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05.02.2010 17:29:37
Auf dein Wort hin ...
(news.stjosef.at) Simon, der Fischer, ist enttäuscht. Viel Mühe und Plage und praktisch kein Erfolg! Alles umsonst, so scheint es ihm. Der Einsatz einer ganzen Nacht hat nichts gebracht.
Als Jesus den Simon Petrus und seine Gefährten gegen alle ihre Erfahrung als Fischer dazu auffordert, die Netze nochmals auszuwerfen, stehen sie vor der Entscheidung, ihm mehr zu vertrauen als ihrer eigenen Einsicht. Sie hätten sagen können: „Wir sind die Fischer, wir kennen unseren Beruf, wir wissen es besser. Jetzt um diese Tageszeit macht dies überhaupt keinen Sinn mehr.“ Immerhin haben sie „die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen.“ Doch was wir von Petrus hören ist eine Antwort des Glaubens. Er sagt zu Jesus: „Auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen.“
Und was ereignet sich als Folge dieses gläubigen Eingehens auf Gottes Willen? Simon und seine Begleiter „fingen eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten.“ Petrus ist erschüttert über das Wunder und erkennt seine eigene Schwachheit und Sündhaftigkeit angesichts der Majestät des Herrn. Jesus ermutigt ihn: „Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen.“ - Lesen Sie die Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis C im Wortlaut!
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03.02.2010 17:11:02
Das Phänomen Medjugorje und die Unterscheidung der Geister
(die-tagespost.de) Seit Jahren gibt es eine Diskussion um das Phänomen der angeblichen „Marienerscheinungen“, die in Medjugorje ihren Ursprung genommen haben: Erscheint den aus Medjugorje stammenden Sehern wirklich die Gottesmutter? Oder sind die Ereignisse parapsychologische Früchte aus dem Unbewussten der Seher? Sind sie eine betrügerische Manipulation oder gar eine Täuschung böser Mächte? Dem Vernehmen nach gibt es im Vatikan Pläne, das Phänomen Medjugorje demnächst durch eine Kommission abschließend prüfen zu lassen. Regina Einig befragte dazu den Vorsitzenden der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mariologie, den in Lugano lehrenden Dogmatiker und Patrologen Professor Manfred Hauke. - Lesen Sie das ausführliche Interview im Wortlaut!
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03.02.2010 17:04:04
Sendungsfeier für Familienassistenten
(kirchen.net/kath.net) Die Teilnehmer haben viel investiert und dies für ihre eigene Ehe und Familie, aber auch, um das Erworbene und Geschenkte weitergeben zu können, sagte Weihbischof Andreas Laun bei der Sendungsfeier in St. Virgil.
Unter den frisch gebackenen Familienassistenten, die jetzt als Referenten zur Verfügung stehen, sind Edith und Ernst Aigner aus Salzburg: Die Ausbildung war ein großes Geschenk. Myriam und Norbert Kruijen aus Michaelbeuern wiederum wollten mehr über ihre Berufung als Ehepartner und Eltern erfahren und entdeckten, wie wichtig das Gespräch ist.
Liebe ist uns als Potenzial gegeben. Damit sie sich entfaltet und wächst, können wir etwas tun, ist Kursleiter Kurt Reinbacher überzeugt. Die zweijährige Akademie für Ehe und Familie setzt als Schule der Liebe genau hier an, und zwar mit einer breiten Palette, die über Erziehungsfragen, spezifisch theologische Themen bis zu Videotraining reicht.
Der Nachwuchs ist stets mit an Bord. Für Sylvia und Josef Planitzer ein zentraler Aspekt. „Unsere vier Kinder waren von der Betreuung begeistert.“ Genauso erfüllend sei die Erkenntnis gewesen, keine Einzelkämpfer zu sein. Wir durften nicht nur in unserer Beziehung einen neuen Tiefgang erleben. In unseren Mitstreitern haben wir Freunde fürs Leben gefunden, freut sich das Ehepaar aus Eben.
Es gehört zu den wichtigsten Anliegen unserer Zeit die jungen Familien zu begleiten und ihnen beizustehen, betonte Familienbischof Klaus Küng. Er feierte mit 200 Erwachsenen und mehr als 100 Kindern in St. Virgil den Gottesdienst und freut sich, dass im März erstmals eine Ausbildung in St. Pölten startet. „Unsere Pfarren benötigen dringend Personen, die gut im christlichen Glauben verwurzelt und mit den nötigen pädagogischen Kenntnissen ausgestattet sind.“ In Salzburg ist für März 2011 der nächste Kurs geplant.
Im März startet erstmals eine "Familienassistenten"-Ausbildung in St. Pölten. - www.christlichefamilien.at
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03.02.2010 17:00:31
Regina von Habsburg gestorben
(zenit.org, Michaela Koller) Regina von Habsburg, Ehefrau von Otto von Habsburg, ist am Mittwochmorgen im Alter von 85 Jahren in der Villa Austria im oberbayerischen Pöcking gestorben. Um 8.40 Uhr, so gab der älteste Sohn, Karl von Habsburg, im Namen seines Vaters und seiner Geschwister bekannt, schlief sie im Kreise ihrer Familie, versehen mit den Sterbesakramenten der katholischen Kirche für immer ein.
Regina von Habsburg litt bereits seit längerer Zeit an Herzbeschwerden. Karl von Habsburg teilte über eine Sprecherin mit: "Meine Mutter war für uns alle das Vorbild, mit ihr verlieren wir eine großartige Persönlichkeit, die uns durch ihren unerschütterlichen Glauben und ihre positive Lebenseinstellung geprägt hat."
Regina von Habsburg war eine geborene Prinzessin von Sachsen-Meiningen und seit 1951 mit dem Sohn des inzwischen selig gesprochenen Kaisers Karl I. von Österreich verheiratet. Aus der Ehe gingen fünf Töchter und zwei Söhne hervor. Der ehemalige Europaabgeordnete Otto von Habsburg ist einer der profiliertesten Streiter für ein geeintes, christliches Europa. Die am Mittwoch Verstorbene war selbst sehr aus christlichem Geist heraus engagiert und fungierte etwa als Schirmherrin der Münchner Tafel, die Lebensmittelspenden an Bedürftige organisiert. Ihr Bruder war der 1997 verstorbene Friedrich Alfred Prinz von Sachsen-Meiningen, der als Dom Marianus Marck dem Kartäuserorden angehörte.
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02.02.2010 17:14:59
Wallfahrtspfarrer i.R. Pater Helmut Hofmann verstorben
(presse.kirche.at) Der langjährige Wallfahrtspfarrer von Maria Taferl, KR P. Helmut Hofmann OMI ist am 30. Jänner nach langer schwerer Krankheit im 77. Lebensjahr und 50. Jahr seines priesterlichen Wirkens im Pflegeheim Pöchlarn verstorben.
Das Begräbnis findet am Samstag, dem 6. Februar ab 10.30 Uhr in der Basilika von Maria Taferl statt. Um 11 Uhr beginnt das Requiem, anschließend ist Beisetzung am Ortsfriedhof.
Ab Freitag, 5. Februar, 9 Uhr wird der Verstorbene in der Krypta der Wallfahrtskirche aufgebahrt, wo sich die Menschen von ihm verabschieden können. - Link zum Lebenslauf.
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02.02.2010 17:12:11
Darstellung des Herrn
(radiovatikan.de) Der 2. Februar ist Fest der Darstellung des Herrn (auch Maria Lichtmess genannt) – zur Erinnerung daran, wie Jesu Eltern den Neugeborenen vierzig Tage nach seiner Geburt, dem Gesetz entsprechend, im Tempel von Jerusalem präsentierten. Das Loblied des greisen Simeon, der in dem Baby den verheißenen Messias erkennt, gehört zum Abendgebet der Kirche: „Nun läßt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden...“
Außerdem begeht die Kirche weltweit am 2. Februar den Tag des geweihten Lebens. An diesem Tag wird dazu eingeladen, für die Angehörigen der Ordensgemeinschaften und Säkularinstitute sowie alle kirchlichen Berufe zu beten. Es war Papst Johannes Paul II., der 1997 den Tag des geweihten Lebens mit dem Fest der „Darstellung des Herrn“ verband. Im Mittelpunkt dieses Tages stehen der Dank und das Gebet für die Frauen und Männer, die sich „in besonderer Weise dem Herrn geweiht haben“. Gemeint sind in erster Linie Ordensgemeinschaften und Säkularinstitute. Dieser Tag soll nach den Worten des damaligen Papstes aber auch „die Kenntnis und die Wertschätzung des geweihten Lebens im ganzen Gottesvolk fördern.“ Im Jahr 2010 erhält der Tag des geweihten Lebens durch das laufende Priesterjahr noch einen besonderen Akzent.
Papst Benedikt XVI. feierte in der Petersbasilika am Dienstag Abend eine Vesper mit gottgeweihten Besuchern aus aller Welt. - Link zur Predigt.
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01.02.2010 17:48:04
Abt Marian Eleganti zum Weihbischof von Chur konsekriert
(kath.net) An diesem Sonntag hat der Uzner Abt Marian Eleganti in Chur die Bischofsweihe erhalten. Eleganti ist Anfang Dezember von Papst Benedikt XVI. zum neuen Weihbischof des Bistums Chur ernannt worden. Rund zwei Stunden dauerte die Festmesse. Konzelebriert wurde die Feier in der Kathedrale von Priestern und Bischöfen aus der ganzen Schweiz. Unter ihnen waren Bischof Markus Büchel und der emeritierte Bischof Ivo Fürer aus St. Gallen sowie der Präsident der Schweizerischen Bischofskonferenz, Norbert Brunner aus Sitten. Hauptweihespender war Bischof Vitus Huonder, an seiner Seite dienten Nuntius Francesco Canalini und der ehemalige Churer Bischof Amédée Grab.
Ab 1. Februar 2010 werden Weihbischof Marian Eleganti als Bischofsvikar und Generalvikar Josef Annen das seit 1956 bestehende Generalvikariat in Zürich im Sinne einer Co-Leitung führen.
kath.net dokumentiert die Predigt von Bischof Huonder anlässlich der Bischofsweihe von Weihbischof Marian Eleganti am 31. Januar 2010 in der Kathedrale von Churim Wortlaut.
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31.01.2010 15:43:06
Priesterbruderschaft St. Pius X. als "Fels der Wahrheit Christi"?
(news.stjosef.at) In seiner wöchentlichen Kolumne „Kyrie Eleison“ hat der lefebvrianische Bischof Richard Williamson seine Skepsis gegenüber einer von Papst erstrebten Wiedereingliederung der Priesterbruderschaft St. Pius X. in die volle Gemeinschaft der Katholischen Kirche bekundet. Mit Bezugnahme auf eine Ansprache von Papst Benedikt XVI. vor der römischen Glaubenskongregation vom 15.01.2010 befürchtet Williamson, der Papst stelle die Einheit über die Wahrheit des Glaubens und erliege damit einem „päpstlichen Irrtum“. Wörtlich meint er: „Nun besteht allerdings die Pflicht des Stellvertreters Christi nicht darin, Rom und die Priesterbruderschaft um jeden Preis - sozusagen - zu vereinen, sondern sie im katholischen von Jesus Christus geoffenbarten Glauben zusammenzubringen. Wenn ein Unterschied in der Glaubenslehre zwischen Rom und der Priesterbruderschaft existiert (diesen Unterschied gibt es und er ist riesig!), dann ist die wichtigste Aufgabe des Papstes, eindeutig zu prüfen, wer von beiden Gruppen den katholischen Glauben wirklich besitzt. Dann muss der Papst die gesamte Kirche um jene Gruppe sammeln, die den katholischen Glauben hat, auch wenn das die arme winzige Priesterbruderschaft sein sollte! Ja, sie ist winzig und arm, weil sie abgesehen von ihrem katholischen Glauben ganz unbedeutend ist.“ – Link: http://dinoscopus.blogspot.com
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31.01.2010 15:35:11
Gott hat uns aus Liebe erschaffen
(radiovatikan.de) Die Barmherzigkeit ist das Kennzeichen eines Christen. Das sagte der Papst an diesem Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Vor mehreren Tausend Besuchern erinnerte Benedikt XVI. an seine erste Enzyklika über die Liebe und Barmherzigkeit. In „Deus caritas est“ habe er erklärt, wie die Liebe zum „Lebensstil“ Gottes und der Gläubigen gehöre, so der Papst beim Angelusgebet. Ein herzliches Grüß Gott sagte der Papst den Pilgern und Gästen deutscher Sprache.
„Gott hat uns aus Liebe erschaffen und will, dass wir ihn mit ungeteiltem Herzen anbeten und die Menschen lieben, wie er sie liebt (vgl. Tagesgebet). Bitten wir den Herrn, dass wir fähig werden, seiner großen Liebe zu entsprechen, die alles vollkommen macht und uns mit der Ewigkeit verbindet. Die Liebe hört niemals auf, sagt der Apostel Paulus (1 Kor 13,8). Sie ist Maß und Richtschnur für unser Reden und Handeln, für unser Glauben und Hoffen. Dann finden wir das wahre Leben in der Gemeinschaft mit Gott und mit unseren Mitmenschen. Euch allen wünsche ich einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche.“
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30.01.2010 04:21:59
Ehenichtigkeitsprozesse: Liebe und Gerechtigkeit nötig
(kathnews.de; Gero Weishaupt) Gerechtigkeit und Liebe dürfte nicht gegeneinander ausgespielt werden, als ob das eine das andere ausschließen würde. Das sagte Papst Benedikt XVI. der italienischen Website von Radio Vatikan zufolge heute den Auditoren (Richtern) und Mitarbeitern der Rota Romana, dem nach der Apostolischen Signatur zweithöchsten Gericht der Kirche. Die Römische Rota ist vor allem als höchste Berufungsinstanz in Ehenichtigkeits- prozessen zuständig. Jedes Jahr empfängt der Papst Ende Januar oder Anfang Februar die Gerichtsmitarbeiter der Rota in Audienz.
Bei der Gelegenheit erneuern die Richter auch ihren Amtseid. Deutscher Rotarichter ist der im Bistum Mainz inkardinierte Prälat Josef Huber. Er feiert in diesem Jahr sein 75. Lebensjahr und wird Ende des Jahres emeritiert. Die jährliche Rotaanprache des Papstes richtet sich über die Rota Romana hinaus an alle Kirchengerichte (Offizialate) der Katholischen Kirche.
Mit Bezug auf die Einheit von Gerechtigkeit und Liebe machte der Papst darauf aufmerksam, dass manche der Meinung seien, pastorale Liebe rechtfertige jeden Schritt zu einer Nichtigkeitserklärung der Ehe, um so den Betroffenen entgegenzukommen, die sich in irregulären Ehesituationen befänden. Man wende das Kirchenrecht in einer Weise an, als ob es ein bloßes technisches Instrument sei zur Durchsetzung subjektiver Interessen, auch wenn diese nicht auf der Wahrheit beruhten.
Nur wenn die Gerechtigkeit und die Wahrheit über die christliche Ehe richtig verstanden würden, sei es möglich zu verstehen, welchen Platz die Liebe in der Gerechtigkeit einnehme. Die Verwaltung der Gerechtigkeit dürfe nicht von der Liebe absehen. In diesem Zusammenhang erinnerte der Papst daran, dass das Kirchenrecht, insbesondere die Instruktion “Dignitas Connubii” bestimme, dass ein Eheprozess in der ersten Instanz nicht länger als ein Jahr und in der zweiten Instanz nicht länger als ein halbes Jahr dauern soll. Ebenso sei es wichtig, sofern die Hoffnung bestehe, die Eheleute dazu zu bewegen, ihre Ehe zu konvalidieren und die eheliche Gemeinschaft wieder aufzunehmen. Es dürfe nicht nachgelassen werden, zwischen den Partnern ein Klima menschlicher und christlicher Verfügbarkeit herzustellen, die auf der Suche nach der Wahrheit basiere.
Als höchste Gesetzgeber und Richter der Kirche erinnerte der Papst die Richter daran, dass die Ehe Rechtsgunst genieße. Das bedeute, dass im Zweifelsfalle von der Gültigkeit der Ehe auszugehen ist, bis das Gegenteil mit moralischer Gewissheit bewiesen ist. Andernfalls riskiere man eine Nichtigkeitserklärung unter Missachtung des unauflöslichen Ehebandes, der der wesentliche Kern der Gerechtigkeit ist.
Ein weiterer Irrtum sei das Bestreben, unbedingt eine Erklärung der Ehenichtigkeit zu erreichen, um u.a. den Empfang des Sakramentes der Buße und der Eucharistie sicherzustellen. Das hohe Gut der Wiederzulassung zur Kommunion nach dem Empfang des Bußsakramentes erfordere hingegen eine Berücksichtigung des wahren Wohles der Person, und dieses sei untrennbar mit der Wahrheit ihrer kirchenrechtlichen Situation verbunden. Es sei ein Scheingut, ein großer Mangel an Gerechtigkeit und Liebe, den Eheleuten einen Weg für den Sakramentenempfang ebnen zu wollen, obwohl die Gefahr besteht, dass sie im objektiven Gegensatz zur Wahrheit ihrer eigenen persönlichen Situation leben.
Benedikt XVI. betonte schließlich, dass sowohl die Gerechtigkeit als auch die pastorale Liebe die Liebe zur Wahrheit fordern. Sie schließen wesentlich die Suche nach dem Wahren mit ein. “Ohne Wahrheit gleitet die Liebe in eine übertriebene Gefühlsäußerung ab. Die Liebe wird eine leere Schale, die willkürlich gefüllt wird. Das ist das fatale Risiko der Liebe in einer Kultur ohne Wahrheit. Sie wird Beute der Gefühle und der zufälligen Meinung des Subjekts, ein missbrauchtes und entstelltes Wort, bis hin zur Bedeutung seines Gegenteils”, sagte der Papst den in der Sala Clementina des Apostolischen Palastes versammelten Kirchenrechtlern und Richtern.
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30.01.2010 04:15:49
Der notwendige Dienst des Propheten
(stjosef.at/prediten; JSp) Die alttestamentliche Lesung des 4. Sonntags i.Jkr. C aus dem Buch Jeremia weist hin auf das Schicksal, das einen Propheten erwartet: Er muss treu und unerschütterlich für das Wort Gottes einstehen und den Menschen immer wieder die Wege Gottes in Erinnerung rufen. In vielen Fällen wird man nicht auf ihn hören, ihn missverstehen oder gar ablehnen und verfolgen. Die einzige Zuversicht eines solchen Propheten wird es sein, dass Gott bei ihm ist und ihn stärkt – mag kommen was will. Jesus Christus ist ohne Zweifel mehr als ein Prophet; er ist ja der menschgewordene Sohn Gottes, der Erlöser der Menschen. Und doch kann man sagen, dass sich in ihm das Schicksal aller Propheten erfüllt und eine besondere Intensität und Dichte erhält: Wie keiner vor ihm und nach ihm bezeugt er in einzigartiger Weise den Willen Gottes. Er kündet die Botschaft von der rettenden Liebe Gottes, und doch wollen ihn nicht alle hören. - Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck zum 4. Sonntag im Jahreskreis C im Wortlaut!
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29.01.2010 03:43:38
Buch des Postulators für die Seligsprechung von Johannes Paul II.
(radiovatikan.de) Man glaubte ihn eigentlich zu kennen – schließlich trat Johannes Paul II. sehr häufig öffentlich auf. Doch jetzt hat sein Postulator im Seligsprechungsverfahren ein Buch über den vor fünf Jahren verstorbenen Papst aus Polen geschrieben, und darin finden sich viele überraschende und bislang unbekannte Details aus dem Leben und Denken des Karol Wojtyla. „Perche è santo“ – „Darum ist er heilig“, so heißt das Buch, das Slawomir Oder mit einer Journalistin zusammen verfaßt hat.
„Ein Postulator kann tiefer blicken – und sieht die Dinge aus einer anderen Perspektive. Was aufscheint, ist die Heiligkeit eines wirklichen Gottesmanns von spiritueller Tiefe. Er war ein ganzer Mensch: glücklich, selbstverwirklicht, frei. Er hat sein Leben gerne gelebt, es aber in den Dienst seines Herrn und der Kirche stellte. Das scheint eine banale Feststellung, trifft aber auf Johannes Paul am genauesten zu: Er war ein Mann Gottes und ein wahrer Mystiker, der in der Geschichte die Anwesenheit Gottes gespürt hat.“
Zu den Neuigkeiten in Oders Buch gehört, dass Johannes Paul sich kurz vor seinem 75. Geburtstag im Mai 1995 mit seinen Mitarbeitern über einen möglichen Rücktritt aus Gesundheitsgründen beriet. Oder dass er, wenn er nicht Papst geworden wäre, gerne als Beichtvater im umstrittenen Marienwallfahrtsort Medjugorje in der Herzegowina gearbeitet hätte. Oder dass die italienische Terrorgruppe „Rote Brigaden“ zu Anfang der Achtziger eine Entführung des damals neugewählten Papstes plante. Nachrichtenagenturen betonen allerdings an diesem Mittwoch besonders ausgiebig, dass Johannes Paul sich gelegentlich selbst gegeißelt hat – mit einem Gürtel. Vatikan-Kardinal Jose Saraiva Martins sagt über diese alte christliche Bußpraxis:
„Wir geißeln uns ja auch in unserem Leben sozusagen geistlich auf viele verschiedene Arten: Indem wir auf Dinge bewußt verzichten, zum Beispiel. Man darf die Geißelung nicht rein materiell, rein physiologisch auffassen – der Mensch ist ja nicht nur Körper. Wir können das Wort Geißelung übersetzen mit: Buße. Opfer. Verzicht. Und es gibt sie nicht nur körperlich, sondern auch geistlich und intellektuell. Opfer gehört zum Menschen an sich.“
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29.01.2010 03:40:49
Erneuerung der Erstkommunionpastoral
(presse.kirche.at) Dem heiligen Thomas von Aquin sei ein „großes Verlangen nach der Wahrheit“ in sein Herz gelegt gewesen, sagte Bischof Klaus Küng beim Gottesdienst zum Festtag des Kirchenlehrers in der Kapelle der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten. Dieses Verlangen in die Herzen der Studenten zu legen, sei heute auch die Aufgabe der Hochschule: „Die Erneuerungen in der Kirche kamen immer von einzelnen Menschen, die den Herrn im Herzen getragen haben.“
Gottes Wort stehe zwar über der Zeit, so der Bischof, sei jedoch auch etwas Gegenwärtiges: Jeder, der das Verlangen nach Gott im Herzen trage, mache Christus in den Familien, am Arbeitsplatz und in der Kirche gegenwärtig. „Mit uns und durch uns tritt Jesus an die Menschen heran.“ Um die Botschaft Gottes in der heutigen Zeit zu den Menschen zu bringen, sei die Familie unentbehrlich, betonte Küng. „Die Bemühungen der Religionslehrer und Seelsorger hängt vor allem von den Eltern der Kinder ab.“
Die Bedeutung der Familien bei der Erstkommunionpastoral unterstrich Christoph Weiss, der im Rahmen eines Festvortrages in der Aula der Hochschule seine Diplomarbeit über Impulse des Dekrets „Quam singulari“ vorstellte. So sei die Möglichkeit der „privaten Erstkommunion“, bei der die Eltern ihre Kinder auf den Empfang des Sakramentes vorbereiten, heute fast vergessen. Der heilige Papst Pius X. regelte Streitigkeiten um das Erstkommunionsalter mit dem Dekret, das 1910 erschienen ist und acht Grundsätze für die Erstkommunionpastoral enthält, die bis heute gültig sind.
Dabei erweise sich Pius X. als „authentischer Interpret“ des 4. Laterankonzils, das bereits 1215 das „Unterscheidungsalter“ als Kriterium für den erstmaligen Empfang der Eucharistie nannte. Heute sei das Alter, in dem bei Kindern „die Vernunft erwacht“, bereits früher als in der 2. Volksschulklasse, wenn üblicherweise der Erstkommunionsunterricht beginnt, sagte Weiss. Sobald ein Kind zwischen Gut und Böse sowie zwischen gewöhnlichem Brot und der Eucharistie unterscheiden könne, sei es sowohl zur Beichte als auch zum Kommunionsempfang verpflichtet, so Weiss zu den gültigen Lehrdokumenten der Kirche.
Die „allgemeine Erstkommunion“ sei von Papst Pius X. ursprünglich nur als „soziales Netz der Kirche“ für diejenigen eingerichtet worden, die zu Hause keine entsprechende Katechese erhielten. Anlässlich des Jubiläumsjahres des Dekrets „Quam singulari“ wolle er, Weiss, auch auf die im Dokument enthaltene Verpflichtung zur „Weiterführung der Kinder“ nach der Erstkommunion hinweisen: „Die Entwicklung der Glaubenskenntnis und der Beichtpraxis muss konsequent fortgesetzt werden.“
Christoph Weiss stammt aus Ybbs, besuchte das Stiftsgymnasium Melk und studierte 2003 bis 2009 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten Fachtheologie und Religionspädagogik. Beide Studien konnte Weiss „summa cum laude“ abschließen. Seit 2009 ist er als Religionslehrer am BG Wieselburg tätig. Außerdem ist Weiss hauptamtlicher Leiter des Studios in Amstetten von „Radio Maria“ und Vertreter der „Legio Mariä“ im Pastoralrat.
Link: www.pth-stpoelten.at
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27.01.2010 11:20:28
Bischof Küng analysiert die Pastoraltagung in Salzburg
(kath.net) Anfang Januar fand in Salzburg die jährliche Pastoraltagung statt, die von der „kathpress“ als „größte Bildungsveranstaltung der katholischen Kirche in Österreich“ (Anmerk. d. Red.: 300 Teilnehmer) bezeichnet wird. Bereits am vergangenen Wochenende hatte der Salzburger Weihbischof Andreas Laun scharfe Kritik an der Tagung geübt. Kath.Net hat dazu auch einen der Teilnehmer, den St. Pöltner Bischof Klaus Küng befragt. Unter anderem erklärte der Bischof:
"Ich habe den Teilnehmern der Pastoraltagung unmissverständlich gesagt: Solange wir nicht ernsthaft das, was die Kirche im Bereich Ehe und Familie in Treue zum Evangelium lehrt, als Ziel unserer Familienpastoral in Österreich nehmen, wird es keine geistliche Erneuerung der Kirche in diesem Land geben. Und wenn wir dieses Vorhaben aufschieben, weil wir sagen, das sei bei uns zu schwer, dann wird sich auch die Erneuerung aufschieben und die Kirche immer mehr „ausbluten“. Viel zu wenig wurde bei der Salzburger Pastoraltagung die Bedeutung des Ehesakramentes und der anderen Sakramente, insbesondere der Eucharistie und des Bußsakramentes – sowie die Bedeutung des Gebetes und des Gotteswortes als Weg und Wahrheit bedacht.
Die eheliche Liebe ist so, wie sie von der Kirche dargestellt wird, ein hohes Ideal und mit der Familie verbinden sich wichtige und schwierige Aufgaben, wir haben aber auch durch den Sohn Gottes und den Heiligen Geist, die Gott in die Welt gesandt hat, eine große Hilfe. Mit Christus, gestützt auf ihn und das Werk der Erlösung, ist es möglich, trotz aller persönlichen Begrenztheit und Schwachheit, das Erlernen einer wahren Liebe in diesem Leben anzustreben und in ihr allmählich zu reifen und zu wachsen. Dabei erleiden wir alle manchmal Schwierigkeiten, wir begehen Fehler und bedürfen der Barmherzigkeit, die wir selbst auch den anderen gewähren müssen. Die Kirche darf die Ansprüche, die ja nicht von ihr erfunden werden – das II. Vatikanische Konzil lehrt sehr klar, dass die Ehe nicht menschliche Willkür ist – niemals „herunterschrauben“, wohl aber hat sie die Aufgabe, die Menschen mit einem weiten Herzen zu verstehen und zu Christus, dem Erlöser, hinzuführen."
Lesen Sie das Interview im Wortlaut auf kath.net!
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27.01.2010 11:09:37
Papst erinnert an Befreiung von Auschwitz vor 65 Jahren
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat anlässlich des Holocaust-Gedenktags an die Gräuel der Konzentrationslager und das Drama der Judenvernichtung erinnert. "Möge Gott die Herzen und den Verstand erleuchten, damit sich eine solche Tragödie nicht wiederholt", sagte er in einem Appell bei seiner Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan. Die Erinnerung an die Shoah müsse eine ständige Mahnung an die Würde des menschlichen Lebens sein, so der Papst.
Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 65 Jahren - am 27. Jänner 1945 - sowie die Berichte der Überlebenden hätten gezeigt, "zu welchen abscheulichen Verbrechen der menschenverachtende Größenwahn und Rassenhass der Nazi-Ideologie in Deutschland" geführt habe, führte der Papst aus: "Das Gedenken an diese Taten, insbesondere die Tragödie der Shoah am jüdischen Volk, wie auch das Zeugnis all jener, die sich unter Einsatz ihres Lebens diesem Wahnsinn widersetzt haben, gemahnt uns stets auf neue an den absoluten Respekt vor der Würde der Person und des menschlichen Lebens." Alle Menschen eines jeden Volkes und jedes Kontinents sollten sich als "eine einzige große Familie" verstehen, sagte Benedikt XVI.
Im theologisch-katechetischen Teil seiner Audienzansprache ging Benedikt XVI. auf den Hl. Franz von Assisi ein. Dieser sei eine der herausragendsten Gestalten der Kirchengeschichte gewesen.
Über den Bereich der Kirche hinweg fasziniere Franziskus bis heute durch die Art, wie er die Ideale der Armut, der Hilfsbereitschaft, der Fröhlichkeit, der Brüderlichkeit und der Liebe zur Schöpfung gelebt habe, so der Papst. Der Gründer des Franziskanerordens habe deutlich gemacht, dass der Glaube und das Evangelium alle Grenzen überschritten. Mit seiner Reise 1219 zum Sultan in Ägypten sowie ins Heiligen Land sei Franziskus inmitten der Kreuzzüge für einen Dialog der Liebe und der Wahrheit eingetreten. Damit habe er eine neue Epoche eröffnet, "die wir nun eigentlich so richtig beginnen sollten", sagte Benedikt XVI. in seiner Predigtreihe über große Kirchengestalten des Mittelalters vor mehreren Tausend Gläubigen in der vatikanischen Audienzhalle.
Die Motivation sei für Franziskus gewesen, Christus und seine Tugenden nachzuahmen und ihn und die Mitmenschen zu lieben. Die Etappen seiner Biografie zeigten, wie Gott den reichen Kaufmannssohn und ehrgeizigen Ritter allmählich zur Bekehrung geführt habe. Franziskus habe auf sein Erbe verzichtet, dann eine Zeit lang als Einsiedler gelebt und 1208 mit 27 Jahren die Berufung zur Glaubensverkündigung verspürt. Sehr bald habe er Gefährten um sich geschart, aus denen - "mit wohlwollender Unterstützung des Papstes" - der Franziskanerorden hervorgegangen sei. Franziskus habe die Kirche in schwieriger Zeit reformieren und erneuen wollen, unterstrich Benedikt XVI. Er habe dies in Gemeinschaft mit dem Papst getan, hob er hervor.
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26.01.2010 08:53:26
Aus dem Dornröschenschlaf erwachen: Stellungnahme von Bischof Küng zu Abtreibung
(presse.kirche.at) FRAGE: Dieses Wochenende jährte sich zum 35. Mal die Einführung der Fristenlösung. Man hat manchmal den Eindruck, die katholische Kirche würde das Rad der Zeit gerne zurückdrehen...
KÜNG: Die Fristenlösung ist und bleibt – wie Kardinal König gesagt hat – eine tiefe Wunde in unserer Gesellschaft. Es fehlen uns heute nicht nur die Kinder, die in den vergangenen 35 Jahren abgetrieben wurden, es leiden auch viele Frauen und Männer unter dem Geschehenen. Jeder Seelsorger weiß, wie sehr Abtreibungen das Gewissen belasten. Auch Ärzte können davon erzählen, wie schwer die seelische Verarbeitung solcher Geschehnisse sein kann. Oft sind ja auch die Beziehungen davon zutiefst betroffen. Vorwürfe bleiben zurück wie zum Beispiel „Du hast mich allein gelassen“, „Wegen dir habe ich das getan“ oder „Du hättest es mir sagen müssen“ usw.
Die Kirche wird nie aufhören daran zu erinnern, dass ab dem Augenblick der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle davon auszugehen ist, dass das ein Mensch ist, der heranwächst, und dass das Gebot Gottes gilt: Du sollst nicht töten.
FRAGE: Am Montag hat Dr. Fiala weitergehende Schritte eingefordert, so etwa Verhütungsmittel oder der Schwangerschaftsabbruch auf Krankenschein, wie das in den meisten anderen Ländern Westeuropas realisiert ist...
KÜNG: Ich höre nicht auf zu hoffen, dass Dr. Fiala irgendwann merkt, was er tut, wenn er in Wien und Salzburg Tag für Tag Abtreibungen durchführt und dass seine Art, wie er meint, die Abtreibungszahlen senken zu können, in der Gesellschaft großen Schaden anrichtet.
Dr. Fiala beklagt, dass in Österreich die Abtreibungszahlen sehr hoch seien. Österreich liege mit 17 – 23 Aborten pro 1000 nach Russland (45) und Rumänien (31)und sei in etwa gleich wie Bulgarien (22) und Ungarn (22). Gerühmt werden dagegen die Schweiz (6,5), Deutschland (8), Belgien (8) und die Niederlande (8,5). Als Grund wird angegeben, dass in den zuletzt genannten Ländern eine umfassende Sexualaufklärung stattfinde, Verhütungsmittel und Abtreibung auf Kassenkosten abgegeben bzw. durchgeführt werden. Ich kann mir vorstellen, dass die angegebenen Zahlen stimmen, die Frage ist aber, ob in diesen Ländern tatsächlich der Lebensschutz besser geachtet wird. Die „Pille danach“ wirkt ovulationshemmend, sofern der Geschlechtsverkehr vor der Ovulation stattfindet, andernfalls wirkt sie nidationshemmend, wie ja auch aus den Beipackzetteln dieser Präparate klar hervorgeht, was aber von Dr. Fiala und anderen Verteidigern der „Pille danach“ meist still übergangen wird. Wenn er – und auch unser Gesundheitsminister- dennoch bei der „Pille danach“ von einer „Notfallverhütung“ sprechen, dann haben sie für diese Ausdrucksweise sicher einen bestimmten Grund bzw. besser gesagt ihre guten Gründe. Konkret: es handelt sich ja um hohe Hormongaben, die da ohne weiteres eingenommen werden und in einem gewissen Prozentsatz wirken diese Pillen nidationshemmend. Wäre das nicht der Fall, müssten doch immer wieder Schwangerschaften eintreten, wenn der Geschlechtsverkehr nach dem Eisprung oder kurz vor dem Eisprung stattfindet. Die Samenzellen, die nach einem Geschlechtsverkehr eingedrungen sind, können außerdem noch bis zu zwei Tage nach dem Geschlechtsverkehr zu einer Befruchtung führen. Bezüglich der neuen "EllaOne"-Pille „fünf Tage danach“ gibt Dr. Fiala selbst zu, dass sie nidationshemmend wirkt. Außerdem muss im Zusammenhang mit den statistischen Angaben der Schweiz, Deutschlands usw. bewusst gemacht werden, dass Ärzte und Juristen nur dann von Abtreibung sprechen, wenn ein bereits in der Gebärmutter eingenisteter Embryo mechanisch oder durch Hormongabe entfernt wird. In Wirklichkeit ist aber davon ausgehen, dass schon vor der Einnistung in die Gebärmutter mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ein Kind, dem Schutz gebührt, empfangen wurde und zu leben begonnen hat.
Ich halte nichts davon, wenn Verhütungsmittel und Abtreibungen von der Krankenkassa bezahlt werden. Ich halte auch wenig von einer Sexualaufklärung wie sie von Dr. Fiala und leider auch von offiziellen Stellen angeboten und in unseren Schulen vielfach praktiziert wird. Eine Sexualaufklärung, die nur zwei Gefahren kennt – nämlich Aids und eine unerwünschte Schwangerschaft – richtet großen Schaden an:
Sexualität wird verantwortungslos gelebt, Frauen schlucken, verzeihen Sie mir den kräftigen Ausdruck, Hormone so, als wäre es ein Aspirin. Auch als Arzt sage ich: das kann nicht gut gehen. Es geht dabei nicht nur um den Schutz des Lebens von noch nicht geborenen Kindern, es geht auch um die Gesundheit und Würde der Frau und die des Mannes; es geht weiters um die Fähigkeit zu tragfähigen, dauerhaften Beziehungen. Ist es verwunderlich, dass jemand, der vor der Ehe viele mehr oder weniger flüchtige, auch manche etwas länger dauernde Beziehungen hatte, nach der Ehe sich auch bald wieder auf so manchen intimen Kontakt einlässt? Letztlich geht es um das, was wahre Liebe ist.
Die katholische Kirche wird leider zu wenig gehört, vielleicht spricht sie auch zu leise. Sie sagt, Geschlechtsverkehr ist nicht bloß „Sex“. Geschlechtsverkehr sollte Ausdruck einer gegenseitigen, ganzheitlichen Liebe zwischen Mann und Frau sein, Ausdruck einer gegenseitigen Ganzhingabe, die auch offen ist für die Frucht einer solchen, großen Liebe. Sie ist etwas Heiliges, Großes. Sie setzt voraus, dass man sich so gut kennen und lieben gelernt hat, dass man sich binden will. Die Kirche lehrt, dass Geschlechtsverkehr in die Ehe gehört. Man wird zwar heutzutage ausgelacht, wenn man das weiterhin sagt. Wahr ist es trotzdem. Wenn die Kirche gehört würde, so behaupte ich, gäbe es viel weniger, ja möglicherweise keine Abtreibungen, und viel mehr gelungene Beziehungen.
FRAGE: Was halten Sie von Schutzzonen vor Krankenhäusern, welche Abtreibungen durchführen? Sind sie nicht notwendig, um Frauen in der schwierigen Situation des Schwangerschaftskonfliktes vor fanatischen Lebensschützern zu schützen?
KÜNG: Zunächst möchte ich darauf aufmerksam machen, dass es sich bei dieser Forderung um eine Begriffsverwirrung handelt. Angebracht wäre es zum Beispiel, dass in der Umgebung von Schulen eine Schutzzone bezüglich Drogenhandel eingerichtet wird. Oder dass im öffentlichen Bereichen zum Beispiel in der Werbung, in Abbildungen wie Plakaten alles vermieden wird, was eine Verletzung der Würde der Person gleichkommt, das friedliche Miteinander bedroht oder in irgendeiner Form anstößig ist. Ich verstehe nicht, warum ein Beratungsangebot in der Nähe einer Abtreibungspraxis nicht statthaft sein soll; ich halte auch nicht die Abbildung eines Embryos für einen Verstoß gegen die guten Sitten. Zugleich bitte ich Lebensschützer, die solche Beratungen anbieten und die auf die Folgen von Abtreibung hinweisen, alles zu vermeiden, was eine Belästigung sein oder als solche missverstanden werden könnte. Soviel ich weiß, halten sie sich mittlerweile alle daran. Wenn da in der Vergangenheit manchmal Grenzen überschritten wurden, dann vielleicht deshalb, weil es bei einer Abtreibung um das Leben eines Menschen, nämlich des Kindes, geht.
FRAGE: Würde die Streichung der Abtreibung aus dem Strafgesetz, wie Dr. Fiala sie fordert, nicht letzten Endes Frauen in Not entkriminalisieren?
KÜNG: Schon jetzt besteht in der derzeitigen Gesetzgebung ein Defizit: Durch die Straffreiheit der Abtreibung sind alle Kinder vor der gesetzlich festgelegten Frist, „behinderte Kinder“ oder solche, deren Mutter noch nicht das 14. Lebensjahr vollendet hat, bis zur Geburt schutzlos. Bei Streichung der Abtreibung aus dem Strafgesetz entsteht die Gefahr, dass Ärzte und Krankenpersonal, auch die Apotheker unter schweren Druck geraten, wenn sie nicht dazu bereit sind, eine Abtreibung durchzuführen oder zum Beispiel die sogenannte Abtreibungspille (Mifegyne) abzugeben. Aber auch für schwangere Frauen, die schon jetzt nicht selten seitens des Partners, manchmal sogar seitens der eigenen Eltern zur Abtreibung gedrängt werden, wird der Druck dann sicher noch größer. Ich dagegen halte es für notwendig, darüber nachzudenken, wann endlich die sogenannten „Flankierende Maßnahmen“ – kommen, die Einführung einer zumindest dreitägigen, besser fünf- oder siebentägigen, verpflichtenden Überlegungsfrist vor Durchführung einer Abtreibung, Förderung von Beratung und Verpflichtung des Arztes, auf sie hinzuweisen, statistische Erfassung und Motivforschung bei Abtreibung. Außerdem halte ich es für dringend notwendig, dass alle Verantwortungsträger aus dem Dornröschenschlaf unserer Wohlstands- und Vergnügungsgesellschaft erwachen und seriöse Konzepte entwickeln, die die Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen Mann und Frau gezielt fördern, insbesondere kinderreiche Familien mit drei und mehr Kindern, ebenso die Widmung an die Familie als freiwillige Alternative jener, die es selbst wollen.
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26.01.2010 08:39:03
Vor Abschaffung der "eugenischen Indikation"?
(kath.net) Die FPÖ wird in Österreich einen Antrag zur Abschaffung der "Eugenischen Indikation", die ein Teil der österreichischen Abtreibunggesetzgebung ist, einbringen. Dies teilte FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer am Dienstag in einer Aussendung mit. Hofer kritisiert in diesem Zusammenhang, dass behinderte Kinder in Österreich bis zur Geburt getötet werden können. Wörtlich schreibt Hofer: "In der Praxis können behinderte Kinder bis knapp vor der Geburt durch Herzstich getötet werden. Dass eine Abtreibung über die Fristenlösung hinaus und bis zum Geburtstermin für behinderte Kinder in Österreich vorgesehen ist, das ist eine Schande, es ist unmenschlich und es ist bestialisch. Ich kenne viele Menschen, die von Geburt an behindert sind und die heute nicht nur ein erfülltes Leben führen sondern auch für ihre Familien und ihren Freundeskreis unerlässliche Stützen des Alltags sind. Diese Menschen sind nach österreichischer Gesetzgebung letztendlich unerwünscht, wertlos, man hätte sie bis kurz vor der Geburt töten können."
Hofer wird im Parlament einen Antrag gegen die Eugenische Indikation einbringen und hofft auf Unterstützung aller Mandatare, die behinderte Menschen nicht als Menschen dritter Klasse betrachten. Hofer geht davon aus, dass es bei dieser Frage keinen Klubzwang geben werde und eine Mehrheit im Hohen Haus möglich sei. "Ich werde jedenfalls eine namentliche Abstimmung verlangen." In Wien werden dutzende Kinder pro Jahr außerhalb der Fristenlösung getötet, weil sie behindert sind. Bis zu einem Tag vor der Geburt gilt das in Österreich als legale Abtreibung, einige Stunden später als Mord.
"Wir diskutieren in Österreich darüber, ob behinderte Menschen wegen unerwünschter Barrieren bei Bauten oder falscher Gestaltung von Internetseiten diskriminiert werden. Gleichzeitig werden behinderte Menschen vor der Geburt einfach getötet. Das verstößt gegen die Chancengleichheit, wie sie im Bundes-Verfassungsgesetz sowie im Gleichstellungspaket formuliert ist. Und zwar wesentlich deutlicher,
als eine Stufe vor einem Geschäftslokal oder ein zu kleines Behinderten-WC."
Der Argumentation der SPÖ, wonach schon die Diskussion über´Eugenische Indikation nicht erlaubt sei, weil sie Schuldgefühle bei Frauen erzeuge, kann Hofer aufgrund der Dramatik des Bruchs von
Menschenrechten nichts abgewinnen. Hofer: "Ich gehe davon aus, dass hier Schuldgefühle bei Eltern erzeugt werden können. Trotzdem können wir nicht länger tabuisieren. Wie können wenige Stunden zwischen Abtreibung und Mord trennen? Hier muss der Gesetzgeber endlich eine klare Haltung einnehmen. Es kann nicht zwei Arten von Ungeborenen geben. Nämlich solche, die es wert gewesen wären, geboren zu werden und solche, die es nicht wert sind."
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25.01.2010 14:51:03
Kinderwallfahrt mit Bischof Küng nach Droß: Einladung
(news.stjosef.at) Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng wird am 20. Februar 2010, dem Festtag der seligen Kinder von Fatima: Francisco und Jacinta Marto zum 6. Mal die Kinderwallfahrt in Droß leiten und mit den Kindern Gottesdienst feiern und dann sich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu einem gemütlichen Zusammensein treffen. So wie bei den vergangenen Wallfahrten, wird auch dieses Mal ein Aufsatz- und Zeichenwettbewerb als Vorbereitung angeboten. Es gibt für alle, die da mitmachen, auch wieder Preise zu gewinnen. Diese VI. Kinderwallfahrt steht – im Jahr des Priesters – unter dem Thema: „Letztes Abendmahl – Feier der heiligen Messe.“ – Unter diesem Link gibt es weitere Informationen: http://www.dsp.at/dsa/?Aktuelles:6._Kinderwallfahrt
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25.01.2010 14:47:50
Herz-Jesu-Studientag in Wien: Ankündigung
(gottgeweiht.at) Am Samstag, 30. Jänner 2010, findet der 19. Herz-Jesu-Studientag in Wien statt (14.30-18.00 Uhr, 1030 Wien, Rennweg 8, Schmiedeeisernes Tor zwischen Salesianerinnenkloster und Belvedere, Stiegenaufgang im Durchgang zum 3. Hof, Festsaal der Universität für Musik und Darstellende Kunst). Der Wiener Weihbischof DI Mag. Stephan Turnovszky spricht über das Thema „Herz Jesu und Priestertum“. Rektor P. Konrad Flatau SCJ aus Freiburg im Breisgau hält einen Vortrag zum Thema „Sie werden auf den schauen, den sie durchbohrt haben“ (Joh 19,37).
Veranstaltet wird der Studientag von der „Unio Cor Jesu“ - Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Herz-Jesu-Verehrung. - www.gottgeweiht.at
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25.01.2010 14:43:13
35 Jahre "Fristenregelung" in Österreich: Es gibt nichts zum Feiern
(kathpress.at) Die Fristenregelung habe an den eigentlichen Problemen, die zu einer Abtreibung führen, bis heute nichts geändert. Das hat die Lebensschutzbeauftragte der Erzdiözese Wien, Stephanie Merckens, aus Anlass 35. Jahrestages der gesetzlichen Verankerung der Fristenregelung betont. "Es ist seither für Frauen nur leichter geworden, jenen Schritt zu setzen, der scheinbar von ihnen erwartet wird, um weiterhin zu funktionieren", sagte Merckens am Montag in einem "Kathpress"-Interview.
"Unbegreiflich", so die Rechtsanwältin, seien ihr daher Haltungen, in denen die Abtreibung als Instrument zur Stärkung der Selbständigkeit von Frauen dargestellt werde: "Was ist das für eine Selbständigkeit, für die ich als Preis mein Kind opfern muss? Wo ist hier die frauenpolitische Errungenschaft?"
Insgesamt ist für Merckens "die hohe Zahl an Abtreibungen in Österreich alarmierend". Notwendig sei "endlich" eine bundesweite statistische Erfassung der Abtreibungen und eine anonyme Motiverhebung, um maßgeschneiderte Hilfe anzubieten. "Es braucht konkrete Maßnahmen, die Frauen helfen, trotz widriger Umstände 'Ja'
zu ihrem Kind zu sagen", so die kirchliche Lebensschutzbeauftragte.
Österreich sei eines der wenigen europäischen Länder, in dem es keine offiziellen Zahlen über Abtreibungen gibt, erinnerte Merckens.
Gleichzeitig könnten mit den Ergebnissen der Erhebungen die Diskussionen um "heiße Eisen" wie die mangelnde Unterstützung von Schwangeren durch den Partner, die Eltern oder den Arbeitgeber oder das Thema "Gewalt in der Familie" mit Fakten untermauert werden. Als "absurd" bezeichnete Merckens hingegen Forderungen nach straffreier Abtreibung und Verhütungsmitteln auf Krankenschein.
"Abtreibung nicht mehr unter Strafe zu stellen, würde bedeuten, dass Kinder bis zur Geburt legal getötet werden könnten", warnte Merckens. Sie sei "nicht verwundert", dass "gerade Ärzte, die ihr Hauptgeschäft mit Abtreibungen machen, für die völlige Straffreistellung plädieren".
Die katholische Kirche setze auf einen anderen Weg, unterstrich
Merckens: "Wir stehen auf der Seite des Lebens. Daher sehen wir es auch als unsere Verantwortung, Frauen zu unterstützen, wenn sie ungeplant schwanger werden oder durch eine Schwangerschaft in Schwierigkeiten geraten".
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24.01.2010 10:53:02
Papst: Priester sollen moderne Medien für Verkündigung nutzen
(futurezone.orf.at/news.stjosef.at) Papst Benedikt XVI. hat die Priester zu einer stärkeren Nutzung des Internet aufgerufen. Die neuen Medien böten "seelsorgerisch unbegrenzte Perspektiven" und eröffneten eine "neue Epoche" der Glaubensverkündigung, schrieb der Papst in einer mit Datum vom 24. Januar 2010 (hl. Franz von Sales) veröffentlichten Botschaft zum Medientag. Das Thema des Welttags der sozialen Kommunikationsmittel ist dieses Jahr: "Der Priester und die Seelsorge in der digitalen Welt - Die neuen Medien im Dienst des Wortes".
"Die modernen Kommunikationsmittel sind schon seit geraumer Zeit Teil der üblichen Instrumente geworden, mittels derer die kirchlichen Gemeinschaften sich äußern, wenn sie in Kontakt mit ihrer Umgebung treten und sehr oft Formen eines weitreichenden Dialogs herstellen; aber ihre jüngste rasende umfassende Verbreitung sowie ihr beträchtlicher Einfluss machen ihren Gebrauch im priesterlichen Dienst immer wichtiger und nützlicher", betonte der Papst. - Lesen Sie das Dokument des Papstes im Wortlaut!
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24.01.2010 10:49:24
Melkitischer Patriarch weihte Ikonostase in Stift Geras
(presse.kirche.at) „Hier ist eine Stätte der Begegnung von Ost und West. Denn was uns verbindet ist mehr als das, was uns trennt“, sagte der melkitische Patriarch Gregorios III. Laham nach der Weihe der Ikonenwand in der byzantinischen Kapelle im Stift Geras am Samstag, dem 22. Jänner. Die Kapelle soll ein Zeichen sein, dass die katholische Kirche „mit beiden Lungenflügeln atmet“, erklärte der Geraser Abt Michael Prohazka.
Die Ikonostase in der byzantinische Kapelle „Zur Heiligen Auferstehung Christi und zum Seligen Jakob Kern“ wurde der von Ikonenmalerin Eleonora Vlkova geschaffen. Eine Ikonenwand sei „ein Zeichen der ganzen Heilsgeschichte“, sagte Patriarch Gregorios Laham. Man solle dabei „die Schönheit der Ikonen“ erkennen können, denn sie seien gleichsam eine „Theologie in Farbe“.
Gläubige und Ehrengäste konnten die zweieinhalbstündige orientalische Liturgie mit der Weihe der Ikonenwand mitfeiern. Nach dem Segensgebet besprengte der Patriarch die Ikonenbilder und salbte sie: „diese Bilder vergöttern wir nicht, sondern wir wissen, dass die dem Bild erwiesene Ehre emporsteigt zu dem Urbild in deinem Tempel“, sagte er. Ein Männerchor aus der Region sowie ein melkitischer Chor umrahmten die Liturgie mit geistlichen Gesängen in arabischer und deutscher Sprache.
In seinen Dankesworten hob Abt Michael Prohazka die Bedeutung der melkitischen Kirche beim Zweiten Vatikanischen Konzil hervor und bezeichnete Patriarch Gregorios Laham als „wahren Brückenbauer zwischen der westlichen Tradition und der östlichen Kirche“. Er rufe immer wieder „zur gemeinsamen Allianz des Glaubens in dieser Welt“ auf. Sein Kommen und die Weihe der Ikonostase sei für Geras „eine große Ehre und Auszeichnung, ein Tag des Dankes und der Freude“.
Am Schluss der liturgischen Feier überreichte Abt Michael Prohazka dem Patriarchen einen Baustein für ein Sozialprojekt, die Fertigstellung eines Krankenhauses in Khabab in der Nähe von Damaskus in Syrien. Auch die Kollekte dieses Tages fließt dem Projekt zu.
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23.01.2010 11:56:06
Haiti: Caritas-Hilfe kommt an
(presse.kirche.at) Die internationale Hilfe in Haiti kommt inzwischen zumindest in der Hauptstadt Port-au-Prince an, immer noch würden aber Tausenden Menschen unter den Trümmern begraben liegen und einige davon sicher noch lebend. Das hat der Caritas-Katastrophenhelfer Thomas Preindl am Mittwoch im Gespräch mit "Kathpress" berichtet. Preindl ist gemeinsam mit Sabine Wartha und Ruth Schöffl für die Caritas Österreich in Haiti vor Ort, um nach dem Erdbeben die Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. "Als Caritas kommt uns zugute, dass wir praktisch überall lokale Caritas-Kolleginnen und Kollegen haben, die im Falle einer Katastrophe sofort mit der Hilfe beginnen können. Sie selbst kennen die lokalen Märkte, die Händler am besten", so Preindl.
Am Dienstag sei es gelungen, rund 30.000 Menschen in der Hauptstadt mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Decken zu versorgen, so Preindl. Das US-Militär habe für die Sicherheit gesorgt, die oftmals völlig verzweifelten Menschen hätten sich aber sehr diszipliniert verhalten. Trotzdem: "Ohne Sicherheitskräfte wäre eine Lebensmittelverteilung wie diese kaum möglich."
Noch gebe es auch Chancen, Menschen lebend zu bergen, berichtete Preindl. Ein mexikanisches Bergeteam, das in der Caritaszentrale in Port-au-Prince seinen Stützpunkt hat, könne immer wieder erfolgreich Bergungen durchführen. Problematisch sei die Gefahr der Nachbeben, betonte der Caritas-Mitarbeiter kurz nachdem es am Mittwoch wieder schwere Erdstöße in Port-au-Prince gegeben hatte.
Preindl bestätigte, dass aus dem Süden Haitis noch kaum Informationen über Opfer und das Ausmaß der Verheerung vorliegen. Er werde heute gemeinsam mit weiteren Caritas-Mitarbeitern versuchen, in die 150.000 Einwohnerstadt Leogane, dem Epizentrum des Erdbebens, vorzudringen. Bislang sei das noch keinem Rettungsteam gelungen. - Lesen Sie noch mehr! - www.caritas.at
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23.01.2010 11:49:46
"Klartext": Weihbischof Laun kritisiert Österreichische Pastoraltagung
(kath.net/news.stjosef.at) Der Kommentar KLARTEXT von Weihbischof Andreas Laun erscheint jede Woche exklusiv auf kath.net und kathtube.com und ersetzt damit die bis Ende 2009 in der Salzburger Kirchenzeitung "Rupertusblatt" von ihm vorgelegten Kommentare. Diesmal spricht WB Laun klare Worte zu Österreichischen Pastoraltagung, die Anfang Jänner im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg stattgefunden hat. Bei den Vorträgen einiger Referenten ortet der Weihbischof schwere Defizite, da sie sich mit ihren Positionen gegen klare Aussagen des kirchlichen Lehramtes zu Ehe und Familie gestellt hatten. - Lesen Sie den "Klartext" von WB Laun im Wortlaut. Auf kathtube findet sich das dazugehörige Video ähnlichen Inhalts.
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22.01.2010 04:54:27
Kardinal Schönborn: "Einfach den Dienst als Bischof tun"
(stephanscom.at) Kardinal Schönborn wird 65 Jahre, vor 15 Jahren trat er seinen Dienst als Erzbischof von Wien an. "Ich wollte einfach meinen Dienst als Bischof tun, ich bin nicht mit großen Plänen darangegangen", so Kardinal Christoph Schönborn im Gespräch mit Radio Stephansdom. Zwei Anliegen seien ihm aber von Beginn seiner Amtszeit als Erzbischof von Wien besonders wichtig gewesen: "Dass unsere Gemeinden Priester haben, weil ich davon überzeugt bin, dass der Dienst des Priesters unersetzlich ist", so Kardinal Schönborn. Außerdem sei ihm die Verkündigung des Evangeliums und die Mission besonders am Herzen gelegen. Auch die Ökumene, dabei besonders die Begegnung mit den Ostkirchen, sowie der Kontakt mit dem Islam sieht Kardinal Schönborn als seine besonderen Aufgaben. Das Interview, das Radio-Stephansdom-Chefredakteur Anton Gatnar mit dem Wiener Erzbischof geführt hat, ist am Samstag, 23. Jänner 2010, um 18.05 Uhr auf 107,3 in einer Wiederholung zu hören. - http://www.stephanscom.at, http://www.radio-stephansdom.at
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22.01.2010 04:36:05
Jetzt ist die Zeit der Gnade
(stjosef.at/predigten; JSp) Die Taufe Jesu durch Johannes am Jordan markiert den Beginn einer neuen Zeit: Jesus tritt öffentlich als der von Gott gesandte Messias auf. Er wirkt Wunder und heilt Kranke und bezeugt so, dass mit ihm das Reich Gottes angebrochen ist. Welch eine Freude für alle, die auf den Erlöser gewartet haben und ihn jetzt im Glauben annehmen!
Auch in seiner Heimatstadt Nazareth macht Jesus kund, wer er wirklich ist und wozu ihn der himmlische Vater in der Kraft des Heiligen Geistes gesandt hat. Als er in der Synagoge das Wort Gottes vorliest, identifiziert er sich voll und ganz mit dem entsprechenden Abschnitt der Schriftrolle des Propheten Jesaja, wo es dem vollen Wortlaut nach heißt:
„Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung, damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe, einen Tag der Vergeltung unseres Gottes, damit ich alle Trauernden tröste, die Trauernden Zions erfreue, ihnen Schmuck bringe anstelle von Schmutz, Freudenöl statt Trauergewand, Jubel statt der Verzweiflung.“ (Jes 61,1-3) - Lesen Sie die Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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21.01.2010 17:35:02
Auferstehungsikone des "Barmherzigen Jesus"
(kath.net) Ein neues Jesusbild - eine Auferstehungsikone im Sinne der heiligen Schwester Maria Faustyna Kowalska (1905-1938) - wurde jetzt von Erzpriester Andreas-A. Thiermeyer und Elisabeth Rieder vorgestellt. Die neue Auferstehungsikone "Jesus Christus, der Vielerbarmende" übersetzt das Jesusbild nach Schwester Faustyna in die byzantinische Ikonographie.
Die Ikone wurde speziell für den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit vorgeschlagen und kann auch als Beicht-Andachtsbild oder Pfarrbriefmantel für die Fastenzeit und den Barmherzigkeitssonntag ("Weißen Sonntag") bestellt werden. Der Barmherzigkeitssonntag ist mit einem vollkommenen Ablass verbunden.
"Das Bild des 'Barmherzigen Jesus' hat die Verehrung der Barmherzigkeit Gottes durch die heilige Schwester Maria Faustyna Kowalska wieder vermehrt ins Bewußtsein gerückt", sagt Erzpriester Andreas-A. Thiermeyer, Wallfahrtsrektor vom Habsberg im Bistum Eichstätt. Am 22. Februar 1931 sah sie das Christusbild (Tagebuch [=Tb] Nr. 47 - 48), das im Juli 1934 entsprechend der Vision von einem Maler in Vilnius (Litauen) gemalt wurde. - Lesen Sie mehr im Bericht von kath.net!
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20.01.2010 16:15:35
Familienfreundliche Sozial- und Steuerpolitik
(kathpress.at/apa-ots.at) Für eine umfassende Neukonzeption der österreichischen Familien-, Steuer- und Sozialpolitik hat der Direktor des kirchlichen Instituts für Ehe und Familie (IEF), Prof. Günter Danhel, plädiert. Es brauche Konzepte, mit denen - "über den nächsten Wahltag hinaus" - mehr Verteilungs- und Leistungsgerechtigkeit hergestellt werden könne, so Danhel am Mittwoch bei einer Enquete des Nationalrats zum Thema "Verteilungs- und Leistungsgerechtigkeit in Österreich: Transparenz und Fairness". Die Neukonzeption des Steuersystems müsse etwa ein steuerfreies Existenzminimum für jedes Familienmitglied beinhalten, so Danhel. Dazu komme, dass die Finanzierungsgrundlage für den Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) einer nachhaltigen Konsolidierung bedürfe. Dass Kinder einen positiven Effekt für die ganze Gesellschaft haben und den Generationenvertrag garantieren, sei der Grundgedanke des Familienlastenausgleichs. Bei diesen Überlegungen gehe es aber immer um einen "horizontalen" Ausgleich zwischen denen, die Verantwortung für Kinder tragen und den Kinderlosen - nicht um den Ausgleich zwischen "arm" und "reich", hielt der IEF-Direktor fest: "Das ist der fundamentale und oft übersehene bzw. missverstandene Unterschied zwischen familienpolitischen und sozialpolitischen Zielen, die zu ihrer Sicherstellung jeweils adäquater Maßnahmen bedürfen." Der Familienlastenausgleich müsse zudem zu einem Familienleistungsausgleich weiterentwickelt werden, forderte Danhel. Voraussetzung dafür sei die bessere Wahrnehmung, Bewertung und Abgeltung von Leistungen wie Erziehung, Betreuung und Pflege, die in und durch Familien erbracht werden. - Lesen Sie noch mehr!
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20.01.2010 16:01:18
Papst: Einheit der Christen ist Geschenk Gottes
(radiovatikan.de) Der Mittwoch ist der Audienztag hier in Rom. Und während sich Papst Benedikt XVI. sonst bei der Kathechese immer einzelnen Theologen zuwendet, war sein Thema diesmal die laufende Gebetswoche für die Einheit der Christen. Sie lasse uns mit Jesus den Vater bitten, dass alle seine Kinder, die Getauften, eins seien, damit die Welt glaubt:
„Das Gebet Jesu macht uns bewusst, dass wirkliche Einheit über unsere Kräfte hinausgeht und in erster Linie ein Geschenk Gottes ist. So sagt das Zweite Vatikanische Konzil, dass das „heilige Anliegen der Versöhnung aller Christen in der Einheit der einen und einzigen Kirche Christi die menschlichen Kräfte und Fähigkeiten übersteigt“. Daher ist neben unserem Einsatz für brüderliche Beziehungen und für einen aufrichtigen Dialog, der bestehende Gegensätze zwischen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften zu klären und auszuräumen vermag, das vertrauensvolle und einmütige Gebet zum Herrn unerlässlich.“
Gerade gegenüber einer Welt, die Christus nicht kennt oder sich von ihm entfernt hat, brauche es eine glaubwürdige Verkündigung von Zeugen, die nicht zerstritten sind, so der Papst:
„Wie die Jünger gemeinsam in Jerusalem versammelt waren, als sie die Botschaft der Auferstehung Jesu vernahmen, so wollen auch wir, Christen aller Konfessionen, uns zusammenfinden, gemeinsam Gottes Wort hören und den Herrn um seinen Geist der Einheit und der Liebe bitten. Wenn das Verhältnis zu Gott recht ist, dann können auch die Beziehungen der Menschen untereinander recht sein. Helfen wir einander, den Weg zu Gott zu finden und die Freundschaft zu ihm immer weiter zu vertiefen und so auch die Einheit miteinander zu finden. Gottes Geist geleite euch auf allen Wegen.“
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18.01.2010 16:55:21
(zenit.org) Papst Benedikt XVI. hat den Bischof von Namur, André-Mutien Léonard (69), zum neuen Erzbischof von Malines-Bruxelles, ernannt. Mit seiner Ernennung wird Léonard automatisch auch Vorsitzender der Belgischen Bischofskonferenz. Wie der Heilige Stuhl heute verkündete, wird André-Mutien Léonard, der am 6. Mai 1940 in der belgischen Stadt Jambes geboren wurde, Nachfolger von Kardinal Godfried Danneels (77). – Lesen Sie mehr im Bericht von ZENIT.
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