtigend. „Ganz und gar nicht!“ „Nein, dies ist vielmehr der Augenblick, um den vielen haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern, ohne die das Leben in den Pfarreien und in der Kirche als ganzer nicht denkbar wäre, ein Wort sehr herzlichen Dankes zu sagen.“ Sie sollten sich bei ihrem Einsatz nicht nur um ihre „sachliche und berufliche Kompetenz“ kümmern, sondern vor allem um ein „offenes Herz, das sich von der Liebe Christi treffen lässt und so dem Nächsten, der unser bedarf, mehr gibt als technischen Service“. „Fragen wir uns dann: Wie steht es mit meiner persönlichen Gottesbeziehung – im Gebet, in der sonntäglichen Meßfeier, in der Vertiefung des Glaubens durch die Betrachtung der Heiligen Schrift und das Studium des Katechismus der Katholischen Kirche? Liebe Freunde! Die Erneuerung der Kirche kann letztlich nur durch die Bereitschaft zur Umkehr und durch einen erneuerten Glauben kommen.“ Dazu gehöre auch die Demut, die Christus selbst durch seinen Gehorsam dem Vater gegenüber an den Tag gelegt habe. Christliches Leben müsse „stets neu an Christus Maß nehmen“, rief Benedikt XVI.. Demut stehe heute zwar „nicht hoch im Kurs“, aber schon die Jünger Jesu hätten gewußt, dass sie „gleichsam das Öl ist, das Gesprächsprozesse fruchtbar, Zusammenarbeit einfach und Einheit herzlich macht“. „Die Kirche in Deutschland wird die großen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft bestehen und Sauerteig in der Gesellschaft bleiben, wenn Priester, Gottgeweihte und christgläubige Laien in Treue zur jeweils spezifischen Berufung in Einheit zusammenarbeiten; wenn Pfarreien, Gemeinschaften und Bewegungen sich gegenseitig stützen und bereichern; wenn die Getauften und Gefirmten die Fackel des unverfälschten Glaubens in Einheit mit dem Bischof hochhalten und ihr reiches Wissen und Können davon erleuchten lassen. Die Kirche in Deutschland wird für die weltweite katholische Gemeinschaft weiterhin ein Segen sein, wenn sie treu mit den Nachfolgern des heiligen Petrus und der Apostel verbunden bleibt, die Zusammenarbeit mit den Missionsländern in vielfältiger Weise pflegt und sich dabei auch von der Glaubensfreude der jungen Kirchen anstecken läßt.“ | | |    |
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| | 25.09.2011 22:14:57 | | Papst: keine oberflächlichen kirchlichen Reformen! | (kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat die katholische Kirche in Deutschland ermahnt, nicht auf weltliche Privilegien zu setzen und ihren Auftrag in der Welt konsequenter zu erfüllen. Zugleich wandte er sich gegen Forderungen nach einer oberflächlichen innerkirchlichen Reform und einer Anpassung an die Welt. Er rief die Gläubigen auf, sich selbst in ihrem Inneren zu ändern und Christus konsequenter nachzufolgen. Auch auf das Problem des sexuellen Missbrauchs in der Kirche kam Benedikt XVI. zu sprechen. Er äußerte sich in einer mit Spannung erwarteten Grundsatzrede am Sonntagnachmittag im Freiburger Konzerthaus vor mehreren Hundert haupt- und nebenamtlichen kirchlichen Funktionsträgern sowie Vertretern anderer Religionen, der Medien und des öffentlichen Lebens. Die Kirche laufe immer wieder Gefahr, sich in der Welt einzurichten und sich den Maßstäben der Welt anzugleichen, warnte der Papst. Dann gebe sie Organisation und Institutionalisierung größeres Gewicht als ihrer Berufung zur Offenheit. Um ihrem eigentlichen Auftrag zu genügen, müsse die Kirche immer wieder die Anstrengung unternehmen, sich von der "Weltlichkeit der Welt" zu lösen. Auf die derzeit von einigen Politikern und Juristen geforderte Abschaffung von "Staatsleistungen", Kirchensteuern und des deutschen "Staatskirchenrechts" ging der Papst allerdings nicht ausdrücklich ein. Der Papst veranschaulichte seine Ideen mit einem kirchengeschichtlichen Exkurs: Frühere Epochen der Säkularisierung seien eine Hilfe für die Kirche gewesen, weil sie zu ihrer Läuterung und inneren Reform beigetragen hätten. Die Enteignung von Kirchengütern und die Streichung von Privilegien bedeuteten "jedesmal eine tiefgreifende Entweltlichung der Kirche, die sich ja dabei gleichsam ihres weltlichen Reichtums entblößte und wieder ganz ihre weltliche Armut annahm". Benedikt XVI. betonte, es sei "wieder an der Zeit, die Weltlichkeit der Kirche beherzt abzulegen". Frei von Privilegien verwirkliche sie den "Anspruch einer Armut, die sich zur Welt geöffnet hat, um sich von ihren materiellen Bindungen zu lösen". Die geschichtlichen Beispiele der Säkularisierung zeigten, dass das missionarische Zeugnis einer entweltlichten Kirche klarer zutage trete. Erneut erteilte der Papst Forderungen nach oberflächlichen Reformen eine Absage. Erneuerungen etwa im Stile eines neuen Fassadenanstrichs oder im Sinne einer Kurskorrektur, "um schneller und geradliniger einen Weg zurückzulegen", spielten zwar eine Rolle, viel wichtiger aber sei eine Neubesinnung auf die Frohe Botschaft. Durch die Ansprüche und Sachzwänge der Welt werde immer wieder das Zeugnis der Kirche verdunkelt. Um ihre Sendung zu verwirklichen, müsse die Kirche immer wieder auf Distanz zu ihrer Umgebung gehen. Das heiße nicht, dass sich Kirche aus der Welt zurückziehen sollte, betonte Benedikt XVI. Gerade im sozialen Engagement helfe es jedoch, eine Distanz zu kurzlebigen Dingen zu wahren. Bei seiner Rede kam Benedikt XVI. noch einmal auf das Thema "sexueller Missbrauch in der Kirche" zu sprechen. Er sorge sich um die Auswirkungen dieser "schmerzlichen Skandale", bekannte der Papst. Gefährlich werde es, wenn diese Skandale "den eigentlichen christlichen Anspruch hinter der Unbotmäßigkeit seiner Boten verdecken". | | |    |
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| | 24.09.2011 16:34:35 | | Papstgottesdienst in Erfurt | (radiovatikan.de) Einen Gottesdienst in einem ausgesprochenen Diaspora-Gebiet hat Papst Benedikt an diesem Samstagmorgen in Erfurt gefeiert. Dabei lobt er den Widerstand vieler Christen gegen das DDR-Regime. Die Katholiken von heute rief er dazu auf, in ihre säkulare, suchende Umgebung das Licht des Glaubens hineinzutragen. Dabei sollten sie sich vom Beispiel großer Heiliger wie Elisabeth von Thüringen und Bonifatius leiten lassen und sich dessen bewusst sein, dass Glauben „immer auch wesentlich ein Mitglauben“ ist, also sich in der Kirche realisiert. Der katholische Glaube habe „auch als öffentliche Kraft in Deutschland Zukunft“, wenn sich die Menschen „dem ganzen Glauben“ öffnen, so der Papst. 30.000 Menschen, Katholiken, Protestanten und auch Neugierige, hatten sich auf dem Erfurter Domplatz eingefunden, um mit dem Papst die Messe zu feiern. Was Benedikt den Menschen zu sagen hatte, war Anerkennung und Auftrag gleichermaßen. „Liebe Brüder und Schwestern, hier in Thüringen und in der früheren DDR habt ihr eine braune und eine rote Diktatur ertragen müssen, die für den christlichen Glauben wie saurer Regen wirkte. Viele Spätfolgen dieser Zeit sind noch aufzuarbeiten, vor allem im geistigen und religiösen Bereich. Die Mehrzahl der Menschen in diesem Lande lebt mittlerweile fern vom Glauben an Christus und von der Gemeinschaft der Kirche. Doch zeigen die letzten beiden Jahrzehnte auch gute Erfahrungen: ein erweiterter Horizont, ein Austausch über Grenzen hinweg, eine gläubige Zuversicht, dass Gott uns nicht im Stich lässt und uns neue Wege führt.“ Besonders im Eichsfeld widerstanden viele katholische Christen der kommunistischen Ideologie, strich der Papst hervor. Viele hätten persönliche Nachteile in Kauf genommen, um ihren Glauben zu leben. Dann die Wende 1989. Die politischen Veränderungen in unserem Land waren, sagte der Papst, „nicht nur durch das Verlangen nach Wohlstand und Reisefreiheit motiviert, sondern entscheidend durch die Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit. Diese Sehnsucht wurde unter anderem durch Menschen wach gehalten, die ganz im Dienst für Gott und den Nächsten standen und bereit waren, ihr Leben zu opfern.“ Sie und verschiedene Heilige wie Elisabeth von Thüringen und Bonifatius „geben uns den Mut, die neue Situation zu nutzen. Wir wollen uns nicht in einem bloß privaten Glauben verstecken, sondern die gewonnene Freiheit verantwortlich gestalten. Wir wollen als Christen auf unsere Mitbürger zugehen und sie einladen, mit uns die Fülle der Frohen Botschaft, ihre Gegenwart und Lebenskraft und Schönheit zu entdecken.“ Ausdrücklich bedankte sich Benedikt XVI. bei allen Priestern und kirchlichen Mitarbeitern aus der DDR-Zeit. Aufrichtiger Dank gelte zudem allen Eltern, die „in einem kirchenfeindlichen politischen Umfeld ihre Kinder im katholischen Glauben erzogen haben“. Auch in der Flüchtlingsseelsorge hätten viele Geistliche und Laien „Großartiges geleistet, um die Not der Vertriebenen zu lindern und ihnen eine neue Heimat zu schenken“. Die Katholiken erinnerte der Papst daran, dass echter Glauben sich in der Kirche verwirklicht – das weniger als Vorschrift denn als Tatsachenbeschreibung. „Glaube ist immer auch wesentlich ein Mitglauben. Niemand kann allein glauben. … Ganz praktisch verdanke ich meinen Glauben meinen Mitmenschen, die vor mir geglaubt haben und mit mir glauben. Dieses große „mit“, ohne das es keinen persönlichen Glauben geben kann, ist die Kirche. Und diese Kirche macht nicht vor Ländergrenzen halt. Hier zeigt sich, wie wichtig der geistliche Austausch ist, der sich über die ganze Weltkirche erstreckt… Wenn wir uns dem ganzen Glauben in der ganzen Geschichte und dessen Bezeugung in der ganzen Kirche öffnen, dann hat der katholische Glaube auch als öffentliche Kraft in Deutschland Zukunft.“ In einem mehrfach von Beifall unterbrochenen Grußwort zu Beginn des Gottesdienstes nannte der Erfurter Bischof Joachim Wanke den ersten Papstbesuch in Ostdeutschland ein Zeichen der Ermutigung für alle ostdeutschen Katholiken, die in der Zeit des Sozialismus das katholische Bekenntnis des Glaubens treu bewahrt hätten. Wanke begrüßte zur Messe auch "eine beträchtliche Zahl evangelischer Mitchristen, denen wir uns herzlich verbunden fühlen" und dankte dem Papst für seine "großherzige Bereitschaft, mit der Sie gestern im Erfurter Augustinerkloster der evangelischen Kirche in Deutschland begegneten. Das Evangelium braucht gerade in diesem Land Thüringen unser gemeinsames ökumenisches Zeugnis", sagte Wanke. Alle Ansprachen im Original: www.papst-in-deutschland.de // Papst Benedikt ist inzwischen in Freiburg im Breisgau angekommen. | | |    |
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| | 24.09.2011 16:31:23 | | Guten Morgen, Maria! - und andere Neuerscheinungen im Verlag St. Josef | (verlag.stjosef.at) Der Verlag St. Josef, ein Eigenverlag der Gemeinschaft vom heiligen Josef in Kleinhain, wartet mit einigen interessanten Neuerscheinungen auf. Hier wird eine davon vorgestellt: Pfarrer Mag. Christian Poschenrieder hat ein Büchlein für Kinder veröffentlicht, das den Titel trägt: "Guten Morgen, Maria!" „Guten Morgen Maria“ Darin spricht ein kleiner Fisch mit Namen Ichtys mit der Gottesmutter Maria und stellt dabei viele Fragen über den katholischen Glauben. Ichtys ist das griechische Wort für Fisch. Es war ein Geheimzeichen der ersten Christen. Die Anfangsbuchstaben des griechischen Wortes Ichtys bedeuten „Jesus Christus Gottes Sohn Erlöser“. Reizvoll und amüsant ist die manchmal sehr humorvolle Naivität des kleinen Fisches, der durch Christoph Weiss auch von Radio Maria Österreich her bekannt ist. Die Gottesmutter darf dem Fisch Ichtys den Glauben in kindlicher Form erklären. Das Büchlein ist geeignet nicht nur für Kinder, sondern kann auch Erwachsene zum Schmunzeln und gläubigen Nachdenken bringen. Bibliografische Angaben: Pfr. Christian Poschenrieder, Guten Morgen, Maria! Ein Gespräch zwischen einem kleinen Fisch und der Gottesmutter, Kleinhain: Verlag St. Josef, 2011; Paperback, 89 Seiten, 20 x 13 cm; ISBN 978-3-901853-25-8; Preis: 6,00 EUR Bei Abnahme größerer Stückzahlen gibt es Rabatte! Direkter Link zum Buch und zur Bestellung. | | |    |
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| | 23.09.2011 22:15:56 | | Neuer Webshop des Verlag St. Josef | (verlag.stjosef.at) Ab sofort ist der neu gestaltete Webshop des Verlags St. Josef online freigeschaltet: http://verlag.stjosef.at Es findet sich Altbewährtes und Neues unter den angebotenen Büchern; außerdem kann man eine DVD bzw. eine Blue-Ray-Disc über die hl. Caterina von Siena bestellen. Die Bezahlung über Paypal ist jetzt auch möglich; auch die Kreditkartenzahlung wird über Paypal (als Gast) abgewickelt. | | |    |
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| | 23.09.2011 22:13:40 | | St. Mauritius und Gefährten: treu bis in den Tod | (stjosef.at/predigten) An diesem Sonntag feiern wir hier in der Pfarrkirche von Spitz an der Donau unseren Kirchenpatron, den heiligen Mauritius mit Gefährten. Sein Gedenktag ist am 22. September. Mauritius war Kommandant der „Thebäischen Legion“. Sie bestand aus über 6000 Mann, und ihre Mitglieder waren hauptsächlich Christen. Vermutlich um das Jahr 285 sollte diese Legion in der heutigen Schweiz zum Einsatz kommen. Als ihre Mitglieder sich weigerten, gewaltsam gegen andere Christen vorzugehen und den römischen Göttern zu opfern, wurde die Legion zuerst dezimiert und dann ganz vernichtet. Mauritius hat nach der Überlieferung seine Mitchristen im Glauben bestärkt und ihnen das Beispiel siegreicher Hoffnung auf das ewige Leben bei Gott gegeben. Der heilige Mauritius und seine Gefährten zeigen uns durch ihr Vorbild, dass man Gott mehr gehorchen muss als den Menschen und dass es besser ist, Unrecht zu erleiden als Unrecht zu tun. - Lesen Sie die Predigt zum 26. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 23.09.2011 22:11:57 | | Maria ist unser aller Mutter | (radiovatikan.de) Die traditionelle katholische Marienverehrung stand im Mittelpunkt der Vesper, die Papst Benedikt XVI. am Abend im Marienwallfahrtsort Etzelsbach gefeiert hat. In der katholischen Enklave Eichsfeld im mehrheitlich protestantischen Thüringen wies der Papst auf die Kraft der Gottesmutter hin, gerade in den dunklen und schweren Stunden der deutschen Geschichte:
„In zwei gottlosen Diktaturen, die es darauf anlegten, den Menschen ihren angestammten Glauben zu nehmen, waren sich die Eichsfelder gewiß, hier am Gnadenort Etzelsbach eine offene Tür und eine Stätte inneren Friedens zu finden. Die besondere Freundschaft zu Maria, die daraus gewachsen ist, wollen wir – auch mit der heutigen Marienvesper – weiter pflegen.“ Wenn sich Christen an Maria wenden, so der Papst, dann ließen sie sich dabei von der spontanen Gewissheit leiten, dass Jesus die Bitten seiner Mutter nicht abschlagen kann. Und sie stützten sich auf das unerschütterliche Vertrauen, daß Maria zugleich auch ihre Mutter ist. „Eine Mutter, die das größte aller Leiden erfahren hat, alle unsere Nöte mitempfindet und mütterlich auf ihre Überwindung sinnt. Wie viele Menschen sind Jahrhunderte hindurch zu Maria gepilgert, um vor dem Bild der Schmerzensreichen – wie hier in Etzelsbach – Trost und Stärkung zu finden!“ Der Papst weist in seiner Predigt auf die künstlerische Besonderheit der Pietà von Etzelsbach hin, des Gnadenbildes der Muttergottes und ihrem gekreuzigten Sohn: Der Gekreuzigte liegt nicht wie üblich mit dem Kopf nach links, sondern ist auf die andere Seite gewandt. „Mir scheint, dass sich in dieser Darstellung eine tiefe Bedeutung verbirgt, die sich erst in ruhiger Betrachtung erschließt: Im Etzelsbacher Gnadenbild sind die Herzen Jesu und seiner Mutter einander zugewandt; sie kommen einander nahe. Sie tauschen einander ihre Liebe aus. Wir wissen, dass das Herz auch das Organ der feinsten Sensibilität für den anderen wie auch des innigsten Mitgefühls ist. Im Herzen Marias ist Platz für die Liebe, die ihr göttlicher Sohn der Welt schenken will.“ Nicht das moderne Leitbild der Selbstverwirklichung, das leicht in Egoismus umschlagen könne, schaffe die wahre Entfaltung des Menschen, mahnt der Papst. Vielmehr sei es die Haltung der Hingabe, die auf das Herz Marias und damit auch auf das Herz des Erlösers ausgerichtet sei. „Unter dem Kreuz wird Maria zur Gefährtin und Beschützerin der Menschen auf ihrem Lebensweg. In ihrer mütterlichen Liebe trägt sie Sorge für die Brüder und Schwestern ihres Sohnes, die noch auf der Pilgerschaft sind und in Gefahren und Bedrängnissen weilen, bis sie zur ewigen Heimat gelangen. Ja, wir gehen durch Höhen und Tiefen, aber Maria tritt für uns bei ihrem Sohn ein und vermittelt uns die Kraft der göttlichen Liebe.“ Indem die Gottesmutter helfe, so der Papst, wolle sie uns in ihrer mütterlichen Behutsamkeit verstehen lassen, dass unser ganzes Leben die Antwort auf die erbarmungsreiche Liebe unseres Gottes sein soll. „Begreife – so scheint sie uns zu sagen –, dass Gott, der die Quelle alles Guten ist und der nie etwas anderes will als dein wahres Glück, das Recht hat, von dir ein Leben zu fordern, das sich rückhaltlos und freudig seinem Willen überantwortet und danach trachtet, dass auch die anderen ein Gleiches tun. „Wo Gott ist, da ist Zukunft“. In der Tat – wo wir Gottes Liebe ganz über unser Leben wirken lassen, dort ist der Himmel offen. Dort ist es möglich, die Gegenwart so zu gestalten, dass sie mehr und mehr der Frohbotschaft unseres Herrn Jesus Christus entspricht. Dort haben die kleinen Dinge des Alltags ihren Sinn, und dort finden die großen Probleme ihre Lösung. Amen.“ Papst Benedikt XVI. war heute außerdem im Mariendom zu Erfurt; er traf sich dann im Augustinerkloster zu einem ökumenischen Gottesdienst und Gespräch. Weitere Meldungen und die Texte der Ansprachen unter www.radiovatikan.de | | |    |
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