| | 18.06.2006 11:46:43 | | Papst setzt sich für Rechte der Flüchtlinge ein | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat Respekt vor den Menschenrechten von Flüchtligen angemahnt. Anlässlich des Welttags der Flüchtlinge am kommenden Dienstag erinnerte er beim Angelusgebet an das schwere Schicksal dieser Menschen und die Gründe für ihre Flucht. „Der Welttag der UNO will die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf die Lebensbedingungen so vieler Menschen lenken, die dazu gezwungen sind, vor großer Gewalt aus ihren Ländern zu fliehen. Diese unsere Brüder und Schwestern suchen in der Hoffnung, in ihre Heimat zurückzukehren oder zumindest dort, wohin sie geflohen sind, Unterschlupf zu erhalten, Schutz in anderen Ländern. Ich bete für sie und versichere sie der ständigen Sorge des Heiligen Stuhls. Mögen die Rechte dieser Menschen immer respektiert werden. Möge die kirchliche Gemeinschaft ihren Nöten entgegenkommen.“ Nachdem er zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate die Anwesenheit von roten Ferraris auf dem ansonsten für Autos verbotenen Petersplatz begrüßt hatte, sagte der Papst auf Deutsch: "Ein herzliches „Grüß Gott“ sage ich allen Pilgern aus den Ländern deutscher Sprache. In der Natur gibt es Zeiten des Wachsens und Reifens. Jesus nimmt das Bild des Reifens in seinen Gleichnissen auf. Er fordert uns auf, seinem Wort der Wahrheit einen fruchtbaren Boden zu bereiten, auf daß die göttliche Liebe in der Welt vielfache Frucht bringe. Euch allen einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche!" | | |    |
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| | 18.06.2006 11:42:41 | | Direktorium "Sonntäglicher Gemeindegottesdienst ohne Priester" erstmals online | | Das in der Reihe „Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls“ als Nr. 94 erschienene Direktorium der Kongregation für den Gottesdienst mit dem Titel „Sonntäglicher Gemeindegottesdienst ohne Priester“ vom 2. Juni 1988 war bis jetzt in der gedruckten Fassung vergriffen und in elektronischer Form im Internet auch nicht unter www.vatican.va verfügbar. stjosef.at stellt nun diesen wichtigen Text als erstes Online-Medium bereit. Es heißt darin unter anderem: „18. Wenn an einem Ort am Sonntag keine Messe gefeiert werden kann, ist zunächst zu überlegen, ob die Gläubigen eine in der Nachbarschaft gelegene Kirche aufsuchen können, um dort an der Feier der Eucharistie teilzunehmen. Diese Lösung ist auch heute noch zu empfehlen und — soweit möglich — beizubehalten. Erforderlich dafür ist, daß die Gläubigen — über die große Bedeutung der sonntäglichen Versammlung unterrichtet — sich den neuen Verhältnissen bereitwillig anpassen. 19. Auch wenn keine Messe stattfindet, ist es zu wünschen, daß den Gläubigen bei den verschiedenen Formen der sonntäglichen Versammlungen die Reichtümer der Heiligen Schrift und des Gebetes der Kirche dargeboten werden; sie sollen nicht auf die im Laufe des Jahres bei der Messe vorgetragenen Lesungen und auf die Gebete der verschiedenen Zeiten des Kirchenjahres verzichten müssen. 20. Von den verschiedenen Arten der Gottesdienste, die gemäß der liturgischen Überlieferung dann gehalten werden, wenn keine Meßfeier stattfinden kann, wird der Wortgottesdienst sehr empfohlen, der — wo es angemessen erscheint — durch die Kommunion abgeschlossen werden kann. So können die Gläubigen gleichzeitig mit dem Wort und dem Leib Christi genährt werden. „Wenn sie nämlich das Wort Gottes hören, erkennen sie, daß die Wundertaten des Herrn, die verkündigt werden, ihren Höhepunkt im Pascha-Mysterium erreichen, dessen Gedächtnis in der Messe sakramental gefeiert wird und an dem sie durch den Empfang der heiligen Kommunion teilhaben.“ Darüber hinaus kann in bestimmten Fällen die Feier des Herrentages passend mit den Feiern von Sakramenten und vor allem auch von Sakramentalien entsprechend den Erfordernissen der jeweiligen Gemeinde verbunden werden. 21. Den Gläubigen muß der Ersatzcharakter derartiger Feiern klar sein, damit sie sie nicht für eine optimale Lösung der heutigen Schwierigkeiten oder für ein Zugeständnis an die Bequemlichkeit halten. Versammlungen und Zusammenkünfte dieser Art dürfen daher niemals an einem Sonntag an Orten gehalten werden, an denen am selben Tag schon eine Messe gefeiert wurde oder noch gefeiert wird oder am Vorabend gefeiert wurde, auch nicht in einer anderen Sprache; zudem sollten nicht mehrere derartige Versammlungen stattfinden. 22. Jede Verwechslung von Versammlungen dieser Art mit einer Eucharistiefeier ist sorgfältig zu vermeiden. Solche Versammlungen dürfen bei den Gläubigen das Verlangen nach der Teilnahme an der Eucharistiefeier nicht mindern, sondern sollen es vielmehr verstärken und eine größere Bereitschaft zur Teilnahme wecken.“ – Lesen Sie das Dokument im vollen Wortlaut! | | |    |
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| | 16.06.2006 17:14:53 | | Papst feierte Fronleichnamsfest | | (radiovatikan.de/news.stjosef.at) Mit einem feierlichen Gottesdienst vor der Lateran-Basilika und einer Prozession durch die Straßen Roms hat Papst Benedikt XVI. am Donnerstag das Fronleichnamsfest begangen. Der im gewandelten Brot gegenwärtige Christus stand im Mittelpunkt des gestrigen Abends. 60.000 Gläubige folgten der goldenen Monstranz mit der geweihten Hostie durch die Straßen Roms. Papst Benedikt XVI. selbst führte die Prozession an, an der neben den Prälaten der Kurie, den Ordensleuten und den Mitgliedern der Sakramentsbruderschaften auch die römischen Erstkommunionkinder mit brennenden Kerzen in der Hand teilnahmen. Zuvor hatte der Papst in seiner Predigt beim Gottesdienst auf dem Vorplatz der Lateran-Basilika die Symbole von Wein und Brot entfaltet. Sie seien Zeichen für den Alltag der Menschen und zugleich für das Wirken Gottes in der Schöpfung. "Wenn wir die konsekrierte Hostie sehen, spricht auch die Schöpfung zu uns. Dann begegnen wir seinem unermesslich großen Geschenk; aber wir begegnen auch seinem Leiden, dem Kreuz Jesu und seiner Auferstehung. Durch dieses Schauen in Anbetung zieht er uns zu sich, in sein Geheimnis, durch das er uns verwandeln will, wie er auch die Hostie gewandelt hat." Am Ende seiner Predigt betete der Papst für die drängenden Probleme der Gegenwart. "Führe uns auf den Straßen unsere Geschichte. Zeige deiner Kirche und ihren Hirten immer neu den rechten Weg! Schau auf die leidende Menschheit, die von vielen Fragen verunsichert ist! Schau auf den leiblichen und seelischen Hunger, der die Menschen quält! Gib Arbeit! Gib ihnen Licht! Gib ihnen Dich selbst!" | | |    |
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| | 16.06.2006 17:12:51 | | Reiche Ernte durch Gottes Gnade | | Unser Leben hier auf Erden entfaltet sich von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Manchmal scheint ein Tag gleich wie der andere, und man merkt es gar nicht, wie die Zeit voranschreitet, bis es einem dann irgendwann einmal doch bewusst wird – vielleicht dann zu schnell und unmittelbar, sodass der Mensch aufs erste sogar erschrickt. Es gelten im Menschenleben so wie auch sonst im Bereich der lebendigen Natur die Gesetze des Wachstums. Dieses aber vollzieht sich für den Augenblick unbemerkt und bewirkt doch, dass alles zur rechten Zeit seine Frucht bringt. Wie ein Samenkorn ist das Reich Gottes im Herzen des Menschen: Es ist klein, doch wächst es heran – vom Halm zur Ähre bis zum vollen Korn in der Ähre, bis es reif ist zur Ernte. Glaube, Hoffnung und Liebe sollen in uns heranreifen, bis uns der Herr heim ruft in sein himmlisches Reich. Denn hier auf Erden sind wir wie in der Fremde, sodass wir es nach den Worten des Apostels Paulus vorziehen, „aus dem Leib auszuwandern und daheim beim Herrn zu sein.“ Ja, einmal kommt für jeden von uns die Zeit der letzten Ernte: Dann werden wir alle vor dem Richterstuhl Christi erscheinen, der den Menschen für das Gute und Böse, das sie in ihrem Leben getan haben, ihren Lohn geben wird, wie es in der 2. Lesung heißt. - Lesen Sie die Predigt zum 11. Sonntag im Jahreskreis B in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 16.06.2006 09:33:55 | | Im Kräutergarten Gottes - Sonderausstellung | | (presse.kirche.at) Das Stift Geras veranstaltet gemeinsam mit dem Paracelsushaus Karlstein eine umfangreiche Sonderausstellung, die den Beitrag der Klöster zur Pflanzenheilkunde schlaglichtartig beleuchtet und in diesem Zusammenhang das Lebenswerk des Kräuterpfarrers Weidinger umfassend würdigt, der in der Tradition einer bereits im Mittelalter beispielhaften Hildegard von Bingen zu sehen ist. In den Prunkräumen des Stiftes werden einige der wertvollsten Herbarien und heilkundlichen Bücher und Behelfe vorgestellt, die seit dem Mittelalter vorwiegend in Klöstern angefertigt wurden und heute zu den bibliophilen Schätzen zählen. Aus diesem umfangreichen Wissensfundus schöpfte auch der weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Kräuterpfarrer P. Hermann-Josef Weidinger. Er trat 1954 ins Stift Geras ein und wurde Pfarrer in Harth., übernahm 1979 in Karlstein den ansässigen „Verein der Freunde der Heilkräuter“. Aus diesem Grund wird Pfarrer Weidingers Wirken als Geraser Prämonstratenser eingehend gewürdigt: als Seelsorger, als Mensch - und vor allem als volkstümlicher Pflanzenheilkundler, der durch seine Fernseh- und Hörfunkauftritte, seine Ratschläge in den Printmedien wie auch durch seine Bücher (insgesamt 40!) ein Millionenpublikum erreichte. Die zweite Station dieser Sonderausstellung bildet das Seminarzentrum Paracelsushaus Karlstein/ Thaya, wo sein Lebenswerk auch nach seinem Tod im März 2004 weiterlebt und betreut wird - in seinem Kräutergarten genauso wie in den dort angebotenen Naturprodukten, Haushaltstees oder vegetarischen Köstlichkeiten aus der Vollwertküche. Hier erfahren Besucher Gesundheitstipps, erhalten sie Sonderführungen durch den Kräutergarten und können sich dabei eingehend über den „Kräutergarten Gottes“ informieren. Zeit: 12. Mai bis 31. Oktober 2006, täglich außer Montag: 10 bis 17 Uhr. - www.stiftgeras.at | | |    |
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| | 16.06.2006 09:29:09 | | Österreichische Priesterauswahl schlägt Ungarn 2:1 | | (presse.kirche.at) Österreichs Priesterauswahl bezwang am Fronleichnamstag in Ybbs/Donau die ungarischen Amtskollegen knapp mit 2:1 (0:0). Das rot-weiß-rote Team blieb damit – nach dem 7:3 - Erfolg in Budapest – auch im zweiten Aufeinandertreffen mit den Ungarn siegreich. 1.600 Zuschauer feuerten beide Mannschaften begeistert an. In der Halbzeit traf dann auch die kirchliche Prominenz im Ybbser Fußballstadion ein: St. Pöltens Diözesanbischof DDr. Klaus Küng und der aus Salzburg angereiste „Sportbischof“ Weihbischof Dr. Andreas Laun, der via Stadionmikrofon die ungarischen Gäste auch in deren Landssprache begrüßte. Einziger Wehrmutstropfen der Partie: Der ungarische Priester Varga András musste nach einem Zusammenstoß am Spielfeld von der Rettung ins Krankenhaus Amstetten gebracht werden, wo ein Schlüsselbeinbruch diagnostiziert wurde. Engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarre Ybbs haben die Veranstaltung vorbereitet und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Das Länderspiel stand unter dem Motto „50 Jahre Verein Kirche und Sport Österreich“. Die Partnerschaft „Kirche und Sport“ wurde mit dem Event eindrucksvoll untermauert. Der Erlös aus Eintritt, Sponsoring und Versorgung kommt Straßenkindern in Tirana zugute. Seit 2003 betreibt dort die Caritas ein Tageszentrum, in dem die Kinder ein warmes Essen, medizinische Versorgung und schulische Betreuung erhalten. Diese Einrichtung wird täglich von etwa 50 Straßenkindern genutzt. | | |    |
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| | 14.06.2006 07:14:48 | | SJM betreuen Wallfahrt nach Altötting | | Dieses Jahr, wie auch schon in den vergangenen Jahren, betreut die Ordensgemeinschaft „Servi Jesu et Mariae“ (SJM) wieder die Wallfahrtstage im überlieferten Ritus in Altötting. Die von der Bewegung "Pro Sancta Ecclesia" veranstalteten Tage gliedern sich in zwei Abschnitte. Zum einen gibt es zwei Fußwallfahrten (vom Osten und Westen zum Wallfahrtsort) und zum anderen ein geistliches Programm mit Messfeiern, Beichtgelegenheit, eucharistischer Anbetung und Vorträgen. Die Teilnehmer beider Abschnitte werden sich am Samstag beim Pontifikalamt in Altötting treffen und von da an ein gemeinsames Programm haben. Das Pontifikalamt im tridentinischen Ritus findet am Samstag, den 17. Juni 2006 um 17.00 Uhr in der Wallfahrtsbasilika statt. Der Zelebrant ist Erzbischof Wolfgang Haas (Liechtenstein). Ein Pfadfinderchor unter Leitung von P. Andreas Hönisch SJM singt die Heiligmesse von Joseph Haydn. Der Treffpunkt zum Einzug ist um 16.30 Uhr an der Wallfahrtskapelle. - Informationien: http://sjm-congregation.org / Hinzuweisen ist auch auf die neue Homepage des SJM-Verlages: http://sjm-verlag.de | | |    |
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| | 14.06.2006 07:11:19 | | Vortrag gegen Abtreibung im NIG untersagt | | (news.stjosef.at) Am 18. Mai 2006 hatte die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Wien zu einem Vortrag zum Thema Abtreibung und Machtmissbrauch eingeladen. Nachdem aufgehetzte Gegendemonstranten den Vortrag massiv gestört hatten, musste die Polizei einschreiten und die Veranstaltung schützen. Diese Woche wäre am Dienstag, den 13. Juni, wieder ein Vortrag am Neuen Institutsgebäude (NIG) der Universität Wien geplant gewesen. Der Titel der Veranstaltung, an der eine betroffene Frau über die psychischen Folgen ihrer Abtreibung berichten wollte, lautete: „Ich war am Ende. Dann erfuhr ich Hilfe.“ Die Veranstaltung konnte jedoch nicht im NIG stattfinden, da es – wie die universitären Verantwortlichen zum Ausdruck brachten – Sicherheitsbedenken gab und für die Universität Wien der Personenschutz stets im Vordergrund stehe. Außerdem sei die notwendige schriftliche Beantragung zur Genehmigung der Raumüberlassung mit Angabe der Veranstaltung und eines/einer Verantwortlichen bis Freitag 09.06.2006 nicht eingelangt. Der Vortrag fand dann in den Räumen der Katholischen Hochschulgemeinde statt. Wie einem Medienbericht von „Die Standard“ zu entnehmen ist, verhandelt das Frauenreferat der Österreichischen Hochschülerschaft mit dem Rektorat der Universität Wien, um ein generelles Verbot von Veranstaltungen so genannter „radikaler AbtreibungsgegnerInnen“ auf dem Uni-Gelände zu erreichen. Falls es dazu kommt, wäre die freie öffentliche Kundgabe der Meinung in der Abtreibungsfrage wesentlich eingeschränkt. | | |    |
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| | 14.06.2006 06:58:28 | | "Dieses Brot sollst du erheben" | | Am Fronleichnamstag steht nach der Feier des heiligen Messopfers die Prozession mit dem Allerheiligsten im Mittelpunkt. Wir bekennen uns zu Jesus Christus, den Herrn, der als wahrer Gott und Mensch in der Monstranz unter der Brotsgestalt bei uns bleibt und uns mit seinem Segen beschützen möge! In der vom heiligen Thomas von Aquin stammenden Fronleichnamssequenz („Lauda Sion“, deutsch: „Deinem Heiland, deinem Lehrer“) wird die erhabene Gegenwart des Erlösers eindrucksvoll aufgezeigt. Wir Katholiken beten nicht einfach ein Stück Brot an, sondern glauben an die bei der heiligen Messe stattfindende Verwandlung des Brotes in den Leib Christi und des Weines in das Blut Christi. Unter jeder der Gestalten von Brot und Wein ist der ganze Christus gegenwärtig. So preist die Sequenz das wunderbare Brot vom Himmel, „welches lebt und gibt das Leben, das man heut‘ den Christen weist. Dieses Brot, mit dem im Saale Christus bei dem Abendmahle die zwölf Jünger hat gespeist.“ - Lesen Sie die Predigt zum Fronleichnamsfest! | | |    |
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| | 13.06.2006 16:32:46 | | Saloppe Antonipredigt | | (radiovatikan.de) Die katholische Kirche feiert am 13.6. den Gedenktag des Hl. Antonius von Padua. Er ist Kirchenlehrer und gleichzeitig einer der beliebtesten Heiligen des Volksmundes. Pater Eberhard von Gemmingen SJ, Leiter der deutschen Abteilung von Radio Vatikan, hat im Heiligenlexikon geblättert und meint zum Heiligen Antonius: "Es ist etwas Eigenartiges um den Heiligen Antonius. Die meisten Katholiken haben mit ihm nur zu tun, wenn sie etwas verloren haben: dann muss der Antonius herhalten. Meist findet der Schlamper seine Sachen dann auch wieder. Warum grad der Bettelfranziskaner aus Padua herhalten muss, das wissen auch Theologen meist nicht. Dabei war der Mann vor 700 Jahren ein Phänomen: In seinem Augustiner-Kloster in Portugal war es ihm wohl zu wenig arm, daher schloss er sich den eben gegründeten Freunden des Sozialrevoluzzers Franz von Assisi an. Der war der Richtige für den Toni aus Portugal. Antonius wurde so etwas wie heute die Fernsehprediger. Ohne Lautsprecher hingen Millionen an seinem Mund. Das war vor allem in Norditalien und Südfrankreich. Dort hatte sich die Sekte der Kathararer ausgebreitet. Daher war nicht nur die rechte christliche Lehre, sondern vor allem das rechte Leben gefragt. Er redete den Leuten nicht um dem Mund, sondern sagte ihnen die Jesusbotschaft so weiter, dass es sie ins Herz traf. Und er traf die ins Herz, die einen vollen Beutel hatten. Der Inhalt gehörte dann den Armen. Daher gibt es bis heute Antoniusbrot. Und der Antonius hatte ein Jesuskind auf dem Arm. Schauen Sie mal in ihre Kirche, vielleicht finden Sie da auch einen verstaubten Heiligen mit Jesuskind auf dem Arm. Das ist Antonius. Holen Sie ihn runter und entstauben Sie ihn, denn er ist bis heute hoch aktuell. Nicht nur, wenn Sie was verloren haben." | | |    |
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| | 13.06.2006 16:28:10 | | Papst Benedikt schreibt an Altbischof Krenn | kath.net dokumentiert ein Schreiben von Papst Benedikt XVI. aus dem Jahr 2005 an den St. Pöltner Altbischof Kurt Krenn, das in wenigen Tagen in der Festschrift "Der Wahrheit verpflichtet" erscheint. Anlass für die Festschrift ist der 70. Geburtstag von Bischof Kurt Krenn. Das Schreiben im Wortlaut: Lieber Mitbruder! Wie ich höre, leidest Du an Leib und Seele. So liegt es mir am Herzen, Dir ein Zeichen meiner Nähe zukommen zu lassen. Seit langem bete ich jeden Tag für Dich, und ich werde nun diese meine betende Nähe zu Dir noch verstärken. Ich will den Herrn bitten, daß er Deine Gesundheit wieder aufrichtet und daß er Dich den Trost seiner Nähe fühlen läßt. Ich will ihn bitten, daß Du inne wirst, wie er Dir gerade in den Leiden des Leibes und der Seele nahe ist. Unser Herr hat uns letztlich nicht durch seine Worte und Taten, sondern durch seine Leiden erlöst. In der Nacht des Ölbergs hat er alles Böse dieser Welt, den ganzen Abgrund der Sünde und Not des Menschen vor sich gesehen, dies alles in seiner Seele durchlitten und so überwunden. Wenn der Herr Dich nun gleichsam mit auf den Ölberg nimmt, dann sollst Du doch wissen, daß Du gerade so ganz tief von seiner Liebe umfangen bist und im Annehmen Deiner Leiden ergänzen helfen darfst, was an den Leiden Christi noch fehlt (Kol 1,24). Ich bete sehr darum, daß Dir in allen Mühsalen diese wunderbare Gewißheit aufgeht und Du - wie St. Paulus - mitten im Schmerz Dich freuen kannst ob der besonderen Art der Nähe des Herrn. Von Herzen sende ich Dir meinen Apostolischen Segen. In alter Verbundenheit. Dein Papst Benedikt XVI. Vatikanstadt, 18.6.2005. Website von Bischof Krenn: www.hippolytus.net Buchhinweis: Josef Kreiml, Michael Stickelbroeck, Ildefons Manfred Fux, Josef Spindelböck (Hg.) Der Wahrheit verpflichtet. Festschrift für em. Diözesanbischof Prof. Dr. Kurt Krenn zum 70. Geburtstag, Graz 2006 (Ares Verlag), Preis: EUR 39,90. Bestellung: buch@kath.net | | |    |
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| | 11.06.2006 11:31:44 | | Papst lädt zur Fronleichnamsprozession ein | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat Römer und Gläubige aus aller Welt eingeladen, am kommenden Donnerstag gemeinsam mit ihm an der Fronleichnamsprozession teilzunehmen. Sie demonstriere den Glauben und die Liebe der Christen für den Herrn in der Eucharistie. Beim Angelusgebet betonte er vor Zehntausenden Pilgern die Bedeutung des heutigen Dreifaltigkeitssonntags: „Das gesamte Universum drückt für den, der glaubt, den dreifaltigen Gott aus. Vom Weltraum bis zu den mikroskopischen Partikeln verweist alles, was existiert, auf ein Wesen, das sich in der Vielfalt und Verschiedenheit der Elemente wie in einer großen Symphonie ausdrückt. Alle Wesen sind in einer harmonischen Dynamik geordnet, die wir Liebe nennen können. Aber nur im freien und vernunftbegabten Menschen wird diese Dynamik spirituell, wird zu verantwortlicher Liebe als Antwort auf Gott.“ Auf Deutsch sagte der Papst: „Am heutigen Dreifaltigkeitssonntag grüße ich alle deutschsprachigen Pilger hier auf dem Petersplatz, darunter besonders die Gläubigen aus der Pfarrei St. Oswald in Traunstein. Wir Christen sind auf den Namen des Dreifaltigen Gottes getauft. Er selbst schenke uns die Gnade, die Größe dieses Geheimnisses immer tiefer zu erkennen und unser Leben von der göttlichen Liebe tragen und durchdringen zu lassen. – Euch allen wünsche ich einen gesegneten Sonntag.“ | | |    |
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| | 11.06.2006 11:30:38 | | Norbert Burmettler wird Dompfarrer von St. Pölten | | (presse.kirche.at) Norbert Burmettler, Pfarrer in Gaming, wird mit 1. September Dompfarrer in St. Pölten. Der neue Dompfarrer wurde 1949 in Loich im Pielchtal geboren und wuchs in Kirchberg an der Pielach auf. Er besuchte das Musisch-Pädagogischen Realgymnasium in St. Pölten und studierte nach der Matura an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in St. Pölten. 1973 wurde er in der Stadtpfarrkirche St. Veit in Krems zum Priester geweiht. Die Kaplansjahre führten ihn nach Euratsfeld, Lunz am See und nach Litschau, wo er von 1977 bis 1995 Pfarrer war. Von 1986 bis 1995 war er zusätzlich Moderator in Haugschlag. Seit 1995 wirkt er in Gaming. Pfarrer Burmettler war mehrmals Mitglied im Priesterrat, dem er auch derzeit angehört. Er ist geistlicher Assistent für die Charismatische Gemeindeerneuerung in der Diözese St. Pölten und Frauenseelsorger im Dekanat Scheibbs. In einer ersten Stellungnahme erklärt Burmettler, dass ihn die Berufung durch den Diözesanbischof überrascht habe. Er danke Bischof Küng dass dieser in ihm das große Vertrauen setze, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. „In meiner seelsorglichen Tätigkeit will ich Pfarrer für alle sein“, sagte der designierte Dompfarrer. Ich möchte meinen Dienst für alle Menschen ausüben, ganz gleich welcher Altersstufe oder Lebenssituation. Mein Ziel wird es sein, die christliche Botschaft als Lebenshilfe anzubieten“. Pfarrer Burmettler bekräftigt, dass er sich in seiner pastoralen Aufgabe auf das Zweite Vatikanische Konzil stützen werde. Priester und Laien sollen unter der Leitung des Bischofs ihre Dienste zum Aufbau des Reiches Gottes in der Welt von heute ausüben. In seiner priesterlichen Tätigkeit habe er verschiedene Vorbilder gehabt, von denen er zwei besonders hervorheben möchte, sagt Burmettler. Dies seien Kardinal Franz König, der weithin als „Brückenbauer“ bezeichnet wurde. „Auch ich möchte versuchen, in ähnlicher Weise Brücken innerhalb der Kirche und zu den Menschen außerhalb der Kirche zu bauen“, ergänzt er. Ein weiteres Vorbild sei ihm Papst Johannes Paul I., der in seinem kurzen Pontifikat „Lebendigkeit und Freundlichkeit“ ausgestrahlt habe. „Ich möchte ebenfalls mit Optimismus an meine zukünftige Aufgabe herangehen. Kirche soll als lebendige Gemeinschaft erfahren werden“, sagt Burmettler. Die Dompfarre nimmt eine besondere Stellung unter den Kirchen der Diözese ein. Der Dompfarrer ist zugleich Domkapitular und gehört damit auch zum engsten Beraterkreis des Bischofs von St. Pölten. | | |    |
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| | 10.06.2006 06:52:06 | | Fußballübertragung in Kapuzinerkirche Wien abgesagt | | (kath.net) Die für Freitag am Abend geplante Fußballspielübertragung der zweiten Halbzeit des WM-Eröffnungsspiels im Rahmen der „Langen Nacht der Kirche“ in der Wiener Kapuzinerkirche wurde abgesagt. Dies hat KATH.NET von einem Mitglied des Kapuzinerordens bestätigt bekommen. Die Übertragung des Fußballspieles wurde kurzfristig auf den Hof des Kapuzinerklosters verlegt und war dort auf einer großen Leinwand zu sehen. Wie KATH.NET erfahren konnte, hatten die Patres des Klosters die Kirche für die Aktion "Lange Nacht der Kirche" zur Verfügung gestellt ohne genau zu wissen, was die Veranstalter dort machen wollten. In den letzten Stunden gab es sowohl bei der Erzdiözese Wien aber auch bei den Kapuzinern Proteste gegen das Vorhaben. Noch am Freitag hatte der Wiener Bischofsvikar Karl Rühringer die geplante Übertragung in der Kirche verteidigt und gemeint, dass man verstimmte Gläubige in Kauf nehme. KATH.NET berichtete. Im deutschen Bistum Rottenburg-Stuttgart wurde ein ähnliches Vorhaben bereits im Vorfeld von der Bistumsleitung untersagt. | | |    |
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| | 10.06.2006 06:49:46 | | Der eine und dreifaltige Gott | | Was können wir überhaupt von Gott wissen? Wir sehen ihn nicht, da er geistig und nicht sinnlich wahrnehmbar ist. Der Mensch ist frei, Gott, das höchste und vollkommenste Wesen, anzuerkennen, obwohl er die sittliche Pflicht hat ihn zu suchen und ihn anzunehmen. Nicht alle sind dazu bereit, denn es gibt viele Hindernisse. Und doch lässt sich Gott aus den Werken der Schöpfung erkennen. Gott ist das absolut vollkommene Wesen; er ist der Ursprung und Schöpfer aller Dinge. Er ist das Ziel der Schöpfung und ihr Vollender. Er allein ist „der Gute“ schlechthin. Gott in seiner ewigen Existenz „ruht“ in sich; Gott verdankt sich niemand anderem. Er ist reiner Geist, erhaben über seine Schöpfung (transzendent), von ihr verschieden und doch durch sein erhaltendes Wirken und seine Vorsehung in ihr zuinnerst gegenwärtig (immanent). Er wohnt im Himmel und zugleich ist er auch auf der Erde, da er allgegenwärtig ist. Gott ist gerecht und barmherzig, allwissend und allmächtig. Er ist der Heilige, der absolute Herr, der dennoch freie Wesen erschaffen hat, die dazu berufen sind, ihn zu lieben und ihm zu dienen. Der Höhepunkt dessen, was wir von Gott wissen können, ist uns darin geschenkt, dass Gott sich selber uns mitgeteilt hat. Der eine und dreifaltige Gott – ein Gott in drei Personen – hat sich uns geoffenbart, und zwar als Gott der Liebe: Gott der Vater sandte seinen Sohn zu uns, der eine menschliche Natur annahm, um uns im Heiligen Geist zur seligen Vollendung zu führen. - Lesen Sie die Predigt von Dr. Josef Spindelböck zum Dreifaltigkeitssonntag in voller Länge! | | |    |
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| | 09.06.2006 11:50:30 | | Bischof Küng im Interview der "minililie" - 2 . Teil | | Die Redaktion der Ministrantenzeitschrift „minililie“ konnte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng von St. Pölten für ein Interview gewinnen, das nun auch im zweiten Teil erschienen ist. Zum Tagesablauf eines Bischofs befragt antwortet Bischof Klaus: "Es gibt kaum einen anderen Beruf, der so bunt ist wie der des Bischofs. Ich bemühe mich bei aller Vielfältigkeit eine gewisse Struktur in meinen Tag zu bringen, indem ich immer mit einer Zeit des Gebetes beginne und meist mit der Heiligen Messe. Dann folgen Besuche und nicht selten finden Sitzungen statt. Als Bischof habe ich auch Verpflichtungen in den Pfarren – zum Beispiel Firmungen." Wichtig ist dem Bischof die Verehrung der Gottesmutter Maria: "Maria hat eine wichtige Rolle, weil sie das ganz große Vorbild ist. Sie war der Anfang einer Wende für die Menschheit. Sie war das Geschöpf, das von Gott erwählt war, um Jesus zu empfangen. Sie hat ihn unter dem Herzen getragen und zur Welt gebracht. Wir dürfen auf Maria schauen, damit auch wir lernen, Jesus zu empfangen. Wir sollen ihn so empfangen lernen, wie sie ihn empfangen hat – mit Reinheit und Andacht. Maria ist die Person, die Jesus auf Erden am nächsten stand. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Hochzeit zu Kana. Auf ihre Fürbitte hin tat Jesus sein erstes Wunder. Deshalb ist es gut, sich an Maria zu wenden. Sie bringt unsere Bitten vor Gott. Die Geheimnisse ihres Lebens sind eng verflochten mit dem Leben Jesu, wie wir es beim Rosenkranz bemerken. Ich liebe den Rosenkranz als einfachen Weg, um ruhig zu werden, um sich Jesus und Maria zuzuwenden, um so Kraft für den Alltag zu holen." - Lesen Sie das Interview in vollem Worlaut (1. und 2. Teil)! - Die „minililie“ wird von Pfarrer Mag. Christian Poschenrieder und dem Theologiestundenten Christoph Weiss erstellt und vom eigens gegründeten Verein „Marianisches Jugendwerk“ herausgegeben. Ein Jahresabo (5 Ausgaben) der Zeitschrift kann auf freiwilliger Spendenbasis bestellt werden: Pfarramt Abstetten, Martinstraße 6, A-3441 Abstetten, e-Mail: minililie@stjosef.at. Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Region St. Pölten (BLZ 32.585), Konto-Nr. 1.600.204; (international) IBAN: AT31 3258 5000 0160 0204 , BIC: RLNWATWWOBG . | | |    |
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| | 09.06.2006 11:45:37 | | Der Wahrheit verpflichtet | | (Stephan Baier, www.hippolytus.net) Aus Anlass des bevorstehenden 70. Geburtstags des emeritierten Diözesanbischofs von St. Pölten, Kurt Krenn, erscheint in diesen Tagen eine umfangreiche Festschrift. Darin befassen sich herausragende Repräsentanten der Kirche, darunter die Kardinäle Joachim Meisner (Köln) und Marian Jaworski (Lemberg), die Erzbischöfe Wolfgang Haas (Liechtenstein) und Georg Eder (Salzburg) sowie der verstorbene Dogmatiker von Weltrang, Kardinal Leo Scheffczyk, mit jenen Themen, die für Kurt Krenn zeit seines Wirkens wesentlich waren. Profunde Beiträge namhafter Theologen befassen sich mit Fragen des Gewissens und des Heiligen, der Wahrheit der Kirche und ihrer Lehre, des christlichen Lebens und der gegenwärtigen Glaubenskrise. Über die akademische Dimension einer Festschrift hinaus erinnern in einem ersten Teil Zeitzeugen, Freunde und Weggefährten von Bischof Kurt Krenn an sein Wirken als Priester, Professor und Bischof. Als „Bollwerk der Treue zur katholischen Kirche“, würdigt hier Johannes B. Torelló, Priester und Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, den Jubilar: „Den Seiltänzern der universalen Verbrüderung um jeden Preis erschien dieser gepanzerte Ritter der Wahrheit als Gefährdung ihrer Akrobatik.“ Der jüngst verstorbene österreichische Publizist Günther Nenning meint in seinem Beitrag: „Hier hast Du jemanden, auf den Verlass ist.“ Sein Nachfolger im Amt des Bischofs von St. Pölten, Klaus Küng, schreibt in einem Grußwort: „Bischof Kurt war für viele ein Bezugspunkt, für nicht wenige ein Bollwerk des Glaubens und ein Symbol der Standhaftigkeit, für andere ein Reibebaum, der bisweilen für heftigste Diskussionen gesorgt hat.“ Ein besonderes Schmuckstück der Festschrift ist ein Privatbrief Papst Benedikts XVI. an Bischof Krenn, den die Herausgeber mit Recht als „Trostschreiben“ charakterisieren. Der heutige Papst und der Altbischof von St.Pölten waren über Jahre zeitgleich Professoren an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg. Manche der Beiträge sind durchaus biographische Skizzen: etwa der Aufsatz von Franz Breid, der Kurt Krenns Engagement für das Obere Mühlviertel und für die mittlerweile ins 18. Jahr gehende „Internationale Theologische Sommerakademie“ in Aigen nachzeichnet, der Beitrag von Ildefons M. Fux, der das Trommelfeuer gegen Krenns Ernennung zum Weihbischof von Wien 1987 schildert oder der Beitrag von Wolfgang Waldstein, der Bischof Krenns Einsatz für die Enzyklika „Humanae Vitae“ und für eine Revision der so genannten „Mariatroster Erklärung“ schildert. Eine Portraitskizze aus der Nähe stellt der Aufsatz von Michael Dinhobl dar, der schreibt: „So unnachgiebig er die Lehre der katholischen Kirche zu vertreten wusste, so nachsichtig und verständnisvoll gestaltete sich sein Umgang mit seinen Mitmenschen.“ Als Theologen und Philosophen, dessen Denken von „absoluter Treue und Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche“ geprägt ist, charakterisiert Erzbischof Marian Kardinal Jaworski, ein enger Freund des verstorbenen Papstes Johannes Paul II., Bischof Kurt Krenn: „Als Philosoph und Theologe hat Bischof Krenn sich stets bemüht, auf verschiedene Weise dazu beizutragen, die Wahrheit über Gott ans Licht zu bringen.“ - Titelangabe: „Der Wahrheit verpflichtet. Festschrift für em. Diözesanbischof Prof. Dr. Kurt Krenn zum 70. Geburtstag“; hrsg. v. J. Kreiml, M. Stickelbroeck, I.M. Fux, J. Spindelböck; Ares-Verlag, Graz 2006; ISBN 3-902475-24-2, ISBN 978-3-902475-24-4; Euro 39,90; 760 Seiten, mehrere Fotos. Bestellung über Internet: Ö und D: buch@kath.net; Schweiz: buch-schweiz@kath.net. Oder ab Ende Juni 2006 über jede Buchhandlung. | | |    |
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| | 09.06.2006 11:42:16 | | Chinesischer Bischof aus Haft entlassen | | (Kathpress) In China ist ein katholischer Bischof nach sechsmonatiger Haft freigelassen worden. Wie das in Hongkong ansässige "Informationszentrum für Menschenrechte und Demokratie" am Freitag mitteilte, handelt es sich um Bischof Jia Zighuo von Zhengding in der Provinz Hebei. Der 70-Jährige, der von den chinesischen Behörden nicht als Bischof anerkannt wird, sei bereits im Mai auf freien Fuß gesetzt worden, um sich einer Krebsoperation unterziehen zu können. Seit seiner Ernennung durch den Vatikan 1980 hat Jia nach Angaben der Menschenrechtsorganisation insgesamt 20 Jahre in Haft verbracht. Allein seit Jänner 2004 sei er acht Mal hintereinander festgenommen worden. | | |    |
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| | 07.06.2006 07:59:48 | | Communiqué des Bistums Basel zum Entscheid der Landeskirche | | (Bistum Basel) In einem "Communiqué nach der Bekanntmachung des Entscheides des römisch-katholischen Landeskirchenrates von Basel-Landschaft vom 7. Juni 2006", das von P. Dr. Roland-B. Trauffer OP, dem Generalvikar, unterzeichnet ist, heißt es wörtlich: "Der römisch-katholische Landeskirchenrat von Basel-Landschaft hat mit der Veröffentlichung seines Entscheides bezüglich der Kirchgemeinde Röschenz seine Verantwortung wahrgenommen. Er steht nun vor der Aufgabe, diesen auch durchzusetzen. Bischof und Bischofsrat haben immer wieder an die Wichtigkeit des Einhaltens demokratisch verabschiedeter Verfassungen erinnert und sich auch in der Auseinandersetzung mit der Kirchgemeinde Röschenz an diesen Verfassungen orientiert. Der Bischof von Basel hat der Pfarrei St. Anna seit Beginn des Konfliktes immer wieder zugesichert, dass die pastoralen und priesterlichen Dienste in der Pfarrei St. Anna nicht in Frage stehen. Das wird auch künftig so sein. Am 1. Oktober 2005 wurde Bischofsvikar Dr. Erich Häring die Pfarrverantwortung übertragen und Pfarrer Franz Kuhn für die priesterlichen Dienste eingesetzt." | | |    |
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| | 07.06.2006 07:55:38 | | Entscheid der Landeskirche: Röschenz muss suspendierten Pfarrer Sabo kündigen | | (kath.ch) An der mit Spannung erwarteten Pressekonferenz vom Mittwoch, 7. Juni 2006, hat der Kirchenrat der römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Basel-Landschaft seinen Beschluss zur «Situation Röschenz» mitgeteilt. Demnach hat er die Kirchgemeinde Röschenz mit einer Verfügung angewiesen, dem vom Priesteramt suspendierten Franz Sabo zu kündigen. Mit dem Entzug des Seelsorgeauftrages durch Bischof Koch seien die Voraussetzungen für die Anstellung auch nach staatlichem Recht nicht mehr gegeben, teilte der Landeskirchenrat mit. Weiter hielt der Landeskirchenrat fest, es sei nicht an ihm zu beurteilten, ob der Entzug der so genannten Missio canonica nach kirchlichem Recht korrekt war oder nicht. Der Basler Bischof Kurt Koch hatte dem Pfarradministrator Franz Sabo nach längerer Auseinandersetzung im Februar 2005 den kirchlichen Auftrag entzogen und ihn im vergangenen Oktober suspendiert. Die Kirchgmeinde Röschenz weigerte sich darauf aber, dem Seelsorger zu kündigen. | | |    |
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| | 06.06.2006 09:48:34 | | Netzwerk katholischer Priester veranstaltet Regionalkonveniat | | (news.stjosef.at) Zum ersten Mal veranstaltet das „Netzwerk katholischer Priester“ ein Regionalkonveniat im süddeutschen Raum, zu dem Priester, Diakone und Priesteramtskandidaten eingeladen sind. Das Thema des am 10. Juli 2007 um 11 Uhr in der Pfarrei St. Bartholomäus, Bamberger Str. 10, D-96173 Oberhaid, stattfindenden Treffens lautet: „Die neuen Seelsorgebereiche – Chance oder Gefahr?“ Besonders will man sich der Frage stellen, inwieweit die Stellung des Pfarrers als Leiter der Gemeinde, Lehrer des Glaubens und Spender der Sakramente gewahrt bleibt. „Das Netzwerk katholischer Priester hat sich im Oktober 2001 in Frankfurt/M. formiert und verbindet Geistliche, denen ein katholisches Profil wichtig ist: Die unverkürzte Verkündigung der kirchlichen Lehre, die treue Beachtung der liturgischen Vorschriften in der Heiligen Messe und die ordnungsgemäße Spendung der übrigen Sakramente sowie die konsequente Wahrnehmung der priesterlichen Leitungsaufgaben.“ - www.priesternetzwerk.net | | |    |
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| | 06.06.2006 09:43:17 | | Ein Bischof im Vereinsvorstand? | | (news.stjosef.at) Pater Udo Fischer OSB, der Pfarrer von Paudorf in Niederösterreich (Diözese St. Pölten), gibt über den Verein „Medienclub JA“, dessen Vorsitzender er ist, die wöchentlich erscheinende Zeitschrift „JA“ heraus. Als erster Stellvertreter des Vorsitzenden wird DI Dr. Michael Mayr angeführt, der von seiner ersten Frau geschieden und in zweiter Ehe zivil mit der exkommunizierten „Bischöfin“ Christine Mayr-Lumetzberger verheiratet ist. Der zweite Stellvertreter des Vereinsvorsitzenden ist Rafael Regelsberger. Dieser gilt laut „Virtueller Diözese“ der „Frauen-Priesterinnen“ bzw. „Bischöfinnen“ als „Bischof“. Wörtlich heißt es auf der Internetseite http://www.virtuelle-dioezese.de/bischoefe.php : „Bischof Rafael Regelsberger wurde am 10.4.1934 in Oberösterreich geboren. Da er ein besonders lieber und aufgeschlossener Bub war, kam er schon mit 10 Jahren in das Priesterseminar. Nach dem Abitur trat er in den Orden der Benediktiner in Kremsmünster (Oberösterreich) ein und erhielt die Priesterweihe. Lange Jahre arbeitete er in der Mission in Brasilien. Am 9. Juni 2002 wurde Rafael Regelsberger in Scharnstein in Oberösterreich zum Bischof geweiht.“ Keine der erwähnten Weihen wird von der katholischen Kirche anerkannt. | | |    |
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| | | 05.06.2006 16:08:38 | | Collegium Rudolphinum vor Wechsel in der Trägerschaft | | (news.stjosef.at) Das Heiligenkreuzer Spätberufenenseminar „Collegium Rudolphinum“ steht offenbar vor einem Wechsel der Trägerschaft. Verantwortlich für das Studienhaus ist derzeit der Bischof von Regensburg, Dr. Gerhard Ludwig Müller. Er ernennt die für die Leitung des Seminars verantwortlichen Personen. In ökonomischer und administrativer Hinsicht ist der Träger des „Collegium Rudolphinum“ das "Opus Summi Sacerdotis". Dessen erster Vorsitzender ist Prälat Franz Frühmorgen. Das Seminar wurde vom damaligen Bischof von Regensburg, Dr. Rudolph Graber im Jahre 1972 als "Studienhaus" in Schwaz in Tirol in Verbindung mit der Franziskanerhochschule eröffnet und 1975 nach Heiligenkreuz bei Wien verlegt, wo die Studenten die Vorlesungen der Philosophisch-Theologischen Hochschule des Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz besuchen. Das Studienhaus bekam später nach seinem Gründer, Bischof Dr. Rudolph Graber, den Namen "Collegium Rudolphinum". Es wird derzeitig von P. Michael Hösl CP als Direktor geleitet. Ab Sommer 2007 will sich die Diözese Regensburg von der Verantwortung für das „Collegium Rudolphinum“ zurückziehen. Abt und Hochschule von Heiligenkreuz sind nun auf der Suche nach einer anderen Trägerschaft. | | |    |
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| | 05.06.2006 16:00:48 | | "Gott Fußball"? | (news.stjosef.at) Die „Lange Nacht der Kirchen“ in der Erzdiözese Wien vom 9. auf den 10. Juni 2006 fällt heuer mit dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft zusammen. Während man sich in den vergangen Jahren in der „Langen Nacht“ in den Kirchen primär auf sakrale und geistliche Schwerpunkte konzentrierte (es gab freilich auch hier schon bei verschiedenen Veranstaltungen Tendenzen der Hereinnahme des „Weltlichen“ in das „Sakrale“), scheint man heuer zumindest an einigen „Veranstaltungsorten“, sprich Kirchen, der Konkurrenz nicht gewachsen: So heißt es in einer offiziellen Ankündigung auf http://www.langenachtderkirchen.at , daß man in der Kapuzinerkirche am Neuen Markt in Wien von 19 Uhr bis 19.45 die zweite Halbzeit des Eröffnungsspiels der Fußball-WM auf der großen Leinwand mitverfolgen könne. Die Veranstalter dazu: „Auch das Profane hat seinen Platz im sakralen Raum.“ (Kathpress) Die Fußball-Weltmeisterschaft darf nach den Worten des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick nicht zur Konkurrenz für die Kirche werden. "Wenn Fußballereignisse den Sonntagvormittag in Beschlag nehmen und den Sonntagsgottesdienst unmöglich machen, muss dem entgegengewirkt werden", sagte Schick am Montag der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA. Der Sonntag sei um des Gottesdienstes und der Erholung Willen arbeitsfrei. Gleichzeitig wandte sich Schick gegen die Verwendung des Begriffs "Fußballgott". Einen Fußballspieler so zu bezeichnen sei "Abgötterei". Auch das Beten für eine Mannschaft lehnte Schick ab. Dies habe "nichts mit Gebet zu tun". Dagegen könne man Spieler und auch das Spiel dem Schutz und Segen Gottes anvertrauen, etwa bei einem Gottesdienst zu Beginn der WM. Der Erzbischof, der selbst jeden Morgen um fünf Uhr etwa fünf Kilometer joggt, warnte davor, Sport zur Ersatzreligion zu machen. "Direkte geistliche Erfahrungen beim Sport halte ich für schwierig", so Schick. Sport entlaste, sorge für eine ausgeglichene Psyche und schaffe Gemeinschaftserfahrung. Dies könne dazu beitragen, dass der Mensch besser bete, mit anderen ausgeglichener lebe und gute Gemeinschaft pflege. Ihm selbst kämen beim Joggen "manche gute Gedanken, auch hinsichtlich Glauben und der Religion". | | |    |
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| | 04.06.2006 18:06:30 | | Das lebendige Wirken des Heiligen Geistes | | Der Pfingstmontag ist gleichsam ein Nachklang des Hohen Pfingstfestes, das wir am Sonntag gefeiert haben. Die Freude und der Jubel der ganzen Kirche ist einfach zu groß, als daß sich dieser nur auf einen einzigen Tag beschränken könnte! Ja, Gottes Heiliger Geist ist auch uns geschenkt, „denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Röm 5,5-7) Der Heilige Geist ist gleichsam die Seele der Kirche; er belebt alle, die an Christus glauben und befähigt sie zu Glaube, Hoffnung und Liebe. Im Heiligen Geist wird die Kirche in die Wahrheit Christi eingeführt und in ihr erhalten. Der Heilige Geist bewirkt die Heiligung durch die Sakramente. Die Hirten der Kirche (Papst, Bischöfe, Priester) leiten das ihnen anvertraute Volk Gottes im Heiligen Geist. Eine besonders wirkmächtige Form der Gegenwart des Heiligen Geistes ist uns in der Feier der Eucharistie geschenkt. - Lesen Sie die Predigt zum Pfingstmontag! | | |    |
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| | 04.06.2006 18:04:57 | | Pfingsten führt zu den Wurzeln der Kirche | | (radiovatikan.de) Pfingsten ist das Gründungsfest der Kirche. Das betonte Papst Benedikt XVI. beim Regina Coeli-Gebet. Das Fest führe zu den Wurzeln und Anfängen der Kirche: "An Pfingsten zeigte sich die Kirche als eine, heilige, kahtolische und apostolische; durch das Geschenk, in allen Sprachen der Welt zu reden, erwies sie sich als missionarisch. Die Frohe Botschaft der Liebe Gottes gilt nämlich allen Völkern. Papst Johannes Paul II. liebte es zu sagen, dass die ganze Kirche eine einzige große Bewegung sei, beseelt vom Heiligen Geist - ein Fluss, der die Geschichte durchströmt, um sie mit der Gnade Gottes zu tränken, damit sie Früchte des Lebens, der Güte, der Schönheit, der Gerechtigkeit und des Friedens hervorbringe." Der Papst grüßte die Gläubigen in sechs Sprachen. Auf deutsch sagte er: "Mit Freude heiße ich alle deutschsprachigen Pilger willkommen, heute besonders die Mitglieder der geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen. Am Pfingsttag hat der Herr den Jüngern den verheißenen Beistand geschenkt. Der Heilige Geist erhält die Kirche in der Wahrheit, wie sie in Jesus Christus offenbar geworden ist. Er befähigt sie, das Evangelium kraftvoll zu verkünden und die Sendung Christi durch die Zeiten weiterzuführen. Bitten wir gemeinsam: „Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe! Euch allen wünsche ich einen gesegneten Pfingstsonntag!" | | |    |
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| | 03.06.2006 07:27:15 | | Pfingstsequenz | Komm herab, o Heil‘ger Geist, / der die finstre Nacht zerreißt, / strahle Licht in diese Welt. Komm, der alle Armen liebt, / komm, der gute Gaben gibt, / komm, der jedes Herz erhellt. Höchster Tröster in der Zeit, / Gast, der Herz und Sinn erfreut, / köstlich Labsal in der Not, in der Unrast schenkst du Ruh, / hauchst in Hitze Kühlung zu, / spendest Trost in Leid und Tod. Komm, o du glückselig Licht, / fülle Herz und Angesicht, / dring bis auf der Seele Grund. Ohne dein lebendig Wehn / kann im Menschen nichts bestehn, / kann nichts heil sein noch gesund. Was befleckt ist, wasche rein, / Dürrem gieße Leben ein, / heile du, wo Krankheit quält. Wärme du, was kalt und hart, / löse, was in sich erstarrt, / lenke, was den Weg verfehlt. Gib dem Volk, das dir vertraut, / das auf deine Hilfe baut, / deine Gaben zum Geleit. Lass es in der Zeit bestehn, / deines Heils Vollendung sehn / und der Freuden Ewigkeit. | | |    |
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| | 03.06.2006 07:26:03 | | Komm herab, o Heiliger Geist! | | Der Heilige Geist wurde ausgegossen als Gabe über die Apostel und Jünger sowie die gläubigen Frauen, die mit der Gottesmutter Maria gebetet hatten und im Abendmahlssaal versammelt waren. Der Heilige Geist ist die Liebe zwischen Gott Vater und Gott Sohn. Wir glauben an den einen und einzigen Gott in drei Personen, und der Heilige Geist ist die dritte göttliche Person. Damals beim ersten Pfingstfest wurde der ganzen Kirche das Geschenk des Heiligen Geistes zuteil. Auch wir haben diesen Geist in Taufe und Firmung bereits empfangen. Das Pfingstfest soll uns Anlass sein, erneut Gott um die Gaben dieses Heiligen Geistes anzuflehen, damit er unser Herz mit seiner Liebe entflamme. Sehr gut bringt dieses Flehen der Kirche um die Gaben des Heiligen Geistes die liturgische Pfingstsequenz zum Ausdruck. Sie trägt den Titel „Veni Sancte Spiritus“ und wird dem Theologen Stephan Langton (um 1150-1228) zugeschrieben, der Ende des 12./Anfang des 13. Jh lebte. - Lesen Sie die Predigt zum Pfingstsonntag! | | |    |
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| | 02.06.2006 18:41:03 | | Pfingsttreffen der Loretto-Gemeinschaft in Salzburg | | (kathpress.at) Mehr als 1.000 junge Christen nehmen am Pfingstwochenende am "Fest der Jugend" in Salzburg teil, das von der Loretto-Gemeinschaft veranstaltet wird. Das "Fest der Jugend" soll eine "christliche Party" anlässlich des Pfingstfestes - des "Geburtstags der Kirche" - sein. Die Unterbringung der Jugendlichen erfolgt überwiegend in über das Pfingstwochenende leer stehenden Schulen. Am Samstagnachmittag um 16 Uhr findet eine Katechese mit dem Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, statt, am Sonntag steht um 10 Uhr ein Gottesdienst mit Erzbischof Alois Kothgasser im Salzburger Dom auf dem Programm. Unter den Hauptreferenten des viertägigen Festes ist der Prior des Klosters der St. Johannes-Gemeinschaft im niederösterreichischen Marchegg, P. Johannes Lechner. Das deutsche "Radio Horeb" und das österreichische "Radio Maria" werden vom "Fest der Jugend" in Salzburg live berichten. Die Loretto-Gemeinschaft - sie entstand im Oktober 1987 mit der Gründung eines Gebetskreises in einer Wohnung in Wien - zählt zu den Erneuerungsbewegungen in der Kirche ("Movimenti"). Sie besteht aus jungen Leuten, die in ihrem jeweiligen Lebens- und Berufsstand ein privates Versprechen abgeben, die Spiritualität des Loretto-Kreises für den Zeitraum von einem Jahr verbindlich zu leben. Der Schritt in die Loretto-Gemeinschaft gilt als Entscheidung, sich noch konkreter und entschiedener zu Gebet, sakramentalem Leben, Gemeinschaft und Dienst führen zu lassen. - www.radiomaria.at | | |    |
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| | 02.06.2006 18:39:25 | | Treffen des Papstes mit den geistlichen Bewegungen | | (die-tagespost.de, Armin Schwibach) Die Stadt und die Kirche Roms stehen vor einer neuen Bewährungsprobe. Für das Pfingstwochenende ist die größte Veranstaltung auf dem Petersplatz des Jahres 2006 mit über 250 000 gemeldeten Teilnehmern angesagt. Hunderttausende Mitglieder der neuen kirchlichen Bewegungen und Gemeinschaften sind auf dem Weg nach Rom, um am Pfingsttreffen mit Papst Benedikt XVI. teilzunehmen. Am letzten Dienstag wurde aus diesem Anlass der Zweite Weltkongress der kirchlichen Bewegungen und der neuen geistlichen Gemeinschaften vorgestellt. Der Kongress steht unter dem Thema: "Die Schönheit, Christ zu sein und die Freude, es mitzuteilen" (Rocca di Papa, 31. Mai bis 2. Juni). Gleichzeitig wurde die Organisation und das Programm des Pfingsttreffens vom 3. Juni auf dem Petersplatz mit Papst Benedikt XVI. vorgestellt. Für Erzbischof Stanislaw Rylko, Präsident des Päpstlichen Rats für die Laien, ist die Begegnung mit dem Papst am 3. Juni ein wichtiges Signal für die Kontinuität mit dem Lehramt Johannes Pauls II. Johannes Paul II. habe in den neuen Bewegungen wertvolle Gaben des Geistes für die Kirche von heute und ein großes Zeichen der Hoffnung für die Menschheit gesehen. Rylko erinnerte daran, dass die Beziehungen Benedikts XVI. zu den geistlichen Bewegungen "auf die Mitte der sechziger Jahre zurückgehen, als er noch Professor in Tübingen war. Der theologische Beitrag Benedikts XVI. zur Definition der kirchlichen Identität der Bewegungen sei fundamental. Bereits wenige Tage nach seiner Wahl, so Rylko, am 14. Mai 2005, habe der Papst ihn auf die Notwendigkeit eines neuen Treffens der Bewegungen mit dem Nachfolger Petri angesprochen. So gehöre die Organisation des diesjährigen Pfingsttreffens zu den ersten, von Benedikt XVI. persönlich veranlassten Schritten seines Pontifikats. Schon als Präfekt der Glaubenskongregation sei Ratzinger authentischer Interpret des Lehramtes Johannes Pauls II. in Bezug auf die neuen Bewegungen gewesen. Kardinal Ratzinger sah in den Bewegungen "starke Weisen, den Glauben zu leben". Er bezeichnete sie als zukunftsweisende Wirklichkeiten, die sie als "kreative Minderheiten" bestimmen werden. So erklärte Benedikt XVI. am 21. August 2005 vor den deutschen Bischöfen, dass die Bewegungen nicht in Konkurrenz zu den lokalen Kirchen stehen, sondern eine lebendige Struktur der Kirche sind. Die "Exklusivismen" der Bewegungen müssten aufgebrochen werden. Alle zusammen sollen sich zu einer "Symphonie des Glaubens" einfinden, so der Papst in Köln. Für die neuen Bewegungen stellt somit das Treffen mit Benedikt XVI. einen Meilenstein für das Leben der Gemeinschaften und ihren Dienst in der Kirche dar. Zum Kongress präzisierte Erzbischof Rylko, dass an ihm ungefähr hundert Bewegungen und neue Gemeinschaften teilnehmen werden. Zu diesen kommen Vertreter der Dikasterien der römischen Kurie und eine ökumenische Delegation hinzu. Letztere setzt sich aus acht Repräsentanten der christlichen Konfessionen zusammen. Bischof Josef Clemens, Sekretär des Päpstlichen Rates für die Laien, setzte dann die Kriterien für die Struktur der Arbeiten des Kongresses und die Wahl der Vortragenden auseinander. Die drei Hauptreferate sind den Kardinälen Christoph Schönborn, Marc Quellet und Angelo Scola anvertraut. Ihre Aufgabe ist es, die christologischen ("Christus, der Schönste der Söhne Adams"), die ekklesiologischen (Die Schönheit des Christseins") und die pastoralen ("Kirchliche Bewegungen und neue Gemeinschaften in der Mission der Kirche - Prioritäten und Perspektiven") Fragestellungen zu entwerfen. Die Runden Tische sollen, so Clemens, zu einer Konfrontation über die grundlegenden Dimensionen der Aktivität der Bewegungen führen. Clemens zufolge ist die Zahl der Kongressteilnehmer auf dreihundert beschränkt. Sie repräsentieren hundert Bewegungen. So hat sich die Zahl der teilnehmenden Bewegungen im Vergleich zum Jahr 1998 mehr als verdoppelt. Um 18 Uhr beginnt die Feier der Vesper, zu deren Beginn ein Brief der durch Krankheit verhinderten Chiara Lubich (Focolar-Bewegung) verlesen wird. Die Psalmen werden im gregorianischen Choral gesungen. Am Ende eines jeden der drei Psalmen bieten Gründer und Verantwortliche der neuen Bewegungen eine Betrachtung: Andrea Riccardi (Gemeinschaft San Egidio), Julian Carron (Comunione e Liberazione) und Kiko Arguello (Neokatechumenaler Weg). Die Liturgie findet ihren Abschluss mit einem Gedenken an das Sakrament der Firmung. | | |    |
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