| | 28.07.2006 13:55:53 | | Arbeit und Eigentum - das 7. Gebot Gottes | | In einer dreiteiligen Sendereihe mit dem Titel "Arbeit und Eigentum" auf "Radio Maria Österreich" wurden von Dr. theol. habil. Josef Spindelböck katechetische Überlegungen aus der Sicht des Moraltheologen anhand des „Katechismus der Katholischen Kirche“ zum 7. Gebot Gottes angestellt. Dieses lautet: „Du sollst nicht stehlen“ (Ex 20,1-15). Angesprochen werden verschiedene Bereiche des rechten Umgangs mit eigenem und fremdem Gut sowie mit der menschlichen Arbeit und Wirtschaft. Diese Thematik findet sich im "Katechismus der Katholischen Kirche" (KKK) unter den Nummern 2401-2463 bzw. im „Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche“ unter den Nummern 503-520, wobei der „Katechismus der Katholischen Kirche“ eine Unterteilung in verschiedene Bereiche vornimmt. Es geht besonders um die folgenden Inhalte: Bestimmung der irdischen Güter für alle Menschen und das Recht auf Privateigentum (KKK 2402-2406); Achtung der Menschen und ihrer Güter (KKK 2407-2418); Soziallehre der Kirche (KKK 2419-2425); Wirtschaftsleben und soziale Gerechtigkeit (KKK 2426-2436); Gerechtigkeit und Solidarität zwischen den Nationen (KKK 2437-2442) sowie um die Liebe zu den Armen (KKK 2443-2449). Nun können Sie den Text dieser Vortragsserie online nachlesen! | | |    |
|
| | 28.07.2006 13:51:21 | | Erinnerungen an Schwester Lucia von Fatima | | (kath.net) Die letzte Fatima-Seherin hatte möglicherweise in ihrer Klosterzelle weitere Erscheinungen der Muttergottes. Das geht aus einem Buch hervor, das die Superiorin jenes Karmel-Konvents in Coimbra verfasste, in dem Schwester Lucia dos Santos 50 Jahre verbrachte. In dem Werk sind bislang unbekannte Details über die berühmte Seherin von Fatima veröffentlicht. Aus den Aufzeichnungen in „Our Memories of Sister Lucia“ („Unsere Erinnerungen an Schwester Lucia“) geht hervor, dass Lucia in ihrer Zelle im Nonnenkloster möglicherweise weitere Erscheinungen der Muttergottes hatte. Schwester Maria Celina de Jesus Crucificado, die Superiorin des Klosters, schreibt auf die Frage, wie oft die Muttergottes dort erschienen sei: „Wir wissen es noch immer nicht. Aber eines Tages sah ich etwas, was mir zeigte, mit welcher Einfachheit sie sich sowohl den normalen Alltagsdingen als auch den übernatürlichen Dingen näherte. Es war am 26. Mai 2003. Ich ging mit Schwester Lucia zu einem Bild vom Unbefleckten Herzens Mariens, um dort ein Foto mit ihr zu machen. Als ich damit fertig war, starrte Lucia weiter auf das Bild. Ich störte sie nicht. Dann drehte sie sich zu mir um und rief: ,Unsere Liebe Frau weint!’ Ich denke, dass Schwester Lucia aufgrund ihrer außergewöhnlichen Reinheit und ihrer ,Schlichtheit’ Empfängerin von so vielen Visionen war, die niemand sonst wahrnehmen konnte.“ Die Superiorin schreibt in dem Buch auch über das 3. Fatimageheimnis und die Spekulationen, die es dazu gab. Sie hält fest, dass Schwester Lucia über diese Spekulationen aufgebracht gewesen sei. „Aufgrund der Polemiken, die von bestimmten Gruppen geschürt wurden, die über den Text des 3. Geheimnisses nicht glücklich waren, kam ein Sondergesandter des Vatikans, um Lucia nochmals zu befragen. Sie teilte mit, es gebe sonst nichts mehr zu enthüllen.“ Schwester Maria Celina de Jesus Crucificado befragte später die Fatima-Seherin noch einmal persönlich. „Eines Tages sagte ich zu ihr: ,Schwester Lucia, es gibt Menschen, die behaupten, dass es noch ein Geheimnis gibt!’ Lucia antwortete dann: ,Wenn sie wissen, dass es noch ein anderes Geheimnis gibt, dann sollen sie es bekannt machen! Ich weiß von keinem anderen! Manche Menschen sind nie zufrieden. Man sollte das nicht beachten.“ Die berühmte Seherin starb am 13. Februar 2005 im Alter von 97 Jahren. | | |    |
|
| | 26.07.2006 09:38:44 | | Libanon-Konferenz mit Kardinal Sodano als Beobachter | | (kathpress.at) In Rom hat am Mittwochvormittag die internationale Krisenkonferenz über den Libanon begonnen. Zu dem Treffen von 15 Außenministern sowie Spitzenvertretern der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und der Weltbank ist auch der Heilige Stuhl als Beobachter offiziell eingeladen. Die vatikanische Delegation wird von Außenminister Erzbischof Giovanni Lajolo angeführt. Unterdessen äußerte Papst Benedikt XVI. die Hoffnung auf "stabile und dauerhafte Lösungen" für die Krise. In seinem norditalienischen Urlaubsort im Aostatal rief der Papst am Dienstagabend zum Gebet für ein Gelingen der Konferenz auf. Die Beratungen müssten konkrete Ergebnisse für einen sofortigen Frieden bringen, sagte Benedikt XVI. vor Journalisten. Zuvor hatte Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano in einem RAI-Interview die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen den Konfliktparteien betont. Der Heilige Stuhl suche mit seiner universalen Mission für die Menschheit einen überparteilichen Standpunkt. In der heutigen Zivilisation müsse der Weg des Dialogs und der Weg der Verständigung beschritten werden, so der "zweite Mann" im Vatikan. | | |    |
|
| | 26.07.2006 09:37:05 | | Geistliches Testament von + Nuntius Squicciarini | | Als erstes Online-Medium dokumentiert www.stjosef.at nun das "Geistliche Testament" des am 5. März 2006 in Rom verstorbenen ehemaligen päpstlichen Nuntius in Österreich, Erzbischof DDr. Donato Squicciarini. Unter anderem schrieb der Erzbischof: Im Lauf dieser Jahre im Dienst des Heiligen Stuhles und der Weltkirche habe ich überall das Geheimnis der Kirche bewundern dürfen, die trotz der menschlichen Grenzen und Fehler wächst und sich ausbreitet. In der Betrachtung dieser Wirklichkeit habe ich stets an die Gegenwart Gottes in Seiner Kirche geglaubt und an die Wirksamkeit des Handelns Christi, des einzigen Erlösers, in der von Ihm gegründeten Kirche. "Et ecce ego vobiscum sum omnibus diebus, usque ad consummationem saeculi. – Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." (Mt 28,20) Ich habe immer den Beistand des Heiligen Geistes betrachtet, der fortdauernd über der Kirche schwebt und sie im Lauf ihrer Geschichte begleitet. Ich habe auch die fürsorgliche Gegenwart der seligen Jungfrau Maria vor Augen gehabt, der Mutter eines jeden Christen und der ganzen an Christus glaubenden Gemeinschaft. Ebenso habe ich auch die Wirksamkeit des Dienstes des heiligen Petrus bemerken dürfen, dem der Herr die Sorge für die ganze Kirche anvertraut hat. "Tu es Petrus, et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam. - Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen." (Mt 16,18) Diese Sicht des Glaubens hat mir stets Mut, Kraft und Begeisterung gegeben, um die vom Herrn mir geschenkten Talente in Seinem Dienst fruchtbar zu machen. Während meiner ganzen Aktivität im Dienst der Weltkirche habe ich mich immer von den Worten meines bischöflichen Wahlspruchs leiten lassen: "Veritas et Caritas", entnommen dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Epheser (vgl. Eph 4,15). Ich danke dem Herrn für all das, was ich mit Seiner Hilfe Gutes tun konnte. Ich bitte um Verzeihung für die Unzulänglichkeiten in Gedanken, Worten, Werken und Unterlassungen. Diese Bitte um Verzeihung richte ich an Gott, den barmherzigen Richter, und auch an die Menschen, die vielleicht meine Absichten als nicht konform mit dem Willen Gottes betrachtet haben können. Ich lege alles voll Vertrauen in die Hände Gottes: "In manus tuas commendo spiritum meum. - In deine Hände lege ich meinen Geist." (Ps 31,6; Lk 23,46) - Lesen Sie dieses einzigartige Dokument in vollem Wortlaut! | | |    |
|
| | 24.07.2006 18:26:22 | | Sonderausstellung über den seligen Karl I. von Österreich | | (stephanscom.at) Im Museum Kierling wurde am Sonntag, 23. Juli 2006, die Sonderausstellung "Verkannt, Verbannt, Verehrt - Kaiser und König Karl, der letzte Monarch Österreich-Ungarns" durch den niederösterreichischen Landtagsabgeordneten Willi Eigner eröffnet. Anlass für die Sonderschau ist das 90-Jahr-Jubiläum der Thronbesteigung Kaiser Karls im Jahr 1916. Die Sonderausstellung im Museum Kierling zeigt den Wandel in der Beurteilung des letzten österreichischen Kaisers, vom VERKANNTEN Politiker und Soldaten, der zum Missfallen vieler Militärs das Duell und die körperliche Züchtigung der Soldaten verboten hat, über den VERBANNTEN Monarchen, der im Exil erst 35-jährig starb, zum VEREHRTEN Seligen. Zu sehen sind Exponate aus seiner Regierungszeit, seiner Familie und der Seligsprechung sowie Scherenschnitte der Künstlerin Josefine Allmayer. Weitere Stücke zeigen die besondere Beziehung des Akademischen Bundes Katholisch Österreichischer Landsmannschaften zu Kaiser Karl. Der Selige ist seit 2004 Patron des Studentenverbandes. - Weitere Informationen. | | |    |
|
| | 24.07.2006 18:23:01 | | Diözesane Aufbruchs-Kampagne, Teil II | | (presse.kirche.at) Gott ist immer da, er ist den Menschen überall nahe. - Das möchte die aktuelle Kampagne der Diözese St. Pölten verdeutlichen, die ab 1. August in die zweite Phase geht. Über Plakate, CityLights und eine Reihe weiterer Aktionen werden Botschaften vermittelt, die Gott ins Gespräch bringen sollen. "Die Grundidee ist, den Menschen bewusst zu machen, Gott ist immer da, er ist den Menschen überall nahe", erklärte der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng bei der ersten Präsentation der Kampagne am 10. März. Wenn die Kampagne nun am 1. August in die zweite Phase eintritt, so ist an eine Reihe weiterer, durchaus unkonventioneller Aktionen gedacht. An Autobahnbrücken wird die Botschaft "Bei mir bist du nie unten durch. Gott" in den Urlaub begleiten. Interessierte können sich Bibelzitate per SMS zuschicken lassen und als weitere Werbeträger für die Botschaft der Kirche kommen auch Bierdeckel zum Einsatz. Für Veranstaltungen stehen Transparente (5 mal 1 Meter) mit der Aufschrift "Ich will dir nahe sein. Gott" zum Verleih bereit. Für Herbst ist ein Schulwettbewerb geplant. Die Sprüche sollen Anregung für Aufsätze und künstlerisch-kreative Betätigung sein. Als Partner der zweiten Phase der Aufbruchskampagne konnten die Sparkasse NÖ Mitte-West, die Telekom Austria sowie Hubertus-Bräu gewonnen werden. Durch die Unterstützung der Sponsoren ist die Kampagne für die Diözese kostenfrei. - Weitere Informationen auch auf stephanscom.at ! | | |    |
|
| | 23.07.2006 16:47:46 | | Ministrantenwallfahrt nach Rom | | (stephanscom.at/news.stjosef.at) 2.000 Ministranten aus Österreich werden vom 30. Juli bis 4. August 2006 an der internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom teilnehmen. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit rund 40.000 Buben und Mädchen aus 15 Ländern. "Das Motto lautet 'Spiritus Vivificat', also 'Der Geist macht lebendig'. Kardinal Christoph Schönborn wird die Kinder aus Österreich begleiten. Er feiert am 1. August um 19.00 Uhr auf dem Petersplatz einen Gottesdienst mit den "Minis", der von "Radio Stephansdom" live übertragen wird. Auch bei der Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. am 2. August wird Kardinal Schönborn die Kinder begleiten. Am 3. August 2006 feiert der Wiener Erzbischof in seiner römischen Titelkirche Gesu' Divino Lavoratore einen Gottesdienst, anschließend gibt es in der römischen Vorstadtpfarre ein Fest für die Kinder und Jugendlichen aus Österreich. Am 2. August treffen die Ministranten den Papst am Petersplatz. Neben den internationalen Veranstaltungen wird es auch länderspezifische Programme geben. Die österreichischen "Minis" werden die Wallfahrt mit einem Besuch in der Franziskus-Stadt Assisi abschließen, wo Weihbischof Franz Scharl zu einem Gottesdienst einlädt. Von den rund 40.000 erwarteten Ministrantinnen werden allein 32.000 aus Deutschland kommen. Österreich stellt mit 2.000 jungen Pilgern die zweitstärkste Nation. Aus der Erzdiözese Wien allein werden sich rund 840 Buben und Mädchen auf den Weg nach Rom machen. | | |    |
|
| | 23.07.2006 16:43:13 | | Papst fordert Waffenruhe im Nahostkonflikt | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat die Konfliktpartner im Nahen Osten dringend zu einem Waffenstillstand aufgefordert. Beim Angelusgebet in Les Combes im Aostatal ermahnte er Israelis, Palästinenser und Libanesen ebenso wie die internationale Gemeinschaft, sich um die Wiederaufnahme von Verhandlungen zu bemühen. „Ich erneuere dringend meinen Appell an alle Beteiligten, damit sie umgehend die Waffen niederlegen und die Lieferung von Hilfsgütern ermöglichen. Mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft müssen Wege für einen Verhandlungsbeginn gesucht werden. Dabei betone ich noch einmal das Recht der Libanesen auf Integrität und Souveränität ihres Landes, das Recht der Israelis, in Frieden in ihrem Staat zu leben und das Recht der Palästinenser auf eine freie und souveräne Heimat. Ich stehe vor allem den wehrlosen Zivilbevölkerungen nah, die zu Unrecht von einem Konflikt betroffen sind, in dem sie ein allein Opfer sind: Sowohl denen in Galiläa, die zum Leben in Flüchtlingsunterkünften gezwungen sind, wie den vielen Libanesen, die ein weiteres Mal die Zerstörung ihres Landes erleben, alles haben verlassen und anderswo Unterschlupf suchen müssen. Ich bete darum, dass der Wunsch der großen Mehrheit der Bevölkerungen nach Frieden so bald wie möglich verwirklicht wird. Nur mit Mut zum Dialog wird ein gerechter und dauerhafter Frieden errichtet. Auf Deutsch sagte der Papst im Anschluss an das Angelus-Gebet: "Von Herzen grüße ich alle Brüder und Schwestern deutscher Sprache. Heute ist auch der Gedenktag der heiligen Birgitta von Schweden, die zu den Patronen Europas zählt. Diese vorbildliche Ehefrau und Mutter pilgerte noch als Witwe zu den heiligen Stätten des Christentums. Ihre gläubige Lebenshaltung möge uns inspirieren, in den Menschen und Kulturen, denen wir begegnen, die Handschrift des göttlichen Schöpfers zu lesen. Euch allen einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche!" | | |    |
|
| | 22.07.2006 06:39:49 | | "Amnesty International" vor Änderung in der Abtreibungsfrage? | Anna Hofmeister beleuchtet in einem Beitrag der Zeitung „Die Tagespost“ die derzeitige Debatte um einen möglichen Kurswechsel von „Amnesty International“ in der Abtreibungsfrage. Unter anderem schreibt sie: Amnesty International (ai) denkt derzeit ernsthaft darüber nach, sich für die Durchsetzung eines Rechts auf legale Abtreibung einzusetzen. Bislang hielt sich Amnesty als Menschenrechtsorganisation aus dem Streit um die Abtreibung heraus und erklärte sich offiziell ohne Meinung. Man nehme keine Position dazu ein, ob Frauen ein "Wahlrecht" auf einen Schwangerschaftsabbruch hätten oder nicht. Aber seit August 2005 ist alles anders. Damals versammelten sich rund vierhundert ai-Delegierte aus 74 Ländervertretungen zur alle zwei Jahre stattfindenden internationalen Ratstagung, dem so genannten International Council Meeting - um "Bilanz zu ziehen und neue Ziele zu stecken". Im Rahmen der Kampagne "Stoppt Gewalt gegen Frauen" beschloss Amnesty International vor einem Jahr, die neutrale Position aufzugeben und die Arbeit zu "sexuellen und reproduktiven Rechten vorsichtig zu stärken". Unter dem klinisch-sterilen Begriff "sexuelle und reproduktive Rechte" verstehen ai und andere internationale Organisationen das Recht der Frau, ihre Sexualität "frei und ohne Zwang" regeln zu dürfen. Dazu gehört auch das "Recht", zu entscheiden, ob, wann und wieviele eigene Kinder sie haben möchte. Plädiert wurde beim Council Meeting unter anderem dafür, Frauen in Fällen von Vergewaltigung, Inzest oder Lebensgefahr ein Recht auf Abtreibung zuzusprechen und ihnen in Zukunft das - vermeintliche - allgemeine Menschenrecht einzuräumen, unerwünschte Schwangerschaften sicher abzubrechen. Die Entscheidung wurde jedoch aufgrund von Unstimmigkeiten vertagt. Claudia Kaminski, die Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, meint: "Es muss alarmieren, dass Amnesty International überhaupt darüber diskutiert, ob es ein Recht auf die Tötung ungeborener Kinder gibt." Der bloße Gedanke an ein solch vermeintliches Recht müsse sich bei einer Organisation, die für sich in Anspruch nimmt, für die Menschenrechte einzutreten, doch von vornherein verbieten. "Eine Debatte unter Menschenrechtlern über ein Recht auf Abtreibung ist skandalös und bleibt absurd." Und damit läuft die Menschenrechtsorganisation Gefahr, an einem solchen Zwiespalt zu zerbrechen. Für Weihbischof Laun ist das die logische Folge: "Es gibt wirklich keinen ,Felsen, den die ,Kräfte der Unterwelt nicht spalten können, die bittere Erfahrung beweist auf ihre Weise das Wort Jesu: Der ,Fels der Kirche hält, die anderen ,Felsen sind brüchig." Laun ist überzeugt: "Laizistischen Menschenrechten fehlt die letzte Begründung wie Schutzmauern, die man auf Sand und Erde baut." Auf Felsen baue nur, wer offen auf das Lehramt der Kirche höre oder stillschweigend mit ihm übereinstimme. "Amnesty tut weder das eine noch das andere, darum kommt es zu Fall." - Lesen Sie den ganzen Beitrag online! | | |    |
|
| | 22.07.2006 06:28:42 | | Im Dienst des guten Hirten | | In der Kirche Gottes gibt es verschiedene Lebensstände und Berufungen; wir alle brauchen einander und sind aufeinander angewiesen. Der Priester hat in einer besonderen Weise teil am Priestertum Jesu Christi, unseres Erlösers. Sein Dienst ist hingeordnet auf die geistliche Auferbauung all jener, die kraft der Taufe und in der Einheit des katholischen Glaubens zum Volk Gottes, der Kirche, gehören. Wer in der heutigen Zeit aus ganzem Herzen Ja sagen darf zum Beruf des Priesters mit allem, was dazugehört, mit allem Großen und Schönen, aber auch mit mancherlei Opfer und Verzicht, immer jedoch in der Ausrichtung auf die Herrlichkeit des Reiches Gottes, das jede menschliche Sehnsucht übersteigt, der wird des öfteren die Wahrheit der Worte des eben gehörten Evangeliums erfahren können: Viele Menschen sind orientierungslos und auf der Suche, sie sind „wie Schafe, die keinen Hirten haben“. Tatsächlich ist es sehr anspruchsvoll, sich von Jesus Christus, dem obersten Hirten der Seelen, als Priester oder Diakon zu den Menschen senden zu lassen; und doch soll jeder, der dem Ruf des Herrn folgt, in seinem Herzen eine große Freude und Dankbarkeit darüber erfahren, dass Gott den Schatz des ewigen und göttlichen Lebens uns sterblichen Menschen anvertraut hat. Gottes Heiliger Geist ist es, der uns begleitet und stärkt! - Lesen Sie die Predigt zum 16. Sonntag im Jahreskreis B von Dr. Josef Spindelböck in vollem Wortlaut! | | |    |
|
| | 20.07.2006 10:10:33 | | Pius XII. vor baldiger Seligsprechung? | | (kath.net) Papst Pius XII. „hat das Menschenmögliche getan“, um Juden von der Verfolgung der Nazis im Zweiten Weltkrieg zu schützen. Dies sagte Kardinal Walter Kasper der italienischen Wochenzeitung „Il Consulente Re“. Papst Pius habe seine Bestes getan, um „einen Mittelweg in einer solch tragischen Situation zu finden“. Indem er in der Stille agierte – im Glauben, dass mehr öffentlicher Protest gegen den Nazi-Rassismus noch schlimmere Verfolgung ausgelöst hätte – „half der Papst zahlreichen Opfern“, betonte Kardinal Kasper, der auch Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen ist. Es sei „ungerecht, Pius nach heutigen Maßstäben zu beurteilen“. Kasper meinte abschließend, dass Papst Pius XII. trotz mancher Beschwerden, er habe nichts gegen den Holocaust unternommen, ein Kandidat für die Seligsprechung sei . Der Postulator für die Seligsprechung, Pater Peter Gumpel, sagte, dass der Fall regulär verlaufen werde. Die Seligsprechung könnte in den nächsten Jahren stattfinden. | | |    |
|
| | 20.07.2006 10:02:09 | | Papst ruft zu Weltgebetstag für Frieden auf | | (kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat den kommenden Sonntag als Gebets- und Bußtag für den Frieden im Nahen Osten ausgerufen. Laut einer am Donnerstag vom Vatikan veröffentlichten Erklärung forderte er die katholischen Pfarrgemeinden sowie alle Gläubigen weltweit auf, um eine unverzügliche Waffenruhe zwischen den Konfliktparteien im Libanon und in Israel zu beten. Zugleich appellierte er an karitative Organisationen, ihre Hilfe für die von den Kämpfen betroffene Bevölkerung auszuweiten. - stjosef.at dokumentiert den deutschen Wortlaut der vatikanischen Erklärung in einer Übersetzung von Robert Ketelhohn: "Angesichts der Verschlimmerung der Situation im Nahen Osten ist der Pressesaal des Heiligen Stuhls beauftragt worden, folgendes mitzuteilen: 1. Der Heilige Vater verfolgt mit großer Sorge die Schicksale aller beteiligten Volksgruppen und ruft für kommenden Sonntag, den 23. Juli, einen besonderen Tag des Gebets und der Buße aus; er lädt die Hirten und Gläubigen aller Ortskirchen und alle Glaubenden der Welt ein, von Gott das kostbare Geschenk des Frieden zu erflehen. 2. Im einzelnen wünscht der Papst, daß das Gebet sich zum Herrn erhebe, daß unmittelbar das Feuer zwischen den Parteien aufhöre, sofort humanitäre Korridore eingerichtet werden, um der Bevölkerung Hilfe bringen zu können, und dann vernünftige und verantwortliche Verhandlungen mit dem Ziel beginnen, objektiven Situationen der Ungerechtigkeit ein Ende zu setzen, die in jener Region bestehen, wie es Papst Benedikt XVI. bereits beim Angelusgebet vom vergangenen Sonntag, dem 16. laufenden Monats, erklärt hat. 3. Tatsächlich haben die Libanesen das Recht, die Unversehrtheit und Souveränität ihres Landes geachtet zu sehen, haben die Bürger Israels das Recht, in Frieden in ihrem Staat zu Leben, und haben die Palästinenser das Recht, ein eigenes und souveränes Vaterland zu besitzen. 4. In diesem schmerzlichen Augenblick richtet Seine Heiligkeit auch den Aufruf an die caritativen Organisationen, daß sie allen von diesem erbarmungslosen Konflikt getroffenen Volksgruppen helfen." | | |    |
|
| | 18.07.2006 17:10:40 | | Prälat Brandmüller erläutert Bedeutung des Petrusamtes | | (die-tagespost.de) Der Besuch von Papst Benedikt XVI. rückt näher, die Phase der Vorbereitung darauf ist voll im Gange - auch in Regensburg. Auf Einladung der Aktionsgemeinschaft katholischer Laien und Priester sprach Professor Walter Brandmüller, Präsident des Päpstlichen Rats für Geschichtswissenschaften in Rom im Herzogssaal zum Thema "Das Papsttum im Für und Wider der gegenwärtigen Diskussion. Über die gute Resonanz freute sich insbesondere der Vorsitzende der Vereinigung Konrad Ackermann. Unter den Zuhörern hieß er den Generalvikar des Bistums Regensburg Michael Fuchs, den Bruder von Papst Benedikt XVI., den emeritierten Domkapellmeister Georg Ratzinger, Prälat Heinrich Wachter von der Marianischen Männerkongregation, Domvikar Georg Schwager, Fürst Albert von Thurn und Taxis und den Vorsitzenden des Forums deutscher Katholiken, Professor Hubert Gindert, besonders willkommen. In seiner Einführung rief Ackermann in Erinnerung, dass besonders Deutschland immer wieder ein "schwieriges Verhältnis zum Papsttum" gehabt habe - vom Investiturstreit und der Reformation bis zur Diskussion um die Schwangerenkonfliktberatung. "Die heutige Zeit scheut Bindungen und die Rückbindung an Gott. Aber das Papsttum weist über die diesseitigen Werte hinaus auf Gott. Es ist der Leuchtturm, der den Weg in einer wirren Zeit weist", verdeutlichte der Vorsitzende. Professor Brandmüller stellte zu Beginn des Vortrages fest, dass trotz der großen Beliebtheit Johannes Pauls II. und Benedikts XVI. das Papsttum vielfach als Hindernis für die Einheit der Christen betrachtet werde, in je unterschiedlicher Weise bei Protestanten und Orthodoxen. Daher sei gerade heute die Beantwortung der Frage wichtig, ob und in welcher Gestalt Jesus Christus das Papsttum gestiftet hat. Die Antwort dieser Frage hängt für Brandmüller zunächst mit der Datierung der neutestamentlichen Schriften, insbesondere der vier Evangelien, zusammen. Die neueste Forschung würde, so der Referent, deutlich machen, "dass alle Evangelien zu einer Zeit entstanden, als noch viele Augen- und Ohrenzeugen lebten. In den bekannten Texten der Evangelien haben wir das Zeugnis der Apostel vor uns." Damit würden die Vollmachten, die Jesus an Petrus übertragen hat, für die Dauerhaftigkeit und Unvergänglichkeit der Kirche stehen. Eine Sonderstellung nimmt für den Kirchenhistoriker die Übertragung des "Schlüssels für das Himmelreich" an Petrus durch Jesus ein, die den Apostelfürsten gegenüber den anderen Aposteln heraushebt. Auch die dreimalige Aufforderung Jesu an Petrus "Weide meine Lämmer, weide meine Schafe!" sei ein Hinweis auf die besondere Stellung des Apostels Petrus, wobei das Weiden mit den Sinngehalten Sorge, Behüten und Beschützen in Verbindung zu bringen sei und die Lämmer und Schafe für die Gesamtheit der Kirche stehen. Aus diesen Bibelstellen werde deutlich, dass es sich um eine Bevollmächtigung des Petrus als irdischer Stellvertreter Jesu als oberster Lehrer (Unversehrtheit der Lehre Christi) und Hirte handle. "Im gesamten Neuen Testament ist keine Rede von einem Nachfolger Petri", brachte Brandmüller die oft vertretene Kritik auf den Punkt. Nicht nur mit dem Argument, dass Christus unmöglich seine Kirche auf nur eine Person gegründet habe, entkräftete der Referent diesen Aspekt. Er nannte die Übertragung dieser Vollmacht durch den Apostel Paulus an dessen Jünger und als erstes schriftliches Dokument den so genannten "Clemens-Brief" - mit dem Vermerk "Kirche von Rom" im Absender - des dritten Nachfolgers von Petrus Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus. In diesem Brief werde vor allem Gehorsam gefordert und die Autorität des Nachfolgers Petri deutlich. Die Kontinuität dieser dominierenden Stellung des Papstes dokumentierte Brandmüller an Aussagen von Ignatius von Antiochien aus dem zweiten Jahrhundert bis hin zu den beiden Vatikanischen Konzilen. Der Referent verschloss aber auch vor Gegenströmungen nicht die Augen - wie etwa der Lehre des Konziliarismus im fünfzehnten Jahrhundert, der Reformation ein Jahrhundert später, dem Episkopalismus im achtzehnten Jahrhundert und deren Bestreben, den Bischöfen eine größere Bedeutung als dem Papst beizumessen. In Deutschland seien besonders ab dem neunzehnten Jahrhundert papstfeindliche Strömungen aufgekommen, zunächst im Vorfeld des ersten Vatikanischen Konzils durch die Abspaltung der Altkatholiken, über die Bewegung "Los von Rom" an der Wende zum zwanzigsten Jahrhundert und nationalistisch geprägte Gruppen bis hin zu Hans Küng, dem "Streiter gegen das Papsttum" in den letzten Jahrzehnten. Der Referent verdeutlichte, dass es in den protestantischen und orthodoxen Kirchen zu einer großen Zersplitterung sowie Abhängigkeit von Staaten gekommen sei, Bemühungen zu gemeinsamen Konzilien und Zusammenkünften bei diesen nicht gelingen, während der "römische Primat" einen Hort der Einheit im Glauben und der kirchlichen Gemeinschaft gewährleiste und zudem eine Basis für die Freiheit der Kirche in den einzelnen Ländern. Dennoch stellte Brandmüller fest, dass in Deutschland nicht nur eine Tendenz zu einer Nationalkirche und der Widerstand gegen das Lehramt der Kirche anhalte, sondern auch die Forderung nach der Weihe von Frauen und die Unterstützung etwa von Donum Vitae nicht nachlasse. Ins Gericht ging er ferner mit den theologischen Fakultäten und dem falsch verstandenen Demokratiegedanken in der Kirche. "Der deutsche Katholizismus befindet sich in vielerlei Hinsicht im Widerspruch zum Papst und in einer existenziellen Krise", fasste er zusammen und appellierte an die Zuhörer: "Echte Glaubensfreude und Zuversicht ist nur bei einem engen Anschluss an den Papst möglich. In Bayern sollen die Früchte des Besuches des Heiligen Vaters reifen!" | | |    |
|
| | 18.07.2006 17:03:15 | | Goldenes Priesterjubiläum von Alterzbischof Eder | | (kath.net) Mit einem festlichen Dankgottesdienst in der Wallfahrtsbasilika von Maria Plain vor den Toren von Salzburg feierte Salzburgs emeritierter Erzbischof Georg Eder am vergangenen Samstag das Goldene Priesterjubiläum.“ Beim Gottesdienst konzelebrierten seine Weihekollegen Bischofsvikar Prälat Egon Katinsky und Ehrendomkapitular KR Peter Hofer, die mit ihm exakt vor 50 Jahren, am 15. Juli 1956, in der Stadtpfarrkirche St. Andrä – der Dom war von den Kriegsschäden noch nicht wieder hergestellt – von Erzbischof Andreas Rohracher die Priesterweihe empfangen hatten. Erzbischof Alois Kothgasser, die Weihbischöfe Jakob Mayr und Andreas Laun waren ebeso gekommen wie Domdechant Prälat Matthäus Appesbacher, viele Priester, Ständige Diakone, frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Verwandte und Freunde. Sie alle folgten der Bitte des Jubilars, ihm danken zu helfen „für alle Gnaden, Freuden und Leiden“, die er in den vergangenen 50 Jahren erfahren durfte, wie Eder in der Einladung an seine „geliebte ehemalige Diözesanfamilie“ geschrieben hatte. Sie überraschte der Alt-Erzbischof damit, dass er die Messe am Hochaltar feierte. „Dahinter steht keine Ablehnung des Volksaltares (an dem ich ja sehr oft zelebriere), sondern einfach der innere Zug hin zum Gnadenbild am Gnadenaltar“, stellte Georg Eder klar. Von Kindheit an trage er die Wundertätige Medaille und erfahre durch sie Kraft und Trost und Hilfe. Dafür habe er bei der Gottesmutter eine große Dankesschuld abzuleisten, weshalb er für den Dankgottesdienst auch Maria Plain ausgewählt habe, sagte Eder in seiner Predigt. Zu danken habe er auch Gott für die große, unverdiente Gnade der Erwählung zum Priestertum. Er sei überzeugt, dass das Priestertum „eine Auserwählung nach dem freien Willen Gottes“, dass „der Ruf zum Priestertum ein Werk der Barmherzigkeit Gottes ist. „Das zweite Ja (bei der Bischofsweihe) war noch schwerer; denn das ist nicht so sehr eine Würde, sondern mehr eine Last, ein schwerer, steiler und gefährlicher Weg“. Doch es tröste ihn immer das Wort: Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch sage. „Ich habe nicht immer das getan; er aber hat mich nie fallen gelassen und er hat mich beim Fallen immer aufgefangen“, so em. EB Eder offen. Großen Dank schulde erschließlich auch den vielen, vielen Betern, die ihn – besonders seitdem er Bischof ist – getragen haben. „Und ich muss sagen, dass es überall, wo ich als Priester gedient habe, die Beter gibt, die mich getragen haben.“ Wie früher als Bischof so feiere er auch heute noch die heilige Messe am Sonntag immer für die ganze Erzdiözese und segne sie mindestens dreimal am Tag. „Da bete ich auch immer die Worte: ,Dominus vobiscum‘ und ich habe das Gefühl, dass mir viele antworten: Und mit deinem Geiste!“ So sei die Gemeinschaft nicht aufgehoben. „Erzbischof Alois hat mir bei meinem Weggehen gesagt: Du musst für uns beten – und leiden. Ich habe nun mehr Zeit zum einen (Gebet) und auch Gelegenheit zum anderen (Leiden). Meine – unsichtbare – Krankheit begleitet mich ja schon seit vielen Jahren“, stellte Alt-Erzbischof Georg Eder offen fest. | | |    |
|
| | 17.07.2006 09:46:10 | | Vatikan kündet Maßnahmen gegen Liturgiemißbräuche an | | (kath.net) Der Vatikan möchte als Antwort auf weitverbreitete liturgische Missbräuche einige liturgische Disziplinarkontrollen einführen. Das sagte Erzbischof Albert Malcom Ranjith Patabendige Don, der Sekretär der Gottesdienstkongregation, in einem Interview mit der französischen Nachrichtenagentur "I-Media" und betonte, dass bald erste Maßnahmen ergriffen werden würden, um deutlich zu machen, welch wichtiges Anliegen es ist, dass liturgischen Richtlinien eingehalten werden. Auf die Frage, ob Papst Benedikt XVI. ein Dokument über die Liturgie vorbereite, äußerte sich der Erzbischof nicht direkt, gab aber zu verstehen, dass der Heilige Vater in der Vergangenheit viel über liturgische Themen geschrieben und gesprochen habe. Der Papst sei sich der heutigen Herausforderungen sehr bewusst und sei entschlossen, das angemessene Gespür für die Ehrfurcht in der Liturgie wieder herzustellen. Der Sekretär der Gottesdienstkongregation erklärte weiters, dass manche seiner Gedanken nach einem Interview mit der französischen Tageszeitung "La Croix" aus dem Kontext gerissen worden seien. Er habe nicht andeuten wollen, dass die liturgischen Reformen des Vatikans gescheitert wären. Vielmehr wollte er sagen, dass einige liturgische Änderungen eine Überreaktion und einen Verlust an Wertschätzung für kirchliche Traditionen mit sich gebracht hätten. "Die Reformen des Zweiten Vatikanums haben wegen der Art und Weise, wie sie interpretiert worden und in die Praxis umgesetzt worden sind, nicht die erhofften Früchte gebracht." Nun bestehe die große Herausforderung der Kirche darin, für ein tieferes Verständnis für die liturgischen Reformen zu werben: das Verständnis dafür, an den Traditionen des Katholizismus festzuhalten. Zwei Extreme müssten dabei vermieden werden: Einerseits ein liturgisches "frei-für-alles", in der "jeder Priester oder Bischof tut, was er will, was Verwirrung verursacht" und andererseits ein totaler Bruch mit den liturgischen Reformen, die die Vorstellung implizieren, die "in der Vergangenheit gefangen bleibt". Heute würden diese beiden Extreme immer deutlicher. Die Kirche aber müsse den Mittelweg etablieren. Täglich gehen bei der Gottesdienstkongregation in Rom Beschwerden über schwere liturgische Missbräuche und über örtlichen Bischöfe, die versäumen, diese zu korrigieren, ein. Wenn die Kirche es in Zukunft nicht schaffe, diese Missbräuche einzudämmen, "werden die Leute den Tridentinischen Messen beiwohnen und unsere Kirchen werden leer sein", sagte der Erzbischof. Liturgische Richtlinien sind im Römischen Messbuch und in kirchlichen Dokumenten klar festgelegt. Jetzt "ist einige Disziplin notwendig, was unsere Tätigkeit am Altar angeht." | | |    |
|
| | 17.07.2006 09:44:15 | | Papstglocke aus Tirol | | (Tiroler Tageszeitung) Die 260 Kilo schwere Glocke wurde dem Papst zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde von der Bürgerschaft der Stadt Traunstein gestiftet. Dort hatte Joseph Ratzinger von 1939–43 das Priesterseminar St. Michael besucht. Und dort wird sie auch montiert – nachdem sie beim Papstbesuch am 10. September in München erstmals erklungen ist. Gegossen wurde die Benediktglocke am 22. Juni in Innsbruck, wo sie derzeit noch hängt: Sonntagabend erwartete Christof Grassmayr einen deutschen Experten zur Kollaudierung. Das Werk zieren ein Relief und Wappen von Benedikt XVI. sowie das Traunsteiner Stadtwappen, weiters die Inschriften „Humanitas Cristianitas Liberalitas Bavarica“ und „Die Bürgerschaft von Traunstein zur Erinnerung an Papst Benedikt XVI.“. | | |    |
|
| | 16.07.2006 17:30:45 | | Papst Benedikt ruft zum Frieden auf | | (Kathpress) Papst Benedikt XVI. hat die Christen zum eindringlichen Gebet für den Frieden im Heiligen Land aufgerufen und die Gewalt im Nahen Osten verurteilt. Die Ausweitung der kriegerischen Handlungen auf den Libanon sowie die vielen zivilen Opfer gäben Anlass zu schwerer Besorgnis, sagte der Papst am Sonntag beim Angelus-Gebet in seinem Urlaubsort Les Combes im norditalienischen Aostatal. Leider lägen den Auseinandersetzungen "objektive Situationen von Verletzungen des Rechts und der Gerechtigkeit" zu Grunde. Weder die terroristischen Akte noch die Vergeltungsschläge seien jedoch zu rechtfertigen, betonte der Papst. Ausdrücklich erinnerte Benedikt XVI. an den jüngsten Raketenüberfall der schiitischen "Hizbollah"-Miliz auf die israelische Hafenstadt Haifa, der nach Medienberichten mindestens neun Menschleben forderte. Dieser Sonntag sei im kirchlichen Kalender der "Gottesmutter vom Berg Karmel" geweiht, dem Hausberg Haifas. Benedikt XVI. rief die Fürsprache Mariens an, damit die Politiker auf den Weg der Vernunft zurückkehren, um neue Möglichkeiten des Dialogs und der Verständigung zu suchen. Die bittere Erfahrung lehre, dass durch Gewalt keine positive Resultate zu erzielen sind. Der Papst hatte am Freitag das unweit von seinem Urlaubsort gelegene Karmelkloster Quart aufgesucht und die Schwestern um ihr Gebet für den Frieden im Nahen Osten ersucht. Am Freitag besuchte er das Kloster der Karmelitinnen, die in der Abgeschiedenheit der Berge in Quart leben. Benedikt XVI. verwies darauf, dass die Karmeliten - die ihre Tradition auf den großen jüdischen Propheten Elias zurückführen - die Verehrung der "Madonna vom Berg Karmel" in aller Welt verbreitet haben. Zugleich erinnerte der Papst an die großen Heiligen des Karmel-Ordens wie die Heilige Theresia von Avila, den Heiligen Johannes vom Kreuz, die Heilige Theresia von Lisieux und die Heilige Edith Stein. | | |    |
|
| | 15.07.2006 07:21:53 | | Bischof Küng nimmt Stellung zu OGH-Urteil | | (kath.net) Wenn behindertes menschliches Leben als Schadensfall dargestellt werde, so sei das ein fatales Signal in die falsche Richtung, sagte der in der österreichischen Bischofskonferenz für Bioethik- und Familienfragen zuständige Bischof Klaus Küng in einer Aussendung. Allein Gott sei Richter über Leben und Tod. Die Menschen dürften sich nicht anmaßen über lebenswertes oder lebensunwertes Leben zu entscheiden. Vielmehr gelte es, den Beistand für jene zu intensivieren, die sich um die Behinderten und Schwachen am Rande unserer Gesellschaft annehmen. „Wir sind alle mit Mängeln behaftete Menschen. Jeder hat von seiner Konstitution her Talente, aber auch Defizite“, warnt Bischof Küng davor, menschliche Maßstäbe zu setzen, wann ein ungeborener Mensch leben darf und wann nicht. „Als Christ kann die Antwort, egal ob die vorgeburtliche Untersuchung im Mutterleib ein normal entwickeltes Kind bescheinigt oder nicht, nur ein JA zum Leben sein!“, stellte der Bischof klar. Es dürfe nicht so weit kommen, dass Eltern unter Druck geraten - weder finanziell noch psychisch - , weil sie ein behindertes Kind haben, sodass sie sich womöglich anhören müssten „das wäre ja heute nicht mehr notwendig“. Der jetzt in den Medien aufgegriffene Fall mache deutlich, wie einschneidend sich der Fortschritt der Technik heute auf eine schwangere Frau und ihr Kind auswirkt, sagte Küng. Vorgeburtliche Untersuchungen brächten oft Unsicherheit und Angst mit sich. Dabei wäre es für das Ungeborene im Mutterleib besonders wichtig, eine Atmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit zu erfahren. Hilfestellungen im Zuge vorgeburtlicher Diagnosen seien deshalb unerlässlich und im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten auch großzügig zu fördern, appellierte der Bischof an die Politik. Aufgabe der Ärzte sei es, bestmöglich zu informieren und zu beraten, sagte der Bischof. „Dabei möchte ich die Mediziner aufmuntern, dass sie ihren Patientinnen Mut machen, JA zum Leben zu sagen. Der Facharzt spielt hier erfahrungsgemäß eine entscheidende Rolle“, so Küng. | | |    |
|
| | 15.07.2006 07:20:32 | | Der Vatikan ruft zum Frieden im Nahen Osten auf | | (radiovatikan.de) Der Vatikan verurteilt jede Gewalt im Nahen Osten - von welcher Seite sie auch ausgeht. Die Entwicklung in Israel und den Nachbarstaaten könnte zu einem internationalen Konflikt führen. Das erklärte Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano heute gegenüber Radio Vatikan. Papst Benedikt XVI. und alle seine Mitarbeiter verfolgten die dramatischen Ereignisse mit größter Aufmerksamkeit, so Sodano: "Wie in der Vergangenheit verurteilt der Heilige Stuhl sowohl terroristische Attacken der einen wie auch die militärischen Racheakte der anderen. Das Verteidungsrecht eines Staates befreit nicht von der Achtung der internationalen Rechtsnormen, inbesondere mit Blick auf den Schutz der Zivilbevölkerung. Im Besonderen tadelt der Heilige Stuhl den Angriff auf den Libanon, eine freie und souveräne Nation, und er versichert der Bevölkerung, die für die Verteidigung ihrer eigenen Unabhängigkeit schon so viel gelitten hat, seine Nähe. Noch einmal scheint es offenkundig, dass der einzige Weg, der unserer Zivilisation würdig ist, der des aufrichtigen Dialogs zwischen den beteiligten Parteien ist." | | |    |
|
| | 15.07.2006 07:19:12 | | Von Jesus ausgesandt zu den Menschen | | Wir leben in einer Zeit, die dem katholischen Glauben gegenüber nicht immer freundlich gesinnt ist. Es gibt mitunter die offene Ablehnung und Verspottung dessen, was uns Christen heilig ist – im privaten und öffentlichen Leben, auch in Film, Funk und Fernsehen sowie in den elektronischen Medien. Es gibt vor allem eine weit verbreitete Gleichgültigkeit und ein Desinteresse an religiösen Dingen überhaupt, an den Wahrheiten des christlichen Glaubens im Besonderen. Und natürlich gibt es auch – Gott sei gedankt – immer wieder und auch dort, wo man es vielleicht gar nicht erwarten würde, z.B. unter jungen Menschen, eine erfreuliche Offenheit für Gott und seine Botschaft, die die Kirche verkündet. Als Jesus Christus die Apostel das erste Mal aussandte, so gab er ihnen den Auftrag je zu zweit durch das Land der Juden zu ziehen und ihnen die frohe Botschaft vom Himmelreich zu verkünden. Insbesondere trug ihnen Jesus auf, die unreinen Geister auszutreiben. Das passt nicht in unser Weltbild. Wir „aufgeklärten“ Menschen können mit dem Begriff so genannter „unreiner“ Geister nichts mehr anfangen. So meinen wir jedenfalls. Und doch gibt es auch in unserer Zeit viele Bedrängnisse des Menschen, viele innere und äußere Unfreiheiten und Abhängigkeiten, die sehr wohl etwas mit „unreinen Geistern“ zu tun haben können. Man kann an die Phänomene des Satanskultes und des Okkultismus denken, an die Zunahme von Aggression und brutaler Gewalt, an Suchtphänomene jeglicher Art wie Alkohol, Drogen, Sexbesessenheit – ist das nicht ein Hinweis darauf, dass es die Bedrängnis und Versklavung des Menschen durch die „unreinen Geister“ auch heute gibt und dass Jesus Christus doch recht hatte, als er den Aposteln und ihren Nachfolgern die Vollmacht gab, gerade diese Geister durch ihr Wort und ihr Gebet zu vertreiben? - Lesen Sie die Predigt zum 15. Sonntag im Jahreskreis B! | | |    |
|
| | 13.07.2006 09:22:04 | | "Milingo-Drama" | | (kath.net) Der umstrittene Erzbischof Emmanuel Milingo ist offensichtlich rückfällig geworden und hat erneut Kontakt mit der Moon-Sekte aufgenommen. Dies berichtet die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" am Mittwoch. Milingo hat bei einer Pressekonferenz im National Press Club in Washington D. C. bekannt gegeben, dass er wiederum Kontakt mit Sun Myung Moon, dem Gründer der Moon-Sekte, und mit Maria Sung hat. Milingo hatte 2001 überraschenderweise Maria Sung im Rahmen einer Trauung der Moon-Sekte geheiratet, was zur Exkommunikation führte. Dank des persönlichen Engagements von Papst Johannes Paul II. kehrte Milingo zur Kirche zurück und wurde anschließend mit einem kirchlichen Bußschweigen belegt. Die Jahre danach wurde es relativ ruhig. Mit der Ruhe dürfte es spätestens jetzt vorbei sein. Bei der jetzt abgehaltenen Pressekonferenz gab Milingo bekannt, dass Maria Sung für immer seine Ehefrau sein werde. Wörtlich sagte er laut einem Bericht von "Corriere della Sera": "Sie ist für immer meine Ehefrau." Weiters gab der umstrittene Erzbischof auch bekannt, dass er sich jetzt für verheiratete Priester einsetzen möchte. "Es gibt keine wichtigere Versöhnung als die Versöhnung von 150.000 verheirateten Priester mit der Mutter Kirche.", betonte er. Die Pressekonferenz veranstaltete Milingo gemeinsam mit George Stallings, eines ehemaligen Priesters der Erzdiözese Washington. Stallings meinte bei der Pressekonferenz, dass Milingo "aus tiefer Liebe zur Kirche" so handle. | | |    |
|
| | 13.07.2006 09:20:39 | | Fahrzeugsegnung in St. Christophen | | (stephanscom.at) Am Sonntag, 16. Juli 2006, werden in Sankt Christophen im Wienerwald Fahrzeuge aller Art gesegnet - vom herkömmlichen PKW über Oldtimer bis zu Traktoren und Spielzeugautos. Es wird wie jedes Jahr ein Spektakel, wenn bis zu 500 Fahrzeuge in den ältesten Wallfahrtsort der Kraftfahrer kommen werden. Eingeladen sind, so Pfarrgemeinderat Heinz Kellner, "alle Verkehrsteilnehmer. Deshalb sind auch Fußgänger herzlich willkommen." Die Fahrzeugsegnung kann auf eine mittlerweile fast 80-jährige Tradition blicken. 1928 kam der Wiener Taxi-Chauffeur Viktor Heidrich nach Sankt Christophen und bat den Pfarrer um den Segen für seinen Wagen. Er hatte diesen Brauch in Frankreich kennen gelernt. Der Pfarrer war einverstanden. Im Jahr darauf brachte Heidrich seine Freunde und Bekannten zur "Autoweihe" mit, wie er es nannte. So entwickelte sich die Tradition, um das Fest des heiligen Christophorus am 24. Juli zur Segnung nach Sankt Christophen zu fahren. "Wir wollen kein Spektakel inszenieren, sondern einladen, darüber nachzudenken, was im Straßenverkehr wichtig ist", fügt Heinz Kellner hinzu. "Es gibt so viel Gedankenlosigkeit und Aggressivität, gerade in diesen heißen Tagen, und da ist ein Nachdenken allemal am Platz." Willkommen ist jeder, nicht nur, wer ein Auto, Motorrad oder Fahrrad hat. "Manche Leute kommen mit ihren Traktoren, und gelegentlich lassen Kinder ihre Rutschautos und Spielzeugautos segnen. Letztlich sind wir aber auch als Fußgänger Verkehrsteilnehmer und deshalb auch als solche eingeladen", betont Kellner, um Nichtmotorisierte nicht auszuschließen. Los geht's am Sonntag, 16. Juli, um 9.15 Uhr mit einem Platzkonzert, zu dessen Klängen die Ankunft historischer Fahrzeuge des Oldtimer- und Sportwagenfahrer Clubs Tullnerfeld erwartet werden. Um 10.00 Uhr beginnt die Heilige Messe mit Abt Matthäus Nimmervoll vom Stift Lilienfeld, im Anschluss daran werden die Insassen der Fahrzeuge gesegnet. Bis zu 500 wurden in den vergangenen Jahren gezählt. | | |    |
|
| | 13.07.2006 09:16:21 | | Primiz in der Pfarre Pöggstall | | Am 2. Juli 2006 feierte der Neupriester Mag. Hermann Höllmüller in der Waldviertler Pfarre Pöggstall seine Primiz, berichtet die St. Pöltner Kirchenzeitung „Kirche bunt“ (28/2006). Höllmüller war am 24. Juni in Regensburg von Bischof Gerhard Ludwig Müller zum Priester geweiht worden; er ist in die Diözese Vaduz (Erzbischof Wolfgang Haas) inkardiniert und wird vorerst in der Diözese Regensburg wirken. Höllmüller wurde am 22. Februar 1969 geboren. „Als Ministrant, Mesner, Vorbeter, Kommunionhelfer und Mitglied des Pfarrkirchenrates war er von Kindheit an im Leben seiner Pfarre tief verwurzelt. Er erlernte den Beruf des Malers und Bodenlegers. Sein Philosophiestudium absolvierte er an der Theologischen Hochschule Heiligenkreuz.“ | | |    |
|
| | 11.07.2006 17:15:55 | | Die großherzige Annahme von Kindern als Geschenk Gottes | | (kath.net) In einer Katechese für die österreichischen Teilnehmer am Weltfamilientreffen in Valencia erläuterte Bischof Küng am Samstag, der einzig sichere Weg, wie auch heute Ehe und Familie gelingen können, bestehe darin, sie als „Berufung“ zu betrachten. „Wenn Eheleute ihre Ehe und ihre Aufgabe als Eltern als wichtigen Teil dessen ansehen, was Gott von ihnen erwartet, und dabei auf Christus bauen“ – so der Bischof – „dürfen sie mit gutem Grund damit rechnen, dass sie, selbst wenn Schwierigkeiten auftreten, nach und nach den Weg zu einer tiefer werdenden inneren Verbundenheit finden.“ Dies setze freilich voraus, dass sie in allen Situationen, auch im gewöhnlichen Alltag, beharrlich Christus suchen, ihm aufrichtig begegnen und auf ihn hören. Als Folge ergebe sich dann die persönliche und gemeinsame Bemühung. Christus sei für ein solches Ehepaar die wichtigste Quelle der Kraft, oft auch der Versöhnung. Eheleute mit einer solchen Einstellung werden, betonte weiters der Bischof, dazu befähigt, ihren Kindern alles mitzugeben, was nötig ist, damit auch sie im Leben den Weg zum Wesentlichen entdecken. Bischof Küng fügte hinzu, dass bei einer solchen Betrachtungsweise der Ehe als Berufung ein Ehepaar von Anfang an für Kinder offen sei. Er halte es aber für notwendig, dass der vom II. Vatikanischen Konzil geprägte Begriff „verantwortete Elternschaft“ neu überdacht werde. Oft sei die Deutung einseitig im Sinne der Eigenverantwortung des Ehepaares bezüglich Kinderzahl. Schon Papst Paul VI. habe aufgezeigt, dass jedes Ehepaar im Gespräch miteinander und im Gespräch mit Gott unter Abwägung der Umstände erkennen soll, was für seine Familie vor Gott das Richtige ist. Angesichts der zu geringen Kinderzahl sei heute für ein Ehepaar wohl oft die Frage angebracht, ob nicht der Wille Gottes das JA zu wenigstens einem weiteren oder vielleicht zu mehreren weiteren Kindern vorsieht. „Verantwortete Elternschaft“ bedeute außerdem nicht nur das JA zur Empfängnis, zur Geburt eines Kindes, sondern auch das JA zu Erziehung und Begleitung, auch zur Weitergabe des Glaubens. Am Schluss seines Referates wies Bischof Küng darauf hin, dass auch für Menschen, deren Familie aus irgendeinem Grund zerbrochen ist, Christus die Grundlage sei, um die Lebenskrise zu bewältigen, sich neu zu orientieren, sich um die Kinder zu kümmern und allenfalls neue Aufgaben zu suchen. Auch für wiederverheiratete Geschiedene gelte dasselbe, für sie sei ebenso Christus die Hoffnung, auch wenn sie vielleicht eine Zeitlang die Sakramente nicht empfangen können, solange die Voraussetzungen dafür nicht gegeben sind. | | |    |
|
| | 11.07.2006 17:00:25 | | Neuer Sprecher des Vatikans ernannt | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat den Rücktritt von Vatikansprecher Joaquìn Navarro-Valls angenommen. Zum Nachfolger des 69-Jährigen ernannte er den Generaldirektor von Radio Vatikan, Federico Lombardi. Benedikt dankte Navarro-Valls für sein langjähriges Engagement. Der Spanier leitete 22 Jahre lang den Pressesaal des Heiligen Stuhls. Er hatte den Papst aus Altersgründen gebeten, einen Nachfolger zu ernennen. Lombardi behält seine Funktion bei Radio Vatikan und beim vatikanischen Fernsehzentrum CTV bei. Lombardi betonte nach seiner Ernennung, er habe sich in seiner jahrelangen Tätigkeit für vatikanische Medien dafür eingesetzt, dass "die Aktivitäten des Heiligen Vaters und die Wirklichkeit der Kirche auf objektive und adäquate Weise bekannt und verstanden werden". Der neue Vatikansprecher gehört dem Jesuitenorden an, dem die Leitung von Radio Vatikan anvertraut ist. Der 63-jährige Norditaliener aus Saluzzo bei Turin studierte Philosophie in Norditalien und Theologie an der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt am Main. Lombardi wurde 1991 zum Programmdirektor von Radio Vatikan ernannt, zu dessen Generaldirektor er 2005 aufstieg. Seit 2001 leitet er gleichzeitig das vatikanische Fernsehzentrum CTV. | | |    |
|
| | 10.07.2006 10:41:54 | | 350 Jahre Wallfahrt nach Maria Dreieichen | | Zum 15. August 2006 - dem 350. Jahrtag des Beginnes der Wallfahrt - hat der Pfarrer der Basilika von Maria Dreieichen, KR. P. Robert Bösner OSB, ein informatives und reich bebildertes kleines Büchlein über Wallfahrtsfrömmigkeit herausgegeben, wie sie sich in der Geschichte dieses Gotteshauses darstellt. In diesem - gleichsam als Nachtrag zu dem Büchlein über die „Geschichte der volksverbundenen Wallfahrt nach Maria Dreieichen“ mit einem Führer durch die künstlerische Ausschmückung der Kirche“ (Verlag St.Peter, Salzburg, 2000, Preis: € 3,60) verfassten aufschlussreichen Heftchen beschreibt der Verfasser mit mehreren erstveröffentlichten Bildern die äußeren Zeichen der Wallfahrtsfrömmigkeit in ihrer religiösen Bedeutung: den Wallfahrtsumgang um den Hochaltar (Ambitus), als Voraussetzung für die Gewinnung des täglich möglichen „Maria Dreieichen-Ablasses“; die verschiedenen Arten von Kerzenspenden: die Opferkerzen, die nicht gleich zur Entzündung bestimmt sind, sondern die man für später stiftet, damit sie dann bei den Altären zu einem Gottesdienst verwendet werden können; die kleinen Lichtkerzen, die man in der Kerzenkapelle am eigens angefertigten Kerzenständer für die Dauer der persönlichen Besinnung entzünden kann und die noch eine Zeit lang weiter brennen, auch wenn man die Basilika schon wieder verlassen hat; dann die Geschenkkerzen, d.h. mit Stoßgebeten oder geistlichen Sprüchen verzierten kleinen Kerzenstumpen, die man für eine Spende als (gesegnetes) Geschenk für Freunde oder zur eigenen Erinnerung an die Wallfahrt mit nach Hause nehmen kann; die Votivgaben, die man als Dank oder zur Unterstreichung der Ernsthaftigkeit einer Bitte in der sog. Schatzkammer aufstellen lässt. Mit einer Spende von € 5.- als Beitrag für die Renovierung des Hochaltares bittet der Wallfahrtspfarrer um Mithilfe bei den Ausgaben, durch die der Platz für die „Neu-Inthronisierung der Wallfahrtsstatue“ durch Diözesanbischof Dr. Klaus Küng am 15.August (15.00 Uhr) würdig vorbereit werden konnte. – Weitere Informationen: www.maria-dreieichen.at | | |    |
|
| | 10.07.2006 10:38:32 | | Bericht vom Kanafest 2006 | | Fr. Meinrad Mitra OSB berichtet vom "Kanafest 2006": Vom 8. – 9. Juli fand in Maria Roggendorf das 32. KANA-Fest statt, beim dem dieses Jahr Kardinal Christoph Schönborn am Samstagabend die Messe gefeiert hat. Jedes Jahr wird für das KANA-Fest ein "Speisemeister" gesucht, meist ein Heiliger oder eine Selige, diesemal wurde die französische Mystikerin Marthe Robin ausgewählt. Wir dürfen Marthe als Dienerin Gottes verehren. Zu Beginn des Festes wurde uns in einem Szenenspiel das Leben dieser einfachen Frau vorgestellt. Sie, das Bauernmädchen, hat soviel für die Kirche gewirkt. Mit dem Priester George Finet hat sie eine Laiengemeinschaft gegründet, die sich Foyer de Charité nennt. Am späteren Nachmittag erzählte uns Kurat Ernst Strachwitz weiteres über Marthes Leben, er beantwortete auch Fragen der Jugendlichen zu Marthe. Ernst Strachwitz ist jener Priester, der in der Erzdiözese Wien dafür sorgt, dass eine solche Gemeinschaft auch hier entstehen kann. Am Abend wurde der Rosenkranz gebetet und anschließend am Marienplatz die Ankunft des Kardinals erwartet. Pünktlich um 20 Uhr kam er am Marienplatz an und wurde von den Jugendlichen auf das herzlichste begrüßt. Bei der Feier der Messe brachte auch er uns Marthe ein Stück näher. Am Ende seiner Predigt bat er die Jugendlichen und alle Anwesenden ums Gebet für die Gründung eines Foyers de Charité in der Erzdiözese Wien. Nach der hl. Messe mischte sich der Kardinal unter die Jugendlichen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es war jetzt Freizeit, die jede/r so nutzen konnte, wie es ihm oder ihr gefiel. Es gab die Möglichkeit zur Anbetung, zu einem christlichen Konzert und zum Lagerfeuer. Um Mitternacht wurde eine Vigilfeier gehalten. Während der ganzen Nacht bestand die Möglichkeit zur Anbetung und zur Beichte. Am Morgen beteten wir das Morgenlob und machten uns auf zur Abtei Marienfeld, wo uns eine weitere Katechese von Kurat Ernst Strachwitz erwartete. In dieser brachte er uns das Werk der Foyer de Charité näher. Der krönende Abschluss war die Feier der Sonntagsmesse mit Kurat Ernst Strachwitz." - Danke, Fr. Meinrad, für den Exklusivbericht! | | |    |
|
| | 09.07.2006 09:44:46 | | Bischof Küng würdigt seinen Vorgänger Kurt Krenn | | Am Vorabend des 28. Juni 2006 hielt im Rahmen der Vorstellung der Festschrift für Bischof Krenn "Der Wahrheit verpflichtet" auch der jetzige Diözesanbischof DDr. Klaus Küng eine Ansprache. Diese wird jetzt im vollen Wortlaut auf www.hippolytus.net dokumentiert. Unter anderem erkärte Bischof Küng: "Ein Anliegen ist mir, dass Deiner Person und Deinem Wirken Gerechtigkeit widerfährt. Als der Gedanke laut wurde, anlässlich Deines 70. Geburtstags eine Festschrift herauszugeben, habe ich dieses Vorhaben begrüßt und unterstützt. In ihr werden die Themen behandelt, die Dir wichtig waren und die wichtig sind. Du warst und bist für nicht wenige Gläubige ein Halt, für manche warst Du ein Prellbock. Eine Journalistin hat mir vor kurzem gesagt: „Uns fehlt der Bischof Krenn“. Die durch die Auseinandersetzungen ausgelösten Emotionen waren für die Akzeptanz der in Deinen Darlegungen enthaltenen Wahrheiten nicht immer förderlich. Ich hoffe, dass mit Eintreten einer größeren Ruhe der Boden für eine fruchtbarere Diskussion bereitet ist und dass Dir so mehr Gerechtigkeit widerfährt und damit auch eine Objektivierung eintritt. Persönlich war ich immer mit Dir verbunden; Du hast auch mich, wo Du konntest, in manchen schwierigen Themenbereichen und manchen schwierigen Situationen unterstützt. Meine Haltung hat sich nicht geändert. Mir scheint, dass ich sagen darf: Durch meine Tätigkeiten kenn ich sehr gut die nicht immer zum Positiven führende Dynamik medial angeheizter Konflikte. Und ich weiß auch um die Leiden, die - oft auf allen Seiten – damit verbunden sind. Für mich war es, auch wenn ich mich jetzt sehr wohl und angenommen fühle kein leichter Entschluss, nach St. Pölten zu kommen. Ich habe ihn im Gehorsam dem Heiligen Vater gegenüber gefasst und von Anfang an gehofft, dass ich auf diese Weise Dir ein wenig beistehen und helfen kann, den Frieden im Lande wiederherzustellen. Es ist mir ein Anliegen, dass auch die Feier zu Deinem 70. Geburtstag in diesem Sinn ein weiterer Schritt sei. Ich habe ein kleines Geschenk vorbereitet. Es wurde mir gesagt, dass in Deiner Hauskapelle ein würdiger Ständer für die Osterkerze fehlt. Gerne habe ich diesen Hinweis aufgegriffen und nach einem solchen Ständer suchen lassen. Möge es der Ausdruck meines Wunsches für Dich sein: Dass das Licht Christi in Deinem Herzen eine wahre, feste christliche Hoffnung ausbreitet und Dir hilft, die Beschwerden der Krankheit in etwas umzuwandeln, was Dir, unserer Diözese und der ganzen Kirche zum Nutzen sein kann." | | |    |
|
| | 09.07.2006 09:31:31 | | Papst ermutigt christliche Familien | | (kathpress.at) Ein entschiedenes Plädoyer für die christliche Familie und die unauflösliche Ehe von Mann und Frau formulierte Papst Benedikt XVI. am Sonntagvormittag beim Abschlussgottesdienst des 5. katholischen Weltfamilientreffens im spanischen Valencia. Schutz und Förderung von Ehe und Familie seien "die beste Garantie, um die Würde, die Gleichheit und die wahre Freiheit der menschlichen Person zu sichern", betonte Benedikt XVI. vor mehr als einer Million Gläubigen. Die Familie sei der Ort, wo der Mensch mit Würde geboren werde, wo er aufwachse und sich auf integrale Weise entwickle, betonte der Papst in seiner Predigt bei dem Gottesdienst, der auf dem futuristischen Messegelände von Valencia stattfand. Mit Nachdruck wandte sich Benedikt XVI. gegen ein relativistisches Freiheitsverständnis. In der gegenwärtigen Kultur wolle man das soziale Leben nach subjektiven und wechselhaften Wünschen gestalten, ohne dabei auf Menschenwürde und Verantwortung für andere Rücksicht zu nehmen. Hingegen habe jeder Mensch "unveräußerliche Pflichten und Rechte", betonte der Papst. Mit Nachdruck unterstrich er das unveräußerliche Recht der Eltern zur Erziehung ihrer Kinder. Sie hätten das Recht und die Pflicht, sie in das soziale Leben einzuführen, ihre Verantwortung und moralische Freiheit zu entwickeln. Die christlichen Eltern rief der Papst auf, ein glaubwürdiges Zeugnis ihres Glaubens und ihrer Hoffnung zu geben. Die Botschaft des Evangeliums müsse den Kinder "mit großer Klarheit und Authentizität" vermittelt werden. Die Erfahrung elterlicher Zuwendung und Liebe lege das Fundament für eine menschliche Reifung, die zur Gemeinschaft mit anderen und mit Gott führen könne. Auch Großeltern und andere Mitglieder der weiteren Familie sollten an der Weitergabe des Glaubens teilnehmen. Die Familie sei "eine Gemeinschaft von Generationen und Garantin ererbter Traditionen", sagte der Papst. | | |    |
|
| | 08.07.2006 06:51:54 | | Programm des Papstbesuches in Spanien am Samstag | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. trifft am Samstag um 11.30 Uhr auf dem Flughafen von Valencia ein, um am Höhepunkt des 5. katholischen Weltfamilientreffens teilzunehmen. Auf dem Flughafen wird das spanische Königspaar den Gast aus Rom empfangen. Vom Flughafen aus fährt Benedikt im Papamobil zunächst zur U-Bahn-Station "Jesus", wo sich am Montag die folgenschwere Katastrophe mit 42 Toten ereignet hatte. Dort wird der Papst mit Feuerwehrleuten und Angehörigen der Rettungsmannschaften beten. Anschließend fährt Benedikt zur Kathedrale. Dort erwarten ihn in der "Kapelle des Heiligen Gral" alle spanischen Bischöfe. Beim „Heiligen Gral“ handelt es sich nach der Tradition nach um jenen Kelch, den Jesus beim Letzten Abendmahl in Jerusalem benützte. Im Anschluss an den Besuch in der Kathedrale geht der Papst zu Fuß zur nahe gelegenen Basilika der "Virgen de los Desamparados", wo ihn ein Blumenteppich aus zehntausenden Nelken und Levkojen erwartet. Die „Jungfrau der Verlassenen“ ist die Patronin von Valencia. In der Basilika wird Benedikt XVI. mit den Angehörigen der Opfer der U-Bahn-Katastrophe beten. Danach ist eine Botschaft des Papstes an die spanischen Bischöfe vorgesehen. Vom Vorplatz der Kirche aus wird Benedikt um 13.30 das Angelus-Gebet mit Seminaristen aus ganz Spanien und deren Familienangehörigen sprechen. Abends um 21 Uhr folgt eine festlich gestaltete Begegnung mit den Teilnehmern des Weltfamilientreffens. Am Ende wird der Papst das Wort ergreifen. Indessen hat der spanische Ministerpräsident Jose Luis Zapatero überraschend seine Teilnahme am Abschlussgottesdienst des Weltfamilientreffens mit Papst Benedikt am Sonntag abgesagt. Obwohl der Ministerpräsident den Papst Samstag am frühen Abend zu einem Gespräch trifft, ließ er sich für die Messe am Sonntagvormittag "ohne Begründung" entschuldigen, hieß es in Zeitungsberichten. Beobachter wiesen auf die bei dem Gottesdienst zu erwartende Kritik des Papstes an Reformen der sozialistischen Regierung hin. Seit mehr als einem Jahr ist das Klima zwischen Kirche und Staat stark belastet. - Online-Berichte lautend auf www.kath.net , www.radiovatikan.de , www.radiomaria.at ! | | |    |
|
Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] (108) [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] |
|
|
|