„Meine Kirche, vertraue dem Vater!“
Jan Flis
Vor 11 Jahren sagte Johannes Paul II. bei der Veröffentlichung des Dokumentes der Bibelkommission: „Es muss den Exegeten am Herzen liegen, ihnen (den Predigern) zu helfen, z.B. durch das Anbieten von pastoral-exegetischen Veröffentlichungen.“ Prof. Dr. Jan Flis möchte, dass sein Buch eine praktische Antwort auf diese Aussage des Papstes darstellt und zugleich eine Anknüpfung an den Römerbrief ist: Jeder von uns soll Rücksicht auf den Nächsten nehmen, um Gutes zu tun und (die Gemeinde) aufzubauen (Röm 15,2).
Zum Titel
Jesus Christus, der Gründer der Kirche, ruft seiner Kirche, die nach dem Matthäus-Evangelium die Familie Gottes ist, zu: „Vertraue dem Vater!“ Der Untertitel des Werkes: „Blitzpredigten, Beispiele und Sentenzen für das Matthäusjahr“ sagt noch genauer aus, was von diesem exegetisch-pastoralen Buch zu erwarten ist. Das Buch umfasst zuerst ein Einführungskapitel (20 S.), das der Botschaft des MtEv gewidmet ist. Daran schließt der umfangreichste Teil (280 S.) dieses Buches an, der aus kurzen Überlegungen (sog. Blitzpredigten), Beispielen, interessanten Zitaten und Sentenzen besteht. Schon im Altertum hieß es: „Worte unterweisen, Vorbilder ziehen.“ Warum sollen uns nicht auch diese Beispielsgeschichten unterweisen? Eine indische Weisheit lautet: „Wer weise ist, der sammelt da und dort schöne Aussprüche, gute Reden ... auf, wie ein Ährenleser die Ähren.“ Warum kann man also nicht die verschiedensten Zitate (Sprichwörter, Weisheiten, Aphorismen,...) sammeln wie die Brotreste bei der Brotvermehrung?
„Die Verkündigung Christi in den Medien bei Anbruch des neuen Jahrtausends gehört ja nicht nur unverzichtbar zum Evangelisierungsauftrag der Kirche; sie ist auch eine lebendige, inspirierende und hoffnungsvolle Bereicherung der Botschaft der Medien. Gott möge alle diejenigen reich segnen, die seinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, in der weiten Welt der sozialen Kommunikationsmittel ehren und verkünden.“ sagte Johannes Paul II.
Kurze Würdigung
Diese neue Produktion (CD-ROM) von Jan Flis ist nicht nur eine praktische Antwort auf die stets aktuellen oben genannten Erwartungen der Kirche, sondern sie verbindet sich auch mit der heutigen Kirchengeschichte, an der auch wir dank der Gnade Gottes teilhaben und unseren Beitrag leisten können und dürfen. Den Hauptteil des neuesten Werkes von Jan Flis bilden, ähnlich wie in seinem Buch, das vor drei Jahren erschienen ist, Sonn- und Feiertagsüberlegungen für das liturgische Jahr A. Diese werden durch Beispielsgeschichten und Weisheiten, die uns das Verständnis des ersten Evangeliums, des sog. Kirchlichen Evangeliums erleichtern, ergänzt.
Heute reden wir oft über die Kirche, die wir als Volk Gottes, Herde oder Weinberg bezeichnen. Aber wir sollen uns auch bewusst sein, dass sich die Lehre und die neutestamentlichen Bilder der Kirche damit nicht erschöpfen. Eine neue und moderne Erinnerung daran, dass die Kirche nach dem NT auch als Familie Gottes zu sehen ist, ist wirklich sinnvoll.
Dank der Gnade Gottes verwirklichen wir die Familie der Kirche, wenn wir in der Familie Christi fleißig lernen. Unser erster Lehrer ist Jesus Christus. Er hat vertrauensvoll gelebt und den Willen des Vaters vollkommen erfüllt. Er will, dass wir mit Leib und Seele in seiner Familie, der Kirche, leben. Das ist aber nur der dann Fall, wenn wir nicht vergessen, was Jesus gesagt hat: „... wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter (Mt 12,50). Im Zentrum des Gebetes, das der Herr uns zu beten gelehrt hat, sprechen wir: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“
Jesus Christus lädt uns zur feierlichen Versammlung der Kirche, die Eucharistie heißt, ein. Dabei können wir uns an folgenden Tatsachen erfreuen: Wir sind keine Fremden; wir sind verwandt; wir sind Schwestern und Brüder; wir danken Gott für Jesus Christus und dafür, dass er uns nicht verlassen hat; wir danken für die Gnade der Kirche, für die Gnade der Sakramente, für das wertvolle Leben usw. Besonders laut erklingt unsere Danksagung heuer – im Jahr der Eucharistie. Es gilt stetig zu lernen, unsere eine, heilige, katholische und apostolische Kirche zu lieben.
Geleitwort von Bischof DDr. Klaus Küng zur CD-ROM
Es freut mich, dass Prof. Jan Flis sein 2001 erschienenes Buch “Meine Kirche, vertraue dem Vater!” nunmehr auf CD-ROM herausbringt. Bücher zur Glaubensvertiefung sind sehr wichtig, und es ist eine äußerst lobenswerte Initiative, den Inhalt solcher Bücher durch den Einsatz zeitgemäßer Technologie zu verbreiten. Ich wünsche dieser Initiative von Prof. Jan Flis in meiner neuen Diözese eine gute Aufnahme.
+ Klaus Küng
Link: Rezension zum Buch von Dr. Josef Spindelböck
Bücher und Produktionen von Jan Flis
Meine Kirche, vertraue dem Vater! Blitzpredigten, Beispiele und Sentenzen für das Matthäusjahr, St. Pölten 2001, 330 S., mit 8 farb. Fotos
a) Das Buch selbst: € 15,- (+ Porto)
b) Das Buch als multimediale CD-ROM: € 10,- (+ Porto)
c) Buch + CD-ROM: € 20,- (+ Porto)
2) Hallo, Vati im Himmel! Ich mag dich so sehr und du magst mich noch mehr! Für Kinder – aber nicht nur St. Pölten 2002, 68 Seiten mit Illustr.
(Preis: € 5,- + Porto);
Ein gutes Büchlein, das auch als Geschenk z.B. zu Weihnachten, zur Erstkommunion oder Firmung hervorragend geeignet ist.
3) CD-ROM: Das Vaterunser in 10 Sprachen und mehr als 50 Versionen (Spielzeit: ca. 2,5 Std.; € 8 + Porto)
4) DVD: Die Kirche in Mitteleuropa betet das Vaterunser (Spielzeit: 35 Min.; € 10 + Porto)
5) VHS: Die Kirche in Mitteleuropa betet das Vaterunser (35 Min.; € 8 + Porto). Genaueres über 3–5 siehe: http://web.utanet.at/flisromj
BESTELLUNGEN:
- per E‑mail: sigm.pfarr@utanet.at
- http://web.utanet.at/flisromj
- per Post: Dekanatsamt, Kirchenplatz 3, A‑3751 Sigmundsherberg
- per Tel. 0043/2983/2305
- beim Pastoralamt der Diözese St. Pölten, Behelfsdienst, Klostergasse 15, 3101 St. Pölten, behelfe.pa.stpoelten@kirche.at 02742/398–315
