| | 11.08.2008 15:49:06 | | Papst Benedikt nimmt Abschied von Brixen | | (dolomiten.it/news.stjosef.at) Zwei Wochen lang weilte der Heilige Vater auf Urlaub in der Südtiroler Bischofsstadt Brixen, pünktlich um 17 Uhr brach er am Montagabend (11.08.2008) wieder in Richtung Castel Gandolfo, seiner Sommerresidenz in Rom, auf. Ein letztes Zusammentreffen gab es mit den Sicherheitskräften, die für einen reibungslosen Papst-Aufenthalt gesorgt hatten. „Erst jetzt wird mir bewusst, wie viele Schutzengel mich während meines Urlaubes in Brixen beschützt haben. Ich danke euch“, betonte Papst Benedikt XVI. im Garten des Priesterseminars, wo sich Hunderte von Polizisten, Carabineri, Feuerwehrmänner und Mitglieder des Zivilschutzes versammelt hatten. Nach einem letzten Händedruck und Dankesworten an Regens Ivo Muser, Dekan Albert Pixner und den Brixner Bürgermeister Albert Pürgstaller, winkte er zahlreichen Gläubigen nochmals zum Abschied zu. Die Fahrt führte zum Flughafen von Bozen, wo Papst Benedikt XVI. offiziell Abschied von Diözesanbischof Wilhelm Egger nahm. Gegen 18.00 Uhr verließ seine Maschine den Bozner Flughafen in Richtung Rom. - Lesen Sie noch mehr! | | |    |
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| | 08.08.2008 18:30:35 | | Kritische Töne gegenüber Olympia | | (kath.net) Ein Bischof aus Hongkong besucht mit zwiespältigen Gefühlen die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking am Freitag. Das berichtet CNS unter Berufung auf den Osservatore Romano. Einerseits schätze er die Spiele und fühle sich geehrt, von der Regierung eingeladen worden zu sein. Nicht allen jedoch sei diese Ehrung zuteil geworden, bedauert Weihbischof John Tong Hon. Unangenehm berührt sei er von dem Umstand, dass etwa sein Erzbischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, keine Einladung von der Regierung erhalten habe. Kardinal Zen gehört zu den deutlichsten Kritikern der chinesischen Religionspolitik. „Mehr Aufgeschlossenheit“ hätte sich Bischof Tong hier gewünscht, ebenso wie generell „größere religiöse und soziale Freiheit“. Ende Mai hatte die Regierung etwa die Wallfahrt zu einem großen Marienheiligtum beschränkt. „Die Autoritäten vertrauen den chinesischen Katholiken noch immer nicht und fühlen sich bedroht, wenn wir unseren Glauben praktizieren.“ Die Aufmerksamkeit, welche die fünf olympischen Ringe derzeit in China genießen, wünscht sich der Bischof für die fünf Prinzipien Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaat, Gerechtigkeit und Frieden. | | |    |
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| | 08.08.2008 18:06:38 | | Gottes unwiderrufliche Bundestreue | | (news.stjosef.at) Die Predigt von Josef Spindelböck zum 19. Sonntag im Jahreskreis A greift das Thema der Bundestreue Gottes auf. Die Lesung aus dem Römerbrief des Apostels Paulus zeigt, wie sehr der Apostel innerlich leidet und zerrissen ist, weil aus seinem eigenen Volk viele den Messias nicht angenommen haben. Paulus sagt, er ist „voll Trauer, unablässig leidet mein Herz.“ Er möchte wünschen, lieber selber ausgeschlossen zu sein vom Reich Gottes und vom Bund der Liebe, den Gott in Jesus Christus mit den Menschen geschlossen hat, wenn wenigstens seine „Brüder dem Fleische nach“, d.h. die übrigen Juden, zum Glauben finden würden. Ganz drastisch drückt es Paulus aus: „Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind.“ Und dann führt der Apostel all das Wunderbare an, das Gott im Alten Bund an seinem Volk getan hat und was dieses Volk in gewisser Weise auch weiterhin bewahrt hat, denn Gott nimmt sein Wort und seine Gaben ja nicht zurück: „Sie sind Israeliten; damit haben sie die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen, sie haben die Väter, und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus, der über allem als Gott steht, er ist gepriesen in Ewigkeit.“ - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 07.08.2008 16:25:10 | | Papst Benedikt antwortet auf Fragen von Priestern | | (kathpress.at) Der "Sinn des menschlichen Leides", die Bedeutung des Priesteramtes, aber auch aktuelle Probleme der Seelsorge und der "Bewahrung der Schöpfung" standen am Mittwoch im Mittelpunkt des Treffens von Papst Benedikt XVI. mit 400 Südtiroler Priestern, Diakonen und Seminaristen im Dom von Brixen. Wie bei den früheren Sommerurlauben des Papstes im Aosta-Tal und im Cadore-Tal konnten die Geistlichen im Rahmen der rund eineinhalbstündigen Begegnung "hinter verschlossenen Türen" konkrete Fragen an den Papst stellen. Nach dem Psalmengebet hätten sich sechs Geistliche an den Papst gewandt (vier auf deutsch und zwei auf italienisch) und Benedikt XVI. habe "ausführlich geantwortet", berichtete Vatikansprecher P. Federico Lombardi SJ den wartenden Journalisten. Der Papst nahm in Brixen auch grundsätzlich zu seinem Amt Stellung: Der Primat des Petrus sei "keine absolute Monarchie", sondern "ein Dienst für die Kirche und für die anderen". Der 42-jährige Priester Willy Fusaro, den die "Multiple Sklerose" an den Rollstuhl gefesselt hat, fragte den Papst, welchen Sinn das Leiden habe. Der Papst antwortete ihm mit einem Hinweis auf Johannes Paul II. und dessen außerordentliches "Zeugnis des Glaubens im Leiden". Benedikt XVI. nannte seinen Vorgänger einen "Giganten des Glaubens", der "die Mauern zwischen zwei Welten" - wie sich 1989 dann zeigte - mit der Kraft seines Glaubens eingerissen habe. Nicht weniger bedeutsam sei aber seine zweite Pontifikatshälfte mit der Parkinson-Erkrankung und dem physischen Zerfall gewesen. Beide Lebenshälften gehörten zusammen und bildeten sein Glaubenszeugnis. "Das Leiden anzunehmen, ist ein Maßstab der Humanität", sagte Benedikt XVI. Befragt nach der Verantwortung der Christen für die Schöpfung habe der Papst eingeräumt, dass Natur und Schöpfung für die Kirche zeitweise "etwas im Schatten" standen, berichtete P. Lombardi. Gleichzeitig habe Benedikt XVI. aber auf den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Schöpfung und Erlösung hingewiesen. Große Gestalten der Kirche von Paulus bis Franz von Assisi hätten immer wieder die Verantwortung für die Schöpfung unterstrichen. Die eigentlichen Gefahren für die Schöpfung würden letztlich vom Materialismus ausgehen, zitierte P. Lombardi den Papst. Wenn man Gott leugne und alles auf die Materie reduziere, fehle das Fundament für eine Verantwortung des Menschen gegenüber Gott und der Schöpfung. Ausführlich antwortete Benedikt XVI. auf eine Frage des Guardians im Franziskanerkloster Bozen, P. Willibald Hopfgartner, nach dem Verhältnis zwischen Glaube und Kunst. Kunstwerke wie die gotischen Kathedralen oder die Musik Mozarts könnten "Ausdruck gelebten Glaubens" sein, sagte der Papst. Die Seelsorger sprachen gegenüber Benedikt XVI. auch die wachsende Belastung für die Priester an. Einer der Priester - der Bozner Pfarrer don Paolo Rizzi - erzählte von seiner Sorge, dass Kinder und Jugendliche, die zur Erstkommunion und Firmung gehen, immer weniger über die Bedeutung der beiden Sakramente Bescheid wissen. Als junger Theologe sei er "viel strenger" gewesen", er habe gedacht, dass es problematisch sei, die Sakramente großzügig zu verwalten, weil es eben um "heilige Zeichen des Glaubens" gehe, meinte Benedikt XVI. in seiner Antwort. Mit der Zeit habe er aber gelernt, dass man der "Barmherzigkeit des Herrn" folgen müsse, der auch jene annehme, die "nur einen Funken von Glauben" haben. Es sei entscheidend, dass Seelsorger die Eltern begleiten und ihnen helfen, mit den Kindern den Weg der Freundschaft mit Jesus einzuschlagen. P. Lombardi betonte auf Nachfrage gegenüber den Journalisten, dass sich die Aussagen des Papstes auf die Situation bei Erstkommunion und Firmung bezogen hätten. Benedikt XVI. sei bei seiner Äußerung aber nicht auf die Situation von wiederverheirateten Geschiedenen eingegangen. Der Dechant von Kastelruth, Franz Pixner, stellte u.a. die Frage nach der Situation von Priestern, die mehrere Pfarrgemeinden zu betreuen haben. Dazu habe er kein Patentrezept parat, räumte Benedikt XVI. ein, alle in der Kirche müssten gemeinsam nach Lösungen suchen. Er wies auf den "unersetzbaren Dienst des Priesters" hin und empfahl den Geistlichen die helfende Gemeinschaft und das stärkende Gebet. - Sehen Sie auch ein Kurzvideo von der Begegnung mit dem Papst in "Südtirol heute" (auf gloria.tv verfügbar)! | | |    |
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| | 07.08.2008 16:20:46 | | Sommerlager mit Kindern - ein Rückblick | | (news.stjosef.at, Angelika Haberl) Auch heuer veranstaltete das „Marianische Jugendwerk“ wieder ein Sommerlager für Kinder, und zwar vom 21.-25. Juli 2008. Vier Priester der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ und einige Betreuer zog es mit 21 Buben und 15 Mädchen in den kleinen Waldviertler Ort Speisendorf in der Nähe von Raabs. Während die Buben auf einer Wiese am Fluss Thaya mitten in der Natur ihr Lager aufbauten, schlugen die Mädchen im Garten des Pfarrhofs ihre Zelte auf. Natürlich standen nicht nur Spiel und Spaß auf dem Programm, sondern der Tag war auch geprägt vom Gebet und der täglichen Heiligen Messe. Besonders der heilige Dominikus Savio (Schüler des hl. Don Boscos) und die Eucharistie standen im Mittelpunkt. Obwohl das Wetter in diesen Tagen nicht sehr sommerlich war, erlebten die Kinder eine abwechslungsreiche Woche. Und die Kinder ließen sich durch die Regenschauer nicht beunruhigen; jeden Abend wurden die Schuhe dann am Lagerfeuer getrocknet. Zum Abschluss erhielten die Gruppen Preise für ihre tollen Leistungen bei Schnitzeljagd, Olympiade, Großem Spiel und Kochwettstreit. Aufs nächste Lager freut man sich schon wieder! | | |    |
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| | 06.08.2008 16:59:52 | | Ehe und Familie als Verwirklichung der "Communio personarum" | | (news.stjosef.at) Das Jahr 2008 ist ein Jubiläumsjahr: Papst Paul VI. hat vor 40 Jahren, mit Datum vom 25. Juli 1968, die Enzyklika „Humanae vitae“ über die rechte Ordnung der Weitergabe menschlichen Lebens veröffentlicht, welche sich inzwischen längst als prophetische Botschaft erwiesen hat. Um der Verkürzung einer Sichtweise als bloßer „Pillenenzyklika“ entgegenzutreten, ist es angebracht, den umfassenden Kontext der ehelichen Liebe zu würdigen, wie er von Paul VI. auf der Grundlage der biblischen und kirchlichen Tradition herausgestellt, von seinem Nachfolger Johannes Paul II. fortgeführt und entfaltet wurde und auch von Benedikt XVI. wiederholt in Erinnerung gerufen wird. In einen nunmehr online verfügbaren Beitrag von Prof. Josef Spindelböck wird nach der spezifischen Verwirklichungsform der „Communio personarum“ (d.h. der „Gemeinschaft von Personen“) gefragt, die in jener Gemeinschaft von Mann und Frau verwirklicht ist, welche in der ehelichen Liebe und der familiären Gemeinschaft ihren Höhepunkt und ihre Vollendung erfährt. Dabei ist es wichtig, die ganzheitliche menschliche Erfahrung dieser Liebe ernst zu nehmen, sie philosophisch zu reflektieren, aber auch deren theologische Implikationen zu bedenken. - Lesen Sie den ursprünglich in der Zeitschrift "Theologisches" publizierten Beitrag in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 06.08.2008 16:24:02 | | Papst Benedikt: China möge sich Christus öffnen | | (radiovatikan.de/kathpress.at) „Es ist wichtig, dass sich China für Christus öffnet“. Das sagte Papst Benedikt XVI. am Dienstagnachmittag bei seinem Besuch in Oies, dem Heimatort des heilig gesprochenen China-Missionars Joseph Freinademetz (1852-1902) in der ladinischen Val Badia. Benedikt XVI. war nach 17 Uhr mit dem Hubschrauber aus Brixen in Oies eingetroffen. In Oies wurde er von rund 4.000 Gläubigen begrüßt, die in den Bergort hinaufgestiegen waren, um den Papst zu sehen. Er besuchte das zu einem Museum umgewidmete Geburtshaus des Missionars, der zu den Steyler Patres gehörte, und betete dann in der P. Freinademetz gewidmeten Kirche. In einer kurzen Ansprache betonte der Papst die große Aktualität des Heiligen. „Wir wissen, dass China in der Politik, der Wirtschaft und auch in der geistigen Auseinandersetzung immer bedeutender wird. Es ist wichtig, dass dieses große Land sich dem Evangelium öffnet. Der heilige Joseph Freinademetz zeigt uns, dass der Glaube für keine Kultur und kein Volk eine Entfremdung darstellt, denn alle Kulturen erwarten Christus; und sie werden durch den Herrn nicht zerstört, sondern sie gelangen vielmehr zu ihrer vollen Reife.“ P. Freinademetz hatte sich 1879 von Südtirol nach Hongkong aufgemacht und war nie wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Der Steyler Missionar wurde 1975 von Paul VI. selig und 2003 von Johannes Paul II. zusammen mit seinem Ordensgründer Arnold Janssen heilig gesprochen. | | |    |
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| | 06.08.2008 05:52:02 | | In der Gefangenschaft zu Gott gefunden | | (kath.net) Ihre erste freie Tat nach der Befreiung als Geisel: Sie besuchte die Kirche Sacré Coeur (Heiliges Herz) in Paris. Denn Jesus, sagt Ingrid Betancourt, hat sein Versprechen gehalten: Sie war frei gekommen, nachdem sie sich dem Heiligsten Herzen geweiht hatte. Das berichtet cathnews.com mit Hinweis auf den „Catholic Herald“. Ihre erste Geste nach der Rettung war das Kreuzzeichen. Das berichtete Betancourt dem französischen Magazin Pèlerin. „Warum? Ohne Ihn an meiner Seite hätte ich den Schmerz niemals überlebt.“ Eine Geisel zu sein bedeutet „eine Situation ständiger Demütigung“. Da gebe es dann nur zwei Alternativen: „Entweder lässt du dich selbst aggressiv und verbittert werden, voll von Hass und Rachegelüsten, oder du folgst dem anderen Weg, den Jesus gezeigt hat.“ „Er sagte: ‚Segnet eure Feinde.’ Jedes Mal, wenn ich die Bibel las, hatte ich das Gefühl, dass diese Worte an mich gerichtet waren, als ob Jesus vor mir gestanden hätte. Er wusste, was er zu mir sagen musste.“ Einfach war das nicht. „Natürlich habe ich gemerkt: Wenn der Feind furchtbar ist, ist es hart, diese Worte getreu zu leben, und deshalb hatte ich das Gefühl, ich möchte eigentlich genau das Gegenteil sagen. Wenn ich dann diese (biblischen) Worte sprach, dann war es aber wie ein Zauber: Ich habe eine Art Erleichterung gespürt.“ „Der Hass ist einfach verschwunden. … Ich spüre, dass eine Verwandlung in mir stattgefunden hat und ich verdanke diese Veränderung der Tatsache, dass ich fähig war, auf das zu hören, was Gott für mich wollte.“ Die Kirche Sacré Coeur wollte sie schließlich unbedingt besuchen. Denn noch als Geisel hatte sie auf Radio Maria International gehört, dass der Juni der Herz-Jesu-Monat ist. Da hatte sie das Gefühl, dass sie Jesus um etwas bitten möchte: „Ich weiß nicht genau, was es heißt, sich selbst dem Heiligsten Herzen Jesu zu weihen, aber wenn du es mir während des Monats Juni sagst, dann werde ich ganz dein sein.“ Am 27. Juni wurde Ingrid Betancourt durch eine kolumbianische Spezialeinheit befreit. „Ich habe gedacht: ‚Es geht los, Er ist pünktlich.’ … Tatsache ist, dass Jesus sein Wort gehalten hat. Ich habe ein Wunder erfahren.“ Erst in ihrer Gefangenschaft hatte Betancourt begonnen, die Bibel zu lesen. Das erste Wort, das sie damals aufschlug, kann sie heute sinngemäß auswendig: „Du kannst bitten, worum du willst, aber der Heilige Geist wird besser bitten, weil Er weiß, was du wahrhaft brauchst.“ Sofort hat sie ausgerufen: „Mein Gott, ich weiß, was ich will: frei sein!“ Nach sechs Jahren las sie die Paulus-Stelle wieder und verstand sie. Der Tod ihres Vaters machte ihr einst zu schaffen und sie haderte mit Gott. „Später habe ich verstanden, dass ich Gott danken musste, dass er ihn zu sich genommen hat, weil mein Vater diese sechs Jahre des Leidens niemals ertragen hätte können.“ | | |    |
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| | 06.08.2008 05:48:36 | | Verklärung des Herrn | | (news.stjosef.at) Wenn die Kirche am 6. August das Fest der "Verklärung des Herrn" feiert, dann blickt sie mit Freude und gläubiger Hoffnung auf das Geheimnis des gekreuzigten und auferstandenen Herrn, das ihr selber auf dem Weg zur Vollendung voranleuchtet. In der heiligen Eucharistie ist Jesus Christus unter den Gestalten von Brot und Wein als auferstandener und verklärter Herr gegenwärtig. Wer ihn als "Brot des Lebens" isst, d.h. wer in Voraussetzung des Gnadenstandes und auf würdige Weise die heilige Kommunion empfängt, erhält schon jetzt auf verborgene Weise Anteil an seiner Herrlichkeit. In Maria, der Jungfrau und Gottesmutter, leuchtet das Urbild der Kirche auf, so wie Gott sie haben will. Sie ist in ihrer gottgeschenkten Vollendung und Verherrlichung mit Leib und Seele ihrem Sohn Jesus Christus ganz ähnlich geworden und erscheint als "großes Zeichen am Himmel": nämlich in typologischer Realunion mit der Kirche als die Frau, die von zwölf Sternen bekränzt und mit der Sonne umkleidet ist, den Mond unter ihren Füßen (vgl. Offb 12). Die Herrlichkeit des auferstandenen Christus spiegelt sich wider in der Schönheit und übernatürlichen Vollendung der Schöpfung. | | |    |
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| | 03.08.2008 16:03:35 | | Gedenkgottesdienst für Kaplan Bernhard Groß | | (news.stjosef.at) Am 2. August 2008 jährte sich zum 10. Mail der Todestag von Kaplan Bernhard Groß. Dieser war am 2. August 1998 an Leukämie gestorben. Am 19. März 1996 wurde Bernhard Groß in der Wallfahrtskirche Maria Jeutendorf von Bischof Dr. Kurt Krenn zum Diakon und am 29. Juni 1996 im Dom zu St. Pölten zum Priester geweiht und in die Diözese St. Pölten inkardiniert. Er war Mitglied der "Gemeinschaft vom heiligen Josef". Für kurze Zeit wirkte er als Kaplan in Ruprechtshofen. Durch sein frohes Wesen und seine tiefe Frömmigkeit hatten ihn viele liebgewonnen und war er vielen ein Vorbild geworden. In den letzten drei Jahren vor seinem Tod litt Bernhard Groß an Leukämie. Diese Krankheit ertrug er im Auf und Ab zwischen Hoffen und Bangen mit großer Geduld und opferte alle Leiden bewußt auf für die Priester, das Heil der Seelen und für die Anliegen der Kirche. - Lesen Sie die Predigt von Dr. Josef Spindelböck beim Gedenkgottesdienst in Kranzberg-Kühnhausen, zu dem zahlreiche Mitbrüder, Verwandte und Freunde des Verstorbenen gekommen waren! | | |    |
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| | 03.08.2008 15:59:33 | | Papst betet den "Engel des Herrn" in Brixen/Südtirol | | (radiovatikan.de) Etwa 10.000 Besucher und Pilger haben am Sonntag Mittag in Brixen am Angelus-Gebet mit Benedikt XVI. teilgenommen. Das Mittagsgebet auf dem Domplatz war einer der wenigen öffentlichen Termine des Papstes während seines Urlaubs. Benedikt macht seit Montag bis zum 11. August Urlaub in dem Südtiroler Touristenort. Vor dem Papst-Gebet feierte Bischof Wilhelm Egger von Bozen-Brixen auf dem Domplatz eine Messe. Gebete wurden auf Deutsch, Italienisch und Ladinisch - der Sprache einer Minderheit - gesprochen. In seiner Ansprache erinnerte Benedikt an die bevorstehende Olympiade in Peking. Er hoffe, dass sie „ein gutes Beispiel des Zusammenlebens von Menschen verschiedenster Herkunft im Respekt ihrer gemeinsamen Würde“ werde: „Möge der Sport ein weiteres Mal Schmelztiegel der Brüderlichkeit und des Friedens zwischen den Völkern sein!“ Eindringlich würdigte der Papst auch seinen Vorgänger Paul VI., der vor etwa 30 Jahren verstorben ist. Giovanni Battista Montini sei „im heikelsten Moment des Konzils“ auf den Stuhl Petri gelangt, so der Zeitzeuge Benedikt: „als nämlich die Intuition des seligen Johannes XXIII. Gefahr lief, keine Gestalt anzunehmen“. Man könne Paul VI. nur für „sein fruchtbares und mutiges pastorales Handeln” dankbar sein. Der Papst wörtlich: „Je mehr Zeit vergeht, umso größer und fast übermenschlicher scheint uns das Verdienst Pauls VI. beim Vorsitz des Konzils”. - Lesen Sie die Worte des Heiligen Vaters nach! | | |    |
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| | 01.08.2008 17:56:40 | | Vom Sieg der Liebe Christi | | (news.stjosef.at) Der heilige Paulus beruft sich in seinem Brief an die Römer in der zweiten Lesung dieses Sonntags nicht auf die Gerechtigkeit, die schließlich siegen wird, sondern auf die Liebe Christi. Dieser Liebe traut er es zu, dass sie alle Hindernisse und Widrigkeiten überwindet und letztlich siegreich bleibt. Er fragt die Adressaten seines Briefes ausdrücklich: „Was kann uns scheiden von der Liebe Christi?“ und bekennt, weder „Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert“ haben die Macht, die Glaubenden von der Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus Christus zu trennen. Das, was wirklich zählt und was letztlich bestehen bleibt, ist nach Auffassung des heiligen Paulus nicht Macht oder Gewalt, nicht Unrecht und Übervorteilung, sondern die „Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ - Lesen Sie die Predigt zum 18. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 31.07.2008 18:51:17 | | Die Heiligkeit der ehelichen Liebe | (die-tagespost.de) Renate und Norbert Martin schreiben in ihrem Beitrag zum 40-Jahr-Jubiläum von "Humanae vitae" in der Zeitung "Die Tagespost" unter anderem, den wesentlichen Inhalt der Enzyklika betreffend: Mann und Frau sind zwar Mit-Schöpfer bei der Entstehung neuen Lebens im Augenblick der Zeugung, aber sie sind nicht Herren, sondern Diener der Prokreation. Herr ist der Schöpfer-Gott, der die Eheleute als Mit-Schöpfer werkzeuglich in Dienst nimmt (HV 1). Zugleich ist das eheliche Liebesverhältnis von Mann und Frau ein Abbild des als Brautschaft beschriebenen Verhältnisses von Christus zu seiner Kirche (HV 8 ). Das ist auch der Sinn des Pauluswortes vom „großen Geheimnis“ (vgl. Eph 5, 31), das die sakramentale Tiefe der Ehe erschließt, in der die Eheleute sich gegenseitig „unterordnen in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus“ (Eph 5, 21). Diese bedingungslose Liebe aber ist selbstverständlich total, treu, auf ewig und immer fruchtbar. Die willkürliche, manipulative Trennung, die gewissermaßen technische Halbierung dieser „von Gott bestimmten unauflösbaren Verknüpfung der beiden Sinngehalte – liebende Vereinigung und Fortpflanzung“ (HV 12) käme also einem Ausschluss der göttlichen Schöpfermacht aus dem Liebesakt der Eheleute gleich, das heißt, die Eheleute handelten so, als ob es Gott nicht gäbe. Damit zerstört die Kontrazeption die Spiritualität der Ehe, die auf der schöpferischen Zusammenarbeit von Mann–Frau–Gott beruht. (Diese Aussagen betreffen die reinen Fakten, sie wollen und sollen kein Urteil über die subjektive Intention von Personen sein, also keine Beurteilung von Menschen und ihren Motiven). | | |    |
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| | 31.07.2008 18:31:49 | | Anrufungen der Lauretanischen Litanei | (die-tagespost.de) Bischof Friedhelm Hofmann kommentiert Anrufungen aus der Lauretanischen Litanei. Dies ist bereits Teil VIII: Die Anrufung „Du Zuflucht der Sünder“ innerhalb der Lauretanischen Litanei zielt auf die Mittlerschaft und Fürbittbereitschaft der Gottesmutter. Gerade noch wurde sie in edlen Vergleichen wie „Du kostbarer Kelch“, „Du geheimnisvolle Rose“, „Du Morgenstern“ gepriesen, da besinnt sich der Beter auf die Kraft der Gottesmutter. Nach „Du Heil der Kranken“ wird Maria als „Du Zuflucht der Sünder“ angerufen, wobei sie sogleich danach auch als „Du Trost der Betrübten“ verehrt wird. Nachdem der Beter sich nicht genug tun konnte, die vielen Facetten der Kostbarkeit und Schönheit der Gottesmutter in irdischen Begriffen zu fassen, da wird er sich über ihre eigentliche Bedeutung im klaren, nämlich dass sie in allem körperlichen und seelischen Schmerz Hilfe und Trost spenden kann. Es ist sicherlich nicht von ungefähr, dass nach Entstehung der Lauretanischen Litanei um 1200 auch das Votiv- und Andachtsbild der Schutzmantelmadonna im dreizehnten Jahrhundert entstanden ist. - Lesen Sie noch mehr! - Link: Zum Nachlesen - alle bisherigen Meditationen in der Zeitung "Die Tagespost" zur Lauretanischen Litanei. | | |    |
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| | 31.07.2008 18:24:21 | | "1000 Kreuze für das Leben": Rückblick | | (youthforlife.net) Letzten Freitag, den 25. Juli, zogen an die 200 Lebensschützer mit weißen Holzkreuzen anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Enzyklika Humanae vitae durch die Salzburger Innenstadt, um für die Kultur des Lebens einzutreten. Veranstaltet wurde der Gebetszug von EuroProlife, Human Life International Austria, Jugend für das Leben, der Gebetsinitiative Salzburg, vom Lebenszentrum München und vom Lebenszentrum Salzburg. Die Lebensschützer marschierten vom Domplatz der Salzach entlang zu den Salzburger Landeskliniken und über das Schloss Mirabell zurück zum Domplatz. Bei den Landeskliniken hielt der Gebetszug an und die Teilnehmer beteten für die dort jeden Samstag getöteten unschuldigen Ungeborenen. Zum Gedenken an die Opfer der Abtreibung warfen die Lebensschützer später von der Staatsbrücke aus 50 rote und 50 weiße Rosen in die Salzach und riefen zu jeder Blume abwechselnd 50 weibliche und 50 männliche Namen aus. Die friedlichen Teilnehmer wurden mehrfach von Gegendemonstranten provoziert, blieben aber ruhig. Im Anschluss zelebrierte der Salzburger Weihbischof Dr. Andreas Laun, der als Vertreter der österreichischen Bischöfe am 1000 Kreuze Marsch teilnahm, in der Franziskanerkirche die Hl. Messe. Am Abend lud Jugend für das Leben zu einem Vortrag von P. Markus Schmidt über die die Enzyklika Humanae vitae ein. | | |    |
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| | 30.07.2008 18:54:40 | | Neue englische Fassung der Messe vom Vatikan approbiert | | (kath.net) Die Kongregation für den Gottesdienst approbiert in einem Brief die neue Übersetzung, die von der US-Bischofkonferenz bereits gutgeheißen wurde. Die Approbierung betrifft die wichtigsten Texte der Heiligen Messe, wie CWNews meldet. Die Neuübersetzung des gesamten Missale Romanum wird vermutlich erst 2010 fertig gestellt sein. Die Instruktion „Liturgiam Authenticam“ von 2001 über die muttersprachlichen Ausgaben des Messbuches wünschte noch wortgetreuere Übersetzungen der offiziellen lateinischen Fassung. Die englische Übersetzung für die USA entspricht diesem Anliegen. Präfekt und Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst, Kardinal Francis Arinze und Erzbischof Albert Malcolm Ranjith, drücken in dem Brief ihre „nicht geringe Zufriedenheit“ mit dem Ergebnis aus. Im vergangenen Jahrzehnt sind ihm darüber durchaus kontroversielle Debatten vorangegangen. Die neue Übersetzung soll aber nicht sofort verwendet werden, sondern in einer „pastoralen Vorbereitung“ durch die Bischöfe eingeführt werden, heißt es in dem vatikanischen Brief. Inzwischen könne auch an der musikalischen Umsetzung gearbeitet werden. Ein auffälliger Textunterschied, nicht nur für US-amerikanische Katholiken: Bei der Wandlung heißt es künftig, dass das Blut Christi „für euch und für viele (pro multis) vergossen wird“ – anstatt, wie bisher, „für alle“. | | |    |
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| | 30.07.2008 18:52:58 | | Erzbischöflicher Segen für Trapp-Villa | | (kirchen.net) Erzbischof Dr. Alois Kothgasser segnete vor kurzem die Trapp-Villa im Stadtteil Aigen, die nach der Renovierung in neuem Glanz erstrahlt. Das Projekt, aus der Villa ein Hotel zu machen, gilt als höchst umstritten und wurde von den Anrainern aufs Schärfste kritisiert, da sie auf Grund erhöhter Verkehrsbelastung eine Verschlechterung ihrer Wohn- und Lebensqualität befürchten. Unter den zahlreichen Gästen fanden sich einige Mitglieder der Familie Trapp, die aus den USA angereist waren, darunter auch Maria Trapp, die heute 94-jährige Tochter der berühmten Eltern. Sie erinnere sich noch gerne an die Zeit in Salzburg und freue sich sehr über das Projekt. Als Anerkennung wurde ihr der Ehrenbecher des Landes Salzburg durch Landeshauptfrau Gabi Burgstaller überreicht. Deren Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer würdigte die Trapps ebenfalls auf Grund ihres starken Familienzusammenhalts in schwierigen Zeiten. „Auch seien die Verdienste des Ordens nicht zu vergessen, denn ohne die Missionare wäre die Villa nicht bewahrt worden“, so Haslauer. Die Villa samt Park, die bis zur Immigration der Trapp-Familie während des Zweiten Weltkriegs in ihrem Besitz war, wurde 1948 von den Missionaren vom Kostbaren Blut gekauft und als Studienort für die Missionare genutzt. Heute bewohnt der Orden einen Clemens-Holzmeister-Bau am anderen Ende des Parks, der zur Villa gehört. Die Villa selbst, noch heute im Besitz der Missionare vom Kostbaren Blut, wurde renoviert und zum Frühstückshotel mit rund 20 Zimmern umgewandelt. „Die Umwidmung des Hauses ist keineswegs schädigend für Aigen. Ganz im Gegenteil: Sie kann sogar dazu beitragen, ein lebenswertes Aigen zu fördern“, meinte der Provinzial des Ordens, P. Andreas Hasenburger. - Link: www.villa-trapp.cc | | |    |
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| | 28.07.2008 15:59:47 | | Blasphemischer "Frosch am Kreuz" muss weg! | | (provinz.bz.it) Die Ankunft von Papst Benedikt XVI. in Südtirol hatte auch Auswirkungen auf die heutige Sitzung der Landesregierung. Nachdem Landeshauptmann Luis Durnwalder den Papst am Flughafen begrüßen wollte, war lediglich eine verkürzte Sitzung angesetzt worden. Auch Monate nach der Eröffnung des neuen Museums für zeitgenössische und moderne Kunst in Bozen kommt die Einrichtung aufgrund des umstrittenen Kippenberger-Froschs nicht zur Ruhe. "Es ist deshalb an der Zeit, dass wir eine Lösung finden, auch weil wir sehen, dass das 'Kunstwerk' Gefahr läuft, politisch instrumentalisiert zu werden", so Landeshauptmann Luis Durnwalder, der darauf verweist, dass die Politik nicht die Freiheit der Kunst antasten wolle. "Wir müssen aber auch sehen, dass sehr viele Menschen sich von dem Werk beleidigt und provoziert fühlen und man auf diese Gefühle Rücksicht nehmen sollte, zumal alle Interessierten in der Zwischenzeit Gelegenheit gehabt haben, den gekreuzigten Frosch zu sehen", so Durnwalder. Der Landeshauptmann erinnerte heute noch einmal daran, dass es keine direkte Handhabe der Landesregierung gebe, über die Zukunft des Kippenberger-Werks zu entscheiden, er - Durnwalder - wolle sich aber noch einmal mit der Führung des Museion beraten, um eine Lösung zu finden. "Und das sollte mit ein wenig Verständnis für die Gefühlslage vieler Menschen im Land auch möglich sein", erklärte der Landeshauptmann. | | |    |
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| | 28.07.2008 15:29:01 | | Papst Benedikt XVI. hat Sommerurlaub in Südtirol begonnen | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat an diesem Montag seinen Sommerurlaub angetreten. Zwei Wochen verbringt er auf eigenen Wunsch in Südtirol. Dort wohnt er wie schon zu Zeiten als Kardinal im Priesterseminar der Bischofsstadt Brixen. Am Morgen war der Papst vom Flughafen Rom-Ciampino nach Bozen aufgebrochen, im Autokonvoi legte er die rund 30 Kilometer nach Brixen zurück. Neben Vertretern aus Politik und Kirche hießen ihn dort ein Kinderchor und ein Schützensalut willkommen. Benedikt, der seit den 60er Jahren regelmäßig Urlaub in Brixen machte, war dankbar für den „herzlichen Emfang“ und grüßte die seit Stunden wartenden Touristen und Einwohner auf Deutsch und Italienisch: „Hoffen wir, dass wir uns erholen und an den Schönheiten der Stadt und der Natur erfreuen können.“ Der Aufenthalt in Südtirol ist laut Vatikan rein privat und dient ausschließlich der Erholung des 81-jährigen Kirchenoberhaupts. Treffen mit Politikern sind nicht vorgesehen. Einzige festgesetzte Termine sind an den beiden Sonntagen am 3. und 10. August die Angelusgebete auf dem Domplatz von Brixen. Am 6. August wird der Papst außerdem in der Kathedrale von Brixen mit dem Klerus der Diözese Bozen-Brixen zusammentreffen. Traditionell beantwortet er am Urlaubsort die Fragen der Geistlichen. Am 11. August kehrt Benedikt XVI. nach Castelgandolfo zurück und nimmt am 13. August die regelmäßigen Generalaudienzen wieder wahr. - Link: Diözese Bozen-Brixen. | | |    |
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| | 26.07.2008 09:36:49 | | "Humanae vitae" aus praktischer Sicht | (news.stjosef.at) Frau Dipl.-Päd. Helga Sebernik, Koordinatorin von TeenStar Austria, schrieb uns folgendes im Hinblick auf das 40-Jahr-Jubiläum von "Humanae vitae": Darf ich eine Ergänzung anbringen? In der Gelbkörperphase ist die sympto-thermale Methode absolut 100% ig sicher, dieses Wissen ist leider noch nicht Allgemeingut, bei Ärzten ebenso wenig wie bei gläubigen Menschen. Wichtig ist auch, die modernen natürlichen Methoden von den überholten Methoden zu unterscheiden, wie z. B. Knaus-Ogino. Kürzlich sprach ich mit einem Dechant im deutschsprachigen Raum, der noch immer meinte, NER (natürliche Empfängnisregelung) sei mit der überholten Rechenmethode gleichzusetzen.Viele Priester sind hier leider nicht auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand. Da wäre es wichtig aufzuklären. Weiters, dass NER mehr als eine Methode ist - nämlich ein Lebensstil, der die Beziehung des Ehepaars ganz positv beeinflussen kann, wenn es auch eine Herausforderung bedeutet. http://www.iner.org wäre hier nennenswert, d. h. das "Lebenswerk" von Dr. Rötzer. Es gibt mittlerweile etliche Multiplikatoren, die in unserem Land zur Verfügung stehen. Zum „Geburtstag“ von „Humanae vitae“ (HV) wäre es schön, wenn man diese Menschen endlich offiziell in die Kirche holen würde, z.B. in Pfarren zu Vorträgen. Das habe ich bisher vermisst. In der herkömmlichen Ehevorbereitung ist meines Wissens nicht überall NER ein Thema, das auch fachlich richtig erklärt wird. NER bedeutet, in der fruchtbaren Zeit keine Verhütungsmittel, auch keine Barrieremethoden zu verwenden. Ich hoffe, dass es aufgrund der neuen Bestrebungen in der Ehevorbereitung bald eine Kehrtwende gibt. Es ist höchst an der Zeit, Menschen neu einen „Geschmack auf NER“, besonders in Hinblick auf die positiven Auswirkungen auf die Ehe zu informieren. Dazu gehört dann die konkrete praktische Umsetzung, d. h. ihre Anwendung zu vermitteln. Die Lehre der Kirche würde so Gestalt annehmen und anziehen. Durch die nicht selbstbewusste und praxisnahe Vermittlung dieser Thematik in kirchlichen Kreisen wurden viele Probleme heraufbeschworen. HV war ein prophetischer Text, wenn man heute die gesellschaftliche Entwicklung ansieht: Geburtenrückgang, Scheidungen, Abtreibung ... Die Kirche überließ das Feld vorschnell den anderen. Man merkt aber heute - 40 Jahre danach - eine aufkeimende Sehnsucht nach den Inhalten von HV, gerade in der jungen Generation. Das "Alte" neu zu formulieren ist angesagt! | | |    |
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| | 26.07.2008 09:30:12 | | Gib deinem Knecht ein hörendes Herz! | | (news.stjosef.at) Was ist das Wichtigste im Leben? Ist es Gesundheit, Macht, Reichtum, Genuss – oder gibt es doch noch anderes, Wichtigeres, für das es sich zu leben lohnt und das unserem Dasein auf Erden erst seinen Sinn zu geben vermag? Als Salomo nach dem Tod seines Vaters David König geworden war, da betete er zu Gott um jenes Wesentliche, auf das es im Leben nicht nur eines Königs ankommt. Und obwohl Salomo nun eine besondere Machtstellung innehatte, die ihm eigentlich alles erlaubte, was er tun wollte, erkannte er, dass es töricht wäre und unter seiner Würde als Mensch und König, wenn er sich einfach so verhielte, wie viele andere Mächtige vor ihm und rings um ihn herum. Diese kümmerten sich weniger um das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Menschen als viel mehr um die Stärkung und Festigung der eigenen Machtposition und die damit verbundenen persönlichen irdischen Vorteile. So betete Salomo zu Gott, er möge ihm das eine Wesentliche und Notwendige geben, das er brauchte, um sein Amt als König verantwortungsvoll ausüben zu können. Der Inhalt seines Gebetes war: „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht“ (1 Kön 3,9). - Lesen Sie die Predigt zum 17. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 25.07.2008 09:52:09 | | Chinas Kirche wächst | | (kircheinnot.at) Das Überleben des Christentums in China ist ein Wunder der modernen Zeit, das nur durch das anscheinend unaufhaltbare Wachstum heute übertroffen wird. Durch die bemerkenswerte Courage der Gläubigen konnte die Katholische Kirche in der letzten Zeit auf geschätzte 12 Millionen Katholiken anwachsen, trotz der brutalen Verfolgung durch die kommunistischen Machthaber. Durch das heutige Aufblühen der Pfarrgemeinden und Ordensgemeinschaften ist es fast unmöglich, sich vorzustellen, wie brutal die Kirche während der kommunistischen Verfolgung zerschlagen wurde. Als das harte Vorgehen seinen Höhepunkt erreichte, war jegliche religiöse Aktivität eingestellt. In den 70er Jahren war letztlich jede Kirche geschlossen, viele von ihnen von den Roten Garden zerstört. Jegliche öffentliche religiöse Aktivität war erloschen. Beim letzten Lokalaugenschein von Kirche in Not im Herbst 2007 zeigte sich, dass die Erinnerung an diese Zeiten immer noch lebendig ist. Ein Bischof erzählte uns, wie er öffentlich verspottet und beschimpft wurde. Er musste die Spotthaube tragen, die allen Chinesen erlaubte, ihn öffentlich zu demütigen. Damit bestrafte ihn das Regime für seine Treue zum Glauben und seine fehlende Loyalität gegenüber den Machthabern. In weiterer Folge wurde er zum Tode verurteilt, das Urteil aber in eine Haftstrafe umgewandelt. 13 Jahre verbrachte der Bischof in Gefängnissen und Arbeitslagern. 1957 gründete das kommunistische China die Patriotische Vereinigung. Sie kontrolliert die Kirche und ihre Gläubigen bis heute. Durch diese Kontrolle kam es zur Spaltung der Katholischen Kirche in eine offizielle Kirche und die Untergrundkirche, welche jegliche Kontrolle und Zusammenarbeit mit dem Staat verweigert. Sie steht außerhalb des Gesetztes, ist illegal und kann jederzeit von den Behörden bestraft werden. Vom Inhalt und der Lehre gibt es zwischen beiden Teilen der Kirche keine Unterschiede. Es sind im Grunde nur zwei verschiedene Wege mit den Machthabern auszukommen. Aber die Kirche lebt und wächst! Es gibt viele Zeichen der Hoffnung. Die Fackel des Glaubens wird weitergegeben und brennt voller Vertrauen auf Gott, der seine Kirche nicht im Stich lässt! Schätzungen zufolge gibt es ca. 40 Millionen Christen – ein Drittel davon sind Katholiken. Chinas Priester berichten von an die 100.000 Erwachsenentaufen jährlich! Trotzdem hat die Verfolgung noch kein Ende gefunden. Bis zu 12 Bischöfe werden gefangen gehalten – unter Hausarrest, in Gefängnissen oder sind gezwungen, sich vor der Polizei zu verstecken. Trotz riesiger Schwierigkeiten halten die Christen der Unterdrückung stand, bleiben ihrem Glauben treu und laden immer mehr Leute zur Messe ein. Lassen wir die Kirche Chinas in diesen schwierigen, aber hoffnungsvollen Zeiten nicht im Stich! | | |    |
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| | 25.07.2008 09:41:06 | | Humanae vitae als Hohelied der ehelichen Liebe | (kath.net/news.stjosef.at, Analyse von Josef Spindelböck) Am 25. Juli 1968, also vor genau 40 Jahren, veröffentlichte Papst Paul VI. seine Enzyklika „Humanae vitae“ über die rechte Ordnung der Weitergabe des menschlichen Lebens. Die durch eine isolierte Wahrnehmung des Verbots künstlicher Empfängnisverhütung ausgelöste öffentliche und auch innerkirchliche Kontroverse hat bis heute nicht selten das eigentliche Anliegen Pauls VI. verdeckt, Ehe und Familie in ihrer Würde und christlichen Berufung hervorzuheben und zu schützen. Der sexuelle Ausdruck der Liebe zwischen Mann und Frau im Akt ihrer leib-seelischen Ganzhingabe darf nicht losgelöst werden von der Offenheit der Gatten für die Weitergabe des menschlichen Lebens, so die Botschaft von „Humanae vitae“. Dies bedeutet nicht, dass die Ehepartner jeweils ausdrücklich die Absicht haben müssten, ein Kind zu zeugen, wenn sie sich im ehelichen Akt miteinander vereinigen. Auch ist es gemäß der Lehre der Kirche legitim, dass auch Ehepaare, die keine Kinder bekommen können, sich einander in sexueller Weise hingeben. Zur Vermeidung einer Schwangerschaft aus sittlich vertretbarem Grund ist es gemäß der Lehre der Kirche zulässig, den ehelichen Verkehr auf die unfruchtbaren Tage der Frau zu beschränken. Allerdings – so die von Paul VI. keineswegs erfundene, sondern im Prinzip nur bekräftigte und verdeutlichte Position der Kirche – darf der Mensch nicht die natürliche Beschaffenheit des sexuellen Aktes der personalen Hingabe von Mann und Frau manipulieren, sodass es zu einer willkürlichen Trennung von liebender Vereinigung und Offenheit für das menschliche Leben kommt. Es geht letztlich um den Respekt vor der menschlichen Person und der ehelichen Liebe in ihrem ganzheitlichen Ausdruck, nicht um eine naturalistische Argumentation aufgrund von bloßer Biologie. Eben darum lautet die von „Humanae vitae“ entgegen dem Zeitgeist bekräftigte sittliche Norm: „Der direkte Abbruch einer begonnenen Zeugung, vor allem die direkte Abtreibung – auch wenn zu Heilzwecken vorgenommen –, sind kein rechtmäßiger Weg, die Zahl der Kinder zu beschränken, und daher absolut zu verwerfen. Gleicherweise muss, wie das kirchliche Lehramt des Öfteren dargetan hat, die direkte, dauernde oder zeitlich begrenzte Sterilisierung des Mannes oder der Frau verurteilt werden. Ebenso ist jede Handlung verwerflich, die entweder in Voraussicht oder während des Vollzugs des ehelichen Aktes oder im Anschluss an ihn beim Ablauf seiner natürlichen Auswirkungen darauf abstellt, die Fortpflanzung zu verhindern, sei es als Ziel, sei es als Mittel zum Ziel“ (Nr. 14). Dem zweiten Nachfolger Pauls VI., Johannes Paul II., kommt das unbestreitbare Verdienst zu, zuerst noch als Ethikprofessor (vor allem in seinem philosophischen Werk „Liebe und Verantwortung“) und dann als Papst (besonders in seinem Apostolischen Schreiben „Familiaris consortio“ und in seinen Katechesenreihen zur „Theologie des Leibes“) die personalistische Begründung der kirchlichen Lehre zur ehelichen Sexualität weiter vertieft und auch eine umfassende Einbettung in den Kontext der göttlichen Berufung des Menschen zur Liebe vorgenommen zu haben. Die Ehe- und Familienpastoral der Kirche muss gerade um der Würde des Menschen willen und in Wertschätzung der ehelichen Liebe die in „Humanae vitae“ und „Familiaris consortio“ sowie auch in der Enzyklika „Deus caritas est“ von Papst Benedikt XVI. vorgestellte so großartige und beglückende Vision der menschlichen Liebe als Abbild und Teilnahme an der Liebe des dreifaltigen Gottes neu herausstellen und vermitteln. 40 Jahre nach „Humanae vitae“ wurden in Österreich von bischöflicher Seite in den „Standards der Eheseminare für Brautpaare“ klare Vorgaben und Richtlinien für eine Ehevorbereitung und Ehebegleitung getreu der Lehre der Kirche erlassen. Bereits drei Jahre zuvor (2005) schrieben die österreichischen Bischöfe in ihrem Dokument „Leben in Fülle“: Die von der Kirche anerkannte Methode der natürlichen Empfängnisregelung setzt „ein verlässliches Wissen vom Zyklus der weiblichen Fruchtbarkeit sowie die Bereitschaft, sich zu bestimmten Zeiten der sexuellen Vereinigung zu enthalten, voraus“ und „wird aufgrund ihres generell hohen Grades an Sicherheit bei richtiger Anwendung und entsprechender Motivation inzwischen auch von medizinischer Seite anerkannt.“ Und die Bischöfe fassen im Sinne von „Humanae vitae“ in positiver Weise zusammen: „Besondere Vorteile der natürlichen Empfängnisregelung, die von ihrem Grundansatz her mit einer Haltung grundsätzlicher Offenheit gegenüber dem Kind verbunden ist, sind Selbstkontrolle, größere Aufmerksamkeit für den Partner sowie für die Funktionen des Organismus, die Einbeziehung der Verantwortung beider Partner sowie der Ausschluss gesundheitlicher Risken und Abhängigkeiten von pharmazeutischen Präparaten, aber auch die Vermeidung von Situationen des Drucks von außen. Auch medizinisch gesehen ist dies der gesündere Weg.“ Möge es mit Gottes Hilfe gelingen, die sittlichen Weisungen, wie sie in „Humanae vitae“ und „Familiaris consortio“ für das eheliche Leben zum Ausdruck gebracht worden sind, als frohe Botschaft der Liebe und des Lebens neu zu entdecken! Dr. theol. habil. Josef Spindelböck ist von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng mit Beginn des Studienjahres 2008/2009 zum Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten ernannt worden. | | |    |
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| | 23.07.2008 18:19:52 | | Christophorus-Sammlung der MIVA | | (presse.kirche.at) Zum "Christophorus-Sonntag" am 27. Juli bittet die MIVA ("Missions-Verkehrsarbeitsgemeinschaft") die Autofahrerinnen und Autofahrer um eine Spende von "einem ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer". Das Geld verwendet die MIVA zur Anschaffung von Autos, Motorrädern, Fahrrädern und sonstigen Fahrzeugen, die bei Missions- und Entwicklungsprojekten in den Ländern des "Südens" den Menschen ein Stück Mobilität schenken. Gesammelt wird in den Kirchen, die Autofahrer können ihre Spende aber auch über das MIVA-Spendenkonto bei der PSK (Kto. Nr. 1.140.000, BLZ 60.000) einzahlen. - Link: www.miva.at | | |    |
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| | 23.07.2008 18:18:32 | | Seliger Karl von Österreich vor baldiger Heiligsprechung? | | (stephanscom.at) Im Heiligsprechungsverfahren für den letzten österreichischen Kaiser Karl I. ist auf diözesaner Ebene in Florida die Prüfung eines Wunders abgeschlossen worden. Der Akt liege nun zur Überprüfung und Entscheidung in der vatikanischen Heiligsprechungskongregation, teilte der geistliche Assistent der "Kaiser Karl-Gebetsliga für den Völkerfrieden", Franz Xaver Brandmayr, am Dienstag, 22. Juli 2008, im Gespräch mit Kathpress mit. Wie lange das Verfahren im Vatikan dauern wird, lasse sich nicht abschätzen, hob Brandmayr hervor. Kaiser Karl wurde am 3. Oktober 2004 von Johannes Paul II. in Rom selig gesprochen. Sein Gedenktag ist der 21. Oktober, der Hochzeitstag mit seiner Frau Zita von Bourbon-Parma. Bei dem jetzigen Verfahren auf Diözesanebene wurde in der US-Diözese Orlando in Florida der Fall einer unheilbar an Krebs erkrankten Frau untersucht, die nach Anrufung des seligen Karl auf wunderbare Weise geheilt wurde. In der 60.000-Einwohner-Stadt Kissimmee südlich von Orlando war eine Frau Mitte 50 wegen ihrer Krebserkrankung, die bereits mehrere Organe befallen hatte, von den Ärzten schon aufgegeben worden. Die Frau, die der baptistischen Kirche angehört, hörte durch Zufall vom seligen Kaiser Karl: Ein Ehepaar aus Louisiana hatte während einer Reise durch Österreich einen Enkelsohn Karls I. kennen gelernt, der sie zur Seligsprechungsfeier 2004 in Rom einlud. Zu Weihnachten 2004 schenkte das Paar seiner Schwägerin Vanessa Lynn O'Neill eine bei der Seligsprechungsfeier verteilte Karl-Medaille und ein Büchlein mit Gebeten zur Anrufung des neuen Seligen. Die Mutter Vanessa O'Neills war mit der krebskranken Frau befreundet. Vanessa O'Neill begann für die unheilbar Erkrankte eine "Novene um Fürbitte des Seligen Kaiser Karl" zu beten, bald schlossen sich weitere Familienmitglieder und Freunde diesem Gebet um Heilung an. Die krebskranke Frau habe diese Gebete zunächst abgelehnt, weil sie irrtümlicherweise der Auffassung war, die Katholiken würden zum seligen Karl beten und nicht zu Gott. Erst als man ihr darlegte, dass das Gebet sich immer nur an Gott richte und Heilige und Selige nur Fürsprecher seien, habe sie mit den Worten eingewilligt: "Jedes Gebet ist hilfreich". Nach einiger Zeit besserte sich der Gesundheitszustand der Frau, bis sie schließlich ganz von ihrem Krebsleiden geheilt war. Die Ärzte konnten keine medizinische Erklärung für diese Heilung abgeben. Der Bischof von Orlando, Thomas Wenski, setzte eine Kommission aus Kirchenjuristen und weiteren Experten ein, die den Fall ab Sommer 2006 prüften, Zeugen hörten und medizinische Expertisen einholten. Nach 16 Monaten eingehender Untersuchung kamen sie zu dem Ergebnis, dass in dem Fall von einer medizinisch nicht erklärbaren, wunderbaren Heilung auf Fürsprache des Seligen Kaiser Karl ausgegangen werden könne. Die gesamten Akten wurden am 31. Jänner dieses Jahres dem römischen Postulator in dem Heiligsprechungsverfahren, Andrea Ambrosi, versiegelt übergeben, der sie seinerseits an die Heiligsprechungskongregation weiterleitete. Wie lange die Prüfung der Akten dauern und welche Schritte die Kongregation in dem Verfahren noch unternehmen wird, lässt sich derzeit nicht sagen. Die Letztentscheidung liegt beim Papst. | | |    |
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| | 21.07.2008 18:19:14 | | Wunderbarer Ölbaum | | (kathpress.at) Einzig ein Olivenbaum, den Johannes Paul II. (1978-2005) bei seiner Pilgerfahrt im Jahr 2000 gesegnet habe, trage in diesem Jahr Früchte, berichtete die Jerusalemer Zeitung "Jedioth Ahronot" unter Berufung auf Vertreter des "Keren Kajemet LeIsrael" (KKL). Aufgabe der Organisation ist die Wiederaufforstung im Heiligen Land. Sie hatte dem Papst den Setzling nach einer Predigt am Berg der Seligpreisungen am See Genezareth überreicht. Zwölf andere Olivenbäume, die Kardinäle im sogenannten Papstwald bei dem Gemeinschaftsdorf Amnon in Galiläa gepflanzt hatten, seien dagegen ohne Früchte geblieben, heißt es weiter. Dabei seien sie zur gleichen Zeit in die gleiche Erde gesetzt worden und hätten eine « "gleiche Behandlung" erhalten. Der Forstwirt Jossi Karni wurde in der Zeitung mit den Worten zitiert: "Ich habe versucht, zu verstehen, wieso allein der vom Papst gesegnete Baum Früchte trägt - aber ich habe keine Erklärung gefunden". KKL-Sprecherin Michal Marmary hält den Vorgang für glaubwürdig: "Ich habe selbst mit Karni gesprochen, er klingt sehr seriös", sagte sie am Montag auf Anfrage. Neben dem "Papstbaum" steht heute ein Gedenkstein mit Inschrift. | | |    |
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| | 21.07.2008 18:16:53 | | Abschiedsworte des Papstes von Sydney | | (radiovatikan.de) Bei der offiziellen Verabschiedung auf den Flughafen von Sydney richtete Benedikt XVI. Dankesworte an die Spitzen von Staat und Kirche in Australien. Vor dem Einstieg in die Maschine, die ihn nach Rom fliegen wird, sagte der Papst: „Die Hauptakteure auf der Bühne waren in den vergangenen Tagen natürlich die jungen Menschen selbst. Der Weltjugendtag ist ihr Tag. Sie sind es, die diesen Tag zu einem weltweiten kirchlichen Ereignis gemacht haben, zu einer großartigen Feier der Jugend und zu einer großartigen Feier dessen, was es heißt, Kirche zu sein, Volk Gottes in der ganzen Welt, geeint im Glauben und in der Liebe und befähigt vom Heiligen Geist, das Zeugnis vom auferstandenen Christus bis an die Enden der Erde zu tragen. Ich danke ihnen für ihr Kommen, ich danke ihnen für ihre Teilnahme, und ich bete darum, dass sie eine sichere Rückreise haben.“ Benedikt XVI. zog selbst ein kurzes Resümee: „Wenn ich auf diese ergreifenden Tage zurückblicke, kommen mir viele Szenen in den Sinn. Diese Erfahrungen des Gebets und unsere frohe Eucharistiefeier waren ein beredtes Zeugnis für das Leben spendende Wirken des Heiligen Geistes, der in den Herzen unserer jungen Menschen gegenwärtig und tätig ist. Der Weltjugendtag hat uns gezeigt, dass die Kirche sich über die jungen Menschen von heute freuen und voller Hoffnung für die Welt von morgen sein kann.“ - Weitere Berichte auf www.radiovatikan.de und www.kath.net ! | | |    |
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| | 20.07.2008 14:49:04 | | Größter Gottesdienst aller Zeiten auf australischem Boden | | (radiovatikan.de) Mit dem größten Gottesdienst in der Geschichte Australiens ist in Sydney der katholische Weltjugendtag zu Ende gegangen. Vor gut 300.000 Menschen rief Papst Benedikt XVI. am Sonntagmorgen zu einer Erneuerung von Gesellschaft und Kirche auf. Er warnte er vor neuen „geistlichen Wüsten“, die sich überall ausbreiteten. Stattdessen forderte er eine „neue Ära“, in der Egoismus, Habgier und Oberflächlichkeit durch Solidarität, Respekt und Hoffnung ersetzt werden sollten. Dazu brauche es eine innere Erneuerung der Christen durch die Kraft des Heiligen Geistes. Pater Max Cappabianca OP berichtet. Die bekannte Hymne zum Jahr 2000 eröffnete diese großartig inszenierte Messe, die musikalisch gestaltet wurde von einem Orchester aus 80 Instrumentalisten und einem Chor mit 300 Sängern aus Sydney und ganz Australien. Und doch war die Eucharistiefeier bei allem Effekt auf die Mitte konzentriert: Auf die Gegenwart Christi in der feiernden Gemeinde. Das besondere: Papst Benedikt XVI. firmte 24 Jugendliche aus der ganzen Welt, und griff damit das Motto des Treffens auf: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird“. Das Gelände der Pferderennbahn von Randwick war jedenfalls gesteckt voll. Mit einer Nachtwache bei kühlen Temperaturen hatten sich die Jugendlichen aus 170 Nationen der Welt auf diesen Höhepunkt vorbereitet. Der Papst schien entspannt und konzentriert, auch wenn er am Ende der anstrengenden Messe dann doch etwas müde wirkte. Die Messe enthielt zahlreiche Elemente der Kulturen Australiens und Ozeaniens; so trugen Seminaristen und Jugendliche von den Fidschi-Inseln, den Salomonen und von Vanuatu in Bastgewändern das Evangeliar auf einer traditionellen Sänfte zur Altarinsel. Diese war ganz in rot gestaltet – der Farbe des Heiligen Geistes und des australischen Outbacks. Die Taubendarstellung über der Bühne stammte von der indigenen Künstlerin Marjorie Liddy von den Tiwi Islands im Norden Australiens. In seiner Predigt wandte sich Benedikt XVI. direkt an die Jugendlichen und forderte sie dazu auf, etwas aus ihrem Leben zu machen: „Liebe junge Freunde, erlaubt mir, Euch jetzt eine Frage zu stellen. Was werdet Ihr der nächsten Generation hinterlassen? Baut Ihr Euer Leben auf festen Fundamenten und errichtet Ihr etwas, das Bestand haben wird? Lebt Ihr Euer Leben auf eine Weise, die inmitten einer Welt, die Gott vergessen will oder ihn im Namen einer falsch verstandenen Freiheit sogar ablehnt, Raum schafft für den Geist? Welches Erbe werdet Ihr jenen jungen Menschen hinterlassen, die nach Euch kommen?“ Trotz Wohlstands herrsche immer mehr geistliche Leere, so Benedikt. „In so vielen unserer Gesellschaften breitet sich neben dem materiellen Wohlstand eine geistliche Wüste aus: eine innere Leere, eine namenlose Furcht und ein heimliches Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Wie viele unserer Zeitgenossen haben in ihrer verzweifelten Suche nach Sinn – nach dem letzten Sinn, den nur die Liebe schenken kann – rissige und leere Zisternen gegraben.“ Eine neue Generation von Christen sei dazu berufen, zum Aufbau einer Welt beizutragen, in der das Leben als Gabe Gottes angenommen, geachtet und geliebt und nicht abgelehnt, wie eine Bedrohung gefürchtet und zerstört wird. „Eine neue Ära , in der die Liebe nicht gierig und selbstsüchtig, sondern rein, treu und wahrhaft frei, offen für andere und voll Achtung für ihre Würde ist, ihr Wohl sucht und Freude und Schönheit ausstrahlt. Eine neue Ära, in der die Hoffnung uns von der Oberflächlichkeit, der Lustlosigkeit und der Ichbezogenheit befreit, die unsere Seele absterben lassen und das Netz der menschlichen Beziehungen vergiften.“ Dann ein starker Appell des Papstes an die Jugendlichen: „Liebe junge Freunde, der Herr bittet Euch, Propheten dieser neuen Ära zu sein, Boten seiner Liebe, die die Menschen zum Vater hinziehen und eine Zukunft der Hoffnung für die ganze Menschheit aufbauen.“ Die Kirche habe ohne die Jugendlichen keine Zukunft, unterstrich Benedikt eindringlich: „Sie braucht Euren Glauben, Eure Idealismus und Eure Großzügigkeit, damit sie im Geist immer jung sein kann (vgl. Lumen gentium, 4)! Die Kirche braucht besonders die Gaben der jungen Menschen, aller jungen Menschen.“ Die daran anschließende Firmung war dann so etwas wie das sichtbare Zeichen für die Sendung, in die die Christen hineingenommen sind. Zuvor erneuerten alle ihr Taufversprechen. Im Geist „getauft“ zu werden bedeute, so Benedikt, von der Liebe Gottes entflammt zu werden. „Mit dem Geist ‚besiegelt’ zu werden bedeutet, bei unserem Einsatz für den Sieg der Zivilisation der Liebe keine Angst zu haben, für Christus einzustehen und unser Sehen, Denken und Handeln von der Wahrheit des Evangeliums durchdringen zu lassen. Unter den Gefirmten: Der Schweizer Dean Causevic aus Breitenbach (Solothurn) und der deutschstämmige Matthew Walter Reuzter aus Melbourne in Australien. An der Messe nahmen insgesamt 420 Bischöfe und 26 Kardinäle teil. Konzelebranten waren der gastgebende Erzbischof Kardinal George Pell, Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone und Kardinal Stanislaw Rylko als dem Präsidenten des Päpstlichen Laienrates. Außerdem der maronitische Patriarch Nasrallah Sfeir, der Vorsitzende der australischen Bischofskonferenz Erzbischof Philip Wilson und Weltjugendtags-Koordinator Weihbischof Anthony Fisher OP. - Link: Predigt im Wortlaut. | | |    |
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| | 19.07.2008 06:05:38 | | Die Form des Kommunionempfangs durch den Heiligen Vater | | (kath.net) Papst Benedikt XVI. wünscht, dass bei der großen Abschlussmesse beim Weltjugendtag all diejenigen, die von ihm selbst die Hl. Eucharistie empfangen, diese als Mundkommunion in kniender Körperhaltung empfangen. Dies bestätigte P. Mark Podesta, der Sprecher des Weltjugendtags in Sydney, gegenüber australischen Medien. "Der Heilige Vater hat gebeten, dass alle, die von ihm selbst die Hl. Eucharistie erhalten werden, knien sollen. Außerdem wünscht der Hl. Vater, dass die Eucharistie mit dem Mund empfangen wird. Der Papst ist besorgt, was die Frage der Ehrfurcht betrifft. Der stehende Empfang der Hl. Eucharistie und die Handkommunion können zu mangelnder Ehrfurcht führen", erklärt Podesta. - Lesen Sie die Predigt von Benedikt XVI. bei der Messe mit Altarweihe in St Mary's Cathedral in Sydney! | | |    |
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| | 19.07.2008 06:02:16 | | Das Vorbild der heiligen Margareta | | (news.stjosef.at) Am 20. Juli ist der Gedenktag der heiligen Margareta, der heuer wegen des Sonntags liturgisch nicht gefeiert wird. Historisch Verbürgtes und legendenhaft Übermaltes haben die Überlieferung des Lebens und Sterbens der heiligen Margareta geprägt. Sie war die Tochter eines heidnischen Priesters, heißt es, und als sie zum christlichen Glauben übertrat, wurde sie von ihrem Vater verstoßen. Als ein heidnischer Beamter sie zur Frau haben wollte, verweigerte sie diesem die Heirat: Sie wollte Christus treu bleiben, den sie als ihren wahren Bräutigam ansah. Weder Schmeicheleien noch Drohungen konnten sie von ihrem Entschluss abbringen, sodass dann mithilfe der staatlichen Behörden die härtesten Mittel angewandt wurden, um Margareta gefügig zu machen: Sie wurde eingekerkert, gefoltert und misshandelt. Tapfer widerstand sie allen Versuchen, ihren Willen zu brechen und sie vom Dienst Gottes abzubringen. Sie wollte nicht ein zweifelhaftes irdisches Glück für das eintauschen, was ihr als große Verheißung von Gott geschenkt war: das ewige und selige Leben im Himmelreich. Wie es heißt, sind in diesem Zusammenhang auch große Wunder geschehen. Eine besondere Anfechtung des Bösen muss Margareta in der Weise erfahren haben, dass sie auf manchen Bildern mit einem Drachen dargestellt wird, den sie in der Kraft des Kreuzes Christi besiegt hat. So steht Margareta vor uns als die tapfere Jungfrau, die sich in Treue zu Christus, ihrem Herrn und Erlöser, bekannt hat und die auf diese Weise auch die Achtung ihrer Verfolger erworben hat. Ihr Leben und Sterben waren Gott wohlgefällig, sodass sie jetzt im Himmel als Fürsprecherin für uns eintritt. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 16. Sonntag im Jahreskreis A! | | |    |
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