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Spiritualität, Anliegen und Ziel
 
Von Anfang an war die Menschwerdung des Sohnes Gottes aus der Jungfrau Maria dem Schutz des hl. Josef anvertraut. Mit wachsamer Liebe behütete er die hl. Jungfrau und das göttliche Kind. In Einheit mit Maria, seiner jungfräulichen Gemahlin, war dieser einfache Handwerker berufen, Jesus Christus, dem Ewigen Hohenpriester, väterlich zu dienen und seine Erziehung entscheidend mit zu gestalten. Das Charisma des hl. Josef für die Kirche unserer Zeit neu fruchtbar werden zu lassen in den verschiedenen Bereichen des Apostolates und dabei insbesondere der Förderung und Formung geistlicher Berufe zu dienen, ist Anliegen und Ziel der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“.

Eine wesentliche Inspiration dazu verdankt die „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ dem Apostolischen Schreiben Papst Johannes Pauls II. Redemptoris Custos über Gestalt und Sendung des heiligen Josef im Leben Christi und der Kirche vom 15. August 1989. Der heilige Josef ist der mächtige Schutzpatron gerade auch für die Kirche in unserer Zeit.

Die tragenden Stützen unseres geistlichen Lebens sind die tägliche heilige Messe, die häufige Beichte, das Stundengebet (Brevier), die eucharistische Anbetung, geistliche Lesung und Betrachtung sowie der tägliche Rosenkranz. Unser Ziel ist es, dies alles in der Freiheit jener Liebe zu erfüllen, die Gott allein zu schenken vermag!

Wenn Sie an den Priesterberuf denken und Klarheit über Ihren Weg gewinnen wollen, laden wir Sie herzlich ein, einige Tage bei uns in Kleinhain (das ist 7 km von St. Pölten entfernt) zu verbringen! Kleinhain gehört übrigens zur Gemeinde Obritzberg-Rust.


 
Rechtsstatus und Mitglieder
 

Die „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ wurde von Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn (St. Pölten) mit Dekret vom 19. März 1995 als öffentlicher Verein diözesanen Rechts errichtet (1). Bei ihrer Gründung hatte die Gemeinschaft 18 Mitglieder (2). Ihr Moderator ist Dr. Josef Seeanner (bis Oktober 2012 war es P. Werner Schmid), der verantwortliche Bischofsvikar war bis 2004 Protonotar Prälat Dr. Alois Hörmer. Bischof Klaus Küng hat den Status der Gemeinschaft definitiv bestätigt, sodass wir unsere Arbeit vertrauensvoll fortsetzen können. Der Gemeinschaft gehören derzeit 13 Mitglieder an, darunter sind 10 Priester, zwei Brüder und ein Priesteramtskandidat (Stand vom 10. November 2014).

Im Hinblick auf Rechtsform, Spiritualität und apostolisches Leben empfehlen wir uns auch der besonderen Fürbitte des heiligen Philipp Neri (1515-1595), der eine ähnliche Form des gemeinsamen Lebens von Weltpriestern in seinem Oratorium verwirklicht hat.


Anmerkungen

(1) Vgl. can. 301 § 3 CIC. Dekret in: St. Pöltner Diözesanblatt vom 15. Juli 1995, S.53.
(2) Vgl. Schematismus der Diözese St. Pölten 1993-1996, S. 238, Pfarre „Hain“.

 
Ein persönliches Zeugnis
 

Wir wollen uns nicht überschätzen in Kleinhain. Die Zahl der Mitglieder der "Gemeinschaft vom heiligen Josef" ist relativ klein. Wir sind nicht jene, die die Kirche von Österreich grundlegend erneuern werden. Aber wir bemühen uns, der Gabe Gottes, der persönlichen Berufung, die an jeden von uns ergangen ist, so gut wie möglich treu zu sein, nach dem Vorbild und im Vertrauen auf die Fürsprache des heiligen Josef.

Der heilige Josef lehrt uns,  dass der stille und verborgene Dienst der Liebe zu Gott und zu den Menschen das Geheimnis der Fruchtbarkeit im apostolischen Wirken der Kirche ist. Das alles soll geschehen in Einheit mit Maria, der jungfräulichen Gottesmutter, die uns zu Jesus Christus führt.

Ein Tag in der Woche gehört der Gemeinschaft - das ist das Ziel für jene, die "draußen" in der Seelsorge arbeiten. Wir spüren: Wir selber als einzelne Mitglieder und auch die Gemeinschaft brauchen diesen Tag, und wir gehen jedesmal wieder bereichert und gestärkt zurück an unseren Aufgabenbereich. Oft erfahren wir: Auch in der heutigen Zeit ist es schön, im Reiche Gottes mitarbeiten zu können!


 
Weihen
 

Die Priester und Diakone der Gemeinschaft vom heiligen Josef sind in der Diözese St. Pölten inkardiniert.

„Die Menschen werden Euch ganz genau beobachten. Und ihr müßt alle überzeugen durch Treue zur Kirche, durch Treue zum Papst und zum Bischof.“

So Bischof Dr. Kurt Krenn bei der Diakonenweihe in Maria Jeutendorf, 19. März 1996.

Am 29. Juni 1996 wurden die ersten vier Mitglieder der "Gemeinschaft vom heiligen Josef" im Dom zu St. Pölten zu Priestern geweiht: Mag. Bernhard Groß (+), Mag. Franz Kraus, Mag. Christian Poschenrieder und Dr. Josef Spindelböck.

Am 29. Juni 1999 wurden fünf Mitglieder unserer Gemeinschaft zu Priestern geweiht. 

Gleichsam exemplarisch für alle übrigen Weihen folgen Bilder von einer Diakonenweihe in Kleinhain: Am 19. März 2000, Vigil zum Hochfest des hl. Josef, wurden Josef Seeanner und Helmut Prader von Bischof Dr. Kurt Krenn (hier der Link zur Predigt) in der Pfarrkirche von Kleinhain zu Diakonen geweiht. Ca. 40 Priester und Diakone sowie über 200 Gläubige nahmen an der Feier teil. Diese beiden Diakone wurden am 29. Juni 2000 im Dom zu St. Pölten zu Priestern geweiht.

Fotos: Mag. Hans Pflügl (C)

Am 29. Juni 2002 wurde im Dom zu St. Pölten Lic. theol. Marc Hausmann zum Priester geweiht. Am 18. März 2003, dem Vorabend des Hochfestes des hl. Josef, weihte der St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn einen Diakon für den Dienst in der Diözese St. Pölten, nämlich Mag. Peter Rückl aus Stephanskirchen/Bayern. In seiner Predigt betonte der Bischof die Wichtigkeit von geistlichen Berufungen. Der heilige Josef wird als Schutzpatron der Kirche Gottes verehrt und angerufen. Seiner Fürsprache bei Gott sei die gegenwärtige Stunde wie auch die Zukunft in Kirche und Welt anbefohlen! - Hier können Sie ein Bild vom neugeweihten Diakon mit dem Bischof sehen.

Beten wir allezeit zum Herrn der Ernte,  dass er Arbeiter sende in seinen Weinberg! Der heilige Josef als guter Hausvater wird auch das "große Hauswesen" der Kirche Gottes gut bestellen.


 
In memoriam Kaplan Bernhard Groß
 

Einer von unseren ersten Priestern - Kaplan Bernhard Groß - litt an Leukämie und trug sein Leiden mit großer Geduld. Er opferte alles aus Liebe zu Gott und für die Anliegen der Menschen auf und verstarb am 2. August 1998. Das Requiem wurde am 10. August 1998 in Kleinhain gefeiert.

Lesen Sie die Predigt beim Requiem von P. Werner Schmid; hier finden Sie auch die Bischofsansprache sowie die Predigt von Kaplan Poschenrieder bei der Beisetzungsmesse in der bayrischen Heimat von Kaplan Groß.

Wir sind überzeugt,  dass er nun bei Gott sein darf und uns "in himmlischer Solidarität" verbunden bleibt. Auf Wiedersehen, Bernhard, dort, wo die ewigen Wohnungen sind und es keine Trauer mehr gibt, keine Tränen und kein Leid!


 
Unsere Adresse
 

Gemeinschaft vom hl. Josef
Kremser Str. 7
A-3123 Kleinhain

Tel. +43 (2742) 360088, Fax +43 (2742) 20284
Email: gemeinschaft@stjosef.at

Spendenkonto:

Raiffeisenbank Region St. Pölten

IBAN AT25 3258 5000 0803 8978

BIC: RLNWATWWOBG


 
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Erfahrungen

Lesen Sie einige Erfahrungen der 1996 geweihten Priester unserer Gemeinschaft!