| | 18.01.2010 16:51:45 | | Papstrede in der Synagoge von Rom | (radiovatikan.de) Radio Vatikan dokumentiert die deutsche Fassung der Ansprache von Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in der römischen Synagoge am 17.01.2001. Es handelt sich um eine von Marc-Stephan Giese SJ erstellte Arbeitsübersetzung. Hier folgen wichtige Sätze aus der Papstansprache: „Die Psalmen, die wir am Anfang unseres Treffens im Großen Tempel der jüdischen Gemeinde Roms gehört haben, geben uns die geistliche Haltung vor, in der wir diesen so besonderen und freudigen Moment der Gnade leben können: das Lob des Herrn, der große Dinge für uns getan hat, der uns mit seiner Hèsed, seiner barmherzigen Liebe, gesammelt hat; und die Danksagung für das Geschenk, dass wir uns gemeinsam zusammenfinden können, um das Band, das uns vereint, noch fester zu machen und fortfahren zu können, den Weg der Versöhnung und der Brüderlichkeit zu gehen. ... Die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils ist für die Katholiken ein fester Bezugspunkt, an dem man sich in der Haltung und den Beziehungen zum jüdischen Volk ständig orientieren kann. Sie bedeutete eine neue, wichtige Etappe. Das Konzil hat entscheidend zu dem Entschluss beigetragen, einen unumkehrbaren Weg des Dialogs, der Brüderlichkeit und der Freundschaft einzuschlagen – einen Weg, der sich in diesen vierzig Jahren vertieft und entwickelt hat. Von den wichtigen und bedeutenden Schritten und Gesten möchte ich noch einmal den historischen Besuch meines Vorgängers seligen Angedenkens am 13. April 1986 erwähnen. ... Die Kirche hat es auch nicht unterlassen, die Versäumnisse ihrer Mitglieder zu beklagen und für alles um Verzeihung zu bitten, was in irgendeiner Weise den Wunden des Antisemitismus und des Antijudaismus hat Vorschub leisten können. Mögen diese Wunden für immer heilen! ... Das einzigartige und erschütternde Drama der Shoah bedeutete gewissermaßen den Höhepunkt eines Weges des Hasses, der entsteht, wenn der Mensch seinen Schöpfer vergisst und sich selbst in den Mittelpunkt des Universums stellt. Wie ich am 28. Mai 2006 während meines Besuches im Konzentrationslager Auschwitz, der immer noch zutiefst in mein Gedächtnis eingeprägt ist, ausgedrückt habe: „Die Machthaber des Dritten Reiches wollten das jüdische Volk in seiner Gesamtheit ausrotten“ und damit letztlich „mit dem Austilgen dieses Volkes auch diesen Gott töten, der einst Abraham berufen, der am Sinai gesprochen und dort die bleibend gültigen Maße des Menschseins aufgerichtet hat“. Wie könnte ich hier nicht an die römischen Juden erinnern, die aus diesen Häusern gerissen und grausam in Auschwitz ermordet wurden? Wie könnte man ihre Gesichter, ihre Namen, die Tränen, all die Verzweiflung vergessen? Die Vernichtung des Volkes des mosaischen Bundes, zuerst nur angedroht, dann im Europa unter der Nazi-Herrschaft systematisch geplant und durchgeführt, erreichte in jenen Tagen tragischerweise auch Rom. Leider blieben viele gleichgültig – aber viele, auch unter Italiens Katholiken, haben, angetrieben vom Glauben und von der christlichen Lehre, doch mutig reagiert und die Arme geöffnet, um Juden zu helfen, wobei sie oft ihr eigenes Leben riskiert haben. Sie verdienen ein ewiges Gedächtnis. Auch der Heilige Stuhl leistete damals ein Werk der Hilfe, oft verborgen und diskret. ... Der Dekalog - das Zehnwort oder die Zehn Gebote - der aus der Thora des Mose stammt, stellt eine Fackel der Ethik, der Hoffnung und des Dialoges dar, einen Polarstern des Glaubens und der Moral des Gottesvolkes, und er erleuchtet und leitet auch den Weg der Christen. Er stellt einen Leuchtturm und eine Lebensnorm in Gerechtigkeit und Liebe dar, eine ethische „magna Charta" für die ganze Menschheit - Das "Zehnwort" bringt Licht in die Unterscheidung zwischen Gut und Schlecht, wahr und falsch, gerecht und ungerecht, auch gemäß des rechten Gewissens jeder menschlichen Person. Jesus selbst hat es mehrfach wiederholt, indem er unterstrich, dass ein mühsamer Einsatz auf dem Weg der Gebote nötig sei: „Wenn Du aber das Leben erlangen willst, halte die Gebote". ... Wie Mose im Schemà lehrt (Dt 6,5; Lv 19,34) - und Jesus im Evangelium bestätigt (Mk 12,19-31): alle Gebote lassen sich in der Liebe zu Gott und in der Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten zusammenfassen. Diese Regel nimmt Christen und Juden in die Pflicht, heute eine besondere Großzügigkeit für die Armen walten zu lassen, für Frauen und Kindern, für Fremde, Kranke, Schwache, Notleidende. ... Christen und Juden haben zum größten Teil ein gemeinsames geistliches Erbe, sie beten zum gleichen HERRN, haben die gleichen Wurzeln, aber kennen sich oft nicht gut genug. ..." | | |    |
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| | 17.01.2010 12:52:02 | | Papst Benedikt hat jüdisches Synagoge in Rom besucht | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat die Synagoge von Rom besucht. Am Sonntag Abend stellte er sich in dem jüdischen Gebetshaus am Tiberufer deutlich hinter die Dialog-Initiativen seiner Vorgänger. Der Besuch fand unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt; immer wieder kam es während des Papstbesuchs bei der ältesten jüdischen Gemeinde des Westens zu spontanem Beifall, zu Tränen und Emotionen. Beobachter sprachen schon im Vorfeld von einem „historischen Besuch“, der allerdings auch von Polemiken begleitet war. Auch öffentlich wurde der Papst in der Synagoge auf jüdisches Unbehagen angesprochen, was den Seligsprechungsprozess für Papst Pius XII. betrifft. Ein hochrangiger jüdischer Vertreter forderte eine Öffnung der Vatikan-Archive zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und äußerte Respekt auch denen gegenüber, die diesem Papstbesuch ferngeblieben seien. Das gilt etwa für den Präsidenten der Italienischen Rabbinerkonferenz, Giuseppe Laras. Vor dem Betreten der Synagoge legte Benedikt, der u.a. vom deutschen Kurienkardinal Walter Kasper begleitet wurde, im römischen Ghetto einen Kranz nieder für die Menschen, die von hier aus in die Nazi-Vernichtungslager abtransportiert wurden. Der römische Oberrabbiner Riccardo Di Segni wies darauf hin, dass der neuere Dialog mit dem Judentum eine Frucht des Zweiten Vatikanischen Konzils sei. Das Konzil dürfe nicht in Frage gestellt werden, meinte er mit einer deutlichen Anspielung auf die Piusbruderschaft. An dem Ereignis in der Synagoge nahmen auch islamische Gäste teil. Aus Jerusalem waren der Lateinische Patriarch Fouad Twal und Israels Vize-Regierungschef Silvan Shalom angereist. In der Synagoge hatten auch viele Überlebende des Holocaust Platz gefunden. Papst Benedikt hielt ein eindringliches Plädoyer für eine Fortsetzung des katholisch-jüdischen Dialogs trotz aller Irritationen. Die Lehren des letzten Konzils seien auch in dieser Hinsicht „ein fester Bezugspunkt“. Er hob die Einzigartigkeit des Holocaust hervor und lobte Initiativen des Vatikans zur Judenrettung in Zeiten des Holocaust. Auf die Polemik um Pius XII. ging der Papst aus Deutschland nicht ein. Wie sein Vorgänger Johannes Paul II., der 1986 als erster Papst der Neuzeit die römische Synagoge besucht hatte, schloss auch Benedikt seine Ansprache mit einem Psalm-Zitat in hebräischer Sprache. | | |    |
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| | 15.01.2010 17:22:18 | | Vatikan/Haiti: Messen für Erdbebenopfer | (radiovatikan.de) Der päpstliche Außenminister plant eine Messe für die Opfer des verheerenden Erdbebens von Haiti. Dazu hat Erzbischof Dominique Mamberti am nächsten Dienstagabend alle Haitianer in Rom in die Kirche „Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe“ eingeladen. An der Messfeier, die auf Initiative der haitianischen Vatikanbotschaft zustande kommt, werden auch viele Diplomaten teilnehmen. Mamberti leitet die Abteilung für Auswärtige Angelegenheiten im vatikanischen Staatssekretariat. Derweil sagen humanitäre Verbände voraus, dass die Helfer auf Haiti einen „langen Atem“ brauchen werden. Christoph Petrik-Schweifer ist Auslandshilfe-Chef der Caritas Österreich. Nach seiner Darstellung erschwert die besondere politische Situation Haitis den derzeitigen Hilfseinsatz zusätzlich: Haiti gelte nicht nur als „Armenhaus Lateinamerikas“, sondern im Blick auf das Fehlen einer funktionierenden Regierung und Administration als „lost country“, so Petrik-Schweifer. Neben der derzeitigen Akuthilfe sei daher eine nachhaltige Aufbauhilfe notwendig: „Es wird mindestens ein Jahr dauern, bis die Menschen in Haiti wieder auf eigenen Beinen stehen und Hoffnung schöpfen können“. Österreichs Caritas-Präsident Franz Küberl sagt, dass die Opferzahlen auf Haiti noch immer nicht genau zu beziffern seien. Die Caritas-Mitarbeiter vor Ort berichteten jedoch, dass „das Entsetzlichste dieses ganzen Dramas die Schreie der Kinder“ seien. Auch wenn die Caritas Haiti eine „durch eine Reihe von Katastropheneinsätzen gut trainierte Organisation“ sei, würden derzeit alle der rund 200 Caritas-Mitarbeiter vor Ort „über dem Limit arbeiten“, so Küberl. Derzeit gebe es aufgrund zusammengebrochener Kommunikationsnetze noch keine strukturierte Hilfe, man könne jedoch davon ausgehen, dass sich die Hilfe in etwa einer Woche eingespielt haben werde und Zuständigkeiten und Kompetenzen klarer verteilt seien, so der Caritas-Präsident. Das katholische deutsche Hilfswerk missio weist darauf hin, dass die Kirche auf Haiti „über ein ungewöhnlich dichtes Netzwerk“ verfügt: „Ordensleute und Priester helfen bereits seit Beginn der Katastrophe“, so missio. Es brauche jetzt solche „funktionierenden Netzwerke, damit Hilfe auch tatsächlich ankommt.“ - www.caritas.at | | |    |
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| | 15.01.2010 17:15:05 | | Die Überfülle der Gaben Gottes | (stjosef.at/predigten; JSp) Im Evangelium dieses Sonntags hören wir, dass Jesus bei der Hochzeit zu Kana sein erstes Wunder wirkte: Er verwandelte Wasser in Wein und behob so die Not der Brautleute, denen der Wein ausgegangen war. Der Evangelist Johannes sagt, dass Jesus auf diese Weise „seine Herrlichkeit offenbarte“. Tatsächlich ist jedes Wunder im allgemeinen und besonders dieses Wunder hier in Kana eine Offenbarung von Gottes Herrlichkeit. Im griechischen Urtext wird für den Begriff „Herrlichkeit“ das Wort „doxa“ (δόξα) verwendet. Dieses Wort weist hin auf den „Glanz“ Gottes, der von ihm „ausstrahlt“. Wir verbinden damit die Majestät und Erhabenheit Gottes, seine Größe, Macht und Schönheit, seine Ehre und seinen Ruhm. Wenn Gott sich mitteilt, dann tut er dies mitunter durch geheimnisvolle Zeichen. Ein Wunder ist ein Ereignis, in welchem die sonst geltenden Naturgesetze durch ein direktes Eingreifen Gottes gleichsam „außer Kraft gesetzt“ werden. So zeigt Gott, dass er der Herr seiner Schöpfung ist: Er hat alles ins Dasein gerufen und erhält es im Sein; er führt seine Schöpfung auch zur Vollendung. Im Wunder, das Jesus zu Kana wirkt, offenbart er, dass er eins ist mit dem himmlischen Vater: Er ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Die Wunder dienen der Beglaubigung Jesu und seiner Sendung durch den Vater. Sie zeigen, dass in Jesus Christus das Reich Gottes wirklich angekommen ist. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 13.01.2010 15:46:16 | | Kathtreff mit neuer Homepage im Netz | | (kathtreff.org/news.stjosef.at) Mit dem Jahreswechsel ging www.kathtreff.org , eine Online-Community für Menschen, die katholische Partner suchen, mit einem völlig neuen Design ans Netz. Seit 2005 wird die von Weihbischof Andreas Laun unterstützte und vom Ehepaar Dr. Gudrun und Dr. Martin Kugler initiierte Online-Community für katholische Partnersuchende kathtreff betrieben. Sie ist für alle praktizierenden Katholiken ab 18 Jahre gedacht, die kirchlich heiraten wollen und noch auf Partnersuche sind. Die Community präsentiert sich nun in einem neuen Design und bietet viele Informationen, darunter die interessanten Meldungen „Ich habe jemanden gefunden!" | | |    |
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| | 13.01.2010 15:43:13 | | "Radio Maria" demnächst über DVB-T | (radiomaria.at) Radio Maria Österreich teilt auf seiner Homepage mit: "Für Ende Jänner 2010 planen wir den DVB-T Sendestart für Radio Maria im Großraum Wien - als erste Radiostation Österreichs! Dann wird Radio Maria Österreich überall in Wien, im südl. Wiener Becken bis Wiener Neustadt sowie in weiten Teilen Niederösterreichs (Weinviertel, Teile des Waldviertels, Donauraum bis ca. Krems) und in manchen Gebieten des Burgenlandes über DVB-T zu empfangen sein. Seit Dezember läuft bereits der Probebetrieb! DVB-T ist die Bezeichnung für die moderne Übertragungstechnik des Fernsehens und hat vor ca. 2 Jahren das alte, analoge Fernsehen abgelöst. Über DVB-T läßt sich aber auch Radio senden und empfangen, jetzt wird diese Möglichkeit erstmals durch Radio Maria auch praktisch genützt! Der DVB-T Empfang ist mit modernen Fernsehgeräten oder vorgeschalteten DVB-T Empfangsgeräten mit einfacher Zimmerantenne oder Außenantenne möglich. DVB-T Empfänger sind auch in modernen Videorecordern bereits eingebaut. Neu - und besonders für das Radiohören sehr praktisch - sind handliche, tragbare Empfangsgeräte, die man leicht in einen anderen Raum oder auch ins Auto mitnehmen kann. So sind auch jene Haushalte und Regionen versorgt, die nicht im UKW-Gebiet liegen, über keinen Kabel- oder Internet-Anschluss verfügen und die auch keine SAT-Anlage montieren dürfen oder können. In unserem Hörerservice werden wir demnächst mobile Empfangsgeräte anbieten, die Sie direkt bei uns bestellen können!" - www.radiomaria.at | | |    |
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| | 13.01.2010 15:39:13 | | Nach Erdbeben in Haiti: Papst betet und bittet um Hilfe für Opfer | (radiovatikan.de) Benedikt XVI. ist bestürzt angesichts des schweren Erdbebens auf Haiti. Bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch rief der Papst zu Soforthilfe und Spenden für die Bevölkerung des Karibikstaates auf. Nach einem Erdbeben der Stärke 7,0 in der Nacht zum Mittwoch (MEZ) stürzten in der Hauptstadt Port-au-Prince zahlreiche Häuser ein. Hilfsorganisationen rechnen mit Hunderten Toten. Aus den Trümmern wurde auch die Leiche des Erzbischofs der Hauptstadt, Serge Miot, geborgen. Tausende Menschen sind obdachlos, es fehlt an medizinischer Versorgung. Papst Benedikt sicherte allen Betroffenen seinen geistlichen Beistand und auch materielle Unterstützung durch die Hilfswerke der Kirche zu. Wörtlich sagte der Papst: „Ich lade alle ein, sich meinem Gebet für die Opfer dieser Katastrophe und alle, die um sie trauern, anzuschließen. Ich versichere allen, die ihr Haus verloren haben oder in anderer Form durch das Erdbeben betroffen sind, meinen spirituellen Beistand und bitte Gott, sie in ihrem Leid zu trösten und es zu erleichtern. Auch appelliere ich an die Großzügigkeit aller, damit es den betroffenen Brüdern und Schwestern in diesem Moment der Not und des Schmerzes nicht an unserer konkreten Solidarität und der tatkräftigen Unterstützung der internationalen Gemeinschaft mangele. Auch die katholische Kirche und ihre karitativen Einrichtungen werden der Bevölkerung unverzüglich Hilfe bereitstellen.“ Unter den Opfern des Erdbebens ist auch Zilda Arns, eine berühmte Katholikin aus Brasilien. Die Schwester des früheren Kardinals Paolo Evaristo Arns war die Gründerin eines brasilianischen Kinderhilfswerks. Die Presse in ihrer Heimat würdigt Zilda Arns an diesem Mittwoch ausführlich auf den Titelseiten. | | |    |
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| | 13.01.2010 15:36:32 | | "Der Mensch ist Gottes Schöpfung" - neue Ausgabe der MINILILIE | | (news.stjosef.at) Nach über einem Jahr „Pause“ ist nun wieder eine Ausgabe der Zeitschrift „minililie“ erschienen („Eine katholische Ministrantenzeitschrift im Geiste Mariens“), hg. vom Verein Marianisches Jugendwerk e.V., Redaktion: Pfr. Mag. Christian Poschenrieder, MMag. Christoph Weiss, Angelika Haberl. Das Gespräch des Fisches ICHTYS mit der Gottesmutter Maria kreist diesmal in origineller Weise um grundlegende Wahrheiten der Schöpfungsordnung. Unter der Rubrik „Kinder fragen – Priester antworten“ geht Kaplan MMag. Andreas Hofmann auf das Thema ein: „Warum hat Gott den Menschen erschaffen?“ Ein Comic behandelt eine Schulstunde im alten Rom. Außerdem gibt es wie immer ein Preisrätsel und ein Heiligenporträt (diesmal die Geschwister Scholastika und Benedikt). Witze fehlen auch nicht. – Übrigens: Unbestätigten Gerüchten zufolge soll sich Hauptredakteur MMag. Christoph Weiss fest vorgenommen haben, die nächste Ausgabe der „minililie“ früher fertigzustellen als dieses Mal. Aber er war auch im letzten Jahr besonders ausgelastet und hat mit Bravour sein theologisches Studium abgeschlossen; dazu noch herzlichen Glückwunsch und für die weiteren Aufgaben bei „Radio Maria“ und auch anderswo Gottes Segen! – Die Zeitschrift „minililie“ kann auf freiwilliger Spendenbasis bestellt werden bei: Pfarramt Abstetten, Martinstraße 6, A-3441 Abstetten, e- Mail: minililie@stjosef.at . Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Region St. Pölten (BLZ 32.585), Konto-Nr. 1.600.204; (international) IBAN: AT31 3258 5000 0160 0204 , BIC: RLNWATWWOBG | | |    |
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| | 12.01.2010 08:30:34 | | Kommentar zu "Summorum pontificum" online | (summorum-pontificum.de/news.stjosef.at) Der Kirchenrechtler Prof. Gero P. Weishaupt hat nun seinen umfrangreichen Kommentar zu einzelnen Aspekten des päpstlichen Motu proprio "Summorum Pontificum" veröffentlicht. Der Kommentar steht auf der Website für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Neben einer ausführlichen Einführung in die allgemeine Problemsituation enthält die Website den gesamten Text abschnittweise in lateinischer und deutscher Sprache, an die sich jeweils die kommentierenden Bemerkungen anschließen. Dabei greift der Autor neben den canones des kirchlichen Rechts auch auf neuere Literatur zum Thema zurück und eröffnet so ein umfassendes Gesamtbild der Rechtslage. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis und einige Linklisten runden den Auftritt ab. - Link zum Kommentar. | | |    |
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| | 12.01.2010 08:25:35 | | Das Zeugnis des seligen Bernhard Lichtenberg | | (news.stjosef.at) P. Robert Bösner OSB, Wallfahrtsrektor in Maria Dreieichen, hat einen Beitrag über den selig gesprochenen Propst der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin, Prälat Bernhard Lichtenberg, erstellt. Dieser war der für den „Katholiken“ Adolf Hitler zuständige Wohnpfarrer. Bösner zeigt auf, wie unbeirrt sich dieser Priester in schwerer Bedrängnis für das Reich Gottes und die der Schöpfungsordnung entsprechenden Rechte der Menschen eingesetzt hat, bis zum Tode. P. Bösner stellt, mit aktuellem Bezug, fest: „Propst Lichtenberg hat sich dem totalitären Regime seiner Zeit nicht angepasst, sondern der eigenständigen apostolischen Sendung der Kirche als Mitarbeiter seines Bischofs und in der geisterfüllten Priestergemeinschaft des Bistums zu entsprechen versucht. Hier ist er mit dem vom Hl. Vater, Papst Benedikt XVI. für das Priesterjahr vorgegebenen Patron, dem Pfarrer von Ars, dem Hl. Jean Marie Vianney, ganz in Übereinstimmung, der zu seiner Zeit in einer ebenfalls ganz aggressiv kirchenfeindlichen Gesellschaft nach der Französischen Revolution aufwachsen und später wirken musste und dabei ein pastorales Aufbauwerk durch Gebet und persönliche Opfer mit der Gnade Gottes erwirken durfte, das in seiner Art weit zu suchen ist.“ – Lesen Sie den Beitrag zum „Jahr des Priesters“ und zum „Tag des Judentumes“ in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 11.01.2010 14:49:11 | | Das Sakrament der Ehe "mit aller Klarheit" verkünden | (presse.kirche.at) Zum Mut, das Sakrament der Ehe trotz gesellschaftlichen Gegenwindes „mit aller Klarheit“ zu verkünden rief Bischof Klaus Küng am Samstag in seiner Predigt beim Schlussgottesdienst der Pastoraltagung in Salzburg auf: „Ich bin davon überzeugt, dass wir keine Angst haben sollen, die volle Wahrheit zu verkünden, ohne Abstriche und ohne etwas Wichtiges auszulassen.“ Nur die Wahrheit mache frei, allerdings solle „dieses Reden über die Wahrheit mit Liebe und Einfühlungsvermögen geschehen“, so Küng. Ehe und Familie hätten auch heute große Chancen zu gelingen, erklärte Bischof Küng am Ende der Pastoraltagung, die unter dem Thema “Beziehung leben zwischen Ideal und Wirklichkeit“ stand. Mit dem Wort Gottes als Richtschnur und Christus als Grundlage verfügten Christen über alle Hilfen, „um den Weg zur wahren Liebe finden zu können“. „Wir haben keinen Grund zur Furcht“, betonte Küng im Zusammenhang mit dem Evangelium über die nächtliche Bootsfahrt der Jünger im Sturm. In der gegenwärtigen Wohlstands- und Spaßgesellschaft wollten die Menschen nur wenig von Treue „und noch weniger von Opfer“ wissen, bedauerte Küng. Deshalb habe die Familie in der Lebensgestaltung oft nicht viel Platz und gebe es auch nur wenige Paare mit dem Mut zu mehreren Kindern. Obwohl er oft zu hören bekomme, dass man die kirchlichen Ideale heute nicht mehr verlangen könne, meinte Küng: „Vom Gegenwind sollten wir uns nicht zu sehr beeindrucken lassen.“ Küng gab sich davon „überzeugt, dass wir eine missionarische Kirche werden sollen, in der das Wichtigste das persönliche Lebenszeugnis ist“. Es gelte, weiterhin zur Familie zu ermutigen und für die Familie einzutreten „mit dem Mut zu klaren Idealen“. Zugleich sei es jedoch wichtig für alle jene Verständnis zu haben, denen es nicht gelingt, diese Ideale zu leben, betonte Küng. Link: Predigt im Wortlaut. | | |    |
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| | 11.01.2010 14:47:26 | | China: Begräbnis für romtreuen Bekennerbischof | | (radiovatikan.de) Über 5.000 Katholiken haben zu Jahresbeginn an der Beerdigung des papsttreuen Bischofs Leo Yao Liang teilgenommen. Und das, obwohl sie durch Reisebeschränkungen und Temperaturen um Minus 30 Grad sehr stark eingeschränkt waren. Die so genannte Untergrundkirche in China ist der Teil der katholischen Kirche des Landes, der nicht registriert und damit staatlich nicht anerkannt ist. Was die überaus starke Anteilnahme am Tod des romtreuen Bischofs vor diesem Hintergrund bedeutet, haben wir Michael Bauer, der katholischer Pfarrer in Shanghai ist, gefragt: „Ich denke, die Christen haben ganz genau gespürt, dass hier mit Leo Yao Liang ein Christ, ein Priester, ein Bischof gestorben ist, der wirklich das gelebt hat, was christlicher Glaube bedeutet - der nicht nur mit Worten seinen Glauben bezeugt hat, sondern ganz authentisch durch sein Leben gezeigt hat, was es bedeutet, Christ zu sein und Christus nachzufolgen. Wir dürfen wirklich sagen, dass einige Jahrzehnte seines Lebens ein Kreuzweg waren. Er hat uns gezeigt, dass der Glaube in dieser Situation Kraft schenken kann. Er ist dem Glauben bis in den Tod treu geblieben, und die Menschen haben erkannt, dass hier ein wahrer Zeuge Jesu Christi vor ihnen stand.“ - Lesen und hören Sie noch mehr! | | |    |
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| | 10.01.2010 17:20:53 | | Wir dürfen Gott bewusst "Vater" nennen | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat beim Angelusgebet am Fest "Taufe des Herrn" über die Bedeutung der christlichen Taufe gesprochen: „Werde was Du bist! – Das ist das grundlegende Erziehungsprinzip des durch Gnade erlösten Menschen. Dieses Prinzip ähnelt in vielem der menschlichen Reifung: Das Verhältnis der Eltern zu ihren Kindern entwickelt sich – durch Ablösungsprozesse und Krisen hindurch – von einer totalen Abhängigkeit hin zu dem Bewusstsein, Söhne und Töchter zu sein, dankbar für das Geschenk des Lebens und fähig, selber Leben zu schenken. Auch der Christ beginnt seinen Glaubensweg durch die Taufe, in der er zu einem Neuen Leben gezeugt wird. Dies wird ihn dazu führen, selber einst Gott bewusst „Abba – Vater“ zu nennen, sich an Ihn mit Dankbarkeit zu wenden und freudig Gottes Kindschaft zu leben.“ Die Taufe biete auch ein Gesellschaftsmodell, das der Brüderlichkeit: „Brüderlichkeit kann nicht durch eine Ideologie geschaffen werden, noch durch irgendeine Macht: Dass wir Brüder sind, erkennt man nur das demütige und zugleich tiefe Bewusstsein, Kinder des himmlischen Vaters zu sein. Als Christen haben wir dank des in der Taufe geschenkten Heiligen Geistes das Glück und die Aufgabe, als Kinder Gottes als Brüder zu leben und, um „wie Sauerteig“ eine neuen und solidarischen Menschheit zu sein, die reich ist an Frieden und Hoffnung.“ Hier die Papstworte in deutscher Sprache: „Gerne grüße ich alle deutschsprachigen Gläubigen beim heutigen Angelusgebet, besonders die Schüler aus Bad Tölz und die Pilger aus Eisenstadt. Bei der Taufe im Jordan stellt sich Jesus Christus in eine Reihe mit uns Menschen. Er ist der geliebte Sohn des Vaters und zugleich einer von uns. Durch unsere eigene Taufe werden auch wir in Christus geliebte Kinder Gottes. Wir haben Anteil erhalten am Heiligen Geist. In der Kraft dieses Geistes wollen wir leben und die Welt gestalten, wie es Gott gefällt. Der Herr geleite euch alle Tage dieses neuen Jahres mit seiner Gnade.“ | | |    |
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| | 10.01.2010 17:19:31 | | Päpstlicher Zeremonienmeister Marini fordert liturgische "Reform der Reform" | (kath.net) Eine liturgische „Reform der Reform“ ist dringend notwendig. Das sagte der päpstliche Zeremonienmeister Guido Marini in einer Ansprache auf einer Konferenz am 6. Jänner, die von der Australischen Bruderschaft katholischer Kleriker organisiert war. Diese Reform sollte „im Verstehen des authentischen Geistes der Liturgie einen weiteren Schritt vorwärts tun“. Eine Erneuerung der Liturgie müsse „die ununterbrochene Tradition der Kirche“ wiederspiegeln und die Vorschläge des Zweiten Vatikanums in diese Tradition inkorporieren. Die konziliaren Reformen müssen in Kontinuität mit den Traditionen der vergangenen Jahrhunderte verstanden werden. „Die einzige Haltung, die uns erlaubt, den authentischen Geist der Liturgie zu gewinnen, ist die, sowohl die gegenwärtige als auch die vergangene Liturgie der Kirche als ein einziges Erbe in kontinuierlicher Entwicklung zu betrachten.“ Die Notwendigkeit einer Erneuerung ist offensichtlich, gerade durch die weit verbreiteten liturgischen Missbräuche der liturgischen Normen, wie Marini beklagte. „Es ist nicht schwer zu erkennen, wie weit manche Verhaltensweisen vom authentischen Geist der Liturgie entfernt sind. Dafür sind weitgehend wir Priester verantwortlich.“ - Lesen Sie mehr auf kath.net! | | |    |
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| | 08.01.2010 16:04:16 | | 15 neue Kardinäle im Juli? | | (radiovatikan.de/kath.net) Papst Benedikt XVI. wird womöglich am 28. Juni neue Kardinäle „kreieren“. Das schreibt das italienische Nachrichtenmagazin „Panorama“ in seiner neuesten Ausgabe wie "Radio Vatikan" berichtet. Das Blatt verweist darauf, dass nach neuestem Stand nur 112 Kardinäle papstwahlberechtigt sind; das liegt um acht Personen unter der Höchstzahl. „Panorama“ spekuliert, dass Benedikt „mindestens fünfzehn“ neue Purpurträger schaffen könnte, darunter einige Italiener. So sei doch zu rechnen mit dem Roten Hut für Erzbischof Gianfranco Ravasi vom Päpstlichen Kulturrat und für Erzbischof Angelo Amato, den Präfekten der Heiligen-Kongregation. Das Blatt spekuliert auch darüber, dass der derzeitige Nuntius in Italien, Erzbischof Giuseppe Bertello, nächster Präfekt der Bischofs-Kongregation und damit ebenfalls Kardinals-Kandidat sein könnte. Aus dem Vatikan gibt es zu den Spekulationen wie üblich keinen Kommentar; allerdings rechnen auch im Vatikan viele mit einem Konsistorium zur Schaffung neuer Kardinäle im Laufe dieses Jahres. | | |    |
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| | 08.01.2010 15:34:16 | | Die Taufe Jesu am Jordan und unsere Taufe | (stjosef.at/predigten; JSp) Als Jesus von Johannes im Jordan getauft wurde, vollzog sich die Offenbarung eines Geheimnisses: Der „Himmel öffnete sich, und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.“ Gott zeigt sich als der Dreifaltige: Der himmlische Vater beglaubigt seinen Sohn; dieser ist der mit dem Heiligen Geist Gesalbte, der Messias, der Christus. Jesus hatte die von Johannes gespendete Taufe der Umkehr und der Buße nicht nötig, da er das Lamm Gottes ist, das hinweg nimmt die Sünde der Welt. Er stellt sich aber freiwillig in eine Reihe mit den Sünden, die von Johannes getauft werden, um zu zeigen, dass er zu uns gehören will und die Schuld der Menschen auf sich nimmt. Nicht Jesus Christus wird durch die Taufe der Umkehr und Buße geheiligt, sondern er selber, der Heilige, heiligt das Wasser des Jordan und mittelbar das Wasser der ganzen Erde, das dann später als Wasser der christlichen Taufe verwendet werden wird. Denn Jesus selbst wird den Aposteln nach seiner Auferstehung auftragen, alle Menschen auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen. - Lesen Sie die Predigt zum Fest der Taufe des Herrn im Wortlaut! | | |    |
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| | 07.01.2010 16:05:00 | | DBK-Dokument zur Caritas veröffentlicht | (dbk.de) Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute ein Wort der deutschen Bischöfe unter dem Thema „Berufen zur caritas“ veröffentlicht. Der Text bezieht die zentralen Aussagen der Caritas-Enzyklika „Deus caritas est“ von Papst Benedikt XVI. auf die Situation der deutschen Kirche und entwickelt sie weiter. Das Papier wendet sich an alle karitativ Engagierten. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung des Wortes der deutschen Bischöfe „Caritas als Lebensvollzug der Kirche“ soll der neue Text Orientierungen und Impulse für das karitative Handeln und die Verwirklichung der christlichen Nächstenlieben geben. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, misst dem von der Bischofskonferenz verabschiedeten Dokument hohe Bedeutung zu: „Als Empfänger der Liebe Gottes sind die Menschen eingesetzt, Träger der Nächstenliebe zu sein, und dazu berufen, selbst Werkzeuge der Gnade zu werden, um die Liebe Gottes zu verbreiten und Netze der Nächstenliebe zu knüpfen.“ Die Berufung jedes Christen zur Caritas gründe in der umfassenden Liebe Gottes zu den Menschen, die die Menschen dazu dränge, diese Liebe zu erwidern und weiterzugeben. Erzbischof Zollitsch: „Das caritative Engagement steht im Mittelpunkt der Kirche, es ist im Zentrum des christlichen Glaubens verankert. Das Dokument entfaltet diese Gewissheit erneut mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen in der deutschen Caritas. In dieser Grundorientierung bleibt Caritas auch in Zukunft das, was sie immer schon war: Ein Ort der Gottesbegegnung für jeden Menschen, der sich von der Botschaft Jesu Christi berühren lässt.“ Der Text beschreibt in einem einleitenden Kapitel die aktuelle Situation der deutschen Caritas. Anschließend werden Impulse aus der Enzyklika „Deus caritas est“ herausgestellt. Den zentralen Teil des Impulsdokumentes stellt ein Kapitel über theologische Vertiefungen und Anregungen dar. Es folgen charakteristische Aspekte des sozial-caritativen Handelns. Im letzten Kapitel werden zentrale Anliegen des Impulstextes in Anlehnung an ein Zitat von Alfred Delp zusammengefasst. Der Jesuitenpater Alfred Delp hat im Gefängnis der Nationalsozialisten noch kurz vor seiner Hinrichtung seine Überzeugung niedergeschrieben, wie entscheidend für die Sendung der Kirche ist, dass sie zurückkehrt in die Diakonie, in den Dienst „des physisch, psychisch, sozial, wirtschaftlich, sittlich oder sonst wie kranken Menschen. […] Damit meine ich das Nachgehen und Nachwandern auch in die äußersten Verlorenheiten und Verstiegenheiten des Menschen, um bei ihm zu sein.“ Link zum Dokument (PDF). | | |    |
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| | 07.01.2010 15:58:49 | | Papst erwartet rechtliche Anerkennung der Kirche in der Türkei | (zenit.org) „Die katholische Kirche in der Türkei erwartet die Anerkennung als juristische Person. Dies würde es ihr ermöglichen, in den Genuss einer vollen Religionsfreiheit zu gelangen sowie einen noch größeren Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.“ Mit diesen Worten wandte sich Papst Benedikt XVI. an den neuen Botschafter am Heiligen Stuhl der Türkei, Kenan Gürsoy, anlässlich der Übergabe der Beglaubigungsschreiben, mit denen der Diplomat am Heiligen Stuhl akkreditiert wurde. Benedikt XVI. betonte, dass die Katholiken in der Türkei die von der Verfassung garantierte Kultfreiheit wertschätzen würden und gern ihren Beitrag zum Wohlergehen ihrer Mitbürger besonders im karitativen Bereich leisten wollten. Dabei erinnerte der Papst am das Bestehen von zwei Krankenhäusern in Istanbul („La Paix“, „Saint Georges“) und sprach den Wunsch aus, dass die türkische Regierung diese weiterhin unterstütze. Der Papst brachte seine Wertschätzung für die zahlreichen Initiativen zum Frieden und zur Stabilität im Nahen Osten seitens der Türkei zum Ausdruck, „Brückenland“ zwischen dem Islam und dem Abendland. „Wie die Geschichte oft gezeigt hat“, so Benedikt XVI., „können die territorialen und ethnischen Auseinandersetzungen gelöst werden, wenn die berechtigen Ansprüche einer jeden Seite in Betracht gezogen, die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit anerkannt und, wenn möglich, wieder gut gemacht werden.“ Der Papst erinnerte auch an seine Apostolische Reise in die Türkei im Jahr 2006 und dankte erneut für die warmherzige Aufnahme sowie die Bekundungen der Hochachtung, die ihm seitens der Muslime zuteilgeworden seien. „Die katholische Kirche bekräftigt das Engagement, den interreligiösen Dialog in einem Geist des gegenseitigen Respekts und der Freundschaft fortzusetzen“. 2010 werde der 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Türkei und dem Heiligen Stuhl begangen, die „ein Ergebnis des Pontifikats Johannes XXIII.“ seien. Angelo Roncalli hatte in der Türkei die Aufgabe des Apostolischen Delegaten in Istanbul wahrgenommen. Benedikt XVI. brachte die Überzeugung zum Ausdruck, dass diese Beziehungen in der Folge einer ständigen Zusammenarbeit bei vielen wichtigen Fragestellungen immer stärker werden würden. Ebenso versäumte es der Papst nicht, seine Begegnung mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. im Fanar (2006) zu erwähnen. Die christlichen Gemeinden, so der Papst, seien stolz darauf, ihren Teil zu tun, dies in dem Bewusstsein ihres antiken Erbes und des wesentlichen Beitrages, den sie zur Zivilisierung nicht nur der Türkei, sondern ganz Europas geleistet hätten. Abschließend dankte Benedikt XVI. den türkischen Obrigkeiten dafür, dass sie während des Paulusjahres die Pilgerreisen und die liturgischen Feiern an den Orten erleichtert hätten, die mit dem Völkerapostel verbunden sind. | | |    |
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| | 06.01.2010 15:22:37 | | Msgr. Wolfgang Bischof wird Weihbischof von München | (br-online.de) Das Erzbistum München-Freising bekommt einen neuen Weihbischof. Papst Benedikt XVI. hat am Dienstag Monsignore Wolfgang Bischof zum neuen Weihbischof für die Seelsorgsregion Süd ernannt. Er folgt auf Weihbischof Franz Dietl, der mit 75 Jahren seinen Rücktritt eingereicht hat. Als Weihbischof für das Erzbistum München-Freising hat er die Aufgabe, Diözesanbischof Reinhard Marx zu unterstützen. Wolfgang Bischof ist 49 Jahre alt und seit zwei Jahren Regionalpfarrer für die Seelsorgsregion Nord. Darüber hinaus koordiniert er den Reformprozess im Erzbistum. Er ist Projektleiter des Zukunftsforums, mit dem Erzbischof Reinhard Marx das Erzbistum neu koordinierten und strukturieren will. Vor seiner Tätigkeit als Regionalpfarrer war Bischof 15 Jahre Pfarrer in Gröbenzell bei München und Dekan des Dekanates Fürstenfeldbruck. Der in Freising geborene Sohn eines Metzgermeisters hat nach Realschule und Fachabitur an der Romano-Guardini-Fachoberschule zunächst Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit in München studiert, dann von 1981 bis 1987 Theologie in München und Innsbruck. In seiner Freizeit steht Bischof gerne auf der Theaterbühne. Er ist Laienschauspieler und Regisseur. Zuletzt inszenierte er mit dem Laientheater Sankt Max in Gröbenzell das Stück "Geisterbräu" von Josef Maria Lutz. Für sein bischöfliches Amt hat sich Wolfgang Bischof einen Wahlspruch aus den Psalmen ausgesucht: "Spera in Domino et fac bonum" – Hoffe auf den Herrn und tu das Gute (Ps 37,3). Wolfgang Bischof wird am Sonntag, 28. Februar, um 15 Uhr im Münchner Liebfrauendom von Erzbischof Marx zum Bischof geweiht. | | |    |
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| | 06.01.2010 15:14:44 | | Papst Benedikt feierte Erscheinung des Herrn | (radiovatikan.de) Mit einer feierlichen Messe im Petersdom hat Papst Benedikt XVI. an diesem Mittwoch das Hochfest der Erscheinung des Herrn begangen. Das Fest der „Epiphanie“ ist allgemein auch als Dreikönigstag bekannt. An diesem Feiertag erinnere die Kirche daran, dass nicht die Großen und Mächtigen die Welt verändern, sondern allein der Weg der Liebe, sagte der Papst in seiner Predigt. Dieser Weg habe sich den drei Weisen aus dem Orient im Jesuskind in der ärmlichen Krippe offenbart. Durch die „Heiligen Drei Könige“ erleuchte das Licht aus der Grotte Bethlehems die ganze Menschheit, so Benedikt: „Sie brachten Gold, Weihrauch und Myrre. Das sind sicherlich keine Geschenke, die den alltäglichen Bedürfnissen entsprechen. In diesem Augenblick hätte die Heilige Familie bestimmt etwas anderes dringender gebraucht, als Weihrauch und Myrre - und noch nicht einmal das Gold konnten sie unmittelbar gebrauchen. Doch haben diese Geschenke einen tieferen Sinn: Sie sind ein Akt der Gerechtigkeit. In der orientalischen Mentalität dieser Zeit bedeuten sie die Anerkennung einer Person als Gott und König. Diese Geschenke sind also ein Akt der Unterwerfung. Sie bringen zum Ausdruck, dass diejenigen, die sie schenken, von da an dem Herrscher treu sind und seine Autorität anerkennen. Daraus ergibt sich eine ganz unmittelbare Konsequenz: Die Weisen können nicht mehr auf ihrem bisherigen Weg weitergehen; sie können nicht mehr zu Herodes zurückkehren; sie können nicht mehr Verbündete eines so mächtigen und grausamen Herrschers sein. Sie haben sich für immer auf den Weg des Jesuskindes begeben...“ Aus den wenigen, die das Jesuskind einst in der Grotte von Bethlehem verehrten, seien heute zwar viele geworden, so der Papst weiter. Dennoch hätten nicht alle die Botschaft des Sterns von Bethlehem verstanden. Als Gründe hierfür nannte Benedikt die übersteigerte Selbstsicherheit und Eigenmächtigkeit vieler Menschen. Uns fehle heute oft „die Fähigkeit, im Herzen ein Kind zu bleiben“, mahnte der Papst: „Viele maßen sich an, die Realität gänzlich zu kennen, und haben bereits ihr endgültiges Urteil über die Dinge gefällt. Das verschließt ihre Herzen für die Neuheiten Gottes. (…) Sie vertrauen eher sich selbst als Gott und können nicht glauben, dass er die Größe besitzt, sich klein zu machen, um uns nah zu sein. Und schließlich fehlt es an einer echten Demut, sich dem unterzuordnen, was größer ist. Was fehlt, ist echter Mut, an das zu glauben, was wirklich groß ist, auch wenn es sich in einem wehrlosen Kind offenbart. Es fehlt an der evangelischen Fähigkeit, im Herzen ein Kind zu bleiben, sich zu wundern und aus sich heraus zu gehen, um dem Weg zu folgen, den der Stern von Bethlehem aufzeigt, dem Weg Gottes.“ Zum Abschluss der Messe wurde es dann noch einmal weihnachtlich im festlich erleuchteten Petersdom. Zu den Klängen von „Stille Nacht“ zog der Papst aus der Basilika aus. Dabei grüßte er die tausenden Gläubigen, die den Gottesdienst mit ihm gefeiert hatten. Einigen Besuchern schüttelte ein fröhlich wirkender Benedikt die Hände – und dass ganz offensichtlich ohne jegliche Berührungsängste trotz des Angriffs in der Petersbasilika vom 24. Dezember. | | |    |
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| | 05.01.2010 11:51:23 | | Bistum Chur unterstützt Seligsprechungsverfahren für Kaiserin Zita | (bistum-chur.ch/kath.net) Das Bistum Chur hat anlässlich des bereits eingeleiteten Seligsprechungsverfahren von Kaiserin Zita ein Dekret in deutscher Sprache veröffentlicht. Aus dem Dekret geht hervor, dass der Postulator um Unterstützung bei der Sammlung der Zeugnisse und Dokumente über Kaiserin Zita bittet. Nach Konsultation der Nachbarbischöfe und dem Erhalt des „Nihil obstat“ der Heiligsprechungskongregation hat der Bischof von Le Mans (Frankreich) am 12. November 2009 dem Antrag von H.H. Cyrille Debris (Postulator) entsprochen und ein Dreierkollegium für die Durchführung des Seligsprechungsverfahrens von Kaiserin Zita von Österreich bestellt. Kath.Net dokumentiert das Dekret von Yves Le Saux, Bischof von Le Mans, im Wortlaut: Ich, Yves Le Saux, Bischof von Le Mans: nach Kenntnisnahme der Bitte, die mir am 9. September 2009 durch Monsieur l’Abbé Cyrille DEBRIS, Postulator des Seligsprechungsverfahrens der Dienerin Gottes, Zita, Kaiserin von Österreich und Apostolische Königin von Ungarn, Ehefrau und Familienmutter, zur Eröffnung des Verfahrens übergeben wurde; nach Konsultation der Bischöfe unserer Region ; nach Erhalt des Nihil obstat der Kongregation für die Heiligsprechungen mit Datum des 6. Juni 2008 (Prot. N. 2723-1/06); erkläre durch dieses Dekret, dass ich die Bitte des Postulators angenommen und die Eröffnung der Untersuchung über das Leben, den Ruf der Heiligkeit und die Tugenden der Dienerin Gottes, Zita, Kaiserin und Königin, verfügt habe gemäss den Normen und Vorschriften der Kongregation für die Heiligsprechungen. Ich habe mit dieser Aufgabe beauftragt Monsieur l’Abbe Bruno BONNET, delegierter Richter, Br. Philippe TOXE, o.p., Kirchenanwalt, Monsieur Didier LE GAC, Notar. Die erste Sitzung dieses Gerichts wird am Donnerstag, 10. Dezember 2009, um 10.00 Uhr an der Bischöflichen Kurie in Le Mans stattfinden. Erlassen an der Bischöfl. Kurie Le Mans, am 12. November 2009 Père Jean Cavare +Yves Le Saux Kanzler Bischof von Le Mans Kaiserin Zita wohnte während vieler Jahre in der Schweiz. Der Postulator bitte daher um Unterstützung bei der Sammlung der Zeugnisse und Dokumente über Kaiserin Zita. Alle Gläubigen werden eingeladen, nützliche und sachdienliche Angaben und Hinweise in Bezug auf dieses Verfahren einzureichen. Sowohl den Antrag unterstützende Meldungen wie auch mögliche Bedenken werden hilfreich sein für den weiteren Verlauf des Verfahrens. Entsprechende Mitteilungen können bis zum 11. Februar 2010 direkt an den Postulator eingereicht werden: Monsieur l’Abbé Cyrille Debris Rue de la Lenda, 13 CH-1700 Fribourg Tél-Fax: 031 55 00 822 | | |    |
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| | 05.01.2010 11:48:30 | | Sie kamen aus der Ferne ... | (stjosef.at/predigten; JSp) „Erscheinung des Herrn“ – Epiphanie – bedeutet so viel wie das Offenbarwerden der Herrlichkeit Gottes im Kind von Bethlehem. Gott hat sich uns gezeigt, er ist Mensch geworden, und so beten wir an den wahren Gott und Menschen, Jesus Christus, der als Kind in der Krippe liegt. Der Festtag von Erscheinung des Herrn zeigt uns, dass neben den Hirten aus der Nähe auch Menschen aus der Ferne – eben die „Heiligen Drei Könige“ – sich aufgemacht haben, um das Jesuskind zu suchen. Sie stehen in der Geschichte des Christentums für die unübersehbare Zahl von Glaubenden aus allen Völkern und Nationen, die den Messias gefunden und ihn angebetet haben. Weil Gott auf das Herz der Menschen sieht, war es ihm wohlbekannt, dass jene weisen und reichen Männer aus dem Osten in Sehnsucht auf den Erlöser warteten. Als schließlich ein wunderbares Himmelslicht erschien (der Stern von Bethlehem), da sahen sie dies als göttliches Zeichen an, um aufzubrechen in ein fernes, ihnen noch unbekanntes Land. Bereitwillig überließen sie sich der göttlichen Führung; es war ihnen wert, das Königskind zu suchen, auch wenn sie vieles dafür aufgeben und entbehren mussten. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der Erscheinung des Herrn in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 04.01.2010 17:14:26 | | Kontroverse um "Privatbesuch" in Medjugorje | (news.stjosef.at) Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn war vor einigen Tagen zu einem als privat deklarierten Besuch im bosnischen Marienwallfahrtsort Medjugorje. Aufgrund medialer Berichte, aber auch veranlasst durch öffentliche liturgische Feiern des Kardinals in dem Ort, wo kirchlich nicht anerkannte Erscheinungen der „Gospa“ stattfinden sollen, nahm der zuständige Bischof von Mostar kritisch Stellung zum Besuch von Kardinal Schönborn. Wörtlich erklärte der Ortsbischof: „Ich muss anerkennen, dass mich diese Sache als Bischof der Diözese Mostar-Duvno nicht wenig überrascht hat. Ich verstehe, dass ein Kardinal der Heiligen Römischen Kirche das Recht hat, das Evangelium in der ganzen Katholischen Kirche zu bekennen und zu predigen. Aber bei einem öffentlichen Auftritt außerhalb der eigenen Diözese existieren auch zwischen uns Bischöfen gewisse kirchliche Anstandsregeln: Bischöfe oder Kardinäle, die beabsichtigen, in eine andere Diözese zu kommen und dort öffentlich aufzutreten, melden sich zuerst beim Ortsbischof an. Das legt auch die kirchliche Klugheit nahe. Ich bin der Meinung, dass die kirchliche Klugheit und diese übliche Regel in diesem Fall ganz besonders hätten zu Anwendung kommen sollen.“ (stephanscom.at) Im Gespräch mit dem Pressedienst der Erzdiözese Wien betonte Kardinal Schönborn, er habe den Ort sehen wollen, von dem „viele positive Früchte“ ausgegangen seien. Es sei notwendig, das Phänomen Medjugorje zu „entdramatisieren“, betonte der Wiener Erzbischof. Zweifellos sei der Anfangsimpuls von den „Seherinnen und Sehern“ ausgegangen, die 1981 - als es zu den ersten „Erscheinungen“ kam - noch Kinder waren. Inzwischen spielten diese außergewöhnlichen Vorgänge nur mehr eine untergeordnete Rolle. Faszinierend habe er gefunden, dass Medjugorje etwas wie eine „Schule des normalen christlichen Lebens“ sei: „Es geht dort um den Glauben an Christus, um das Gebet, um die Eucharistie, um gelebte Nächstenliebe, um das Wesentliche im Christentum, um die Stärkung im christlichen Alltagsleben.“ Der Wiener Erzbischof ist im Übrigen dafür, das „Phänomen Medjugorje“ im Lichte des Zweiten Vatikanischen Konzils zu studieren. Der „sensus fidelium“, der Glaubenssinn der Getauften, spiele in den Vorgängen um Medjugorje eine wichtige Rolle. Was bewegt die Pilger, die nach Medjugorje kommen? „Die Pilger tun vor allem eines, sie beten“, so Kardinal Schönborn. Er wolle der Entscheidung der Weltkirche aber nicht vorgreifen, sondern sich lieber an den von der damaligen Jugoslawischen Bischofskonferenz 1991 formulierten „Leitlinien“ in Sachen Medjugorje orientieren, so Kardinal Schönborn. Diese - von der vatikanischen Glaubenskongregation zweimal bestätigten - „Leitlinien“ seien „weise und richtungweisend“. In den „Leitlinien“ werde betont, dass nicht feststeht, ob die Vorgänge in Medjugorje „übernatürlich“ sind. Die Frage der Übernatürlichkeit werde offen gelassen. Daraus ergebe sich, dass keine offiziellen Wallfahrten nach Medjugorje erlaubt sind. Zugleich werde in den „Leitlinien“ aber auch die Notwendigkeit der seelsorglichen Betreuung der Pilger unterstrichen. Den Bischöfen sei es darum gegangen, einerseits die Früchte nicht zu hindern und andererseits Irrwege abzuwehren. | | |    |
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| | 04.01.2010 17:04:31 | | Kandidatur für die Familien | (stephanscom.at) Seine Forderung nach einem qualitativ hochwertigen ORF-Programm für Kinder und Familien hat der Präsident des Katholischen Familienverbandes, Clemens Steindl, bekräftigt. Steindl kandidiert im Bereich "Eltern bzw. Familien" für den Publikumsrat, der vom 26. Jänner bis 1. Februar 2010 gewählt wird. Der Katholische Familienverband (KFÖ) sei mit 45.000 Mitgliedern die größte familienpolitische Organisation Österreichs, so Clemens Steindl auf einer Pressekonferenz am Montag, 4. Jänner 2010. Deshalb sei es nur logisch, dass man auch in der "größten Medienorgel des Landes" präsent sein wolle, begründete er seine Kandidatur. Er wolle im ORF eine starke Stimme für die Familie sein. Ausdrücklich wies Steindl darauf hin, dass er als parteiunabhängiger Kandidat zur Wahl antrete. Familie sei ein Erfolgsmodell auch für die Zukunft, zeigte sich der KFÖ-Präsident überzeugt, das müsse auch im ORF verstärkt wahrgenommen werden. Er wies auf die internationale Wertestudie hin: Das darin ausgewiesene Bild von Familie, das in Österreich gelebt wird, unterscheide sich deutlich von dem meist negativen, problematisierenden Bild, das die Medien in der Regel transportieren. Hier gebe es "einen großen Aufholbedarf", so Steindl in Richtung ORF. Sechs Vorschläge zur Verbesserung des ORF-Programms schlägt der KFÖ-Präsident vor: Erstens die Wiedereinführung kindgerechter Nachrichten, wie es früher die "Mini-ZIB" war. Zweitens verstärkte Ratgeber-Angebote in bestehenden Sendungsformaten, etwa zu Erziehungs- oder Partnerschaftsfragen. Drittens will Steindl keine Gewalt im Kinderprogramm und viertens sollten familien- und kindgerechte Sendungen vom ORF speziell ausgewiesen werden. Das wäre für Eltern, denen ein verantwortungsbewusster Medienkonsum der Kinder ein Anliegen ist, ein wertvolles Service. Fünftens brauche es Familienserien, die der österreichischen Realität entsprechen und in denen sich Kinder auch wiederfinden könnten. Sechstens schließlich sollten neue "Formate für die ganze Familie" entwickelt werden, von denen Eltern und Kinder gemeinsam profitieren könnten. Er sei sich sehr wohl bewusst, so der KFÖ-Präsident, dass sich der ORF in einer heftigen medialen Konkurrenzsituation befindet. Als Leitmedium in Österreich müsse der ORF aber eine Vorbildwirkung einnehmen. Steindl verwies in diesem Zusammenhang auch auf den Kulturauftrag des ORF. | | |    |
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| | 03.01.2010 15:52:52 | | Echte Hoffnung auf Gott | Vatikan (www.kath.net/ RV) Die Hoffnung der Christen auf Gott ist kein „mit Glauben bemäntelter Fatalismus“, sondern beseelt und korrigiert unsere menschlichen Hoffnungen. Das sagte Papst Benedikt XVI. an diesem Sonntag beim ersten Angelusgebet des Neuen Jahres. Tausende Gläubige und Besucher hatten sich dazu auf dem Petersplatz eingefunden. Viele von ihnen hatten Silvester in der Ewigen Stadt gefeiert oder waren wegen des eben eröffneten Winterschlussverkaufes auf Rom-Besuch. Papst Benedikt erinnerte sie daran, dass „jeder Mann und jede Frau dafür verantwortlich ist, das Reich Gottes „in das eigene Leben aufzunehmen, Tag für Tag“. Deshalb sei auch das Jahr 2010 „mehr oder weniger gut, in dem Maß, wie jeder nach der eigenen Verantwortung mit der Gnade Gottes zusammenzuarbeiten weiß“. Auf Deutsch sagte der Papst: „Der heutige zweite Sonntag nach Weihnachten stellt uns noch einmal das Geheimnis der Menschwerdung Gottes vor Augen: „Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ (Joh 1,14). In Jesus Christus ist Gott wirklich der „Gott-mit-uns“. Er ist in unsere Welt eingetreten, einer von uns geworden, um uns als seine Kinder am göttlichen Leben teilhaben zu lassen. Aus diesem Geschenk der Gegenwart und Gemeinschaft Gottes wollen wir leben und auch im neuen Jahr auf dem Weg des Guten voranschreiten. Der Herr segne euch alle!” - Links: www.vatican.va, www.radiovatikan.de, www.kath.net | | |    |
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| | 02.01.2010 06:10:53 | | Weltfriedenstag 2010: Die Schöpfung bewahren | (vatican.va/news.stjosef.at) In seiner Botschaft zur Feier des Weltfriedenstages (01.01.2010) schreibt Papst Benedikt XVI. einleitend: Zu Beginn des Neuen Jahres möchte ich allen christlichen Gemeinschaften, den Verantwortlichen der Nationen und den Menschen guten Willens in aller Welt aus ganzem Herzen den Frieden wünschen. Für den 43. Weltfriedenstag habe ich das Motto gewählt: Willst du den Frieden fördern, so bewahre die Schöpfung. Der Achtung vor der Schöpfung kommt große Bedeutung zu, auch deshalb, weil »die Schöpfung der Anfang und die Grundlage aller Werke Gottes«[1] ist und sich ihr Schutz für das friedliche Zusammenleben der Menschheit heute als wesentlich erweist. Aufgrund der Grausamkeit des Menschen gegen den Menschen gibt es in der Tat zahlreiche Gefährdungen, die den Frieden und die authentische ganzheitliche Entwicklung des Menschen bedrohen, wie Kriege, internationale und regionale Konflikte, Terrorakte und Menschenrechtsverletzungen. Nicht weniger besorgniserregend sind jedoch jene Gefahren, die vom nachlässigen – wenn nicht sogar mißbräuchlichen – Umgang mit der Erde und den Gütern der Natur herrühren, die uns Gott geschenkt hat. Darum ist es für die Menschheit unerläßlich, »jenen Bund zwischen Mensch und Umwelt zu erneuern und zu stärken, der ein Spiegel der Schöpferliebe Gottes sein soll – des Gottes, in dem wir unseren Ursprung haben und zu dem wir unterwegs sind«. Lesen Sie das ganze Dokument im Wortlaut! | | |    |
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| | 02.01.2010 06:08:58 | | Allen, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden | (stjosef.at/predigten; JSp) Auf machtvolle und eindrucksvolle Weise spricht Johannes im Prolog seines Evangeliums vom ewigen Wort Gottes, das Fleisch geworden ist. Damit stellt er uns das Geheimnis der Menschwerdung Gottes vor, durch welches wir in Gnaden aufgenommen sind in die Gemeinschaft der Kinder Gottes. Ganz klar tritt hier die Gottheit Jesu Christi zutage: „Das Wort war Gott.“ Es ist ein ewiges Wort der Liebe, in welchem der himmlische Vater den Sohn „zeugt“, und dieses Hervorgehen des Sohnes aus dem Vater ist ein ewiges Ursprungsverhältnis. Der Sohn ist gleich ewig wie der Vater; er ist eines Wesens mit dem Vater; sie sind eins durch die Gemeinschaft des Heiligen Geistes, der vom Vater und vom Sohn „gehaucht“ wird. Das hebräische Wort „ruach“ für „Geist“ bedeutet ja ursprünglich „Hauch“, „Wind“, „Atem“, und der „Spiritus Sanctus“, der Heilige Geist, ist der Hauch der Liebe zwischen Gott Vater und Gott Sohn. Der Sohn wiederum ist das Wort des Vaters, das (mit ihm) die Liebe „haucht“, wie es Thomas von Aquin und andere große Theologen ausgedrückt haben. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag nach Weihnachten im Wortlaut! | | |    |
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| | 31.12.2009 16:28:01 | | Glaubenslehre als Ganzes sehen | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat die Theologen dazu aufgerufen, die Glaubenslehre immer als Ganzes im Blick zu behalten, um dem Risiko einer „Zerstückelung und Entwertung jeder Wahrheit“ vorzubeugen. Das sagte das Kirchenoberhaupt am Mittwoch bei seiner letzten Generalaudienz in diesem Jahr vor Tausenden von Pilgern und Besuchern in der vatikanischen Audienzhalle. Die Kirche brauche eine „organische Präsentation“ des katholischen Glaubens, in der jeder einzelne Abschnitt die Einheit der von Gott enthüllten Wahrheit und die Größe seines Heilsplans spiegle, so der Papst. Ausgehend von einer Katechese über einen Theologen des 12. Jahrhunderts, Petrus Lombardus, empfahl Benedikt den Gläubigen die regelmäßige Lektüre des Weltkatechismus und seines Kompendiums. Auf Deutsch sagte Benedikt XVI. über die „Sentenzen“, das Hauptwerk des Petrus Lombardus: „Diese organische Zusammenstellung der Glaubenswahrheiten zeigt die Harmonie des göttlichen Heilsplans und die Zentralität Christi. Sie diente den Studenten und Lehrern der nächsten vier Jahrhunderte als wichtigstes Lehrbuch und als Anstoß für die eigene theologische Forschung und Vertiefung. Das zeigen zum Beispiel die Ausführungen über das Verhältnis zwischen Mann und Frau. Inspiriert von Augustinus erklärt Petrus Lombardus die Erschaffung Evas aus einer Rippe Adams wie folgt: „Hier wurde nicht eine Herrin und auch keine Sklavin des Mannes, sondern eine Gefährtin geformt“ (Sent. 3,18,3). Dann nimmt er einen Vergleich der Väter auf, nach dem die geöffnete Seite Christi am Kreuz, aus der Blut und Wasser hervorkamen, ein Sinnbild für die Sakramente und die Kirche, die Braut Christi ist. All das bietet auch uns eine Grundlage für Reflexionen, die unser Leben bereichern können.“ Es folgten die Grüße des Papstes an die Pilger deutscher Sprache - „und unter ihnen besonders eine Gruppe Sternsinger, die in diesen Tagen von Haus zu Haus die Freude über die Geburt Jesu verkünden und zur Solidarität mit armen Kindern aufrufen. Petrus Lombardus lädt uns ein, unseren Glauben in seiner Weite und Fülle kennenzulernen und zu leben. Die aufmerksame Lektüre des Katechismus der Katholischen Kirche und der regelmäßige Empfang der Sakramente begleiten und stärken und auf diesem Weg. Der Herr schenke euch allen ein gesegnetes Neues Jahr.“ | | |    |
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| | 31.12.2009 16:26:21 | | Die Gottesmutter Maria als Wegweiserin ins Neue Jahr 2010! | (stjosef.at/predigten; JSp) Mit dem 1. Januar endet die Weihnachtsoktav. Eine Woche lang haben wir das Hochfest der Geburt Christi gefeiert, und diese Feier gilt liturgisch wie ein einziger Tag. Und wenn bürgerlich am 1. Januar das neue Jahr beginnt, so macht auch das Sinn: Mit der Geburt Christi ist der Anfang des Heils offenbar geworden, und damit – eben am letzten Tag der Weihnachtsoktav – soll auch das neue Jahr beginnen! In besonderer Weise feiern wir diesen Tag als Hochfest der Gottesmutter Maria, die uns den Erlöser geboren hat. Wer ist Maria? Sie definiert sich ganz von ihrem Sohn her, von Jesus Christus, den sie als Jungfrau empfangen und geboren hat. Wir verehren Maria als eine Frau, die Gott in einzigartiger Weise begnadet hat. Ihre Gnadenfülle verdankt sie dem Erlöser Jesus Christus. Erhaben ist Maria über alle Frauen; ihr allein war es geschenkt, dem Erlöser eine menschliche Mutter zu werden. Wenn wir sie Gottesmutter nennen dürfen, dann heißt dies: Sie hat Jesus Christus geboren, der zugleich wahrer Mensch und wahrer Gott ist. Die Gottheit verdankt Jesus Christus dem ewigen Vater, der ihn „gezeugt“ hat von Ewigkeit; die Menschheit verdankt er Maria, seiner menschlichen Mutter, die Ja gesagt hat zu seiner Empfängnis vom Heiligen Geist und zu seiner Geburt. - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 30.12.2009 08:50:05 | | Unsere Zeit liegt in Gottes Händen | (stjosef.at/predigten; JSp) Was ist eigentlich die „Zeit“? Sie hat etwas mit Veränderung zu tun, mit einem Vorher und einem Nachher unseres raumzeitlichen Daseins, und tatsächlich kann man sie auch physikalisch messen. Doch diese „Objektivität der Zeitmessung“ – inzwischen gibt es schon sehr genaue Uhren! – sagt uns noch nichts darüber aus, was die Zeit für uns bedeutet! Eine Tatsache ist ja, dass wir die Zeit ganz verschieden wahrnehmen: Eine interessante Tätigkeit oder das Zusammensein mit lieben Menschen lassen uns die Zeit „wie im Fluge“ vergehen. Wer hingegen keine erstrebenswerte Aufgabe oder kein unmittelbares Ziel hat, dem ist schnell „langweilig“: Er weiß, dass er Zeit hat, doch er kann sie nicht nutzen. Und wie leicht ist es auch möglich, dass wir unsere eigentlich so kostbare Zeit gleichsam vertun und vergeuden mit Nichtigkeiten und uns danach darüber wundern oder vielleicht sogar ärgern, dass wir kaum mehr Zeit habbn für das wirklich Wichtige …! Gott der Ewige ist jedenfalls in der Menschwerdung seines Sohnes Jesus Christus eingetreten in unsere Zeit. Er hat das unerlöste Vorher und Nachher, das unerbittliche Werden und Vergehen zu einer „Zeit des Heiles“ gemacht. Er hat unser irdisches Dasein in Zeit und Raum befreit aus einem „Sein zum Tode“ (Martin Heidegger) hin zu einem „Leben in Fülle“! In Jesus Christus hat unsere begrenzte Zeit hier auf Erden gleichsam Ewigkeitswert bekommen. Ja, jetzt ist die Zeit, Gutes zu tun; jetzt ist die Zeit der Gnade, die es zu nützen gilt! Wir sollen gleichsam am „Tag“ unseres Lebens die Werke der Liebe vollbringen, die uns Gott von Ewigkeit her zugedacht hat. Dann wird unser Leben einmal Frucht bringen für die Ewigkeit. Lesen Sie die Ansprache zur Jahresschlussandacht 2009 in vollem Wortlaut! | | |    |
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