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21.12.2008 15:46:08
Christus als Sonne der Gnade
(radiovatikan.de) Auf die kosmische Dimension des bevorstehenden Weihnachtsfests hat Papst Benedikt XVI. hingewiesen. Christus sei die „Sonne der Gnade“, die die Welt, die in Erwartung stehe, verwandle und erleuchte, so Benedikt beim Angelusgebet am Sonntag. Er erläuterte bei strahlendem Sonnenschein außerdem die Funktion des Obelisken auf dem Petersplatz, der die Linie des Mittagsmeridians anzeigt. Am 21. Dezember sei die Wintersonnenwende und damit der Schatten am längsten, so der Papst. Der Angelus, der dreimal täglich am Morgen am Mittag und am Abend gebetet werde, orientiere sich am „wahren Mittag“, den der Obelisk anzeige. Aus Anlass des Jahres der Astronomie 2009 wies er auf diejenigen seiner Vorgänger hin, die sich besonders um die Astronomie verdient gemacht hätten: Silvester II. der selber Astronomie lehrte, Gregor XIII., dem die Menschen den heutigen Kalender verdanken, und Pius X., der sich auf den Bau von Sonnenuhren verstand. In seiner Muttersprache Deutsch sagte der Papst: „Gott will uns in unserem persönlichen Leben nahe sein. Er ist der „Gott mit uns“, und er wartet als der, der uns wirklich liebt, auf unsere Antwort. Maria hat sie ihm gegeben, und wir wollen versuchen, mit ihr zu sprechen: „Mir geschehe, wie du es gesagt hast“. Dann erfahren auch wir, dass Gott uns teilhaben lässt an seiner heilbringenden Gegenwart. – Der Herr schenke euch ein gnadenreiches Weihnachtsfest!“
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20.12.2008 04:58:58
Neue Jägerstätter-Biographie in Rom vorgestellt
(zenit.org) ine Biographie des seligen Franz Jägerstätter wurde in Rom vorgestellt. Autor des Buches „Cristo o Hitler? Vita del beato Franz Jägerstätter" (Christus oder Hitler? Das Leben des seligen Franz Jägerstätter) ist Cesare Zucconi von der Gemeinschaft Sant'Egidio. Das Vorwort zu dem Buch verfasste der Historiker Prof. Andrea Riccardi, Gründer der Gemeinschaft, der gerade erst für den Aachener Karlspreis 2009 nominiert worden ist. Bei der Präsentation der im Verlag „Edizioni San Paolo" erschienenen Biographie berichtete Kardinal Schönborn über die Faszination, die Franz und Franziska Jägerstätter auf ihn ausüben. Seine erste Begegnung mit diesem Ehepaar habe in Form der Lektüre der Erstbiographie über den Märtyrer, die Gordon Zahn verfasst hatte, vor 40 Jahren stattgefunden. Marco Impagliazzo, Präsident der Gemeinschaft Sant'Egidio, würdigte neben Jean-Dominique Durand, Lehrbeauftragter für Geschichte an der französischen Universität Jean Moulin, und dem Journalisten Aldo Maria Valli das Lebenswerk Jägerstätters. „Franz Jägerstätter war ein Mensch, der sich selbst und den anderen gegenüber sehr ehrlich war. Er war einer jener Menschen, die im Glauben Kraft suchen und so, trotz ihrer Schwäche, eine riesige Kraft angesichts des absoluten Bösen zeigen können”, erklärte Buchautor Cesare Zucconi gegenüber ZENIT. Franziska Jägerstätter, die Witwe des seliggesprochenen Märtyrers Franz Jägerstätter (1907-43) war aus diesem Anlass mit ihren Töchtern Rosalie, Maria und Luisa, nach Rom gereist. Die 95-Jährige nahm gemeinsam mit Kardinal Christoph Schönborn an der Generalaudienz teil. Der Wiener Erzbischof stellte die Innviertlerin, deren Heimat St. Radegund nur wenige Kilometer vom Geburtsort Joseph Ratzingers, Marktl am Inn, entfernt ist, vor. Benedikt XVI. erhob sich dabei von seinem Sitz, sichtlich bewegt wechselte er mit Franziska Jägerstätter einige Worte. Benedikt XVI. hatte Franz Jägerstätter als katholischen Märtyrer 2007 seliggesprochen. Der oberösterreichische Landwirt war wegen seiner Kriegsdienstverweigerung vom nationalsozialistischen Regime zum Tode verurteilt und im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet worden.
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20.12.2008 04:56:51
Gott wird Mensch im Schoße einer Frau
(news.stjosef.at) Die Jungfrau Maria hat ihr Kind Jesus, den wahren Sohn Gottes, vom Heiligen Geist empfangen. Das ist der Inhalt des heutigen Evangeliums, mit dem wir schon ganz nahe an das Geheimnis von Weihnachten herangeführt werden. Das eigentliche Fest der Menschwerdung Gottes ist ja jener Tag, an dem die Kirche den Anfang des menschlichen Lebens des Jesuskindes feiert. Und ein Kind beginnt bereits bei seiner Empfängnis zu leben; daher wird am 25. März das Hochfest der Verkündigung des Herrn begangen, also genau 9 Monate vor dem Weihnachtstag, an dem wir die Geburt des Erlösers aus Maria der Jungfrau feiern. Im Kind, das Maria durch das Wirken des Heiligen Geistes empfangen hat, ist in Erfüllung gegangen, was Gott durch die Propheten vorausgesagt hatte. Das Volk Israel wartete auf den Erlöser; er sollte die Menschen aus der Finsternis der Sünde und des Todes herausführen und in das Licht der Gegenwart Gottes versetzen. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
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19.12.2008 15:17:17
Nuntius Farhat im Interview mit Radio Stephansdom
(stephanscom.at) Als "sehr lebendig" hat der Apostolische Nuntius, Erzbischof Edmond Farhat, das Christentum in Österreich bezeichnet. In einem Interview mit Radio Stephansdom zog Nuntius Farhat eine sehr positive Bilanz über seine dreijährige Amtszeit im Land. Trotz aller Probleme, die die Säkularisierung und die Globalisierung mit sich bringen, seien die christlichen Wurzeln in Österreich deutlich vorhanden "und sie werden wieder Frucht bringen", sagte der Nuntius. Notwendig sei aber - für Österreich wie für ganz Europa - eine neue Mission. Die Fundamente des Glaubens müssten den Menschen wieder näher gebracht werden. Zum einen auf der Ebene der rationalen Vermittlung, zum anderen müsse die christliche Botschaft aber vor allem vorgelebt und bezeugt werden, so Erzbischof Farhat.
Als herausragendes Ereignis seiner Amtszeit bezeichnete Bischof Farhat den Besuch von Papst Benedikt XVI. in Österreich im September 2007. "Es ist beeindruckend gewesen, mit welcher Liebe die Gläubigen in Österreich den Papst aufgenommen haben", so Erzbischof Farhat. Die Menschen würden Benedikt XVI. vor allem deswegen so gerne zuhören, weil der Papst "klar und mit Tiefgang" über Glauben und Kirche spreche. Letztlich habe jeder Mensch ein inneres Verlangen nach Transzendenz.
Auf den Islam angesprochen, betonte der Nuntius, dass man den Muslimen mit Respekt begegnen und ihre Würde achten müsse. "Der Islam als Religion ist aber als 'Gegenentwurf' zum Christentum zu charakterisieren. Problematisch ist auch, dass im Islam Glaube und Spiritualität nicht getrennt von Politik zu sehen ist. Die westliche Art der Trennung von Kirche und Staat ist für Muslime so nicht vertretbar", bedauerte Erzbischof Farhat. Zugleich betonte er, dass der Dialog und die Auseinandersetzung mit dem Islam wie auch mit anderen Religionen außerordentlich wichtig sei. "Dazu müssten die Christen aber über ihre eigene Religion profund Bescheid wissen. Christus immer wieder neu zu entdecken, ist Aufgabe für alle christlichen Kirchen", so der Nuntius.
Zur Situation im Libanon sagte Erzbischof Farhat, dass die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen im Land immer noch sehr gut seien. Viele junge Leute würden zwar immer noch ihre Zukunft im Ausland sehen, aber es gebe auch so etwas wie eine Rückkehrbewegung in den Libanon. Letztlich mache er sich um die Zukunft des Libanon keine Sorgen, so Nuntius Farhat, der nach seinem Ausscheiden aus dem Diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls in sein Heimatland zurückkehren will. Der Nahe Osten ohne Christen sei für ihn unvorstellbar, so der Nuntius, der daran erinnerte, dass das Christentum aus dem Orient kommt. "Christus darf im Nahen Osten nicht fremd werden", sagte Erzbischof Farhat.
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19.12.2008 15:14:46
Ruhrbischof Felix Genn wechselt nach Münster
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat den Essener Bischof Felix Genn nach Münster versetzt. An diesem Freitag wurde die päpstliche Ernennung - des vom Domkapitel gewählten Kandidaten - zeitgleich im Vatikan und in Münster bekannt gegeben. Genn folgt Reinhard Lettmann nach, dessen Rücktritt der Papst am 28. Mai diesen Jahres angenommen hatte. Die Wahl nehme er „ganz klar“ an, doch seine erste Reaktion vor Journalisten ist zwiespältig: „Ich kann meine Gefühle noch schlecht sortieren“, meint Genn. „Da ist Erschrecken aber auch Müdigkeit.“ Er habe wenig geschlafen, sei berührt vom Abschied und davon, „dass die Menschen berührt sind“. Er sei berührt, dass die Münsteraner „ihn offensichtlich“ – das habe man ihm am Telefon gesagt – „erwarten“. Der scheidende Oberhirte von Essen bekennt offen:
„Ich weiß noch nicht, was die nächsten Monate bringen. Es ist sicher nicht eine Fahrt mit dem Boot über einen stillen See, sondern eher auf einem bewegten Ozean, weil ja noch ziemlich viel zu tun ist.“ Der 58-Jährige stammt aus dem Bistum Trier und war dort ab 1999 Weihbischof. 2003 wechselte er von der ältesten deutschen Diözese an die Spitze des jüngsten nordrhein-westfälischen Bistums Essen. Dort leitete er einen dramatischen Strukturwandel ein. 2005 entschied er, 259 Gemeinden zu 42 Pfarreien zusammenzulegen, 96 Kirchengebäude aufzugeben, Personal abzubauen und Dienstleistungen im Generalvikariat zu zentralisieren.
„Ich habe erreicht, dass diese Strukturreform von sehr vielen Menschen angenommen wurde, dass die Struktur des Bistums nicht zusammengebrochen ist und dass wir jetzt nicht sozusagen platt sind. Viele Menschen sind wohl noch verletzt, und möglicherweise sagen sie: Jetzt geht er genau jetzt von der Stelle. Aber ich habe nicht darum gebeten oder nach Münster telefoniert und gesagt, ,Ich wär’s gerne’.“
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18.12.2008 15:43:18
Neuer Bischof für Nord-Norwegen
(erzbistum-muenchen.de) Berislav Grgic (48), seit September 2007 Pfarrseelsorger des Pfarrverbandes Oberhaching, Landkreis München, der die Pfarreien St. Stephan in Oberhaching und St. Bartholomäus in Deisenhofen umfasst, ist von Papst Benedikt XVI. zum Bischof der katholischen Gebietsprälatur Tromsö im äußersten Norden von Norwegen ernannt worden. Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, und der ernannte Bischof stellten sich in München am Donnerstag, 18. Dezember, gemeinsam der Presse. Zum gleichen Zeitpunkt wurde in Rom die Ernennung des neuen Bischofs bekannt gegeben. Der aus der Diözese Banja Luka in Bosnien-Herzegowina stammende kroatische Priester wird damit Oberhirte für die am nördlichsten wohnenden katholischen Gläubigen sein. Die Prälatur, die nicht den Status einer Diözese hat, aber in der Praxis wie eine Diözese funktioniert, umfasst ganz Nord-Norwegen einschließlich Spitzbergen und Nordkap mit einer Fläche von 175.618 Quadratkilometern. - Lesen Sie noch mehr!
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18.12.2008 15:41:38
Papst an vatikanische Medien: Nutzt neue Technologien!
(radiovatikan.de) Die vatikanischen Medien sollen die Botschaft der Hoffnung auch mit den neuesten technologischen Möglichkeiten in die Welt hinaustragen. Das wünscht sich Papst Benedikt XVI., der an diesem Donnerstag die Mitarbeiter des vatikanischen Fernsehzentrums in Audienz empfing. Das „Centro Televisivo Vaticano“ feiert seinen 25. Geburtstag. „Damit die Kirche weiterhin mit ihrer Botschaft präsent ist und sich nicht von Orten ausgeschlossen sieht, in denen unzählige Jugendliche auf der Suche nach Antworten und Sinn in ihrem Leben navigieren, müsst ihr Wege suchen, in immer neuen Formen die Stimmen und Bilder der Hoffnung zu verbreiten in jenem elektronischen Netz, das unseren Planeten mit immer engeren Maschen überzieht.“ Der Papst empfahl mehr Zusammenarbeit zwischen den einzelnen vatikanischen Medien, vor allem im Online-Bereich: „Man spricht heute zu Recht von einer Konvergenz zwischen den verschiedenen Medien. Die Grenzen zwischen den einzelnen Medien verschwimmen, und die Synergien wachsen. Auch die Kommunikationsmittel des Heiligen Stuhles machen diese Entwicklung mit und müssen sich hier bewusst und aktiv einbringen. Immer schon gibt es eine Zusammenarbeit mit Radio Vatikan. Aber heute fordert das Medium Internet eine immer stärkere Zusammenschau der geschriebenen, gesprochenen und bildlichen Kommunikation. Das fordert dazu heraus, die Formen der Zusammenarbeit zwischen den Medien des Heiligen Stuhles zu erweitern und zu intensivieren.“ Außerdem bat er die Mitarbeiter des Vatikan-Fernsehens, sich auf die Übertragung von Papst-Gottesdiensten „ernsthaft vorzubereiten“ und überhaupt in „spirituellem Einklang“ mit dem Inhalt der Botschaft zu stehen. - Link: CTV.
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17.12.2008 11:44:36
Neues "missio"-Team in der Diözese St. Pölten
(presse.kirche.at) Ein neues Team arbeitet für Missio – Päpstliche Missionswerke in der Diözese St. Pölten: Direktor ist nunmehr P. Clemens M. Reischl und Koordinatorin Mag. Margot Karner. Die beiden lösen Pfarrer Josef Pretz (St. Pölten-Spratzern) und Gertrud Hubbauer ab, die sich fast zwei Jahrzehnte mit großem Engagement für die Missionsanliegen eingesetzt haben. Pater Clemens, 51, ist Pfarrer von Mautern/Donau und Benediktiner des Stiftes Göttweig. Er ist seit 1977 Mönch und seit 1981 Priester. Er hatte zahlreiche pfarrliche Aufgaben und war 10 Jahre Leiter des neuen Klosters in Maria Roggendorf. Bevor er vor einem Jahr Pfarrer von Mautern wurde, war er Prior und Kirchenrektor in Göttweig. Die Seelsorge hat für ihn immer auch einen missionarischen Charakter, was er durch acht Jahre als erster Programmdirektor von „Radio Maria Österreich“ besonders praktizieren konnte. Frau Karner lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Pfarre Grünau. Sie ist Betriebswirtin und bringt in vielfacher Weise Erfahrungen mit Mission und Anliegen der „Einen-Welt“ mit. Das Ehepaar Karner hat den „Eine-Welt-Kreis“ in der Pfarre mit aufgebaut. Besonders geprägt hat sie das 6-monatige Volontariat gemeinsam mit ihrer Familie im Nordosten Brasiliens bei P. Josef Hehenberger und P. Ludwig Laaber. Die Aufgaben von Mag. Margot Karner bei Missio sind die Koordination der Diözesanstelle und die Bildungsarbeit in Pfarren und Schulen. - Link: www.missio.at
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17.12.2008 11:43:30
Geistlicher Ökumenismus
(zenit.org) „Die Ökumene erfordert von uns einen brüderlichen und großherzigen Austausch der Gaben, wohl wissend, dass die volle Gemeinschaft im Glauben, in den Sakramenten und im Geheimnis Zweck und Ziel der ganzen ökumenischen Bewegung bleibt“, dies betonte Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache an die Teilnehmer der Vollversammlung, die er am vergangenen Freitag in Audienz empfing. „Annahme und Zukunft des ökumenischen Dialogs“ lautete das Thema der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen, das in diesen Tagen in Rom zu Ende ging.
Für den Papst werden damit „zwei wesentliche Dimensionen verdeutlicht: auf der einen Seite die Analyse des bisher beschrittenen Weges und auf der anderen Seite das Erkennen neuer Wege zur Fortesetzung, wobei man sich gemeinsam darum bemüht, die Unterschiede zu überwinden, die leider weiterhin in den Beziehungen unter den Jüngern Christi bestehen“. In seiner Ansprache erinnerte Papst Benedikt XVI. daran, dass die Arbeiten der Vollversammlung sich mit den Bereichten zu den ersten vier bilateralen internationalen Dialogen befassten, an denen die katholische Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil teilnahm: mit dem Lutherischen Weltbund, dem Weltrat methodistischer Kirchen, der Anglikanischen Gemeinschaft und dem Reformierten Weltbund.
„Ihr habt euch auf der einen Seite damit befasst, was mit Hilfe Gottes, bis heute bei dem Erreichen des gegenseitigen Verständnisses und des Erkennens konvergierende Elemente erreicht werden konnte“, so der Papst, „und ihr habt dabei auf der anderen Seite nicht vergessen, mit großer Aufrichtigkeit, darauf hinzuweisen, was noch zu tun bleibt. Man könnte sagen, dass wir ‚unterwegs’ sind, in einer Zwischensituation, in der eine objektive Prüfung der erreichten Resultate zweifelsohne nützlich und angemessen scheint.“
Der Papst erinnerte auch dran, dass sich die ökumenische Lage heute in vielen Regionen verändert hat und weiterhin verändert, da es neue Gemeinschaften und Gruppen gibt, sich neue Tendenzen abzeichnen und manchmal auch Spannungen zwischen den christlichen Gemeinschaften entstehen. „Die Liebe“, so der Papst weiter, „wird den Christen helfen, den ‚Durst’ nach der vollen Gemeinschaft in der Wahrheit zu pflegen und wenn wir uns dabei der Inspiration des Heiligen Geistes fügen, dürfen wir hoffen, dass wir bald zur ersehnten Einheit gelangen, am Tag, an dem der Herr dies will. Deshalb erfordert die Ökumene von uns einen brüderlichen und großherzigen Austausch der Gaben, wohl wissend, dass die volle Gemeinschaft im Glauben, in den Sakramenten und im Geheimnis Zweck und Ziel der ganzen ökumenischen Bewegung bleibt. Dieses große Unterfangen, der geistliche Ökumenismus, ist, wie es das Zweite Vatikanische Konzil klar ausdrückte, das pulsierende Herz“.
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17.12.2008 11:41:51
Weihnachten ernst nehmen
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. ruft die Christen auf, zu Weihnachten an die notleidenden Kinder der Welt zu denken. Die Gläubigen sollten stärker den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes und die Erinnerung an die Geburt Christi in den Blick nehmen, sagte er am Mittwoch bei seiner letzten Generalaudienz vor den Festtagen. Vor mehreren Tausend Pilgern und Besuchern in der Audienzhalle erläuterte das katholische Kirchenoberhaupt: „Zunächst einmal ist Weihnachten ein Fest, das heute überall auf der Welt, nicht nur in christlichen Gegenden, gefeiert wird. An Weihnachten begegnen wir einem neugeborenen Kind; es ist ein Fest, welches das Geschenk des Lebens besingt. Für uns Christen ist Weihnachten mehr: es ist das zentrale Ereignis der Geschichte, die Menschwerdung des Ewigen Wortes Gottes für die Erlösung der Menschheit. Der Schöpfer des Alls hat Fleisch angenommen, er hat sich unlöslich mit der menschlichen Natur vereint.“ Gott sei nicht fern, sondern einem jeden von uns nahe, so Benedikt weiter: „Über die Dürftigkeit und Kälte einer von der Sünde verwundeten Menschheit hinaus offenbart das göttliche Kind in der Krippe die erbarmende Güte des Herrn. Er kommt uns entgegen, um uns die heilbringende Wahrheit zu schenken und uns teilhaben zu lassen an seiner Freundschaft und seinem Leben. Als so Beschenkte werden wir frei, auch den Erwartungen und Bedürfnissen unserer Mitmenschen zu Hilfe zu kommen. Christus schenkt uns sein Licht, und wir dürfen Zeugen des Lichtes sein, mit welchem die Heilige Nacht die Menschen erleuchtet.“ Im Anschluss an der Audienz begrüßte der Papst die Teilnehmer der interreligiösen Konferenz, die im Vatikan bis an diesem Mittwoch stattgefunden hatte. Den deutschsprachigen Besuchern sagte der Papst: „Ein besonderes Willkommen sage ich den Gläubigen aus dem Bistum Speyer, die mithelfen, dass hier in Rom eine Kirche zu Ehren der heiligen Edith Stein errichtet wird. Für das kommende Christfest wünsche ich euch den Frieden Gottes, den die Engel den Hirten verkündet haben, das Frohsein von innen her, das erlöst und allen äußeren Gaben erst ihren Sinn, ihren rechten Zusammenhang gewährt. Gesegnete Weihnachten!“
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15.12.2008 05:10:45
Die Ankunft Christi, des Erlösers, ist nahe
(radiovatikan.de) Die Nähe Gottes ist keine Frage von Raum und Zeit, sondern eine Frage der Liebe. Darauf hat Papst Benedikt XVI. beim Angelus an diesem dritten Adventssonntag hingewiesen, den die christliche Tradition als Gaudete-Sonntag kennt. Die Liebe schaffe Nähe, woran Weihnachten erinnere, so der Papst. In seinen Grüßen an die Pilger deutscher Sprache sagte Benedikt: „Der Herr ist nahe“ lautet der freudige Ruf zur Eröffnung der Messfeier am dritten Adventssonntag. Schon strahlt das Licht der Heiligen Nacht in die Zeit des Advents hinein. Aus der Vorfreude auf das Kommen des Herrn wollen wir neue Kraft schöpfen, um uns noch mehr auf die Begegnung mit Ihm einzustellen. Öffnen wir Christus unser Herz, damit Er uns mit Seiner Gegenwart erfülle und uns fähig mache, die Botschaft vom Heil zu den Menschen zu bringen. Der Herr segne euch und eure Lieben.“
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15.12.2008 05:08:56
Das Naturrecht als Garant der Menschlichkeit
(kath.net) Der Salzburger Weihbischof Prof. Andreas Laun schreibt in einem Kommentar für die Kirchenzeitung "Rupertusblatt":
Nach dem 2. Weltkrieg wurden viele frühere Mitläufer des NS-Staates vor Gericht gestellt. Sie verteidigten sich: Wir haben nur gehorcht und unsere Pflicht getan. Das Nürnberger Gericht hat sie dennoch verurteilt. Wie das, kann man Menschen dafür verurteilen, dass sie den Gesetzen folgten? Ja, man kann, aber nur, wenn es ein „höheres Gesetz“ gibt, das menschliche Gesetze außer Kraft setzen kann.
Dieses Gesetz ist „höher“, weil es über jeder Mehrheit, über jedem Parlament, über jedem König und über jedem „Recht der Stärkeren“ steht. Es beschützt den Einzelnen vor der Willkür der Regierenden, ganz unabhängig von der Form des Regierens. In Sicherheit sind die Menschen, wenn die geltenden Gesetze diesem höheren Gesetz entsprechen und wenn möglichst alle Bürger, vor allem aber die Mächtigen es anerkennen, und diese Anerkennung hat nichts mit der Unterscheidung von Kirche und Staat zu tun. Es steht ja über allen Gesetzen, die Menschen machen, daher auch über Kirchen Staat. Dieses Gesetz sollte auch das Hauptkriterium sein, an Hand dessen Bürger ihre Parteien und Politiker beurteilen, wählen oder nicht wählen. Früher hat man dieses „höhere Recht“ auch „Naturrecht“ genannt, heute nennt man es vor allem „Menschenrechte“. Aber wie immer man es nennt, es gilt und schützt jeden Menschen. Aber diese Schutzwirkung ist begrenzt durch die Freiheit: Menschen können ihre Gesetze auch unabhängig vom höheren Gesetz machen und gegen es!Darum „erlaubten gültige Gesetze“ die Sklaverei, die Enteignung und Verschickung der Juden, darum entspricht es heute „gültigen“ Gesetzen, Menschen ohne Gerichtsverhandlung in Guatanamo einzusperren und bei Bedarf zu foltern, darum „darf“ man bei uns ungeborene Kinder töten und in anderen Ländern Christen umbringen – obwohl man all das nicht darf, gemessen an dem höheren Gesetz!
Solche Unrechtsgesetze darf man nicht gehorchen, aber man kann es, obwohl sie unendlich viel Leid über die Menschen bringen. Wer Sicherheit will, hat allen Grund, sich für das höhere Gesetz einzusetzen. Seine Verächter sind gefährlich wie „Schläfer“, deren terroristisches Potential irgendwann „aufwacht“. Wenn Menschen unbegrenzt alles dürfen, hatte Pilatus Recht, als er Jesus kreuzigen ließ: die Mehrheit wollte es! Verrückt? Ja, aber ein prominenter österreichischer Jurist lehrte das – er kannte kein „höheres Gesetz“.
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14.12.2008 16:17:01
Felix, der Wallfahrtskater
(christiana.ch) Felix, ein intelligenter junger Kater, erkundet vorwitzig mit großem Erfolg alles, was in seiner näheren Umgebung interessant ist, so zum Beispiel den Wallfahrtsort Wigratzbad im Bodenseeraum. Dadurch kommt er in unzählige Schwierigkeiten. Er findet aber immer wieder einen Freund, der ihn versteht und ihm aus all seinen brenzligen Situationen heraushilft. Felix hat klare Verbote auferlegt bekommen, bestimmte Sachen zu tun, aber der junge Teenager-Kater kann sich einfach nicht daran halten. Durch seine vielen Streiche erobert Felix sehr schnell die Herzen aller, mit denen er zu tun hat. Unter anderem die der vielen Pilger. Sein größter und bester Freund ist ein Seminarist und als dieser als Neupriester versetzt wird, veranlasst er, dass Felix offiziell zum «Wallfahrtskater» und «Pförtner des Seminars» ernannt wird. Bei «Felix, der Wallfahrtskater» handelt es sich um ein Buch, das einen Wallfahrtsort beschreibt, so wie ihn nur eine Katze erleben und lieben lernen kann. Der Charme und die Überlegungen eines kleinen Kätzchens entrücken den Leser schlichtweg in eine andere Welt. Das Buch erklärt innerhalb dieser spannenden Geschichte auf kindgerechte Weise den katholischen Glauben. Es ist aber auch für Erwachsene mit Humor als Lektüre geeignet. - Bibliographische Angaben: Edith Breburda, Felix der Wallfahrtskater, Christiana-Verlag 2008, 120 Seiten, Gebunden, EUR 13,50; ISBN-13: 9783717111443. - Zu bestellen bei buch@kath.net.
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14.12.2008 16:13:23
Christbaum aus Niederösterreich beim Papst
(presse.kirche.at) Diözesanbischof DDr. Klaus Küng und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll übergaben am Freitag im Vatikan den niederösterreichische Christbaum für den Petersplatz bei einer Papstaudienz symbolisch an Benedikt XVI. Zur Übergabe der 33 Meter hohen Fichte aus dem Klostertal bei Gutenstein, die ein Geschenk des Landes Niederösterreich an den Papst darstellt, reiste eine 850-köpfige Pilgergruppe aus Österreich nach Rom. Die Papstaudienz in der Sala delle Benedizioni ist zusammen mit der feierlichen Illumination des Baumes am Samstag und einem Gottesdienst am Sonntag im Petersdom, einer der Höhepunkte eines mehrtägigen Programms der Rom-Pilger. In seiner Ansprache dankte der Papst für den Christbaum, der in den nächsten Wochen die Römer und die vielen Pilger aus aller Welt erfreuen werde. Seine aufstrebende Gestalt, sein Grün und die Lichter seien Symbole des Lebens und wiesen zugleich auf das Geheimnis der Heiligen Nacht hin, führte er aus. Mit seiner Geburt bringe Christus eine neue Hoffnung und einen neuen Glanz in die dunkle, kalte und unerlöste Welt. Wenn sich der Mensch vom Glanz Christi anrühren und erleuchten lasse, „wird er einen inneren Frieden im Herzen erfahren und zum Friedensstifter werden in einer Gesellschaft, die sich zutiefst nach Versöhnung und Erlösung sehnt“. Bischof Küng sah in der Überbringung des Christbaums aus Gutenstein und dessen Illuminierung einen symbolischen Akt: „Wir wollen mithelfen, Licht anzuzünden, damit es in der der Welt leuchtet und sich ausbreitet.“ - Lesen Sie noch mehr!
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14.12.2008 16:11:46
Glaube, Vernunft und sittliches Handeln
(presse.kirche.at) Der Bezug des Glaubens zur Praxis und der Anspruch der sittlichen Vernunft war der Inhalt der Antrittsvorlesung des St. Pöltner Moraltheologe Prof. Dr. Josef Spindelböck am 10. Dezember 2008 in der Aula der Hochschule St. Pölten. Dr. Spindelböck wurde mit 1. Oktober als Nachfolger von Dr. Gerhard Holotik zum Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in St. Pölten ernannt. Spindelböck ist auch als Dozent für Ethik und als Gastprofessor am Theologischen Institut in Gaming tätig. Theologie dürfe nicht nur die Rede über Gott beinhalten, sondern müsse immer auch auf der Rede Gottes an die Menschen gründen, sagte Spindelböck. Dabei gehe es wesentlich um den Glauben, der in der Praxis gelebt werden müsse. Spindelböck verwies dabei auf biblische Befunde wie auch auf kirchliche Dokumente, nach denen Glaube und gelebte Praxis wie selbstverständlich und untrennbar zusammen gehören. Dennoch habe es in der Geschichte oft einseitige Darstellungen gegeben, legte Spindelböck dar. Auf der einen Seite standen Tendenzen des Protestantismus, die nur einseitig den Glauben und die Gnade Gottes betonten. Auf der anderen Seite wurde von der politischen Theologie oft nur das Handeln in den Vordergrund gestellt, sodass das Reich Gottes mit dem Fortschritt gleichgesetzt wurde. Glaube und Vernunft müssten sich aber, so Spindelböck, gegenseitig durchdringen. Der Moraltheologe verwies auf die Regensburger Rede von Papstes Benedikt. XVI. der diese Verbindung ausdrücklich unterstrichen hatte. Die Vernunft sei als Sinnvernunft zu verstehen, die auch offen auf die Transzendenz Gottes hin sei. Die Theologie habe aufzuzeigen, dass der Glaube nicht eine Abkehr von der Vernunft bedeute, sondern sogar dem höchsten Anspruch von Vernunft gerecht werde.
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13.12.2008 10:23:41
Avery Kardinal Dulles verstorben
(de.wikipedia.org) Avery Robert Kardinal Dulles SJ (* 24. August 1918 in Aubrun, New York; † 12. Dezember 2008 in New York City) war ein US-amerikanischer Theologe. Avery Dulles wurde als Sohn des protestantischen Politikers und US-amerikanischen Außenministers (1953 bis 1959) John Foster Dulles geboren, konvertierte aber während seiner Studienzeit an der Harvard University zum Katholizismus. Nach seiner Militärzeit trat er in den Jesuitenorden ein und studierte Katholische Theologie und Philosophie. Im Jahre 1956 empfing er das Sakrament der Priesterweihe an der Fordham University durch Francis Joseph Kardinal Spellman, Erzbischof von New York. Er wurde zwecks weiterführender Studien nach Rom entsandt, wo er an der Päpstlichen Universität Gregoriana zum Doktor der Theologie promovierte. Bereits 1951 wurde er Professor für Philosophie an der Fordham University und unterrichtete zudem von 1960 bis 1974 am Woodstock College sowie von 1974 bis 1988 an der Katholischen Universität von Amerika. 1988 erhielt er die Laurence-J-McGinley-Professur für Religion- und Gesellschaftswissenschaften an der Fordham University. Darüber hinaus hielt er 15 Gastprofessuren an verschiedenen Hochschulen, verfasste mehrere Bücher und über sechshundert theologische Aufsätze und Artikel. Er fungierte als Berater der bischöflichen Kommission für den Dialog zwischen den amerikanischen Lutheranern und Katholiken und leitete als Präsident die Katholische Theologische Gesellschaft der USA. Trotz seines fortgeschrittenen Alters nahm er von 1988 bis 2008 immer noch einen Lehrauftrag an der Fordham University in New York wahr. Die 38 halbjährlichen Lectures erscheinen in Buchform. In seiner Abschiedsvorlesung am 1. April 2008 bekannte er abermals, dass es ihm nie um eine originelle, „neue“ Theologie ging, dass ihn vielmehr die Sorge leitete, sein Denken in den Dienst des Glaubens der Kirche zu stellen. Papst Johannes Paul II. nahm Avery Dulles am 21. Februar 2001 als Kardinaldiakon mit der Titeldiakonie Santissimo Nome di Gesù e Maria in Via Lata in das Kardinalskollegium auf. Aufgrund seines hohen Alters zum Zeitpunkt der Kreierung zum Kardinal wurde er durch den Papst von der Verpflichtung zum Empfang der für Kardinäle obligatorischen Bischofsweihe dispensiert. - (news.stjosef.at) Auf stjosef.at und in "Theologisches" wurde heuer die deutsche Fassung eines Artikels von Avery Kardinal Dulles publiziert: Der Bund Gottes mit Israel.
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13.12.2008 10:20:18
"Gaudete" - "Freuet euch im Herrn!"
(news.stjosef.at) An diesem 3. Adventsonntag („Gaudete!“ – „Freuet euch!“) werden wir zur Freude aufgefordert. Der Eröffnungsvers der Messe aus Phil 4,4-5 lautet: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe.“ Und in der Lesung aus dem Thessalonicherbrief heißt es mit ähnlichen Worten gleich zu Beginn: „Freut euch zu jeder Zeit!“ Die Vorfreude auf das Weihnachtsfest darf uns bereits erfüllen. Mögen uns auch verschiedene Sorgen belasten und so manche Leiden und Kümmernisse quälen – als Christen haben wir keinen letzten Grund zur Traurigkeit, wenn Gott bei uns ist und uns tröstet! Freude lässt sich freilich nicht befehlen und erzwingen. Wir können aber gewisse Voraussetzungen für sie schaffen. Johannes der Täufer wurde von Gott als Vorläufer des Messias gesandt, um den Weg zu bereiten für den Herrn. Die Buße und Umkehr, welche Johannes den Menschen mit manchmal strengen Worten predigte, sollte zur Gemeinschaft mit Gott führen und damit zur wahren Freude. - Lesen Sie die Predigt zum 3. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
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12.12.2008 09:41:59
IMABE-Stellungnahme zum Dokument "Dignitas personae"
(imabe.org) Das aktuelle Vatikan-Schreiben stelle einen „wichtigen Beitrag zur Kultur des Lebens“ dar und bietet „klare Richtlinien für aktuelle Probleme der biotechnologischen Forschung“, erklärt IMABE-Direktor Primarius Johannes Bonelli. Es begründe die Position der katholischen Kirche aus einer vorwiegend philosophisch-anthropologischen Perspektive, nämlich aus der unantastbaren Menschenwürde, die jedem Individuum der Spezies Menschen von der Befruchtung bis zum Tod zukommt. „Nicht selten wird versucht diese Argumentation als religiös motiviert zu etikettieren und sie dadurch für den zivilen Diskurs zu disqualifizieren. Diese Kritik ist aber alles anderes als sachlich und redlich.“ Die Instruktion zeige in aller Schlichtheit, dass durch die Technik der künstlichen Befruchtung der Mensch zum Objekt technischer Rationalität gemacht wird, d. h. an sich zum Instrument und Mittel eines technisches Prozesses, was dem Konzept der Menschenwürde diametral widerspricht. Das Dokument ermuntere zugleich die Wissenschaft, Wege zu beschreiten, die der Menschenwürde entsprechen. Naturgemäß greife das Schreiben jene Methoden auf, die aus ethischer Sicht nicht vertretbar sind. Diese Perspektive habe jedoch eine klare Intention: „Hinter jedem ‚Nein’ steht ein großes ‚Ja’, dass die unveräußerliche Würde und den Wert jedes einzelnen unwiederholbaren Menschen anerkennt – eine Botschaft, die viele Menschen positiv annehmen werden“, so Bonelli. - Links zu weiteren Stellungnahmen: Kardinal Schönborn, Erzbischof Zollitsch, Schweizer Bischöfe.
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12.12.2008 09:37:34
"Dignitas personae" - neues Bioethik-Dokument der Glaubenskongregation
(imabe.org) Unter dem Titel Dignitas personae („Die Würde der Person“) präsentierte der Vatikan am 12. Dezember 2008 ein neues Schreiben, das sich mit aktuellen Fragen der Bioethik auseinandersetzt. Der Text der Glaubenskongregation basiert auf der bereits 1987 erschienenen Instruktion Donum vitae („Über die Achtung vor dem beginnenden menschlichen Leben und die Würde der Fortpflanzung“), in der das – damals noch junge – Thema der künstlichen Befruchtung und seine ethischen Probleme behandelt wurde. Im Mittelpunkt des ethischen Nachdenkens über neue biotechnologischen Möglichkeiten, stehe „ein großes JA zum menschlichen Leben“, betont das Schreiben der Glaubenskongregation. Das Dokument will jene „kulturelle Perspektive“ stärken, die in der Wissenschaft einen „wertvollen Dienst (…) an der Würde jedes Menschen sieht“ (Nr. 3). Die Würde als Person und sein unantastbarer Wert müsse jedem Menschen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zuerkannt werden. Dies gelte auch für den „embryonalen Menschen“, der „ganz Mensch und ganz als solcher zu achten“ (Nr. 5) sei. INHALT: Das Dokument betont erneut die Ablehnung der künstlichen Befruchtung, u. a. deshalb, weil kein Interesse am Lebensrecht jedes einzelnen Embryos bestünde. Im Gegenteil: Auf eine Lebendgeburt komme eine große Zahl von bewusst geopferten Embryos (Selektion, PID, Mehrlingsbefruchtungen usw.). In keinem anderen Bereich der Medizin würde „eine Gesundheitsbehörde eine Technik mit einer so hohen Rate an negativen, tödlichen Ausgängen“ zulassen, kritisiert das Schreiben. In Bezug auf das Einfrieren von Embryonen (Kryokonservierung) kritisiert der Vatikan das Verfahren als unvereinbar mit der Achtung, die den menschlichen Embryonen geschuldet ist (Nr. 18). Die Kongregation greift die Frage des Schicksals der Abertausenden tief gefrorenen Embryonen auf. Vorschläge, diese für die Forschung zu verwenden oder für therapeutische Zwecke einzusetzen, bezeichnet sie als ethisch unannehmbar (Nr. 19). Die Variante einer „pränatalen Adoption“ sei zwar der Absicht nach „lobenswert“, stelle aber keine Lösung dar. Tatsache bleibt, dass durch die In vitro-Fertilisierung Embryonen zu Tausenden „verlassen worden sind“, was eine „faktisch irreparable Situation der Ungerechtigkeit“ schaffe. Weiters verurteilt das Dokument scharf die Präimplantationsdiagnose (PID), deren Ziel die Selektion und Vernichtung „verdächtig“ gewordener Menschen ist. „Die Würde kommt jedem einzelnen Menschen in gleicher Weise zu“, unterstreicht dagegen die Kongregation. Kranke und behinderte Personen seien keine „Sonderkategorie“, Diskriminierungen dieser Art seien „unsittlich und rechtlich unannehmbar“ (Nr. 22). Keimbahntherapie, menschliches Klonen und genetisches Enhancement verwirft das Dokument. Es begrüßt hingegen die möglichen Gentherapien an Körperzellen und die Forschung mit adulten Stammzellen. Ein klares Nein gibt es zur Gewinnung von Stammzellen aus Embryonen. Diese bedeutet zugleich die Vernichtung der Embryonen und damit „die Vernichtung menschlicher Lebewesen, die dieselbe Würde besitzen wie andere Menschen und die Forscher selbst“ (Nr. 32). - Link: Das Dokument in vollem Wortlaut (PDF).
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11.12.2008 12:52:32
Gottes Heil kommt durch die Sakramente
(radiovatikan.de) Auch an diesem Mittwoch gab es wieder eine Generalaudienz des Papstes. Wegen römischem Regenwetter empfing Benedikt XVI. die Pilger in seiner Audienzhalle – unter dem Solardach. Dabei setzte er seine Überlegungen über den heiligen Paulus fort. Ausgangsfrage: Wie kommt die Erlösung zu uns? „Das Heil ist Ergebnis des Zusammenwirkens der Gnade Gottes und unserer freien Zustimmung zu ihr durch unseren Glauben. Der Glaube, der in der Verkündigung des Wortes Christi gründet, bewirkt eine ,neue Schöpfung’. Diese nimmt in der Gemeinschaft der Gläubigen Gestalt an. Paulus entfaltet hier eine sakramentale Sicht der Heilsordnung. In den Sakramenten kommt die grundlegende Dynamik der Wirksamkeit des Wortes Gottes zur Ausführung.“ Am Anfang stehe die Taufe, die den Gläubigen „in die Kirche als den mystischen Leib Christi eingliedert und am Tod und an der Auferstehung des Herrn teilhaben lässt“. „So ist sie Beginn und Keim des neuen Lebens in Christus: Die Gläubigen haben gleichsam Christus angezogen, werden in Ihm zu einer ,neuen Schöpfung’ und erneuert durch den Heiligen Geist. Der Getaufte ist dann gerufen, die Gemeinschaft mit Christus – und durch Ihn mit seinem Leib, der Kirche – im Sakrament der Eucharistie zu leben. Jesus Christus hat die Eucharistie am Vorabend seines Leidens und Sterbens eingesetzt zum Zeichen seiner Hingabe für uns. Er gibt sich selbst, damit wir zu einem einzigen Leib werden, indem wir an dem einen Brot teilhaben.“ Die Erlösung komme also durch die Fülle der Sakramente zu uns – nicht nur durch Taufe und Eucharistie ... „Schließlich entwickelt Paulus die christliche Ehe als lebendiges Bild der Gemeinschaft zwischen Christus und seiner Kirche. Zum einen ist die Ehe ein Geschenk und Ausdruck, das Mann und Frau einander gehören. Zum anderen ist sie ein tiefes Geheimnis in Bezug auf die Liebe Christi zur Kirche. Die Ehe gelingt, wenn sie mit dem wirksamen Wort Gottes und der Bedeutung der Taufe verbunden bleibt und wenn ihr Bund durch die Teilhabe am Leib und am Blut des Herrn gefestigt wird.“ Soweit die Katechese des Papstes an diesem Mittwoch. Sein Schlussgedanke: "Gottes Wort ist wirkmächtig. Wir wollen seine Botschaft in unsere Herzen aufnehmen und als Kinder Gottes mitwirken, dass sein Heil zu den Menschen gelangt. Gottes Segen begleite euch durch diese Zeit des Advents."
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11.12.2008 12:50:23
Das Ja zum Leben neu entdecken - Bischof Küng im Interview der "Tagespost"
(die-tagespost.de) Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng nimmt im Interview der Zeitung "Die Tagespost" Stellung zur Diskussion um "Humanae vitae". Hier der Wortlaut des Interviews.
Kardinal Schönborn hat viel Widerspruch erfahren, als er die Ablehnung der Enzyklika Humanae vitae als ein „Nein zum Leben“ bezeichnete.
Er hat ein Wort gesagt, das notwendig und dringlich ist. Die Mariatroster Erklärung wurde damals von den Bischöfen sicher aus guter Absicht gegeben, aber die Auswirkungen waren in vielfacher Hinsicht negativ. Es ist alles eingetroffen, was Paul VI. vorausgesehen und befürchtet hat: Der Bezug der Sexualität zur Fortpflanzung wird missachtet; ohne Berücksichtigung der Lebensrhythmen der Frau wird die vordergründige sexuelle Befriedigung gesucht; wechselnde Beziehungen sind häufig geworden; Jugendliche haben zu ihrem Schaden viel früher intime Beziehungen. Das alles hat nicht nur, aber auch mit der Relativierung von Humanae vitae durch die Mariatroster Erklärung zu tun. Die Aussage der Mariatroster Erklärung, dass jene nicht sündigen, die nach ernsthaftem Suchen zu einem vom Lehramt abweichenden Schluss gelangen, wurde von den meisten Gläubigen so verstanden, dass jeder in Bezug auf Verhütung „nach eigenem Gewissen“, das heißt letztlich ohne Berücksichtigung des Lehramtes entscheiden kann. Das kommt einer Aufhebung des Richtigen und Wichtigen gleich, das in Humanae vitae gesagt wurde.
Haben die Bischöfe mit der Relativierung der päpstlichen Lehrautorität auch ihre eigene untergraben – und das nicht nur in Bezug auf die Sexualmoral?
Das war der Anfang einer allgemeinen Entwicklung: Zunächst betonte man, dass man nur in diesem Punkt einer anderen Meinung als der Papst sei. Später dehnte sich die Relativierung auf immer mehr Bereiche aus bis hin zum sonntäglichen Messbesuch. Man weiß schon, dass die Kirche die Sonntagspflicht vorschreibt, richtet es sich aber „nach dem eigenen Gewissen“ anders ein.
Lässt sich die ethische Unterscheidung von künstlicher Empfängnisverhütung und natürlicher Empfängnisregelung aufrecht erhalten?
Die Begriffe „künstlich“ und „natürlich“ sind im heutigen Sprachempfinden nicht genau das, was gemeint ist. Humanae vitae zielt auf die Ganzheitlichkeit des Menschen. Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen der natürlichen Empfängnisregelung und dem, was man als „künstliche Verhütung“ bezeichnet hat. Bei der natürlichen Empfängnisregelung werden die Natur der Frau und der Schöpferplan Gottes geachtet. Ein Ehepaar, das zum Schluss kommt, dass es eine längere Pause zwischen zwei Kindern einlegen soll oder sogar keine Kinder mehr haben könne, darf den Geschlechtsverkehr auf die unfruchtbaren Tage beschränken. So respektieren die Eheleute die natürlichen Gegebenheiten der Frau und das Geheimnis, wie Leben entsteht. Das setzt eine Haltung gegenseitiger Rücksicht und der gemeinsam getragenen Verantwortung voraus. Die Erfahrung zeigt, dass das die Liebe schützt.
Ist Kinderreichtum noch ein Ideal, für das die Kirche in Europa wirbt?
Ein neues, ermutigendes Ja zum Kind ist dringend notwendig. Die Grundfrage in diesem Zusammenhang ist die Einstellung zum Leben. Der Mensch ist zur Liebe berufen und zur Teilhabe an der Schöpferkraft Gottes. Das bedeutet bei jenen, die verheiratet sind, in jedem Kind ein Vorhaben Gottes zu sehen, einen Schatz, der ihnen anvertraut ist und eine Aufgabe bedeutet, für die zu leben es sich lohnt.
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10.12.2008 18:54:55
Neuer Liturgie-Präfekt ernannt
(kath.net) Der Erzbischof von Toledo in Spanien, Kardinal Antonio Cañizares Llovera, ist am Dienstag zum neuen Präfekten der Päpstlichen Kongregation für Gottesdienst und Sakramentenordnung ernannt worden. Er folgt in dieser Funktion Kardinal Francis Arinze nach. Der Papst hat das Rücktrittsgesuch des 76-jährigen Kardinals aus Nigeria angenommen. Antonio Kardinal Cañizares Llovera ist 63 Jahre alt und Primas von Spanien. Seit März 2005 hat er den stellvertretenden Vorsitz der Spanischen Bischofskonferenz inne. Canizares Llovera ist Mitglied der Kongregation für die Glaubenslehre und der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei. Die Priesterweihe empfing Antonio Cañizares Llovera am 21. Juni 1970 und promovierte ein Jahr später in Theologie an der Päpstlichen Universität von Salamanca, wo er vor allem in den Bereichen Pastoraltheologie und Fundamentalkatechetik auch eine Lehrtätigkeit ausübte. Am 6. März 1992 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Avila. Die Bischofsweihe empfing er am 25. April 1992. Am 10. Dezember 1996 wurde er zum Erzbischof von Granada erhoben. Am 24. Oktober 2002 wurde Antonio Cañizares Llovera zum Erzbischof von Toledo und zum Primas von Spanien ernannt. Im Rahmen seiner bischöflichen Tätigkeit gründete er in Avila eine katholische Universität; er förderte weitere Universitätseinrichtungen, ist Autor einer großen Zahl von Publikationen und startete Initiativen für Kranke, Drogenabhängige und Arbeitslose.
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10.12.2008 18:53:47
Papst stellt Rom unter den Schutz der Gottesmutter
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat am Montagabend seinen traditionellen Besuch an der Mariensäule in der römischen Innenstadt absolviert. Bei der Zeremonie zum Fest der Unbefleckten Empfängnis legte er ein Rosengebinde zu Füßen der Statue bei der Spanischen Treppe nieder und erflehte die Fürbitte der Muttergottes für die Stadt Rom. Zugleich erinnerte er an den Abschluss des Jubiläumsjahres von Lourdes, mit dem der südfranzösische Wallfahrtsort der Marienerscheinungen vor 150 Jahren gedacht hatte. Bei einer der Visionen hatte sich die Gottesmutter nach Angaben der heilig gesprochenen Seherin Bernadette Soubirous (1844-1879) als "Unbefleckte Empfängnis" vorgestellt. Benedikt XVI. deutete die weißen Rosen als Symbole der Erfolge und Freuden, aber auch der Sorgen des vergangenen Jahres. Es gebe "keine Rose ohne Dornen", so der Papst. Besonders bat er Maria um Schutz für kranke Kinder in Rom, benachteiligte Jugendliche, einsame alte Menschen, Kranke, Einwanderer, sozial Schwache und Arbeitslose. Eine Minderung der sozialen Gegensätze und mehr Verantwortungsbewusstsein für gemeinsame Belange seien notwendig. Der Besuch bei der Muttergottes-Statue an der Spanischen Treppe gehört zu den festen Terminen des Papstes und findet jeweils am 8.
Dezember statt. Die Statue war unter Pius IX. (1846-1878) aus Anlass der Verkündung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis (1854) auf einer antiken Säule aufgestellt worden. - Link: Papstansprache in vollem Wortlaut (ZENIT).
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09.12.2008 16:11:17
Antrittsvorlesung in Moraltheologie: "Radio Maria" überträgt live
(news.stjosef.at) Am 10. Dezember 2008 findet um 19.30 Uhr in der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Josef Spindelböck für das Fach Moraltheologie statt. Das Thema lautet: "Der Praxisbezug des christlichen Glaubens und der Anspruch sittlicher Rationalität". Gäste aus nah und fern sind willkommen; außerdem wird Radio Maria Österreich live übertragen: www.radiomaria.at (zu empfangen im Internet, über Satellit und einige UKW-Frequenzen bzw. Kabelnetze).
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09.12.2008 16:07:42
Patriarch Alexi II. in Moskau beigesetzt
(orf.at) Mit einer bewegenden Trauerfeier hat Russland Abschied von Patriarch Alexi II. genommen. Nach einem mehrstündigen Trauergottesdienst in der Moskauer Erlöser-Kathedrale wurde das verstorbene Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche heute beigesetzt. Präsident Dimitri Medwedew, Ministerpräsident Wladimir Putin sowie zahlreiche ausländische Staatsgäste und kirchliche Würdenträger erwiesen Alexi II. die letzte Ehre. In seiner Predigt würdigte der Übergangsnachfolger des Patriarchen, Metropolit Kirill, Alexi II. als bedeutenden Geistlichen. Er habe 1990 die Führung einer Kirche übernommen, die durch jahrzehntelange Unterdrückung geschwächt gewesen sei. "Jetzt hinterlässt er eine starke Kirche", sagte der 62-jährige Kirill. In politischen Konflikten habe er sich stets für Einheit und Frieden eingesetzt.
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07.12.2008 16:41:50
Papst: Einsatz der Kirche für Arme und Bedrängte
(radiovatikan.de) Die katholische Kirche hat die Aufgabe, die Schwächsten und Armen zu helfen und die Würde des Menschen zu verteidigen. Das betonte Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet an diesem Sonntag auf dem Petersplatz. Vor rund 20.000 Pilgern und Besuchern erinnerte das katholische Kirchenoberhaupt daran, dass die Menschenrechte weiterhin missachtet werden. Christliche Hoffnung dürfe sich deshalb nach den Worten des Papstes nicht auf den Wunsch nach sozialer und politischer Befreiung beschränken. Dies sei gleichwohl eine legitime Erwartung, unterstrich der Papst beim Angelusgebet am Sonntag auf dem Petersplatz. Wörtlich sagte er vom Fenster seines Arbeitszimmers aus: „Was Jesus begonnen hat, ist ein neues Menschsein, das von Gott kommt. Dazu gehört auch eine Befreiung aus jeder moralischen und materiellen Sklaverei. Christen sollen gleichermaßen auf den Heilsplan Gottes vertrauen und sich für den Aufbau des Gottesreiches einsetzen. Gerechtigkeit und Frieden sind ein Geschenk Gottes; dies verlangt aber auch Männer und Frauen, die sein Wort aufzunehmen bereit sind. Für die Völker, die an Elend und Hunger leiden, und für die zahlreichen Flüchtlinge und für all jene Menschen, deren Würde und Rechte missachtet werden, steht die Kirche als Wächter auf dem Glaubenshügel zur Seite und ruft ihnen zu: „Seht euer Gott! Seht euer Herr, der mit Kraft euch zu Hilfe eilt!“ Dies sei eine Botschaft, der den Menschen auch Pflichten zuweise, so Benedikt weiter. „Denn auch heutzutage klingt die Stimme der Kirche nach, die dazu aufruft, dem Herrn in der Wüste einen Weg zu ebnen.“
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07.12.2008 16:40:06
Evangelische Christen reden über Himmel und Hölle
(idea.de) „Das Bild von der Hölle mahnt, offensiv zum Himmel einzuladen.“ Das erklärte der Theologe und Rektor des Albrecht-Bengel-Hauses in Tübingen, Rolf Hille, bei einer Regionalkonferenz von 15 bayerischen SMD-Hochschulgruppen (Studentenmission in Deutschland) Ende November in Rosenheim. Vor rund 100 Mitarbeitern erläuterte er die biblische Überzeugung, dass es nach dem Tode ein Gericht „mit doppeltem Ausgang“ gebe. Abhängig von seiner Haltung zu Jesus Christus komme der Verstorbene entweder in den Himmel oder in die Hölle. Allerdings dürfe die Warnung vor ewiger Verdammnis nicht zu einer Drohbotschaft werden. „Völlig unchristlich“ wäre es auch, triumphierend die Verdammung von Ungläubigen zu feiern. Im Mittelpunkt der christlichen Verkündigung solle vielmehr die „Frohbotschaft“ stehen, dass Gott alle Menschen retten wolle. Die von einigen Christen vertretene Vorstellung einer Allversöhnung lehnte Hille ab. Sie lasse sich „nur indirekt und spekulativ aus einigen Bibelstellen ableiten“ und sei daher nur geeignet, „den Hoffnungshorizont des Glaubens herauszustellen“. Auch der SMD-Regionalsekretär Joachim Samuel Eichhorn (Bayreuth) mahnte, Studenten auf das Geschenk des Evangeliums anzusprechen, ohne Angstparolen zu verbreiten. „Immer an die Hölle denken, aber nie davon sprechen", empfahl der promovierte Historiker.
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06.12.2008 09:57:48
Nikolausbrief an die Kinder von Bischof Klaus Küng
(presse.kirche.at) Am 6. Dezember feiert Bischf Klaus um 16.30 Uhr im Dom mit Kindern und ihren Familien einen Segensgottesdienst. Schon im Vorfeld dieses beliebten Heiligengedenktages hat sich der Diözesanbischof in einem eigenen Brief an die Kinder gewandt, um ihnen Leben und Beispiel des hl. Nikolaus näherzubringen. Die Verehrung des Hl. Nikolaus zeigt sich auch darin, dass ihm allein in der Diözese St. Pölten 20 Kirchen geweiht sind. - Link: Brief des Bischofs an die Kinder.
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06.12.2008 09:56:21
Ein Wegbereiter für den Herrn
(news.stjosef.at) Mit dem Advent hat das neue Kirchenjahr als „Markusjahr“ begonnen. Das Evangelium nach Markus wird uns in diesem Lesejahr B häufig verkündet. Eben haben wir den Anfang des Markusevangeliums gehört. Wir wollen darüber nachdenken und die einzelnen Sätze etwas näher betrachten! Der Titel oder die Überschrift lautet wörtlich: Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Dieses Buch ist ein „Evangelium“, eine frohe Botschaft; ihr Hauptinhalt ist Jesus Christus, der als Sohn Gottes verkündet und bekannt wird. Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Hier nimmt der Evangelist auf den Vorläufer Jesu Bezug, der vom Propheten Jesaja vorausgesagt worden war. Johannes der Täufer wird ein Bote für den Herrn sein, ein Wegbereiter. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
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06.12.2008 09:54:44
Maria - voll der Gnade und "ganz schön"
(news.stjosef.at) „Tota pulchra es, Maria, et macula originalis non est in te.“ – „Ganz schön bist du, Maria, und die Makel der Erbschuld ist nicht in dir.“ Mit diesen und ähnlichen Worten preist die Kirche heute an ihrem Hochfest die ohne Erbsünde empfangene Jungfrau und Gottesmutter Maria. Freude und Jubel kommt auf in den Herzen der Menschen; im Himmel preisen die Engel und Heiligen ihre Königin, die allezeit frei war von jeder Sünde! Maria ist die „Gnadenvolle“ („gratia plena“), wie sie der Engel begrüßt hat. Gott selbst hat sie ganz schön gemacht, sie ganz für sich bereitet, sodass sie dem Erlöser eine würdige Mutter sein konnte. Mitten im Advent leuchtet sie also auf, die hehre, ganz erhabene Frau, die bereit war für das Kommen des Messias und die ihm in ihrem Herzen eine würdige Wohnung bereitet hat. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria (8. Dezember) in vollem Wortlaut!
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