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18.07.2008 13:05:40
SBS Podcasting aus Australien - auf Deutsch
(news.stjosef.at) Ein deutschsprachiger SBS-Podcast anlässlich dess Weltjugendtages aus Australien befasst sich mit "The Pilgrim Walk", d.h. einer Einladung, die historischen Stätten des Beginns des Christentums und insbesondere des katholischen Glaubens in Sydney zu besuchen und zu würdigen. Das Sydney von 2008 weist große Unterschiede zur Zeit von 1788 auf, als die Religion entweder ignoriert wurde oder auf Feindseligkeiten stieß. Nur unter großen Schwierigkeiten konnten Priester, Schwestern und gläubige Laien die Präsenz des christlichen Glaubens in Australien wirksam machen. Hier der direkte Link zum Podcast: http://sbs.com.au/elg/wyd08-080711-659.mp3
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18.07.2008 12:58:54
Papst ermutigt junge Menschen zum Guten
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. ist im Anschluss an den Kreuzweg mit schwer erziehbaren Jugendlichen zusammengetroffen. Dabei warnte er vor einer Flucht in Alkohol, Drogen oder Kriminalität. Diese könnten zwar kurzfristig als Ausweg aus schwieriger Lage erscheinen. Letztlich förderten diese Abwege aber nicht das Leben, sondern den Tod. Der Papst sprach vor Teilnehmern des Sozialprogramms „Alive“ (lebendig) in der Notre Dame University. Ausdrücklich wandte sich Benedikt XVI. gegen eine Vergötterung von Besitz: „Wenn wir gierig sind, wenn wir uns weigern, das, was wir haben, mit den Hungernden und den Armen zu teilen, dann machen wir unseren Besitz zu einem falschen Gott. Wie viele Stimmen in unserer materialistischen Gesellschaft sagen uns, daß das Glück darin zu finden ist, so viel Besitz und Luxusartikel zu erwerben, wie wir können! Das aber bedeutet, den Besitz zu einem falschen Gott zu machen. Anstatt Leben zu bringen, bringt er Tod.“ Auch ohne Liebe wäre das Leben kaum lebenswert, betonte der Papst. Aber: „Oft meinen die Menschen zu lieben, wenn sie in Wirklichkeit den anderen besitzen und manipulieren wollen. Manchmal behandeln sie andere als Objekte zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse und nicht als Personen, die geliebt und in Ehren gehalten werden müssen. Wie leicht kann man sich täuschen lassen von den vielen Stimmen in unserer Gesellschaft, die eine permissive Einstellung zur Sexualität befürworten, ohne Rücksicht auf Anstand, Selbstachtung oder moralische Werte, die den menschlichen Beziehungen ihre Qualität verleihen! Das ist Anbetung eines falschen Gottes. Anstatt Leben zu bringen, bringt es Tod.“ Auch die Macht sei im Prinzip gut und notwendig, wenn sie mit Verantwortung gebraucht werde. Doch wenn sich jemand an die Macht klammere und den anderen zu beherrschen oder die Umwelt für egoistische Interessen auszubeuten versuche, dann wandele sich Macht zu einem falschen Götzen. Ausgehend vom Gleichnis vom verlorenen Sohn lobte Benedikt XVI. den Mut der jungen Menschen umzukehren: „Ich sehe Euch als Botschafter der Hoffnung für andere in ähnlichen Situationen an. Ihr könnt sie von der Notwendigkeit überzeugen, den Weg des Lebens zu wählen und den Weg des Todes zu meiden, denn Ihr sprecht aus Erfahrung.“ Benedikt ermunterte die Jugendlichen, auch andere zum Ausstieg aus Drogen oder Kriminalität zu bewegen. Seine Botschaft an die Jugendlichen: „Wählt das Leben, damit Ihr und Eure Nachkommen in der Liebe des Herrn, Eures Gottes leben könnt. Lasst Euch von seinem Geist auf den Weg des Lebens leiten, so dass Ihr seinen Geboten gehorcht, seinen Lehren folgt, die Abwege, die nur zum Tod führen, hinter Euch lasst und Euch für eine lebenslange Freundschaft mit Jesus Christus engagiert. In der Kraft des Heiligen Geistes wählt das Leben und wählt die Liebe und bezeugt vor der Welt die Freude, die das mit sich bringt. Das erbitte ich im Gebet für einen jeden von Euch an diesem Weltjugendtag. Gott segne Euch alle.“ Nach der abendlichen Begegnung begab sich Benedikt XVI. in sein Quartier an der Kathedrale St. Mary. - Ein Höhepunkt des heutigen Tages war der von Jugendlichen gestaltete Kreuzweg, siehe Berichte auf http://www.kath.net und http://www.radiovatikan.de !
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17.07.2008 04:57:10
Weltjugendtag live im Fernsehen und Internet
(presse.kirche.at) Die katholischen Fernsehsender K-TV und EWTN werden die Veranstaltungen direkt übertragen. Im Internet wird erstmals auch http://www.kathtube.com in Kooperation mit K-TV das Event live ausstrahlen. Auch das Bayerische Fernsehen überträgt die Vigilfeier und den Abschlussgottesdienst mit Papst Benedikt XVI. Hier die wichtigsten Termine zum Weltugendtag: Donnerstag, 17. Juli 2008, 06.30 – 09.30 Uhr: Ankunft des Papstes und Begrüßungsfeier mit Jugendlichen; Freitag, 18. Juli 2008, 06.30 – 10.30 Uhr: Kreuzweg der Jugend mit Papst Benedikt XVI.; Samstag, 19. Juli 2008, 01.00 - 03.30 Uhr: Hl. Messe und Weihe des neuen Altars mit den australischen Bischöfen, Seminaristen, Novizen und Novizinnen in der St. Mary's Cathedral; Samstag, 19. Juli 2008, 10.30 – 13.30 Uhr: Gebets-Vigil mit Papst Benedikt XVI.; Sonntag, 20. Juli 2008, 01.00 – 05.00 Uhr: Abschlussmesse mit Papst Benedikt XVI.; Links: www.k-tv.at , www.ewtn.de , www.radiomaria.at .
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17.07.2008 04:55:16
"Papal Welcoming Ceremony" in Sydney
(presse.kirche.at) 750 junge ÖsterreicherInnen, davon 30 aus der Diözese St. Pölten, waren heute gemeinsam mit Kardinal Christoph Schönborn und „Jugendbischof“ Franz Lackner dabei, als Papst Benedikt XVI. stilecht als Menschenfischer mit dem Schiff in den Hafen von Sidney zur großen Begrüßungsfeier einfuhr. Im Anschluss daran findet ein großes „ÖsterreicherInnen-Treffen“ statt. Am Donnerstagabend Ortszeit werden die österreichischen Weltjugendtags-Pilger nach der allgemeinen Willkommensfeier für Papst Benedikt XVI. beim traditionellen "ÖsterreicherInnen-Treffen" im "St. Scholastica’s College" in Sydney erwartet. In der über 100 Jahre alten katholischen Privatschule im Stadtteil Glebe werden die Jugendlichen gemeinsam mit Kardinal Christoph Schönborn und "Jugend-Bischof" Franz Lackner einen Gottesdienst feiern; bei einer anschließenden Agape können sie ihre bisherigen Erfahrungen beim Weltjugendtag austauschen. Die australischen Medien haben bereits am Mittwoch ausführlich über die Eröffnung des katholischen Weltjugendtages berichtet. In ironischer Anspielung an die abgelegene geografische Lage Australiens titelte der „Sydney Morning Herald”: „Hoffnung und Freude am Ende der Welt.” Die Zeitung „The Australian” schreibt von einem „Meer der Jungen und Gläubigen, das das stillgelegte Werftgelände in Barangaroo überschwemmt”. In weiteren Artikeln werden die tolle Stimmung und die große Begeisterung der mehr als 200.000 Weltjugendtagspilger geschildert. - (news.stjosef.at) In seiner Ansprache bei der Päpstlichen Begrüßungsfeier lud der Papst die jungen Menschen ein, ihr Leben in Einheit mit Jesus Christus zu gestalten. In ihm seien alle Probleme der Menschheit und insbesondere der Jugend lösbar. - Linktip: www.radiovatikan.de
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15.07.2008 09:19:21
Interview mit dem neuen Wiener Weihbischof
(stephanscom.at) Am 12. Mai 2008 wurde Stephan Turnovszky zum Weihbischof für die Erzdiözese Wien und zum Titularbischof von Ancusa, einem Bischofssitz aus dem ersten Jahrtausend im heutigen Tunesien, geweiht. Im Sommergespräch erzählt er über die ersten zwei Monate als Bischof. Zwei Monate nach seiner Bischofsweihe bezeichnet der neue Weihbischof in der Erzdiözese Wien, Stephan Turnovszky, seine ersten Erfahrungen im neuen Amt als "Zeit des Überganges". Im Sommergespräch mit Radio Stephansdom-Chefredakteur Anton Gatnar betont der neue Bischof, er habe sechs Jahre Zeit gehabt, sich auf die Priesterweihe vorzubereiten, und auch vorher seine Entscheidung gründlich überdenken können. Vor der Weihe zum Bischof seien ihm aber nur neun Wochen Zeit zwischen Ernennung und Bischofsweihe geblieben. Aus einer lebendigen Pfarre kommend, habe es ihm zunächst Sorge bereitet, wie das denn sein werde, jeden Sonntag an einem anderen Ort mit Menschen, die er nicht kenne, Gottesdienst zu feiern. "Ich habe in den letzten Wochen schon ermutigende Erfahrungen gemacht, ich war jeden Sonntag wo anders, und es gab schöne Begegnungen, ich habe viele Menschen kennen gelernt - und alte Bekannte wieder getroffen" sagt Bischof Turnovszky im Interview. Die Freude, die er bei vielen Menschen über seine Ernennung empfunden habe, seien ihm in den ersten Wochen vor allem eine ganz starke Hilfe gewesen, betont der neue Weihbischof. - Radiotip: Weihbischof Stephan Turnovszky im Sommergespräch auf 107,3 (Radio Stephansdom) am Dienstag, 15. Juli 2008, um 19.00 Uhr.
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15.07.2008 09:13:34
Weltjugendtag 2008 offiziell eröffnet
(kath.net) Pünktlich um 16.30h Ortszeit hat am Dienstag, 15. Juli 2008, der Erzbischof von Sydney George Kardinal Pell den XXIII. Weltjugendtag offiziell eröffnet. Der Rahmen der Gottesdienstfeier auf dem nahe Darling Harbour gelegenen Areal von Barangoroo hätte besser nicht sein können. Vor der Kulisse der untergehenden Sonne und bei warmen Außentemperaturen begrüßte noch vor Beginn der Heiligen Messe der australische Premierminister Kevin Rudd die für die ganze Woche erwarteten 225.000 Pilger aus 170 Nationen in Australien. Für australische Political Correctness-Verhältnisse überraschend deutlich betonte der anglikanische Regierungschef, dass es das Christentum gewesen sei, das der australischen Nation das ihr eigene Gesicht gegeben habe. Viele soziale Errrungenschaften seien auf das Engagement der Kirche zurückzuführen und würden bis heute von dieser umgesetzt. Er kritisierte die weit verbreitete Auffassung, dass für Glaube in der heutigen Zeit kein Platz mehr sei – und erntete begeisterteten Applaus der insgesamt 150.000 gekommenen Gläubigen. Nach einem ausführlichen musikalischen Tribut an die Kultur der Aborigines als den Eingeborenen Australiens wurde der Gottesdient durch George Kardinal Pell eröffnet. Genau wie Rudd vor ihm begrüßte Pell die Pilger aus verschiedenen Sprachgebieten in der jeweiligen Zunge. An erster Stelle erwähnte er dabei die deutschen Pilger und begrüßte im Besonderen Joachim Kardinal Meisner sowwie die Jugendlichen aus der Gastgeberstadt des letzten Weltjugendtags im Jahr 2005, Köln. Ausführlich bedankte er sich für die gewährte Hilfe der Vorgänger bei der Vorbereitung des diesjährigen Großevents. In seiner Predigt legte Pell den jungen Menschen ans Herz, eine bewusste Entscheidung für den Glauben zu fällen. Ausgehend vom Lukas-Evangelium über den Sähmann legte er den Pilgern nahe, sich immer wieder neu auf die persönliche Begegnung mit Gott einzulassen. - Lesen Sie noch mehr auf kath.net! - Link: Papstbotschaft an die Jugendlichen des Weltjugendtages.
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13.07.2008 10:27:03
Papst in Sydney eingetroffen
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. ist am Sonntag zu seiner 9. Auslandsreise in Australien eingetroffen. Nach rund 20-stündigem Flug landete er gegen 15 Uhr Ortszeit (7 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit) auf der Militärbasis Richmond bei Sydney. Bei kühlem Wetter und bedecktem Himmel wurde er auf dem Flugfeld vom Erzbischof von Sydney, Kardinal George Pell, und dem australischen Premierminister Kevin Rudd begrüßt. Nach dem informellen Empfang fuhr der Papst sofort in das rund 40 Kilometer entfernte kirchliche Gästehaus Kenthurst. Dort wird Benedikt XVI. sich an den nächsten drei Tagen von den Anstrengungen der Anreise erholen. Der offizielle Empfang durch die australische Staats- und Regierungsspitze ist für Donnerstag in Sydney vorgesehen. Anlass der Australienreise von Benedikt XVI. ist die Teilnahme am Weltjugendtag.
Höhepunkte sind am Wochenende eine Gebetswache und eine große Messe, zu der rund eine halbe Million Menschen erwartet wird. Nach dem ersten Eindruck hatte der 81-jährige Papst den langen Interkontinentalflug gut überstanden. Bis Mittwochnachmittag wird er sich im Studienzentrum von Kenthurst ohne jegliche offizielle Termine aufhalten.
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13.07.2008 09:42:20
Der Wahrheit die Ehre?
(news.stjosef.at) Dr. Josef Spindelböck, der Webmaster und Betreuer der Homepage des St. Pöltner Altbischofs Kurt Krenn, hat eine Rezension zum Buch „Der Wahrheit die Ehre“ verfasst, die man auf http://www.hippolytus.net nachlesen kann. Das von Reinhard Dörner herausgegebene Buch instrumentalisiert den Altbischof von St. Pölten, indem es sich mit dessen Bild auf der Titelseite schmückt und vorgibt, ihn zu verteidigen. In Wirklichkeit geht es im Buch hauptsächlich um das Bemühen einer Ehrenrettung der ehemaligen Seminarvorsteher Ulrich Küchl und Wolfgang Rothe. Das Buch stellt die von Bischof Küng gegen die beiden Priester verhängten Maßnahmen in Frage, obwohl diese sogar von Papst Benedikt XVI. bestätigt wurden, und meint, mit dieser Vorgangsweise dem Altbischof von St. Pölten zu dienen, der sich selber auf Grund seines Gesundheitszustandes gegen solche Vereinnahmung nicht mehr wehren kann. Aufgrund seiner kritischen Rezension zum von Reinhard Dörner herausgegebenen Buch „Der Wahrheit die Ehre“, das als Hauptbeitrag einen Artikel von Dr. Gabriele Waste mit dem Titel „Die Kirche als Gefangene der Medien und ihrer eigenen Hierarchie“ enthält, erhielt der Rezensent bereits empörte Mails von Reinhard Dörner, Felizitas Küble und Gabriele Waste. Die letzte droht ganz direkt mit Vergeltungsmaßnahmen, so wörtlich im Schreiben an Josef Spindelböck: „Wenn Sie mit Ihrer Polemik fortfahren, werden wir die Wohltäter von Kleinhain darüber informieren müssen, dass ein Mitglied dieser Gemeinschaft die Homepage von Bischof Krenn dazu benützt, gegen ihn Polemik zu treiben.“ Nein, nicht gegen Altbischof Krenn wird vom Rezensenten Polemik gemacht, der sich unbestreitbare Verdienste für die Kirche Österreichs und der Diözese St. Pölten erworben hat und der auch weiterhin Wertschätzung, Gebet und Unterstützung verdient. Nicht jedoch kann man dem Altbischof von St. Pölten helfen, wenn man seinen Nachfolger Bischof Küng angreift und auch den Heiligen Vater! - Link zur Rezension.
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12.07.2008 06:34:09
Weltjugendtag als Mut-Reserve für Jugendliche
(radiovatikan.de) In wenigen Tagen beginnt der Weltjugendtag in Sydney, der Papst fliegt heute Samstag (12.07.2008), die meisten anderen Pilger sind schon vor Ort. Unter ihnen auch der im Vatikan für die Vorbereitung des Treffens zuständige Kardinal Stanisław Rylko. Wir haben vor seiner Abreise mit ihm gesprochen. Rylko unterstreicht die Wichtigkeit der Treffen für das Glaubensleben der Jugendlichen. „Unsere globalisierte Welt neigt immer mehr zur Vermassung und führt zu immer mehr Anonymität und Einsamkeit. Die Jugendlichen leiden sehr daran, mit Folgen auch für ihr Glaubensleben, das immer mehr als eine Privatsache angesehen wird und über das man nicht in der Öffentlichkeit spricht. Für viele junge Christen sind die Weltjugendtage zu einer wichtigen „Mut-Reserve“ im Glauben geworden. Ein wirksames Gegengift, um sich nicht mehr alleine zu fühlen und nach ihrer Rückkehr nach Hause den Glauben an Jesus Christus zu leben.“ Der Weltjugendtag sei vor allem eine wichtige Erfahrung der Universalität von Kirche. „Sie erfahren, dass die Kirche den Jugendlichen nahe ist, keine Angst vor ihnen hat und sich in der Person des Nachfolgers des Heiligen Petrus um sie bemüht, mit ihnen spricht und auf sie hört. Schon deswegen werden die Weltjugendtage zu einer Schule der Kommunion und der Solidarität, die auf dem Glauben an Jesus Christus gründen.“ Die Ankunft von Papst Benedikt XVI. ist für Sonntagnachmittag (Ortszeit) geplant. Nach dem 21-stündigen Flug mit nur einem Tankstopp in Darwin erholt sich das 81-jährige Kirchenoberhaupt im Opus Dei-Studienzentrum Kenthurst rund 50 Kilometer nördlich von Sydney.
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12.07.2008 06:30:01
Das Samenkorn des Gotteswortes in den Herzen der Kinder
(news.stjosef.at) Wie unser Herr Jesus Christus im Gleichnis von den Samenkörnern, die auf guten Boden fallen und viel Frucht bringen, die aber auch auf weniger guten Boden fallen können und nur wenig oder gar keine Frucht tragen, zeigt, wird das Wort Gottes unter den Menschen ausgesät, findet aber ganz verschiedene Aufnahme. Dabei offenbart sich gerade der Wert der Beständigkeit und der Treue, denn es kann geschehen, dass jemand am Anfang voll Eifer und heiliger Begeisterung ist, dann aber nachlässt und das Wort des Glaubens gering achtet, das er einmal empfangen hat. Der Glaube an Jesus Christus wird zuerst und ganz entscheidend weitergegeben in den Familien. Gute Eltern bemühen sich, ihren Kindern ein Beispiel zu geben und sie beten zu lehren. Sie unterrichten sie in kindgemäßer Weise über die grundlegenden Wahrheiten des Glaubens und leiten sie an, ab einer gewissen Altersstufe mit ihnen regelmäßig in die Kirche zu gehen und am Sonntag die heilige Messe zu besuchen. Ihr Beispiel und Ihr Einsatz, liebe Eltern, sind ganz und gar unersetzbar. Kein Priester und Religionslehrer kann später das erreichen und bewirken, was ihm als Bote Gottes aufgetragen ist, wenn nicht das gute Fundament schon vorher gelegt ist durch das Wort und Beispiel der Eltern. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 15. Sonntag im Jahreskreis A!
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10.07.2008 13:20:42
Unauflöslichkeit keine Strafe
(noen.at/news.stjosef.at) Zum Gastkommentar von Familienseelsorger Wolfgang Payrich zum Thema Scheidungsrekord und seiner Forderung, dass die Katholische Kirche einer Zweitehe den Segen nicht verwehren sollte (NÖ Nachrichten, Woche 26, Seite 3): Wenn die Kirche geschiedenen und wiederverheirateten Personen einen „Zweitsegen“ verweigert, so handelt sie nicht unbarmherzig, sondern bezeugt die von Jesus Christus bekräftigte Unauflöslichkeit der Ehe. Das Eheband besteht nach katholischem Verständnis weiter, auch wenn sich die Gatten getrennt haben und zivil nochmals geheiratet haben. Freilich müssen wir mit Menschen, deren Ehebeziehung „gescheitert“ ist, barmherzig umgehen und dürfen sie nicht als Personen verurteilen. Dies darf jedoch nicht zu Konsequenzen führen, welche das sakramentale Verständnis der Ehe als endgültigen Bund der Liebe in Frage stellen. Die Unauflöslichkeit der Ehe ist keine Strafe, um es uns Menschen besonders schwer zu machen, sondern ein Geschenk und eine Zusage der Liebe Gottes, der bei den Ehegatten bleibt, bis der Tod sie scheidet, und der ihre Liebe im ewigen Leben vollendet. – Dr. theol. habil. Josef Spindelböck, St. Pölten („Leserforum“ der „Niederösterreichischen Nachrichten“, Woche 28/2008, S.25).
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10.07.2008 13:10:18
"Mit Maria auf Christus schauen" - Festschrift für Papst Benedikt XVI.
(news.stjosef.at) Im September jährt sich der Besuch von Papst Benedikt XVI. in Österreich zum ersten Mal. Aus diesem Anlaß erscheint vorliegende Festschrift, die nicht bloß einen konkreten Rückblick auf die Ereignisse sowie die Ansprachen und Predigten des Heiligen Vaters in Österreich bietet, sondern sich, ausgehend vom Motto des Papstbesuches, auch mit den großen aktuellen Themen der Kirche befaßt. 34 Autoren aus verschiedenen theologischen Fachgebieten und geistlichen Ausrichtungen, darunter die Bischöfe DDr. Klaus Küng und Mag. Dr. Franz Scharl, Prälat Abt Gregor Henckel Donnersmarck OCist, der Wiener Dompfarrer Mag. Anton Faber, Prof. Dr. Josef Kreiml und P. Benno Wintersteller OSB, sind mit Beiträgen vertreten. Von persönlichen Erinnerungen an den Papstbesuch über Interviews bis zu wissenschaftlichen Aufsätzen reicht die Spannbreite der Textformen. Die Themen widmen sich unter anderem der Debatte zwischen Joseph Ratzinger und Jürgen Habermas, der Spiritualität des hl. Benedikt, die das Abendland geprägt hat, und der Liturgie der Kirche. Die Vielfalt der einzelnen Beiträge läßt auf die individuelle Perspektive der Autoren schließen und bietet dem Leser einen inhaltsreichen Überblick zum Motto des Papstbesuches. - Bibliographische Angaben: G. Mihlig / A. Pytlik (Hg.), Mit Maria – auf Christus schauen! Zum Papstbesuch in Österreich 2007. Festschrift für Papst Benedikt XVI., ca. 250 Seiten, 30 Farbabbildungen, 15 x 23 cm, Hardcover, ISBN 978-3-7020-1207-6, Preis: ca. € 19,90, Vorbestellungen direkt bei: office@buecherquelle.at.
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08.07.2008 18:33:57
Beten gegen gotteslästerlichen "Frosch am Kreuz"
(gloria.tv/news.stjosef.at) An die 35 Personen versammeln sich jeden Samstag abend vor dem "Museion" in Bozen zu einer Gebetsstunde. Sie wollen durch diese Form gewaltfreien Widerstandes erreichen, dass das gotteslästerliche Kreuz mit dem Frosch entfernt wird. Ohne Gerechtigkeit gebe es keinen Frieden. Durch die öffentlich geförderte Blasphemie würde aber Gott die geschuldete Ehre verweigert, führen die Initiatoren des Protests an. Erstmals hat sich die Gebetsgruppe am 7. Juni vor dem Museion versammelt. Diese Aktion soll an jedem Samstag von 18 bis 19 Uhr fortgesetzt werden, bis das Kreuz entfernt wird. "Südtirol heute" berichtet - alle Rechte beim ORF. Sie sehen das Video auf gloria.tv !
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08.07.2008 18:32:07
Caritas-Appell an die Regierung: Armutsbekämpfung hat Vorrang
(stephanscom.at) Auch wenn es zu Neuwahlen kommt, sollten die Regierungsparteien zumindest beim Pflegegeld "nicht auf die Menschen vergessen" und die ins Auge gefassten Verbesserungen noch jetzt rasch in die Wege leiten. Diesen Appell richtete der Direktor der Wiener Caritas, Michael Landau, am Montag, 7. Juli 2008, an die Repräsentanten der beiden Regierungsparteien. Konkret gehe es bei den notwendigen Veränderungen um eine bessere Einstufung für demenzkranke Menschen und um die Entlastung der pflegenden Angehörigen, betonte Michael Landau. Ebenso wichtig sei die schon lange fällige Erhöhung des Pflegegeldes, das dann im Sinne eines Inflationsausgleiches regelmäßig valorisiert werden müsse. Der Caritasdirektor erinnerte daran, dass das Pflegegeld seit seiner Einführung vor 15 Jahren, nur dreimal erhöht wurde, zuletzt im Jahr 2005 um zwei Prozent. Die 400.000 Menschen, die in Österreich auf das Geld angewiesen sind, leiden besonders unter den raschen Preiserhöhungen in allen Lebensbereichen. Michael Landau betonte, dass im Parteienstreit die "Menschen nicht auf der Strecke bleiben" dürften. Das gelte für "pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, aber auch sonst für sozial schwache Gruppen, etwa Mindestpensionisten, kinderreiche, einkommensschwache Familien, Alleinerzieherinnen oder langzeitarbeitslose Menschen". Landau appellierte an die jetzige und "jede künftige Regierung", in den Bereichen Armutsvermeidung und Armutsbekämpfung muss es rasch klare Akzente setzen.
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08.07.2008 18:29:04
P. Anton Bentlage neuer Generaloberer der SJM
(sjm-congregation.org) P. Paul Schindele, der Generalsekretär der "Servi Jesu et Mariae" (Diener Jesu und Mariens) veröffentlichte zum 8. Juli 2008 folgende Presseerklärung über die Wahl eines neuen Generaloberen der SJM:
Mit großer Mehrheit wurde P. Anton Bentlage SJM zum neuen Generaloberen der Kongregation der Servi Jesu et Mariae gewählt. Nach dem plötzlichen Heimgang des Gründers P. Andreas Hönisch SJM im Januar dieses Jahres wurde die Wahl eines neuen Generaloberen notwendig. Das dazu einberufene Generalkapitel, das derzeit in der Hauptniederlassung des Ordens in Blindenmarkt/Niederösterreich tagt, hat nun den bisherige Generalvikar des Ordens, P. Anton Bentlage SJM, zum Nachfolger des Gründers in die oberste Leitung der Ordensgemeinschaft gewählt. Die erbetene kanonische Bestätigung wurde vom Heiligen Stuhl in Rom umgehend erteilt. P. Anton Bentlage SJM ist am 1.4.1963 in Augsburg geboren. Er gehört zur Gründergeneration der noch jungen Kongregation und arbeitete vor allem in den letzten Jahren als Generalvikar eng mit P. Andreas Hönisch SJM in der Leitung der Kongregation zusammen. Kraft dieses Amtes wurde der Orden bereits in den vergangenen Monaten von ihm kommissarisch geführt. Die Gemeinschaft hat ihn nun in dieser Arbeit bestätigt und ihn zum neuen Generaloberen gewählt. Die Gemeinschaft der Servi Jesu et Mariae wurde 1988 von P. Andreas Hönisch gegründet und 1994 vom Hl. Stuhl als Kongregation päpstlichen Rechts anerkannt. Sie zählt derzeit ca. 50 Mitglieder, davon 30 Priester.
Link: www.sjm-congregation.org
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08.07.2008 07:55:13
Der Papst freut sich auf Sydney
(radiovatikan.de) Der Papst freut sich auf den Weltjugendtag in Sydney. Das betonte Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet an diesem Sonntag in Castel Gandolfo. Bei seinem ersten Angelusgebet in seiner Sommerresidenz in diesem Jahr bedankte er sich bei den Einwohnern der Ortschaft Castel Gandolfo für deren Gastfreundschaft und für die Errichtung eines neuen Dachs im Hof der Sommerresidenz. Auch dankte Benedikt XVI. die Organisatoren des Weltjungendtages in Australien für ihren „unermüdlichen Einsatz“. Papst Benedikt XVI.: „Der nächste Weltjugendtag scheint ein neues Pfingstfest zu werden: In der Tat bereiten sich seit einem Jahr die christlichen Gemeinden auf dieses Ereignis vor. Ich bin sicher, dass aus allen Teilen der Welt sich die Katholiken mit mir und den Jugendlichen in Sydney verbunden sein werden, um wie beim Abendmahlstisch den Heiligen Geist zu empfangen, damit das Licht der Liebe Gottes in unseren Herzen erleuchten wird. Möge Gott uns darin bestärken, die ewige Botschaft Jesu durch alle Sprachen und in allen Kulturen zu verbreiten.“ Beim Angelusgebet richtete Papst Benedikt XVI. einen Appell an die Präsidenten und Regierungschefs der G8-Staaten, die ab diesem Montag in Japan tagen werden. „Ich möchte deshalb die Teilnehmer der Zusammenkunft in Hokkaido-Toyako ans Herz legen, sich stärker für die schwächsten und ärmsten in unserer Weltgemeinschaft einzusetzen. Diese sind nämlich durch die ökonomischen Spekulationen und den daraus folgenden negativen Konsequenzen der Lebensmittel- und Energiepreise stärker als andere davon betroffen. Deshalb hoffe ich, dass die Verantwortlichen durch ihre Großzügigkeit und Weitsicht, einen gerechten Entwicklungsprozess in Gang setzen werden, um die Würde der Menschheit sicherzustellen.“
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08.07.2008 07:53:50
Im Dschungel zu Gott gefunden
(kath.net) "Im Dschungel gab es für mich nur Gott." Dies erzählte Ingrid Betancourt, die sechs Jahre als Geisel im kolumbianischen Dschungel leben musst, jetzt gegenüber französischen Medien, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Während der Gefangenschaft hatte Betancourt neben ihrer Kleidung nur eine Bibel und einen Rosenkranz. In dieser Zeit hat sie zu Gott gefunden. "Es stimmt, mein Glaube ist für mich meine größte Kraft geworden", erzählte Betancourt. "Der Dschungel ist eine feindliche Welt mit gefährlichen Tieren, aber die gefährlichsten waren die Menschen." In den ersten drei Jahren war sie rund um die Uhr angekettet, später nur noch nachts. Ingrid Betancourt möchte die nächsten Tage auch in den französischen Marienwallfahrtsort Lourdes reisen und auch Papst Benedikt XVI. besuchen.
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05.07.2008 05:45:58
Eltern der heiligen Thérèse Martin vor Seligsprechung
(zenit.org) Die Eltern der heiligen Thérèse von Lisieux werden demnächst selig gesprochen. Dies berichtet ZENIT. Wörtlich heißt es: Der französische Juwelier und Uhrmacher Louis Martin und seine Ehefrau, die Spitzenerzeugerin Zélie Guérin, stammten aus religiösen Familien. Die Ehe, der neun Kinder entstammten, musste mehrere Prüfungen durchstehen: Drei Kinder starben im Kleinkindalter, ein Mädchen mit fünf Jahren; übrig blieben fünf Töchter, die teilweise auch von schweren Krankheiten heimgesucht wurden. Die heilige Theresia von Lisieux sagte selbst über ihre Eltern: „Der liebe Gott hat mir einen Vater und eine Mutter gegeben, die mehr des Himmels als der Erde würdig waren.“ Der fromme Lebenswandel der Eltern bildete die Grundlage für die Berufung all ihrer Töchter in den Ordensstand. Strenge Einhaltung der Sonntagsruhe, regelmäßige Exerzitien, missionarische Dienste und Almosen kennzeichnete ihr Leben, vor allem jedoch die liebevolle Hinführung ihrer Kinder zum christlichen Glauben. Die tägliche Darbringung der Herzen ihrer Kinder vor Gott und das ständige Suchen danach, „Jesus Freude zu machen“, prägten den „kleinen Weg“ ihrer jüngsten Tochter, der heiligen Kirchenlehrerin. Als die Mutter Zélie mit 46 Jahren an einem Brusttumor starb, zog der Witwer mit seinen Töchtern nach Lisieux und widmete sich ganz deren Erziehung. Alle Töchter folgten, vom Vater unterstützt, der Berufung zum Ordenseintritt. Louis Martin starb 1894 nach einem langen Leiden an Arteriosklerose, Lähmungen und starken geistigen Beeinträchtigungen, die er Gott aufopferte. Ihr Vater, so die heilige Theresia, habe nach dem Vorbild des heiligen Franz von Sales stets Fortschritte in der Vollkommenheit gemacht. „Irdische Dinge schienen ihn kaum zu berühren, er setzte sich über alle Widernisse des Lebens leicht hinweg.“ Papst Johannes Paul II. erkannte die außerordentlichen Tugenden der Eheleute Louis und Zélie Martin am 26. März 1994 an. Mit dem neuen Dekret vom 3. Juli 2008 erfolgte die Anerkennung eines Wunders auf die Fürsprache der beiden Eltern. Der Weg zur Seligsprechung dieser Diener Gottes ist frei.
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05.07.2008 05:41:23
Das Kreuz des Lebens mit Jesus tragen
(news.stjosef.at) Es gibt einen Spruch, wonach jeder Mensch auf dieser Erde sein „Bündel“ bzw. seine Last zu tragen hat. In religiöser Sprache können wir sagen: Jeder Mensch hat sein Kreuz zu tragen auf dieser Welt. Die einzige wirkliche Alternative, der einzige wirkliche Ausweg aus der Not unseres Lebens ist es, wenn wir unser Kreuz gemeinsam mit Jesus Christus tragen. Oder noch besser: Wir bitten unseren Herrn Jesus Christus, dass er das Kreuz unseres Lebens mit uns und für uns trägt. Dann wird es bald schon leicht und süß, dann spüren wir seine Last nicht mehr in jener Weise, dass es uns niederdrückt und entmutigt. Wir werden zu frohen Menschen, die das Kreuz ihres Lebens in Dankbarkeit annehmen und aus ihm Gewinn schöpfen für die Reifung und Vollendung ihres Lebens. - Lesen Sie die Predigt zum 14. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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04.07.2008 07:57:37
"Piusbruderschaft" sagt vorerst "Nein" zum römischen Angebot
(katholisches.info/news.stjosef.at) Am 4. Juni 2008 trafen sich Mgr. Bernard Fellay, Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X., begleitet von Pater Alain-Marc Nély, dem 2. Generalassistenten, auf Bitten von Kardinal Dario Castrillón Hoyos, Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, in Rom. Im Verlauf der Unterhaltung hat ihnen der Kardinal ein Memorandum in Form eines Ultimatums überreicht und sie aufgefordert, bis zum Ende des Monats Juni darauf zu antworten. Das Dokument von Kardinal Castrillón Hoyos stellt fünf Forderungen auf. Neben der positiven Antwort vor Ende Juni müsse sich die Priesterbruderschaft St. Pius X. in der Person ihres Generaloberen verpflichten: Zu „einer der Großherzigkeit des Papstes entsprechenden Antwort“; zum „Vermeiden jeder öffentlichen Stellungnahme, welche die Person des Heiligen Vaters nicht respektieren würde und die negativ wäre für die kirchliche Liebe“; zum „Vermeiden der Anmaßung eines über dem Heiligen Vater stehenden Lehramtes und der Darstellung der Bruderschaft als in Opposition zur Kirche stehend“; „den Willen zu bezeugen, in aller kirchlichen Liebe ehrlich zu handeln und in der Ehrfurcht vor der Autorität des Stellvertreters Christi“. Nun heißt es, die Priesterbruderschaft St. Pius X. störe „der sehr allgemeine, um nicht zu sagen ungenaue Charakter der vorgebrachten Forderungen“, der „sich bemerkenswert abhebt von der Dringlichkeit des Ultimatums.“ Die Priesterbruderschaft St. Pius X. erklärt, dass sie sich „nicht anmaßt, ein über dem Heiligen Vater stehendes Lehramt auszuüben, noch sucht sie sich der Kirche zu widersetzen.“ In der Nachfolge ihres Gründers wolle sie weitergeben, was sie selbst empfangen hat, d. h. „was immer, was überall und was von allen geglaubt worden ist“. In diesem Sinn hat Mgr. Fellay am Donnerstag, dem 26. Juni 2008 auf das Ultimatum hin Papst Benedikt XVI. geantwortet. Kardinal Castrillón Hoyos hat am Tag darauf den Eingang der Antwort bestätigt. - Homepage: http://www.fsspx.info
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04.07.2008 07:53:59
Neue Leitung im St. Pöltner Pastoralamt
(presse.kirche.at) Bischof DDr. Klaus Küng hat Dr. Sepp Winklmayr, derzeit Bereichsleiter in der Caritas, zum Geschäftsführer des Pastoralamtes der Diözese St. Pölten ernannt und Subregens Dr. Gerhard Reitzinger, Lehrbeauftragter der Pastoraltheologie, mit der Aufgabe der Geistlichen Begleitung betraut. Beide werden ihre Tätigkeit am 1. September 2008 aufnehmen. Dr. Sepp Winklmayr und Dr. Gerhard Reitzinger folgen Msgr. Wilfried Kreuth nach, der seit 1996 Direktor des Pastoralamtes war und am 7. Mai dieses Jahres verstorben ist. - Lesen Sie mehr!
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04.07.2008 07:52:36
Papst beginnt Katechesen über den hl. Paulus
(radiovatikan.de) Benedikt XVI. beginnt bei seinen Generalaudienzen einen neuen Katechese-Zyklus. Das kündigte er an diesem Mittwoch vor Tausenden von Pilgern und Besuchern im Vatikan an. Während des Paulusjahres will der Papst bei jeder Generalaudienz über Leben und Lehre des Apostels aus Tarsus nachdenken. „Wie ihr wisst, haben wir vor wenigen Tagen mit dem Hochfest der heiligen Petrus und Paulus das Paulusjahr eröffnet, das dem Völkerapostel gewidmet ist und bis zum 29. Juni 2009 dauert. In dieser Zeit wollen wir Paulus nicht nur als eine herausragende und geradezu einzigartige Heiligengestalt verehren, sondern uns auch um ein tieferes Verständnis seiner Lehre bemühen. Mit diesem Ziel werfen wir heute einen Blick auf sein religiöses und kulturelles Umfeld. Paulus wird treffend als „ein Mann dreier Kulturen” bezeichnet: der jüdischen aufgrund seiner Religion, der griechisch-hellenistischen im Hinblick auf die Sprache und das philosophische Gedankengut und schließlich der römischen als Bürger des Römischen Reiches mit den dazugehörigen Rechten.” Saulus-Paulus war also ein Grenzgänger zwischen den Kulturen seiner Zeit. „Diese Faktoren hatten einen nicht unbedeutenden Einfluss auf das Denken und Wirken des hl. Paulus, auch nach der radikalen Wende, die sein Leben durch die Begegnung mit Christus erfahren hat. Als Angehöriger einer kleinen Minderheit wurde er sowohl mit Geringschätzung als auch mit neugierigem Interesse bedacht. Zugleich eröffneten ihm die verbreitete hellenistische Kultur sowie die gute Infrastruktur des Römerreiches den Zugang zu den Menschen im gesamten Mittelmeerraum. Auch die authentischen Ideale verschiedener philosophischer Strömungen und die Krise der heidnischen Kulte hatten gewissermaßen den Boden für die christliche Mission bereitet.” Mit Elan legte der Papst aus Deutschland den Besuchern seiner Audienz den Völkerapostel ans Herz. „Der Apostel Paulus ist ein leuchtendes Beispiel der Liebe zu Christus und seiner Kirche. Das Paulusjahr sporne uns an, ihn darin nachzuahmen und unseren Mitmenschen das Evangelium zu verkünden. Dabei begleite euch der Segen des Allmächtigen Gottes!”
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30.06.2008 05:12:01
Papstmesse am Hochfest von Peter und Paul
(radiovatikan.de) Mit einer feierlichen Messe in St. Peter hat Benedikt XVI. an diesem Sonntag das Hochfest der römischen Patrone Petrus und Paulus begangen. Die beiden Apostelfürsten erlitten in Rom das Martyrium. Wie üblich an diesem Tag, überreichte Benedikt während der Messfeier neu ernannten Erzbischöfen ein Schulterband namens Pallium, Zeichen ihrer Hirten-Verantwortung und ihrer Verbundenheit mit ihm. An der Feier nahm auch der Ökumenische Patriarch von Konstaninopel teil. Bartholomaios I., Ehrenoberhaupt der orthodoxen Gläubigen in aller Welt, hielt gleichberechtigt mit dem Papst eine Predigt im Petersdom. Benedikt XVI. hatte am Samstag Abend, im Beisein des Patriarchen und vieler Kirchenführer, das Internationale Paulus-Jahr eröffnet. Peter und Paul, neue Erzbischöfe, Beziehungen zur orthodoxen Kirche, Paulus-Jahr – das waren also die großen Themen im Vatikan an diesem Sonntag. „Du bist Petrus“, singt der Chor, als Benedikt und sein Gast aus Istanbul, Patriarch Bartholomaios, am Grab des Apostels Petrus beten. Im Dezember 2006 hatte der Papst Bartholomaios in dessen Amtssitz besucht – zum Fest des hl. Andreas. Nun erwiderte Bartholomaios diese Geste zum Fest des Petrus. Andreas und Petrus waren Brüder; Papst und Patriarch sind (trotz der Kirchenspaltung) ihre Nachfolger, die versuchen, brüderliche Beziehungen zwischen Katholiken und Orthodoxen zu unterhalten. Gemeinsam sprachen sie während der Messfeier das Glaubensbekenntnis – in griechischer Sprache. Zum Hochfest Peter und Paul war die Statue des heiligen Petrus in der Petersbasilika mit einer übergroßen Tiara und päpstlichen Gewändern geschmückt. Petrus – ursprünglich der Fischer Kephas aus Bethsaida in Galiläa – erlitt wohl unter Kaiser Nero um das Jahr 65 herum in Rom den Märtyrertod. Das gleiche Schicksal ereilte Paulus, der als Saulus zwischen 7 und 10 unserer Zeitrechnung im heute türkischen Tarsus geboren worden war. An diesen Umstand erinnert das Paulus-Jahr, das von diesem Sonntag an die katholische und die orthodoxe Kirche gemeinsam begehen. 40 neuen Erzbischöfen überreichte Papst Benedikt in Sankt Peter das Pallium – ein Schulterband aus Wolle, das seit den Zeiten der frühen Kirche Erzbischöfe an die Verantwortung für ihre Herde erinnern soll. Gleichzeitig ist das Pallium, das eine Weile direkt über dem Petrusgrab aufbewahrt wird, Zeichen der Verbundenheit jedes Erzbischofs mit dem römischen Bischof, also dem Papst. Unter den Erzbischöfen, die im Lauf der letzten zwölf Monate ernannt waren, fand sich auch der neue Oberhirte von München und Freising, Reinhard Marx. Er folgt in diesem Amt dem jetzigen Papst Benedikt nach. Außerdem erhielt auch der neue Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal, das Pallium. Die Namen der Erzbischöfe wurden von einem Kardinal verlesen. Benedikt legte ihnen das Pallium um und unterhielt sich kurz mit einem jeden von ihnen.
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30.06.2008 05:10:42
Fünf Neupriester für die Diözese
(presse.kirche.at) Fünf Neupriester für die Diözese konnte Bischof DDr. Klaus Küng am 29. Juni, dem Fest der Apostel "Peter und Paul", im Dom von St. Pölten weihen. Die Priesterweihe falle in eine "Zeit wichtiger Entwicklungen in unserer Diözese", betonte Bischof Küng. Der "Neuanfang in der Leitung" von Diözese und Pastoralamt solle ein "Aufbruch möglichst aller werden", so Küng. Die Priesterweihe habe etwas "Zeichenhaftes", meinte der Bischof: "Wie wenn der Herr uns sagte: Blickt nach vor, nicht zurück!" Die Priesterweihe falle auch auf den ersten Tag des von Papst Benedikt ausgerufenen Paulusjahres, erinnerte Küng. Auch der "Vorgang der pastoralen Erneuerung" der Diözese bennötige einen "missionarischen Geist im Sinne des hl. Paulus". Es wäre "schön und wertvoll", so der Bischof wörtich, wenn im Paulusjahr ein "Aufbruch und eine Bewegung der Umkehr zum Herrn" gelänge. Dabei seien nicht nur die Priester, sondern alle Gläubigen gefordert: "Wenn alle etwas zur Erneuerung beitragen, können wir sehr optimistisch sein." In den Pfarren werde "immer an die Grenzen gedacht", erklärte Küng aber zu wenig an die Mitte, den Anziehungspunkt, um den wir uns versammeln: Christus." Dieser verwandle "die Empfänglichen zu Salz und Licht" in der Gesellschaft, "damit etwas in Bewegung kommt". Bischof Küng forderte die Gläubigen dazu auf, "für Glauben zu brennen" und wie Petrus und Paulus zu "burning people" zu werden: "Dann entsteht Gemeinde." Die Herausforderungen der Zeit seien nicht nur für Neupriester groß betonte Küng, denn der Priester alleine mache nicht die Kirche aus. "Nicht nur Priester müssen sich bewegen, sondern wir alle." Jeder Getaufte und Gefirmte sei berufen, in der Familie und am Arbeitsplatz "ein Missionar" zu sein. Es gebe genügend "Talente", meinte Küng: "Wir müssen sie nur entdecken". Dazu brauche es "gesunde Familien", die ihre Kinder im Glauben förderten, aus denen in der Folge "genügend Berufungen" hervorgehen würden, so Küng.
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29.06.2008 09:11:13
Besondere Ablässe der Kirche im Paulus-Jahr
(zenit.org) Anlässlich des Paulus-Jahres hat Papst Benedikt XVI. besondere Ablässe gewährt. Alle Gläubige, die wirklich bußfertig, durch das Bußsakrament gereinigt und durch die heilige Kommunion gestärkt sind sowie ergeben in der Päpstlichen Basilika Sankt Paul vor den Mauern und nach Meinung des Papstes beten, können demnach einen vollkommenen Ablass erlangen, der auch den armen Seelen im Fegfeuer gewidmet werden kann. Der vollkommene Ablass kann allerdings nur einmal am Tag erlangt werden, wie es die Normen vorsehen. Die Gläubigen sollten ihre Gebete vor dem Altar des Allerheiligsten Sakramentes zu Gott richten und sich dann zum Confessio-Altar der Basilika begeben, wo sie das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis beten und eine Anrufung an den heiligen Paulus und die Jungfrau Maria hinzufügen. Die Gläubigen können nicht nur in Rom, sondern auch in den einzelnen Ortskirchen einen vollkommenen Ablass empfangen, wenn sie die erforderlichen Voraussetzungen beachten (Beichte, Kommunion, Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters) und an einer öffentlichen heiligen Messe oder liturgischen Feier zu Ehren des Völkerapostels teilnehmen. Das ist in den Tagen der feierlichen Eröffnung und des Abschlusses des Paulus-Jahres an allen heiligen Orten möglichen sowie an jenen Tagen, die vom Ortsbischof festlegt werden – an allen Stätten, die dem heiligen Paulus geweiht sind, und überall dort, wo dies die Ortsbischöfe vorsehen. Die alten Menschen, die Kranken und alle, die aus gutem Grund nicht imstande sind, ihre Wohnung zu verlassen, können – vorausgesetzt, sie bereuen jede Sünde und beabsichtigen, sobald wie möglich die üblichen drei Bedingungen zu erfüllen – zu Hause oder dort, wo die Umstände sie festhalten, den vollkommenen Ablass erlangen, wenn sie voller Sehnsucht im Herzen geistig an einer Feier zu Ehren des heiligen Paulus teilnehmen und Gott ihr Gebet und ihre Leiden für das Anliegen der Einheit der Christen darbringen.
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29.06.2008 09:07:12
Papst hat Paulus-Jahr eröffnet
(radiovatikan.de) Benedikt XVI. hat am Samstag das internationale Paulus-Jahr eröffnet. Gemeinsam mit dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I:, und anderen Führern christlicher Kirchen feierte er die Vesper am Grab des Völkerapostels in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Bis zum 29. Juni des nächsten Jahres wollen Christen weltweit an die Geburt des heiligen Paulus vor etwa 2000 Jahren erinnern; geplant sind zahlreiche, auch ökumenische Initiativen. Benedikt und Bartholomaios zogen in die Basilika durch eine „Paulus-Tür“ ein, die die nächsten 365 Tage für Pilger offen stehen soll. Anschließend entzündeten sie in einem Kohlebecken ein Feuer, das das ganze Paulus-Jahr über brennen soll. Zum Gesang der Dresdner Kapellknaben, die derzeit auf Rom-Tour sind, beteten die beiden Kirchenmänner dann am erst kürzlich wieder freigelegten Sarkophag des Paulus, der im Jahr 65 nach seinem Martyrium vor den Mauern Roms hier beigesetzt wurde. An der Feier nahmen außer Bartholomaios I. und seiner umfangreichen Delegation auch Vertreter der orthodoxen Patriarchate von Jerusalem und Moskau sowie aus Griechenland und Zypern teil. Die anglikanische Weltgemeinschaft war durch den Primas von Westindien, Erzbischof Drexel Gomez, vertreten. „Dazu habe ich dieses besondere „Paulusjahr“ ausgerufen: damit wir ihm zuhören und von ihm als unserem Lehrer jetzt „den Glauben und die Wahrheit“ erlernen, in denen die Gründe für die Einheit unter den Jüngern Christi verwurzelt sind“, sagte der Papst in seiner Predigt. „Fragen wir nicht nur: Wer war Paulus? Fragen wir vor allem: Wer ist Paulus?“ Der Völkerapostel werde „von vielen vor allem als streitbarer Mann hingestellt“, so Benedikt. Und wirklich habe er „nicht nach oberflächlicher Harmonie gesucht“, weil ihm „die Wahrheit zu groß“ war. „Christus hat sich nicht in den Himmel zurückgezogen und auf Erden eine Schar von Anhängern zurückgelassen, die „seine Sache“ weiter betreiben. Die Kirche ist nicht ein Verein, der eine bestimmte Sache voranbringen will. In ihr geht es nicht um eine Sache. In ihr geht es um die Person Jesu Christi, der auch als Auferstandener Fleisch geblieben ist... „Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind?“ schreibt Paulus an die Korinther (1 Kor 6, 15). ... „Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi? Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot“ (1 Kor 10, 16f). Mit diesem Wort redet uns in dieser Stunde nicht nur Paulus, sondern der Herr selber an: Wie konntet ihr meinen Leib zerreißen? Vor dem Angesicht Christi wird dieses Wort zugleich zur dringlichen Bitte: Führe uns zusammen aus allen Trennungen. Lass es heute neu Wirklichkeit werden: Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib.“ Eindringlich warnte Benedikt XVI. mit Blick auf Paulus davor, dem eindeutigen Zeugnis für die Wahrheit auszuweichen und es sich allzu bequem zu machen. „Die Wahrheit kostet Leiden in einer Welt, in der die Lüge Macht hat. Wer dem Leiden ausweichen, es von sich fernhalten will, der weicht dem Leben und seiner Größe selber aus; er kann nicht Diener der Wahrheit und so des Glaubens sein. Liebe gibt es nicht ohne Leid – ohne das Leid des Verzichts auf sich selbst, der Umwandlung und Reinigung des Ich in die wahre Freiheit hinein. Wo nichts ist, das des Leidens wert wäre, da verliert auch das Leben selbst seinen Wert. Die Eucharistie – die Mitte unseres Christseins – beruht auf der Hingabe Jesu Christi für uns, sie ist aus der Passion der Liebe geboren, die im Kreuz ihren Höhepunkt fand. Von dieser sich schenkenden Liebe leben wir.“ - Link: Predigt des Heiligen Vaters.
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28.06.2008 05:43:41
Gedenkgottesdienst für den hl. Josemaría Escrivá
(presse.kirche.at) Berufen, die Christus konsequent nachfolgen und mit ihm in Verbindung stehen. Dieses "Schlüsselerlebnis" hatte der Heilige am 2. Oktober 1928, erzählte Bischof DDr. Klaus Küng am 26. Juni im Dom zu St. Pölten beim Gedenkgottesdienst an den vor 33 Jahren verstorbenen Gründer des Opus Dei. Josefmaria Escriva wollte beten und nachdenken, als ihm damals diese tieferen Zusammenhänge christlichen Lebens bewusst wurden. Der junge Priester begann daraufhin junge Leute um sich zu versammeln, sie zur radikalen Lebenshingabe an Gott und zum Apostolat zu ermutigen, erzählte Bischof Küng, der von 1976 bis 1989 selbst Regionalvikars des Opus Dei in Österreich war. "Das Opus Dei begann ganz klein", sagte er. "Aus diesem Samenkorn ist heute ein großer Baum geworden". Zuerst als Weg der Heiligung für Laien in der beruflichen und alltäglichen Arbeit. Erst 1944 wurden die ersten drei Priester für Opus Dei geweiht, die dann ganz im Dienste des Apostolates standen. Bei Josefmaria Escriva nahm der universale Charakter des Christentums Gestalt an, der an alle Getauften und Gefirmten ergeht: Die Nachfolge Jesu gilt für jeden Getauften in seinem ganz konkreten Stand, wies Bischof Küng hin. Dies gehöre auch zu den Kernaussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils, betonte er. Josefmaria habe erkannt, dass die Sendung der Kirche nicht nur eine Aufgabe der Apostel und deren Nachfolger sowie deren engerer Mitarbeiter sei, sondern aller Getaufter. So habe der Heilige oft gesagt: "Jeder Mensch soll Christus sein", zitierte der Bischof. Jeder Christ soll Christus in seinem Herzen tragen und gleichsam durch sein Apostolat, in der Begegnung mit anderen Menschen zur Welt bringen. "Jeder Getaufte, der seine Verantwortung gegenüber anderen wahrnimmt, wird so zu einem Boten Christi", unterstrich der Bischof.
Alle Einsichten des heiligen Josefmaria Escriva de Balaguer seien vom Zweiten Vatikanischen Konzil bestätigt und als richtig verkündet worden, betonte Bischof Küng. Josefmaria habe sich über das Konzil sehr gefreut, er wurde aber auch traurig als er sah, wie das Laienapostolat oft verzerrt und missverstanden wurde. Josefmaria Escriva de Balaguer wurde 1902 in Spanien geboren und gründete 1928 das Opus Dei, das 1982 eine Personalprälatur wurde und deren Mitglieder sich die Heiligung der Arbeit und die Christianisierung der Gesellschaft zum Ziel gesetzt haben. Josefmaria Escriva starb am 26. Juni 1975 in Rom und wurde am 6. Oktober 2002 heiliggesprochen. - Link: Predigt von Bischof Küng im Wortlaut.
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28.06.2008 05:36:31
Live-Übertragungen katholischer Medien aus Rom zum Paulusjahr
(ewtn.de/news.stjosef.at) Papst Benedikt XVI. eröffnet an diesem Wochenende in Rom das Paulus-Jahr anlässlich des 2000. Geburtstages des Völkerapostels. EWTN und K-TV übertragen aus diesem Anlass live die Pontifikalvesper mit Papst Benedikt XVI. und dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. aus der Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom (Samstag, 28. Juni 2008, 18.00 – 19.30 Uhr, Wh. 22.00 – 23.30 Uhr) sowie die hl. Messe aus dem Petersdom am Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus, Sonntag, 29. Juni 2008, 9.30 – 12:00 Uhr (Wh. 19.30 – 22.00 Uhr), auf EWTN jeweils mit deutschem Kommentar von Radio Vatikan. Papst Benedikt XVI. überreicht an diesem Hochfest den neu ernannten Erzbischöfen aus aller Welt das Pallium. Der hl. Paulus hat sich den Missionsauftrag Christi zu Herzen genommen wie kein anderer. Er ist das große Vorbild aller, die missionarisch tätig sind. Der hl. Paulus ist dahin gegangen, wo die Menschen sich versammelten und die neuesten Informationen austauschten, auf die Agora in Athen. Er hat den Menschen damals den ihnen noch unbekannten Gott verkündet. Wie vielen Menschen ist Gott auch hierzulande noch unbekannt. Papst Johannes Paul II. hat immer wieder den Vergleich gezogen: Was zu Zeiten des heiligen Paulus die Agora in Athen war, das sind heute die modernen Medien - insbesondere auch das Fernsehen. Im Durchschnitt sehen bei uns die Menschen täglich 3-4 Stunden fern. Die Mitarbeiter von EWTN und K-TV wollen Christus auffindbar machen, da wo die Menschen sich aufhalten. Wer EWTN nicht über den Satelliten sehen kann, hat die Möglichkeit, die Übertragungen auch über einen Live-Stream im Internet zu verfolgen. Hier ist der Link auf die entsprechene Seite der Homepage: http://www.ewtn.de/Stream/stream.php bzw. http://www.ewtn.de und http://www.k-tv.at . Auch Radio Maria Österreich und Radio Horeb übertragen live! - http://www.radiomaria.at bzw. http://www.radio-horeb.de
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28.06.2008 05:30:52
Vom Verfolger des Glaubens zum Bekenner Christi
(news.stjosef.at) Mit dem Vorabend des Hochfestes der Apostel Petrus und Paulus (28. Juni 2008) beginnt das Paulus-Jahr, das der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. für die ganze Kirche ausgerufen hat. Es dauert bis zum 29. Juni 2009 und ist ein besonders Jubeljahr anlässlich der Zweitausendjahrfeier der Geburt des heiligen Paulus, die von den Historikern zwischen 7 und 10 n. Chr. angesetzt wird. In der Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom wird unter dem Altar jener Sarkophag aufbewahrt und verehrt, der die sterblichen Überreste des Apostels Paulus enthält. Deshalb finden in diesem Jubiläumsjahr dort auch die meisten Feiern statt. Der heilige Apostel Paulus erlitt nach der Überlieferung in Rom das Martyrium im Jahre 64 oder 67, und zwar bei der durch Kaiser Nero angezettelten Christenverfolgung nach dem Brand von Rom. Auch Petrus wurde getötet: Wie es heißt, starb Paulus durch das Schwert, während Petrus gekreuzigt wurde, und zwar mit dem Haupt nach unten. Paulus von Tarsus hieß ursprünglich Saulus; er war ein frommer und gesetzestreuer Jude, unterrichtet in der Gesetzesschule des Gamaliel. Als er hörte, dass bestimmte Anhänger eines gewissen Jesus von Nazareth verkündeten, dass dieser nach seinem schändlichen Kreuzestod von den Toten auferstanden sei, empfand er dies als Gotteslästerung. - Lesen Sie mehr über den Lebensweg und die Botschaft des heiligen Apostels Paulus in der Predigt zum Hochfest der Apostel Petrus und Paulus!
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26.06.2008 16:27:45
Moskauer Patriarchat sieht in katholischer Kirche eine Verbündete
(zenit.org) Im Hinblick auf den Schutz der christlichen moralischen Werte „erscheint der Dialog mit der römisch-katholischen Kirche als besonders aussichtsreich“, erklärte der Vorsitzende des kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchates, Metropolit Kyrill von Smolensk und Kaliningrad, in einem Interview für die offizielle Webseite der Erzbischofsversammlung der russisch-orthodoxen Kirche. Die sechstägige Versammlung wird morgen, Mittwoch, in Moskau beginnen. Der Dialog zwischen den Kirchen biete „große Möglichkeiten für den gemeinsamen Schutz der traditionellen christlichen moralischen Werte, für den richtigen Aufbau der sozialen und der familiären Beziehungen sowie für den Schutz der Menschenrechte", sagte Metropolit Kyrill nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur „Novosti“. Die Positionen beider Kirchen stimmten in diesem Bereich „faktisch völlig überein“. Die größte Bedrohungen für die christliche Weltmoral bestehe in „der Offensive der Ideologie des militanten Säkularismus“, das heißt der Verdrängung der Religion aus der öffentlichen Leben in die Privatsphäre. Genauso bedrohlich sei aber auch „die massive Liberalisierung vieler christlicher Gemeinschaften“, etwa der protestantischen Kirchen, die homosexuelle Ehen segneten und Homosexuelle zu Bischöfen weihten. Zu den ungelösten Problemen in den Beziehungen zwischen der russisch-orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche gehören nach Worten des Metropoliten vor allem der Konflikt zwischen den orthodoxen und griechisch-katholischen Gläubigen in der Westukraine und die „unberechtigte Ausdehnung“ ihrer Evangelisationstätigkeit auf traditionell orthodoxe Regionen sowie die missionarische Tätigkeit einiger Vertreter der römisch-katholischen Kirche unter den orthodoxen Gläubigen in Russland und in anderen GUS-Ländern. Um die Lösung dieser Fragen kümmert sich seit 2004 eine gemeinsame orthodox-katholische Arbeitsgruppe. Der Metropolit äußerte diesbezüglich die Hoffnung, dass die Arbeit der Gruppe Früchte tragen werde.
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