| | 17.03.2009 16:36:08 | | Du Vorbild der Arbeiter | | (news.stjosef.at) „Du Vorbild der Arbeiter“ – „Exemplar opificum“: So wird der heilige Josef in seiner Litanei angerufen. Er selbst hat mit seiner Hände Arbeit für sich und seine Familie den Lebensunterhalt verdient. Er hat auch den menschgewordenen Sohn Gottes, Jesus, als heranwachsenden jungen Menschen in die Welt der Arbeit eingeführt. Die Mühsal der Arbeit ist im Licht des Evangeliums nicht länger ein Fluch, sondern eine Teilnahme am Geheimnis der Erlösung. Keine Arbeit ist zu gering, als dass der Mensch in ihr nicht Gott ehren und dienen könnte. Der heilige Josef ist uns ein Vorbild darin, die Arbeit gewissenhaft zu verrichten und darin in Liebe Gott und den Nächsten zu dienen! (JSp) | | |    |
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| | 17.03.2009 16:31:34 | | Der Papst in Kamerun: "Gott segne Afrika!" | (radiovatikan.de) „Welche Freude, zum ersten Mal seit meiner Wahl zum Papst in Afrika zu sein!“ Das sagte Benedikt in seiner ersten Ansprache auf afrikanischem Boden. Er gratulierte Kamerun zum 50. Jahrestag seiner Unabhängigkeit und lobte das freundliche Klima zwischen den Konfessionen und Religionen im Land. Hier sind die Kernsätze aus der Papstrede am Flughafen von Yaoundé: „Ich komme zu euch als Hirte. Ich komme, um meine Brüder und Schwestern im Glauben zu stärken, wie einst Petrus. Als Petrus am Pfingsttag in Jerusalem predigte, da waren auch Zuhörer aus Afrika dabei. Das Zeugnis vieler großer Heiliger dieses Kontinents in den ersten Jahrhunderten des Christentums garantiert Afrika einen besonderen Platz in der Kirchengeschichte. Bis heute haben Heerscharen von Missionaren und Märtyrern in allen Teilen Afrikas Zeugnis für Christus abgelegt, und heute zählt die Kirche hier etwa 150 Millionen Gläubige.“ Benedikt erinnerte daran, dass Papst Johannes Paul 1995 in Yaoundé das Abschlußdokument einer Bischofs-Sondersynode für Afrika vorstellte. Er komme nun, um das Arbeitspapier der zweiten Sondersynode zum Thema Afrika zu präsentieren; das Bischofstreffen findet im Oktober in Rom statt. Er hoffe auf einen „Moment der Gnade“ und einen „neuen missionarischen Aufbruch“ der afrikanischen Kirche. „Auch mitten im größten Leiden bringt die christliche Botschaft immer Hoffnung mit sich. Die Begegnung mit dem lebendigen Gott kann auch in einer Lage großen Leids und großer Ungerechtigkeit alles verwandeln. Ein Christ kann niemals schweigen angesichts des Schmerzes und der Gewalt, der Armut und des Hungers, der Korruption und des Machtmissbrauchs! Die rettende Botschaft des Evangeliums will mit Kraft und Klarheit verkündet werden, damit das Licht Christi im Dunkel des Lebens der Menschen leuchtet. Auch hier in Afrika hungern zahllose Menschen nach einem Wort der Hoffnung und des Trostes. Regionale Konflikte führen zu Tausenden Obdachlosen und Bedürftigen, Waisen und Witwen.“ Überraschend deutlich ging Papst Benedikt schon in seiner ersten Ansprache auf die Probleme Afrikas heute ein: „Der Kontinent hat in der Vergangenheit erlebt, dass viele seiner Einwohner grausam geraubt und verschifft wurden, um als Sklaven zu arbeiten; heute ist der Menschenhandel, besonders mit wehrlosen Frauen und Kindern, zu einer modernen Form der Sklaverei geworden. In einer Zeit weltweiter Nahrungsmittelknappheit, der Finanzkrise und des Klimawandels leidet Afrika überproportional: Immer mehr seiner Einwohner werden zu Opfern des Hungers, der Armut, der Krankheit. Sie schreien nach Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden – und genau das ist es, was die Kirche ihnen bietet: Nicht neue Formen wirtschaftlicher und politischer Unterdrückung, sondern die Freiheit der Kinder Gottes. Nicht kulturelle Modelle, die das Recht der Ungeborenen ignorieren, sondern das reine Wasser des Evangeliums vom Leben. Nicht bittere Rivalitäten zwischen Volksgruppen und Religionen, sondern den Frieden und die Freude des Reiches Gottes – die Zivilisation der Liebe.“ Der Papst erwähnte, dass mehr als ein Viertel der Einwohner Kameruns sich zum katholischen Glauben bekennt. Die Kirche sei also „in einer guten Ausgangslage, um für das Wohl der Menschen und die Versöhnung einzutreten“. Das tue sie besonders in der Sorge um Kranke und Behinderte sowie im Schulwesen. „Kamerun ist ein Land der Hoffnung für viele in Zentralafrika. Tausende von Flüchtlingen aus Ländern der Region, die vom Krieg verwüstet sind, haben hier Aufnahme gefunden. Es ist ein Land des Lebens – mit einer Regierung, die sich eindeutig auch für die Rechte der Ungeborenen einsetzt. Es ist ein Land des Friedens: Kamerun und Nigeria haben einen Streit um eine Halbinsel im Dialog aus der Welt geschafft und damit der Welt gezeigt, dass eine geduldige Diplomatie immer Früchte bringen kann. Es ist ein Land der jungen Leute mit einer vitalen, jungen Bevölkerung. Mit Recht sprechen manche von „Afrika in Miniatur“ – es ist Heimat von über 200 ethnischen Gruppen, die in Harmonie miteinander leben... Gott segne Kamerun! Gott segne Afrika!“ | | |    |
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| | 16.03.2009 15:42:49 | | Du Freund der Armut | | (news.stjosef.at) Der heilige Josef wird angerufen mit den Worten: „Du Freund der Armut“ – „Amator paupertatis“. Wie die Geburt Jesu im Stall von Bethlehem und die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten zeigt, nahm Josef gemeinsam mit Maria das Schicksal äußerer Entbehrungen willig auf sich, um Gottes Willen zu erfüllen. Als Handwerker war er ein Mann der Arbeit und ließ seine Familie sicher nicht darben und hungern, sondern versorgte sie mit dem Notwendigen, ja wird es sogar zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht haben. Dies steht nicht im Widerspruch zur Armut, wie sie hier als Ideal vorgestellt wird: Armut bedeutet Einfachheit und persönliche Anspruchslosigkeit. Sie ist eine geistige Haltung, die für alles Irdische Gott dankbar ist, es aber auch auf rechte Weise zu verwenden weiß. Möge Gott auch uns die rechte Distanz im Umgang mit dem Irdischen schenken, dass wir sowohl im Überfluss als auch in der Not Gott für alles danken und das ewige Ziel nie aus dem Auge verlieren! (JSp) | | |    |
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| | 16.03.2009 15:28:59 | | Stellungnahme von Bischof Schwarz zur "Causa Friedl" | (dioezese-linz.at) Der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz hat folgende Stellungnahme zu Pfarrer Josef Friedl nach der persönlichen Aussprache am 16.3.2009 abgegeben: Dechant und Pfarrer Josef Friedl hat öffentlich und von sich aus erklärt, dass er sich in den letzten Jahren nicht an das bei der Priesterweihe gegebene Versprechen, ehelos zu leben, hält und er zu dieser Beziehung steht. Unseren Dienst als Priester haben wir beide mit dem Zeichen der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen übernommen. Diese Regel gilt auch heute noch und ist in ihrer Gültigkeit ganz klar auf weltkirchlicher Ebene unterstrichen worden. Auch im Rahmen der Bischofskonferenz wurde zu diesem Thema gesprochen und der Vorsitzende Kardinal Schönborn hat es auf den Punkt gebracht: „Für Priester ebenso wie für alle anderen Menschen sind Treue und das Versprechen zur Treue tragende Werte in der Gesellschaft. Ein Nichteinhalten bringt auf Dauer keinen Segen.“ Das als grundsätzliche Vorbemerkung. Konkret haben wir, der Generalvikar als Personalverantwortlicher und ich, mit Pfarrer Friedl in den letzten Tagen Kontakt gehabt und bei diesem gemeinsamen Gespräch jetzt Folgendes vereinbart. Pfarrer Friedl nimmt zur Kenntnis, dass er Wirkung vom heutigen Tag seines Amt als Dechant enthoben wird. In diesem Amt war er der unmittelbare Vertreter des Bischofs in seinem Dekanat. Die Unvereinbarkeit seiner nun persönlich deklarierten Lebensform mit dem ursprünglichen Versprechen verlangt jetzt – wie sich herausstellt - eine nähere Klärung dessen, was bisher öffentlich immer wieder als seine „Lebenspartnerschaft“ dargestellt wurde. Er selber hat dazu nie in irgendeiner Form der Öffentlichkeit gegenüber nähere Umstände geschildert. Dazu sind jetzt weitere Gespräche in nächster Zeit nötig. Im Kirchenrecht sind diese mehrmaligen Gespräche für solche Situationen ohnehin vorgesehen. Ich bitte nochmals um Verständnis für diese Maßnahmen und auch dafür, dass diese Angelegenheit nicht öffentlich behandelt wird. | | |    |
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| | 16.03.2009 15:26:50 | | Papst kündigt "Jahr der Priester" an | | (radiovatikan.de) Die wichtigen Aufgaben von Priestern in Kirche und Gesellschaft sollen von der Öffentlichkeit besser wahrgenommen werden. Daher hat Papst Benedikt seine Kleruskongregation damit beauftragt, ab Juni 2009 ein „Jahr der Priester“ zu organisieren. Das kündigte der Papst am Montag bei der Vollversammlung der Kleruskongregation im Vatikan an. Vom 19. Juni dieses Jahres bis Juni 2010 soll die Kongregation Initiativen ins Leben rufen, die Priester dabei unterstützen, ihr Amt geistlich und moralisch effektiver auszuführen. Angesichts einer Gesellschaft, die ständig im Wandel begriffen sei, müsse die Kirche ihre Energie vor allem in die Ausbildung ihres Nachwuchses stecken, betonte der Papst: „Grundlage für die Mission ist eine gute Ausbildung, die im Einklang mit der ununterbrochenen Tradition der Kirche entwickelt wurde - ohne Zäsuren oder Diskontinuitäten. In diesem Sinne ist es wichtig, vor allem unter den jungen Priestergenerationen eine korrekte Wahrnehmung der Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils zu fördern, die im Licht der gesamten doktrinalen Tradition der Kirche zu interpretieren sind. Außerdem erscheint mir die Rückkehr zu einem Bewusstsein wichtig, das Priester dazu anhält, als solche präsent und erkennbar zu sein - sowohl anhand ihres Glaubenszeugnisses als auch anhand ihrer persönlichen Tugenden sowie anhand ihrer Kleidung. Diese Präsenz sollte vor allem im kulturellen und karitativen Bereich deutlich sein, die seit jeher das Herz der kirchlichen Mission ausmachen.“ | | |    |
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| | 15.03.2009 14:45:02 | | Papst unmittelbar vor Afrika-Reise | | (radiovatikan.de) Beim letzten öffentlichen Auftritt vor seiner Reise nach Kamerun und Angola hat Papst Benedikt um Aufmerksamkeit für Afrika geworben. „Heute bitte ich euch alle um euer Gebet für meine erste Apostolische Reise nach Afrika, zu der ich am Dienstag aufbrechen werde.“ Beim Angelusgebet am Sonntag in Rom dachte Benedikt „an alle Opfer von Hunger, Krankheiten, Ungerechtigkeit, Krieg und Gewalt“ in Afrika; auch viele Missionare, Kirchenleute oder engagierte Laien gehörten zu diesen Opfern. „Der Herr segne diesen Kontinent und alle, die ihm in Nächstenliebe verbunden sind!“ In einer kurzen italienischen Ansprache umriß Benedikt XVI. das Ziel seiner ersten Reise zum so genannten Schwarzen Kontinent: „Mit diesem Besuch will ich den ganzen afrikanischen Kontinent geistlich umarmen: seine tausend Unterschiede und seine zutiefst religiöse Seele; seine alten Kulturen und seinen mühsamen Weg der Entwicklung und Versöhnung; seine schweren Probleme, seine schmerzhaften Wunden und sein enormes Hoffnungs-Potential. Ich will die Katholiken im Glauben stärken, die Christen im Einsatz für die Ökumene ermuntern und allen den Frieden verkünden, den der Auferstandene der Kirche anvertraut hat.“ Auf deutsch ging Benedikt XVI. beim Angelusgebet auf den Text des Apostels Johannes von diesem Sonntag ein. „Das heutige Evangelium berichtet, daß Jesus die Viehhändler und Geldwechsler aus dem Tempel, dem Haus seines Vaters, vertrieben hat. Dafür zur Rede gestellt, antwortet er, daß er selbst der eigentliche lebendige Tempel ist, in dem Gott unter uns wohnt. Nach den Worten des Apostels Paulus ist auch unser Leib ein 'Tempel des Heiligen Geistes', den wir durch ein Leben nach den Geboten Gottes rein bewahren müssen.“ | | |    |
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| | 15.03.2009 14:41:16 | | Du Spiegel der Geduld | | (news.stjosef.at) „Speculum patientiae“ – „Du Spiegel der Geduld“ rufen wir zum heiligen Josef. Die Geduld als Ausdruck des Warten-Könnens und des tapferen Umgangs mit Schwierigkeiten hat Josef von Nazareth ausgezeichnet. Er musste warten, bis ihm vom Engel die Klarheit zuteil wurde, dass Maria ihr Kind vom Heiligen Geist empfangen hatte und dass er von Gott die Berufung erhalten hatte, Maria als seine Frau zu sich zu nehmen, um auf diese Weise dem Jesuskind ein väterlicher Beschützer zu sein. Auch wir sollen in Schwierigkeiten zum heiligen Josef unsere Zuflucht nehmen; von Gott wird uns auf seine Fürsprache rasche Hilfe zuteil werden! (JSp) | | |    |
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| | 14.03.2009 05:40:44 | | VISION 2000 ruft zum "Gebet um Einheit" auf | (news.stjosef.at) VISION 2000 ruft zum "Gebet um Einheit der Kirche Österreichs". Wörtlich heißt es vonseiten der Gebetsinitiative: "Die ersten Wochen des Jahres 2009 standen im Zeichen heftiger Angriffe auf Papst Benedikt und dessen Entscheidungen. In dieser Situation wurden die tiefen Gräben offenkundig, die sich zwischen Gliedern der Katholischen Kirche unseres Landes aufgetan hatten. Eine große Verunsicherung greift um sich. In dieser verwirrenden Situation wollen wir die Worte des heiligen Paulus in Erinnerung rufen: “Jede Art von Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung und alles Böse verbannt aus eurer Mitte! Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat.” (Eph 4,31) Damit sich diese Haltung unter uns breit mache, laden wir alle Menschen guten Willens ein, sich unserer Gebetsinitiative um Einheit in der Kirche Österreichs anzuschließen: Einheit mit dem Nachfolger des Apostels Petrus, Papst Benedikt XVI., dem Garanten und Diener der Einheit, Einheit der Bischöfe untereinander und mit dem Papst, Einheit unter den Hirten, Einheit unter allen Gläubigen. Wir wollen die kommenden neun Monate, bis zum Ende des Kirchenjahres, täglich um diese Einheit beten im Bewusstsein, dass sie das große Zeichen ist, an dem die Menschen erkennen können, dass Gott, der Vater, Seinen einzigen Sohn, Jesus von Nazareth, gesandt hat, um uns zu retten." Ein Faltblatt mit dem "Gebet um Einheit" können Sie unter diesem Link herunterladen und ausdrucken. | | |    |
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| | 14.03.2009 05:16:26 | | Du getreuer Josef | | (news.stjosef.at) „Du getreuer Josef“ – „Ioseph fidelissime“ rufen wir zum heiligen Josef in der Litanei. Treue im eigentlichen Sinn bedeutet Feststehen im Wahren und Guten, unauflösliche Verbundenheit mit Gott, der immer treu ist und seine Liebe zu uns Menschen nicht zurücknimmt. In Jesus Christus, dem menschgewordenen Sohn Gottes, ist uns das endgültige „Ja“ Gottes zugesagt worden. Josef war von Gott berufen, für Jesus zu sorgen und für ihn in väterlicher Weise da zu sein. Dies tat er in Einheit und in treuer Verbundenheit mit seiner jungfräulichen Gemahlin Maria. So verbindet sich im Beispiel des heiligen Josef die Treue zu Gott und zu den Menschen in lebendiger Einheit. (JSp) | | |    |
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| | 13.03.2009 17:10:14 | | Was sagt die Priesterbruderschaft St. Pius X. zum Papstbrief? | (kath.net) Was sagt die Priesterbruderschaft St. Pius X. zum Brief von Papst Benedikt XVI., in dem dieser die Aufhebung der Exkommunikation für vier lefebvrianische Bischöfe begründet? kath.net dokumentiert aus aktuellem Anlass das Schreiben des Generaloberen Bischof Bernard Fellay im Wortlaut: Papst Benedikt XVI. hat sich am 10. März 2009 in einem Brief an die Bischöfe der katholischen Kirche gewandt, in welchem er ihnen die Absichten mitteilt, die ihn bei dem wichtigen Schritt der Veröffentlichung des Dekretes vom 21. Januar 2009 leiteten. Nach der jüngsten „Lawine von Protesten“ danken wir dem Heiligen Vater mit Nachdruck, dass er die Diskussion auf jene Höhe zurückgeführt hat, wo sie verbleiben soll: Bei der Frage des Glaubens. Wir teilen voll und ganz seine vordringliche Sorge um die Predigt „in unserer Zeit, in der der Glaube in weiten Teilen der Welt zu verlöschen droht wie eine Flamme, die keine Nahrung mehr findet“. Die Kirche durchschreitet in der Tat eine schwerwiegende Krise, die nur durch eine vollständige Rückkehr zur Reinheit des Glaubens gelöst werden kann. Mit dem heiligen Athanasius bekennen wir: „Wer auch immer gerettet werden will, muss vor allem den katholischen Glauben annehmen: Wer ihn nicht vollständig und unversehrt bewahrt, wird ohne jeden Zweifel in sein ewiges Verderben eingehen“ (Glaubensbekenntnis Quicumque). Wir sind weit davon entfernt, die Tradition im Jahre 1962 anhalten zu wollen; vielmehr wünschen wir, dass das II. Vatikanum und das nachkonziliare Lehramt im Lichte dieser Tradition gesehen wird, welche der hl. Vinzenz von Lerin definiert hat als „das was immer, überall und von allen geglaubt wurde“ (Commonitorium). Dies muss geschehen ohne Bruch und in einer vollkommen homogenen Entwicklung. Nur so können wir wirksam zur Evangelisierung beitragen, welche der göttliche Heiland gefordert hat (vgl. Mt 28,19-20). Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist willens – das versichert sie Papst Benedikt XVI. – , die doktrinalen Gespräche in Angriff zu nehmen, welche in dem Dekret vom 21. Januar als „notwendig“ bezeichnet wurden, mit der Sehnsucht, der geoffenbarten Wahrheit zu dienen. Dieses ist die erste Liebe, welche allen Menschen erwiesen werden muss, seien sie Christen oder nicht. Sie versichert ihn ihres Gebetes, damit sein Glaube nicht wanke und er alle seine Brüder stärken könne (vgl. Lk 22,32). Wir stellen diese theologischen Gespräche unter den Schutzmantel Unserer Lieben Frau vom allumfassenden Vertrauen, im Bewusstsein, dass Sie uns die Gnade erlangen wird, getreulich das zu überliefern, was wir empfangen haben, „tradidi quod et accepi“ (1 Kor 15,3). | | |    |
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| | 13.03.2009 17:06:37 | | Die 10 Gebote - ein Weg zur Freiheit | | (news.stjosef.at) In der Lesung aus dem Buch Exodus hören wir am 3. Fastensonntag den Wortlaut jener „10 Gebote“, die das Volk Israel am Berg Sinai von Gott durch Mose empfangen hat. In diesen wenigen Sätzen drückt sich Wesentliches von dem aus, was für alle Menschen zu einem guten, Gott wohlgefälligen Leben nötig ist. Beachten wir die Einleitung, denn sie ist gleichsam das Vorzeichen für alles folgende. Gott stellt sich selber vor als der Retter und Befreier, indem er sagt: „Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“ Das Volk Israel hat erfahren, wie es aus der Knechtschaft Ägyptens auf wunderbare und machtvolle Weise befreit worden ist. Der Pharao ließ sie nur mit Widerwillen ziehen, und auch das nur, weil er durch verschiedene Machtzeichen Gottes dazu genötigt worden war. Die Israeliten konnten durch das Meer ziehen, das sich teilte, und wurden in der Wüste durch Gott geführt, vor ihren Feinden beschützt und auf wunderbare Weise mit Wasser und Nahrung versorgt. Jetzt am Sinai gibt ihnen Gott gleichsam das Bundesgesetz. Es ist ein Gesetz der Freiheit, nicht der Knechtschaft. Denn Gott zu dienen ist höchste Ehre für den Menschen; darin drückt sich seine Würde aus. So sind auch die 10 Gebote nicht restriktive Maßnahmen, um die Menschen zu gängeln, sondern wie Wegmarken, damit das Volk Israel als ganzes, aber auch die einzelnen Menschen nicht die Orientierung verlieren und in die Irre gehen. Gott zeigt in den Geboten, dass ihm etwas am Menschen liegt. Er schützt den Menschen und will sein wahres Wohl und Heil. - Lesen Sie die Predigt zum 3. Fastensonntag in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 13.03.2009 05:42:16 | | Du gehorsamer Josef | (news.stjosef.at) „Du gehorsamer Josef“ – „Ioseph oboedientissime“ lautet die nächste Anrufung der Litanei zum heiligen Josef. Es geht um den Gehorsam gegenüber Gott, um jene Übereinstimmung des menschlichen Willens mit dem göttlichen Willen, in welcher der Mensch seine Freiheit voll und ganz verwirklicht. Dieser Gehorsam ist ein Gehorsam des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Gott über alles und vor allem zu lieben ist die Berufung des Menschen, die der heilige Josef beispielhaft verwirklicht hat. Sein Gehorsam gegenüber Gottes Willen hat ihn wahrhaft frei gemacht zum Dienst an den Menschen. Möge der heilige Josef durch sein Beispiel und seine Fürbitte auch uns helfen, in allem den Willen Gottes zu erkennen und zu tun und so das wahre Glück und schließlich die ewige Seligkeit bei Gott zu finden! (JSp) | | |    |
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| | 13.03.2009 05:38:28 | | Österreichs Bischöfe dankbar für den Papst-Brief | (bischofskonferenz.at) Die österreichischen Bischöfe haben Papst Benedikt XVI. herzlich für sein Apostolisches Schreiben gedankt, mit dem er den Weltepiskopat über die Beweggründe seines Handelns bei der Aufhebung der Exkommunikation der lefebvrianischen Bischöfe informiert hat. Wörtlich heißt es in dem Schreiben an Benedikt XVI.: "Mit geistlicher Freude haben wir, die zur Frühjahrskonferenz in Innsbruck versammelten Bischöfe Österreichs, Ihr an den Weltepiskopat und so auch an uns gerichtetes Apostolisches Schreiben vom 10. März empfangen. In diesem großen Dokument, das die Weite und Tiefe des Evangeliums auftut, lassen Sie uns teilhaben an der Hirtensorge, die Sie bewogen hat, die Exkommunikation der vier lefebvrianischen Bischöfe aufzuheben. Sie sprechen darin sehr klar Missverständnisse an, die sich daraus ergeben haben. Ihr Schreiben lässt den Schmerz erahnen, der Sie in diesem Zusammenhang getroffen hat, der aber auch viele Ortskirchen und Menschen außerhalb der Kirche erfasst hatte. Einmal mehr stellen Sie klar, dass das neutestamentliche Wort 'Deus caritas est' (Gott ist die Liebe) der allseits leuchtende Leitstern Ihres Petrusdienstes ist und bleibt. Aus Ihrem Brief an die Bischöfe, Heiliger Vater, hören wir auch die Stimme so großer Lehrer der Kirche wie Augustinus und Bernhard von Clairvaux zu uns und den uns anvertrauten Glaubenden sprechen. Wir danken Ihnen aus tief bewegtem Herzen. Wir versichern Sie unseres treuen Gebetes und bitten Sie auch um Ihr Gebet und Ihren apostolischen Segen für uns und für unsere Ortskirchen als Kraft für Einheit und Liebe in der Kirche". Weitere Erklärungen der österreichischen Bischöfe lesen Sie unter der neu gestalteten und erweiterten Homepage http://www.bischofskonferenz.at ! | | |    |
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| | 12.03.2009 05:11:59 | | Kritik an Forschung mit embryonalen Stammzellen | | (pressetext.at) Die Forschung an Stammzellen menschlicher Embryos, ein weltweit heftig und emotional umstrittenes Thema, ist durch einen kürzlich ergangenen Erlass des US-Präsidenten Barack Obama ins öffentliche Interesse getreten. Obama hob die von seinem Vorgänger George W. Bush verhängten Einschränkungen auf, die die Erzeugung neuer Stammzellen-Linien in den USA verboten hatten. Kritiker sehen die Verwendung embryonaler Stammzellen als ethisch äußerst problematisches Vorgehen. "Es ist problematisch, da es die gezielte Vernichtung begonnenen Lebens zur Vorraussetzung oder zum Gegenstand hat", sagt der Wiener Moraltheologe Günter Virt, ebenfalls Mitglied der Bioethik-Komission sowie des EU-Expertengremiums European Group on Ethics in Science and New Technologies http://ec.europa.eu/european_group_ethics , gegenüber pressetext. Hinter den hohen angekündigten Fördersummen für embryonale Stammzellenforschung stecke eine fragwürdige Ideologie. "Für Forschung mit adulten Stammzellen und induzierten pluripotenten Stammzellen gibt es in manchen Zentren weniger Unterstützung." Virt verweist dabei auf jüngste Forschungsergebnisse mit pluripotenten Stammzellen, die durch Reprogrammierung von adulten Zellen, etwa von Hautzellen, gewonnen werden. Zur Erreichung der drei Forschungsziele, die von Befürwortern der Forschung mit embryonalen Stammzellen häufig angeführt werden, sieht Virt deren Verwendung als nicht angemessen. "Toxiditätsprüfungen, bei denen embryonale Stammzellen die Anzahl der Tierversuche verringern sollten, stellen alle medizinischen Standards auf den Kopf, die Tierversuche stets vor dem Test an Menschen reihen", so Virt. Von der Therapie als zweitem Einsatzgebiet sei ebenso wenig zu halten. "Nach über zehn Jahren Forschung ist hier noch immer kein nennenswerter Durchbruch gelungen, zudem sind embryonale Stammzellen im Tierversuch fulminante Krebserreger." Auch die von Befürwortern geforderte Grundlagenforschung benötige keine Erzeugung neuen Stammzellen-Linien, da die induzierten pluripotenten Stammzellen sehr hoffnungsvolle Perspektiven eröffnen, zudem seien genügend alte Stammzellen-Linien vorhanden. "Es ist zu hoffen, dass sich das ethisch Richtige langfristig auch als das medizinisch Nützliche erweist", so der Wiener Ethiker abschließend zu pressetext. | | |    |
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| | 12.03.2009 05:10:15 | | Eine zutiefst positive Botschaft | | (presse.kirche.at) Mitte Dezember hat die vatikanische Glaubenskongregation die Instruktion „Dignitas Personae“ über Fragen der Bioethik veröffentlicht. In einem Interview mit der deutschen Zeitschrift „LebensForum“ der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) nimmt Bischof Klaus Küng zu diesem Dokument Stellung. Die Instruktion hat in verschiedenen Themenbereichen die Position der Kirche dargelegt, auch wenn in Zukunft noch weitere Differenzierungen denkbar seien, sagte Bischof Küng. Gesamt gesehen versucht die Instruktion für die anstehenden Probleme eine menschengerechte Lösung zu finden. Es gehe um die Bejahung der Würde, der Integrität und der Heiligkeit des menschlichen Lebens. Keinesfalls dürfen „brutale, menschenverachtende Vorgangsweisen“ sogenannte „wertvolle medizinische Erkenntnisse rechtfertigen, auch wenn sie noch so menschenfreundlich klingen“, warnte der Bischof und ging im Interview auf konkrete Detailfragen ein wie die In-Vitro-Fertilisation, die pränatale Adoption und Leihmutterschaft oder auch die Verwendung nidationshemmender Medikamente. Angesichts der vielen „besorgniserregenden Entwicklungen“ müssten die Christen immer wieder den Wert, die Würde des menschlichen Lebens verkünden und auf die gefahren und Fehlentwicklungen hinzuweisen. - Link: Wortlaut des Interviews. | | |    |
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| | 12.03.2009 04:56:57 | | Du starkmütiger Josef | (news.stjosef.at) „Ioseph fortissime“ – „Du starkmütiger Josef“ rufen wir voll Vertrauen in der Litanei. Tapferkeit bzw. Starkmut im höchsten Sinn hat den heiligen Josef ausgezeichnet. In allen Widrigkeiten und Schwierigkeiten vertraute er auf Gottes Hilfe. Ein tapferer Mensch nimmt seine Entscheidung für das Gute nicht zurück, auch wenn es scheinbar unüberwindliche Hindernisse gibt. Nur wer ein klares Ziel vor Augen hat, von dem er weiß, dass sich der Einsatz dafür lohnt, wird fähig sein zur Starkmut. Der heilige Josef wusste sich in Einheit mit Maria, seiner jungfräulichen Gattin, und Jesus, dem ihm anvertrauten Kind, als Diener des göttlichen Heilsplanes. Josef von Nazareth war bereit, um der Krone des Himmelreiches willen alle Leiden des Erdendaseins auf sich zu nehmen – in der Kraft einer Liebe, die sich selbst verzehrt und so die Erfüllung findet! (JSp) Buchhinweis: Schmid, Werner / Seeanner, Josef: St. Josef. Zeugnisse der Kirche über ihren Schutzpatron, Kleinhain 2000, ISBN 978-3-901853-05-0, 15,80 EUR, online bestellen unter http://verlag.stjosef.at . | | |    |
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| | 11.03.2009 14:50:24 | | Papstbrief zur Versöhnung mit den Lefebvrianern | | (die-tagespost.de/kath.net/news.stjosef.at) Papst Benedikt XVI. hat an den Weltepiskopat ein siebenseitiges Schreiben gerichtet, in dem er in sehr persönlicher und streckenweise leidenschaftlicher Weise zur Aufhebung der Exkommunikation der vier Lefèbvre-Bischöfe, zum Fall Williamson, aber auch zu den Pannen im Vatikan Stellung nimmt. Der Brief wird morgen vom Presseamt des Heiligen Stuhls veröffentlicht, die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen in aller Welt erhielten ihn jedoch heute schon. - Sie können den Brief jetzt schon online unter diesem Link lesen. | | |    |
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| | 11.03.2009 14:48:25 | | Pfarrer Wagner als Opfer von Verleumdungen | | (die-tagespost.de) Bei der öffentlichen Kritik an dem oberösterreichischen Pfarrer Gerhard Wagner, der am 31. Januar zum Weihbischof für Linz ernannt worden war und den Papst am 20. Februar um Dispens von der Annahme der Ernennung bat, ging es um dessen Äußerungen zu Harry Potter, zur Homosexualität und zur Erkennbarkeit des göttlichen Willens durch und in Naturkatastrophen. Hinter den klerikalen Kulissen kursierte jedoch ein Gerücht von anderer Tragweite: Gerhard Wagner habe, so wurde seit Wochen gemunkelt, vor vielen Jahren einer jungen Frau Geld für eine Abtreibung gegeben. Eine schwerwiegende Verleumdung, der der Pfarrer von Windischgarsten nun im Gespräch mit der „Tagespost" vehement entgegentritt: „Absoluter Blödsinn" sei diese Behauptung, „ein ungeheuerlicher Vorwurf". Wagner wörtlich: „Ich habe ein vollkommen reines Gewissen. Ich kämpfe seit 30 Jahren für das Leben." Kirchenintern hat Gerhard Wagner die Verleumdung längst als solche bezeichnet: Dem Bischof von Linz, Ludwig Schwarz, der ihn damit konfrontierte, habe er klar gesagt, dass nichts davon wahr sei, versichert Wagner. Auch dem Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat, habe er sofort geschrieben. Der Nuntius habe ein Gesprächsprotokoll von seiner Unterredung mit Bischof Schwarz erbeten und auch erhalten. Wagner selbst glaubt an eine Intrige: Der Vorwurf sei gezielt „lanciert worden". Es gebe Indizien dafür, dass der Vorwurf drei Tage vor der für 22. März geplanten Bischofsweihe an die Öffentlichkeit gespielt worden wäre, wenn er nicht vorher den Papst um die Rücknahme der Ernennung gebeten hätte. | | |    |
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| | 11.03.2009 14:46:40 | | Du weiser Josef | | (news.stjosef.at) „Du weiser Josef“ lautet die nächste Anrufung der Josefslitanei, wobei der lateinische Text („Ioseph prudentissime“) genau genommen besagt, dass sich der heilige Josef durch Klugheit in höchstem Maß ausgezeichnet hat. Die Weisheit hat als solche das letzte Ziel des Menschen vor Augen, während die Klugheit nach praktischen Wegen sucht, die rechten Mittel zu diesem Ziel einzusetzen und dieses auch zu erreichen. Josef von Nazareth war sowohl „weise“ als auch „klug“: Er wusste, worauf es ankam im menschlichen Leben. Das „eine Notwendige“ – Gott und den Menschen in Liebe zu dienen – war sein Lebensinhalt, indem er für Jesus, den menschgewordenen Sohn Gottes, und dessen Mutter Maria sorgte. Nicht nur seine handwerkliche Betätigung zeigt Josef auch als praktischen Mann, der den Realitäten des Lebens in jeder Weise gewachsen war. Er war auch bereit, jeweils die konkreten Schritte zu setzen, um seiner Familie die nötige Lebens- und Entfaltungsgrundlage zu verschaffen und vertraute in allem auf die Weisheit und Macht Gottes. (JSp) | | |    |
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| | 10.03.2009 16:43:13 | | US-Bischöfe kritisieren Förderung der embryonalen Stammzellforschung | (zenit.org) Der von US-Präsident Barack Obama unterzeichnete Erlass (Executive Order), der ab sofort die bundesstaatliche Förderung der Forschung mit embryonalen Stammzellen genehmigt, bedeute einen „traurigen Sieg der Politik über Wissenschaft und Ethik", heißt es in einer gestern veröffentlichten Stellungnahme von Kardinal Justin Rigali. „Diese Tat ist moralisch verwerflich, weil sie zur Zerstörung von unschuldigem menschlichen Leben ermutigt und weil verwundbare menschliche Wesen wie reine Produkte behandelt werden", kritisiert der Leiter der bischöflichen Kommission für den Lebensschutz. Darüber hinaus würden die Wertvorstellungen von Millionen von amerikanischen Steuerzahlern ignoriert, die gegen eine Forschung seien, die menschliches Leben koste. Außerdem werde die Tatsache völlig außer Acht gelassen, dass ethisch zulässige Wege zur Förderung der Stammzellwissenschaft und medizinische Behandlungen bereits vorhanden seien und zusätzliche Unterstützung benötigten. Kardinal Rigali verweist in seiner Erklärung auf den Brief, den der Vorsitzende der US-Bischöfe, Kardinal Francis George, dem US-Präsidenten am 16. Januar zukommen ließ. In dem Schreiben wird Obama aufgefordert, die staatliche Förderung der embryonalen Stammzellforschung aus drei Gründen nicht zuzulassen: erstens, weil die Grundlagenforschung zu den Möglichkeiten der embryonalen Stammzellforschung mit den bereits vorhandenen und zulässigen Zellstammlinien weiter vorangetrieben werden könne; zweitens, weil die Fortschritte bei der Reprogrammierung von adulten Stammzellen in embroynal-ähnliche Stammzellen nach Angaben von namhaften Wissenschaftlern die embryonale Stammzellforschung belanglos machten, und drittens, weil die adulten Stammzellen und jene Stammzellen, die aus der Nabelschnur gewonnen werden, bekannterweise sehr vielseitig seien und immer mehr Verwendung fänden, wenn es darum gehe, schwere Krankheiten zu behandeln oder sogar beschädigte Organe wiederherzustellen. Öffentliche Gelder nicht mehr für so vielversprechende Wege der Forschung und Behandlung zu verwenden, um stattdessen Methoden zu fördern, die nicht nur „moralisch höchst kontrovers" seien, sondern auch aus medizinischer Sicht großteils auf Spekulationen beruhten, hält Kardinal Rigali für sehr beklagenswert. Kardinal George hatte in seinem Brief an Obama bekräftigt, dass die Kirche „das Leben der verletzlichsten und stimmlosen Mitglieder der Menschheitsfamilie" ganz besonders schützen wolle, „allen voran das der ungeborenen Kinder und derjenigen, die behindert oder unheilbar krank sind". Die Kirche werde gegen gesetzliche und andere Maßnahmen auftreten, „die Abtreibung ausweiten. Wir werden daran arbeiten, eine wesentliche und breit unterstützte Politik zu erhalten, die Respekt vor dem ungeborenen Leben zeigt, die Gewissensrechte des Gesundheitspersonals und anderer Amerikaner schützt und die verhindert, dass die Regierung Abtreibung finanziell fördert und vorantreibt". Bitte unterstützen Sie ZENIT durch Ihre Spende! | | |    |
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| | 10.03.2009 16:40:08 | | Du keuscher Josef! | | (news.stjosef.at) „Du keuscher Josef“ – „Ioseph castissime“. So lautet die nächste Anrufung der Josefslitanei. Josef von Nazareth lebte mit Maria in einer jungfräulichen Ehe, d.h. sie machten von dem ihnen als Eheleute an sich zustehenden Recht auf sexuelle Vereinigung keinen Gebrauch. Keuschheit ist ganz allgemein die rechte Ordnung in dem, was den Leib und das Sexuelle betrifft. Sie verwirklicht sich auf je standesgemäße Weise, d.h. als völlige sexuelle Enthaltsamkeit bei den ehelos Lebenden oder als eheliche Keuschheit, was bedeutet, dass der Ehepartner nicht instrumentalisiert und zum Gegenstand des bloßen Gebrauchs herabgewürdigt wird, sondern als Person ernst genommen wird, mit allen Konsequenzen, die daraus auch für die ehelich-sexuelle Begegnung in Liebe folgen. Möge der heilige Josef sowohl den Verheirateten als auch den ehelos Lebenden ein Fürsprecher bei Gott sein! (JSp) | | |    |
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| | 09.03.2009 09:54:23 | | Traurige Erinnerung an "Holodomor" | | (stephanscom.at) Mit einem Gottesdienst im Wiener Stephansdom gedachte die griechisch-katholische Kirche in Österreich am Samstag, 7. März 2009, des "Holodomor", des "Hungertods", der dramatischen künstlichen Hungersnot, die in den Jahren 1932/33 von Stalin entfesselt wurde. Die Hungersnot vor mehr als 75 Jahren kostete mindestens vier Millionen Menschen in der Ukraine das Leben. Man feiere eine traurige Erinnerung, sagte der Generalvikar für die griechisch-katholischen Gläubigen in Österreich, Prälat Alexander Ostheim-Dzerowycz, in seiner Einleitung zum Gottesdienst im Stephansdom. "In einem Winter und ein paar Monaten wurden Millionen Bauern auf brutalste Weise umgebracht. Es war eine Brutalität, die die Welt in diesem Ausmaß vorher nicht gekannt hat", so Ostheim-Dzerowycz. Die Opfer der "Schreibtischstrategie von Stalin" seien Menschen gewesen, "die nur als Christen auf ihrem Grund und Boden leben wollten". | | |    |
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| | 09.03.2009 09:52:04 | | Du gerechter Josef | (news.stjosef.at) Mit der Anrufung „Ioseph iustissime“ – „Du gerechter Josef“ beginnt eine Reihe von Attributen, die dem heiligen Josef in besonderer Weise zugewiesen werden. Im Lateinischen steht bei den entsprechenden Eigenschaftsworten immer der Superlativ; d.h. es erfolgt eine Aussage im Hinblick auf eine relative Unüberbietbarkeit dieser Aussagen. Konkret können wir so sagen, dass der heilige Josef „ganz gerecht“ war, d.h. dass er stets bereit war, Gott und den Menschen das ihnen Gebührende zu geben. „Gerechtigkeit“ im Sinne der Heiligen Schrift meint aber vor allem das intakte, ganz integre, also unversehrte Gottesverhältnis, wie es den heiligen Josef auszeichnete. Er war ein Mann des Gebetes und der Innerlichkeit. Von seiner Verankerung in Gott her konnte er auch alles Irdische in rechter Weise ordnen und so wirklich Gerechtigkeit üben. Möge er durch sein Vorbild und seine Fürsprache auch uns den rechten Weg zeigen, wie wir Gott und den Menschen in Liebe dienen können, damit sich so die Gerechtigkeit Gottes erfülle! (JSp) Buchhinweis: Schmid, Werner / Seeanner, Josef: St. Josef. Zeugnisse der Kirche über ihren Schutzpatron, Kleinhain 2000, ISBN 978-3-901853-05-0, 15,80 EUR, online bestellen unter http://verlag.stjosef.at . | | |    |
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| | 08.03.2009 16:45:12 | | Papst wird nach Israel reisen | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. reist vom 8. bis 15. Mai ins Heilige Land. Das kündigte er am Sonntag beim Angelusgebet an. Vor Tausenden von Menschen auf dem Petersplatz bat der Papst um Gebet für die Visite. Es ist erst die dritte Reise eines Papstes nach Israel und Palästina in der Neuzeit; Paul VI. besuchte das Heilige Land im Januar 1964, Johannes Paul II. im März des Heiligen Jahres 2000. Einzelheiten seines Besuchsprogramms nannte Benedikt nicht; die Nuntiatur in Amman kündigte aber an, dass der Papst auch nach Jordanien fliegen wird. Als weitere Etappen nennt das Statement Jerusalem, Betlehem und Nazareth. „Ich werde, so Gott will, in nächster Zeit zwei apostolische Reisen unternehmen. Nächste Woche reise ich, vom 17. bis 23. März, nach Afrika – zunächst nach Kamerun und dann nach Angola, um den Christen und Einwohnern dieses Kontinents konkret meine und die Nähe der Kirche zu zeigen. Dann werde ich – vom 8.bis 15. Mai – eine Pilgerfahrt ins Heilige Land unternehmen. An den Orten, die durch sein irdisches Wirken geheiligt sind, will ich den Herrn um die wertvolle Gabe der Einheit und des Friedens für den Nahen Osten und die ganze Menschheit bitten. Ich zähle auf eure geistliche Nähe, damit Gott mich begleitet und alle, denen ich begegnen werde, mit seinen Gnaden überschüttet.“ Israels Präsident Shimon Peres hat die Ankündigung der Papstreise nach Israel begrüßt. „Ich bin sehr froh über die positive Antwort des Papstes auf meine Einladung“, sagte Peres am Sonntag bei einem Besuch in Galiläa. „Die Reise wird ein berührendes und wichtiges Ereignis, von dem Frieden und Hoffnung ausgehen.“ | | |    |
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| | 08.03.2009 16:43:56 | | Du Haupt der heiligen Familie | (news.stjosef.at) „Du Haupt der heiligen Familie“ – „Almae Familiae praeses“ wird der heilige Josef in der ihm gewidmeten Litanei angerufen. Haupt der Familie zu sein bedeutet für einen Ehemann und Vater dienende Verantwortung gegenüber seiner Frau und seinen Kindern auszuüben. Dies hat Josef von Nazareth beispielhaft verwirklicht: Er sorgte für Maria und das Jesuskind in Liebe. Seine besondere Verantwortung verstand er als dienenden Auftrag im Gehorsam gegenüber Gottes heiligem Willen. Jede menschliche Anmaßung und Selbstherrlichkeit, jedes bestimmende Machtstreben lagen ihm fern. Ist das nicht auch etwas, wo unsere heutigen Väter gleichsam beim heiligen Josef in die Schule gehen sollten? Dann wird das familiäre Leben wieder als Ort der lebendigen Verbundenheit mit Gott und untereinander in Liebe erfahren werden. (JSp) Buchhinweis: Tarcisio Stramare, Er gab ihm den Namen Jesus. Der heilige Josef in Leben und Lehre der Kirche, Kleinhain 2005, ISBN 978-3-901853-11-1, 13,50 Eur, Bestellung: http://verlag.stjosef.at | | |    |
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| | 07.03.2009 05:36:19 | | Du sorgsamer Beschirmer Christi | | (news.stjosef.at) In der Josefslitanei rufen wir weiter: "Du sorgsamer Beschirmer Christi" - "Christi defensor sedule". Die Aufmerksamkeit des heiligen Josef als des väterlichen Beschützers des Jesuskindes war in Einheit mit seiner jungfräulichen Gemahlin Maria darauf ausgerichtet, alle Gefahr vom Jesuskind abzuwenden. So beschützte Josef bereits das ungeborene Kind und seine Mutter, als sie unterwegs nach Bethlehem waren. Den besonderen Schutz ließ der heilige Josef dem neugeborenen Kind angedeihen, auch als es bald zur Verfolgung durch Herodes kam, was die Heilige Familie zur Flucht nach Ägypten veranlasste. Auch heute brauchen wir Väter, die sich wirksam für den Schutz ihrer ungeborenen und geborenen Kinder einsetzen - vor leiblichen, aber auch geistigen Gefahren! Der heilige Josef ist auch hier sowohl Vorbild als auch Fürsprecher. (JSp) | | |    |
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| | 07.03.2009 05:32:19 | | Klaus Küng ist 20 Jahre Bischof | (presse.kirche.at) Klaus Küng feiert dieser Tage sein 20-jähriges Bischofsjubiläum: Papst Johannes Paul II. hatte den damaligen Regionalvikar des Opus Dei in Österreich am 21. Jänner zum Bischof von Feldkirch ernannt und genau vor 20 Jahren, am 5. März 1989, wurde Küng im Feldkircher Dom von seinem Vorgänger, dem 1999 verstorbenen Altbischof Bruno Wechner, zum Bischof geweiht. Küng wurde damit der erst zweite Bischof von Feldkirch, der jüngsten österreichischen Diözese, die erst 1968 errichtet worden war. Seit 2004 ist Küng Bischof von St. Pölten. Das Amt als Feldkircher Diözesanbischof hatte Küng bis 2004 inne. Im Sommer 2004 wurde er zum Apostolischen Visitator für die Diözese St. Pölten bestellt. Am 7. Oktober 2004 wurde Küng dann von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von St. Pölten ernannt. Die Amtseinführung erfolgte am 28. November 2004. Bischof Küng ist im Rahmen der Österreichischen Bischofskonferenz für Ehe und Familie, Bioethik und Fragen des umfassenden Lebensschutzes zuständig. Außerdem ist er Vorsitzender der Finanzkommission der Österreichischen Bischofskonferenz. Darüber hinaus ist Küng Mitglied der vatikanischen Kleruskongregation und Konsultor des Päpstlichen Familien-Rates. Sein bischöflicher Wahlspruch lautet "Serviam" ("Ich will dienen"). Küng wurde am 17. September 1940 in Bregenz geboren und wuchs in Feldkirch auf. Nach der Matura studierte er Medizin in Innsbruck und Wien, wo er 1964 promovierte. 1960 lernte er das Opus Dei kennen, dem er sich bald anschloss. Das Theologiestudium schloss Küng 1969 an der Lateranuniversität in Rom ab. Danach wirkte er ein Jahr als Arzt am Landeskrankenhaus in Graz und beteiligte sich am Aufbau des Opus Dei in der steirischen Landeshauptstadt. 1970 wurde Küng in Madrid zusammen mit weiteren 27 Mitgliedern des Opus Dei zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren an der Peterskirche in Wien und reger Seelsorgearbeit innerhalb des Opus Dei wurde er 1976 zum Regionalvikar ernannt. Dieses Amt hatte er bis 1989 inne. - Link: Website von Bischof Küng. | | |    |
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| | 07.03.2009 05:30:19 | | Das Opfer unseres Vaters Abraham | | (news.stjosef.at) In der ersten Lesung des 2. Fastensonntags aus dem Buch Genesis hören wir die Erzählung vom Opfer Abrahams. Im Ersten Hochgebet der heiligen Messe, dem „Canon Romanus“, wird ja Bezug auf dieses Opfer genommen, und zwar im Hinblick auf die in den Leib und Blut Christi verwandelten Opfergaben von Brot und Wein: „Blicke versöhnt und gütig darauf nieder und nimm sie an wie einst die Gaben deines gerechten Dieners Abel, wie das Opfer unseres Vaters Abraham, wie die heilige Gabe deines Hohenpriesters Melchisedek.“ Das Alte Testament war eine Vorbereitung und Wegweisung auf Christus hin; im Alten Bund gab es große Gestalten, die das Kommende gleichsam im voraus abbildeten; man spricht von der alttestamentlichen Typologie. So weisen auch Abel, Abraham und Melchisedek in ihren Opfern hin auf das kommende und endgültige Opfer des Neuen Bundes, die Hingabe Jesu Christi am Kreuz für das Heil der Menschen. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Fastensonntag in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 06.03.2009 13:57:49 | | Du Nährvater des Sohnes Gottes | | (news.stjosef.at) Josef, der gerechte Mann und jungfräuliche Gemahl Mariens, wird in der Litanei auch als „Filii Dei nutricie“ angeredet und bezeichnet: „Du Nährvater des Sohnes Gottes“. Heute ist uns eher der Begriff „Pflegevater“ oder auch „Adoptivvater“ vertraut. Bei allen diesen Bezeichnungen dürfen wir nicht vergessen, dass Josef in einem wahren rechtlichen Sinn als „Vater Jesu“ bezeichnet werden darf. Er erfüllte dem Jesuskind gegenüber alle väterlichen Rechte und Pflichten und sorgte nicht nur für den materiellen Unterhalt Jesu, sondern schenkte ihm alle väterliche Liebe und Fürsorge, die ein Kind so nötig braucht. Auf diese Weise ist Josef von Nazareth ganz gewiss auch das beste Vorbild aller Väter und ein Fürsprecher in allen Angelegenheiten des familiären und häuslichen Lebens bei Gott! (JSp) | | |    |
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| | 05.03.2009 07:02:47 | | Auftaktveranstaltung der "Initiative Christliche Familien" in St. Pölten | (presse.kirche.at) „Ja zur Ehe, Ja zu Kindern, Ja zur Weiterbildung“ – mit diesem dreifachen Bekenntnis umriss Projektleiter Robert Schmalzbauer die Ziele der Initiative Christliche Familien (ICF) der Österreichischen Bischofskonferenz bei ihrer Auftaktveranstaltung am 4. März im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. Die Initiative will helfen, jungen Menschen Mut zu Familie und Kindern zu geben, aber auch Familien auf ihrem Weg in der Ehe zu stärken. Unter den zahlreichen Teilnehmern waren Bischof Klaus Küng, die NÖ Landesrätin Johanna Mikl-Leitner, Landesfamilienreferent Peter Pitzinger, der Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes Josef Grubner, die St. Pöltner Gemeinderäte Ulrike Nesslinger und Matthias Adl sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Familieninitiativen. Diese Initiative der Österreichischen Bischofskonferenz orientiere sich am christlichen Familienbild, unterstrich Schmalzbauer. 73 Prozent aller Kinder bis 18 Jahren wachsen in „natürlichen Familien“ mit ihren Müttern und Vätern auf. Dass dieses Modell Zukunft habe, untermauerte er mit dem Verweis, dass auf 1450 Paare, die miteinander beten, nur eine Trennung komme. Auch bei jenen, die kirchlich orientiert seien, liege die Zahl der Scheidungen weit unter dem heutigen Durchschnitt – nur eine bei 60 Paaren. Familienbischof Klaus Küng bestätigte die effiziente und beispielgebende Arbeit der Familienpastoral in Österreich. Dennoch gebe es Probleme, die in ganz Europa zu finden seien. Die Initiative christlicher Familien der Österreichischen Bischofskonferenz sei eine „Ergänzung zu den bestehenden Einrichtungen“ und ein Impuls, der „für verschiedene Belange der Familien helfen kann“, bekräftigte der Bischof. Eine steigende Kinderzahl brauche sicherlich auch Rahmenbedingungen, sagte er. Doch stehe dahinter die wesentlich Frage nach der Lebensausrichtung und Lebenseinstellung der Menschen heute. Es bedürfe heute einer besonderen Befähigung im eigenen Leben, jene Initiativen zu entfalten, damit eine Familie entstehe, die auch Bestand habe. Sein großer Wunsch sei, so der Bischof, „dass es eine echte Zusammenarbeit unter den verschiedenen Familieninitiativen gibt und diese sich gegenseitig ergänzen“. - Link: http://www.christlichefamilie.at | | |    |
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