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18.11.2008 17:23:06
Münchner Kirchenradio gestartet
(erzbistum-muenchen.de) Mit täglicher kirchlicher Radiopräsenz im Internet geht jetzt die Erzdiözese München und Freising neue Wege. Erzbischof Reinhard Marx nahm am Dienstag, 18. November, mit einem Computerklick das „Münchner Kirchenradio“ in Betrieb. Das Internetradio ist unter der Adresse www.muenchner-kirchenradio.de freigeschaltet. Produziert wird das neue Radioprogramm vom katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund in München, dessen Radioredaktion bereits vor 20 Jahren gegründet wurde und seither im Auftrag des Erzbistums private Radiosender und viele lokale Radiostationen mit kirchlichen Programmen bedient. Das „im Internet gestreamte Programm“ des Münchner Kirchenradios bietet nach Angaben des Sankt Michaelsbundes aktuelle Informationen, Hintergrundgespräche und Themensendungen aus der Erzdiözese. Das reine Wortprogramm ist als Internetradio von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien offiziell lizenziert. Neben einem Block mit Meldungen aus dem Erzbistum werden Informationen aus der Weltkirche sowie Nachrichten aus Deutschland und der Welt gesendet. „Prominente Zeitgenossen“ sollen ein „Evangelium des Tages“ vortragen. In der ersten Woche wird das die Schauspielerin Jutta Speidel tun. Aber auch den evangelisch-lutherischen Landesbischof Johannes Friedrich, die Sängerin Katja Epstein und den Unternehmer Claus Hipp konnte die Redaktion dafür gewinnen. Seminaristen des Münchner Priesterseminars werden ein kirchliches Kalenderblatt und ein geistliches Wort gestalten. Jede Woche soll auch eine der insgesamt etwa 3.000 Kirchen und Kapellen im Gebiet der Erzdiözese vorgestellt werden. Dabei solle es nicht nur um kunsthistorische Bedeutung gehen, sondern auch um die jeweilige örtliche Seelsorgssituation, teilte die Redaktion mit. Eine Literatursendung wird Autoren und ihre Bücher vorstellen und Buchempfehlungen geben. Mit einem Magazin will die Redaktion Informationen aus der Kirche in Bayern anbieten.
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17.11.2008 07:57:25
Zeitschrift "St. Josef" in Ausgabe 13 (2009) erschienen
(news.stjosef.at) Die jährlich erscheinende kostenlose Informationsschrift "St. Josef" für Freunde und Wohltäter der "Gemeinschaft vom heiligen Josef" ist nun in Ausgabe 13 (2009) erschienen. Alle bisherigen Abonnenten erhalten die Zeitschrift in diesen Tagen automatisch per Post zugesandt. Wer die Zeitschrift noch nicht kennt, kann sie online bestellen (Link zum Formular). In der neuen Ausgabe finden sich unter anderem ein "Kurzinterview" mit dem heiligen Paulus, ein Porträt der heiligen Maria Goretti, geistliche Impulse für die Anbetung Christi in der heiligen Eucharistie, für die Verehrung der Gottesmutter Maria und des heiligen Josef und vieles andere!
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17.11.2008 07:44:05
Kardinal Schönborn: Europa hat dreimal "Nein" zum Leben gesagt
(kath.net) "Ich möchte euch eine Sache sagen, die ich im Herzen trage. Ich denke, es ist ein Wort des Heiligen Geistes, das ich sagen muss. Welche ist die Schuld Europas? Die Schuld Europas, die Hauptschuld, ist das Nein zum Leben. Vor einigen Tagen habe ich im österreichischen Fernsehen auf die Frage eines Journalisten geantwortet: 'Europa hat dreimal Nein zu seiner eigenen Zukunft gesagt'. Das erste Mal im Jahre 1968, wir feiern jetzt 40 Jahre, durch das Ablehnen von Humanae Vitae. Das zweite Mal im Jahre 1975, als die Abtreibungsgesetze Europa überschwemmt haben. Das dritte Mal zur Zukunft und zum Leben. Gerade gestern habe ich aus Österreich die Nachricht bekommen, dass die Regierung der homosexuellen Ehe zugestimmt hat, auch in Österreich: das ist das dritte Nein. Und dies ist nicht zuerst eine moralische Sache, sondern eine Frage der Gegebenheiten, der Fakten: Europa ist im Begriff zu sterben, da es Nein zum Leben gesagt hat. Es gibt in meinem Herzen folgendes zu sagen: gerade dies ist der Ort, wo Jesus uns gesagt hat, dass wir die Vergebung unserer Sünden empfangen, denn ich denke, dass dies auch eine Sünde von uns Bischöfen ist, auch wenn niemand von uns im Jahre 1968 Bischof war." - Lesen Sie die bemerkenswerte Ansprache von Kardinal Christoph Schönborn in vollem Wortlaut auf kath.net!
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17.11.2008 07:41:58
Ehemaliger Finanzminister Wolfgang Schmitz verstorben
(oevp.at) Die Österreichische Volkspartei trauert um Dr. Wolfgang Schmitz. Der ehemalige Finanzminister und Nationalbankchef verstarb am 16. November 2008 im 86. Lebensjahr. „Wir verlieren mit Wolfgang Schmitz einen christlich-sozialen Vordenker und profunden Finanzexperten. In seiner Amtszeit erreichte er eine große Familien-Steuerreform und setzte mit der Familienbeihilfe einen Meilenstein. In seiner familienpolitischen Ausrichtung ist er für uns bis heute ein Wegweiser“, würdigt der gf. ÖVP-Bundesparteiobmann Josef Pröll Schmitz. Wolfgang Schmitz wurde am 28. Mai 1923 in Wien geboren. Nach seiner Tätigkeit in der Österreichischen Wirtschaftskammer übernahm er 1964 das Finanzressort in der Bundesregierung Klaus I. Als damals jüngster Finanzminister führte Schmitz die längerfristige Ausrichtung der Budgetpolitik durch die Erstellung einer „Budgetvorschau“ ein. 1968 schied er aus der Regierung aus, sein Nachfolger wurde Stephan Koren. Zwischen 1968 und 1973 war Schmitz Präsident der Österreichischen Nationalbank, anschließend kehrte er wieder in die Österreichische Wirtschaftskammer zurück. - (news.stjosef.at) Prof. Günter Danhel, Direktor des IEF, erklärt zum Ableben von Wolfgang Schmitz: "Mit Dr. Wolfgang Schmitz verliert die Familienpolitik einen ihrer verdienstvollsten Mitgestalter in Österreich - nicht nur als Finanzminister in der Zeit der ÖVP-Alleinregierung, auf den die 1968 eingeführte Familienbeihilfe zurückgeht, sondern als wichtigen Vordenker der katholischen Soziallehre, für den der Familienlastenausgleich stets ein zentrales Element der sozialen Marktwirtschaft war. Die grundsätzliche Bedeutung dieser solidarischen Leistung aller Erwerbstätigen für die Familien ist auch heute aktuell. Seit 1955 speisen die Beiträge aller Erwerbstätigen den Familienlastenausgleichsfonds, die zentrale 'Drehscheibe' der familienbezogenen Transferleistungen. Dem Grundsatz der Solidarität der Katholischen Soziallehre entsprechend tragen alle - auch die Kinderlosen und jene, deren Kinder bereits selbst erwerbstätig sind - zur Unterstützung der Familien mit Kindern bei. Der Familienlastenausgeich ist eine Errungenschaft der sozialen Marktwirtschat, die ihrerseits als christlich-sozial inspiriertes 'Gegenmodell' zur liberalen freien Marktwirtschaft und zur Staatswirtschaft nach 1945 entwickelt wurde. Untrennbar verbunden ist dieses Gedankengebäude mit den päpstlichen Sozialenzykliken und großen österreichischen 'Sozialdenkern' wie etwa Johannes Messner. Das Thema 'Soziale Gerechtigkeit' hat Dr. Wolfgang Schmitz immer wieder beschäftigt. Vielfältig sind seine Beiträge dazu - sowohl in der praktischen Politk wie auch in der theoretischen Auseinandersetzung in der Weiteretwicklung des katholischen Sozialdenkens. Immer war sein von hoher formaler Klarheit durchdrungenes Denken dabei auch - im Sinne der Subsidiarität - auf die Autonomie und Stärkung der Familie als 'Gemeinschaft von Personen' und kleinster sozialer Einheit bezogen. Gerade in der aktuellen Situation ist der Mangel an Persönlichkeiten, die wie Dr. Wolfgang Schmitz in ihren Grundsätzen und Entscheidungen im besten Sinne des Wortes christlich und sozial geprägt waren, besonders schmerzlich spürbar - vor allem, aber nicht nur in der Familienpolitik. Der Verfasser verdankt dem Verstorbenen bereichernde persönliche Begegnungen und wertvolle Denkanstöße. Mein Mitgefühl gilt der Familie des Verstorbenen."
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15.11.2008 05:16:36
Domainstatistik stjosef.at
(stjosef.at) Gemäß der Auswertung durch AWStats sind im Monat Oktober 2008 folgende Webzugriffe auf die Domain stjosef.at protokolliert worden:
Es gab demgemäß 40564 unterschiedliche Besucher („unique visitors“), 63263 Besuche („visits“), 263083 Seiten („pages“) wurden aufgerufen, es erfolgten 1287583 Zugriffe („hits“), und 10.86 GB wurden übertragen („bandwith“). Dazu kommen noch 403945 Seitenaufrufe und 414916 Zugriffe im Umfang von 11.40 GB durch Suchmaschinen etc. Das Internetangebot von stjosef.at besteht inzwischen seit 12 Jahren und wurde seither kontinuierlich ausgebaut. Manche kirchlichen Dokumente wurden in Deutsch erstmals auf stjosef.at online veröffentlicht.
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15.11.2008 05:06:27
Wachsamkeit für den Herrn
(news.stjosef.at) Als Christen soll uns eine besondere Wachsamkeit auszeichnen. Es handelt sich um eine Erwartungshaltung, die auf das Kommen des Herrn ausgerichtet ist. Wir glauben an das sichtbare Erscheinen unseres Herrn Jesus Christus am Ende der Tage, zum Weltgericht. Wir glauben aber auch daran, dass für jeden von uns in der Todesstunde, die niemand im voraus kennt, der Zeitpunkt gekommen ist, wo wir hintreten werden vor den Herrn, um Rechenschaft abzulegen für unser Leben. Dann wird jeder für das, was er mit den ihm von Gott verliehenen Gaben getan hat – Gutes oder Böses –, Rede und Antwort stehen müssen vor Gott dem Richter der Lebenden und der Toten, der zugleich unendlich barmherzig und auch unendlich gerecht ist. - Lesen Sie die Predigt zum 33. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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13.11.2008 18:21:36
Papstworte zur Organspende: jetzt auf Deutsch online
Die am 7. November 2008 gehaltene Ansprache von Papst Benedikt XVI. an die Teilnehmer des internationalen Kongresses zum Thema „Ein Geschenk für das Leben. Überlegungen zur Organspende“, veranstaltet von der Päpstlichen Akademie für das Leben und anderen Organisationen, ist jetzt in deutscher Sprache online auf www.stjosef.at abrufbar. Die vorliegende Übersetzung wurde von Prof. Dr. theol. habil. Josef Spindelböck auf der Grundlage einer bereits bestehenden Textfassung von Claudia Reimüller (in: Die Tagespost, 11.11.2008, S.7), anhand des italienischen Originals erstellt. Der Papst betont in dieser Ansprache ausdrücklich: „Die Organspende ist eine besondere Form des Zeugnisses der Nächstenliebe. In einer Zeit wie der unseren, die oft durch verschiedene Formen des Egoismus gekennzeichnet ist, wird es immer dringender zu verstehen, wie entscheidend es für eine richtige Auffassung des Lebens ist, in die Logik der Unentgeltlichkeit einzutreten. Tatsächlich gibt es eine Verantwortung der Liebe und der Barmherzigkeit, die dazu verpflichtet, das eigene Leben zu einer Gabe für die anderen zu machen, wenn man sich wahrhaft selbst verwirklichen will. Wie der Herr Jesus uns gelehrt hat, wird nur derjenige sein Leben retten können, der es hingibt (vgl. Lk 9, 24). … Der Akt der Liebe, der durch die Gabe der eigenen lebenswichtigen Organe ausgedrückt wird, bleibt ein echtes Zeugnis der Nächstenliebe, die über den Tod hinaus zu sehen weiß, weil das Leben immer siegt. Der Empfänger sollte sich der Bedeutung dieser Geste wohl bewusst sein; er ist der Empfänger einer Gabe, die über den therapeutischen Nutzen hinausgeht. Noch bevor er ein Organ empfängt, ist es zuerst schon ein Zeugnis der Liebe, das eine ebenso großzügige Antwort hervorrufen sollte, um die Kultur der Gabe und der Unentgeltlichkeit zu fördern.“ (Kurzanalyse von J. Spindelböck:) Benedikt XVI. hat in seiner Ansprache die ethischen Grundsätze für eine Organtransplantation herausgestellt – ohne sich in medizinische Details zu verlieren – , besonders die Freiwilligkeit der Spende und die Sicherheit der Todesfeststellung bei vitalen Organen. Dass es leider in der Praxis mitunter anders ausschaut, ist nicht zu leugnen. Umso wichtiger sind hier die mahnenden Worte der Kirche, die umso glaubwürdiger sind, als die Kirche nicht einfach alles und jedes ablehnt, sondern die Grenzen, welche aus dem Respekt vor dem lebenden und toten Menschen gefordert sind, neu in Erinnerung ruft. Die sog. „Hirntod-Frage“ betreffend können die Worte des Papstes nicht als Ablehnung dieses (von Papst Johannes Paul II. kirchlicherseits akzeptierten) Konzepts interpretiert werden, wohl aber sagt Benedikt XVI., es muss nach bestem Wissen und Gewissen von ärztlicher Seite alles getan werden, um den sicheren Tod festzustellen, und zweitens geht es auch um eine gewisse Transparenz der Urteilskriterien und Entscheidungen nach außen hin, was einen besonders verständnisvollen Umgang auch mit den Angehörigen einschließt. – Link zur Ansprache.
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13.11.2008 18:11:48
Bischof Küng: Kirche hat Aufgabe der Heilung
(presse.kirche.at) Die natürliche Empfängnisregelung sei wichtig für die Qualität einer Beziehung, betonte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng beim Jahrestreffen der Referentinnen und Referenten für Eheseminare und Ehebegleitung in St. Pölten. Es gelte, nicht nur den sinkenden Kinderzahlen entgegenzusteuern, sondern den Ehepartner „als ganzen Menschen mit seiner Sexualität“ zu bejahen. Die Entscheidung für die natürliche Empfängnisregelung sei eine „Frage der Einstellung zueinander“. Bischof Küng zeigte sich überzeugt, dass auch junge Menschen für diese „Lebenssicht“ offen seien. Angesichts der hohen Zahlen gescheiterter Ehen sieht der Bischof für die Kirche „eine große Aufgabe der existentiellen Heilung“: „Wir haben die Verantwortung, mit Verständnis beizustehen.“ Besonders wichtig sei die Schaffung von Räumen, in denen „Vergebung und Verzeihung“ möglich sind, so Küng. Wenn sich Menschen trennen, scheiden lassen oder auch danach wieder heiraten, sei es Aufgabe der Kirche „zu verstehen, zu begleiten und hinzuführen zum barmherzigen Gott“. Die Ehevorbereitung und pastorale Ehebegleitung spielten in diesem Zusammenhang eine zunehmend wichtige Rolle, erklärte Küng. Er wünsche sich eine „prozesshafte Hinführung“ zu Ehe. Dadurch werde der Glaube in die heutige Gesellschaft erneut „inkulturiert“, so Küng. Die aktuellen Standards der Ehevorbereitung, die auch Kurzseminare vorsehen, hält Küng für „einen ersten Schritt“. Auf längere Sicht wüsche er sich jedoch, die Ehevorbereitung „zu forcieren“ und auf fünf bis sechs Monate auszubauen: „Es gibt römische Dokumente, die sogar von zwei Jahren sprechen.“ Wenn die jungen Menschen „sehen, dass es hilft“, würden sie sich auch für längere Kurse entscheiden. Nach sinkenden Zahlen in den 90er-Jahren ist die Tendenz seit einigen Jahren wieder stark steigend. Im heurigen Jahr nahmen bis Oktober bereits über 801 Paare an den verschiedenen Kursen der Ehevorbereitung und Ehebegleitung teil. Den größten Teil der Seminare gestalten Paare, die dafür ausgebildet wurden. An vielen Orten sind Priester eingebunden, an manchen Kursorten auch Ärzte oder Hebammen. Als Seminarleiter stehen derzeit 64 Referentenpaare, 30 Priester und Theologen sowie 11 Ärzte und Hebammen zur Verfügung.
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11.11.2008 16:45:05
"Erhebet die Herzen"
(news.stjosef.at) Wenn eine erfolgreiche Schlagersängerin wie Monika Martin plötzlich statt weltlicher Liebeslieder eine CD mit sakraler und geistlicher Musik produziert, so muss das einen Grund haben. Dieser liegt in der tiefen Gläubigkeit der Sängerin. Sie schreibt im Booklet der eben erschienenen CD „Erhebet die Herzen“: „Erhebet die Herzen, seid voller Gottvertrauen, wir werden wunderbar getragen und geführt. Ein Herz im Gespräch mit Gott ist niemals allein.“ Folgende Lieder finden sich auf der CD: Pie Jesu; Benedictus; Heilig, heilig, heilig; Heilig, großer Gott; Sehnsucht Maria; Hör mein Lied, Bernadette; Ave Maria; Die Himmel rühmen; Wenn Träume Wahrheit werden; Gott berühr'n; Danke dafür; Du da oben; Ave, Madre Maria; Wohin soll ich mich wenden; Großer Gott, wir loben dich; Jesus dir leb ich. Erschienen ist der Tonträger bei Koch Universal Music, www.kochuniversal.com .
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11.11.2008 16:36:02
"Dominus est" - "Es ist der Herr"
(sjm-congregation.org/news.stjosef.at) Der SJM-Verlag stellt ein neues Buch vor, das bereits in mehreren Weltsprachen erschienen ist und Beachtung gefunden hat. Auf Deutsch trägt es den Titel: "Dominus est - Es ist der Herr". Sein Verfasser ist Weihbischof Athanasius Schneider. Das italienische Original ist im Januar von Libreria Editrice Vaticana verlegt worden. Kardinal Francis Arinze, der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst schrieb: „Ich habe das ganze Buch mit großer Freude gelesen. Es ist hervorragend.“ Das Vorwort stammt von dessen Sekretär Erzbischof Ranjith. Aus dem Klappentext des Buches: Die heilige Kommunion ist nicht nur ein Augenblick der geistigen Mahlgemeinschaft, sondern vor allem auch die höchstmögliche persönliche Begegnung des Gläubigen mit seinem Herrn und Gott in diesem Leben. Die dieser Begegnung angemessene Haltung ist jene des Empfangens, der Demut, des geistigen Kind-Seins. Eine solche Haltung verlangt aus sich selbst ausgedrückte Gesten der Anbetung und der Ehrfurcht. Davon gibt es beredte Zeugnisse aus der zweitausendjährigen Tradition der Kirche. Der Autor erzählt auch das Beispiel von „eucharistischen Frauen“, die er aus der Zeit des sowjetischen Untergrundes persönlich kannte. Solche Zeugnisse können die Katholiken des dritten Jahrtausends ermutigen und anleiten, wie man dem Herrn im erhabenen Augenblick der heiligen Kommunion begegnen soll. Der Autor: Weihbischof Athanasius Schneider, geboren 1961 in Kirgistan von deutschen Eltern; 1973 Auswanderung nach Deutschland; 1990 Priesterweihe; 1997 Promotion in Patristik am Augustinianum (Rom); seit 1999 Professor im Priesterseminar in Karaganda (Kasachstan); 2006 Titularbischof von Celerina und Weihbischof von Karaganda. - Bibliographische Angabe: Weihbischof Athanasius Schneider, Dominus est - Es ist der Herr, SJM-Verlag, ISBN 978-3-932426-44-5 - gebunden, 70 S., 8,- EUR. Bestellung auf http://sjm-verlag.de oder über den Buchhandel.
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09.11.2008 18:19:55
Liebe ist stärker als der Tod
(stephanscom.at) "Die Liebe ist stärker als der Tod", betonte Kardinal Christoph Schönborn am Samstag, 8. November 2008, im Wiener Stephansdom beim Requiem für den verstorbenen Altbürgermeister Helmut Zilk. Der Wiener Erzbischof bezeichnete Helmut Zilk und dessen Frau Dagmar Koller ebenso als Beispiel für dieses biblische Wort wie den Märtyrer Franz Jägerstätter und dessen heute noch lebende Witwe Franziska. Erst vor zwei Jahren habe Zilk in einem Buchinterview bekannt, dass für ihn und seine Frau das zutreffe, was "die Kirche für den heiligen Bund der Ehe vorgesehen hat: Einander zu lieben, bis dass der Tod uns scheidet". "Die Zuwendung, die man Menschen geschenkt hat, kommt im Lauf eines Lebens tausendfach zurück", zitierte Kardinal Schönborn den verstorbenen Altbürgermeister Helmut Zilk. Die Heilige Schrift gebe wertvolle Hinweise, was die Liebe "tragfähig und haltbar" macht, sagte Kardinal Schönborn. Dazu gehöre die Zuverlässigkeit im Kleinen, von der Jesus spreche. Die kleinen Gesten der Aufmerksamkeit seien das "Lebenselixier einer Beziehung" und das "Geheimnis echter Beliebtheit". Der Wiener Erzbischof zitierte Helmut Zilk: "Motivation, Aufmerksamkeit oder ein Dankeschön sind kleine Gesten mit riesengroßer Wirkung. Die Zuwendung, die man Menschen geschenkt hat, kommt im Lauf eines Lebens tausendfach zurück". Es gehe aber auch darum, sich nach dem Wort des Apostels Paulus "in jeder Lebenslage" zurechtzufinden. Paulus erweise sich in seinen Worten als echter "Lebenskünstler", den Helmut Zilk sicher in seine Sendung gebeten hätte, so Kardinal Schönborn. Die Kunst, sich in jeder Lage zurechtzufinden, habe Zilk von seinem geliebten Vater gelernt; aber auch Kardinal Franz König habe das Leben des Publizisten und Politikers stark beeinflusst. Es brauche aber auch Gottvertrauen, unterstrich der Wiener Erzbischof. Helmut Zilk sei kein "Musterkatholik" gewesen, aber er habe seinen Glauben nicht versteckt. Nie habe er sich geniert, bei der Fronleichnamsprozessen mitzugehen. Nie sei sein Glaube bewegender zum Ausdruck gekommen, als in der Pressekonferenz nach dem Briefbombenattentat, als er das Kreuz hochhob, das ihm Dagmar Koller ins Spital gebracht hatte. Kardinal Schönborn erinnerte an Zilks Formulierung von damals: "Unser Leben ist in Gottes Hand". Gott gebe die Kraft, am Leben festzuhalten, er gebe aber auch die Kraft, loszulassen, "nicht ins Leere, sondern ins Leben hinein", sagte der Wiener Erzbischof. Helmut Zilk habe es verstanden, seine Möglichkeiten und Mittel als Fernsehmann, als Minister, als Bürgermeister einzusetzen, um zu helfen, zu fördern, zu unterhalten und vieles ins Licht der Wahrheit zu stellen. - Link: Wortlaut dieser Predigt.
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09.11.2008 18:14:04
Papst gedachte der Novemberpogrome des Nationalsozialismus
(kathweb.at) Am 70. Jahrestag der NS-Novemberpogrome hat Papst Benedikt XVI. aller Opfer der Judenverfolgung gedacht und zur Solidarität mit der jüdischen Welt aufgerufen. "Heute jähren sich zum 70. Mal die schrecklichen Ereignisse im damaligen Deutschen Reich, als die jüdischen Mitbürger und ihre Einrichtungen und Gotteshäuser Ziel zerstörerischer und menschenverachtender Gewaltakte wurden", sagte der Papst am Sonntag beim Angelusgebet auf dem römischen Petersplatz. Vor mehreren zehntausend Besuchern rief er zum Gebet für die Opfer und zu "tiefer Solidarität mit der jüdischen Welt" auf. Alle müssten für den Aufbau einer Gesellschaft eintreten, "in der Menschen verschiedener Religionen und Volkszugehörigkeit in Frieden und Gerechtigkeit zusammenleben", so der Papst. Benedikt XVI. erinnerte an das Wüten der Nationalsozialisten gegen die Juden, das in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 damaligen deutschen Machtbereich entbrannte. Geschäfte, Büros, Wohnungen und Synagogen wurden angegriffen und zerstört und viele Menschen getötet, erinnerte der Papst. Das sei der Anfang einer systematischen Ausrottung gewesen, die in der Shoah endete. "Auch heute fühle ich Schmerz über das, was unter diesen tragischen Umständen geschehen ist", sagte Benedikt XVI. wörtlich. Die Erinnerung daran müsse dafür sorgen, "dass ähnliche Schrecken sich nie wiederholen". Es sei die Pflicht jedes Einzelnen, auf allen Ebenen gegen jede Form des Antisemitismus und der Diskriminierung einzutreten. Dazu gehöre auch und vor allem die Erziehung der jungen Generation zu Respekt und gegenseitigem Verständnis. - Diese Nachricht wurde dem neu gestalteten Informationsportal www.kathweb.at (einem Dienst der österreichischen Nachrichtenagentur Kathpress) entnommen!
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08.11.2008 05:43:14
Zum Christentum konvertierte ehemalige Muslime fordern Glaubensfreiheit
(news.stjosef.at) Eine Gruppe von 144 Christen, darunter 77 ehemalige Muslime, die zum Christentum konvertiert sind, haben einen Appell an Muslime und Christen gerichtet, nicht auf die christlichen Minderheiten und die in islamischen Ländern lebenden vom Islam zum Christentum konvertierten Gläubigen zu vergessen, berichtet AsiaNews. Die Unterzeichner des Appells fordern, dass das islamische Recht nicht auf Nicht-Muslime angewandt wird, dass der sog. Dhimmi-Status (wonach Juden und Christen als Schutzbefohlene, aber damit auch als Bürger zweiter Klasse gelten) abgeschafft wird sowie dass das Recht zum Wechsel der Religion als grundlegendes Recht anerkannt wird. - Lesen Sie den Bericht im Wortlaut!
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08.11.2008 05:25:44
Weihetag der Lateranbasilika
(news.stjosef.at) Vielleicht überrascht es uns ein wenig, dass das Fest des Weihetags der Lateranbasilika einen so hohen Rang hat, dass liturgisch sogar die Feier des 32. Sonntags im Jahreskreis dadurch gleichsam verdrängt wird. Es ist ein Kirchweihfest, das wir heute begehen, und wenn es auf dem ganzen Erdkreis gefeiert wird und nicht nur in Rom in der Kirche „St. Johannes im Lateran“, dann hat dies einen bestimmten Grund: Die schon von Kaiser Konstantin errichtete Lateranbasilika wurde im Jahr 324 von Papst Silvester I. eingeweiht und trägt den Ehrentitel „Mutter und Haupt aller Kirchen des Erdkreises“. Diese symbolträchtige Bezeichnung weist darauf hin, dass es die eigentliche Papstkirche ist (neben, ja sogar vor dem Petersdom). Und der Papst als „Bischof von Rom“ ist ja zugleich der universale Hirte der Kirche, die über den Erdkreis zerstreut ist. Im Papstamt als sichtbarem und personalem Prinzip der Einheit im Glauben und in der Liebe wird die Kirche Christi unter dem einen Hirten zusammengehalten, der ja den unsichtbaren Hirten der Kirche, Jesus Christus, vertritt. - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut!
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07.11.2008 18:16:44
Erklärungen der österreichischen Bischöfe nach ihrer Herbstkonferenz
(kathweb.at) Zu einem neuem Lebensstil angesichts der drängenden Probleme der Gegenwart haben die österreichischen Bischöfe aufgerufen. Wie Kardinal Christoph Schönborn am Freitag in Wien bei der Pressekonferenz zum Abschluss der Herbstsession des Episkopats sagte, hätten die Bischöfe eine "Gewissenserforschung mit Tiefgang" unternommen und in Folge ein "Wort der Bischöfe" zur aktuellen Situation in Kirche und Gesellschaft beschlossen. Mit Sorge kommentieren die Bischöfe in ihrem "Wort" die aktuelle politische Situation. Das Wahlergebnis sei auch Ausdruck einer Enttäuschung darüber, dass eine breite Regierungskoalition nicht zu gemeinsamen Lösungen gefunden habe. Die Bürger in einer demokratischen Gesellschaft würden zu Recht erwarten, dass die gewählten politischen Verantwortungsträger mit Blick auf das Gemeinwohl die anstehenden Probleme tatkräftig zu lösen versuchten. In weiten Teilen der Bevölkerung sei daher eine resignative Grundstimmung zu spüren, die die Fundamente der Demokratie ernsthaft gefährden kann, warnen die Bischöfe. Freilich müssten sich auch die Bürger fragen: "Was tue ich für die Republik?" und nicht nur "Was tut die Republik für mich?" Vor diesem Hintergrund danken die Bischöfe allen, "die sich in der Politik für den Dienst am Gemeinwesen engagieren". Zugleich rufen sie die katholischen Laien dazu auf, aus christlicher Überzeugung heraus politische Verantwortung zu übernehmen. Die Bischöfe führen in ihrer Erklärung eine Reihe von anstehenden konkreten Probleme an: Die Einführung der bedarfsorientierten Existenzsicherung, die Lösung des Pflegeproblems, die verstärkte Befassung mit Fragen der Integration und die Vorbereitung einer Steuerreform, die keine neue Schuldenlast nach sich zieht. Weiters gehe es um ein unbedingtes "Ja zum Leben" in allen Phasen sowie die verstärkte materielle und immaterielle Unterstützung von Ehe und Familie als dauerhafte Gemeinschaft von Mann und Frau, die für Kinder offen ist. Eine große Aufgaben sei auch die Förderung ganzheitlicher Bildungskonzepte unter Einbeziehung der religiös-ethischen Dimension, der Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Armut, der Einsatz für die europäische Integration, für die internationale Solidarität und für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung. Unverzichtbar bleibe zudem der Einsatz für die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte, besonders auch der Rechtes auf Leben, auf Religionsfreiheit und auf Asyl. - Link: Presseerklärung im Wortlaut.
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07.11.2008 18:14:22
Papst Benedikt über Haltung der Kirche zur Organspende
(zenit.org) „Gewebe- und Organtransplantationen stellen einen großen Fortschritt der medizinischen Wissenschaft dar“, erklärte Papst Benedikt XVI. am 08.11.2008. Für viele Menschen seien sie ein „Zeichen der Hoffnung“, fügte er hinzu. Mit diesen Worten empfing der Papst die Teilnehmer eines internationalen Kongresses zum Thema: Ein Geschenk für das Leben - Überlegungen zum Thema Organspende, den die Weltdachorganisation katholischer Ärzteverbände mit Sitz im Vatikan zusammen mit der Päpstlichen Akademie für das Leben und dem italienischen „Centro Nationale Trapianti“ organisert haben. „Bedauerlicherweise ist das Problem der Verfügbarkeit von lebenswichtigen Organen für die Transplantation nicht theoretisch, sondern dramatisch real“, so der Papst vor der Expertenrunde. Das bekundeten „die langen Wartelisten für viele kranke Menschen“, deren einzige Hoffnung auf Überleben Organspenden seien und die in den Krankenhäusern oft äußerst schwere Augenblicke durchmachen müssten. Der Leib jedes Menschen bilde zusammen mit dem Geist, der jedem gegeben sei, ein unteilbares Ganzes, dem das Bild Gottes selbst eingeprägt sei. „Es gilt also vor allem die Menschenwürde und die personale Einheit des Menschen zu schützen“, bekräftigte Papst Benedikt. Das bedeute für die Technik der Organverpflanzung, dass man nur etwas geben könne, wenn das keine ernste Gefahr für die eigene Gesundheit und Identität mit sich bringe. „Eine Logik des Organverkaufs oder diskriminierende Organspende-Kriterien … sind moralisch nicht erlaubt“, gab der Papst zu bedenken. - (news.stjosef.at) Zur Hirntodfrage nahm der Papst nicht direkt Stellung. Wörtlich erklärte Benedikt XVI: "Es ist jedoch nützlich daran zu erinnern, dass die einzelnen lebenswichtigen Organe nur ‚ex cadavere‘ entnommen werden dürfen [d.h. wenn der Mensch tot ist], der außerdem seine einzigartige Würde behält, die zu respektieren ist. Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren weitere Fortschritte in der Sicherheit der Todesfeststellung des Patienten gemacht. Es ist gut, wenn die erreichten Resultate die Zustimmung der ganzen wissenschaftlichen Gemeinschaft erhalten, um die Erforschung von Lösungen zu begünstigen, die allen Gewissheit vermitteln. In einem Bereich wie diesem darf nicht der geringste Verdacht der Willkür gegeben sein, und wo noch keine Gewissheit erreicht ist, muss das Prinzip der Vorsicht walten. Es ist nützlich, dass die Fortschritte der Forschung und der interdisziplinären Reflexion in solcher Weise erfolgen, dass auch die öffentliche Meinung über die immer transparentere Wahrheit im Hinblick auf die anthropologischen, sozialen,ethischen und juridischen Aspekte der Praxis der Organverpflanzung aufgeklärt wird. In diesen Fällen muss jedoch als Hauptkriterium immer der Respekt für das Leben des Spenders gegeben sein, da die Entnahme von [lebenswichtigen] Organen allein angesichts des wirklichen Todes erlaubt ist (vgl. Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 476)." - Link: Ansprache des Papstes im italienischen Original.
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06.11.2008 16:26:25
700. Todestag des seligen Johannes Duns Scotus
(zenit.org) Am 8. November, wird der 700. Todestag des großen Franziskaner-Theologen Johannes Duns Scotus OFM feierlich begangen werden. Duns Scotus, geboren 1265 oder 1266 in Schottland, lehrte von 1300 an in Paris und Oxford bis 1308, dem Jahr seines frühzeitigen Todes in Köln. In einer Nachricht der Ordensleitung, die ZENIT vorliegt, wünschen die Franziskaner Minoriten: „Wir hoffen, dass der 700. Todestag des Doctor subtilis et marianus einen starken Impuls gibt für die franziskanischen Studienzentren, damit seine Botschaft auch in Zukunft ihre Gültigkeit behält. Wenn Johannes Paul II. in seiner Ansprache, die er 1980 in der Minoritenkirche in Köln gehalten hat, ihn einen ‚geistlichen Turm des Glaubens’ genannt hat, ist dieses als eine Aufforderung an die Franziskaner zu verstehen, in Skotus einen fruchtbaren Gedanken für den Dialog mit der Kultur unserer Zeit zu entdecken.“ Aus diesem Anlass finden europaweit verschiedene Studientage statt. Die Johannes-Duns-Skotus-Akademie veranstaltet vom 5. bis 8. November 2008 in Köln eine Tagung über Johannes Duns Skotus zum Thema: „Einzigkeit und Liebe bei Gott und den Menschen nach Johannes Duns Skotus“. - Lesen Sie noch mehr!
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06.11.2008 16:22:50
Christen und Muslime: Unterschiede, aber auch Zusammenarbeit
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat Christen und Muslime zum gemeinsamen Einsatz für die Menschenrechte und gegen Gewalt, Armut und Ungerechtigkeit aufgerufen. Das setze gegenseitigen Respekt und Solidarität unter den Religionen voraus, sagte er vor den Teilnehmern des ersten Treffens des Katholisch-Islamischen Forums am Donnerstag im Vatikan. Christen und Muslime müssten ihre Missverständnisse und Vorurteile überwinden und falsche Bilder von der anderen Seite ablegen. Stattdessen sollten sie sich als Mitglieder "einer Familie, der Familie Gottes" verstehen. Christen und Muslime müssten Respekt, Menschenwürde und Menschenrecht in den Mittelpunkt ihres Denkens und ihrer Zusammenarbeit stellen, auch wenn sie das theologisch und anthropologisch unterschiedlich begründen, führte der Papst aus. Dies sei Grundlage und Voraussetzung einer Zusammenarbeit für eine geschwisterliche Welt. Nur auf dieser Grundlage könnten Konfrontationen friedlich beigelegt und die Macht von Ideologien neutralisiert werden. "Meine Hoffnung ist, dass die fundamentalen Menschenrechte für alle Völker und überall geschützt werden", sagte der Papst. Politische und religiöse Führer hätten die Pflicht, die freie Ausübung dieser Rechte in vollem Respekt vor der Gewissens- und Religionsfreiheit des Einzelnen zu sichern. Diskriminierung und Gewalt, denen auch heute viele Gläubige in aller Welt ausgesetzt seien, "sind inakzeptabel und durch nichts zu rechtfertigen". Diese Taten seien um so schwerwiegender und beklagenswerter, "wenn sie im Namen Gottes verübt werden". "Gottes Name kann nur ein Name von Frieden und Brüderlichkeit, von Gerechtigkeit und Liebe sein", sagte der Papst.
Christen und Muslime müssten durch Worten wie durch Taten deutlich machen, dass "die Botschaft unserer Religionen unzweifelhaft eine Botschaft von Harmonie und gegenseitigem Verständnis ist".
Andersfalls würden die Religionen ihre Glaubwürdigkeit und die Effizienz des Dialogs schwächen.
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05.11.2008 17:18:06
Die Predigt von der Auferstehung
(radiovatikan.de) Das Ausschlaggebende des christlichen Glaubens ist die Auferstehung. Das sagte Papst Benedikt der XVI. bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz. Christus habe den Menschen durch seine Hingabe am Kreuz, seine bedingungslose Liebe gezeigt, so Benedikt. Die Verkündigung sei leer und der Glaube sinnlos, wäre Christus nicht auferstanden. Diesen Grundsatz habe der Apostel Paulus eindringlich vertreten. Papst Benedikt setzte seine Katechesereihe zum Völkerapostel fort und sagte auf Deutsch: „Der Apostel stützt sich hierbei mit großer Ehrfurcht auf die Tradition, die ihm vorausgeht. Gerade beim Thema der Auferstehung hebt er den Zusammenhang zwischen Empfangen und Weitergeben hervor; denn die Einheit der apostolischen Überlieferung steht über der persönlichen Darstellung des Ereignisses. Der Auferstandene ist den Aposteln mehrfach erschienen und hat so ihre Zeugenschaft gefestigt. Der erste Ausdruck dieses Zeugnisses ist die Predigt von der Auferstehung als Zusammenfassung des Evangeliums und Gipfel des Heilsweges. Diese führt zu einer lebendigen Begegnung mit Christus, in der sich der Auferstandene als Sohn Gottes, als Herr über Leben und Tod zeigt. Unsere menschliche Wirklichkeit ist für das Leben geschaffen und geht in Christus insgesamt auf Gott zu.“ Zwar blieben auch Christen nicht von Leiden verschont, so Benedikt, doch „in allem was wir tun oder erleiden trägt uns doch die Hoffnung, dass wir an seinem Leben in Fülle Anteil erhalten werden. Wie Paulus sagt: ,Sind wir mit Christus gestorben, so glauben wir auch, daß wir mit ihm leben’ (Röm 6,8 ).“
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05.11.2008 17:11:55
Mit Kindern über den Tod reden
(presse.kirche.at) Es sind schwieige Gespräche, wichtig ist vor allem, dass Kinder ihre Gedanken und Gefühle über Sterben, Begräbnis und Abschiednehmen frei ausdrücken dürfen – auch wenn es für uns Erwachsene unangenehm werden könnte. Mit Kindern über den Tod reden, das tut wohl niemand sehr gerne. Viele wollen ihre Kinder vor diesem ernsten und traurigen Thema bewahren. Sie vermeiden ihnen gegenüber das Thema Sterben bis dahin, dass sie Kinder nicht zu Begräbnissen mitnehmen. Andererseits bleibt niemandem, auch keinem Kind, eine Auseinandersetzung damit erspart – nicht nur zu Allerseelen. Alltägliche Erfahrungen wie der Tod eines Tieres, Fotos von verstorbenen Verwandten, Todesfälle in der Familie und in der Bekanntschaft bringen Kinder in Kontakt mit Krankheit und Sterben. Da Kinder von Natur aus wissbegierig sind und sich für alle Aspekte des Lebens interessieren, wollen sie auch erfahren, was es mit dem Ende des Lebens auf sich hat. - Lesen Sie noch mehr darüber, wie gerade der christliche Glaube dabei Trost und Hilfe geben kann!
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05.11.2008 17:08:32
Geheimnis ehelicher Liebe
(news.stjosef.at) Im „Referat für Ehe und Familie“ der Erzdiözese Salzburg ist eine Broschüre, hg. von Christoph Casetti und Maria Prügl, mit dem Titel „Geheimnis ehelicher Liebe. Humanae vitae – 40 Jahre danach“ erschienen. Es geht darum, in positiver Weise das Anliegen Pauls VI. und seiner Nachfolger Johannes Paul II. und Benedikt XVI. im Papstamt aufzugreifen, die Schönheit und Größe der göttlichen Berufung zu fruchtbarer ehelicher Liebe herauszustellen. So bietet das Büchlein nach einer Dokumentation der Ansprache von Benedikt XVI. zum 40-Jahr-Jubiläum der Enzyklika vom 10. Mai 2008 in der Folge den Text von „Humanae vitae“ im Wortlaut. Christoph Casetti gibt dann eine Einführung in die Enzyklika. Auch eine wichtige Ansprache von Johannes Paul II. 20 Jahre nach „Humanae vitae“ ist dokumentiert. Elisabeth Rötzer und Elisabetta Meier-Vismara stellen „natürliche Empfängnisregelung und Fruchtbarkeitsbewusstsein“ vor. Maria Prügl weist auf „überraschende Begleiterscheinungen der Lebensweise Humanae vitae“ hin, Richard und Maria Büchsenmeister thematisieren „verantwortete Elternschaft und ‚gute Gründe‘“. Dann folgt noch eine wichtige Predigt von Christoph Kardinal Schönborn, in welcher er ein klares Ja der Bischöfe zu „Humanae vitae“ einfordert. Das Büchlein schließt mit einer Ansprache von Papst Benedikt XVI. am 2. Oktober 2008. – Kontakt und Bestellung (auch in größerer Stückzahl): Referat für Ehe und Familie, Dreifaltigkeitsgasse 12, A-5020 Salzburg, Tel. 0662/879613, Fax 0662/8754494, Email: ehe@familie.kirchen.net, Homepage www.kirchen.net/familie .
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04.11.2008 17:32:25
Katholisch-Islamisches Dialogforum im Vatikan
(zenit.org/kath.net) Am Dienstag am Vormittag haben die Arbeiten des Katholisch-Islamischen Forums („Catholic-Muslim Forum“) begonnen, die am kommenden Donnerstag, 6. November, ihren Abschluss finden werden. Das Forum wurde vom Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog und von Vertretern des Islams einberufen. Es kam nach dem offenen Brief zustande, den 138 muslimische Persönlichkeiten am 13. Oktober 2007 an den Papst und andere christliche Hirten gesandt hatten. Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone antwortete im Namen Benedikts XVI. am 19. November 2007 auf dieses Schreiben. Das Thema des Studienseminars im Vatikan lautet: „Gottesliebe in der Nächstenliebe“. Während der erste Tag den „theologischen und geistlichen Grundlagen“ gewidmet ist, werden die Arbeiten des zweiten Tages das Thema „Würde des Menschen und gegenseitiger Respekt“ beleuchten. Zu beiden Themen werden die katholische und die muslimische Seite je ein Gutachten vorlegen. Sie sollen als Diskussionsgrundlage dienen. Am dritten Tag, das heißt am kommenden Donnerstag, werden die Teilnehmer des Gesprächsforums von Papst Benedikt XVI. in Audienz empfangen werden. Am Nachmittag desselben Tages ist für 16.30 Uhr in der Päpstlichen Universität Gregoriana der Jesuiten eine öffentliche Sitzung geplant, in deren Verlauf eine gemeinsame Erklärung vorgestellt werden soll. Ein katholischer und ein muslimischer Teilnehmer des Forums werden bei dieser Gelegenheit auf alle Frage eingehen, die mit der Thematik des Seminars zu tun haben. Insgesamt werden 29 Spezialisten, religiöse Autoritäten und Berater am Forum teilnehmen. - Lesen Sie noch mehr!
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04.11.2008 17:28:04
"Krippenbetreuung soll nicht schöngeredet werden"
(news.stjosef.at) In einem Kommentar mit dem Titel „Krippenbetreuung sollte nicht schöngeredet werden“ hat die Hamburger Diplom-Psychologin und Psychoanalytikerin Ann-Kathrin Scheerer zu den „Risiken einer unreflektierten Trennung von Mutter und Kind durch frühkindliche Betreuung“ Stellung genommen. Der Beitrag erschien bereits am 10.07.2008, in der FAZ, Nr. 159, S.8 und wurde in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ (Nr. 45/2008, 09.11.2008) einer positiven Zusammenfassung gewürdigt. Im folgenden dokumentieren wir wichtige Teile aus der Stellungnahme der Psychologin im Wortlaut:
Je früher im Leben diese Trennungen stattfinden, je abrupter sie vollzogen werden, je länger am Tag sie dauern, je wechselhafter die Betreuungsbeziehungen und je größer die Gruppen von Kindern sind, desto bedeutungsvoller und riskanter sind die emotionalen Langzeitfolgen und psychischen Tiefenwirkungen. Dabei sind es nicht unbedingt die Trennungen oder die kindliche Trauer als solche, die schädlich wirken - beides kann in keinem Kinderleben vermieden, aber durch umsichtige Betreuung und bewusste Gestaltung anerkannt und gemildert werden. Vielmehr sind es die Verleugnung, die Bagatellisierung und Nichtwahrnehmung von Trennungsschmerz und Verlustangst, die Krippenbetreuung zu einem psychisch riskanten Unternehmen für die Betroffenen und für die Gesellschaft insgesamt machen. Denn die frühen Beziehungserfahrungen der Kinder, das Erlernen des Gefühlsausdrucks, die Qualität ihrer emotionalen Bindungen zu den Eltern legen die Grundlage für psychische Gesundheit, für die Fähigkeit, befriedigende Beziehungen einzugehen und die eigenen widersprüchlichen Affekte und Antriebe zu integrieren.
Wer in Kinderkrippen die morgendlichen Abschiedsszenen und Anklammerungsgesten des Kindes, das sich noch nicht trennen möchte, beobachtet, die oft auf eilige Eltern und überbeschäftigte Erzieherinnen treffen, oder wer die in sich zurückgezogenen Kleinkinder sieht, die sich tagsüber häufig selbst stimulieren oder beruhigen müssen, wird bemerken, dass hier etwas psychisch Gefahrvolles vor sich geht, oder er muss, um nicht mitzuleiden, seine Wahrnehmung abschalten. … Es ist ein Irrtum zu glauben, dass die Person, die den Blickkontakt hält und mit dem Kind spricht, ohne eine innere Verunsicherung des Kindes beliebig austauschbar ist. Auch die Großmutter, der Tagesvater, die Krippenerzieherin, die das Kind von früh auf kennt und betreut, ist für das Kind als Nichtmutter identifizierbar. Wenn sie oder er als "Mutter" anerkannt wird, ist das eine gute neue Bindung, kann aber mitunter auch entfremdende Folgen für die Beziehung zur leiblichen Mutter haben, besonders wenn diese mit Eifersucht reagiert. Die Idealisierung von Mutterschaft zeigt sich im Glauben, Muttersein sei das wichtigste Weiblichkeitserlebnis überhaupt; aber zu glauben, man könne Mutter sein, ohne körperlich und emotional anwesend zu sein, kommt einer Mystifizierung der biologischen Mutterschaft gleich. "Mutter" zu sein bedeutet, viel Zeit mit dem Kind zu verbringen, seine Bedürfnisse wahrzunehmen und zu befriedigen, seine Gefühlskreisläufe zwischen Anspannung und Entspannung durch körperlich erfahrbare Anwesenheit aufzufangen. Das ist anstrengend, manchmal langweilig und erfordert auch Verzicht und Selbstverleugnung. Die "mütterliche" Zeit (ganz gleich, ob es sich um die der biologischen oder betreuenden Mutter handelt) besteht aus Wiederholungen und rhythmischer Erwartungserfüllung. Daher wirkt sie im Vergleich zur beruflichen Arbeitszeit, die aus Zeitpunkten und Zielen besteht, wie Zeit im Stillstand. Natürlich macht das die beruflich engagierte Mutter nervös, aber das vorübergehende Leben in diesem Kreisverkehr von Mutter, Vater, Kind ist für die Etablierung des kindlichen Ewigkeitsgefühls und seines Selbstwirksamkeitserlebens unverzichtbar.

Hier noch ein Link zum Text im vollen Wortlaut.
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03.11.2008 18:08:56
Päpstliche Akademie der Wissenschaften: Hirntodkriterium weiterhin "valide"
(news.stjosef.at) Die Päpstliche Akademie der Wissenschaften hat eine Erklärung von Neurologen und anderen Wissenschaftlern aus aktuellem Anlass neu publiziert, welche bereits 2007 erstmals veröffentlicht wurde, und zwar als Ergebnis einer Arbeitsgruppe, die am 11. und 12. September 2006 im Vatikan getagt hatte und sich der Frage nach den Zeichen des Todes widmete. Die Erklärung trägt den Titel „Why the Concept of Brain Death is Valid as a Definition of Death” und kann online auf Englisch, Spanisch und Italienisch nachgelesen werden. Die Autoren, welche den Papst beraten sollen, halten fest, es bestehe weiterhin ein ausreichend gesicherter wissenschaftlicher Konsens über das Hirntodkriterium. In wenigen Tagen (vom 6.-8. November 2008) findet ein internationaler wissenschaftlicher Kongress über Organtransplantation in Rom statt, der von der Päpstlichen Akademie für das Leben, dem Weltärztebund und dem nationalen italienischen Transplantationszentrum veranstaltet wird. Der Kongress trägt den Titel „A Gift for life. Considerations on organ donation”. Es wird auch eine Botschaft von Papst Benedikt XVI. an den Kongress erwartet. Auch sein Vorgänger Johannes Paul II. hatte eine Ansprache beim Internationalen Kongress für Organverpflanzung im „Palazzo dei Congressi“ in Rom am 29. August 2000 gehalten. Der Papst erklärte unter anderem: „Transplantationen sind ein wesentlicher Fortschritt der Wissenschaft im Dienst am Menschen, und viele von uns verdanken ihr Leben heute einer Organverpflanzung. Mehr und mehr hat sich dieses Verfahren als ein gültiger Weg zur Verwirklichung des primären Ziels der Medizin erwiesen – der Dienst am menschlichen Leben. Daher schrieb ich in meiner Enzyklika Evangelium vitae, dass zur Förderung einer echten Kultur des Lebens ‚die in ethisch annehmbaren Formen durchgeführte Organspende besondere Wertschätzung verdient, um Kranken, die bisweilen jeder Hoffnung beraubt sind, die Möglichkeit der Gesundheit oder sogar des Lebens anzubieten‘ (vgl. Nr. 86).“ Zur Frage der Todesfeststellung erklärte Johannes Paul II., „dass das heute angewandte Kriterium zur Feststellung des Todes, nämlich das völlige und endgültige Aussetzen jeder Hirntätigkeit, nicht im Gegensatz zu den wesentlichen Elementen einer vernunftgemäßen Anthropologie steht, wenn es exakt Anwendung findet. Daher kann der für die Feststellung des Todes verantwortliche Arzt dieses Kriterium in jedem Einzelfall als Grundlage benutzen, um jenen Gewissheitsgrad in der ethischen Beurteilung zu erlangen, den die Morallehre als ‚moralische Gewissheit‘ bezeichnet. Diese moralische Gewissheit gilt als notwendige und ausreichende Grundlage für eine aus ethischer Sicht korrekte Handlungsweise. Nur wenn diese Gewissheit besteht und die Einwilligungserklärung (Patientenverfügung) des Spenders oder seines rechtmäßigen Vertreters bereits vorliegt, ist es moralisch vertretbar, die technischen Maßnahmen zum Entnehmen von zur Transplantation bestimmten Organen einzuleiten.“
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03.11.2008 17:51:04
Papst warnt vor falschen Mythen
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat an diesem Sonntag beim Angelusgebet zum Allerseelentag zum Gebet für die Verstorbenen aufgerufen. Zugleich warnte er vor Aberglauben und falschen Mythen von Tod und ewigem Leben. Es sei sehr wichtig, dass die Christen Tod und Jenseits im Licht der Erlösung sähen und die Beziehung zu den Toten aus der Wahrheit des Glaubens heraus begriffen, sagte der Papst bei seinem Angelusgebet auf dem Petersplatz. Die Kirche müsse über Tod und ewiges Leben reden, so Benedikt XVI. „Denn diese Realität ist ganz besonders dem Aberglauben und Synkretismen ausgesetzt. Die christliche Wahrheit darf nicht Gefahr laufen, sich mit Mythen verschiedener Art zu vermischen“, so der Papst wörtlich. Hier die Worte seines deutschen Manuskripts: „Ganz herzlich begrüße ich die deutschsprachigen Gläubigen zum gemeinsamen Angelus-Gebet am Allerseelentag. Die Kirche lädt uns ein, heute besonders der Verstorbenen zu gedenken und Gott zu bitten, dass er unsere Brüder und Schwestern in seine ewige Herrlichkeit aufnehme. Wenden wir uns vertrauensvoll an die selige Jungfrau Maria, die in der Lauretanischen Litanei als „Pforte des Himmels“ angerufen wird. Sie stehe auch uns in der Todesstunde bei, damit wir unsere Sünden bereuen und voll Zuversicht vor das Antlitz Gottes treten können. Der Herr segne euch und eure Familien!”
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03.11.2008 17:47:35
Leitlinien für die Anwendung der Psychologie bei Priesteramtskandidaten
(kathpress.at) Der Vatikan hat die Diözesen und Ordensgemeinschaften in aller Welt zu äußerster Sorgfalt bei der Auswahl und Ausbildung ihrer Priesteramtskandidaten aufgefordert. Dazu sollten die Verantwortlichen auch geeignete Psychologen als Berater heranziehen, heißt es in einem Dokument der Bildungskongregation, das am Donnerstag im Vatikan vorstellt wurde. Allerdings könne die tiefenpsychologische oder therapeutische Zuwendung die geistliche Begleitung in keiner Weise ersetzen, heißt es in dem 20-seitigen Dokument. Zuständig für die Auswahl und Erziehung der künftigen Priester seien der Ortsbischof und der Regens des Priesterseminars, heißt es in den "Leitlinien für die Anwendung der Psychologie bei der Aufnahme und Ausbildung von Priesterkandidaten". Sie müssten darauf achten, dass die theologische und moralische Qualifikation der Kandidaten durch eine menschliche, psychische und emotionale Ausgeglichenheit gestützt wird; dies müsse bei den Priesteramtskandidaten des lateinischen Ritus auch die innere Bejahung des Zölibats einschließen. Die menschliche Dimension sei gleichsam das Fundament der gesamten Priesterausbildung. Die zu Rate gezogenen Psychologen müssten eine solide menschliche und geistliche Reife besitzen und von einem Menschenbild geleitet sein, das die christliche Vorstellung vom Menschen, der Sexualität, der priesterlichen Berufung teilt. In jedem Fall müssten bei Tests die Persönlichkeitsrechte der Kandidaten gewahrt sein. Falls eine Therapie anzeigt sei, so sollte sie vor der Aufnahme in das Seminar erfolgen, heißt es in dem Papier. - ZENIT veröffentlicht nun das Dokument im vollen Wortlaut.
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01.11.2008 16:56:53
Selig die Verfolgten
(stephanscom.at) "Das Evangelium der Seligpreisungen ist die Charta der Heiligen, das Programm, wie man heilig wird. Das ist ja unser aller Berufung", betonte der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, am Hochfest Allerheiligen. Es sei ein Programm, dessen zentrales Wort "selig" sei, so Kardinal Schönborn in seiner Preidgt. "Selig, glücklich sind" und dann kämen acht Aussagen. "Es ist ein Glück, das uns nicht erst für irgendwann, für das Jenseits, verheißen ist, sondern für jetzt. Diese Seligkeit schaut einigermaßen schwierig aus. Dieses Glück liegt irgendwie quer zu dem, was wir uns gemeinhin als Glück vorstellen", sagte der Kardinal zu den am Samstag, 1. November 2008, im Stephansdom versammelten Gläubigen. "Es ist von einem großen Glück die Rede. Aber was ist das für ein Glück? Offensichtlich nicht von dieser Welt, sondern das der Nachfolge Jesu. Wer mit ihm den Weg geht, erfährt immer wieder mitten in den Bedrängnissen dieses Glück", erklärte Kardinal Christoph Schönborn. Auch der Apostel Paulus, der in diesem "Paulusjahr" besonders im Mittelpunkt stehe, hätte, so der Kardinal, die bedrängte und doch glückliche Situation dessen erlebt, der Jesus nachfolgt. Der Wiener Erzbischof nahm in seiner Predigt Bezug zu den vermehrten Nachrichten von Christenverfolgungen wie beispielsweise in Indien oder im Irak: "In so vielen Ländern der Welt werden die Christen ihres Glaubens willen verfolgt. Was mich wundert, ist, dass unsere Medien darüber meistens schweigen. Das sind keine Weltnachrichten. Die Politik schaut meistens weg, und auch wir schauen nicht genügend hin." Jesus aber schaue hin und sei bei denen, die verfolgt und bedrängt werden, unterstrich Kardinal Christoph Schönborn. "'Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen verfolgt werdet'. Es ist wohl besser, um Christi willen verfolgt zu sein als im Namen des Glaubens andere zu verfolgen. Das letztere hat es auch in der Geschichte der Christenheit genug gegeben", so Kardinal Schönborn. "Natürlich müssen wir alles tun, um unseren verfolgten Brüdern und Schwestern zu helfen, viel mehr müssten wir tun, unsere Politiker wach rufen."
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01.11.2008 16:55:14
Eine Wolke von Zeugen
(radiovatikan.de) Die Kirche feiert an diesem Samstag Allerheiligen – und wie Tausende von Christen in aller Welt in diesen Stunden ging auch der Papst auf einen Friedhof und betete für die Verstorbenen. Benedikt besuchte die Grotten unter dem Petersdom; dort sind in der Nähe des Petrusgrabes viele seiner Vorgänger beigesetzt. Beim Angelusgebet an diesem Samstag sagte Benedikt XVI.: „Am heutigen Hochfest Allerheiligen richten wir unseren Blick dankbar auf die Wolke der Zeugen, die uns mit ihrem Glauben und durch ihr Leben Vorbilder geworden sind. Die Heiligen, die in der Vollendung Gott sehen, wie er ist (vgl. 1 Joh 3, 2), schauen auch auf uns und beten für uns. In diesem Blickwechsel der Liebe festigt sich die Gemeinschaft der Kirche, die durch alle Zeiten geht.“ Die Heiligen aller Epochen seien „Menschen der Seligpreisungen“, so Papst Benedikt mit Blick auf das Evangelium dieses Samstags, das die Matthäus-Fassung von Jesu Seligpreisungen bietet. Allerheiligen verstärke bei allen Gläubigen die „Anziehungskraft des Himmels“ – genau wie es der berühmte Gospel-Song formuliere: „Und wenn die Heil`gen einmarschier`n, ja dann will ich auch dabeisein!“ „Der Herr behüte euch und mache euch zu Boten seines Friedens.“
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31.10.2008 18:37:39
1.-8. November: Ablass für die Verstorbenen
(kirchen.net) Vom 1. bis 8. November kann täglich einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden. Neben den üblichen Voraussetzungen (Beichte, wobei eine zur Gewinnung mehrerer vollkommener Ablässe genügt; entschlossener Abkehr von jeder Sünde; Kommunionempfang und Gebet auf Meinung des Heiligen Vaters – diese Erfordernisse können mehrere Tage vor oder nach dem Kirchen- bzw. Friedhofsbesuch erfüllt werden) sind erforderlich: a) am Allerseelentag (einschließlich 1. November ab 12 Uhr): Besuch einer Kirche oder öffentlichen Kapelle, Vaterunser und Glaubensbekenntnis; in Hauskapellen können nur die zum Haus Gehörenden den Ablass gewinnen; oder b) vom 1. bis zum 8. November: Friedhofsbesuch und Gebet für die Verstorbenen. Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, ist es ein Teilablass für die Verstorbenen. Ein solcher kann in diesen und auch an den übrigen Tagen des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen werden. - Quelle: Liturgisches Direktorium der Erzdiözese Salzburg.
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31.10.2008 18:35:54
Hoffnung über den Tod hinaus
(news.stjosef.at) Hat der Philosoph Peter Strasser recht, wenn er in der aktuellen Ausgabe der Zeitung "Die Presse" schreibt: "Was immer uns die Religionen lehren mögen, sie sind beim aktuellen Stand des Wissens außerstande, uns glaubhaft ein Leben nach dem Tod zu versprechen. Jedenfalls kein Leben im Himmel, wo wir, die reinen Bewusstseinswesen, uns als jene Personen wiedererkennen könnten, die wir, die irdisch-körperlichen Wesen, einst waren"? Paulus kennt diese tödliche Konsequenz des Unglaubens und hat diese Alternative im 1. Korintherbrief (15,13-14) so ausgedrückt: „Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos.“ Die Konsequenz wäre dann: „Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos, und ihr seid immer noch in euren Sünden; und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren.“ (1 Kor 15,17-18)Allerdings gibt sich Paulus nicht mit dieser Sichtweise zufrieden. Ihm ist von Jesus Christus her das Evangelium Gottes zur Verkündigung anvertraut. Und so bekennt er voll Freude und Zuversicht: „Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen.“ (1 Kor 15,20) - Lesen Sie die Predigt zum Allerseelentag im vollen Wortlaut!
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