| | 17.06.2009 05:04:41 | | St. Pöltner Bischof Küng zum Priesterjahr | (presse.kirche.at/news.stjosef.at) Anlässlich des von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen Priesterjahres veröffentlichte der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng ein Hirtenwort an alle Priester der Diözese St. Pölten. „Das Priesteramt scheint einer Belastungsprobe ausgesetzt wie kaum zuvor in der Geschichte der Kirche“, schreibt der Bischof. Um den Herausforderungen besser begegnen zu können, empfiehlt Küng den Priestern, die Freundschaft und Gemeinschaft mit anderen Priestern in der Umgebung zu suchen und zu pflegen. Ebenso mit den „vielen Laien, die uns in der Kirche nach dem II. Vatikanischen Konzil mittragen“. „Ich bin davon überzeugt, dass wir – Bischof und Priester, Priester untereinander, Priester und Gläubige – in Zeiten wie diesen näher zusammenrücken sollen“, so Bischof Küng wörtlich. Dass der Papst gerade Johannes-Maria Vianney, den heiligen Pfarrer von Ars, zum Begleiter für das Jahr des Priesters ausgewählt hat, sei „sicher kein Zufall“, schreibt Küng. Vianney, dessen 150. Todestag heuer begangen wird, habe „in einem winzigen Dorf ähnlich mancher unserer Kleinstpfarren“ gewirkt. So sei der Pfarrer von Ars ein Vorbild für unsere Tage: „Unter schwierigsten Verhältnissen in einem nach der französischen Revolution in jeder Hinsicht verwüsteten Land hat er, der unscheinbare Priester, eine Seelsorge entfaltet, die ganz Frankreich verändert hat.“ Bischof Küng regt an, dass sich die Priester als persönlichen Schwerpunkt für das ganze Jahr die „möglichst würdige Feier der Liturgie“ vornehmen mögen. Auch sollten Orte, die von einem Priester gemeinsam betreut werden, öfter gemeinsam Gottesdienste abhalten, „um sie besonders gut und festlich zu gestalten“. Küng empfiehlt auch, die eucharistische Anbetung zu pflegen und die Möglichkeit zum Empfang des Bußsakramentes verstärkt anzubieten. Auch dabei könnten benachbarten Pfarren zusammenarbeiten. Das Jahr des Priesters lade auch dazu ein, nach den Ursachen des Rückganges bei geistlichen Berufen zu suchen. Küng regt an, dass sich in jedem Pfarrgemeinderat eine oder mehrere Personen mit dem Bereich Berufungspastoral befassen könnten. Diese sollten um Berufungen beten und andere zum Gebet anregen, aber auch Initiativen vorschlagen, „die in der seelsorglichen Region bzw. im Dekanat bereits Bestehendes weiterführen und zur Entwicklung einer Jugend- und Berufungspastoral beitragen“, so Küng. In den Pfarren soll das Jahr des Priesters am Herz Jesu-Fest, dem 19. Juni, eröffnet werden. Auf diözesaner Ebene bildet eine Festmesse im Dom zu Peter und Paul am 29. Juni den Auftakt. Obwohl heuer kein diözesaner Priesterkandidat geweiht wird, soll ein feierlicher Gottesdienst gehalten werden, „zu dem wir alle Priester, Diakone und Gläubige herzlich einladen und besonders herzlich die Priesterjubilare“, erklärt Küng. Das Fest des hl. Pfarrers von Ars, der 4. August, soll auf Wunsch des Bischofs in diesem Jahr am Festtag selbst (oder am Sonntag davor oder danach) „besonders festlich“ begangen werden. Küng: „Es soll Anlass sein, um die Bedeutung des Priesters und die Rolle der Laien im Sinne des II. Vatikanischen Konzils neu darzulegen.“ Am 12. Oktober 2009 soll für alle Priester eine Wallfahrt nach Maria Taferl stattfinden. Link: Hirtenbrief zum Priesterjahr im Wortlaut. | | |    |
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| | 15.06.2009 10:45:25 | | Die bleibende Aktualität des Naturrechts | (zenit.org) Die objektiven Werte des Naturrechts sind nach wie vor die Grundlage einer universellen Ethik, betont ein neues Dokument der Internationalen Theologenkommission. Zurzeit ist das Dokument (Titel: „Auf der Suche nach einer universellen Ethik: ein neuer Blick auf das Naturgesetz") auf Italienisch und Französisch auf der Homepage des Heiligen Stuhls zugänglich ( http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_index_ge.htm ). Die Kommission betont darin die Notwendigkeit einer Übereinstimmung in objektiven und universellen ethischen Werten, auch um die Hochs und Tiefs der öffentlichen Meinung und Manipulation durch Regierungen zu vermeiden. „Diese Werte garantieren zum Beispiel eine solidere Basis für die Menschenrechte als ein fragiler Rechtspositivismus", erklärt der französische Dominikanerpater Serge-Thomas Bonino, der Mitglied der Kommission ist. In dem, „was menschliche Wesen als Menschen auszeichnet", müssten diese Werte gefunden werden, und zwar völlig unabhängig von Herkunft, Kultur und Religion. Neben dem Schutz vor Ideologien, die auf menschliche Würde keine Rücksicht nehmen, möchte die Theologenkommission vor allem der herrschenden Diskrepanz zwischen der ethischen Ordnung auf der einen Seite und der ökonomischen, rechtlichen und politischen Ordnung auf der anderen Seite entgegenwirken. Diese anderen Bereiche menschlicher Tätigkeit tendierten dazu, sich ohne Rücksicht auf das sittliche Gute, das objektiv und universell sei, zu entwickeln, erklärt das Dokument. Gemäß dem Naturrecht aber - betont die Kommission - „sind Menschen und menschliche Gemeinschaften fähig, im Licht der Vernunft die grundlegenden Ausrichtungen moralischen Handelns in Übereinstimmung mit der Natur des menschlichen Subjekts zu erkennen und in normativer Weise darzustellen, und zwar in Form von Vorschriften oder Geboten". Jegliche Richtlinien - moralische, rechtliche und politische - müssten sich an diesen grundlegenden Geboten orientieren. Das Dokument verweist auch darauf, dass es bereits ein gemeinsames ethisches Erbe gibt, das sich in den zahlreichen Übereinstimmungen der verschiedenen kulturellen und religiösen Traditionen der Welt zeige. Seine wahre Vollendung würde das Naturrecht freilich in Jesus Christus finden, ohne dabei durch ihn abgeschafft zu werden. Das letzte Kapitel des Dokuments ist Jesus Christus selbst gewidmet, der sich dem Menschen im Licht des Glaubens als wahre Richtlinie des menschlichen Lebens zeige. | | |    |
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| | 15.06.2009 10:43:51 | | "Foyer de Charité" am Sonntagberg eröffnet | (presse.kirche.at) Das einzige „Foyer de Charité“ im deutschen Sprachraum weihte Bischof DDr. Klaus Küng am 13. Juni am Sonntagberg ein. Bei einem Festgottesdienst mit dem französischen Leiter des Foyer-Werkes P. Bernard Michon und dem Foyervater P. Ernst Leopold Strachwitz wurde das „Haus am Sonntagberg“ seiner Bestimmung als „Feuerstelle des Lichtes und der Liebe“ übergeben. In fünftägigen Exerzitien sollen hier „Personen, Familien und Pfarren erneuert“ werden. Das Werk des „Foyer de Charité“ wurde 1936 von der ans Bett gefesselten Marte Robin und Abbé Georges Finet gegründet. „Ich habe oft gesagt, das ist ein ganz besonderer Ort“, betonte Bischof Küng bei der Einweihung des Hauses am Sonntagberg als „Foyer de Charité“. Das Werk der Erneuerung der Person, der Familien und der Pfarren geschehe „nur m Blick auf den dreifaltigen Gott“, was am Sonntagberg durch die der Dreifaltigkeit geweihte Basilika besonders betont werde. Es sei sein Wunsch, so Küng, dass „was an guter Tradition noch vorhanden ist, Erneuerung erfährt und zu den Wurzeln zurückfindet“. Das Foyer sei ein „großes Vorhaben“, die Erneuerung der Diözese und der ganzen Kirche zu fördern, sagte der Bischof. Die Übergabe des Hauses am Sonntagberg an das „Foyer de Charité“ sei der „Höhepunkt eines großen Einsatzes“, besonders von Joseph Doblhoff, erklärte Küng. Doblhoff hatte das Haus 1993 als Ruine übernommen und in mühsamer Arbeit gemeinsam mit einer wachsenden Schar von Unterstützern und Förderern – darunter auch Gemeinde und Land – renoviert und zu einem geistlichen Zentrum aufgebaut. In den letzten Jahren hat es schließlich Gespräche über die Einrichtung eines „Foyer de Charité“ am Sonntagberg gegeben. Das Werk der Foyers legt Wert darauf, in die jeweilige Ortskirche gut integriert zu sein. Daher kann ein Foyer nur mit dem Einverständnis des zuständigen Diözesanbischofs entstehen. Dieser setzt auch den jeweiligen „Père“, den Foyervater als geistlichen Leiter ein. „Die Regeneration, die Erneuerung fasst die Berufung der Foyers de Charité zusammen“, erklärte P. Bernard Michon in einem Vortrag über die Initiatorin des Werkes, Marthe Robin. Die Erneuerung der Person sei die „große Gnade“ in den 5-tägigen Exerzitien, die das Foyer anbietet. In der Folge gehe es auch um die Erneuerung der Familien als „Basiszellen“ der Gesellschaft wie auch der Pfarren als „kleine Kirche“. Es gebe auch eine politische Dimension, betonte P. Bernard: Das Foyer stehe auch für die Erneuerung der Gesellschaft und des ganzen Volkes. Der Sinn der „polis“, des Gemeinwohls, sei die Erneuerung des jeweiligen Volkes, „damit jede Nation ein Jünger Christi wird“. Aufgabe eines Foyers sei es, „ein Ort des Lichtes, der Barmherzigkeit und der Liebe zu sein“, wie es in einer Informationsbroschüre heißt. Das Foyer ist demnach eine geistliche Gemeinschaft, in der Männer und Frauen leben, Verheiratete und Unverheiratete, Priester und Laien, die „nach dem Beispiel der ersten Christen in der Urkirche“ ihre materiellen, geistigen und geistlichen Güter miteinander teilen. „In der gelebten Gottes- und Nächstenliebe versuchen sie, eine lebendige Zelle der Kirche zu sein.“ Die Mitglieder des Foyers legen keine Gelübde ab. Nach einer Probezeit werden sie in einem feierlichen „Engagement“ in die Gemeinschaft aufgenommen. Dieses „Engagement“ stellt im Kern eine Erneuerung des Taufversprechens dar. Damit verbindet sich eine Weihe an Jesus durch Maria im Geiste des hl. Grignion de Monfort, die täglich erneuert wird. Im Zentrum des geistlichen Lebens stehen das Gebet und die Eucharistie. Link: www.sonntagberg.at | | |    |
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| | 14.06.2009 15:11:02 | | Mehr Beratung und Unterstützung für Väter | (stephanscom.at) "Aktion Leben" fordert mehr Beratung und Unterstützung für werdende Väter. Anlässlich des Vatertags am Sonntag, 14. Juni 2009, wies Generalsekretärin Martina Kronthaler in einer Presseaussendung darauf hin, dass es Gesellschaft und Politik Männern schwer mache, aktive Väter zu sein. "Die Hälfte der Eltern sind Väter - diese Tatsache muss wesentlich präsenter in unserem Denken und Handeln werden. Vatersein ist schön und bietet viele Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung", so Kronthaler. Aktive Väter, die von Gesellschaft und Politik anerkannt werden, seien letztlich auch ein Beitrag zur Gleichstellung von Frauen. Denn auch für sie werde damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert, betonte Martina Kronthaler. Für die Entwicklung eines Kindes sei eine anwesende und aktive männliche Bezugsperson äußerst wichtig, so die "Aktion Leben"-Generalsekretärin: "Die Gesellschaft vergibt eine große Chance, wenn sie auf Väter verzichtet". Für Väter, die sich die Kinderbetreuung und Haushaltspflichten mit den Müttern teilen, fehlten weitgehend die Vorbilder. Während sich Mädchen meist sehr früh mit einer möglichen Mutterrolle auseinandersetzen, würden Burschen dagegen über eine mögliche Vaterschaft und die Auswirkungen auf ihr Leben gar nicht nachdenken, schilderte Martina Kronthaler die Erfahrungen aus vielen Workshops der "Aktion Leben" für Jugendliche. Kronthaler: "Den Burschen fehlt in dieser Phase häufig auch das Vorbild des eigenen Vaters oder anderer Männer". Entsprechend viele Ängste löse später eine - womöglich ungeplante - Schwangerschaft der Partnerin aus. Männer stellten ihre "Eignung" als Vater in Frage und fühlten sich mit der neuen Verantwortung überfordert. "Für werdende Väter brauchen wir dringend spezielle Beratung, die auch entsprechend beworben wird", forderte Martina Kronthaler. Diese Beratung müsse "an Orten stattfinden, die von Männern besucht werden". | | |    |
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| | 14.06.2009 15:08:42 | | Krise soll zur Chance werden | (radiovatikan.de) Papst Benedikt hofft, dass „aus der aktuellen Krise eine Chance wird“. Beim Angelusgebet auf dem Petersplatz erinnerte er an die UNO-Konferenz von New York, die Ende des Monats über die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Entwicklungsländer nachdenken wird. Er bete darum, dass angesichts der Krise „der Würde jeder Person mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird und dass eine gerechte Verteilung von Entscheidungsgewalt und Ressourcen vorankommt“, so der Papst wörtlich. Er sei besorgt über die „leider weiterhin wachsende Zahl der Armen“. Eindringlich erinnerte Benedikt an die „Hunderttausenden von Menschen, die Hunger leiden“: „Das ist eine absolut inakzeptable Realität, die trotz aller Bemühungen der letzten Jahrzehnte wieder anzuwachsen droht.“ Er hoffe auf entschlossene Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft: „strategische Entscheidungen, die manchmal nicht leicht zu akzeptieren sind, aber die nötig sind, um allen jetzt und künftig die grundlegende Nahrung und ein Leben in Würde zu sichern“. Benedikt bat auch um Gebet für das „Jahr der Priester“, das nächsten Freitag beginnt. In seiner Muttersprache sagte er: „Von Herzen heiße ich alle deutschsprachigen Besucher willkommen, heute besonders die Pilger aus Neuhofen an der Ybbs in Niederösterreich. In diesen Tagen feiern wir zwei bedeutende kirchliche Hochfeste B Fronleichnam und das Herz-Jesu-Fest B die uns die Liebe Christi besonders vor Augen führen. Der Herr schenkt sich uns in der Eucharistie und zeigt uns seine grenzelose Hingabe im geöffneten Herzen. Lernen wir von Jesus Christus, der gütig und von Herzen demütig ist, damit wir seine Liebe annehmen und an unsere Mitmenschen weiter verschenken können. Gottes Geist geleite euch auf allen Wegen!“ | | |    |
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| | 13.06.2009 05:06:31 | | Besondere Akzente für das Priesterjahr in Singapur | | (fides.org/news.stjosef.at) Die Ortskirche in Singapur bereitet sich auf das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene Priesterjahr vor, das am 19. Juni, anlässlich des 150. Todestag, des auch als Pfarrer von Ars bekannten, heiligen Johannes Maria Vianney beginnen wird. Die Kommission für den Klerus der Erzdiözese hat in Zusammenarbeit mit dem „Serra Club“ Singapur (Vereinigung gläubiger Geschäftsleute und Manager zur Förderung geistlicher Berufungen) einige Initiativen geplant: die Eröffnung des Priesterjahres wird im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes mit Erzbischof Nicholas Chia in der Kathedrale stattfinden. Der Gottesdienst geht mit der Segnung einer Statue des heiligen Jean Marie Vianney zu Ende, die im Laufe des Priesterjahres in den 31 Pfarreien der Erzdiözese Station machen wird. Die Statue wird jeweils eine Woche in den einzelnen Pfarrgemeinde bleiben, in denen aus diesem Anlass Gebetstreffen und besondere Feiern geplant sind, bei denen man Gott um „Arbeiter für seine Ernte“, d.h. um Priesterberufungen bitten wird. „Die Statue solle die Aufmerksamkeit der Gläubigen auf sich lenken und sie zum Gebet anregen, damit sie aktiv am Priesterjahr teilnehmen“, so Pfarrer Andrew Wong von der Kommission für den Klerus. Für die Priester der Diözese sind Tage der geistlichen Einkehr geplant, während das katholische Zentrum für Spiritualität am 4. August, dem Fest des 150. Todestages des Heiligen, einen Tag der offenen Tür veranstalten wird. Im Oktober werden die Rosenkranzgebete den Berufungen gewidmet sein und während des ganzen Jahres wird man sich mit den Dokumenten des Heiligen Vaters zu den wesentlichen Themen der Sendung und des Lebens der Priester in der heutigen Zeit befassen. - Auch in vielen anderen Diözesen der katholischen Weltkirche werden Veranstaltungen zum Priesterjahr stattfinden. | | |    |
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| | 13.06.2009 05:02:49 | | Das verborgene Wachstum des Reiches Gottes | | (news.stjosef.at) Die Schrifttexte des heutigen Sonntags knüpfen an die Erfahrung des Wachsens und Reifens in der Natur an. Das Wachstum der Pflanzen und Bäume, aber auch der Tiere und Menschen vollzieht sich fast unbemerkt. Ein Tag um den anderen vergeht, und schneller als man es sich versieht, wird aus der kleinen Pflanze ein Strauch oder gar ein Baum. Ähnlich ist es mit dem Wachstum des Reiches Gottes, sagt Jesus im Evangelium. Das Reich Gottes wächst in den Herzen der Menschen, und auch hier bleibt es lange verborgen, bis sich allmählich seine Früchte zeigen und schließlich von Gott die endgültige Vollendung im Himmel geschenkt wird. Wenn Jesus im Zusammenhang des Reiches Gottes und des menschlichen Lebens solche Vergleiche mit der Natur anstellt, dann will er uns zu einem tieferen Verständnis wichtiger Wahrheiten verhelfen. Vor allem ist es eine hoffnungsvolle Sicht auf unser Leben, die uns hier vermittelt wird: Der Mensch lebt nicht ins Leere hinein; wir gehen nicht einfach nur auf den Tod zu, sondern letztlich und eigentlich auf die Vollendung jenseits des Todes im ewigen Reich Gottes. Wer an Christus glaubt und die Werke der Liebe übt, ist wie ein guter Baum, der heranreift und Früchte bringt für das Reich Gottes. - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 12.06.2009 05:02:18 | | Neuerscheinung - Caterina von Siena: An die Männer der Politik | (verlag.stjosef.at) Im Verlag St. Josef, 3107 Kleinhain bei St. Pölten, ist nun Band 9 aus der Reihe „Caterina von Siena“ erschienen: Sämtliche Briefe - An die Männer der Politik. Darin sind alle Briefe der heiligen Caterina zusammengefasst, die sie an einzelne Machthaber oder Regierungen gerichtet hat oder an Personen, die sich in irgendeiner Form politisch aktiv betätigten. So schreibt die Heilige z.B. in Br. 254 an Pietro Tolomei: „Es gibt viele, die über Städte und Burgen herrschen, aber über sich selbst keine Kontrolle haben. So aber ist jede Herrschaft ärmlich und unbeständig.“ Oder in Br. 121 an die Regierung von Siena: „Jene, die sich nicht selbst beherrschen können, sind auch nicht geeignet und fähig, andere zu regieren.“ Aus dem Glauben heraus sind ihre Briefe durchaus sozialkritisch, wie z.B. in Br. 367: „Dieser elende Mensch, der dazu bestellt wurde, die Stadt zu regieren (und sich nicht einmal selbst regieren kann!), drückt die Augen zu und geht sogar so weit, dass er jene für schuldig erklärt, die im Recht sind, und die Schuldigen freispricht.“ Adressaten der Briefe sind Könige, Regierungen, Stadtväter, Richter, Senatoren, Grafen, Herrscher, Soldaten … Das gebundene Buch mit 504 Seiten wurde von Werner Schmid herausgegeben; die Übersetzung der Briefe aus dem Italienischen besorgte Rita Manlik - De Cesaris. Das Buch enthält auch 60 farbige Abbildungen und ein 53 Seiten starkes Register von Personen und Orten (I) sowie Themen und Motiven (II). Die ISBN lautet 978-3-901853-16-6, der Preis beträgt EUR 23,80. Online-Bestellungen von Privatpersonen über http://verlag.stjosef.at sind versandkostenfrei; in Österreich wird das Buch ab sofort ausgeliefert, in Deutschland erfolgt der Versand ab dem 19. Juni 2009. | | |    |
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| | 12.06.2009 05:01:40 | | Gebetsinitiative um die kirchliche Einheit | | (katholisches.info/news.stjosef.at) Der Publizist Jens Falk, der verantwortlich für www.katholisches.info ist und der Priesterbruderschaft St. Pius X. nahesteht, hat eine (unterstützenswerte!) Gebets- und Bittinitiative um den Erhalt der kirchlichen Einheit anläßlich der Aufhebung der Exkommunikation der vier von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe durch Papst Benedikt XVI., gestartet. Hintergrund ist die Tatsache, daß sich die Fronten zwischen der Priesterbruderschaft St. Pius X. und manchen Bischöfen immer weiter verhärten. Die Unterzeichner der Initiative bitten die Streitparteien im christlichen Sinn besonnen zu handeln, sowie Journalisten und Blogger den Konflikt nicht weiter anzuheizen. Abschließend erkären sich die Unterzeichner bereit, für Kirche, Papst und Bischöfe zu beten. - Link: http://www.jens-falk.de/petition/ | | |    |
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| | 12.06.2009 04:59:01 | | Einschränkung der Handkommunion in der Erzdiözese Bologna | (kathnews.de) Carlo Kardinal Caffarra, Erzbischof der italienischen Erzdiözese Bologna, hat kürzlich in einem Dekret angeordnet, dass die Handkommunion fortan in den drei wichtigsten Kirchen der Erzdiözese verboten sei. Dies berichten mehrere Agenturen unter Berufung auf italienische Kirchenkreise. Bei den betreffenden Kirchen handelt es sich um die Kathedrale von St. Peter, die Basilika des Heiligen Petronius und das Heiligtum unserer Lieben Frau des Heiligen Lukas. Dort ist in Zukunft nur noch der direkte Empfang der Heiligen Kommunion auf die Zunge, die so genannte Mundkommunion, erlaubt. In diesem Zusammenhang betonte der Kardinal, dass sich die Andacht und die innere Verehrung, mit der sich die Gläubigen dem Heiland nähern, auch in der äußerlichen Weise des Kommunionempfangs zeigten. In dem Dekret des Erzbischofs heiß es: „Wir müssen feststellen, dass es leider viele Fälle von Profanierungen der Eucharistie gab“. Ursache für diese Profanierung der Eucharistie sei die Duldung der Handkommunion gewesen, so Kardinal Caffarra. Ferner stellte der Erzbischof in seinem Schreiben klar, dass nur Priester und Diakone ordentliche Kommunionspender seien. Er unterstrich somit das geltende Kirchenrecht und betonte, dass Lektoren, Klosterfrauen oder ausgebildete Laien nur in „wirklich außerordentlichen Fällen“ zur Spendung der Heiligen Kommunion beauftragt werden dürfen. Geboren wurde Carlo Kardinal Caffarra am 1. Juni 1938 in Samboseto di Busseto in der italienischen Provinz Parma. Er wurde im Juni 1961 zum Priester geweiht, nachdem er die Studien der Theologie und der Philosophie im Bischöflichen Priesterseminar in Fidenza abgeschlossen hatte. Am 8. September 1995 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Ferrara-Comacchio. Seit dem 15. Februar 2004 ist er Erzbischof von Bologna. 2006 kreierte ihn Papst Benedikt XVI. zum Kardinalpriester mit der Titelkirche San Giovanni Battista dei Fiorentini. | | |    |
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| | 10.06.2009 06:41:48 | | Hirtenbrief der Bischöfe des Alttiroler Kirchengebietes | (dioezese-innsbruck.at) Erstmals haben die vier Bischöfe Alois Kothgasser von Salzburg, Luigi Bressan von Trient, Karl Golser von Bozen/Brixen und Manfred Scheuer einen gemeinsamen Hirtenbrief an die Gläubigen in ihren Diözesen verfasst. Bischof Golser hat ihn am 9. Juni 2009, in einer Pressekonferenz in Bozen vorgestellt. Erzbischof Kothgasser und Bischof Scheuer wurden via Internet der Konferenz zugeschaltet. Die vier Bischöfe leiten die heutigen Diözesen des Alttiroler Kirchengebietes. Mit dem gemeinsamen Hirtenbrief geben sie im heurigen Tiroler Jahr des 200jährigen Gedenkens an den Tiroler Freiheitskampf im Jahre 1809 ein kräftiges Zeichen kirchlicher und geschichtlicher Verbundenheit. Geschrieben ist der Hirtenbrief zum bevorstehenden Herz-Jesu-Sonntag am 21. Juni, an dem in ganz Tirol Festgottesdienste und Prozessionen zu Ehren des Heiligsten Herzens Jesu stattfinden. Sie gehen zurück auf das Jahr 1796, in dem die Tiroler Landstände in Bozen angesichts drohender Kriegsgefahr Tirol dem Heiligsten Herzen Jesu anvertrauten. Das damals gemachte Herz-Jesu-Gelöbnis wird seither jährlich erneuert. 1809 konnte das Fest nach der erfolgreichen Schlacht am Bergisel in Innsbruck erstmals wieder begangen werden, nachdem es zuvor von den bayrischen Besatzern verboten worden war. Anlässlich des Gedenkjahres wird am bevorstehenden Herz-Jesu-Sonntag in Bozen eine große Herz-Jesu-Feier mit Festgottesdienst und Prozession stattfinden. An ihr werden die vier Bischöfe ebenso teilnehmen wie politische Abordnungen aus allen Teilen Tirols. Der Hirtenbrief der vier Bischöfe befasst sich vor dem Hintergrund der Ereignisse im Jahre 1809 und im Blick auf die Herz-Jesu-Verehrung mit Fragen zu Freiheit und Heimat heute. Nachdrücklich plädieren die Bischöfe für ein „rechtes Verständnis“ von Freiheit. Sie könne nicht darin bestehen, „sich immer alle Möglichkeiten offen zu lassen“. Vielmehr müsse sie bereit sein, „sich in sinnvollen Tätigkeiten zu ‚erfüllen’ und sich für Bindungen zu entscheiden. Letztlich sei Freiheit auf die Liebe zu Gott, zu sich selbst, zu den Mitmenschen und zur Schöpfung ausgerichtet. Zur Religionsfreiheit betonen die Bischöfe, dass diese zwar in der Verfassung garantiert sei. Das heiße aber nicht, dass damit alles zum Besten bestellt sei. Die Bischöfe wörtlich: „Es besteht ein schleichender Druck, das Religiöse aus dem öffentlichen Leben zurückzudrängen, es als lächerlich oder veraltet hinzustellen. Es gibt auch Intoleranz von laizistischer Seite her, die die Anwesenheit anderer Religionen oft nur als Vorwand benutzt, um religiöses Brauchtum, entsprechende Symbole oder Feiern etwa aus Schulen oder Kindergärten zu verbannen.“ Das „Bekenntnis zur Religionsfreiheit als Grundrecht aller Personen“ verlange, „dass wir die Ausübung anderer Religionen zulassen und dafür auch die Voraussetzung schaffen“, unterstreichen die Bischöfe. Voraussetzung sei allerdings, dass die „Bestimmungen unseres Rechtsstaates anerkannt werden“. Politische Freiheit dürfe „nicht allein auf die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Staat reduziert werden“, betonen die Bischöfe im gemeinsamen Hirtenbrief. Vielmehr gelte es, die „Gesamtlage im 21. Jahrhundert“ zu bedenken: das mühsame Streben der Völker Europas zusammenzuwachsen, die wirtschaftlich globalisierte Welt und die Tatsache, dass sich die Schere zwischen Reich und Arm „immer weiter öffnet“. „Politik steht im Dienste der sozialen Gerechtigkeit, des Friedens und der Erhaltung eines guten Lebensraumes auch für kommenden Generationen“ - so die Bischöfe. Zum Thema „Heimat“ schreiben die Bischöfe: „Wir müssen es zulassen, dass Menschen anderer Sprache und Kultur sich bei uns beheimatet fühlen, wir müssen sogar dankbar sein, dass sie sich für unsere Heimat einsetzen wollen.“ Es gelte, Heimat und Frieden zu sichern für kommende Generationen. Und „als Christen wissen wir, dass unsere eigentliche Heimat der Himmel ist“. - Link: Hirtenbrief im Wortlaut. | | |    |
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| | 10.06.2009 06:26:14 | | Das Geheimnis lasst uns künden | (news.stjosef.at) Das Fronleichnamsfest zeichnet sich aus durch die Eucharistiefeier und die damit verbundene feierliche Prozession mit dem Allerheiligsten sowie durch die viermalige Verkündigung des Evangeliums an den Prozessionsaltären und den damit verbundenen Segen. An vielen Orten ist diese so festlich gestaltete Prozession ein großartiges Schauspiel und Ereignis. Daran, dass sich möglichst viele beteiligen, vor allem auch Kirchenchor, Musikkapelle und Vereine, zeigt sich, dass es hier um ein gemeinsames Anliegen geht: Gott möge unter uns mit seiner Liebe gegenwärtig bleiben und seinen Segen in reicher Fülle ausgießen über unseren Ort und seine Bewohner! Was aber ist das Besondere des Fronleichnamsfestes? Wie würden wir als Glaubende einem Außenstehenden das erklären, was wir feiern? Dazu ist es nötig, auf das Zentrum dieser Prozession zu schauen: Die Pfarrgemeinde feiert nicht sich selbst, und auch der Priester steht nicht im Mittelpunkt, sondern es ist der bei uns in der Brotsgestalt anwesende Herr Jesus Christus! Um ihn geht es, ihn beten wir ihn, ihn loben und preisen wir. Denn das „Allerheiligste“ ist ja Gott selber, der Mensch geworden ist und der uns im Sakrament der Eucharistie seine bleibende Gegenwart geschenkt hat. Dies alles bringen die Kirchenlieder zum Ausdruck, wie sie besonders an diesem Fest gesungen bzw. auch in der Form von Prozessionsmärschen dargeboten werden. Wir glauben fest und unerschütterlich, dass unser Herr Jesus Christus uns im wunderbaren Sakrament des Altares das Gedächtnis seines Leidens und seiner Auferstehung hinterlassen hat, wie es im Tagesgebet der Messe heißt. - Lesen Sie die Predigt zum Fronleichnamsfest in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 07.06.2009 15:10:10 | | Die Pfarre Rossau ist gerettet | (stephanscom.at) Nach mehr als 350 Jahren hat der Servitenorden von der Rossau im 9. Wiener Gemeindebezirk Abschied genommen. Auf dem Hintergrund der zunehmend eingeschränkten personellen und finanziellen Möglichkeiten hat die Tiroler Servitenprovinz, die für die Pfarre Rossau zuständig ist, den Beschluss gefasst, den Konvent in Wien sowie die Pfarre Rossau aufzugeben. Mit großem Bedauern nahmen Kardinal Christoph Schönborn, Generalvikar Franz Schuster und Bischofsvikar Prälat Karl Rühringer sowie der Pfarrgemeinderat die Entscheidung zur Kenntnis. Zugleich wurde den Ordensleuten für ihren seelsorglichen Dienst gedankt. Die Erzdiözese Wien wird die Kirche, Pfarre und Kloster in der Rossau übernehmen. Die Pfarre wird in vollem Umfang weitergeführt. Kardinal Schönborn hat Pater Michel Harb CML von der "Kongregation der Libanesischen Maronitischen Missionare" per 1. September zum neuen Pfarrer ernannt. Der 34-jährige Ordensmann aus dem Libanon ist seit sechs Jahren in Wien und spricht sehr gut Deutsch. Zuletzt war er am Stephansdom als Seelsorger tätig. Er und seine Mitbrüder werden sich in Zukunft ausschließlich der Pfarre Rossau widmen. Die im Jahr 1865 gegründete "Kongregation der Libanesischen Maronitischen Missionare" ist eine Gemeinschaft von Priestern und Brüdern, die sowohl im Libanon als auch im Ausland in der Pfarrseelsorge tätig ist. Mit der Servitenkirche werden sich die Ordensmänner in Znkunft um eines der schönsten barocken Gotteshäuser Wiens kümmern und mit einer als besonders aktiv bekannten Pfarrgemeinde zusammenarbeiten. Trotz der Aufgabe der Pfarre Rossau bleiben die Serviten in der Erzdiözese Wien präsent. Sie betreuen weiterhin die Wallfahrtskirche Mariahilfberg in Gutenstein. Der Orden wurde 1233 in Florenz von sieben Kaufleuten begründet. Zur Zeit der Reformation wurden alle 17 Klöster in Mitteleuropa aufgelöst, 1613 entstand in Innsbruck wieder ein Kloster im deutschsprachigen Raum. 1639 gelang die Klostergründung in Wien. Am Anfang bestand nur eine bescheidene Holzkapelle. 1651 wurde der Grundstein zur heutigen Servitenkirche gelegt. Von Innsbruck aus wurden noch weitere 26 Klöster in den habsburgischen Staaten gegründet. - Links: www.rossau.at, www.serviten.at | | |    |
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| | 07.06.2009 15:06:16 | | Gott, der Dreifaltige, ist nicht einsam | | (radiovatikan.de) Gott lebt nicht in Einsamkeit, vielmehr ist Er die unauslöschliche Quelle des Lebens. Daran erinnerte Papst Benedikt XVI. am Dreifaltigkeitssonntag auf dem Petersplatz. Rund 50.000 Besucher und Pilger waren beim Angelus anwesend. Dass Gott nicht einsam sei, könne man an der Größe und Vielfalt des Universums sehen. „In jeder Zelle ist der Name der Heiligen Dreifaltigkeit eingeprägt. Denn alles kommt aus der Liebe und richtet sich zur Liebe hin. Alles wird von der Liebe getragen. Natürlich gibt es unter allen Wesen Unterschiede, was das Bewusstsein und die Freiheit betrifft“, sagte der Papst wörtlich. Den deutschsprachigen Pilgern und Besuchern legte Benedikt folgendes ans Herz: „Mit dem Kreuzzeichen bekennen wir unseren Glauben an den Dreifaltigen Gott: Der Vater hat im Sohn seine Liebe zu uns Menschen offenbart und schenkt uns im Heiligen Geist das neue Leben als Kinder Gottes. Mit ganzem Herzen wollen wir Gott lieben und so das Geheimnis seiner Liebe den Menschen verkünden. Der Dreifaltige Gott erhalte uns alle in seiner Gnade.“ | | |    |
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| | 06.06.2009 05:36:27 | | An der Europawahl teilnehmen! | (stephanscom.at) In seiner wöchentlichen Kolumne in der Gratiszeitung "Heute" am Freitag, 5. Juni 2009, ermutigt Kardinal Christoph Schönborn die Österreicherinnen und Österreicher an der Wahl zum Europäischen Parlament teilzunehmen. "Ich habe nur eine Stimme. Ein bisschen kann ich durch sie mitbestimmen. Für Österreich und für Europa", schreibt der Wiener Erzbischof. 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs seien nun 27 Länder Mitglied der Europäischen Union und man könne ohne Grenzkontrollen quer durch Europa reisen. "Was jahrhundertelang ein gemeinsamer Kultur- und Lebensraum war, kann wieder zusammenwachsen", betont Kardinal Schönborn. "Was jahrhundertelang ein gemeinsamer Kultur- und Lebensraum war, kann wieder zusammenwachsen", so Kardinal Schönborn über das vereinte Europa. Offene Grenzen würden aber auch Angst machen. Die Welle der Kriminalität erschrecke zu Recht, sagt Kardinal Schönborn. Wenn bei der Exekutive gespart werde, dann werde am falschen Platz gespart und daran sei nicht die EU schuld. Vielen Menschen mache die anonyme Bürokratie von "Brüssel" Sorge. "Mir macht anderes mehr Sorge", so der Kardinal: "Wie steht es um die Werte in Europa? Wie um den Schutz des Lebens, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod? Bekennt sich Europa zu seinen religiösen Wurzeln, besonders seinen christlichen? Wie verhält sich Europa als der reichste Kontinent den armen Erdteilen gegenüber?" (news.stjosef.at) HLI Österreich ruft dazu auf, den katholischen Kandidaten Mag. Ewald Stadler vom BZÖ zu wählen bzw. dies mit einer Vorzugsstimme für Dr. Matthäus Thun-Hohenstein zu verbinden. Diese Kandidaten stehen laut Eigenbeschreibung für eine klare christliche Positionierung, kritische Distanz zum Lissabon-Vertrag, für den uneingeschränkten Lebensschutz, für die Familie als Fundament einer christlichen Lebensgestaltun, für die Bewahrung des Abendländischen Kulturerbes, für eine ökologisch und sozial orientierte Politik sowie für ein föderal und nicht für ein zentralistisch verwaltetes Europa. | | |    |
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| | 06.06.2009 05:30:15 | | Das Geheimnis des dreifaltigen Gottes | (news.stjosef.at) Es gibt wohl nur wenige Menschen, die überhaupt „gottlos“ in dem Sinn sind, dass sie nichts Höheres über sich anerkennen und allein sich selbst zum Maßstab aller Dinge machen. Freilich leben viele so, als ob es Gott nicht gäbe (wir sprechen von „praktischen Atheisten“), und auch Christen geben mitunter ein schlechtes Beispiel, sodass sie durch ihre Taten in Widerspruch zu dem stehen, was sie mit den Lippen bekennen. Die wirkliche Frage für jeden suchenden Menschen ist aber: Wer ist Gott? Wie können wir eine Vorstellung von ihm erhalten? Von welcher Art ist dieses „höhere Wesen“, das es doch aller Wahrscheinlichkeit nach einfach geben „muss“? Die Religionsgeschichte der Menschheit gibt Zeugnis für diese tastende und oft auch irrende Suche der Menschen nach der Wahrheit Gottes. Was hat es doch für verschiedene Vorstellungen vom Göttlichen gegeben, das man teilweise in der Natur gesucht hat (z.B. in der Vergöttlichung der Sonne) oder auch in Werken von Menschenhand (wie den Statuen und Darstellungen mitunter regelrecht dämonischer Götzen)! Und wir wären wohl für immer im Ungewissen geblieben, hätte nicht Gott selbst zu uns gesprochen durch die Patriarchen und Propheten im Alten Bund und durch seinen Sohn Jesus Christus und dessen Apostel im Neuen Bund. Gott wollte die Menschen nicht im Unklaren über sich lassen, sondern er hat sich uns geoffenbart: Er selber hat die Brücke zu uns geschlagen, indem er uns seinen Sohn gesandt hat und den Heiligen Geist! Der Dreifaltigkeitssonntag zeigt uns auf, zu welchem Gott wir beten dürfen: Es ist der eine und einzige Gott in drei Personen, der uns geschaffen, erlöst und geheiligt hat und der uns so sehr liebt, dass er alles für uns getan hat, was möglich ist. Er hat sich uns selbst geschenkt in seinem Sohn Jesus Christus und in der Gabe des Heiligen Geistes! - Lesen Sie die Predigt zum Dreifaltigkeitssonntag in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 04.06.2009 15:49:39 | | Anerkennende Worte aus dem Vatikan für Obama-Rede | | (katholisch.at/radiovatikan.de) Der Heilige Stuhl reagiert ausgesprochen positiv auf die große Rede von Barack Obama in Kairo. Das sei „eine sehr wichtige Wortmeldung“, meinte Papst-Sprecher Federico Lombardi gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa. Der neue US-Präsident hatte von der ägyptischen Hauptstadt aus der islamischen Welt die Hand der Versöhnung hingestreckt. Der Jesuitenpater wollte keine Einzelheiten der Rede kommentieren; er stelle aber fest, dass es in vielen Punkten in der Außenpolitik „einen deutlichen Gleichklang zwischen dem Heiligen Stuhl und der US-Regierung“ gebe. Das betreffe nicht nur die Beziehungen zwischen den USA und der islamischen Welt, sondern überhaupt die weltweiten Friedensperspektiven. Obama hat in seiner Rede u.a. die Zwei-Staaten-Lösung für den Nahostkonflikt betont; Papst Benedikt hatte im Mai auf einer Heilig-Land-Reise dasselbe getan. Lombardi hofft, dass die Rede „zu neuen Beziehungen zwischen den USA und der islamischen Welt“ führt. - Link: Wortlaut der Rede. | | |    |
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| | 04.06.2009 15:39:21 | | Neue Verfahrensregeln für die Laisierung von Priestern | (zenit.org) Die katholische Kirche will in Zukunft keine Grauzonen mehr dulden, wenn es um das Priestertum geht. Priester, die mit einer Frau zusammenleben, zivil heiraten, Kinder haben, ihr Amt seit fünf Jahren nicht mehr ausüben oder aus irgendeinem anderen Grund ihre eigentliche Tätigkeit aufgeben, ohne dies ihrem Bischof mitzuteilen und Antrag auf Laisierung zu stellen, können nach einem Verfahren auf Initiative des zuständigen Ortsbischofs aus dem Priesteramt entlassen werden. Diese neuen Befugnisse gelten nicht für die Fälle sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen, die weiterhin in den Zuständigkeitsbereich der Kongregation für die Glaubenslehre fallen. Die neuen Zuständigkeiten der Kongregation für den Klerus teilte der Präfekt dieses Dikasteriums, Kardinal Cláudio Hummes, in einem Brief an alle Bischöfe mit. Das berichtete Catholic News Service (CNS), der Anfang Juni eine Kopie des Schreibens zugesandt wurde. Der Brief soll Anfang Juli veröffentlich werden. Gegenüber CNS erklärte Kardinal Hummes gestern, Mittwoch, dass die neue schnellere Verfahrensregelung zur Laisierung von Priestern notwendig geworden sei, da man es heute mit vielen Situationen zu tun habe, denen gegenüber sich die bisherige kirchenrechtliche Regelung als unangemessen erwiesen hätte. Als Beispiel verwies der Kurienkardinal auf die Tatsache, dass der Codex des kanonischen Rechts aus dem Jahr 1983 nicht vorsehe, dass der Bischof einen Laisierungsprozess für einen Priester initiieren könne, der sein Amt aufgegeben hat. Der übliche Weg zur Laisierung beginnt damit, dass der Betreffende den Bischof über seine neue Situation informiert und von diesem Anfangspunkt aus das Verfahren zur Laisierung eingeleitet wird. Viele Priester jedoch, so der Präfekt der Kongregation für den Klerus, würden zivil heiraten und hätten Kinder. In diesem Fall wäre es dem Bischof unmöglich, ein Verfahren gegen die Person einzuleiten, die ihr Amt aufgegeben habe. Gebe ein Priester sein Amt auf, ohne daran interessiert zu sein, seine Stellung in Ordnung zu bringen, so bestehe das Wohl der Kirche und das Wohl des betroffenen Priesters darin, dass er dispensiert werde, „so dass er in einer korrekten Situation leben kann, besonders wenn er Kinder hat". Kardinal Hummes hielt fest, dass auch die Kinder eines Priesters ein Recht auf einen Vater hätten, der sich in den Augen Gottes und nach dem eigenen Gewissen in einer korrekten Situation befindet. Diesen Menschen zu helfen sei die Grundabsicht der neuen Verfahrensregelung. In solchen Fällen liege es nunmehr am Bischof, die Initiative zu ergreifen. In seinem Brief an die Bischöfe betont der Kardinal, dass die große Mehrheit der Priester ihre priesterliche Identität tagtäglich in großer Harmonie lebten und ihr Amt voller Glauben ausübten. Wenn es allerdings zu Fällen komme, die Anstoß erregen, müsse es dem Bischof ermöglicht werden, schnell und entschlossen zu handeln. Der Ortsbischof wird in dem Schreiben zu einer sorgfältigen Untersuchung des Tatbestands angehalten. Sollte der Missstand bestätigt werden, so sollte der Bischof formal dazu schreiten, den Betroffenen zu korrigieren oder zu ermahnen. Sollte dies nicht ausreichend sein, um den Skandal zu bereinigen, die Gerechtigkeit wieder herzustellen und eine Rehabilitierung des Betroffenen zu ermöglichen, müsse der Bischof diesen mit den gebotenen Strafen belegen. In jeder Phase des Prozesses, so betonte Kardinal Hummes gegenüber CNS, müsse das Recht des Betroffenen auf Verteidigung gewahrt bleiben. Auch wenndas Verfahren gestrafft worden sei, werde jeder Fall einzeln geprüft. Ziel sei es nämlich, dafür Sorge zu tragen, dass die Rechte der betroffenen Person geschützt würden. Papst Benedikt XVI. hat die neuen Normen am 30. Januar 2009 approbiert. Bisher war es notwendig, dass ein Bischof, der einen Priester laisieren wollte, weil dieser sein Amt aufgegeben oder zivil geheiratet hatte, einen formalen kanonischen Prozess aufnehmen musste, der viele Jahre dauern konnte. - (news.stjosef.at) Gemäß katholischem Verständnis kann das Priestertum in der Seele dessen, der vom Bischof gültig geweiht wurde, ebensowenig ausgelöscht werden wie die Taufe oder die Firmung. Eine "Laisierung" nimmt dem Priester daher nicht das sakramentale Prägemal, sondern versetzt ihn hinsichtlich seiner priesterlichen Rechte und Pflichten in den Laienstand. Für den Fall von Todesgefahr gilt freilich, dass auch der laisierte Priester das Recht hat, die sakramentale Lossprechung zu erteilen. | | |    |
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| | 03.06.2009 15:37:50 | | Die Gemeinschaft des Heiligen Geistes | (dioezese-innsbruck.at) Der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer hat folgende Betrachtung zum Wirken des Heiligen Geistes formuliert: Was ist euch wichtig? Das frage ich öfters Firmlinge und Jugendliche. Die Antworten bewegen sich zunächst in den Bereichen der Musik, des Sports und auch der Unterhaltung. Am wichtigsten aber sind für junge Leute Freunde und Freundschaft. Dies vermutlich deshalb, weil wir bei Freunden nicht unter Rechtfertigungs- und Leistungszwang stehen, weil gute Freunde daran zu erkennen sind, dass sie nicht nur in guten Zeiten da sind und zu uns stehen, sondern oft auch ohne Worte spüren, wonach wir uns in unseren Krisen, in unserer Einsamkeit und in unserer Not sehnen. „Ein Freund ist einer, der mich durch und durch kennt und trotzdem zu mir steht.“ Der Heilige Geist ist das „Wir“ der Liebe zwischen dem Vater und dem Sohn, er ist der Raum des Gebens und Empfangens, er ist der Fluss der Liebe, er ist die Freundschaft in Gott, aber auch zwischen Gott und den Menschen. Dieses „Wir“ ist dabei nicht durch Misstrauen, Rationalität, Kontrolle und Kritik geprägt. Zwischen den göttlichen Personen herrschen nicht Neid, Rivalität und Konkurrenz. Kirche als Werk des Hl. Geistes ist nicht Selbstzweck, sondern Sakrament, also „Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit" (II. Vat. Konzil). Kirche ist Zeichen und Werkzeug für die heilsame Zuwendung Gottes zu uns Menschen insgesamt. Dieses Heil von Gott für uns Menschen umfasst das ganze Koordinatensystem, innerhalb dessen Menschen ihr Leben zur Entfaltung bringen: ihre Leiblichkeit ebenso wie den gemeinsam geteilten Raum ihrer menschlichen Mitwelt und ihrer natürlichen Umwelt; die Verflechtungen menschlicher Lebensführung in die kulturellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ebenso wie ihre geistig-geistliche Mitte, die ihrer persönlichen Lebensführung Ausrichtung verleiht. Das „Wir“ des Hl. Geistes ist durchaus ein starkes Wir, es ist ein Beziehungsnetz, in dem sich die Menschen gemeinsam den Krisen und Problemen des Alltags entgegenstellen. Der Hl. Geist macht zu Geschwistern in einem handlungsfähigen Wir, in dem das Gefühl der Ohnmacht der einzelnen in gemeinsame schöpferische Gestaltungsmacht verwandelt wird. Das lässt sich auch auf den sozialen und wirtschaftlichen Bereich anwenden. So sollen sich Menschen in Armut und in Krisen in diesem „Wir“ der Kirche nicht als Unterlegene und in dieser Weise Hilfsbedürftige erfahren, sondern als zugleich Unterstützende wie Unterstützte. Mit dem Einsatz für andere soll das Gefühl der Anerkennung und Wertschätzung, der Selbstachtung und des Selbstvertrauens verbunden sein. | | |    |
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| | 03.06.2009 15:34:42 | | Lehre und Beispiel des heiligen Rhabanus Maurus | (zenit.org/news.stjosef.at) Papst Benedikt XVI. betrachtete bei der heutigen Generalaudienz das Leben und Wirken des heiligen Rabanus Maurus (* um 780 in Mainz; † 4. Februar 856 in Winkel im Rheingau), den er den Gläubigen als außerordentlich fleißigen „Exegeten, Philosophen, Dichter, Hirten und Mann Gottes“ vor Augen führte. Benedikt XVI. verwies insbesondere auf folgende Zeilen aus der Feder des großen Bischofs von Mainz: „Wer in der Betrachtung nachlässig ist, beraubt sich allein der Schau des Lichtes Gottes; wer sich dann in unüberlegter Weise von den Sorgen ergreifen lässt und es seinen Gedanken gestattet, vom Lärm der Dinge der Welt überwältigt zu werden, verurteilt sich zur absoluten Unmöglichkeit, in die Geheimnisse des unsichtbaren Gottes einzudringen." In seinen Grußworten richtete sich der Papst auch an seine Landsleute. Ihnen sagte er: Heute habe ich für meine Katechese eine geistliche Persönlichkeit aus der Karolingerzeit ausgewählt, den Mönch Rabanus Maurus. Rabanus wird im deutschen Sprachraum als Heiliger verehrt, sein Gedenktag ist der 4. Februar. Er wurde 780 in Mainz geboren, im Kindesalter kam er ins Kloster Fulda, wurde dort 822 Abt und dann 847 Bischof in seiner Vaterstadt. In Mainz ist er auch im Jahr 856 gestorben. Wegen seiner umfassenden Gelehrsamkeit hat man ihm den Beinamen „Lehrer Germaniens" gegeben. Dies spiegelt sich in seinem reichhaltigen Schrifttum wieder, das exegetische wie pädagogische Arbeiten umfasst, Verzeichnisse von Bußen für bestimmte Sünden, die so genannten Penitentiarien, Stellungnahmen zu kirchlichen Streitfragen, Predigten und Hymnen - wahrscheinlich ist der bekannte Hymnus zum Heiligen Geist „Veni Creator Spiritus" aus seiner Feder. Schließlich seien die „Carmina" erwähnt, das sind poetische Werke, die wohl auch im Gottesdienst zum Einsatz kamen. Sowohl in der Verkündigung wie auch mit seiner Lyrik wollte Rabanus das Verständnis der Menschen für das Wort Gottes öffnen und vertiefen. Nach seiner Überzeugung ist beim Glaubensakt nicht nur der Verstand am Werk, sondern der ganze Mensch mit seinen Sinnen und Empfindungen. In seinen Schriften geht es Rabanus also darum, nicht nur rationale Begriffe zu vermitteln, sondern auf künstlerische Weise Anstöße zu geben, dass der Mensch seinen Blick zum Wahren und Schönen erhebt und sich mit dem Geist, der Seele und den Sinnen dem Geheimnis unserer Erlösung zuwendet. Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Pilger und Besucher deutscher Sprache. Der heilige Rabanus ermutigt uns, für das Wissen der Zeit aufgeschlossen zu sein, zugleich aber auch alles im Licht von Gottes Schöpferkraft zu betrachten. „Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir", wie der heilige Paulus sagt (Apg 17, 28). Für eure Zeit hier in Rom wünsche ich euch Gottes reichen Segen. | | |    |
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| | 02.06.2009 16:25:12 | | Gegen geistige Umweltverschmutzung | (radiovatikan.de) Mit einer feierlichen Messe im Petersdom hat Papst Benedikt an diesem Sonntag das Pfingstfest begangen. Dabei warnte er vor geistiger Umweltverschmutzung und menschlicher Überheblichkeit. Einen festlichen Akzent in St. Peter setzte der Kölner Domchor, der zusammen mit dem Kölner Kammerorchester die so genannte „Harmoniemesse“ von Joseph Haydn aufführte. „Gloria in excelsis Deo“ – 200 Jahre nach seinem Tod gestalteten Haydn-Klänge die Pfingstmesse mit dem deutschen Papst. Die „Harmoniemesse“ war eines der letzten großen Werke Joseph Haydns; Benedikt bedankte sich für die Aufführung. Ansonsten gab es in seiner Predigt aber eher ernste Töne: Der Papst ging auf die zwei Bilder ein, die die biblische Erzählung von Pfingsten von der Herabkunft des Heiligen Geistes gibt: das Feuer und die Luft. „Christus ist kein zweiter Prometheus, der den Göttern das Feuer geraubt hätte; er ist stattdessen zum Mittler der Gottesgabe geworden, indem er für uns die größte Liebestat der Geschichte wirkte, nämlich seinen Kreuzestod. Und Gott will dieses Feuer jeder neuen menschlichen Generation geben.“ „Wenn wir wollen, daß Pfingsten nicht zu einem einfachen Ritus oder einer schönen Erinnerung erstarrt, sondern ein jetziges Heilsgeschehen wird, dann müssen wir uns in die Lage versetzen, Gottes Gabe zu empfangen – durch das Hören seines Wortes. Damit Pfingsten in unserer Zeit neu Wirklichkeit wird, muß die Kirche vielleicht weniger aktivistisch und betender werden...“ „So wie es eine Luftverschmutzung gibt, gibt es auch eine des Herzens und des Geistes, die die spirituelle Existenz vergift. Und wie man sich nicht mit Giften in der Luft zufrieden geben darf, darf man sich auch nicht mit einer Verschmutzung des Geistes zufriedengeben! Wie schnell gewöhnt man sich doch an so vieles, was den Geist und das Herz in unseren Gesellschaften vergiftet: zum Beispiel Bilder, die die Lust, die Gewalt oder die Verachtung von Mann und Frau spektakulär vorführen. Das ist eben Freiheit, heißt es dann – ohne daran zu denken, dass das alles den Geist vor allem der jungen Generationen vergiftet und schließlich auch die Freiheit selbst einschränkt. Das Bild vom Herabkommen des Heiligen Geistes im Sturm an Pfingsten läßt uns hingegen daran denken, wie wertvoll es ist, reine Luft zu atmen – mit den Lungen, aber auch mit dem Herzen!“ - Lesen Sie noch mehr! | | |    |
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| | 02.06.2009 16:23:20 | | Pfarrer Franz Brei im Finale des Grand Prix der Volksmusik | | (kathweb.at) Der 41-jährige Priester Franz Brei nimmt am 29. August in München am Finale des "Grand Prix der Volksmusik" teil. Als einer von vier Kandidaten, die sich jetzt bei der Österreich-Vorentscheidung qualifizierten, tritt er beim großen Finale gegen je vier Konkurrenten aus Deutschland, Südtirol und der Schweiz an. Mit seinem Lied "Das Leben" konnte Pfarrer Brei - Priester der Erzdiözese Vaduz, aber in der Steiermark tätig - das Publikum vollauf überzeugen: Mehr als 24 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf den singenden Pfarrer, er hatte damit fast doppelt so viel Zuspruch wie der zweitplatzierte Andreas Gabalier. "Das Leben" wurde von Walter Wessely, einem Profi des Musikgeschäfts, der schon mit Rex Gildo oder den Kathreinern arbeitete, komponiert und produziert. Laut ORF-Steiermark ist er von den Qualitäten des singenden Pfarrers überzeugt: "Ich glaube, dass die Zeit reif ist und die Menschen Leute sehen wollen, die Musik aus Überzeugung und nicht nur aus geschäftlichen Gründen machen". Franz Brei wird der erste Geistliche sein, der beim Grand-Prix-Finale vertreten ist. Seinen Auftritt will er im Priestergewand bestreiten. Seit 2004 leitet er die oststeirische Pfarre Hatzendorf, die mit Breitenfeld und Unterlamm einen Pfarrverband bildet. Der direkte Kontakt zu den Menschen ist dem Pfarrer wichtig, berichtet ORF-Steiermark. Dabei suche er auch ungewöhnliche Zugänge wie Motorradsegnungen bei großen Biker-Treffen oder den Nachbau der Mariengrotte von Lourdes in seiner Pfarrgemeinde. "Ehrgeiz muss bei jeder Sache dabei sein, damit man etwas höher steigen kann", so Pfarrer Brei. Obwohl er im Dezember 2007 unter dem Titel "Himmlische Klänge" bereits eine CD veröffentlicht hat, halten sich seine Hitparaden-Ambitionen aber in Grenzen. Er werde ohne besonderes Ziel an den Start gehen: "Wenn der liebe Gott es will, dann werde ich auch Erfolg haben". Menschen ließen sich auch mit Musik berühren, er sei und bleibe jedoch immer in erster Linie Seelsorger, sagte Brei. | | |    |
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| | 30.05.2009 05:48:34 | | Theologe als neuer Botschafter der USA beim Heiligen Stuhl ernannt | (zenit.org) US-Präsident Barack Obama arbeitete in den vergangenen Wochen an einer von vielen erwarteten Ernennung, von der die zukünftigen Beziehungen seiner Regierung mit zum Heiligen Stuhl abhängen sollten. Nach der Emeritierung von Mary Ann Glendon als Botschafterin beim Heiligen Stuhl - einer herausragenden Persönlichkeit des katholischen Lebens in den USA mit besten Verbindungen in den Vatikan - stand die Ernennung des neuen Botschafters auf dem Terminkalender. Obamas Wahl fiel auf den aus Kuba stammenden katholischen Theologen Miguel Diaz. Der Vatikan akzeptierte diese Entscheidung, die nun noch vom US-Senat ratifiziert werden muss. Miguel Diaz arbeitet als Professor an der St. John's University und am College of Saint Benedict (Minnesota) und ist Vater von vier Kindern. Er ist der erste Theologe, der in dieses Amt berufen worden ist. Diaz wurde vor 45 Jahren in Havanna geboren und ist Sohn eines Kellners und einer Telefonistin. Neben Englisch spricht er Spanisch und Italienisch. Seine theologischen Studien schloss Diaz an der Notre-Dame-Universität ab - jener Universität, wo Präsident Obama zur Zeremonie der Übergabe der Diplome eingeladen worden war. Der neue Botschafter gehörte zum Beraterteam Obamas während des Präsidentschaftswahlkampfs und unterzeichnete zusammen mit 26 weiteren Persönlichkeiten aus der katholischen Welt den Appell zugunsten der Ernennung von Kathleen Sebelius zur Gesundheitsministerin. Sebelius war aufgrund ihrer Haltung in der Abtreibungsfrage ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Diaz beabsichtigt, wie er mitteilte, „eine Brücke zum Heiligen Stuhl" zu sein. Er wolle sich um Kontinuität in den Beziehungen zum Vatikan bemühen. Quellen aus dem Weißen Haus beschreiben Diaz nach Angaben der US-Nachrichtenagentur Catholicnews.com als eine Person, die für den Lebensschutz sei. Die Wahl eines Theologen mache daher deutlich, wie ernst die Regierung Obama die Beziehungen zum Heiligen Stuhl nehme. Diaz gilt als Kenner der Theologie Karl Rahners und Sympathisant der Befreiungstheologie. Der Apostolische Nuntius in Washington, Erzbischof Pietro Sambi, bezeichnete die Entscheidung Präsident Obamas als „hervorragend". - Der Nachrichtendienst ZENIT ersucht um Unterstützung durch eine Spende! | | |    |
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| | 30.05.2009 05:45:55 | | 250 Millionen Christen werden wegen ihres Glaubens verfolgt | (stephanscom.at) Weltweit werden rund 250 Millionen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt, im Westen nimmt man diese Entwicklung aber viel zu wenig wahr. Das war der Tenor einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 27. Mai 2009, in Wien, zu der die katholische Hochschulgemeinde geladen hatte. Unterdrückung und Verfolgung gibt es vor allem im arabischen Raum, in Indien, China, Nord-Korea und Südamerika. Antonius Leitner von "Christian Solidarity International" (CSI) geht von weltweit 175.000 Christen aus, die jedes Jahr wegen ihrer Religion ihr Leben lassen müssen. 75 Prozent der weltweit wegen ihrer Religion verfolgten Menschen seien Christen. Leitner rief gemeinsam mit Victor Elkharat, einem Diakon der koptischen Kirche, Herbert Rechberger von "Kirche in Not" und Gudrun Kugler von der Menschenrechtsinitiative Christianophobia.eu dazu auf, sich für verfolgte Christen einzusetzen. Sei es durch Petitionen, Spenden, Gebet oder auch aktive Unterstützung vor Ort. Laut Kugler würden aktuelle Erhebungen von UNO und OSZE ergeben, dass Intoleranz gegen Christen und die Christianophobie durch Stigmatisierung und negative Stereotypisierung im Steigen begriffen sei. "Drei Gruppen dürfen in Europa diskriminiert werden: Jäger, Raucher und Katholiken", zitierte Kugler aus einer deutschen Zeitung. Sie rief dazu auf, soziale Diskriminierungen von Christen auch in Europa nicht hinzunehmen. Die freie Wahl der Religion, in diesem Fall der christlichen Religion, sei nicht selbstverständlich und es gebe viele Fälle, in denen Menschen durch Erpressung oder andere kriminelle Vorgangsweisen gezwungen würden, einen anderen Glauben anzunehmen, so Victor Elkharat. Der koptische Christ ging in diesem Zusammenhang scharf mit den Zuständen in Ägypten ins Gericht. Auf die Situation in den verbliebenen kommunistischen Ländern ging Herbert Rechberger ein und nannte Nordkorea, Laos, China, Kuba und Vietnam. Während für die Kirche in China inzwischen bessere Zeiten angebrochen sind, seien vor allem in Nordkorea die Zustände katastrophal. Christen würden als Staatsfeinde angesehen und verfolgt. Obwohl Diktator Kim Jong Il angeblich Religionsfreiheit ausgerufen hat, würden beispielsweise der Besitz einer Bibel oder die Bildung eines Gebetskreises nicht toleriert. Zwischen 50.000 und 70.000 Christen seien aufgrund ihrer Religion in Nordkorea Inhaftiert, so Rechberger. | | |    |
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| | 30.05.2009 05:44:09 | | Der Geist der Einheit und des Friedens | | (news.stjosef.at) 50 Tage nach Ostern feiern wir das Pfingstfest. Es ist die Vollendung der Auferstehung Christi, da unser Herr an diesem Tag den Heiligen Geist ausgesandt hat auf die Apostel, die Jünger und die Frauen, welche zur ersten christlichen Gemeinde gehörten. Im Alten Testament entsprach dem christlichen Osterfest das Paschafest als Feier des Auszugs der Israeliten aus Ägypten, das Pfingstfest wurde als Erntedankfest und als Fest des Bundesschlusses am Sinai gefeiert. Dort am Sinai hat Gott seinem Volk und der ganzen Menschheit durch Mose die 10 Gebote gegeben als Weg zum Leben. Der Alte Bund wurde im Neuen Bund vollendet, den Jesus Christus in seinem Tod und in seiner Auferstehung mit uns Menschen geschlossen hat. Das eigentliche Gesetz des neuen Bundes ist die Liebe, welche der Heilige Geist eingießt in die Herzen der Glaubenden. So feiern wir am Pfingstfest die Erfüllung und Vollendung all dessen, was uns von Gott geschenkt und verheißen ist. Der Heilige Geist ist die dritte göttliche Person. Er ist die Liebe zwischen Gott Vater und Gott Sohn, und auch der Heilige Geist wird so wie der Vater und der Sohn als wahrer Gott verehrt. Wir beten aber nicht drei Götter an, sondern den einen und einzigen Gott in drei göttlichen Personen – das ist unser Glaube! - Lesen Sie die Predigt zum Pfingstfest in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 27.05.2009 10:56:55 | | Ungarische Bischofskonferenz revidiert Übersetzung der Wandlungsworte | (kathnews.de) Die Ungarische Bischofskonferenz hat angeordnet, dass die Wandlungsworte bei der Konsekration des Kelches ab Pfingsten in der korrigierten Fassung anzuwenden sind. Ab dem Pfingstfest muss es dann offiziell heißen: „sokakért” – „für viele” und nicht „mindenkiért” – „für alle”. Eine entsprechende Anordnung sei durch Kardinal Péter Erdö, Primas von Ungarn, unterzeichnet worden. Die Anordnung zur Korrektur der Wandlungsworte sei den ungarischen Klerikern auch bereits mitgeteilt worden. Gleichzeitig erhielten die Priester auch kleine Aufkleber zum Überkleben der fehlerhaften Übersetzung „mindenkiért” – „für alle”. Dies erfuhr kathnews aus ungarischen Kirchenkreisen. Hintergrund: in der lateinischen Ursprungsform der römischen Liturgie sind seit Menschengedenken folgende Wandlungsworte für die Konsekration des Blutes Christi üblich: „Hic est enim Calix Sánguinis mei, novi et aetérni testaménti, mysterium fidei, qui pro vobis et pro multis effundétur in remissiónem peccatórum.“ Korrekt ins Deutsche übersetzt: „Das ist der Kelch meines Blutes, des neuen und ewigen Bundes, Geheimnis des Glaubens, das für Euch und für viele vergossen wird, zur Vergebung der Sünden“. Als man sich in den 1970er Jahren mit einer Übersetzung der römischen Liturgie in die Landessprachen befasste, wurde in zahlreichen Sprachen – bewusst oder unbewusst – ein elementarer Fehler begangen. Fortan lautete die offizielle Übersetzung der Wandlungsworte in vielen Landessprachen: „Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für Euch und für alle vergossen wird, zur Vergebung der Sünden.“ Aus der lateinischen Ursprungsform „pro multis“, „für viele“, wurde in der deutschen Übersetzung plötzlich ein „für alle“, „pro omnibus“. Neben der kirchlichen Tradition spricht insbesondere der biblische Kontext für die korrekte Übersetzung der Wandlungsworte. So sprechen die synoptischen Evangelien stets von „vielen“, für die Jesus Christus das Opfer darbringt. Péter Kardinal Erdö ist Erzbischof von Esztergom-Budapest, Primas von Ungarn, Vorsitzender der Ungarischen Bischofskonferenz und Vorsitzender des Rats der EU-Bischofskonferenzen. Darüber hinaus ist er Mitglied des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten (PCI) und der vatikanischen Kongregation für das katholische Bildungswesen. | | |    |
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| | 27.05.2009 10:55:40 | | Jesus Christus den Menschen bringen | | (presse.kirche.at) Das dreitägige gesamtösterreichische Treffen aller Priesterstudenten aus den Diözesen Österreichs und Südtirols endete am Sonntag mit einem Gottesdienst im Dom zu St. Pölten. Gerade zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten trete die Kirche gleichsam in den Abendmahlsaal ein, um den Heiligen Geist zu erbitten, sagte Bischof DDr. Klaus Küng vor den Studenten. Es sei nicht eine Frage des Zölibates, sondern des Glaubens an Jesus Christus und das ewige Leben, warum es heute weniger Priesterberufe gebe, sagte Bischof Klaus Küng. Bereits Dostojewski stellte die Grundfrage des Menschen, ob man als aufgeklärter Europäer noch an die Göttlichkeit des Menschensohnes Jesu Christi glauben könne. Papst Benedikt habe in seinem Buch „Jesus von Nazareth“ genau dieselbe Grundfrage des Menschen heute behandelt, wies der Bischof hin. Jesus offenbarte den Vater, um den Menschen zu zeigen, wer Gott ist. Doch er brachte nicht nur die Information, vielmehr gebe er jedem Glaubenden die Möglichkeit, selbst Kind Gottes zu werden. So sei für alle Priester das geistliche Leben sowie die Verbindung mit Jesus Christus und damit auch untereinander das wichtigste, wies der Bischof hin. So wie jede trockene Erde nach Regen verlange, um fruchtbar zu werden, sei ein Priester, der geistliches Leben vermittle, notwendig für alle Menschen, verglich der Bischof. Die Kernaufgabe eines Priesters sei daher, Jesus Christus den Menschen zu bringen. Die anwesenden Priesterstudenten rief er auf, zu beten, damit die Sehnsucht nach Gott und Christus dem Retter in jedem geweckt und vertieft werde. Dann werde auch das Verlangen wachsen, Arbeiter in den Weinberg des Herrn zu senden. | | |    |
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| | 26.05.2009 15:25:50 | | Ein neues Buch über Kardinal Newman | (kath.net) Wer das Leben Kardinal John Henry Newmans betrachtet, wird feststellen, dass es ein beständiger geistiger Kampf um den wahren Glauben ist. Der große englische Oratorianer (1801-1890) - von dem schon Pius XII. zu Jean Guitton sagte, er werde zweifellos eines Tages zu den Kirchenlehrern gezählt werden - ist einer der bedeutendsten katholischen Autoren des 19. Jahrhunderts. Sein Weg führte ihn von der anglikanischen Gemeinschaft in die römisch-katholische Kirche. In dem vorliegenden Buch lassen Autoren wie Kardinal Joseph Ratzinger, Kardinal Leo Scheffczyk, Univ.-Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Bischof Philip Boyce und Pater Uwe Michael Lang den großen Lehrer der Wahrheit, sein theologisches Werk und seine Zeit neu lebendig werden. Newmans besondere Verehrung für den Stifter und Patron des Oratoriums, den hl. Philipp Neri, legt Pater Felix Selden, Delegat des Apostolischen Stuhls für die Konföderation des Oratoriums, dar. Auch die vollständige Ausgabe der Briefe und Tagebuchaufzeichnungen Newmans zeigt, in welch großem Umfang seine Gedanken und Tätigkeiten dem Oratorium des heiligen Philipp Neri gehören bzw. sich auf dieses beziehen. Letztlich lässt sich Newman ohne die Kenntnis seiner tiefen Wertschätzung und Liebe für den heiligen Philipp, den er „seinen Heiligen“ nennt, nicht wirklich verstehen. Erstmals seit vielen Jahrzehnten liegen die Predigten, Novenengebete, Litaneien und weiteren Gebete zum hl. Philipp Neri sowie überhaupt zum ersten Mal das Fragment einer Lebensbeschreibung des Heiligen, fünf Lieder zu Philipp Neri sowie Hymnen zu Ehren des Gründers des Oratoriums in deutscher Sprache vor. Nach fast 60 Jahren ist auch die wunderschöne Novene (17.-25. Mai) von Kardinal Newman zur Vorbereitung auf das Fest des hl. Philipp Neri (26. Mai) wieder verfügbar. - Buchangabe: Paul Bernhard Wodrazka (Hrsg.), John Henry Newman, Oratorianer und Kardinal. Ein großer Lehrer der Kirche. Mit ausgewählten Quellen oratorianischen Lebens. Bonn, nova et vetera 2009, ISBN: 978-3-936741-18-6, 318 Seiten, Hardcover; Format: 15,3 x 22 cm; Preis: 30 Euro. Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: buch@kath.net, aus der Schweiz: buch-schweiz@kath.net | | |    |
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| | 26.05.2009 15:23:17 | | Jüdischer Weltkongress bedankt sich für Papstbesuch im Heiligen Land | (zenit.org) Hohe Vertreter des Jüdischen Weltkongresses besuchten am vergangenen Freitag, den 22. Mai, den Vatikan, um ihren Dank für die Apostolische Reise Papst Benedikts XVI. ins Heilige Land (8. - 15. Mai 2009) zum Ausdruck zu bringen. Die Delegation unter der Leitung des Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder, wurde von Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone SDB empfangen. In einer Presseerklärung des Jüdischen Weltkongresses wird darauf hingewiesen, dass der Papstbesuch trotz seiner Komplexität positiv gewesen sei und einen Eckstein dargestellt habe, um das gegenseitige Verständnis unter Christen und Juden zu stärken. Lauder bekräftigte zudem in Rom, dass jede Aussage zum Holocaust großer Aufmerksamkeit bedürfe. Kardinal Bertone soll gegenüber den Gästen betont haben, dass die Kirche „den einzigartigen Charakter des Holocausts“ anerkannt habe. Außerdem habe er klargestellt, dass es in den kirchlichen Einrichtungen keinen Platz für Holocaust-Leugner gebe. Nach der Presseerklärung lud der Kardinalstaatsekretär die Führungspersönlichkeiten des Jüdischen Weltkongresses und alle Wissenschaftler dazu ein, bei der Untersuchung der privaten Archive von Pius XII. bis zum Jahr 1939 zu kooperieren. Zudem habe der Vatikan Fortschritte gemacht, damit den Historikern ein Zugang zu den Dokumenten Pius XII. aus der Zeit von 1939 bis 1945 ermöglicht werde. Die Vertreter des Jüdischen Weltkongresses betonten, dass man nur dann den Herausforderungen der Zukunft begegnen könne, wenn der interreligiöse Dialog gestärkt und seine Ergebnisse der Welt korrekt mitgeteilt würden. „Wir müssen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Religionsfreiheit überall respektiert und die Religion nicht benutzt wird, um Extremismus und Terror zu rechtfertigen“, so Lauder. Der Jüdische Weltkongress (World Jewish Congress, WJC) ist eine internationale Vereinigung von jüdischen Gemeinschaften und Organisationen. Der politische Anspruch des WJC ist die Vertretung aller Juden in der Diaspora, also jener, die außerhalb des Staates Israel leben. Die Einrichtung wurde am 13. August 1936 in Genf von Nahum Goldmann, der ihm bis 1978 als Präsident vorstand, und Vertretern aus 32 Nationen gegründet. - Hinweis: Diese Meldung stammt von ZENIT. ZENIT ist eine Nachrichtenagentur, die von ihrer Leserschaft getragen wird. Sie verfügt über keine anderen nennenswerten Einkommensquellen, um ihre Ausgaben zu bestreiten. ZENIT ist auf die Großzügigkeit der Leser angewiesen; auf ihre Bereitschaft, dieses Werk der Evangelisierung zu fördern. Gespendet werden kann per Kreditkarte, Scheck oder Überweisung: http://www.zenit.org/german/spende.html | | |    |
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| | 26.05.2009 02:38:44 | | Gedenktag des heiligen Philipp Neri | (stephanscom.at) Der heilige Philipp Neri kam 1515 in Florenz zur Welt. Zunächst als Hauslehrer in Rom führte er sechzehn Jahre lang ein Leben des Gebets und der Nächstenliebe. 1551 zum Priester geweiht, schloss er sich einer Priestergemeinschaft bei der Kirche S. Girolamo della Carità an, aus der seit 1552 die Vereinigung der "Oratorianer" entstand. Philipps Anliegen, die religiöse Erneuerung Roms, versuchte er durch seine Seelsorgermethoden zu verwirklichen. Er förderte die Kinderpredigt, geistliche Lieder in der Volkssprache, Wallfahrten und geistliche Übungen. Seine entwaffnende Freundlichkeit und sein liebenswürdiger Humor erwarben ihm in allen Volksschichten Vertrauen. Zu seinem Freundeskreis gehörten Ignatius von Loyola, Karl Borromäus, Kamillus von Lellis, Franz von Sales sowie Cäsar Baronius, der später seine Nachfolge als Leiter des Oratoriums antrat. Die Kardinalswürde lehnte Philipp mehrmals ab. Schon zu Lebzeiten verehrte das römische Volk ihn als Heiligen ("Il Santo"). Er starb in Rom am 26. Mai 1595. Sein Grab befindet sich in der Kirche S. Maria in Vallicella. Dargestellt wird er als Oratorianerpriester, mit flammendem Herzen vor der Muttergottes betend, auch mit Stab und Rosenkranz. Er ist Patron der Humoristen; und wird besonders angerufen bei Unfruchtbarkeit von Frauen; gegen Gliederkrankheiten und Erdbeben. Weitere Informationen: www.oratorium.at | | |    |
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