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10.10.2008 17:52:32
Erntedank
(news.stjosef.at) Immer wieder hat unser Herr Jesus Christus mit den Aposteln und Jüngern gebetet und den himmlischen Vater gepriesen für all das Wunderbare, was er uns in seiner Liebe schenkt. Besonders eindrucksvoll war das Gebet Jesu vor den gemeinsamen Mahlzeiten, wo er in feierlicher Weise das Brot nahm und Gott seinem Vater dankte für alle Gaben. Bei der wunderbaren Speisung der großen Menschenmenge wurde das Gebet Jesu zugleich zur Bitte um Vermehrung dessen, was an Speisen vorhanden war und ausgeteilt werden sollte an die vielen. Wir haben uns heute zum Erntedankfest in unserer Pfarre versammelt. Wir sind immer wieder aufs Neue beeindruckt über die Vielfalt und die Köstlichkeit der Gaben Gottes, die er uns durch die Kräfte der Natur zuteil werden läßt. Der Mensch kann und muß zwar mit seiner Hände Arbeit vieles dazu tun, indem er die Felder bebaut und für Weinberge und Wald sorgt, doch ist er letztlich immer wieder darauf angewiesen, dass die Natur als Gottes gute Schöpfung uns das schenkt, was wir zum Leben brauchen. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 28. Sonntag im Jahreskreis A!
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09.10.2008 16:27:17
Katholischer Jugendsingwettbewerb
(news.stjosef.at) Der "Förderverein St. Georg für Pfadfinder- und Jugendgruppen in Europa e.V." veranstaltet einen Jugendsingwettbewerb (auch mit Wettstreit für Instrumentalmusik). Dieser findet am Samstagnachmittag, 25. Oktober 2008 um 15.00 Uhr im Kultursaal der Burg in A-5570 Mauterndorf statt. Der Initiator, Christoph Humpf, schreibt: "Anknüpfend an die Tradition des Augsburger Singwettstreits, den ich schon als kleiner Junge erleben durfte, dürfen wir mit Eurer Hilfe in Österreich ein ähnliches Projekt starten: In einer Zeit, die von einem immensen Konsumverhalten geprägt ist und die Gefahr besteht, immer weniger aus Eigeninitiative zu machen und sich oft nur berieseln und unterhalten zu lassen, soll als Hauptziel das eigenständige Singen und Musizieren der Jugend im weitesten Sinne gefördert werden. Da die psychosomatische Reifung der Menschen sich wohl auch durch eine relativ lange Zeit der Schule, Ausbildung und des Studiums und vielleicht auch durch unser länger werdendes Durchschnittsalter verzögert hat, möchte ich mit der später endenden Adoleszens hauptsächlich die Jugend von ca 5 – 35 Jahren einladen, sich in einem friedlichen Sing- und Instrumentalwettstreit einem spannenden Wettkampf zu stellen, wobei aber der Spaß und die Freude am Musizieren immer im Vordergrund bleiben soll. Letzten Endes kann man – auch wenn man eine einigermaßen objektive Meßlatte von Kriterien ansetzen soll – die jeweilige Leistung gar nicht bis ins Detail ausloten, da jeder Eindruck auch der besten Jury subjektiv ist und die Vorraussetzungen der unterschiedlichsten Gruppen sehr differieren. Das Musizieren von „musikalischen Laien“ ist sowieso etwas anders zu honorieren, da es ja in der Freizeit der Beteiligten ohne berufliches Fachwissen geschieht und so in besonderer Weise zu schätzen ist. Ein zweites Ziel ist auch anläßlich des „101 jährigen Jubiläums: Pfadfinder von 1907 – 2008“ die freundschaftliche Annäherung und das Bekanntmachen der unterschiedlichsten Gruppen und Jugendbewegungen angestrebt. Wenn man sich an die Spielregeln hält und keinem die Menschenwürde abspricht sowie sich Diskriminierungen jeglicher Art enthält, kann und soll jede Gruppierung sich eingeladen und auf unserem gemeinsamen Wettstreit wie zu Hause fühlen." - Nähere Informationen unter http://www.fstg.info (Einladung als PDF zum Download).
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09.10.2008 16:22:44
Messe zum 50. Todestag von Pius XII.
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat gemeinsam mit den im Vatikan versammelten Synodenvätern eine Messe zum 50. Todestag von Pius XII. gefeiert. Dabei verteidigte er seinen Vorgänger erneut gegen Kritik an dessen Verhalten gegenüber den Nationalsozialisten. In seiner Predigt erinnerte Benedikt an die Zeit des Pacelli-Papstes als Nuntius im Deutschen Reich: „In Deutschland hinterließ er dankbare Erinnerungen, vor allem weil er mit Benedikt XV. bei dem Versuch zusammengearbeitet hat, den ‚Großen Krieg” zu verhindern, und weil er von Anfang an die Gefahr der monströsen nationalsozialistischen Ideologie mit seiner bösartigen antisemitischen und antikatholischen Wurzel erkannt hat.” Während des Zweiten Weltkriegs habe Pius sich nicht nur für den Schutz von Katholiken vor Verfolgung eingesetzt, betonte Benedikt in seiner Predigt: „Seine Liebe zu Rom zeigte sich im umfangreichen barmherzigen Werk, das er für die Verteidigung von Verfolgten betrieben hat. Er handelte oft im Stillen und Geheimen, weil ihm klar war, dass er nur so eine möglichst große Anzahl Juden retten konnte.” Benedikt wies bei der feierlichen Messe auch den Vorwurf zurück, Pius habe zum Holocaust geschwiegen. Er habe etwa in seiner Weihnachtsbotschaft von 1942 auf ihn hingewiesen. „Mit bewegter Stimme beklagte er die Lage der ‚Hunderttausenden Personen, die ohne eigene Schuld, mitunter aus Gründen der Nationalität oder der Volkszugehörigkeit, dem Tod geweiht sind.“ Das sei ein klarer Hinweis auf die Deportationen von Juden gewesen, betonte der Papst. Gemeinsam mit den Synodenvätern betete er deshalb für den glücklichen Fortgang der Seligsprechung von Pius XII. Im Umfeld der Gedenkfeiern für den Pacelli-Papst hat der Vatikan die Hoffnung der Anhänger von Pius XII. auf eine rasche Seligsprechung gedämpft. Mit seinem Gebet für die Seligsprechung habe Papst Benedikt sich „nicht über die nächsten Schritte des Verfahrens sowie ihre Dauer geäußert”, betonte Vatikansprecher Federico Lombardi am Donnerstag. In seiner Predigt habe Benedikt seine „geistige Verbundenheit mit einem im Volk Gottes verbreiteten Wunsch” betont. Die Anerkennung der so genannten heroischen Tugenden von Pius XII. durch den Papst bei dem laufenden Seligsprechungsverfahren stehe noch aus. Erst danach werde die nächste Phase zur Anerkennung eines möglichen Wunders beginnen. Diese ist Voraussetzung für eine Seligsprechung.
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08.10.2008 16:42:58
"Zensurerlass" für christliche Positionen in Sexualkunde?
(idea.de) Ministerin Claudia Schmied (SPÖ) hat angeordnet, dass [bestimmte, Erg. news.stjosef.at] christliche Organisationen ihre Ansichten weder im Sexualkunde- noch im Religionsunterricht verbreiten dürfen. Anlass sind die schulischen Aktivitäten der katholischen Lebensrechtsorganisation „Human Life International“. Deren Materialien widersprächen in zentralen Bereichen den Richtlinien für die Sexualerziehung an Schulen, zitiert der Informationsdienst kath.net (Linz) aus einem Schreiben des Ministeriums. Danach muss der Unterricht die Vielfalt von Wertvorstellungen, die Achtung gleichgeschlechtlicher Partnerschaftsformen und wissenschaftlich fundierte Aussagen beachten. Das Verbot auch für den Religionsunterricht begründet das Ministerium damit, dass laut Gesetz dort keine Lehrbücher und Lehrmittel verwendet werden dürften, die im Widerspruch zur staatsbürgerlichen Erziehung stehen. Die Anordnung hat bei der Österreichischen Evangelischen Allianz Befremden ausgelöst. Die Ministerin sperre eine christliche Organisation aus der Schule aus, die sich für den Lebensschutz engagiere, obwohl zu einer guten staatsbürgerlichen Erziehung die kritische Auseinandersetzung mit einer „Vielfalt von Argumentationen“ und einer „Pluralität der Wertvorstellungen“ gehöre, sagte Generalsekretär Christoph Grötzinger (Bürmos bei Salzburg) gegenüber idea. Man wolle keine Gleichschaltung, sondern mündige Bürger mit geschärftem Blick. Zur Allianz zählen rund 20.000 Evangelikale und 64 christliche Werke. Nach Ansicht der Partei „Die Christen“ zeugt der Erlass von totalitärem Denken. Frau Schmied wolle anscheinend nur die „Gender-Ideologie“ gelten lassen, kritisierte der Generalsekretär, Rechtsanwalt Gernot Steier (Neulengbach bei Wien), gegenüber idea. Zu der vom Gesetzgeber gewollten Werte-Erziehung in der Schule gehöre auch die Vermittlung christlicher Wertvorstellungen. Außerdem stehe im Grundsatzerlass über die Sexualerziehung nichts von einer Achtung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Ein wertender Vergleich zwischen Ehe und Familie einerseits und homosexuellen Beziehungen andererseits sowie deren Bezeichnung als Sünde müsse auch künftig erlaubt sein. Bei der Nationalratswahl am 28. September hatte die Partei 0,6 Prozent der Stimmen erhalten.
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08.10.2008 16:40:51
Rosenkranzfeier im Wiener Stephansdom
(stephanscom.at) Im voll besetzten Wiener Stephansdom wurde am Dienstagabend, 7. Oktober 2008, mit einer Rosenkranzfeier der Ereignisse von 1938 gedacht. Genau vor 70 Jahren hatten sich 7.000 Jugendliche zum gleichen Fest im Dom versammelt. Die Feier mit dem damaligen Wiener Erzbischof, Kardinal Theodor Innitzer, war die größte Manifestation des geistigen Widerstands gegen den Nationalsozialismus im gesamten so genannten "Großdeutschen Reich". Der Wiener Erzbischof zitierte in seiner Predigt, die er - wie Kardinal Innitzer vor 70 Jahren - von der Pilgramkanzel aus hielt, die zentralen Sätze der damaligen Ansprache seines Amtsvorgängers. Innitzer bekannte darin seinen Irrtum in der Einschätzung des Nationalsozialismus und forderte – unter anderem mit den Worten "Christus ist unser Führer" - die Jugendlichen auf, das Vertrauen in Christus nicht zu verlieren und treu im Glauben zu stehen. "Was Kardinal Innitzer an jenem Abend gesagt und bezeugt hat, war stärker als alle gleißenden Worte des Nationalsozialismus, alle Verführungen diese Ideologie und stärker als alle Schrecken des Krieges", so Kardinal Schönborn rückblickend. Die heutigen Anfechtungen des Glaubens seien in keiner Weise mit der Situation des Jahres 1938 vergleichbar, aber auch heute brauche es die Vertrautheit mit Jesus, betonte Kardinal Schönborn. "Der Glaube ist nicht zuerst eine Lehre, eine Doktrin, sondern eine Freundschaft - und zwar zu Jesus Christus", sagte der Wiener Erzbischof. Damals habe jeder die Worte verstanden, die Innitzer in seiner spontanen ungeplanten Predigt gesagt hat. Jeder habe gewusst, was es bedeutet, sich zu Christus und zur Kirche zu bekennen. Kardinal Schönborn rief den Jugendlichen von heute zu, genauso wie damals Vertrauen in die Kirche und vor allem in die Zukunft zu haben. "Auch heute gilt es zu sagen, ich habe Vertrauen in Euch und in die Zukunft", sagte der Wiener Erzbischof in Richtung der Katholischen Jugend, "Traut Euch, Familien zu gründen, Kinder zu haben, Ehen zu schließen oder Berufungen zu geistlichen Berufen anzunehmen. Habt Vertrauen in die Zukunft!", so der Wiener Erzbischof zu den vielen jungen Menschen, die in den Dom gekommen waren. Nach der Predigt des Kardinals wurden bei einer Rosenkranz-Fürbittandacht vor der "Dienstbotenmadonna" die Fürbitten gesprochen. Gemeinsam mit Zeitzeugen des Gottesdienstes von 1938 baten Jugendliche dabei um Mut zum Bekenntnis des Glaubens, um Zivilcourage und um die Kraft, für andere da zu sein. Als Schlusslied erklang "Auf zum Schwure, Volk und Land"; dieses Lied hatten 1938 die Jugendlichen vor dem Erzbischöflichen Palais auf dem Stephansplatz gesungen, um ihre Treue zum Glauben zu bekennen.
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07.10.2008 17:53:55
Rezension der Dissertation von Pfr. Christian Schulz über Humanae vitae
(news.stjosef.at, Josef Spindelböck) Als Band 6 der im EOS Verlag, St. Ottilien, von Josef Georg Ziegler begründeten und nunmehr von Clemens Breuer herausgegebenen Reihe „Moraltheologische Studien – Neue Folge“ ist jetzt die gedruckte Dissertation von Christian Schulz mit dem Titel „Die Enzyklika ‚Humanae vitae’ im Lichte von ‚Veritatis splendor’ – Verantwortete Elternschaft als Anwendungsfall der Grundlagen der Katholischen Morallehre“ erschienen. Christian Schulz, geb. 1969 in Oberhausen und seit 2001 Pfarrer in Bartholomäberg, promovierte mit der hier publizierten Arbeit 2008 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg zum Doktor der Theologie. Die Studie wurde von Prof. em. Dr. Joachim Piegsa betreut, der auch das Erstgutachten verfasste, Zweitgutachter war Prof. em. DDr. Anton Ziegenaus. Inhaltlich geht es, wie schon der Titel anzeigt, um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Grundlagen der kirchlichen Morallehre in spezieller Anwendung auf die von Paul VI. vor 40 Jahren (1968) in der Enzyklika „Humanae vitae“ vorgelegten sittlichen Weisungen betreffend das ausnahmslose Verbot empfängnisverhütender Mittel und Praktiken, deren Anwendungen darin als „in sich schlechte Handlungen“ qualifiziert werden, die unabhängig von den Umständen und Intentionen der Handelnden auf jeden Fall abzulehnen sind. Die anspruchsvolle Studie von Christian Schulz begnügt sich nicht mit bloßen Wiederholungen und Verweisen auf lehramtliche Stellungnahmen; es ist dem Verfasser ein wirkliches Anliegen, das er in seiner Untersuchung auch einlöst, die tieferen Gründe für das lehramtliche Selbstverständnis in seiner in der Autorität Christi begründeten Zuständigkeit sowohl für den Glauben als auch für das Leben aus dem Glauben, einschließlich der Darlegung und Konkretisierung der Prinzipien des natürlichen Sittengesetzes, aufzuzeigen und dann zu einer konkreten Anwendung auf die von „Humanae vitae“ nicht erstmalig vorgelegte, sondern vielmehr in einzigartiger Deutlichkeit bekräftigte und – wie der Verfasser nachweist – mit höchster Autorität vorgelegte Lehre zu gelangen. - Lesen Sie den ganzen Text der Rezension! - Bibliographische Daten: Christian Schulz, Die Enzyklika „Humanae vitae“ im Lichte von „Veritatis splendor“ – Verantwortete Elternschaft als Anwendungsfall der Grundlagen der Katholischen Morallehre, St. Ottilien 2008, EOS Verlag, ISBN 978-3830673279, gebunden, 290 Seiten, EUR 38,00.
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07.10.2008 17:24:30
Bischofssynode in Rom: Kommt auch eine "Bibelenzyklika"?
(zenit.org) Bereits wenige Minuten nach dem Beginn der Zwölften Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode über das Wort Gottes lancierte der Generalrelator der Synode, Kardinal Marc Ouellet (Qébec, Kanada), den Vorschlag, den Papst um die Verfassung einer Enzyklika zur Interpretation der Heiligen Schrift zu bitten. Ouellet hatte in seinem Einleitungsvortrag vor dem Beginn der Diskussionsrunden und der freien Wortmeldungen („Relatio ante disceptationem“)zunächst festgestellt, dass es zwischen dem kirchlichen Lehramt und der akademischen Theologie oft zu Spannungen komme. Gleichzeitig sei eine innere Krise der Exegese und ihrer Beziehung zur Theologie festzustellen, „eine gewisse Kluft zwischen den Experten und den Hirten sowie zwischen den Experten und den einfachen Menschen der christlichen Gemeinschaften“. Als Folge werde in einem Kontext der Trennung und des Konfliktes zwischen Glauben und Vernunft die Einheit der Heiligen Schrift infrage gestellt. „Von nun an gibt es keine Übereinstimmung mehr hinsichtlich des inneren Bezugs von Exegese und Glauben, und die Spannungen zwischen Exegeten, Hirten und Theologen vergrößern sich“, so Ouellet. Sicher werde die historisch-kritische Exegese immer mehr durch andere Methoden ergänzt, von denen einige an die Tradition und Geschichte der Exegese anknüpften. Es müsse aber im allgemeinen, nachdem man sich jahrzehntelang auf die menschlichen Aspekte der Übermittlung der Heiligen Schrift konzentriert habe, die göttliche Tiefe der inspirierten Texte wiedergefunden werden, ohne dabei die wertvollen Errungenschaften der neuen Methodologien preiszugeben. Für Kardinal Ouellet steht fest, dass die Praxis der geistlichen Auslegung der Heiligen Schrift eine pneumatologische Vertiefung erfordert. „Es reicht nicht aus, die Heilige Schrift ‚unter dem Einfluss des Heiligen Geistes’ zu lesen. Man muss im Buchstaben den Geist wahrnehmen, der in ihm enthalten ist. So ist der Heilige Geist nicht nur eine von außen wirkende Kraft der Abfassung der Bibel; er ist derjenige, der sich in der Bibel in Übereinstimmung mit dem Wort des Vaters, Jesus Christus, ausdrückt.“ Dementsprechend schlug er der Synode vor, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, „ob möglicherweise eine Enzyklika über die Interpretation der Heiligen Schrift in der Kirche angemessen wäre“. Gegenüber Journalisten erklärte Kardinal Ouellet später, dass es bereits ein Dokument der Päpstlichen Bibelkommission über die Interpretation der Heiligen Schrift gebe. Ein päpstliches Dokument hätte jedoch eine bedeutend größere Autorität und Wirkung. - Lesen Sie diese Ansprache im Wortlaut auf ZENIT!
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05.10.2008 16:28:15
Den Plan Gottes für die menschliche Liebe neu entdecken
(zenit.org/news.stjosef.at) Das Päpstliche Institut für Ehe und Familie „Johannes Paul II.“ veranstaltete anlässlich des 40. Jahrestages der Veröffentlichung der Enzyklika Humanae vitae einen internationalen Kongress. Die Tagung, die in Zusammenarbeit mit der Katholischen Universität vom Heiligen Kreuz organisiert worden ist, beleuchtete die Aktualität der Enzyklika und inwiefern sie „prophetisch“ genannt werden kann. Papst Benedikt XVI. übersandte den Kongressteilnehmern eine Botschaft. In dem Schreiben betont der Heilige Vater, dass die Eheleute, die das Geschenk der Liebe empfangen hätten, dazu berufen seien, sich ihrerseits einander vorbehaltlos zu schenken. Nur auf diese Weise seien die den Eheleuten vorbehaltenen Akte wahre Akte der Liebe, die eine echte personale Gemeinschaft bilde. Die Kirche wolle die Schönheit der ehelichen Liebe in ihrem natürlichen Offenbarwerden erhellen und verteidigen, bekräftigt der Papst. Nur die Augen des Herzen könnten die Erfordernisse einer großen Liebe erfassen, die fähig sei, die Totalität des Menschseins auszuschöpfen. Die Möglichkeit, neues menschliches Leben zu zeugen, gehöre zur ganzheitlichen Selbstschenkung der Eheleute. Eheliche Liebe teile sich durch die Zeugung von Kindern mit und sei dadurch nicht nur der Liebe Gottes ähnlich, sondern ein Teil von ihr. Benedikt XVI. erläutert mit einem Zitat aus der Enzyklika „Humanae vitae“ (vgl. Nr. 17) den wesentlichen Kern der Lehre Papst Pauls VI.: „Will man nicht den Dienst an der Weitergabe des Lebens menschlicher Willkür überlassen, dann muss man für die Verfügungsmacht des Menschen über den eigenen Körper und seine natürlichen Funktionen unüberschreitbare Grenzen anerkennen, die von niemand, sei es Privatperson oder öffentliche Autorität, verletzt werden dürfen.“ Johannes Paul II. habe diese Lehre aufgenommen und ihr anthropologisches und moralisches Fundament erhellt. In diesem Licht seien Kinder nicht mehr Gegenstand von menschlicher Planung, sondern als eine wahre Gabe anerkannt, die in einer Haltung verantwortlicher Großherzigkeit Gott gegenüber anzunehmen sei. Andererseits könne es im Leben von Ehepaaren zu schwierigen Situationen kommen, in denen es ratsam sein könne, die Abstände zwischen den Geburten der Kinder zu vergrößern oder diese gar auszusetzen. Dann werde die Kenntnis der natürlichen Fruchtbarkeitsrhythmen der Frau für das Leben der Eheleute wichtig. Eine natürliche Regelung der Empfängnis gestatte es dem Menschen, das zu verwalten, was der Schöpfer in seiner Weisheit in die Natur des Menschen eingeschrieben habe, ohne den unversehrten Sinn der sexuellen Hingabe zu stören. Dies erfordere eine leibliche Reife, die nicht unmittelbar sei, sondern einen Dialog und ein gegenseitiges Aufeinanderhören mit sich bringe sowie eine einzigartige Beherrschung des Sexualtriebs. Dies sei ein Weg, um in der Tugend zu wachsen, hob der Heilige Vater hervor. Benedikt XVI. dankt in diesem Zusammenhang der Katholischen Universität „Sacro Cuore“ für ihre Zusammenarbeit mit dem Institut „Paolo VI.“, einem Forschungsinstitut zur menschliche Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit sowie für eine verantwortliche Fortpflanzung (ISI). Heute könne der Mensch „dank des Fortschritts der biologischen und medizinischen Wissenschaften über immer wirksamere therapeutische Mittel verfügen, aber er kann auch neue Macht erwerben, mit unvorhersehbaren Folgen für das menschliche Leben an seinem Beginn selbst und in seinen ersten Stadien“ (Instruktion Donum vitae, 1). In dieser Perspektive hätten sich „viele Forscher im Kampf gegen die Sterilität eingesetzt. Einige sind, unter vollständiger Wahrung der Würde der menschlichen Fortpflanzung, zu Ergebnissen gelangt, die vorher unerreichbar schienen. Die Wissenschaftler müssen also ermutigt werden, mit ihren Forschungen fortzufahren, um den Ursachen der Sterilität vorzubeugen und ihnen abhelfen zu können, so dass die unfruchtbaren Ehepaare in Achtung ihrer personalen Würde und der des Ungeborenen zur Fortpflanzung gelangen“ (Donum vitae, 8 ). Darin bestehe das Ziel des Instituts „Paolo VI“. Benedikt XVI. stellt anschließend die Frage, warum es die Welt und auch viele Gläubige heute so schwer finden, die Botschaft der Kirche zu verstehen, die die Schönheit der ehelichen Liebe in ihrem natürlichen Offenbarwerden erhelle und verteidige. Die technisch-künstliche Empfängnisregelung erscheine oft als die leichteste Lösung. Sie verberge jedoch in Wirklichkeit die Grundfrage nach dem Sinn der menschlichen Sexualität und der Notwendigkeit einer verantwortlichen Beherrschung, damit deren Ausübung Ausdruck der personalen Liebe werden könne. Technik allein könne die Reifung der Freiheit nicht ersetzen, wenn die Liebe im Spiel sei. „Nur die Augen des Herzen können die Erfordernisse einer großen Liebe erfassen, die fähig ist, die Totalität des Menschseins zu erschöpfen.“ Aufgabe der Kirche sei es, den Ehepaaren so zu helfen, dass sie mit dem Herzen den wunderbaren Plan verstünden, den Gott in den Leib des Menschen eingeschrieben habe.
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05.10.2008 16:24:11
"Mit Maria auf Christus schauen": Festschrift für Papst Benedikt
(kath.net) Ein Jahr nach dem Papstbesuch in Österreich konnte am 2. Oktober 2008 in den Räumen der Erzdiözese Wien das Buch „Mit Maria auf Christus schauen“ vorgestellt werden. Es will eine Festschrift sein zum Besuch des Heiligen Vaters in Österreich vom September 2007. Nicht nur die Bischöfe Klaus Küng und Franz Scharl, sondern auch 13 der mitwirkenden Autoren und gegen 100 Festgäste gaben ihrer Freude über diese Veröffentlichung Ausdruck. Gabriela Mihlig führte in die Festschrift ein mit einem kurzen Blick auf den Papst als Theologen. Eine Damenschola ehrte die Mutter Gottes von Mariazell mit einem Ave Maria in gregorianischem Choral. Das von Gabriela Mihlig und Alexander Pytlik herausgegebene Buch lädt dazu ein, auf den Besuch Papst Benedikt's XVI. zurückzublicken und seine Ansprachen und Predigten im Nachdenken zu vertiefen. 34 Autoren haben an der Festschrift ehrenamtlich und mit großem Einsatz mitgearbeitet. In den unterschiedlichen Akzentuierungen ihrer Darstellungen spiegeln sie die Vielfalt der Katholischen Kirche wider, der lebendigen Communio in Christus. In diesem Buch gibt es nicht nur theologische Fachartikel, sondern auch Glaubenszeugnisse und Interviews. Alle Beiträge unterstreichen die große theologische und spirituelle Bedeutung des Papstbesuches in Österreich. So richtet sich dieses Buch nicht nur an Fachtheologen, Priester und Ordensleute. Es bietet vielmehr allen Interessierten eine vertiefende Auseinandersetzung mit den großen aktuellen Themen der Kirche. - Bibliographische Angaben: Mit Maria - auf Christus schauen! Festschrift für Papst Benedikt XVI., Leopold Stocker-Verlag Graz 2008, 19,90 Euro. Bestellungen über jede Buchhandlung oder über den Buchservice von kath.net: Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: buch@kath.net; für Bestellungen aus der Schweiz: buch-schweiz@kath.net.
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05.10.2008 16:21:38
Papst eröffnet Bischofssynode
(radiovatikan.de) Benedikt XVI. hat am Sonntag eine Bischofssynode zum Thema Bibel eröffnet. Zum ersten Mal geschah eine solche Eröffnung nicht in St. Peter, sondern in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Die 12. Welt-Bischofssynode berät bis zum 26. Oktober im Vatikan; an ihr nehmen über 250 Bischöfe aus aller Welt sowie mehr als hundert Experten und Beobachter teil. In seiner Predigt in St. Paul betonte der Papst, eine Welt ohne Gott werde „gespalten und konfus“. „Das ist ein wichtiger Organismus“ – so würdigte Benedikt XVI. Bischofssynoden beim Angelus-Gebet nach der Messe. Die Großversammlungen führten zu engerer Einheit zwischen Papst und Bischöfen und machten es möglich, aus erster Hand von den Problemen und der Lage der Kirche in aller Welt zu erfahren. „Die synodale Dimension gehört zur Kirche... schon das griechische Wort bedeutet: gemeinsam einen Weg zurücklegen, und das genau ist die Erfahrung des Volkes Gottes in der Heilsgeschichte.“ - Laufend weitere Berichte zur Synode auf www.radiovatikan.de !
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04.10.2008 06:05:21
Neuer Lehrstuhl für die "Theologie des Volkes Gottes"
(ltvg.org/news.stjosef.at) Auf Initiative der Katholischen Integrierten Gemeinde wird an der Päpstlichen Lateran-Universität in Rom ab dem kommenden Wintersemester ein „Lehrstuhl für die Theologie des Volkes Gottes“ eingerichtet. Der neue Lehrstuhl ist Teil des Pastoralinstituts „Redemptor Hominis“ der Universität. Die Vorlesungen finden in deutscher Sprache mit italienischer Simultanüberstzung statt. Der neue Lehrstuhl an der Lateran-Universität hat einen interdisziplinären Charakter. Den Theologen der Integrierten Gemeinde geht es in ihren Vorlesungen und Seminaren darum, die biblische „Theologie des Volkes Gottes“ im Miteinander der verschiedenen theologischen Fächer darzustellen. Entsprechend der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils wird das Thema „Volk Gottes“ daher nicht als eines von vielen, nebeneinander stehenden theologischen Spezialthemen behandelt. Vielmehr wird das „Volk Gottes“ grundsätzlich als „Gegenüber Gottes in der Welt“ betrachtet - als Ort, an dem eine biblisch fundierte Theologie überhaupt erst entstehen kann und an dem sie sich auch bewähren muss. Thema der Vorlesungen im kommenden Wintersemester 2008/2009 und im Sommersemester 2009 ist die „Unterscheidung zwischen jüdisch-christlichem Glauben und Religion“. Dabei reflektieren die Lehrveranstaltungen nicht zuletzt die jüdische Wurzel der Kirche. Sie schlagen bewusst den Bogen zwischen dem Alten und dem Neuen Testament sowie von den biblischen Texten zur heutigen Erfahrungswelt. Auch Studierende anderer Universitäten können an den Veranstaltungen des Lehrstuhls teilnehmen, wenn sie sich als Gasthörer an der Lateran-Universität einschrieben. Dasselbe gilt für Seniorenstudenten und andere Interessierte. Direktor des neuen Lehrstuhls an der Lateran-Universität ist der Dogmatiker Ludwig Weimer. Er gehört seit 1968 der Katholischen Integrierten Gemeinde an und habilitierte 1979 bei Joseph Ratzinger. Zu den Dozenten der Katholischen Integrierten Gemeinde gehören außerdem die früheren Neutestamentler der Theologischen Fakultäten in Freiburg und Tübingen, Professor Rudolf Pesch und Professor Gerhard Lohfink, ebenso die beiden aus dem Erzbistum Freiburg stammenden Theologen Achim Buckenmaier und Michael P. Maier. Die Katholische Integrierte Gemeinde ist eine Apostolische Gemeinschaft von Laien und Priestern und hat ihren Ursprung in München. Einrichtungen und Niederlassungen der Integrierten Gemeinde gibt es unter anderem im Erzbistum München-Freising, in den Bistümern Münster, Rottenburg-Stuttgart und Augsburg, in der italienischen Diözese Frascati, in Rom sowie in Morogoro/Tansania. Sie leben aus der Erfahrung, dass die Lebensform Gemeinde wie am Anfang der Kirche so auch im heutigen neuheidnischen Umfeld Antworten finden lässt auf die Nöte und Fragen der Menschen. Bereits im Jahr 2003 eröffnete die Integrierte Gemeinde in der Villa Cavalletti in Grottaferrata bei Rom eine „Akademie für die Theologie des Volkes Gottes“, aus deren Arbeit der Lehrstuhl an der Lateran-Universität entstanden ist. Nähere Informationen zum Lehrstuhl sowie ein Überblick über die Themen und Dozenten der einzelnen Vorlesungen unter www.ltvg.org !
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04.10.2008 06:02:42
Die Weinberggleichnisse als Einladung zur Umkehr
(news.stjosef.at) In diesen Wochen wird in der Wachau und anderswo wieder der Wein gelesen. Auch wenn es teilweise widrige Wettereinflüsse gab und deshalb gewisse Einbussen zu erwarten sind, wird dennoch so mancher „gute Tropfen“ dabei sein, den uns Gott der Schöpfer durch die Kräfte der Natur zuteil werden läßt. Da passen auf hervorragende Weise die „Weinberggleichnisse“ des heutigen Sonntags, die uns in bildhafter Sprache vom Weinbau und der Weinernte erzählen und damit auf die Wirklichkeit des Reiches Gottes verweisen. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 27. Sonntag im Jahreskreis A!
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03.10.2008 11:12:13
"Bibelmarathon" als Einstimmung auf Bischofssynode
(zenit.org) Papst Benedikt XVI. wird der Ersten sein, der zum Auftakt einer Marathonlesung der Heiligen Schrift im italienischen Fernsehen aus dem Buch Genesis vorlesen wird. Unter dem Titel: „La Bibbia giorno e Notte“(Die Bibel Tag und Nacht) ist geplant ist, dass vom 5. bis zum 11. Oktober im Bildungskanal des italienischen Fernsehkanals RAI 1250 Menschen nacheinander vor laufenden Kameras die gesamte Heilige Schrift vortragen werden. Die Gesamtlesung der Bibel wird als ökumenische bzw. interreligiöse Initiative direkt aus der Basilika Santa Croce in Gerusalemme übertragen. Sie beginnt am 5. Oktober um 19 Uhr und dauert bis 11. Oktober. Nachdem Papst Benedikt XVI. die ersten Verse der Genesis in hebräischer Sprache während einer Liveschaltung aus dem im Apostolischen Palast vorgetragen hat, werden ihm der russisch-orthodoxe Bischof Hilarion (Alfejew) aus Wien und Maria Bonafede, die Moderatorin des Leitungsgremiums der Waldenserkirche folgen. Anlass des Bibelmarathons ist die Weltbischofssynode über das Wort Gottes, die am Sonntag den 5. Oktober eröffnet wird. Der Bibelmarathon endet am 11. Oktober mittags mit der Lesung des 22. Kapitels der Apokalypse des Johannes durch Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone. - Lesen Sie mehr auf ZENIT!
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03.10.2008 11:09:55
Neues Studienjahr an Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten eröffnet
(kathweb.at/news.stjosef.at) Mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Priesterseminars haben Bischof Klaus Küng, Weihbischof Anton Leichtfried und Rektor Josef Kreiml das neue Studienjahr an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten eröffnet. Die Hochschule wurde mit der Errichtung der Diözese im Jahr 1785 als diözesane Lehranstalt gegründet und weist derzeit einen Hörerstand von rund 75 Studentinnen und Studenten auf. Bischof Küng hob in dem Gottesdienst die Berufung jedes Menschen in Christus hervor. Er warnte vor der Gefahr, einen falschen Weg zu gehen oder vom Ziel abzuweichen. Umso notwendiger sei es, Gott zu suchen und sich von ihm ansprechen zu lassen. Dies gelte in besonderer Weise für die zum Priestertum Berufenen. Die Antwort auf manche drängende Fragen (z.B. Priestermangel) sei nicht allein eine menschlich-begrenzte, sondern müsse als Hinweis auf Gottes Möglichkeiten erfolgen. Wie in den vergangenen Jahren werden auch im kommenden Semester wieder verschiedene Gastvorlesungen angeboten, die für alle Interessierten frei zugänglich sind. Beginn ist jeweils 19.30 Uhr in der Aula der Philosophisch-Theologischen Hochschule in St. Pölten, Wienerstraße 38. Am Dienstag, 28. Oktober, um 19.30 Uhr spricht beispielsweise Bischof Egon Kapellari über die Beziehung von Kirche und Kunst. Homepage: http://www.pth-stpoelten.at
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01.10.2008 16:17:13
Hl. Therese vom Kinde Jesus - ein Vorbild für die Jugend
(zenit.org) Die heilige Theresia vom Kinde Jesu, deren Gedenktag heute begangen wird, ist nach Worten Benedikts XVI. ein Vorbild für die Jugend. Papst Johannes Paul II. erhob sie 1997 aufgrund ihrer „Wissenschaft der göttlichen Liebe“ zur Kirchenlehrerin. „Wir gedenken heute der heiligen Theresia vom Kinde Jesu, der jungen Karmelitin von Lisieux, Kirchenlehrerin und Patronin der Missionen“, erklärte Benedikt XVI. heute, Mittwoch, am Ende der Generalaudienz im Vatikan. „Ihr Zeugnis vom Evangelium stärke euch, liebe Jugendliche, in eurem Bemühen um die tägliche Treue zu Christus.“ Anschließend wandte sich der Papst jenen Menschen zu, die gesundheitliche Beschwerden haben oder im Sterben liegen: „Euch, liebe Kranke, ermutige sie, Christus auf dem Weg der Prüfung und des Leidens zu folgen.“ Schließlich richtete Benedikt XVI. noch ein Wort an die Brautleute. „Euch, liebe Frischvermählte, möge sie helfen, aus euren Familien jenen Ort zu machen, an dem die Liebe zu Gott und zu den Brüdern und Schwestern wächst und gedeiht.“ Louis und Marie-Zélie Martin, die Eltern der so genannten „kleinen Theresia“, werden am 19. Oktober, dem Weltmissionssonntag, in Lisieux selig gesprochen werden. - Lesen Sie noch mehr unter diesem Link!
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01.10.2008 16:13:01
"Offene Aussprache" bringt Kirche vorwärts
(radiovatikan.de) Die oft schwierige Beziehung zwischen den Aposteln Paulus und Petrus stand an diesem Mittwoch im Mittelpunkt der Katechese des Papstes. Bei der ersten Generalaudienz nach seiner Rückkehr aus Castelgandolfo erläuterte Benedikt XVI. vor rund 20.000 Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz, wie die beiden christlichen Gestalten miteinander über die Rolle der bekehrten Heiden diskutierten. Dazu sagte der Papst: „Beim so genannten Apostelkonzil in Jerusalem hörten die Apostel und Ältesten der Kirche das Zeugnis von Paulus und Barnabas sowie die Erklärungen von Petrus und Jakobus. Unter Anleitung des Heiligen Geistes kamen sie dann zum Entschluss, von den Heiden, die durch die Gnade und den Glauben an Christus das Heil gefunden hatten, nicht auch noch die jüdische Beschneidung zu fordern. Wenig später kam es aber zu einem Zwischenfall in Antiochia, wo Petrus sich von den bekehrten Heiden absonderte, um bei den gesetzestreuen Judenchristen keinen Anstoß zu erregen. Paulus sah darin eine Gefahr für die Wahrheit des Evangeliums und trat Petrus entgegen. Bei dieser Kontroverse ging es den beiden Apostelfürsten nicht um Rechthaberei; sie hatten zwar in dieser schwierigen Frage unterschiedliche Ansichten, fanden jedoch schließlich zu einer Einigung. Der Vorfall zeigte ihnen, dass eine offene Aussprache, die auf der Liebe gründet und sich am Evangelium ausrichtet, die Kirche auf ihrem Weg vorwärts bringt.“
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30.09.2008 09:18:09
Feierliche Pfarrer-Installation in Weißenkirchen
(news.stjosef.at) Am Sonntag, 28.09.2008, wurde in der Pfarre Weißenkirchen in der Wachau der Priester Mag. Peter Rückl feierlich als Pfarrer installiert. Er folgt damit Mag. Franz Richter nach, der zum Pfarrer in Krems-St. Veit ernannt wurde. Die Installation nahm der neu gewählte Dechant des Dekanats Spitz a.d. Donau, Pfr. P. Dr. Alfons Möstl OSB, vor. Außerdem waren der Generalvikar der Diözese, Mag. Eduard Gruber, die beiden Erzdechanten Msgr. Franz Hofstetter (Maria Laach am Jauerling) und Msgr. Johann Oberbauer (Traismauer) und zahlreiche Priester anwesend. Bürgermeister Anton Bodenstein und Hannes Netter als stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderats hießen den neuen Pfarrer im Namen von Pfarre und politischer Gemeinde aufs herzlichste willkommen. Peter Rückl gehört der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ an und wirkte zuletzt als Kaplan in Traismauer. Derzeit werden elf Pfarren von Priestern der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ in der Diözese St. Pölten betreut, in weiteren vier Pfarren wirken Priester der Gemeinschaft als Kapläne und Aushilfspriester. Die „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ besteht kirchenrechtlich als öffentlicher klerikaler Verein diözesanen Rechts, der mit Dekret vom 19. März 1995 vom St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn errichtet wurde. Ihr Moderator ist Mag. Werner Schmid, der verantwortliche Bischofsvikar war bis 2004 Protonotar Prälat Dr. Alois Hörmer. Bischof Klaus Küng, der Nachfolger Krenns als Bischof von St. Pölten, hat den rechtlichen Status der Gemeinschaft bestätigt. Der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ gehören derzeit 11 Priester und zwei Brüder an.
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30.09.2008 09:14:44
"Klangvolle" Zukunft für St. Margarethen
(presse.kirche.at/news.stjosef.at) Mit der Segnung der „Pfarrer Redlingshofer-Gedächtnisorgel“ in St. Margareten am Sonntag, dem 28. September durch Bischof DDr. Klaus Küng ging ein lang gehegter Wunsch des ehemaligen Seelsorgers und Sängers OStR Josef Redlingshofer in Erfüllung. Vor sieben Jahren hatte er die Weichen zu diesem Orgelneubau gestellt. Doch durch seinen plötzlichen Tod vor vier Jahren konnte er ihren Klang nicht mehr erleben. Gleich am Beginn der Festmesse bezeichnete Pfarrer Mag. Franz Xaver Hell die Orgelweihe als „Jahrhundertereignis“ und „historische Stunde“ für die Pfarre. Eine Orgel vermag in unterschiedlicher Weise in ein Fest einzustimmen, wies Bischof DDr. Klaus Küng in der Predigt hin. Wichtig sei aber, dass Gott dabei die Menschen anspreche. Auch nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil soll die Orgel vor allem dem Gotteslob dienen und helfen, „die Herzen der Menschen zu Gott empor zu heben“. Orgelpfeifen seien aber auch ein Symbol für die Christen in der Gemeinschaft, wies Bischof Küng hin. Es gebe große und kleine Pfeifen, aus Holz und Metall. Sie alle erklingen, wenn der Luftstrom des Geistes sie trifft. Doch es kann auch Misstöne geben, wenn die Pfeifen nicht aufeinander abgestimmt seien. Schließlich gehe es nicht nur um die Renovierung und Erneuerung der Orgel, sondern der Gemeinde selbst. Und das beginne bei jedem Einzelnen selbst, betonte der Bischof. „Ich wünsche, dass das Orgelwerk ein Signal sei, das gerade in der Zeit, in der sich viele Menschen verlaufen, wichtig ist“. Er hoffe, dass in den Gemeinden Zentren entstehen, in denen der Glaube entdeckt werde und sich der „gute Klang“ - auch im übertragenen Sinn - überall ausbreite. Gleich nach der Segnung der Orgel durch den Bischof ließ Organist Werner Zuser die neue Orgel mit dem Präludium in C von Johann Sebastian Bach erklingen. Die neue Orgel hat 16 Register und wurde im Mai 2002 bei der Orgelbaufirma Pirchner aus Tirol in Auftrag gegeben. Gesundheitliche Probleme des Orgelbauers sowie der plötzliche Tod von Josef Redlingshofer verzögerten die Fertigstellung dieser kunstvollen Schleifladenorgel, die nun unter dem Nachfolger von Pfarrer Redlingshofer, Pfr. Mag. Franz Hell aus der "Gemeinschaft vom heiligen Josef", erfolgen konnte. Die alte Orgel, ein Werk der Gebrüder Mauracher aus Linz aus dem Jahr 1951, war als Zwischenlösung vorgesehen und wurde über Internet um über 3.000.- Euro an P. Andreas Steiner aus Reutlingen bei Stuttgart versteigert. Sie wird nach ihrem Aufbau und gründlicher Renovierung am 16. November an ihrem neuen Ort wieder erklingen. Eine 24-seitige Festschrift zur Orgelweihe unterstrich die Bedeutung dieses Ereignisses für die Pfarrgemeinde St. Margarethen. Die Kosten von etwa 250.000.- Euro wurden durch Spenden, Sponsoren und zahlreiche Aktivitäten wie Haussammlung, Feste und Konzerte sowie Zuschüsse von Land und Gemeinde großteils bereits aufgebracht. Gleich am Nachmittag fand um 16 Uhr ein erstes Orgelkonzert mit Josef Schweighofer statt.
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29.09.2008 17:53:17
Bischof Kapellari wird Gedenkmesse für Papst Pius XII. feiern
(kathpress.at) Der Grazer Diözesanbischof (und stellvertretende Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz) Egon Kapellari feiert am Sonntag, 5. Oktober, um 10.30 Uhr in der Basilika von Mariazell einen Gedenkgottesdienst für Pius XII. Anlass ist der 50. Todestag des Pacelli-Papst; Pius XII. war am 9. Oktober 1958 gestorben. Bischof Kapellari wird in seiner Predigt Persönlichkeit und Wirken des großen Papstes würdigen. In der Einladung des Grazer Bischofs heißt es wörtlich: "Ich lade alle Katholiken ein, die mit dem Heiligtum von Mariazell verbunden sind und denen es ein Anliegen ist, des Papstes Pius XII. zu gedenken". Pius XII. war - auch von seiner marianischen Frömmigkeit her -Mariazell sehr nahe. Zum 800-Jahr-Jubiläum des Heiligtums entsandte er 1958 einen eigenen Legaten, Kardinal Eugene Tisserant (1884-1972). Egon Kapellari war Augen- und Ohrenzeuge, wie der damalige Wiener Erzbischof Franz König den Kardinal-Legaten auf dem Bahnhof von Bruck an der Mur mit einer formvollendeten französischen Ansprache empfing. Kardinal Tisserant überbrachte als Geschenk des Papstes für Mariazell einen kostbaren Kelch, der auch heute zu besonderen Anlässen bei der Heiligen Messe verwendet wird. Im Gespräch mit "Kathpress" erinnerte Bischof Kapellari daran, dass beim Tod von Pius XII. dessen Wirken in der Weltöffentlichkeit allgemein positiv gewürdigt wurde. Ausgenommen waren nur die Machthaber in den damals kommunistisch regierten Ländern. Später wurde das Gedenken an den Papst vor allem durch das Bühnenstück "Der Stellvertreter" von Rolf Hochhuth verändert. 50 Jahre nach dem Tod des Pacelli-Papstes seien viele historische Quellen erschlossen und bearbeitet; Pius XII. erscheine heute wieder als einer "der großen Päpste des 20. Jahrhunderts", so Bischof Kapellari.
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29.09.2008 17:21:40
Konflikt zwischen dem Priester Franz Sabo und Bischof Koch gelöst
(news.stjosef.at) In einer gemeinsamen Erklärung stellen der Basler Bischof Kurt Koch und der Priester Franz Sabo fest, dass der Konflikt zwischen den beiden Personen beendet ist. Sabo war suspendiert worden, weil er dem Bischof gegenüber den Gehorsam verweigert hatte und ihn wiederholt öffentlich attackiert hatte. Nunmehr hat sich Franz Sabo vor dem Bischof ausdrücklich zum vollen Glauben der katholischen Kirche bekannt und ihm erneut den Gehorsam versprochen, woraufhin der Bischof die Suspendierung des Priesters zurückgenommen hat. Sabo kann nun weiterhin als Pfarradministrator von Röschenz tätig sein. Bei Problemen will man das direkte Gespräch suchen und den Weg über die Medien vermeiden. – Lesen Sie die beidseitige Erklärung von Bischof Koch und dem Priester Franz Sabo in vollem Wortlaut!
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27.09.2008 06:23:01
Christlicher Wahlimpuls
(news.stjosef.at) Alle wahlberechtigten Bürger in Österreich sind aufgerufen, bei der Nationalratswahl gemäß ihrer christlichen Überzeugung jenen Parteien und Kandidaten die Stimme zu geben, die sich am klarsten für die christlichen und wahrhaft menschlichen Werte aussprechen (vor allem im Hinblick auf den Lebensschutz und die Förderung von Ehe und Familie) und diese auch zu vertreten und politisch umzusetzen in der Lage sind. Dabei gibt es bestimmte sittliche Prinzipien, die uns als katholische Christen leiten sollen. Die Wahlentscheidung muss natürlich jeder in seinem Gewissen vor Gott verantworten. Es wäre jedenfalls abzulehnen, Parteien oder Politikern aus jenem Grund die Stimme zu geben, weil diese Positionen vertreten, die mit den Geboten Gottes unvereinbar sind und/oder gegen die Kirche gerichtet sind. Die Frage ist, ob es möglich ist, Parteien oder Politiker zu wählen, obwohl diese teilweise auch Positionen vertreten, die mit den Geboten Gottes unvereinbar sind und/oder gegen die Kirche gerichtet sind. Eine solche Option ist nur unter der Kategorie des geringeren Übels möglich, wenn eben realistischerweise die Gefahr droht, dass andere Kräfte zum Zuge kommen, die sich noch weniger für die christlichen und menschlichen Werte einsetzen, wobei man zugleich selber den Standpunkt auch gegenüber den gewählten Politikern/Parteien vertreten soll, dass jene falschen Positionen revidiert werden müssen. Geringeres Übel kann konkret heißen: Man sieht unter den realistischerweise für einen Parlamentssitz in Frage kommenden Parteien derzeit keine bessere Alternative als eine bestimmte Partei / bzw. Person (mit Vorzugsstimme). Andere werden sagen: Man kann nicht immer nur ein geringeres Übel wählen, wenn es jetzt doch eine wählbare Alternative gibt, und denken dabei an die Partei „Die Christen“. Auf eines sollten wir jedenfalls nicht vergessen, nicht nur vor der Wahl, sondern auch danach: auf das Gebet für die politisch Verantwortlichen, wie immer diese auch denken und handeln! (Prof. Dr. theol. habil. Josef Spindelböck)
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27.09.2008 06:12:22
Gastfreundschaft und gelebte Toleranz ohne Relativierung des Glaubens
(dioezese-innsbruck.at) Die katholische Kirche begeht am kommenden Sonntag, 28. September 2008, weltweit den "Tag der Völker - Ausländersonntag". Der Innsbrucker Diözesanbischof Manfred Scheuer ruft zur gelebten Toleranz und Gastfreundschaft auf. Im Folgenden der Wortlaut seiner Stellungnahme:
„Ihr seid nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.“ (Eph 2,19)
Sonntag der Völker – Ausländersonntag, 28. September 2008
Wenn sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur begegnen, dann ist das verbunden mit Offenheit oder Zurückhaltung, Fremdheit oder Vertrautheit, Zutrauen oder Misstrauen. Überall dort, wo unterschiedliche Überzeugungen, Werte, Lebensstile, kulturelle Eigenarten und Religionen aufeinander treffen, ist die Tugend der Toleranz für ein friedliches Zusammenleben der Menschen notwendig. Zur Religionsfreiheit, zum Respekt und Toleranz gegenüber anderen Religionen, zum friedlichen Dialog mit ihnen gibt es vom Zweiten Vatikanischen Konzil her keine Alternative. Die Unverzichtbarkeit und die Bedeutung gelebter Toleranz werden umso größer, je mehr verbindende Traditionen zu zerbrechen drohen. Toleranz bedeutet aber nicht Selbstaufgabe. Vielmehr ist tolerantes Verhalten nur dort möglich, wo zugleich auch ein eigener Standpunkt, eine eigene Identität vorhanden ist. Manche Ängste vor anderen Kulturen und Religionen in unserem Land haben vermutlich damit zu tun, dass wir selber vielfach unsere Wurzeln verloren haben.
Toleranz besteht für mich darin, sich mit dem Anderen und Fremden wirklich auseinander zu setzen. Sie beinhaltet Interesse am Neuen, Neugier gegenüber dem Fremden und Andersartigen. Sie beinhaltet auch die Fähigkeit, sich in die Situation des Anderen hineinzudenken und hineinzufühlen, die Welt und auch sich selbst sozusagen mit den Augen des Anderen sehen zu können. In der Begegnung mit anderen Religionen können wir die Kostbarkeit und den Wert des eigenen Glaubens neu entdecken. Wer auf Reisen ist, erfährt neu, wie schön es daheim ist.
In Europa, und nicht nur hier, erleben wir gegenwärtig eine riesige Völkerwanderung. Menschen gehen nicht aus bloßer Neugier, Abenteuerlust oder Eroberungssucht von zu Hause weg. Fremde, Asylanten, Flüchtlinge sind nicht selten Entwurzelte, Rechtlose, materiell Arme, von den Narben des Krieges Gezeichnete. Gott „liebt die Fremden und gibt ihnen Nahrung und Kleidung – auch ihr sollt die Fremden lieben, denn ihr seid Fremde in Ägypten gewesen.“ (Dtn 10,18f). Gastrecht, Asylrecht und Gastfreundschaft sind für die biblische Tradition insgesamt von entscheidender Bedeutung. Weil der Mensch nur Gast auf Erden ist (Ps 119,19; Phil 3,20; Hebr 13,14), soll er andere, die als Fremde zu ihm kommen, gastfreundlich aufnehmen. Im biblischen Verständnis ist es Gott selbst, der an die Tür klopft (Offb 3,20).
Integration ist ein Prozess des wechselseitigen Sich-Einlassens und der Veränderung zwischen einer aufnehmenden und einer aufzunehmenden Gruppe. Während Migranten vor allem auf individueller Ebene große Anpassungsleistungen erbringen müssen, fällt der Aufnahmegesellschaft die Aufgabe zu, die politischen, rechtlichen und kulturellen Institutionen so zu gestalten, dass aus Fremden gleichberechtigte Bürger werden.
Dazu braucht es faire, gerechte Chancen – für In- und AusländerInnen. Die Aufnahmegesellschaft hat für Strukturen zu sorgen, die von Anfang an Aufnahme und Beteiligung ermöglichen. Ebenso wird von MigrantInnen erwartet, sich auf diesen Prozess einzulassen, etwa die Bereitschaft zum Erlernen der deutschen Sprache. Und jeder in Österreich ist gehalten, die Universalität der Menschenrechte und die demokratische Verfassung als Grundlage des Zusammenlebens anzuerkennen, wie Religionsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit oder die gleichberechtigte Stellung von Frau und Mann. Das verpflichtet alle Mitglieder der österreichischen Gesellschaft – ob schon seit Generationen hier lebend, hier geboren oder kürzlich zugewandert.
Zuwanderer sind auch eine Herausforderung für unsere faktisch gelebten Werte oder Unwerte. Welche Bedeutung haben bei uns in Tirol Zusammenhalt und Gemeinschaft, wie grundlegend sind Wohlwollen und Wertschätzung füreinander, wie entfaltet ist die Sorge um Schwache und Kleine, wie wichtig sind Ehe und Familie, wie stark sind Lebensmut und Hoffnung? Menschen anderer Religionen sind eine Herausforderung für uns Christen, den eigenen Glauben zu leben und zu bezeugen, uns auf unsere Identität und Mitte zu besinnen. Diese Mitte ist Jesus Christus, in dem sich Gott unwiderruflich und unüberbietbar zusagt. Zudem sollten wir Christen fähig sein, Auskunft zu geben über unsere Wurzeln. „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt; aber antwortet bescheiden, denn ihr habt ein reines Gewissen.“ (1 Petr 3,15-16) - + Manfred Scheuer, Bischof von Innsbruck.
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27.09.2008 05:58:35
Seid so gesinnt, wie es dem Leben in Christus entspricht!
(news.stjosef.at) Überall wo Christen in Gemeinschaft miteinander leben und sie ihren Glauben zu leben versuchen, herrscht ein neuer Geist. Man könnte auch sagen: Es gibt ein anderes zwischenmenschliches Klima, als dies dem „Geist der Welt“ entspricht. Der Apostel Paulus beschreibt es im Brief an die Philipper mit prägnanten Zügen. Er weiß natürlich, dass im wirklichen Leben nicht alles ideal ist und dass es auch so manche Hindernisse für die Einheit und den Frieden gibt. Darum formuliert er es als „Ermahnung in Christus“ und „Zuspruch aus Liebe“, um die Gläubigen zu ermutigen, im Guten voranzuschreiten. Die „Gemeinschaft des Geistes“ zeichnet sich aus vor allem durch „herzliche Zuneigung und Erbarmen“. Ja, die Freude des Apostels wird „dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig, dass ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut.“ Aber die Worte des Apostels gehen noch weiter. Wenn wir nur auf die eigenen menschlichen Kräfte vertrauen würden, wären wir verloren. Das Gute wäre dann eine bleibende Überforderung, vor der wir letztlich nur resignieren könnten, weil wir es ohnehin nicht schaffen, es auf Dauer und mit Konsequenz zu tun. Darum leitet Paulus über zu jenem göttlichen Leben, das wir als Christen in der Taufe empfangen haben. Er schreibt: „Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht.“ - Lesen Sie die Predigt von Dr. Josef Spindelböck zum 26. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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25.09.2008 17:02:09
"Glaube und Leben", "Ehe und Familie" - 2 Buchreihen jetzt vollendet
(news.stjosef.at) In Nr. 2/2008 der Rundbrief-Sonderausgabe von „Familie. Weg der Kirche“, hg. vom Referat für Ehe und Familie der Erzdiözese Salzburg, wird hingewiesen auf den baldigen Abschluss der 8-teiligen Religionsbuchreihe „Glaube und Leben“ (Autor Weihbischof Dr. Andreas Laun, Projektleitung Lic. theol. Maria Prügl). Am Sonntag, 23. November 2008, findet ab 13.30 Uhr im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg ein Festakt zur Fertigstellung der Buchreihen „Glaube und Leben“ sowie „Ehe und Familie“ (eine 9-teilige Themenreihe) statt, bei dem Domherr Christoph Casetti aus Chur den Festvortrag zum Thema „Die Krise der Katechese und ihre Überwindung“ halten wird. Mitarbeiter im Arbeitskreis „Initiative Hauskirche“ – so das Ehepaar Ingeborg und Horst Obereder – sowie im Salzburger Familienreferat – nämlich Richard Büchsenmeister und Maria Prügl – geben einen Rückblick auf die Entstehung der Buchreihen und die nötige Logistik im Hintergrund. Die Feier schließt um 17 Uhr mit der hl. Messe mit Weihbischof Laun, worauf es noch ein Buffet gibt. Die Adressaten der Religionsbuchreihe „Glaube und Leben“ sind zuerst Eltern und Kinder, dann Lehrer und Schulen, Pfarrer und Pfarren, Novizen, Konvertiten und alle, die sich im Glauben bilden oder weiterbilden wollen. Schon im Jahr 2004 hatte der damalige Kardinal Joseph Ratzinger die Buchreihe empfohlen. Außerdem ist eine schriftliche „römische Ermutigung“ bezüglich Approbierung von „Glaube und Leben“ an die österreichische Bischofskonferenz ergangen. Bis diese durch die Bischöfe erfolgt, gibt es im Religionsunterricht die Möglichkeit des Einsatzes der Bücher als „Unterrichtsmittel eigener Wahl“, die seit dem Schuljahr 2006/2007 von den zuständigen Lehrern im Schulform-Limit oder Religions-Limit bestellt werden können (worauf auf Seite 9 des Rundbriefs genau eingegangen wird). - Links: http://www.kirchen.net/familie , http://www.glaube-und-leben.at .
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25.09.2008 16:46:36
"minililie" zum Thema "Dreifaltigkeit Gottes"
(news.stjosef.at) Die aktuelle Ausgabe der Ministrantenzeitschrift im Geiste Mariens „minililie“ (Sept./Okt. 2008) sucht in einer Geschichte mit dem kleinen Fisch ICHTYS zum Geheimnis des dreifaltigen Gottes hinzuführen. Auch das Comic der III Freunde lässt anhand einer Cäcilia-Statue mit einem ausgestreckten Finger der linken Hand (1 einziger Gott) und drei ausgestreckten Fingern der rechten Hand (3 Personen in Gott) dieses Glaubensthema anschaulich werden. Weitere Beiträge behandeln die 4 Evangelisten, die vor 150 Jahren geschehene Marienerscheinung in Lourdes und den Weltjugendtag in Sydney. Rätsel und Witze runden die neue Ausgabe der „minilie“ ab, die per Email bestellt werden kann unter minililie@stjosef.at.
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24.09.2008 16:33:37
Irritationen bei Katholiken nach Molterer-Interview
(kath.net/news.stjosef.at) Wir dokumentieren einen Kommentar von Weihbischof Andreas Laun auf kath.net:
Ich bekomme viele besorgte Anfragen mit der Frage: Wo steht die ÖVP heute, wodurch unterscheidet sie sich in den sensiblen Fragen der Gesellschaftspolitik von der SPÖ? Genannt werden dabei insbesondere der Lebensschutz, Familie, „Homoehe“.
Nun hat der Parteiobmann Wilhelm Molterer im ORF erklärt: Die „gleichgeschlechtliche Partnerschaft wird kommen“. Für die Richtigkeit seiner Ansicht, dass Homosexualität keine Krankheit sei und daher auch nicht der Heilung bedürfe, berief er sich einfach auf das 21. Jahrhundert, in dem wir heute bekanntlich alle leben.
Den Verweis des Reporters auf die Lehre der Kirche beantwortete er so: „Ist die Kirche ein Maßstab für mich?“ Offenbar nicht, und er fügte ausdrücklich hinzu: Wer das von ihm meine, habe „vielleicht falsch gedacht“. Denn: Er respektiere „jede individuelle Gewissensentscheidung des Menschen“.
Und patzig setzt er nach: „Glauben Sie wirklich, ich brauche den Bischof Laun dazu. Nein, wirklich nicht.“
Nun, er braucht mich nicht, da gebe ich ihm Recht, es würde nämlich genügen, wenn er im Katechismus nachschaute und seriöse Fachleute befragte, die ihm die Komplexität des Phänomens einer homosexuellen Neigung erklären könnten, unabhängig von Zeitgeist, Ideologie und politischer Nützlichkeit.
An dieser Nützlichkeit für die ÖVP zu zweifeln, würde ich ihm übrigens raten, wenn er sich für gleichgeschlechtliche Partnerschaft stark macht und Diskussionsverbote über einen wirklichen Lebensschutz (im „Perspektivenpapier“ der ÖVP) erlässt.
Denn die Stimmen werden mehr und mehr, die gerade wegen der Homoehe und der der Frage des Lebensschutzes sagen, sie hätten ihre politische Beheimatung in der ÖVP verloren.
Unklar ist übrigens auch, was der Respekt vor dem Gewissen eines Menschen mit dem Verstehen einer homosexuellen Neigung, ihrer Ursache und ihrer vielleicht möglichen Veränderbarkeit zu tun haben soll.
Aber wie auch immer, was ich mir am meisten für uns alle wünschen würde: Politiker in allen Parteien, bei denen man spürt: Es geht ihnen in erster Linie und eigentlich nur um das Wohl der Menschen dieses Landes und um dieses Wohles willen hören sie nur auf vernünftige, gut geprüfte Argumente, von wem auch immer, auch, wenn sie vom politischen Gegenüber oder sogar von Weihbischof Laun kommen sollten.
Die Qualität von guten Argumenten hängt nämlich weder vom Jahrhundert ab noch von der Religion dessen, der sie vorbringt. Aber eines getraue ich mir zu sagen: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Argument als gut und wahr erweist steigt beträchtlich, wenn es von einem Katholiken kommt, der seinen Glauben kennt und ernst nimmt.
Papst Benedikt XVI. geht sogar einen Schritt weiter: „Die Bereitschaft, auf Gott zu hören, muss die Basis für die Politik werden.“ Ist es zuviel verlangt, wenn ich mir dies für unsere Österreichischen Parteien wünsche, wenigstens für diejenigen, die sich christlich nannten und auch heute noch nennen?
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24.09.2008 16:30:54
Bekenntnis zur Auferstehung Christi
(radiovatikan.de) Die Auferstehung Christi ist nicht bloß ein historisches Ereignis. Jesus Christus lebt wirklich und ist in den Sakramenten gegenwärtig. Das betonte Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan. Dank des sonnigen Wetters fand die Audienz auf dem Petersplatz statt. Benedikt XVI. setzte dabei seine Katechesenreihe zu dem bis Juni 2009 dauernden Paulus-Jahr fort, das aus Anlass des zweitausendsten Geburtstags des Völkerapostels ausgerufen wurde und ökumenisch begangen wird. „Paulus hatte Jesus während seines öffentlichen Wirkens nie persönlich kennengelernt. Er war also auf die Berichte der Apostel und der anderen Jünger angewiesen. … Der Kern der Botschaft, die Paulus dort über das Leben und Wirken des Herrn erhält, besteht vor allem in den Worten Jesu beim Abendmahl, im Tod und in der Grablegung, in der Auferstehung am dritten Tag und im Erscheinen des Auferstandenen vor Kephas und den anderen Jüngern. … Bei Paulus ist bemerkenswert, dass das Wort „auferweckt” in einer anderen Zeitform als die übrigen Verben steht, welche die Verbindung des Geschehens der Auferstehung mit der Gegenwart zum Ausdruck bringt: Die Auferstehung Christi ist nicht bloß ein historisches Ereignis, sondern Christus lebt wirklich und ist in den Sakramenten der Kirche gegenwärtig.” Paulus habe viel für die Entwicklung der Kirche beigetragen, so Benedikt. „Die Bedeutung, die der Apostel der lebendigen Tradition beimisst, zeigt uns, wie abwegig die Meinung ist, die Paulus sozusagen die Erfindung des Christentums zuschreiben will. Vor seiner Mission als Völkerapostel steht die Begegnung des Paulus mit dem Auferstandenen; die Sendung wurde bestätigt und garantiert durch die Apostel, die ihm „die Hand gaben zum Zeichen der Gemeinschaft” (Gal 2,9).”
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23.09.2008 16:57:59
Bischöfe von Kansas geben Leitfaden zur Wahl heraus
(LifeSiteNews.com/news.stjosef.at) Die Bischofskonferenz des Bundesstaates Kansas/USA hat erklärt, eine Wahlentscheidung für einen Politiker, der Abtreibung und gleichgeschlechtliche “Ehen” unterstütze, sei gleichbedeutend mit einer Wahlentscheidung für ein moralisches Übel. Die katholischen Bischöfe von Kansas äußern sich in einem Leitfaden für Wähler, der seit 2006 anlässlich der bevorstehenden US-Präsidentenwahlen bereits zum zweiten Mal aufgelegt wurde, in der Weise, dass Katholiken ein „moralisches Übel“ zu verantworten haben, wenn sie einen Kandidaten wählen, der Abtreibung, Euthanasie, embryonale Stammzellenforschung, menschliches Klonen und gleichgeschlechtliche „Ehen“ bejaht, unter der Bedingung, dass zugleich ein anderer, moralisch akzeptabler Kandidat für die Wahl verfügbar ist. Unterzeichnet ist der Leitfaden für Wähler von Erzbischof Joseph Naumann von Kansas City und den Bischöfen Ronald Gilmore von Dodge City, Paul Coakley von Salina, sowie Michael Jackels von Wichita. Die Bischöfe stellen fest, eine Wahlentscheidung sei ein sittlich relevanter Akt, und es gebe durchaus in einigen Bereichen wie z.B. bei der Immigration, der allgemeinen Gesundheitsfürsorge und der Sorge für Wohnungen eine vernünftigerweise auch legitime Verschiedenheit in möglichen Urteilen der Klugheit. Andere Handlungen jedoch, die unabhängig von den Umständen und Motiven immer ein sittliches Übel einschließen, müssten strikt abgelehnt werden. Es gehe um solche Handlungen wie die freie Entscheidung zu Abtreibung, Euthanasie, medizinisch assistierter Selbstmord, die Vernichtung menschlicher Embryonen bei der Stammzellforschung, menschliches Klonen und gleichgeschlechtliche „Ehen“. Solche Akte werden als in sich schlecht beurteilt, d.h. als unabhängig von den Motiven und Umständen sittlich verwerflich. Es handle sich um einen Angriff auf unschuldiges menschliches Leben sowie auf Ehe und Familie, erklären die Bischöfe. „Im Licht dessen würden wir ein sittliches Übel begehen, wenn wir eine Wahlentscheidung für einen Kandidaten treffen wollten, der gegenüber diesen in sich schlechten Handlungen eine permissive Haltung einnimmt, falls es (zur Wahl eines solchen Kandidaten) eine moralisch akzeptable Alternative gibt.“ Wenn jedoch keine Wahlmöglichkeit eines solchen Kandidaten bestehe, der in sich schlechte Handlungen keineswegs unterstütze, insbesondere die Entscheidung zur Abtreibung, solle man nach Auffassung der Bischöfe auf solche Weise die Stimme abgeben, wie es der Zulassung des geringsten Schädigung unschuldigen Lebens und der menschlichen Würde entspreche. Man handle nicht unmoralisch, wenn man einen Kandidaten wähle, der zwar nicht völlig akzeptabel ist, mit dessen Wahl man aber einen anderen überstimmen könne, der eine noch größere Bedrohung für das menschliche Leben und dessen Würde darstelle. - Links: Bischöflicher Leitfaden zur Wahl sowie Hirtenbrief der Bischöfe.
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23.09.2008 14:40:16
Vor genau 40 Jahren starb Pater Pio von Pietrelcina
(radiovatikan.de) Vor genau vor 40 Jahren starb der Heilige Pater Pio von Pietrelcina. Aus diesem Anlass hat Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone am Dienstag einen Festgottesdienst in der Basilika von San Giovanni Rotondo in Apulien gefeiert, wo die seterblichen Überreste des populären Kapuziners verehrt werden. Im Gepäck hatte der Kardinal eine Überraschung: „Benedikt XVI. hat mir aufgetragen, euch zu sagen, dass alles bereit ist. Der Heilige Vater wird 2009 gerne nach San Giovanni Rotondo kommen.“ In seiner Ansprache würdigte Bertone den italienischen Volksheiligen als demütigen und treuen Diener Christi. Er habe als Beichtseelsorger beigetragen, denn Sinn für die Barmherzigkeit Gottes neu zu wecken. „So viele Menschen sind zu ihm gekommen und haben sich bekehrt; so viele haben sich bei ihm wie Brüder und Schwestern aufgehoben gefühlt; so viele fühlten sich umarmt, und sogar regelrecht gedrängt von der herausfordernden Zärtlichkeit Gottes, die durch ein so demütiges Instrument der Barmherzigkeit wirkte.“ Bertone segnete im Anschluss an den Festgottesdienst neue Räumlichkeiten des von Pater Pio gegründeten Krankenhauses „Casa Sollievo della Sofferenza“. Es gilt als eines der modernsten Krankenhäuser Italiens. Ein genaues Datum für die Papstpilgerreise ist noch nicht bekannt. - Link: Offizielle Website www.padrepio.it
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22.09.2008 17:34:36
Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten mit neuem Programm
(presse.kirche.at/news.stjosef.at) Der neue Gaststudiengang "Kultur des Christentums" an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten ist eine Einrichtung für Erwachsene, die Interesse an einem kulturgeschichtlichen "studium generale" haben oder sich in einzelne Fachgebiete vertiefen möchten. Angeboten werden Vorlesungen zur Philosophie ebenso wie zur Kirchen- und Diözesangeschichte, zu Musik, Kunst und Literaturgeschichte, aber auch zum christlichen Brauchtum, zur Ikonographie und zur geistlichen und profanen Literatur. Die Lehrveranstaltungen sind mit jenen, die die ordentlichen Hörerinnen und Hörer im Rahmen ihres Theologiestudiums belegen identisch. Sie vermitteln daher profundes Wissen auf akademischem Niveau. Nach Möglichkeit finden die Lehrveranstaltungen nachmittags und abends in turnusmäßigem Wechsel statt. Der Gaststudiengang "Kultur des Christentums" steht allen Interessierten - unabhängig von ihrer Vorbildung und ihrer religiösen Einstellung - offen. Dennoch erwartet sich die Hochschule Respekt vor dem kirchlichen Auftrag. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelten als "Gasthörer", d.h. sie unterliegen keinem festen Stundenkontingent und keinen Prüfungen. Interessierte haben dennoch die Möglichkeit, Studienleistungen zu erbringen und ein entsprechendes Zertifikat zu erwerben. - Inzwischen sind auch die Studienpläne und die jeweiligen Studienführer für das Bachelor-, Master- und Diplomstudium der Theologie bzw. Religionspädagogik auf der Homepage der Hochschule abrufbar: www.pth-stpoelten.at / Die Hochschule verzichtet auch in diesem Studienjahr auf die Einhebung von Studiengebühren und steht sowohl Priesteramtskandidaten und Ordensleuten als auch Laien offen!
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